# Generali Reisekrankenversicherung (kurzfristige Krankenversicherung): die Bedingungen im Volltext

> Ausgewertet von NAMMERT aus den veröffentlichten Bedingungen. Trotz Sorgfalt kann ein Wert falsch gelesen sein; rechtlich gilt nur die Polizze mit den dort genannten Bedingungen. Fehler bitte melden, wir korrigieren am selben Tag.

- https://nammert.at/bedingungen-auslandskranken-generali-kurzfristige-kv.php
- Rechtlicher Träger: Generali Versicherung AG
- Anfrage an den Makler: https://nammert.at/bedingungen-auslandskranken-generali-kurzfristige-kv.php?household=single|couple|family|single_parent&deductible=0|1&over55=0|1&public_service=0|1&summary=…#anfrage
- Original beim Versicherer (PDF): [Allgemeine Versicherungsbedingungen für die kurzfristige Krankenversicherung (AVBKK 2017)](https://eu-assets.contentstack.com/v3/assets/bltcba55c71291ad2c3/blt9cf4562b66697736/692d3d05db09e505a6bcdc5e/AVBKK2017.pdf), Fassung AVBKK 2017, 10.2025

## Auswertung nach Prüfpunkten

| Prüfpunkt | Regelung | Im Wortlaut | Fundstelle |
| --- | --- | --- | --- |
| Leistungsobergrenze je Versicherungsfall (unbegrenzt oder fester Höchstbetrag) | laut Polizze | Der Versicherer erstattet im Rahmen des gewählten Tarifes die nachgewiesenen Kosten | § 1 Abs. 3, Seite 1 |
| Weltweiter Geltungsbereich (ohne Wohnsitzland) | ja | Der zeitliche und örtliche Geltungsbereich des Versicherungsschutzes ist auf der Polizze beschrieben. | § 1 Abs. 2, Seite 1 |
| USA und Kanada ohne Zuschlag oder Sonderregel eingeschlossen | nicht geregelt |  |  |
| Schutz auch im Inland außerhalb des Wohnorts (in Spanien üblich) | nicht geregelt |  |  |
| Höchstdauer je Reise (Tage oder Wochen) | ja | Der zeitliche und örtliche Geltungsbereich des Versicherungsschutzes ist auf der Polizze beschrieben. | § 1 Abs. 2, Seite 1 |
| Jahresvertrag für beliebig viele Reisen im Versicherungsjahr | nein | Die Prämie ist für die gesamte Vertragsdauer bei Abschluss des Vertrages zu zahlen. | § 5 Abs. 1, Seite 6 |
| Langzeitaufenthalt über ein Jahr versicherbar (Work and Travel, Studium, Auswanderung) | nicht geregelt |  |  |
| Höchsteintrittsalter oder Altersgrenze für den Schutz | nicht geregelt |  |  |
| Wohnsitz im Inland als Voraussetzung (Deutschland, Österreich, Spanien) | nicht geregelt |  |  |
| Abschluss auch nach Reiseantritt möglich | nicht geregelt |  |  |
| Fortdauer des Schutzes über die Höchstdauer hinaus bei Transportunfähigkeit | nicht geregelt |  |  |
| Familientarif (Partner und Kinder in einem Vertrag) | ja | Versicherungsschutz besteht für die in der Polizze bzw. Versicherungsbestätigung näher bezeichneten Personen. | § 1 Abs. 1, Seite 2 |
| Ambulante ärztliche Behandlung | ja | Der Versicherer ersetzt die nachgewiesenen Kosten der ambulanten Heilbehandlung | § 3 Abs. 3 Pkt. 2.1, Seite 2 |
| Stationäre Krankenhausbehandlung | ja | Der Versicherer übernimmt die Kosten der Behandlung in dem nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus einschließlich der ärztlichen Honorare in voller Höhe | § 3 Abs. 3 Pkt. 3.1, Seite 3 |
| Freie Wahl des Krankenhauses und des Arztes am Aufenthaltsort | ja | Der Versicherte hat freie Wahl unter den Ärzten bzw. Zahnärzten | § 3 Abs. 3 Pkt. 2.2, Seite 3 |
| Privatärztliche Behandlung oder Chefarzt, Einbettzimmer | nicht geregelt |  |  |
| Arznei- und Verbandmittel auf ärztliche Verordnung | ja | Die Kosten der im Rahmen einer Heilbehandlung ärztlich verordneten | § 3 Abs. 3 Pkt. 2.4, Seite 3 |
| Hilfsmittel nach Unfall oder Krankheit (Gehhilfen, Bandagen, Schienen) | ja | Die Kosten aufgrund von Unfallfolgen ärztlich verordneter Hilfsmittel werden ersetzt. | § 3 Abs. 3 Pkt. 2.5, Seite 3 |
| Heilmittel wie Massagen, Krankengymnastik, Bestrahlungen | ja | die Kosten ärztlich verordneter Heilmittel und Hilfsmittel für Unfallfolgen | § 3 Abs. 3 Pkt. 1, Seite 3 |
| Schmerzstillende Zahnbehandlung | ja | Erstversorgung und Schmerztherapie von Zahnerkrankungen oder -verletzungen (z.B. einfache Füllung, Zahnextraktion, Wurzelbehandlung). | § 3 Abs. 3 Pkt. 2.1, Seite 3 |
| Einfache Zahnfüllungen | ja | Erstversorgung und Schmerztherapie von Zahnerkrankungen oder -verletzungen (z.B. einfache Füllung, Zahnextraktion, Wurzelbehandlung). | § 3 Abs. 3 Pkt. 2.1, Seite 3 |
| Reparatur von Zahnersatz und Provisorien | nein | konservierende oder prothetische Zahnbehandlungen und Zahnimplantationen und deren Folgen | § 4 Abs. 1 Pkt. 11, Seite 5 |
