# Versicherungskammer Bayern BudgetPro 800, mittleres Budget: die Bedingungen im Volltext

> Ausgewertet von NAMMERT aus den veröffentlichten Bedingungen. Trotz Sorgfalt kann ein Wert falsch gelesen sein; rechtlich gilt nur das Bedingungswerk Ihres Vertrags in der dort genannten Fassung. Fehler bitte melden, wir korrigieren am selben Tag.

- https://www.nammert.com/bedingungen-bkv-vkb-budgetpro-800.php
- Rechtlicher Träger: Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft
- Anfrage an den Makler: https://www.nammert.com/bedingungen-bkv-vkb-budgetpro-800.php?household=single|couple|family|single_parent&deductible=0|1&over55=0|1&public_service=0|1&summary=…#anfrage
- Original beim Versicherer (PDF): [Booklet XXIV: Betriebliche Krankenversicherung (BKV-Tarife), Gruppenversicherung mit Einheitsbeiträgen, Tarifbedingungen Abschnitt B.3](https://mein-premiumservice.vkb.de/service2/rest/api/material-service/public/v1/material/334798), Fassung Booklet XXIV Stand 1. Juli 2026; Tarife BudgetPro Stand 01.01.2023

## Auswertung nach Prüfpunkten

| Prüfpunkt | Regelung | Im Wortlaut | Fundstelle |
| --- | --- | --- | --- |
| Mindestzahl versicherter Mitarbeiter für den Gruppenvertrag | nicht geregelt |  |  |
| Arbeitgeberfinanzierte Variante (Betrieb zahlt den Beitrag) | ja | auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rahmen der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. | II d), Seite 95 |
| Arbeitnehmerfinanzierte Variante zu Gruppenkonditionen | nein | auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rahmen der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. | II d), Seite 95 |
| Ehepartner, Lebenspartner und Kinder mitversicherbar | ja | Versicherbar sind Personen (Mitarbeiter/Mitglieder des Versicherungsnehmers und deren Angehörige) | Hinweise, Versicherbarer Personenkreis, Seite 45 |
| Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung | ja | Die Aufnahme in die Versicherung ist vom Ergebnis einer Gesundheitsprüfung abhängig. Das gilt nicht bei Anmeldung aufgrund von Anmeldepflicht. | Hinweise, Anmeldung, Seite 45 |
| Laufende Behandlungen und Vorerkrankungen mitversichert | nein | Nach Zugang des Versicherungsnachweises eingetretene Versicherungsfälle sind nur für den Teil von der Leistungspflicht ausgeschlossen, der in die Zeit vor Versicherungsbeginn fällt. | AVB/KK-SV § 2 (1), Seite 40 |
| Wartezeiten | ja | Die allgemeine Wartezeit entfällt. Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate. | Hinweise, Wartezeiten, Seite 45 |
| Versicherbar sind gesetzlich und privat Krankenversicherte | ja | Bei privat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit dem Zusatz | II d), Seite 95 |
| Höchstalter bei Aufnahme in den Gruppenvertrag | nicht geregelt |  |  |
| Neue Mitarbeiter treten ohne Gesundheitsprüfung bei (Nachmeldefrist) | nicht geregelt |  |  |
| Fortführung als Einzelversicherung beim Ausscheiden aus dem Betrieb | ja | Aus dem Gruppenversicherungsvertrag ausscheidende Versicherte können die Versicherung zu den Bedingungen der entsprechenden Einzelversicherung fortsetzen | Hinweise, Ausscheiden und Weiterversicherung, Seite 46 |
| Fortführung ohne neue Gesundheitsprüfung und Wartezeit | ja | ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne erneute Wartezeiten in den Versicherungsschutz übernommen. | AVB/KK-SV, Umwandlung (2), Seite 43 |
| Ruhen des Schutzes bei Elternzeit, Krankengeldbezug oder unbezahltem Urlaub | ja | Für die Hauptversicherten bleibt dabei der Versicherungsschutz und der Anspruch auf Leistungen in vollem Umfang bestehen. | Hinweise, Beitragsbefreiung in Zeiten ohne Entgelt, Seite 45 |
| Jahresbudget je versicherter Person | ja, bis 800 € | werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal | I 1., Seite 94 |
| Wählbare Budgetstufen | ja | Der Erstattungshöchstbetrag des jeweiligen Tarifs beträgt pro Kalenderjahr für alle Versicherungsleistungen insgesamt maximal 400 Euro beim Tarif BudgetPro 400 | A.2 Produktinformationen, Seite 7 |
| Budget frei für alle Leistungsbereiche des Katalogs einsetzbar | ja | werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal | I 1., Seite 94 |
| Unterbegrenzungen innerhalb des Budgets (etwa Sehhilfen höchstens die Hälfte) | ja, bis 200 € | Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht. | I 5., Seite 94 |
| Anteiliges Budget bei Beginn im laufenden Jahr | nicht geregelt |  |  |
| Übertrag eines ungenutzten Budgets ins Folgejahr | nicht geregelt |  |  |
| Budgeterhöhung bei Leistungsfreiheit oder Extra-Budget | nicht geregelt |  |  |
| Zusätzliche Leistung über das Budget hinaus bei schweren Fällen (etwa Krankenhaus, schwere Erkrankung) | nicht geregelt |  |  |
| Brillen und Kontaktlinsen | ja, bis 200 € | Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), deren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch den Optiker | I 5., Seite 94 |
| Augenlaserbehandlung (Lasik und ähnliche Verfahren) | ja | Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK, Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen | I 6., Seite 94 |
| Vorsorgeuntersuchungen über das gesetzliche Programm hinaus, ohne Altersgrenzen | nicht geregelt |  |  |
| Schutzimpfungen, auch Reiseimpfungen | nicht geregelt |  |  |
| Heilpraktiker und Naturheilverfahren | ja | Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie Erstattungsfähig sind die Kosten für: | I 7. a), Seite 94 |
| Osteopathie | ja | Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe, die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann | I 7. c), Seite 94 |
| Heilmittel wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie | ja | Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu | I 3., Seite 94 |
| Arznei- und Verbandmittel einschließlich Zuzahlungen | ja | Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen | I 2., Seite 94 |
| Hilfsmittel wie Einlagen, Bandagen | ja | Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen | I 4., Seite 94 |
| Hörgeräte | ja | Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle | I 4., Seite 94 |
| Privatärztliche Behandlung (Wahlarzt) und Honorar über dem Kassensatz | nicht geregelt |  |  |
| Facharzt-Terminservice | nicht geregelt |  |  |
| Telemedizin und Videosprechstunde | nicht geregelt |  |  |
| Ambulante Psychotherapie oder psychologische Beratung | nein | Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behandlungen. | I 7., Seite 94 |
| Professionelle Zahnreinigung | ja | professionelle Zahnreinigung und Kontrolle | I 9., Seite 95 |
| Zahnbehandlung (Füllungen, Wurzelbehandlung, Parodontose) | ja | Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz | I 8., Seite 94 |
| Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) | ja | Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz | I 8., Seite 94 |
| Implantate | ja | Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, prothetische Leistungen sowie Implantate) | I 8., Seite 94 |
| Kieferorthopädie | nicht geregelt |  |  |
| Zahnstaffel (begrenzte Erstattung in den ersten Jahren) | nicht geregelt |  |  |
| Einbettzimmer | nicht geregelt |  |  |
| Zweibettzimmer | nicht geregelt |  |  |
| Chefarzt oder Wahlarzt im Krankenhaus | nicht geregelt |  |  |
| Krankenhaustagegeld | ja, bis 10 € | Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehandlung wegen Krankheit oder Unfall | I 10., Seite 95 |
| Ersatztagegeld bei Verzicht auf Wahlleistungen | nicht geregelt |  |  |
| Freie Krankenhauswahl, auch Privatkliniken | nicht geregelt |  |  |
| Krankentagegeld | nicht geregelt |  |  |
| Pflegebaustein (Pflegetagegeld oder Pflegekosten) | nicht geregelt |  |  |
| Auslandsreisekrankenversicherung | nicht geregelt |  |  |
| Leistung bei schweren Krankheiten (Diagnose) | nicht geregelt |  |  |
| Ärztliche Zweitmeinung | nicht geregelt |  |  |
| Gesundheitsservices für den Betrieb (Präventionsprogramme, Mitarbeiterberatung, App) | nicht geregelt |  |  |
| Einheitsbeitrag unabhängig von Alter und Geschlecht | nein | Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensaltersgruppe) zugrunde gelegt | III., Seite 95 |
| Beitragsanpassung (Anlass und Verfahren) | ja | als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils betroffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. | II g), Seite 95 |
| Mindestlaufzeit des Gruppenvertrags | nicht geregelt |  |  |
| Kündigungsfrist für den Betrieb | nicht geregelt |  |  |
| Ordentliches Kündigungsrecht des Versicherers | keine | Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. | II f), Seite 95 |
| Erstattungssatz in Prozent des Rechnungsbetrags | ja | Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu | I 3., Seite 94 |
| Selbstbeteiligung | nicht geregelt |  |  |
| Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse vorausgesetzt | keine | Die Leistungen der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leistungen sind nachzuweisen. | II c), Seite 95 |
| Frist zur Einreichung von Rechnungen | nicht geregelt |  |  |
| Geltungsbereich (Inland, Europa, weltweit) | ja | Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Heilbehandlung in Europa. | AVB/KK-SV § 1 (4), Seite 40 |
| Gestaltung für die steuerfreie Zukunftssicherung bis 300 Euro je Jahr (Österreich) | nicht geregelt |  |  |
| Cuadro médico propio (Leistung nur bei Vertragsärzten) | nicht geregelt |  |  |
| Modalidad de reembolso (freie Arztwahl mit Erstattung) | nicht geregelt |  |  |
| Copago je Arztbesuch oder Leistung | nicht geregelt |  |  |
| Abschluss über retribución flexible (steuerfrei bis 500 Euro je Person) | nicht geregelt |  |  |

## Volltext der Bedingungen: Booklet XXIV: Betriebliche Krankenversicherung (BKV-Tarife), Gruppenversicherung mit Einheitsbeiträgen, Tarifbedingungen Abschnitt B.3

```text
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                   Bayerische Beamtenkrankenkasse
                   Aktiengesellschaft


                   Krankenversicherung

                   Ergänzungsversicherung
                   Betriebliche Krankenversicherung
                   (BKV-Tarife) (Gruppenversicherung
                   mit Einheitsbeiträgen)
                   Booklet XXIV – Stand 1. Juli 2026 – Druckstücknummer 33 47 98


                   ­­­


                   Informations- und Bedingungspaket für den Versicherungsnehmer
334798; 06/26 vo

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Inhalt

A. Informationspaket
A.1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen (§ 1 VVG-InfoV) . . . . . . . . . . .                                                                                            3

A.2 Ergänzende Produktinformationen für die Krankenversicherung. . . . . . . . . . . . . . . . . .                                                                                        10


B. Bedingungspaket
B.1 Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB)
AVB für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung (AVB / ​KK-SV) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                                                        40

B.2 Hinweise zum Gruppenversicherungsvertrag
Hinweise zum Vertrag über die betriebliche Krankenversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                                        45

B.3 Tarifbedingungen
Tarif BKV 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .     47
Tarif BKV 1 P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .       52
Tarif BKV 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .     57
Tarif BKV 2 P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .       62
Tarif BKV 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .     67
Tarif BKV 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .     72
Tarif ComfortPro . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .        77
Tarif KlinikPro. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    83
Tarif BKV-AS AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          84
Tarif VorsorgePro. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .        89
Tarif VorsorgePro P. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          90
Tarif BudgetPro 400. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          92
Tarif BudgetPro 800. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          94
Tarif BudgetPro 1200. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           96
Tarif BudgetVorsorge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           98

B.4 Beiträge
Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  99
Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung mit Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten . . . . . . . . . . . . . . . . .  100

B.5 Merkblätter
Datenschutzinformationen nach Art. 12 ff. DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  101
Allgemeine Hinweise zum Datenschutz für Arbeitgeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  104

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A. Informationspaket
A.1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen (§ 1 VVG-InfoV)


1. Informationen zum Versicherer

Versicherungs-      BK – Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft
unternehmen
                Handelsregister: AG München HRB 111 650
                Ust. Ident. Nr. DE 172489027
Ladungsfähige   Maximilianstr. 53
Anschrift des   81537 München
Versicherers    Telefon (089) 2160-8888, Telefax (089) 2160-80 01
                www.versicherungskammer-bayern.de
                service@vkb.de
                Vorstand:
                Klaus G. Leyh (Vorsitzender), Martin Fleischer, Mareike Steinmann-Baptist, Frank A. Werner
                Vorsitzender des Aufsichtsrats:
                Isabella Martorell Naßl
Hauptgeschäfts- Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit ist der Betrieb der privaten Krankenversicherung auf der
tätigkeit       Basis privatrechtlicher, schuldrechtlicher Verträge.
Gesetzlicher    Zur Absicherung der Ansprüche aus der Krankenversicherung besteht ein gesetzlicher Sicherungs-
Garantiefonds	 fonds (§§ 124 ff. des Versicherungsaufsichtsgesetzes), der bei der Medicator AG, Gustav-Heinemann-­
                Ufer 74c, 50968 Köln, errichtet ist.
	Im Sicherungsfall wird die Aufsichtsbehörde die Verträge auf den Sicherungsfonds übertragen. Ge-
                schützt von dem Fonds sind die Ansprüche der Versicherungsnehmer/Hauptversicherten, der versi-
                cherten Person, der Bezugsberechtigten und sonstiger aus dem Versicherungsvertrag begünstigter
                Personen. Unser Unternehmen gehört dem Sicherungsfonds an.


2. Informationen zur angebotenen Versicherungsleistung

Vertrags-           Diesem Versicherungsvertrag liegen, je nach dem von Ihnen gewählten Tarif, die Tarifbedingungen
grundlagen          (Bezeichnung entspricht dem Tarifnamen) und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB)
                     sowie die Bestimmungen des mit dem Versicherungsunternehmen bestehenden Gruppenversiche-
                     rungsvertrages zu Grunde.
                     	Für die Tarife BKV 1, BKV 1 P, BKV 2, BKV 2 P, BKV 3, BKV 4, ComfortPro, KlinikPro, BKV-AS AG,
                        VorsorgePro, VorsorgePro P, BudgetPro und Budget Vorsorge gelten die AVB/KK-SV.
Versicherungsart	   Die Zusatzversicherung ist eine private Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung oder zur
                     privaten Krankheitskostenvollversicherung. Sie deckt Kosten ab, die von der gesetzlichen Krankenver-
                     sicherung nicht oder nicht mehr übernommen werden bzw. ergänzt den Leistungsumfang der privaten
                     Krankenversicherung.
Zusatzversicherung	Folgende Tarife der Zusatzversicherung sind Bestandteil dieses Informationspaketes (gilt ent­
                     sprechend für die nicht anmeldepflichtigen Tarife BKV 2 S, BKV 2 P S, BKV 3 S, BKV 4 S,
                     ComfortPro S, KlinikPro S, BKV-AS und VorsorgePro S):
                     	Tarif BKV 1
                     	Tarif BKV 1 P
                     	Tarif BKV 2
                     	Tarif BKV 2 P
                     	Tarif BKV 3
                     	Tarif BKV 4
                     	Tarif ComfortPro
                     	Tarif KlinikPro S
                     	Tarif BKV-AS AG
                     	Tarif VorsorgePro
                     	Tarif VorsorgePro P
                     	Tarife BudgetPro
                     	Tarif BudgetVorsorge

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Versicherte     Im Nachfolgenden stellen wir Ihnen in einer kurzen Übersicht die Leistungen der gewünschten Tarife
Leistungen und  vor:
ausgeschlossene
Risiken
Tarif BKV 1 /   Der Tarif leistet für:
BKV 1 P         Sehhilfen
	              100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 155 Euro in drei Kalenderjahren.
                 Auslandsreisen
	100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis
	zwei Monate Dauer.
                Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
	20 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 7.500 Euro und 10 % aus einem Betrag bis zu weiteren
	7.500 Euro innerhalb vier Kalenderjahren.
	Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
	Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro.
	Kosten des Heil- und Kostenplanes.
Tarif BKV 2 /   Der Tarif leistet für:
BKV 2 P         Sehhilfen
	100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 155 Euro in drei Kalenderjah-
                ren.
                 Auslandsreisen
	100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis
                zwei Monate Dauer.
                 Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
	40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 7.500 Euro und 20 % aus einem Betrag bis zu weiteren
	7.500 Euro innerhalb vier Kalenderjahren.
	Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
	Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro.
	Kosten des Heil- und Kostenplanes.
	Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie
	50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
	– Heilpraktiker (gem. GebüH),
	– Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)
	– Arznei- und Verbandmittel hierzu
	– Osteopathie
Tarif BKV 3      Der Tarif leistet für:
                 Sehhilfen
	               100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalenderjahren.
                 Auslandsreisen
	100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zwei Mo-
                 nate Dauer.
                 Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
	40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren.
	Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
	Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro.
	Kosten des Heil- und Kostenplanes.
                 Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie
	50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
	– Heilpraktiker (gem. GebüH),
	– Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)
	– Arznei- und Verbandmittel hierzu
	– Osteopathie
                 Stationäre Heilbehandlung
	100 % der Kosten für
	– gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und
                  nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen
	– gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)
	– gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer
	– Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl
	Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung max. 56 Behandlungstage in-
                 nerhalb von drei Kalenderjahren.
	– Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro

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                 Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen
	Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV:
	Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren)
Tarif BKV 4      Der Tarif leistet für:
                 Sehhilfen
	100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalender-
                 jahren.
                 Auslandsreisen
	100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis
                 zwei Monate Dauer.
                 Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
	40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren.
	Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
	Kosten des Heil- und Kostenplanes.
                 Heilpraktiker, Osteopathie
	50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
	– Heilpraktiker (gem. GebüH),
	– Arznei- und Verbandmittel hierzu
	– Osteopathie
                 Stationäre Heilbehandlung
	100 % der Kosten für
	– gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und
                    nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen
	– gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)
	– gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer
	– Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl
	Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung max. 56 Behandlungstage
                 innerhalb von drei Kalenderjahren.
	– Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro
                 Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen
	Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV:
	Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren)
                 Ambulante Heilbehandlung
	90 % der Restkosten nach Vorleistung der GKV bis 2.500 Euro im Kalenderjahr für
	a) ärztliche Behandlungen
	b)	konservierende und chirurgische zahnärztliche Behandlung, Parodontosebehandlungen, Prophy-
                     laxe, Röntgenaufnahmen der Zähne, zahntechnische Laborarbeiten,
                 c) gezielte Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung
                 d) physikalische Therapie (ausgenommen Sauna und Dampfbäder)
                 e) Hebammen bei ambulanter Entbindung am Entbindungstag
                 f) Arznei- und Verbandmittel
                 g)	gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen für Arznei-, Verband- und Heilmittel und Abschläge (bei Wahl
                     der Kostenerstattung)
                 h) Schutzimpfungen einschließlich Impfstoffe
                 i)	bestimmte psychotherapeutische und psychosomatische ambulante Behandlungen (bei Durch-
                     führung durch Arzt oder anerkannten Psychotherapeuten)
	100 % der darüber hinausgehenden erstattungsfähigen Kosten, wenn sich die GKV an den Kosten be-
                 teiligt (Die Leistung der GKV wird in Abzug gebracht).
	50 % der erstattungsfähigen Kosten nach Buchstaben a), b), d), e) und f), wenn sich die GKV daran
                 nicht beteiligt.
	Kosten nach Buchstaben c), h) und i) sind nur dann erstattungsfähig, wenn sich die gesetzliche Kran-
                 kenversicherung an den Kosten beteiligt.
Tarif ComfortPro Der Tarif leistet für:
                 Sehhilfen
                 100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalenderjahren.
                  Auslandsreise
	100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zu einer
                  Dauer von zwei Monaten.
                  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
                  40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren

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	– Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung
	– zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro
	              – Kosten des Heil- und Kostenplanes
                Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie
                50 % der Kosten bis 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
	              – Heilpraktiker (gemäß GebüH),
	              – Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)
	              – Arznei- und Verbandmittel hierzu
	              – Osteopathie
                Stationäre Heilbehandlung aufgrund eines Unfalls
                100 % der Kosten für
   	           – gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und nach-
                   stationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen,
	              – gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)
	              – gesondert berechnete Unterkunft im Ein- und Zweibettzimmer
	              – Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl
	Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung aufgrund eines Unfalls maxi-
                mal 56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren
	              – Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro
                Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen auf Grund eines Unfalls
                Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV:
	Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren
Tarif KlinikPro Der Tarif leistet für:
                Stationäre Heilbehandlung
                100 % der Kosten für
	– g               esondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und
                  nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen
	– gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)
	– gesondert berechnete Unterkunft im Ein- und Zweibettzimmer
	– Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl
                Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung maximal
                56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren.
	– Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro
                Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen
                Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV:
                Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren)
Tarif BKV-AS AG
  Der Tarif leistet für:
  Sehhilfen
	100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 150 Euro in drei Kalenderjahren.
  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
	20 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren
	(hiervon abweichend
	im 1. Kalenderjahr aus maximal 1.000 Euro,
	im 1. und 2. Kalenderjahr aus maximal 3.000 Euro,
	im 1., 2. und 3. Kalenderjahr aus maximal 6.000 Euro)
	Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
  Besondere Bedingungen bei Arbeitgebervollfinanzierung
	Solange der Arbeitgeber die Beiträge vollständig übernimmt, entfällt die oben genannte Staffelbegren-
  zung bei Zahnersatz und es gilt Folgendes:
	Wir erbringen für Zahnersatz ab dem ersten Jahr die volle Versicherungsleistung, also innerhalb von
  vier Kalenderjahren Leistungen aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der erstattungsfähigen
  Kosten.
  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie
	30 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
	– Heilpraktiker (gem. GebüH),
	– Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)
	– Arznei- und Verbandmittel hierzu
	– Osteopathie

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VorsorgePro      Der Tarif leistet für
                 Vorsorgeuntersuchungen zu 100 %
	Ersetzt werden ambulante Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten durch
                 Ärzte bis zu insgesamt 500 Euro pro Kalenderjahr.
                 Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe aus privatem Anlass zu 100 %
	Ersetzt werden Impfungen für das Inland, alle Reiseschutzimpfungen sowie Malariaprophylaxe
                 bis zu insgesamt 300 Euro in 2 Kalenderjahren.
                  Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen zu 100 %
	Ersetzt werden zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen (wie z.B. professionelle Zahnreinigung)
                  bis zu 100 Euro in 2 Kalenderjahren.
                   Refraktive Chirurgien zu 100 %
	Ersetzt werden bis zu 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit
                   im ersten Jahr höchstens 200 Euro, in den ersten beiden Jahren zusammen höchstens 500 Euro.
                    Hörhilfen zu 80 %
	Ersetzt werden 80 % bis zu einem Rechnungsbetrag von 1.000 Euro nach einer Vorleistung der
                    gesetzlichen Krankenkasse, d. h. erstattet werden maximal 800 Euro in 5 Kalenderjahren für ärztlich
                     verordnete Hörhilfen und Reparaturen.
VorsorgePro P         Der Tarif leistet für:
                      Vorsorgeuntersucherungen zu 100 %
	Ersetzt werden Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten bis zu insgesamt
                      500 Euro pro Jahr.
	Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe für private Zwecke zu 100 %
                      Ersetzt werden Impfungen für das Inland, alle Reiseschutzimpfungen sowie Malariaprophylaxe bis zu
                       insgesamt 300 Euro in zwei Kalenderjahren.
	Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen zu 100 %
                       Ersetzt werden zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen bis zu 100 Euro in zwei Kalenderjahren.
	Refraktive Chirurgien zu 100 %
                       Ersetzt werden bis zu 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit, im ersten Jahr höchstens 200 Euro, in den
                       ersten beiden Jahren zusammen höchstens 500 Euro.
                       Hörhilfen zu 80 %
	Ersetzt werden in fünf Kalenderjahren 80% der Kosten bis zu einem nach einer Vorleistung der priva-
                       ten Krankheitskostenvollversicherung und der Beihilfe verbleibenden Rechnungsbetrag von 1.000
                       Euro in fünf Kalenderjahren. D. h. erstattet werden maximal 800 Euro für Hörhilfen und Reparaturen.
Tarife BudgetPro       Der Erstattungshöchstbetrag des jeweiligen Tarifs beträgt pro Kalenderjahr für alle Versicherungs-
400, 800, 1200	leistungen insgesamt maximal 400 Euro beim Tarif BudgetPro 400, 800 Euro beim Tarif BudgetPro
                       800 und 1.200 Euro beim Tarif BudgetPro 1200.
                       Die Tarife leisten für:
                       Zahn
                       100 % der Kosten für:
                       Zahnbehandlungen (z. B. Parodontosebehandlung, Wurzelbehandlung, Kunststofffüllungen,
                       Inlays, Onlays)
	                     Zahnersatz (z. B. Zahnkronen, Zahnbrücken, Zahnprothesen, Implantate sowie die Reparatur des
                       Zahnersatzes)
                       Zahnprophylaxe (z. B. professionelle Zahnreinigung)
                       Sehhilfen
	100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen sowie deren Reparaturen bis insgesamt
                       180 Euro pro Kalenderjahr
                       Refraktive Chirurgie
                       100 % der Kosten für refraktive Chirurgien
                       Alternative Heilmethoden
                       100 % der Kosten für:
                       – Behandlungen durch Heilpraktiker
                       – naturkundliche Untersuchungen, Behandlungen durch Arzt für Naturheilkunde
                       – im Rahmen der Behandlungen verordnete, verbrauchte Arznei- und Verbandmittel
                       – Osteopathie
                       Arznei- und Verbandmittel
                       100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen
                       Heilmittel
                       100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen
                       Hilfsmittel
                       100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen
                       Krankenhaustagegeld
                       10 Euro für jeden Tag im Krankenhaus bei stationärer Heilbehandlung

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BudgetVorsorge       Der Tarif leistet für:
	Der Erstattungshöchstbetrag des Tarifs beträgt pro Kalenderjahr für alle Versicherungsleistungen ins-
                     gesamt maximal 400 Euro.
                     Vorsorgeuntersuchungen
                      100% der Kosten für Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten
	Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe
                      100 % der Kosten für Schutzimpfungen (ärztliche Behandlung und Arzneimittel) aus privatem Anlass
                      inklusive Reiseschutzimpfungen und Malariaprophylaxe
	Sportmedizinische Untersuchungen
                      100% der Kosten für sportmedizinische Untersuchungen aus privatem Anlass durch einen Arzt mit der
                      Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“ bzw. „Tauchmedizin“
	Prävention und Gesundheitsförderung
                      100% der Kosten für zertifizierte Präventionskurse zur Gesundheitsförderung nach § 20 Absatz 1
                      SGB V
Fälligkeit und        Leistungspflicht für den Versicherer besteht für die während der Dauer der Versicherung entstehenden
Leistungserfüllung	Aufwendungen. Aufwendungen gelten in dem Zeitpunkt als entstanden, in dem die sie verursachen-
                      den Umstände eingetreten sind, z. B. der Zeitpunkt der ärztlichen Behandlung, des Kaufs der Arznei-
                      mittel, des Krankenhausaufenthaltes.
	Wir sind zur Leistung nur verpflichtet, wenn die von uns geforderten Nachweise erbracht sind.
	Unsere Geldleistungen sind fällig, wenn wir die notwendigen Erhebungen zur Feststellung des Versi-
                      cherungsfalles und zum Umfang unserer Leistungspflicht durchführt haben. Die Ansprüche aus dem
                      Versicherungsvertrag verjähren nach drei Jahren. Wurde der Anspruch auf Auszahlung der Geldleis-
                      tung bei uns eingereicht, so wird der Lauf der Verjährung bis zu dem Zeitpunkt gehemmt, zu dem
                      Ihnen oder der bezugsberechtigten versicherten Person unsere Entscheidung in Textform zugeht.
Beitrag	             Der Gesamtbeitrag setzt sich aus den Beiträgen der von Ihnen gewählten Tarife zusammen (die Bei-
                      träge können den jeweils gültigen Tarifdruckstücken entnommen werden), zuzüglich vertraglich verein-
                      barter Zusatzbeiträge.
	Falls für den von Ihnen gewünschten Tarif eine Risikoprüfung durchgeführt wird, ist es je nach gewähl-
                      tem Tarif möglich, dass zusätzlich zu dem ausgewiesenen Beitrag ein Risikozuschlag notwendig wird.
                      Über diesen werden wir Sie – soweit er nicht bereits im Antrag oder Angebot enthalten ist – gesondert
                      informieren.
Zusätzliche Kosten	Beiträge für Versicherungen sind umsatzsteuerfrei. Zusätzliche Kosten können entstehen, falls aus be-
                      sonderen, von Ihnen veranlassten Gründen ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand verursacht wird (z. B.
                      Rückläufe aus SEPA-Lastschriftverfahren, Übersetzungsgebühren). In solchen Fällen können wir eine
                      Gebühr gesondert in Rechnung stellen.
	Wir unterhalten keine Telekommunikationsanschlüsse, für die Sie über die üblichen Grundtarife hin-
                      ausgehende Nutzungsgebühren zahlen müssten.
Zahlung und Er-       Der Beitrag ist grundsätzlich als Monatsbeitrag zu zahlen. Die Beitragsraten sind am Ersten eines
füllung des Beitrags jeden Monats fällig. Jahreszahlung kann vereinbart werden.
	                    Nähere Informationen zur Beitragszahlung finden Sie unter § 8a in den Allgemeinen Versicherungsbe-
                      dingungen (AVB) zu den von Ihnen gewählten Produkten.
	                    Die nicht rechtzeitige Zahlung des Erstbeitrages als auch die eines Folgebeitrages kann zum Verlust
                      des Versicherungsschutzes führen. Über die näheren Rechtsfolgen und wie Sie diese vermeiden kön-
                      nen, werden wir Sie in einem ggf. erforderlichen Mahnschreiben ausführlich informieren.
	                    Die Beitragszahlung findet im SEPA-Lastschriftverfahren statt. Ihre hierzu gemachten Angaben werden
                      in der Abrechnungsliste wiedergegeben.
Gültigkeitsdauer Die Gültigkeitsdauer der Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen ist, vorbehaltlich zukünftiger
dieser Information Gesetzes-, Tarif- oder Beitragsänderungen nicht befristet.


3. Informationen zum Versicherungsvertrag

Zustandekommen Der Versicherungsvertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Ihre
des Vertrages	Willenserklärung ist der gestellte Antrag, unsere Willenserklärung ist die entsprechende Annahme­
               erklärung bzw. der Ihnen übermittelte Versicherungsschein.
	Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsschein/Versicherungsnachweis bezeichne-
               ten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Abschluss des Versicherungsvertrages. Der Vertrag ist abgeschlossen,
               sobald wir Ihren Antrag angenommen haben; sichtbares Zeichen hierfür ist der Versicherungsschein/
               Versicherungsnachweis oder eine entsprechende Annahme-Bestätigung.
	Sind Wartezeiten im Tarif vorgesehen, beginnt der Versicherungsschutz erst nach deren Ablauf. Die
               Wartezeit läuft ab Versicherungsbeginn. Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate. Für Entbin-
               dung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz- und Kieferorthopädie beträgt die Wartezeit acht
               Monate. Sofern es die Gruppenversicherungsbedingungen vorsehen, können die Wartezeiten erlassen
               werden.

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Widerrufsrecht Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform
und -folgen	  (z. B. Brief, E-Mail) widerrufen. Eine ausführliche Information über das Widerrufsrecht, insbesondere
               was bei dessen Ausübung zu beachten ist (z. B. Fristen), sowie die Widerrufsfolgen, finden Sie im
               ­Antrag.
Laufzeiten	    Die Versicherung wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die versicherten Personen bleiben in der
                Krankenversicherung grundsätzlich unbegrenzt versichert, solange Versicherungsfähigkeit in ihrem
                Tarif besteht. Besondere Beendigungsgründe wie Tod oder Wegzug aus Europa finden Sie in Ihren All-
                gemeinen Versicherungsbedingungen aufgezählt.
Kündigungs-     Das Vertragsverhältnis kann von beiden Seiten mit einer Frist von 3 Monaten jeweils zum
bedingungen	   31. Dezember eines Kalenderjahres schriftlich gekündigt werden, erstmals zum 31. Dezember des auf
                den Versicherungsbeginn folgenden Kalenderjahres.
Anwendbares     Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen gilt für diesen Vertrag deutsches Recht. Ansprüche
Recht           gegen den Versicherer können bei dem Gericht des Wohnsitzes bzw. des gewöhnlichen Aufenthaltes
                 des Versicherungsnehmers/Hauptversicherten oder bei dem Gericht am Sitz des Versicherers geltend
                 gemacht werden. Näheres zum Gerichtsstand finden Sie in § 15 Ihrer AVB.
Sprache	        Für die Vertragsbedingungen einschließlich sämtlicher Informationen sowie für die Kommunikation
                 während der Laufzeit des Vertrages wird ausschließlich die deutsche Sprache verwendet.


4. Informationen zum Rechtsweg
Beschwerdestelle und Aufsichtsbehörde für die Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft

Beschwerdestelle	Bei Fragen, Problemen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren/Ihre Betreuer oder direkt an
                  uns.
	Die Bayerische Beamtenkrankenkasse nimmt am Streitbeilegungsverfahren des Ombudsmann für Pri-
                  vate Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin, www.pkv-ombudsmann.de,
                  teil. Nachdem Sie Ihre Beschwerde erfolglos bei uns geltend gemacht haben, können Sie sich schrift-
                  lich an den Ombudsmann wenden. Beschwerden können nur durch natürliche Personen, die einen
                  Versicherungsvertrag bei einem Privaten Krankenversicherungsunternehmen unterhalten, eingereicht
                  werden.
