# DONAU Privatschutz Wohnen 2019, Haltung von Hunden: die Bedingungen im Volltext

> Ausgewertet von NAMMERT aus den veröffentlichten Bedingungen. Trotz Sorgfalt kann ein Wert falsch gelesen sein; rechtlich gilt nur die Polizze mit den dort genannten Bedingungen. Fehler bitte melden, wir korrigieren am selben Tag.

- https://nammert.at/bedingungen-tierhalterhaftpflicht-donau-privatschutz-wohnen-2019-hundehaltung.php
- Rechtlicher Träger: DONAU Versicherung AG Vienna Insurance Group
- Anfrage an den Makler: https://nammert.at/bedingungen-tierhalterhaftpflicht-donau-privatschutz-wohnen-2019-hundehaltung.php?household=single|couple|family|single_parent&deductible=0|1&over55=0|1&public_service=0|1&summary=…#anfrage
- Original beim Versicherer (PDF): [DONAU Privatschutz Wohnen Haushaltsversicherung: Glossar und Bedingungen (ABH 1005A Fassung 2018, Besondere Bedingungen 1005K Deckungsvariante Plus)](https://www.donauversicherung.at/fileadmin/09_FOS/01_de/datenblaetter/Glossar_Bedingungen_Wohnen_2019_Haushalt.pdf), Fassung Privatschutz Wohnen 2019, ABH 1005A Fassung 2018
- Original beim Versicherer (PDF): [DONAU Privatschutz Wohnen Eigenheimversicherung: Glossar und Bedingungen (AHVB/EHVB 1010A Version 2012 Fassung 2018, 1030K Deckungsvariante Plus)](https://www.donauversicherung.at/fileadmin/09_FOS/01_de/datenblaetter/Glossar_Bedingungen_Wohnen_2019_Eigenheim.pdf), Fassung Privatschutz Wohnen 2019, AHVB/EHVB 2005 Fassung 2018 (1010A)

## Auswertung nach Prüfpunkten

| Prüfpunkt | Regelung | Im Wortlaut | Fundstelle |
| --- | --- | --- | --- |
| Deckungssumme pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden | laut Polizze |  |  |
| Echte Vermögensschäden (ohne vorangehenden Personen- oder Sachschaden) | nicht geregelt |  |  |
| Höchstersatzleistung für alle Schäden eines Versicherungsjahres (Maximierung) | ja | Der Versicherer leistet für die innerhalb eines Versicherungsjahres eingetretenen Versicherungsfälle höchstens das Dreifache der jeweils maßgebenden Versicherungssumme. | AHVB Art. 5 Pkt. 2, Seite 66 |
| Selbstbeteiligung je Schadenfall | nicht geregelt |  |  |
| Mitversicherte Personen (Ehe- oder Lebenspartner, Kinder und weitere Haushaltsangehörige als Halter oder Führer des Hundes) | ja | Die Versicherung erstreckt sich auch auf die Schadensersatzverpflichtung des jeweiligen Verwahrers, Betreuers oder Verfügungsberechtigten. | EHVB Abschnitt B Z. 12 Pkt. 1, Seite 81 |
| Geltungsbereich (Deutschland, Europa, weltweit) | ja | Abweichend von Abschnitt B, Ziffer 12, Punkt 2 EHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz auf die ganze Erde. | 1010K Pkt. 5, Seite 90 |
| Vorübergehender Auslandsaufenthalt mit dem Hund: Höchstdauer und erfasste Länder | ja | Abweichend von Abschnitt B, Ziffer 12, Punkt 2 EHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz auf die ganze Erde. | 1010K Pkt. 5, Seite 90 |
| Vorsorgeversicherung für neu hinzukommende Risiken (zum Beispiel ein weiterer Hund) bis zur Anzeige | nicht geregelt |  |  |
| Besitzstandsgarantie: Leistungen des Vorvertrags gelten weiter, wenn sie besser waren | nicht geregelt |  |  |
| Best-Leistungs-Garantie: bessere Bedingungen eines anderen Anbieters gelten mit | nicht geregelt |  |  |
| Leistungsupdate: künftige Verbesserungen der Bedingungen gelten ohne Mehrbeitrag auch für bestehende Verträge | nicht geregelt |  |  |
| Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder Tod des Versicherungsnehmers | nicht geregelt |  |  |
| Mehrere Hunde in einem Vertrag und Rabatt ab dem zweiten Hund | ja | Sofern zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles der Versicherungsnehmer mehr als die angeführte Anzahl von Hunden hält, reduziert sich die Versicherungsleistung im Verhältnis der in der Polizze angeführten Anzahl von Tieren zur tatsächlichen Anzahl. | 1010K Pkt. 1, Seite 90 |
| Welpen aus eigenem Wurf beitragsfrei mitversichert, bis zu welchem Alter | nicht geregelt |  |  |
| Listenhunde und Kampfhunde nach Landesrecht versicherbar (in Spanien perros potencialmente peligrosos, PPP) | nicht geregelt |  |  |
| Hunde, die bereits gebissen haben oder behördlich als gefährlich eingestuft sind | nicht geregelt |  |  |
| Mindest- und Höchstalter des Hundes bei Vertragsbeginn | nicht geregelt |  |  |
| Pflegehunde aus dem Tierschutz und Hunde auf Probe | nicht geregelt |  |  |
| Assistenzhund, Blindenführhund und andere Begleithunde für Menschen mit Behinderung | nicht geregelt |  |  |
| Therapiehund und Besuchshund (Schule, Pflegeheim, Praxis) | nicht geregelt |  |  |
| Rettungshund und Suchhund im Einsatz und in der Ausbildung | nicht geregelt |  |  |
| Jagdhund im Jagdeinsatz und bei der jagdlichen Ausbildung | nicht geregelt |  |  |
| Schutzhund, Schutzdienst und Ausbildung im Beißtraining | nicht geregelt |  |  |
| Haftpflicht des nicht gewerbsmäßigen Hundehüters (Freunde, Nachbarn, Verwandte) mitversichert | ja | Die Versicherung erstreckt sich auch auf die Schadensersatzverpflichtung des jeweiligen Verwahrers, Betreuers oder Verfügungsberechtigten. | EHVB Abschnitt B Z. 12 Pkt. 1, Seite 81 |
| Gewerbliche Hundesitter, Gassigeher und Hundepensionen | ja | Die Versicherung erstreckt sich auch auf die Schadensersatzverpflichtung des jeweiligen Verwahrers, Betreuers oder Verfügungsberechtigten. | EHVB Abschnitt B Z. 12 Pkt. 1, Seite 81 |
| Personenschäden des Hundehüters selbst (Hund beißt die Person, die ihn betreut) | nicht geregelt |  |  |
| Ansprüche von Angehörigen und Mitversicherten untereinander (Personenschäden in der Familie) | ja | Abweichend von Artikel 7, Punkt 6.2 AHVB sind nur Schadensersatzansprüche der gemäß Abschnitt B, Ziffer 16, Punkte 3.1 und 3.2 EHVB versicherten Personen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. | 1010K Pkt. 4, Seite 90 |
| Führen des Hundes durch Minderjährige und Haftung bei Aufsichtspflicht | nicht geregelt |  |  |
| Beißschäden an Personen einschließlich Schmerzensgeld und Behandlungskosten | ja | die Erfüllung von Schadensersatzverpflichtungen, die dem Versicherungsnehmer wegen eines Personenschadens, eines Sachschadens oder eines Vermögensschadens, der auf einen versicherten Personen- oder Sachschaden zurückzuführen ist | AHVB Art. 1 Pkt. 2.1.1, Seite 65 |
| Schäden an Tieren Dritter (zum Beispiel bei einer Beißerei unter Hunden) | ja | Sachschäden sind die Beschädigung oder die Vernichtung von körperlichen Sachen. | AHVB Art. 1 Pkt. 2.3, Seite 65 |
| Tierarztkosten für verletzte fremde Tiere | nicht geregelt |  |  |
| Ungewollter Deckakt (Folgekosten bei der Hündin eines Dritten) | nicht geregelt |  |  |
| Gewollter Deckakt (Schäden beim vereinbarten Decken) | nein | Nur bei besonderer Vereinbarung besteht Versicherungsschutz für Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden an zum Belegen zugeführten Tieren. | EHVB Abschnitt B Z. 12 Pkt. 1, Seite 81 |
| Flurschaden auf Feldern, Wiesen und Wildflächen | nicht geregelt |  |  |
| Verkehrsunfall, den der Hund verursacht (Schäden an Fahrzeugen und Personen Dritter) | nicht geregelt |  |  |
| Schäden durch den Hund an geliehenen oder gemieteten Fahrzeugen (Kfz, Wohnmobil, Boot) | nein | Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen entliehen, gemietet, geleast oder gepachtet haben; | AHVB Art. 7 Pkt. 10.1, Seite 69 |
| Umweltschäden nach Umweltschadensgesetz (zum Beispiel an geschützten Arten oder Gewässern) | nicht geregelt |  |  |
| Mietsachschäden an gemieteten Wohnräumen (Türen, Böden, Wände) | nein | Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen entliehen, gemietet, geleast oder gepachtet haben; | AHVB Art. 7 Pkt. 10.1, Seite 69 |
| Schäden an Hotelzimmern und deren Einrichtung auf Reisen | nein | Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen entliehen, gemietet, geleast oder gepachtet haben; | AHVB Art. 7 Pkt. 10.1, Seite 69 |
| Schäden an Ferienwohnungen und Ferienhäusern samt Inventar | nein | Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen entliehen, gemietet, geleast oder gepachtet haben; | AHVB Art. 7 Pkt. 10.1, Seite 69 |
| Schäden an gemieteten, geliehenen oder geleasten beweglichen Sachen | nein | Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen entliehen, gemietet, geleast oder gepachtet haben; | AHVB Art. 7 Pkt. 10.1, Seite 69 |
| Allmählich entstandene Schäden durch Kratzen, Nagen oder Urin | nein | Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden an Sachen durch allmähliche Emission oder allmähliche Einwirkung von Temperatur, Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten, Feuchtigkeit | AHVB Art. 7 Pkt. 11, Seite 69 |
| Besuch von Hundeschule und Hundeausbildung (auch Sachkundekurs und Hundeführschein) | nicht geregelt |  |  |
| Hundesport, Agility, Turniere, Ausstellungen und Prüfungen | nicht geregelt |  |  |
| Verstoß gegen die Leinenpflicht (Schaden bleibt versichert) | nicht geregelt |  |  |
| Verstoß gegen die Maulkorbpflicht (Schaden bleibt versichert) | nicht geregelt |  |  |
| Gewerbliche oder berufliche Nutzung des Hundes (zum Beispiel Wachhund, Bürohund) | nicht geregelt |  |  |
| Hundezucht (Hobbyzucht und gewerbliche Zucht) | nicht geregelt |  |  |
| Forderungsausfall: Ersatz, wenn ein fremder Hundehalter den Schaden am Versicherten nicht bezahlen kann | nicht geregelt |  |  |
| Abwehr unberechtigter Ansprüche (passiver Rechtsschutz) einschließlich Gerichts- und Anwaltskosten | ja | Die Versicherung umfasst ferner die den Umständen nach gebotenen gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten der Feststellung und Abwehr einer von einem Dritten behaupteten Schadensersatzpflicht, und zwar auch dann, wenn sich der Anspruch als unberechtigt erweist. | AHVB Art. 5 Pkt. 5.2, Seite 66 |
| Kosten der Verteidigung im Straf- oder Bußgeldverfahren nach einem Hundeschaden | ja | Die Versicherung umfasst weiters die Kosten der über Weisung des Versicherers (siehe Artikel 8, Punkt 1.5) geführten Verteidigung in einem Straf- oder Disziplinarverfahren. | AHVB Art. 5 Pkt. 5.3, Seite 66 |
| Erfüllt die Pflichtversicherung nach Landeshundegesetz, österreichischem Landesrecht oder spanischem Recht (Ley 7/2023, PPP) | nicht geregelt |  |  |
| Versicherungsbestätigung für Behörde oder Ordnungsamt | nicht geregelt |  |  |
| Obliegenheit zur Anmeldung, Hundesteuer, Chip und Registrierung des Hundes | nicht geregelt |  |  |
| Obliegenheit zu Wesenstest, Sachkundenachweis oder Hundeführschein | nicht geregelt |  |  |
| Obliegenheit zur behördlichen Erlaubnis für gefährliche Hunde (in Spanien licencia PPP) | nicht geregelt |  |  |
| Obliegenheiten im Schadenfall (Meldefrist, kein Anerkenntnis ohne Zustimmung) | ja | Er hat den Versicherer umfassend und unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche ab Kenntnis, falls erforderlich auch fernmündlich, zu informieren. | AHVB Art. 8 Pkt. 1.4, Seite 70 |
| Tod, Abgabe oder Wechsel des Hundes (Vertragsende oder Umschreibung) | ja | Fällt ein versichertes Risiko vollständig und dauernd weg, so erlischt die Versicherung bezüglich dieses Risikos. | AHVB Art. 12 Pkt. 4, Seite 72 |
| Laufzeit und Kündigung (Frist, tägliche Kündbarkeit, Kündigung nach Schaden) | ja | Beträgt die vereinbarte Vertragsdauer mindestens ein Jahr, verlängert sich der Vertrag jedes Mal um ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragsdauer von einem der Vertragspartner gekündigt worden ist. | AHVB Art. 12 Pkt. 1, Seite 72 |
| Besondere Ausschlüsse (zum Beispiel Vorsatz, bestimmte Rassen, Hundekämpfe, Schäden am eigenen Eigentum) | nein | Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen der Personen, die den Schaden, für den sie von einem Dritten verantwortlich gemacht werden, rechtswidrig und vorsätzlich herbeigeführt haben. | AHVB Art. 7 Pkt. 2, Seite 68 |

## Volltext der Bedingungen: DONAU Privatschutz Wohnen Haushaltsversicherung: Glossar und Bedingungen (ABH 1005A Fassung 2018, Besondere Bedingungen 1005K Deckungsvariante Plus)

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DONAU Privatschutz Wohnen
  Haushaltsversicherung

           Glossar und Bedingungen


                                                                                      Seite 1 von 69
      Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
  registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                                 GLOSSAR
Polizze                                Eine Polizze ist eine private Urkunde, die das Zustandekommen
                                       und den Inhalt des Versicherungsvertrags zwischen dem
                                       Versicherungsnehmer und dem Versicherer beweist.
Versicherungsvertrag                   Der Versicherungsvertrag kommt durch übereinstimmende
                                       rechtsgeschäftliche Willenserklärungen des Versicherers und des
                                       Versicherungsnehmers zustande.
Versicherer                            Der Vertragspartner des Versicherungsnehmers, der sich zur
                                       Deckung des Risikos verpflichtet. Im vorliegenden Fall ist das:

                                       DONAU Versicherung AG Vienna Insurance Group
                                       Schottenring 15
                                       1010 Wien
                                       Österreich
Versicherungsnehmer                    Ein Versicherungsvertrag wird zwischen dem Versicherer und dem
                                       Versicherungsnehmer geschlossen. Der Versicherungsnehmer
                                       muss nicht zwingend die versicherte Person sein
Versicherte Person                     Die Person, deren zivilrechtliche Haftung Gegenstand des
                                       Versicherungsvertrages bildet bzw. der die Leistung aus dem
                                       Versicherungsvertrag zusteht
Prämie                                 Der Betrag, den der Versicherungsnehmer einem Versicherer als
                                       Gegenleistung für die Risikoabdeckung einmalig oder in Raten
                                       bezahlt
Versicherungsperiode                   Als Versicherungsperiode gilt der Zeitraum eines Jahres, wenn der
                                       Versicherungsvertrag nicht für kürzere Zeit abgeschlossen ist. Dies
                                       gilt auch dann, wenn die Jahresprämie vertragsgemäß in
                                       Teilbeträgen entrichtet wird.
Versicherungsbeginn                    Der Versicherungsbeginn bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem der
                                       Versicherer den Versicherungsschutz übernimmt.
Vertragsdauer                          Die Vertragsdauer beschreibt den zeitlichen Rahmen der
                                       Versicherung.
Versicherungsschutz                    Der Versicherungsschutz beschreibt die im Versicherungsvertrag
                                       dargelegte Leistung, die das Versicherungsunternehmen im
                                       Versicherungsfall zu erbringen hat.
Risiko                                 Das Risiko bezeichnet die Möglichkeit des Eintritts eines Schaden
                                       verursachenden Ereignisses (Schadenfall) bzw. eines Ereignisses
                                       aus welchem Schadenersatzverpflichtungen erwachsen oder
                                       erwachsen könnten.
Versicherungsfall                      Versicherungsfall ist der Eintritt des Ereignisses, das grundsätzlich
                                       eine     Leistungspflicht     des     Versicherers     bzw.    einen
                                       Leistungsanspruch des Versicherten entstehen lässt.
Versicherungssumme                     Die Versicherungssumme ist die Geldsumme, die als
                                       Versicherungsleistung im Versicherungsfall vom Versicherer nach
                                       dem Vertrag zu leisten ist.
Sachschaden                            Sachschäden sind die Beschädigung oder die Vernichtung von
                                       körperlichen Sachen.
Personenschaden                        Personenschäden sind die Tötung, Körperverletzung oder
                                       Gesundheitsschädigung von Menschen.
Vermögensschäden                       Sind solche Schäden, die weder Personenschäden noch
                                       Sachschäden sind.


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Serienschäden                          Mehrere auf derselben Ursache beruhende Schadenereignisse
                                       gelten als ein Versicherungsfall. Ferner gelten als ein
                                       Versicherungsfall Schadenereignisse, die auf gleichartigen, in
                                       zeitlichem Zusammenhang stehenden Ursachen beruhen, wenn
                                       zwischen diesen Ursachen ein rechtlicher, wirtschaftlicher oder
                                       technischer Zusammenhang besteht.
Obliegenheiten                         Gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Nebenpflichten des
                                       Versicherten/Versicherungsnehmers bzw. Auflagen, deren
                                       Verletzung einen Rechtsverlust (zB Leistungskürzung,
                                       Prämienerhöhung) zur Folge hat
Schadenmeldepflicht                    Die Schadenmeldepflicht ist die Anzeigepflicht im
                                       Versicherungsfall.
Schadenminderungspflicht               Die Schadensminderungspflicht beschreibt die Obliegenheit des
                                       Versicherungsnehmers, alles Zumutbare zu unternehmen, um den
                                       entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten.
Selbstbehalt                           Wurde ein Selbstbehalt vereinbart, hat der
                                       Versicherungsnehmer/Versicherte einen Teil des Schadens selbst
                                       zu tragen, sei es in Form eines Prozentsatzes oder eines fixen
                                       Betrages (Selbstbeteiligung).
Doppelversicherung                     Eine Doppelversicherung liegt vor, wenn für ein und dasselbe
                                       Objekt bzw. Interesse mehrere Versicherungsverträge zur Deckung
                                       des gleichen Risikos bestehen.
Unterversicherung                      Bei einer Unterversicherung ist die Versicherungssumme geringer
                                       als der Wert der versicherten Objekte. Der Versicherer kann seine
                                       Leistung im Teilschaden nach der so genannten Proportionalregel
                                       (Verhältnis, in dem die Versicherungssumme zum Ersatzwert steht)
                                       kürzen.
Überversicherung                       Bei einer Überversicherung ist die Versicherungssumme höher als
                                       der Wert der versicherten Objekte.
Erstes Risiko                          Im Schadenfall wird der tatsächliche Wert bis zur vereinbarten
                                       Versicherungssumme geleistet und zwar unabhängig vom
                                       Versicherungswert – es wird keine Unterversicherung eingewendet.
Verkehrswert                           Der Verkehrswert eines Gebäudes ist der erzielbare Verkaufspreis,
                                       wobei der Wert des Grundstückes außer Ansatz bleibt.
Zeitwert                               Der Zeitwert eines Gebäudes wird aus dem Neuwert durch Abzug
                                       eines dem Zustand des Gebäudes, insbesondere seines Alters und
                                       seiner Abnützung entsprechenden Betrages ermittelt.
Neuwert                                Als Neuwert eines Gebäudes gelten die ortsüblichen Kosten seiner
                                       Wiederherstellung einschließlich der Planungs- und
                                       Konstruktionskosten.
Brand                                  Brand ist ein Feuer, das sich mit schädigender Wirkung und aus
                                       eigener Kraft ausbreitet.
Blitzschlag                            Blitzschlag ist die unmittelbare Kraft- oder Wärmeeinrichtung eines
                                       Blitzes auf Sachen.
Explosion                              Explosion ist eine plötzlich verlaufende Kraftäußerung, die auf dem
                                       Ausdehnungsbestreben von Gasen oder Dämpfen beruht.
Einbruchdiebstahl                      Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn ein Täter in die versicherten
                                       Räumlichkeiten durch Eindrücken oder Aufbrechen von Türen,
                                       Fenstern oder anderen Gebäudeteilen einbricht; unter
                                       Überwindung erschwerender Hindernisse durch Öffnungen, die
                                       nicht zum Eintritt bestimmt sind, einsteigt; einschleicht und aus den
                                       versperrten versicherten Räumlichkeiten Sachen entfernt; durch
                                       Öffnen von Schlössern mittels Werkzeugen oder falscher Schlüssel
                                       eindringt; mit richtigen Schlüsseln eindringt, die der Täter durch
                                       Einbruchdiebstahl in anderen Räumlichkeiten als den versicherten

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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

[Seite 4]
                       durch Beraubung an sich gebracht hat.


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    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

[Seite 5]
Beraubung                            Beraubung ist die Wegnahme oder erzwungene Herausgabe von
                                     Sachen unter Anwendung oder Androhung tätlicher Gewalt gegen
                                     Personen.
Sturm                                Sturm ist eine wetterbedingte Luftbewegung, deren
                                     Geschwindigkeit am Versicherungsort mehr als 60 km/h beträgt.
Hagel                                Hagel ist ein wetterbedingter Niederschlag in Form von Eiskörnern.
Lawinen                              Lawinen sind an Berghängen abgehende Schnee- und Eismassen.
Lawinenluftdruck                     Lawinenluftdruck ist die von einer abgehenden Lawine verursachte
                                     Druckwelle.
Schneedruck                          Darunter versteht man die Krafteinwirkung durch natürlich
                                     angesammelte ruhende Schnee- oder Eismassen.
Überschwemmung                       Überschwemmung ist die Überflutung des Grund und Bodens des
                                     Versicherungsortes
                                     - durch außergewöhnliche Witterungsniederschläge
                                     - durch Kanalrückstau infolge von außergewöhnlichen
                                     Witterungsniederschlägen
                                     - durch Ausuferung von oberirdischen stehenden und fließenden
                                     Gewässern
Vermurung                            Vermurung entsteht durch eine Massenbewegung von Erdreich,
                                     Wasser, Schlamm und anderen Bestandteilen, die durch eine
                                     naturbedingte Wassereinwirkung ausgelöst wird.
Erdrutsch                            Erdrutsch ist eine naturbedingte Abwärtsbewegung von Boden-
                                     oder Gesteinsmassen auf einer unter der Oberfläche liegenden
                                     Gleitbahn.
Felssturz / Steinschlag              Das ist das naturbedingte Ablösen und Abstürzen von
                                     Gesteinsmassen im Gelände.
Flugzeugabsturz                      Darunter versteht man den Absturz oder Anprall von Luft- oder
                                     Raumfahrzeugen, deren Teilen oder Ladung.
Gebäude                              Als Gebäude gelten hier Baulichkeiten, die überwiegend
                                     Wohnzwecken dienen, wie z.B. Ein- und Mehrfamilienhäuser,
                                     Wohn- und Siedlungsbauten, Ferienhäuser, Wochenendhäuser etc.
Nebengebäude                         Als Nebengebäude gelten kleinere Objekte am
                                     Versicherungsgrundstück, wie Garagen, Holzschuppen, überdachte
                                     Abstellplätze für Fahrräder, KFZ und Müllkübel und –container.
                                     Nicht dazu zählen Stöcklgebäude, aufgelassene Wirtschafts- und
                                     Werkstättengebäude, gewerbliche und landwirtschaftliche
                                     Gebäude, Glas- und Gewächshäuser, Gebäude in Folienbauweise
                                     und dgl. sowie Objekte außerhalb des versicherten Grundstücks.
Einrichtung                          Als Einrichtung gilt hier der Inhalt von Wohnungen. Dieser umfasst
                                     alle beweglichen Sachen, die dem privaten Gebrauch oder
                                     Verbrauch dienen und sich im Eigentum des
                                     Versicherungsnehmers, des Ehegatten / Lebensgefährten, der
                                     Kinder und anderer Verwandter, die im gemeinsamen Haushalt
                                     wohnen, befinden. Dazu gehören auch fremde Sachen –
                                     ausgenommen die der Mieter, Untermieter und der gegen Entgelt
                                     beherbergten Gäste – soweit nicht aus einer anderen Versicherung
                                     Entschädigung erlangt werden kann sowie Geld und Geldeswerte,
                                     Sparbücher, Schmuck, Edelsteine und Edelmetalle, Briefmarken-
                                     und Münzensammlungen. Nicht zum Wohnungsinhalt gehören:
                                     Kraftfahrzeuge aller Art und deren Anhänger, Motorfahrräder,
                                     Motorboote und Segelboote samt Zubehör, Luftfahrzeuge,
                                     Handelswaren aller Art sowie Geschäfts- und Sammelgelder.
Mietwert                             Als Mietwert gilt der gesetzliche oder ortsübliche Mietzins für
                                     Wohnungen gleicher Art, Größe und Lage.


                                                                                                  Seite 5 von 69

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Mindestsicherungen                 Wohnungstüren, bei Ein- und Zweifamilienhäusern sämtliche
                                   Außentüren – ausgenommen Balkon- und Terrassentüren – haben
                                   folgende Sicherheitseinrichtungen aufzuweisen:
                                   - Zylinderschloss mit Sicherheitsbeschlag
                                   - bei mehrflügeligen Türen Schutz gegen Riegelzug
                                   - bei nach außen aufgehenden Türen Band- und Aushebesicherung
                                   - bei Holzzargen Sicherheitsschließblech
                                   - bei Glasteilen in Türen Vergitterung oder Durchbruch hemmende
                                   Verglasung.


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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                           BEDINGUNGEN UND KLAUSELN

1000A – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE SACHVERSICHERUNG (ABS)
         (Fassung 2018)

Analog zu den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

Diese Bedingungen enthalten allgemeine Vertragsbestimmungen und gelten als „Allgemeiner Teil“ für
jene Sachversicherungssparten, die auf die Geltung der ABS besonders hinweisen.

INHALTSVERZEICHNIS
Artikel 1  Anzeige von Gefahrenumständen bei Vertragsabschluss
Artikel 2  Gefahrerhöhung
Artikel 3  Sicherheitsvorschriften
Artikel 4  Versicherungsperiode, Prämie, Beginn und Voraussetzungen des Versicherungsschutzes
Artikel 5  Versicherungswert
Artikel 6  Mehrfache Versicherung
Artikel 7  Überversicherung, Doppelversicherung
Artikel 8  Begrenzung der Entschädigung, Unterversicherung
Artikel 9  Sachverständigenverfahren
Artikel 10 Schuldhafte Herbeiführung des Versicherungsfalles, Obliegenheiten im Schadensfall;
           betrügerisches Verhalten, Schadensminderungspflicht
Artikel 11 Zahlung der Entschädigung
Artikel 12 Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles
Artikel 13 Form der Erklärungen
Artikel 14 Automatische Vertragsverlängerung
Artikel 15 Sanktionsklausel
Artikel 16 Welche Gerichte sind im Falle von Streitigkeiten zuständig? Welches Recht ist
anzuwenden?
Anhang


                                            Artikel 1
                       Anzeige von Gefahrenumständen bei Vertragsabschluss

Der Versicherungsnehmer hat bei Abschluss des Vertrags alle ihm bekannten Umstände, die für die
Übernahme der Gefahr erheblich sind, dem Versicherer wahrheitsgemäß und vollständig anzuzeigen.
Ein Umstand, nach welchem der Versicherer ausdrücklich und in geschriebener Form gefragt hat, gilt
im Zweifel als erheblich. Bei schuldhafter Verletzung dieser Pflichten kann der Versicherer gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen der §§ 16 bis 21 VersVG vom Vertrag zurücktreten und von der
Verpflichtung zur Leistung frei werden.
Das Recht des Versicherers, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung über Gefahrenumstände
anzufechten, bleibt unberührt (§ 22 VersVG).


                                                  Artikel 2
                                               Gefahrerhöhung

1.    Nach Vertragsabschluss darf der Versicherungsnehmer ohne Einwilligung des Versicherers
      keine Gefahrerhöhung vornehmen oder deren Vornahme durch einen Dritten gestatten. Erlangt
      der Versicherungsnehmer davon Kenntnis, dass durch eine von ihm ohne Einwilligung des
      Versicherers vorgenommene oder gestattete Änderung die Gefahr erhöht ist oder tritt nach
      Abschluss des Versicherungsvertrages unabhängig vom Willen des Versicherungsnehmers


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     eine Erhöhung der Gefahr ein, so hat er dem Versicherer unverzüglich in geschriebener Form
     Anzeige zu erstatten.
2.   Tritt nach dem Vertragsabschluss eine Gefahrerhöhung ein, kann der Versicherer kündigen.
     Verletzt der Versicherungsnehmer eine der in Punkt 1 genannten Pflichten, ist der Versicherer
     außerdem gemäß den Voraussetzungen und Begrenzungen der §§ 23 bis 31 VersVG von der
     Verpflichtung zur Leistung frei.
3.   Die Bestimmungen der vorstehenden Absätze finden auch Anwendung auf eine in der Zeit
     zwischen Stellung und Annahme des Versicherungsantrages eingetretene Gefahrerhöhung, die
     dem Versicherer bei der Annahme des Antrags nicht bekannt war.


                                               Artikel 3
                                         Sicherheitsvorschriften

1.   Verletzt der Versicherungsnehmer gesetzliche, behördliche oder vereinbarte
     Sicherheitsvorschriften oder duldet er ihre Verletzung, kann der Versicherer innerhalb eines
     Monats, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt hat, die Versicherung mit
     einmonatiger Frist kündigen. Das Kündigungsrecht erlischt, wenn der Zustand wiederhergestellt
     ist, der vor der Verletzung bestanden hat.
2.   Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Schadensfall nach der
     Verletzung eintritt und die Verletzung auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des
     Versicherungsnehmers beruht. Die Verpflichtung zur Leistung bleibt bestehen, wenn die
     Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Schadensfalles oder soweit sie keinen Einfluss
     auf den Umfang der Entschädigung gehabt hat oder wenn zur Zeit des Schadensfalles trotz
     Ablaufs der in Punkt 1 beschriebenen Frist die Kündigung nicht erfolgt war.
3.   Im Übrigen gelten § 6 Absatz 1, 1a und 2 VersVG. Ist mit der Verletzung einer
     Sicherheitsvorschrift eine Gefahrerhöhung verbunden, finden ausschließlich die Bestimmungen
     über die Gefahrerhöhung, nicht aber die Regelungen des Punkts 2 Anwendung.


                                           Artikel 4
     Versicherungsperiode, Prämie, Beginn und Voraussetzungen des Versicherungsschutzes

1.   Als Versicherungsperiode gilt, wenn der Versicherungsvertrag nicht für eine kürzere Zeit
     abgeschlossen ist, der Zeitraum eines Jahres, und zwar auch dann, wenn die Jahresprämie
     vertragsgemäß in Teilbeträgen zu entrichten ist.
2.   Die erste oder die einmalige Prämie einschließlich Steuern ist vom Versicherungsnehmer gegen
     Übermittlung der Polizze sofort nach Abschluss des Versicherungsvertrages (Zugang der
     Polizze oder einer gesonderten Antragsannahmeerklärung) und Aufforderung zur
     Prämienzahlung zu zahlen.
3.   Der Versicherungsschutz beginnt mit dem vereinbarten Versicherungsbeginn, jedoch nur unter
     der Voraussetzung, dass der Versicherungsnehmer die erste oder einmalige Prämie
     einschließlich Steuern rechtzeitig, das heißt innerhalb von 14 Tagen, oder ohne schuldhaften
     Verzug zahlt.
     Die nähere Bestimmung des Beginns dieser Frist von 14 Tagen, die weiteren Voraussetzungen
     für die Leistungsfreiheit bei Zahlungsverzug oder bei nur teilweiser Zahlung der ersten oder
     einmaligen Prämie, die Bestimmung des Beginns des Versicherungsschutzes bei nicht
     rechtzeitiger Prämienzahlung sowie weitere Rechtsfolgen des Zahlungsverzugs sind in den §§
     38 und 39a VersVG geregelt.
4.   Die nicht rechtzeitige Zahlung der ersten oder einmaligen Prämie einschließlich Steuern
     berechtigt den Versicherer gemäß den Voraussetzungen des § 38 VersVG zum Rücktritt vom
     Vertrag.
5.   Die Folgeprämien sind zu den jeweils vereinbarten Fälligkeitsterminen zu zahlen.
     Die Rechtsfolgen des Zahlungsverzugs mit Folgeprämien sind in den §§ 39, 39a und 91
     VersVG geregelt.
6.   Wird der Versicherungsvertrag während der Versicherungsperiode oder sonst vorzeitig
     aufgelöst, so gebührt dem Versicherer die Prämie für die bis dahin verstrichene

                                                                                                Seite 8 von 69

                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     Vertragslaufzeit, soweit nicht Sonderbestimmungen anderes vorsehen (§ 40 Satz 1 VersVG).
     Endet der Versicherungsvertrag vor Ablauf der Vertragszeit wegen Wegfalls des Interesses,
     gebührt dem Versicherer die Prämie, die er hätte erheben können, wenn die Versicherung nur
     bis zu dem Zeitpunkt beantragt worden wäre, in welchem der Versicherer von dem Wegfall des
     Interesses Kenntnis erlangt (§ 68 Abs. 2 VersVG).


                                                Artikel 5
                                           Versicherungswert

1.   Spezielle Bestimmungen zum Versicherungswert
     1.1. Als Versicherungswert von Gebäuden kann vereinbart werden:
          1.1.1. der Neuwert.
                  Als Neuwert eines Gebäudes gelten die ortsüblichen Kosten seiner
                  Neuherstellung einschließlich der Konstruktions- und Planungskosten;
          1.1.2. der Zeitwert.
                  Der Zeitwert eines Gebäudes wird aus dem Neuwert durch Abzug eines dem
                  Zustand des Gebäudes, insbesondere seines Alters und seiner Abnützung
                  entsprechenden Betrags ermittelt;
          1.1.3. der Verkehrswert.
                  Der Verkehrswert eines Gebäudes ist der erzielbare Verkaufspreis, wobei der
                  Wert des Grundstücks außer Ansatz bleibt.
     1.2. Als Versicherungswert von Gebrauchsgegenständen und Betriebseinrichtungen
          kann vereinbart werden:
          1.2.1. der Neuwert.
                  Als Neuwert gelten die Kosten für die Wiederbeschaffung von neuen Sachen
                  gleicher Art und Güte;
          1.2.2. der Zeitwert.
                  Der Zeitwert wird aus dem Neuwert durch Abzug eines dem Zustand der Sache,
                  insbesondere ihres Alters und ihrer Abnützung entsprechenden Betrags ermittelt;
          1.2.3. der Verkehrswert.
                  Der Verkehrswert ist der erzielbare Verkaufspreis für die Sache.
     1.3. Als Versicherungswert von Waren und Vorräten gelten die Kosten für die
          Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung von Sachen gleicher Art und Güte.
          Ist bei Waren und Vorräten der erzielbare Verkaufspreis niedriger als die Kosten für die
          Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung, so gilt dieser als Versicherungswert.
     1.4. Als Versicherungswert gelten bei
          - Geld und Geldeswerten der Nennwert,
          - Sparbüchern ohne Klausel der Betrag des Guthabens bei Eintritt des
              Schadensereignisses,
          - Sparbüchern mit Klausel die Kosten des Kraftloserklärungsverfahrens,
          - Wertpapieren mit amtlichem Kurs die jeweils letzte amtliche Notierung vor Eintritt des
              Schadensereignisses,
          - sonstigen Wertpapieren der Marktpreis bei Eintritt des Schadensereignisses.
     1.5. Als Versicherungswert von Datenträgern mit den darauf befindlichen Programmen und
          Daten, Reproduktionshilfsmitteln, Urkunden, Mustern, Prototypen u. dgl. gelten
          die Kosten für die Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung.
     1.6. Als Versicherungswert behördlich zugelassener Straßen-, Wasser- und
          Luftfahrzeuge sowie sonstiger, in den Punkten 1.2. bis 1.5. nicht genannter
          beweglicher Sachen gilt der Verkehrswert.


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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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2.   Allgemeine Bestimmungen zum Versicherungswert
     2.1. Unabhängig von den Bestimmungen der Punkte 1.1. bis 1.6. gilt als Versicherungswert
          jedenfalls der Verkehrswert:
          2.1.1. bei Sachen von historischem oder künstlerischem Wert, bei denen die
                 Alterung im Allgemeinen zu keiner Entwertung führt;
          2.1.2. bei beweglichen Sachen, die gewerbsmäßig verliehen werden, z. B.
                 Leihbücher, Leihvideobänder, Leihmaschinen und Leihgeräte.
     2.2. Bei der Ermittlung des Versicherungswertes wird ein persönlicher Liebhaberwert nicht
          berücksichtigt.


                                            Artikel 6
                         Mehrfache Versicherung, vereinbarter Selbstbehalt

1.   Nimmt der Versicherungsnehmer bei einem anderen Versicherer für das versicherte Interesse
     eine Versicherung gegen dieselben Gefahren, hat er dem Versicherer unverzüglich den
     anderen Versicherer und die Versicherungssumme anzuzeigen.
2.   Ist vereinbart, dass der Versicherungsnehmer einen Teil des Schadens selbst zu tragen hat
     (vereinbarter Selbstbehalt), darf er für diesen Teil keine andere Versicherung nehmen.
     Andernfalls wird die Entschädigung so ermäßigt, dass der Versicherungsnehmer den
     vereinbarten Teil des Schadens selbst trägt.


                                             Artikel 7
                               Überversicherung, Doppelversicherung

1.   Die Versicherung darf nicht zu einer Bereicherung führen.
     Auch wenn die Versicherungssumme den Versicherungswert übersteigt (Überversicherung), hat
     der Versicherer nicht mehr als die bedingungsgemäße Entschädigung zu erbringen.
2.   Übersteigt die Versicherungssumme den Versicherungswert erheblich, können der
     Versicherungs-nehmer und der Versicherer nach § 51 VersVG eine Herabsetzung der
     Versicherungssumme und der Prämie verlangen.
3.   Im Falle der Doppelversicherung gelten die §§ 59 und 60 VersVG.


                                           Artikel 8
                        Begrenzung der Entschädigung, Unterversicherung

1.   Die Versicherungssumme bildet die Grenze für die Entschädigung des Versicherers, wobei die
     Entschädigung für die unter jeder einzelnen Position der Polizze versicherten Sachen durch die
     für die betreffende Position angegebene Versicherungssumme begrenzt ist.
2.   Ist die Versicherungssumme niedriger als der Versicherungswert (siehe die Bestimmungen über
     den Versicherungswert in den „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“ der betreffenden
     Sachversicherungsparte – Unterversicherung), wird der Schaden nur nach dem Verhältnis der
     Versicherungssumme zum Versicherungswert ersetzt. Ob Unterversicherung vorliegt, ist für
     jede Position der Polizze gesondert festzustellen.
3.   Ist bei einer Position der Polizze ausdrücklich „Erstes Risiko“ vermerkt, so werden Schäden bis
     zu der angegebenen Versicherungssumme voll ersetzt.


                                              Artikel 9
                                      Sachverständigenverfahren

1.   Die Vertragspartner können in geschriebener Form vereinbaren, dass Ursache und Höhe des
     Schadens durch ein Sachverständigenverfahren festgestellt werden.


                                                                                               Seite 10 von 69

                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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2.    Die Vereinbarung über das Sachverständigenverfahren hat mindestens zu enthalten:
      - Art und Umfang der Fragestellungen an die Sachverständigen,
      - Namen der Sachverständigen; jeder Vertragspartner benennt seinen Sachverständigen und
        beauftragt ihn, seine Feststellung zu treffen.
3.    Beide Sachverständige wählen vor Beginn des Feststellungsverfahrens einen dritten als
      Obmann.
      Einigen sie sich nicht, wird der Obmann auf Antrag eines Vertragspartners oder beider
      Vertragspartner durch das für den Schadensort zuständige Bezirksgericht ernannt.
4.    Die Sachverständigen übergeben ihre Feststellung gleichzeitig dem Versicherer und dem
      Versicherungsnehmer. Weichen die Feststellungen voneinander ab, übergibt der Versicherer
      sie unverzüglich dem Obmann. Dieser entscheidet über die strittig gebliebenen Punkte
      innerhalb der Grenzen beider Feststellungen und übergibt seine Feststellung gleichzeitig dem
      Versicherer und dem Versicherungsnehmer.
5.    Die Feststellungen, die die Sachverständigen im Rahmen ihrer Zuständigkeit treffen, sind
      verbindlich und der Berechnung der Entschädigung zugrunde zu legen, wenn nicht
      nachgewiesen wird, dass sie offenbar von der wirklichen Sachlage erheblich abweichen. Im
      Übrigen gilt § 64 Abs. 2 VersVG.
6.    Sofern nicht etwas anderes vereinbart ist, trägt jede Partei die Kosten ihres Sachverständigen;
      die Kosten des Obmanns tragen beide Parteien je zur Hälfte.
7.    Durch das Sachverständigenverfahren werden die Obliegenheiten des Versicherungsnehmers
      im Schadensfall nicht berührt.


                                           Artikel 10
Schuldhafte Herbeiführung des Versicherungsfalles, Obliegenheiten im Schadensfall; betrügerisches
                             Verhalten, Schadensminderungspflicht

Soweit nichts anderes vereinbart ist, gilt:
1.   Wenn der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
     verantwortlichen Personen den Schaden vorsätzlich oder grobfahrlässig herbeiführt, ist der
     Versicherer dem Versicherungsnehmer gegenüber von jeder Verpflichtung zur Leistung aus
     diesem Schadensfall frei.
2.   Als Obliegenheit, deren Verletzung durch den Versicherungsnehmer nach Eintritt des
     Versicherungsfalles die Freiheit des Versicherers von der Verpflichtung zur Leistung gemäß den
     Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 Abs. 3 VersVG bewirkt, wird bestimmt, dass dem
     Versicherer im Zuge der Schadensabwicklung alle Angaben (auch mündliche) vollständig und
     wahrheitsgetreu zu machen sind.
3.   Ist der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
     verantwortlichen Personen wegen des vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführten
     Schadens oder wegen eines bei der Feststellung der Leistungspflicht oder bei der Ermittlung
     der Entschädigung begangenen Betrugs oder Betrugsversuches rechtskräftig zu einer Strafe
     verurteilt, so gilt die Leistungsfreiheit als festgestellt.
4.   Die Schadensminderungspflicht nach Maßgabe des § 62 VersVG findet Anwendung.


                                               Artikel 11
                                       Zahlung der Entschädigung

Geldleistungen des Versicherers sind mit Beendigung der zur Feststellung des Schadensfalles und
des Umfangs der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen fällig. Es gilt § 11 VersVG.
Für die Zahlung der Entschädigung sind außerdem die in den Versicherungsbedingungen der
betreffenden Sachversicherungssparte oder in sonstigen vertraglichen Vereinbarungen getroffenen
speziellen Regelungen zu beachten (z. B. Wiederherstellungsklauseln in Neuwertversicherungen).


                                            Artikel 12
                           Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles

                                                                                                Seite 11 von 69

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             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1.    Sofern in den Versicherungsbedingungen der betreffenden Sachversicherungssparte oder einer
      sonstigen vertraglichen Vereinbarung keine abweichende Regelung getroffen ist, können nach
      Eintritt des Schadensfalls sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer den
      Versicherungsvertrag kündigen.
2.    Die Kündigung ist jederzeit, jedoch nur bis zum Ablauf eines Monats seit dem Abschluss der
      Verhandlungen über die Entschädigung zulässig.
      Der Versicherer hat eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten.
      Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen späteren Zeitpunkt als den Schluss der
      laufenden Versicherungsperiode kündigen.
3.    Hat der Versicherungsnehmer einen Entschädigungsanspruch arglistig erhoben, ist der
      Versicherer berechtigt, den Versicherungsvertrag nach Ablehnung des
      Entschädigungsanspruches mit sofortiger Wirkung zu kündigen.


                                                Artikel 13
                                           Form der Erklärungen

Für sämtliche Anzeigen und Erklärungen des Versicherungsnehmers ist die geschriebene Form
erforderlich, sofern nicht die Schriftform ausdrücklich und mit gesonderter Erklärung vereinbart wurde
oder sofern nicht aufgrund zwingender gesetzlicher Regelungen Erklärungen auch in anderer Form
wirksam erfolgen können. Der geschriebenen Form wird durch Zugang eines Texts in Schriftzeichen
entsprochen, aus dem die Person des Erklärenden hervorgeht (z. B. Telefax oder E-Mail). Schriftform
bedeutet, dass dem Erklärungsempfänger das Original der Erklärung mit eigenhändiger Unterschrift
des Erklärenden zugehen muss.


                                              Artikel 14
                                   Automatische Vertragsverlängerung


Beträgt die vereinbarte Vertragsdauer mindestens ein Jahr, verlängert sich der Vertrag jedes Mal um
ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragsdauer von einem der
Vertragspartner gekündigt worden ist.
Ist der Versicherungsnehmer Verbraucher (d. h. der Abschluss des Versicherungsvertrages gehört
nicht zum Betrieb eines Unternehmens des Versicherungsnehmers), so wird der Vertrag für ihn nur
dann verbindlich um ein weiteres Jahr verlängert, wenn ihm frühestens sechs und spätestens vier
Monate vor jedem Ablauf der Vertragsdauer ein besonderer Hinweis des Versicherers zugeht, in dem
der Verbraucher auf das Kündigungsrecht, die dreimonatige Kündigungsfrist, den notwendigen
Zugang der Kündigung beim Versicherer vor Beginn dieser Frist, die für die Kündigung erforderliche
Schriftform sowie auf die Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr bei unterbliebener, verspäteter
oder fehlerhafter Kündigung aufmerksam gemacht wird.
Beträgt die Vertragsdauer weniger als ein Jahr, erlischt der Vertrag ohne Kündigung.


                                                 Artikel 15
                                              Sanktionsklausel

Es besteht – unbeschadet der übrigen Vertragsbestimmungen – Versicherungsschutz nur, soweit und
solange dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder
Finanzsanktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Republik Österreich
entgegenstehen.
Dies gilt auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinten
Nationen, der Vereinigten Staaten von Amerika oder anderer Länder, soweit dem nicht europäische
oder österreichische Rechtsvorschriften entgegenstehen.


                                                                                                 Seite 12 von 69

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                              ARTIKEL 16
      Welche Gerichte sind im Falle von Streitigkeiten zuständig? Welches Recht ist anzuwenden?


Für Streitigkeiten aus dem Versicherungsverhältnis und über dessen Bestehen gilt Folgendes:
Der Versicherungsnehmer kann nur vor dem sachlichen zuständigen Gericht seines Wohnsitzes,
gewöhnlichen Aufenthaltsortes oder Ortes seiner Beschäftigung geklagt werden, wenn er Verbraucher
im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes ist. Ist er Unternehmer, kann er auch vor dem sachlich
zuständigen Gericht seines Unternehmenssitzes oder in 1010 Wien geklagt werden.
Der Versicherer kann jedenfalls vor dem sachlich zuständigen Gericht in 1010 Wien geklagt werden.

Auf das Versicherungsverhältnis ist österreichisches Recht mit Ausnahme der in Österreich geltenden
Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts anzuwenden.

ANHANG
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz 1958 (VersVG – BGBl. Nr. 2/1959 idF. BGBl. I Nr. 17/2018)

VersVG
§ 6.
(1)  Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfalles
     dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll,
     so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist.
     Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis
     erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine
     unverschuldete anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf
     die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.
(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
     zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
     Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie
     zurückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die
     keinen Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein,
     wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.
(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr oder
     der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwendbarkeit
     des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen,
     wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalles oder soweit sie keinen Einfluss
     auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
     des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht
     ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit
     nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung
     solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam
     sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des
     Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung
     Einfluss gehabt hat.
(4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
     sein soll, ist unwirksam.
(5) Der Versicherer kann aus einer fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
     wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen ausgefolgt worden sind oder ihm
     eine andere Urkunde ausgefolgt worden ist, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
§ 11.
(1)   Geldleistungen des Versicherers sind mit Beendigung der zur Feststellung des Versicherungsfalles und des
      Umfanges der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen fällig.
(2)   Sind diese Erhebungen bis zum Ablauf eines Monates seit der Anzeige des Versicherungsfalles nicht
      beendet, so kann der Versicherungsnehmer in Anrechnung auf die Gesamtforderung Abschlagszahlungen
      in der Höhe des Betrages verlangen, den der Versicherer nach Lage der Sache mindestens zu zahlen hat.
(3)   Der Lauf der Frist ist gehemmt, solange die Beendigung der Erhebungen infolge eines Verschuldens des


                                                                                                   Seite 13 von 69

                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      Versicherungsnehmers gehindert ist.
(4)   Eine Vereinbarung, durch welche der Versicherer von der Verpflichtung, Verzugszinsen zu zahlen, befreit
      wird, ist unwirksam.
§ 16.
(1)   Der Versicherungsnehmer hat beim Abschluß des Vertrages alle ihm bekannten Umstände, die für die
      Übernahme der Gefahr erheblich sind, dem Versicherer anzuzeigen. Erheblich sind jene Gefahrumstände,
      die geeignet sind, auf den Entschluß des Versicherers, den Vertrag überhaupt oder zu den vereinbarten
      Bestimmungen abzuschließen, einen Einfluß auszuüben. Ein Umstand, nach welchem der Versicherer
      ausdrücklich und in geschriebener Form gefragt hat, gilt im Zweifel als erheblich.
(2)   Ist dieser Vorschrift zuwider die Anzeige eines erheblichen Umstandes unterblieben, so kann der
      Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Das gleiche gilt, wenn die Anzeige eines erheblichen Umstandes
      deshalb unterblieben ist, weil sich der Versicherungsnehmer der Kenntnis des Umstandes arglistig entzogen
      hat.
(3)   Der Rücktritt ist ausgeschlossen, wenn der Versicherer den nicht angezeigten Umstand kannte. Er ist auch
      ausgeschlossen, wenn die Anzeige ohne Verschulden des Versicherungsnehmers unterblieben ist; hat
      jedoch der Versicherungsnehmer einen Umstand nicht angezeigt, nach dem der Versicherer nicht
      ausdrücklich und genau umschrieben gefragt hat, so kann dieser vom Vertrag nur dann zurücktreten, wenn
      die Anzeige vorsätzlich oder grob fahrlässig unterblieben ist.
§ 17.
(1)   Der Versicherer kann vom Vertrag auch dann zurücktreten, wenn über einen erheblich Umstand eine
      unrichtige Anzeige gemacht worden ist.
(2)   Der Rücktritt ist ausgeschlossen, wenn die Unrichtigkeit dem Versicherer bekannt war oder die Anzeige
      ohne Verschulden des Versicherungsnehmers unrichtig gemacht worden ist.
§ 18.
Hatte der Versicherungsnehmer die Gefahrenumstände an Hand von vom Versicherer in geschriebener Form
gestellter Fragen anzuzeigen, so kann der Versicherer wegen unterbliebener Anzeige eines Umstandes, nach
dem nicht ausdrücklich und genau umschrieben gefragt worden ist, nur im Falle arglistiger Verschweigung
zurücktreten.
§ 19.
Wird der Vertrag von einem Bevollmächtigten oder von einem Vertreter ohne Vertretungsmacht abgeschlossen,
so kommt für das Rücktrittsrecht des Versicherers nicht nur die Kenntnis und die Arglist des Vertreters, sondern
auch die Kenntnis und die Arglist des Versicherungsnehmers in Betracht. Der Versicherungsnehmer kann sich
darauf, daß die Anzeige eines erheblichen Umstandes ohne Verschulden unterblieben oder unrichtig gemacht ist,
nur berufen, wenn weder dem Vertreter noch ihm selbst ein Verschulden zur Last fällt.
§ 20.
(1)   Der Rücktritt ist nur innerhalb eines Monates zulässig. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der
      Versicherer von der Verletzung der Anzeigepflicht Kenntnis erlangt.
(2)   Der Rücktritt ist gegenüber dem Versicherungsnehmer zu erklären. Im Falle des Rücktrittes sind, soweit
      dieses Bundesgesetz nicht in Ansehung der Prämie etwas anderes bestimmt, beide Teile verpflichtet,
      einander die empfangenen Leistungen zurückzugewähren; eine Geldsumme ist von dem Zeitpunkt des
      Empfanges an zu verzinsen.
§ 21.
Tritt der Versicherer zurück, nachdem der Versicherungsfall eingetreten ist, so bleibt seine Verpflichtung zur
Leistung gleichwohl bestehen, wenn der Umstand, in Ansehung dessen die Anzeigepflicht verletzt ist, keinen
Einfluß auf den Eintritt des Versicherungsfalles und auf den Umfang der Leistung des Versicherers gehabt hat.
§ 22.
Das Recht des Versicherers, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung über Gefahrumstände anzufechten, bleibt
unberührt.
§ 23.
(1)   Nach Abschluß des Vertrages darf der Versicherungsnehmer ohne Einwilligung des Versicherers weder
      eine Erhöhung der Gefahr vornehmen noch ihre Vornahme durch einen Dritten gestatten.
(2)   Erlangt der Versicherungsnehmer davon Kenntnis, daß durch eine von ihm ohne Einwilligung des
      Versicherers vorgenommene oder gestattete Änderung die Gefahr erhöht ist, so hat er dem Versicherer
      unverzüglich Anzeige zu machen.
§ 24.
(1)   Verletzt der Versicherungsnehmer die Vorschrift des § 23 Abs. 1, so kann der Versicherer das
      Versicherungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Beruht die Verletzung nicht auf
      einem Verschulden des Versicherungsnehmers, so muß dieser die Kündigung erst mit dem Ablauf eines
      Monates gegen sich gelten lassen.
(2)   Das Kündigungsrecht erlischt, wenn es nicht innerhalb eines Monates von dem Zeitpunkt an ausgeübt wird,
      in welchem der Versicherer von der Erhöhung der Gefahr Kenntnis erlangt, oder wenn der Zustand
      wiederhergestellt ist, der vor der Erhöhung bestanden hat.