| Behandlung bei Schwangerschaftskomplikationen und Frühgeburt | nein | Entbindung, Fehlgeburt oder Schwangerschaftsunterbrechung sowie eine mit der Schwangerschaft in Verbindung stehende medizinisch notwendige Heilbehandlung; | § 4 Abs. 1 Pkt. 9, Seite 5 |
| Akute, unerwartete Verschlechterung einer Vorerkrankung versichert | ja | Als akute Erkrankung gilt auch die unerwartete Verschlechterung (Schub) einer schon bestehenden chronischen Erkrankung. | § 1 Abs. 3, Seite 2 |
| Akute psychische Erkrankung (Erstversorgung, stationär) | nicht geregelt |  |  |
| Transport zum nächsten Arzt oder Krankenhaus | ja | des Transports bis zur nächstgelegenen geeigneten medizinischen Einrichtung | § 3 Abs. 2, Seite 2 |
| Unterbringung eines Elternteils bei stationärer Behandlung eines Kindes | nicht geregelt |  |  |
| Krankenhaustagegeld ersatzweise, wenn keine Kosten geltend gemacht werden | nicht geregelt |  |  |
| Rücktransport bereits, wenn medizinisch sinnvoll und vertretbar | ja | Nach einem mindestens dreitägigen Krankenhausaufenthalt organisiert der Versicherer die Rückreise zum ehestmöglichen Zeitpunkt auch ohne medizinische Notwendigkeit | § 3 Abs. 5 Pkt. 2, Seite 5 |
| Rücktransport nur, wenn medizinisch notwendig | keine | auch ohne medizinische Notwendigkeit | § 3 Abs. 5 Pkt. 2, Seite 5 |
| Kostengrenze für den Rücktransport | keine | ersetzt die damit verbundenen Kosten. | § 3 Abs. 5 Pkt. 1, Seite 4 |
| Such-, Rettungs- und Bergungskosten | ja | der notwendigen Bergung, wenn der Versicherte einen Unfall erlitten hat, akut erkrankt oder in Berg- bzw. See-/Wassernot geraten ist | § 3 Abs. 2, Seite 2 |
| Überführung der verstorbenen Person in die Heimat | ja | Im Todesfall nach einer akuten Erkrankung oder nach einem Unfall werden die Kosten der Überführung oder die Kosten der Bestattung im Aufenthaltsland zum Zeitpunkt des Todesfalls ersetzt. | § 3 Abs. 6, Seite 4 |
| Bestattung am Sterbeort im Ausland | ja | Im Todesfall nach einer akuten Erkrankung oder nach einem Unfall werden die Kosten der Überführung oder die Kosten der Bestattung im Aufenthaltsland zum Zeitpunkt des Todesfalls ersetzt. | § 3 Abs. 6, Seite 4 |
| Notrufzentrale rund um die Uhr | ja | die vorangehende Kontaktaufnahme zu der Notfalleinrichtung des Versicherers | § 3 Abs. 7, Seite 4 |
| Kostenübernahmeerklärung gegenüber dem Krankenhaus (Direktabrechnung) | ja | Nach Zusage der vollen Kostenübernahme ist das Krankenhaus berechtigt, die anfallenden Kosten direkt mit dem Versicherer zu verrechnen. | § 3 Abs. 3 Pkt. 3.2, Seite 3 |
| Besuchsreise einer nahestehenden Person bei längerem Krankenhausaufenthalt | nicht geregelt |  |  |
| Rückholung mitreisender minderjähriger Kinder | ja | sorgt der Versicherer für Abholung und Rückreise der Kinder mit einer Begleitperson an deren ständigen Wohnort | § 3 Abs. 4, Seite 4 |
| Mehrkosten der Rückreise nach Krankheit (Ersatzticket) | ja | Der Versicherer erstattet die Mehrkosten für die Rückreise des Versicherten, wenn infolge einer akuten Erkrankung oder eines Unfalles des Versicherten die planmäßige Rückreise nicht erfolgen kann | § 3 Abs. 4, Seite 4 |
| Versand von Arzneimitteln an den Aufenthaltsort | nicht geregelt |  |  |
| Dolmetscher- und Übersetzungskosten | nicht geregelt |  |  |
| Ausschluss: Behandlung als Zweck der Reise | ja | Behandlungen, die ausschließlicher oder teilweiser Grund für den Aufenthalt im vereinbarten Geltungsbereich waren; | § 4 Abs. 1 Pkt. 6, Seite 5 |
| Ausschluss: bei Reiseantritt feststehende oder absehbare Behandlung | ja | bestehende Krankheiten und Unfallfolgen, deren Behandlung während des Aufenthalts im vereinbarten Geltungsbereich aufgrund des bekannten Verlaufs zu erwarten war | § 4 Abs. 1 Pkt. 8, Seite 5 |
| Passives Kriegsrisiko und Terror versichert (überraschender Ausbruch) | ja | wird der Versicherte vom Ausbruch der Kriegshandlungen überrascht, bleibt der Versicherungsschutz für einen Zeitraum von 14 Tagen erhalten | § 4 Abs. 1 Pkt. 4, Seite 5 |
| Erkrankung bei Epidemie oder Pandemie versichert | nicht geregelt |  |  |
| Ausschluss oder Kürzung bei Reisewarnung des Auswärtigen Amts oder Außenministeriums | nicht geregelt |  |  |
| Ausschluss gefährlicher Sportarten oder Extremsport | nicht geregelt |  |  |
| Ausschluss Motorsport und Rennveranstaltungen | nicht geregelt |  |  |