	Das Verfahren ist für Sie kostenlos und unverbindlich.
Aufsichtsbehörde Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Beschwerden an die
                  Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin),
                  				Graurheindorfer Straße 108,
                                           53117 Bonn
                                           E-Mail: poststelle@bafin.de
                                           Internet: www.bafin.de
                                           zu richten.
                  Ihr Recht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, bleibt unberührt.

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A. 2 Ergänzende Produktinformationen für die Krankenversicherung


     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                                          BKV 1
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 1 (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 1 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean-
trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen)                         X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Auslandsreisen                                                    sind

       Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays,                   X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
           Implantate und Prothesen)
                                                                      Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
       Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von                  Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
           100 Euro                                                   gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.


                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                          geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er-
                                                                          folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren-
                                                                          ordnung (GOÄ, GOZ).


Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338548, 12.2018                                                                           Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                                Tarif BKV 1 (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
       Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be-                         -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
           steht der Versicherungsschutz für unvorhergese-                         sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
           hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
           haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt-                     -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
           weit.                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
                                                                                   Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           Welche Verpflichtungen habe                                             rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           ich?                                                                    penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
                                                                                   cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                    -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                  rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                               verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                             mindestens drei Monate bestanden hat)
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                       o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                          Krankenversicherung endet
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           lich ist.                                                                 trags
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen                         o wenn die versicherte Person stirbt
           Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
           rer unverzüglich anzeigen.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
                                                                                   gen?
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-                       -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
           chend.                                                                  des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


                                                                                                                                   Seite 2 / 2

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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                                     BKV 1 P
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 1 P (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 1 P (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme-
antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für privat Krankheitskostenvollversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang
der privaten Krankenversicherung.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen)                         X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Auslandsreisen                                                    sind

       Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays,                   X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
           Implantate und Prothesen)
                                                                      Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
       Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von                  Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
           100 Euro                                                   gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.


                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                          geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er-
                                                                          folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren-
                                                                          ordnung (GOÄ, GOZ).
                                                                      !   Die tariflichen Leistungen dürfen zusammen mit
                                                                          den Leistungen der privaten Krankenversicherung
                                                                          die Aufwendungen für die Krankheitsbehandlung
                                                                          nicht übersteigen.


Stand: 01.05.2019, SAP-Nr.: 340791, 04.2019                                                                           Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                               Tarif BKV 1 P (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
       Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be-                         -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
           steht der Versicherungsschutz für unvorhergese-                         sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
           hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
           haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt-                     -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
           weit.                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
                                                                                   Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           Welche Verpflichtungen habe                                             rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           ich?                                                                    penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
                                                                                   cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                    -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                  rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                               verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                             mindestens drei Monate bestanden hat)
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                       o wenn die Mitgliedschaft in der deutschen priva-
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                          ten Krankheitskostenvollversicherung endet
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           lich ist.                                                                 trags
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der deutschen pri-                       o wenn die versicherte Person stirbt
           vaten Krankheitskostenvollversicherung müssen
           Sie dem Versicherer unverzüglich anzeigen.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
                                                                                   gen?
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-                       -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
           chend.                                                                  des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


                                                                                                                                    Seite 2 / 2

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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                                           BKV 2
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 2 (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 2 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean-
trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen)                         X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Auslandsreisen                                                    sind

       Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays,                   X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
           Implantate und Prothesen)                                      durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
                                                                          durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
       Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von                      cher Art sind
           100 Euro
                                                                      X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteo-
           pathie                                                     Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
                                                                      Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
                                                                      gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.


                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                          geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                          praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                          der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                          GebüH).


Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338549, 12.2018                                                                            Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                                Tarif BKV 2 (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
       Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be-                         -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
           steht der Versicherungsschutz für unvorhergese-                         sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
           hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
           haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt-                     -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
           weit.                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
                                                                                   Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           Welche Verpflichtungen habe                                             rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           ich?                                                                    penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
                                                                                   cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                    -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                  rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                               verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                             mindestens drei Monate bestanden hat)
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                       o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                          Krankenversicherung endet
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           lich ist.                                                                 trags
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen                         o wenn die versicherte Person stirbt
           Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
           rer unverzüglich anzeigen.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
                                                                                   gen?
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-                       -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
           chend.                                                                  des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


                                                                                                                                   Seite 2 / 2

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     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                                      BKV 2 P
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 2 P (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 2 P (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme-
antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für privat Krankheitskostenvollversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang
der privaten Krankenversicherung.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen)                         X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Auslandsreisen                                                    sind

       Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays,                   X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
           Implantate und Prothesen)                                      durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
                                                                          durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
       Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von                      cher Art sind
           100 Euro
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteo-            X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
           pathie                                                     Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
                                                                      Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
                                                                      gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.


                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                          geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                          praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                          der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                          GebüH).
                                                                      !   Die tariflichen Leistungen dürfen zusammen mit
                                                                          den Leistungen der privaten Krankenversicherung
                                                                          die Aufwendungen für die Krankheitsbehandlung
                                                                          nicht übersteigen.


Stand: 01.05.2019, SAP-Nr.: 340793, 04.2019                                                                            Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                               Tarif BKV 2 P (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
       Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be-                         -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
           steht der Versicherungsschutz für unvorhergese-                         sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
           hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
           haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt-                     -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
           weit.                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
                                                                                   Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           Welche Verpflichtungen habe                                             rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           ich?                                                                    penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
                                                                                   cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                    -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                  rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                               verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                             mindestens drei Monate bestanden hat)
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                       o wenn die Mitgliedschaft in der deutschen priva-
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                          ten Krankheitskostenvollversicherung endet
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           lich ist.                                                                 trags
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der deutschen pri-                       o wenn die versicherte Person stirbt
           vaten Krankheitskostenvollversicherung müssen
           Sie dem Versicherer unverzüglich anzeigen.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
                                                                                   gen?
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-                       -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
           chend.                                                                  des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


                                                                                                                                    Seite 2 / 2

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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                                           BKV 3
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 3 (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 3 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean-
trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen)                         X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Auslandsreisen                                                    sind

       Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays,                   X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
           Implantate und Prothesen)                                      durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
                                                                          durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
       Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von                      cher Art sind
           100 Euro
                                                                      X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations-
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,                       maßnahmen
           Osteopathie
       Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche                    X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
           Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante                Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
           Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim-          Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
           mer)                                                       gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
       Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati-
           onsbehandlung


                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                          geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                          praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                          der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                          GebüH).
                                                                      !   Bei überwiegend psychotherapeutischer oder
                                                                          psychosomatischer stationärer Behandlung wer-
                                                                          den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen-
                                                                          derjahren erstattet.


Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338551, 12.2018                                                                            Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                                Tarif BKV 3 (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
       Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be-                         -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
           steht der Versicherungsschutz für unvorhergese-                         sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
           hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
           haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt-                     -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
           weit.                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
                                                                                   Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           Welche Verpflichtungen habe                                             rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           ich?                                                                    penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
                                                                                   cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                    -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                  rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                               verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                             mindestens drei Monate bestanden hat)
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                       o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                          Krankenversicherung endet
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           lich ist.                                                                 trags
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen                         o wenn die versicherte Person stirbt
           Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
           rer unverzüglich anzeigen.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
                                                                                   gen?
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-                       -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
           chend.                                                                  des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                                          BKV 4
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 4 (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 4 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean-
trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen)                         X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Auslandsreisen                                                    sind

       Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays,                   X Behandlungskosten von stationären Kur- und Re-
           Implantate und Prothesen)                                      habilitationsmaßnahmen
       Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von                  X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
           100 Euro
                                                                      Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,                   Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
           Osteopathie                                                gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
       Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche
           Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante
           Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim-
           mer)
       Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati-                Gibt es Deckungsbeschränkun-
           onsbehandlung                                                  gen?
       Ambulante Heilbehandlung
                                                                      !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                          geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                          praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                          der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                          GebüH).
                                                                      !   Bei ambulanter Heilbehandlung gibt es Deckungs-
                                                                          beschränkungen, wenn sich die gesetzliche Kran-
                                                                          kenversicherung nicht beteiligt.
                                                                      !   Bei überwiegend psychotherapeutischer oder
                                                                          psychosomatischer stationärer Behandlung wer-
                                                                          den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen-
                                                                          derjahren erstattet.


Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338553, 12.2018                                                                           Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                                Tarif BKV 4 (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
       Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be-                         -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
           steht der Versicherungsschutz für unvorhergese-                         sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
           hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
           haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt-                     -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
           weit.                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
                                                                                   Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           Welche Verpflichtungen habe                                             rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           ich?                                                                    penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
                                                                                   cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                    -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                  rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                               verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                             mindestens drei Monate bestanden hat)
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                       o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                          Krankenversicherung endet
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           lich ist.                                                                 trags
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen                         o wenn die versicherte Person stirbt
           Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
           rer unverzüglich anzeigen.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
                                                                                   gen?
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-                       -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
           chend.                                                                  des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


                                                                                                                                   Seite 2 / 2

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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                              ComfortPro
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif ComfortPro (Gruppen-
versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von
uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif ComfortPro (Gruppenversicherung) sowie dem
Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis.
Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der Ge-
setzlichen Krankenkasse.


           Was ist versichert?                                           Was ist nicht versichert?

       Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen)                        X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Auslandsreisen                                                   sind

       Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays,                  X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
           Implantate und Prothesen)                                     durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
                                                                         durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
       Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von                     cher Art sind
           100 Euro
                                                                     X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations-
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,                      maßnahmen
           Osteopathie
       Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche                   X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
           Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante               Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
           Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim-         Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
           mer) auf Grund eines Unfalls                              gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
       Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati-
           onsbehandlung auf Grund eines Unfalls


                                                                         Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                         gen?

                                                                     !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                         geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                     !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                         praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                         der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                         GebüH).
                                                                     !   Bei überwiegend psychotherapeutischer oder
                                                                         psychosomatischer stationärer Behandlung auf
                                                                         Grund eines Unfalls werden maximal 56 Behand-
                                                                         lungstage in drei Kalenderjahren erstattet.


Stand: 01.07.2022, SAP-Nr.: 345461, 06.2022                                                                           Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                            Tarif ComfortPro (Gruppenversicherung)


      !    Besteht für stationäre Leistungen Anspruch auf Er-
           stattung durch eine weitere stationäre Zusatzversi-                     Wann und wie zahle ich?
           cherung, werden diese Leistungen vom Erstat-
           tungsbetrag in Abzug gebracht.
           Erfolgte bereits eine Kostenerstattung durch eine
                                                                               -   Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
                                                                                   eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           weitere stationäre Zusatzversicherung, sind die
                                                                                   raus fällig.
           Kosten aus dem Tarif ComfortPro nicht erstat-
           tungsfähig.                                                         -   Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
                                                                                   Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
                                                                               -   Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
                                                                                   bezahlt.


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
       Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be-                         -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
           steht der Versicherungsschutz für unvorhergese-                         sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
           hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
           haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt-                     -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
           weit.                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
                                                                                   Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           Welche Verpflichtungen habe                                             rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           ich?                                                                    penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
                                                                                   cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                    -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                  rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                               verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                             mindestens drei Monate bestanden hat)
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                       o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                          Krankenversicherung endet
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           lich ist.                                                                 trags
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen                         o wenn die versicherte Person stirbt
           Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
           rer unverzüglich anzeigen.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers                      gen?
           entfällt.
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-                       -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
           chend.                                                                  des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.


                                                                                                                                    Seite 2 / 2

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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                                      KlinikPro
                                                                                           (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif KlinikPro (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif KlinikPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme-
antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.


           Was ist versichert?                                             Was ist nicht versichert?

       Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche                     X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
           Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante                     sind
           Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim-
           mer)
                                                                       X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations-
                                                                           maßnahmen
       Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati-             X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
           onsbehandlung
                                                                       Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
                                                                       Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
                                                                       gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.


                                                                           Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                           gen?

                                                                       !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                           geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                       !   Die Erstattung von Arzt- und Zahnarzt erfolgt bis
                                                                           zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung
                                                                           (GOÄ, GOZ ).
                                                                       !   Bei überwiegend psychotherapeutischer oder
                                                                           psychosomatischer stationärer Behandlung wer-
                                                                           den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen-
                                                                           derjahren erstattet.


Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 345629, 12.2022                                                                             Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                              Tarif KlinikPro (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
                                                                                   sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
                                                                               -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
           Welche Verpflichtungen habe                                             und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
           ich?
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                    -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                             penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
                                                                                   cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                           Versicherer ordentlich kündigen.
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                    -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                        o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           lich ist.                                                                 rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
                                                                                     verhältnisses (danach ist die Fortführung als
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen                           Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
           Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-                              mindestens drei Monate bestanden hat)
           rer unverzüglich anzeigen.                                              o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des                           Krankenversicherung endet
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-                          o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           derung des Schadens verpflichtet.                                         trags
                                                                                   o wenn die versicherte Person stirbt
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
           chend.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
                                                                                   gen?

           Wann und wie zahle ich?                                             -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
                                                                                   des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten                       jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.                                                        -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                             BKV-AS AG
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV-AS AG (Gruppen-
versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von
uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) sowie dem
Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis.
Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der Ge-
setzlichen Krankenkasse. Sie kann nur gemeinsam mit den Tarifen BKV 2, BKV 3 (S) oder BKV 4 (S) abgeschlossen und geführt
werden.


           Was ist versichert?                                           Was ist nicht versichert?

       Sehhilfen                                                    X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays,                      sind
           Implantate und Prothesen)                                 X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,                      durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
           Osteopathie                                                   durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
                                                                         cher Art sind
                                                                     X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
                                                                     Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
                                                                     Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
                                                                     gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.


                                                                         Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                         gen?

                                                                     !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                         geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                     !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                         praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                         der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                         GebüH).


Stand: 01.07.2022, SAP-Nr.: 345465, 06.2022                                                                           Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                            Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
                                                                                   sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
                                                                               -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
                                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
                                                                                   setzungen erlassen werden.
                                                                               -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
           Welche Verpflichtungen habe                                             vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
           ich?                                                                -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
                                                                                   Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-                           rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                        penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                Versicherer ordentlich kündigen.
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                         -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                            o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                          rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                           verhältnisses (danach ist die Fortführung als
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                           Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
           lich ist.                                                                  mindestens drei Monate bestanden hat)
                                                                                    o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen                            Krankenversicherung endet
           Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-                             o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           rer unverzüglich anzeigen.                                                 trags
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des                          o wenn die versicherte Person stirbt
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
                                                                                   gen?
           chend.

                                                                               -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
                                                                                   des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
           Wann und wie zahle ich?                                                 jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten                       durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


                                                                                                                                   Seite 2 / 2

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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                        BudgetPro 400
                                                                                          (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver-
sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns
in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil-
nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da-
mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Arznei-und Verbandmittel                                      X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Heilmittel                                                        sind

       Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen)                                 X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
       Refraktive Chirugie                                           X Kosten für die Energieversorgung der versicherten
                                                                          Hilfsmittel (z.B. Stromkosten, Batterien, Akkus)
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,
           Osteopathie                                                Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
       Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim-                Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
           plantate)                                                  gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
       Zahnprophylaxe
       Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun-
           gen im Krankenhaus
                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver-
                                                                          sicherten Leistungen beträgt insgesamt 400 Euro.
                                                                      !   Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 180
                                                                          Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen
                                                                          Erstattungshöchstbetrag von 400 Euro angerech-
                                                                          net und erhöht diesen nicht.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                          praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                          der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                          GebüH).
                                                                      !   Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro
                                                                          Krankenhaustagegeld gezahlt.


Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346237, 12.2022                                                                              Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                         Tarif BudgetPro 400 (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
                                                                                   sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
                                                                               -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
                                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
           Welche Verpflichtungen habe                                             setzungen erlassen werden.

           ich?                                                                -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.

      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-                       -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                        Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                             cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-
                                                                               -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                        o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                          rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           lich ist.                                                                 verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater                           mindestens drei Monate bestanden hat)
           Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi-                             trags
           cherer unverzüglich anzeigen.                                           o wenn die versicherte Person stirbt.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
                                                                                   gen?
           chend.

                                                                               -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
                                                                                   des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.

           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


                                                                                                                                    Seite 2 / 2

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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                        BudgetPro 800
                                                                                           (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver-
sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns
in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil-
nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da-
mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Arznei-und Verbandmittel                                      X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Heilmittel                                                        sind

       Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen)                                 X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
       Refraktive Chirugie                                           X Kosten für die Energieversorgung der versicherten
                                                                          Hilfsmittel (z. B. Stromkosten, Batterien, Akkus)
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,
           Osteopathie                                                Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
       Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim-                Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
           plantate)                                                  gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
       Zahnprophylaxe
       Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun-
           gen im Krankenhaus
                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver-
                                                                          sicherten Leistungen beträgt insgesamt 800 Euro.
                                                                      !   Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 200
                                                                          Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen
                                                                          Erstattungshöchstbetrag von 800 Euro angerech-
                                                                          net und erhöht diesen nicht.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                          praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                          der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                          GebüH).
                                                                      !   Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro
                                                                          Krankenhaustagegeld gezahlt.


Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346241, 12.2022                                                                              Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                         Tarif BudgetPro 800 (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
                                                                                   sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
                                                                               -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
                                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
           Welche Verpflichtungen habe                                             setzungen erlassen werden.

           ich?                                                                -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.

      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-                       -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                        Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                             cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-
                                                                               -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                        o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                          rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           lich ist.                                                                 verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater                           mindestens drei Monate bestanden hat)
           Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi-                             trags
           cherer unverzüglich anzeigen.                                           o wenn die versicherte Person stirbt.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
                                                                                   gen?
           chend.

                                                                               -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
                                                                                   des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.

           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                     BudgetPro 1200
                                                                                           (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver-
sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns
in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil-
nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da-
mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Arznei-und Verbandmittel                                      X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
       Heilmittel                                                        sind

       Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen)                                 X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
       Refraktive Chirugie                                           X Kosten für die Energieversorgung der versicherten
                                                                          Hilfsmittel (z. B. Stromkosten, Batterien, Akkus)
       Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,
           Osteopathie                                                Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
       Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim-                Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
           plantate)                                                  gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
       Zahnprophylaxe
       Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun-
           gen im Krankenhaus
                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver-
                                                                          sicherten Leistungen beträgt insgesamt 1.200
                                                                          Euro.
                                                                      !   Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 220
                                                                          Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen
                                                                          Erstattungshöchstbetrag von 1.200 Euro ange-
                                                                          rechnet und erhöht diesen nicht.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
                                                                          praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
                                                                          der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
                                                                          GebüH).
                                                                      !   Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro
                                                                          Krankenhaustagegeld gezahlt.


Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346243, 12.2022                                                                              Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                        Tarif BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
                                                                                   sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
                                                                               -   Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
                                                                                   und können außerdem unter bestimmten Voraus-
           Welche Verpflichtungen habe                                             setzungen erlassen werden.

           ich?                                                                -   Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
                                                                                   vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.

      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-                       -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-                        Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                          rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                             cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
                                                                                   Versicherer ordentlich kündigen.
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-
                                                                               -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                        o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                          rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
           lich ist.                                                                 verhältnisses (danach ist die Fortführung als
                                                                                     Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
      -    Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater                           mindestens drei Monate bestanden hat)
           Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi-                        o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
           cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi-                             trags
           cherer unverzüglich anzeigen.                                           o wenn die versicherte Person stirbt.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.
                                                                                   Wie kann ich den Vertrag kündi-
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
                                                                                   gen?
           chend.

                                                                               -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
                                                                                   des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
                                                                                   durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.

           Wann und wie zahle ich?

      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


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     Private Krankenversicherung
     Informationsblatt zu Versicherungsprodukten

     Bayerische Beamtenkrankenkasse
     Aktiengesellschaft
     Deutschland                                                                            VorsorgePro
                                                                                         (Gruppenversicherung)

Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif VorsorgePro (Gruppen-
versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von
uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung) sowie dem
Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis.
Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.

Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.


           Was ist versichert?                                            Was ist nicht versichert?

       Vorsorgeuntersuchungen                                        X Gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlungen und Ei-
       Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe                             genanteile

       Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen                          X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
       Refraktive Chirurgien                                         Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
       Hörhilfen                                                     Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
                                                                      gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.


                                                                          Gibt es Deckungsbeschränkun-
                                                                          gen?

                                                                      !   Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
                                                                          geführten Erstattungsbegrenzungen.
                                                                      !   Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er-
                                                                          folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren-
                                                                          ordnung (GOÄ, GOZ).


Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338676, 12.2018                                                                           Seite 1 / 2

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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse                           Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung)


           Wo bin ich versichert?                                                  Wann beginnt und wann endet
                                                                                   die Deckung?
       Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
                                                                                   sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
                                                                               -   Es gelten keine Wartezeiten.
                                                                               -   Der Versicherungsschutz besteht, solange die
           Welche Verpflichtungen habe                                             Versicherbarkeit im Rahmen des Gruppenversi-
           ich?                                                                    cherungsvertrags gegeben ist. Im Rahmen des
                                                                                   Gruppenversicherungsvertrags ist das einzelne
                                                                                   Versicherungsverhältnis weder befristet, noch
      -    Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-                           kann der Versicherer ordentlich kündigen.
           fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-
           rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder                      -   Der Versicherungsschutz endet insbesondere
           bestehenden Beschwerden und Erkrankungen                                o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
           wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.                               rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
                                                                                     verhältnisses (danach ist die Fortführung als
      -    Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-                             Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
           rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,                         mindestens drei Monate bestanden hat)
           die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder                        o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
           der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder-                          Krankenversicherung endet
           lich ist.                                                               o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
      -    Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen                           trags
           Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-                            o wenn die versicherte Person stirbt
           rer unverzüglich anzeigen.
      -    Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
           Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
           derung des Schadens verpflichtet.
      -    Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu                         Wie kann ich den Vertrag kündi-
           führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
           entfällt.                                                               gen?
      -    Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
           chend.                                                              -   Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
                                                                                   des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
                                                                                   lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
                                                                                   jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
                                                                               -   Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
           Wann und wie zahle ich?                                                 durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.


      -    Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
           eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
           raus fällig.
      -    Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
           Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
      -    Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
           bezahlt.


                                                                                                                                    Seite 2 / 2

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                                                                                                                                    
            Private Krankenversicherung
            Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
    
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     
     
                                                                              
                                                                                        








Um welche Art von Versicherung handelt es sich?







                Was ist versichert?                                           Was ist nicht versichert?
                                                                     
            ✓                       X 
                
                                                                          X 
            ✓                      
                                                     
            ✓                          
                                                                          
            ✓                     
            ✓                                                 
                                                                         
        
                                                                 
        
        
                                                                             Gibt es Deckungsbeschränkun-
        
                                                                             gen?
                                                                     
                                                                         !   
                                                                             
        
        
                                                                          !   
                                                                              
        
                                                                              
        
                                                                         !   
                                                                             
                                                                             
                                                                             
                                                                     
                                                                     
                                                                     
                                                                     
                                                                      

                                                                  


                                                                                

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                                                                                                                       Seite 37 von 104 Seiten
–                                  




            Wo bin ich versichert?                                                          Wann beginnt und wann endet
                                                                                           die Deckung?
        ✓                                
            
    
                                                                                         
                                                                                            
                                                                                        
                                                                                         
                                                                                            
            Welche Verpflichtungen habe                                                     
            ich?                                                                            
                                                                                           
                                                                                            
         
                                         
                                              
                                                      
                                                       
                                                                                               
                                                
                                           
                                              
                                             
                                                                                     
                                            
                                      
                                        
                                                                                    
                                  
                                      
                                                  
                                  
                                         
            
                                                                                
         
            
    
                                                                                           Wie kann ich den Vertrag kündi-
                                                                                            gen?
                                                                                   
                                                                                         
                                                                                            
            Wann und wie zahle ich?                                                         
                                                                                           
                                     
                                           
                                                                       
                                  
                                         
                                                                                    
                                   
                                                                          
                                                                                    
                                                                                    
                                                                                    
                                                                                    


                                                                               


                                                                                                                                             

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
                                                                                                                                          
            Private Krankenversicherung
            Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
    
    
     
     
                                                                                 
                                                                                              








Um welche Art von Versicherung handelt es sich?






                Was ist versichert?                                                 Was ist nicht versichert?
                                                                           
            ✓                             X 
                                                     
            ✓                      
                                                             
                                                                                
            ✓                        
                Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Sp                   
                “ oder „Tauchmedizin“
                                                                    
            ✓ 
                
                                                                       Gibt es Deckungsbeschränkun-
                
        
                                                                                    gen?
                                                                           
                                                                               !   
                                                                                   
                                                                                   
        
        
                                                                                !   
                                                                                    
        
                                                                            
        
                                                                            
        
                                                                            
                                                                           
                                                                           
                                                                           
                                                                           
                                                                           
                                                                           
                                                                           
                                                                           
                                                                           
                                                                           
                                                                           

                                                                       


                                                                                      

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–                                 




            Wo bin ich versichert?                                                          Wann beginnt und wann endet
                                                                                           die Deckung?
        ✓                                
    
    
                                                                                         
                                                                                            
    
                                                                                         

                                                                                         
                                                                                            
                                                                                            
            Welche Verpflichtungen habe                                                     
            ich?                                                                            
                                                                                           
                                                                                            
         
                                         
                                                    
                                                            
                                                             
                                                                                                     
                                                      
                                                   
                                                  
                                                     
                                                                                         
                                  
                                    
                                       
                                                              
                                                                                            
                                          
                                              
            
                              
            
            
                                             Wie kann ich den Vertrag kündi-
                                                                                     gen?
                                                                                   
    
                                                                                        
                                                                                           
                                                                                            
                                                                                           
                                                                                         
                                                                                            
            Wann und wie zahle ich?                                                 
                                                                                   
                                                                                    
                                
                                   
                                                                       
                                  
                                         
                                                                                    
                                   
                                                                          
                                                                                   
                                                                                   
                                                                                   
                                                                                    


                                                                               


                                                                                                                                               

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Bayerische Beamtenkrankenkasse
B. Bedingungspaket
Aktiengesellschaft


B.1 Allgemeine Versicherungsbedingungen


AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die
Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung
Stand: 01.06.2022, SAP-Nr.: 331960, 06.2022

Begriffsbestimmungen
                                                                             (2) Bei Neugeborenen beginnt der Versicherungsschutz ohne Risikozu-
Versicherungsnehmer, Hauptversicherter und Mitversicherter                   schläge und ohne Wartezeiten ab Vollendung der Geburt, wenn am Tage
(1) Versicherungsnehmer ist der Dienst-/ Arbeitgeber oder ein sonstiger      der Geburt ein Elternteil mindestens drei Monate beim Versicherer versi-
Vertragspartner, der einen Versicherungsvertrag mit der Bayerische           chert ist und die Anmeldung zur Versicherung spätestens zwei Monate
Beamtenkrankenkasse AG abgeschlossen hat.                                    nach dem Tage der Geburt rückwirkend erfolgt. Der Versicherungsschutz
                                                                             darf nicht höher oder umfassender als der eines versicherten Elternteils
(2) Hauptversicherte sind die teilnehmenden Mitarbeiter oder Mitglieder      sein.
des Versicherungsnehmers.
                                                                             (3) Der Geburt eines Kindes steht die Adoption gleich, sofern das Kind im
(3) Mitversicherte sind die versicherten Angehörigen des Hauptversi-         Zeitpunkt der Adoption noch minderjährig ist. Mit Rücksicht auf ein er-
cherten.                                                                     höhtes Risiko ist die Vereinbarung eines Risikozuschlages bis zur einfa-
                                                                             chen Beitragshöhe zulässig.
Der Versicherungsschutz
                                                                             § 3 Wartezeiten
§ 1 Gegenstand, Umfang und Geltungsbereich des Versicherungs-                (1) Die W artezeiten rechnen vom Versicherungsbeginn an.
schutzes
(1) Der Versicherer bietet Versicherungsschutz für Krankheiten, Unfälle      (2) Die allgemeine W artezeit beträgt drei Monate. Sie entfällt
und andere im Gruppenversicherungsvertrag und im Tarif genannte Er-             a) bei Unfällen
eignisse. Er erbringt, sofern vereinbart, damit unmittelbar zusammenhän-        b) für den Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner gemäß § 1
gende zusätzliche Dienstleistungen. Im Versicherungsfall leistet er Ersatz         Lebenspartnerschaftsgesetz einer mindestens seit drei Monaten
von Aufwendungen für Heilbehandlung und sonstige vereinbarte Leistun-              versicherten Person, sofern eine gleichartige Versicherung innerhalb
gen. Bei Personen, deren Gesundheitszustand ein erhöhtes Risiko dar-               zweier Monate nach der Eheschließung bzw. der Eintragung der
stellt, kann der Versicherer den Antrag ablehnen oder die Aufnahme von             Lebenspartnerschaft beantragt wird.
besonderen Bedingungen abhängig machen.
                                                                             (3) Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psychothera-
(2) Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer    pie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate.
versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen. Der Versiche-
rungsfall beginnt mit der Heilbehandlung; er endet, wenn nach medizini-      (4) Bei Vertragsänderungen gelten die Wartezeitreglungen für den hin-
schem Befund Behandlungsbedürftigkeit nicht mehr besteht. Muss die           zukommenden Teil des Versicherungsschutzes.
Heilbehandlung auf eine Krankheit oder Unfallfolge ausgedehnt werden,
die mit der bisher behandelten nicht ursächlich zusammenhängt, entsteht      (5) Sofern der Vertrag es vorsieht, können die Wartezeiten erlassen wer-
insoweit ein neuer Versicherungsfall. Als Versicherungsfall gelten auch      den.
   a) Untersuchung und medizinisch notwendige Behandlung wegen
      Schwangerschaft und die Entbindung,                                    § 4 Umfang der Leistungspflicht
   b) ambulante Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten             (1) Art und Höhe der Versicherungsleistungen ergeben sich aus dem Ta-
      nach gesetzlich eingeführten Programmen (gezielte Vorsorgeunter-       rif. Leistungspflicht besteht für die während der Dauer der Versicherung
      suchungen),                                                            entstehenden Aufwendungen. Aufwendungen gelten in dem Zeitpunkt als
   c) Tod, soweit hierfür Leistungen vereinbart sind.                        entstanden, in dem die sie verursachenden Umstände eingetreten sind,
                                                                             z. B. Zeitpunkt der Behandlung, des Kaufes der Arzneimittel oder Hilfs-
(3) Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus dem Versi-          mittel, des Krankenhausaufenthaltes.
cherungsvertrag, dem Versicherungsnachweis, späteren schriftlichen Ver-
einbarungen, diesen Allgemeinen Versicherungsbedingungen, dem Tarif          (2) Der versicherten Person steht die Wahl unter den niedergelassenen
sowie den gesetzlichen Vorschriften. Das Versicherungsverhältnis unter-      approbierten Ärzten und Zahnärzten frei. Soweit die Tarifbedingungen
liegt deutschem Recht.                                                       nichts anderes bestimmen, dürfen Heilpraktiker im Sinne des deutschen
                                                                             Heilpraktikergesetzes in Anspruch genommen werden.
(4) Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Heilbehandlung in Europa.
Er kann durch Vereinbarung auf außereuropäische Länder ausgedehnt            (3) Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel müssen von den in Absatz 2
werden.                                                                      genannten Behandelnden verordnet, Arzneimittel außerdem aus der Apo-
                                                                             theke bezogen werden.
(5) Verlegt ein Hauptversicherter oder ein Mitversicherter seinen gewöhn-
lichen Aufenthalt in einen anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union      (4) Als Arzneimittel gelten nicht, selbst wenn sie im Einzelfall für die Be-
oder in einen anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäi-          handlung einer Krankheit verordnet sind, Tonika, Diät-, Nähr-, Stärkungs-,
schen Wirtschaftsraum, setzt sich das Versicherungsverhältnis mit der        Entfettungs- und Genussmittel, medizinische Weine, Mineralwasser, Ba-
Maßgabe fort, dass der Versicherer höchstens zu denjenigen Leistungen        dezusätze, Kosmetika und Mittel, die der Reinigung und Pflege des Kör-
verpflichtet bleibt, die er bei einem Aufenthalt im Inland zu erbringen      pers dienen; ferner sind von der Kostenerstattung ausgeschlossen Arz-
hätte.                                                                       neimittel, die vorbeugend oder gewohnheitsmäßig genommen werden, die
                                                                             auch der Empfängnisverhütung dienen oder die nach Angaben des Her-
§ 2 Beginn des Versicherungsschutzes                                         stellers die biologischen Alterungsvorgänge hemmen oder mildern.