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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§ 25.
(1)   Der Versicherer ist im Fall einer Verletzung der Vorschrift des § 23 Abs. 1 von der Verpflichtung zur Leistung
      frei, wenn der Versicherungsfall nach der Erhöhung der Gefahr eintritt.
(2)   Die Verpflichtung des Versicherers bleibt bestehen, wenn die Verletzung nicht auf einem Verschulden des
      Versicherungsnehmers beruht. Der Versicherer ist jedoch auch in diesem Fall von der Verpflichtung zur
      Leistung frei, wenn die im § 23 Abs. 2 vorgesehene Anzeige nicht unverzüglich gemacht wird und der
      Versicherungsfall später als einen Monat nach dem Zeitpunkt eintritt, in welchem die Anzeige dem
      Versicherer hätte zugehen müssen, es sei denn, daß ihm in diesem Zeitpunkt die Erhöhung der Gefahr
      bekannt war.
(3)   Die Verpflichtung des Versicherers zur Leistung bleibt auch dann bestehen, wenn zur Zeit des Eintritts des
      Versicherungsfalls die Frist für die Kündigung des Versicherers abgelaufen und eine Kündigung nicht erfolgt
      ist oder wenn die Erhöhung der Gefahr keinen Einfluß auf den Eintritt des Versicherungsfalls oder soweit sie
      keinen Einfluß auf den Umfang der Leistung des Versicherers gehabt hat.
§ 26.
Die Vorschriften der §§ 23 bis 25 sind nicht anzuwenden, wenn der Versicherungsnehmer zu der Erhöhung der
Gefahr durch das Interesse des Versicherers oder durch ein Ereignis, für das der Versicherer haftet, oder durch
ein Gebot der Menschlichkeit veranlaßt wird.
§ 27.
(1)   Tritt nach dem Abschluß des Vertrages unabhängig vom Willen des Versicherungsnehmers eine Erhöhung
      der Gefahr ein, so ist der Versicherer berechtigt, das Versicherungsverhältnis unter Einhaltung einer
      Kündigungsfrist von einem Monat zu kündigen. Das Kündigungsrecht erlischt, wenn es nicht innerhalb eines
      Monats von dem Zeitpunkt an ausgeübt wird, in dem der Versicherer von der Erhöhung der Gefahr Kenntnis
      erlangt hat, oder wenn der Zustand wiederhergestellt ist, der vor der Erhöhung bestanden hat.
(2)   Der Versicherungsnehmer hat, sobald er von der Erhöhung der Gefahr Kenntnis erlangt, dem Versicherer
      unverzüglich Anzeige zu machen.
(3)   Ist die Erhöhung der Gefahr durch allgemein bekannte Umstände verursacht, die nicht nur auf die Risken
      bestimmter Versicherungsnehmer einwirken, etwa durch eine Änderung von Rechtsvorschriften, so erlischt
      das Kündigungsrecht des Versicherers nach Abs. 1 erst nach einem Jahr und ist Abs. 2 nicht anzuwenden.
§ 28.
(1)   Wird die im § 27 Abs. 2 vorgesehene Anzeige nicht unverzüglich gemacht, so ist der Versicherer von der
      Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Versicherungsfall später als einen Monat nach dem Zeitpunkt
      eintritt, in welchem die Anzeige dem Versicherer hätte zugehen müssen.
(2)   Die Verpflichtung des Versicherers bleibt bestehen, wenn ihm die Erhöhung der Gefahr in dem Zeitpunkt
      bekannt war, in welchem ihm die Anzeige hätte zugehen müssen. Das gleiche gilt, wenn zur Zeit des
      Eintritts des Versicherungsfalls die Frist für die Kündigung des Versicherers abgelaufen und eine Kündigung
      nicht erfolgt ist oder wenn die Erhöhung der Gefahr keinen Einfluß auf den Eintritt des Versicherungsfalls
      oder soweit sie keinen Einfluß auf den Umfang der Leistung des Versicherers gehabt hat.
§ 29.
Eine unerhebliche Erhöhung der Gefahr kommt nicht in Betracht. Eine Erhöhung der Gefahr kommt auch dann
nicht in Betracht, wenn nach den Umständen als vereinbart anzusehen ist, daß das Versicherungsverhältnis
durch die Erhöhung der Gefahr nicht berührt werden soll.
§ 30.
Die Vorschriften der §§ 23 bis 29 sind auch auf eine in der Zeit zwischen Stellung und Annahme des
Versicherungsantrages eingetretene Erhöhung der Gefahr anzuwenden, die dem Versicherer bei der Annahme
des Antrages nicht bekannt war.
§ 31.
(1)   Liegen die Voraussetzungen, unter denen der Versicherer nach den Vorschriften dieses Kapitels zum
      Rücktritt oder zur Kündigung berechtigt ist, nur für einen Teil der Gegenstände oder Personen vor, auf die
      sich die Versicherung bezieht, so steht dem Versicherer das Recht des Rücktrittes oder der Kündigung für
      den übrigen Teil nur zu, wenn anzunehmen ist, daß für diesen allein der Versicherer den Vertrag unter den
      gleichen Bestimmungen nicht geschlossen hätte.
(2)   Macht der Versicherer von dem Recht des Rücktrittes oder der Kündigung für einen Teil der Gegenstände
      oder Personen Gebrauch, so ist der Versicherungsnehmer berechtigt, das Versicherungsverhältnis für den
      übrigen Teil zu kündigen; die Kündigung kann jedoch nicht für einen späteren Zeitpunkt als den Schluß der
      Versicherungsperiode erklärt werden, in welcher der Rücktritt des Versicherers oder seine Kündigung
      wirksam wird.
(3)   Liegen die Voraussetzungen, unter denen der Versicherer wegen einer Verletzung der Vorschriften über die
      Erhöhung der Gefahr von der Verpflichtung zur Leistung frei ist, für einen Teil der Gegenstände oder
      Personen vor, auf die sich die Versicherung bezieht, so ist die Vorschrift des Abs. 1 auf die Befreiung
      entsprechend anzuwenden.
§ 33.
(1)   Der Versicherungsnehmer hat den Eintritt des Versicherungsfalles, nachdem er von ihm Kenntnis erlangt


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      hat, unverzüglich dem Versicherer anzuzeigen.
(2)   Auf eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll, wenn
      der Pflicht zur Anzeige des Versicherungsfalles nicht genügt wird, kann sich der Versicherer nicht berufen,
      sofern er in anderer Weise von dem Eintritt des Versicherungsfalles rechtzeitig Kenntnis erlangt hat.
§ 38.
(1)   Ist die erste oder einmalige Prämie innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss des Versicherungsvertrags
      und nach der Aufforderung zur Prämienzahlung nicht gezahlt, so ist der Versicherer, solange die Zahlung
      nicht bewirkt ist, berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Es gilt als Rücktritt, wenn der Anspruch auf die
      Prämie nicht innerhalb dreier Monate vom Fälligkeitstag an gerichtlich geltend gemacht wird.
(2)   Ist die erste oder einmalige Prämie zur Zeit des Eintritts des Versicherungsfalls und nach Ablauf der Frist
      des Abs. 1 noch nicht gezahlt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn,
      dass der Versicherungsnehmer an der rechtzeitigen Zahlung der Prämie ohne sein Verschulden verhindert
      war.
(3)   Die Aufforderung zur Prämienzahlung hat die im Abs. 1 und 2 vorgesehenen Rechtsfolgen nur, wenn der
      Versicherer den Versicherungsnehmer dabei auf diese hingewiesen hat.
(4)   Die Nichtzahlung von Zinsen oder Kosten löst die Rechtsfolgen der Abs. 1 und 2 nicht aus.
§ 39.
(1)   Wird eine Folgeprämie nicht rechtzeitig gezahlt, so kann der Versicherer dem Versicherungsnehmer auf
      dessen Kosten schriftlich eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen bestimmen; zur Unterzeichnung
      genügt eine Nachbildung der eigenhändigen Unterschrift. Dabei sind die Rechtsfolgen anzugeben, die nach
      Abs. 2 und 3 mit dem Ablauf der Frist verbunden sind. Eine Fristbestimmung, ohne Beachtung dieser
      Vorschriften, ist unwirksam.
(2)   Tritt der Versicherungsfall nach dem Ablauf der Frist ein und ist der Versicherungsnehmer zur Zeit des
      Eintrittes mit der Zahlung der Folgeprämie in Verzug, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur
      Leistung frei, es sei denn, dass der Versicherungsnehmer an der rechtzeitigen Zahlung ohne sein
      Verschulden verhindert war.
(3)   Der Versicherer kann nach dem Ablauf der Frist das Versicherungsverhältnis ohne Einhaltung einer
      Kündigungsfrist kündigen, wenn der Versicherungsnehmer mit der Zahlung im Verzug ist. Die Kündigung
      kann bereits mit der Bestimmung der Zahlungsfrist so verbunden werden, dass sie mit Fristablauf wirksam
      wird, wenn der Versicherungsnehmer in diesem Zeitpunkt mit der Zahlung im Verzug ist; darauf ist der
      Versicherungsnehmer bei der Kündigung ausdrücklich aufmerksam zu machen. Die Wirkungen der
      Kündigung fallen fort, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monates nach der Kündigung oder,
      falls die Kündigung mit der Fristbestimmung verbunden worden ist, innerhalb eines Monates nach dem
      Ablauf der Zahlungsfrist die Zahlung nachholt, sofern nicht der Versicherungsfall bereits eingetreten ist.
(4)   Die Nichtzahlung von Zinsen oder Kosten löst die Rechtsfolgen der Abs. 1 bis 3 nicht aus.
§ 39a.
Ist der Versicherungsnehmer bloß mit nicht mehr als 10 vH der Jahresprämie, höchstens aber mit EUR 60,- im
Verzug, so tritt eine im § 38 oder § 39 vorgesehene Leistungsfreiheit des Versicherers nicht ein.
§ 40.
Wird der Versicherungsvertrag während der Versicherungsperiode oder sonst vorzeitig aufgelöst, so gebührt dem
Versicherer die Prämie nur für die bis dahin verstrichene Vertragslaufzeit, soweit nicht Sonderbestimmungen
anderes vorsehen. Die Möglichkeit für den Versicherer, sich für diesen Fall die Zahlung einer angemessenen
Konventionalstrafe (Geschäftsgebühr) auszubedingen (§ 1336 ABGB), bleibt unberührt.
§ 51.
(1)   Wenn die Versicherungssumme den Wert des versicherten Interesses (Versicherungswert) erheblich
      übersteigt, kann sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer verlangen, daß zur Beseitigung
      der Überversicherung die Versicherungssumme unter verhältnismäßiger Minderung der Prämie mit
      sofortiger Wirkung herabgesetzt wird.
(2)   Ist die Überversicherung durch ein Kriegsereignis oder durch eine behördliche Maßnahme aus Anlaß eines
      Krieges verursacht oder ist sie die unvermeidliche Folge eines Krieges, so kann der Versicherungsnehmer
      das Verlangen nach Abs. 1 mit Wirkung vom Eintritt der Überversicherung ab stellen.
(3)   In den Fällen der Abs. 1 und 2 sind die dem Versicherungsnehmer zurückzuerstattenden Prämienteile erst
      am Schluß der Versicherungsperiode zu zahlen.
(4)   Schließt der Versicherungsnehmer den Vertrag in der Absicht ab, sich aus der Überversicherung einen
      rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, so ist der Vertrag nichtig.
(5)   Das Recht des Versicherungsnehmers, den Vertrag wegen Irrtums anzufechten, bleibt unberührt.
§ 59.
(1)   Ist ein Interesse gegen dieselbe Gefahr bei mehreren Versicherern versichert und übersteigen die
      Versicherungssummen zusammen den Versicherungswert oder übersteigt aus anderen Gründen die
      Summe der Entschädigungen, die von jedem einzelnen Versicherer ohne Bestehen der anderen
      Versicherung zu zahlen wären, den Gesamtschaden (Doppelversicherung), so sind die Versicherer in der
      Weise zur ungeteilten Hand verpflichtet, daß dem Versicherungsnehmer jeder Versicherer für den Betrag


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      haftet, dessen Zahlung ihm nach seinem Vertrag obliegt, der Versicherungsnehmer aber im ganzen nicht
      mehr als den Betrag des Schadens verlangen kann.
(2)   Die Versicherer sind nach Maßgabe der Beträge, deren Zahlung ihnen dem Versicherungsnehmer
      gegenüber vertragsmäßig obliegt, untereinander zum Ersatz verpflichtet. Ist auf eine der Versicherungen
      ausländisches Recht anzuwenden, so kann der Versicherer, für den das ausländische Recht gilt, vom
      anderen Versicherer, für den das ausländische Recht gilt, vom anderen Versicherer nur dann Ersatz
      verlangen, wenn er selbst nach dem für ihn maßgebenden Recht zum Ersatz verpflichtet ist.
(3)   Hat der Versicherungsnehmer eine Doppelversicherung in der Absicht genommen, sich dadurch einen
      rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, so ist jeder in dieser Absicht geschlossene Vertrag nichtig.
§ 60.
(1)   Hat der Versicherungsnehmer den Vertrag, durch welchen die Doppelversicherung entstanden ist, ohne
      Kenntnis von dem Entstehen der Doppelversicherung abgeschlossen, so kann er verlangen, daß der später
      abgeschlossenen Vertrag aufgehoben oder die Versicherungssumme, unter verhältnismäßiger Minderung
      der Prämie, auf den Teilbetrag herabgesetzt wird, der durch die frühere Versicherung nicht gedeckt ist.
(2)   Das gleiche gilt, wenn die Doppelversicherung dadurch entstanden ist, daß nach Abschluß der mehreren
      Versicherungsverträge der Versicherungswert gesunken ist. Sind jedoch in diesem Fall die mehreren
      Versicherungsverträge gleichzeitig oder im Einvernehmen der Versicherer abgeschlossen worden, so kann
      der Versicherungsnehmer nur die verhältnismäßige Herabsetzung der Versicherungssummen und der
      Prämien verlangen.
(3)   Die Aufhebung oder Herababsetzung wird erst mit dem Ablauf der Versicherungsperiode wirksam, in der sie
      verlangt wird. Das Recht, die Aufhebung oder die Herabsetzung zu verlangen, erlischt, wenn der
      Versicherungs-nehmer es nicht unverzüglich geltend macht, nachdem er von der Doppelversicherung
      Kenntnis erlangt hat.
§ 62.
(1)   Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, beim Eintritt des Versicherungsfalles nach Möglichkeit für die
      Abwendung und Minderung des Schadens zu sorgen und dabei die Weisungen des Versicherers zu
      befolgen; er hat, wenn die Umstände es gestatten, solche Weisungen einzuholen. Sind mehrere Versicherer
      beteiligt und haben diese entgegenstehende Weisungen gegeben, so hat der Versicherungsnehmer nach
      eigenem pflichtgemäßen Ermessen zu handeln.
(2)   Hat der Versicherungsnehmer diese Verpflichtungen verletzt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung
      zur Leistung frei, es sei denn, daß die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht.
      Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt der Versicherer zur Leistung insoweit verpflichtet, als der Umfang des
      Schadens auch bei gehöriger Erfüllung der Verpflichtungen nicht geringer gewesen wäre.
§ 64.
(1)   Eine Vereinbarung, daß einzelne Voraussetzungen des Anspruchs aus der Versicherung oder die Höhe des
      Schadens in einem Schiedsgutachterverfahren durch Sachverständige festgestellt werden sollen, ist nur
      wirksam, wenn vorgesehen ist, daß der Sachverständige oder die Sachverständigen von einem
      unbeteiligten Dritten oder jeweils in gleicher Anzahl vom Versicherer und vom Versicherungsnehmer
      namhaft gemacht werden, wobei vorgesehen werden kann, daß diese Sachverständigen oder ein
      unbeteiligter Dritter einen Vorsitzenden zu bestimmen haben.
(2)   Die von dem oder den Sachverständigen getroffene Feststellung ist nicht verbindlich, wenn sie offenbar von
      der wirklichen Sachlage erheblich abweicht. Die Feststellung erfolgt in diesem Fall durch Urteil. Das gleiche
      gilt, wenn die Sachverständigen die Feststellung nicht treffen können oder wollen oder sie verzögern.
(3)   Sind nach dem Vertrag die Sachverständigen vom Gericht zu bestellen, so ist für die Bestellung das
      Bezirksgericht zuständig, in dessen Sprengel der Schaden entstanden ist. Durch eine ausdrückliche
      Vereinbarung der Beteiligten kann die Zuständigkeit eines anderen Bezirksgerichtes begründet werden. Der
      Beschluß, durch den dem Antrag auf Bestellung der Sachverständigen stattgegeben wird, ist nicht
      anfechtbar.
(4)   Eine Vereinbarung, die von der Vorschrift des Abs. 1 Satz 1 abweicht, ist nichtig.
§ 68.
(1)   Besteht das versicherte Interesse beim Beginn der Versicherung nicht oder gelangt, falls die Versicherung
      für ein künftiges Unternehmen oder sonst für ein künftiges Interesse genommen ist, das Interesse nicht zur
      Entstehung, so ist der Versicherungsnehmer von der Verpflichtung zur Zahlung der Prämie frei; der
      Versicherer kann eine angemessene Geschäftsgebühr verlangen.
(2)   Fällt das versicherte Interesse nach dem Beginn der Versicherung weg, so gebührt dem Versicherer die
      Prämie, die er hätte erheben können, wenn die Versicherung nur bis zu dem Zeitpunkt beantragt worden
      wäre, in welchem der Versicherer vom Wegfall des Interesses Kenntnis erlangt.
(3)   Fällt das versicherte Interesse nach dem Beginn der Versicherung durch ein Kriegsereignis oder durch eine
      behördliche Maßnahme aus Anlaß eines Krieges weg oder ist der Wegfall des Interesses die unvermeidliche
      Folge eines Krieges, so gebührt dem Versicherer nur der Teil der Prämie, welcher der Dauer der
      Gefahrtragung entspricht.
(4)   In den Fällen der Abs. 2 und 3 sind die dem Versicherungsnehmer zurückzuerstattenden Prämienteile erst
      nach Kriegsende zu zahlen.

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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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§ 91.
Bei der Gebäudeversicherung muß die im Falle einer nicht rechtzeitigen Zahlung der Prämie nach § 39 zu
bestimmende Zahlungsfrist mindestens einen Monat betragen.


1003K – WERTANPASSUNG NACH DEM BAUKOSTENINDEX (BKI 2015) BZW. NACH DEM
        VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI 2015)

1.     Wertanpassung nach dem Baukostenindex (für gebäudebezogene Versicherungen)
Es wird vereinbart, dass die Versicherungssumme oder die sonstige Prämienbemessungsgrundlage
jährlich zur Hauptfälligkeit der Prämie gemäß nachfolgend beschriebenem Anpassungsfaktor
verändert wird.
Der Anpassungsfaktor ergibt sich aus der Division der Durchschnitte der Baukostenindizes des
Beobachtungszeitraumes A und der Durchschnitte der Baukostenindizes des
Beobachtungszeitraumes B.
Als Beobachtungszeitraum A gilt jeweils Juni vor zwei Jahren bis Mai vor einem Jahr.
Als Beobachtungszeitraum B gilt jeweils Juni vor drei Jahren bis Mai vor zwei Jahren.

Die angepasste Versicherungssumme oder sonstige Prämienbemessungsgrundlage errechnet sich
durch Multiplikation der bestehenden Versicherungssumme oder sonstigen
Prämienbemessungsgrundlage mit dem Anpassungsfaktor.

Basis ist der von der Statistik Austria jeweils veröffentlichte Baukostenindex für den Wohnhaus- und
Siedlungsbau, Baumeisterarbeiten (BKI 2015, Insgesamt).
Im gleichen Ausmaß wird auch die Prämie verändert.

Bei der Erhöhung der Versicherungssummen oder der sonstigen Prämienbemessungsgrundlagen
bleiben die in den „Allgemeinen“ oder „Besonderen Bedingungen“ betragsmäßig dargestellten
Versicherungssummen sowie Entschädigungsmindest- oder Entschädigungshöchstgrenzen
unverändert.

Die in den „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“ enthaltenen Vorschriften über Unterversicherung
(Artikel 8, Punkt 2 ABS) finden im Schadensfall nur insoweit Anwendung, als
a)     zum Zeitpunkt der Vereinbarung dieser Wertanpassungsklausel die Versicherungssumme oder
       die sonstige Prämienbemessungsgrundlage nicht dem tatsächlichen Wert der versicherten
       Sachen entsprochen hat, oder
b)     die nach dem Zeitpunkt der Vereinbarung dieser Wertanpassungsklausel auf Verlangen des
       Versicherungsnehmers geänderte Versicherungssumme oder sonstige
       Prämienbemessungsgrundlage nicht dem tatsächlichen Wert der versicherten Sachen
       entsprochen hat, oder
c)     die infolge von Veränderungen der versicherten Sachen (Zu- und Umbauten,
       Neuanschaffungen usw.) entstandene Wertsteigerung nicht durch entsprechende Erhöhung der
       Versicherungssumme oder sonstigen Prämienbemessungsgrundlage Berücksichtigung fand.

Diese Vereinbarung (Wertanpassungsklausel) kann unabhängig des Fortbestands der sonstigen
Vertragsbestimmungen für sich allein von jedem Vertragspartner jährlich mit einer Kündigungsfrist von
drei Monaten auf den Zeitpunkt der Hauptfälligkeit der Prämie gekündigt werden.
Eine Kündigung der Wertanpassung muss für alle Sparten eines Vertrags gemeinsam erfolgen.

Die aktuellen Indexwerte der Statistik Austria stehen Ihnen auf unserer Internetseite
www.donauversicherung.at (Privatkunden/Wohnen) als Download zur Verfügung.

2.      Wertanpassung nach dem Verbraucherpreisindex (für inhaltsbezogene Versicherungen)


                                                                                                  Seite 18 von 69

                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Es wird vereinbart, dass die Versicherungssumme oder die sonstige Prämienbemessungsgrundlage
jährlich zur Hauptfälligkeit der Prämie gemäß nachfolgend beschriebenem Anpassungsfaktor
verändert wird.
Der Anpassungsfaktor ergibt sich aus der Division der Durchschnitte der Verbraucherpreisindizes des
Beobachtungszeitraumes A und der Durchschnitte der Verbraucherpreisindizes des
Beobachtungszeitraumes B.
Als Beobachtungszeitraum A gilt jeweils Juni vor zwei Jahren bis Mai vor einem Jahr.
Als Beobachtungszeitraum B gilt jeweils Juni vor drei Jahren bis Mai vor zwei Jahren.

Die angepasste Versicherungssumme oder sonstige Prämienbemessungsgrundlage errechnet sich
durch Multiplikation der bestehenden Versicherungssumme oder sonstigen
Prämienbemessungsgrundlage mit dem Anpassungsfaktor.

Basis ist der von der Statistik Austria jeweils veröffentlichte Verbraucherpreisindex (VPI 2015).
Im gleichen Ausmaß wird auch die Prämie verändert.

Bei der Erhöhung der Versicherungssummen oder der sonstigen Prämienbemessungsgrundlagen
bleiben die in den „Allgemeinen“ oder „Besonderen Bedingungen“ betragsmäßig dargestellten
Versicherungssummen sowie Entschädigungsmindest- oder Entschädigungshöchstgrenzen
unverändert.

Die in den „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“ enthaltenen Vorschriften über Unterversicherung
(Artikel 8, Punkt 2 ABS) finden im Schadensfall nur insoweit Anwendung, als
a)     zum Zeitpunkt der Vereinbarung dieser Wertanpassungsklausel die Versicherungssumme oder
       die sonstige Prämienbemessungsgrundlage nicht dem tatsächlichen Wert der versicherten
       Sachen entsprochen hat, oder
b)     die nach dem Zeitpunkt der Vereinbarung dieser Wertanpassungsklausel auf Verlangen des
       Versicherungsnehmers geänderte Versicherungssumme oder sonstige
       Prämienbemessungsgrundlage nicht dem tatsächlichen Wert der versicherten Sachen
       entsprochen hat, oder
c)     die infolge von Veränderungen der versicherten Sachen (Zu- und Umbauten,
       Neuanschaffungen usw.) entstandene Wertsteigerung nicht durch entsprechende Erhöhung der
       Versicherungssumme oder sonstigen Prämienbemessungsgrundlage Berücksichtigung fand.

Diese Vereinbarung (Wertanpassungsklausel) kann unabhängig des Fortbestands der sonstigen
Vertragsbestimmungen für sich allein von jedem Vertragspartner jährlich mit einer Kündigungsfrist von
drei Monaten auf den Zeitpunkt der Hauptfälligkeit der Prämie gekündigt werden.
Eine Kündigung der Wertanpassung muss für alle Sparten eines Vertrags gemeinsam erfolgen.

Die aktuellen Indexwerte der Statistik Austria stehen Ihnen auf unserer Internetseite
www.donauversicherung.at (Privatkunden/Wohnen) als Download zur Verfügung.

Beträgt die so zu einer Hauptfälligkeit errechnete Veränderung weniger oder gleich +/- 0,5
Prozentpunkte der zu diesem Zeitpunkt aktuellen Versicherungssumme oder sonstigen
Prämienbemessungsgrundlage, so wird zu dieser Hauptfälligkeit keine Wertanpassung vorgenommen.
Diese Veränderung wird erst bei der nächsten Hauptfälligkeit berücksichtigt.


1008K – MOBILHEIME UND WOHNWAGEN

Das Mobilheim/der Wohnwagen ist entweder:
a) auf einem Fundament (oder Sockel) so aufzustellen und mit diesem fest zu verbinden, dass es/er
     von einem Sturm nicht unterfangen werden kann,
oder
b) mit vier Stahlseilen so zu befestigen, dass der Gefahr des Umstürzens bei einem Sturm erhöhter
     Widerstand entgegengesetzt wird.


                                                                                                 Seite 19 von 69

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Bei Mangel dieser Sicherungen werden Schäden durch Sturm nur insoweit vergütet, als sie hierdurch
weder in ihrer Entstehung noch in ihrem Ausmaß erleichtert wurden.

Diese Bestimmung bezieht sich auf die Sturmversicherung im Rahmen der Eigenheim- bzw.
Haushaltsversicherung des Mobilheims/des Wohnwagens, sofern diese Sparte versichert wurde.

Für die versicherten Sachen (Mobilheim/Wohnwagen, Inhalt) wird nur solange Versicherungsschutz
gewährt, als sie sich auf dem Grundstück des in der Polizze genannten Versicherungsortes (Risikoort)
befinden.

Vorzelte oder Ähnliches sind im Rahmen der Sturmversicherung nicht versichert!


                                                                                                 Seite 20 von 69

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1005A – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE HAUSHALTSVERSICHERUNG (ABH)
         (Fassung 2018)


Analog zu den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleiche Weise

                                          Allgemeiner Teil
Auf die Sachversicherung finden die „Allgemeinen Bedingungen für die Sachversicherung“ (ABS) zur
Gänze Anwendung und auf die Haftpflichtversicherung nur die Artikel 1 bis 4 sowie 12 und 13 ABS.

                                             Besonderer Teil

INHALTSVERZEICHNIS
I.         Sachversicherung
Artikel 1  Versicherte Sachen und Kosten
Artikel 2  Versicherte und nicht versicherte Gefahren und Schäden
Artikel 3  Örtliche Geltung der Versicherung
Artikel 4  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall
Artikel 5  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall
Artikel 6  Versicherungswert
Artikel 7  Entschädigung
Artikel 8  Unterversicherung
Artikel 9  Zahlung der Entschädigung, Zinsen, Wiederherstellung, Wiederbeschaffung
Artikel 10 Sachverständigenverfahren

II.      Haftpflichtversicherung
Artikel 11   Versicherungsfall und Versicherungsschutz
Artikel 12   Sachlicher Umfang des Versicherungsschutzes
Artikel 13   Versicherte Personen
Artikel 14   Örtliche Geltung der Versicherung
Artikel 15   Zeitliche Geltung der Versicherung
Artikel 16   Summenmäßiger Umfang des Versicherungsschutzes
Artikel 17   Ausschlüsse vom Versicherungsschutz
Artikel 18   Obliegenheiten, Vollmacht des Versicherers
Artikel 19   Versicherungsschutz für Sachschäden durch Umweltstörung
Artikel 20   Verpfändung und Abtretung von Versicherungsansprüchen
Artikel 21   Rechtsstellung der am Vertrag beteiligten Personen

III.     Allgemeine Bestimmung
Artikel 22   Rechtsverhältnis nach dem Versicherungsfall
Artikel 23   Gerichtsstand und anzuwendendes Recht
Artikel 24   Sanktionsklausel
Anhang


                                       I.       Sachversicherung


                                                Artikel 1
                                     Versicherte Sachen und Kosten

1.    Versicherte SACHEN:
      1.1 Versichert ist der gesamte Wohnungsinhalt des in der Polizze bezeichneten Risikoortes
            (Versicherungsort), welcher sich im Eigentum


                                                                                                Seite 21 von 69

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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           1.1.1 des Versicherungsnehmers, des Ehegatten, des eingetragenen Partners,
                 Lebensgefährten, der Kinder und anderer Verwandter, die im gemeinsamen
                 Haushalt leben, befindet;
           1.1.2 fremder Personen – ausgenommen der Mieter, Untermieter und der gegen Entgelt
                 beherbergten Gäste – befindet, soweit nicht aus einer anderen Versicherung
                 Entschädigung verlangt werden kann.
     1.2 Zum Wohnungsinhalt gehören:
           1.2.1 alle dem privaten Gebrauch oder Verbrauch dienenden beweglichen Sachen;
                 ausgenommen sind Kraftfahrzeuge aller Art und deren Anhänger, Motorboote und
                 Segelboote samt Zubehör, Luftfahrzeuge sowie Handelswaren (gewerblich
                 genutzte Sachen) aller Art.
           1.2.2 Privatvermögen:
                 Als Privatvermögen gelten somit Geld und Geldeswerte (ausgenommen
                 Geschäfts- und Sammelgelder), Sparbücher, Schmuck, (Halb-)Edelsteine und
                 Edelmetalle, Briefmarken- und Münzensammlungen, die ausschließlich der
                 privaten Nutzung dienen.
                 Für die Gefahr Einbruchdiebstahl bestehen – entsprechend der Art der
                 Aufbewahrung – Entschädigungsgrenzen (siehe Artikel 2, Punkt 3.2.3).
                 Uhren bis zu einem Einzelwert von EUR 10.000,– (ursprünglicher
                 Anschaffungspreis) gelten IMMER als Gebrauchsgegenstände und unterliegen
                 somit nicht den Verwahrungsvorschriften von Schmuck.
                 Uhren mit einem Einzelwert über EUR 10.000,– (ursprünglicher Anschaffungspreis)
                 gelten als Schmuck – und müssen bei den Höchstgrenzen für Schmuck
                 berücksichtigt werden.
           1.2.3 folgende Baubestandteile und folgendes Gebäudezubehör:
                 Malerei, Tapeten, Verfliesungen, Fußböden, Wand- und Deckenverkleidungen,
                 Heizungsanlagen, Bade- und Wascheinrichtungen, Klosetts und Armaturen. Diese
                 gehören dann nicht zum Wohnungsinhalt, wenn sie sich in einem Ein-, Zwei- oder
                 Dreifamilienhaus befinden und der Wohnungsinhaber Eigentümer dieses
                 Gebäudes ist.
           1.2.4 Gebäudeverglasungen (auch Kunststoffverglasungen wie Plexi- und Acrylglas) des
                 Versicherungsortes (ausgenommen gemeinschaftlich genutzte Räume gemäß
                 Artikel 3, Punkt 2.3, sowie Glasdächer, Gewächshäuser, Abdeckungen oder
                 Überdachungen aus Glas oder Kunststoff) bis zu einem Ausmaß von 10 m² pro
                 Einzelscheibe bzw. Element.
           1.2.5 die Einrichtung von Fremdenzimmern innerhalb des Versicherungsortes bei nicht
                 gewerbsmäßiger Fremdenbeherbergung;
           1.2.6 Antennenanlagen, auch Satellitenempfangsanlagen (Parabolspiegel) am
                 Versicherungsort, auch im Freien;
           1.2.7 fix montierte Gebäudebestandteile (z. B. Markisen, Beschattung, Windschutz,
                 Rollos) sowie Sicherheitseinrichtungen (z. B. Außensirene, Kamera, Windwächter),
                 welche durch oder im Auftrag vom Versicherungsnehmer angebracht wurden, sind
                 mitversichert, sofern aus einer anderen Versicherung (insbesondere
                 Gebäudeversicherung) keine Entschädigung verlangt werden kann.
           1.2.8 Postkästen, die sich im Eigentum des Versicherungsnehmers befinden und/oder
                 dieser für die Wiederherstellung bzw. Wiederbeschaffung selbst aufkommen muss,
                 sind mitversichert, sofern aus einer anderen Versicherung (insbesondere
                 Gebäudeversicherung) keine Entschädigung verlangt werden kann.
2.   Versicherte KOSTEN
     2.1 Versichert sind Kosten für Maßnahmen, auch für erfolglose, die der
           Versicherungsnehmer bei einem Schadensereignis zur Abwendung oder Minderung des
           Schadens für notwendig halten durfte.
           Der Ersatz dieser Kosten und die Entschädigung für die versicherten Sachen betragen
           zusammen höchstens die Versicherungssumme; dies gilt jedoch nicht, soweit
           Maßnahmen auf Weisung des Versicherers erfolgt sind.
     2.2 Bei Einbruchdiebstahl und Beraubung sind versichert:


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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      Kosten der Wiederherstellung beschädigter oder Wiederbeschaffung entwendeter
      Baubestandteile
      (z. B. Wohnungstür) oder Adaptierungen des Versicherungsortes, ausgenommen
      gemeinschaftlich genutzte Räume gemäß Artikel 3, Punkt 2.3.
2.3   Nur aufgrund eigener Vereinbarung können folgende Nebenkosten versichert werden:
      2.3.1 Feuerlöschkosten, das sind Kosten für die Brandbekämpfung, ausgenommen
             Kosten gemäß Punkt 2.4.
      2.3.2 Bewegungs- und Schutzkosten, das sind Kosten, die dadurch entstehen, dass
             zum Zweck der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung versicherter Sachen
             andere Sachen bewegt, verändert oder geschützt werden müssen.
      2.3.3 Abbruch- und Aufräumkosten, das sind Kosten für Tätigkeiten am
             Versicherungsort, und soweit sie versicherte Sachen betreffen, und zwar für den
             nötigen Abbruch stehengebliebener, vom Schaden betroffener Teile sowie für das
             Aufräumen einschließlich Sortieren der Reste und Abfälle.
      2.3.4 Entsorgungskosten, das sind Kosten für die Untersuchung, Abfuhr, Behandlung
             und Deponierung vom Schaden betroffener versicherter Sachen.
      2.3.5 Reinigungskosten, das sind Kosten für die Reinigung des Versicherungsortes
             nach einem Schadensereignis.
      2.3.6 Isolierkosten, das sind die Kosten für Aufräumung, Abbruch und Isolierung von
             versicherten Sachen, die als Folge eines unter die Versicherung fallenden
             Schadensereignisses radioaktiv verunreinigt (kontaminiert) wurden. Sie sind
             insoweit versichert, als diese Maßnahmen behördlich angeordnet sind.
      2.3.7 Mehrkosten durch Behandlung von gefährlichem Abfall und/oder
             Problemstoffen im Sinne des Abfallwirtschaftsgesetzes BGBl. 325/90 in der zum
             Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung und/oder von
             kontaminiertem Erdreich sind, soweit sie im Rahmen versicherter
             Aufräumungskosten keine Deckung finden, mitversichert.
             Unter „Behandlung“ sind alle Maßnahmen zu verstehen, welche dazu dienen,
             gefährlichen Abfall, Problemstoffe und/oder kontaminiertes Erdreich ohne feste
             Rückstände zu beseitigen, zu verwerten oder deponiefähig zu machen.
             Der gefährliche Abfall, die Problemstoffe und/oder das kontaminierte Erdreich
             müssen am Versicherungsort im Zusammenhang mit einem ersatzpflichtigen
             Schadensereignis anfallen und Sachen betreffen, die im Eigentum des
             Versicherungsnehmers stehen, ausgenommen jedoch gewerblichen Zwecken
             dienende Gebäude, Einrichtungen, Waren und Vorräte.
             Unter „kontaminiertem Erdreich“ ist solches zu verstehen, dessen geordnete
             Erfassung, Sicherung und/oder Behandlung wegen seiner Verbindung mit anderen
             Sachen (ausgenommen radioaktiven Sachen) aufgrund des
             Abfallwirtschaftsgesetzes BGBl. 325/90 und/oder des Wasserrechtsgesetzes 1959,
             jeweils in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung, geboten
             ist.
             Entstehen Kosten für die Behandlung von Erdreich oder von versicherten Sachen,
             die bereits vor Eintritt des Versicherungsfalles kontaminiert waren (Altlasten),
             werden nur jene Kosten ersetzt, die den für eine Beseitigung der bestehenden
             Kontamination erforderlichen Betrag übersteigen, und zwar ohne Rücksicht darauf,
             ob und wann dieser Betrag ohne den Versicherungsfall aufgewendet worden wäre.
             Bei verschiedenen, gesetzlich zulässigen Möglichkeiten der Behandlung
             beschränkt sich die Haftung des Versicherers auf die kostengünstigste Abwicklung.
             Die Kosten für die Behandlung von nicht versicherten Sachen, z. B. Wasser (inkl.
             Grundwasser) und Luft werden nicht ersetzt, auch dann nicht, wenn sie mit
             versicherten Sachen vermischt werden.
2.4   Nicht versichert sind:
      2.4.1 Kosten, die durch Gesundheitsschäden bei der Erfüllung der Rettungspflicht
             verursacht werden.
      2.4.2 Kosten für Leistungen der im öffentlichen Interesse oder auf behördliche
             Anordnung tätig gewordenen Feuerwehren und anderen Verpflichteten.


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           Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
       registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                             Artikel 2
                     Versicherte und nicht versicherte Gefahren und Schäden

Versicherte Gefahren

1.   Feuergefahren
     1.1 Brand; Brand ist ein Feuer, das ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entsteht oder
          ihn verlässt und sich mit schädigender Wirkung und aus eigener Kraft ausbreitet
          (Schadensfeuer).
          Nicht versichert sind: Schäden an Sachen, die bestimmungsgemäß einem Nutzfeuer,
          der Wärme oder Rauch ausgesetzt werden oder in ein Nutzfeuer fallen oder geworfen
          werden, Sengschäden, Verbrennungen, Glimmen, Glosen, Schwelen und Schäden an
          elektrischen Einrichtungen durch die Energie des elektrischen Stroms.
     1.2 Blitzschlag; Blitzschlag ist die unmittelbare Kraft- oder Wärmeeinwirkung eines Blitzes
          auf die versicherten Sachen (direkter Blitzschlag).
          Mitversichert sind:
          Schäden durch indirekten Blitzschlag
          Blitzschlagschäden sind auch solche Schäden, die an versicherten elektrischen Geräten
          und Einrichtungen durch Überspannung bzw. Induktion infolge eines Blitzschlags
          entstanden sind.
          Diese Haftungserweiterung gilt nicht für elektrische Maschinen, Apparate und elektrische
          Einrichtungen, die gewerblichen Zwecken dienen (Ordination, Kanzlei etc.).
     1.3 Explosion; Explosion ist eine plötzlich verlaufende Kraftäußerung, die auf dem
          Ausdehnungsbestreben von Gasen oder Dämpfen beruht.
     1.4 Flugzeugabsturz ist der Absturz oder Anprall von Luft- oder Raumfahrzeugen, auch
          unbemannten Luftgeräten und Flugmodellen, deren Teile oder Ladung.
          Weiters sind auch Schäden durch Absturz oder Anprall von sonstige Himmelskörper (wie
          Satelliten, Asteroiden, Meteoriten und dergleichen) mitversichert.
2.   Elementargefahren
     2.1 Sturm; Sturm ist eine wetterbedingte Luftbewegung, deren Geschwindigkeit am
          Versicherungsort mehr als 60 Kilometer je Stunde beträgt. Für die Feststellung der
          Spitzengeschwindigkeiten ist im Einzelfall die Auskunft der Zentralanstalt für
          Meteorologie und Geodynamik maßgebend.
     2.2 Hagel; Hagel ist ein wetterbedingter Niederschlag in Form von Eiskörnern.
     2.3 Schneedruck; Schneedruck ist die zu statischen Belastungen führende Gewichtskraft
          durch natürlich angesammelte ruhende Schnee- oder Eismassen.
     2.4 Felssturz/Steinschlag; Felssturz/Steinschlag ist das naturbedingte Ablösen und
          Abstürzen von Gesteinsmassen im Gelände.
     2.5 Erdrutsch; Erdrutsch ist eine naturbedingte Abwärtsbewegung von Boden- oder
          Gesteinsmassen auf einer unter der Oberfläche liegenden Gleitbahn.
     2.6 Schäden durch Schmelz- oder Niederschlagswasser sind versichert, wenn das
          Wasser dadurch in ein Gebäude eindringt, dass feste Baubestandteile oder
          ordnungsgemäß verschlossene Fenster oder Außentüren durch ein versichertes
          Schadensereignis beschädigt oder zerstört wurden;
     2.7 Nicht versichert sind – soweit nichts anderes vereinbart ist – auch nicht als
          unvermeidliche Folge eines Schadensereignisses, Schäden durch:
          - Lawinen oder Lawinenluftdruck, Sturmflut, Hochwasser, Überschwemmung oder
              Vermurung;
          - Sog- oder Druckwirkungen von Luft- oder Raumfahrzeugen;
          - Wasser und dadurch verursachten Rückstau;
          - Bewegung von Boden- oder Gesteinsmassen, wenn diese Bewegung durch
              Bautätigkeiten oder bergmännische Tätigkeiten verursacht wurde;
          - Bodensenkung;
          - dauernde Witterungs- oder Umwelteinflüsse.
3.   Einbruchdiebstahl (vollbracht oder versucht), einfacher Diebstahl, Beraubung und
     Vandalismus


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3.1    Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn der Täter um aus den versperrten, versicherten
       Räumlichkeiten Sachen zu entwenden in die versperrten, versicherten Räumlichkeiten
       3.1.1 durch Eindrücken oder Aufbrechen von Türen, Fenstern oder anderen
              Gebäudeteilen einbricht;
       3.1.2 durch Überwindung erschwerender Hindernisse durch Öffnungen, die nicht zum
              Eintritt bestimmt sind, einsteigt;
       3.1.3 einschleicht;
       3.1.4 durch Öffnen von Schlössern mit Werkzeugen oder falschen Schlüsseln
              eindringt;
              (Falsche Schlüssel sind Schlüssel, die widerrechtlich angefertigt werden,
              insbesondere solche, deren Anfertigung für das zugehörige Schloss nicht von einer
              dazu berechtigten Person veranlasst oder gebilligt worden ist.)
       3.1.5 mit richtigen Schlüsseln eindringt, die er sich durch Einbruchdiebstahl in andere
              Räumlichkeiten als die versicherten Räumlichkeiten oder unter Anwendung oder
              Androhung tätlicher Gewalt gegen Personen (Schlüsselraub) an sich gebracht hat.
3.2    Einbruchdiebstahl in ein versperrtes Behältnis liegt vor, wenn ein Täter um darin
       versperrte Sachen zu entwenden
       3.2.1 gemäß Punkt 3.1 einbricht und ein versperrtes Behältnis aufbricht oder mit
              Werkzeugen oder falschen Schlüsseln öffnet;
       3.2.2 ein versperrtes Behältnis mit richtigen Schlüsseln öffnet, die er durch
              Einbruchdiebstahl in andere Räumlichkeiten als die versicherten Räumlichkeiten
              oder durch Schlüsselraub an sich gebracht hat.
       3.2.3 Für Geld und Geldeswerte, Valuten, Sparbücher, Schmuck, (Halb-)Edelsteine,
              Edelmetalle, Briefmarken- und Münzsammlungen gelten folgende
              Haftungsgrenzen im Rahmen der Haushaltsversicherungssumme:
              3.2.3.1 in – auch unversperrten – Möbeln oder in Safes ohne Panzerung oder
                        freiliegend
                        - für Geld und Geldeswerte sowie für Sparbücher EUR 2.000,–
                            davon freiliegend EUR 500,–;
                        - für Schmuck, (Halb-)Edelsteine und Edelmetalle, Briefmarken- und
                            Münzensammlungen EUR 15.000,–,
                            davon freiliegend EUR 3.000,–;
                            Bei Erhöhung ist der Betrag in der Polizze ausgewiesen.
              3.2.3.2 im versperrten, eisernen, feuerfesten Geldschrank (Sicherheitsklasse IV
                        laut VSÖ-Zertifizierung oder Euro-Widerstandsgrad EN 0) insgesamt bis zu
                        EUR 30.000,–;
                        Bei Erhöhung ist der Betrag in der Polizze ausgewiesen.
              3.2.3.3 im versperrten Geldschrank mit besserem Sicherheitsgrad als unter Punkt
                        3.2.3.2 beschrieben oder im versperrten Mauer-/Wand-Safe mit
                        mindestens Schlossschutzpanzer (Sicherheitsklasse IIIb und IIIc laut VSÖ-
                        Zertifizierung oder Euro-Widerstandsgrad EN 1) insgesamt bis zu EUR
                        65.000,–;
              3.2.3.4 in Vollpanzerkassen mit besonderem Sicherheitsgrad (Sicherheitsklasse
                        IIa bis IId laut VSÖ-Zertifizierung oder Euro-Widerstandsgrad ab EN 2)
                        insgesamt bis zu EUR 65.000,–;
                        Bei Erhöhung ist der Betrag in der Polizze ausgewiesen.
       3.2.4 Diese Haftungsgrenzen gelten unabhängig davon, ob ein oder mehrere
              Behältnisse des gleichen Widerstandsgrades vorhanden sind und auch dann,
              wenn mehrere Haushaltsversicherungen für denselben Haushalt bestehen.
3.3.   Einfacher Diebstahl
       Einfacher Diebstahl liegt vor, wenn der Täter versicherte Sachen entwendet, ohne dass
       ein Einbruchdiebstahl gemäß Artikel. 2, Punkt 3.1 oder 3.2 vorliegt.
       Die Ersatzleistung ist mit EUR 400,– für Geld und Geldeswerte und für den sonstigen
       Wohnungsinhalt mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
3.4    Beraubung
       Beraubung liegt vor, wenn Sachen unter Anwendung oder Androhung tätlicher Gewalt
       gegen den Versicherungsnehmer, die mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden

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           Personen oder andere Personen, die berechtigt in den versicherten Räumlichkeiten
           anwesend sind, weggenommen werden oder deren Herausgabe erzwungen wird.
     3.5 Schäden durch Vandalismus (böswillige Sachbeschädigung)
           Der Versicherer leistet auch dann Entschädigung, wenn der Täter versicherte Sachen
           vorsätzlich zerstört oder beschädigt, nachdem er gemäß Artikel 2, Punkt 3.1 dieser
           Bedingungen in die versicherten Räumlichkeiten eingedrungen ist.
     3.6 Nicht versichert sind:
           Schäden, die durch vorsätzliche Handlungen von Personen herbeigeführt werden, die mit
           dem Versicherungsnehmer im gemeinsamen Haushalt leben.
4.   Leitungswasser
     4.1 Leitungswasser ist der Sammelbegriff für Trink- und Nutzwasser, welches den
           Rohrleitungen zugeführt wird und nach dessen Gebrauch das Gebäude auf
           bestimmungsgemäßem Weg wieder verlässt.
     4.2 Versichert sind Sachschäden, die durch die unmittelbare Einwirkung von Leitungswasser
           auf versicherte Sachen eintreten, das aus wasserführenden Anlagen,
           Warmwasserversorgungs- oder Zentralheizungsanlagen, Armaturen, angeschlossenen
           Einrichtungen austritt.
     4.3 Versichert sind Sachschäden, die durch die unmittelbare Einwirkung von Flüssigkeiten
           auf versicherte Sachen eintreten, die aus Sprinkleranlagen, Fußboden-, Wand- oder
           Deckenheizungen sowie -kühlungen austreten.
     4.4 Versichert sind auch Frostschäden an Heizungsanlagen, Bade- und Wascheinrichtungen,
           Klosetts, Armaturen und angeschlossenen wasserführenden Einrichtungen, wenn diese
           Sachen gemäß Artikel 1, Punkt 1.2.3, zum Wohnungsinhalt gehören.
     4.5 Folgeschäden durch undichte Silikonverfugungen
              Folgeschäden am versicherten Wohnungsinhalt durch Austritt von Wasser durch
           undichte Silikonverfugungen (an Badewannen, Brausetassen etc.) gelten mitversichert.
     4.6 Nicht versichert sind – soweit nichts anderes vereinbart ist:
              Schäden durch Grund- oder Hochwasser, Kondenswasser und/oder angereichertes
           Wasser (Sodawasser), Überschwemmung, Vermurung, durch Wasser aus
           Witterungsniederschlägen oder dadurch verursachten Rückstau, Schäden durch
           Holzfäule, Vermorschung oder Schwammbildung, ohne Rücksicht auf mitwirkende
           Ursachen, also auch dann nicht, wenn derartige Schäden durch Leitungswasser
           verursacht werden.
5.   Glasbruch
     5.1 Versichert sind die durch Bruch entstandenen Schäden
           - an den Gebäudeverglasungen (Einzelscheiben und Isolierglaselemente) gemäß
              Artikel 1, Punkt 1.2.4,
           - an Wandspiegeln,
           - an Möbel- und Bilderverglasungen,
           - an Kochflächen (Cerankochflächen und Induktionskochfelder),
           - an Duschkabinen aller Art (auch gebogene),
           - Kunststoffverglasungen (wie Plexi- und Acrylglas) aller Art gelten dem Begriff Glas
              gleichgestellt.
     5.2 Mitversicherte Kosten:
           5.2.1 Die Kosten einer erforderlichen Notverglasung.
           5.2.2 Die Kosten der behördlich auferlegten Behandlung von versicherten, zerbrochenen
                  Glasscheiben (Entsorgungskosten) als gefährlicher Abfall bis zu 50 % des
                  Glasersatzwerts.
           5.2.3 Mehrkosten durch qualitative Verbesserungen nach behördlichen Auflagen.
     5.3 Nicht versichert sind:
           5.3.1 Schäden an Handspiegeln, optischen Gläsern (inkl. Sonnenbrillen), Glasgeschirr,
                  Glaswaschbecken, Hohlgläsern und Beleuchtungskörpern, Glasdächern,
                  Glasbausteinen sowie Kunst- und Bleiverglasungen.
           5.3.2 Jede Art von Verglasungen von Mediengeräten wie TV-Geräten, Bildschirmen,
                  Laptops, Tablets, Handys und Ähnliches.
           5.3.3 Verglasungen von Treib- und Gewächshäusern, Portal- und
                  Geschäftsverglasungen.

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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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           5.3.4 Schäden, die nur in einem Zerkratzen, Verschrammen bestehen.
           5.3.5 Schäden an Fassungen und Umrahmungen.
           5.3.6 Schäden, die beim Einsetzen, beim Herausnehmen oder beim Transport der
                 versicherten Gläser entstehen.
           5.3.7 Schäden, die durch Tätigkeiten an den versicherten Gläsern selbst, deren
                 Fassungen oder Umrahmungen entstehen. Klarstellung: Schäden durch
                 Reinigungsarbeiten sind jedoch versichert.

VERSICHERTE SCHÄDEN

6.   Versicherte Schäden:
     Versichert sind Sachschäden, die
     6.1 durch die unmittelbare Einwirkung einer versicherten Gefahr (Schadensereignis)
           eintreten;
     6.2 als unvermeidliche Folge eines Schadensereignisses eintreten;
     6.3 durch Abhandenkommen bei einem Schadensereignis eintreten.
     6.4 Bei Hagelschäden sind Zertrümmerungsschäden, die an den versicherten Sachen
           durch herabfallende Eiskörner während eines Hagelschlags verursacht werden,
           versichert.
7.   Nicht versicherte Schäden:
     Schäden durch die unmittelbare oder mittelbare Wirkung von
     7.1 Kriegsereignissen jeder Art, mit oder ohne Kriegserklärung, einschließlich aller
           Gewalthandlungen von Staaten und aller Gewalthandlungen politischer oder
           terroristischer Organisationen;
     7.2 inneren Unruhen, Bürgerkrieg, Revolution, Rebellion, Aufruhr, Aufstand;
     7.3 allen mit den genannten Ereignissen (Punkt 7.1 und 7.2) verbundenen militärischen oder
           behördlichen Maßnahmen;
     7.4 Erdbeben oder anderen außergewöhnlichen Naturereignissen;
     7.5 Kernenergie, radioaktiven Isotopen oder ionisierender Strahlung.
     7.6 Terrorausschluss:
           Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind jegliche Art von Schäden, Verlusten,
           Kosten oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben
           aus oder im Zusammenhang stehen mit jeglicher Art von Terrorakten.
           Terrorakte sind jegliche Handlungen von Personen oder Personengruppen zur
           Erreichung politischer, ethnischer, religiöser, ideologischer oder ähnlicher Ziele, die
           geeignet sind, Angst oder Schrecken in der Bevölkerung oder Teilen der Bevölkerung zu
           verbreiten und dadurch auf eine Regierung oder staatliche Einrichtung Einfluss zu
           nehmen.
           Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind auch jegliche Art von Schäden,
           Verlusten, Kosten oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von,
           sich ergeben aus oder im Zusammenhang stehen mit Handlungen, die zur Eindämmung,
           Vorbeugung oder Unterdrückung von Terrorakten ergriffen werden oder sich in
           irgendeiner Weise darauf beziehen.