| Ausschluss bei Alkohol- oder Drogeneinfluss | ja | Krankheiten und Unfälle sowie deren Folgen, die aufgrund eines missbräuchlichen Genusses von Alkohol, Suchtgiften (Morphium, Kokain usw.) oder Medikamenten eintreten | § 4 Abs. 1 Pkt. 1, Seite 5 |
| Ausschluss Kur, Sanatorium und Rehabilitation | ja | die Inanspruchnahme ortsgebundener Heilverfahren (Kuren); | § 4 Abs. 1 Pkt. 14, Seite 5 |
| Ausschluss bei Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung | ja | durch Pflegebedürftigkeit bedingte Hilfe und Betreuung; | § 4 Abs. 1 Pkt. 13, Seite 6 |
| Ausschluss vorsätzlich herbeigeführter Krankheiten und Unfälle | ja | auf Vorsatz des Versicherungsnehmers oder des Versicherten beruhende Krankheiten und Unfälle, einschließlich deren Folgen | § 4 Abs. 1 Pkt. 5, Seite 5 |
| Selbstbeteiligung je Versicherungsfall oder Reise | ja | mit einem pro Versicherungsfall vereinbarten Selbstbehalt von 10% (maximal jedoch EUR 3.500,00). | § 3 Abs. 3 Pkt. 3.3, Seite 4 |
| Nachrang gegenüber gesetzlicher Krankenversicherung oder anderen Verträgen | ja | Der Versicherer bietet gemäß diesen Versicherungsbedingungen nur soweit Versicherungsschutz, als der Versicherte keinen Anspruch auf Kostenersatz gegen Dritte hat. | § 7 Abs. 1, Seite 6 |
| Wartezeit oder Karenz nach Abschluss | nicht geregelt |  |  |
| Pflicht zur Meldung vor stationärer Aufnahme, sonst Kürzung | ja | Der Versicherte hat den Versicherer vor Antritt der Heilbehandlung über den Krankenhausaufenthalt in Kenntnis zu setzen. | § 3 Abs. 3 Pkt. 3.2, Seite 3 |
| Leistung nur über die Assistance (keine Erstattung selbst bezahlter Kosten) | keine | ersetzt der Versicherer die Kosten des Aufenthaltes nach Vorlage der saldierten Originalrechnung | § 3 Abs. 3 Pkt. 3.3, Seite 4 |
| Frist zur Einreichung der Belege | ja | Ansprüche auf Leistung sind spätestens innerhalb eines Monats nach Beendigung des Aufenthalts im vereinbarten Geltungsbereich beim Versicherer geltend zu machen. | § 8 Abs. 1, Seite 7 |
| Belege in Fremdsprache ohne beglaubigte Übersetzung akzeptiert | nicht geregelt |  |  |
| Nachhaftung bei Krankenhausaufenthalt über das Vertragsende hinaus | nicht geregelt |  |  |
| Stillschweigende Verlängerung des Jahresvertrags | nicht geregelt |  |  |
| Beitragsrückerstattung bei vorzeitiger Rückkehr (Langzeit) | nicht geregelt |  |  |
| Verlängerung des Vertrags von unterwegs möglich | nicht geregelt |  |  |
| Beitrag springt mit Altersgrenzen (Altersgruppen) | nicht geregelt |  |  |
| Kündigungsrecht des Versicherers nach dem Versicherungsfall | nicht geregelt |  |  |
| Erfüllt die Anforderungen für ein Schengen-Visum (mindestens 30.000 Euro, ohne Selbstbeteiligung) | nicht geregelt |  |  |

## Volltext der Bedingungen: Allgemeine Versicherungsbedingungen für die kurzfristige Krankenversicherung (AVBKK 2017)

```text
[Seite 1]
             Allgemeine Versicherungsbedingungen für die
                         kurzfristige Krankenversicherung
                                            (AVBKK 2017)

                                                                                                   Vertragspartner
          Diese Vertragsgrundlagen gelten für Verträge mit der Generali Versicherung AG, 1010 Wien, Landskrongasse 1-3.

                                                                                                Aufsichtsbehörde
                                                                   Finanzmarktaufsicht, 1090 Wien, Otto-Wagner-Platz 5


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Allgemeine Versicherungsbedingungen für die kurzfristige                                                        AVBKK 2017
Krankenversicherung

§1
Gegenstand und Geltungsbereich des Versicherungsschutzes

(1) Versicherungsschutz besteht für die in der Polizze bzw. Versicherungsbestätigung näher bezeichneten Personen.

(2) Der zeitliche und örtliche Geltungsbereich des Versicherungsschutzes ist auf der Polizze beschrieben.

(3) Versicherungsfall

    Der Versicherer erstattet im Rahmen des gewählten Tarifes die nachgewiesenen Kosten, die im Zusammenhang mit
    -   einer akuten Erkrankung,
    -   einem Unfall, oder
    -   dem Tod
    des Versicherten während eines Aufenthaltes im vereinbarten örtlichen Geltungsbereich entstehen.

    Krankheit (Erkrankung) ist ein nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Wissenschaft anormaler
    körperlicher oder geistiger Zustand.