(1) Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsnachweis
bezeichneten Zeitpunkt (Versicherungsbeginn), jedoch nicht vor dem Be-       (5) Als Heilmittel gelten die im Abschnitt E „physikalisch-medizinische
ginn des Versicherungsvertrages und nicht vor Zugang des Versiche-           Leistungen“ der Gebührenordnung für Ärzte aufgeführten Leistungen, so-
rungsnachweises oder einer schriftlichen Annahmeerklärung. Für Versi-        weit sie von den in Absatz 2 aufgeführten Therapeuten sowie von staatlich
cherungsfälle, die vor Beginn des Versicherungsschutzes eingetreten          geprüften Krankengymnasten, Masseuren, medizinischen Bademeistern,
sind, wird nicht geleistet. Nach Zugang des Versicherungsnachweises          Logopäden und Fachkräften für Lymphdrainagen erbracht werden.
eingetretene Versicherungsfälle sind nur für den Teil von der Leistungs-
pflicht ausgeschlossen, der in die Zeit vor Versicherungsbeginn fällt. Bei   (6) Bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung hat die versi-
Vertragsänderungen gelten die Sätze 1 bis 3 für den hinzukommenden           cherte Person freie Wahl unter den öffentlichen und privaten Krankenhäu-
Teil des Versicherungsschutzes.                                              sern, die unter ständiger ärztlicher Leitung stehen, über ausreichende dia-

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                                                                                                                      Seite 41 von 104 Seiten


gnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen und Krankenge-          Versicherer seine Leistungen auf einen angemessenen Betrag herabset-
schichten führen.                                                            zen. Stehen die Aufwendungen für die Heilbehandlung oder sonstigen
                                                                             Leistungen in einem auffälligen Missverhältnis zu den erbrachten Leistun-
(7) Für medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlung in Kranken-         gen, ist der Versicherer insoweit nicht zur Leistung verpflichtet.
anstalten, die auch Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlung durchführen oder
Rekonvaleszenten aufnehmen, im Übrigen aber die Voraussetzungen von          (3) Besteht auch Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-
Absatz 6 erfüllen, werden die tariflichen Leistungen nur dann gewährt,       versicherung oder der gesetzlichen Rentenversicherung, auf eine gesetzli-
wenn der Versicherer diese vor Beginn der Behandlung schriftlich zuge-       che Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, so ist der Versicherer nur für die
sagt hat. Bei Tbc-Erkrankungen wird in vertraglichem Umfange auch für        Aufwendungen leistungspflichtig, welche trotz der gesetzlichen Leistungen
die stationäre Behandlung in Tbc-Heilstätten und Sanatorien geleistet.       notwendig bleiben. Ansprüche auf Krankenhaustagegeld bleiben hiervon
                                                                             unberührt.
(8) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin          (4) Hat der Hauptversicherte oder der Mitversicherte wegen desselben
überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Methoden und       Versicherungsfalls einen Anspruch gegen mehrere Erstattungsverpflich-
Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso Erfolg versprechend be-      tete, darf die Gesamterstattung die Gesamtaufwendungen nicht überstei-
währt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen         gen.
Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen; der Versicherer kann
jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwen-       § 6 Auszahlung der Versicherungsleistungen
dung vorhandener schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel ange-         (1) Der Versicherer ist zur Leistung nur verpflichtet, wenn die von ihm
fallen wäre.                                                                 geforderten Nachweise erbracht sind; diese werden Eigentum des Ver-
                                                                             sicherers.
(9) Vor Beginn einer Heilbehandlung, deren Kosten voraussichtlich 2.000
Euro überschreiten werden, kann der Hauptversicherte in Textform Aus-        (2) Versicherungsleistungen sind mit dem vorgesehenen Vordruck zu
kunft über den Umfang des Versicherungsschutzes für die beabsichtigte        beantragen. Kostenbelege sind im Original einzureichen. Hat sich ein an-
Heilbehandlung verlangen. Der Versicherer erteilt die Auskunft spätestens    derer Kostenträger an den Kosten beteiligt, so genügen Zweitschriften, auf
nach vier Wochen; ist die Durchführung der Heilbehandlung dringend,          denen der andere Kostenträger den Erstattungsbetrag vermerkt hat.
wird die Auskunft unverzüglich, spätestens nach zwei Wochen erteilt. Der
Versicherer geht dabei auf einen vorgelegten Kostenvoranschlag und an-       (3) Alle Rechnungen müssen den Namen des Behandelten, die Bezeich-
dere Unterlagen ein. Die Frist beginnt mit Eingang des Auskunftverlan-       nung der behandelten Krankheit, Angabe und Zahl der einzelnen Leistun-
gens beim Versicherer. Ist die Auskunft innerhalb der Frist nicht erteilt,   gen mit den Behandlungsdaten und den Ziffern der zugrunde liegenden
wird bis zum Beweis des Gegenteils durch den Versicherer vermutet,           Gebührenordnung enthalten. Arzneimittelrechnungen sind zusammen mit
dass die beabsichtigte medizinische Heilbehandlung notwendig ist.            der Arztrechnung für den entsprechenden Zeitraum einzureichen. Bei
                                                                             Rechnungen in fremder Sprache kann der Versicherer eine Übersetzung
(10) Der Versicherer gibt auf Verlangen des Hauptversicherten oder der       in die deutsche Sprache verlangen.
mitversicherten Person Auskunft über und Einsicht in Gutachten oder
Stellungnahmen, die der Versicherer bei der Prüfung der Leistungspflicht     (4) Im Übrigen ergeben sich die Voraussetzungen für die Fälligkeit der
über die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung eingeholt hat.         Leistungen des Versicherers aus § 14 Versicherungsvertragsgesetz
Wenn der Auskunft an oder der Einsicht durch den Hauptversicherten           (VVG).
oder die mitversicherte Person erhebliche therapeutische Gründe oder
sonstige erhebliche Gründe entgegenstehen, kann nur verlangt werden,         (5) Der Versicherer ist verpflichtet, an den Mitversicherten zu leisten,
einem benannten Arzt oder Rechtsanwalt Auskunft oder Einsicht zu ge-         wenn der Hauptversicherte ihm diesen in Textform als Empfangsberech-
ben. Der Anspruch kann nur von der jeweils betroffenen versicherten Per-     tigten für dessen Versicherungsleistungen benannt hat. Liegt diese Vor-
son oder ihrem gesetzlichen Vertreter geltend gemacht werden. Hat der        aussetzung nicht vor, kann nur der Hauptversicherte die Leistung verlan-
Hauptversicherte das Gutachten oder die Stellungnahme auf Veranlas-          gen.
sung des Versicherers eingeholt, erstattet der Versicherer die entstande-
nen Kosten.                                                                  (6) Die in fremder Währung entstandenen Krankheitskosten werden zum
                                                                             Kurs des Tages, an dem die Belege beim Versicherer eingehen, in Euro
§ 5 Einschränkung der Leistungspflicht                                       umgerechnet.
(1) Keine Leistungspflicht besteht
   a) für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen    (7) Kosten für die Überweisung der Versicherungsleistungen und für
      von Unfällen und für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse verur-     Übersetzungen können von den Leistungen abgezogen werden.
      sacht oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt und nicht aus-
      drücklich in den Versicherungsschutz eingeschlossen sind;              (8) Der Hauptversicherte hat gegen den Versicherer einen unmittelbaren
   b) für auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Unfälle einschließlich de-   Anspruch auf die Versicherungsleistungen für sich und seine Mitversi-
      ren Folgen sowie für Entziehungsmaßnahmen einschließlich Entzie-       cherten.
      hungskuren;                                                            Der Versicherer darf eine Forderung, die er aus dem Versicherungsvertrag
   c) für Behandlung durch Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker und in Kran-      gegen den Versicherungsnehmer hat, nicht gegen die Versicherungsleis-
      kenanstalten, deren Rechnungen der Versicherer aus wichtigem           tung gegenüber dem Hauptversicherten aufrechnen, wenn der Hauptver-
      Grunde von der Erstattung ausgeschlossen hat, wenn der Versiche-       sicherte nachweisen kann seiner Zahlungspflicht nachgekommen zu sein.
      rungsfall nach der Benachrichtigung des Hauptversicherten über den     § 35 VVG findet insoweit keine Anwendung.
      Leistungsausschluss eintritt. Sofern im Zeitpunkt der Benachrichti-
      gung ein Versicherungsfall schwebt, besteht keine Leistungspflicht     (9) Ansprüche aus Versicherungsleistungen können weder abgetreten
      für die nach Ablauf von drei Monaten seit der Benachrichtigung ent-    noch verpfändet werden. . Das Abtretungsverbot nach Satz 1 gilt nicht für
      standenen Aufwendungen;                                                ab dem 1. Oktober 2021 abgeschlossene Verträge; gesetzliche Abtre-
   d) für Kur- und Sanatoriumsbehandlung sowie für Rehabilitationsmaß-       tungsverbote bleiben unberührt.
      nahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger, wenn der Tarif nichts
      anderes vorsieht;                                                      § 7 Ende des Versicherungsschutzes
   e) für ambulante Heilbehandlungen in einem Heilbad oder Kurort. Die       Der Versicherungsschutz für die versicherte Person endet – auch für
      Einschränkung entfällt, wenn die versicherte Person dort ihren stän-   schwebende Versicherungsfälle – mit Beendigung des Versicherungs-
      digen Wohnsitz hat oder während eines vorübergehenden Aufent-          vertrages, mit dem Zeitpunkt des Wegfalls der Versicherungsfähigkeit
      haltes durch eine vom Aufenthaltszweck unabhängige Erkrankung          oder mit dem Zeitpunkt, zu dem die versicherte Person abgemeldet wird.
      oder einen dort eingetretenen Unfall Heilbehandlung notwendig wird.
   f) für Behandlungen durch Ehegatten, eingetragene Lebenspartner           Pflichten des Versicherungsnehmers und des Hauptversicherten
      nach § 1 Lebenspartnerschaftsgesetz, Eltern oder Kinder.
      Nachgewiesene Sachkosten werden tarifgemäß erstattet;                  § 8 Beitragsberechnung, Beitragsanpassung
   g) für eine durch Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Unter-     (1) Die Berechnung und die Höhe der Beiträge ist in den technischen
      bringung.                                                              Berechnungsgrundlagen des Versicherers festgelegt. Eine Alterungsrück-
                                                                             stellung wird nicht gebildet.
(2) Übersteigt eine Heilbehandlung oder sonstige Maßnahme, für die
Leistungen vereinbart sind, das medizinisch notwendige Maß, kann der

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(2) Im Rahmen der vertraglichen Leistungszusage können sich die Leis-           Die Obliegenheit entfällt, soweit der Hauptversicherte und die versicherte
tungen des Versicherers z. B. wegen steigender Heilbehandlungskosten            Person in die Erhebung der erforderlichen personenbezogenen Gesund-
oder einer häufigeren Inanspruchnahme medizinischer Leistungen ändern.          heitsdaten durch den Versicherer eingewilligt und die in § 213 Absatz 1
Dementsprechend vergleicht der Versicherer zumindest jährlich für jeden         VVG genannten Personen und Einrichtungen von der Schweigepflicht
Tarif die erforderlichen mit den in den technischen Berechnungsgrundla-         entbunden hat.
gen kalkulierten Versicherungsleistungen. Ergibt diese Gegenüberstellung
eine Abweichung von mehr als 5 %, so können alle Beiträge dieses Tarifs         (3) Die versicherte Person hat nach Möglichkeit für die Minderung des
vom Versicherer überprüft und, soweit erforderlich, angepasst werden.           Schadens zu sorgen und alle Handlungen zu unterlassen, die der Gene-
Unter den gleichen Voraussetzungen können auch betragsmäßig festge-             sung hinderlich sind.
legte Selbstbeteiligungen oder tarifliche Höchstbeträge angepasst und ein
vereinbarter Beitragszuschlag entsprechend geändert werden.                     (4) Wird für eine versicherte Person bei einem weiteren Versicherer ein
                                                                                Krankheitskostenversicherungsvertrag abgeschlossen, ist der Hauptversi-
(3) Änderungen werden zu Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf             cherte verpflichtet, den Versicherer von der anderen Versicherung unver-
die Benachrichtigung des Versicherungsnehmers bzw. Hauptversicherten            züglich zu unterrichten.
folgt.
                                                                                (5) Eine weitere Krankenhaustagegeldversicherung darf nur mit Einwil-
§ 8a Beitragszahlung                                                            ligung des Versicherers abgeschlossen werden.
(1) Der Beitrag ist ein Jahresbeitrag und wird vom Versicherungsbeginn
an berechnet. Er ist zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres zu ent-          § 10 Folgen von Obliegenheitsverletzungen
richten, kann aber auch in gleichen monatlichen Beitragsraten gezahlt           (1) Der Versicherer ist mit der in § 28 Absatz 2 bis 4 VVG vorgeschrie-
werden, die jeweils bis zur Fälligkeit der Beitragsrate als gestundet gelten.   benen Einschränkung ganz oder teilweise von der Verpflichtung zur Leis-
Die Beitragsraten sind am Ersten eines jeden Monats fällig. Wird der Jah-       tung frei, wenn eine der in § 9 Absatz 1 bis 3 genannten Obliegenheiten
resbeitrag während des Versicherungsjahres neu festgesetzt, ist der Un-         verletzt wird.
terschiedsbetrag vom Änderungszeitpunkt an bis zum Beginn des nächs-
ten Versicherungsjahres nachzuzahlen bzw. zurückzuzahlen.                       (2) Wird eine der in § 9 Absätze 4 und 5 genannten Obliegenheiten ver-
                                                                                letzt, kann der Versicherer unter der Voraussetzung des § 28 Absatz 1
(2) Wird die Versicherung für eine bestimmte Zeit mit der Maßgabe ab-           VVG innerhalb eines Monats nach dem Bekannt werden der Obliegen-
geschlossen, dass sich das Versicherungsverhältnis nach Ablauf dieser           heitsverletzung ohne Einhaltung einer Frist kündigen.
bestimmten Zeit stillschweigend um jeweils ein Jahr verlängert, sofern der
Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte nicht fristgemäß gekündigt            (3) Die Kenntnis und das Verschulden der Mitversicherten stehen der
hat, kann der Tarif anstelle von Jahresbeiträgen Monatsbeiträge vorsehen.       Kenntnis und dem Verschulden des Hauptversicherten gleich.
Diese sind am Ersten eines jeden Monats fällig.
                                                                                § 11 Obliegenheiten und Folgen bei Obliegenheitsverletzungen bei
(3) Der erste Beitrag bzw. die erste Beitragsrate ist – unabhängig vom          Ansprüchen gegen Dritte
Bestehen eines Widerrufsrechts – unverzüglich nach Abschluss des Ver-           (1) Hat der Hauptversicherte oder ein Mitversicherter Ersatzansprüche
sicherungsvertrages zu zahlen.                                                  gegen Dritte, besteht, unbeschadet des gesetzlichen Forderungsübergan-
                                                                                ges gemäß § 86 VVG, die Verpflichtung, diese Ansprüche bis zur Höhe,
(4) Kommt der Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte mit der                 in der aus dem Versicherungsvertrag Ersatz (Kostenerstattung sowie
Zahlung einer Beitragsrate in Verzug, werden die gestundeten Beitrags-          Sach- und Dienstleistung) geleistet wird, an den Versicherer schriftlich
raten des laufenden Versicherungsjahres fällig. Sie gelten jedoch erneut        abzutreten.
als gestundet, wenn der rückständige Beitragsteil einschließlich der Bei-
tragsrate für den am Tage der Zahlung laufenden Monat und die Mahn-             (2) Der Hauptversicherte oder der Mitversicherte hat seinen Ersatzan-
kosten entrichtet sind.                                                         spruch oder ein zur Sicherung dieses Ersatzanspruchs dienendes Recht
                                                                                unter Beachtung der geltenden Form- und Fristvorschriften zu wahren und
(5) Nicht rechtzeitige Zahlung des Erstbeitrages oder eines Folgebeitra-        bei dessen Durchsetzung durch den Versicherer soweit erforderlich mit-
ges kann unter den Voraussetzungen der §§ 37 und 38 VVG zum Verlust             zuwirken.
des Versicherungsschutzes führen. Ist ein Beitrag bzw. eine Beitragsrate
nicht rechtzeitig gezahlt und wird der Versicherungsnehmer bzw. Haupt-          (3) Verletzt der Hauptversicherte oder ein Mitversicherter vorsätzlich die
versicherte in Textform gemahnt, ist er zur Zahlung der Mahnkosten in           in den Absätzen 1 und 2 genannten Obliegenheiten, ist der Versicherer
angemessener Höhe verpflichtet.                                                 zur Leistung insoweit nicht verpflichtet, als er infolge dessen keinen Ersatz
                                                                                von dem Dritten erlangen kann. Im Falle einer grob fahrlässigen Verlet-
(6) Wird das Versicherungsverhältnis vor Ablauf der Vertragslaufzeit be-        zung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in
endet, steht dem Versicherer für diese Vertragslaufzeit nur derjenige Teil      einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kür-
des Beitrags bzw. der Beitragsrate zu, der dem Zeitraum entspricht, in          zen.
dem der Versicherungsschutz bestanden hat. Wird das Versicherungs-
verhältnis durch Rücktritt auf Grund des § 19 Absatz 2 VVG oder durch           (4) Steht dem Hauptversicherten oder dem Mitversicherten ein Anspruch
Anfechtung des Versicherers wegen arglistiger Täuschung beendet, steht          auf Rückzahlung ohne rechtlichen Grund gezahlter Entgelte gegen den
dem Versicherer der Beitrag bzw. die Beitragsrate bis zum Wirksamwer-           Erbringer von Leistungen zu, für die der Versicherer auf Grund des Versi-
den der Rücktritts- oder Anfechtungserklärung zu. Tritt der Versicherer         cherungsvertrages Erstattungsleistungen erbracht hat, sind die Absätze 1
zurück, weil der erste Beitrag bzw. die Beitragsrate nicht rechtzeitig ge-      bis 3 entsprechend anzuwenden.
zahlt wird, kann er eine angemessene Geschäftsgebühr verlangen.
                                                                                § 12 Aufrechnung
(7) Die Beiträge sind an die vom Versicherer zu bezeichnende Stelle zu          Gegen Forderungen des Versicherers kann nur aufgerechnet werden, so-
entrichten.                                                                     weit die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

§ 9 Obliegenheiten                                                              Ende der Versicherung
(1) Der Hauptversicherte und der als empfangsberechtigt benannte Mit-
versicherte (vergleiche § 6 Absatz 5) hat auf Verlangen des Versicherers        § 13 Beendigung des Versicherungsverhältnisses
jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalles         (1) Das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten sowie die darauf
oder der Leistungspflicht des Versicherers und ihres Umfanges erforder-         beruhenden Versicherungsverhältnisse der Mitversicherten enden, soweit
lich ist.                                                                       der Versicherungsvertrag keine abweichende Regelung enthält,
                                                                                   a) bei Beendigung des Versicherungsvertrages;
(2) Auf Verlangen des Versicherers ist die versicherte Person verpflichtet,        b) bei W egfall der Versicherungsfähigkeit des Hauptversicherten,
sich durch einen vom Versicherer beauftragten Arzt untersuchen zu las-             c) bei Tod des Hauptversicherten.
sen.                                                                            Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
Es obliegt dem Hauptversicherten und der versicherten Person, die zur
Prüfung des Versicherungsfalls und des Umfangs der Leistungspflicht             (2) Das Versicherungsverhältnis der Mitversicherten endet bei Wegfall der
erforderlichen Informationen von den in § 213 Absatz 1 VVG genannten            Versicherungsfähigkeit.
Personen und Einrichtungen (Ärzte, Krankenhäuser etc.) zu beschaffen
und dem Versicherer zukommen zu lassen.

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                                                                                                                    Seite 43 von 104 Seiten


(3) Das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten und seiner Mit-       (in Ermangelung eines solchen seinen gewöhnlichen Aufenthalt) oder den
versicherten oder der Mitversicherten allein endet bei Abmeldung zu dem     Sitz oder die Niederlassung seines Geschäfts- oder Gewerbebetriebes hat.
im Versicherungsvertrag geregelten Zeitpunkt.
                                                                            (2) Klagen gegen den Versicherer können bei dem Gericht am Wohnsitz
(4) Hat eine Vereinbarung im Versicherungsvertrag zur Folge, dass bei       oder gewöhnlichen Aufenthalt des Versicherungsnehmers bzw. Hauptver-
Erreichen eines bestimmten Lebensalters oder bei Eintritt anderer dort      sicherten oder bei dem Gericht am Sitz des Versicherers anhängig ge-
genannter Voraussetzungen der Beitrag für ein anderes Lebensalter oder      macht werden.
eine andere Altersgruppe gilt, kann der Hauptversicherte die betroffene
Person binnen zwei Monaten nach der Änderung zum Zeitpunkt deren In-        (3) Verlegt der Hauptversicherte nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz
Kraft-Tretens von der Versicherung abmelden, wenn sich der Beitrag          oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einen anderen Staat, der nicht
durch die Änderung erhöht.                                                  Mitgliedstaat der Europäischen Union oder Vertragsstaat des Abkommens
                                                                            über den Europäischen Wirtschaftsraum ist, oder ist sein Wohnsitz oder
(5) Erhöht der Versicherer die Beiträge aufgrund der Beitragsanpas-         gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt,
sungsklausel oder vermindert er seine Leistung gemäß § 16, so kann der      ist das Gericht am Sitz des Versicherers zuständig.
Hauptversicherte das Versicherungsverhältnis hinsichtlich der betroffenen
versicherten Person innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Ände-        § 16 Änderungen der Allgemeinen Versicherungsbedingungen
rungsmitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung ab-           (1) Bei einer nicht nur als vorübergehend anzusehenden Veränderung der
melden. Bei einer Beitragserhöhung kann der Hauptversicherte das Versi-     Verhältnisse des Gesundheitswesens können die Allgemeinen Versiche-
cherungsverhältnis auch bis und zum Zeitpunkt des W irksamwerdens der       rungsbedingungen und die Tarifbestimmungen den veränderten Verhält-
Erhöhung kündigen.                                                          nissen angepasst werden, wenn die Änderungen zur hinreichenden Wah-
                                                                            rung der Belange der Versicherten erforderlich erscheinen. Die Änderun-
(6) Der Hauptversicherte kann, sofern der Versicherer die Anfechtung,       gen werden zu Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf die Mitteilung
den Rücktritt oder die Kündigung nur für einzelne versicherte Personen      der Änderungen und der hierfür maßgeblichen Gründe an den Versiche-
oder Tarife erklärt, innerhalb von zwei Wochen nach Zugang dieser Erklä-    rungsnehmer bzw. Hauptversicherten folgt.
rung die Aufhebung des übrigen Teils der Versicherung zum Schlusse des
Monats verlangen, in dem ihm die Erklärung des Versicherers zugegan-        (2) Ist eine Bestimmung in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen
gen ist, bei Kündigung zu dem Zeitpunkt, zu dem diese wirksam wird.         durch höchstrichterliche Entscheidung oder durch einen bestandskräftigen
                                                                            Verwaltungsakt für unwirksam erklärt worden, kann sie der Versicherer
§ 13a Fortführung als Einzelversicherung                                    durch eine neue Regelung ersetzen, wenn dies zur Fortführung des Ver-
(1) Bei Beendigung des Versicherungsverhältnisses nach § 13 Absätze 1       trags notwendig ist oder wenn das Festhalten an dem Vertrag ohne neue
bis 3 kann der Hauptversicherte bzw. können die mitversicherten             Regelung für eine Vertragspartei auch unter Berücksichtigung der Interes-
Personen, sofern das Versicherungsverhältnis mindestens drei Monate         sen der anderen Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde.
ununterbrochen bestand, die Umwandlung der bisherigen Gruppenver-           Die neue Regelung ist nur wirksam, wenn sie unter Wahrung des Ver-
sicherung in eine Einzelversicherung nach einem entsprechenden für das      tragsziels die Belange der Versicherten angemessen berücksichtigt. Sie
Neugeschäft offenen Tarif des Versicherers und den dafür geltenden          wird zwei Wochen, nachdem die neue Regelung und die hierfür maßgeb-
Allgemeinen Versicherungsbedingungen verlangen. Bei Tod des Haupt-          lichen Gründe dem Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherten mitge-
versicherten oder Kündigung des Versicherungsvertrages / -verhältnisses     teilt worden sind, Vertragsbestandteil.
gilt Satz 1 unabhängig von der bisher zurückgelegten Versicherungs-
dauer.

(2) Soweit sich keine Mehrleistungen ergeben, werden Krankheiten und
Unfallfolgen, die während der Laufzeit der Gruppenversicherung
aufgetreten sind, ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne erneute
Wartezeiten in den Versicherungsschutz übernommen. Bestehende
besondere Vereinbarungen bleiben dabei in Kraft.

(2a) Bei Beendigung des Versicherungsverhältnisses durch Kündigung,
Abmeldung oder einvernehmliche Beendigung des Gruppenversiche-
rungsvertrages informiert der Versicherer den Hauptversicherten in Text-
form über den Zeitpunkt, zu dem das Versicherungsverhältnis endet, und
über die Möglichkeit der Fortsetzung als Einzelversicherung, sofern eine
solche vom Versicherer angeboten wird.

(3) Der Antrag auf Umwandlung muss innerhalb von zwei Monaten nach
dem Ausscheiden aus dem Gruppenversicherungsvertrag dem
Versicherer in Textform zugehen. Bei Kündigung des Versicherungs-
vertrages / -verhältnisses endet das Umwandlungsrecht zwei Monate nach
dem Zeitpunkt, zu dem die versicherte Person von diesem Recht Kenntnis
erlangt hat.

(4) Bei der Umwandlung in eine Einzelversicherung wird die Zeit,
während der der jeweilige Versicherte im Rahmen des Gruppenversi-
cherungsvertrages ununterbrochen versichert war, auf etwaige Fristen und
Wartezeiten in der Einzelversicherung angerechnet.

Sonstige Bestimmungen

§ 14 Willenserklärungen und Anzeigen
(1) Willenserklärungen und Anzeigen gegenüber dem Versicherer bedür-
fen der Textform.

(2) Willenserklärungen des Versicherers können auch gegenüber dem
Hauptversicherten abgegeben werden, sofern sie ihn oder seinen Mitversi-
cherten betreffen.

§ 15 Klagefrist/Gerichtsstand
(1) Für Klagen aus dem Versicherungsverhältnis gegen den Versiche-
rungsnehmer bzw. Hauptversicherten ist das Gericht des Ortes zuständig,
an dem der Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte seinen Wohnsitz

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Hinweis auf die Verbraucherschlichtungsstelle Ombudsmann Pri-
vate Kranken- und Pflegeversicherung

Versicherungsnehmer, die mit Entscheidungen des Versicherers nicht
zufrieden sind, oder deren Verhandlungen mit dem Versicherer nicht zu
dem gewünschten Ergebnis geführt haben, können sich an den
Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung wenden.

Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung
Postfach 06 02 22
10052 Berlin
Internet: www.pkv-ombudsmann.de

Der Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung ist eine
unabhängige und für Verbraucher kostenfrei arbeitende Schlichtungs-
stelle. Der Versicherer hat sich verpflichtet, an dem Schlichtungsverfahren
teilzunehmen.

Verbraucher, die ihren Vertrag online (z. B. über eine Webseite)
abgeschlossen haben, können sich mit ihrer Beschwerde auch online an
die Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ wenden. Ihre Beschwer-
de wird dann über diese Plattform an den Ombudsmann Private Kranken-
und Pflegeversicherung weitergeleitet.

Hinweis: Der Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung ist
keine Schiedsstelle und kann einzelne Streitfälle nicht verbindlich ent-
scheiden.

Hinweis auf die Versicherungsaufsicht

Sind Versicherungsnehmer mit der Betreuung durch den Versicherer nicht
zufrieden oder treten Meinungsverschiedenheiten bei der Vertragsabwick-
lung auf, können sie sich auch an die für den Versicherer zuständige
Aufsichtsbehörde wenden. Als Versicherungsunternehmen unterliegt der
Versicherer der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-
aufsicht.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Sektor Versicherungsaufsicht
Graurheindorfer Straße 108
53117 Bonn
E-Mail: poststelle@bafin.de
Internet: www.bafin.de

Hinweis: Die BaFin ist keine Schiedsstelle und kann einzelne Streitfälle
nicht verbindlich entscheiden.

Hinweis auf den Rechtsweg

Unabhängig von der Möglichkeit, sich an die Verbraucherschlichtungs-
stelle oder die Versicherungsaufsicht zu wenden, steht dem Versiche-
rungsnehmer der Rechtsweg offen.

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B.2 Hinweise zum Gruppenversicherungsvertrag

Hinweise zum Vertrag über die betriebliche Krankenversicherung
Stand: 1. Juli 2026
Versicherbarer     Versicherbar sind Personen (Mitarbeiter/Mitglieder des Versicherungsnehmers und deren Ange-
Personenkreis      hörige), die in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung bzw. – abhängig von den Rege-
                   lungen im Gruppenversicherungsvertrag – ggf. auch Personen, die in einer deutschen privaten
                   Krankheitskostenvollversicherung versichert sind. Kinder des Hauptversicherten können bis zum
                   Beginn des Monats, in dem sie das 27. Lebensjahr vollenden, versichert werden.
Anmeldung,         Die Aufnahme in die Versicherung ist vom Ergebnis einer Gesundheitsprüfung abhängig. Das gilt
Gesundheits­       nicht bei Anmeldung aufgrund von Anmeldepflicht. Bei Personen, deren Gesundheitszustand ein
prüfung            erhöhtes Risiko darstellt, kann der Antrag abgelehnt oder die Aufnahme von besonderen Bedin-
                   gungen abhängig gemacht werden.
Beginn des     Der Versicherungsschutz im Rahmen des Gruppenversicherungsvertrages beginnt mit dem im
­Versicherungs­-
               Versicherungsnachweis bezeichneten Zeitpunkt, frühestens mit Inkrafttreten des Vertrages über
 schutzes,     die betriebliche Krankenversicherung und nicht vor Zugang des Versicherungsnachweises oder
 ­Wartezeiten  einer schriftlichen Annahmeerklärung des Versicherers.
               Die allgemeine Wartezeit entfällt. Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psycho-
               therapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate. Bei Unfällen entfallen
               auch die besonderen Wartezeiten. Soweit es die Versicherungsbedingungen vorsehen, können
               Wartezeiten erlassen werden. Für den Tarif VorsorgePro bestehen keine Wartezeiten.
Rechte aus dem Der Hauptversicherte hat für sich und seine Mitversicherten einen unmittelbaren Anspruch auf die
Versicherungs- Versicherungsleistungen gegen den Versicherer.
verhältnisses  Der Versicherer kann Forderungen des Hauptversicherten nicht mit Forderungen verrechnen, die ihm
                gegenüber dem Versicherungsnehmer zustehen. § 35 VVG findet keine Anwendung.
	              Die Kenntnis und das Verhalten der versicherten Person können auch berücksichtigt werden, sofern
                nach den Versicherungsbedingungen oder den gesetzlichen Vorschriften die Kenntnis und das Ver-
                halten des Versicherungsnehmers von Bedeutung sind.
Beitrags-
	           Während Elternzeit, Pflegezeit, Sonderurlaub/Freistellung aus persönlichen Gründen und längerer
befreiung in Arbeitsunfähigkeit nach Ende des gesetzlichen Anspruchs auf Entgeltfortzahlung sind die
Zeiten ohne  anmeldepflichtigen Tarife beitragsbefreit. Für die Hauptversicherten bleibt dabei der Versiche-
Entgelt      rungsschutz und der Anspruch auf Leistungen in vollem Umfang bestehen.
	Voraussetzung ist, dass die Beitragsbefreiung im Versicherungsvertrag vereinbart ist. Der Ver-
             sicherungsnehmer hat dem Versicherer pro Hauptversicherten den Beginn und das Ende der
             Beitragsbefreiung innerhalb von 2 Monaten anzuzeigen. Für die Beitragsbefreiung in Zeiten
             ohne Entgelt ist ein Zusatzbeitrag für alle anmeldepflichtigen Tarife zu bezahlen.
Beendigung des     Das Versicherungsverhältnis der einzelnen Personen endet:
Versicherungs-      bei Kündigung des Versicherungsverhältnisses durch den Hauptversicherten. Die Kündigung ist
verhältnisses         nur möglich für nicht anmeldepflichtige Personen und Tarife. Die ordentliche Kündigung von
                      nicht anmeldepflichtigen Personen und Tarifen durch den Hauptversicherte ist zum 31.12. des
                      auf die Anmeldung folgenden Kalenderjahres und danach zum 31.12. der Folgejahre jeweils mit
                      einer Frist von drei Monaten möglich. Eine spätere Wiederanmeldung ist ausgeschlossen.
                    bei Rücktritt, Anfechtung oder außerordentlicher Kündigung des Versicherers,
                   b  ei Beendigung des Dienst-/Arbeitsverhältnisses des Mitarbeiters, jedoch nicht bei Renten­
                      gewährung in unmittelbarem Anschluss an das Arbeitsverhältnis,
                    bei Ehegatten mit Rechtskraft der Scheidung, bei eingetragenen Lebenspartnern mit Rechts-
                      kraft der Aufhebung und bei Lebenspartnern in häuslicher Gemeinschaft mit dem Zeitpunkt der
                      Trennung,
                    bei Kindern nach Ende des Monats vor Vollendung des 27. Lebensjahres,
                   b  ei Beendigung des Vertrages über die betriebliche Krankenversicherung,
                    bei Ausscheiden von gesetzlich Krankenversicherten aus der deutschen gesetzlichen Kranken-
                      versicherung,
                    bei Ausscheiden von privat Krankenversicherten aus der deutschen Krankheitskostenvollversi-
                      cherung,
                   b  ei Tod der versicherten Person.
                   Sofern das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten endet, enden gleichzeitig auch alle
                   Versicherungsverhältnisse der mitversicherten Personen, außer bei Tod des Mitarbeiters oder bei
                   Wechsel des Mitarbeiters in eine private Krankheitskostenvollversicherung.
Rückstufung/       Eine Rückstufung/Kündigung ist erstmals zum 31. Dezember des auf die Anmeldung folgenden
Kündigung          Kalenderjahres und danach zum 31. Dezember der Folgejahre mit einer Frist von drei Monaten
                   möglich.