                                               Artikel 3
                                  Örtliche Geltung der Versicherung

1.     Der Versicherungsschutz gilt für den Wohnungsinhalt am in der Polizze bezeichneten
       Risikoort (Versicherungsort).
2.     In Mehrfamilienwohnhäusern gelten als Versicherungsort:
     2.1 die Wohnung des Versicherungsnehmers.
     2.2 Als Versicherungsort gelten auch die ausschließlich vom Versicherungsnehmer
            genutzten Abteile in Kellern, Schuppen, Garagen und dergleichen. In diesen Räumen
            sind nur versichert:
            - Möbel, Stellagen, Werkzeuge,


                                                                                               Seite 28 von 69

                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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           -     Kinderwägen und Krankenfahrstühle (auch elektrische ohne Kennzeichen und
                 Rollatoren),
             - Kraftfahrzeug-Zubehör,
             - Reiseutensilien, Sportgeräte aller Art und Sportutensilien, Schlauchboote,
             - Wäsche, Lebensmittel, Wirtschaftsvorräte,
             - Kühl-, Waschgeräte und Heizmaterial,
             - nicht montierte Gebäudebestandteile wie Fliesen, Bodenbeläge, Tapetenrollen und
                 Ähnliches,
             - Fahrräder (auch E-Bikes, E-Scooter u. dgl.) und Fahrradanhänger bis EUR 1.500,–
                 pro Schadensfall sowie
             - sonstiger Boden- und Kellerkram.
     2.3 Weiter gelten als Versicherungsort gemeinschaftlich genützte Räume wie Dachböden,
             Stiegenhäuser, Gänge, Abstellräume und dergleichen.
             In diesen Räumen sind nur versichert:
             - Gartenmöbel und Gartengeräte,
             - Kinderwägen und Krankenfahrstühle (auch elektrische ohne Kennzeichen und
                 Rollatoren),
             - Wäsche sowie
             - mit einem versperrten Fahrradschloss oder Kette gesicherte Fahrräder (auch E-Bikes,
                 E-Scooter u. dgl.) und mit einem versperrten Schloss oder Kette gesicherte
                 Fahrradanhänger bis EUR 1.500,– pro Schadensfall.
3.     In Ein-, Zwei- und Dreifamilienwohnhäusern gelten als Versicherungsort:
     3.1. sämtliche vom Versicherungsnehmer genutzten Räume des Wohngebäudes
             einschließlich Anbauten.
     3.2. Als Versicherungsort gelten auch die Nebengebäude am Versicherungsort wie
             Gartenhäuser, Schuppen, Garagen und dergleichen. In diesen Räumen sind nur
             versichert:
             - Möbel, Stellagen, Werkzeuge,
             - Kinderwägen und Krankenfahrstühle (auch elektrische ohne Kennzeichen und
                 Rollatoren),
             - Kraftfahrzeug-Zubehör,
             - Reiseutensilien, Sportgeräte aller Art und Sportutensilien, Schlauchboote,
             - Wäsche, Lebensmittel, Wirtschaftsvorräte,
             - Kühl-, Waschgeräte und Heizmaterial,
             - nicht montierte Gebäudebestandteile wie Fliesen, Bodenbeläge, Tapetenrollen und
                 Ähnliches,
             - Fahrräder (auch E-Bikes, E-Scooter u. dgl.) und Fahrradanhänger bis EUR 1.500,–
                 pro Schadensfall sowie
             - sonstiger Boden- und Kellerkram.
4.   Im Freien am Grundstück des Versicherungsortes sind nur folgende Sachen versichert:
     - Gartenmöbel und Gartengeräte,
     - Kinderwägen und Krankenfahrstühle (auch elektrische ohne Kennzeichen und Rollatoren),
     - Wäsche,
     - mit einem versperrten Fahrradschloss oder Kette gesicherte Fahrräder (auch E-Bikes, E-
         Scooter u. dgl.) und mit einem versperrten Schloss oder Kette gesicherte Fahrradanhänger
         bis EUR 1.500,– pro Schadensfall.
5.   Definitionen im Rahmen dieser Bedingungen:
     - Gartenmöbel sind Tische, Sessel, Liegen, Schirme, Griller, Wäschespinne, Gartenzwerge,
         fix montierte Zierbrunnen und Ähnliches, bewegliche Blumengefäße und dergleichen.
     - Gartengeräte sind Rasenmäher (inkl. Rasenroboter), Spaten, Rechen, Besen, Schaufel,
         Leiter, Gartenschlauch, Gartenduschen, Bewässerungscomputer, Solarmodul und
         dergleichen.
     Nicht versichert sind:
     Planschbecken, Campingzelt, Partyzelt, Werkzeug, Geschirr, Besteck, Vasen, Windlichter und
     dergleichen.
6.   Für Fahrräder (auch E-Bikes und dergleichen) gilt:


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      Der Teildiebstahl von mit einem versperrten Fahrradschloss oder Kette gesicherten Fahrrädern
      sowie der Diebstahl von Akkus von mit einem versperrten Fahrradschloss oder Kette
      gesicherten Elektrofahrrädern ist vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
      Fahrräder sind generell nur versichert, soweit keine andere Versicherung
      (z. B. Fahrrad-Diebstahlversicherung etc.) besteht und Entschädigung leistet.
7.    Außenversicherung
      Die Außenversicherung gilt innerhalb Europas (im geographischen Sinn), in einem
      außereuropäischen Mittelmeeranliegerstaat sowie auf den Kanarischen Inseln, Madeira, den
      Azoren und Island und für Sachen des Wohnungsinhaltes, die vorübergehend, aber nicht länger
      als sechs Monate in Gebäude verbracht werden.
      Diese Außenversicherung ist mit 10 % der Haushaltsversicherungssumme des vorliegenden
      Vertrags bzw. mit 10 % aller Entschädigungsgrenzen (insbesondere Artikel 2, Punkt 3.2.3)
      beschränkt und gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung
      verlangt werden kann.
      Schäden durch Einbruchdiebstahl sind nur in ständig bewohnten Gebäuden versichert.
      Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.
      Diese Außenversicherung gilt nicht für weitere Wohnsitze des Versicherungsnehmers und nicht
      für Schäden durch einfachen Diebstahl.
      7.1 Beraubung ist in dieser Außenversicherung auch außerhalb von Gebäuden versichert.
             Die Ersatzleistung für die Beraubung ist mit 10 % der Haushaltsversicherungssumme des
             vorliegenden Vertrages, maximal jedoch EUR 100.000,–, je Schadensfall auf „Erstes
             Risiko“ begrenzt.
             Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.
8.    Bei Wohnungswechsel
      8.1 innerhalb von Österreich gilt die Versicherung während des Umzugs, anschließend in
             den neuen Wohnräumen, sofern der Vertrag nicht vor Beginn des Umzugs und mit
             Wirkung auf den Tag vor Beginn des Umzugs gekündigt wird.
             Der Wohnungswechsel ist dem Versicherer unverzüglich in geschriebener Form zu
             melden.
             Sollte diese Meldung unterbleiben, gilt der Versicherungsschutz ausschließlich für den
             bisher versicherten Risikoort.
      8.2 Bei Wohnungswechsel innerhalb von Österreich und gleichzeitiger Vertragsnovation auf
             die neue Risikoadresse ist der Versicherungsschutz zusätzlich auch für den bisherig
             versicherten Risikoort für einen Zeitraum von maximal drei Monaten ab Gültigkeitsbeginn
             des neuen Vertrags vereinbart.
      8.3 Bei Wohnungswechsel ins Ausland gilt der Versicherungsschutz ausschließlich für den
             bisher versicherten Risikoort.

                                            Artikel 4
                 Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:

1.    Wenn die versicherten Räumlichkeiten auch für noch so kurze Zeit von allen Personen
      verlassen werden, sind
      1.1 Eingangs- und Terrassentüren, Fenster und alle sonstigen Öffnungen der versicherten
            Räumlichkeiten stets ordnungsgemäß verschlossen zu halten. Es sind sämtliche
            Zugänge mit Zylinder- oder Sicherheitsschlössern zu versperren. Dies gilt nicht für
            Fenster, Balkontüren und sonstige Öffnungen, durch die ein Täter nur unter Überwindung
            erschwerender Hindernisse einsteigen kann.
            Auch die Türen von Ersatzräumen (Keller, Dachboden, Garagen) sind bei
            Mehrfamilienhäusern versperrt zu halten.
            Als Sicherung in diesem Sinne gelten auch „elektronische Sicherheitsschlösser“ mit
            Zahlencode oder Fingerprint u. dgl., sofern dadurch eine Verriegelung erfolgt.
      1.2 Behältnisse für Geld, Schmuck und dergleichen ordnungsgemäß zu versperren;
      1.3 sämtliche vereinbarten Sicherungsmaßnahmen vollständig zur Anwendung zu bringen;

                                                                                                Seite 30 von 69

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      1.4    Mauersafes (Wandsafes) müssen vorschriftsmäßig eingemauert sein. Maßgeblich sind
             die Einbauvorschriften der jeweiligen Sicherheitsklasse bzw. die Herstellerangaben.
             Ebenso sind für alle Behältnisse die jeweiligen Herstellerangaben über die
             Bodenverankerung bzw. den ordnungsgemäßen Einbau des Wertschutzbehältnisses
             einzuhalten.
             Eine entsprechende Konformitätserklärung ist dem Versicherer auf Verlangen zu
             übermitteln.
             Bei nicht sachgemäßer Durchführung liegt jedoch im Versicherungsfall eine
             Obliegenheitsverletzung im Sinne dieser Bestimmung vor.
2.    Werden die versicherten Baulichkeiten länger als 72 Stunden von allen Personen verlassen,
      sind während der Dauer des Unbewohntseins die wasserführenden Leitungen (Haupthahn)
      abgesperrt zu halten.
      Eine fallweise Begehung der Baulichkeiten (z. B. begehen bloß zum Gießen von Blumen,
      Füttern von Haustieren, Durchführen von Reparaturarbeiten etc.) genügt nicht.
      Während der Heizperiode (Anfang November bis Ende März) sind zusätzlich sämtliche
      wasserführenden Leitungen und Anlagen zu entleeren, sofern die Heizung nicht durchgehend in
      Betrieb gehalten wird.
      Die Zuleitungen zu wasserführenden Schutzeinrichtungen (z. B. Sprinkleranlagen,
      Wasseranschlüsse für die Feuerwehr) und in Betrieb gehaltene Heizanlagen müssen nicht
      abgesperrt werden; es sind jedoch wirksame Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen.
      Diese Obliegenheit findet für Wohnungen in Mehrfamilienwohnhäusern (die mindestens neun
      Monate im Jahr auch nachtsüber ständig bewohnt werden) keine Anwendung.
3.    Über Wertgegenstände wie Antiquitäten, Kunstgegenstände, Schmuck, Pelze, Teppiche,
      Sparbücher, Wertpapiere, Sammlungen und dergleichen sind zum Zweck des Nachweises im
      Schadensfall geeignete Verzeichnisse mit Wertangaben zu führen und gesondert
      aufzubewahren.
4.    Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, einem entsprechend legitimierten Beauftragten
      des Versicherers den Zutritt zu den versicherten Anlagen zu gestatten.


                                             Artikel 5
                     Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:

1.    Schadensmeldung
      1.1. Jeder Schaden ist unverzüglich ab Kenntnis, spätestens binnen dreier Tage, dem
           Versicherer zu melden. Durch die Absendung der Meldung wird die Frist gewahrt.
      1.2. Einbruchdiebstahl-, Diebstahl-, Beraubungs- und Brandschäden sowie Verlust oder
           Abhanden-kommen versicherter Sachen sind unverzüglich auch der Sicherheitsbehörde
           zur Anzeige zu bringen. In der Anzeige bei der Sicherheitsbehörde sind alle
           abhandengekommenen Sachen anzugeben.
      1.3. Bei Verlust von Sparbüchern und Wertpapieren muss die Sperre von Auszahlungen
           unverzüglich beantragt und, soweit möglich, das gerichtliche Kraftloserklärungsverfahren
           eingeleitet werden.
      1.4. Der Versicherungsnehmer hat bei Eintritt eines Versicherungsfalles das Schadensbild bis
           zu einer Besichtigung durch einen Beauftragten des Versicherers unverändert bestehen
           zu lassen, es sei denn, dass
           - die Sicherheit oder der Fortgang der Arbeiten Eingriffe erfordern,
           - die Maßnahmen im öffentlichen Interesse geboten waren,
           - der Versicherer auf eine Besichtigung ausdrücklich verzichtet,
           - die Besichtigung innerhalb von acht Tagen seit Eingang der Schadensanzeige beim
              Versicherer nicht stattgefunden hat.
      1.5. Die bei der Reparatur nicht mehr verwendeten, beschädigten bzw. ausgewechselten
           Teile sind dem Versicherer zur Besichtigung zur Verfügung zu stellen.


                                                                                                Seite 31 von 69

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     1.6. Der Versicherungsnehmer muss auf Verlangen innerhalb einer angemessenen Frist, die
          mindestens zwei Wochen betragen muss, ein von ihm unterschriebenes Verzeichnis der
          am Schadenstag vorhandenen, der vom Schaden betroffenen und der abhanden
          gekommenen Sachen, und zwar nach Möglichkeit unter Angabe ihres Werts unmittelbar
          vor dem Schadensfall, auf seine Kosten vorlegen.
     1.7. Alle Angaben im Zuge der Schadenserhebung sind richtig und vollständig zu machen.
     1.8. Der Versicherungsnehmer hat die zur Wiedererlangung geeigneten Maßnahmen zu
          treffen.
2.   Schadensaufklärung
     2.1 Dem Versicherer ist nach Möglichkeit jede Untersuchung über die Ursache und Höhe des
          Schadens und über den Umfang seiner Entschädigungsleistung zu gestatten.
     2.2 Bei der Schadensermittlung ist unterstützend mitzuwirken, auf Verlangen sind dem
          Versicherer entsprechende Unterlagen zur Verfügung zu stellen und jede dienliche
          Auskunft auf Verlangen zu Protokoll zu geben.
3.   Unterstützung bei Regress
     3.1 Der Versicherungsnehmer hat den Versicherer im Zusammenhang mit allfälligen
          Regressen und den damit in Zusammenhang stehenden Bemühungen zu unterstützen;
          insbesondere auf Anfrage alle zweckdienlichen Informationen zu erteilen und Unterlagen
          zur Verfügung zu stellen.


                                                Artikel 6
                                           Versicherungswert

1.   Als Versicherungswert des Wohnungsinhaltes gilt mit Ausnahme der Punkte 2 bis 4 dessen
     Neuwert.
     Als Neuwert gelten die Kosten für die Wiederherstellung bzw. Wiederbeschaffung von neuen
     Sachen gleicher Art und Güte.
2.   Als Versicherungswert gelten bei
     - Geld und Geldeswerten der Nennwert,
     - Sparbüchern ohne Losungswort der Betrag des Guthabens bei Eintritt des
         Schadensereignisses,
     - Sparbüchern mit Losungswort die Kosten des Kraftloserklärungsverfahrens,
     - Wertpapieren mit amtlichem Kurs die jeweils letzte amtliche Notierung vor Eintritt des
         Schadensereignisses
     - sonstigen Wertpapieren der Marktpreis bei Eintritt des Schadensereignisses.
3.   Als Versicherungswert von Datenträgern mit den darauf befindlichen Programmen und Daten
     gelten die Kosten für die Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung.
4.   Bei Sachen von historischem oder künstlerischem Wert, bei denen die Alterung im
     Allgemeinen zu keiner Entwertung führt, gilt als Versicherungswert der Verkehrswert.
     Der Verkehrswert ist der erzielbare Verkaufspreis einer Sache.
5.   Bei der Ermittlung des Versicherungswertes wird ein persönlicher Liebhaberwert nicht
     berücksichtigt.


                                               Artikel 7
                                             Entschädigung

1.   Besondere Bestimmung zur Entschädigung
     1.1 Bei Zerstörung oder Abhandenkommen wird der Versicherungswert unmittelbar vor
          Eintritt des Schadensereignisses ersetzt.
     1.2 Bei Beschädigung werden die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts des
          Schadensereignisses (Neuwertschaden), höchstens jedoch der Versicherungswert
          unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses, ersetzt.
     1.3 War der Zeitwert der vom Schaden betroffenen Sache unmittelbar vor Eintritt des
          Schadensereignisses kleiner als 40 % des Neuwerts, wird höchstens der Zeitwert ersetzt.


                                                                                               Seite 32 von 69

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          Der Zeitwert wird aus dem Neuwert durch Abzug eines dem Zustand der Sache,
          insbesondere ihres Alters und ihrer Abnützung entsprechenden Betrags ermittelt.
     1.4 Für zerstörte oder entwendete Sachen des täglichen Gebrauchs werden die Kosten der
          Anschaffung neuer Sachen gleicher Art und Güte (Wiederbeschaffungspreis am Tag des
          Schadens) ohne Rücksicht auf die Höhe des Zeitwerts ersetzt.
          Als Sachen des täglichen Gebrauchs gelten alle in Verwendung stehenden Sachen des
          Wohnungsinhaltes. Für alle anderen Sachen, insbesondere für den sogenannten Boden-
          und Kellerkram, sind weiterhin die Bestimmungen des Punktes 1.3 gültig.
     1.5 Für Geld und Geldeswerte, Sparbücher und Wertpapiere werden die Kosten der
          Wiederbeschaffung, höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
          Schadensereignisses, ersetzt.
     1.6 Für Datenträger werden die Kosten der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung
          ersetzt, soweit die Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung notwendig ist und
          innerhalb eines Jahres ab dem Eintritt des Schadensereignisses tatsächlich erfolgt;
          andernfalls wird nur der Materialwert ersetzt.
     1.7 Bei Tapeten, Malereien sowie bei Wand- und Bodenbelägen aus textilen Materialien
          oder Kunststoff wird der Neuwert gemäß Punkt 1.1 bzw. die Reparaturkosten gemäß
          Punkt 1.2 ersetzt.
     1.8 Für versicherte Kosten (Artikel 1, Punkt 2) werden die tatsächlich anfallenden Kosten
          ersetzt.
     1.9 Bei Glasbruchschäden werden neben den ortsüblichen Wiederherstellungskosten auch
          erforderliche Notverglasungs- und Notverschalungskosten ersetzt.
          Mehrkosten, die aus der Inanspruchnahme eines Sofortdienstes entstehen, werden nicht
          ersetzt.
2.   Allgemeine Bestimmungen zur Entschädigung
     2.1 Der Wert verbliebener Reste wird jedenfalls angerechnet.
     2.2 Für abhandengekommene und später wiederherbeigeschaffte Sachen gilt als
          vereinbart:
          2.2.1 Der Versicherungsnehmer ist zur Zurücknahme dieser Sachen verpflichtet.
          2.2.2 Werden Sachen nach Zahlung der Entschädigung wiederherbeigeschafft, hat der
                Versicherungsnehmer die erhaltene Entschädigung, abzüglich der Vergütung für
                einen allfälligen Minderwert, zurückzugeben. Sachen, deren Zurücknahme nicht
                zumutbar ist, sind dem Versicherer zu übereignen.
     2.3 Bei zusammengehörigen Einzelsachen wird die allfällige Entwertung, welche die
          unbeschädigt gebliebenen Einzelsachen durch die Beschädigung, Zerstörung oder das
          Abhandenkommen der anderen erleiden, nicht berücksichtigt.
     2.4 Nicht ersetzt werden Schäden, soweit dafür aus einer anderen Versicherung
          (insbesondere aus einer bestehenden Gebäudeversicherung) Entschädigung verlangt
          werden kann.


                                               Artikel 8
                                           Unterversicherung

1.   Unterversicherung liegt vor, wenn die Versicherungssumme niedriger ist als der
     Versicherungswert des gesamten Wohnungsinhaltes. In diesem Fall wird die gemäß Artikel 7
     ermittelte Entschädigung im Verhältnis der Versicherungssumme zum Versicherungswert
     gekürzt.
2.   Liegt Unterversicherung vor, wird sie auch für die Außenversicherung, die
     Entschädigungsgrenzen bei Einbruchdiebstahl und einfachem Diebstahl sowie die versicherten
     Kosten wirksam.
3.   Bei Einbruchdiebstahlschäden werden für die Ermittlung des Versicherungswertes von
     Wertsachen gemäß Artikel 2, Punkt 3.2.3, höchstens die vereinbarten Entschädigungsgrenzen
     angewendet.
4.   Eine Unterversicherung wird nicht geltend gemacht, wenn sie 10 % des Versicherungswertes
     nicht übersteigt oder wenn Versicherung auf „Erstes Risiko“ vereinbart ist.

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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                           Artikel 9
            Zahlung der Entschädigung, Zinsen, Wiederherstellung, Wiederbeschaffung

1.    Zahlung der Entschädigung:
      Der Versicherungsnehmer hat vorerst nur Anspruch:
      1.1 Bei Zerstörung oder Abhandenkommen auf Ersatz des Zeitwerts;
      1.2 bei Beschädigung auf Ersatz des Zeitwertschadens.
            Der Zeitwertschaden verhält sich zum Neuwertschaden wie der Zeitwert zum Neuwert.
      1.3 Hinsichtlich der Fälligkeit der Entschädigung gilt § 11 VersVG, nach Maßgabe des
            Artikels 11 ABS in der jeweiligen gültigen Fassung. Der Zinssatz beträgt vier Prozent pro
            Jahr. Die Zinsen werden zusammen mit der Entschädigung fällig.
      1.4 Die Anwendbarkeit des § 94 VersVG ist ausgeschlossen.

2.    Wiederherstellung, Wiederbeschaffung
      Den Anspruch auf den die Zahlung gemäß Punkt 1 übersteigenden Teil der Entschädigung
      erwirbt der Versicherungsnehmer erst dann und nur insoweit, als folgende Voraussetzungen
      erfüllt sind:
      2.1 Es ist gesichert, dass die Entschädigung zur Gänze zur Wiederherstellung bzw.
              Wiederbeschaffung von Sachen des Wohnungsinhaltes verwendet wird;
      2.2 die Wiederherstellung bzw. Wiederbeschaffung erfolgt innerhalb eines Jahres ab dem
              Eintritt des Schadensereignisses.
      2.3 Der über die Zahlung gemäß Punkt 1 hinausgehende Teil der Entschädigung ist ab zwei
              Wochen nach dem Zeitpunkt zu verzinsen, in dem der Versicherungsnehmer die
              Sicherstellung der Wiederherstellung oder die Wiederbeschaffung versicherter Sachen
              gemäß den Punkten 2.1 bis 2.4 gegenüber dem Versicherer nachgewiesen hat und die
              Fälligkeit gemäß § 11 VersVG eingetreten ist.
      2.4 Der Zinssatz beträgt vier Prozent pro Jahr. Die Zinsen werden zusammen mit der
              Entschädigung fällig.
      2.5 Die Anwendbarkeit des § 94 VersVG ist ausgeschlossen.

3.    Beschleunigte Akonto-Zahlung:
      Abweichend von Artikel 11 ABS gilt vereinbart, dass zwei Wochen nach Anzeige des Schadens
      eine erste Teilzahlung verlangt werden kann, welche nach Lage der Sache mindestens zu
      zahlen ist.
      Liegt zu diesem Zeitpunkt noch kein Sachverständigen-Gutachten vor, so wird der Versicherer
      das Einvernehmen mit einem Sachverständigen über eine angemessene Akontozahlung
      herstellen.
      Auch bei noch nicht vollständiger Klarheit über die Leistungsverpflichtung des Versicherers wird
      eine Akontierung ohne Präjudiz und mit voller Rückzahlungsverpflichtung des
      Versicherungsnehmers bei Leistungsfreiheit vorgenommen, wenn der Versicherungsnehmer
      entsprechende Sicherheiten stellt
      (z. B. Bankgarantie).
      Vorstehende Vereinbarungen gelten vorbehaltlich der Zustimmung von etwaigen
      Sperrscheinberechtigten oder Vinkulargläubigern zur Auszahlung der Entschädigung an den
      Versicherungsnehmer.


                                              Artikel 10
                                       Sachverständigenverfahren

Für das Sachverständigenverfahren wird ergänzend zu den Bestimmungen der ABS vereinbart:
1.    Die Feststellung der beiden Sachverständigen muss auch den Versicherungswert der vom
      Schaden betroffenen Sachen unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses sowie den Wert
      der Reste enthalten.


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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2.   Auf Verlangen eines Vertragspartners muss auch eine Feststellung des Versicherungswertes
     der versicherten, vom Schaden nicht betroffenen Sachen, erfolgen.


                                      II. Haftpflichtversicherung

                                             Artikel 11
                             Versicherungsfall und Versicherungsschutz

1.   Versicherungsfall
     1.1 Versicherungsfall ist ein Schadensereignis, das dem privaten Risikobereich (siehe Artikel
           12, Punkt 1) entspringt und aus welchem dem Versicherungsnehmer
           Schadensersatzverpflichtungen (Punkt 2) erwachsen oder erwachsen könnten.
     1.2 Serienschaden
           Mehrere auf derselben Ursache beruhende Schadensereignisse gelten als ein
           Versicherungsfall. Ferner gelten als ein Versicherungsfall Schadensereignisse, die auf
           gleichartigen, in zeitlichem Zusammenhang stehenden Ursachen beruhen, wenn
           zwischen diesen Ursachen ein rechtlicher, wirtschaftlicher oder technischer
           Zusammenhang besteht.
2.   Versicherungsschutz
     2.1 Im Versicherungsfall übernimmt der Versicherer
           2.1.1 die Erfüllung von Schadensersatzverpflichtungen, die dem Versicherungsnehmer
                  wegen eines Personenschadens, eines Sachschadens oder eines
                  Vermögensschadens, der auf einen versicherten Personen- oder Sachschaden
                  zurückzuführen ist, aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen
                  privatrechtlichen Inhalts (in der Folge kurz „Schadensersatzverpflichtungen“
                  genannt) erwachsen;
           2.1.2 die Kosten der Feststellung und der Abwehr einer von einem Dritten behaupteten
                  Schadensersatzverpflichtung im Rahmen des Artikels 16, Punkt 5.
     2.2. Schadensersatzverpflichtungen aus Verlust oder Abhandenkommen körperlicher Sachen
           sind nur dann versichert, wenn eine besondere Vereinbarung getroffen wurde. In
           derartigen Fällen finden die Bestimmungen über Sachschäden Anwendung.
     2.3. Personenschäden sind die Tötung, Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung von
           Menschen. Sachschäden sind die Beschädigung oder die Vernichtung von körperlichen
           Sachen.
           Verlust, Veränderung oder Nichtverfügbarkeit von Daten auf elektronischen
           Speichermedien gelten nicht als Sachschäden.
3.   Reine Vermögensschäden:
     3.1. Falls in den nachstehenden Bestimmungen oder in einer besonderen Bedingung die
           Deckung reiner Vermögensschäden vorgesehen ist, so gilt Folgendes:
           3.1.1 Reine Vermögensschäden sind solche Schäden, die weder Personenschäden
                  noch Sachschäden sind noch sich aus solchen Schäden herleiten.
           3.1.2 Versicherungsfall ist ein Verstoß (Handlung oder Unterlassung), der den
                  versicherten Tätigkeiten entspringt und aus welchem dem Versicherungsnehmer
                  Schadensersatzverpflichtungen erwachsen oder erwachsen könnten.
           3.1.3 Abweichend von Artikel 14 besteht Versicherungsschutz, wenn der Verstoß in dem
                  in der Polizze vereinbarten örtlichen Geltungsbereich begangen wurde, sich in
                  diesem wirtschaftlich auswirkt und auch die Geltendmachung des Anspruchs in
                  diesem örtlichen Geltungsbereich erfolgt.
           3.1.4 Abweichend von Artikel 15 besteht Versicherungsschutz, wenn der Verstoß
                  während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes begangen wurde und die
                  Anzeige des Versicherungsfalles beim Versicherer spätestens zwei Jahre nach
                  Beendigung des Versicherungsvertrages einlangt.
           3.1.5 Wurde ein Schaden durch Unterlassung verursacht, so gilt im Zweifel der Verstoß
                  mit dem Tag als begangen, an dem die versäumte Handlung spätestens hätte
                  vorgenommen werden müssen, um den Eintritt des Schadens abzuwenden.


                                                                                               Seite 35 von 69

                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                            Artikel 12
                           Sachlicher Umfang des Versicherungsschutzes

1.   Die Versicherung erstreckt sich auf Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers
     als Privatperson aus den Gefahren des täglichen Lebens mit Ausnahme der Gefahr einer
     betrieblichen, beruflichen oder gewerbsmäßigen Tätigkeit, insbesondere
     1.1 als Wohnungsinhaber (nicht aber als Haus- und/oder Grundbesitzer) und als Arbeitgeber
            von Hauspersonal;
     1.2 aus der Fremdenbeherbergung, sofern keine behördliche Gewerbeberechtigung
            erforderlich ist;
            Die Versicherung erstreckt sich auch auf die Haftung des Versicherungsnehmers als
            Verwahrer aus der Beschädigung von eingebrachten Sachen – ausgenommen Kraft- und
            Wasserfahrzeuge – der zur Beherbergung aufgenommenen Gäste sowie auf
            Schadensersatzverpflichtungen aus reinen Vermögensschäden bis zu einer
            Versicherungssumme von EUR 10.000,–.
     1.3 aus der Innehabung und dem Betrieb einer Rundfunk- und Fernsehempfangsanlage;
     1.4 aus der Haltung und Verwendung von Fahrrädern und sonstigen nicht motorisch
            angetriebenen Landfahrzeugen (Fortbewegungsmittel zu Lande);
     1.5 aus der Haltung und Verwendung motorisch angetriebener Landfahrzeuge
            (Fortbewegungsmittel zu Lande) mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25
            km/h, sofern für diese Landfahrzeuge keine Zulassungspflicht besteht. Ausgenommen
            bleiben jedenfalls Kraftfahrzeuge gemäß Artikel 17, Punkt 4.3;
     1.6 aus der nicht berufsmäßigen Sportausübung, ausgenommen die Jagd;
     1.7 aus dem erlaubten Besitz von Hieb-, Stich- und Schusswaffen und aus deren
            Verwendung als Sportgerät und für Zwecke der Selbstverteidigung;
     1.8 aus der Haltung von Kleintieren, ausgenommen Hunde;
            Die Versicherung erstreckt sich auch auf die Schadensersatzverpflichtungen des
            jeweiligen Verwahrers, Betreuers oder Verfügungsberechtigten.
     1.9 aus der gelegentlichen Verwendung, nicht jedoch der Haltung von Elektro- und
            Segelbooten;
     1.10 aus der Haltung und Verwendung von sonstigen nicht motorisch angetriebenen
            Wasserfahrzeugen sowie von Schiffsmodellen;
     1.11 aus der Haltung und Verwendung von
            - Flugobjekten, die nicht selbstständig im Flug verwendet werden können (d. h. nicht
                motorisch angetrieben sind)
            - Spielzeug (insbesondere unbemannte Geräte mit einem maximalen Gewicht von 250
                g und einer maximalen Bewegungsenergie unter oder gleich 79 Joule, die
                selbstständig im Flug verwendet werden können und nicht höher als 30 Meter über
                Grund betrieben werden)
            Ausgenommen bleiben jedenfalls Luftfahrtgeräte, Luftfahrzeuge und Flugmodelle gemäß
            Artikel 17, Punkt 4.1 und 4.2.
2.   Für Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers gemäß Punkt 1, welche bei
     Tätigkeiten im Auftrag oder in Erfüllung einer sonstigen Verpflichtung gegenüber einem Dritten
     entstehen, gilt der Versicherungsschutz subsidiär zu etwaigen anderen Versicherungen. D. h.
     kein Versicherungsschutz besteht somit, wenn Versicherungsschutz für solche Ereignisse,
     insbesondere aus einer Vereins-, Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung des Dritten,
     verlangt werden kann.
3.   Versichert sind im Rahmen des privaten Risikobereichs gemäß Punkt 1 auch Sachschäden
     durch Umweltstörung nach Maßgabe des Artikel 19 bis zu einer Versicherungssumme von EUR
     100.000,– im Rahmen der Pauschalversicherungssumme. Die Versicherung erstreckt sich auch
     auf Schadensersatzverpflichtungen aus der Lagerung und Verwendung von Mineralölprodukten
     am Versicherungsort.


                                                Artikel 13
                                          Versicherte Personen

                                                                                               Seite 36 von 69

                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

[Seite 37]
Die Versicherung erstreckt sich auch auf gleichartige Schadensersatzverpflichtungen
1.    des mit dem Versicherungsnehmer im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehegatten,
      eingetragenen Partners oder Lebensgefährten;
2.    der minderjährigen Kinder (auch Enkel-, Adoptiv-, Pflege- und Stiefkinder) des
      Versicherungsnehmers, seines mitversicherten Ehegatten, eingetragenen Partners oder
      Lebensgefährten; diese Kinder bleiben darüber hinaus bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres
      mitversichert, sofern und solange sie über keinen eigenen Haushalt verfügen und sich noch in
      Ausbildung befinden. Ein Wohnsitz am Studienort gilt nicht als eigener Haushalt.
      Berufsausbildung (berufliche Aus- und Weiterbildung etc.) – ausgenommen die Ausbildung an
      berufsbildenden Schulen (Berufsschulen, Kollegs etc.) – zählt nicht als Ausbildung im Sinne
      dieser Bedingungen. Die Ableistung des Präsenz- oder Zivildienstes zählt als Ausbildung im
      Sinne dieser Bedingungen;


                                                                                                Seite 37 von 69

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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3.    von Personen, die für den Versicherungsnehmer aus einem Arbeitsvertrag oder
      gefälligkeitshalber häusliche Arbeiten verrichten, in dieser Eigenschaft. Ausgeschlossen sind
      Personenschäden, bei welchen es sich um Arbeitsunfälle im Sinne der
      Sozialversicherungsgesetze unter Arbeitnehmern des Versicherungsnehmers handelt.


                                               Artikel 14
                                   Örtliche Geltung der Versicherung

Der Versicherungsschutz bezieht sich auf in Europa (im geographischen Sinn), einem
außereuropäischen Mittelmeeranliegerstaat sowie auf den Kanarischen Inseln, Madeira, den Azoren
und Island eingetretene Versicherungsfälle.


                                                Artikel 15
                                   Zeitliche Geltung der Versicherung

1.    Die Versicherung erstreckt sich auf Versicherungsfälle, die während der Wirksamkeit des
      Versicherungsschutzes (Laufzeit des Versicherungsvertrages unter Beachtung der §§ 38, 39
      und 39a Vers.VG) eingetreten sind.
      Versicherungsfälle, die zwar während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes eingetreten
      sind, deren Ursache jedoch in die Zeit vor Abschluss des Versicherungsvertrages fällt, sind nur
      gedeckt, wenn dem Versicherungsnehmer und dem Versicherten bis zum Abschluss des
      Versicherungsvertrages von der Ursache, die zu dem Schadensereignis geführt hat, nichts
      bekannt war.
2.    Ein Serienschaden gilt als in dem Zeitpunkt eingetreten, in dem das erste Schadensereignis der
      Serie eingetreten ist, wobei der zum Zeitpunkt des ersten Schadensereignisses vereinbarte
      Umfang des Versicherungsschutzes maßgebend ist. Wenn der Versicherer das
      Versicherungsverhältnis gemäß Artikel 12 kündigt, besteht nicht nur für die während der
      Wirksamkeit des Versicherungsschutzes, sondern auch für die nach Beendigung des Vertrags
      eintretenden Schadensereignisse einer Serie Versicherungsschutz.
      Ist das erste Schadensereignis einer Serie vor Abschluss des Versicherungsvertrages
      eingetreten und war dem Versicherungsnehmer oder Versicherten vom Eintritt des
      Serienschadens nichts bekannt, dann gilt der Serienschaden mit dem ersten in die Wirksamkeit
      des Versicherungsschutzes fallenden Schadensereignis als eingetreten, sofern hierfür nicht
      anderweitig Versicherungsschutz besteht.
      Ist das erste Schadensereignis einer Serie während einer Unterbrechung des
      Versicherungsschutzes eingetreten und war dem Versicherungsnehmer oder Versicherten vom
      Eintritt des Serienschadens nichts bekannt, dann gilt der Serienschaden mit dem ersten in das
      Wiederbestehen des Versicherungsschutzes fallenden Schadensereignis als eingetreten.
3     Bei einem Personenschaden gilt im Zweifel der Versicherungsfall mit der ersten Feststellung
      der Gesundheitsschädigung durch einen Arzt als eingetreten.


                                         Artikel 16
                        Summenmäßiger Umfang des Versicherungsschutzes

1.    Die Versicherungssumme stellt die Höchstleistung des Versicherers für einen Versicherungsfall
      im Sinne des Artikels 11, Punkt 1 dar, und zwar auch dann, wenn sich der Versicherungsschutz
      auf mehrere schadensersatzpflichtige Personen erstreckt. Ist eine
      Pauschalversicherungssumme vereinbart, so gilt diese für Personenschäden, Sachschäden und
      Vermögensschäden, die auf einen versicherten Personen- oder Sachschaden zurückzuführen
      sind, zusammen.
2.    Der Versicherer leistet für die innerhalb eines Versicherungsjahres eingetretenen
      Versicherungsfälle höchstens das Dreifache der jeweils maßgebenden Versicherungssumme.


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
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3.   An einer Sicherheitsleistung oder Hinterlegung, die der Versicherungsnehmer kraft Gesetzes
     oder gerichtlicher Anordnung zur Deckung einer Schadensersatzverpflichtung vorzunehmen
     hat, beteiligt sich der Versicherer in demselben Umfang wie an der Ersatzleistung.
4.   Hat der Versicherungsnehmer Rentenzahlungen zu leisten und übersteigt der Kapitalwert der
     Rente die Versicherungssumme oder den nach Abzug etwaiger sonstiger Leistungen aus
     demselben Versicherungsfall noch verbleibenden Restbetrag der Versicherungssumme, so wird
     die zu leistende Rente nur im Verhältnis der Versicherungssumme bzw. ihres Restbetrags zum
     Kapitalwert der Rente erstattet. Der Kapitalwert der Rente wird zu diesem Zweck aufgrund der
     zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles bestehenden Sterbetafel für Österreich der
     Bundesanstalt Statistik Austria und eines Zinsfußes von jährlich drei Prozent ermittelt.
5.   Rettungskosten; Kosten
     5.1 Die Versicherung umfasst den Ersatz von Rettungskosten.
     5.2 Die Versicherung umfasst ferner die den Umständen nach gebotenen gerichtlichen und
            außergerichtlichen Kosten der Feststellung und Abwehr einer von einem Dritten
            behaupteten Schadensersatzpflicht, und zwar auch dann, wenn sich der Anspruch als
            unberechtigt erweist.
     5.3 Die Versicherung umfasst weiter die Kosten der über Weisung des Versicherers
            geführten Verteidigung in einem Straf- oder Disziplinarverfahren.
            Kosten gemäß den Punkten 5.1 bis 5.3 und Zinsen werden auf die Versicherungssumme
            angerechnet.
6.   Falls die vom Versicherer verlangte Erledigung eines Schadensersatzanspruches durch
     Anerkenntnis, Befriedigung oder Vergleich am Widerstand des Versicherungsnehmers scheitert
     und der Versicherer mit eingeschriebenem Brief die Erklärung abgibt, seinen vertragsmäßigen
     Anteil an Entschädigung und Kosten zur Befriedigung des Geschädigten zur Verfügung zu
     halten, hat der Versicherer für den von der erwähnten Erklärung an entstehenden Mehraufwand
     an Hauptsache, Zinsen und Kosten nicht aufzukommen.


                                            Artikel 17
                               Ausschlüsse vom Versicherungsschutz

1.   Unter die Versicherung gemäß Artikel 11 fallen insbesondere nicht
     1.1 Ansprüche aus Gewährleistung für Mängel;
     1.2 Ansprüche, soweit sie aufgrund eines Vertrags oder einer besonderen Zusage über den
           Umfang der gesetzlichen Schadensersatzpflicht hinausgehen;
     1.3 die Erfüllung von Verträgen und die an die Stelle der Erfüllung tretende Ersatzleistung.
2.   Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen der Personen, die den
     Schaden, für den sie von einem Dritten verantwortlich gemacht werden, rechtswidrig und
     vorsätzlich herbeigeführt haben. Dem Vorsatz wird gleichgehalten eine Handlung oder
     Unterlassung, bei welcher der Schadenseintritt mit Wahrscheinlichkeit erwartet werden musste,
     jedoch in Kauf genommen wurde.
3.   Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die in
     unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit Auswirkungen der Atomenergie stehen.
4.   Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die der
     Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen verursachen durch Haltung oder
     Verwendung von
     4.1 Luftfahrzeugen,
     4.2 Luftfahrtgeräten und Flugmodellen,
     4.3 Kraftfahrzeugen oder Anhängern, die nach ihrer Bauart und Ausrüstung oder ihrer
           Verwendung ein behördliches Kennzeichen tragen müssen oder tatsächlich tragen.
           Dieser Ausschluss bezieht sich jedoch nicht auf die Verwendung von Kraftfahrzeugen als
           ortsgebundene Kraftquelle.
           Die Begriffe Luftfahrzeug, Luftfahrtgerät und Flugmodell sind im Sinne des
           Luftfahrtgesetzes (BGBI. Nr. 253/1957), die Begriffe Kraftfahrzeug, Anhänger und
           behördliche Kennzeichen im Sinne des Kraftfahrgesetzes (BGBI. Nr. 267/1967), beide in
           der jeweils geltenden Fassung, auszulegen.
5.   Es besteht kein Versicherungsschutz für Schäden, die zugefügt werden

                                                                                               Seite 39 von 69

                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      5.1     dem Versicherungsnehmer selbst;
      5.2     Angehörigen des Versicherungsnehmers (als Angehörige gelten der mit dem
              Versicherungsnehmer in häuslicher Gemeinschaft lebende Ehegatte, eingetragene
              Partner oder Lebensgefährte, Verwandte in gerader aufsteigender und absteigender
              Linie, Schwieger-, Adoptiv- und Stiefeltern, im gemeinsamen Haushalt mit dem
              Versicherungsnehmer lebende Geschwister).
      5.3. Gesellschaften, an denen der Versicherungsnehmer oder seine Angehörigen (Punkt 6.2)
              beteiligt sind, und zwar im Ausmaß der prozentuellen Beteiligung des
              Versicherungsnehmers und seiner Angehörigen (Punkt 6.2) an diesen Gesellschaften.
6.    Der Versicherer leistet keinen Versicherungsschutz für Schäden, die entstehen durch
      Gewalthandlungen von Staaten oder gegen Staaten und ihre Organe, Gewalthandlungen von
      politischen und terroristischen Organisationen, Gewalthandlungen anlässlich öffentlicher
      Versammlungen, Kundgebungen und Aufmärschen sowie Gewalthandlungen anlässlich von
      Streiks und Aussperrungen.
7.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden an
      7.1 Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen entliehen,
              gemietet, geleast, gepachtet haben;
      7.2 Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen in
              Verwahrung genommen haben, sei es auch im Zuge der Verwahrung als
              Nebenverpflichtung (ausgenommen Sachen der Logiergäste gemäß Artikel 12, Punkt
              1.2);
      7.3 Sachen, deren Besitz dem Versicherungsnehmer oder den für ihn handelnden Personen
              im Rahmen von bloßen Gefälligkeitsverhältnissen überlassen wurde;
      7.4 beweglichen Sachen, die bei oder infolge ihrer Benützung, Beförderung, Bearbeitung
              oder einer sonstigen Tätigkeit an oder mit ihnen entstehen;
      7.5 jenen Teilen von unbeweglichen Sachen, die unmittelbar Gegenstand der Bearbeitung,
              Benützung oder einer sonstigen Tätigkeit sind.
8.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden an
      Sachen durch allmähliche Emission oder allmähliche Einwirkung von Temperatur, Gasen,
      Dämpfen, Flüssigkeiten, Feuchtigkeit oder nichtatmosphärischen Niederschlägen (wie Rauch,
      Ruß, Staub usw.).
9.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die in
      unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit Auswirkungen elektromagnetischer Felder
      stehen.
10.   Nicht versichert sind Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die direkt oder indirekt auf
      Asbest oder asbesthaltige Materialien zurückzuführen sind oder mit diesen im Zusammenhang
      stehen.
11.   Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden aus
      Persönlichkeits- oder Namensrechtsverletzungen.
12.   Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden aus
      Anfeindung, Schikane, Belästigung, Ungleichbehandlung oder sonstigen Diskriminierungen.


                                              Artikel 18
                              Obliegenheiten; Vollmacht des Versicherers

1.    Obliegenheiten
      Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
      Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG (siehe Anhang) bewirkt, werden
      bestimmt:
      1.1 Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, besonders gefahrdrohende Umstände, deren
            Beseitigung der Versicherer billigerweise verlangen konnte und verlangt hatte, innerhalb
            einer angemessenen Frist zu beseitigen. Ein Umstand, welcher schon zu einem Schaden
            geführt hat, gilt im Zweifel als besonders gefahrdrohend.
      1.2 Der Versicherungsnehmer hat alles ihm Zumutbare zu tun, um Ursachen, Hergang und
            Folgen des Versicherungsfalles aufzuklären und den entstandenen Schaden gering zu
            halten.

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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     1.3   Er hat den Versicherer umfassend und unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche
           ab Kenntnis, zu informieren, und zwar sind insbesondere anzuzeigen:
           1.3.1 der Versicherungsfall;
           1.3.2 die Geltendmachung einer Schadensersatzforderung;
           1.3.3 die Zustellung einer Strafverfügung sowie die Einleitung eines Straf-,
                  Verwaltungsstraf- oder Disziplinarverfahrens gegen den Versicherungsnehmer
                  oder eine versicherte Person;
           1.3.4 alle Maßnahmen Dritter zur gerichtlichen Durchsetzung von
                  Schadensersatzforderungen.
     1.4. Der Versicherungsnehmer hat den Versicherer bei der Feststellung und Erledigung oder
           Abwehr des Schadens zu unterstützen.
           1.4.1 Der Versicherungsnehmer hat den vom Versicherer bestellten Anwalt (Verteidiger,
                  Rechtsbeistand) zu bevollmächtigen, ihm alle von ihm benötigten Informationen zu
                  geben und ihm die Prozessführung zu überlassen.
           1.4.2 Ist dem Versicherungsnehmer die rechtzeitige Einholung der Weisungen des
                  Versicherers nicht möglich, so hat der Versicherungsnehmer aus eigenem
                  innerhalb der vorgeschriebenen Frist alle gebotenen Prozesshandlungen (auch
                  Einspruch gegen eine Strafverfügung) vorzunehmen.
           1.4.3 Der Versicherungsnehmer ist nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung des
                  Versicherers einen Schadensersatzanspruch ganz oder zum Teil anzuerkennen –
                  es sei denn, der Versicherungsnehmer konnte die Anerkennung nicht ohne
                  offenbare Unbilligkeit verweigern – oder zu vergleichen.
2.   Vollmacht des Versicherers
     Der Versicherer ist bevollmächtigt, im Rahmen seiner Verpflichtung zur Leistung alle ihm
     zweckmäßig erscheinenden Erklärungen im Namen des Versicherungsnehmers abzugeben.


                                            Artikel 19
                    Versicherungsschutz für Sachschäden durch Umweltstörung

Für Schadensersatzverpflichtungen aus Sachschäden durch Umweltstörung gemäß Artikel 12, Punkt
3 – einschließlich des Schadens an Erdreich oder Gewässern – besteht Versicherungsschutz nach
Maßgabe der nachstehend angeführten Bedingungen:

1.   Umweltstörung ist die Beeinträchtigung der Beschaffenheit von Luft, Erdreich oder Gewässern
     durch Immissionen.
2.   Versicherungsschutz für Sachschäden durch Umweltstörung – einschließlich des Schadens an
     Erdreich oder Gewässern – besteht, wenn die Umweltstörung durch einen einzelnen, plötzlich
     eingetretenen, unvorhergesehenen Vorfall ausgelöst wird, welcher vom ordnungsgemäßen,
     störungsfreien Betriebsgeschehen abweicht.
     Somit besteht insbesondere kein Versicherungsschutz, wenn nur durch mehrere in der Wirkung
     gleichartige Vorfälle (wie Verkleckern, Verdunsten) eine Umweltstörung, die bei einzelnen
     Vorfällen dieser Art nicht eingetreten wäre, ausgelöst wird.
     Artikel 17, Punkt 8 findet keine Anwendung.
3.   Besondere Regelungen für den Versicherungsschutz gemäß Punkt 2
     3.1 Versicherungsfall
            3.1.1 Versicherungsfall ist abweichend von Artikel 11, Punkt 1 die erste nachprüfbare
                   Feststellung einer Umweltstörung, aus welcher dem Versicherungsnehmer
                   Schadensersatzverpflichtungen erwachsen oder erwachsen könnten.
            3.1.2 Serienschaden
                   Abweichend von Artikel 1, Punkt 1.2 gilt die Feststellung mehrerer durch denselben
                   Vorfall ausgelöster Umweltstörungen als ein Versicherungsfall. Ferner gelten als
                   ein Versicherungsfall Feststellungen von Umweltstörungen, die durch gleichartige
                   in zeitlichem Zusammenhang stehende Vorfälle ausgelöst werden, wenn zwischen
                   diesen Vorfällen ein rechtlicher, wirtschaftlicher oder technischer Zusammenhang
                   besteht.
                   Artikel 15, Punkt 2 findet sinngemäß Anwendung.

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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      3.2.   Örtlicher Geltungsbereich
             Versicherungsschutz besteht abweichend von Artikel 14, wenn die schädigenden Folgen
             der Umweltstörung in Europa (im geographischen Sinn), einem außereuropäischen
             Mittelmeeranliegerstaat sowie auf den Kanarischen Inseln, Madeira, den Azoren und
             Island eingetreten sind.
      3.3.   Zeitlicher Geltungsbereich
             Abweichend von Artikel 15 erstreckt sich der Versicherungsschutz auf eine
             Umweltstörung, die während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes oder
             spätestens zwei Jahre danach festgestellt wird.
             Der Vorfall muss sich während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes ereignen.
             Eine Umweltstörung, die zwar während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes
             festgestellt wird, die aber auf einen Vorfall vor Abschluss des Versicherungsvertrages
             zurückzuführen ist, ist nur dann versichert, wenn sich dieser Vorfall frühestens zwei Jahre
             vor Abschluss des Versicherungsvertrages ereignet hat und dem Versicherungsnehmer
             oder der versicherten Person bis zum Abschluss des Versicherungsvertrages der Vorfall
             oder die Umweltstörung nicht bekannt war und auch nicht bekannt sein konnte. Artikel 15,
             Punkt 2 findet sinngemäß Anwendung.
      3.4    Obliegenheit
             Der Versicherungsnehmer ist – bei sonstiger Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß
             den Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG (siehe Anhang) – verpflichtet,
             umweltgefährdende Anlagen und sonstige umweltgefährdende Einrichtungen
             fachmännisch zu warten oder warten zu lassen. Notwendige Reparaturen und
             Wartungsarbeiten sind unverzüglich auszuführen. Mindestens alle fünf Jahre – sofern
             nicht gesetzlich oder behördlich eine kürzere Frist vorgeschrieben ist – müssen diese
             Anlagen und Einrichtungen durch Fachleute überprüft werden. Diese Frist beginnt
             ungeachtet des Beginnes des Versicherungsschutzes mit Inbetriebnahme der Anlage
             oder deren letzter Überprüfung.


                                            Artikel 20
                      Verpfändung und Abtretung von Versicherungsansprüchen

Der Versicherungsanspruch darf vor seiner endgültigen Feststellung ohne ausdrückliche Zustimmung
des Versicherers weder abgetreten noch verpfändet werden.


                                              Artikel 21
                          Rechtsstellung der am Vertrag beteiligten Personen

Soweit die Versicherung neben Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers selbst
auch Schadensersatzverpflichtungen anderer Personen umfasst, sind alle in dem
Versicherungsvertrag bezüglich des Versicherungsnehmers getroffenen Bestimmungen auch auf
diese Personen sinngemäß anzuwenden; sie sind neben dem Versicherungsnehmer im gleichen
Umfang wie dieser für die Erfüllung der Obliegenheiten verantwortlich. Die Ausübung der Rechte aus
dem Versicherungsvertrag steht ausschließlich dem Versicherungsnehmer zu.


1005K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE HAUSHALTSVERSICHERUNG
        Deckungsvariante Plus


- ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
- SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN


ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN


                                                                                                 Seite 42 von 69

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Versicherungssumme
Die Leistung des Versicherers ist mit der in der Polizze ausgewiesenen
Haushaltsversicherungssumme begrenzt.

Rauchwarnmelder
Das Nichtvorhandensein von Rauchwarnmeldern in den gemäß Artikel 3, Punkt 2.1 und Punkt 3.1
ABH versicherten Räumen des Gebäudes stellt im Schadensfall nur dann eine Verletzung von
Sicherheitsvorschriften im Sinne des Artikel 3 ABS dar, sofern die Anbringung von Rauchmeldern im
Vertrag vereinbart ist.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN

In Ergänzung der „Allgemeinen Bedingungen für Haushaltsversicherungen“ (ABH – Fassung 2018)
sind obligatorisch mitversichert:

Privat genutzte Computersoftware
In Erweiterung von Artikel 1 und Artikel 7 Punkt 1.6 ABH sind auch die Wiederbeschaffungskosten
inkl. der Installationskosten der privat genutzten, im Handel erhältlichen, Computersoftware
mitversichert, sofern diese durch ein ersatzpflichtiges Schadensereignis im Umfang des Artikel 2 ABH
ganz oder teilweise zerstört wurde.
Nicht versichert sind die Kosten der Wiederherstellung oder -beschaffung von beschädigten oder
vernichteten individuellen Programmen und Datenbeständen bzw. die daraus resultierenden
Folgeschäden.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Inhalt von Aquarien
Schäden am Inhalt von Aquarien (Pflanzen und Tiere) infolge Bruchs der Verglasung oder
unvorhergesehenem Austritt von Wasser sind mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Neubepflanzung von Pflanzen auf Balkonen und Terrassen
Werden bei einem versicherten Ereignis gemäß Artikel 2 ABH die Blumengefäße durch Bruch
dauerhaft beschädigt, sind die Kosten für erforderliche Neubepflanzungen (Blumen, Sträucher,
Gemüsepflanzen) mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 300,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Mitversicherung von Büro- und Ordinationseinrichtungen
Die Einrichtungen von Büros (einschließlich Büromaschinen, Computer inklusive handelsüblicher
Software, Kopiergeräte, Fax u. dgl.) und Ordinationen (inklusive Instrumente, Heilbehelfe,
Medikamente u. dgl.) sind mitversichert, soweit sie sich in der Wohnung des Versicherungsnehmers
oder in Räumen befinden, die mit ihr unmittelbar in Verbindung stehen.
Die zur zahnärztlichen bzw. -technischen Praxis notwendigen Edelmetalle sind im Rahmen der für
Bargeld bedingungsgemäß vorgesehenen Grenzbeträge mitversichert.
Bei den versicherten Einrichtungen, die ausschließlich der Ausübung eines Berufs dienen, sind
Schäden durch indirekten Blitz, das sind Schäden durch Überspannung bzw. Induktion infolge eines
Blitzschlags abweichend von Artikel 2, Punkt 1.2 ABH mitversichert.
Die Ersatzleistung für Schäden durch indirekten Blitz ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes
Risiko“ begrenzt.
Nicht versichert ist, wenn Sachen eines Kunden durch einfachen Diebstahl entwendet werden.
Für fremdes Eigentum besteht kein Versicherungsschutz.

Schäden am Hausrat durch Transportmittelunfall bei der Übersiedlung
In Erweiterung von Artikel 1 und 3 ABH ist bei der Übersiedlung im Zuge eines Wohnungswechsels
der Transport des versicherten Hausrats in einem Kraftfahrzeug innerhalb Österreichs inkl.
Grenzverkehr ins Ausland bis max. 50 km Luftlinie mitversichert.

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Versichert sind Schäden am versicherten Hausrat durch Verlust oder Beschädigung durch
-      Transportmittelunfall,
-      Brand, Blitzschlag, Explosion und
-      Einbruchdiebstahl in das Fahrzeug
Ein Transportmittelunfall liegt vor, wenn das Transportmittel durch ein unmittelbar von außen plötzlich
mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis eine Sachbeschädigung erleidet.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 15.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass das Transportmittel vom Versicherungsnehmer
oder einer von ihm beauftragten Privatperson gelenkt wird und der Lenker im Besitz einer gültigen
Lenkerberechtigung ist. Weiter muss bei sonstiger Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß § 6
Abs.3 Versicherungsvertragsgesetz in der jeweils gültigen Fassung umgehend eine polizeiliche
Unfallmeldung erfolgen.
Die Verschuldensfrage bezüglich des Unfallhergangs bleibt bei der Beurteilung des
Entschädigungsanspruches außer Betracht.
Nicht versichert sind jedoch Schäden, die dadurch entstehen, dass der Lenker des
Transportfahrzeugs den Unfall vorsätzlich herbeiführt oder sich zum Zeitpunkt des Unfalls in einem
durch Alkohol, Medikamente oder Drogen beeinträchtigten Zustand befindet.

Hausrat im Kellerabteil
In Erweiterung von Artikel 3, Punkt 2.2 ABH ist der gesamte im Kellerabteil (versperrt mit
Sicherheitsschloss oder Sicherheitsvorhängeschloss) gelagerte Wohnungsinhalt gemäß Artikel 1,
Punkt 1.1 ABH mitversichert.
Nicht versichert sind Wertsachen wie Bargeld, Schmuck, Briefmarken- und Münzensammlungen
sowie Pelze, echte Teppiche, Kunstgegenstände, Antiquitäten sowie Unterhaltungselektronik.