    Als akute Erkrankung gilt auch die unerwartete Verschlechterung (Schub) einer schon bestehenden chronischen
    Erkrankung.

    Ein Unfall liegt vor, wenn der Versicherte durch ein plötzlich von außen auf seinen Körper wirkendes Ereignis
    (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

(4) SANKTIONSKLAUSEL

    Ist der Versicherungsnehmer, die versicherte Person oder der Leistungsempfänger persönlich sanktioniert, so besteht
    in diesem Zeitraum kein Versicherungsschutz aus diesem Vertrag. Während der aufrechten Sanktionen erbringt der
    Versicherer keine Leistungen aus diesem Vertrag. Der Versicherer ist in diesem Fall nicht berechtigt, Prämien für diesen
    Vertrag zu verrechnen.
    Sanktioniert bedeutet, dass der Versicherungsnehmer, die versicherte Person oder der Leistungsempfänger
    internationalen Handels-, Finanz- oder Wirtschaftssanktionen aufgrund folgender Regelungen unterliegt:
    -    Resolutionen der Vereinten Nationen und/oder
    -    Verordnungen und/oder Beschlüssen der Europäischen Union und/oder
    -    Gesetzen, Verordnungen oder Bescheiden von Organen der Republik Österreich und/oder
    -    rechtlichen Vorgaben anderer Staaten.

    Solche internationalen Sanktionen sind insbesondere Embargos, das heißt das Verbot der Ein- oder Ausfuhr von Waren
    oder der Erbringung von (Finanz-)Dienstleistungen.

§2
Abschluss des Versicherungsvertrages

Der Versicherungsvertrag wird nach Antragstellung mit dem Zugang der Polizze abgeschlossen.


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[Seite 3]
§3
Art und Umfang der Versicherungsleistungen

(1) Art und Umfang des Versicherungsschutzes ergeben sich aus dem Antrag, den vorliegenden Allgemeinen
    Versicherungsbedingungen und der Polizze.

(2) Kosten für Bergung und Transport
    Der Versicherer ersetzt die nachgewiesenen Kosten
    -    der notwendigen Bergung, wenn der Versicherte einen Unfall erlitten hat, akut erkrankt oder in Berg- bzw.
         See-/Wassernot geraten ist und des Transports bis zur nächstgelegenen geeigneten medizinischen Einrichtung
         (Arzt, Krankenhaus), sowie
    -    eines medizinisch begründeten Verlegungstransports in ein anderes Krankenhaus,
    bis zum vereinbarten Höchstbetrag.

(3) Kosten der Heilbehandlung
    Heilbehandlung ist eine medizinische Behandlung, die nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen
    Wissenschaft geeignet erscheint, die Gesundheit wiederherzustellen, den Zustand zu bessern oder eine
    Verschlechterung zu verhindern.
    Die Heilbehandlung endet, wenn nach medizinischem Befund die Notwendigkeit der Heilbehandlung nicht mehr
    besteht. Muss die Heilbehandlung auf eine Krankheit oder Unfallfolgen ausgedehnt werden, die mit der (den) bisher
    behandelten nicht ursächlich zusammenhängen, so entsteht insoweit ein neuer Versicherungsfall.

1.   Als Kosten der Heilbehandlung sind zu verstehen
     -   die Arztkosten für medizinisch notwendige ambulante Heilbehandlung, die Kosten ärztlich verordneter Heilmittel
         und Hilfsmittel für Unfallfolgen;
     -   die Kosten der medizinisch notwendigen stationären Heilbehandlung in Krankenhäusern und die Kosten des
         Transportes in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus und zurück.

     Bei Behandlung durch Ehegatten, Eltern oder Kinder des Versicherten werden nur die nachgewiesenen Sachkosten
     erstattet.

2.   Ambulante Heilbehandlung

2.1 Der Versicherer ersetzt die nachgewiesenen Kosten der ambulanten Heilbehandlung sowie der Erstversorgung und
    Schmerztherapie von Zahnerkrankungen oder -verletzungen (z.B. einfache Füllung, Zahnextraktion, Wurzelbehandlung).

2.2 Der Versicherte hat freie Wahl unter den Ärzten bzw. Zahnärzten, die nach dem für das Aufenthaltsland geltenden
    Recht zur selbständigen Ausübung des ärztlichen Berufes zugelassen sind.
    Der Versicherer leistet Kostenersatz für Leistungen, die von Ärzten oder Zahnärzten/Dentisten in ihrer Ordination oder
    im Rahmen eines Hausbesuches (siehe unten Pkt. 2.3) unmittelbar am Versicherten erbracht werden.

2.3 Die Kosten der ärztlichen Hausbesuche werden nur dann vergütet, wenn der Zustand des Versicherten das Aufsuchen
    des Arztes nicht gestattet; ansonsten wird nur Kostenersatz für Ordinationen geleistet.

2.4 Die Kosten der im Rahmen einer Heilbehandlung ärztlich verordneten, dem Arzneimittelrecht des jeweiligen
    Aufenthaltslandes entsprechenden, in diesem registrierten und aus einer Apotheke oder nach dem Recht des jeweiligen
    Aufenthaltslandes zugelassenen Abgabestelle bezogenen Arzneimittel (Heilmittel) werden ersetzt. Keinesfalls erstattet
    werden die Kosten für Heil- und Mineralwässer, Medizinalweine, Nähr- und Stärkungsmittel, geriatrische Mittel, Tonika
    und kosmetische Mittel.