                   Bei einer erneuten Höherstufung findet eine Gesundheitsprüfung statt. Bei Personen, deren Ge-
                   sundheitszustand ein erhöhtes Risiko darstellt, kann der Versicherer die erneute Höherstufung
                   ablehnen oder von besonderen Bedingungen abhängig machen.

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Tarif BKV-AS AG   Der Tarif BKV-AS AG kann nur von Personen geführt werden, die in einem der Tarife BKV 2,
                  BKV 3, BKV 4 oder ComfortPro versichert sind. Endet die Versicherung in einem dieser Tarife,
                  endet gleichzeitig die Versicherung im Tarif BKV-AS AG.
Ausscheiden       Aus dem Gruppenversicherungsvertrag ausscheidende Versicherte können die Versicherung zu
und Weiter­       den Bedingungen der entsprechenden Einzelversicherung fortsetzen, sofern die Fortsetzung
versicherung      nicht bereits vertraglich vereinbart ist. Voraussetzung ist, dass, außer bei Kündigung des Ver­
                  sicherungsvertrages-/verhältnisses, die Versicherung nach dem Gruppenversicherungsvertrag
                  mindestens drei Monate bestanden hat und der Antrag auf Fortführung innerhalb von zwei Mona-
                  ten nach dem Ausscheiden aus dem Gruppenversicherungsvertrag dem Versicherer in Textform
                  zugeht.
Wechsel der  (Gilt nur, wenn der Gruppenversicherungsvertrag die Versicherung von gesetzlich- und privatver-
Kranken­     sicherten Personen vorsieht)
versicherung
	Endet die Versicherungsfähigkeit in einem Tarif ausschließlich aufgrund des Wechsels von einer
             deutschen gesetzlichen Krankenversicherung in eine deutsche private Krankenversicherung oder
             umgekehrt, kann die betroffene Person die Versicherung ohne Gesundheitsprüfung in einem ent-
             sprechenden Tarif, für den neu Versicherungsfähigkeit bestehen muss und der nicht höhere Leis-
             tungen umfasst, fortführen. Das gilt nur, sofern der Antrag auf Fortführung innerhalb von 2 Mona-
             ten ab Ende der Versicherungsfähigkeit gestellt wird.

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    $NWLHQJHVHOOVFKDIW                                                                                                       Seite 47 von 104 Seiten


B.3
   Tarifbedingungen
                                                                                                                                                                     


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


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(UVWDWWXQJVIlKLJ VLQG .RVWHQ IU %ULOOHQ XQG .RQWDNWOLQVHQ VRZLH GHUHQ   DXV HLQHP %HWUDJ ELV]X LQVJHVDPW (XUR GHU HUVWDWWXQJVIlKLJHQ
5HSDUDWXUHQELV]XLQVJHVDPW(XURLQQHUKDOEHLQHV=HLWUDXPHVYRQ             .RVWHQ]X
GUHL .DOHQGHUMDKUHQ =XU )HVWVWHOOXQJ GHU HUVWDWWXQJVIlKLJHQ .RVWHQ                                             
LQQHUKDOE GHV JHQDQQWHQ =HLWUDXPHV ZLUG XQWHU (LQVFKOXVV GHV .DOHQ       HUVWDWWHW
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                                                                                 DXVHLQHP%HWUDJELV]XZHLWHUHQ(XUR]X
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                                                                     (XUR                                                                       (XUR
                                                                                                                                                     
  $UEHLWVYRUEHUHLWXQJ                                                          2QOD\DXV.HUDPLN LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDO         
  $EGUXFN6WXPSIDEGUXFNJDOYDQLVLHUHQ                                     XQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW 
  'RZHO3LQVHW]HQ                                                          2QOD\DXV0HWDOO                                               
  'XEOLHUHQHLQHV0RGHOOHVRGHU0RGHOOWHLOHV                                                                                                    
  )UlVVRFNHO                                                               .URQHQXQG%UFNHQWHFKQLN                                            
  +LOIVWHLOLQ$EGUXFN3ODW]KDOWHUHLQIJHQ                               $QJHOLHIHUWH0RGHOODWLRQJLHHQ                                 
  .XQVWVWRIIVWPSIH0HWDOOVWPSIH(LQ]HOVWPSIH                          $QNHUIU.OHEHEUFNH                                          
  0RGHOODXVIHXHUIHVWHU0DVVH/|WPRGHOO                                   $XIODJHDQ%UFNHQJOLHG                                         
  0RGHOODXV+DUWJLSV.RQWUROOPRGHOO                                      %UFNHQJOLHGDXV.HUDPLN LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG            
  0RGHOODXV.XQVWVWRII                                                    0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW 
  0RGHOODXV6XSHUKDUWJLSV                                                 %UFNHQJOLHGDXV0HWDOODXFK]XU9HUEOHQGXQJ                   
  0RGHOOIU6lJHVHJPHQWH(LQ]HOVWPSIH6HWXS0RGHOO                    .URQHDXV.HUDPLN LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDO         
  0RGHOOQDFKhEHUDEGUXFNRGHU)XQNWLRQVDEGUXFN                            XQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW 
  0RGHOOHUJlQ]XQJDXV.XQVWVWRII                                           .URQHDXV0HWDOODXFK]XU9HUEOHQGXQJ                         
  0RGHOOPRQWDJHLQLQGLYLGXHOOHQ$UWLNXODWRU,,,,,,                      .URQH%UFNHQJOLHGIU.ODPPHUYRUEHUHLWHQ                     
  0RGHOOPRQWDJHLQ0LWWHOZHUWDUWLNXODWRU,,,                              .URQH%UFNHQJOLHGLQYRUKDQGHQH3URWKHVHHLQDUEHLWHQ          
  0RGHOOSDDULQ*LSVVRFNHOIL[LHUHQ                                        3DSLOOH6DWWHO3RQWLFDXV.HUDPLN                              
  0RGHOOSDDUVRFNHOQ                                                       3DSLOOH6DWWHO3RQWLFDXV.XQVWVWRII.RPSRVLW                  
  0RGHOOSDDUWULPPHQ                                                       6WLIWLQ,QOD\IU3LQOHGJH7HFKQLN                             
  0RQWDJHHLQHV*HJHQNLHIHUPRGHOOHV                                        6WLIWDXIEDXGLUHNW                                              
  0RQWDJHHLQHV0RGHOOSDDUHVLQ)L[DWRU                                    6WLIWDXIEDXLQYRUKDQGHQH.URQH                                 
  2NNOXVLRQVPRGHOO                                                         6WLIWDXIEDXLQGLUHNW                                            
  2NNOXVLRQVPRGHOOIU6lJHVHJPHQWH                                        7HLOYHUEOHQGXQJDXV.HUDPLN                                    
  5HPRQWDJHPRGHOO                                                          7HLOYHUEOHQGXQJDXV.RPSRVLW                                   
  6HWXSMH=DKQ                                                           7HLOYHUEOHQGXQJDXV.XQVWVWRII                                  
  6SH]LDOPRGHOO                                                            9HUEOHQGVFKDOH9HQHHUDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                  
  6SOLW&DVW6RFNHODQ0RGHOO                                              9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU
  =DKQNUDQ]DXVJLHHQDQJHOLHIHUWHV0RGHOOXQWHUVRFNHOQ                   +HUVWHOOXQJVDUW 
  =ZHLWVWXPSIIU,QOD\6WXPSIDXVIHXHUIHVWHU0DVVH                      9HUEOHQGVFKDOH9HQHHUDXV.XQVWVWRII LQNOXVLYH               
                                                                                9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU
  +HUVWHOOHQYRQLQGLYLGXHOOHQ$EIRUPXQJHQXQG                                  +HUVWHOOXQJVDUW 
  +LOIVPLWWHOQ                                                                   9ROOYHUEOHQGXQJDXV.HUDPLN                                    
  %DVLVDXVWKHUPRSODVWLVFKHP0DWHULDORGHUDXV.XQVWVWRII                 9ROOYHUEOHQGXQJDXV.RPSRVLW                                   
  %LVVZDOODXVWKHUPRSODVWLVFKHP0DWHULDORGHUDXV                         9ROOYHUEOHQGXQJDXV.XQVWVWRII                                 
  .XQVWVWRIIDXI%DVLV                                                           :XU]HONDSSHGLUHNWRKQH$XIEDX                                
  %LVVZDOODXV:DFKVDXI%DVLV                                             :XU]HONDSSHJHJRVVHQPLW5FNHQSODWWH*DOYDQR                
  )XQNWLRQV,QGLYLGXHOOHU/|IIHODXV.XQVWVWRII                          :XU]HONDSSH
  /DQJ]HLWSURYLVRULXP .URQH%UFNHQJOLHG6WLIW]DKQ2QOD\              :XU]HONDSSHLQGLUHNWPLW$XIEDX                              
  ,QOD\ LQNOXVLYH9HUVWlUNXQJ9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDO                        :XU]HOSRQWLFDXV.HUDPLN                                        
  XQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                             :XU]HOSRQWLFDXV.RPSRVLW                                       
  3URYLVRULVFKH.URQH%UFNHQJOLHG6WLIW]DKQ2QOD\,QOD\              :XU]HOSRQWLFDXV.XQVWVWRII                                     
  7HLONURQH                                                                      :XU]HOVWLIWJHJRVVHQDXV0HWDOO                               
  5HJLVWULHUSODWWHXQGVWLIWLQNOXVLYH%DVHQMH.LHIHU                    =DKQIOHLVFKDXV.HUDPLN                                         
  6SH]LDOELVVSODWWH                                                        =DKQIOHLVFKDXV.RPSRVLW                                        
  7LHI]LHKWHLO)RUPWHLOIUSURYLVRULVFKH9HUVRUJXQJ                       =DKQIOHLVFKDXV.XQVWVWRII                                      
  9RUZDOO                                                                                                                                       
                                                                                *HVFKLHEH7HOHVNRSWHFKQLN9HUELQGXQJVHOHPHQWH                     
  ,QOD\VXQG2QOD\V                                                             $QNHUEDQGNODPPHUVHNXQGlU                                     
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                      %RKUXQJXQG)UlVXQJIU)ULNWLRQVVWLIWEHL556 5LOOHQ          
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   6FKXOWHU*HVFKLHEH 
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                )HGHUERO]HQ)ULNWLRQVVWLIWIU556 5LOOHQ6FKXOWHU            
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV0HWDOO                                  *HVFKLHEH 
  ,QOD\DXV.HUDPLNHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG                ,QGLYLGXHOOHU6WHJ*UXQGHLQKHLWRKQH/lQJHQHLQKHLW            
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHU6WHJ/lQJHQHLQKHLWMH=DKQLQNOXVLYH5HLWHU      
  ,QOD\DXV.HUDPLN]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG               ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHNRPSOHWW                               
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                       
  ,QOD\DXV.HUDPLNGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                    ,QGLYLGXHOOHV6WHJJHVFKLHEHDXFKPLW*LQJLYDOIDVVXQJ           
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   .RQIHNWLRQLHUWH9HUELQGXQJVYRUULFKWXQJ                        
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                .RQIHNWLRQVJHVFKLHEH5LHJHO$QNHU*HOHQN
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG              SULPlUVHNXQGlU
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                          .RQIHNWLRQVVWHJ*UXQGHLQKHLWLQNOXVLYH/lQJHQHLQKHLWXQG      
  3URYLVRULXP                                                                    6FKOHLPKDXWNRQWDNW
  ,QOD\DXV.XQVWVWRII]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJ                 .RQIHNWLRQVVWHJODVFKHLQ.XQVWVWRIIEDVLV0HWDOOEDVLV            
  XQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                     /DJHUIU$QNHUEDQGNODPPHU                                      
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  ,QOD\DXV0HWDOO]ZHLIOlFKLJ                                           6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHOLQGLYLGXHOO              
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                                                                 (XUR                                                                    (XUR
                                                                                                                                              
 6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                                                %DVLVIU.LHIHURUWKRSlGLHJHUlW.)2).2*HUlW                 
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 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHSULPlUVHNXQGlU            'UXFNIHGHU=XJIHGHU                                            
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 9HUVFKUDXEXQJ9HUERO]XQJ                                           )HGHUNRPSOL]LHUW                                               
                                                                         )HGHUJHNUHX]W                                                 
 +HUVWHOOHQYRQKHUDXVQHKPEDUHP=DKQHUVDW]                               )HGHUJHVFKORVVHQ                                              
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 $XIVWHOOXQJDXI0HWDOOEDVLVMH=DKQHLQKHLW                         *UXQGERJHQ2EHUNLHIHURGHU8QWHUNLHIHU                         
 $XIVWHOOXQJDXI:DFKVRGHU.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW          +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQHLQDUPLJ                    
 %DVLVRGHU%DVLVWHLODXV:HLFKNXQVWVWRII6RQGHUNXQVWVWRII        +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQPHKUDUPLJ                   
 %DVLVWHLOJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                     ,QQHQERJHQ                                                      
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 %RQZLOO.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                               .LQQNDSSHPLW5HWHQWLRQVKDNHQ                                   
 %RQ\KDUG.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                              .XQVWVWRIIVFKLOG$EVFKLUPHOHPHQW                                
 (LQDUPLJH.ODPPHU)RUWODXIHQGH.ODPPHU                           /DELDOERJHQ                                                     
 JHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                                      /DELDOERJHQLQWHUPD[LOOlU                                      
 (LQDUPLJH.ODPPHUJHERJHQ                                         /DELDOERJHQPRGLIL]LHUW                                        
 )HUWLJVWHOOXQJDXI0HWDOO.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW         /HLVWXQJVHLQKHLW5HJXOLHUXQJVHOHPHQWHHLQDUEHLWHQ.)2          
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 *UXQGHLQKHLW$XIVWHOOXQJ                                           /LQJXDOERJHQ/LQJXDOHU)URQWDOERJHQ3DODWLQDOERJHQ              
 *UXQGHLQKHLW)HUWLJVWHOOXQJ                                        /|WXQJMH(LQKHLW.)2                                          
 +HUVWHOOHQHLQHV=DKQHV.DXIOlFKHDXV]DKQIDUEHQHP                 /|WXQJMH]XVlW]OLFKH(LQKHLW.)2                              
 .XQVWVWRII                                                               3HORWWH                                                         
 ,QWHUGHQWDO.ODPPHUJHERJHQ                                       3HORWWHQNODPPHU                                                 
 .DSSHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                         3RVLWLRQHU                                                     
 .XQVWVWRIIDQXQIWWHUEDUHQ$EVFKOXVVUDQG                          3URWUXVLRQVERJHQ                                                
 0HWDOOEDVLVMH.LHIHUSDUWLHOOWRWDO                              5HPRQWLHUHQYRQ.)2*HUlW                                       
 0HWDOONDXIOlFKH0HWDOO]DKQ(GHOPHWDOO                             5HWHQWLRQVVFKLHQH                                              
 5LQJNODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                   6FKLHIH(EHQHDXV.XQVWVWRIIRGHUJHJRVVHQ                      
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 6RQGHUNXQVWVWRII                                                   6FKUDXEHHLQDUEHLWHQNRPSOL]LHUW                               
 hEHUZXUINODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                6SH]LDOVFKUDXEH                                                 
 hEHUZXUINODPPHUJHERJHQ]ZHLDUPLJ                                6SLNH6WRSS                                                     
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 8QWHUIWWHUEDUHU$EVFKOXVVUDQG                                     8%JHO                                                         
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 =ZHLDUPLJH.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                            9RUKRISODWWH                                                    
 =ZHLDUPLJH5LQJ%RQ\KDUG5FNODXINODPPHUPLW                =DKQNRUUHNWXUVFKLHQHQ ZLH,QYLVDOLJQ$OLJQHUHWF MH        
 $XIODJHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                             6FKLHQH LQVJHVDPWPD[LPDO(XUR 
                                                                         =XQJHQJLWWHU                                                    
 0HWDOOYHUELQGXQJHQ                                                                                                                           
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                                                                                                                                                     
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  0RGHOODXV6XSHUKDUWJLSV                                                 %UFNHQJOLHGDXV0HWDOODXFK]XU9HUEOHQGXQJ                   
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  0RGHOOHUJlQ]XQJDXV.XQVWVWRII                                           .URQHDXV0HWDOODXFK]XU9HUEOHQGXQJ                         
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  0RGHOOPRQWDJHLQ0LWWHOZHUWDUWLNXODWRU,,,                              .URQH%UFNHQJOLHGLQYRUKDQGHQH3URWKHVHHLQDUEHLWHQ          
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  2NNOXVLRQVPRGHOOIU6lJHVHJPHQWH                                        7HLOYHUEOHQGXQJDXV.HUDPLN                                    
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  +HUVWHOOHQYRQLQGLYLGXHOOHQ$EIRUPXQJHQXQG                                  +HUVWHOOXQJVDUW 
  +LOIVPLWWHOQ                                                                   9ROOYHUEOHQGXQJDXV.HUDPLN                                    
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                                                                                *HVFKLHEH7HOHVNRSWHFKQLN9HUELQGXQJVHOHPHQWH                     
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  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                )HGHUERO]HQ)ULNWLRQVVWLIWIU556 5LOOHQ6FKXOWHU            
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV0HWDOO                                  *HVFKLHEH 
  ,QOD\DXV.HUDPLNHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG                ,QGLYLGXHOOHU6WHJ*UXQGHLQKHLWRKQH/lQJHQHLQKHLW            
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  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                       
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  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                .RQIHNWLRQVJHVFKLHEH5LHJHO$QNHU*HOHQN
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG              SULPlUVHNXQGlU
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                          .RQIHNWLRQVVWHJ*UXQGHLQKHLWLQNOXVLYH/lQJHQHLQKHLWXQG      
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  ,QOD\DXV.XQVWVWRII]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJ                 .RQIHNWLRQVVWHJODVFKHLQ.XQVWVWRIIEDVLV0HWDOOEDVLV            
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  3URYLVRULXP                                                                    /DJHUIU5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEH                             
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  ,QOD\DXV0HWDOO]ZHLIOlFKLJ                                           6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHOLQGLYLGXHOO              
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                                                                                                                  Seite 55 von 104 Seiten


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                                                                 (XUR                                                                    (XUR
                                                                                                                                              
 6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                                                %DVLVIU.LHIHURUWKRSlGLHJHUlW.)2).2*HUlW                 
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 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHSULPlUVHNXQGlU            'UXFNIHGHU=XJIHGHU                                            
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 9HUVFKUDXEXQJ9HUERO]XQJ                                           )HGHUNRPSOL]LHUW                                               
                                                                         )HGHUJHNUHX]W                                                 
 +HUVWHOOHQYRQKHUDXVQHKPEDUHP=DKQHUVDW]                               )HGHUJHVFKORVVHQ                                              
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 $XIVWHOOXQJDXI0HWDOOEDVLVMH=DKQHLQKHLW                         *UXQGERJHQ2EHUNLHIHURGHU8QWHUNLHIHU                         
 $XIVWHOOXQJDXI:DFKVRGHU.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW          +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQHLQDUPLJ                    
 %DVLVRGHU%DVLVWHLODXV:HLFKNXQVWVWRII6RQGHUNXQVWVWRII        +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQPHKUDUPLJ                   
 %DVLVWHLOJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                     ,QQHQERJHQ                                                      
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 %RQ\KDUG.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                              .XQVWVWRIIVFKLOG$EVFKLUPHOHPHQW                                
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 JHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                                      /DELDOERJHQLQWHUPD[LOOlU                                      
 (LQDUPLJH.ODPPHUJHERJHQ                                         /DELDOERJHQPRGLIL]LHUW                                        
 )HUWLJVWHOOXQJDXI0HWDOO.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW         /HLVWXQJVHLQKHLW5HJXOLHUXQJVHOHPHQWHHLQDUEHLWHQ.)2          
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 .XQVWVWRIIDQXQIWWHUEDUHQ$EVFKOXVVUDQG                          3URWUXVLRQVERJHQ                                                
 0HWDOOEDVLVMH.LHIHUSDUWLHOOWRWDO                              5HPRQWLHUHQYRQ.)2*HUlW                                       
 0HWDOONDXIOlFKH0HWDOO]DKQ(GHOPHWDOO                             5HWHQWLRQVVFKLHQH                                              
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[Seite 56]
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  XQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                             :XU]HOSRQWLFDXV.RPSRVLW                                       
  3URYLVRULVFKH.URQH%UFNHQJOLHG6WLIW]DKQ2QOD\,QOD\              :XU]HOSRQWLFDXV.XQVWVWRII                                     
  7HLONURQH                                                                      :XU]HOVWLIWJHJRVVHQDXV0HWDOO                               
  5HJLVWULHUSODWWHXQGVWLIWLQNOXVLYH%DVHQMH.LHIHU                    =DKQIOHLVFKDXV.HUDPLN                                         
  6SH]LDOELVVSODWWH                                                        =DKQIOHLVFKDXV.RPSRVLW                                        
  7LHI]LHKWHLO)RUPWHLOIUSURYLVRULVFKH9HUVRUJXQJ                       =DKQIOHLVFKDXV.XQVWVWRII                                      
  9RUZDOO                                                                                                                                       
                                                                                *HVFKLHEH7HOHVNRSWHFKQLN9HUELQGXQJVHOHPHQWH                     
  ,QOD\VXQG2QOD\V                                                             $QNHUEDQGNODPPHUVHNXQGlU                                     
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                      %RKUXQJXQG)UlVXQJIU)ULNWLRQVVWLIWEHL556 5LOOHQ          
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   6FKXOWHU*HVFKLHEH 
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                )HGHUERO]HQ)ULNWLRQVVWLIWIU556 5LOOHQ6FKXOWHU            
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV0HWDOO                                  *HVFKLHEH 
  ,QOD\DXV.HUDPLNHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG                ,QGLYLGXHOOHU6WHJ*UXQGHLQKHLWRKQH/lQJHQHLQKHLW            
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHU6WHJ/lQJHQHLQKHLWMH=DKQLQNOXVLYH5HLWHU      
  ,QOD\DXV.HUDPLN]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG               ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHNRPSOHWW                               
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                       
  ,QOD\DXV.HUDPLNGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                    ,QGLYLGXHOOHV6WHJJHVFKLHEHDXFKPLW*LQJLYDOIDVVXQJ           
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   .RQIHNWLRQLHUWH9HUELQGXQJVYRUULFKWXQJ                        
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                .RQIHNWLRQVJHVFKLHEH5LHJHO$QNHU*HOHQN
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG              SULPlUVHNXQGlU
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                          .RQIHNWLRQVVWHJ*UXQGHLQKHLWLQNOXVLYH/lQJHQHLQKHLWXQG      
  3URYLVRULXP                                                                    6FKOHLPKDXWNRQWDNW
  ,QOD\DXV.XQVWVWRII]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJ                 .RQIHNWLRQVVWHJODVFKHLQ.XQVWVWRIIEDVLV0HWDOOEDVLV            
  XQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                     /DJHUIU$QNHUEDQGNODPPHU                                      
  3URYLVRULXP                                                                    /DJHUIU5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEH                             
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                 /DJHU5DVWHIU6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                             
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   /|VXQJVNQRSI                                                   
  +HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV3URYLVRULXP                                          5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHNRPSOHWW                             
  ,QOD\DXV0HWDOOHLQIOlFKLJ                                            5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                     
  ,QOD\DXV0HWDOO]ZHLIOlFKLJ                                           6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHOLQGLYLGXHOO              
  ,QOD\DXV0HWDOOGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ                                6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHONRQIHNWLRQLHUW           

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6HLWHYRQ                                                                                                                        7DULI%.9


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                                                          +|FKVWEHWUDJ                                                            +|FKVWEHWUDJ
                                                                 (XUR                                                                    (XUR
                                                                                                                                              
 6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                                                %DVLVIU.LHIHURUWKRSlGLHJHUlW.)2).2*HUlW                 
 7HLOIUlVXQJ                                                        &RIILQ)HGHU                                                    
 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHNRPSOHWWDXV               'RSSHOSODWWHQ)KUXQJVVSRUQ                                     
 0HWDOO.HUDPLNDXFK]XU9HUEOHQGXQJ                                     'RUQ                                                            
 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHSULPlUVHNXQGlU            'UXFNIHGHU=XJIHGHU                                            
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 9HUVFKUDXEXQJ9HUERO]XQJ                                           )HGHUNRPSOL]LHUW                                               
                                                                         )HGHUJHNUHX]W                                                 
 +HUVWHOOHQYRQKHUDXVQHKPEDUHP=DKQHUVDW]                               )HGHUJHVFKORVVHQ                                              
 $SSUR[LPDONODPPHU%RQ\KDUG.ODPPHUJHERJHQ                       )HGHURIIHQ5FNODXIVSRUQ                                      
 $XIODJHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                        )KUXQJVVSRUQ+lNFKHQ,QWHURFFOXVLDO6WRS                     
 $XIVWHOOXQJDXI0HWDOOEDVLVMH=DKQHLQKHLW                         *UXQGERJHQ2EHUNLHIHURGHU8QWHUNLHIHU                         
 $XIVWHOOXQJDXI:DFKVRGHU.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW          +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQHLQDUPLJ                    
 %DVLVRGHU%DVLVWHLODXV:HLFKNXQVWVWRII6RQGHUNXQVWVWRII        +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQPHKUDUPLJ                   
 %DVLVWHLOJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                     ,QQHQERJHQ                                                      
 %HIHVWLJXQJHLQHV=DKQHVPLW]DKQIDUEHQHP.XQVWVWRII              .)23ODWWHYRUHLQVFKOHLIHQ                                      
 %RQZLOO.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                               .LQQNDSSHPLW5HWHQWLRQVKDNHQ                                   
 %RQ\KDUG.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                              .XQVWVWRIIVFKLOG$EVFKLUPHOHPHQW                                
 (LQDUPLJH.ODPPHU)RUWODXIHQGH.ODPPHU                           /DELDOERJHQ                                                     
 JHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                                      /DELDOERJHQLQWHUPD[LOOlU                                      
 (LQDUPLJH.ODPPHUJHERJHQ                                         /DELDOERJHQPRGLIL]LHUW                                        
 )HUWLJVWHOOXQJDXI0HWDOO.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW         /HLVWXQJVHLQKHLW5HJXOLHUXQJVHOHPHQWHHLQDUEHLWHQ.)2          
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 *UXQGHLQKHLW$XIVWHOOXQJ                                           /LQJXDOERJHQ/LQJXDOHU)URQWDOERJHQ3DODWLQDOERJHQ              
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 .XQVWVWRIIDQXQIWWHUEDUHQ$EVFKOXVVUDQG                          3URWUXVLRQVERJHQ                                                
 0HWDOOEDVLVMH.LHIHUSDUWLHOOWRWDO                              5HPRQWLHUHQYRQ.)2*HUlW                                       
 0HWDOONDXIOlFKH0HWDOO]DKQ(GHOPHWDOO                             5HWHQWLRQVVFKLHQH                                              
 5LQJNODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                   6FKLHIH(EHQHDXV.XQVWVWRIIRGHUJHJRVVHQ                      
 5FNHQVFKXW]SODWWHIU.XQVWVWRIIYHUEOHQGXQJ                       6FKUDXEHHLQDUEHLWHQ                                            
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 hEHUZXUINODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                6SH]LDOVFKUDXEH                                                 
 hEHUZXUINODPPHUJHERJHQ]ZHLDUPLJ                                6SLNH6WRSS                                                     
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 8QWHUIWWHUEDUHU$EVFKOXVVUDQG                                     8%JHO                                                         
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                                                                         =XQJHQJLWWHU                                                    
 0HWDOOYHUELQGXQJHQ                                                                                                                           
 .RQGLWLRQLHUXQJMH=DKQ)OJHO                                     $XIELVVVFKLHQHQXQG$XIELVVEHKHOIH                                   
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 /|WXQJ                                                          *UXQGHLQKHLW,QVWDQGVHW]HQHLQHU$XIELVVVFKLHQH                 
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 0LW9HUO|WXQJEHLXQWHUVFKLHGOLFKHQ/HJLHUXQJHQMH                      1HX$GMXVWLHUHQHLQHUYRUKDQGHQHQ6FKLHQH                       
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 /HJLHUXQJHQ                                                              :LHGHUKHUVWHOOXQJ(UZHLWHUXQJ                                        
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 0HWDOOYHUELQGXQJQDFKNHUDPLVFKHP%UDQG                                  %DVLVXQWHUIWWHUQDXFK.)2                                    
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                                                                                Seite 61 von 104 Seiten


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                                                                                      Seite 63 von 104 Seiten


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  2NNOXVLRQVPRGHOOIU6lJHVHJPHQWH                                        7HLOYHUEOHQGXQJDXV.HUDPLN                                    
  5HPRQWDJHPRGHOO                                                          7HLOYHUEOHQGXQJDXV.RPSRVLW                                   
  6HWXSMH=DKQ                                                           7HLOYHUEOHQGXQJDXV.XQVWVWRII                                  
  6SH]LDOPRGHOO                                                            9HUEOHQGVFKDOH9HQHHUDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                  
  6SOLW&DVW6RFNHODQ0RGHOO                                              9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU
  =DKQNUDQ]DXVJLHHQDQJHOLHIHUWHV0RGHOOXQWHUVRFNHOQ                   +HUVWHOOXQJVDUW 
  =ZHLWVWXPSIIU,QOD\6WXPSIDXVIHXHUIHVWHU0DVVH                      9HUEOHQGVFKDOH9HQHHUDXV.XQVWVWRII LQNOXVLYH               
                                                                                9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU
  +HUVWHOOHQYRQLQGLYLGXHOOHQ$EIRUPXQJHQXQG                                  +HUVWHOOXQJVDUW 
  +LOIVPLWWHOQ                                                                   9ROOYHUEOHQGXQJDXV.HUDPLN                                    
  %DVLVDXVWKHUPRSODVWLVFKHP0DWHULDORGHUDXV.XQVWVWRII                 9ROOYHUEOHQGXQJDXV.RPSRVLW                                   
  %LVVZDOODXVWKHUPRSODVWLVFKHP0DWHULDORGHUDXV                         9ROOYHUEOHQGXQJDXV.XQVWVWRII                                 
  .XQVWVWRIIDXI%DVLV                                                           :XU]HONDSSHGLUHNWRKQH$XIEDX                                
  %LVVZDOODXV:DFKVDXI%DVLV                                             :XU]HONDSSHJHJRVVHQPLW5FNHQSODWWH*DOYDQR                
  )XQNWLRQV,QGLYLGXHOOHU/|IIHODXV.XQVWVWRII                          :XU]HONDSSH
  /DQJ]HLWSURYLVRULXP .URQH%UFNHQJOLHG6WLIW]DKQ2QOD\              :XU]HONDSSHLQGLUHNWPLW$XIEDX                              
  ,QOD\ LQNOXVLYH9HUVWlUNXQJ9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDO                        :XU]HOSRQWLFDXV.HUDPLN                                        
  XQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                             :XU]HOSRQWLFDXV.RPSRVLW                                       
  3URYLVRULVFKH.URQH%UFNHQJOLHG6WLIW]DKQ2QOD\,QOD\              :XU]HOSRQWLFDXV.XQVWVWRII                                     
  7HLONURQH                                                                      :XU]HOVWLIWJHJRVVHQDXV0HWDOO                               
  5HJLVWULHUSODWWHXQGVWLIWLQNOXVLYH%DVHQMH.LHIHU                    =DKQIOHLVFKDXV.HUDPLN                                         
  6SH]LDOELVVSODWWH                                                        =DKQIOHLVFKDXV.RPSRVLW                                        
  7LHI]LHKWHLO)RUPWHLOIUSURYLVRULVFKH9HUVRUJXQJ                       =DKQIOHLVFKDXV.XQVWVWRII                                      
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                                                                                *HVFKLHEH7HOHVNRSWHFKQLN9HUELQGXQJVHOHPHQWH                     
  ,QOD\VXQG2QOD\V                                                             $QNHUEDQGNODPPHUVHNXQGlU                                     
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                      %RKUXQJXQG)UlVXQJIU)ULNWLRQVVWLIWEHL556 5LOOHQ          
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   6FKXOWHU*HVFKLHEH 
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                )HGHUERO]HQ)ULNWLRQVVWLIWIU556 5LOOHQ6FKXOWHU            
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV0HWDOO                                  *HVFKLHEH 
  ,QOD\DXV.HUDPLNHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG                ,QGLYLGXHOOHU6WHJ*UXQGHLQKHLWRKQH/lQJHQHLQKHLW            
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHU6WHJ/lQJHQHLQKHLWMH=DKQLQNOXVLYH5HLWHU      
  ,QOD\DXV.HUDPLN]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG               ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHNRPSOHWW                               
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                       
  ,QOD\DXV.HUDPLNGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                    ,QGLYLGXHOOHV6WHJJHVFKLHEHDXFKPLW*LQJLYDOIDVVXQJ           
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   .RQIHNWLRQLHUWH9HUELQGXQJVYRUULFKWXQJ                        
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                .RQIHNWLRQVJHVFKLHEH5LHJHO$QNHU*HOHQN
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG              SULPlUVHNXQGlU
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                          .RQIHNWLRQVVWHJ*UXQGHLQKHLWLQNOXVLYH/lQJHQHLQKHLWXQG      
  3URYLVRULXP                                                                    6FKOHLPKDXWNRQWDNW
  ,QOD\DXV.XQVWVWRII]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJ                 .RQIHNWLRQVVWHJODVFKHLQ.XQVWVWRIIEDVLV0HWDOOEDVLV            
  XQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                     /DJHUIU$QNHUEDQGNODPPHU                                      
  3URYLVRULXP                                                                    /DJHUIU5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEH                             
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                 /DJHU5DVWHIU6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                             
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   /|VXQJVNQRSI                                                   
  +HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV3URYLVRULXP                                          5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHNRPSOHWW                             
  ,QOD\DXV0HWDOOHLQIOlFKLJ                                            5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                     
  ,QOD\DXV0HWDOO]ZHLIOlFKLJ                                           6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHOLQGLYLGXHOO              
  ,QOD\DXV0HWDOOGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ                                6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHONRQIHNWLRQLHUW           

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6HLWHYRQ                                                                                              7DULI%.93 *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ 


                                                                                                                  Seite 65 von 104 Seiten


 /HLVWXQJ                                           HUVWDWWXQJVIlKLJHU   /HLVWXQJ                                          HUVWDWWXQJVIlKLJHU
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                                                                 (XUR                                                                    (XUR
                                                                                                                                              
 6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                                                %DVLVIU.LHIHURUWKRSlGLHJHUlW.)2).2*HUlW                 
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 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHSULPlUVHNXQGlU            'UXFNIHGHU=XJIHGHU                                            
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                                                                         )HGHUJHNUHX]W                                                 
 +HUVWHOOHQYRQKHUDXVQHKPEDUHP=DKQHUVDW]                               )HGHUJHVFKORVVHQ                                              
 $SSUR[LPDONODPPHU%RQ\KDUG.ODPPHUJHERJHQ                       )HGHURIIHQ5FNODXIVSRUQ                                      
 $XIODJHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                        )KUXQJVVSRUQ+lNFKHQ,QWHURFFOXVLDO6WRS                     
 $XIVWHOOXQJDXI0HWDOOEDVLVMH=DKQHLQKHLW                         *UXQGERJHQ2EHUNLHIHURGHU8QWHUNLHIHU                         
 $XIVWHOOXQJDXI:DFKVRGHU.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW          +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQHLQDUPLJ                    
 %DVLVRGHU%DVLVWHLODXV:HLFKNXQVWVWRII6RQGHUNXQVWVWRII        +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQPHKUDUPLJ                   
 %DVLVWHLOJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                     ,QQHQERJHQ                                                      
 %HIHVWLJXQJHLQHV=DKQHVPLW]DKQIDUEHQHP.XQVWVWRII              .)23ODWWHYRUHLQVFKOHLIHQ                                      
 %RQZLOO.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                               .LQQNDSSHPLW5HWHQWLRQVKDNHQ                                   