Kosten für die Zwischenlagerung
Nach einem versicherten Schadensereignis gemäß Artikel 2 ABH sind die notwendigen Kosten für die
einmalige Zwischenlagerung der versicherten Sachen in externen Lagerräumlichkeiten innerhalb
Österreichs bis 20 % der Haushaltsversicherungssumme für max. zwölf Monate mitversichert.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Hausrat studierender Kinder
In Abänderung von Artikel 3, Punkt 7 ABH gilt für Kinder des Versicherungsnehmers oder seines mit
ihm im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehegatten, eingetragenen Partners, Lebensgefährten für die
Dauer der Ausbildung der Kinder (z. B. als Lehrlinge oder Studenten) bis zur Vollendung des 27.
Lebensjahres die Außenversicherung ganzjährig innerhalb Europas.
Der Hausrat von Kindern in Ausbildung ist somit in angemieteten Wohnräumen in ständig bewohnten
Gebäuden mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 15.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Hausrat in privaten Kraftfahrzeugen
In Erweiterung von Artikel 3 ABH ist der gemäß Artikel 1, Punkt 1.1 und Punkt 1.2.1 ABH versicherte
Hausrat auch in privaten Kraftfahrzeugen (weltweiter Geltungsbereich) gegen Schäden durch
-      Brand, Blitzschlag, Explosion,
-      Einbruchdiebstahl in das Kraftfahrzeug und
-      bei Diebstahl des gesamten Kraftfahrzeugs
mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.
Nicht versichert sind das Kraftfahrzeug, der Inhalt von Wohnwägen und Wohnmobilen, Geld- und
Geldeswerte, Sparbücher, Schmuck, Edelsteine und Edelmetalle, Pelze, Antiquitäten, Briefmarken-
und Münzsammlungen, Schlüssel und Gegenstände mit vorwiegendem Kunstwert.

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Bezüglich Einbruch-Diebstahl gelten folgende Verwahrungs- und Sicherheitsvorschriften:
Die versicherten Sachen müssen sich in einem allseits fest umschlossenen, ordnungsgemäß
versperrten Kraftfahrzeug befinden und/oder in durch Verschluss gesicherten Behältnissen sein.
Elektronische Geräte, wie Foto- und Videokamera, Navigationsgeräte, Laptop und dergleichen
müssen im Kofferraum oder, falls keiner vorhanden, von außen nicht sichtbar aufbewahrt werden.


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Kinderwagen und Krankenfahrstühlen
In Erweiterung des Artikels 3, Punkt 4 ABH sind Kinderwägen und Krankenfahrstühle (auch elektrisch
betriebene) innerhalb Österreichs, wo immer befindlich, gegen Schäden durch Feuer und Diebstahl
mitversichert.
Schäden durch Diebstahl müssen jedoch sofort der Sicherheitsbehörde gemeldet werden.

Mehrkosten für Ersatzräumlichkeiten
Wird die Wohnung im Fall eines ersatzpflichtigen Schadensereignisses gemäß Artikel 2 ABH so
beschädigt, dass die Beschränkung auf allenfalls benutzbar gebliebene Räumlichkeiten nicht
zugemutet werden kann, so werden die nachweislich aufgewendeten Kosten abzüglich der ersparten
Miete für
-      Hotelzimmer,
-      Zimmer in einer Pension oder
-      einer Ersatzunterkunft
jeweils ohne Verpflegung ersetzt.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall pro Monat auf „Erstes Risiko“ begrenzt,
maximiert mit EUR 10.000,– .
Die Entschädigung wird nur für die Dauer der tatsächlichen Unbenutzbarkeit der Wohnung, längstens
jedoch bis zum Ablauf von zwölf Monaten, nach dem Eintritt des Schadensfalles gewährt.
Die Entschädigung wird nur insoweit geleistet, als der Benützer die Wiederinstandsetzung der Räume
nicht schuldhaft verzögert.
Besteht für das versicherte Risiko auch eine Eigenheimversicherung, kann diese Deckung nur einmal
in Anspruch genommen werden.

Deckung bei „grob fahrlässiger Herbeiführung“ des Versicherungsfalles (Schadens) in der
Haushaltsversicherung
Bei Sachschäden durch die gemäß Artikel 2 ABH versicherten Gefahren verzichtet der Versicherer im
Fall grob fahrlässiger Herbeiführung des Versicherungsfalles (Schadens) auf den Einwand der
Leistungsfreiheit gemäß Artikel 10, Punkt 1 der „Allgemeinen Bedingungen für die Sachversicherung“
(ABS).
Handlungen oder Unterlassungen, bei welchen der Schadenseintritt mit Wahrscheinlichkeit erwartet
werden musste, jedoch in Kauf genommen wurde, werden dem Vorsatz gleichgehalten und sind somit
vom Versicherungsschutz nicht umfasst.
Die Versicherungsleistung je grob fahrlässig herbeigeführten Schaden ist mit der vereinbarten
Inhaltsversicherungssumme begrenzt.
Davon unberührt bleiben sämtliche sonstigen Einwände der Leistungsfreiheit des Versicherers,
insbesondere wegen Verletzungen der vereinbarten Sicherheitsvorschriften, Obliegenheiten und
Gefahrenerhöhungen.
Die Bestimmungen des § 67 Abs. 2 VersVG (Regressverzicht des Versicherers) erstrecken sich auch
auf alle am Risikoort (versicherte Wohnung) lebende Personen.

Notfallhilfe
Nach einem versicherten Schadensereignis gemäß Artikel 2 ABH sind die Kosten für Information und
Organisation sowie die Kosten für Professionisten für
-     Sanierer und Gebäudereiniger nach Feuer- oder Wasserschäden,
-     Tischler oder Schlosser nach versuchtem oder vollbrachtem Einbruchdiebstahl,
-     Glaser für die dringend notwendige Reparatur von Fenstern und Türen ins Freie
mitversichert. Der Kostenersatz für die obigen Positionen erfolgt gemäß den
Versicherungsbedingungen.
Bei Versicherungsverträgen mit Selbstbehaltsvariante kommt der vereinbarte Selbstbehalt zum
Abzug.

Summenausgleich zwischen mehreren Wohnungen
Falls Versicherungssummen einzelner beim Bestandsversicherer bestehender Haushaltsver-
sicherungsverträge des Versicherungsnehmers den Versicherungswert übersteigen
(Überversicherung), werden die übersteigenden Summen auf den vom Schadensfall betroffenen

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Haushaltsversicherungsvertrag des Versicherungsnehmers übertragen, zu dem nach
Berücksichtigung einer etwaig beanspruchbaren Vorsorgeversicherung Unterversicherung besteht.

Bei Inanspruchnahme des Summenausgleichs im Schadensfall ist der Versicherungsnehmer
verpflichtet, eine Anpassung aller beim Bestandsversicherer bestehenden
Haushaltsversicherungsverträge, unter Berücksichtigung des jeweiligen tatsächlichen
Versicherungswertes, durchzuführen.

Diese Vereinbarung gilt ausschließlich für die vertraglich vereinbarte Gesamtversicherungssumme,
jedenfalls nicht für etwaige Zusatzpakete, die Außenversicherung, vereinbarte Sublimits
(Höchstentschädigungssummen) sowie Versicherungssummen auf „Erstes Risiko".

Prämienbefreiung bei Arbeitslosigkeit
Der prämienfreie Versicherungsschutz bei Arbeitslosigkeit kann unter folgenden Voraussetzungen in
Anspruch genommen werden. Er muss schriftlich und unter Vorlage folgender Unterlagen verlangt
werden:
-      Kündigungsschreiben des bisherigen Arbeitsgebers
-      AMS-Bestätigung.
Die Prämienbefreiung kann nur bei Arbeitslosigkeit des in der Polizze erstgenannten
Versicherungsnehmers in Anspruch genommen werden. Weitere Versicherungsnehmer fallen nicht
unter die Prämienbefreiung.
Prämienfreien Versicherungsschutz genießen Arbeiter und Angestellte, wenn sie mindestens 24
Monate ununterbrochen beim selben Arbeitgeber für mindestens 18 Wochenstunden
sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und unverschuldet gekündigt wurden.
Karenzzeit (Wartezeit)
Wenn die Arbeitslosigkeit mindestens sechs Monate (= Karenzzeit) angedauert hat, werden einmalig
sechs
Monatsprämien auf den Haushaltsversicherungsvertrag gutgeschrieben, eine (Bar-)Auszahlung ist
ausgeschlossen.
Versicherungsbeginn (Wartefrist)
Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Arbeitslosigkeit, die innerhalb von 24 Monaten ab
Beginn einer neu abgeschlossenen Haushaltsversicherung/ab Einschluss der Prämienbefreiung bei
Arbeitslosigkeit in einen bestehenden Vertrag eintritt oder zu diesen Zeitpunkten bereits bestand.

Gegenstände aus der hauptberuflichen Tätigkeit
In Abänderung von Artikel 1, Punkt 1.2.1 ABH sind im Rahmen der hauptberuflichen Tätigkeit genutzte
Handelsware in der versicherten Wohnung mitversichert. Die Ersatzleistung ist mit
EUR 750,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Sachschäden durch Einsatzkräfte
Sachschäden an den versicherten Sachen (inkl. Wohnungstür) in Folge eines Einsatzes (Polizei,
Feuerwehr, Rettung, Hilfsorganisationen etc.) gelten als mitversichert, sofern ein Fehlalarm eines
Feuer-, Rauch- oder Wassermelders oder eine Alarmanlage den Einsatz ausgelöst hat und der
Schaden nicht durch das Einsatzorgan übernommen wird.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall und pro Versicherungsperiode auf „Erstes
Risiko“ begrenzt!
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Wiederbeschaffung von Dokumenten und Kreditkarten
Bei Vernichtung oder Abhandenkommen von Dokumenten und Kreditkarten des
Versicherungsnehmers, des im gemeinsamen Haushalt mit diesem lebenden Ehegatten,
eingetragenen Partners oder Lebensgefährten und der minderjährigen Kinder (auch Adoptiv-, Pflege-
und Stiefkinder) im Zuge eines ersatzpflichtigen Schadensfalles gemäß Artikel 2 ABH übernimmt der


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Versicherer die Kosten für die Wiederbeschaffung sowie allfällig notwendiger Kraftloserklärungen von
Dokumenten und Kreditkarten.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 2.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Weltweite Außenversicherung
In Abänderung von Artikel 3, Punkt 7 ABH gilt die Außenversicherung weltweit.
Diese Außenversicherung ist mit 20 % der Versicherungssumme bzw. mit 20 % aller
Entschädigungsgrenzen (insbesondere Artikel 2 Punkt 3.2.3 ABH) beschränkt, und gilt nur, soweit
nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung erlangt werden kann.
Beraubungsschäden gemäß Artikel 2, Punkt 3.4 ABH sind ebenfalls mit 20 % der
Versicherungssumme, maximal jedoch EUR 100.000,– begrenzt.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Sachen im Freien
In Abänderung zu Artikel 3, Punkt 4 ABH sind im Freien am Grundstück des Versicherungsortes
mitversichert:
-      Alle unbeweglichen Sachen (ausgenommen sämtliche Gebäude bzw. Nebengebäude) am
       Grundstück im Rahmen der Versicherungssumme,
       wie gemauerte Griller, Pergolen, Gartenlauben, Gartenpavillons, Brunnenanlagen und
       dergleichen sowie kleine Garten- und Werkzeughütten (auch als Wellnesseinrichtung wie
       Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine und dergleichen genutzt).
       Sämtliche andere Gebäude und Nebengebäude am Grundstück sind nur über eine
       Gebäudeversicherung versicherbar.
-      alle Sachen, die für den dauerhaften Verbleib im Freien gedacht sind, im Rahmen der
       Versicherungssumme wie Grillküchenblöcke, Terrassenheizungen, Gartenboxen,
       Gartentruhe, Müllentsorgungsanlagen und dergleichen,
-      Spielplatzeinrichtungen, die vom Hersteller für die dauerhafte Aufstellung im Freien
       vorgesehen sind und Einfriedung jeglicher Art im Eigentum des Versicherungsnehmers am
       Grundstück des Versicherungsortes.
       Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
-      Kulturen, das sind Bäume und Sträucher (ausgenommen Waldbestände), die bei einem
       versicherten Ereignis dauerhaft beschädigt wurden inkl. Entsorgungskosten.
       Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Ausgenommen bleiben Wertgegenstände, Pelze, Zelte, Glashäuser und Swimmingpools aller Art.
Nicht ersetzt werden Schäden, soweit dafür aus einer anderen Versicherung (insbesondere aus einer
bestehenden Gebäudeversicherung) Entschädigung verlangt werden kann.

Bankschließfächer (bzw. Schließfächer in Tresorräumen) innerhalb Österreichs
Unter der Voraussetzung, dass der Tresorraum eine Widerstandsklasse von mindestens Euro-
Widerstandsgrad EN 6 aufweist, ist der Inhalt von Bankschließfächern (bzw. Schließfächern in
Tresorräumen) gegen die versicherten Gefahren (gemäß Artikel 2 ABH) bis zu 50 % der
Haushaltsversicherungssumme des gegenständlichen Vertrags mitversichert.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Psychologische Betreuung
Es werden die Kosten für die psychologische Beratung durch einen autorisierten Psychologen nach:
-     einem versicherten Einbruchdiebstahl oder einer versicherten Beraubung (im Sinne des Artikel
      2, Punkt 3 ABH),
-     einem versicherten Feuerschaden (im Sinne des Artikel 2, Punkt 1 ABH) mit einer
      Schadenshöhe von mindestens EUR 10.000,–,
-     einem versicherten Elementarschaden (im Sinne des Artikel 2, Punkt 2 ABH) mit einer
      Schadenshöhe von mindestens EUR 10.000,–
ersetzt.


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Der Versicherungsschutz gilt für den Versicherungsnehmer und die mit ihm im gemeinsamen Haushalt
lebenden Personen.
Kostenersatz für maximal drei Beratungen zu je EUR 300,– pro Person.
Die Ersatzleistung ist insgesamt mit EUR 900,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Nebenkosten:
Die Entschädigung für Kosten gemäß Artikel 1, Punkt 2.3.1 bis 2.3.7 ABH ist gesamt mit der in der
Polizze dokumentierten Summe begrenzt und gilt zusätzlich zur Haushaltsversicherungssumme.

Fahrräder
Abweichend von Artikel 3, Punkt 2.2, 2.3, 3.2 und 4 ABH sind Fahrräder (auch E-Scooter und
dergleichen) sowie Fahrradanhänger bis EUR 2.000,– und E-Bikes bis EUR 3.000,– mitversichert.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Feuerversicherung:

Brandherd
In Erweiterung von Artikel 2, Punkt 1 ABH sind Schäden am Brandherd selbst mitversichert.

Schäden durch Verpuffung
In Erweiterung zu Artikel 2, Punkt 1 ABH gilt Verpuffung in Öfen (auch Kachelöfen) ebenfalls als
Explosion und Folgeschäden an Baubestandteilen und Gebäudezubehör gemäß Artikel 1, Punkt 1.2.3
ABH sind mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung (insbesondere
Gebäudeversicherung) eine Entschädigung verlangt werden kann.

Sengschäden
In Erweiterung zu Artikel 2, Punkt 1 ABH sind Schäden durch Einwirkung von Wärme auf versicherte
Sachen durch Strahlung oder Übertragung, sodass sich diese farblich verändern, verformen oder
verkohlen, ohne dass ein Brand entsteht, mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Der Selbstbehalt je Schadensfall beträgt EUR 150,–.
Nicht versichert sind:
Sengschäden, die durch Trocknen von Sachen jeder Art, den Verbrauch von Tabakprodukten sowie
Schäden an Verkabelungen verursacht werden.

Folgeschäden durch Ruß oder Rauch
In Erweiterung zu Artikel 2, Punkt 1 ABH sind Folgeschäden durch Ruß und Rauch mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 10.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Als Rauch- bzw. Rußschaden gilt jede unmittelbare Zerstörung oder Beschädigung durch Rauch oder
Ruß, der plötzlich bestimmungswidrig aus den auf dem Versicherungsgrundstück befindlichen
Feuerungs-, Heizungs-, Koch- oder Trockenanlagen austritt. Die Versicherung erstreckt sich nicht auf
Schäden, die durch dauernde Einwirkung des Rauches entstehen.

Schäden durch Überspannung
Schäden durch Überspannung (Steigerung oder Abfall der Stromspannung durch den Netzbetreiber
verursacht) an privat genutzten, elektrischen Geräten gelten mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Der Selbstbehalt je Schadensfall beträgt EUR 150,–.

Schäden durch Implosion
In Erweiterung von Artikel 2, Punkt 1 ABH gelten Schäden durch Implosion mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Eine Implosion ist der plötzliche Zusammenbruch eines Objekts infolge eines Außendrucks, der
größer als der Innendruck ist, oder anderer Kräfte, die unausgeglichen auf die Objektmitte hin wirken.


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SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Sturmversicherung:
Schäden durch Schneerutsch (Dachlawinen)
Schäden an den in den Versicherungsräumlichkeiten und im Freien am Grundstück versicherten
Sachen, die durch Herabrutschen von Dachlawinen (das ist das Abgleiten von Schnee- und/oder
Eismassen von Dächern) verursacht werden, sind mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Schäden durch Eisrutsch (Raureif und Eisregen)
Schäden an den in den Versicherungsräumlichkeiten und im Freien am Grundstück versicherten
Sachen, die durch Herabrutschen von am Dach angesammelten Massen von Raureif und Eis bzw.
durch Eisregen verursacht werden, sind mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Folgeschäden durch Eisdruck
Folgeschäden an versicherten Sachen aufgrund von durch Eisdruck umstürzenden Bäumen, Ästen,
Masten und dergleichen sind mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 10.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Optische Schäden
In Erweiterung von Artikel 2, Punkt 2.2 sowie Punkt 6.4 ABH werden die nachweislich durch die
direkte Einwirkung von Eiskörnern an versicherten Gebäudebestandteilen gemäß Artikel 1, Punkt
1.2.7 ABH (ausgenommen Dachrinnen und Fallrohren aller Art) und versicherten Sachen im Freien
gemäß Artikel 3, Punkt 4 ABH entstandenen optischen Schäden ersetzt, sofern eine
Wiederherstellung erfolgt.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 4.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung (insbesondere
Gebäudeversicherung) eine Entschädigung verlangt werden kann.

Schäden durch Vermurung, Lawinen und Lawinenluftdruck
In Erweiterung der ABH sind derartige Schäden an den versicherten Sachen innerhalb der
Versicherungsräumlichkeiten mitversichert.
Vermurungen sind oberflächige, durch Wassereinwirkungen ausgelöste Schlammströme, die sich
flussähnlich zu Tal wälzen. Muren enthalten Erdreich und Wasser etwa im gleichen Ausmaß.
Nicht versichert sind:
Schäden durch Erdsenkungen. Eine Erdsenkung ist eine naturbedingte Absenkung des Erdbodens
über natürlichen oder künstlich geschaffenen Hohlräumen in der näheren Umgebung des
Versicherungsgrundstücks.
Lawinen sind an Berghängen abgehende Schnee- oder Eismassen.
Nicht versichert sind:
Schäden durch Dachlawinen.
Lawinenluftdruck ist die von einer abgehenden Lawine verursachte Druckwelle.

Die Ersatzleistung für die vorgenannten Schadensereignisse ist mit EUR 30.000,– je Schadensfall auf
„Erstes Risiko“ begrenzt.

Entschädigungen, die aus öffentlichen Mitteln tatsächlich erfolgen, werden auf die vom Versicherer zu
erbringende Entschädigungsleistung nicht angerechnet, die vereinbarte Versicherungssumme steht in
diesem Fall also zusätzlich zur Verfügung.
Die Gesamtentschädigung ist dabei jedoch mit der tatsächlichen Schadenshöhe begrenzt.

Der Versicherungsschutz für diese Deckung beginnt bei Neuverträgen 14 Tage nach
Vertragsabschluss. Die 14-Tage-Frist gilt auch für Vertragsänderungen, wenn diese Deckung vor der
Änderung nicht vorhanden war.


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SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Einbruchdiebstahlversicherung:

Wiederbeschaffung von Dokumenten und Kreditkarten nach einfachem Diebstahl
Bei Vernichtung oder Abhandenkommen von Dokumenten und Kreditkarten des
Versicherungsnehmers, des im gemeinsamen Haushalt mit diesem lebenden Ehegatten,
eingetragenen Partners oder Lebensgefährten und der minderjährigen Kinder (auch Adoptiv-, Pflege-
und Stiefkinder) im Zuge eines einfachen Diebstahls innerhalb Österreichs übernimmt der Versicherer
die Kosten für die Wiederbeschaffung sowie allfällig notwendiger Kraftloserklärungen von Dokumenten
und Kreditkarten.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Einfacher Diebstahl am Versicherungsort
In Abänderung von Artikel 2, Punkt 3.3 ABH ist die Ersatzleistung für Geld- und Geldeswert mit
EUR 1.000,–, und für den sonstigen Wohnungsinhalt mit EUR 2.000,– begrenzt.

Die Ersatzleistung für Schäden durch einfachen Diebstahl von mit einem versperrten Fahrradschloss
oder Kette gesicherten Elektrofahrrädern (E-Bikes) ist mit EUR 3.000,– je Schadensfall auf „Erstes
Risiko“ begrenzt.

Die Ersatzleistung für Schäden durch einfachen Diebstahl von
-    Rasenroboter, Rasentraktor, Aufsitzmäher,
-    Poolroboter, Poolsauger und ähnliche Pooltechnik
ist mit jeweils EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Einfacher Diebstahl aus Krankenzimmern
Der Verlust von Sachen des Wohnungsinhaltes unter Verschluss (in Möbel, nicht freiliegend) durch
einfachen Diebstahl aus Zimmern von Krankenhäusern, Kliniken, Kuranstalten, Reha-Einrichtungen
gilt als mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 500,–, davon für Bargeld und Schmuck mit EUR 200,– je Schadensfall
auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Mutwillige Sachbeschädigung der Wohnungseingangstür in Mehrfamilienwohnhäusern
Der Versicherer leistet bei mutwilliger Sachbeschädigung der Wohnungseingangstür auch dann
Entschädigung, wenn der Täter nicht in die versicherten Räumlichkeiten eingedrungen ist.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.

Mutwillige Sachbeschädigung von Eingangstüren von Eigenheimen
Der Versicherer leistet bei mutwilliger Sachbeschädigung der Eingangstür auch dann Entschädigung,
wenn der Täter nicht in die versicherten Räumlichkeiten eingedrungen ist.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 2.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.

Mutwillige Sachbeschädigung von Postkästen
Die mutwillige Sachbeschädigung an Postkästen, die zur versicherten Wohnung gehören, ist
mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.

Einbruchdiebstahl in Garderobekästen
Der Verlust von Sachen des Wohnungsinhaltes bei Einbruchdiebstahl in Garderobekästen ist
mitversichert.
Ein Einbruchdiebstahl im Sinne dieser Bedingungen liegt auch dann vor, wenn der Garderobekasten
aufgebrochen wird, ohne dass zuvor in die Räumlichkeiten eingebrochen wurde.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 800,–, davon für Bargeld und Schmuck mit EUR 150,–, je Schadensfall
auf „Erstes Risiko“ begrenzt und wird nur erbracht, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine
Entschädigung verlangt werden kann.

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Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.

Notwendige Schlossänderungskosten aufgrund Einbruchdiebstahls oder Beraubung
Kosten der notwendigen Schlossänderungen an Zugangstüren der versicherten Wohnung sind
mitversichert, wenn die Original- oder Duplikatsschlüssel der Versicherungsräumlichkeiten
-    durch Beraubung des Versicherungsnehmers und die mit ihm im gemeinsamen Haushalt
     lebenden Personen bzw. mit der Betreuung der Wohnung beauftragten Personen oder
-    durch Einbruchdiebstahl in Gebäude
abhandengekommen sind.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.

Einbruch durch „moderne Kriminalitätsmethoden“
Das nachweislich unbefugte Öffnen von Türen der Versicherungsräumlichkeiten mit elektronischen
Schließsystemen (z. B. Codekarten, Fingerprintsysteme, Funköffner u. dgl.) ist mitversichert, auch
wenn keine Einbruchspuren vorliegen.
Es wird Entschädigung geleistet, sofern die vertraglichen Obliegenheiten (ordnungsgemäß versperrt)
eingehalten wurden.

Telefon-/Internetmissbrauch
Wird im Zuge eines versicherten Einbruchdiebstahls oder einer versicherten Beraubung (im Sinne des
Artikel 2, Punkt 3 ABH) das Telefon (auch Handy und Internet) des Versicherungsnehmers oder der
mit ihm im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen missbräuchlich verwendet, werden die
Mehrkosten ersetzt, wobei die durchschnittlichen Telefonkosten der letzten sechs Monate als Basis
dienen.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Bei Handys ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz, dass seitens des Handyinhabers keine
Fahrlässigkeit bei Verwahrung bzw. Geheimhaltung des PIN-Codes vorliegt und umgehend nach
Feststellen des Verlustes eine Sperre über den Netzbetreiber erfolgt.

Geschäftsgelder
In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1.2.2 ABH sind Geschäftsgelder im Rahmen der Haftungsgrenzen
gemäß Artikel 2, Punkt. 3.2.3 ABH mitversichert.

Verlust von Schlüsseln von Bankschließfächern
Im Rahmen der Haushaltsversicherungssumme sind die Mehrkosten für Schlossänderungen bzw.
Anfertigung neuer Schlüssel von Bankschließfächern mitversichert, wenn diese durch
Einbruchdiebstahl gemäß Artikel 2, Punkt 3.1 ABH oder Beraubung gemäß Artikel 2, Punkt 3.4 ABH
abhandenkommen.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Wiederherstellung des Zaunes
Die Kosten für die Wiederherstellung des Zauns bzw. des Gartentors sind mitversichert, wenn der
Zaun und/oder das Gartentor anlässlich eines gedeckten Einbruchschadens gemäß Artikel 2, Punkt
3.1 ABH beschädigt werden und der Versicherungsnehmer für die Wiederherstellung verantwortlich
ist.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Sachbeschädigung im Zuge einer Beraubung
Bei Beraubung außerhalb der versicherten Räumlichkeiten sind auch Sachschäden an den dem
Versicherungsnehmer gehörenden Sachen mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.

Fahrräder vor dem Versicherungsgrundstück
Mitversichert sind mit versperrtem Fahrradschloss oder Kette gesichert abgestellte Fahrräder (auch E-
Bikes u. dgl.) auf öffentlichen Gehsteigen VOR dem Versicherungsgrundstück, sofern sie mit der

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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baulichen Einfriedung (Zaun) des Grundstücks verbunden und gesichert sind, gegen Schäden durch
Diebstahl.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Einfacher Diebstahl von Zahlungsmitteln
In Erweiterung von Artikel 3, Punkt 7 ABH ist der einfache Diebstahl von Zahlungsmitteln innerhalb
Österreichs mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 200,– je Schadensfall und pro Versicherungsjahr auf „Erstes Risiko“
begrenzt.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.

Bereitstellung von Bargeld
Bei Abhandenkommen von Zahlungsmitteln durch einen versicherten Einbruchdiebstahl oder einer
versicherten Beraubung im Sinne von Artikel 2, Punkt 3 ABH wird weltweit bei Bedarf Bargeld bis max.
EUR 500,– als Vorschuss auf die Schadenszahlung bereitgestellt.
Die Abwicklung erfolgt ausschließlich über die rund um die Uhr erreichbare Servicezentrale des
Versicherers.
Der erstattete Bargeldvorschuss wird von der zu leistenden Entschädigung in Abzug gebracht. Bei
einem nicht versicherten Schadensereignis ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, dem Versicherer
den geleisteten Bargeldvorschuss in voller Höhe rück zu erstatten.

Schutz vor Kartenmissbrauch
Der Karteninhaber hat nach Feststellen des Verlusts der Karte umgehend und nachweislich die
seitens des kartenausgebenden Kreditinstituts vorgesehenen Sicherungsmaßnahmen (Kartensperre)
zu ergreifen.
Bei Verletzung dieser Obliegenheiten kann der Versicherer die Leistung nach Maßgabe des § 6
Versicherungsvertragsgesetz ganz oder teilweise verweigern.
1.    Bankomatkarten
1.1 Transaktionen unter Verwendung einer NFC-Funktion ohne PIN-Eingabe
      Es besteht Versicherungsschutz bis zu einer Versicherungssumme von max. EUR 100,– für
      missbräuchliche Behebungen unter Verwendung einer NFC-Funktion an Bankomatkassen
      mithilfe einer im Zuge eines versicherten Einbruchdiebstahls oder einer versicherten Beraubung
      abhanden gekommene Bankomatkarte eines österreichischen Kreditinstituts.

      Im Leistungsfall hat der Geschädigte mit entsprechender Bestätigung des Kreditinstituts dem
      Grunde und der Höhe nach den Nachweis zu erbringen.

      Der Karteninhaber hat die Karte sorgfältig zu verwahren.
      Dabei sind insbesondere die jeweiligen Sicherheitsvorschriften der gültigen
      Geschäftsbedingungen des Kreditkartenunternehmens zu beachten. Bei Verletzung dieser
      Obliegenheiten kann der Versicherer nach Maßgabe des § 6 Versicherungsvertragsgesetz den
      Vertrag kündigen und die Leistung ganz oder teilweise verweigern.

      Ein Verlust oder Diebstahl muss sofort dem Bankinstitut gemeldet werden und behördlich
      angezeigt werden.

1.2   Transaktionen an Geldausgabeautomaten und Bankomatkassen unter Verwendung eines
      PIN-Codes
      Es besteht Versicherungsschutz bis zu einer Versicherungssumme von maximal EUR 2.500,–
      für
      - missbräuchliche Transaktionen an Geldausgabeautomaten und Bankomatkassen
      - mithilfe einer im Zuge eines versicherten Einbruchdiebstahls oder einer versicherten
      Beraubung abhanden gekommenen Bankomatkarte eines österreichischen Kreditinstitutes
      - unter Verwendung eines PIN-Codes.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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       Der Karteninhaber hat Karte und PIN-Code sorgfältig zu verwahren und den PIN-Code geheim
       zu halten. Dabei sind insbesondere die jeweiligen Sicherheitsvorschriften der gültigen
       Geschäftsbedingungen des Kreditkartenunternehmens zu beachten. Bei Verletzung dieser
       Obliegenheiten kann der Versicherer nach Maßgabe des § 6 Versicherungsvertragsgesetz den
       Vertrag kündigen und die Leistung ganz oder teilweise verweigern.
1.3 Behebungen bei Bankschaltern, Missbrauch durch Einzugsermächtigungen oder
       Lastschriftverfahren
       Es besteht Versicherungsschutz bis zu einer Versicherungssumme von maximal EUR 2.500,–
       für
       - missbräuchliche Behebungen bei Bankschaltern und den Missbrauch durch
       Einzugsermächtigungen oder Lastschriftverfahren
       - mithilfe einer im Zuge eines versicherten Einbruchdiebstahls oder einer versicherten
       Beraubung abhanden gekommenen Bankomatkarte eines österreichischen Kreditinstituts
       - unter Verwendung einer nachgeahmten Unterschrift des Karteninhabers.
       Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass das entsprechende Unterschriftsfeld auf
       der Bankomatkarte zum Zeitpunkt ihres Abhandenkommens tatsächlich mit der Unterschrift des
       Karteninhabers versehen war.
Nicht versichert sind Schäden, die durch den Verlust der Bankomatkarte bzw. des PIN-Codes durch
eine Manipulation von Geldausgabeautomaten oder Bankomatkassen, einfachen Diebstahl,
Trickdiebstahl oder dergleichen entstehen.
Ein Anspruch auf die in den vorgenannten Punkten angeführten Versicherungsleistungen besteht nur
soweit, als nicht eine Entschädigung vom kartenausgebenden österreichischen Kreditinstitut oder
Kreditkartenunternehmen gemäß dessen gültiger Geschäftsbedingungen verlangt werden kann.

2     Kreditkarten
2.1   Transaktionen unter Verwendung eines PIN-Codes
      Es besteht Versicherungsschutz bis zu einer Versicherungssumme von maximal EUR 2.500,–
      für
      - missbräuchliche Transaktionen an Geldausgabeautomaten und Kassensystemen am Point of
      Sale (POS)
      - mithilfe einer im Zuge eines versicherten Einbruchdiebstahls oder einer versicherten
      Beraubung abhanden gekommenen Kreditkarte eines österreichischen Kreditinstituts
      - unter Verwendung eines PIN-Codes.
      Der Karteninhaber hat Karte und PIN-Code sorgfältig zu verwahren und den PIN-Code geheim
      zu halten. Dabei sind insbesondere die jeweiligen Sicherheitsvorschriften der gültigen
      Geschäftsbedingungen des Kreditkartenunternehmens zu beachten. Bei Verletzung dieser
      Obliegenheiten kann der Versicherer nach Maßgabe des § 6 Versicherungsvertragsgesetz den
      Vertrag kündigen und die Leistung ganz oder teilweise verweigern.
      Nicht versichert sind Schäden, die durch den Verlust der Kreditkarte bzw. des PIN-Codes durch
      eine Manipulation von Geldausgabeautomaten oder Kassensystemen am Point of Sale (POS),
      einfachen Diebstahl, Trickdiebstahl oder dergleichen entstehen.
2.2   Transaktionen ohne Verwendung eines PIN-Codes
      Es besteht Versicherungsschutz bis zu einer Versicherungssumme von maximal EUR 100,– für
      die missbräuchliche Verwendung einer im Zuge eines versicherten Einbruchdiebstahls oder
      einer versicherten Beraubung abhanden gekommenen Kreditkarte, die von einem
      österreichischen Kreditinstitut ausgegeben wurde
      - durch Nachahmung der Unterschrift des Karteninhabers oder
      - durch Behebungen unter Verwendung der NFC-Funktion.
      Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass das entsprechende Unterschriftsfeld auf
      der Kreditkarte zum Zeitpunkt ihres Abhandenkommens tatsächlich mit der Unterschrift des
      Karteninhabers versehen war.

Nicht versichert sind Schäden, die durch den Verlust der Kreditkarte durch einfachen Diebstahl,
Trickdiebstahl oder dergleichen entstehen.


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              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Ein Anspruch auf die in den vorgenannten Punkten angeführten Versicherungsleistungen besteht nur
soweit, als nicht eine Entschädigung vom kartenausgebenden österreichischen Kreditinstitut oder
Kreditkartenunternehmen gemäß dessen gültiger Geschäftsbedingungen verlangt werden kann.

Schäden durch Phishing beim Online-Banking
Ersetzt werden gemäß den nachfolgenden Bestimmungen auch Vermögensschäden durch Phishing
beim Online-Banking.
Als Phishing gilt ein Verfahren, bei dem Täter sich mit Hilfe gefälschter E-Mails vertrauliche Zugangs-
und Identifikationsdaten von arglosen Dritten verschaffen.
Dabei nutzen die Täter ein durch die Täuschung über die tatsächliche Identität erlangtes
Vertrauensverhältnis aus. Mit den gewonnenen Daten nehmen die Täter unter der Identität des
Inhabers im Online-Verkehr unerlaubte Handlungen vor.
Als Vermögensschaden gilt hier nur die unmittelbar aus dem Phishing-Angriff resultierende
Vermögenseinbuße in Höhe des abgebuchten Betrags.

Nicht versichert sind:
-   andere Arten des Ausspähens von vertraulichen Zugangs- oder Identifikationsdaten.
-   aus der Abbuchung resultierende Folgeschäden (z. B. Zinseinbußen, Kosten der
    Rechtsverfolgung oder in Rechnung gestellte Kosten der Bank).
-   Schäden, die das kontoführende Kreditinstitut ersetzt oder für die es haftet.

Versicherungsschutz besteht, wenn der Schaden bei privaten Online-Banking-Aktionen entstanden ist.

Voraussetzung für die Versicherungsleistung ist zudem, dass die Bank einen aktuellen Online-
Banking-Sicherheitsstandard verwendet.

Mehrere Schäden stellen einen Versicherungsfall dar, wenn sie auf eine gemeinsame
schadensursächliche Handlung (= Phishing-Angriff) zurückzuführen sind, bei der die Täter mehrere
Zugangs- und Identifikationsdaten erlangt haben.

Vor Eintritt des Versicherungsfalls muss der Computer, welcher zum Online-Banking genutzt wird, mit
einem Schutz (z. B. einem Passwort) und einer Firewall sowie einer Virenschutzsoftware, die auf dem
neuesten Stand gehalten wird, ausgestattet sein. Virendefinitionen sind mindestens einmal im Monat
zu aktualisieren. Bei Verletzungen dieser Obliegenheiten kann der Versicherer nach Maßgabe des § 6
Versicherungsvertragsgesetz den Vertrag kündigen und die Leistung ganz oder teilweise verweigern.

Nach Eintritt des Versicherungsfalles muss der Versicherungsnehmer zusätzlich zu den vorstehenden
Obliegenheiten
-    die kontoführende Bank ermächtigen, dem Versicherer alle erforderlichen Auskünfte zur
     Aufklärung des Versicherungsfalls zu erteilen;
-    den Versicherungsfall unverzüglich der Polizei anzeigen.
Bei Verletzungen dieser Obliegenheiten kann der Versicherer die Leistung nach Maßgabe des § 6
Versicherungsvertragsgesetz ganz oder teilweise verweigern.

Die Ersatzleistung ist mit EUR 2.500,– je Schadensfall und Versicherungsperiode auf „Erstes Risiko“
begrenzt.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Besondere Vereinbarung bei Versicherungsverträgen mit Selbstbehaltsvariante:
Bei Leistungen aus gegenständlicher Bedingung wird der vereinbarte Selbstbehalt nicht geltend
gemacht.

Schlüsseltresore
Als Einbruchdiebstahl gilt auch, wenn mit dem originalen Wohnungs- oder Haustorschlüssel in die
Versicherungsräumlichkeiten eingedrungen wird, sofern der oder die Täter diesen durch Aufbruch
eines Schlüsseltresors (am Gebäude oder vor der Wohnungstür angebracht) an sich gebracht haben.

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              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Der Schlüsseltresor muss von einer Fachfirma gemäß den einschlägigen Richtlinien angebracht
worden sein.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Leitungswasserversicherung:

Schäden durch Austreten von Wasser aus Aquarien und Wasserbetten,
Wasserzimmerbrunnen, Wassersäulen
Es sind auch Schäden durch das Austreten von Wasser aus Aquarien und Wasserbetten, elektrisch
betriebenen Wasserzimmerbrunnen und Wassersäulen mitversichert.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Glasbruchversicherung:

Abweichend von Artikel 1, Punkt 1.2.4 ABH entfällt die Begrenzung hinsichtlich des Ausmaßes der
versicherten Scheiben.

In Erweiterung von Artikel 2, Punkt 5.1 ABH sind auch Flachgläser und gebogenen Verglasungen von
Maschinen und Geräten (Backrohr, Mikrowellenherd, Dunstabzugshaube, Waschmaschine,
Sichtfenster von Kaminen/Öfen und dergleichen) mitversichert.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 5.3.1 ABH sind auch Kunst- und Bleiverglasungen mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 3.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt,

In Erweiterung von Artikel 2, Punkt 5.1 ABH sind Schäden an noch nicht eingesetzten
Gebäudeverglasungen, die vom Versicherungsnehmer und den im gemeinsamen Haushalt lebenden
Personen vor dem ordnungsgemäßen Einsetzen verursacht werden, mitversichert.
In teilweiser Abänderung von Artikel 1, Punkt 1.2.4 ABH und Artikel 2, Punkt 5.3 ABH sind auch die
Verglasungen von Windfängen, Glasdächern, Glasvordächern, Solar- und Flachkollektoren am
Gebäude, Glasbausteinen, Glasfliesen, Terrassenverglasungen, verglaste Geländer von Balkonen
und Terrassen, Wintergärten sowie Terrassen- und Zugangstüren, welche durch oder im Auftrag vom
Versicherungsnehmer angebracht wurden, mitversichert.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung (insbesondere
Gebäudeversicherung) eine Entschädigung verlangt werden kann.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Haftpflichtversicherung:

Erweiterte Privathaftpflichtversicherung
In Erweiterung von Artikel 14 ABH erstreckt sich der Versicherungsschutz auf die ganze Erde.

Versichert sind in Erweiterung des Artikels 17, Punkt 5.2 ABH auch Schadensersatzansprüche von
Angehörigen, ausgenommen der gemäß Artikel 13, Punkt 1 und 2 ABH mitversicherten Personen.

In Erweiterung von Artikel 17, Punkt 7.1 ABH fallen Schadensersatzverpflichtungen aus der
Beschädigung von gemieteten Räumlichkeiten sowie des darin befindlichen Inventars unter
Versicherungsschutz, wenn das Mietverhältnis eine Höchstdauer von max. 42 Tage aufweist.
Für in Ausbildung befindliche Personen (z. B. Lehrlinge) wird diese Höchstdauer auf max. 120 Tage
erweitert.

In Erweiterung von Artikel 17, Punkt 7.4 ABH fallen Schadensersatzverpflichtungen aus der
Beschädigung von Sachen infolge ihrer Benützung, Beförderung oder sonstigen Tätigkeiten dann
unter den Versicherungsschutz, wenn die Sachen nicht vom Versicherungsnehmer oder den
mitversicherten Personen entliehen, geleast, gemietet, gepachtet oder in Verwahrung genommen
wurden oder einer Bearbeitung (insbesondere Reparatur oder Wartung) unterzogen wurden.


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              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Versicherte Personen
In Erweiterung von Artikel 13 ABH erstreckt sich die Versicherung auch auf gleichartige
Schadensersatzverpflichtung aller mit dem Versicherungsnehmer im gemeinsamen Haushalt
lebenden Personen, jedoch nur insoweit, als hiefür nicht anderweitig Versicherungsschutz besteht.

Au Pair oder Kinderbetreuung
Die Tätigkeit als Au Pair gilt als Gefahr des täglichen Lebens gemäß Artikel 12 ABH sofern die
Tätigkeit längstens ein Jahr ausgeübt wird. Wird die Tätigkeit länger als ein Jahr ausgeübt, so endet
der Versicherungsschutz mit Ablauf eines Jahres seit Tätigkeitsbeginn. Solange die versicherte
Person sich noch in Ausbildung befindet und die Tätigkeit der Kinderbetreuung nicht beruflich
ausgeübt wird, gilt die Tätigkeit der Kinderbetreuung (Babysitting) als Gefahr des täglichen Lebens
gemäß Artikel 12 ABH.

Ferialpraktikanten und Schnupperlehrlinge
Der Versicherungsschutz gemäß Artikel 12, Punkt 1 ABH erstreckt sich auch auf
Schadensersatzverpflichtungen aus einem nicht im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ausgeübten
Ferialpraktikums und aus berufspraktischen Tagen (Schnupperlehre).

Haftpflicht für ehrenamtliche Tätigkeit
Der Versicherungsschutz gemäß Artikel 12, Punkt 1 ABH erstreckt sich auch auf
Schadensersatzverpflichtungen aus der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Privatperson.

Haftpflicht für den Gartenanteil
In Erweiterung von Artikel 12, Punkt 1.1 ABH erstreckt sich die Versicherung auch auf
Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers aus der Innehabung, Beaufsichtigung,
Versorgung, Reinhaltung, Beleuchtung und Pflege des zur versicherten Wohnung gehörenden
Gartenanteils einschließlich der sich dort befindlichen Einrichtungen wie Schwimmbecken,
Kinderspielplatz , jedoch nur insoweit, als hiefür nicht anderweitig Versicherungsschutz besteht.


1006K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE HAUSHALTSVERSICHERUNG MIT
        UNTERVERSICHERUNGSVERZICHT, VORSORGE UND WERTANPASSUNG
        (Berechnung nach m²)

1. Versicherungssumme
   Die Leistung des Versicherers ist mit der in der Polizze ausgewiesenen Versicherungssumme
   begrenzt.

2. Unterversicherung / Überversicherung
   Die Bestimmungen betreffend Unterversicherung (Artikel 8 ABH und Artikel 8 (2) ABS) und
   Überversicherung (Artikel 7 (2) ABS) finden keine Anwendung.
   Dies gilt jedoch nicht, wenn zum bestehenden Vertrag eine zusätzliche Haushalts-, Feuer- oder
   Einbruchdiebstahlversicherung abgeschlossen wird.

3. Berechnungsgrundlage der Versicherungssumme
   Die Versicherungssumme ist auf Basis der Quadratmeteranzahl der Nutzfläche der Wohnung zu
   bestimmen. Als Nutzfläche gilt die gesamte Bodenfläche einer Wohnung abzüglich Wandstärke
   und der im Verlauf der Wände befindlichen Durchbrechungen (Ausnehmungen).
   Ein Wintergarten, eine Loggia und verbaute Balkone (die als Wohnräume genutzt werden) sind bei
   der Fläche ebenfalls zu berücksichtigen.
   Keller- und Dachbodenräume, soweit sie ihrer Ausstattung nach nicht für Wohnzwecke geeignet
   sind, Treppen, offene Balkone, offene Terrassen sowie für landwirtschaftliche Zwecke spezifisch
   ausgestattete Räume innerhalb der Wohnung werden bei der Berechnung der Nutzfläche nicht
   berücksichtigt. Hobbyräume sowie Büro- und Ordinationsräume sind der Nutzfläche zuzurechnen.


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              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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4. Unrichtige Quadratmeteranzahl
   Stellt sich im Schadensfall heraus, dass die tatsächliche Nutzfläche der Wohnung größer ist als die
   der Berechnung der Versicherungssumme zugrundeliegende Nutzfläche, dann wird nur der Teil
   des Schadens ersetzt, der sich zum Gesamtschaden so verhält, wie die in der Polizze
   dokumentierte Höchstentschädigungssumme zum tatsächlichen Versicherungswert, begrenzt mit
   der sich aus der tatsächlichen Quadratmeteranzahl ergebenden Höchstentschädigungssumme.
   Diese Bestimmung findet keine Anwendung, sofern die Abweichung der Nutzfläche der Wohnung
   nicht mehr als 10 % beträgt oder die Versicherungssumme mindestens dem Versicherungswert
   entspricht.

5. Obliegenheit im Schadensfall
   Wird anlässlich eines Schadens Unterversicherung festgestellt, so ist der Versicherungsnehmer
   verpflichtet, die Versicherungssumme entsprechend anzuheben. Kommt der Versicherungsnehmer
   dieser Verpflichtung nicht nach, so entfällt der Unterversicherungsverzicht einen Monat nach
   Feststellung der Unterversicherung.

6. Vorsorge
   Wird die Haushaltsversicherungssumme im Schadensfall ausgeschöpft, gilt die in der Polizze als
   Vorsorge dokumentierte Versicherungssumme zusätzlich mitversichert.
   Dies gilt jedoch nicht für Grenzbeträge, Bargeld und Schmuck sowie für Versicherungssummen auf
   „Erstes Risiko“.
   Kommt anlässlich eines Schadens diese Vorsorge zur Anwendung, besteht ein neuerlicher
   Anspruch nur dann, wenn der Versicherungsnehmer die Versicherungssumme innerhalb eines
   Monats nach Feststellung entsprechend erhöht.

7. Wertanpassung
   Bei Ausschluss der Wertanpassung entfällt der Unterversicherungsverzicht, diese „Besondere
   Bedingung“ hat keine Gültigkeit mehr.


1007K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE HAUSHALTSVERSICHERUNG bei individueller
        Summenfestsetzung

1. Versicherungssumme
   Die Leistung des Versicherers ist mit der in der Polizze ausgewiesenen Versicherungssumme
   begrenzt.

2. Unterversicherung/Überversicherung/Leistungskürzung
   Die Bestimmungen betreffend Unterversicherung (Artikel 8 ABH und Artikel 8 (2) ABS) und
   Überversicherung (Artikel 7 (2) ABS) finden Anwendung.

Eine Unterversicherung wird nicht geltend gemacht, wenn sie 10 % des Versicherungswertes nicht
übersteigt oder wenn Versicherungssummen auf „Erstes Risiko“ vereinbart sind.


1009K – Tiefkühlbehälter-Inhaltsversicherung

In Erweiterung von Artikel 2 ABH sind Schäden an dem in Tiefkühlbehältern befindlichen Gut durch
Verderben aufgrund von Funktionsfehlern der Tiefkühlbehälter oder infolge Aussetzens des
elektrischen Stroms mitversichert.
Versichert sind die für den Verbrauch im versicherten Haushalt bestimmten, tiefgekühlten
Lebensmittel in der in der Polizze bezeichneten Wohnung.
Die Ersatzleistung ist mit der in der Polizze dokumentierten Summe je Schadensfall auf „Erstes
Risiko“ begrenzt.

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Ausgeschlossen sind jedoch Schäden durch:
-    Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung bzw. der Wartungsvorschriften;
-    Ausfall des Kühlbehälters durch eine nachweisbare unmittelbare Folge gewöhnlicher Abnützung
     sowie infolge Alterserscheinung (z. B. Aggregat- oder Motorschäden), Korrosion, Rost oder
     sonstigen Ablagerungen.


1010K – HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG

1. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Haltung von Hunden und gilt für die in der Polizze
   angeführte Anzahl von Tieren. Sofern zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles der
   Versicherungsnehmer mehr als die angeführte Anzahl von Hunden hält, reduziert sich die
   Versicherungsleistung im Verhältnis der in der Polizze angeführten Anzahl von Tieren zur
   tatsächlichen Anzahl.

2. Abschnitt B, Ziffer 12, Punkt 1 EHVB findet Anwendung.

3. Als Kosten im Sinne Artikel 5, Punkt 5 AHVB gelten bei konkreten Schadensersatzansprüchen
   gegen den Versicherungsnehmer auch die Kosten der Tollwutuntersuchung der Tiere, für die das
   Tierhalterrisiko im Rahmen gegenständlichen Vertrags versichert ist.

4. Abweichend von Artikel 7, Punkt 6.2 AHVB sind nur Schadensersatzansprüche der gemäß
   Abschnitt B, Ziffer 16, Punkte 3.1 und 3.2 EHVB versicherten Personen vom Versicherungsschutz
   ausgeschlossen.

5. Abweichend von Abschnitt B, Ziffer 12, Punkt 2 EHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz auf
   die ganze Erde. Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB findet keine Anwendung.


1011K – PFERDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG

6. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Haltung von Pferden und gilt für die in der Polizze
   angeführte Anzahl von Tieren. Sofern zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles der
   Versicherungsnehmer mehr als die angeführte Anzahl von Pferden hält, reduziert sich die
   Versicherungsleistung im Verhältnis der in der Polizze angeführten Anzahl von Tieren zur
   tatsächlichen Anzahl.

7. Abschnitt B, Ziffer 12, Punkt 1 EHVB findet Anwendung.

8. Als Kosten im Sinne des Artikels 5, Punkt 5 AHVB gelten bei konkreten
   Schadensersatzansprüchen gegen den Versicherungsnehmer auch die Kosten der
   Tollwutuntersuchung der Tiere, für die das Tierhalterrisiko im Rahmen gegenständlichen Vertrags
   versichert ist.


1031K – SCHWIMMBAD-/WHIRLPOOLPAKET

Mitversichert gilt ein ganzjährig fix aufgestelltes (z. B. eingegrabenes) Schwimmbad/ein fix
aufgestelltes Whirlpool/ein Biotop/ein Teich mit einem Anschaffungswert von mindestens EUR 5.000,–
auf dem Grundstück inklusive Abdeckung (Konstruktion und Verglasung, auch wenn diese aus Poly-
Carbonat oder einem anderen Kunststoff ist) sowie die Schwimmbadtechnik (Umwälzpumpe,
Filteranlage, Beleuchtung, Absaugegeräte, Poolheizung) in folgendem Umfang, sofern die jeweilige
Sparte in der Polizze mitversichert ist:


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1.    Im Rahmen der Feuerversicherung sind mitversichert:
      Schäden durch Brand, direkten und indirekten Blitzschlag, Explosion.

2.    Im Rahmen der Sturmversicherung sind mitversichert:
      Schäden durch Sturm, Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch.

3.    Im Rahmen der Leitungswasserversicherung:
      Bruchschäden am Rohrsystem zum und vom Schwimmbad/Whirlpool/Biotop (auch eigener
      Kreislauf) außerhalb des Gebäudes, jedoch innerhalb des Grundstücks ohne Rücksicht auf die
      Entstehungsursache. Rohrersatz bis maximal zehn Meter.

Mitversichert gilt die unvermeidliche Folge dieses Schadensereignisses an versicherten Sachen.

Nicht versichert sind:
Pflanzen und Tiere.

Die Höchstentschädigungssumme für diese Risiken beträgt maximal die in der Polizze dokumentierte
Versicherungssumme auf „Erstes Risiko“. Die Entschädigung erfolgt zum Neuwert.


3000K – PAKET UNBENANNTE GEFAHREN ZUR HAUSHALTSVERSICHERUNG

Versicherte Sachen:
Als versichert gelten die in der Polizze angeführten Sachen.

Nicht versicherte Sachen im Rahmen dieser Zusatzdeckung
-     Sachen, die sich in Montage, im Bau oder auf dem Transport befinden;
-     Pflanzen (stehende Gewächse) und Tiere;
-     Gewässer, Grund und Boden;
-     Flüssigkeiten aller Art;
-     Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge, selbstfahrende Arbeitsmaschinen sowie fahrbare oder
      transportable Baugeräte;
-     Sachen, die sich aufgrund einer eventuell vereinbarten Außenversicherung außerhalb der in der
      Polizze genannten Versicherungsorte befinden;
-     Spiel- und Sportgeräte während der Benützung;
-     elektronische Geräte wie TV-Geräte, Handys, Laptops, Tabletts, Fotoapparate, Spielkonsolen
      und dergleichen („Braunware“);
      Klarstellung: „Weißware“ also Küchengeräte, Waschmaschine und Ähnliches gilt mitversichert;
-     Datenträger aller Art und die darauf befindlichen Daten;
-     fremdes Gut.

Versicherte Schäden:
Der Versicherer leistet Entschädigung für versicherte Sachen, die zerstört oder beschädigt wurden
(Sachschaden).
Als Sachschaden gilt eine nachteilige Veränderung der Sachsubstanz.

Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Schäden an den versicherten Sachen, die durch
eine
a)    Feuerversicherung
b)    Sturm-, Hagel-, Schneedruck-, Felssturz-, Steinschlag- und Erdrutschversicherung
c)    Leitungswasserversicherung
d)    Glasbruchversicherung
e)    Einbruchdiebstahl- und Raubversicherung
f)    Technik- und Kühlgutversicherung
g)    Haushaltsversicherung

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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versichert werden können bzw. Gefahren oder Schäden, die unter einen Ausschlusstatbestand der
oben genannten Versicherungen inkl. Erweiterungen fallen.