2.5 Die Kosten aufgrund von Unfallfolgen ärztlich verordneter Hilfsmittel werden ersetzt. Als solche gelten Krücken,
    Rollstühle, Gliederprothesen, Bandagen nicht jedoch alle sonst zur Körper- und Krankenpflege dienenden Apparate
    und Behelfe (z.B. Inhalationsapparate, Irrigatoren, Milchpumpen, Mundduschen, Eisbeutel, Heizkissen,
    Fieberthermometer). Hat der Versicherer für Heilbehelfe Kostenersatz geleistet, so besteht ein neuerlicher Anspruch auf
    Leistungen für diese Heilbehelfe erst nach Ablauf der Mindestgebrauchsdauer (gemäß zum Zeitpunkt der
    Anspruchstellung geltender Musterkrankenordnung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger), sofern nicht
    zu einem früheren Zeitpunkt aus medizinischen Gründen eine Neuanschaffung notwendig ist.


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3.   Stationäre Heilbehandlung

3.1 Der Versicherer ersetzt die nachgewiesenen Kosten der medizinisch notwendigen stationären Heilbehandlung in den im
    Tarif und in der Polizze näher bezeichneten Krankenhäusern.

     Der Versicherer übernimmt die Kosten der Behandlung in dem nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus einschließlich
     der ärztlichen Honorare in voller Höhe, sofern er vor Beginn der Heilbehandlung über den Krankenhausaufenthalt
     informiert wurde und die volle Kostenübernahme zugesagt hat (siehe unten, Pkt. 3.2).

     Stationäre Heilbehandlung im Sinne dieser Versicherungsbedingungen ist eine Heilbehandlung im Rahmen eines
     medizinisch notwendigen stationären Aufenthaltes in sanitätsbehördlich genehmigten Krankenanstalten, sofern diese
     ständige ärztliche Anwesenheit vorsehen, über ausreichende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen,
     nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Wissenschaft arbeiten, nicht auf die Anwendung bestimmter
     Behandlungsmethoden ausgerichtet sind, sowie Krankengeschichten führen. Als stationär gilt ein Aufenthalt nur, wenn
     die Art der Heilbehandlung einen Aufenthalt von mindestens 24 Stunden erfordert.

3.2 Volle Kostenübernahme
    Der Versicherte hat den Versicherer vor Antritt der Heilbehandlung über den Krankenhausaufenthalt in Kenntnis zu
    setzen. Dabei sind die Art der Erkrankung und die Notwendigkeit der Heilbehandlung medizinisch nachzuweisen.
    Der Versicherer ist zur Zusage der vollen Kostenübernahme verpflichtet, wenn die Voraussetzungen gemäß Pkt. 3.1
    vorliegen. Nach Zusage der vollen Kostenübernahme ist das Krankenhaus berechtigt, die anfallenden Kosten direkt mit
    dem Versicherer zu verrechnen.

3.3 Kostenersatz mit Selbstbehalt
    Liegt eine Zusage der vollen Kostenübernahme gemäß Pkt. 3.2 nicht vor, ersetzt der Versicherer die Kosten des
    Aufenthaltes nach Vorlage der saldierten Originalrechnung mit einem pro Versicherungsfall vereinbarten Selbstbehalt
    von 10% (maximal jedoch EUR 3.500,00). Dieser Kostenersatz wird geleistet, wenn die Voraussetzungen gemäß Pkt.
    3.1 vorliegen.
    Der Selbstbehalt wird nicht verrechnet, wenn
    -    die Dringlichkeit der stationären Heilbehandlung eine vorangehende Verständigung des Versicherers gemäß Pkt.
         3.2 nicht zulässt und
    -    der Versicherungsnehmer/Versicherte unverzüglich nach der Aufnahme in das Krankenhaus den Versicherer gemäß
         Pkt. 3.2 informiert.

(4) Mehrkosten der Rückreise

     des Versicherten:
     Der Versicherer erstattet die Mehrkosten für die Rückreise des Versicherten, wenn infolge einer akuten Erkrankung oder
     eines Unfalles des Versicherten die planmäßige Rückreise nicht erfolgen kann (z.B. Verfall einer Fahrkarte, notwendige
     Benützung eines Krankenwagens oder des Flugzeugs) bis zum vereinbarten Höchstbetrag.

     mitreisender Personen:
     Der Versicherer erstattet die Kosten der Rückreise einer versicherten mitreisenden Person, wenn diese ihren geplanten
     Aufenthalt aufgrund eines Rücktransportes oder einer Überführung des Versicherten vorzeitig beenden oder aufgrund
     eines Krankenhausaufenthaltes des Versicherten verlängern muss. Die Rückreise mit einem Verkehrsmittel der
     ursprünglich gebuchten Kategorie wird zum ehestmöglichen Zeitpunkt organisiert. Der Versicherer ersetzt die mit der
     Rückreise verbundenen Mehrkosten (z.B. Verfall einer Fahrkarte, notwendige Benützung der Eisenbahn oder des
     Flugzeuges) bis zum vereinbarten Höchstbetrag.

     mitreisender Kinder:
     Können mitreisende Kinder unter 15 Jahren während des versicherten Aufenthaltes im vereinbarten örtlichen
     Geltungsbereich infolge akuter Erkrankung, Unfalls oder Todes des Versicherten weder von diesem noch von einer
     anderen mitreisenden Person betreut werden, sorgt der Versicherer für Abholung und Rückreise der Kinder mit einer
     Begleitperson an deren ständigen Wohnort und trägt die hierdurch entstehenden Kosten bis zum vereinbarten
     Höchstbetrag.