 %RQ\KDUG.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                              .XQVWVWRIIVFKLOG$EVFKLUPHOHPHQW                                
 (LQDUPLJH.ODPPHU)RUWODXIHQGH.ODPPHU                           /DELDOERJHQ                                                     
 JHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                                      /DELDOERJHQLQWHUPD[LOOlU                                      
 (LQDUPLJH.ODPPHUJHERJHQ                                         /DELDOERJHQPRGLIL]LHUW                                        
 )HUWLJVWHOOXQJDXI0HWDOO.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW         /HLVWXQJVHLQKHLW5HJXOLHUXQJVHOHPHQWHHLQDUEHLWHQ.)2          
 *LWWHUSDUWLHOOWRWDORGHU%JHO                                 /HLVWXQJVHLQKHLW(UQHXHUXQJHLQHV(OHPHQWHVLQWHUPD[LOOlU      
 *UXQGHLQKHLW$XIVWHOOXQJ                                           /LQJXDOERJHQ/LQJXDOHU)URQWDOERJHQ3DODWLQDOERJHQ              
 *UXQGHLQKHLW)HUWLJVWHOOXQJ                                        /|WXQJMH(LQKHLW.)2                                          
 +HUVWHOOHQHLQHV=DKQHV.DXIOlFKHDXV]DKQIDUEHQHP                 /|WXQJMH]XVlW]OLFKH(LQKHLW.)2                              
 .XQVWVWRII                                                               3HORWWH                                                         
 ,QWHUGHQWDO.ODPPHUJHERJHQ                                       3HORWWHQNODPPHU                                                 
 .DSSHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                         3RVLWLRQHU                                                     
 .XQVWVWRIIDQXQIWWHUEDUHQ$EVFKOXVVUDQG                          3URWUXVLRQVERJHQ                                                
 0HWDOOEDVLVMH.LHIHUSDUWLHOOWRWDO                              5HPRQWLHUHQYRQ.)2*HUlW                                       
 0HWDOONDXIOlFKH0HWDOO]DKQ(GHOPHWDOO                             5HWHQWLRQVVFKLHQH                                              
 5LQJNODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                   6FKLHIH(EHQHDXV.XQVWVWRIIRGHUJHJRVVHQ                      
 5FNHQVFKXW]SODWWHIU.XQVWVWRIIYHUEOHQGXQJ                       6FKUDXEHHLQDUEHLWHQ                                            
 6RQGHUNXQVWVWRII                                                   6FKUDXEHHLQDUEHLWHQNRPSOL]LHUW                               
 hEHUZXUINODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                6SH]LDOVFKUDXEH                                                 
 hEHUZXUINODPPHUJHERJHQ]ZHLDUPLJ                                6SLNH6WRSS                                                     
 hEHUZXUINODPPHU.UDOOH$XIODJHJHERJHQHLQDUPLJ                7HLODXHQERJHQ7HLOLQQHQERJHQ                                   
 8PJHKXQJVEJHOEHL'LDVWHPD                                        7UHQQHQHLQHU%DVLVDXFKHUVFKZHUW                              
 8QWHUIWWHUEDUHU$EVFKOXVVUDQG                                     8%JHO                                                         
 =XVFKODJ.ODPPHUHLQ]HOQJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                      9HUDQNHUXQJVHOHPHQW9HUDQNHUXQJVNODPPHU                         
 =ZHLDUPLJH.ODPPHUPLW$XIODJHJHERJHQ                            9HUDUEHLWHQHLQHV5|KUFKHQVRGHU6FKORVVHV                      
 =ZHLDUPLJH.ODPPHU'RSSHOERJHQNODPPHUJHERJHQ                     9RUELVVRGHU5FNELVV                                           
 =ZHLDUPLJH.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                            9RUKRISODWWH                                                    
 =ZHLDUPLJH5LQJ%RQ\KDUG5FNODXINODPPHUPLW                =DKQNRUUHNWXUVFKLHQHQ ZLH,QYLVDOLJQ$OLJQHUHWF MH        
 $XIODJHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                             6FKLHQH LQVJHVDPWPD[LPDO(XUR 
                                                                         =XQJHQJLWWHU                                                    
 0HWDOOYHUELQGXQJHQ                                                                                                                           
 .RQGLWLRQLHUXQJMH=DKQ)OJHO                                     $XIELVVVFKLHQHQXQG$XIELVVEHKHOIH                                   
 /LFKWERJHQVFKZHLHQ/DVHU3ODVPD3XQNW6FKZHLHQ                $GMXVWLHUWH$XIELVVVFKLHQH.QLUVFKHUVFKLHQH                   
 0LW9HUO|WXQJEHLJOHLFKHQ/HJLHUXQJHQMH9HUELQGXQJ                     $XIELVVNDSSHDXV.XQVWVWRIIRGHU0HWDOOMH=DKQ                
 /|WXQJ                                                          %DVLVWLHIJH]RJHQ                                              
 2KQH9HUO|WXQJEHLJOHLFKHQ/HJLHUXQJHQ                                  (UZHLWHUQHLQHU$XIELVVVFKLHQHMH(LQKHLW                      
 /|WXQJ                                                          *UXQGHLQKHLW,QVWDQGVHW]HQHLQHU$XIELVVVFKLHQH                 
 0LW9HUO|WXQJEHLJOHLFKHQ/HJLHUXQJHQMH9HUELQGXQJ                    0HGLNDPHQWHQWUlJHUVFKLHQH                                      
 /|WXQJ                                                          0LQLSODVW6FKLHQHWLHIJH]RJHQ                                 
 0LW9HUO|WXQJEHLXQWHUVFKLHGOLFKHQ/HJLHUXQJHQMH                      1HX$GMXVWLHUHQHLQHUYRUKDQGHQHQ6FKLHQH                       
 9HUELQGXQJ                                                               3URWKHVHXPDUEHLWHQDOV$XIELVVEHKHOI                           
 /|WXQJ                                                          6FKLHQXQJVNDSSHDXV0HWDOORGHU.XQVWVWRII                      
 +LOIVWHLODQ%DVLVOHJLHUXQJEHLJOHLFKHQ/HJLHUXQJHQ                     hEHUWUDJXQJVNDSSHDXV0HWDOORGHU.XQVWVWRII                    
 /|WXQJ                                                          :XQGYHUEDQGSODWWH$XWRSRO\PHULVDWWLHIJH]RJHQ                 
 +LOIVWHLODQ%DVLVOHJLHUXQJEHLXQWHUVFKLHGOLFKHQ                                                                                             
 /HJLHUXQJHQ                                                              :LHGHUKHUVWHOOXQJ(UZHLWHUXQJ                                        
 /|WXQJDXI0RGHOO*UXQGHLQKHLW                                    $XVZHFKVHOQYRQ.RQIHNWLRQVWHLOHLQIDFKRGHUNRPSOL]LHUW       
 =XVFKODJEHL/|WXQJQDFK.HUDPLNYHUEOHQGXQJ                       %DVLVHUQHXHUQDXFK.)2                                       
 0HWDOOYHUELQGXQJQDFKNHUDPLVFKHP%UDQG                                  %DVLVXQWHUIWWHUQDXFK.)2                                    
                                                                         %DVLVWHLOXQWHUIWWHUQDXFK.)2                                
 +HUVWHOOHQYRQNLHIHURUWKRSlGLVFKHQ .)2 XQG                           *UXQGHLQKHLW(UZHLWHUQDXFK.)2                                
 RUWKRSlGLVFKHQ*HUlWHQ                                                   *UXQGHLQKHLW,QVWDQGVHW]HQDXFK.)2                            
 $GDPV3IHLO'UHLHFNVNODPPHUJHERJHQ                            .URQHQRGHU%UFNHQJOLHGHUUHSDUDWXUMH(LQKHLW                
 $NWLYHU6SRUQ                                                      /HLVWXQJVHLQKHLWDNWLYLHUHQ7HOHVNRSNURQH*HVFKLHEH          
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                                                                                                                        Seite 69 von 104 Seiten


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  7LHI]LHKWHLO)RUPWHLOIUSURYLVRULVFKH9HUVRUJXQJ                       =DKQIOHLVFKDXV.XQVWVWRII                                      
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                                                                                *HVFKLHEH7HOHVNRSWHFKQLN9HUELQGXQJVHOHPHQWH                     
  ,QOD\VXQG2QOD\V                                                             $QNHUEDQGNODPPHUVHNXQGlU                                     
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                      %RKUXQJXQG)UlVXQJIU)ULNWLRQVVWLIWEHL556 5LOOHQ          
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   6FKXOWHU*HVFKLHEH 
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                )HGHUERO]HQ)ULNWLRQVVWLIWIU556 5LOOHQ6FKXOWHU            
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV0HWDOO                                  *HVFKLHEH 
  ,QOD\DXV.HUDPLNHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG                ,QGLYLGXHOOHU6WHJ*UXQGHLQKHLWRKQH/lQJHQHLQKHLW            
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHU6WHJ/lQJHQHLQKHLWMH=DKQLQNOXVLYH5HLWHU      
  ,QOD\DXV.HUDPLN]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG               ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHNRPSOHWW                               
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                       
  ,QOD\DXV.HUDPLNGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                    ,QGLYLGXHOOHV6WHJJHVFKLHEHDXFKPLW*LQJLYDOIDVVXQJ           
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   .RQIHNWLRQLHUWH9HUELQGXQJVYRUULFKWXQJ                        
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                .RQIHNWLRQVJHVFKLHEH5LHJHO$QNHU*HOHQN
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG              SULPlUVHNXQGlU
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                          .RQIHNWLRQVVWHJ*UXQGHLQKHLWLQNOXVLYH/lQJHQHLQKHLWXQG      
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  ,QOD\DXV.XQVWVWRII]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJ                 .RQIHNWLRQVVWHJODVFKHLQ.XQVWVWRIIEDVLV0HWDOOEDVLV            
  XQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                     /DJHUIU$QNHUEDQGNODPPHU                                      
  3URYLVRULXP                                                                    /DJHUIU5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEH                             
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                 /DJHU5DVWHIU6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                             
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   /|VXQJVNQRSI                                                   
  +HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV3URYLVRULXP                                          5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHNRPSOHWW                             
  ,QOD\DXV0HWDOOHLQIOlFKLJ                                            5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                     
  ,QOD\DXV0HWDOO]ZHLIOlFKLJ                                           6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHOLQGLYLGXHOO              
  ,QOD\DXV0HWDOOGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ                                6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHONRQIHNWLRQLHUW           

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6HLWHYRQ                                                                                                 7DULI%.9 *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ 


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                                                          +|FKVWEHWUDJ                                                            +|FKVWEHWUDJ
                                                                 (XUR                                                                    (XUR
                                                                                                                                              
 6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                                                %DVLVIU.LHIHURUWKRSlGLHJHUlW.)2).2*HUlW                 
 7HLOIUlVXQJ                                                        &RIILQ)HGHU                                                    
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 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHSULPlUVHNXQGlU            'UXFNIHGHU=XJIHGHU                                            
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 9HUVFKUDXEXQJ9HUERO]XQJ                                           )HGHUNRPSOL]LHUW                                               
                                                                         )HGHUJHNUHX]W                                                 
 +HUVWHOOHQYRQKHUDXVQHKPEDUHP=DKQHUVDW]                               )HGHUJHVFKORVVHQ                                              
 $SSUR[LPDONODPPHU%RQ\KDUG.ODPPHUJHERJHQ                       )HGHURIIHQ5FNODXIVSRUQ                                      
 $XIODJHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                        )KUXQJVVSRUQ+lNFKHQ,QWHURFFOXVLDO6WRS                     
 $XIVWHOOXQJDXI0HWDOOEDVLVMH=DKQHLQKHLW                         *UXQGERJHQ2EHUNLHIHURGHU8QWHUNLHIHU                         
 $XIVWHOOXQJDXI:DFKVRGHU.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW          +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQHLQDUPLJ                    
 %DVLVRGHU%DVLVWHLODXV:HLFKNXQVWVWRII6RQGHUNXQVWVWRII        +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQPHKUDUPLJ                   
 %DVLVWHLOJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                     ,QQHQERJHQ                                                      
 %HIHVWLJXQJHLQHV=DKQHVPLW]DKQIDUEHQHP.XQVWVWRII              .)23ODWWHYRUHLQVFKOHLIHQ                                      
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 %RQ\KDUG.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                              .XQVWVWRIIVFKLOG$EVFKLUPHOHPHQW                                
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 JHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                                      /DELDOERJHQLQWHUPD[LOOlU                                      
 (LQDUPLJH.ODPPHUJHERJHQ                                         /DELDOERJHQPRGLIL]LHUW                                        
 )HUWLJVWHOOXQJDXI0HWDOO.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW         /HLVWXQJVHLQKHLW5HJXOLHUXQJVHOHPHQWHHLQDUEHLWHQ.)2          
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 *UXQGHLQKHLW$XIVWHOOXQJ                                           /LQJXDOERJHQ/LQJXDOHU)URQWDOERJHQ3DODWLQDOERJHQ              
 *UXQGHLQKHLW)HUWLJVWHOOXQJ                                        /|WXQJMH(LQKHLW.)2                                          
 +HUVWHOOHQHLQHV=DKQHV.DXIOlFKHDXV]DKQIDUEHQHP                 /|WXQJMH]XVlW]OLFKH(LQKHLW.)2                              
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 .XQVWVWRIIDQXQIWWHUEDUHQ$EVFKOXVVUDQG                          3URWUXVLRQVERJHQ                                                
 0HWDOOEDVLVMH.LHIHUSDUWLHOOWRWDO                              5HPRQWLHUHQYRQ.)2*HUlW                                       
 0HWDOONDXIOlFKH0HWDOO]DKQ(GHOPHWDOO                             5HWHQWLRQVVFKLHQH                                              
 5LQJNODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                   6FKLHIH(EHQHDXV.XQVWVWRIIRGHUJHJRVVHQ                      
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 hEHUZXUINODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                6SH]LDOVFKUDXEH                                                 
 hEHUZXUINODPPHUJHERJHQ]ZHLDUPLJ                                6SLNH6WRSS                                                     
 hEHUZXUINODPPHU.UDOOH$XIODJHJHERJHQHLQDUPLJ                7HLODXHQERJHQ7HLOLQQHQERJHQ                                   
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 8QWHUIWWHUEDUHU$EVFKOXVVUDQG                                     8%JHO                                                         
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 /HJLHUXQJHQ                                                              :LHGHUKHUVWHOOXQJ(UZHLWHUXQJ                                        
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                                                                                   Seite 71 von 104 Seiten


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[Seite 72]
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                                                                                                                              Seite 73 von 104 Seiten


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                                                                                                                                                     
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  0RGHOOPRQWDJHLQ0LWWHOZHUWDUWLNXODWRU,,,                              .URQH%UFNHQJOLHGLQYRUKDQGHQH3URWKHVHHLQDUEHLWHQ          
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  +HUVWHOOHQYRQLQGLYLGXHOOHQ$EIRUPXQJHQXQG                                  +HUVWHOOXQJVDUW 
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  5HJLVWULHUSODWWHXQGVWLIWLQNOXVLYH%DVHQMH.LHIHU                    =DKQIOHLVFKDXV.HUDPLN                                         
  6SH]LDOELVVSODWWH                                                        =DKQIOHLVFKDXV.RPSRVLW                                        
  7LHI]LHKWHLO)RUPWHLOIUSURYLVRULVFKH9HUVRUJXQJ                       =DKQIOHLVFKDXV.XQVWVWRII                                      
  9RUZDOO                                                                                                                                       
                                                                                *HVFKLHEH7HOHVNRSWHFKQLN9HUELQGXQJVHOHPHQWH                     
  ,QOD\VXQG2QOD\V                                                             $QNHUEDQGNODPPHUVHNXQGlU                                     
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                      %RKUXQJXQG)UlVXQJIU)ULNWLRQVVWLIWEHL556 5LOOHQ          
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   6FKXOWHU*HVFKLHEH 
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                )HGHUERO]HQ)ULNWLRQVVWLIWIU556 5LOOHQ6FKXOWHU            
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV0HWDOO                                  *HVFKLHEH 
  ,QOD\DXV.HUDPLNHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG                ,QGLYLGXHOOHU6WHJ*UXQGHLQKHLWRKQH/lQJHQHLQKHLW            
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHU6WHJ/lQJHQHLQKHLWMH=DKQLQNOXVLYH5HLWHU      
  ,QOD\DXV.HUDPLN]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG               ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHNRPSOHWW                               
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                       
  ,QOD\DXV.HUDPLNGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                    ,QGLYLGXHOOHV6WHJJHVFKLHEHDXFKPLW*LQJLYDOIDVVXQJ           
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   .RQIHNWLRQLHUWH9HUELQGXQJVYRUULFKWXQJ                        
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                .RQIHNWLRQVJHVFKLHEH5LHJHO$QNHU*HOHQN
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG              SULPlUVHNXQGlU
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                          .RQIHNWLRQVVWHJ*UXQGHLQKHLWLQNOXVLYH/lQJHQHLQKHLWXQG      
  3URYLVRULXP                                                                    6FKOHLPKDXWNRQWDNW
  ,QOD\DXV.XQVWVWRII]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJ                 .RQIHNWLRQVVWHJODVFKHLQ.XQVWVWRIIEDVLV0HWDOOEDVLV            
  XQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                     /DJHUIU$QNHUEDQGNODPPHU                                      
  3URYLVRULXP                                                                    /DJHUIU5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEH                             
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                 /DJHU5DVWHIU6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                             
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   /|VXQJVNQRSI                                                   
  +HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV3URYLVRULXP                                          5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHNRPSOHWW                             
  ,QOD\DXV0HWDOOHLQIOlFKLJ                                            5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                     
  ,QOD\DXV0HWDOO]ZHLIOlFKLJ                                           6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHOLQGLYLGXHOO              
  ,QOD\DXV0HWDOOGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ                                6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHONRQIHNWLRQLHUW           

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6HLWHYRQ                                                                                                 7DULI%.9 *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ 


                                                                                                                  Seite 75 von 104 Seiten


 /HLVWXQJ                                           HUVWDWWXQJVIlKLJHU   /HLVWXQJ                                          HUVWDWWXQJVIlKLJHU
                                                          +|FKVWEHWUDJ                                                            +|FKVWEHWUDJ
                                                                 (XUR                                                                    (XUR
                                                                                                                                              
 6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                                                %DVLVIU.LHIHURUWKRSlGLHJHUlW.)2).2*HUlW                 
 7HLOIUlVXQJ                                                        &RIILQ)HGHU                                                    
 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHNRPSOHWWDXV               'RSSHOSODWWHQ)KUXQJVVSRUQ                                     
 0HWDOO.HUDPLNDXFK]XU9HUEOHQGXQJ                                     'RUQ                                                            
 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHSULPlUVHNXQGlU            'UXFNIHGHU=XJIHGHU                                            
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 9HUVFKUDXEXQJ9HUERO]XQJ                                           )HGHUNRPSOL]LHUW                                               
                                                                         )HGHUJHNUHX]W                                                 
 +HUVWHOOHQYRQKHUDXVQHKPEDUHP=DKQHUVDW]                               )HGHUJHVFKORVVHQ                                              
 $SSUR[LPDONODPPHU%RQ\KDUG.ODPPHUJHERJHQ                       )HGHURIIHQ5FNODXIVSRUQ                                      
 $XIODJHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                        )KUXQJVVSRUQ+lNFKHQ,QWHURFFOXVLDO6WRS                     
 $XIVWHOOXQJDXI0HWDOOEDVLVMH=DKQHLQKHLW                         *UXQGERJHQ2EHUNLHIHURGHU8QWHUNLHIHU                         
 $XIVWHOOXQJDXI:DFKVRGHU.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW          +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQHLQDUPLJ                    
 %DVLVRGHU%DVLVWHLODXV:HLFKNXQVWVWRII6RQGHUNXQVWVWRII        +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQPHKUDUPLJ                   
 %DVLVWHLOJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                     ,QQHQERJHQ                                                      
 %HIHVWLJXQJHLQHV=DKQHVPLW]DKQIDUEHQHP.XQVWVWRII              .)23ODWWHYRUHLQVFKOHLIHQ                                      
 %RQZLOO.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                               .LQQNDSSHPLW5HWHQWLRQVKDNHQ                                   
 %RQ\KDUG.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                              .XQVWVWRIIVFKLOG$EVFKLUPHOHPHQW                                
 (LQDUPLJH.ODPPHU)RUWODXIHQGH.ODPPHU                           /DELDOERJHQ                                                     
 JHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                                      /DELDOERJHQLQWHUPD[LOOlU                                      
 (LQDUPLJH.ODPPHUJHERJHQ                                         /DELDOERJHQPRGLIL]LHUW                                        
 )HUWLJVWHOOXQJDXI0HWDOO.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW         /HLVWXQJVHLQKHLW5HJXOLHUXQJVHOHPHQWHHLQDUEHLWHQ.)2          
 *LWWHUSDUWLHOOWRWDORGHU%JHO                                 /HLVWXQJVHLQKHLW(UQHXHUXQJHLQHV(OHPHQWHVLQWHUPD[LOOlU      
 *UXQGHLQKHLW$XIVWHOOXQJ                                           /LQJXDOERJHQ/LQJXDOHU)URQWDOERJHQ3DODWLQDOERJHQ              
 *UXQGHLQKHLW)HUWLJVWHOOXQJ                                        /|WXQJMH(LQKHLW.)2                                          
 +HUVWHOOHQHLQHV=DKQHV.DXIOlFKHDXV]DKQIDUEHQHP                 /|WXQJMH]XVlW]OLFKH(LQKHLW.)2                              
 .XQVWVWRII                                                               3HORWWH                                                         
 ,QWHUGHQWDO.ODPPHUJHERJHQ                                       3HORWWHQNODPPHU                                                 
 .DSSHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                         3RVLWLRQHU                                                     
 .XQVWVWRIIDQXQIWWHUEDUHQ$EVFKOXVVUDQG                          3URWUXVLRQVERJHQ                                                
 0HWDOOEDVLVMH.LHIHUSDUWLHOOWRWDO                              5HPRQWLHUHQYRQ.)2*HUlW                                       
 0HWDOONDXIOlFKH0HWDOO]DKQ(GHOPHWDOO                             5HWHQWLRQVVFKLHQH                                              
 5LQJNODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                   6FKLHIH(EHQHDXV.XQVWVWRIIRGHUJHJRVVHQ                      
 5FNHQVFKXW]SODWWHIU.XQVWVWRIIYHUEOHQGXQJ                       6FKUDXEHHLQDUEHLWHQ                                            
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 hEHUZXUINODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                6SH]LDOVFKUDXEH                                                 
 hEHUZXUINODPPHUJHERJHQ]ZHLDUPLJ                                6SLNH6WRSS                                                     
 hEHUZXUINODPPHU.UDOOH$XIODJHJHERJHQHLQDUPLJ                7HLODXHQERJHQ7HLOLQQHQERJHQ                                   
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 8QWHUIWWHUEDUHU$EVFKOXVVUDQG                                     8%JHO                                                         
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                                                                         =XQJHQJLWWHU                                                    
 0HWDOOYHUELQGXQJHQ                                                                                                                           
 .RQGLWLRQLHUXQJMH=DKQ)OJHO                                     $XIELVVVFKLHQHQXQG$XIELVVEHKHOIH                                   
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 0LW9HUO|WXQJEHLXQWHUVFKLHGOLFKHQ/HJLHUXQJHQMH                      1HX$GMXVWLHUHQHLQHUYRUKDQGHQHQ6FKLHQH                       
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 /HJLHUXQJHQ                                                              :LHGHUKHUVWHOOXQJ(UZHLWHUXQJ                                        
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[Seite 76]
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                                                                                                                     
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      VDFKWZXUGHQ                                                                     6FKXOPHGL]LQEHUZLHJHQGDQHUNDQQWVLQG(UOHLVWHWGDUEHUKLQDXV
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      verursacht wurden(Alkohol: > 1,1 ‰),                                              HUIROJYHUVSUHFKHQG EHZlKUW KDEHQ RGHU GLH DQJHZDQGW ZHUGHQ
   – GXUFK.ULHJVHUHLJQLVVHYHUXUVDFKWZXUGHQWHUURULVWLVFKH$NWHVLQG                ZHLO NHLQH VFKXOPHGL]LQLVFKHQ 0HWKRGHQ RGHU $U]QHLPLWWHO ]XU
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(UVWDWWXQJVIlKLJVLQGEHLHLQHUPHGL]LQLVFKQRWZHQGLJHQ+HLOEHKDQGOXQJ                  7DULI&RPIRUW3URQLFKWHUVWDWWXQJVIlKLJ
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   D JHVRQGHUWEHUHFKQHWHlU]WOLFKH/HLVWXQJHQIUYROOVWDWLRQlUHWHLOVWD             .RVWHQGHV$UEHLWVJHEHUVE]Z9HUVLFKHUXQJVQHKPHUVYRQGLHVHP
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GHU (LQZHLVXQJ JHQDQQWH .UDQNHQKDXV JHZlKOW ZLUG 'DV JLOW QLFKW EHL           PLW(LQZLOOLJXQJGHV9HUVLFKHUHUVHUIROJHQ
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SV\FKRWKHUDSHXWLVFKHQ RGHU SV\FKRVRPDWLVFKHQ %HKDQGOXQJ ZHUGHQ                         -DKUH                                6,03 €
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                                                                                
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                                                                                          Seite 79 von 104 Seiten


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                                                                             
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                                                                             
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                                                                             
                                                                             
                                                                             
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                                                                     (XUR                                                                       (XUR
                                                                                                                                                     
  $UEHLWVYRUEHUHLWXQJ                                                          2QOD\DXV.HUDPLN LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDO         
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  )UlVVRFNHO                                                               .URQHQXQG%UFNHQWHFKQLN                                            
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  0RGHOODXV6XSHUKDUWJLSV                                                 %UFNHQJOLHGDXV0HWDOODXFK]XU9HUEOHQGXQJ                   
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  0RGHOOPRQWDJHLQ0LWWHOZHUWDUWLNXODWRU,,,                              .URQH%UFNHQJOLHGLQYRUKDQGHQH3URWKHVHHLQDUEHLWHQ          
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  0RGHOOSDDUWULPPHQ                                                       6WLIWLQ,QOD\IU3LQOHGJH7HFKQLN                             
  0RQWDJHHLQHV*HJHQNLHIHUPRGHOOHV                                        6WLIWDXIEDXGLUHNW                                              
  0RQWDJHHLQHV0RGHOOSDDUHVLQ)L[DWRU                                    6WLIWDXIEDXLQYRUKDQGHQH.URQH                                 
  2NNOXVLRQVPRGHOO                                                         6WLIWDXIEDXLQGLUHNW                                            
  2NNOXVLRQVPRGHOOIU6lJHVHJPHQWH                                        7HLOYHUEOHQGXQJDXV.HUDPLN                                    
  5HPRQWDJHPRGHOO                                                          7HLOYHUEOHQGXQJDXV.RPSRVLW                                   
  6HWXSMH=DKQ                                                           7HLOYHUEOHQGXQJDXV.XQVWVWRII                                  
  6SH]LDOPRGHOO                                                            9HUEOHQGVFKDOH9HQHHUDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                  
  6SOLW&DVW6RFNHODQ0RGHOO                                              9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU
  =DKQNUDQ]DXVJLHHQDQJHOLHIHUWHV0RGHOOXQWHUVRFNHOQ                   +HUVWHOOXQJVDUW 
  =ZHLWVWXPSIIU,QOD\6WXPSIDXVIHXHUIHVWHU0DVVH                      9HUEOHQGVFKDOH9HQHHUDXV.XQVWVWRII LQNOXVLYH               
                                                                                9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU
  +HUVWHOOHQYRQLQGLYLGXHOOHQ$EIRUPXQJHQXQG                                  +HUVWHOOXQJVDUW 
  +LOIVPLWWHOQ                                                                   9ROOYHUEOHQGXQJDXV.HUDPLN                                    
  %DVLVDXVWKHUPRSODVWLVFKHP0DWHULDORGHUDXV.XQVWVWRII                 9ROOYHUEOHQGXQJDXV.RPSRVLW                                   
  %LVVZDOODXVWKHUPRSODVWLVFKHP0DWHULDORGHUDXV                         9ROOYHUEOHQGXQJDXV.XQVWVWRII                                 
  .XQVWVWRIIDXI%DVLV                                                           :XU]HONDSSHGLUHNWRKQH$XIEDX                                
  %LVVZDOODXV:DFKVDXI%DVLV                                             :XU]HONDSSHJHJRVVHQPLW5FNHQSODWWH*DOYDQR                
  )XQNWLRQV,QGLYLGXHOOHU/|IIHODXV.XQVWVWRII                          :XU]HONDSSH
  /DQJ]HLWSURYLVRULXP .URQH%UFNHQJOLHG6WLIW]DKQ2QOD\              :XU]HONDSSHLQGLUHNWPLW$XIEDX                              
  ,QOD\ LQNOXVLYH9HUVWlUNXQJ9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDO                        :XU]HOSRQWLFDXV.HUDPLN                                        
  XQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                             :XU]HOSRQWLFDXV.RPSRVLW                                       
  3URYLVRULVFKH.URQH%UFNHQJOLHG6WLIW]DKQ2QOD\,QOD\              :XU]HOSRQWLFDXV.XQVWVWRII                                     
  7HLONURQH                                                                      :XU]HOVWLIWJHJRVVHQDXV0HWDOO                               
  5HJLVWULHUSODWWHXQGVWLIWLQNOXVLYH%DVHQMH.LHIHU                    =DKQIOHLVFKDXV.HUDPLN                                         
  6SH]LDOELVVSODWWH                                                        =DKQIOHLVFKDXV.RPSRVLW                                        
  7LHI]LHKWHLO)RUPWHLOIUSURYLVRULVFKH9HUVRUJXQJ                       =DKQIOHLVFKDXV.XQVWVWRII                                      
  9RUZDOO                                                                                                                                       
                                                                                *HVFKLHEH7HOHVNRSWHFKQLN9HUELQGXQJVHOHPHQWH                     
  ,QOD\VXQG2QOD\V                                                             $QNHUEDQGNODPPHUVHNXQGlU                                     
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV.HUDPLN LQNOXVLYH                      %RKUXQJXQG)UlVXQJIU)ULNWLRQVVWLIWEHL556 5LOOHQ          
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   6FKXOWHU*HVFKLHEH 
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                )HGHUERO]HQ)ULNWLRQVVWLIWIU556 5LOOHQ6FKXOWHU            
  'UHLYLHUWHONURQH7HLONURQHDXV0HWDOO                                  *HVFKLHEH 
  ,QOD\DXV.HUDPLNHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG                ,QGLYLGXHOOHU6WHJ*UXQGHLQKHLWRKQH/lQJHQHLQKHLW            
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHU6WHJ/lQJHQHLQKHLWMH=DKQLQNOXVLYH5HLWHU      
  ,QOD\DXV.HUDPLN]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG               ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHNRPSOHWW                               
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW                                   ,QGLYLGXHOOHV*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                       
  ,QOD\DXV.HUDPLNGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                    ,QGLYLGXHOOHV6WHJJHVFKLHEHDXFKPLW*LQJLYDOIDVVXQJ           
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   .RQIHNWLRQLHUWH9HUELQGXQJVYRUULFKWXQJ                        
  +HUVWHOOXQJVDUW                                                                .RQIHNWLRQVJHVFKLHEH5LHJHO$QNHU*HOHQN
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIHLQIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG              SULPlUVHNXQGlU
  0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                          .RQIHNWLRQVVWHJ*UXQGHLQKHLWLQNOXVLYH/lQJHQHLQKHLWXQG      
  3URYLVRULXP                                                                    6FKOHLPKDXWNRQWDNW
  ,QOD\DXV.XQVWVWRII]ZHLIOlFKLJ LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJ                 .RQIHNWLRQVVWHJODVFKHLQ.XQVWVWRIIEDVLV0HWDOOEDVLV            
  XQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV                     /DJHUIU$QNHUEDQGNODPPHU                                      
  3URYLVRULXP                                                                    /DJHUIU5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEH                             
  ,QOD\DXV.XQVWVWRIIGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ LQNOXVLYH                 /DJHU5DVWHIU6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                             
  9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU                                   /|VXQJVNQRSI                                                   
  +HUVWHOOXQJVDUWQLFKWDOV3URYLVRULXP                                          5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHNRPSOHWW                             
  ,QOD\DXV0HWDOOHLQIOlFKLJ                                            5LOOHQ6FKXOWHU*HVFKLHEHSULPlUVHNXQGlU                     
  ,QOD\DXV0HWDOO]ZHLIOlFKLJ                                           6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHOLQGLYLGXHOO              
  ,QOD\DXV0HWDOOGUHLRGHUPHKUIOlFKLJ                                6FKXE6WHFNULHJHO6FKZHQN'UHKULHJHONRQIHNWLRQLHUW           

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6HLWHYRQ                                                                                           7DULI&RPIRUW3UR *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ 


                                                                                                                  Seite 81 von 104 Seiten


 /HLVWXQJ                                           HUVWDWWXQJVIlKLJHU   /HLVWXQJ                                          HUVWDWWXQJVIlKLJHU
                                                          +|FKVWEHWUDJ                                                            +|FKVWEHWUDJ
                                                                 (XUR                                                                    (XUR
                                                                                                                                              
 6FKXEYHUWHLOXQJVDUP                                                %DVLVIU.LHIHURUWKRSlGLHJHUlW.)2).2*HUlW                 
 7HLOIUlVXQJ                                                        &RIILQ)HGHU                                                    
 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHNRPSOHWWDXV               'RSSHOSODWWHQ)KUXQJVVSRUQ                                     
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 7HOHVNRSNURQH.RQXVNURQH'RSSHONURQHSULPlUVHNXQGlU            'UXFNIHGHU=XJIHGHU                                            
 DXV0HWDOO.HUDPLNDXFK]XU9HUEOHQGXQJ                                 )DFHERZDQSDVVHQ                                                
 9HUVFKUDXEXQJ9HUERO]XQJ                                           )HGHUNRPSOL]LHUW                                               
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 +HUVWHOOHQYRQKHUDXVQHKPEDUHP=DKQHUVDW]                               )HGHUJHVFKORVVHQ                                              
 $SSUR[LPDONODPPHU%RQ\KDUG.ODPPHUJHERJHQ                       )HGHURIIHQ5FNODXIVSRUQ                                      
 $XIODJHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                        )KUXQJVVSRUQ+lNFKHQ,QWHURFFOXVLDO6WRS                     
 $XIVWHOOXQJDXI0HWDOOEDVLVMH=DKQHLQKHLW                         *UXQGERJHQ2EHUNLHIHURGHU8QWHUNLHIHU                         
 $XIVWHOOXQJDXI:DFKVRGHU.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW          +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQHLQDUPLJ                    
 %DVLVRGHU%DVLVWHLODXV:HLFKNXQVWVWRII6RQGHUNXQVWVWRII        +DOWHRGHU$EVWW]HOHPHQWMH=DKQPHKUDUPLJ                   
 %DVLVWHLOJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                     ,QQHQERJHQ                                                      
 %HIHVWLJXQJHLQHV=DKQHVPLW]DKQIDUEHQHP.XQVWVWRII              .)23ODWWHYRUHLQVFKOHLIHQ                                      
 %RQZLOO.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                               .LQQNDSSHPLW5HWHQWLRQVKDNHQ                                   
 %RQ\KDUG.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                              .XQVWVWRIIVFKLOG$EVFKLUPHOHPHQW                                
 (LQDUPLJH.ODPPHU)RUWODXIHQGH.ODPPHU                           /DELDOERJHQ                                                     
 JHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                                      /DELDOERJHQLQWHUPD[LOOlU                                      
 (LQDUPLJH.ODPPHUJHERJHQ                                         /DELDOERJHQPRGLIL]LHUW                                        
 )HUWLJVWHOOXQJDXI0HWDOO.XQVWVWRIIEDVLVMH=DKQHLQKHLW         /HLVWXQJVHLQKHLW5HJXOLHUXQJVHOHPHQWHHLQDUEHLWHQ.)2          
 *LWWHUSDUWLHOOWRWDORGHU%JHO                                 /HLVWXQJVHLQKHLW(UQHXHUXQJHLQHV(OHPHQWHVLQWHUPD[LOOlU      
 *UXQGHLQKHLW$XIVWHOOXQJ                                           /LQJXDOERJHQ/LQJXDOHU)URQWDOERJHQ3DODWLQDOERJHQ              
 *UXQGHLQKHLW)HUWLJVWHOOXQJ                                        /|WXQJMH(LQKHLW.)2                                          
 +HUVWHOOHQHLQHV=DKQHV.DXIOlFKHDXV]DKQIDUEHQHP                 /|WXQJMH]XVlW]OLFKH(LQKHLW.)2                              
 .XQVWVWRII                                                               3HORWWH                                                         
 ,QWHUGHQWDO.ODPPHUJHERJHQ                                       3HORWWHQNODPPHU                                                 
 .DSSHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                         3RVLWLRQHU                                                     
 .XQVWVWRIIDQXQIWWHUEDUHQ$EVFKOXVVUDQG                          3URWUXVLRQVERJHQ                                                
 0HWDOOEDVLVMH.LHIHUSDUWLHOOWRWDO                              5HPRQWLHUHQYRQ.)2*HUlW                                       
 0HWDOONDXIOlFKH0HWDOO]DKQ(GHOPHWDOO                             5HWHQWLRQVVFKLHQH                                              