Nicht versichert sind ferner ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen:
-     Schäden durch ursprünglich vorhandene Mängel, die im Laufe der Verwendung offenkundig
      werden;
-     Schäden, die nur ein Zerkratzen, Verschrammen, Absplittern der Oberfläche darstellen;
-     Schäden durch Verderb, Verfall;
-     Schäden durch mangelnde Bauausführung;
-     Schäden durch mangelnde Wartung;
-     Schäden durch natürliche Veränderung (z. B. normales Senken, normales Reißen, normales
      Schrumpfen, normales Dehnen, Gewichtsverlust, Verdunsten, Zerfall);
-     Schäden durch Abnützung, Verschleiß, Alterung, Korrosion, Erosion sowie Kontamination (z. B.
      Verrußung, Beaufschlagung, Ablagerung) und Langzeiteinwirkungen aller Art;
-     Schäden durch Witterungs- oder sonstige Umwelteinflüsse (z. B. Frost, Schnee, Regen, Staub
      u. dgl.) und Umweltstörungen an im Freien befindlichen Sachen, in offenen Gebäuden sowie in
      Gebäuden, deren Öffnungen nicht ordnungsgemäß verschlossen sind;
-     Schäden durch Veruntreuung, Unterschlagung, Betrug, Erpressung, Diebstahl, Verlieren,
      Vergessen, Stehen- oder Liegenlassen, Verlegen, sonstige (ungeklärte) Verluste;
-     Schäden durch Beschlagnahme, Enteignung oder Verfügung von hoher Hand;
-     Schäden durch Be- oder Verarbeitung (ausgenommen Reinigungsarbeiten);
-     Schäden durch Tiere und an Tieren aller Art;
-     Schäden durch Ausfall der Wasser-, Gas-, Elektrizitäts-, sonstigen Energie- oder
      Treibstoffversorgung sowie Schäden durch Ausfall oder unzureichende Funktion von Klima-,
      Kühl- oder Heizungssystemen sowie Steuerungsanlagen;
-     Schäden durch Bedienungsfehler;
-     Schäden durch Konstruktions-, Berechnungs-, Guss-, Material- und Herstellungsfehler;
-     Schäden durch Wassermangel in Dampfkesseln und Apparaten;
-                  Schäden durch Mikroorganismen, Schimmel, Schwamm, Pilz, Gärung, inneren
      Verderb oder innere Veränderungen;
-     Schäden durch Graffitis;
-     Schäden durch Ausfall, Verlust, Manipulation oder Änderung gespeicherter Daten und
      Informationen.
Der Versicherer leistet ferner keine Entschädigung, soweit für den Schaden von Dritten Ersatz erlangt
werden kann.

Nicht versichert sind auch Schäden durch
a)    Kriegsereignisse jeder Art (einschließlich Neutralitätsverletzungen) oder innere Unruhen und die
      damit verbundenen militärischen oder polizeilichen Maßnahmen,
b)    Ereignisse, welche einer schädigenden Wirkung durch Kernenergie zuzuschreiben sind. Der
      Versicherer haftet nur, wenn der Versicherungsnehmer nachweist, dass der Schaden mit diesen
      Ereignissen oder deren Folgezuständen weder unmittelbar noch mittelbar im Zusammenhang
      steht.
c)    Schäden durch Computer-Viren, Hacker-Angriffe etc.

Die Entschädigung ist mit der in der Polizze angegebenen Versicherungssumme begrenzt.

Der Versicherungsnehmer hat in jedem Versicherungsfall nach dieser Klausel einen Selbstbehalt von
EUR 350,– zu tragen.

Zusätzlich sind bis jeweils EUR 10.000,– auf „Erstes Risiko“ mitversichert:
-    Schäden am versicherten Wohnungsinhalt durch innere Unruhen
-    Folgeschäden am versicherten Wohnungsinhalt durch Austritt von Heizöl

Der Versicherungsnehmer hat in jedem Versicherungsfall einen Selbstbehalt von EUR 350,– zu
tragen.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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3001K – PAKET SPORT UND JAGD

Der Versicherungsschutz gilt für Sachen des Versicherungsnehmers und der analog
Privathaftpflichtversicherung mitversicherten Personen.
Diese Versicherung gilt innerhalb Europas (im geographischen Sinn) sowie auf den Kanarischen
Inseln, Madeira, den Azoren und Island und nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine
Entschädigung verlangt werden kann.

Eine Anzeigebestätigung der Sicherheitsbehörde ist für eine Ersatzleistung aus dieser
Bestimmung Voraussetzung.

In Ergänzung der „Allgemeinen Bedingungen für Haushaltsversicherungen“ (ABH) sind obligatorisch
mitversichert:

1.     Fahrräder
In Abänderung von Artikel 3, Punkt 2.2, und Punkt 3.2 ABH sind Fahrräder auf dem Dachboden, im
Keller oder Ersatzraum bis insgesamt EUR 5.000,– (bzw. mit dem auf er Polizze angeführten Betrag)
versichert.
In Abänderung von Artikel 3, Punkt 2.3 und Punkt 4 ABH sind mit einem versperrten Fahrradschloss
oder Kette gesicherte Fahrräder am Grundstück und im Stiegenhaus bis insgesamt EUR 5.000,–
(bzw. mit dem auf der Polizze angeführten Betrag) versichert.

2.     Sportausrüstung aller Art in Kraftfahrzeugen
In Erweiterung zu Artikel 3 ABH ist auch der Verlust von Sportausrüstungen und Sportgeräten aller
Art* (einschließlich Zubehör und Sportbekleidung) in mehrspurigen Kraftfahrzeugen, welche vom
Versicherungsnehmer oder der mitversicherten Personen zum Schadenszeitpunkt verwendet wurden,
bei Schäden durch
-      Brand, Blitzschlag, Explosion,
-      Einbruchdiebstahl in das Kraftfahrzeug,
-      Einbruchdiebstahl in ordnungsgemäß versperrte Kfz-Fahrradträger, Kfz-Skiträger, Kfz-
       Anhänger, Dachboxen,
-      Diebstahl des gesamten Kraftfahrzeugs
mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ bzw. mit dem auf der
Polizze angeführten Betrag begrenzt.
Nicht versichert sind
-      das Kraftfahrzeug, die Kfz-Anhänger, Kfz-Fahrrad-/-Skiträger und Dachboxen selbst.

3.     Sportausrüstungen aller Art in versperrten Räumlichkeiten der Unterkunft am Urlaubsort
In Erweiterung zu Artikel 3 ABH ist auch der Verlust von Sportausrüstungen und Sportgeräten aller
Art* (einschließlich Zubehör) in der Unterkunft am Urlaubsort bei Schäden durch
-      Brand, Blitzschlag, Explosion,
-      Einbruchdiebstahl (gemäß Artikel 2, Punkt 3.2 ABH) in ordnungsgemäß versperrten
       Räumlichkeiten am Urlaubsort,
-      Diebstahl von mit einem versperrten Schloss gesicherten Sportgeräten*
mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ bzw. mit dem auf der
Polizze angeführten Betrag begrenzt.

4.     Sportausrüstungen aller Art in versperrten Aufbewahrungsboxen und -räumen
In Erweiterung zu Artikel 3 ABH ist auch der Verlust von Sportausrüstungen und Sportgeräten aller
Art* (auch Reitsättel, Golfbags) in versperrten Aufbewahrungsboxen bzw. versperrten
Aufbewahrungsräumen am Sportausübungsort (z. B. Golfclub, Reitstall) innerhalb Österreichs bei
Schäden durch
-      Brand, Blitzschlag, Explosion,
-      Einbruchdiebstahl (gemäß Artikel 2, Punkt 3.2 ABH) in ordnungsgemäß versperrten
       Aufbewahrungsboxen bzw. versperrten Aufbewahrungsräumen

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mitversichert.
Ein Einbruchdiebstahl im Sinne dieser Bedingungen liegt auch dann vor, wenn die Aufbewahrungsbox
aufgebrochen wird, ohne dass zuvor in die Räumlichkeiten eingebrochen wird.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

5.     Sportausrüstungen aller Art am Arbeitsplatz
In Erweiterung zu Artikel 3 ABH ist auch der Verlust von Sportausrüstungen und Sportgeräten aller
Art* (einschließlich Zubehör) am Arbeitsplatz innerhalb Österreichs bei Schäden durch
-      Brand, Blitzschlag, Explosion,
-      Einbruchdiebstahl (gemäß Artikel 2, Punkt 3.2 ABH) in ordnungsgemäß versperrten
     Räumlichkeiten am Arbeitsplatz,
-      Diebstahl von mit einem versperrten Schloss gesicherten Sportgeräten* in einer Garderobe
     bzw. einem für die Aufbewahrung vorgesehenen Raum innerhalb des Arbeitsplatzes
mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.


Für die Punkte 2 bis 5 gilt:
Generell nicht versichert sind:
-     der Inhalt von Wohnwägen und Wohnmobilen,
-     Gegenstände, die der Berufsausübung dienen, beispielsweise: Handelswaren,
      Musterkollektionen,
-     der Teildiebstahl an den versicherten Sportgeräten.


*Sportausrüstungen und Sportgeräte aller Art sind beispielsweise:
Fahrräder (auch elektrisch betriebene), Skier, Snowboards, Falt- und Schlauchboote, Sport- und
Jagdwaffen, Golf-, Tauch-, Surf-, Tennis-, Bergsteiger-, Reit-, Fischereiausrüstungen, Kite- und
Surfausrüstungen, Paragleiter, Fallschirme, Hängegleiter, Flugdrachen.
Keinesfalls jedoch Geldwerte oder Schmuck!


1036K – HAUSHALTSVERSICHERUNG IN STÄNDIG BEWOHNTEN GEBÄUDEN

Voraussetzung für die Gültigkeit der Versicherung ist, dass das Gebäude, in dem sich die
Versicherungsräumlichkeiten befinden, von einer erwachsenen Person mindestens neun Monate im
Jahr auch nachts ständig bewohnt wird.

Achtung:
Sollte diese Voraussetzung entfallen, ist dies dem Versicherer unverzüglich zu melden.
Geld- und Geldeswerte, Sparbücher, Schmuck, (Halb-)Edelsteine und Edelmetalle sowie Briefmarken-
und Münzensammlungen sind ab Wegfall dieser Voraussetzung nicht versichert.


1037K – NICHT STÄNDIG BEWOHNTE GEBÄUDE

Geld- und Geldeswerte, Sparbücher, Schmuck, (Halb-)Edelsteine und Edelmetalle sowie Briefmarken-
und Münzensammlungen sind während der Zeit des Unbewohntseins nicht versichert.


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1038K – BESONDERE VEREINBARUNGEN BEI NICHT STÄNDIG BEWOHNTEN GEBÄUDEN
       (mit zusätzlicher Sicherung)

Gemäß Art. 4 der „Allgemeinen Bedingungen für Haushaltsversicherungen“ (ABH) werden folgende
Sicherungen vereinbart:

a) Bei den in das Gebäude führenden Zugängen:
   Holzvolltüren oder mit Blechbeschlag versehene Türen bzw. im Glasteil vergitterte Türen,
   versperrt mit mindestens einem Tosi-Einstemmschloss bzw. Zylinderschloss.

b) Bei den in Reichhöhe befindlichen Fenstern und sonstigen Öffnungen muss mindestens eine der
   nachstehenden Sicherungen vorhanden sein:
   Eingestemmte Eisen- oder Scherengitter, Rollbalken, Rollgitter, in Schienen laufende Plastik- oder
   Holzrolläden (mit mindestens Widerstandsklasse RC2), Holzläden mit Querstange und
   Vorhängeschloss oder Innenriegel.

Durchbruchhemmende Verglasung, die mindestens der Widerstandsklasse 1 gemäß ÖNORM B 3716
bzw. DIN 52290, Teil 3 entspricht, ist den unter a) und b) angeführten Sicherungen gleichgestellt.

Geld- und Geldeswerte, Sparbücher, Schmuck, (Halb-)Edelsteine und Edelmetalle sowie Briefmarken-
und Münzensammlungen sind während der Zeit des Unbewohntseins nicht versichert.


1039K – BÜNDELRABATT ZUR EIGENHEIMVERSICHERUNG MIT HAUSHALT

Bei Kombination einer Eigenheim- und Haushaltsversicherung wird auf die Grundprämie der
Haushaltsversicherung ein Prämiennachlass gewährt.

Die in der Polizze angeführte Prämie ist bereits um diesen Nachlass ermäßigt.

Sollte im Zuge einer Vertragsänderung alle Gebäudesparten der Eigenheimversicherung entfallen,
wird der Nachlass auf die Haushaltversicherung nicht mehr gewährt.


1040K – Smart Home-Sicherheitstechnik – Nachlass

Es gilt vereinbart, dass die versicherte Wohnung durch eine ordnungsgemäß installierte „Smart Home-
Sicherheitstechnik“ für die Bereiche
Feuer – Rauchmelder,
Wasser – Wassermelder,
Einbruch – Tür- und Fensterkontakte, Bewegungsmelder und Überwachungskamera
überwacht wird und die Meldung zusätzlich an eine Sicherheitszentrale, welche täglich 24 Stunden
und sieben Tage die Woche besetzt ist, erfolgt.

Diese Anlage ist in stets betriebsfähigem Zustand zu halten und entsprechend den Richtlinien des
Herstellers regelmäßig zu warten. Insbesondere ist auch für die Funktionsfähigkeit einer etwa
vorhandenen Notstromversorgung (Batterie) zu sorgen.

Ein entsprechender Prämiennachlass wurde berücksichtigt.


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1042K – SICHERHEITSTÜRE

Die einzige in die Wohnung führende Türe (ausgenommen Balkon- oder Terrassentüre) ist gemäß
Ö-Norm B 5338, S 6055 oder ENV 1627 ausgeführt.

Ein entsprechender Prämiennachlass wurde berücksichtigt.


1043K – NACHLASS FÜR EINPERSONENHAUSHALTE

Im Hinblick darauf, dass es sich bei dem versicherten Risiko um einen Einpersonenhaushalt handelt,
wurde ein entsprechender Prämiennachlass berücksichtigt.

Privathaftpflicht für den Versicherungsnehmer
Der Artikel 13 ABH wird gestrichen – die Privathaftpflichtversicherung gilt nur für den in der Polizze
angeführten Versicherungsnehmer.

Versicherte Sachen
Abweichend von Artikel 1, Punkte 1.1.1. und 1.1.2. ABH ist nur der Wohnungsinhalt, der sich im
Eigentum des in der Polizze angeführten Versicherungsnehmers befindet, versichert.

Im Fall einer Risikoveränderung in einen Mehrpersonenhaushalt gelten mit dem Versicherungsnehmer
im gemeinsamen Haushalt lebende Ehegatten, eingetragene Partner, Lebensgefährten und Kinder
gemäß der dem Vertrag zugrunde liegenden „Allgemeinen“ und „Besonderen Bedingungen“ für die
Haushaltsversicherung auch dann als mitversicherte Personen, wenn keine diesbezügliche Meldung
an den Versicherer erfolgte und die Prämie weiterhin um den Einpersonennachlass reduziert ist.
In diesem Fall kommt in jedem Sach- oder Haftpflichtschaden zur Haushaltsversicherung ein
Selbstbehalt in Höhe von EUR 500,– zum Tragen.


1044K – ZWEITWOHNSITZNACHLASS

In diesem Vertrag ist ein Zweitwohnsitz des Versicherungsnehmers versichert.

Die Privathaftpflicht gemäß Abschnitt II ABH erstreckt sich nur auf Artikel 12, Punkt 1.1 und 2 ABH
(Risiko als Wohnungsinhaber für den Zweitwohnsitz).

Ein entsprechender Prämiennachlass wurde berücksichtigt.


1045K – EINBRUCH-ALARMANLAGE

Es gilt vereinbart, dass die versicherte Wohnung durch eine Einbruch-Alarmanlage geschützt ist.
Diese Anlage ist in stets betriebsfähigem Zustand zu halten und entsprechend den Richtlinien des
Herstellers regelmäßig zu warten. Insbesondere ist auch für die Funktionsfähigkeit einer etwa
vorhandenen Notstromversorgung (Batterie) zu sorgen.

Die Anlage muss den Bestimmungen des Verbandes der Sicherheitsunternehmungen Österreichs
(VSÖ) entsprechen.

Ein entsprechender Prämiennachlass wurde berücksichtigt.


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1046K – SELBSTTÄTIGE BRANDMELDEANLAGEN

Die in der Polizze bezeichneten Gebäude sind durch eine selbsttätige Brandmeldeanlage geschützt.

Ein entsprechender Prämiennachlass wurde berücksichtigt.

Die Anlage muss jederzeit den vom Verband der Versicherungsunternehmungen Österreichs
herausgegebenen oder anerkannten Errichtungsvorschriften für selbsttätige Brandmeldeanlagen in
allen Teilen entsprechen, soweit nicht Abweichungen schriftlich genehmigt sind. Die
Außerbetriebsetzung der Anlage stellt eine anzeigenpflichtige Gefahrerhöhung dar.


Der Versicherungsnehmer hat
1. durch genaue Einhaltung der in den „Richtlinien für die Erlangung und Erhaltung des Nachlasses
   für selbsttätige Brandmeldeanlagen sowie für den Betrieb und die Instandhaltung der Anlage“
   enthaltenen Bestimmungen, welche dieser Polizze beigeheftet sind, die Anlage dauernd in
   vorschriftsmäßigem Zustand zu erhalten und zu betreiben, mit der Errichterfirma der Anlage einen
   entsprechenden Wartungsvertrag abzuschließen und diesen dem Versicherer unaufgefordert
   vorzulegen;
2. wenn Störungen in der Anlage eintreten, auch wenn hiedurch die Anlage nur teilweise unwirksam
   wird,
   a) dem Versicherer sofort Anzeige zu erstatten,
   b) die Anlage unter Beachtung der Vorsichtsmaßregeln möglichst schnell wieder instand setzen zu
       lassen.
   Dauert eine Störung länger als drei Tage oder verfährt der Versicherungsnehmer nicht nach den
   Vorschriften (Punkt 1), so entfällt der entsprechende Prämiennachlass.
3. die gesamte Anlage mindestens einmal jährlich durch die zuständige Brandverhütungsstelle
   überprüfen und die allenfalls hiebei festgestellten Mängel unverzüglich beseitigen zu lassen und
   durch eine Bestätigung der zuständigen Brandverhütungsstelle die Erfüllung dieser Pflicht
   nachzuweisen.
4. zu dulden, dass der Versicherer die Anlage durch die zuständige Brandverhütungsstelle
   überprüfen lässt und er hat die allenfalls hierbei festgestellten Mängel unverzüglich beseitigen zu
   lassen und durch eine Bestätigung der zuständigen Brandverhütungsstelle die Erfüllung dieser
   Pflicht nachzuweisen.


1047K – RICHTLINIEN FÜR DIE ERLANGUNG UND ERHALTUNG DES NACHLASSES FÜR
        SELBSTTÄTIGE BRANDMELDEANLAGEN SOWIE FÜR DEN BETRIEB UND DIE
        INSTANDHALTUNG DER ANLAGEN

I. Richtlinien für die Erlangung und Erhaltung des Nachlasses für selbsttätige
Brandmeldeanlagen
Selbsttätige Brandmeldeanlagen müssen den vom Verband der Versicherungsunternehmen
Österreichs herausgegebenen oder anerkannten Vorschriften in allen Teilen entsprechen.
Der Neubau sowie Änderungen und Ergänzungen bestehender Anlagen müssen mit vom Verband der
Versicherungsunternehmen Österreichs anerkannten Armaturen ausgeführt sein.
Der Nachlass wird nur für solche Anlagen gewährt, die von der zuständigen Brandverhütungsstelle
abgenommen und als den vom Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
herausgegebenen oder anerkannten Vorschriften entsprechend befunden worden sind und dauernd in
diesem Zustand erhalten werden.
Jede neu zu erstellende Anlage und jede beabsichtigte Änderung, die sich auf mehr als eine Schleife
bezieht, sowie alle übrigen wesentlichen Änderungen an der Anlage oder im Gebäude, sofern sie die
Anlage beeinflussen, sind einzureichen. Zu diesem Zweck hat die Errichtungsfirma, sobald sie den
Auftrag zur Errichtung der Anlagen bekommen hat, jedenfalls aber vor Baubeginn, bei der führenden
Versicherungsunternehmung oder, wenn diese zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ist, beim

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs Unterlagen einzureichen, aus welchen
Folgendes ersichtlich ist:
1. Bauart und Widmung der zu schützenden Objekte, Art des Betriebs und die im Betrieb befindlichen
   brennbaren Stoffe;
2. Fabrikat der Melder und der Brandmelderzentrale;
3. Lage und Ausführung der Brandmelderzentrale;
4. Art, Schaltung und sämtliche Einzelheiten der Energieversorgung;
5. Art und Anordnung der Melder und deren Zusammenfassung zu Schleifen sowie der Nachweis,
   dass die geplante Grundfläche pro Melder ein rechtzeitiges Ansprechen der Melder sicherstellt;
6. Alarmierungsart der zuständigen Feuerwehr.

Aufgrund dieser Unterlagen wird das Projekt von der zuständigen Brandverhütungsstelle technisch
beurteilt und der Nachlass für die Anlage von der führenden Versicherungsunternehmung oder vom
Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs festgesetzt, wobei hiezu auf Verlangen
zusätzliche Unterlagen zur Verfügung zu stellen sind.
Die Anlage darf nur gemäß den der Einreichung beigelegten Unterlagen ausgeführt werden. Allfällige
Abweichungen sind sofort der führenden Versicherungsunternehmung und der zuständigen
Brandverhütungsstelle bekanntzugeben und dürfen erst ausgeführt werden, wenn sie von diesen
genehmigt wurden.
Die Fertigstellung der Anlage ist der führenden Versicherungsunternehmung und der zuständigen
Brandverhütungsstelle bekanntzugeben. Gleichzeitig ist von der Errichtungsfirma der zuständigen
Brandverhütungsstelle ein Installationsattest in dreifacher Ausfertigung vorzulegen, aus welchem
hervorgeht, dass
1. die Anlage den vom Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs herausgegebenen oder
   anerkannten Vorschriften entspricht.
2. sämtliche Melder auf die richtige Empfindlichkeit eingestellt und überprüft wurden.
3. die Anlage betriebsbereit ist.

Nach Vorlage des Installationsattestes wird die Anlage von der zuständigen Brandverhütungsstelle
abgenommen. Die zuständige Brandverhütungsstelle hat vier Wochen nach erfolgter Abnahme der
führenden Versicherungsunternehmung und dem Versicherungsnehmer je ein Abnahmezeugnis,
belegt mit dem Installationsattest, zu übergeben.

Der Versicherungsnehmer muss sich verpflichten:
1. erstmalig fünf Jahre nach Errichtung der Anlage, später je nach Staubanfall u. ä. in der
   Betriebsanlage auch in kürzeren Zeitabständen, sämtliche Melder durch deren Erzeugerfirma einer
   Generalrevision unterziehen zu lassen;
2. die Anlage mindestens einmal jährlich durch die zuständige Brandverhütungsstelle auf ihre
   Funktionsfähigkeit prüfen und hiebei etwa festgestellte Mängel unverzüglich beseitigen zu lassen;
3. der führenden Versicherungsunternehmung zu gestatten, außerordentliche Prüfungen der Anlage
   durch die zuständige Brandverhütungsstelle vornehmen zu lassen;
4. voraussehbare, auch teilweise Außerbetriebsetzungen der Anlage spätestens drei Tage vor der
   Außerbetriebsetzung, Funktionsfähigkeitsausfälle von mehr als 24 Stunden Dauer und
   unvorhergesehene Außerbetriebsetzungen der Anlage unverzüglich der führenden
   Versicherungsunternehmung schriftlich anzuzeigen, wobei der zuständigen Brandverhütungsstelle
   von diesen Anzeigen Durchschläge zu übermitteln sind;
5. wenn die Anlage nicht direkt mit einer Feuerwehrbereitschaft verbunden ist, die
   Brandmelderzentrale ununterbrochen, d. h. Tag und Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen, besetzt
   zu halten und die mit der führenden Versicherungsunternehmung und der zuständigen
   Brandverhütungsstelle vereinbarte Alarmorganisation aufrecht zu erhalten.

II. Richtlinien für den Betrieb und die Instandhaltung selbsttätiger Brandmeldeanlagen
1. Mit der Kontrolle und Bedienung der Anlage muss für jede Schicht ein geeigneter
    Betriebsangehöriger betraut sein.
2. Die anlässlich der Abnahme der Anlage durch die zuständige Brandverhütungsstelle festgelegten
    Kontrollen sind täglich, ausgenommen an arbeitsfreien Tagen, durchzuführen. Das Ergebnis dieser
    Kontrollen ist ins Kontrollbuch einzutragen.

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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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3. Aufgetretene Alarm- und/oder Störanzeigen der Anlage sind ebenfalls in das Kontrollbuch
   einzutragen, wobei bei den Alarmanzeigen zu vermerken ist, ob es eine echte oder falsche
   Alarmanzeige war. Für die Behebung festgestellter Mängel ist unverzüglich Sorge zu tragen.
4. Wenn nicht ausdrücklich anderes festgelegt ist, müssen ein seitlicher Abstand von 300 mm vom
   Melder und der Raum bis 500 mm unterhalb der Melder von Lagerungen und Gegenständen aller
   Art freigehalten werden.
5. An der Anlage dürfen Änderungen jeglicher Art nur von der Errichtungsfirma vorgenommen werden
   und sind sofort dem Versicherer und der zuständigen Brandverhütungsstelle mit den erforderlichen
   Unterlagen bekanntzugeben.


1134K – Besondere Vereinbarungen für außerhalb Österreich befindliche (gelegene) Risiken


1.    Deutsche Vertrags- und Verkehrssprache
      Es wird ausdrücklich vereinbart, dass für den gegenständlichen Vertrag die deutsche Sprache
      als Vertrags- und Verkehrssprache gilt.
      Dies bedeutet, dass der gesamte Schriftverkehr (insbesondere sämtliche vertraglichen und
      vorvertraglichen Unterlagen, einschließlich der vorliegenden Informationen, sowie alle
      schriftlichen und mündlichen Mitteilungen zwischen dem Versicherer, dem
      Versicherungsnehmer und dem Versicherten und sonstigen Anspruchsberechtigten)
      ausschließlich in deutscher Sprache abgefasst wird.

2.    Währung
      Der Versicherungsvertrag ist in EURO abgeschlossen. Sämtliche Prämien sind in EURO zu
      entrichten. Etwaige Schadenszahlungen werden ebenfalls in EURO geleistet.

3.    Geltendes Recht
      Im Hinblick auf Art. 7 Abs. 3 der Verordnung (EU) 593/2008 (Rom I-Verordnung) gilt das Recht
      jenes Mitgliedstaats, in dem zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses das Risiko belegen ist, als
      vereinbart. Sofern eine Risikobelegenheit in einem Mitgliedstaat in gegenständlichem Vertrag
      nicht gegeben ist, gilt das Recht des Staats, in dem der Versicherungsnehmer seinen
      gewöhnlichen Aufenthalt hat, als vereinbart.

      Soweit die im gegenständlichen Vertrag zwingenden Bestimmungen dem Recht des jeweiligen
      Mitgliedstaats widersprechen, gehen diese Bestimmungen den vertraglichen Bestimmungen
      vor.

4.    Sonstiges
      Sämtliche vertragliche Bestimmungen, in welchen auf das Gebiet Österreich Bezug genommen
      wird, gelten sinngemäß für das Gebiet des jeweiligen Mitgliedstaats (siehe Geltendes Recht).

      Ein eventuell vorhandenes Assistancepaket oder eine Notfallhilfe mit Organisation von
      Dienstleistungen kann außerhalb Österreichs nicht angeboten werden und hat somit keine
      Gültigkeit.


5.    Deckungsumfang für Auslandsrisiken / Sachversicherung
      Schäden durch Terrorakte
      Die Klausel „Einschluss von Schäden durch Terrorakte“ findet für außerhalb Österreichs
      befindliche (gelegene) Risiken keine Anwendung.

      Katastrophendeckung Erdbeben und Wasser
      Die Klauseln „Katastrophendeckung Erdbeben“ und „Katastrophendeckung Wasser“ finden für
      außerhalb Österreichs befindliche (gelegene) Risiken keine Anwendung.


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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6.   Besondere Regelungen für Italien
     Für Versicherungsnehmer mit Wohnsitz in Italien gilt zusätzlich:

     Der Antragsteller erklärt ausdrücklich, die gemäß Art. 185 des italienischen Versicherungskodex
     (Legislativdekret Nr. 209/05) zu erteilenden Informationen auf seinen Wunsch in deutscher
     Sprache erhalten zu haben.

     Für den Fall, dass die jeweiligen allgemeinen und besonderen Bedingungen eine
     Kündigungsfrist von mehr als 60 Tagen vorsehen, gilt eine beidseitige Kündigungsfrist von 60
     Tagen als vereinbart.


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408
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## Volltext der Bedingungen: DONAU Privatschutz Wohnen Eigenheimversicherung: Glossar und Bedingungen (AHVB/EHVB 1010A Version 2012 Fassung 2018, 1030K Deckungsvariante Plus)

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DONAU Privatschutz Wohnen
  Eigenheimversicherung

           Glossar und Bedingungen


                                                                                     Seite 1 von 109
      Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
  registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                                 GLOSSAR
Polizze                                Eine Polizze ist eine private Urkunde, die das Zustandekommen
                                       und den Inhalt des Versicherungsvertrags zwischen dem
                                       Versicherungsnehmer und dem Versicherer beweist.
Versicherungsvertrag                   Der Versicherungsvertrag kommt durch übereinstimmende
                                       rechtsgeschäftliche Willenserklärungen des Versicherers und des
                                       Versicherungsnehmers zustande.
Versicherer                            Der Vertragspartner des Versicherungsnehmers, der sich zur
                                       Deckung des Risikos verpflichtet. Im vorliegenden Fall ist das:

                                       DONAU Versicherung AG Vienna Insurance Group
                                       Schottenring 15
                                       1010 Wien
                                       Österreich
Versicherungsnehmer                    Ein Versicherungsvertrag wird zwischen dem Versicherer und dem
                                       Versicherungsnehmer geschlossen. Der Versicherungsnehmer
                                       muss nicht zwingend die versicherte Person sein
Versicherte Person                     Die Person, deren zivilrechtliche Haftung Gegenstand des
                                       Versicherungsvertrages bildet bzw. der die Leistung aus dem
                                       Versicherungsvertrag zusteht
Prämie                                 Der Betrag, den der Versicherungsnehmer einem Versicherer als
                                       Gegenleistung für die Risikoabdeckung einmalig oder in Raten
                                       bezahlt
Versicherungsperiode                   Als Versicherungsperiode gilt der Zeitraum eines Jahres, wenn der
                                       Versicherungsvertrag nicht für kürzere Zeit abgeschlossen ist. Dies
                                       gilt auch dann, wenn die Jahresprämie vertragsgemäß in
                                       Teilbeträgen entrichtet wird.
Versicherungsbeginn                    Der Versicherungsbeginn bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem der
                                       Versicherer den Versicherungsschutz übernimmt.
Vertragsdauer                          Die Vertragsdauer beschreibt den zeitlichen Rahmen der
                                       Versicherung.
Versicherungsschutz                    Der Versicherungsschutz beschreibt die im Versicherungsvertrag
                                       dargelegte Leistung, die das Versicherungsunternehmen im
                                       Versicherungsfall zu erbringen hat.
Risiko                                 Das Risiko bezeichnet die Möglichkeit des Eintritts eines Schaden
                                       verursachenden Ereignisses (Schadenfall) bzw. eines Ereignisses
                                       aus welchem Schadenersatzverpflichtungen erwachsen oder
                                       erwachsen könnten.
Versicherungsfall                      Versicherungsfall ist der Eintritt des Ereignisses, das grundsätzlich
                                       eine     Leistungspflicht     des     Versicherers     bzw.    einen
                                       Leistungsanspruch des Versicherten entstehen lässt.
Versicherungssumme                     Die Versicherungssumme ist die Geldsumme, die als
                                       Versicherungsleistung im Versicherungsfall vom Versicherer nach
                                       dem Vertrag zu leisten ist.
Sachschaden                            Sachschäden sind die Beschädigung oder die Vernichtung von
                                       körperlichen Sachen.
Personenschaden                        Personenschäden sind die Tötung, Körperverletzung oder
                                       Gesundheitsschädigung von Menschen.
Vermögensschäden                       Sind solche Schäden, die weder Personenschäden noch
                                       Sachschäden sind.


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Serienschäden                          Mehrere auf derselben Ursache beruhende Schadenereignisse
                                       gelten als ein Versicherungsfall. Ferner gelten als ein
                                       Versicherungsfall Schadenereignisse, die auf gleichartigen, in
                                       zeitlichem Zusammenhang stehenden Ursachen beruhen, wenn
                                       zwischen diesen Ursachen ein rechtlicher, wirtschaftlicher oder
                                       technischer Zusammenhang besteht.
Obliegenheiten                         Gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Nebenpflichten des
                                       Versicherten/Versicherungsnehmers bzw. Auflagen, deren
                                       Verletzung einen Rechtsverlust (zB Leistungskürzung,
                                       Prämienerhöhung) zur Folge hat
Schadenmeldepflicht                    Die Schadenmeldepflicht ist die Anzeigepflicht im
                                       Versicherungsfall.
Schadenminderungspflicht               Die Schadensminderungspflicht beschreibt die Obliegenheit des
                                       Versicherungsnehmers, alles Zumutbare zu unternehmen, um den
                                       entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten.
Selbstbehalt                           Wurde ein Selbstbehalt vereinbart, hat der
                                       Versicherungsnehmer/Versicherte einen Teil des Schadens selbst
                                       zu tragen, sei es in Form eines Prozentsatzes oder eines fixen
                                       Betrages (Selbstbeteiligung).
Doppelversicherung                     Eine Doppelversicherung liegt vor, wenn für ein und dasselbe
                                       Objekt bzw. Interesse mehrere Versicherungsverträge zur Deckung
                                       des gleichen Risikos bestehen.
Unterversicherung                      Bei einer Unterversicherung ist die Versicherungssumme geringer
                                       als der Wert der versicherten Objekte. Der Versicherer kann seine
                                       Leistung im Teilschaden nach der so genannten Proportionalregel
                                       (Verhältnis, in dem die Versicherungssumme zum Ersatzwert steht)
                                       kürzen.
Überversicherung                       Bei einer Überversicherung ist die Versicherungssumme höher als
                                       der Wert der versicherten Objekte.
Erstes Risiko                          Im Schadenfall wird der tatsächliche Wert bis zur vereinbarten
                                       Versicherungssumme geleistet und zwar unabhängig vom
                                       Versicherungswert – es wird keine Unterversicherung eingewendet.
Verkehrswert                           Der Verkehrswert eines Gebäudes ist der erzielbare Verkaufspreis,
                                       wobei der Wert des Grundstückes außer Ansatz bleibt.
Zeitwert                               Der Zeitwert eines Gebäudes wird aus dem Neuwert durch Abzug
                                       eines dem Zustand des Gebäudes, insbesondere seines Alters und
                                       seiner Abnützung entsprechenden Betrages ermittelt.
Neuwert                                Als Neuwert eines Gebäudes gelten die ortsüblichen Kosten seiner
                                       Wiederherstellung einschließlich der Planungs- und
                                       Konstruktionskosten.
Brand                                  Brand ist ein Feuer, das sich mit schädigender Wirkung und aus
                                       eigener Kraft ausbreitet.
Blitzschlag                            Blitzschlag ist die unmittelbare Kraft- oder Wärmeeinrichtung eines
                                       Blitzes auf Sachen.
Explosion                              Explosion ist eine plötzlich verlaufende Kraftäußerung, die auf dem
                                       Ausdehnungsbestreben von Gasen oder Dämpfen beruht.


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Einbruchdiebstahl                    Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn ein Täter in die versicherten
                                     Räumlichkeiten durch Eindrücken oder Aufbrechen von Türen,
                                     Fenstern oder anderen Gebäudeteilen einbricht; unter
                                     Überwindung erschwerender Hindernisse durch Öffnungen, die
                                     nicht zum Eintritt bestimmt sind, einsteigt; einschleicht und aus den
                                     versperrten versicherten Räumlichkeiten Sachen entfernt; durch
                                     Öffnen von Schlössern mittels Werkzeugen oder falscher Schlüssel
                                     eindringt; mit richtigen Schlüsseln eindringt, die der Täter durch
                                     Einbruchdiebstahl in anderen Räumlichkeiten als den versicherten
                                     durch Beraubung an sich gebracht hat.
Beraubung                            Beraubung ist die Wegnahme oder erzwungene Herausgabe von
                                     Sachen unter Anwendung oder Androhung tätlicher Gewalt gegen
                                     Personen.
Sturm                                Sturm ist eine wetterbedingte Luftbewegung, deren
                                     Geschwindigkeit am Versicherungsort mehr als 60 km/h beträgt.
Hagel                                Hagel ist ein wetterbedingter Niederschlag in Form von Eiskörnern.
Lawinen                              Lawinen sind an Berghängen abgehende Schnee- und Eismassen.
Lawinenluftdruck                     Lawinenluftdruck ist die von einer abgehenden Lawine verursachte
                                     Druckwelle.
Schneedruck                          Darunter versteht man die Krafteinwirkung durch natürlich
                                     angesammelte ruhende Schnee- oder Eismassen.
Überschwemmung                       Überschwemmung ist die Überflutung des Grund und Bodens des
                                     Versicherungsortes
                                     - durch außergewöhnliche Witterungsniederschläge
                                     - durch Kanalrückstau infolge von außergewöhnlichen
                                     Witterungsniederschlägen
                                     - durch Ausuferung von oberirdischen stehenden und fließenden
                                     Gewässern
Vermurung                            Vermurung entsteht durch eine Massenbewegung von Erdreich,
                                     Wasser, Schlamm und anderen Bestandteilen, die durch eine
                                     naturbedingte Wassereinwirkung ausgelöst wird.
Erdrutsch                            Erdrutsch ist eine naturbedingte Abwärtsbewegung von Boden-
                                     oder Gesteinsmassen auf einer unter der Oberfläche liegenden
                                     Gleitbahn.
Felssturz / Steinschlag              Das ist das naturbedingte Ablösen und Abstürzen von
                                     Gesteinsmassen im Gelände.
Flugzeugabsturz                      Darunter versteht man den Absturz oder Anprall von Luft- oder
                                     Raumfahrzeugen, deren Teilen oder Ladung.
Gebäude                              Als Gebäude gelten hier Baulichkeiten, die überwiegend
                                     Wohnzwecken dienen, wie z.B. Ein- und Mehrfamilienhäuser,
                                     Wohn- und Siedlungsbauten, Ferienhäuser, Wochenendhäuser etc.
Nebengebäude                         Als Nebengebäude gelten kleinere Objekte am
                                     Versicherungsgrundstück, wie Garagen, Holzschuppen, überdachte
                                     Abstellplätze für Fahrräder, KFZ und Müllkübel und –container.
                                     Nicht dazu zählen Stöcklgebäude, aufgelassene Wirtschafts- und
                                     Werkstättengebäude, gewerbliche und landwirtschaftliche
                                     Gebäude, Glas- und Gewächshäuser, Gebäude in Folienbauweise
                                     und dgl. sowie Objekte außerhalb des versicherten Grundstücks.
Einrichtung                          Als Einrichtung gilt hier der Inhalt von Wohnungen. Dieser umfasst
                                     alle beweglichen Sachen, die dem privaten Gebrauch oder
                                     Verbrauch dienen und sich im Eigentum des
                                     Versicherungsnehmers, des Ehegatten / Lebensgefährten, der
                                     Kinder und anderer Verwandter, die im gemeinsamen Haushalt
                                     wohnen, befinden. Dazu gehören auch fremde Sachen –


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                   ausgenommen die der Mieter, Untermieter und der gegen Entgelt
                                   beherbergten Gäste – soweit nicht aus einer anderen Versicherung
                                   Entschädigung erlangt werden kann sowie Geld und Geldeswerte,
                                   Sparbücher, Schmuck, Edelsteine und Edelmetalle, Briefmarken-
                                   und Münzensammlungen. Nicht zum Wohnungsinhalt gehören:
                                   Kraftfahrzeuge aller Art und deren Anhänger, Motorfahrräder,
                                   Motorboote und Segelboote samt Zubehör, Luftfahrzeuge,
                                   Handelswaren aller Art sowie Geschäfts- und Sammelgelder.
Mietwert                           Als Mietwert gilt der gesetzliche oder ortsübliche Mietzins für
                                   Wohnungen gleicher Art, Größe und Lage.
Mindestsicherungen                 Wohnungstüren, bei Ein- und Zweifamilienhäusern sämtliche
                                   Außentüren – ausgenommen Balkon- und Terrassentüren – haben
                                   folgende Sicherheitseinrichtungen aufzuweisen:
                                   - Zylinderschloss mit Sicherheitsbeschlag
                                   - bei mehrflügeligen Türen Schutz gegen Riegelzug
                                   - bei nach außen aufgehenden Türen Band- und Aushebesicherung
                                   - bei Holzzargen Sicherheitsschließblech
                                   - bei Glasteilen in Türen Vergitterung oder Durchbruch hemmende
                                   Verglasung.


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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                           BEDINGUNGEN UND KLAUSELN

1000A – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE SACHVERSICHERUNG (ABS)
         (Fassung 2018)

Analog zu den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

Diese Bedingungen enthalten allgemeine Vertragsbestimmungen und gelten als „Allgemeiner Teil“ für
jene Sachversicherungssparten, die auf die Geltung der ABS besonders hinweisen.

INHALTSVERZEICHNIS
Artikel 1  Anzeige von Gefahrenumständen bei Vertragsabschluss
Artikel 2  Gefahrerhöhung
Artikel 3  Sicherheitsvorschriften
Artikel 4  Versicherungsperiode, Prämie, Beginn und Voraussetzungen des Versicherungsschutzes
Artikel 5  Versicherungswert
Artikel 6  Mehrfache Versicherung
Artikel 7  Überversicherung, Doppelversicherung
Artikel 8  Begrenzung der Entschädigung, Unterversicherung
Artikel 9  Sachverständigenverfahren
Artikel 10 Schuldhafte Herbeiführung des Versicherungsfalles, Obliegenheiten im Schadensfall;
           betrügerisches Verhalten, Schadensminderungspflicht
Artikel 11 Zahlung der Entschädigung
Artikel 12 Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles
Artikel 13 Form der Erklärungen
Artikel 14 Automatische Vertragsverlängerung
Artikel 15 Sanktionsklausel
Artikel 16 Welche Gerichte sind im Falle von Streitigkeiten zuständig? Welches Recht ist
anzuwenden?
Anhang


                                            Artikel 1
                       Anzeige von Gefahrenumständen bei Vertragsabschluss

Der Versicherungsnehmer hat bei Abschluss des Vertrags alle ihm bekannten Umstände, die für die
Übernahme der Gefahr erheblich sind, dem Versicherer wahrheitsgemäß und vollständig anzuzeigen.
Ein Umstand, nach welchem der Versicherer ausdrücklich und in geschriebener Form gefragt hat, gilt
im Zweifel als erheblich. Bei schuldhafter Verletzung dieser Pflichten kann der Versicherer gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen der §§ 16 bis 21 VersVG vom Vertrag zurücktreten und von der
Verpflichtung zur Leistung frei werden.
Das Recht des Versicherers, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung über Gefahrenumstände
anzufechten, bleibt unberührt (§ 22 VersVG).


                                                  Artikel 2
                                               Gefahrerhöhung

1.    Nach Vertragsabschluss darf der Versicherungsnehmer ohne Einwilligung des Versicherers
      keine Gefahrerhöhung vornehmen oder deren Vornahme durch einen Dritten gestatten. Erlangt
      der Versicherungsnehmer davon Kenntnis, dass durch eine von ihm ohne Einwilligung des
      Versicherers vorgenommene oder gestattete Änderung die Gefahr erhöht ist oder tritt nach
      Abschluss des Versicherungsvertrages unabhängig vom Willen des Versicherungsnehmers


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     eine Erhöhung der Gefahr ein, so hat er dem Versicherer unverzüglich in geschriebener Form
     Anzeige zu erstatten.
2.   Tritt nach dem Vertragsabschluss eine Gefahrerhöhung ein, kann der Versicherer kündigen.
     Verletzt der Versicherungsnehmer eine der in Punkt 1 genannten Pflichten, ist der Versicherer
     außerdem gemäß den Voraussetzungen und Begrenzungen der §§ 23 bis 31 VersVG von der
     Verpflichtung zur Leistung frei.
3.   Die Bestimmungen der vorstehenden Absätze finden auch Anwendung auf eine in der Zeit
     zwischen Stellung und Annahme des Versicherungsantrages eingetretene Gefahrerhöhung, die
     dem Versicherer bei der Annahme des Antrags nicht bekannt war.


                                               Artikel 3
                                         Sicherheitsvorschriften

1.   Verletzt der Versicherungsnehmer gesetzliche, behördliche oder vereinbarte
     Sicherheitsvorschriften oder duldet er ihre Verletzung, kann der Versicherer innerhalb eines
     Monats, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt hat, die Versicherung mit
     einmonatiger Frist kündigen. Das Kündigungsrecht erlischt, wenn der Zustand wiederhergestellt
     ist, der vor der Verletzung bestanden hat.
2.   Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Schadensfall nach der
     Verletzung eintritt und die Verletzung auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des
     Versicherungsnehmers beruht. Die Verpflichtung zur Leistung bleibt bestehen, wenn die
     Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Schadensfalles oder soweit sie keinen Einfluss
     auf den Umfang der Entschädigung gehabt hat oder wenn zur Zeit des Schadensfalles trotz
     Ablaufs der in Punkt 1 beschriebenen Frist die Kündigung nicht erfolgt war.
3.   Im Übrigen gelten § 6 Absatz 1, 1a und 2 VersVG. Ist mit der Verletzung einer
     Sicherheitsvorschrift eine Gefahrerhöhung verbunden, finden ausschließlich die Bestimmungen
     über die Gefahrerhöhung, nicht aber die Regelungen des Punkts 2 Anwendung.


                                           Artikel 4
     Versicherungsperiode, Prämie, Beginn und Voraussetzungen des Versicherungsschutzes

1.   Als Versicherungsperiode gilt, wenn der Versicherungsvertrag nicht für eine kürzere Zeit
     abgeschlossen ist, der Zeitraum eines Jahres, und zwar auch dann, wenn die Jahresprämie
     vertragsgemäß in Teilbeträgen zu entrichten ist.
2.   Die erste oder die einmalige Prämie einschließlich Steuern ist vom Versicherungsnehmer gegen
     Übermittlung der Polizze sofort nach Abschluss des Versicherungsvertrages (Zugang der
     Polizze oder einer gesonderten Antragsannahmeerklärung) und Aufforderung zur
     Prämienzahlung zu zahlen.
3.   Der Versicherungsschutz beginnt mit dem vereinbarten Versicherungsbeginn, jedoch nur unter
     der Voraussetzung, dass der Versicherungsnehmer die erste oder einmalige Prämie
     einschließlich Steuern rechtzeitig, das heißt innerhalb von 14 Tagen, oder ohne schuldhaften
     Verzug zahlt.
     Die nähere Bestimmung des Beginns dieser Frist von 14 Tagen, die weiteren Voraussetzungen
     für die Leistungsfreiheit bei Zahlungsverzug oder bei nur teilweiser Zahlung der ersten oder
     einmaligen Prämie, die Bestimmung des Beginns des Versicherungsschutzes bei nicht
     rechtzeitiger Prämienzahlung sowie weitere Rechtsfolgen des Zahlungsverzugs sind in den §§
     38 und 39a VersVG geregelt.
4.   Die nicht rechtzeitige Zahlung der ersten oder einmaligen Prämie einschließlich Steuern
     berechtigt den Versicherer gemäß den Voraussetzungen des § 38 VersVG zum Rücktritt vom
     Vertrag.
5.   Die Folgeprämien sind zu den jeweils vereinbarten Fälligkeitsterminen zu zahlen.
     Die Rechtsfolgen des Zahlungsverzugs mit Folgeprämien sind in den §§ 39, 39a und 91
     VersVG geregelt.
6.   Wird der Versicherungsvertrag während der Versicherungsperiode oder sonst vorzeitig
     aufgelöst, so gebührt dem Versicherer die Prämie für die bis dahin verstrichene

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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     Vertragslaufzeit, soweit nicht Sonderbestimmungen anderes vorsehen (§ 40 Satz 1 VersVG).
     Endet der Versicherungsvertrag vor Ablauf der Vertragszeit wegen Wegfalls des Interesses,
     gebührt dem Versicherer die Prämie, die er hätte erheben können, wenn die Versicherung nur
     bis zu dem Zeitpunkt beantragt worden wäre, in welchem der Versicherer von dem Wegfall des
     Interesses Kenntnis erlangt (§ 68 Abs. 2 VersVG).


                                                Artikel 5
                                           Versicherungswert

1.   Spezielle Bestimmungen zum Versicherungswert
     1.1. Als Versicherungswert von Gebäuden kann vereinbart werden:
          1.1.1. der Neuwert.
                  Als Neuwert eines Gebäudes gelten die ortsüblichen Kosten seiner
                  Neuherstellung einschließlich der Konstruktions- und Planungskosten;
          1.1.2. der Zeitwert.
                  Der Zeitwert eines Gebäudes wird aus dem Neuwert durch Abzug eines dem
                  Zustand des Gebäudes, insbesondere seines Alters und seiner Abnützung
                  entsprechenden Betrags ermittelt;
          1.1.3. der Verkehrswert.
                  Der Verkehrswert eines Gebäudes ist der erzielbare Verkaufspreis, wobei der
                  Wert des Grundstücks außer Ansatz bleibt.
     1.2. Als Versicherungswert von Gebrauchsgegenständen und Betriebseinrichtungen
          kann vereinbart werden:
          1.2.1. der Neuwert.
                  Als Neuwert gelten die Kosten für die Wiederbeschaffung von neuen Sachen
                  gleicher Art und Güte;
          1.2.2. der Zeitwert.
                  Der Zeitwert wird aus dem Neuwert durch Abzug eines dem Zustand der Sache,
                  insbesondere ihres Alters und ihrer Abnützung entsprechenden Betrags ermittelt;
          1.2.3. der Verkehrswert.
                  Der Verkehrswert ist der erzielbare Verkaufspreis für die Sache.
     1.3. Als Versicherungswert von Waren und Vorräten gelten die Kosten für die
          Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung von Sachen gleicher Art und Güte.
          Ist bei Waren und Vorräten der erzielbare Verkaufspreis niedriger als die Kosten für die
          Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung, so gilt dieser als Versicherungswert.
     1.4. Als Versicherungswert gelten bei
          - Geld und Geldeswerten der Nennwert,
          - Sparbüchern ohne Klausel der Betrag des Guthabens bei Eintritt des
              Schadensereignisses,
          - Sparbüchern mit Klausel die Kosten des Kraftloserklärungsverfahrens,
          - Wertpapieren mit amtlichem Kurs die jeweils letzte amtliche Notierung vor Eintritt des
              Schadensereignisses,
          - sonstigen Wertpapieren der Marktpreis bei Eintritt des Schadensereignisses.
     1.5. Als Versicherungswert von Datenträgern mit den darauf befindlichen Programmen und
          Daten, Reproduktionshilfsmitteln, Urkunden, Mustern, Prototypen u. dgl. gelten
          die Kosten für die Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung.
     1.6. Als Versicherungswert behördlich zugelassener Straßen-, Wasser- und
          Luftfahrzeuge sowie sonstiger, in den Punkten 1.2. bis 1.5. nicht genannter
          beweglicher Sachen gilt der Verkehrswert.


                                                                                               Seite 8 von 109

                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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2.   Allgemeine Bestimmungen zum Versicherungswert
     2.1. Unabhängig von den Bestimmungen der Punkte 1.1. bis 1.6. gilt als Versicherungswert
          jedenfalls der Verkehrswert:
          2.1.1. bei Sachen von historischem oder künstlerischem Wert, bei denen die
                 Alterung im Allgemeinen zu keiner Entwertung führt;
          2.1.2. bei beweglichen Sachen, die gewerbsmäßig verliehen werden, z. B.
                 Leihbücher, Leihvideobänder, Leihmaschinen und Leihgeräte.
     2.2. Bei der Ermittlung des Versicherungswertes wird ein persönlicher Liebhaberwert nicht
          berücksichtigt.


                                            Artikel 6
                         Mehrfache Versicherung, vereinbarter Selbstbehalt

1.   Nimmt der Versicherungsnehmer bei einem anderen Versicherer für das versicherte Interesse
     eine Versicherung gegen dieselben Gefahren, hat er dem Versicherer unverzüglich den
     anderen Versicherer und die Versicherungssumme anzuzeigen.
2.   Ist vereinbart, dass der Versicherungsnehmer einen Teil des Schadens selbst zu tragen hat
     (vereinbarter Selbstbehalt), darf er für diesen Teil keine andere Versicherung nehmen.
     Andernfalls wird die Entschädigung so ermäßigt, dass der Versicherungsnehmer den
     vereinbarten Teil des Schadens selbst trägt.


                                             Artikel 7
                               Überversicherung, Doppelversicherung

1.   Die Versicherung darf nicht zu einer Bereicherung führen.
     Auch wenn die Versicherungssumme den Versicherungswert übersteigt (Überversicherung), hat
     der Versicherer nicht mehr als die bedingungsgemäße Entschädigung zu erbringen.
2.   Übersteigt die Versicherungssumme den Versicherungswert erheblich, können der
     Versicherungs-nehmer und der Versicherer nach § 51 VersVG eine Herabsetzung der
     Versicherungssumme und der Prämie verlangen.
3.   Im Falle der Doppelversicherung gelten die §§ 59 und 60 VersVG.


                                           Artikel 8
                        Begrenzung der Entschädigung, Unterversicherung

1.   Die Versicherungssumme bildet die Grenze für die Entschädigung des Versicherers, wobei die
     Entschädigung für die unter jeder einzelnen Position der Polizze versicherten Sachen durch die
     für die betreffende Position angegebene Versicherungssumme begrenzt ist.
2.   Ist die Versicherungssumme niedriger als der Versicherungswert (siehe die Bestimmungen über
     den Versicherungswert in den „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“ der betreffenden
     Sachversicherungsparte – Unterversicherung), wird der Schaden nur nach dem Verhältnis der
     Versicherungssumme zum Versicherungswert ersetzt. Ob Unterversicherung vorliegt, ist für
     jede Position der Polizze gesondert festzustellen.
3.   Ist bei einer Position der Polizze ausdrücklich „Erstes Risiko“ vermerkt, so werden Schäden bis
     zu der angegebenen Versicherungssumme voll ersetzt.


                                              Artikel 9
                                      Sachverständigenverfahren

1.   Die Vertragspartner können in geschriebener Form vereinbaren, dass Ursache und Höhe des
     Schadens durch ein Sachverständigenverfahren festgestellt werden.


                                                                                               Seite 9 von 109

                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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2.    Die Vereinbarung über das Sachverständigenverfahren hat mindestens zu enthalten:
      - Art und Umfang der Fragestellungen an die Sachverständigen,
      - Namen der Sachverständigen; jeder Vertragspartner benennt seinen Sachverständigen und
        beauftragt ihn, seine Feststellung zu treffen.
3.    Beide Sachverständige wählen vor Beginn des Feststellungsverfahrens einen dritten als
      Obmann.
      Einigen sie sich nicht, wird der Obmann auf Antrag eines Vertragspartners oder beider
      Vertragspartner durch das für den Schadensort zuständige Bezirksgericht ernannt.
4.    Die Sachverständigen übergeben ihre Feststellung gleichzeitig dem Versicherer und dem
      Versicherungsnehmer. Weichen die Feststellungen voneinander ab, übergibt der Versicherer
      sie unverzüglich dem Obmann. Dieser entscheidet über die strittig gebliebenen Punkte
      innerhalb der Grenzen beider Feststellungen und übergibt seine Feststellung gleichzeitig dem
      Versicherer und dem Versicherungsnehmer.
5.    Die Feststellungen, die die Sachverständigen im Rahmen ihrer Zuständigkeit treffen, sind
      verbindlich und der Berechnung der Entschädigung zugrunde zu legen, wenn nicht
      nachgewiesen wird, dass sie offenbar von der wirklichen Sachlage erheblich abweichen. Im
      Übrigen gilt § 64 Abs. 2 VersVG.
6.    Sofern nicht etwas anderes vereinbart ist, trägt jede Partei die Kosten ihres Sachverständigen;
      die Kosten des Obmanns tragen beide Parteien je zur Hälfte.
7.    Durch das Sachverständigenverfahren werden die Obliegenheiten des Versicherungsnehmers
      im Schadensfall nicht berührt.