(5) Rücktransport

1.   Nottransport
     Der Versicherer organisiert den medizinisch begründeten und ärztlich angeordneten Nottransport des Versicherten, mit
     medizinisch adäquaten Transportmitteln (einschließlich Ambulanzflugzeug) und ersetzt die damit verbundenen Kosten.
     Medizinisch begründet ist ein Nottransport, wenn eine lebensbedrohende Erkrankung bzw. Unfallverletzung vorliegt, die


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[Seite 5]
     ärztliche Versorgung am Aufenthaltsort unzureichend ist oder die voraussichtliche Dauer der Krankenhausbehandlung 4
     Wochen übersteigt.

2.   Krankenhausaufenthalt von mindestens 3 Tagen
     Nach einem mindestens dreitägigen Krankenhausaufenthalt organisiert der Versicherer die Rückreise zum
     ehestmöglichen Zeitpunkt auch ohne medizinische Notwendigkeit und ersetzt die damit verbundenen Kosten. Je nach
     Zustand des Versicherten hat die Rückreise mit dem adäquaten Verkehrsmittel (Eisenbahn, Autobus, Rettungsauto,
     Flugzeug) erforderlichenfalls mit Arztbegleitung jedoch nicht mit einem Ambulanzflugzeug zu erfolgen.

(6) Überführung im Todesfall
    Im Todesfall nach einer akuten Erkrankung oder nach einem Unfall werden die Kosten der Überführung oder die Kosten
    der Bestattung im Aufenthaltsland zum Zeitpunkt des Todesfalls ersetzt.

(7) Rücktransport, Überführung - Selbstbehalt
    Werden Rücktransport oder Überführung nicht vom Versicherer organisiert, werden die Kosten abzüglich eines in der
    Polizze vereinbarten Selbstbehalts ersetzt. Der Selbstbehalt wird nicht verrechnet, wenn die vorangehende
    Kontaktaufnahme zu der Notfalleinrichtung des Versicherers ohne Verschulden des Versicherten bzw. des
    Versicherungsnehmers nicht möglich ist.

§4
Einschränkung des Versicherungsschutzes

(1) Kein Versicherungsschutz besteht für

1.   Krankheiten und Unfälle sowie deren Folgen, die aufgrund eines missbräuchlichen Genusses von Alkohol, Suchtgiften
     (Morphium, Kokain usw.) oder Medikamenten eintreten oder verschlechtert werden oder deren Heilbehandlung infolge
     eines missbräuchlichen Genusses von Alkohol, Suchtgiften oder Medikamenten erschwert ist;

2.   Entziehungsmaßnahmen und Entziehungskuren aufgrund von Suchterkrankungen;

3.   Unterbringung (Unterbringungsgesetz - UbG) wegen Selbst- oder Fremdgefährdung, Heilbehandlung der Folgen von
     Selbstmordversuchen sowie Selbstmord;

4.   Krankheiten und Unfälle sowie deren Folgen, die durch Kriegsereignisse jeder Art oder aktive Beteiligung an Unruhen
     oder schuldhafte Beteiligung an Schlägereien oder bei der Begehung einer gerichtlich strafbaren Handlung, die Vorsatz
     voraussetzt, entstehen; wird der Versicherte vom Ausbruch der Kriegshandlungen überrascht, bleibt der
     Versicherungsschutz für einen Zeitraum von 14 Tagen erhalten - kein Versicherungsschutz besteht, wenn der
     Versicherte nach Ausbruch der Kriegshandlungen ins Kriegsgebiet einreist;

5.   auf Vorsatz des Versicherungsnehmers oder des Versicherten beruhende Krankheiten und Unfälle, einschließlich deren
     Folgen; hat der Versicherungsnehmer die Krankheit oder den Unfall des Versicherten vorsätzlich herbeigeführt, so bleibt
     der Versicherer diesem gegenüber zur Leistung verpflichtet, der Schadenersatzanspruch des Versicherten an den
     Versicherungsnehmer geht jedoch auf den Versicherer über (§ 67 VersVG, siehe unten Abs. 2);

6.   Behandlungen, die ausschließlicher oder teilweiser Grund für den Aufenthalt im vereinbarten Geltungsbereich waren;

7.   Verschlimmerungen bereits bestehender Krankheiten und Unfallfolgen, mit denen aufgrund des Gesundheitszustandes
     des Versicherten und Art / Dauer des Aufenthalts im vereinbarten Geltungsbereich gerechnet werden musste;

8.   bestehende Krankheiten und Unfallfolgen, deren Behandlung während des Aufenthalts im vereinbarten Geltungsbereich
     aufgrund des bekannten Verlaufs zu erwarten war bzw. aufgrund eines Therapieplans erfolgt;

9.   Entbindung, Fehlgeburt oder Schwangerschaftsunterbrechung sowie eine mit der Schwangerschaft in Verbindung
     stehende medizinisch notwendige Heilbehandlung;

10. kosmetische Behandlungen und Operationen und deren Folgen;

11. konservierende oder prothetische Zahnbehandlungen und Zahnimplantationen und deren Folgen sowie auch damit im
    ursächlichen Zusammenhang stehende vorbereitende Maßnahmen (ausgenommen Behandlungen gemäß § 3 Abs. 3,
    Pkt. 2.1);


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[Seite 6]
12. nichtärztliche Hauspflege sowie Maßnahmen der Geriatrie, der Rehabilitation und der Heilpädagogik;

13. durch Pflegebedürftigkeit bedingte Hilfe und Betreuung;

14. die Inanspruchnahme ortsgebundener Heilverfahren (Kuren);

15. alle Formen der künstlichen Befruchtung (z.B. In-vitro-Fertilisation, Insemination);