 5LQJNODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                   6FKLHIH(EHQHDXV.XQVWVWRIIRGHUJHJRVVHQ                      
 5FNHQVFKXW]SODWWHIU.XQVWVWRIIYHUEOHQGXQJ                       6FKUDXEHHLQDUEHLWHQ                                            
 6RQGHUNXQVWVWRII                                                   6FKUDXEHHLQDUEHLWHQNRPSOL]LHUW                               
 hEHUZXUINODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                6SH]LDOVFKUDXEH                                                 
 hEHUZXUINODPPHUJHERJHQ]ZHLDUPLJ                                6SLNH6WRSS                                                     
 hEHUZXUINODPPHU.UDOOH$XIODJHJHERJHQHLQDUPLJ                7HLODXHQERJHQ7HLOLQQHQERJHQ                                   
 8PJHKXQJVEJHOEHL'LDVWHPD                                        7UHQQHQHLQHU%DVLVDXFKHUVFKZHUW                              
 8QWHUIWWHUEDUHU$EVFKOXVVUDQG                                     8%JHO                                                         
 =XVFKODJ.ODPPHUHLQ]HOQJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                      9HUDQNHUXQJVHOHPHQW9HUDQNHUXQJVNODPPHU                         
 =ZHLDUPLJH.ODPPHUPLW$XIODJHJHERJHQ                            9HUDUEHLWHQHLQHV5|KUFKHQVRGHU6FKORVVHV                      
 =ZHLDUPLJH.ODPPHU'RSSHOERJHQNODPPHUJHERJHQ                     9RUELVVRGHU5FNELVV                                           
 =ZHLDUPLJH.ODPPHUJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                            9RUKRISODWWH                                                    
 =ZHLDUPLJH5LQJ%RQ\KDUG5FNODXINODPPHUPLW                =DKQNRUUHNWXUVFKLHQHQ ZLH,QYLVDOLJQ$OLJQHUHWF MH        
 $XIODJHJHJRVVHQ(GHOPHWDOO                                             6FKLHQH LQVJHVDPWPD[LPDO(XUR 
                                                                         =XQJHQJLWWHU                                                    
 0HWDOOYHUELQGXQJHQ                                                                                                                           
 .RQGLWLRQLHUXQJMH=DKQ)OJHO                                     $XIELVVVFKLHQHQXQG$XIELVVEHKHOIH                                   
 /LFKWERJHQVFKZHLHQ/DVHU3ODVPD3XQNW6FKZHLHQ                $GMXVWLHUWH$XIELVVVFKLHQH.QLUVFKHUVFKLHQH                   
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 /|WXQJ                                                          %DVLVWLHIJH]RJHQ                                              
 2KQH9HUO|WXQJEHLJOHLFKHQ/HJLHUXQJHQ                                  (UZHLWHUQHLQHU$XIELVVVFKLHQHMH(LQKHLW                      
 /|WXQJ                                                          *UXQGHLQKHLW,QVWDQGVHW]HQHLQHU$XIELVVVFKLHQH                 
 0LW9HUO|WXQJEHLJOHLFKHQ/HJLHUXQJHQMH9HUELQGXQJ                    0HGLNDPHQWHQWUlJHUVFKLHQH                                      
 /|WXQJ                                                          0LQLSODVW6FKLHQHWLHIJH]RJHQ                                 
 0LW9HUO|WXQJEHLXQWHUVFKLHGOLFKHQ/HJLHUXQJHQMH                      1HX$GMXVWLHUHQHLQHUYRUKDQGHQHQ6FKLHQH                       
 9HUELQGXQJ                                                               3URWKHVHXPDUEHLWHQDOV$XIELVVEHKHOI                           
 /|WXQJ                                                          6FKLHQXQJVNDSSHDXV0HWDOORGHU.XQVWVWRII                      
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 /|WXQJ                                                          :XQGYHUEDQGSODWWH$XWRSRO\PHULVDWWLHIJH]RJHQ                 
 +LOIVWHLODQ%DVLVOHJLHUXQJEHLXQWHUVFKLHGOLFKHQ                                                                                             
 /HJLHUXQJHQ                                                              :LHGHUKHUVWHOOXQJ(UZHLWHUXQJ                                        
 /|WXQJDXI0RGHOO*UXQGHLQKHLW                                    $XVZHFKVHOQYRQ.RQIHNWLRQVWHLOHLQIDFKRGHUNRPSOL]LHUW       
 =XVFKODJEHL/|WXQJQDFK.HUDPLNYHUEOHQGXQJ                       %DVLVHUQHXHUQDXFK.)2                                       
 0HWDOOYHUELQGXQJQDFKNHUDPLVFKHP%UDQG                                  %DVLVXQWHUIWWHUQDXFK.)2                                    
                                                                         %DVLVWHLOXQWHUIWWHUQDXFK.)2                                
 +HUVWHOOHQYRQNLHIHURUWKRSlGLVFKHQ .)2 XQG                           *UXQGHLQKHLW(UZHLWHUQDXFK.)2                                
 RUWKRSlGLVFKHQ*HUlWHQ                                                   *UXQGHLQKHLW,QVWDQGVHW]HQDXFK.)2                            
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[Seite 82]
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 Bayerische Beamtenkrankenkasse
 Aktiengesellschaft                                                                                                 Seite 83 von 104 Seiten


Tarif KlinikPro (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 345626, 12.2022
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.

I. Versicherungsleistungen                                                       auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener
                                                                                 schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
1. Stationäre Heilbehandlung                                                  c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den
Erstattungsfähig sind bei einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung           Leistungen     der    gesetzlichen    Kranken-,     Renten-     oder
in einem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten               Unfallversicherung, der Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren
Krankenhaus die Kosten für                                                       privaten Zusatzversicherung die angefallenen Kosten nicht
   a) gesondert berechnete ärztliche Leistungen für vollstationäre,              übersteigen. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung
      teilstationäre sowie vor- und nachstationäre Heilbehandlungen (im          sowie anderweitige Leistungen sind nachzuweisen.
      Sinne von § 115 a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen,       d) Versicherungsfähig sind Personen, die in der deutschen
   b) gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante                    gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und die auf
      Operationen (im Sinne von § 115 b SGB V),                                  Kosten des Arbeitsgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem
   c) für gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer.           im Rahmen der obligatorischen Versicherung angemeldet werden.
                                                                                 Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV, hat
Erstattungsfähig sind außerdem von den allgemeinen Krankenhaus-                  der Hauptversicherte dies dem Versicherer unverzüglich mitzuteilen.
kosten die Mehrkosten, die entstehen können, wenn ein anderes als das            Die Versicherung im Tarif KlinikPro endet dann für diese versicherte
in der Einweisung genannte Krankenhaus gewählt wird. Das gilt nicht bei          Person zu dem Zeitpunkt, zu dem auch seine Versicherung in der
Krankenhäusern, mit denen die gesetzliche Krankenversicherung keinen             GKV endet.
Versorgungsvertrag hat oder wenn sich die gesetzliche Kranken-                   Neben dem Tarif KlinikPro können beim Versicherer nur
versicherung nicht an den allgemeinen Krankenhauskosten beteiligt.               Krankheitskostenversicherungen geführt werden, die vom
Die Kosten werden erstattet zu                                                   Versicherer ausdrücklich zur Ergänzung dieses Tarifs angeboten
                                100 %.                                           werden.
                                                                              e) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
Werden Leistungen entweder nach den Buchstaben a) und b) oder                 f) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
Buchstabe c) nicht in Anspruch genommen, wird ein Krankenhaustage-               AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
geld geleistet in Höhe von                                                       als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
                              16 Euro.                                           als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils
                                                                                 betroffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft
Werden Leistungen nach den Buchstaben a) und c) nicht in Anspruch                und gegebenenfalls angepasst werden.
genommen, wird ein Krankenhaustagegeld geleistet in Höhe von
                                                                            III. Beiträge
                                32 Euro.
                                                                            Monatliche Beitragsraten je Person:
Dient der stationäre Aufenthalt überwiegend der psychotherapeutischen
oder psychosomatischen Behandlung, werden Tarifleistungen bis zu            KlinkPro (Gruppenversicherung)
insgesamt 56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren                           Alter                             Euro
erstattet. Hierbei werden die Behandlungstage im Kalenderjahr, in dem                 0 - 15 Jahre                         5,76 €
der Aufenthalt endet, und die aus den zwei vorhergehenden                            16 - 66 Jahre                        23,51 €
Kalenderjahren zusammengerechnet.                                                     ab 67 Jahre                         86,50 €
                                                                            Beiträge ohne Versicherungsteuer.
Vor Behandlungsbeginn einer überwiegend psychotherapeutischen oder
psychosomatischen Behandlung ist eine Kostenzusage beim Versicherer         Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
einzuholen.                                                                 gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
                                                                            für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
2. Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehand-
lungen                                                                      Wichtiger Hinweis
Erbringt der Träger der Gesetzlichen Kranken- oder Rentenversicherung       Die Kosten für stationäre Heilbehandlungen, die in einer Einrichtung
Leistungen für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen in       stattfinden, die auch Kur- und Sanatoriumsbehandlung durchführt (so
entsprechenden Einrichtungen, wird für jeden Tag der Behandlung ein         genannte gemischte Anstalt), sind nur erstattungsfähig, wenn vorher eine
Tagegeld in Höhe von 20 Euro, höchstens jedoch für insgesamt 56             schriftliche Zusage erteilt wurde oder ein Akutfall vorliegt.
Behandlungstage innerhalb von 4 Kalenderjahren gezahlt. Hierbei
werden die Behandlungstage im Kalenderjahr, in dem der Aufenthalt
endet, und die aus den drei vorhergehenden Kalenderjahren zusam-
mengerechnet.

II. Sonstige Tarifbedingungen                                               Abkürzungsverzeichnis
    a) Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten erfolgt, soweit die      AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheits
       Gebühren im Rahmen der Höchstsätze der jeweils geltenden                         kostenversicherung nach Art der Schadenversicherung
       amtlichen deutschen Gebührenordnungen für Zahnärzte (GOZ) und        GKV         Deutsche gesetzliche Krankenversicherung
       Ärzte (GOÄ) liegen und deren Bemessungsgrundsätzen                   GOÄ         Gebührenordnung für Ärzte
       entsprechen. Honoravereinbarungen werden nicht anerkannt. Die        GOZ         Gebührenordnung für Zahnärzte
       Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden.           SGB V       Sozialgesetzbuch Fünftes Buch
    b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
       oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der
       Schulmedizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus
       für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso
       erfolgversprechend bewährt haben oder die angewandt werden,
       weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur
       Verfügung stehen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen

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Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte
Stand: 01.02.2023, SAP-Nr.: 345464, 02.2023
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.

I. Versicherungsleistungen
                                                                            II. Sonstige Tarifbedingungen
1. Sehhilfen                                                                    a) die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten erfolgt, soweit die Ge-
Erstattungsfähig sind Kosten für Brillen und Kontaktlinsen sowie deren             bühren im Rahmen der Höchstsätze der jeweils geltenden amtlichen
Reparaturen bis zu insgesamt 150 Euro innerhalb eines Zeitraumes von               deutschen Gebührenordnungen für Zahnärzte (GOZ) und Ärzte
drei Kalenderjahren.                                                               (GOÄ) liegen und deren Bemessungsgrundsätzen entsprechen. Ho-
                                                                                   norarvereinbarungen werden nicht anerkannt.
Die Kosten werden erstattet zu                                                  b) zur Feststellung der erstattungsfähigen Kosten innerhalb des ge-
                                 100 %.                                            nannten Zeitraumes wird unter Einschluss des Kalenderjahres, in
                                                                                   dem die Behandlung endet, die Sehhilfe bezogen oder die Reparatur
2. Zahnersatz                                                                      durchgeführt wird, zurückgerechnet.
Erstattungsfähig sind die Kosten für                                            c) die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
   a) Zahnersatz (Zahnkronen, Brücken, Prothesen),                                 gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
   b) plastische Füllungen,                                                        der Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren privaten Zusatzversi-
   c) Inlays und Onlays,                                                           cherung die angefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen
   d) Implantate,                                                                  der gesetzlichen Krankenversicherung sowie anderweitige Leistun-
   e) funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen, so-             gen sind nachzuweisen.
      weit für Zahnersatz und Implantate erforderlich.                          d) versicherungsfähig sind Personen:
Diesbezügliche zahntechnische Laborarbeiten und Materialkosten wer-                – die auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers im
den erstattet, soweit sie im Preis- und Leistungsverzeichnis für diesen               Rahmen der obligatorischen Versicherung in diesem Tarif ange-
Tarif aufgeführt sind und bis zu der dort genannten Höhe.                             meldet werden und
                                                                                   – die in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung und mit
Zahnkronen und Brücken werden in vollkeramischer und in metallischer                  einer Krankheitskostenzusatzversicherung der Bayerischen Be-
Ausführung mit Verblendung erstattet.                                                 amtenkrankenkasse mit Leistungen für Auslandsreisen, Sehhil-
                                                                                      fen, Heilpraktikerbehandlung / Arzt für Naturheilverfahren / Oste-
Kosten für mehr als sechs Implantate pro Kiefer, einschließlich vorhan-               opathie und Inlay/Zahnersatz versichert sind.
dener Implantate, sind von der Erstattung ausgeschlossen.                             Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV,
                                                                                      hat der Versicherungsnehmer dies dem Versicherer unverzüglich
Innerhalb eines Zeitraumes von vier Kalenderjahren werden Leistungen                  mitzuteilen. Die Versicherung in diesem Tarif endet für diese ver-
aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der erstattungsfähigen                  sicherte Person zu dem Zeitpunkt, zu dem auch seine Versiche-
Kosten erstattet.                                                                     rung in der GKV endet.
                                                                                e) der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
Staffelbegrenzung: Abweichend hiervon errechnen sich die erstattungs-              Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur
fähigen Kosten                                                                     mit Einwilligung des Versicherers erfolgen. Wird diese Obliegenheit
im ersten Kalenderjahr              aus maximal 1.000 €,                           vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt, ist der Versicherer nach
in den ersten beiden Kalenderjahren aus maximal 3.000 €,                           Maßgabe des § 28 Absatz 1 VVG berechtigt, den Vertrag innerhalb
in den ersten drei Kalenderjahren   aus maximal 6.000 €.                           eines Monats, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt hat,
                                                                                   ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen.
Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden. Kosten           f) der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
über den für die jeweiligen Zeiträume genannten Beträgen werden nicht           g) wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
erstattet.                                                                         AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr als
                                                                                   5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr als
Von den erstattungsfähigen Kosten werden                                           10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils betroffenen
                                20 %                                               Beobachtungseinheit (Kinder/Jugendliche, Erwachsene) überprüft
erstattet.                                                                         und gegebenenfalls angepasst werden.
                                                                                   Das Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntechnische Laborarbei-
3. Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie                         ten und Materialkosten kann unter den Voraussetzungen des § 203
Erstattungsfähig sind die Kosten für                                               Absatz 3, 4 und 5 VVG mit Wirkung für bestehende Versicherungs-
   a) Behandlung durch einen Heilpraktiker im Rahmen des Gebühren-                 verhältnisse, auch für den noch nicht abgelaufenen Teil des Kalen-
      verzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH),                                    derjahres, den veränderten Bedingungen angepasst werden.
   b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen
      und Behandlungen, die nicht unter die Leistungspflicht der GKV fal-   III. Beiträge
      len, im GebüH aufgeführt sind und von einem Arzt für Naturheilver-    Monatliche Beitragsraten je Person
      fahren vorgenommen werden. Gebühren sind bis zu den Höchstsät-
      zen der GOÄ erstattungsfähig,                                               Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung)
   c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe,                 Alter                                     Euro
      die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann,                                  0 - 15 Jahre                                 2,39 €
   d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer            16 - 66 Jahre                                 10,90 €
      Behandlung nach Buchstaben a) bis b) schriftlich verordnete oder              ab 67 Jahre                                   16,76 €
      verbrauchte Arznei- und Verbandmittel.                                Beiträge ohne Versicherungsteuer.

Die Kosten werden bis zu einem erstattungsfähigen Betrag von insge-         Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
samt 1.500 Euro innerhalb eines Kalenderjahres zu                           gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
                                30 %                                        für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
erstattet.                                                                  Diesem Tarif liegt das Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntech-
                                                                            nische Laborarbeiten (Premium) zu Grunde.
Nicht erstattungsfähig sind Kosten für psychotherapeutische Behandlun-
gen.

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                                                                                  Seite 85 von 104 Seiten


Besondere Bedingungen bei Arbeitgebervollfinanzierung

Solange der Arbeitgeber die Beiträge vollständig übernimmt, entfällt die
Staffelbegrenzung unter Abschnitt I Ziffer 2. und es gilt folgendes:

Der Versicherer erbringt für Zahnersatz ab dem ersten Jahr die volle
Versicherungsleistung, also innerhalb von vier Kalenderjahren
Leistungen aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der
erstattungsfähigen Kosten.


Abkürzungsverzeichnis
AVB/KK-SV   Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank-
            heitskostenversicherung nach Art der Schadenversiche-
            rung
GebüH       Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
GKV         Gesetzliche Krankenversicherung
GOÄ         Gebührenordnung für Ärzte
GOZ         Gebührenordnung für Zahnärzte
VVG         Versicherungsvertragsgesetz

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Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntechnische Laborarbeiten (Premium)
(Gruppenversicherung)
Bitte beachten Sie, dass es sich hier um ein Gesamtverzeichnis handelt, das für mehrere Tarife mit unterschiedlichen Leistungen gilt. Ob eine
Leistung in Ihrem Tarif versichert ist (z. B. Implantate), entnehmen Sie bitte Ihren Tarifunterlagen.

 Leistung                                           erstattungsfähiger       Leistung                                           erstattungsfähiger
                                                         Höchstbetrag                                                                Höchstbetrag
                                                                 Euro                                                                        Euro

 Arbeitsvorbereitung                                                         Inlay aus Kunststoff, drei- oder mehrflächig (inklusive        124,70
 Abdruck, Stumpfabdruck galvanisieren                            20,10       Verblendung und Material, unabhängig von der
 Dowel-Pin setzen                                                 4,30       Herstellungsart/nicht als Provisorium)
 Dublieren eines Modelles oder Modellteiles                      19,30       Inlay aus Metall, einflächig                                    98,80
 Frässockel                                                      15,80       Inlay aus Metall, zweiflächig                                  133,60
 Hilfsteil in Abdruck, Platzhalter einfügen                      19,30       Inlay aus Metall, drei- oder mehrflächig                       159,80
 Kunststoffstümpfe, Metallstümpfe, Einzelstümpfe                 18,40       Onlay aus Keramik (inklusive Verblendung und Material,         238,20
 Modell aus feuerfester Masse/Lötmodell                          16,60       unabhängig von der Herstellungsart)
 Modell aus Hartgips, Kontrollmodell                              9,40       Onlay aus Metall                                               140,90
 Modell aus Kunststoff                                           29,30
 Modell aus Superhartgips                                        15,10       Kronen und Brückentechnik
 Modell für Sägesegmente, Einzelstümpfe, Set-up Modell           15,50       Angelieferte Modellation gießen                                 41,40
 Modell nach Überabdruck oder Funktionsabdruck                   15,50       Anker für Klebebrücke                                          127,10
 Modellergänzung aus Kunststoff                                  22,10       Auflage an Brückenglied                                         16,30
 Modellmontage in individuellen Artikulator I/II/III             27,20       Brückenglied aus Keramik (inklusive Verblendung und            319,00
 Modellmontage in Mittelwertartikulator I/II                     14,60       Material, unabhängig von der Herstellungsart)
 Modellpaar in Gipssockel fixieren                               15,60       Brückenglied aus Metall, auch zur Verblendung                   87,50
 Modellpaar sockeln                                              34,10       Krone aus Keramik (inklusive Verblendung und Material,         343,00
 Modellpaar trimmen                                              18,30       unabhängig von der Herstellungsart)
 Montage eines Gegenkiefermodelles                               14,80       Krone aus Metall, auch zur Verblendung                         113,00
 Montage eines Modellpaares in Fixator                           15,60       Krone, Brückenglied für Klammer vorbereiten                     28,70
 Okklusionsmodell                                                19,90       Krone, Brückenglied in vorhandene Prothese einarbeiten          18,40
 Okklusionsmodell für Sägesegmente                               24,50       Papille, Sattel-Pontic aus Keramik                              55,50
 Remontagemodell                                                 32,00       Papille, Sattel-Pontic aus Kunststoff/Komposit                  42,50
 Set-up je Zahn                                                  16,20       Stift in Inlay für Pinledge-Technik                             14,20
 Spezialmodell                                                   30,40       Stiftaufbau direkt                                              55,40
 Split-Cast-Sockel an Modell                                     17,20       Stiftaufbau in vorhandene Krone                                 25,30
 Zahnkranz ausgießen, angeliefertes Modell untersockeln          12,20       Stiftaufbau indirekt                                            74,80
 Zweitstumpf für Inlay, Stumpf aus feuerfester Masse             19,00       Teilverblendung aus Keramik                                    120,90
                                                                             Teilverblendung aus Komposit                                    91,30
 Herstellen von individuellen Abformungen und                                Teilverblendung aus Kunststoff                                  70,00
 Hilfsmitteln                                                                Verblendschale, Veneer aus Keramik (inklusive                  221,80
 Basis aus thermoplastischem Material oder aus Kunststoff        31,20       Verblendung und Material, unabhängig von der
 Bisswall aus thermoplastischem Material oder aus                18,80       Herstellungsart)
 Kunststoff auf Basis                                                        Verblendschale, Veneer aus Kunststoff (inklusive               102,70
 Bisswall aus Wachs auf Basis                                    10,90       Verblendung und Material, unabhängig von der
 Funktions-, Individueller Löffel aus Kunststoff                 31,20       Herstellungsart)
 Langzeitprovisorium (Krone, Brückenglied, Stiftzahn, Onlay,     87,50       Vollverblendung aus Keramik                                    131,80
 Inlay) inklusive Verstärkung, Verblendung und Material,                     Vollverblendung aus Komposit                                   105,80
 unabhängig von der Herstellungsart                                          Vollverblendung aus Kunststoff                                  98,00
 Provisorische Krone, Brückenglied, Stiftzahn, Onlay, Inlay,     41,20       Wurzelkappe, direkt, ohne Aufbau                                58,80
 Teilkrone                                                                   Wurzelkappe, gegossen, mit Rückenplatte/Galvano-                99,20
 Registrierplatte und -stift incl. Basen je Kiefer               39,90       Wurzelkappe
 Spezialbissplatte                                               32,70       Wurzelkappe, indirekt, mit Aufbau                              122,40
 Tiefziehteil Formteil für provisorische Versorgung              27,70       Wurzelpontic aus Keramik                                        55,50
 Vorwall                                                         17,00       Wurzelpontic aus Komposit                                       27,00
                                                                             Wurzelpontic aus Kunststoff                                     23,70
 Inlays und Onlays                                                           Wurzelstift, gegossen, aus Metall                               44,90
 Dreiviertelkrone, Teilkrone aus Keramik (inklusive             238,20       Zahnfleisch aus Keramik                                         55,50
 Verblendung und Material, unabhängig von der                                Zahnfleisch aus Komposit                                        27,00
 Herstellungsart)                                                            Zahnfleisch aus Kunststoff                                      23,70
 Dreiviertelkrone, Teilkrone aus Metall                         140,90
 Inlay aus Keramik, einflächig (inklusive Verblendung und       195,00       Geschiebe-, Teleskoptechnik, Verbindungselemente
 Material, unabhängig von der Herstellungsart)                               Ankerbandklammer, sekundär                                     155,30
 Inlay aus Keramik, zweiflächig (inklusive Verblendung und      207,50       Bohrung und Fräsung für Friktionsstift bei RRS (Rillen-         58,00
 Material, unabhängig von der Herstellungsart)                               Schulter-Geschiebe)
 Inlay aus Keramik, drei- oder mehrflächig (inklusive           238,20       Federbolzen, Friktionsstift für RRS (Rillen-Schulter-              58,00
 Verblendung und Material, unabhängig von der                                Geschiebe)
 Herstellungsart)                                                            Individueller Steg, Grundeinheit ohne Längeneinheit            138,00
 Inlay aus Kunststoff, einflächig (inklusive Verblendung und     79,00       Individueller Steg, Längeneinheit je Zahn incl. Reiter          31,00
 Material unabhängig von der Herstellungsart/nicht als                       Individuelles Geschiebe komplett                               488,80
 Provisorium)                                                                Individuelles Geschiebe, primär/sekundär                       244,40
 Inlay aus Kunststoff, zweiflächig (inklusive Verblendung        90,00       Individuelles Steggeschiebe/auch mit Gingivalfassung           161,60
 und Material, unabhängig von der Herstellungsart/nicht als                  Konfektionierte Verbindungsvorrichtung,                        117,80
 Provisorium)                                                                Konfektionsgeschiebe/Riegel/Anker/Gelenk
                                                                             primär/sekundär

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                                                                                                               Seite 87 von 104 Seiten


 Leistung                                          erstattungsfähiger   Leistung                                           erstattungsfähiger
                                                        Höchstbetrag                                                            Höchstbetrag
                                                                Euro                                                                    Euro

 Konfektionssteg, Grundeinheit inklusive Längeneinheit und     115,10   Zuschlag bei Lötung nach Keramikverblendung/                   35,80
 Schleimhautkontakt t                                                   Metallverbindung nach keramischen Brand
 Konfektionssteglasche in Kunststoffbasis/Metallbasis           88,10
 Lager für Ankerbandklammer                                     72,70   Herstellen von kieferorthopädischen (KFO) und
 Lager für Rillen-Schulter-Geschiebe                            72,70   orthopädischen Geräten
 Lager/Raste für Schubverteilungsarm                            72,70   Adams-, Pfeil-, Dreiecksklammer gebogen                        20,80
 Lösungsknopf                                                   21,30   Aktiver Sporn                                                  21,50
 Rillen-Schulter-Geschiebe komplett                            344,80   Ankerband/Ankerkappe                                           37,30
 Rillen-Schulter-Geschiebe, primär/sekundär                    172,40   Aufbiss                                                        19,60
 Schub-Steckriegel, Schwenk-Drehriegel/individuell             296,70   Auflage-KFO                                                    13,50
 Schub-Steckriegel, Schwenk-Drehriegel/konfektioniert          213,20   Außenbogen                                                     48,00
 Schubverteilungsarm                                            74,10   Basis für Einzelkiefergerät                                    82,00
 Teilfräsung                                                    40,10   Basis für Kieferorthopädiegerät, KFO/FKO-Gerät                160,70
 Teleskopkrone/Konuskrone/Doppelkrone, komplett, aus           321,50   Coffin-Feder                                                   57,30
 Metall/Keramik, auch zur Verblendung                                   Doppelplatten-Führungssporn                                    44,40
 Teleskopkrone/Konuskrone/Doppelkrone, primär/sekundär,        214,50   Dorn                                                           12,50
 aus Metall/Keramik, auch zur Verblendung                               Druckfeder, Zugfeder                                           15,60
 Verschraubung/Verbolzung                                       62,10   Facebow anpassen                                               14,20
                                                                        Feder kompliziert                                              21,00
 Herstellen von herausnehmbarem Zahnersatz                              Feder, gekreuzt                                                16,00
 Approximalklammer, Bonyhard-Klammer, gebogen                   15,50   Feder, geschlossen                                             17,10
 Auflage gegossen/Edelmetall                                    15,60   Feder, offen/Rücklaufsporn                                     12,60
 Aufstellung auf Metallbasis, je Zahneinheit                     4,30   Führungssporn, Häkchen, Interocclusial-Stop                    12,20
 Aufstellung auf Wachs oder Kunststoffbasis, je Zahneinheit      3,60   Grundbogen, Oberkiefer oder Unterkiefer                        73,90
 Basis oder Basisteil aus Weichkunststoff, Sonderkunststoff    115,10   Halte- oder Abstützelement je Zahn, einarmig                   13,50
 Basisteil, gegossen/Edelmetall                                 86,80   Halte- oder Abstützelement je Zahn, mehrarmig                  20,80
 Befestigung eines Zahnes mit zahnfarbenem Kunststoff           36,00   Innenbogen                                                     68,00
 Bonwill-Klammer, gegossen/Edelmetall                           67,40   KFO-Platte voreinschleifen                                     10,50
 Bonyhard-Klammer, gegossen/Edelmetall                          22,00   Kinnkappe mit Retentionshaken                                  65,00
 Einarmige Klammer, Fortlaufende Klammer,                       16,50   Kunststoffschild/Abschirmelement                               33,60
 gegossen/Edelmetall                                                    Labialbogen                                                    30,40
 Einarmige Klammer, gebogen                                     15,50   Labialbogen, intermaxillär                                     54,50
 Fertigstellung auf Metall-, Kunststoffbasis, je Zahneinheit     5,00   Labialbogen, modifiziert                                       38,80
 Gitter, partiell/total oder Bügel                             145,00   Leistungseinheit, Regulierungselemente einarbeiten KFO         15,60
 Grundeinheit Aufstellung                                       39,60   Lingualbogen/Lingualer Frontalbogen/Palatinalbogen             51,00
 Grundeinheit Fertigstellung                                    62,80   Lötung je Einheit, KFO                                         21,80
 Herstellen eines Zahnes/Kaufläche aus zahnfarbenem             45,30   Lötung je zusätzliche Einheit, KFO                             21,80
 Kunststoff                                                             Pelotte                                                        28,00
 Interdental-Klammer, gebogen                                   18,30   Pelottenklammer                                                13,50
 Kappe, gegossen/Edelmetall                                     54,00   Positioner                                                    200,50
 Kunststoff an unfütterbaren Abschlussrand                      24,70   Protrusionsbogen                                               27,20
 Metallbasis je Kiefer partiell/total                          174,40   Remontieren von KFO-Gerät                                      59,30
 Metallkaufläche, Metallzahn/Edelmetall                         52,40   Retentionsschiene                                              95,70
 Ringklammer, gegossen/Edelmetall                               36,50   Schiefe Ebene aus Kunststoff oder gegossen                     54,40
 Rückenschutzplatte für Kunststoffverblendung                   52,40   Schraube einarbeiten                                           25,00
 Sonderkunststoff                                               61,30   Schraube einarbeiten, kompliziert                              37,40
 Überwurfklammer gegossen/Edelmetall                            39,60   Spezialschraube                                                29,70
 Überwurfklammer, gebogen, zweiarmig                            20,60   Spike/Stopp                                                    13,50
 Überwurfklammer, Kralle, Auflage, gebogen, einarmig            15,50   Teilaußenbogen/Teilinnenbogen                                  31,00
 Umgehungsbügel bei Diastema                                    29,40   Trennen einer Basis/auch erschwert                             13,00
 Unterfütterbarer Abschlussrand                                 38,50   U-Bügel                                                        36,40
 Zuschlag Klammer, einzeln gegossen/Edelmetall                  26,20   Verankerungselement/Verankerungsklammer                        44,60
 Zweiarmige Klammer mit Auflage, gebogen                        33,00   Verarbeiten eines Röhrchens oder Schlosses                     18,80
 Zweiarmige Klammer, Doppelbogenklammer gebogen                 20,60   Vorbiss oder Rückbiss                                          20,40
 Zweiarmige Klammer, gegossen/Edelmetall                        36,50   Vorhofplatte                                                   87,60
 Zweiarmige-, Ring-, Bonyhard-, Rücklaufklammer, mit            39,60   Zahnkorrekturschienen (wie Invisalign, Aligner etc.), je       40,00
 Auflage, gegossen/Edelmetall                                           Schiene (insgesamt maximal 2.400 Euro)
                                                                        Zungengitter                                                   32,20
 Metallverbindungen
 Konditionierung je Zahn/Flügel                                 17,00   Aufbissschienen und Aufbissbehelfe
 Lichtbogenschweißen/Laser-/Plasma-/Punkt-Schweißen:            32,30   Adjustierte Aufbissschiene, Knirscherschiene                  195,90
 Mit Verlötung bei gleichen Legierungen je Verbindung                   Aufbisskappe aus Kunststoff oder Metall, je Zahn               30,90
 Lötung 1:                                                      32,30   Basis, tiefgezogen                                             31,20
 Ohne Verlötung bei gleichen Legierungen                                Erweitern einer Aufbissschiene, je Einheit                     33,80
 Lötung 2:                                                      32,30   Grundeinheit Instandsetzen einer Aufbissschiene                33,80
 Mit Verlötung bei gleichen Legierungen, je Verbindung                  Medikamententrägerschiene                                     101,20
 Lötung 3:                                                      33,70   Miniplast-Schiene, tiefgezogen                                101,20
 Mit Verlötung bei unterschiedlichen Legierungen, je                    Neu-Adjustieren einer vorhandenen Schiene                      89,70
 Verbindung                                                             Prothese umarbeiten als Aufbissbehelf                          66,50
 Lötung 4:                                                      33,70   Schienungskappe aus Metall oder Kunststoff                     24,00
 Hilfsteil an Basislegierung bei gleichen Legierungen                   Übertragungskappe aus Metall oder Kunststoff                   32,30
 Lötung 5:                                                      33,70   Wundverbandplatte, Autopolymerisat/tiefgezogen                 95,70
 Hilfsteil an Basislegierung bei unterschiedlichen
 Legierungen                                                            Wiederherstellung/Erweiterung
 Lötung auf Modell, Grundeinheit                                32,30   Auswechseln von Konfektionsteil, einfach oder kompliziert      21,10

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 Leistung                                          erstattungsfähiger      Zustimmung des Treuhänders. Die neuen Leistungsinhalte und Preise
                                                        Höchstbetrag       gelten dann für Behandlungen ab dem 1. des übernächsten Monats nach
                                                                Euro       der Benachrichtigung durch den Versicherer.