                                           Artikel 10
Schuldhafte Herbeiführung des Versicherungsfalles, Obliegenheiten im Schadensfall; betrügerisches
                             Verhalten, Schadensminderungspflicht

Soweit nichts anderes vereinbart ist, gilt:
1.   Wenn der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
     verantwortlichen Personen den Schaden vorsätzlich oder grobfahrlässig herbeiführt, ist der
     Versicherer dem Versicherungsnehmer gegenüber von jeder Verpflichtung zur Leistung aus
     diesem Schadensfall frei.
2.   Als Obliegenheit, deren Verletzung durch den Versicherungsnehmer nach Eintritt des
     Versicherungsfalles die Freiheit des Versicherers von der Verpflichtung zur Leistung gemäß den
     Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 Abs. 3 VersVG bewirkt, wird bestimmt, dass dem
     Versicherer im Zuge der Schadensabwicklung alle Angaben (auch mündliche) vollständig und
     wahrheitsgetreu zu machen sind.
3.   Ist der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
     verantwortlichen Personen wegen des vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführten
     Schadens oder wegen eines bei der Feststellung der Leistungspflicht oder bei der Ermittlung
     der Entschädigung begangenen Betrugs oder Betrugsversuches rechtskräftig zu einer Strafe
     verurteilt, so gilt die Leistungsfreiheit als festgestellt.
4.   Die Schadensminderungspflicht nach Maßgabe des § 62 VersVG findet Anwendung.


                                               Artikel 11
                                       Zahlung der Entschädigung

Geldleistungen des Versicherers sind mit Beendigung der zur Feststellung des Schadensfalles und
des Umfangs der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen fällig. Es gilt § 11 VersVG.
Für die Zahlung der Entschädigung sind außerdem die in den Versicherungsbedingungen der
betreffenden Sachversicherungssparte oder in sonstigen vertraglichen Vereinbarungen getroffenen
speziellen Regelungen zu beachten (z. B. Wiederherstellungsklauseln in Neuwertversicherungen).


                                            Artikel 12
                           Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles

                                                                                              Seite 10 von 109

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1.    Sofern in den Versicherungsbedingungen der betreffenden Sachversicherungssparte oder einer
      sonstigen vertraglichen Vereinbarung keine abweichende Regelung getroffen ist, können nach
      Eintritt des Schadensfalls sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer den
      Versicherungsvertrag kündigen.
2.    Die Kündigung ist jederzeit, jedoch nur bis zum Ablauf eines Monats seit dem Abschluss der
      Verhandlungen über die Entschädigung zulässig.
      Der Versicherer hat eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten.
      Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen späteren Zeitpunkt als den Schluss der
      laufenden Versicherungsperiode kündigen.
3.    Hat der Versicherungsnehmer einen Entschädigungsanspruch arglistig erhoben, ist der
      Versicherer berechtigt, den Versicherungsvertrag nach Ablehnung des
      Entschädigungsanspruches mit sofortiger Wirkung zu kündigen.


                                                Artikel 13
                                           Form der Erklärungen

Für sämtliche Anzeigen und Erklärungen des Versicherungsnehmers ist die geschriebene Form
erforderlich, sofern nicht die Schriftform ausdrücklich und mit gesonderter Erklärung vereinbart wurde
oder sofern nicht aufgrund zwingender gesetzlicher Regelungen Erklärungen auch in anderer Form
wirksam erfolgen können. Der geschriebenen Form wird durch Zugang eines Texts in Schriftzeichen
entsprochen, aus dem die Person des Erklärenden hervorgeht (z. B. Telefax oder E-Mail). Schriftform
bedeutet, dass dem Erklärungsempfänger das Original der Erklärung mit eigenhändiger Unterschrift
des Erklärenden zugehen muss.


                                              Artikel 14
                                   Automatische Vertragsverlängerung


Beträgt die vereinbarte Vertragsdauer mindestens ein Jahr, verlängert sich der Vertrag jedes Mal um
ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragsdauer von einem der
Vertragspartner gekündigt worden ist.
Ist der Versicherungsnehmer Verbraucher (d. h. der Abschluss des Versicherungsvertrages gehört
nicht zum Betrieb eines Unternehmens des Versicherungsnehmers), so wird der Vertrag für ihn nur
dann verbindlich um ein weiteres Jahr verlängert, wenn ihm frühestens sechs und spätestens vier
Monate vor jedem Ablauf der Vertragsdauer ein besonderer Hinweis des Versicherers zugeht, in dem
der Verbraucher auf das Kündigungsrecht, die dreimonatige Kündigungsfrist, den notwendigen
Zugang der Kündigung beim Versicherer vor Beginn dieser Frist, die für die Kündigung erforderliche
Schriftform sowie auf die Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr bei unterbliebener, verspäteter
oder fehlerhafter Kündigung aufmerksam gemacht wird.
Beträgt die Vertragsdauer weniger als ein Jahr, erlischt der Vertrag ohne Kündigung.


                                                 Artikel 15
                                              Sanktionsklausel

Es besteht – unbeschadet der übrigen Vertragsbestimmungen – Versicherungsschutz nur, soweit und
solange dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder
Finanzsanktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Republik Österreich
entgegenstehen.
Dies gilt auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinten
Nationen, der Vereinigten Staaten von Amerika oder anderer Länder, soweit dem nicht europäische
oder österreichische Rechtsvorschriften entgegenstehen.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                              ARTIKEL 16
      Welche Gerichte sind im Falle von Streitigkeiten zuständig? Welches Recht ist anzuwenden?


Für Streitigkeiten aus dem Versicherungsverhältnis und über dessen Bestehen gilt Folgendes:
Der Versicherungsnehmer kann nur vor dem sachlichen zuständigen Gericht seines Wohnsitzes,
gewöhnlichen Aufenthaltsortes oder Ortes seiner Beschäftigung geklagt werden, wenn er Verbraucher
im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes ist. Ist er Unternehmer, kann er auch vor dem sachlich
zuständigen Gericht seines Unternehmenssitzes oder in 1010 Wien geklagt werden.
Der Versicherer kann jedenfalls vor dem sachlich zuständigen Gericht in 1010 Wien geklagt werden.

Auf das Versicherungsverhältnis ist österreichisches Recht mit Ausnahme der in Österreich geltenden
Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts anzuwenden.

ANHANG
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz 1958 (VersVG – BGBl. Nr. 2/1959 idF. BGBl. I Nr. 17/2018)

VersVG
§ 6.
(1)  Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfalles
     dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll,
     so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist.
     Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis
     erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine
     unverschuldete anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf
     die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.
(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
     zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
     Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie
     zurückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die
     keinen Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein,
     wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.
(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr oder
     der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwendbarkeit
     des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen,
     wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalles oder soweit sie keinen Einfluss
     auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
     des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht
     ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit
     nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung
     solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam
     sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des
     Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung
     Einfluss gehabt hat.
(4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
     sein soll, ist unwirksam.
(5) Der Versicherer kann aus einer fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
     wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen ausgefolgt worden sind oder ihm
     eine andere Urkunde ausgefolgt worden ist, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
§ 11.
(1)   Geldleistungen des Versicherers sind mit Beendigung der zur Feststellung des Versicherungsfalles und des
      Umfanges der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen fällig.
(2)   Sind diese Erhebungen bis zum Ablauf eines Monates seit der Anzeige des Versicherungsfalles nicht
      beendet, so kann der Versicherungsnehmer in Anrechnung auf die Gesamtforderung Abschlagszahlungen
      in der Höhe des Betrages verlangen, den der Versicherer nach Lage der Sache mindestens zu zahlen hat.
(3)   Der Lauf der Frist ist gehemmt, solange die Beendigung der Erhebungen infolge eines Verschuldens des


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      Versicherungsnehmers gehindert ist.
(4)   Eine Vereinbarung, durch welche der Versicherer von der Verpflichtung, Verzugszinsen zu zahlen, befreit
      wird, ist unwirksam.
§ 16.
(1)   Der Versicherungsnehmer hat beim Abschluß des Vertrages alle ihm bekannten Umstände, die für die
      Übernahme der Gefahr erheblich sind, dem Versicherer anzuzeigen. Erheblich sind jene Gefahrumstände,
      die geeignet sind, auf den Entschluß des Versicherers, den Vertrag überhaupt oder zu den vereinbarten
      Bestimmungen abzuschließen, einen Einfluß auszuüben. Ein Umstand, nach welchem der Versicherer
      ausdrücklich und in geschriebener Form gefragt hat, gilt im Zweifel als erheblich.
(2)   Ist dieser Vorschrift zuwider die Anzeige eines erheblichen Umstandes unterblieben, so kann der
      Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Das gleiche gilt, wenn die Anzeige eines erheblichen Umstandes
      deshalb unterblieben ist, weil sich der Versicherungsnehmer der Kenntnis des Umstandes arglistig entzogen
      hat.
(3)   Der Rücktritt ist ausgeschlossen, wenn der Versicherer den nicht angezeigten Umstand kannte. Er ist auch
      ausgeschlossen, wenn die Anzeige ohne Verschulden des Versicherungsnehmers unterblieben ist; hat
      jedoch der Versicherungsnehmer einen Umstand nicht angezeigt, nach dem der Versicherer nicht
      ausdrücklich und genau umschrieben gefragt hat, so kann dieser vom Vertrag nur dann zurücktreten, wenn
      die Anzeige vorsätzlich oder grob fahrlässig unterblieben ist.
§ 17.
(1)   Der Versicherer kann vom Vertrag auch dann zurücktreten, wenn über einen erheblich Umstand eine
      unrichtige Anzeige gemacht worden ist.
(2)   Der Rücktritt ist ausgeschlossen, wenn die Unrichtigkeit dem Versicherer bekannt war oder die Anzeige
      ohne Verschulden des Versicherungsnehmers unrichtig gemacht worden ist.
§ 18.
Hatte der Versicherungsnehmer die Gefahrenumstände an Hand von vom Versicherer in geschriebener Form
gestellter Fragen anzuzeigen, so kann der Versicherer wegen unterbliebener Anzeige eines Umstandes, nach
dem nicht ausdrücklich und genau umschrieben gefragt worden ist, nur im Falle arglistiger Verschweigung
zurücktreten.
§ 19.
Wird der Vertrag von einem Bevollmächtigten oder von einem Vertreter ohne Vertretungsmacht abgeschlossen,
so kommt für das Rücktrittsrecht des Versicherers nicht nur die Kenntnis und die Arglist des Vertreters, sondern
auch die Kenntnis und die Arglist des Versicherungsnehmers in Betracht. Der Versicherungsnehmer kann sich
darauf, daß die Anzeige eines erheblichen Umstandes ohne Verschulden unterblieben oder unrichtig gemacht ist,
nur berufen, wenn weder dem Vertreter noch ihm selbst ein Verschulden zur Last fällt.
§ 20.
(1)   Der Rücktritt ist nur innerhalb eines Monates zulässig. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der
      Versicherer von der Verletzung der Anzeigepflicht Kenntnis erlangt.
(2)   Der Rücktritt ist gegenüber dem Versicherungsnehmer zu erklären. Im Falle des Rücktrittes sind, soweit
      dieses Bundesgesetz nicht in Ansehung der Prämie etwas anderes bestimmt, beide Teile verpflichtet,
      einander die empfangenen Leistungen zurückzugewähren; eine Geldsumme ist von dem Zeitpunkt des
      Empfanges an zu verzinsen.
§ 21.
Tritt der Versicherer zurück, nachdem der Versicherungsfall eingetreten ist, so bleibt seine Verpflichtung zur
Leistung gleichwohl bestehen, wenn der Umstand, in Ansehung dessen die Anzeigepflicht verletzt ist, keinen
Einfluß auf den Eintritt des Versicherungsfalles und auf den Umfang der Leistung des Versicherers gehabt hat.
§ 22.
Das Recht des Versicherers, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung über Gefahrumstände anzufechten, bleibt
unberührt.
§ 23.
(1)   Nach Abschluß des Vertrages darf der Versicherungsnehmer ohne Einwilligung des Versicherers weder
      eine Erhöhung der Gefahr vornehmen noch ihre Vornahme durch einen Dritten gestatten.
(2)   Erlangt der Versicherungsnehmer davon Kenntnis, daß durch eine von ihm ohne Einwilligung des
      Versicherers vorgenommene oder gestattete Änderung die Gefahr erhöht ist, so hat er dem Versicherer
      unverzüglich Anzeige zu machen.
§ 24.
(1)   Verletzt der Versicherungsnehmer die Vorschrift des § 23 Abs. 1, so kann der Versicherer das
      Versicherungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Beruht die Verletzung nicht auf
      einem Verschulden des Versicherungsnehmers, so muß dieser die Kündigung erst mit dem Ablauf eines
      Monates gegen sich gelten lassen.
(2)   Das Kündigungsrecht erlischt, wenn es nicht innerhalb eines Monates von dem Zeitpunkt an ausgeübt wird,
      in welchem der Versicherer von der Erhöhung der Gefahr Kenntnis erlangt, oder wenn der Zustand
      wiederhergestellt ist, der vor der Erhöhung bestanden hat.


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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§ 25.
(1)   Der Versicherer ist im Fall einer Verletzung der Vorschrift des § 23 Abs. 1 von der Verpflichtung zur Leistung
      frei, wenn der Versicherungsfall nach der Erhöhung der Gefahr eintritt.
(2)   Die Verpflichtung des Versicherers bleibt bestehen, wenn die Verletzung nicht auf einem Verschulden des
      Versicherungsnehmers beruht. Der Versicherer ist jedoch auch in diesem Fall von der Verpflichtung zur
      Leistung frei, wenn die im § 23 Abs. 2 vorgesehene Anzeige nicht unverzüglich gemacht wird und der
      Versicherungsfall später als einen Monat nach dem Zeitpunkt eintritt, in welchem die Anzeige dem
      Versicherer hätte zugehen müssen, es sei denn, daß ihm in diesem Zeitpunkt die Erhöhung der Gefahr
      bekannt war.
(3)   Die Verpflichtung des Versicherers zur Leistung bleibt auch dann bestehen, wenn zur Zeit des Eintritts des
      Versicherungsfalls die Frist für die Kündigung des Versicherers abgelaufen und eine Kündigung nicht erfolgt
      ist oder wenn die Erhöhung der Gefahr keinen Einfluß auf den Eintritt des Versicherungsfalls oder soweit sie
      keinen Einfluß auf den Umfang der Leistung des Versicherers gehabt hat.
§ 26.
Die Vorschriften der §§ 23 bis 25 sind nicht anzuwenden, wenn der Versicherungsnehmer zu der Erhöhung der
Gefahr durch das Interesse des Versicherers oder durch ein Ereignis, für das der Versicherer haftet, oder durch
ein Gebot der Menschlichkeit veranlaßt wird.
§ 27.
(1)   Tritt nach dem Abschluß des Vertrages unabhängig vom Willen des Versicherungsnehmers eine Erhöhung
      der Gefahr ein, so ist der Versicherer berechtigt, das Versicherungsverhältnis unter Einhaltung einer
      Kündigungsfrist von einem Monat zu kündigen. Das Kündigungsrecht erlischt, wenn es nicht innerhalb eines
      Monats von dem Zeitpunkt an ausgeübt wird, in dem der Versicherer von der Erhöhung der Gefahr Kenntnis
      erlangt hat, oder wenn der Zustand wiederhergestellt ist, der vor der Erhöhung bestanden hat.
(2)   Der Versicherungsnehmer hat, sobald er von der Erhöhung der Gefahr Kenntnis erlangt, dem Versicherer
      unverzüglich Anzeige zu machen.
(3)   Ist die Erhöhung der Gefahr durch allgemein bekannte Umstände verursacht, die nicht nur auf die Risken
      bestimmter Versicherungsnehmer einwirken, etwa durch eine Änderung von Rechtsvorschriften, so erlischt
      das Kündigungsrecht des Versicherers nach Abs. 1 erst nach einem Jahr und ist Abs. 2 nicht anzuwenden.
§ 28.
(1)   Wird die im § 27 Abs. 2 vorgesehene Anzeige nicht unverzüglich gemacht, so ist der Versicherer von der
      Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Versicherungsfall später als einen Monat nach dem Zeitpunkt
      eintritt, in welchem die Anzeige dem Versicherer hätte zugehen müssen.
(2)   Die Verpflichtung des Versicherers bleibt bestehen, wenn ihm die Erhöhung der Gefahr in dem Zeitpunkt
      bekannt war, in welchem ihm die Anzeige hätte zugehen müssen. Das gleiche gilt, wenn zur Zeit des
      Eintritts des Versicherungsfalls die Frist für die Kündigung des Versicherers abgelaufen und eine Kündigung
      nicht erfolgt ist oder wenn die Erhöhung der Gefahr keinen Einfluß auf den Eintritt des Versicherungsfalls
      oder soweit sie keinen Einfluß auf den Umfang der Leistung des Versicherers gehabt hat.
§ 29.
Eine unerhebliche Erhöhung der Gefahr kommt nicht in Betracht. Eine Erhöhung der Gefahr kommt auch dann
nicht in Betracht, wenn nach den Umständen als vereinbart anzusehen ist, daß das Versicherungsverhältnis
durch die Erhöhung der Gefahr nicht berührt werden soll.
§ 30.
Die Vorschriften der §§ 23 bis 29 sind auch auf eine in der Zeit zwischen Stellung und Annahme des
Versicherungsantrages eingetretene Erhöhung der Gefahr anzuwenden, die dem Versicherer bei der Annahme
des Antrages nicht bekannt war.
§ 31.
(1)   Liegen die Voraussetzungen, unter denen der Versicherer nach den Vorschriften dieses Kapitels zum
      Rücktritt oder zur Kündigung berechtigt ist, nur für einen Teil der Gegenstände oder Personen vor, auf die
      sich die Versicherung bezieht, so steht dem Versicherer das Recht des Rücktrittes oder der Kündigung für
      den übrigen Teil nur zu, wenn anzunehmen ist, daß für diesen allein der Versicherer den Vertrag unter den
      gleichen Bestimmungen nicht geschlossen hätte.
(2)   Macht der Versicherer von dem Recht des Rücktrittes oder der Kündigung für einen Teil der Gegenstände
      oder Personen Gebrauch, so ist der Versicherungsnehmer berechtigt, das Versicherungsverhältnis für den
      übrigen Teil zu kündigen; die Kündigung kann jedoch nicht für einen späteren Zeitpunkt als den Schluß der
      Versicherungsperiode erklärt werden, in welcher der Rücktritt des Versicherers oder seine Kündigung
      wirksam wird.
(3)   Liegen die Voraussetzungen, unter denen der Versicherer wegen einer Verletzung der Vorschriften über die
      Erhöhung der Gefahr von der Verpflichtung zur Leistung frei ist, für einen Teil der Gegenstände oder
      Personen vor, auf die sich die Versicherung bezieht, so ist die Vorschrift des Abs. 1 auf die Befreiung
      entsprechend anzuwenden.
§ 33.
(1)   Der Versicherungsnehmer hat den Eintritt des Versicherungsfalles, nachdem er von ihm Kenntnis erlangt


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      hat, unverzüglich dem Versicherer anzuzeigen.
(2)   Auf eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll, wenn
      der Pflicht zur Anzeige des Versicherungsfalles nicht genügt wird, kann sich der Versicherer nicht berufen,
      sofern er in anderer Weise von dem Eintritt des Versicherungsfalles rechtzeitig Kenntnis erlangt hat.
§ 38.
(1)   Ist die erste oder einmalige Prämie innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss des Versicherungsvertrags
      und nach der Aufforderung zur Prämienzahlung nicht gezahlt, so ist der Versicherer, solange die Zahlung
      nicht bewirkt ist, berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Es gilt als Rücktritt, wenn der Anspruch auf die
      Prämie nicht innerhalb dreier Monate vom Fälligkeitstag an gerichtlich geltend gemacht wird.
(2)   Ist die erste oder einmalige Prämie zur Zeit des Eintritts des Versicherungsfalls und nach Ablauf der Frist
      des Abs. 1 noch nicht gezahlt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn,
      dass der Versicherungsnehmer an der rechtzeitigen Zahlung der Prämie ohne sein Verschulden verhindert
      war.
(3)   Die Aufforderung zur Prämienzahlung hat die im Abs. 1 und 2 vorgesehenen Rechtsfolgen nur, wenn der
      Versicherer den Versicherungsnehmer dabei auf diese hingewiesen hat.
(4)   Die Nichtzahlung von Zinsen oder Kosten löst die Rechtsfolgen der Abs. 1 und 2 nicht aus.
§ 39.
(1)   Wird eine Folgeprämie nicht rechtzeitig gezahlt, so kann der Versicherer dem Versicherungsnehmer auf
      dessen Kosten schriftlich eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen bestimmen; zur Unterzeichnung
      genügt eine Nachbildung der eigenhändigen Unterschrift. Dabei sind die Rechtsfolgen anzugeben, die nach
      Abs. 2 und 3 mit dem Ablauf der Frist verbunden sind. Eine Fristbestimmung, ohne Beachtung dieser
      Vorschriften, ist unwirksam.
(2)   Tritt der Versicherungsfall nach dem Ablauf der Frist ein und ist der Versicherungsnehmer zur Zeit des
      Eintrittes mit der Zahlung der Folgeprämie in Verzug, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur
      Leistung frei, es sei denn, dass der Versicherungsnehmer an der rechtzeitigen Zahlung ohne sein
      Verschulden verhindert war.
(3)   Der Versicherer kann nach dem Ablauf der Frist das Versicherungsverhältnis ohne Einhaltung einer
      Kündigungsfrist kündigen, wenn der Versicherungsnehmer mit der Zahlung im Verzug ist. Die Kündigung
      kann bereits mit der Bestimmung der Zahlungsfrist so verbunden werden, dass sie mit Fristablauf wirksam
      wird, wenn der Versicherungsnehmer in diesem Zeitpunkt mit der Zahlung im Verzug ist; darauf ist der
      Versicherungsnehmer bei der Kündigung ausdrücklich aufmerksam zu machen. Die Wirkungen der
      Kündigung fallen fort, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monates nach der Kündigung oder,
      falls die Kündigung mit der Fristbestimmung verbunden worden ist, innerhalb eines Monates nach dem
      Ablauf der Zahlungsfrist die Zahlung nachholt, sofern nicht der Versicherungsfall bereits eingetreten ist.
(4)   Die Nichtzahlung von Zinsen oder Kosten löst die Rechtsfolgen der Abs. 1 bis 3 nicht aus.
§ 39a.
Ist der Versicherungsnehmer bloß mit nicht mehr als 10 vH der Jahresprämie, höchstens aber mit EUR 60,- im
Verzug, so tritt eine im § 38 oder § 39 vorgesehene Leistungsfreiheit des Versicherers nicht ein.
§ 40.
Wird der Versicherungsvertrag während der Versicherungsperiode oder sonst vorzeitig aufgelöst, so gebührt dem
Versicherer die Prämie nur für die bis dahin verstrichene Vertragslaufzeit, soweit nicht Sonderbestimmungen
anderes vorsehen. Die Möglichkeit für den Versicherer, sich für diesen Fall die Zahlung einer angemessenen
Konventionalstrafe (Geschäftsgebühr) auszubedingen (§ 1336 ABGB), bleibt unberührt.
§ 51.
(1)   Wenn die Versicherungssumme den Wert des versicherten Interesses (Versicherungswert) erheblich
      übersteigt, kann sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer verlangen, daß zur Beseitigung
      der Überversicherung die Versicherungssumme unter verhältnismäßiger Minderung der Prämie mit
      sofortiger Wirkung herabgesetzt wird.
(2)   Ist die Überversicherung durch ein Kriegsereignis oder durch eine behördliche Maßnahme aus Anlaß eines
      Krieges verursacht oder ist sie die unvermeidliche Folge eines Krieges, so kann der Versicherungsnehmer
      das Verlangen nach Abs. 1 mit Wirkung vom Eintritt der Überversicherung ab stellen.
(3)   In den Fällen der Abs. 1 und 2 sind die dem Versicherungsnehmer zurückzuerstattenden Prämienteile erst
      am Schluß der Versicherungsperiode zu zahlen.
(4)   Schließt der Versicherungsnehmer den Vertrag in der Absicht ab, sich aus der Überversicherung einen
      rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, so ist der Vertrag nichtig.
(5)   Das Recht des Versicherungsnehmers, den Vertrag wegen Irrtums anzufechten, bleibt unberührt.
§ 59.
(1)   Ist ein Interesse gegen dieselbe Gefahr bei mehreren Versicherern versichert und übersteigen die
      Versicherungssummen zusammen den Versicherungswert oder übersteigt aus anderen Gründen die
      Summe der Entschädigungen, die von jedem einzelnen Versicherer ohne Bestehen der anderen
      Versicherung zu zahlen wären, den Gesamtschaden (Doppelversicherung), so sind die Versicherer in der
      Weise zur ungeteilten Hand verpflichtet, daß dem Versicherungsnehmer jeder Versicherer für den Betrag


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      haftet, dessen Zahlung ihm nach seinem Vertrag obliegt, der Versicherungsnehmer aber im ganzen nicht
      mehr als den Betrag des Schadens verlangen kann.
(2)   Die Versicherer sind nach Maßgabe der Beträge, deren Zahlung ihnen dem Versicherungsnehmer
      gegenüber vertragsmäßig obliegt, untereinander zum Ersatz verpflichtet. Ist auf eine der Versicherungen
      ausländisches Recht anzuwenden, so kann der Versicherer, für den das ausländische Recht gilt, vom
      anderen Versicherer, für den das ausländische Recht gilt, vom anderen Versicherer nur dann Ersatz
      verlangen, wenn er selbst nach dem für ihn maßgebenden Recht zum Ersatz verpflichtet ist.
(3)   Hat der Versicherungsnehmer eine Doppelversicherung in der Absicht genommen, sich dadurch einen
      rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, so ist jeder in dieser Absicht geschlossene Vertrag nichtig.
§ 60.
(1)   Hat der Versicherungsnehmer den Vertrag, durch welchen die Doppelversicherung entstanden ist, ohne
      Kenntnis von dem Entstehen der Doppelversicherung abgeschlossen, so kann er verlangen, daß der später
      abgeschlossenen Vertrag aufgehoben oder die Versicherungssumme, unter verhältnismäßiger Minderung
      der Prämie, auf den Teilbetrag herabgesetzt wird, der durch die frühere Versicherung nicht gedeckt ist.
(2)   Das gleiche gilt, wenn die Doppelversicherung dadurch entstanden ist, daß nach Abschluß der mehreren
      Versicherungsverträge der Versicherungswert gesunken ist. Sind jedoch in diesem Fall die mehreren
      Versicherungsverträge gleichzeitig oder im Einvernehmen der Versicherer abgeschlossen worden, so kann
      der Versicherungsnehmer nur die verhältnismäßige Herabsetzung der Versicherungssummen und der
      Prämien verlangen.
(3)   Die Aufhebung oder Herababsetzung wird erst mit dem Ablauf der Versicherungsperiode wirksam, in der sie
      verlangt wird. Das Recht, die Aufhebung oder die Herabsetzung zu verlangen, erlischt, wenn der
      Versicherungs-nehmer es nicht unverzüglich geltend macht, nachdem er von der Doppelversicherung
      Kenntnis erlangt hat.
§ 62.
(1)   Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, beim Eintritt des Versicherungsfalles nach Möglichkeit für die
      Abwendung und Minderung des Schadens zu sorgen und dabei die Weisungen des Versicherers zu
      befolgen; er hat, wenn die Umstände es gestatten, solche Weisungen einzuholen. Sind mehrere Versicherer
      beteiligt und haben diese entgegenstehende Weisungen gegeben, so hat der Versicherungsnehmer nach
      eigenem pflichtgemäßen Ermessen zu handeln.
(2)   Hat der Versicherungsnehmer diese Verpflichtungen verletzt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung
      zur Leistung frei, es sei denn, daß die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht.
      Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt der Versicherer zur Leistung insoweit verpflichtet, als der Umfang des
      Schadens auch bei gehöriger Erfüllung der Verpflichtungen nicht geringer gewesen wäre.
§ 64.
(1)   Eine Vereinbarung, daß einzelne Voraussetzungen des Anspruchs aus der Versicherung oder die Höhe des
      Schadens in einem Schiedsgutachterverfahren durch Sachverständige festgestellt werden sollen, ist nur
      wirksam, wenn vorgesehen ist, daß der Sachverständige oder die Sachverständigen von einem
      unbeteiligten Dritten oder jeweils in gleicher Anzahl vom Versicherer und vom Versicherungsnehmer
      namhaft gemacht werden, wobei vorgesehen werden kann, daß diese Sachverständigen oder ein
      unbeteiligter Dritter einen Vorsitzenden zu bestimmen haben.
(2)   Die von dem oder den Sachverständigen getroffene Feststellung ist nicht verbindlich, wenn sie offenbar von
      der wirklichen Sachlage erheblich abweicht. Die Feststellung erfolgt in diesem Fall durch Urteil. Das gleiche
      gilt, wenn die Sachverständigen die Feststellung nicht treffen können oder wollen oder sie verzögern.
(3)   Sind nach dem Vertrag die Sachverständigen vom Gericht zu bestellen, so ist für die Bestellung das
      Bezirksgericht zuständig, in dessen Sprengel der Schaden entstanden ist. Durch eine ausdrückliche
      Vereinbarung der Beteiligten kann die Zuständigkeit eines anderen Bezirksgerichtes begründet werden. Der
      Beschluß, durch den dem Antrag auf Bestellung der Sachverständigen stattgegeben wird, ist nicht
      anfechtbar.
(4)   Eine Vereinbarung, die von der Vorschrift des Abs. 1 Satz 1 abweicht, ist nichtig.
§ 68.
(1)   Besteht das versicherte Interesse beim Beginn der Versicherung nicht oder gelangt, falls die Versicherung
      für ein künftiges Unternehmen oder sonst für ein künftiges Interesse genommen ist, das Interesse nicht zur
      Entstehung, so ist der Versicherungsnehmer von der Verpflichtung zur Zahlung der Prämie frei; der
      Versicherer kann eine angemessene Geschäftsgebühr verlangen.
(2)   Fällt das versicherte Interesse nach dem Beginn der Versicherung weg, so gebührt dem Versicherer die
      Prämie, die er hätte erheben können, wenn die Versicherung nur bis zu dem Zeitpunkt beantragt worden
      wäre, in welchem der Versicherer vom Wegfall des Interesses Kenntnis erlangt.
(3)   Fällt das versicherte Interesse nach dem Beginn der Versicherung durch ein Kriegsereignis oder durch eine
      behördliche Maßnahme aus Anlaß eines Krieges weg oder ist der Wegfall des Interesses die unvermeidliche
      Folge eines Krieges, so gebührt dem Versicherer nur der Teil der Prämie, welcher der Dauer der
      Gefahrtragung entspricht.
(4)   In den Fällen der Abs. 2 und 3 sind die dem Versicherungsnehmer zurückzuerstattenden Prämienteile erst
      nach Kriegsende zu zahlen.

                                                                                                 Seite 16 von 109

                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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§ 91.
Bei der Gebäudeversicherung muß die im Falle einer nicht rechtzeitigen Zahlung der Prämie nach § 39 zu
bestimmende Zahlungsfrist mindestens einen Monat betragen.


1003K – WERTANPASSUNG NACH DEM BAUKOSTENINDEX (BKI 2015) BZW. NACH DEM
        VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI 2015)

1.     Wertanpassung nach dem Baukostenindex (für gebäudebezogene Versicherungen)
Es wird vereinbart, dass die Versicherungssumme oder die sonstige Prämienbemessungsgrundlage
jährlich zur Hauptfälligkeit der Prämie gemäß nachfolgend beschriebenem Anpassungsfaktor
verändert wird.
Der Anpassungsfaktor ergibt sich aus der Division der Durchschnitte der Baukostenindizes des
Beobachtungszeitraumes A und der Durchschnitte der Baukostenindizes des
Beobachtungszeitraumes B.
Als Beobachtungszeitraum A gilt jeweils Juni vor zwei Jahren bis Mai vor einem Jahr.
Als Beobachtungszeitraum B gilt jeweils Juni vor drei Jahren bis Mai vor zwei Jahren.

Die angepasste Versicherungssumme oder sonstige Prämienbemessungsgrundlage errechnet sich
durch Multiplikation der bestehenden Versicherungssumme oder sonstigen
Prämienbemessungsgrundlage mit dem Anpassungsfaktor.

Basis ist der von der Statistik Austria jeweils veröffentlichte Baukostenindex für den Wohnhaus- und
Siedlungsbau, Baumeisterarbeiten (BKI 2015, Insgesamt).
Im gleichen Ausmaß wird auch die Prämie verändert.

Bei der Erhöhung der Versicherungssummen oder der sonstigen Prämienbemessungsgrundlagen
bleiben die in den „Allgemeinen“ oder „Besonderen Bedingungen“ betragsmäßig dargestellten
Versicherungssummen sowie Entschädigungsmindest- oder Entschädigungshöchstgrenzen
unverändert.

Die in den „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“ enthaltenen Vorschriften über Unterversicherung
(Artikel 8, Punkt 2 ABS) finden im Schadensfall nur insoweit Anwendung, als
a)     zum Zeitpunkt der Vereinbarung dieser Wertanpassungsklausel die Versicherungssumme oder
       die sonstige Prämienbemessungsgrundlage nicht dem tatsächlichen Wert der versicherten
       Sachen entsprochen hat, oder
b)     die nach dem Zeitpunkt der Vereinbarung dieser Wertanpassungsklausel auf Verlangen des
       Versicherungsnehmers geänderte Versicherungssumme oder sonstige
       Prämienbemessungsgrundlage nicht dem tatsächlichen Wert der versicherten Sachen
       entsprochen hat, oder
c)     die infolge von Veränderungen der versicherten Sachen (Zu- und Umbauten,
       Neuanschaffungen usw.) entstandene Wertsteigerung nicht durch entsprechende Erhöhung der
       Versicherungssumme oder sonstigen Prämienbemessungsgrundlage Berücksichtigung fand.

Diese Vereinbarung (Wertanpassungsklausel) kann unabhängig des Fortbestands der sonstigen
Vertragsbestimmungen für sich allein von jedem Vertragspartner jährlich mit einer Kündigungsfrist von
drei Monaten auf den Zeitpunkt der Hauptfälligkeit der Prämie gekündigt werden.
Eine Kündigung der Wertanpassung muss für alle Sparten eines Vertrags gemeinsam erfolgen.

Die aktuellen Indexwerte der Statistik Austria stehen Ihnen auf unserer Internetseite
www.donauversicherung.at (Privatkunden/Wohnen) als Download zur Verfügung.

2.      Wertanpassung nach dem Verbraucherpreisindex (für inhaltsbezogene Versicherungen)


                                                                                                Seite 17 von 109

                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Es wird vereinbart, dass die Versicherungssumme oder die sonstige Prämienbemessungsgrundlage
jährlich zur Hauptfälligkeit der Prämie gemäß nachfolgend beschriebenem Anpassungsfaktor
verändert wird.
Der Anpassungsfaktor ergibt sich aus der Division der Durchschnitte der Verbraucherpreisindizes des
Beobachtungszeitraumes A und der Durchschnitte der Verbraucherpreisindizes des
Beobachtungszeitraumes B.
Als Beobachtungszeitraum A gilt jeweils Juni vor zwei Jahren bis Mai vor einem Jahr.
Als Beobachtungszeitraum B gilt jeweils Juni vor drei Jahren bis Mai vor zwei Jahren.

Die angepasste Versicherungssumme oder sonstige Prämienbemessungsgrundlage errechnet sich
durch Multiplikation der bestehenden Versicherungssumme oder sonstigen
Prämienbemessungsgrundlage mit dem Anpassungsfaktor.

Basis ist der von der Statistik Austria jeweils veröffentlichte Verbraucherpreisindex (VPI 2015).
Im gleichen Ausmaß wird auch die Prämie verändert.

Bei der Erhöhung der Versicherungssummen oder der sonstigen Prämienbemessungsgrundlagen
bleiben die in den „Allgemeinen“ oder „Besonderen Bedingungen“ betragsmäßig dargestellten
Versicherungssummen sowie Entschädigungsmindest- oder Entschädigungshöchstgrenzen
unverändert.

Die in den „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“ enthaltenen Vorschriften über Unterversicherung
(Artikel 8, Punkt 2 ABS) finden im Schadensfall nur insoweit Anwendung, als
a)     zum Zeitpunkt der Vereinbarung dieser Wertanpassungsklausel die Versicherungssumme oder
       die sonstige Prämienbemessungsgrundlage nicht dem tatsächlichen Wert der versicherten
       Sachen entsprochen hat, oder
b)     die nach dem Zeitpunkt der Vereinbarung dieser Wertanpassungsklausel auf Verlangen des
       Versicherungsnehmers geänderte Versicherungssumme oder sonstige
       Prämienbemessungsgrundlage nicht dem tatsächlichen Wert der versicherten Sachen
       entsprochen hat, oder
c)     die infolge von Veränderungen der versicherten Sachen (Zu- und Umbauten,
       Neuanschaffungen usw.) entstandene Wertsteigerung nicht durch entsprechende Erhöhung der
       Versicherungssumme oder sonstigen Prämienbemessungsgrundlage Berücksichtigung fand.

Diese Vereinbarung (Wertanpassungsklausel) kann unabhängig des Fortbestands der sonstigen
Vertragsbestimmungen für sich allein von jedem Vertragspartner jährlich mit einer Kündigungsfrist von
drei Monaten auf den Zeitpunkt der Hauptfälligkeit der Prämie gekündigt werden.
Eine Kündigung der Wertanpassung muss für alle Sparten eines Vertrags gemeinsam erfolgen.

Die aktuellen Indexwerte der Statistik Austria stehen Ihnen auf unserer Internetseite
www.donauversicherung.at (Privatkunden/Wohnen) als Download zur Verfügung.

Beträgt die so zu einer Hauptfälligkeit errechnete Veränderung weniger oder gleich +/- 0,5
Prozentpunkte der zu diesem Zeitpunkt aktuellen Versicherungssumme oder sonstigen
Prämienbemessungsgrundlage, so wird zu dieser Hauptfälligkeit keine Wertanpassung vorgenommen.
Diese Veränderung wird erst bei der nächsten Hauptfälligkeit berücksichtigt.


1008K – MOBILHEIME UND WOHNWAGEN

Das Mobilheim/der Wohnwagen ist entweder:
a) auf einem Fundament (oder Sockel) so aufzustellen und mit diesem fest zu verbinden, dass es/er
     von einem Sturm nicht unterfangen werden kann,
oder
b) mit vier Stahlseilen so zu befestigen, dass der Gefahr des Umstürzens bei einem Sturm erhöhter
     Widerstand entgegengesetzt wird.


                                                                                               Seite 18 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Bei Mangel dieser Sicherungen werden Schäden durch Sturm nur insoweit vergütet, als sie hierdurch
weder in ihrer Entstehung noch in ihrem Ausmaß erleichtert wurden.

Diese Bestimmung bezieht sich auf die Sturmversicherung im Rahmen der Eigenheim- bzw.
Haushaltsversicherung des Mobilheims/des Wohnwagens, sofern diese Sparte versichert wurde.

Für die versicherten Sachen (Mobilheim/Wohnwagen, Inhalt) wird nur solange Versicherungsschutz
gewährt, als sie sich auf dem Grundstück des in der Polizze genannten Versicherungsortes (Risikoort)
befinden.

Vorzelte oder Ähnliches sind im Rahmen der Sturmversicherung nicht versichert!

1016K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE EIGENHEIMVERSICHERUNG MIT
        UNTERVERSICHERUNGSVERZICHT, VORSORGE UND WERTANPASSUNG
        (Berechnung nach m²)

1.    Versicherungssumme
      Die Leistung des Versicherers ist mit der in der Polizze ausgewiesenen Versicherungssumme
      begrenzt.

2.    Unterversicherung/Überversicherung
      Die Bestimmungen betreffend Unterversicherung (Artikel 8 (2) der „Allgemeinen Bedingungen
      für die Sachversicherung“ (ABS) samt Ergänzungen) und Überversicherung (Artikel 7 (2) ABS)
      finden keine Anwendung.
      Dies gilt jedoch nicht, wenn zum bestehenden Vertrag eine zusätzliche Feuer-, Sturm- oder
      Leitungswasserversicherung abgeschlossen wird.

3.    Berechnungsgrundlage für die Versicherungssumme
      Die Versicherungssumme ist auf Basis der verbauten Fläche des Gebäudes unter
      Berücksichtigung von Stockwerken, Mansarden und Kellerräumlichkeiten zu bestimmen.

      Verbaute Fläche
      Bei der Ermittlung der verbauten Fläche (= Länge x Breite des Gebäudes) sind Wintergärten,
      verbaute Balkone bei der Berechnung zu berücksichtigen;
      unberücksichtigt bleiben Außenstiegen, offene Balkone, Windfänge und Terrassen.

      Alle zu versichernden Nebengebäude sind analog zu berechnen und zu beantragen.
      Im Rahmen der Vorsorge-Versicherungssumme (Punkt 6) gelten auch Nebengebäude, die nach
      Vertragsabschluss errichtet werden, mitversichert. Dies gilt maximal für drei Jahre ab
      Errichtungsdatum des betroffenen Nebengebäudes. Innerhalb dieses Zeitraums müssen sie im
      Vertrag aufgenommen werden, ansonst gelten sie nicht mitversichert.


4.    Unrichtige Quadratmeteranzahl, unrichtige Geschossanzahl
      Stellt sich im Schadensfall heraus, dass die verbauten Flächen je Geschoss des Wohnhauses
      größer sind als die der Berechnung der Versicherungssumme zugrunde liegenden Flächen je
      Geschoss, dann wird nur der Teil des Schadens ersetzt, der sich zum Gesamtschaden so
      verhält, wie die der Prämienberechnung zu Grunde liegende Versicherungssumme zum
      tatsächlichen Versicherungswert, begrenzt mit der sich aus der tatsächlichen m²-Anzahl
      ergebenden Versicherungssumme.

      Diese Bestimmung findet keine Anwendung, sofern die Abweichung der verbauten Fläche je
      Geschoss nicht mehr als 10 % beträgt oder die Versicherungssumme mindestens dem
      Gebäudeneubauwert (Versicherungswert) entspricht.

5.    Obliegenheit im Schadensfall


                                                                                               Seite 19 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      Wird anlässlich eines Schadens Unterversicherung festgestellt, so ist der Versicherungsnehmer
      verpflichtet, die Versicherungssumme entsprechend anzuheben. Kommt der
      Versicherungsnehmer dieser Verpflichtung nicht nach, so entfällt der
      Unterversicherungsverzicht einen Monat nach Feststellung der Unterversicherung.

6.    Vorsorge
      Wird die Gebäudeversicherungssumme im Schadensfall ausgeschöpft, gilt die in der Polizze
      als Vorsorge dokumentierte Versicherungssumme zusätzlich mitversichert.
      Dies gilt jedoch nicht für Versicherungssummen auf „Erstes Risiko“.
      Kommt anlässlich eines Schadens diese Vorsorge zur Anwendung, besteht ein neuerlicher
      Anspruch nur dann, wenn der Versicherungsnehmer die Versicherungssumme innerhalb eines
      Monats nach Feststellung entsprechend erhöht.

7.    Wertanpassung
      Bei Ausschluss der Wertanpassung entfällt der Unterversicherungsverzicht, diese „Besondere
      Bedingung“ hat keine Gültigkeit mehr.


1017K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE EIGENHEIMVERSICHERUNG bei individueller
        Summenfestsetzung

1.   Versicherungssumme
     Die Leistung des Versicherers ist mit der in der Polizze ausgewiesenen Versicherungssumme
     begrenzt.

2.   Unterversicherung/Überversicherung/Leistungskürzung
     Die Bestimmungen betreffend Unterversicherung (Artikel 8 (2) der „Allgemeinen Bedingungen für
     die Sachversicherung“ (ABS) samt Ergänzungen) und Überversicherung (Artikel 7 (2) ABS)
     finden Anwendung.

Eine Unterversicherung wird nicht gelten gemacht, wenn sie 10 % des Versicherungswertes nicht
übersteigt oder wenn Versicherungssummen auf „Erstes Risiko“ vereinbart sind.


1018K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE EIGENHEIMVERSICHERUNG

In Ergänzung der „Allgemeinen Bedingungen der Sparten Feuer, Sturm und Leitungswasser“ (sofern
diese Sparten beantragt sind) sind obligatorisch mitversichert:

Versicherte Sachen:
- beantragte Gebäude und Nebengebäude auf dem Grundstück;
   die Wohn- und Nebengebäude sind mit allen Baubestandteilen über und unter Erdniveau
   versichert; dabei zählen zu den Baubestandteilen auch:
   - Elektro- und Gasinstallationen samt den dazugehörigen Messgeräten sowie Armaturen,
       Pumpen, Filter und Zubehör;
   - Sanitäranlagen, das sind Klosetts, Bade- und Wascheinrichtungen und Wasserversorgungs-
       und Wasserentsorgungsanlagen;
   - Heizungs-, Warmwasseraufbereitungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, Wärmepumpenanlagen
   - Aufzüge,
   - Sicherheitstechnik, wie Alarmanlagen, Blitzschutzanlagen und Brandmeldeanlagen
   - Gegensprech- und Toröffnungsanlagen.
- Sachen, die fix mit dem Gebäude verbunden sind, soweit sie im Eigentum des
   Gebäudeeigentümers sind,
   z. B. Vordächer, Windfänge, Markisen, Jalousien, Rollläden, Antennenanlagen, Dachrinnen, Solar-
   und Photovoltaikanlagen;


                                                                                               Seite 20 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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-   unbewegliche Sachen auf dem Grundstück
    z. B. Terrassen, Pergolen, Laternen, Antennen, Müllentsorgungsanlagen, freistehende
    Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Beleuchtungskörper auf dem Grundstück.
    Ausgenommen sind: Carports, Glastafeln aller Art, Schwimmbecken samt Zubehör, Stützmauern
    sowie Kulturen.
-   Einfriedungen jeglicher Art (auch lebende) auf dem Grundstück;
-   Gartenanlagen und Kulturen
    Kulturen, das sind Bäume und Sträucher (ausgenommen Wald und Obstplantagen sowie deren
    Früchte), auf dem Grundstück.
    Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
    Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung (insbesondere einer
    Haushaltsversicherung) eine Entschädigung verlangt werden kann.
-   Gartenmöbel- und Spielplatzeinrichtungen, die vom Hersteller für die dauerhafte Aufstellung im
    Freien vorgesehen sind im Eigentum des Versicherungsnehmers auf dem Grundstück;
    die Ersatzleistung ist mit EUR 3.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
    Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung (insbesondere einer
    Haushaltsversicherung) eine Entschädigung verlangt werden kann.
-   Fix montierte Haustechnik (z. B. Luftwärme- und Erdwärmepumpen, Gartenbewässerung und
    Ladestationen für Elektrofahrzeuge) auf dem Grundstück;
    die Ersatzleistung ist mit EUR 10.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN

Beschädigung durch Kfz
Die unmittelbare Beschädigung von versicherten unbeweglichen Sachen am Grundstück (wie
Umzäunungen und Einfriedungen, Laternen, Gebäude und Nebengebäude) durch Kraftfahrzeuge,
deren Lenker nicht ermittelt werden können, ist mitversichert.
Derartige Schäden sind unmittelbar nach Kenntniserlangung schriftlich oder mündlich bei der
zuständigen Sicherheitsbehörde anzuzeigen.
Nicht versichert sind jedoch Beschädigungen an Ein- und Ausfahrten inkl. Toren sowie
Schrankenanlagen.

Prämienbefreiung bei Arbeitslosigkeit
Der prämienfreie Versicherungsschutz bei Arbeitslosigkeit kann unter folgenden Voraussetzungen in
Anspruch genommen werden. Er muss schriftlich und unter Vorlage folgender Unterlagen verlangt
werden:
-    Kündigungsschreiben des bisherigen Arbeitsgebers,
-    AMS-Bestätigung.
Die Prämienbefreiung kann nur bei Arbeitslosigkeit des in der Polizze erstgenannten
Versicherungsnehmers in Anspruch genommen werden. Weitere Versicherungsnehmer fallen nicht
unter die Prämienbefreiung.
Prämienfreien Versicherungsschutz genießen Arbeiter und Angestellte, wenn sie mindestens 24
Monate ununterbrochen beim selben Arbeitgeber für mindestens 18 Wochenstunden
sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und unverschuldet gekündigt wurden.
Karenzzeit (Wartezeit)
Wenn die Arbeitslosigkeit mindestens sechs Monate (= Karenzzeit) angedauert hat, werden einmalig
sechs Monatsprämien auf den gesamten Eigenheimversicherungsvertrag gutgeschrieben, eine (Bar-)
Auszahlung ist ausgeschlossen.
Versicherungsbeginn (Wartefrist)
Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Arbeitslosigkeit, die innerhalb von 24 Monaten ab
Beginn einer neu abgeschlossenen Eigenheimversicherung/ab Einschluss der Prämienbefreiung bei
Arbeitslosigkeit in einen bestehenden Vertrag eintritt oder zu diesen Zeitpunkten bereits bestand.

Sachschäden durch Einsatzkräfte
Sachschäden an den versicherten Gebäudebestandteilen in Folge eines Einsatzes (Polizei,
Feuerwehr, Rettung, Hilfsorganisationen etc.) sind mitversichert, sofern ein Fehlalarm eines Feuer-,

                                                                                               Seite 21 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Wasser oder Rauchmelders oder einer Alarmanlage den Einsatz ausgelöst hat und der Schaden nicht
durch das Einsatzorgan übernommen wird.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall und pro Versicherungsperiode auf „Erstes
Risiko“ begrenzt.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Diebstahl von Gebäudebestandteilen
Gebäudebestandteile wie Dachverblechungen, Dachrinnen und Fallrohre aus Kupfer sowie am
Gebäude montierten Solar- und Photovoltaikanlagen sind gegen Schäden durch Diebstahl
mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Die Anzeige bei der Sicherheitsbehörde ist für einen Leistungsanspruch erforderlich.

Beschleunigte A-Konto-Zahlung
Abweichend von Artikel 11 ABS ist vereinbart, dass zwei Wochen nach Anzeige des Schadens eine
erste Teilzahlung verlangt werden kann, welche nach Lage der Sache mindestens zu zahlen ist.
Liegt zu diesem Zeitpunkt noch kein Sachverständigen-Gutachten vor, so wird der Versicherer das
Einvernehmen mit einem Sachverständigen über eine angemessene Akontozahlung herstellen.
Auch bei noch nicht vollständiger Klarheit über die Leistungsverpflichtung des Versicherers wird eine
Akontierung ohne Präjudiz und mit voller Rückzahlungsverpflichtung des Versicherungsnehmers bei
Leistungsfreiheit vorgenommen, wenn der Versicherungsnehmer entsprechende Sicherheiten stellt (z.
B. Bankgarantie).
Vorstehende Vereinbarungen gelten vorbehaltlich der Zustimmung von etwaigen
Sperrscheinberechtigten oder Vinkulargläubigern zur Auszahlung der Entschädigung an den
Versicherungsnehmer.

Wiederaufbau innerhalb Österreichs
Auch für den Fall, dass ein behördliches Wiederaufbauverbot nicht besteht, wird festgehalten, dass
der Wiederaufbau bzw. die Wiederherstellung innerhalb Österreichs erfolgen kann.
Die Entschädigungsleistung ist mit jenem Betrag begrenzt, der sich beim Wiederaufbau bzw. bei der
Wiederherstellung an der gleichen Stelle im gleichen Umfang ergeben hätte.


1031K – SCHWIMMBAD-/WHIRLPOOLPAKET

Mitversichert gilt ein ganzjährig fix aufgestelltes (z. B. eingegrabenes) Schwimmbad/ein fix
aufgestelltes Whirlpool/ein Biotop/ein Teich mit einem Anschaffungswert von mindestens EUR 5.000,–
auf dem Grundstück inklusive Abdeckung (Konstruktion und Verglasung, auch wenn diese aus Poly-
Carbonat oder einem anderen Kunststoff ist) sowie die Schwimmbadtechnik (Umwälzpumpe,
Filteranlage, Beleuchtung, Absaugegeräte, Poolheizung) in folgendem Umfang, sofern die jeweilige
Sparte in der Polizze mitversichert ist:

1.    Im Rahmen der Feuerversicherung sind mitversichert:
      Schäden durch Brand, direkten und indirekten Blitzschlag, Explosion.

2.    Im Rahmen der Sturmversicherung sind mitversichert:
      Schäden durch Sturm, Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch.

3.    Im Rahmen der Leitungswasserversicherung:
      Bruchschäden am Rohrsystem zum und vom Schwimmbad/Whirlpool/Biotop (auch eigener
      Kreislauf) außerhalb des Gebäudes, jedoch innerhalb des Grundstücks ohne Rücksicht auf die
      Entstehungsursache. Rohrersatz bis maximal zehn Meter.

Mitversichert gilt die unvermeidliche Folge dieses Schadensereignisses an versicherten Sachen.

                                                                                               Seite 22 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Nicht versichert sind:
Pflanzen und Tiere.

Die Höchstentschädigungssumme für diese Risiken beträgt maximal die in der Polizze dokumentierte
Versicherungssumme auf „Erstes Risiko“. Die Entschädigung erfolgt zum Neuwert.


3003K – Paket UNBENANNTE GEFAHREN zur Eigenheimversicherung

Versicherte Sachen:
Als versichert gelten die in der Polizze angeführten Sachen.

Nicht versicherte Sachen im Rahmen dieser Zusatzdeckung
-     Sachen, die sich in Montage, im Bau oder auf dem Transport befinden;
-     Pflanzen (stehende Gewächse) und Tiere;
-     Gewässer, Grund und Boden;
-     Flüssigkeiten aller Art;
-     Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge, selbstfahrende Arbeitsmaschinen sowie fahrbare oder
      transportable Baugeräte;
-     Spiel- und Sportgeräte während der Benützung;
-     Datenträger aller Art und die darauf befindlichen Daten;
-     fremdes Gut.

Versicherte Schäden:
Der Versicherer leistet Entschädigung für versicherte Sachen, die zerstört oder beschädigt wurden
(Sachschaden).
Als Sachschaden gilt eine nachteilige Veränderung der Sachsubstanz.


Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Schäden an den versicherten Sachen, die durch
eine
a)    Feuerversicherung,
b)    Sturm-, Hagel-, Schneedruck-, Felssturz-, Steinschlag- und Erdrutschversicherung,
c)    Leitungswasserversicherung,
d)    Glasbruchversicherung,
e)    Einbruchdiebstahl- und Raubversicherung,
f)    Technik- und Kühlgutversicherung,
g)    Haushaltversicherung
versichert werden können bzw. Gefahren oder Schäden, die unter einen Ausschlusstatbestand der
oben genannten Versicherungen inkl. Erweiterungen fallen.