16. Impfungen, ärztliche Gutachten und Atteste.

(2) Auszug aus dem VersVG:

     § 67 VersVG
     (1) Steht dem Versicherungsnehmer ein Schadenersatzanspruch gegen einen Dritten zu, so geht der Anspruch auf den
         Versicherer über, soweit dieser dem Versicherungsnehmer den Schaden ersetzt. Der Übergang kann nicht zum
         Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden. Gibt der Versicherungsnehmer seinen Anspruch
         gegen den Dritten oder ein zur Sicherung des Anspruches dienendes Recht auf, so wird der Versicherer von seiner
         Ersatzpflicht insoweit frei, als er aus dem Anspruch oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.
     (2) Richtet sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen einen mit ihm in häuslicher Gemeinschaft
         lebenden Familienangehörigen, so ist der Übergang ausgeschlossen; der Anspruch geht jedoch über, wenn der
         Angehörige den Schaden vorsätzlich verursacht hat.

§5
Prämien, Gebühren und Abgaben

(1) Die Prämie ist für die gesamte Vertragsdauer bei Abschluss des Vertrages zu zahlen.
    Die Voraussetzungen des Zahlungsverzugs und dessen Rechtsfolgen sind in den §§ 38 und 39a VersVG geregelt (siehe
    unten Abs. 3).

(2) Neben der Prämie verrechnet der Versicherer Gebühren, die der Abgeltung von Mehraufwendungen dienen, die durch
    das Verhalten des Versicherungsnehmers veranlasst worden sind (z.B. Mahngebühren). Die zum jeweiligen
    Durchführungstermin gültigen Gebühren für diese Mehraufwendungen werden auf der Homepage www.generali.at
    veröffentlicht; das Gebührenblatt wird vom Versicherer auf Anfrage übermittelt.

(3) Auszug aus dem VersVG:

     § 38 VersVG
     (1) Ist die erste oder einmalige Prämie innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluß des Versicherungsvertrags und
         nach der Aufforderung zur Prämienzahlung nicht gezahlt, so ist der Versicherer, solange die Zahlung nicht bewirkt
         ist, berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Es gilt als Rücktritt, wenn der Anspruch auf die Prämie nicht innerhalb
         dreier Monate vom Fälligkeitstag an gerichtlich geltend gemacht wird.
     (2) Ist die erste oder einmalige Prämie zur Zeit des Eintritts des Versicherungsfalls und nach Ablauf der Frist des Abs.
         1 noch nicht gezahlt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn, daß der
         Versicherungsnehmer an der rechtzeitigen Zahlung der Prämie ohne sein Verschulden verhindert war.
     (3) Die Aufforderung zur Prämienzahlung hat die im Abs. 1 und 2 vorgesehenen Rechtsfolgen nur, wenn der
         Versicherer den Versicherungsnehmer dabei auf diese hingewiesen hat.
     (4) Die Nichtzahlung von Zinsen oder Kosten löst die Rechtsfolgen der Abs. 1 und 2 nicht aus.

     § 39a VersVG
     Ist der Versicherungsnehmer bloß mit nicht mehr als 10 vH der Jahresprämie, höchstens aber mit 60 Euro im Verzug,
     so tritt eine im § 38 oder § 39 vorgesehene Leistungsfreiheit des Versicherers nicht ein.

§6
Obliegenheiten

(1) Nach Eintritt des Versicherungsfalles sind folgende Obliegenheiten einzuhalten:

     Der Versicherungsnehmer und der Versicherte haben

1.   den Versicherer über den eingetretenen Versicherungsfall ehestmöglich, wahrheitsgemäß und umfassend in
     geschriebener Form zu informieren;


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2.   nach Erhalt von Formularen, die dem Versicherer zur Schadenbearbeitung dienen, diese vollständig ausgefüllt dem
     Versicherer ehestmöglich zuzusenden;

3.   alles ihnen Zumutbare zu tun, um die Ursachen, den Hergang und die Folgen des Versicherungsfalles aufzuklären. Dies
     umfasst auch die Verpflichtung des Versicherten, sich auf Verlangen des Versicherers durch einen von diesem
     beauftragten Arzt untersuchen zu lassen;

4.   alle mit einem Versicherungsfall befassten Behörden und behandelnden Ärzte und/oder Krankenhäuser, sowie Sozial-
     und Privatversicherer zu ermächtigen und zu veranlassen, die vom Versicherer verlangten Auskünfte zu erteilen;

5.   Beweismittel, die den Anspruch auf die Versicherungsleistung dem Grunde und der Höhe nach belegen, wie
     Polizeiprotokolle, Bestätigungen von Fluglinien, Tatbestandsaufnahmen, Arzt- und Krankenhausatteste und
     -rechnungen, etc., dem Versicherer im Original zu übergeben.

     Rechtsfolgen bei Nichtbeachtung dieser Vorschriften

(2) Wird eine der in Abs. 1 angeführten Obliegenheiten mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu
    beeinflussen oder die Feststellung solcher Umstände zu erschweren, die erkennbar für die Leistungspflicht des
    Versicherers bedeutsam sind, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung befreit.