 Basis erneuern, auch KFO                                        99,30
 Basis unterfüttern, auch KFO                                    70,70
 Basisteil unterfüttern, auch KFO                                54,00
 Grundeinheit Erweitern, auch KFO                                33,80
 Grundeinheit Instandsetzen, auch KFO                            33,80
 Kronen- oder Brückengliederreparatur, je Einheit                45,00
 Leistungseinheit, aktivieren Teleskopkrone, Geschiebe           14,00
 Leistungseinheit, Basisteil                                     14,00
 Leistungseinheit, Bruch/Sprung                                  14,00
 Leistungseinheit, Erneuerung Zahn                               14,00
 Leistungseinheit, Instandsetzen individueller Riegel            14,00
 Leistungseinheit, Klammer einarbeiten                           14,00
 Leistungseinheit, Kontaktpunkt                                  14,00
 Leistungseinheit, Kunststoffsattel lösen und                    14,00
 wiederbefestigen
 Leistungseinheit, Nacharbeiten Keramikverblendung               14,00
 Leistungseinheit, Okklusionsausgleich/Konfektionszahn           14,00
 Leistungseinheit, Retention/Basisteil einarbeiten               14,00
 Leistungseinheit, Rückenschutzplatte einarbeiten                14,00
 Leistungseinheit, Sekundärteil wiederbefestigen ohne            92,00
 Lötung
 Leistungseinheit, Vorbereitung für Verblendung                  14,00
 Leistungseinheit, Wiederbefestigung Zahn                        14,00
 Retention gebogen                                               56,40
 Retention gegossen/Edelmetall                                   69,30

 Implantate und Suprakonstruktionen
 Aufwand bei Suprastruktur auf Implantat                         60,90
 Aufwand zu Suprastruktur bei verschraubbarem Implantat          69,30
 Basis aus Kunststoff, auf Implantat                             41,70
 Funktions-, Individueller Löffel Kunststoff für Implantate      41,50
 Implantatachse und –ort festlegen, je Zahn                      29,70
 Implantat-Divergenz-Ausgleichkrone gegossen                    113,10
 Implantat-Kontrollschablone                                     55,80
 Implantatmodell                                                 30,40
 Implantatpfosten auf Modellierpfosten aufschrauben              10,90
 Parallelbohrschablone für Implantat, je Kiefer                 179,40
 Röntgenkugel positionieren                                       8,10
 Verlängerungshülse für Implantat                                21,00
 Verschraubung, Implantat                                        60,00
 Vorwall und Zähne nach Einprobe über Implantat anpassen         18,20
 Zahn vermessen                                                   6,10
 Zahnfleischmaske, pro Zahn oder Glied                           20,90

 Gestaltung nach funktionsanalytischen Kriterien
 Einstellen nach Registrat                                       21,10
 Frontzahn nach gnathologischen Kriterien gestaltet, in          35,10
 Metall oder Keramik
 Kaufläche nach gnathologischen Kriterien gestaltet, in          41,70
 Metall oder Keramik
 Registrat                                                       31,20
 Selektives Einschleifen am Zahnersatz, je Zahn                  26,60

 Sonstiges
 Nicht-Edelmetall-Zuschlag                                       25,30
 Versand je Versandgang, Fahrtkosten                              8,30

Das Preis- und Leistungsverzeichnis beschreibt abschließend die
erstattungsfähigen Höchstbeträge aller zahntechnischen Laborarbeiten.
Die Preise gelten zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.
Sofern das Preis- und Leistungsverzeichnis nichts anderes vorsieht, sind
Materialkosten, die im Zusammenhang mit der Herstellung von
zahntechnischen Leistungen entstehen (wie z. B. Edelmetall, Prothesen-
zähne, Konfektionsteile, Implantatteile), in Höhe der Herstellerpreise
zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer erstattungs-fähig.
Zusätzlich werden Materialkosten, die nach der jeweils geltenden
Gebührenordnung für Zahnärzte gesondert berechnungsfähig sind,
tariflich erstattet.

Die Preise werden alle zwei Jahre überprüft und gegebenenfalls
angepasst. Mit Zustimmung des Treuhänders werden die Höchstpreise
angepasst, wenn die vom Versicherer ausgewerteten Rechnungen im
Mittel um mindestens 10 % von der letztgültigen Preisliste abweichen.
Dabei wird auch überprüft, ob die Leistungsbeschreibungen ergänzt oder
angepasst werden müssen; falls erforderlich geschieht dies mit

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Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft                                                                                                  Seite 89 von 104 Seiten


Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte
Stand: 01.01.2022, SAP-Nr.: 335777, 12.2021
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.

I. Versicherungsleistungen                                                  Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren privaten Zusatzversicherung
                                                                            die angefallenen Kosten nicht übersteigen.
1. Vorsorgeuntersuchungen
Ersetzt werden                                                              3. Abweichend von § 3 AVB/KK-SV entfallen die W artezeiten.
                                100 %
der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante Vorsorgeuntersu-          4. Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
chungen zur Früherkennung von Krankheiten durch Ärzte bis zu insge-
samt 500 Euro pro Kalenderjahr.                                             5. Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
                                                                            AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr als
2. Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe                                    5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr als
Ersetzt werden                                                              10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge überprüft und gegebenen-
                               100 %                                        falls angepasst werden.
der erstattungsfähigen Aufwendungen aus privatem Anlass für ärztliche
Behandlung einschließlich Arzneimittel für Schutzimpfungen inklusive        Von einer Beitragsanpassung kann abgesehen werden, wenn nach
Reiseschutzimpfungen und Malariaprophylaxe bis zu insgesamt                 übereinstimmender Beurteilung durch den Versicherer und den Treu-
300 Euro in zwei Kalenderjahren. Hierbei werden die bereits erfolgten       händer die Veränderung der Versicherungsleistungen als vorüberge-
Erstattungen aus dem laufenden und dem vorhergehenden Kalender-             hend anzusehen ist.
jahr angerechnet.
                                                                            III. Beiträge
Ausgenommen sind Impfungen aus beruflichen Gründen.                         Monatliche Beitragsraten je Person

3. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen                                             VorsorgePro (Gruppenversicherung)
Ersetzt werden                                                                                Alter             Euro
                                  100 %                                                    0 - 15 Jahre         4,83 €
der erstattungsfähigen Aufwendungen für:                                                 16 - 66 Jahre          9,20 €
   – eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und                       ab 67 Jahre           11,44 €
     Kiefererkrankungen,                                                    Beiträge ohne Versicherungsteuer
   – professionelle Zahnreinigung und Kontrolle,
   – Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges,      Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
   – lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung,                 gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Mo-
   – Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand-       nat, für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
     lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er-
     folgt,                                                                 IV. Versicherungsfähigkeit
   – Zahnsteinentfernung und Kontrolle.                                     1. Versicherungsfähig sind Personen, die in der deutschen gesetzlichen
                                                                            Krankenversicherung (GKV) versichert sind und die auf Kosten des
Die erstattungsfähigen Aufwendungen werden bis zu insgesamt                 Arbeitsgebers/Versicherungsnehmers von diesem im Rahmen der
100 Euro in zwei Kalenderjahren erstattet. Hierbei werden die bereits       obligatorischen Versicherung angemeldet werden.
erfolgten Erstattungen aus dem laufenden und dem vorhergehenden
Kalenderjahr angerechnet.                                                   2. Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV, hat
                                                                            der Hauptversicherte dies dem Versicherer unverzüglich mitzuteilen. Die
4. Refraktive Chirurgien                                                    Versicherung in diesem Tarif endet für diese versicherte Person zu dem
Ersetzt werden                                                              Zeitpunkt, zu dem auch ihre Versicherung in der GKV endet.
                                100%
der erstattungsfähigen Aufwendungen für refraktive Chirurgien (z.B.
LASIK, Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersu-
chungen bis zu insgesamt 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit. Im ersten
Kalenderjahr ist die Erstattung auf 200 Euro, in den beiden ersten
Kalenderjahren zusammen auf 500 Euro begrenzt.                              Abkürzungsverzeichnis
                                                                            AVB/KK-SV   Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank-
5. Hörhilfen                                                                            heitskostenversicherung nach Art der Schaden-
Ersetzt werden                                                                          versicherung
                                 80 %                                       GKV         Gesetzliche Krankenversicherung
der erstattungsfähigen Aufwendungen für ärztlich verordnete Hörhilfen       GOÄ         Gebührenordnung für Ärzte
einschließlich Otoplastik sowie Reparaturen bis zu einem nach einer         GOZ         Gebührenordnung für Zahnärzte
Vorleistung der GKV verbleibenden Rechnungsbetrag von 1.000 Euro
(d.h. erstattet werden bis zu 800 Euro) in fünf Kalenderjahren. Hierbei
werden die bereits erfolgten Erstattungen aus dem laufenden und den
vorhergehenden vier Kalenderjahren angerechnet.

Betriebskosten, z.B. Batterien, sowie Reinigungsmittel sind nicht erstat-
tungsfähig.

II. Sonstige Tarifbestimmungen
1. Gebühren sind nach den Grundsätzen der GOÄ und der GOZ bis zu
den dort festgesetzten Höchstsätzen erstattungsfähig.

2. Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der

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                                                                                                                  
    
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 
    
    
                                                                                                                                                                 





Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte



I. Versicherungsleistungen                                                      
                                                                                
1. Vorsorgeuntersuchungen                                                       
                                                                 
                                    100 %                                       
                     
             
                                               
                                                                                      
2. Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe                                        
                                                                
                                    100 %                                       III. Beiträge
          
                                                    
                              VorsorgePro (Gruppenversicherung)
                             Alter                   Euro
                                            4,83 €
                                                                                                 9,20 €
                                                                                                             11,44 €
                            
                                                                                
3. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen                                                 
                                                                
                                    100 %                                       

    –            IV. Versicherungsfähigkeit
                                                            
    –                             
    –  
    –                   
    –          
                     
    –                                       
                                                                               
           
         
             
                                                                   
                                                                                
4. Refraktive Chirurgien                                                        
                                                                 Abkürzungsverzeichnis
                                     100%                                        
                              
                              
                     
                    
                                                          
                                                                                                                              
5. Hörhilfen

                                     80 %
      









II. Sonstige Tarifbestimmungen





   


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                                                                  


                                                                                         Seite 91 von 104 Seiten


Sonderbedingungen für privat
Krankheitskostenvollversicherte

   
                                   
    
Tarifname wird technisch mit dem Zusatz „P“ gekennzeichnet.


     
       
      

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
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
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      
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
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
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
      
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
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 Bayerische Beamtenkrankenkasse
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 Aktiengesellschaft


Tarif BudgetPro 400 (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346231, 12.2022
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.

I Versicherungsleistungen                                                       - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu-
                                                                                  zuordnen sind,
1. Erstattungshöchstbetrag                                                      - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B.
Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil-             Fieberthermometer und Heizkissen),
fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal           - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen
                                                                                  (Pflegehilfsmittel),
                             400 Euro                                           - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen.
erstattet.
                                                                              5. Sehhilfen
2. Arzneimittel und Verbandmittel                                             Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de-
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und     ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch
Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen          den Optiker zu
zu
                                                                                                           100 %
                             100 %.

Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz-
                                                                              bis zu insgesamt             180 Euro  .
neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und
Versandapotheke) bezogen werden.                                              Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs-
                                                                              höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht.
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch
Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen.                             6. Refraktive Chirurgie
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK,
3. Heilmittel                                                                 Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu                                                     100 %.

                             100 %.                                           7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für:
Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas-          a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti-
tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini-                ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge-
sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und                        büH),
Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie.                      b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen
                                                                                    und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren,
Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an-         c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe,
erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure,                 die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann,
medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte              d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer
für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische               Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder
Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt                     verbrauchte Arznei- und Verbandmittel
werden.
                                                                                                           zu 100 %.
4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen)
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein-     Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu                        lungen.

                             100 %.                                           8. Zahnbehandlung und Zahnersatz
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz
Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den     zu
Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde-                                      100 %.
rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich
sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag-      Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit
nostische oder therapeutische Zwecke.                                         verbundenen Maßnahmen:
                                                                                - Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip),
Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen     - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion,
und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen,             - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen),
Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und              - Aufbissbehelfe und Schienen,
Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa-                   - Inlays und Onlays,
chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen,           - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti-
Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte.                                               sche Leistungen sowie Implantate),
                                                                                - funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna-
Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War-               thologie),
tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel.                                   - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz,
                                                                                - vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis-
Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B.               tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor-
Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig.                        gung,
                                                                                - Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie).
Nicht als Hilfsmittel zählen:                                                      Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach
  - allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens,                          diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden.

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                                                                                                                       Seite 93 von 104 Seiten


  - anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal-                      eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer
    tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten                unverzüglich anzuzeigen.
    Maßnahme durchgeführt werden,                                                    Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus-
                                                                                     scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif
Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und                   BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche-
Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische                rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän-
Laborarbeiten und Materialkosten.                                                    zung dieses Tarifs angeboten werden.
                                                                                  e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen                                              Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur
Erstattungsfähig sind die Kosten für:                                                mit Einwilligung des Versicherers erfolgen.
   - eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und                f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
     Kiefererkrankungen,                                                          g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
   - professionelle Zahnreinigung und Kontrolle,                                     AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
   - Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges,               als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
   - lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung,                          als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be-
   - Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand-                troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und
     lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er-                    gegebenenfalls angepasst werden.
     folgt,
   - Zahnsteinentfernung und Kontrolle                                          III. Beiträge

                             zu 100 %.                                          Monatliche Beitragsraten je Person:

10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung                              BudgetPro 400 (Gruppenversicherung)
Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand-                          Alter                            Euro
lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei-                  0 - 15 Jahre                       11,48 €
nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten                            16 - 66 Jahre                       16,84 €
Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von                                      ab 67 Jahre                        31,03 €
                                                                                Beiträge ohne Versicherungsteuer.
                             10 Euro
                                                                                Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge-          gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des            für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und
Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen.

Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe-
trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht.
                                                                                Abkürzungsverzeichnis
II. Sonstige Tarifbedingungen                                                   AVB/KK-SV Allgemeine       Versicherungsbedingungen     für   die
   a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen                     Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver-
      und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis                         sicherung
      zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten        GebüH       Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
      für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach   GKV         Deutsche gesetzliche Krankenversicherung
      den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun-               GOÄ         Gebührenordnung für Ärzte
      gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be-         GOZ         Gebührenordnung für Zahnärzte
      handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts-          VVG         Versicherungsvertragsgesetz
      ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für
      Heilpraktiker (GebüH).
      Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden
      und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz-
      nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun-
      gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr
      maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das
      Rechnungsdatum maßgeblich.
   b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
      oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme-
      dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me-
      thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver-
      sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine
      schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste-
      hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag
      herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini-
      scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
   c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
      gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
      der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an-
      gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli-
      chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis-
      tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz-
      lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und
      einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä-
      higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten
      Erstattungshöchstbetrag erstattet.
   d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup-
      penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten
      des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah-
      men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri-
      vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit
      dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person
      zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird

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 Bayerische Beamtenkrankenkasse
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 Aktiengesellschaft


Tarif BudgetPro 800 (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346232, 12.2022
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.

I Versicherungsleistungen                                                       - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu-
                                                                                  zuordnen sind,
1. Erstattungshöchstbetrag                                                      - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B.
Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil-             Fieberthermometer und Heizkissen),
fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal           - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen
                                                                                  (Pflegehilfsmittel),
                             800 Euro                                           - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen.
erstattet.
                                                                              5. Sehhilfen
2. Arzneimittel und Verbandmittel                                             Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de-
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und     ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch
Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen          den Optiker zu
zu
                                                                                                           100 %
                             100 %.

Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz-
                                                                              bis zu insgesamt             200 Euro  .
neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und
Versandapotheke) bezogen werden.                                              Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs-
                                                                              höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht.
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch
Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen.                             6. Refraktive Chirurgie
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK,
3. Heilmittel                                                                 Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu                                                     100 %.

                             100 %.                                           7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für:
Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas-          a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti-
tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini-                ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge-
sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und                        büH),
Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie.                      b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen
                                                                                    und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren,
Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an-         c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe,
erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure,                 die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann,
medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte              d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer
für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische               Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder
Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt                     verbrauchte Arznei- und Verbandmittel
werden.
                                                                                                           zu 100 %.
4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen)
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein-     Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu                        lungen.

                             100 %.                                           8. Zahnbehandlung und Zahnersatz
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz
Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den     zu
Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde-                                      100 %.
rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich
sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag-      Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit
nostische oder therapeutische Zwecke.                                         verbundenen Maßnahmen:
                                                                                - Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip),
Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen     - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion,
und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen,             - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen),
Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und              - Aufbissbehelfe und Schienen,
Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa-                   - Inlays und Onlays,
chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen,           - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti-
Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte.                                               sche Leistungen sowie Implantate),
                                                                                - funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna-
Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War-               thologie),
tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel.                                   - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz,
                                                                                - vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis-
Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B.               tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor-
Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig.                        gung,
                                                                                - Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie).
Nicht als Hilfsmittel zählen:                                                      Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach
  - allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens,                          diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden.

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                                                                                                                       Seite 95 von 104 Seiten


  - anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal-                      eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer
    tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten                unverzüglich anzuzeigen.
    Maßnahme durchgeführt werden,                                                    Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus-
                                                                                     scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif
Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und                   BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche-
Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische                rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän-
Laborarbeiten und Materialkosten.                                                    zung dieses Tarifs angeboten werden.
                                                                                  e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen                                              Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur
Erstattungsfähig sind die Kosten für:                                                mit Einwilligung des Versicherers erfolgen.
   - eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und                f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
     Kiefererkrankungen,                                                          g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
   - professionelle Zahnreinigung und Kontrolle,                                     AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
   - Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges,               als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
   - lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung,                          als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be-
   - Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand-                troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und
     lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er-                    gegebenenfalls angepasst werden.
     folgt,
   - Zahnsteinentfernung und Kontrolle                                          III. Beiträge

                             zu 100 %.                                          Monatliche Beitragsraten je Person:

10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung                              BudgetPro 800 (Gruppenversicherung)
Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand-                          Alter                            Euro
lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei-                  0 - 15 Jahre                       13,83 €
nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten                            16 - 66 Jahre                       27,37 €
Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von                                      ab 67 Jahre                        60,15 €
                                                                                Beiträge ohne Versicherungsteuer.
                             10 Euro
                                                                                Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge-          gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des            für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und
Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen.

Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe-
trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht.
                                                                                Abkürzungsverzeichnis
II. Sonstige Tarifbedingungen                                                   AVB/KK-SV Allgemeine       Versicherungsbedingungen     für   die
   a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen                     Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver-
      und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis                         sicherung
      zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten        GebüH       Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
      für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach   GKV         Deutsche gesetzliche Krankenversicherung
      den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun-               GOÄ         Gebührenordnung für Ärzte
      gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be-         GOZ         Gebührenordnung für Zahnärzte
      handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts-          VVG         Versicherungsvertragsgesetz
      ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für
      Heilpraktiker (GebüH).
      Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden
      und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz-
      nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun-
      gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr
      maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das
      Rechnungsdatum maßgeblich.
   b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
      oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme-
      dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me-
      thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver-
      sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine
      schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste-
      hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag
      herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini-
      scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
   c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
      gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
      der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an-
      gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli-
      chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis-
      tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz-
      lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und
      einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä-
      higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten
      Erstattungshöchstbetrag erstattet.
   d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup-
      penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten
      des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah-
      men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri-
      vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit
      dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person
      zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird

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 Bayerische Beamtenkrankenkasse
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 Aktiengesellschaft


Tarif BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346233, 12.2022
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.

I Versicherungsleistungen                                                       - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu-
                                                                                  zuordnen sind,
1. Erstattungshöchstbetrag                                                      - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B.
Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil-             Fieberthermometer und Heizkissen),
fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal           - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen
                                                                                  (Pflegehilfsmittel),
                             1.200 Euro                                         - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen.
erstattet.
                                                                              5. Sehhilfen
2. Arzneimittel und Verbandmittel                                             Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de-
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und     ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch
Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen          den Optiker zu
zu
                                                                                                           100 %
                             100 %.

Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz-
                                                                              bis zu insgesamt             220 Euro  .
neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und
Versandapotheke) bezogen werden.                                              Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs-
                                                                              höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht.
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch
Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen.                             6. Refraktive Chirurgie
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK,
3. Heilmittel                                                                 Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu                                                     100 %.

                             100 %.                                           7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für:
Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas-          a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti-
tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini-                ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge-
sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und                        büH),
Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie.                      b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen
                                                                                    und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren,
Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an-         c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe,
erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure,                 die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann,
medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte              d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer
für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische               Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder
Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt                     verbrauchte Arznei- und Verbandmittel
werden.
                                                                                                           zu 100 %.
4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen)
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein-     Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu                        lungen.

                             100 %.                                           8. Zahnbehandlung und Zahnersatz
                                                                              Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz
Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den     zu
Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde-                                      100 %.
rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich
sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag-      Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit
nostische oder therapeutische Zwecke.                                         verbundenen Maßnahmen:
                                                                                - Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip),
Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen     - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion,
und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen,             - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen),
Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und              - Aufbissbehelfe und Schienen,
Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa-                   - Inlays und Onlays,
chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen,           - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti-
Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte.                                               sche Leistungen sowie Implantate),
                                                                                - funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna-
Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War-               thologie),
tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel.                                   - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz,
                                                                                - vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis-
Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B.               tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor-
Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig.                        gung,
                                                                                - Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie).
Nicht als Hilfsmittel zählen:                                                      Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach
  - allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens,                          diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden.

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                                                                                                                       Seite 97 von 104 Seiten


  - anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal-                      eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer
    tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten                unverzüglich anzuzeigen.
    Maßnahme durchgeführt werden,                                                    Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus-
                                                                                     scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif
Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und                   BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche-
Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische                rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän-
Laborarbeiten und Materialkosten.                                                    zung dieses Tarifs angeboten werden.
                                                                                  e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen                                              Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur
Erstattungsfähig sind die Kosten für:                                                mit Einwilligung des Versicherers erfolgen.
   - eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und                f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
     Kiefererkrankungen,                                                          g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
   - professionelle Zahnreinigung und Kontrolle,                                     AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
   - Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges,               als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
   - lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung,                          als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be-
   - Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand-                troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und
     lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er-                    gegebenenfalls angepasst werden.
     folgt,
   - Zahnsteinentfernung und Kontrolle                                          III. Beiträge

                             zu 100 %.                                          Monatliche Beitragsraten je Person:

10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung                              BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung)
Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand-                          Alter                            Euro
lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei-                  0 - 15 Jahre                       15,19 €
nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten                            16 - 66 Jahre                       37,44 €
Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von                                      ab 67 Jahre                        86,02 €
                                                                                Beiträge ohne Versicherungsteuer.
                             10 Euro
                                                                                Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge-          gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des            für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und
Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen.

Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe-
trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht.
                                                                                Abkürzungsverzeichnis
II. Sonstige Tarifbedingungen                                                   AVB/KK-SV Allgemeine       Versicherungsbedingungen     für   die
   a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen                     Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver-
      und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis                         sicherung
      zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten        GebüH       Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
      für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach   GKV         Deutsche gesetzliche Krankenversicherung
      den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun-               GOÄ         Gebührenordnung für Ärzte
      gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be-         GOZ         Gebührenordnung für Zahnärzte
      handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts-          VVG         Versicherungsvertragsgesetz
      ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für
      Heilpraktiker (GebüH).
      Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden
      und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz-
      nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun-
      gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr
      maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das
      Rechnungsdatum maßgeblich.
   b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
      oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme-
      dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me-
      thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver-
      sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine
      schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste-
      hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag
      herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini-
      scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
   c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
      gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
      der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an-
      gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli-
      chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis-
      tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz-
      lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und
      einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä-
      higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten
      Erstattungshöchstbetrag erstattet.
   d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup-
      penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten
      des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah-
      men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri-
      vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit
      dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person
      zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird

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 Aktiengesellschaft


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Stand: 01.10.2025, SAP-Nr. 349902, 08.2025
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.

,9HUVLFKHUXQJVOHLVWXQJHQ                                                  b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
                                                                                 oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme-
(UVWDWWXQJVK|FKVWEHWUDJ                                                    dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me-
Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen werden LQVJH             thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver-
VDPW je Kalenderjahr und versicherter Person maximal                             sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine
                                                                                 schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste-
                               (XUR                                         hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag
erstattet.                                                                       herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini-
                                                                                 scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
9RUVRUJHXQWHUVXFKXQJHQ                                                   c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
Ersetzt werden                                                                   gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
                                                                           der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an-
der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante Vorsorgeuntersu-               gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli-
chungen zur Früherkennung von Krankheiten durch Ärzte. Dies sind z.B.           chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis-
Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, Osteoporose-Früherkennung,                tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz-
Glaukomvorsorge, Vorsorgeuntersuchungen zur Erkennung von Herz-                  lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und
Kreislauferkrankungen, Schlaganfallvorsorge sowie Vorsorgeuntersu-               einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä-
chungen in der Schwangerschaft.                                                  higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten
                                                                                 Erstattungshöchstbetrag erstattet.
6FKXW]LPSIXQJHQXQG0DODULDSURSK\OD[H                                   d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup-
Ersetzt werden                                                                   penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten
                                                                           des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah-
der erstattungsfähigen Aufwendungen für Schutzimpfungen (ärztliche Be-           men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri-
handlung und Arzneimittel) aus privatem Anlass inklusive Reiseschutz-            vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit
impfungen und Malariaprophylaxe.                                                 dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person
Ersetzt werden Schutzimpfungen auch dann, wenn diese bei einer zuge-             zwischen deutscher gesetzlicher und deutscher privater Kranken-
lassenen Impfstelle oder zugelassenen Leistungserbringern wie z. B.              versicherung oder wird eine dieser beendet, hat der Hauptversi-
Apothekern durchgeführt werden.                                                  cherte dies dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen. Die Versi-
                                                                                 cherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Ausscheidens
6SRUWPHGL]LQLVFKH8QWHUVXFKXQJHQ                                            aus dem versicherbaren Personenkreis.
Ersetzt werden                                                               e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
                                                                           Zusatzversicherung mit Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen
der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante sportmedizinische              darf nur mit Einwilligung des Versicherers erfolgen.
Untersuchungen aus privatem Anlass. Hierzu gehören z. B. die Anam-            f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
nese, die Erhebung des Ganzkörperstatus, Ruhe-EKG, Belastungs-EKG,            g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
Lungenfunktionsprüfung und Laktatbestimmung sowie die jeweils ab-                AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
schließenden Besprechungen.                                                      als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
Die Untersuchungen müssen von einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung               als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be-
„Sportmedizin“     bzw.    „Tauchmedizin“   durchgeführt    werden.              troffenen Beobachtungseinheit (Kinder/Erwachsene) überprüft und
                                                                                 gegebenenfalls angepasst werden.