Nicht versichert sind ferner ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen:
-     Schäden durch ursprünglich vorhandene Mängel, die im Laufe der Verwendung offenkundig
      werden;
-     Schäden, die nur ein Zerkratzen, Verschrammen, Absplittern der Oberfläche darstellen;
-     Schäden durch Verderb, Verfall;
-     Schäden durch mangelnde Bauausführung;
-     Schäden durch mangelnde Wartung;
-     Schäden durch natürliche Veränderung (z. B. normales Senken, normales Reißen, normales
      Schrumpfen, normales Dehnen, Gewichtsverlust, Verdunsten, Zerfall);
-     Schäden durch Abnützung, Verschleiß, Alterung, Korrosion, Erosion sowie Kontamination (z. B.
      Verrußung, Beaufschlagung, Ablagerung) und Langzeiteinwirkungen aller Art;


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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-     Schäden durch Witterungs- oder sonstige Umwelteinflüsse (z. B. Frost, Schnee, Regen, Staub
      u. dgl.) und Umweltstörungen an im Freien befindlichen Sachen, in offenen Gebäuden sowie in
      Gebäuden, deren Öffnungen nicht ordnungsgemäß verschlossen sind;
-     Schäden durch Veruntreuung, Unterschlagung, Betrug, Erpressung, Diebstahl, Verlieren,
      Vergessen, Stehen- oder Liegenlassen, Verlegen, sonstige (ungeklärte) Verluste;
-     Schäden durch Beschlagnahme, Enteignung oder Verfügung von hoher Hand;
-     Schäden durch Be- oder Verarbeitung (ausgenommen Reinigungsarbeiten);
-     Schäden durch Tiere und an Tieren aller Art;
-     Schäden durch Ausfall der Wasser-, Gas-, Elektrizitäts-, sonstigen Energie- oder
      Treibstoffversorgung sowie Schäden durch Ausfall oder unzureichende Funktion von Klima-,
      Kühl- oder Heizungssystemen sowie Steuerungsanlagen;
-     Schäden durch Bedienungsfehler;
-     Schäden durch Konstruktions-, Berechnungs-, Guss-, Material- und Herstellungsfehler;
-     Schäden durch Wassermangel in Dampfkesseln und Apparaten;
-                  Schäden durch Mikroorganismen, Schimmel, Schwamm, Pilz, Gärung, inneren
      Verderb oder innere Veränderungen;
-     Schäden durch Graffitis;
-     Schäden durch Ausfall, Verlust, Manipulation oder Änderung gespeicherter Daten und
      Informationen.

Der Versicherer leistet ferner keine Entschädigung, soweit für den Schaden von Dritten Ersatz erlangt
werden kann.

Nicht versichert sind auch Schäden durch
a)    Kriegsereignisse jeder Art (einschließlich Neutralitätsverletzungen) oder innere Unruhen und die
      damit verbundenen militärischen oder polizeilichen Maßnahmen,
b)    Ereignisse, welche einer schädigenden Wirkung durch Kernenergie zuzuschreiben sind. Der
      Versicherer haftet nur, wenn der Versicherungsnehmer nachweist, dass der Schaden mit diesen
      Ereignissen oder deren Folgezuständen weder unmittelbar noch mittelbar im Zusammenhang
      steht.
c)    Schäden durch Computer-Viren, Hacker-Angriffe etc.


Die Entschädigung ist mit der in der Polizze angegebenen Versicherungssumme begrenzt.

Der Versicherungsnehmer hat in jedem Versicherungsfall nach dieser Klausel einen Selbstbehalt von
EUR 350,– zu tragen.


Zusätzlich gelten bis jeweils EUR 10.000,– auf „Erstes Risiko“ mitversichert:
-    Schäden an elektrischen Anlagen und Leitungen am Grundstück durch Marderbiss und andere
     wildlebende Nagetiere
-    Schäden an den Außenmauern der versicherten Gebäude durch böswillige Beschädigung inkl.
     Graffitis
-    Schäden an den versicherten Gebäuden durch innere Unruhen
-    Folgeschäden am versicherten Gebäude durch Austritt von Heizöl

Der Versicherungsnehmer hat in jedem Versicherungsfall einen Selbstbehalt von EUR 350,– zu
tragen.


                                                                                               Seite 24 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1001A – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE FEUERVERSICHERUNG (AFB)
         (Fassung 2018)


Analog zu den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

                                        Allgemeiner Teil
Auf die Versicherung finden die Bestimmungen der „Allgemeinen Bedingungen für die
Sachversicherung“ (ABS) Anwendung.

                                             Besonderer Teil

INHALTSVERZEICHNIS
Artikel 1  Versicherte Gefahren und Schäden
Artikel 2  Nicht versicherte Schäden
Artikel 3  Versicherte Sachen und Kosten
Artikel 4  Örtliche Geltung der Versicherung
Artikel 5  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall
Artikel 6  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall
Artikel 7  Entschädigung
Artikel 8  Unterversicherung
Artikel 9  Zahlung der Entschädigung, Zinsen, Wiederherstellung, Wiederbeschaffung,
           Realgläubiger
Artikel 10 Sachverständigenverfahren
Artikel 11 Regress; Versicherungssumme nach dem Schadensfall
Artikel 12 Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles
Artikel 13 Sanktionsklausel
Anhang


                                                Artikel 1
                                   Versicherte Gefahren und Schäden

1.    Versicherte Gefahren
      1.1. Brand;
            Brand ist ein Feuer, das ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entsteht oder ihn
            verlässt und sich mit schädigender Wirkung und aus eigener Kraft ausbreitet
            (Schadensfeuer).
      1.2. Blitzschlag;
            Blitzschlag ist die unmittelbare Kraft- oder Wärmeeinwirkung eines Blitzes auf die
            versicherten Gebäude oder im Freien befindliche, versicherte, bewegliche Sachen
            (direkter Blitzschlag).
      1.3. Explosion;
            Explosion ist eine plötzlich verlaufende Kraftäußerung, die auf dem
            Ausdehnungsbestreben von
            Gasen oder Dämpfen beruht.
            Eine Explosion eines Behälters (Kessel, Rohrleitungen und dergleichen) liegt nur vor,
            wenn seine Wandung in einem solchen Umfang zerrissen wird, dass ein plötzlicher
            Ausgleich des Druckunterschieds innerhalb und außerhalb des Behälters stattfindet.
            Eine im Inneren eines Behälters durch chemische Umsetzung hervorgerufene Explosion
            gilt auch dann als Explosion, wenn die Wandung des Behälters nicht zerrissen ist.
      1.4. Flugzeugabsturz;
            Flugzeugabsturz ist der Absturz oder Anprall von Luft- oder Raumfahrzeugen,
            Luftgeräten und Flugmodellen, deren Teilen oder Ladung.
2.    Versicherte Schäden
      Versichert sind Sachschäden, die

                                                                                              Seite 25 von 109

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      2.1.   durch die unmittelbare Einwirkung einer versicherten Gefahr (Schadensereignis)
             eintreten;
      2.2.   als unvermeidliche Folge eines Schadensereignisses eintreten;
      2.3.   bei einem Schadensereignis durch Löschen, Niederreißen oder Ausräumen verursacht
             werden;
      2.4.   durch Abhandenkommen bei einem Schadensereignis eintreten.


                                                  Artikel 2
                                         Nicht versicherte Schäden

1.     Schäden an Sachen, die bestimmungsgemäß einem Nutzfeuer, der Wärme oder dem Rauch
       ausgesetzt werden;
2.     Schäden an Sachen, die in ein Nutzfeuer fallen oder geworfen werden;
3.     Sengschäden, Verbrennungen, Glimmen, Glosen, Schwelen;
4.     Schäden an elektrischen Einrichtungen durch die Energie des elektrischen Stroms
       (z. B. Steigerung der Stromstärke, Überspannung, Isolationsfehler, Kurzschluss, Erdschluss,
       Kontaktfehler, Versagen von Mess-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen, Überschlag,
       Überlastung).
       Solche Schäden sind auch dann nicht versichert, wenn dabei Licht-, Wärme- oder
       explosionsartige Erscheinungen auftreten;
5.     Schäden an elektrischen Einrichtungen durch Überspannung oder durch Induktion infolge
       Blitzschlags oder atmosphärischer Entladungen (indirekter Blitzschlag);
6.     Schäden durch mechanische Betriebsauswirkungen und Schäden an
       Verbrennungskraftmaschinen durch die im Verbrennungsraum auftretenden Explosionen;
7.     Schäden durch Projektile aus Schusswaffen;
8.     Schäden durch Unterdruck (Implosion);
9.     Schäden durch die unmittelbare oder mittelbare Wirkung von
       9.1. Kriegsereignissen jeder Art, mit oder ohne Kriegserklärung, einschließlich aller
               Gewalthandlungen von Staaten und aller Gewalthandlungen politischer oder
               terroristischer Organisationen;
       9.2. inneren Unruhen, Bürgerkrieg, Revolution, Rebellion, Aufruhr, Aufstand;
       9.3. allen mit den genannten Ereignissen (Punkte 9.1. und 9.2.) verbundenen militärischen
               oder behördlichen Maßnahmen;
       9.4. Erdbeben oder anderen außergewöhnlichen Naturereignissen;
       9.5. Kernenergie, radioaktiven Isotopen oder ionisierender Strahlung.
10. Terror-Ausschluss
       Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind jegliche Art von Schäden, Verlusten, Kosten
       oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus oder im
       Zusammenhang stehen mit jeglicher Art von Terrorakten.
       Terrorakte sind jegliche Handlungen von Personen oder Personengruppen zur Erreichung
       politischer, ethnischer, religiöser, ideologischer oder ähnlicher Ziele, die geeignet sind, Angst
       oder Schrecken in der Bevölkerung oder Teilen der Bevölkerung zu verbreiten und dadurch auf
       eine Regierung oder staatliche Einrichtung Einfluss zu nehmen.
       Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind auch jegliche Art von Schäden, Verlusten,
       Kosten oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus
       oder im Zusammenhang stehen mit Handlungen, die zur Eindämmung, Vorbeugung oder
       Unterdrückung von Terrorakten ergriffen werden oder sich in irgendeiner Weise darauf
       beziehen.
Zu den Punkten 1 bis 8 gilt: Wenn solche Schäden zu einem Brand oder zu einer Explosion führen,
ist der dadurch entstehende Schaden versichert.
Zu den Punkten 2, 3, 4, 6, 7 und 8 gilt: Solche Schäden sind versichert, wenn sie als unvermeidliche
Folge eines Schadensereignisses eintreten.
Zu Punkt 9 gilt: Ist der Versicherungsnehmer Unternehmer im Sinne des
Konsumentenschutzgesetzes, so hat er nachzuweisen, dass der Schaden mit den in den Punkten 9.1.
bis 9.5. genannten Ereignissen oder deren Folgezuständen weder unmittelbar noch mittelbar im
Zusammenhang steht.

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                                Artikel 3
                                     Versicherte Sachen und Kosten

1.    Versicherte Sachen
      1.1. Versichert sind die in der Polizze bezeichneten Sachen, die im Eigentum des
            Versicherungsnehmers stehen, ihm unter Eigentumsvorbehalt verkauft und übergeben
            oder ihm verpfändet wurden.
      1.2. Fremde Sachen sind nur aufgrund eigener Vereinbarung, und nur, soweit nicht aus
            einem anderen Versicherungsvertrag Entschädigung erlangt werden kann, versichert.
            Bei der Versicherung fremder Sachen ist für den Versicherungswert das Interesse des
            Eigentümers maßgebend, soweit nichts anderes vereinbart ist.
2.    Versicherte Kosten
      2.1. Versichert sind Kosten für Maßnahmen, auch für erfolglose, die der
            Versicherungsnehmer bei einem Schadensereignis zur Abwendung oder Minderung des
            Schadens für notwendig halten durfte.
            Der Ersatz dieser Kosten und die Entschädigung für die versicherten Sachen betragen
            zusammen höchstens die Versicherungssumme; dies gilt jedoch nicht, soweit
            Maßnahmen auf Weisung des Versicherers erfolgt sind.
      2.2. Nur aufgrund eigener Vereinbarung sind versichert:
            2.2.1. Feuerlöschkosten, das sind Kosten für die Brandbekämpfung, ausgenommen
                   Kosten gemäß Punkt 2.3.
            2.2.2. Bewegungs- und Schutzkosten, das sind Kosten, die dadurch entstehen, dass
                   zum Zweck der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung versicherter Sachen
                   andere Sachen bewegt, verändert oder geschützt werden müssen; insbesondere
                   sind das Kosten für De- und Remontage von Maschinen oder Einrichtungen sowie
                   für Durchbruch, Abriss oder Wiederaufbau von Gebäudeteilen.
            2.2.3. Abbruch- und Aufräumkosten, das sind Kosten für Tätigkeiten am
                   Versicherungsort und soweit sie versicherte Sachen betreffen, und zwar für den
                   nötigen Abbruch stehengebliebener, vom Schaden betroffener Teile sowie für das
                   Aufräumen einschließlich Sortieren der Reste und Abfälle.
                   Darunter fallen nicht Entsorgungskosten nach Punkt 2.2.4.
            2.2.4. Entsorgungskosten, das sind Kosten für Untersuchung, Abfuhr, Behandlung und
                   Deponierung vom Schaden betroffener versicherter Sachen.
      2.3. Nicht versichert sind:
            2.3.1. Kosten, die durch Gesundheitsschäden bei Erfüllung der Rettungspflicht verursacht
                   werden;
            2.3.2. Kosten für Leistungen der im öffentlichen Interesse oder auf behördliche
                   Anordnung tätig gewordenen Feuerwehren und anderen Verpflichteten.


                                                Artikel 4
                                   Örtliche Geltung der Versicherung

Bewegliche Sachen sind nur an dem in der Polizze bezeichneten Versicherungsort (Risikoort)
versichert.
Werden sie von dort entfernt, ruht der Versicherungsschutz.
Erfolgt die Entfernung auf Dauer, erlischt für diese Sachen der Versicherungsschutz.


                                            Artikel 5
                 Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:
1.      Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, dass die versicherten Sachen

                                                                                              Seite 27 von 109

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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       - in technisch einwandfreiem, betriebsfähigem Zustand sind,
       - sorgfältig gewartet und instand gehalten werden,
       - nicht dauernd oder absichtlich über das technisch zulässige Maß belastet werden.
2.     Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, einem entsprechend legitimierten
       Beauftragten des Versicherers den Zutritt zu den versicherten Anlagen zu gestatten.


                                             Artikel 6
                     Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:

1.    Schadensmeldung
      1.1. Jeder Schaden ist unverzüglich ab Kenntnis, spätestens binnen dreier Tage, dem
           Versicherer zu melden. Durch die Absendung der Meldung wird die Frist gewahrt.
      1.2. Brandschäden sowie Verlust oder Abhandenkommen versicherter Sachen sind
           unverzüglich auch der Sicherheitsbehörde zur Anzeige zu bringen. In der Anzeige bei der
           Sicherheitsbehörde sind alle abhandengekommenen Sachen anzugeben.
      1.3. Bei Verlust von Sparbüchern und Wertpapieren muss die Sperre von Auszahlungen
           unverzüglich beantragt und, soweit möglich, das gerichtliche Kraftloserklärungsverfahren
           eingeleitet werden.
      1.4. Der Versicherungsnehmer hat bei Eintritt eines Versicherungsfalles das Schadensbild bis
           zu einer Besichtigung durch einen Beauftragten des Versicherers unverändert bestehen
           zu lassen, es sei denn, dass
           - die Sicherheit oder der Fortgang der Arbeiten Eingriffe erfordern,
           - die Maßnahmen im öffentlichen Interesse geboten waren,
           - der Versicherer auf eine Besichtigung ausdrücklich verzichtet,
           - die Besichtigung innerhalb von acht Tagen seit Eingang der Schadensanzeige beim
               Versicherer nicht stattgefunden hat.
      1.5. Die bei der Reparatur nicht mehr verwendeten, beschädigten bzw. ausgewechselten
           Teile sind dem Versicherer zur Besichtigung zur Verfügung zu stellen.
      1.6. Der Versicherungsnehmer muss auf Verlangen innerhalb einer angemessenen Frist, die
           mindestens zwei Wochen betragen muss, ein von ihm unterschriebenes Verzeichnis der
           am Schadenstag vorhandenen, der vom Schaden betroffenen und der abhanden
           gekommenen Sachen, und zwar nach Möglichkeit unter Angabe ihres Werts unmittelbar
           vor dem Schadensfall, auf seine Kosten vorlegen.
      1.7. Alle Angaben im Zuge der Schadenserhebung sind richtig und vollständig zu machen.
      1.8. Der Versicherungsnehmer hat die zur Wiedererlangung geeigneten Maßnahmen zu
           treffen.
2.    Schadensaufklärung
      2.1 Dem Versicherer ist nach Möglichkeit jede Untersuchung über die Ursache und Höhe des
           Schadens und über den Umfang seiner Entschädigungsleistung zu gestatten.
      2.2 Bei der Schadensermittlung ist unterstützend mitzuwirken, auf Verlangen sind dem
           Versicherer entsprechende Unterlagen zur Verfügung zu stellen und jede dienliche
           Auskunft auf Verlangen zu Protokoll zu geben.
3.    Unterstützung bei Regress
      3.1 Der Versicherungsnehmer hat den Versicherer im Zusammenhang mit allfälligen
           Regressen und den damit in Zusammenhang stehenden Bemühungen zu unterstützen;
           insbesondere auf Anfrage alle zweckdienlichen Informationen zu erteilen und Unterlagen
           zur Verfügung zu stellen.


                                                                                              Seite 28 von 109

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                               Artikel 7
                                             Entschädigung

1.   Für Gebäude, Gebrauchsgegenstände und Betriebseinrichtungen (gemäß Artikel 5 ABS):
     1.1. Ist die Versicherung zum Neuwert gemäß Polizze vereinbart,
           1.1.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert
                  unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
           1.1.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des
                  Eintritts des Schadensereignisses (Neuwertschaden), höchstens jedoch der
                  Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses, ersetzt.
           1.1.3. War der Zeitwert der vom Schaden betroffenen Sache unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses kleiner als 40 % des Neuwerts, wird höchstens der
                  Zeitwert ersetzt.
           1.1.4. War die vom Schaden betroffene Sache unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses dauernd entwertet, wird höchstens der Verkehrswert
                  ersetzt.
                  Ein Gebäude ist insbesondere dann dauernd entwertet, wenn es zum Abbruch
                  bestimmt oder allgemein oder für seinen Betriebszweck nicht mehr verwendbar
                  ist.
                  Gebrauchsgegenstände und Betriebseinrichtungen sind insbesondere dann
                  dauernd entwertet, wenn sie dauernd aus dem Betrieb ausgeschieden oder
                  allgemein oder für ihren Betriebszweck nicht mehr verwendbar sind.
     1.2. Ist die Versicherung zum Zeitwert gemäß Polizze vereinbart,
           1.2.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert
                  unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
           1.2.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des
                  Eintritts des Schadensereignisses, gekürzt im Verhältnis Zeitwert zu Neuwert,
                  höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses, ersetzt.
           1.2.3. War die vom Schaden betroffene Sache unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses dauernd entwertet (Punkt 1.1.4.), wird höchstens der
                  Verkehrswert ersetzt.
     1.3. Ist die Versicherung zum Verkehrswert gemäß Polizze vereinbart,
           1.3.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert
                  unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
           1.3.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts
                  des Schadensereignisses, gekürzt im Verhältnis Verkehrswert zu Neuwert,
                  höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses, ersetzt.

2.   Für Waren und Vorräte (gemäß Artikel 5, Punkt 1.3. ABS)
     2.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert unmittelbar vor
          Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
     2.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts des
          Schadensereignisses, höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt
          des Schadensereignisses, ersetzt.
     2.3. War der erzielbare Verkaufspreis abzüglich der ersparten Kosten unmittelbar vor
          Eintritt des Schadensereignisses niedriger als die Kosten der Wiederherstellung oder
          Wiederbeschaffung, wird höchstens dieser niedrigere Wert ersetzt.

3.   Für Geld und Geldeswerte etc. (gemäß Artikel 5, Punkt 1.4. ABS) werden die Kosten der
     Wiederbeschaffung, höchstens der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
     Schadensereignisses, ersetzt.

4.   Für Datenträger etc. (gemäß Artikel 5, Punkt 1.5. ABS) werden die Kosten der
     Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung ersetzt, soweit die Wiederherstellung oder


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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      Wiederbeschaffung notwendig ist und innerhalb vonzwei Jahren ab dem Eintritt des
      Schadensereignisses tatsächlich erfolgt; andernfalls wird nur der Materialwert ersetzt.

5.    Für Fahrzeuge und sonstige bewegliche Sachen (gemäß Artikel 5, Punkte 1.6. und 2.1.
      ABS)
      5.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert unmittelbar vor
            Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
      5.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts des
            Schadensereignisses, höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt
            des Schadensereignisses, ersetzt.

6.    Für versicherte Kosten (Artikel 3, Punkt 2) werden die tatsächlich anfallenden Kosten
      ersetzt.

7.    Allgemeine Bestimmungen zur Entschädigung
      7.1. Wird durch die Reparatur einer Sache ihr Versicherungswert gegenüber ihrem
           Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses erhöht, werden die
           Reparaturkosten um den Betrag der Werterhöhung gekürzt.
      7.2. Der Wert verbliebener Reste wird jedenfalls angerechnet; behördliche
           Beschränkungen der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung werden bei der
           Bewertung der Reste nicht berücksichtigt.
      7.3. Für abhandengekommene und später wiederherbeigeschaffte Sachen ist
           vereinbart:
           7.3.1. Der Versicherungsnehmer ist zur Zurücknahme dieser Sachen verpflichtet,
                  soweit dies zumutbar ist.
           7.3.2. Werden Sachen nach Zahlung der Entschädigung wiederherbeigeschafft, hat der
                  Versicherungsnehmer die erhaltene Entschädigung, abzüglich der Vergütung für
                  einen allfälligen Minderwert, zurückzugeben. Sachen, deren Zurücknahme nicht
                  zumutbar ist, sind dem Versicherer zu übereignen.
      7.4. Bei zusammengehörigen Einzelsachen wird die allfällige Entwertung, welche die
           unbeschädigt gebliebenen Einzelsachen durch die Beschädigung, Zerstörung oder das
           Abhandenkommen der anderen erleiden, nicht berücksichtigt.
      7.5. Ein persönlicher Liebhaberwert wird bei Ermittlung der Entschädigung nicht
           berücksichtigt.


                                                 Artikel 8
                                             Unterversicherung

Gemäß Artikel 7 ermittelte Entschädigungen werden bei Vorliegen einer Unterversicherung nach den
Bestimmungen der ABS gekürzt; dies gilt nicht, wenn Versicherung auf „Erstes Risiko“ vereinbart ist.


                                           Artikel 9
     Zahlung der Entschädigung, Zinsen, Wiederherstellung, Wiederbeschaffung, Realgläubiger

1.    Zahlung der Entschädigung:
      Der Versicherungsnehmer hat vorerst nur Anspruch:
      1.1. Bei Gebäuden
            1.1.1. bei Zerstörung auf Ersatz des Zeitwertes, höchstens jedoch des Verkehrswertes;
            1.1.2. bei Beschädigung auf Ersatz des Zeitwertschadens, höchstens jedoch des
                   Verkehrswertschadens.
      1.2. Bei Gebrauchsgegenständen und Betriebseinrichtungen
            1.2.1. bei Zerstörung oder Abhandenkommen auf Ersatz des Zeitwerts;
            1.2.2. bei Beschädigung auf Ersatz des Zeitwertschadens.


                                                                                               Seite 30 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

[Seite 31]
      1.3.    Der Zeitwertschaden verhält sich zum Neuwertschaden wie der Zeitwert zum Neuwert.
              Der Verkehrswertschaden verhält sich zum Neuwertschaden wie der Verkehrswert zum
              Neuwert.
      1.4. Hinsichtlich der Fälligkeit der Entschädigung gilt § 11 VersVG nach Maßgabe des Artikels
              11 ABS in der jeweiligen gültigen Fassung. Der Zinssatz beträgt vier Prozent pro Jahr.
              Die Zinsen werden zusammen mit der Entschädigung fällig.
      1.5. Die Anwendbarkeit des § 94 VersVG ist ausgeschlossen.
2.    Wiederherstellung, Wiederbeschaffung
      Den Anspruch auf den die Zahlung gemäß Punkt 1 übersteigenden Teil der Entschädigung
      erwirbt der Versicherungsnehmer erst dann und nur insoweit, als folgende Voraussetzungen
      erfüllt sind:
      2.1. Es ist gesichert, dass die Entschädigung zur Gänze zur Wiederherstellung bzw.
              Wiederbeschaffung verwendet wird.
              Sachen, die vor dem Eintritt des Schadensereignisses bereits hergestellt, angeschafft
              oder bestellt waren, oder sich in Herstellung befanden, gelten nicht als wiederhergestellt
              bzw. wiederbeschafft.
      2.2. Die Wiederherstellung eines Gebäudes erfolgt an der bisherigen Stelle. Ist die
              Wiederherstellung an dieser Stelle behördlich verboten, so genügt die Wiederherstellung
              an anderer Stelle innerhalb Österreichs.
      2.3. Die wiederhergestellten bzw. wiederbeschafften Sachen dienen dem gleichen Betriebs-
              bzw. Verwendungszweck.
      2.4. Die Wiederherstellung bzw. Wiederbeschaffung erfolgt innerhalb von drei Jahren ab dem
              Eintritt des Schadensereignisses.
      2.5. Der über die Zahlung gemäß Punkt 1 hinausgehende Teil der Entschädigung ist ab zwei
              Wochen nach dem Zeitpunkt zu verzinsen, in dem der Versicherungsnehmer die
              Sicherstellung der Wiederherstellung oder die Wiederbeschaffung versicherter Sachen
              gemäß den Punkten 2.1. bis 2.4. gegenüber dem Versicherer nachgewiesen hat und die
              Fälligkeit gemäß § 11 VersVG eingetreten ist.
      2.6. Der Zinssatz beträgt vier Prozent pro Jahr. Die Zinsen werden zusammen mit der
              Entschädigung fällig.
      2.7. Die Anwendbarkeit des § 94 VersVG ist ausgeschlossen.
3.    Realgläubiger
      3.1. Für Gebäude, die zur Zeit des Eintritts des Schadensereignisses mit Hypotheken, nach
              den Vorschriften der Exekutionsordnung erworbenen Befriedigungsrechten, Reallasten
              oder Fruchtniesungsrechten belastet sind, wird die Entschädigung nur gezahlt, soweit
              ihre Verwendung zur Wiederherstellung gesichert ist.
      3.2. Die Zahlung wird vorbehaltlos geleistet, wenn die zur Zeit des Eintrittes des
              Schadensereignisses eingetragenen Realgläubiger innerhalb eines Monats, nachdem sie
              von der Absicht, ohne Sicherung der bestimmungsgemäßen Verwendung des Geldes
              auszuzahlen, verständigt wurden, nicht widersprochen haben.
      3.3. Seitens der Realgläubiger, die ihr Pfandrecht beim Versicherer angemeldet haben,
              bedarf es zur vorbehaltlosen Auszahlung der schriftlichen Zustimmung.


                                               Artikel 10
                                        Sachverständigenverfahren

Für das Sachverständigenverfahren wird ergänzend zu den Bestimmungen der ABS vereinbart:
1.    Die Feststellung der beiden Sachverständigen muss auch den Versicherungswert der vom
      Schaden betroffenen Sachen unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses sowie den Wert
      der Reste enthalten.
2.    Auf Verlangen eines Vertragspartners muss auch eine Feststellung des Versicherungswertes
      der versicherten, vom Schaden nicht betroffenen Sachen erfolgen.


                                             Artikel 11
                        Regress; Versicherungssumme nach dem Schadensfall

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1.   Soweit der Versicherer dem Versicherungsnehmer oder Versicherten den Schaden ersetzt,
     gehen allfällige Schadensersatzansprüche des Versicherungsnehmers oder Versicherten gegen
     Dritte auf den Versicherer über.
     Wenn sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen einen Wohnungsmieter oder
     Wohnungseigentümer des versicherten Wohngebäudes oder einen Hausangestellten des
     Wohnungsmieters oder Wohnungseigentümers richtet, verzichtet der Versicherer auf seinen
     Regressanspruch, soweit der Mieter oder Wohnungseigentümer die Prämie für das versicherte
     Wohngebäude zum Zeitpunkt des Schadensfalles ganz oder teilweise getragen und der
     Regresspflichtige den Schaden weder vorsätzlich noch grobfahrlässig im Sinne des § 61
     VersVG herbeigeführt hat.
2.   Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird die Versicherungssumme nicht dadurch vermindert,
     dass eine Entschädigung gezahlt wurde.


                                            Artikel 12
                           Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles

1.   Nach dem Eintritt des Schadensfalles ist jeder Teil unbeschadet anderer Rechtsfolgen
     berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen, wenn der andere Teil eine ihm im
     Zusammenhang mit dem Schadensfall gesetzlich oder vertraglich auferlegte Pflicht verletzt hat.
     Insbesondere kann der Versicherungsnehmer kündigen, wenn der Versicherer die
     Anerkennung eines begründeten Entschädigungsanspruchs ganz oder teilweise verzögert hat,
     und der Versicherer kündigen, wenn der Versicherungsnehmer den Eintritt oder den Umfang
     des Schadens durch sein Verhalten vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinflusst oder bei der
     Ermittlung der Entschädigung eine unwahre Angabe gemacht oder einen für die Ermittlung
     erheblichen Umstand verschwiegen hat.
2.   Jeder Teil ist berechtigt, unabhängig vom Vorliegen der Verletzung einer gesetzlichen oder
     vertraglichen Pflicht durch den anderen Teil, das Versicherungsverhältnis nach Eintritt eines
     Schadensfalles zu kündigen, wenn
     - die für diesen Schadensfall zu leistende Entschädigung einen Betrag von EUR 5.000,– bzw.
       EUR 500,– bei Verbraucherverträgen im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes übersteigt
       oder
     - in der jeweiligen Versicherungsperiode insgesamt bereits zwei Schadensfälle eingetreten sind
       und die dafür insgesamt zu leistende Entschädigung eine Jahresprämie übersteigt.
3.   Die Kündigung ist nur bis zum Ablauf eines Monats seit dem Abschluss der Verhandlungen
     über die Entschädigung zulässig. Wenn die Verletzung einer gesetzlichen oder vertraglichen
     Pflicht durch den anderen Teil jedoch erst später bekannt wurde, ist die Kündigung auch noch
     innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung zulässig. Der Versicherer hat eine
     Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten. Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen
     späteren Zeitpunkt als den Schluss der laufenden Versicherungsperiode kündigen.
4.   Hat der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
     verantwortlichen Personen einen Entschädigungsanspruch arglistig erhoben, kann der
     Versicherer innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung das Versicherungsverhältnis mit
     sofortiger Wirkung kündigen.


                                                Artikel 13
                                             Sanktionsklausel

Es besteht – unbeschadet der übrigen Vertragsbestimmungen – Versicherungsschutz nur, soweit und
solange dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder
Finanzsanktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Republik Österreich
entgegenstehen.
Dies gilt auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinten


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

[Seite 33]
Nationen, der Vereinigten Staaten von Amerika oder anderer Länder, soweit dem nicht europäische
oder österreichische Rechtsvorschriften entgegenstehen.

ANHANG
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz 1958 (VersVG – BGBl. Nr. 2/1959 idF. BGBl. I Nr. 17/2018)

VersVG
§ 6.
(1)  Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfalles
     dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll,
     so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist.
     Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis
     erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine
     unverschuldete anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf
     die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.
(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
     zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
     Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie
     zurückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die
     keinen Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein,
     wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.
(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr oder
     der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwendbarkeit
     des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen,
     wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalles oder soweit sie keinen Einfluss
     auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
     des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht
     ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit
     nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung
     solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam
     sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des
     Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung
     Einfluss gehabt hat.
(4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
     sein soll, ist unwirksam.
(5) Der Versicherer kann aus einer fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
     wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen ausgefolgt worden sind oder ihm
     eine andere Urkunde ausgefolgt worden ist, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
§ 11.
(1)   Geldleistungen des Versicherers sind mit Beendigung der zur Feststellung des Versicherungsfalles und des
      Umfanges der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen fällig.
(2)   Sind diese Erhebungen bis zum Ablauf eines Monates seit der Anzeige des Versicherungsfalles nicht
      beendet, so kann der Versicherungsnehmer in Anrechnung auf die Gesamtforderung Abschlagszahlungen
      in der Höhe des Betrages verlangen, den der Versicherer nach Lage der Sache mindestens zu zahlen hat.
(3)   Der Lauf der Frist ist gehemmt, solange die Beendigung der Erhebungen infolge eines Verschuldens des
      Versicherungsnehmers gehindert ist.
(4)   Eine Vereinbarung, durch welche der Versicherer von der Verpflichtung, Verzugszinsen zu zahlen, befreit
      wird, ist unwirksam.
§ 61.
Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall
vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeiführt.
§ 67.
(1)   Steht dem Versicherungsnehmer ein Schadenersatzanspruch gegen einen Dritten zu, so geht der Anspruch
      auf den Versicherer über, soweit dieser dem Versicherungsnehmer den Schaden ersetzt. Der Übergang
      kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden. Gibt der
      Versicherungsnehmer seinen Anspruch gegen den Dritten oder ein zur Sicherung des Anspruches
      dienendes Recht auf, so wird der Versicherer von seiner Ersatzpflicht insoweit frei, als er aus dem Anspruch
      oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.


                                                                                                 Seite 33 von 109

                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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(2)   Richtet sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen einen mit ihm in häuslicher
      Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen, so ist der Übergang ausgeschlossen; der Anspruch geht
      jedoch über, wenn der Angehörige den Schaden vorsätzlich verursacht hat.


1021K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE FEUERVERSICHERUNG
        Deckungsvariante Plus


- ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
- SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN


ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Versicherungssumme
Die Leistung des Versicherers ist mit der in der Polizze ausgewiesenen Versicherungssumme
begrenzt.

Rauchwarnmelder
Das Nichtvorhandensein von Rauchwarnmeldern in den versicherten Räumen des Gebäudes stellt im
Schadensfall nur dann eine Verletzung von Sicherheitsvorschriften im Sinne des Artikels 3 ABS dar,
sofern die Anbringung von Rauchmeldern im Vertrag vereinbart ist.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Feuerversicherung

Versicherte Sachen (zusätzlich zur Grunddeckung gemäß Klausel 1018K):

Baustoffe
Mitversichert sind im Rahmen der Gebäudeversicherungssumme Baugeräte, Bauhilfsgeräte und
Baustoffe auf dem Grundstück, soweit sie zur Errichtung, Sanierung und Erweiterung des Eigenheims
dienen und Eigentum des Versicherungsnehmers sind bzw. diesem unter Eigentumsvorbehalt
übergeben werden, gegen Schäden durch Brand und Blitzschlag.
Die Ersatzleistung erfolgt zum Zeitwert.

Kfz in Gebäuden und im Freien am Grundstück
Eigene Kraftfahrzeuge, Kfz-Anhänger und Boote des Versicherungsnehmers und der mitversicherten
Personen (analog mitversicherte Personen in der Haushaltsversicherung) im ruhenden Zustand auf
dem in der Polizze angeführten Versicherungsort sind gegen Schäden durch Feuer gemäß Artikel 1
AFB zum Zeitwert versichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 30.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Brandschäden während der Fahrt, ebenso Schäden, die durch die Inbetriebsetzung des Motors –
auch im Einstellraum – entstehen, werden nicht vergütet.
Diese Erweiterung gilt subsidiär auch für Leasing- und Dienstfahrzeuge.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Versicherte Kosten:

Nebenkosten
In Ergänzung des Artikel 3, Punkt 2.2 AFB sind Feuerlöschkosten, Bewegungs- und Schutzkosten,
Abbruch- und Aufräumkosten und Entsorgungskosten insgesamt mit der in der Polizze
dokumentierten Summe mitversichert und gilt zusätzlich zu der Gebäudeversicherungssumme.


                                                                                                Seite 34 von 109

                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Weiter sind im Rahmen dieser Summe auch mitversichert:

Isolierkosten, das sind die Kosten für Aufräumung, Abbruch und Isolierung von versicherten Sachen,
die als Folge eines unter die Versicherung fallenden Schadensereignisses radioaktiv verunreinigt
(kontaminiert) wurden. Sie sind insoweit versichert, als diese Maßnahmen behördlich angeordnet sind.

Mehrkosten durch Behandlung von gefährlichem Abfall und/oder Problemstoffen im Sinne des
Abfallwirtschaftsgesetzes BGBl. 325/90 in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen
Fassung und/oder von kontaminiertem Erdreich sind, soweit sie im Rahmen versicherter
Aufräumungskosten keine Deckung finden, mitversichert.
Unter „Behandlung“ sind alle Maßnahmen zu verstehen, welche dazu dienen, gefährlichen Abfall,
Problemstoffe und/oder kontaminiertes Erdreich ohne feste Rückstände zu beseitigen, zu verwerten
oder deponiefähig zu machen.
Der gefährliche Abfall, die Problemstoffe und/oder das kontaminierte Erdreich müssen am
Versicherungsort im Zusammenhang mit einem ersatzpflichtigen Schadensereignis anfallen und
Sachen betreffen, die im Eigentum des Versicherungsnehmers stehen, ausgenommen jedoch
gewerblichen Zwecken dienende Gebäude, Einrichtungen, Waren und Vorräte.
Unter „kontaminiertem Erdreich“ ist solches zu verstehen, dessen geordnete Erfassung, Sicherung
und/oder Behandlung wegen seiner Verbindung mit anderen Sachen (ausgenommen radioaktiven
Sachen) aufgrund des Abfallwirtschaftsgesetzes BGBl. 325/90 und/oder des Wasserrechtsgesetzes
1959, jeweils in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung, geboten ist.
Entstehen Kosten für die Behandlung von Erdreich oder von versicherten Sachen, die bereits vor
Eintritt des Versicherungsfalles kontaminiert waren (Altlasten), werden nur jene Kosten ersetzt, die
den für eine Beseitigung der bestehenden Kontamination erforderlichen Betrag übersteigen, und zwar
ohne Rücksicht darauf, ob und wann dieser Betrag ohne den Versicherungsfall aufgewendet worden
wäre.
Bei verschiedenen, gesetzlich zulässigen Möglichkeiten der Behandlung beschränkt sich die Haftung
des Versicherers auf die kostengünstigste Abwicklung.
Die Kosten für die Behandlung von nicht versicherten Sachen, z. B. Wasser (inkl. Grundwasser) und
Luft, werden nicht ersetzt, auch dann nicht, wenn sie mit versicherten Sachen vermischt werden.

Mehrkosten für Ersatzräumlichkeiten
Wird das versicherte Gebäude durch ein ersatzpflichtiges Schadensereignis gemäß Artikel 1 AFB so
beschädigt, dass die Beschränkung auf allenfalls benutzbar gebliebene Räumlichkeiten nicht
zugemutet werden kann, so werden die nachweislich aufgewendeten Kosten abzüglich der ersparten
Miete für
-      Hotelzimmer,
-      Zimmer in einer Pension oder
-      einer Ersatzunterkunft
jeweils ohne Verpflegung ersetzt.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall pro Monat auf „Erstes Risiko“ begrenzt,
maximiert mit EUR 10.000,– .
Die Entschädigung wird nur für die Dauer der tatsächlichen Unbenutzbarkeit der Wohnung, längstens
jedoch bis zum Ablauf von zwölf Monaten, nach dem Eintritt des Schadensfalles gewährt.
Die Entschädigung wird nur insoweit geleistet, als der Benützer die Wiederinstandsetzung der Räume
nicht schuldhaft verzögert.
Besteht für das versicherte Risiko auch eine Haushaltversicherung, kann diese Deckung nur einmal in
Anspruch genommen werden.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Kosten für Zwischenlagerung
Nach einem versicherten Schadensereignis gemäß Artikel 1 AFB sind die notwendigen Kosten für die
einmalige Zwischenlagerung der versicherten Sachen in externen Lagerräumlichkeiten innerhalb
Österreichs bis 20 % der Gebäudeversicherungssumme für max. zwölf Monate mitversichert.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Mehrkosten bei baulichen und technischen Verbesserungen nach behördlichen Auflagen
Ergänzend zu Artikel 3, Punkt 2 AFB sind Mehrkosten für bauliche Verbesserungen nach einem
Feuerschaden bis zu der in der Polizze dokumentierten Summe auf „Erstes Risiko“ mitversichert,
wenn aufgrund geänderter gesetzlicher, baubehördlicher, feuerpolizeilicher oder technischer
Vorschriften Anlagenteile gänzlich oder teilweise erneuert oder zusätzlich hergestellt werden müssen.
Die Ersatzleistung für derartige Mehrkosten ist jedoch ausschließlich auf die vom Schaden betroffenen
Gebäudeteile beschränkt.

In Ergänzung der „Allgemeinen Feuerversicherungs-Bedingungen“ (AFB) sind obligatorisch
mitversichert:

Unbemannte Flugkörper
In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1.4 AFB leistet der Versicherer Entschädigung auch für Schäden
durch Absturz oder Anprall von sonstigen Himmelskörpern (wie Satelliten, Asteroiden, Meteoriten und
dergleichen).

Brandherd
In Erweiterung von Artikel 1 AFB sind Schäden am Brandherd selbst mitversichert.

Schäden durch indirekten Blitzschlag an:
-     sämtlichen elektronischen Installationen der Haustechnik im Gebäude und auf dem Grundstück
      im Rahmen der Gebäudeversicherungssumme.
Nicht versichert ist die gesamte Schwimmbadtechnik im Freien auf dem Grundstück.

In Abänderung des Artikel 2, Punkt 5 AFB haftet der Versicherer bei oben angeführten Gegenständen
für die nach den AFB nicht gedeckten Blitzschäden. Die Haftung erstreckt sich somit auch auf
Schäden, die durch Überspannung bzw. Induktion infolge Blitzschlags entstanden sind.
Schäden, die durch innere oder äußere Abnützung des Materials oder durch unsachgemäße
Instandhaltung der versicherten Gegenstände hervorgerufen werden, sind jedoch von der Haftung des
Versicherers ausgeschlossen.

Schäden durch Verpuffung
In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1.3 AFB gilt Verpuffung in Öfen (auch Kachelofen) ebenfalls als
Explosion sowie Kaminbrand inkl. Verrußung nach Verpuffung mitversichert.
Folgeschäden daraus an den versicherten Gebäudebestandteilen sind versichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 20.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Sengschäden
In Abänderung von Artikel 1, Punkt 1.1 AFB sind Schäden durch Einwirkung von Wärme auf
versicherte Gebäudebestandteile, durch Strahlung oder Übertragung, sodass sich diese farblich
verändern, verformen oder verkohlen ohne dass ein Brand entsteht, mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Der Selbstbehalt je Schadensfall beträgt EUR 150,–.
Nicht versichert sind:
Sengschäden, die durch Trocknen von Sachen jeder Art, den Verbrauch von Tabakprodukten sowie
Schäden an Verkabelungen verursacht werden.

Folgeschäden durch Ruß und Rauch
Abweichend von Artikel 1, Punkt 1.1 AFB sind Schäden durch Rauch und Ruß mitversichert.

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Die Ersatzleistung ist mit EUR 10.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Als Rauch- bzw. Rußschaden gilt jede unmittelbare Zerstörung oder Beschädigung durch Rauch oder
Ruß, der plötzlich bestimmungswidrig aus den auf dem Versicherungsgrundstück befindlichen
Feuerungs-, Heizungs-, Koch- oder Trockenanlagen austritt. Die Versicherung erstreckt sich nicht auf
Schäden, die durch dauernde Einwirkung des Rauchs entstehen.

Schäden durch Bäume bzw. Äste infolge Blitzschlags
In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1,2 AFB sind Schäden an den versicherten Gebäudebestandteilen
durch Bäume bzw. Äste, die infolge eines Blitzschlags auf das Gebäude geschleudert werden,
mitversichert.

Schäden durch Überspannung
Schäden durch Überspannung (Steigerung oder Abfall der Stromspannung durch den Netzbetreiber
verursacht) an versicherten Sachen sind mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 10.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
Die Entschädigung erfolgt generell zum Neuwert.
Der Selbstbehalt je Schadensfall beträgt EUR 150,–.

Kabelbrand und Schmorschäden
In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1 AFB sind Kabelbrand und Schmorschäden an der Licht- und
Kraftinstallation im Gebäude und auf dem Grundstück mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Deckung bei „grob fahrlässiger Herbeiführung“ des Versicherungsfalles (Schadens) in der
Gebäudeversicherung – Sparte Feuer

Bei Feuerschäden gemäß Artikel 1 AFB verzichtet der Versicherer im Falle grob fahrlässiger
Herbeiführung des Versicherungsfalles (Schadens) auf den Einwand der Leistungsfreiheit gemäß
Artikel 10, Punkt 1 der „Allgemeinen Bedingungen für die Sachversicherung“ (ABS).
Handlungen oder Unterlassungen, bei welchen der Schadenseintritt mit Wahrscheinlichkeit erwartet
werden musste, jedoch in Kauf genommen wurde, werden dem Vorsatz gleichgehalten und sind somit
vom Versicherungsschutz nicht umfasst.

Die Versicherungsleistung je grob fahrlässig herbeigeführten Schaden ist mit der vereinbarten
Gebäudeversicherungssumme begrenzt.

Davon unberührt bleiben sämtliche sonstige Einwände der Leistungsfreiheit des Versicherers,
insbesondere wegen Verletzungen der vereinbarten Sicherheitsvorschriften, Obliegenheiten und
Gefahrenerhöhungen.

Die Bestimmungen des § 67 Abs. 2 VersVG (Regressverzicht des Versicherers) erstrecken sich auch
auf alle am Risikoort (versicherte Wohnung) lebende Personen.

Restwertklausel
In Abänderung des Artikels 7, Punkt 7.2 AFB werden in einem Schadensfall bei der Ermittlung der
Ersatzleistung für die Gebäude Restwerte dann nicht berücksichtigt, wenn diese nicht höher als 10 %
des jeweiligen Ersatzwerts sind, jedoch maximal EUR 30.000,–, und die Gebäudereste zum
Wiederaufbau tatsächlich nicht verwendet werden.
Bei teilweiser Verwendung der Gebäudereste zum Wiederaufbau oder bei einer anderen
wirtschaftlichen Verwertung der Gebäudereste erfolgt eine entsprechende Anrechnung bei der
Ersatzleistung.


                                                                                               Seite 37 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Neuwertentschädigung
In Ergänzung zu Artikel 7, Punkt 1.1.3 AFB ist vereinbart, dass ständig gewartete und genutzte
Gebäude einen Zeitwert von mindestens 40 % haben und somit im Schadensfall – bei ausreichender
Versicherungssumme – volle Neuwertentschädigung zusteht. Im Schadensfall erfolgt daher unter der
Voraussetzung, dass Neuwertversicherung vereinbart ist und die Versicherungssumme dem
tatsächlichen Neuwert entspricht, die Entschädigung zum Neuwert.


1002A – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE STURMVERSICHERUNG (AStB)
         (Fassung 2018)


Analog zu den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

                                        Allgemeiner Teil
Auf die Versicherung finden die Bestimmungen der Allgemeinen Bedingungen für die
Sachversicherung (ABS) Anwendung.

                                             Besonderer Teil

INHALTSVERZEICHNIS
Artikel 1  Versicherte Gefahren und Schäden
Artikel 2  Nicht versicherte Schäden
Artikel 3  Versicherte Sachen und Kosten
Artikel 4  Örtliche Geltung der Versicherung
Artikel 5  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall
Artikel 6  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall
Artikel 7  Entschädigung
Artikel 8  Unterversicherung
Artikel 9  Zahlung der Entschädigung, Zinsen, Wiederherstellung, Wiederbeschaffung
Artikel 10 Sachverständigenverfahren
Artikel 11 Regress; Versicherungssumme nach dem Schadensfall
Artikel 12 Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles
Artikel 13 Sanktionsklausel
Anhang


                                                Artikel 1
                                   Versicherte Gefahren und Schäden

1.    Versicherte Gefahren
      1.1. Sturm;
            Sturm ist eine wetterbedingte Luftbewegung, deren Geschwindigkeit an dem in der
            Versicherungspolizze angeführten Versicherungsort mehr als 60 Kilometer je Stunde
            beträgt.
            Für die Feststellung der Geschwindigkeit ist im Einzelfall die Auskunft der Zentralanstalt
            für Meteorologie und Geodynamik maßgebend.
      1.2. Hagel;
            Hagel ist ein wetterbedingter Niederschlag in Form von Eiskörnern.
      1.3. Schneedruck;
            Schneedruck ist die zu statischen Belastungen führende Gewichtskraft durch natürlich
            angesammelte ruhende Schnee- oder Eismassen.
      1.4. Felssturz/Steinschlag;
            Felssturz/Steinschlag ist das naturbedingte Ablösen und Abstürzen von Gesteinsmassen
            im Gelände.

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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      1.5.  Erdrutsch;
            Erdrutsch ist eine naturbedingte Abwärtsbewegung von Boden- oder Gesteinsmassen
            auf einer unter der Oberfläche liegenden Gleitbahn.
2.    Versicherte Schäden
      Versichert sind Sachschäden, die
      2.1. durch die unmittelbare Einwirkung einer versicherten Gefahr (Schadensereignis)
            eintreten.
            Eine unmittelbare Einwirkung liegt auch dann vor, wenn Gebäudeteile, Bäume, Maste
            oder ähnliche Gegenstände gegen versicherte Sachen geworfen werden;
            Bei Hagelschäden sind Zertrümmerungsschäden, die an den versicherten Sachen durch
            herabfallende Eiskörner während eines Hagelschlags verursacht werden, versichert.
      2.2. als unvermeidliche Folge eines Schadensereignisses eintreten;
      2.3. durch Abhandenkommen bei einem Schadensereignis eintreten.


                                                  Artikel 2
                                         Nicht versicherte Schäden

Nicht versichert sind, auch nicht als unvermeidliche Folge eines Schadensereignisses:
1.     Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Absturz oder Anprall von Luft- oder
       Raumfahrzeugen, deren Teile oder Ladung;
2.     Schäden durch Lawinen oder Lawinenluftdruck, Sturmflut, Hochwasser, Überschwemmung
       oder Vermurung;
3.     Schäden durch Sog- oder Druckwirkungen von Luft- oder Raumfahrzeugen;
4.     Schäden durch Wasser und dadurch verursachten Rückstau.
       Schäden durch Schmelz- oder Niederschlagswasser sind aber versichert, wenn das Wasser
       dadurch in ein Gebäude eindringt, dass feste Baubestandteile oder ordnungsgemäß
       verschlossene Fenster oder Außentüren durch ein Schadensereignis beschädigt oder zerstört
       wurden;
5.     Schäden durch Bewegung von Boden- oder Gesteinsmassen, wenn diese Bewegung durch
       Bautätigkeiten oder bergmännische Tätigkeiten verursacht wurde;
6.     Schäden durch Bodensenkung;
7.     Schäden durch dauernde Witterungs- oder Umwelteinflüsse;
8.     Beeinträchtigungen ohne Auswirkungen auf die Brauchbarkeit, Funktionsfähigkeit oder
       Nutzungsdauer der Sachen;
9.     Schäden, die dadurch entstanden sind,
-      dass sich versicherte Bauwerke oder Teile davon in einem baufälligen Zustand befunden
       haben,
-      dass im Zuge von Neu-, Zu- oder Umbauten versicherter Bauwerke Baubestandteile nicht oder
       noch nicht entsprechend fest mit dem sonstigen Bauwerk verbunden waren oder
       Baubestandteile aus der üblichen Verbindung mit dem Bauwerk gelöst wurden;
10. Schäden durch die unmittelbare oder mittelbare Wirkung von
       10.1. Kriegsereignissen jeder Art, mit oder ohne Kriegserklärung, einschließlich aller
               Gewalthandlungen von Staaten und aller Gewalthandlungen politischer oder
               terroristischer Organisationen;
       10.2. inneren Unruhen, Bürgerkrieg, Revolution, Rebellion, Aufruhr, Aufstand;
       10.3. allen mit den genannten Ereignissen (Punkte 10.1. und 10.2.) verbundenen militärischen
               und behördlichen Maßnahmen;
       10.4. Erdbeben oder anderen außergewöhnlichen Naturereignissen;
       10.5. Kernenergie, radioaktiven Isotopen oder ionisierender Strahlung.
11. Terror-Ausschluss
       Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind jegliche Art von Schäden, Verlusten, Kosten
       oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus oder im
       Zusammenhang stehen mit jeglicher Art von Terrorakten.
       Terrorakte sind jegliche Handlungen von Personen oder Personengruppen zur Erreichung
       politischer, ethnischer, religiöser, ideologischer oder ähnlicher Ziele, die geeignet sind, Angst


                                                                                               Seite 39 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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       oder Schrecken in der Bevölkerung oder Teilen der Bevölkerung zu verbreiten und dadurch auf
       eine Regierung oder staatliche Einrichtung Einfluss zu nehmen.
       Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind auch jegliche Art von Schäden, Verlusten,
       Kosten oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus
       oder im Zusammenhang stehen mit Handlungen, die zur Eindämmung, Vorbeugung oder
       Unterdrückung von Terrorakten ergriffen werden oder sich in irgendeiner Weise darauf
       beziehen.
Zu Punkt 10 gilt: Ist der Versicherungsnehmer Unternehmer im Sinne des
Konsumentenschutzgesetzes, so hat er nachzuweisen, dass der Schaden mit den in den Punkten
10.1. bis 10.5. genannten Ereignissen oder deren Folgezuständen weder unmittelbar noch mittelbar
im Zusammenhang steht.