(3) Wird eine der Obliegenheiten in Abs. 1 mit einem anderen als dem in Abs. 2 beschriebenen Vorsatz oder grobfahrlässig
    verletzt, so ist der Versicherer insoweit von der Verpflichtung zur Leistung frei, als die Verletzung der Obliegenheit auf
    die Feststellung des Versicherungsfalles oder auf die Feststellung oder den Umfang der zu erbringenden Leistung einen
    Einfluss gehabt hat.

§7
Ansprüche gegen Dritte

(1) Der Versicherer bietet gemäß diesen Versicherungsbedingungen nur soweit Versicherungsschutz, als der Versicherte
    keinen Anspruch auf Kostenersatz gegen Dritte hat.
    Die Verpflichtung des Versicherers zur Leistung für Kosten, deren teilweisen Ersatz der Versicherte von einem
    Sozialversicherungsträger oder einem sonstigen Versicherungsträger fordern kann, tritt erst ein, wenn dieser andere
    Versicherungsträger die ihm obliegenden Leistungen erbracht hat.

(2) Gibt der Versicherte seinen Anspruch gegen Dritte oder ein zur Sicherung des Anspruches dienendes Recht ohne
    Zustimmung des Versicherers auf, so wird der Versicherer insoweit von der Ersatzpflicht frei, als er aus dem Anspruch
    oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.

§8
Auszahlung der Versicherungsleistungen

(1) Ansprüche auf Leistung sind spätestens innerhalb eines Monats nach Beendigung des Aufenthalts im vereinbarten
    Geltungsbereich beim Versicherer geltend zu machen.
    Die Auszahlung von Versicherungsleistungen erfolgt aufgrund von saldierten Originalrechnungen oder
    Aufenthaltsbestätigungen. Diese Belege müssen den Vor- und Zunamen, die Adresse, die Polizzennummer, das
    Geburtsdatum der behandelten Person sowie die Bezeichnung der Krankheit oder der Unfallfolgen und der erbrachten
    Leistungen und die Daten der Behandlungen enthalten.

     Ist der Versicherte noch anderweitig (gesetzlich oder privat) krankenversichert, können auch Zweitschriften samt der
     dazugehörigen Abrechnung oder detaillierte Abrechnungen der anderen Versicherer vorgelegt werden.

(2) Der Versicherer darf vorbehaltlich der Bestimmungen in Abs. (5) den Überbringer von Belegen als zum Empfang der
    darauf entfallenden Versicherungsleistungen berechtigt ansehen.

(3) Die Belege gehen in das Eigentum des Versicherers über.

(4) Die Leistungen werden in Euro erbracht. Die in ausländischer Währung entstandenen Kosten werden zum von der
    Österreichischen Nationalbank veröffentlichten Wechselkurs des letzten Behandlungstages in Euro umgerechnet. Fällt
    der letzte Behandlungstag auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, ist der Wechselkurs des folgenden Werktags
    maßgeblich.


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(5) Die Ansprüche auf Versicherungsleistungen können ohne Zustimmung des Versicherers weder verpfändet noch
    abgetreten werden.

    Der Versicherungsnehmer kann gegen Forderungen des Versicherers nur aufrechnen, wenn es sich um
    Gegenforderungen handelt, die im rechtlichen Zusammenhang mit seiner Forderung stehen und die gerichtlich
    festgestellt oder vom Versicherer anerkannt worden sind.

(6) Die Überweisung der Versicherungsleistungen an den Anspruchsberechtigten erfolgt kostenfrei auf ein Konto bei einem
    österreichischen Geldinstitut. Wünscht der Anspruchsberechtigte Überweisungen außerhalb Österreichs oder
    besondere Überweisungsformen und kommt der Versicherer diesem Wunsch nach, können die dadurch entstehenden
    Mehrkosten von den Leistungen abgezogen werden.

§9
Form von Willenserklärungen und Anzeigen

Alle Erklärungen und Informationen des Versicherungsnehmers, Versicherten und sonstigen Dritten im Zusammenhang mit
dem Versicherungsvertrag bedürfen zu ihrer Gültigkeit der geschriebenen Form (schriftlich jedoch ohne Unterschrift). Die
Erklärungen und Informationen müssen dem Empfänger zugehen, von ihm dauerhaft aufbewahrt werden können
(ausdrucken oder abspeichern, wie etwa bei Fax oder E-Mail, aber nicht SMS-Nachrichten) und aus dem Text muss die
Person des Erklärenden zweifelsfrei hervorgehen. Schriftliche Erklärungen und Informationen (mit Unterschrift) sind
selbstverständlich auch gültig, bloß mündliche aber unwirksam.

§ 10
Erfüllungsort, Gerichtsstand

(1) Erfüllungsort für die beiderseitigen Verpflichtungen aus dem Versicherungsvertrag ist der Sitz des Versicherers in Wien.

(2) Klagen gegen den Versicherer können bei dem Gericht am Sitz des Versicherers oder bei dem Gericht des Ortes
    anhängig gemacht werden, wo der Vermittlungsagent zur Zeit der Vermittlung seine gewerbliche Niederlassung oder in
    Ermangelung einer solchen seinen Wohnsitz hatte.

(3) Für Klagen gegen den Versicherungsnehmer ist das Gericht örtlich zuständig, in dessen Sprengel der
    Versicherungsnehmer seinen Wohnsitz, seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat oder der Ort seiner Beschäftigung liegt.


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