3UlYHQWLRQXQG*HVXQGKHLWVI|UGHUXQJ
Ersetzt werden                                                              ,,,%HLWUlJH
                                                                      Monatliche Beitragsraten je Person:
der erstattungsfähigen Aufwendungen für die Teilnahme an Präventions-
kursen zur Gesundheitsförderung, die dazu dienen Erkrankungsrisiken zu      %XGJHW9RUVRUJH *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ 
senken, Erkrankungen früh zu erkennen oder zu behandeln.                                 $OWHU                            (XUR
                                                                                      0 - 15 Jahre                         4,19 €
Präventionskurse sind z. B. Bewegungsprogramme (z. B. Wirbelsäu-                     16 - 66 Jahre                         7,00 €
lengymnastik, Aquafitness), Kurse zur Ernährung (z. B. Ernährungsbera-                ab 67 Jahre                          8,10 €
tung), zur Stressbewältigung (z. B. autogenes Training, Achtsamkeitstrai-   Beiträge ohne Versicherungssteuer.
ning) und zur Suchtprävention (z. B. Raucherentwöhnung).
Als Präventionskurse erstattungsfähig sind zertifizierte Maßnahmen nach     Der Berechnung der Beiträge wird die Lebensaltersgruppe zugrunde ge-
§ 20 Absatz 1 SGB V, die von der gesetzlichen Krankenversicherung an-       legt, zu der die versicherte Person in dem Monat, für den der Beitrag zu
erkannt sind. Voraussetzung für die Erstattung ist eine Teilnahmebe-        entrichten ist, gehört.
scheinigung des Kursanbieters.
Erstattungsfähig sind nur die Kursgebühren. Anfallende Sach- und Ver-
pflegungskosten sowie Kosten für eine Unterkunft sind nicht erstattungs-
fähig.

,,6RQVWLJH7DULIEHGLQJXQJHQ                                             Abkürzungsverzeichnis
                                                                            AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank-
  a) Ärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen und Gebührenord-                     heitskostenversicherung nach Art der Schadenversiche-
     nungen für Ärzte (GOÄ) bis zu den dort festgelegten Höchstsätzen                    rung
     erstattungsfähig. Honorarvereinbarungen werden nicht anerkannt.        GOÄ          Gebührenordnung für Ärzte
     Die Kosten gelten zu dem Zeitpunkt der Behandlung als entstanden       SGB V        Sozialgesetzbuch Fünftes Buch
     und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz-
     neimitteln ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalender-
     jahr maßgeblich.

[Seite 99]
                     Bayerische Beamtenkrankenkasse
                     Aktiengesellschaft                                                                                                     Seite 99 von 104 Seiten


                     B.4 Beiträge


                     Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung
                     (Gruppenversicherung)
                     Monatliche Beitragsraten je Person
                     Gültig ab dem 1. September 2025


                        Bei Arbeitgebervollfinanzierung
                                        Einheitsbeiträge (ohne Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten)
                                                                                                                                            VorsorgePro/
                                          BKV 1/           BKV 2/                                                                                                  Klinik
                               Alter                                         BKV 3             BKV 4       ComfortPro       BKV-AS AG         Vorsorge
                                          BKV 1 P          BKV 2 P                                                                                                  Pro
                                                                                                                                                Pro P
                       0 – 15 Jahre         1,78 €           3,69 €           8,82 €           34,18 €         6,03 €           2,39 €          4,83 €              5,76 €
                      16 – 66 Jahre         8,45 €         15,32 €           42,89 €        205,60 €          21,63 €         10,90 €            9,20 €            23,51 €
                      ab 67 Jahren        12,57 €          24,56 €         108,53 €         374,20 €          45,67 €         16,76 €          11,44 €             86,50 €


                                             BudgetPro 400/                    BudgetPro 800/                   BudgetPro 1200/                  BudgetVorsorge/
                               Alter
                                             BudgetPro 400 P                   BudgetPro 800 P                  BudgetPro 1200 P                 BudgetVorsorge P
                       0 – 15 Jahre                11,48 €                           13,83 €                          15,19 €                             4,19 €
                      16 – 66 Jahre                16,84 €                           27,37 €                          37,44 €                             7,00 €
                      ab 67 Jahren                 31,03 €                           60,15 €                          86,02 €                             8,10 €


                        Bei Arbeitgeberteilfinanzierung und Arbeitnehmerfinanzierung

                                        Stufenbeiträge
                                                                                                                                              Vorsorge
                                          BKV 1/          BKV 2 S/                                           Comfort                           Pro S /             Klinik
                                Alter                                       BKV 3 S         BKV 4 S                           BKV-AS
                                          BKV 1 P         BKV 2 P S                                           Pro S                           Vorsorge             Pro S
                                                                                                                                               Pro P S
                        0 – 19 Jahre          –              4,34 €          10,36 €           36,69 €         7,65 €           2,26 €          6,02 €              6,43 €
                      20 – 29 Jahre           –              8,57 €          22,44 €        123,57 €          12,46 €           5,77 €         11,38 €             15,52 €
                      30 – 39 Jahre           –            13,12 €           36,18 €        189,51 €          17,43 €           8,66 €         11,38 €             23,26 €
                      40 – 49 Jahre           –            16,15 €           37,75 €        193,38 €          22,69 €         10,31 €          11,38 €             23,26 €
                      50 – 59 Jahre           –            20,37 €           52,37 €        226,44 €          29,71 €         13,56 €          11,38 €             39,26 €
                      60 – 64 Jahre           –            23,44 €           70,36 €        284,07 €          37,88 €         15,98 €          11,38 €             56,80 €
                      ab 65 Jahren            –            25,79 €         108,37 €         374,18 €          46,60 €         16,01 €          13,78 €             86,44 €
33 3948; 09/25 ism


                     Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensaltersgruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, für den
                     der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
                     Beiträge ohne Versicherungsteuer.


                     FNR333948                                                                                                                      Seite 1 von 1 Seite

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                    Bayerische Beamtenkrankenkasse
                    Aktiengesellschaft
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                    Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung
                    (Gruppenversicherung (mit Beitragsbefreiung))
                    Monatliche Beitragsraten je Person
                    Gültig ab dem 1. September 2025


                       Bei Arbeitgebervollfinanzierung
                                       Einheitsbeiträge (mit Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten)
                                                                                                                                           VorsorgePro/
                                         BKV 1/           BKV 2/                                                                                                  Klinik
                              Alter                                         BKV 3             BKV 4       ComfortPro       BKV-AS AG         Vorsorge
                                         BKV 1 P          BKV 2 P                                                                                                  Pro
                                                                                                                                               Pro P
                      0 – 15 Jahre         1,85 €           3,84 €           9,17 €           35,55 €         6,27 €           2,49 €           5,02 €             5,99 €
                     16 – 66 Jahre         8,79 €         15,93 €           44,61 €        213,82 €          22,50 €          11,34 €           9,57 €            24,45 €
                     ab 67 Jahren        13,07 €          25,54 €         112,87 €         389,17 €          47,50 €          17,43 €         11,90 €             89,96 €

                                            BudgetPro 400/                    BudgetPro 800/                   BudgetPro 1200/                  BudgetVorsorge/
                              Alter
                                            BudgetPro 400 P                   BudgetPro 800 P                  BudgetPro 1200 P                 BudgetVorsorge P
                      0 – 15 Jahre                11,94 €                           14,38 €                          15,80 €                             4,36 €
                     16 – 66 Jahre                17,51 €                           28,46 €                          38,94 €                             7,28 €
                     ab 67 Jahren                 32,27 €                           62,56 €                          89,46 €                             8,42 €


                       Bei Arbeitgeberteilfinanzierung und Arbeitnehmerfinanzierung

                                       Stufenbeiträge
                                                                                                                                             Vorsorge
                                         BKV 1/          BKV 2 S/                                           Comfort                           Pro S/              Klinik
                               Alter                                       BKV 3 S          BKV 4 S                          BKV-AS
                                         BKV 1 P         BKV 2 P S                                           Pro S                           Vorsorge             Pro S
                                                                                                                                              Pro P S
                       0 – 19 Jahre          –              4,34 €          10,36 €           36,69 €         7,65 €           2,26 €          6,02 €              6,43 €
                     20 – 29 Jahre           –              8,57 €          22,44 €        123,57 €          12,46 €           5,77 €         11,38 €             15,52 €
                     30 – 39 Jahre           –            13,12 €           36,18 €        189,51 €          17,43 €           8,66 €         11,38 €             23,26 €
                     40 – 49 Jahre           –            16,15 €           37,75 €        193,38 €          22,69 €          10,31 €         11,38 €             23,26 €
                     50 – 59 Jahre           –            20,37 €           52,37 €        226,44 €          29,71 €          13,56 €         11,38 €             39,26 €
                     60 – 64 Jahre           –            23,44 €           70,36 €        284,07 €          37,88 €          15,98 €         11,38 €             56,80 €
                     ab 65 Jahren            –            25,79 €         108,37 €         374,18 €          46,60 €          16,01 €         13,78 €             86,44 €
346587; 09/25 ism


                    Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensaltersgruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, für den der
                    Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
                    Beiträge ohne Versicherungsteuer.


                    FNR346587                                                                                                                      Seite 1 von 1 Seite

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Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
                                                                                                                   Seite 101 von 104 Seiten


B.5 Merkblätter


Datenschutzinformationen nach Art. 12 ff. DSGVO (vormals „Merkblatt zur Datenverarbeitung“)
Stand: 15.04.2025 EU, SAP-Nr. 35 02 04; 04/25 ek


Mit diesen Hinweisen informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer        – Zur Entwicklung und zum Training von KI-Systemen, vgl. Art. 3 Nr. 1
personenbezogenen Daten und die Ihnen nach den Datenschutz-                   der EU-KI-VO (KI-Verordnung). Unser berechtigtes Interesse liegt ins-
vorschriften zustehenden Rechte.                                              besondere in der Entwicklung von solchen Systemen, sowie darin
                                                                              neue Systeme und Funktionalitäten für Nutzer eines Dienstes zu
Verantwortlicher für die Datenverarbeitung                                    entwickeln, ein Dialogsystem anzubieten (z.B. Chatbot), unsere
Bayerische Beamtenkrankenkasse                                                Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern oder deren Sicherheit
Aktiengesellschaft                                                            zu erhöhen, sowie betrügerischen Inhalte und Verhaltensweisen zu
Maximilianstr. 53                                                             erkennen.
80530 München                                                               – Darüber hinaus verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur
E-Mail-Adresse: service@vkb.de                                                Erstellung von versicherungsspezifischen Statistiken, z.B. für die Ent-
                                                                              wicklung neuer Tarife oder zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Vor-
Unseren Konzern-Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter der               gaben.
oben genannten Adresse mit dem Zusatz – Datenschutzbeauftragter –           – Zudem verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur Er-
oder per E-Mail unter: datenschutz@vkb.de                                     stellung interner Analysen, Auswertungen und Statistiken, um darauf
Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung                             aufbauend u.a. unsere Produkte, Prozesse oder den Vertrieb zu ver-
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der              bessen.
EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutz-              – Soweit es möglich und angemessen ist, werden personenbezogene
gesetzes (BDSG), der datenschutzrechtlich relevanten Bestimmungen             Daten auch zur Erreichung der oben genannten Zwecke pseudo-
des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) sowie aller weiteren maß-             nymisiert oder anonymisiert.
geblichen Gesetze. Darüber hinaus hat sich unser Unternehmen auf            Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten auch zur Erfüllung
die „Verhaltensregeln für den Umgang mit personenbezogenen                  gesetzlicher Verpflichtungen wie z.B. aufsichtsrechtlicher Vorgaben,
Daten durch die deutsche Versicherungswirtschaft“ („Code of                 handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten oder unserer
Conduct“) verpflichtet, die die oben genannten Gesetze für die Ver-         Beratungspflicht. Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dienen in
sicherungswirtschaft präzisieren. Diese können Sie im Internet unter        diesem Fall die jeweiligen gesetzlichen Regelungen in Verbindung mit
www.vkb.de/datenschutz-downloads abrufen.                                   Art. 6 Absatz 1 c) DSGVO.
Stellen Sie einen Antrag auf Versicherungsschutz, benötigen wir die von     Neben der klassischen Kundenbetreuung bieten wir Ihnen oftmals die
Ihnen hierbei gemachten Angaben für den Abschluss des Vertrages und         freiwillige Möglichkeit an, weitere Serviceangeboten von uns zu nutzen
zur Einschätzung des von uns zu übernehmenden Risikos. Kommt der            (u.a. Werbemailing, Kontaktaufnahme zur Information, Analysezwecke
Versicherungsvertrag zustande, verarbeiten wir diese Daten zur Durch-       zur individuellen Angebotserstellung). Diesbezüglich verarbeiten wir
führung des Vertragsverhältnisses, z.B. zur Policierung oder Rech-          Ihre personenbezogenen Daten zweckgebunden im Rahmen der er-
nungsstellung. Angaben zu einem Schaden oder zu geltend gemachten           teilten Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO.
Leistungen benötigen wir etwa, um prüfen zu können, ob ein Ver-             Sollten wir Ihre personenbezogenen Daten für einen oben nicht ge-
sicherungs- oder Leistungsfall eingetreten und wie hoch der Zahlungs-       nannten Zweck verarbeiten wollen, werden wir Sie im Rahmen der
anspruch ist.                                                               gesetzlichen Bestimmungen darüber zuvor informieren.
Der Abschluss bzw. die Durchführung des Versicherungsvertrages
ist ohne die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht               Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten
möglich.                                                                    Rückversicherer:
Die Daten aller mit uns bestehenden Verträge nutzen wir für eine            Von uns übernommene Risiken versichern wir bei speziellen Ver-
Betrachtung der gesamten Kundenbeziehung, beispielsweise zur                sicherungsunternehmen (Rückversicherer). Dafür kann es erforderlich
Beratung hinsichtlich einer Vertragsanpassung, -ergänzung oder für          sein, Ihre Vertrags- und ggf. Schadendaten an einen Rückversicherer zu
umfassende Auskunftserteilungen.                                            übermitteln, damit dieser sich ein eigenes Bild über das Risiko oder den
Rechtsgrundlage für diese Verarbeitungen personenbezogener Daten            Versicherungsfall machen kann.
für vorvertragliche und vertragliche Zwecke ist Art. 6 Absatz 1 b)          Vermittler:
DSGVO. Soweit dafür besondere Kategorien personenbezogener Daten            Soweit Sie hinsichtlich Ihrer Versicherungsverträge von einem Ver-
(z.B. Ihre Gesundheitsdaten bei Abschluss eines Versicherungsver-           mittler betreut werden, verarbeitet Ihr Vermittler die zum Abschluss
trages) erforderlich sind, holen wir Ihre Einwilligung nach Art. 9 Absatz   und zur Durchführung des Vertrages benötigten Antrags-, Vertrags-
2 a) in Verbindung mit Art. 7 DSGVO ein. Erstellen wir Statistiken mit      und Schadendaten. Auch übermittelt unser Unternehmen diese Daten
diesen Datenkategorien, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 9 Absatz        an die Sie betreuenden Vermittler, soweit diese die Informationen zu
2 j) DSGVO in Verbindung mit Artikel 89 DSGVO und in Verbindung mit         Ihrer Betreuung und Beratung in Ihren Versicherungs- und Finanz-
§ 27 BDSG.                                                                  dienstleistungsangelegenheiten benötigen und es rechtlich zulässig ist.
Ihre Daten verarbeiten wir auch, um berechtigte Interessen von uns          Datenverarbeitung in der Unternehmensgruppe:
oder von Dritten zu wahren (Art. 6 Absatz 1 f) DSGVO).                      Einzelne Unternehmen in unserer Unternehmensgruppe „Konzern Ver-
Unsere berechtigten Interessen bestehen u.a. in der Wahrung unter-          sicherungskammer“ übernehmen zentral für die in der Gruppe ver-
nehmerischer und wirtschaftlicher Belange oder in der Verbesserung          bundenen Unternehmen verschiedene Aufgaben der Datenver-
der Kundenbeziehungen bis hin zur Durchsetzung rechtlicher An-              arbeitung. So können Ihre Daten etwa zur zentralen Verwaltung von
sprüche.                                                                    Anschriftendaten oder von Erklärungen, die mehrere Unternehmen
                                                                            unserer Gruppe betreffen (z.B. Einwilligungen oder Widerrufe) für den
Dies kann insbesondere erforderlich sein:                                   telefonischen Kundenservice, zur Vertrags- und Schadenbearbeitung,
– zur Gewährleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs,                 für In- und Exkasso oder zur gemeinsamen Postbearbeitung durch ein
– zur Bedarfsanalyse und direkten Kundenansprache,                          Unternehmen oder mehrere Unternehmen unserer Gruppe gemeinsam
– zur Werbung für unsere eigenen Versicherungsprodukte und für              verarbeitet werden. Soweit wir auf Basis der Würdigung der Umstände
  andere Produkte der Unternehmen des Konzerns Versicherungs-               annehmen dürfen, dass Sie Post, E-Mails oder Zahlungen nicht an das für
  kammer Bayern und deren Kooperationspartner sowie für Markt- und          Ihr Anliegen zuständige Konzernunternehmen adressiert haben,
  Meinungsumfragen,                                                         bemühen wir uns in bestimmten Fällen fehladressierte Post und E-Mail-
– zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten, insbesondere              Eingänge sowie Zahlungen innerhalb des Konzerns an das zuständige
  nutzen wir Datenanalysen zur Erkennung von Hinweisen, die auf Ver-        Unternehmen weiterzuleiten.
  sicherungsmissbrauch hindeuten können.


FNR350204                                                                                                                   Seite 1 von 3 Seiten

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Des Weiteren kann es Fälle geben, in denen wir zur Erfüllung gesetz-       Widerspruchsrecht
licher Verpflichtungen (z.B. aus dem Geldwäschegesetz) oder auf Basis      Sie haben das Recht, einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen
berechtigter Interessen Daten an andere Gesellschaften der Gruppe          Daten zu Zwecken der Direktwerbung zu widersprechen.
weitergeben.                                                               Verarbeiten wir Ihre Daten zur Wahrung berechtigter Interessen,
Die Übersicht, welche Unternehmen an einer zentralen oder gemein-          können Sie dieser Verarbeitung widersprechen, wenn sich aus Ihrer
samen Datenverarbeitung teilnehmen, erhalten Sie in der Dienstleister-     besonderen Situation Gründe ergeben, die gegen die Datenver-
liste vor Vertragsschluss. Die jeweils aktuellste Version der Dienst-      arbeitung sprechen.
leisterliste finden Sie auf der Webseite Ihres Versicherers.               Beschwerde bei einer DatenschutzAufsichtsbehörde: Sie sind be-
Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen zur Datenverarbeitung in der        rechtigt, unter den Voraussetzungen von Art. 77 DSGVO Beschwerde
Unternehmensgruppe und zur Geltendmachung Ihrer Betroffenen-               bei der Aufsichtsbehörde einzulegen, insbesondere in dem Mitglied-
rechte nach der DSGVO an das Unternehmen, mit dem Sie einen Ver-           staat ihres Aufenthaltsorts oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes,
sicherungsvertrag abgeschlossen haben.                                     wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden
                                                                           personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Das Be-
Externe Dienstleister:                                                     schwerderecht besteht unbeschadet eines anderweitigen verwaltungs-
Wir bedienen uns zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen      rechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs.
Pflichten zum Teil externer Dienstleister.
                                                                           Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist:
Eine Auflistung der von uns eingesetzten Auftragnehmer und Dienst-
leister sowie Kategorien von Dienstleistern, zu denen nicht nur vorüber-   Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht
gehende Geschäftsbeziehungen bestehen, können Sie der jeweils              Promenade 18
aktuellen Version der Dienstleisterliste auf unserer Internetseite unter   91522 Ansbach
www.vkb.de/datenschutz-downloads entnehmen oder beim Verant-               Telefon: +49 (0) 9 81 18 00 93-0
wortlichen für die Datenverarbeitung anfordern.                            Telefax: +49 (0) 9 81 18 00 93-8 00
                                                                           E-Mail: poststelle@lda.bayern.de
Weitere Empfänger:
Darüber hinaus können wir Ihre personenbezogenen Daten an weitere          Wir empfehlen Ihnen allerdings, sich mit Ihrem Anliegen zunächst
Empfänger übermitteln, wie etwa an Behörden zur Erfüllung ge-              immer an unseren Datenschutzbeauftragten zu wenden.
setzlicher Mitteilungspflichten (z.B. Sozialversicherungsträger, Finanz-
behörden oder Strafverfolgungsbehörden)                                    Ihre Anträge über die Ausübung Ihrer Rechte sollten nach Möglichkeit in
                                                                           Textform an die unter „Verantwortlicher für die Datenverarbeitung“ ge-
Dauer der Datenspeicherung                                                 nannte Anschrift mit dem Zusatz – Datenschutzbeauftragter – gerichtet
Wir löschen Ihre personenbezogenen Daten sobald sie für die oben ge-       werden.
nannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dabei kann es vor-
kommen, dass personenbezogene Daten für die Zeit aufbewahrt                Datenaustausch mit Ihrem früheren Versicherer bzw. Ihrem
werden, in der Ansprüche gegen unser Unternehmen geltend gemacht           Nachversicherer
werden können (insb. gesetzliche Verjährungsfrist von drei oder bis zu     Um Ihre Angaben bei Abschluss des Versicherungsvertrages bzw. Ihre
dreißig Jahren). Zudem speichern wir Ihre personenbezogenen Daten,         Angaben bei Eintritt des Versicherungsfalls überprüfen und bei Bedarf
soweit wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. Entsprechende Nachweis-      ergänzen zu können, kann im dafür erforderlichen Umfang und bei Vor-
und Aufbewahrungspflichten ergeben sich unter anderem aus dem              liegen einer Rechtsgrundlage ein Austausch von personenbezogenen
Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung und dem Geldwäschegesetz.            Daten mit dem von Ihnen im Antrag benannten früheren Versicherer
Die Speicherfristen betragen danach bis zu zehn Jahren.                    oder mit Nachversicherern erfolgen.

Betroffenenrechte                                                          Bonitätsprüfung
Ihnen stehen unter den gesetzlichen Voraussetzungen die nachfolgen-        Wir übermitteln Ihre Daten (Name, Adresse und ggf. Geburtsdatum)
den Rechte als betroffene Person zu, die Sie uns gegenüber geltend         zum Zweck der Bonitätsprüfung sowie zur Verifizierung Ihrer Adresse
machen können:                                                             (Prüfung auf Zustellbarkeit) und um Informationen zur Beurteilung des
                                                                           Zahlungsausfallrisikos auf Basis mathematisch-statistischer Verfahren
Auskunft: Sie sind jederzeit berechtigt, im Rahmen von Art. 15 DSGVO       unter Verwendung von Anschriftendaten zu erhalten an hierauf
von uns eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob wir Sie betreffende      spezialisierte Unternehmen, z.B. die infoscore Consumer Data GmbH,
personenbezogene Daten verarbeiten; ist dies der Fall, sind Sie im         Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Rechtsgrundlagen dieser Über-
Rahmen von Art. 15 DSGVO ferner berechtigt, Auskunft über diese            mittlungen sind Artikel 6 Absatz 1 a) DSGVO, Artikel 6 Absatz 1 b) und
personenbezogenen Daten sowie bestimmte weitere Informationen              Artikel 6 Absatz 1 f) der DSGVO. Übermittlungen auf der Grundlage
(u.a. Verarbeitungszwecke, Kategorien personenbezogener Daten,             dieser Bestimmungen dürfen nur erfolgen, soweit dies zur Wahr-
Kategorien von Empfängern, geplante Speicherdauer, die Herkunft der        nehmung berechtigter Interessen unseres Unternehmens oder Dritter
Daten, den Einsatz einer automatisierten Entscheidungsfindung und im       erforderlich ist und nicht die Interessen der Grundrechte und Grund-
Fall des Drittlandtransfer die geeigneten Garantien) und eine Kopie        freiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener
Ihrer Daten zu erhalten.                                                   Daten erfordern, überwiegen.
Berichtigung: Sie sind berechtigt, nach Art. 16 DSGVO von uns zu ver-      Detaillierte Informationen zur ICD im Sinne des Artikels 14 DSGVO,
langen, dass wir die über Sie gespeicherten personenbezogenen Daten        d.h. Informationen zum Geschäftszweck, zu Zwecken der Daten-
berichtigen, wenn diese unzutreffend oder fehlerhaft sind.                 speicherung, zu den Datenempfängern, zum Selbstauskunftsrecht, zum
Löschung: Sie sind berechtigt, unter den Voraussetzungen von Art. 17       Anspruch auf Löschung oder Berichtigung etc. entnehmen Sie bitte dem
DSGVO von uns zu verlangen, dass wir Sie betreffende personen-             Merkblatt „Information gem. Art. 14 DSGVO über die infoscore
bezogene Daten unverzüglich löschen. Das Recht auf Löschung besteht        Consumer Data GmbH („ICD“), das Sie unserer Homepage unter
u.a. nicht, wenn die Verarbeitung der personenbezogenen Daten              www.vkb.de/datenschutz-downloads entnehmen oder beim Verant-
erforderlich ist für (i) die Ausübung des Rechts auf freie Meinungs-       wortlichen für die Datenverarbeitung anfordern können.
äußerung und Information, (ii) zur Erfüllung einer rechtlichen Ver-
pflichtung, der wir unterliegen (z.B. gesetzliche Aufbewahrungs-           Datenübermittlung in ein Drittland
pflichten) oder (iii) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung       Eine Datenübermittlung in Drittstaaten (Staaten außerhalb des Euro-
von Rechtsansprüchen.                                                      päischen Wirtschaftsraums – EWR) findet nur statt, soweit die Voraus-
Einschränkung der Verarbeitung: Sie sind berechtigt, unter den Vor-        setzungen der Art. 44 ff. DSGVO vorliegen.
aussetzungen von Art. 18 DSGVO von uns zu verlangen, dass wir die Ver-     Dies bedeutet zum Beispiel, dass dem Drittstaat durch die EU-Kommis-
arbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einschränken.                      sion ein angemessenes Datenschutzniveau bestätigt wurde oder an-
Datenübertragbarkeit: Sie sind berechtigt, unter den Voraussetzun-         gemessene Datenschutzgarantien (z.B. EU-Standardvertragsklauseln)
gen von Art. 20 DSGVO von uns zu verlangen, dass wir Ihnen die Sie         in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Europäischen
betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt           Gerichtshofes vorhanden sind.
haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren             In Ausnahmen für bestimmte Fälle können Datenverarbeitungen z.B.
Format übergeben oder an einen Dritten zu übermitteln.                     auch mit Ihrer Einwilligung, aus wichtigen Gründen des öffentlichen
Widerruf: Sie haben das Recht, Ihre erteilte Einwilligung in die Ver-      Interesses oder zum Schutz lebenswichtiger Interessen erfolgen.
arbeitung personenbezogener Daten jederzeit mit Wirkung für die Zu-
kunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).                                 Automatisierte Einzelfallentscheidungen
                                                                           Auf Basis Ihrer Angaben zum Risiko, zu denen wir Sie bei Antragstellung
                                                                           befragen, entscheiden wir vollautomatisiert etwa über das Zustande-
                                                                           kommen oder die Kündigung des Vertrages, mögliche Risikoausschlüsse
                                                                           oder über die Höhe der von Ihnen zu zahlende Versicherungsprämie.

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Unsere automatisierten Entscheidungen sind auf statistische Daten-
modelle und Expertenwissen gestützt, die kontinuierlich weiterent-
wickelt werden und die Basis unserer Risikoprüfung bilden. Sie beruhen
auf von uns vorher festgelegten Regeln zur Prüfung und Gewichtung
der Informationen. Diese Regeln werden auch von unseren Service-Mit-
arbeitern im Fall des Versicherungsabschlusses per Telefon oder bei
Vertragsänderungen angewendet.
Aufgrund Ihrer Angaben zum Versicherungsfall, der zu Ihrem Vertrag
gespeicherten Daten sowie ggf. von Dritten hierzu erhaltenen
Informationen sowie aufgrund der mit Ihnen getroffenen vertraglichen
Vereinbarungen, wie dem Versicherungsvertrag und den allgemeinen
Versicherungsbedingungen entscheiden wir vollautomatisiert über
unsere Leistungspflicht. Die vollautomatisierten Entscheidungen be-
ruhen auf vom Unternehmen vorher festgelegten Regeln zur Ge-
wichtung der Informationen.
Sie haben das Recht, diese automatisierten Entscheidungen von einer
Person überprüfen zu lassen, Ihren eigenen Standpunkt darzulegen und
die Entscheidung anzufechten.

Änderung der Datenschutzhinweise
Wir behalten uns das Recht vor, diese Datenschutzinformationen jeder-
zeit zu ändern. Etwaige Änderungen werden durch Veröffentlichung
der geänderten Datenschutzinformationen auf unserer Webseite be-
kannt gemacht. Soweit nicht ein anderes bestimmt ist, werden solche
Änderungen sofort wirksam. Bitte prüfen Sie daher regelmäßig unsere
Webseite (www.vkb.de/datenschutz), damit Ihnen die jeweils aktuelle
Version der Datenschutzinformation vorliegt.

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                     Aktiengesellschaft


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                     Betriebliche Ergänzungs- / Krankenversicherung mit Anmeldepflicht

                     Allgemeine Hinweise zum Datenschutz für Arbeitgeber
                     Die Sicherheit personenbezogener Daten ist ein wichtiges Gut. Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, den
                     Schutz der Daten Ihrer Mitarbeiter sicherzustellen. Gerne unterstützen wir Sie dabei und geben Ihnen
                     Hinweise, was bei der Anmeldung von Mitarbeitern zur betrieblichen Krankenversicherung von Ihnen zu
                     beachten ist.

                     1. Was Sie beachten müssen:
                     Als Arbeitgeber melden Sie alle anmeldepflichtigen Mitarbeiter zur Teilnahme an der betrieblichen Kranken -
                     versicherung an.
                     Bitte informieren Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig, mindestens 2 Wochen vor der Anmeldung, über die Weiter -
                     gabe der personenbezogenen Daten an die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG. Die personenbezogenen
                     Daten umfassen Vorname, Name, Anrede, Geburtsdatum, Krankenversichertenstatus, Anschrift und Beginn
                     der Betriebszugehörigkeit.
                     Unser Service für Sie: Auf Wunsch erhalten Sie von uns eine Musterinformation, die Sie Ihren Mitarbeitern
                     und künftig neueingestellten Personen zur Verfügung stellen können. Das Muster können Sie individuell an
                     Ihren Betrieb anpassen.
                     Wird die Datenübermittlung auf das berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt, haben Ihre
                     Mitarbeiter das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, der Daten weiter gabe zu
                     widersprechen. Bei berechtigten Widersprüchen Ihrer Mitarbeiter dürfen Sie diese nicht zur betrieblichen
                     Krankenversicherung anmelden. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie nähere Informationen benötigen.
                     Wenn Anmeldungen im Einzelfall nicht möglich sind, lässt dies grundsätzlich den Vertrag über die betriebliche
                     Krankenversicherung unberührt. Dennoch sind zwei Folgen zu beachten: Die betroffenen Mitarbeiter können an
                     der betrieblichen Krankenversicherung zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr teilnehmen – eine Anmeldung
                     ist auch für die Zukunft ausgeschlossen. Zudem kann es je nach Betriebsgröße sein, dass der Vertrag nicht
                     mehr mit den vergünstigten Konditionen geführt werden kann oder eine betriebliche Kranken versicherung
                     überhaupt nicht möglich ist.

                     2. Wie es nach der Anmeldung weitergeht:
                     Nach der Anmeldung erhält jeder Mitarbeiter ein Begrüßungsschreiben von uns. Zudem stellen wir die
                     Versicherungsunterlagen, die Informationen zur Beantragung von Leistungen und das Merkblatt zur
                     Datenverarbeitung zur Verfügung. Für die Durchführung der betrieblichen Krankenversicherung benötigen
                     wir eine datenschutzrechtliche Einwilligungs- und Schweigepflichtentbindungserklärung. Diese holen
                     wir direkt von den einzelnen Personen ein. Anträge auf Versicherungsleistungen können wir nur dann
                     bearbeiten, wenn uns die Erklärung jeweils vorliegt.

                     3. Rechtsgrundlagen für die Datenübermittlung:
                     Eine Datenübermittlung darf nur stattfinden, wenn hierfür eine Rechtsgrundlage besteht. Gehen Sie wie oben
                     beschrieben vor, ist unserer Auffassung nach die Anmeldung aufgrund berechtigter Interessen datenschutz-
                     konform möglich. Die Datenübermittlung kann auf die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt
                     werden.
                     Je nach arbeitsrechtlicher Umsetzung können auch folgende Rechtsgrundlagen in Frage kommen:
                     ß Bei Vorliegen einer Betriebsvereinbarung: § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG
                     ß Bei Anspruch auf die bKV gemäß Arbeitsvertrag: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
                     ß Bei Einwilligung im Einzelfall: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
                     Nähere Informationen zu den möglichen Rechtsgrundlagen für die Anmeldung Ihrer Beschäftigten bei der
                     betrieblichen Krankenversicherung erhalten Sie gerne auf Anfrage.
33 99 28; 02/25 ek


                      Als Arbeitgeber sind Sie für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen bei der Übermittlung von Mitarbeiterdaten ver-
                      antwortlich. Die in diesem Merkblatt enthaltenen Hinweise stellen keine rechtsverbindlichen Informationen dar. Eine
                      Haftung der Bayerischen Beamtenkrankenkasse AG ist ausgeschlossen


                     FNR339928                                                                                            Seite 1 von 1 Seite
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