                                                Artikel 3
                                     Versicherte Sachen und Kosten

1.    Versicherte Sachen
      1.1. Versichert sind die in der Polizze bezeichneten Sachen, die im Eigentum des
            Versicherungsnehmers stehen, ihm unter Eigentumsvorbehalt verkauft und übergeben
            oder ihm verpfändet wurden.
      1.2. Fremde Sachen sind nur aufgrund eigener Vereinbarung und nur, soweit nicht aus einem
            anderen Versicherungsvertrag Entschädigung erlangt werden kann, versichert.
            Bei der Versicherung fremder Sachen ist für den Versicherungswert das Interesse des
            Eigentümers maßgebend, soweit nichts anderes vereinbart ist.
      1.3. Nur aufgrund besonderer Vereinbarung versicherte Sachen:
            1.3.1. Verglasungen und Kunststoffverglasungen aller Art, auch Lichtkuppeln;
            1.3.2. Außenanlagen aller Art, z. B. Firmenschilder und Werbeanlagen,
                   Außenbeleuchtungen, Einfriedungen, Antennenanlagen, Solaranlagen, Markisen;
            1.3.3. bewegliche Sachen im Freien oder auf dem Transport
2.    Versicherte Kosten
      2.1. Versichert sind Kosten für Maßnahmen, auch für erfolglose, die der
            Versicherungsnehmer bei einem Schadensereignis zur Abwendung oder Minderung des
            Schadens für notwendig halten durfte.
            Der Ersatz dieser Kosten und die Entschädigung für die versicherten Sachen betragen
            zusammen höchstens die Versicherungssumme; dies gilt jedoch nicht, soweit
            Maßnahmen auf Weisung des Versicherers erfolgt sind.
      2.2. Nur aufgrund eigener Vereinbarung sind versichert:
            2.2.1. Bewegungs- und Schutzkosten, das sind Kosten, die dadurch entstehen, dass
                   zum Zweck der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung versicherter Sachen
                   andere Sachen bewegt, verändert oder geschützt werden müssen; insbesondere
                   sind das Kosten für De- und Remontage von Maschinen oder Einrichtungen sowie
                   für Durchbruch, Abriss oder Wiederaufbau von Gebäudeteilen.
            2.2.2. Abbruch- und Aufräumkosten, das sind Kosten für Tätigkeiten am
                   Versicherungsort und soweit sie versicherte Sachen betreffen, und zwar für den
                   nötigen Abbruch stehengebliebener, vom Schaden betroffener Teile sowie für das
                   Aufräumen einschließlich Sortieren der Reste und Abfälle. Darunter fallen nicht
                   Entsorgungskosten nach Punkt 2.2.3.
            2.2.3. Entsorgungskosten, das sind Kosten für Untersuchung, Abfuhr, Behandlung und
                   Deponierung vom Schaden betroffener versicherter Sachen.
      2.3. Nicht versichert sind:
            2.3.1. Kosten, die durch Gesundheitsschäden bei Erfüllung der Rettungspflicht verursacht
                   werden;
            2.3.2. Kosten für Leistungen der im öffentlichen Interesse oder auf behördliche
                   Anordnung tätig gewordenen Feuerwehren und anderen Verpflichteten.


                                                                                              Seite 40 von 109

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                                 Artikel 4
                                    Örtliche Geltung der Versicherung

Bewegliche Sachen sind nur an dem in der Polizze bezeichneten Versicherungsort (Risikoort)
versichert.
Werden sie von dort entfernt, ruht der Versicherungsschutz.
Erfolgt die Entfernung auf Dauer, erlischt für diese Sachen der Versicherungsschutz.


                                             Artikel 5
                  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:
1.    Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, die versicherten Sachen, bei versicherten
      Gebäuden vor allem das Dachwerk, ordnungsgemäß instand zu halten.
2.    Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, einem entsprechend legitimierten Beauftragten
      des Versicherers den Zutritt zu den versicherten Anlagen zu gestatten.


                                              Artikel 6
                      Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:
1.    Schadensmeldung
      1.1. Jeder Schaden ist unverzüglich ab Kenntnis, spätestens binnen dreier Tage, dem
            Versicherer zu melden. Durch die Absendung der Meldung wird die Frist gewahrt.
      1.2. Schäden sowie Verlust oder Abhandenkommen versicherter Sachen sind unverzüglich
            auch der Sicherheitsbehörde zur Anzeige zu bringen. In der Anzeige bei der
            Sicherheitsbehörde sind alle abhandengekommenen Sachen anzugeben.
      1.3. Bei Verlust von Sparbüchern und Wertpapieren muss die Sperre von Auszahlungen
            unverzüglich beantragt und, soweit möglich, das gerichtliche Kraftloserklärungsverfahren
            eingeleitet werden.
      1.4. Der Versicherungsnehmer hat bei Eintritt eines Versicherungsfalles das Schadensbild bis
            zu einer Besichtigung durch einen Beauftragten des Versicherers unverändert bestehen
            zu lassen, es sei denn, dass
            - die Sicherheit oder der Fortgang der Arbeiten Eingriffe erfordern,
            - die Maßnahmen im öffentlichen Interesse geboten waren,
            - der Versicherer auf eine Besichtigung ausdrücklich verzichtet,
            - die Besichtigung innerhalb von acht Tagen seit Eingang der Schadensanzeige beim
                Versicherer nicht stattgefunden hat.
      1.5. Die bei der Reparatur nicht mehr verwendeten, beschädigten bzw. ausgewechselten
            Teile sind dem Versicherer zur Besichtigung zur Verfügung zu stellen.
      1.6. Der Versicherungsnehmer muss auf Verlangen innerhalb einer angemessenen Frist, die
            mindestens zwei Wochen betragen muss, ein von ihm unterschriebenes Verzeichnis der
            am Schadenstag vorhandenen, der vom Schaden betroffenen und der abhanden
            gekommenen Sachen, und zwar nach Möglichkeit unter Angabe ihres Wertes unmittelbar
            vor dem Schadensfall, auf seine Kosten vorlegen.
      1.7. Alle Angaben im Zuge der Schadenserhebung sind richtig und vollständig zu machen.
      1.8. Der Versicherungsnehmer hat die zur Wiedererlangung geeigneten Maßnahmen zu
            treffen.
2.    Schadensaufklärung
      2.1. Dem Versicherer ist nach Möglichkeit jede Untersuchung über die Ursache und Höhe des
            Schadens und über den Umfang seiner Entschädigungsleistung zu gestatten.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     2.2. Bei der Schadensermittlung ist unterstützend mitzuwirken, auf Verlangen sind dem
          Versicherer entsprechende Unterlagen zur Verfügung zu stellen und jede dienliche
          Auskunft auf Verlangen zu Protokoll zu geben.
3.   Unterstützung bei Regress
     3.1. Der Versicherungsnehmer hat den Versicherer im Zusammenhang mit allfälligen
          Regressen und den damit in Zusammenhang stehenden Bemühungen zu unterstützen;
          insbesondere auf Anfrage alle zweckdienlichen Informationen zu erteilen und Unterlagen
          zur Verfügung zu stellen.


                                               Artikel 7
                                             Entschädigung

1.   Für Gebäude, Gebrauchsgegenstände und Betriebseinrichtungen (gemäß Artikel 5 ABS):
     1.1. Ist die Versicherung zum Neuwert gemäß Polizze vereinbart,
           1.1.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert unmittelbar
                   vor Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
           1.1.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts
                   des Schadensereignisses (Neuwertschaden), höchstens jedoch der
                   Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses, ersetzt.
           1.1.3. War der Zeitwert der vom Schaden betroffenen Sache unmittelbar vor Eintritt des
                   Schadenserreignisses kleiner als 40 % des Neuwerts, wird höchstens der Zeitwert
                   ersetzt.
           1.1.4. War die vom Schaden betroffene Sache unmittelbar vor Eintritt des
                   Schadensereignisses dauernd entwertet, wird höchstens der Verkehrswert ersetzt.
                   Ein Gebäude ist insbesondere dann dauernd entwertet, wenn es zum Abbruch
                   bestimmt oder allgemein oder für seinen Betriebszweck nicht mehr verwendbar ist.
                   Gebrauchsgegenstände und Betriebseinrichtungen sind insbesondere dann
                   dauernd entwertet, wenn sie dauernd aus dem Betrieb ausgeschieden oder
                   allgemein oder für ihren Betriebszweck nicht mehr verwendbar sind.
     1.2. Ist die Versicherung zum Zeitwert gemäß Polizze vereinbart,
           1.2.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert unmittelbar
                   vor Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
           1.2.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts
                   des Schadensereignisses, gekürzt im Verhältnis Zeitwert zu Neuwert, höchstens
                   jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses,
                   ersetzt.
           1.2.3. War die vom Schaden betroffene Sache unmittelbar vor Eintritt des
                   Schadensereignisses dauernd entwertet (Punkt 1.1.4.), wird höchstens der
                   Verkehrswert ersetzt.
     1.3. Ist die Versicherung zum Verkehrswert gemäß Polizze vereinbart,
           1.3.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert unmittelbar
                   vor Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
           1.3.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts
                   des Schadensereignisses, gekürzt im Verhältnis Verkehrswert zu Neuwert,
                   höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
                   Schadensereignisses, ersetzt.
2.   Für Waren und Vorräte (gemäß Artikel 5, Punkt 1.3. ABS):
     2.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert unmittelbar vor
           Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
     2.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts des
           Schadensereignisses, höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt
           des Schadensereignisses, ersetzt.
     2.3. War der erzielbare Verkaufspreis abzüglich der ersparten Kosten unmittelbar vor Eintritt
           des Schadensereignisses niedriger als die Kosten der Wiederherstellung oder
           Wiederbeschaffung, wird höchstens dieser niedrigere Wert ersetzt.


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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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3.    Für Geld und Geldeswerte etc. (gemäß Artikel 5, Punkt 1.4. ABS) werden die Kosten der
      Wiederbeschaffung, höchstens der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
      Schadensereignisses, ersetzt.
4.    Für Datenträger etc. (gemäß Artikel 5, Punkt 1.5. ABS) werden die Kosten der
      Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung ersetzt, soweit die Wiederherstellung oder
      Wiederbeschaffung notwendig ist und innerhalb vonzwei Jahren ab dem Eintritt des
      Schadensereignisses tatsächlich erfolgt; andernfalls wird nur der Materialwert ersetzt.
5.    Für Fahrzeuge und sonstige bewegliche Sachen (gemäß Artikel 5, Punkte 1.6. und 2.1. ABS)
      5.1. wird bei Zerstörung oder Abhandenkommen der Versicherungswert unmittelbar vor
            Eintritt des Schadensereignisses ersetzt;
      5.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts des
            Schadensereignisses, höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt
            des Schadensereignisses, ersetzt.
6.    Für versicherte Kosten (Artikel 3, Punkt 3) werden die tatsächlich anfallenden Kosten ersetzt.
7.    Allgemeine Bestimmungen zur Entschädigung
      7.1. Wird durch die Reparatur einer Sache ihr Versicherungswert gegenüber ihrem
            Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses erhöht, werden die
            Reparaturkosten um den Betrag der Werterhöhung gekürzt.
      7.2. Der Wert verbliebener Reste wird jedenfalls angerechnet; behördliche Beschränkungen
            der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung werden bei der Bewertung der Reste
            nicht berücksichtigt.
      7.3. Für abhandengekommene und später wiederherbeigeschaffte Sachen ist vereinbart:
            7.3.1. Der Versicherungsnehmer ist zur Zurücknahme dieser Sachen verpflichtet, soweit
                    dies zumutbar ist.
            7.3.2. Werden Sachen nach Zahlung der Entschädigung wieder herbeigeschafft, hat der
                    Versicherungsnehmer die erhaltene Entschädigung, abzüglich der Vergütung für
                    einen allfälligen Minderwert, zurückzugeben. Sachen, deren Zurücknahme nicht
                    zumutbar ist, sind dem Versicherer zu übereignen.
      7.4. Bei zusammengehörigen Einzelsachen wird die allfällige Entwertung, welche die
            unbeschädigt gebliebenen Einzelsachen durch die Beschädigung, Zerstörung oder das
            Abhandenkommen der anderen erleiden, nicht berücksichtigt.
      7.5. Ein persönlicher Liebhaberwert wird bei Ermittlung der Entschädigung nicht
            berücksichtigt.


                                                 Artikel 8
                                             Unterversicherung

Gemäß Artikel 7 ermittelte Entschädigungen werden bei Vorliegen einer Unterversicherung nach den
Bestimmungen der ABS gekürzt; dies gilt nicht, wenn Versicherung auf „Erstes Risiko“ vereinbart ist.


                                            Artikel 9
             Zahlung der Entschädigung, Zinsen, Wiederherstellung, Wiederbeschaffung

1.    Zahlung der Entschädigung:
      Der Versicherungsnehmer hat vorerst nur Anspruch:
      1.1. Bei Gebäuden
            1.1.1. bei Zerstörung auf Ersatz des Zeitwerts, höchstens jedoch des Verkehrswertes;
            1.1.2. bei Beschädigung auf Ersatz des Zeitwertschadens, höchstens jedoch des
                   Verkehrswertschadens.
      1.2. Bei Gebrauchsgegenständen und Betriebseinrichtungen
            1.2.1. bei Zerstörung oder Abhandenkommen auf Ersatz des Zeitwertes;
            1.2.2. bei Beschädigung auf Ersatz des Zeitwertschadens.
      1.3. Der Zeitwertschaden verhält sich zum Neuwertschaden wie der Zeitwert zum Neuwert.
            Der Verkehrswertschaden verhält sich zum Neuwertschaden wie der Verkehrswert zum
            Neuwert.

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      1.4.    Hinsichtlich der Fälligkeit der Entschädigung gilt § 11 VersVG nach Maßgabe des Artikels
              11 ABS in der jeweiligen gültigen Fassung. Der Zinssatz beträgt vier Prozent pro Jahr.
              Die Zinsen werden zusammen mit der Entschädigung fällig.
      1.5. Die Anwendbarkeit des § 94 VersVG ist ausgeschlossen.
2.    Wiederherstellung, Wiederbeschaffung
      Den Anspruch auf den die Zahlung gemäß Punkt 1 übersteigenden Teil der Entschädigung
      erwirbt der Versicherungsnehmer erst dann und nur insoweit, als folgende Voraussetzungen
      erfüllt sind:
      2.1. Es ist gesichert, dass die Entschädigung zur Gänze zur Wiederherstellung bzw.
              Wiederbeschaffung verwendet wird.
              Sachen, die vor dem Eintritt des Schadensereignisses bereits hergestellt, angeschafft
              oder bestellt waren, oder sich in Herstellung befanden, gelten nicht als wiederhergestellt
              bzw. wiederbeschafft.
      2.2. Die Wiederherstellung eines Gebäudes erfolgt an der bisherigen Stelle.
              Ist die Wiederherstellung an dieser Stelle behördlich verboten, so genügt die
              Wiederherstellung an anderer Stelle innerhalb Österreichs.
      2.3. Die wiederhergestellten bzw. wiederbeschafften Sachen dienen dem gleichen Betriebs-
              bzw. Verwendungszweck.
      2.4. Die Wiederherstellung bzw. Wiederbeschaffung erfolgt innerhalb von drei Jahren ab dem
              Eintritt des Schadensereignisses.
      2.5. Der über die Zahlung gemäß Punkt 1 hinausgehende Teil der Entschädigung ist ab zwei
              Wochen nach dem Zeitpunkt zu verzinsen, in dem der Versicherungsnehmer die
              Sicherstellung der Wiederherstellung oder die Wiederbeschaffung versicherter Sachen
              gemäß den Punkten 2.1. bis 2.4. gegenüber dem Versicherer nachgewiesen hat und die
              Fälligkeit gemäß § 11 VersVG eingetreten ist.
      2.6. Der Zinssatz beträgt vier Prozent pro Jahr. Die Zinsen werden zusammen mit der
              Entschädigung fällig.
      2.7. Die Anwendbarkeit des § 94 VersVG ist ausgeschlossen.


                                               Artikel 10
                                        Sachverständigenverfahren

Für das Sachverständigenverfahren wird ergänzend zu den Bestimmungen der ABS vereinbart:
1.    Die Feststellung der beiden Sachverständigen muss auch den Versicherungswert der vom
      Schaden betroffenen Sachen unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses sowie den Wert
      der Reste enthalten.
2.    Auf Verlangen eines Vertragspartners muss auch eine Feststellung des Versicherungswerts der
      versicherten, vom Schaden nicht betroffenen Sachen erfolgen.


                                             Artikel 11
                        Regress, Versicherungssumme nach dem Schadensfall

1.    Soweit der Versicherer dem Versicherungsnehmer oder Versicherten den Schaden ersetzt,
      gehen allfällige Schadensersatzansprüche des Versicherungsnehmers oder Versicherten gegen
      Dritte auf den Versicherer über.
2.    Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird die Versicherungssumme nicht dadurch vermindert,
      dass eine Entschädigung gezahlt wurde.


                                             Artikel 12
                            Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles

1.    Nach dem Eintritt des Schadensfalles ist jeder Teil unbeschadet anderer Rechtsfolgen
      berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen, wenn der andere Teil eine ihm im
      Zusammenhang mit dem Schadensfall gesetzlich oder vertraglich auferlegte Pflicht verletzt hat.

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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       Insbesondere kann der Versicherungsnehmer kündigen, wenn der Versicherer die
       Anerkennung eines begründeten Entschädigungsanspruchs ganz oder teilweise verzögert hat,
       und der Versicherer kündigen, wenn der Versicherungsnehmer den Eintritt oder den Umfang
       des Schadens durch sein Verhalten vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinflusst oder bei der
       Ermittlung der Entschädigung eine unwahre Angabe gemacht oder einen für die Ermittlung
       erheblichen Umstand verschwiegen hat.
2.     Jeder Teil ist berechtigt, unabhängig vom Vorliegen der Verletzung einer gesetzlichen oder
       vertraglichen Pflicht durch den anderen Teil, das Versicherungsverhältnis nach Eintritt eines
       Schadensfalles zu kündigen, wenn
       - die für diesen Schadensfall zu leistende Entschädigung einen Betrag von EUR 5.000,– bzw.
         EUR 500,– bei Verbraucherverträgen im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes übersteigt
       oder
       - in der jeweiligen Versicherungsperiode insgesamt bereits zwei Schadensfälle eingetreten sind
         und
         die dafür insgesamt zu leistende Entschädigung eine Jahresprämie übersteigt.
3.     Die Kündigung ist nur bis zum Ablauf eines Monats seit dem Abschluss der Verhandlungen
       über die Entschädigung zulässig. Wenn die Verletzung einer gesetzlichen oder vertraglichen
       Pflicht durch den anderen Teil jedoch erst später bekannt wurde, ist die Kündigung auch noch
       innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung zulässig. Der Versicherer hat eine
       Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten. Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen
       späteren Zeitpunkt als den Schluss der laufenden Versicherungsperiode kündigen.
4.     Hat der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
       verantwortlichen Personen einen Entschädigungsanspruch arglistig erhoben, kann der
       Versicherer innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung das Versicherungsverhältnis mit
       sofortiger Wirkung kündigen.


                                                  Artikel 13
                                               Sanktionsklausel

Es besteht – unbeschadet der übrigen Vertragsbestimmungen – Versicherungsschutz nur, soweit und
solange dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder
Finanzsanktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Republik Österreich
entgegenstehen.
Dies gilt auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinten
Nationen, der Vereinigten Staaten von Amerika oder anderer Länder, soweit dem nicht europäische
oder österreichische Rechtsvorschriften entgegenstehen.


ANHANG
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz 1958 (VersVG – BGBl. Nr. 2/1959 idF. BGBl. I Nr. 17/2018)
VersVG
§ 6.
(1)  Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfalles
     dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll,
     so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist.
     Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis
     erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine
     unverschuldete anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf
     die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.
(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
     zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
     Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie
     zurückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die
     keinen Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein,
     wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.
(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr oder
     der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwendbarkeit


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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen,
      wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalles oder soweit sie keinen Einfluss
      auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
(3)   Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
      des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht
      ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit
      nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung
      solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam
      sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des
      Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung
      Einfluss gehabt hat.
(4)   Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
      sein soll, ist unwirksam.
(5)   Der Versicherer kann aus einer fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
      wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen ausgefolgt worden sind oder ihm
      eine andere Urkunde ausgefolgt worden ist, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
§ 11.
(1)   Geldleistungen des Versicherers sind mit Beendigung der zur Feststellung des Versicherungsfalles und des
      Umfanges der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen fällig.
(2)   Sind diese Erhebungen bis zum Ablauf eines Monates seit der Anzeige des Versicherungsfalles nicht
      beendet, so kann der Versicherungsnehmer in Anrechnung auf die Gesamtforderung Abschlagszahlungen
      in der Höhe des Betrages verlangen, den der Versicherer nach Lage der Sache mindestens zu zahlen hat.
(3)   Der Lauf der Frist ist gehemmt, solange die Beendigung der Erhebungen infolge eines Verschuldens des
      Versicherungsnehmers gehindert ist.
(4)   Eine Vereinbarung, durch welche der Versicherer von der Verpflichtung, Verzugszinsen zu zahlen, befreit
      wird, ist unwirksam.


1023K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE STURMVERSICHERUNG
        Deckungsvariante Plus

- ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
- SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Versicherungssumme
Die Leistung des Versicherers ist mit der in der Polizze ausgewiesenen Versicherungssumme
begrenzt.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Sturmversicherung

Versicherte Sachen (zusätzlich zur Grunddeckung gemäß Klausel 1018K):

Kfz in Gebäuden
Eigene Kraftfahrzeuge, Kfz-Anhänger und Boote des Versicherungsnehmers und der mitversicherten
Personen (analog mitversicherte Personen in der Haushaltsversicherung) in Gebäuden (Garagen) auf
dem in der Polizze angeführten Versicherungsort sind gegen Schäden durch Sturm gemäß Artikel 1
AStB, zum Zeitwert versichert.
Diese Kfz sind auch unter Carports versichert, jedoch nur gegen Folgeschäden, wenn das versicherte
Carport durch Sturm, gemäß Artikel 1, Punkt 1.1. der AStB oder Schneedruck gemäß Artikel 1, Punkt
1.3. der AStB einstürzt.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 30.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Diese Erweiterung gilt subsidiär auch für Leasing- und Dienstfahrzeuge.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Versicherte Kosten:

Nebenkosten
In Ergänzung des Artikel 3, Punkt 2 AStB sind Bewegungs- und Schutzkosten, Abbruch- und
Aufräumkosten und Entsorgungskosten insgesamt mit der in der Polizze dokumentierten Summe
mitversichert und gilt zusätzlich zu der Gebäudeversicherungssumme.

Weiter sind im Rahmen dieser Summe auch mitversichert:

Mehrkosten durch Behandlung von gefährlichem Abfall und/oder Problemstoffen im Sinne des
Abfallwirtschaftsgesetzes BGBl. 325/90 in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen
Fassung und/oder von kontaminiertem Erdreich sind, soweit sie im Rahmen versicherter
Aufräumungskosten keine Deckung finden, mitversichert.
Unter „Behandlung“ sind alle Maßnahmen zu verstehen, welche dazu dienen, gefährlichen Abfall,
Problemstoffe und/oder kontaminiertes Erdreich ohne feste Rückstände zu beseitigen, zu verwerten
oder deponiefähig zu machen.
Der gefährliche Abfall, die Problemstoffe und/oder das kontaminierte Erdreich müssen am
Versicherungsort im Zusammenhang mit einem ersatzpflichtigen Schadensereignis anfallen und
Sachen betreffen, die im Eigentum des Versicherungsnehmers stehen, ausgenommen jedoch
gewerblichen Zwecken dienende Gebäude, Einrichtungen, Waren und Vorräte.
Unter „kontaminiertem Erdreich“ ist solches zu verstehen, dessen geordnete Erfassung, Sicherung
und/oder Behandlung wegen seiner Verbindung mit anderen Sachen (ausgenommen radioaktiven
Sachen) aufgrund des Abfallwirtschaftsgesetzes BGBl. 325/90 und/oder des Wasserrechtsgesetzes
1959, jeweils in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung, geboten ist.
Entstehen Kosten für die Behandlung von Erdreich oder von versicherten Sachen, die bereits vor
Eintritt des Versicherungsfalles kontaminiert waren (Altlasten), werden nur jene Kosten ersetzt, die
den für eine Beseitigung der bestehenden Kontamination erforderlichen Betrag übersteigen, und zwar
ohne Rücksicht darauf, ob und wann dieser Betrag ohne den Versicherungsfall aufgewendet worden
wäre.
Bei verschiedenen, gesetzlich zulässigen Möglichkeiten der Behandlung beschränkt sich die Haftung
des Versicherers auf die kostengünstigste Abwicklung.
Die Kosten für die Behandlung von nicht versicherten Sachen, z. B. Wasser (inkl. Grundwasser) und
Luft, werden nicht ersetzt, auch dann nicht, wenn sie mit versicherten Sachen vermischt werden.

Mehrkosten für Ersatzräumlichkeiten
Wird das versicherte Gebäude durch ein ersatzpflichtiges Schadensereignis gemäß Artikel 1 AStB so
beschädigt, dass die Beschränkung auf allenfalls benutzbar gebliebene Räumlichkeiten nicht
zugemutet werden kann, so werden die nachweislich aufgewendeten Kosten abzüglich der ersparten
Miete für
-      Hotelzimmer,
-      Zimmer in einer Pension oder
-      einer Ersatzunterkunft
jeweils ohne Verpflegung ersetzt.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall pro Monat auf „Erstes Risiko“ begrenzt,
maximiert mit EUR 10.000,– .
Die Entschädigung wird nur für die Dauer der tatsächlichen Unbenutzbarkeit der Wohnung, längstens
jedoch bis zum Ablauf von zwölf Monaten, nach dem Eintritt des Schadensfalles gewährt.
Die Entschädigung wird nur insoweit geleistet, als der Benützer die Wiederinstandsetzung der Räume
nicht schuldhaft verzögert.
Besteht für das versicherte Risiko auch eine Haushaltversicherung, kann diese Deckung nur einmal in
Anspruch genommen werden.

Kosten für Zwischenlagerung
Nach einem versicherten Schadensereignis gemäß Artikel 1 AStB sind die notwendigen Kosten für die
einmalige Zwischenlagerung der versicherten Sachen in externen Lagerräumlichkeiten innerhalb
Österreichs bis 20 % der Gebäudeversicherungssumme für max. zwölf Monate mitversichert.


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              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Mehrkosten bei baulichen und technischen Verbesserungen nach behördlichen Auflagen
Ergänzend zu Artikel 3, Punkt 2 AStB sind Mehrkosten für bauliche Verbesserungen nach einem
Sturmschaden bis zu der in der Polizze dokumentierten Summe auf „Erstes Risiko“ mitversichert,
wenn aufgrund geänderter gesetzlicher, baubehördlicher, feuerpolizeilicher oder technischer
Vorschriften Anlagenteile gänzlich oder teilweise erneuert oder zusätzlich hergestellt werden müssen.
Die Ersatzleistung für derartige Mehrkosten ist jedoch ausschließlich auf die vom Schaden betroffenen
Gebäudeteile beschränkt.

Hangsicherungskosten nach einem Erdrutsch
Nach einem ersatzpflichtigen Erdrutschschaden gemäß Art. 1, Punkt 1.5 AStB werden die
nachweislich erforderlichen Hangsicherungskosten ersetzt.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 7.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

In Ergänzung der „Allgemeinen Bedingungen für die Sturmversicherung“ (AStB) sind
obligatorisch mitversichert:

Schäden durch Vermurung, Lawinen und Lawinenluftdruck
In Abänderung von Artikel 2, Punkt 2 AStB sind derartige Schäden an den versicherten Gebäuden
und versicherten Gebäudebestandteilen mitversichert.
Vermurungen sind oberflächige, durch Wassereinwirkungen ausgelöste Schlammströme, die sich
flussähnlich zu Tal wälzen. Muren enthalten Erdreich und Wasser etwa im gleichen Ausmaß.
Nicht versichert sind:
Schäden durch Erdsenkungen. Eine Erdsenkung ist eine naturbedingte Absenkung des Erdbodens
über natürlichen oder künstlich geschaffenen Hohlräumen in der näheren Umgebung des
Versicherungsgrundstücks.
Lawinen sind an Berghängen abgehende Schnee- oder Eismassen.
Nicht versichert sind:
Schäden durch Dachlawinen.
Lawinenluftdruck ist die von einer abgehenden Lawine verursachte Druckwelle.

Die Ersatzleistung für die vorgenannten Schadensereignisse ist mit EUR 30.000,– je Schadensfall auf
„Erstes Risiko“ begrenzt.

Entschädigungen, die aus öffentlichen Mitteln tatsächlich erfolgen, werden auf die vom Versicherer zu
erbringende Entschädigungsleistung nicht angerechnet, die vereinbarte Versicherungssumme steht in
diesem Fall also zusätzlich zur Verfügung.
Die Gesamtentschädigung ist dabei jedoch mit der tatsächlichen Schadenshöhe begrenzt.

Der Versicherungsschutz für diese Deckung beginnt bei Neuverträgen 14 Tage nach
Vertragsabschluss. Die 14-Tage-Frist gilt auch für Vertragsänderungen, wenn diese Deckung vor der
Änderung nicht vorhanden war.

Schäden durch Dachlawinen (Schneerutsch)
In Erweiterung der AStB sind Schäden, die durch Herabrutschen von Dachlawinen (das ist das
Abgleiten von Schnee- und/oder Eismassen von Dächern) an Gebäudebestandteilen – nicht aber am
Dach selbst – verursacht werden, mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 4.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Schäden durch Eisdruck (Raureif und Eisregen)
In Erweiterung der AStB sind Schäden am versicherten Gebäude, die durch das Umstürzen oder
Abbrechen, aufgrund des Gewichts von Schnee, Eis oder gebildeten Raureif, von Bäumen, Äste,
Masten und dgl. entstehen, mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 40.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.


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Optische Schäden
In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1.2 AStB sind nachweislich entstandene optische Schäden durch
die direkte Einwirkung von Eiskörnern am versicherten Gebäude sowie an versicherten
Gebäudebestandteilen und Einfriedungen aus Metall oder Alu mitversichert.
Die Ersatzleistung und ist mit EUR 4.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt,
davon Begrenzung für Schäden an Fallrohren aller Art EUR 500,–.
Voraussetzung für eine Ersatzleistung ist die Wiederherstellung der beschädigten Teile.

Deckung bei „grob fahrlässiger Herbeiführung“ des Versicherungsfalles (Schadens) in der
Gebäudeversicherung – Sparte Sturm

Bei Sturmschäden gemäß Artikel 1 AStB verzichtet der Versicherer im Fall grob fahrlässiger
Herbeiführung des Versicherungsfalles (Schadens) auf den Einwand der Leistungsfreiheit gemäß
Artikel 10, Punkt 1 der „Allgemeinen Bedingungen für die Sachversicherung“ (ABS).
Handlungen oder Unterlassungen, bei welchen der Schadenseintritt mit Wahrscheinlichkeit erwartet
werden musste, jedoch in Kauf genommen wurde, werden dem Vorsatz gleichgehalten und sind somit
vom Versicherungsschutz nicht umfasst.

Die Versicherungsleistung je grob fahrlässig herbeigeführten Schaden ist mit der vereinbarten
Gebäudeversicherungssumme begrenzt.

Davon unberührt bleiben sämtliche sonstige Einwände der Leistungsfreiheit des Versicherers,
insbesondere wegen Verletzungen der vereinbarten Sicherheitsvorschriften, Obliegenheiten und
Gefahrenerhöhungen.

Die Bestimmungen des § 67 Abs. 2 VersVG (Regressverzicht des Versicherers) erstrecken sich auch
auf alle am Risikoort (versicherte Wohnung) lebende Personen.


Neuwertentschädigung
In Ergänzung zu Artikel 7, Punkt 1.1.3 AStB gilt vereinbart, dass ständig gewartete und genutzte
Gebäude einen Zeitwert von mindestens 40 % haben und somit im Schadensfall – bei ausreichender
Versicherungssumme – volle Neuwertentschädigung zusteht. Im Schadensfall erfolgt daher unter der
Voraussetzung, dass Neuwertversicherung vereinbart ist und die Versicherungssumme dem
tatsächlichen Neuwert entspricht, die Entschädigung zum Neuwert.


1014K – OPTISCHE SCHÄDEN BIS EUR 10.000,–

In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1.2 AStB sowie abweichend von den „Besonderen Bedingungen
für die Sturmversicherung“ (1022K oder 1023K) sind nachweislich entstandene optische Schäden
durch die direkte Einwirkung von Eiskörnern am versicherten Gebäude sowie an versicherten
Gebäudebestandteilen und Einfriedungen aus Metall oder Alu mitversichert.

Die Ersatzleistung und ist mit EUR 10.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt,
davon Begrenzung für Dächer aller Art EUR 5.000,– sowie
davon Begrenzung für Schäden an Fallrohren aller Art EUR 1.000,–.
Voraussetzung für eine Ersatzleistung ist die Wiederherstellung der beschädigten Teile.


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1003A – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE LEITUNGSWASSERVERSICHERUNG
       (AWB) (Fassung 2018)

Analog zu den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleicher Weise

                                        Allgemeiner Teil
Auf die Versicherung finden die Bestimmungen der „Allgemeinen Bedingungen für die
Sachversicherung“ Anwendung.

                                              Besonderer Teil

INHALTSVERZEICHNIS
Artikel 1  Versicherte Gefahren und Schäden
Artikel 2  Nicht versicherte Schäden
Artikel 3  Versicherte Sachen und Kosten
Artikel 4  Örtliche Geltung der Versicherung
Artikel 5  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall
Artikel 6  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall
Artikel 7  Versicherungswert
Artikel 8  Entschädigung
Artikel 9  Unterversicherung; Bruchteilversicherung
Artikel 10 Zahlung der Entschädigung; Zinsen, Wiederherstellung, Wiederbeschaffung
Artikel 11 Sachverständigenverfahren
Artikel 12 Regress; Versicherungssumme nach dem Schadensfall
Artikel 13 Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles
Artikel 14 Sanktionsklausel
Anhang


                                                 Artikel 1
                                    Versicherte Gefahren und Schäden

Leitungswasser ist der Sammelbegriff für Trinkwasser und Nutzwasser, welches den Rohrleitungen
zugeführt wird und nach dessen Gebrauch das Gebäude auf bestimmungsgemäßem Weg wieder
verlässt.
1.    Versichert sind Sachschäden, die durch die unmittelbare Einwirkung von Leitungswasser
      eintreten, das aus leitungswasserführenden Rohrleitungen, Armaturen oder angeschlossenen
      Einrichtungen austritt (Schadensereignis), die zur Ver- und Entsorgung des versicherten
      Gebäudes dienen.
      Versichert sind auch Sachschäden, die als unvermeidliche Folge dieses Schadensereignisses
      eintreten.
2.    Nur bei der Versicherung von Gebäuden gelten zusätzlich als Schadensereignis:
      2.1. Frostschäden an leitungswasserführenden Rohrleitungen, Armaturen oder
             angeschlossenen Einrichtungen innerhalb des versicherten Gebäudes;
      2.2. Bruchschäden an leitungswasserführenden Rohrleitungen.


                                                  Artikel 2
                                         Nicht versicherte Schäden

Soweit nichts anderes vereinbart ist, sind nicht versichert, auch nicht als unvermeidliche Folge eines
Schadensereignisses:
1.   Schäden, die vor Beginn des Versicherungsschutzes entstanden sind, auch wenn sie erst nach
     Beginn des Versicherungsschutzes in Erscheinung treten;


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2.    Bruchschäden an leitungswasserführenden Rohrleitungen durch Korrosion, Verschleiß oder
      Abnützung;
3.    Bruchschäden an leitungswasserführenden Rohrleitungen außerhalb von Gebäuden;
4.    Schäden an Armaturen oder angeschlossenen Einrichtungen sowie an Rohrleitungen innerhalb
      von angeschlossenen Einrichtungen ab dem jeweiligen Rohranschlussstück (z. B. Boilern,
      Thermen, Pumpen jeglicher Art etc.) unabhängig von der Schadensursache;
5.    Schäden an Rohrleitung, Rinnen und Anlagen, die insbesondere an der Gebäudefassade und
      dem Gebäudedach angebracht sind und ausschließlich Witterungsniederschläge ableiten
      sollen;
6.    Schäden am oder durch das Wärmeabgabesystem einer Fußbodenheizung;
7.    Schäden an oder durch wasserführende Solaranlagen;
8.    Schäden an oder durch wasserführende Klimaanlagen;
9.    Schäden an oder durch Sprinkleranlagen, Berieselungsanlagen und dergleichen;
10. Schäden durch Austreten von Wasser aus Schwimmbecken;
11. Schäden an unter Erdniveau befindlichen Waren, die nicht mindestens 12 cm über dem
      Fußboden lagern;
12. Behebung von Verstopfungen jeder Art;
13. Wasserverlust, Mietverlust oder andere mittelbare Schäden;
14. Schäden durch Grundwasser, Hochwasser, Überschwemmung, Vermurung, Wasser aus
      Witterungsniederschlägen und dadurch verursachten Rückstau;
15. Schäden durch Holzfäule, Vermorschung oder Schwammbildung, ohne Rücksicht auf
      mitwirkende Ursachen, also auch dann nicht, wenn derartige Schäden durch Leitungswasser
      verursacht werden.
16. Schäden an Löschleitungen und durch aus diesen austretendes Leitungswasser;
17. Dichtungs- und Dichtheitsschäden (z. B. Muffen-Versatz);
18. Schäden durch Reinigungs- und Planschwasser;
19. Schäden durch Kondenswasser und/oder angereichertes Wasser (Sodawasser);
20. Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Absturz oder Anprall von Luft- oder
      Raumfahrzeugen, deren Teile oder Ladung;
21. Schäden durch die unmittelbare oder mittelbare Wirkung von
      21.1. Kriegsereignissen jeder Art, mit oder ohne Kriegserklärung, einschließlich aller
              Gewalthandlungen von Staaten und aller Gewalthandlungen politischer oder
              terroristischer Organisationen;
      21.2. inneren Unruhen, Bürgerkrieg, Revolution, Rebellion, Aufruhr, Aufstand;
      21.3. allen mit den genannten Ereignissen (Punkte 17.1. und 17.2.) verbundenen militärischen
              oder behördlichen Maßnahmen;
      21.4. Erdbeben oder anderen außergewöhnlichen Naturereignissen;
      21.5. Kernenergie, radioaktiven Isotopen oder ionisierender Strahlung.
22. Terrorakte
      Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind jegliche Art von Schäden, Verlusten, Kosten
      oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus oder im
      Zusammenhang stehen mit jeglicher Art von Terrorakten.
      Terrorakte sind jegliche Handlungen von Personen oder Personengruppen zur Erreichung
      politischer, ethnischer, religiöser, ideologischer oder ähnlicher Ziele, die geeignet sind, Angst
      oder Schrecken in der Bevölkerung oder Teilen der Bevölkerung zu verbreiten und dadurch auf
      eine Regierung oder staatliche Einrichtung Einfluss zu nehmen.
      Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind auch jegliche Art von Schäden, Verlusten,
      Kosten oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus
      oder im Zusammenhang stehen mit Handlungen, die zur Eindämmung, Vorbeugung oder
      Unterdrückung von Terrorakten ergriffen werden oder sich in irgendeiner Weise darauf
      beziehen.
Zu Punkt 21 gilt: Ist der Versicherungsnehmer Unternehmer im Sinne des Konsumentenschutz-
gesetzes, so hat er nachzuweisen, dass der Schaden mit den in den Punkten 21.1. bis 21.5.
genannten Ereignissen oder deren Folgezuständen weder unmittelbar noch mittelbar im
Zusammenhang steht.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
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                                                 Artikel 3
                                      Versicherte Sachen und Kosten

1.    Versicherte Sachen
      1.1. Versichert sind die in der Polizze bezeichneten Sachen, die im Eigentum des
            Versicherungsnehmers stehen, ihm unter Eigentumsvorbehalt verkauft und übergeben
            oder ihm verpfändet wurden.
      1.2. Fremde Sachen sind nur aufgrund eigener Vereinbarung und nur, soweit nicht aus einem
            anderen Versicherungsvertrag Entschädigung erlangt werden kann, versichert.
            Bei der Versicherung fremder Sachen ist für den Versicherungswert das Interesse des
            Eigentümers maßgebend, soweit nichts anderes vereinbart ist.

2.    Versicherte Kosten
      2.1. Versichert sind Kosten für Maßnahmen, auch für erfolglose, die der
            Versicherungsnehmer bei einem Schadensereignis zur Abwendung oder Minderung des
            Schadens für notwendig halten durfte.
            Der Ersatz dieser Kosten und die Entschädigung für die versicherten Sachen betragen
            zusammen höchstens die Versicherungssumme; dies gilt jedoch nicht, soweit
            Maßnahmen auf Weisung des Versicherers erfolgt sind.
      2.2. Nur bei der Versicherung von Gebäuden sind versichert:
            2.2.1. Auftaukosten; das sind Kosten für das Auftauen von versicherten Rohren auch
                   ohne Schadensfall;
            2.2.2. Suchkosten, das sind Aufwendungen zur Auffindung der Schadensstelle an den
                   versicherten Rohren anlässlich eines ersatzpflichtigen Rohrgebrechens.
      2.3. Nur aufgrund eigener Vereinbarung sind versichert:
            2.3.1. Bewegungs- und Schutzkosten, das sind Kosten, die dadurch entstehen, dass
                   zum Zweck der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung versicherter Sachen
                   andere Sachen bewegt, verändert oder geschützt werden müssen; insbesondere
                   sind das Kosten für De- und Remontage von Maschinen oder Einrichtungen sowie
                   für Durchbruch, Abriss oder Wiederaufbau von Gebäudeteilen.
            2.3.2. Abbruch- und Aufräumkosten, das sind Kosten für Tätigkeiten am
                   Versicherungsort und soweit sie versicherte Sachen betreffen, und zwar für den
                   nötigen Abbruch stehengebliebener, vom Schaden betroffener Teile sowie für das
                   Aufräumen einschließlich Sortieren der Reste und Abfälle. Darunter fallen nicht
                   Entsorgungskosten nach Punkt 2.3.3.
            2.3.3. Entsorgungskosten, das sind Kosten für Untersuchung, Abfuhr, Behandlung und
                   Deponierung vom Schaden betroffener versicherter Sachen.
      2.4. Soweit nichts anderes vereinbart ist, sind nicht versichert:
            2.4.1. Kosten, die durch Gesundheitsschäden bei Erfüllung der Rettungspflicht verursacht
                   werden;
            2.4.2. Kosten für Leistungen der im öffentlichen Interesse oder auf behördliche
                   Anordnung tätig gewordenen Feuerwehren und anderen Verpflichteten.


                                                 Artikel 4
                                    Örtliche Geltung der Versicherung

Bewegliche Sachen sind – soweit nichts anderes vereinbart ist – nur an dem in der Polizze
bezeichneten Versicherungsort (Risikoort) versichert. Werden sie von dort entfernt, ruht der
Versicherungsschutz.
Erfolgt die Entfernung auf Dauer, so erlischt für diese Sachen der Versicherungsschutz.


                                             Artikel 5
                  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall


                                                                                               Seite 52 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:

1.    Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, dass die versicherten Sachen, insbesondere die
      wasserführenden Rohrleitungen, Armaturen und angeschlossenen Einrichtungen, sorgfältig
      gewartet und instand gehalten werden.
2.    Werden die versicherten Baulichkeiten länger als 72 Stunden von allen Personen verlassen,
      sind während der Dauer des Unbewohntseins die wasserführenden Leitungen (Haupthahn)
      abgesperrt zu halten.
      Eine fallweise Begehung der Baulichkeiten (z. B. Begehen bloß zum Gießen von Blumen,
      Füttern von Haustieren, Durchführen von Reparaturarbeiten etc.) genügt nicht.
      Während der Heizperiode (Anfang November bis Ende März) sind zusätzlich sämtliche
      wasserführenden Leitungen und Anlagen zu entleeren, sofern die Heizung nicht durchgehend in
      Betrieb gehalten wird.
      Die Zuleitungen zu wasserführenden Schutzeinrichtungen (z. B. Sprinkleranlagen,
      Wasseranschlüsse für die Feuerwehr) und in Betrieb gehaltene Heizanlagen müssen nicht
      abgesperrt werden; es sind jedoch wirksame Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen.
      Leitungswasserführende Rohre außerhalb des Gebäudes müssen vorschriftsmäßig und
      frostsicher unter der Erdoberfläche verlegt sein oder während der Frostperiode entleert werden.
3.    Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, einem entsprechend legitimierten Beauftragten
      des Versicherers den Zutritt zu den versicherten Anlagen zu gestatten.


                                             Artikel 6
                     Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:
1.    Schadensmeldung
      1.1. Jeder Schaden ist unverzüglich ab Kenntnis, spätestens binnen dreier Tage, dem
            Versicherer zu melden. Durch die Absendung der Meldung wird die Frist gewahrt.
      1.2. Der Versicherungsnehmer hat bei Eintritt eines Versicherungsfalles das Schadensbild bis
            zu einer Besichtigung durch einen Beauftragten des Versicherers unverändert bestehen
            zu lassen, es sei denn, dass
            - die Sicherheit oder der Fortgang der Arbeiten Eingriffe erfordern,
            - die Maßnahmen im öffentlichen Interesse geboten waren,
            - der Versicherer auf eine Besichtigung ausdrücklich verzichtet,
            - die Besichtigung innerhalb von acht Tagen seit Eingang der Schadensanzeige beim
                Versicherer nicht stattgefunden hat.
      1.3. Die bei der Reparatur nicht mehr verwendeten, beschädigten bzw. ausgewechselten
            Teile sind dem Versicherer zur Besichtigung zur Verfügung zu stellen.
      1.4. Der Versicherungsnehmer muss auf Verlangen innerhalb einer angemessenen Frist, die
            mindestens zwei Wochen betragen muss, ein von ihm unterschriebenes Verzeichnis der
            am Schadenstag vorhandenen, der vom Schaden betroffenen Sachen, und zwar nach
            Möglichkeit unter Angabe ihres Wertes unmittelbar vor dem Schadensfall, auf seine
            Kosten vorlegen.
      1.5. Alle Angaben im Zuge der Schadenserhebung sind richtig und vollständig zu machen.
      1.6. Der Versicherungsnehmer hat die zur Wiedererlangung geeigneten Maßnahmen zu
            treffen.
2.    Schadensaufklärung
      2.1. Dem Versicherer ist nach Möglichkeit jede Untersuchung über die Ursache und Höhe des
            Schadens und über den Umfang seiner Entschädigungsleistung zu gestatten.
      2.2. Bei der Schadensermittlung ist unterstützend mitzuwirken, auf Verlangen sind dem
            Versicherer entsprechende Unterlagen zur Verfügung zu stellen und jede dienliche
            Auskunft auf Verlangen zu Protokoll zu geben. Die Kosten dafür trägt der
            Versicherungsnehmer.
3.    Unterstützung bei Regress

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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      3.1.   Der Versicherungsnehmer hat den Versicherer im Zusammenhang mit allfälligen
             Regressen und den damit in Zusammenhang stehenden Bemühungen zu unterstützen;
             insbesondere auf Anfrage alle zweckdienlichen Informationen zu erteilen und Unterlagen
             zur Verfügung zu stellen.


                                                  Artikel 7
                                             Versicherungswert

Abweichend von Artikel 5 ABS gilt vereinbart:
1.   Der Versicherungswert von Gebäuden ist der Neuwert.
     Als Neuwert eines Gebäudes gelten die ortsüblichen Kosten seiner Neuherstellung
     einschließlich der Konstruktions- und Planungskosten.
2.   Der Versicherungswert von Gebrauchsgegenständen und Betriebseinrichtungen ist der
     Neuwert.
     Als Neuwert gelten die Kosten für die Wiederbeschaffung von neuen Sachen gleicher Art und
     Güte.


                                                 Artikel 8
                                               Entschädigung

1.    Allgemeine Bestimmungen zur Entschädigung
      1.1. Für Gebäude, Gebrauchsgegenstände und Betriebseinrichtungen (gemäß Artikel 7,
           Punkte 1 und 2);
           1.1.1. wird bei Zerstörung der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses ersetzt;
           1.1.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts
                  des Schadensereignisses (Neuwertschaden), höchstens jedoch der
                  Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses, ersetzt.
           1.1.3. War der Zeitwert der vom Schaden betroffenen Sache unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses kleiner als 40 % des Neuwerts, wird höchstens der Zeitwert
                  ersetzt.
                  Der Zeitwert wird aus dem Neuwert durch Abzug eines dem Zustand der Sache,
                  insbesondere ihres Alters und ihrer Abnützung entsprechenden Betrags ermittelt.
           1.1.4. War die vom Schaden betroffene Sache unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses dauernd entwertet, wird höchstens der Verkehrswert ersetzt.
                  Der Verkehrswert ist der erzielbare Verkaufspreis, wobei bei Gebäuden der Wert
                  des Grundstücks außer Ansatz bleibt.
                  Ein Gebäude ist insbesondere dann dauernd entwertet, wenn es zum Abbruch
                  bestimmt oder allgemein oder für seinen Betriebszweck nicht mehr verwendbar ist.
                  Gebrauchsgegenstände und Betriebseinrichtungen sind insbesondere dann
                  dauernd entwertet, wenn sie dauernd aus dem Betrieb ausgeschieden oder
                  allgemein oder für ihren Betriebszweck nicht mehr verwendbar sind.
      1.2. Für Waren und Vorräte (gemäß Artikel 5, Punkt 3 ABS)
           1.2.1. wird bei Zerstörung der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
                  Schadensereignisses ersetzt;
           1.2.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts
                  des Schadensereignisses, höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar
                  vor Eintritt des Schadensereignisses, ersetzt.
           1.2.3. War der erzielbare Verkaufspreis abzüglich der ersparten Kosten unmittelbar vor
                  Eintritt des Schadensereignisses niedriger als die Kosten der Wiederherstellung
                  oder Wiederbeschaffung, wird höchstens dieser niedrigere Wert ersetzt.
      1.3. Für Datenträger etc. (gemäß Artikel 5, Punkt 5 ABS)
           werden die Kosten der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung ersetzt, soweit die
           Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung notwendig ist und innerhalb vonzwei Jahren


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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          ab dem Eintritt des Schadensereignisses tatsächlich erfolgt; andernfalls wird nur der
          Materialwert ersetzt.
     1.4. Für Sachen von historischem oder künstlerischem Wert, bewegliche Sachen, die
          gewerbsmäßig verliehen werden und sonstige bewegliche Sachen (gemäß Artikel 5,
          Punkt 2 ABS)
          1.4.1. wird bei Zerstörung der Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des
                 Schadensereignisses ersetzt;
          1.4.2. werden bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts
                 des Schadensereignisses, höchstens jedoch der Versicherungswert unmittelbar
                 vor Eintritt des Schadensereignisses, ersetzt.
     1.5. Für versicherte Kosten (Artikel 3, Punkt 2) werden die tatsächlich anfallenden Kosten
          ersetzt.
     1.6. Wird durch die Reparatur einer Sache ihr Versicherungswert gegenüber ihrem
          Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses erhöht, werden die
          Reparaturkosten um den Betrag der Werterhöhung gekürzt.
     1.7. Der Wert verbliebener Reste wird jedenfalls angerechnet; behördliche Beschränkungen
          der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung werden bei der Bewertung der Reste
          nicht berücksichtigt.
     1.8. Bei zusammengehörigen Einzelsachen wird die allfällige Entwertung, welche die
          unbeschädigt gebliebenen Einzelsachen durch die Beschädigung oder Zerstörung der
          anderen erleiden, nicht berücksichtigt.
2.   Besondere Bestimmungen zur Entschädigung
     2.1. Bei Tapeten, Malereien sowie bei Wand- und Bodenbelägen aus textilen Materialien
          oder Kunststoff wird höchstens der Zeitwert ersetzt.
     2.2. Bei der Behebung eines Bruchschadens an wasserführenden Rohrleitungen (Artikel 1,
          Punkt 2.2.) werden die Kosten für das Sanieren eines höchstens 2 m langen Rohrstücks
          einschließlich der dafür notwendigen Nebenarbeiten ersetzt. Wird dieses Ausmaß
          überschritten, werden die Kosten (einschließlich der Kosten für Nebenarbeiten)
          verhältnismäßig gekürzt.
     2.3. Ein persönlicher Liebhaberwert wird bei Ermittlung der Entschädigung nicht
          berücksichtigt.


                                             Artikel 9
                              Unterversicherung; Bruchteilversicherung

1.   Gemäß Artikel 8 ermittelte Entschädigungen werden bei Vorliegen einer Unterversicherung
     nach den Bestimmungen der ABS gekürzt; dies gilt nicht, wenn Versicherung auf „Erstes Risiko“
     vereinbart ist.
2.   Wird als Versicherungssumme nur ein Bruchteil der in der Polizze angeführten Vollwertsumme
     vereinbart (Bruchteilversicherung), gilt:
     2.1. die Bruchteilversicherungssumme ist die Grenze der Entschädigung;
     2.2. als Versicherungssumme im Sinne des Artikels 8 Absatz (2) ABS gilt die der
           Bruchteilversicherungssumme zugrundeliegende Vollwertsumme.


                                          Artikel 10
           Zahlung der Entschädigung; Zinsen, Wiederherstellung, Wiederbeschaffung

1.   Zahlung der Entschädigung
     Der Versicherungsnehmer hat vorerst nur Anspruch:
     1.1. Bei Gebäuden
           1.1.1. bei Zerstörung auf Ersatz des Zeitwerts, höchstens jedoch des Verkehrswertes;
           1.1.2. bei Beschädigung auf Ersatz des Zeitwertschadens, höchstens jedoch des
                  Verkehrswertschadens.
     1.2. Bei Gebrauchsgegenständen und Betriebseinrichtungen
           1.2.1. bei Zerstörung auf Ersatz des Zeitwerts;

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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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              1.2.2. bei Beschädigung auf Ersatz des Zeitwertschadens.
      1.3.    Der Zeitwertschaden verhält sich zum Neuwertschaden wie der Zeitwert zum Neuwert.
              Der Verkehrswertschaden verhält sich zum Neuwertschaden wie der Verkehrswert zum
              Neuwert.
      1.4. Hinsichtlich der Fälligkeit der Entschädigung gilt § 11 VersVG nach Maßgabe des Artikels
              11 ABS in der jeweiligen gültigen Fassung. Der Zinssatz beträgt vier Prozent pro Jahr.
              Die Zinsen werden zusammen mit der Entschädigung fällig.
      1.5. Die Anwendbarkeit des § 94 VersVG ist ausgeschlossen.
2.    Wiederherstellung, Wiederbeschaffung
      Den Anspruch auf den die Zahlung gemäß Punkt 1 übersteigenden Teil der Entschädigung
      erwirbt der Versicherungsnehmer erst dann und nur insoweit, als folgende Voraussetzungen
      erfüllt sind:
      2.1. Es ist gesichert, dass die Entschädigung zur Gänze zur Wiederherstellung bzw.
              Wiederbeschaffung verwendet wird.
              Sachen, die vor dem Eintritt des Schadensereignisses bereits hergestellt, angeschafft
              oder bestellt waren, oder sich in Herstellung befanden, gelten nicht als wiederhergestellt
              bzw. wiederbeschafft.
      2.2. Die Wiederherstellung eines Gebäudes erfolgt an der bisherigen Stelle.
              Ist die Wiederherstellung an dieser Stelle behördlich verboten, so genügt die
              Wiederherstellung an anderer Stelle innerhalb Österreichs.
      2.3. Die wiederhergestellten bzw. wiederbeschafften Sachen dienen dem gleichen Betriebs-
              bzw. Verwendungszweck.
      2.4. Die Wiederherstellung bzw. Wiederbeschaffung erfolgt innerhalb von drei Jahren ab dem
              Eintritt des Schadensereignisses.
      2.5. Der über die Zahlung gemäß Punkt 1 hinausgehende Teil der Entschädigung ist ab zwei
              Wochen nach dem Zeitpunkt zu verzinsen, in dem der Versicherungsnehmer die
              Sicherstellung der Wiederherstellung oder die Wiederbeschaffung versicherter Sachen
              gemäß den Punkten 2.1. bis 2.4. gegenüber dem Versicherer nachgewiesen hat und die
              Fälligkeit gemäß § 11 VersVG eingetreten ist.
      2.6. Der Zinssatz beträgt vier Prozent pro Jahr. Die Zinsen werden zusammen mit der
              Entschädigung fällig.
      2.7. Die Anwendbarkeit des § 94 VersVG ist ausgeschlossen.


                                               Artikel 11
                                        Sachverständigenverfahren

Für das Sachverständigenverfahren wird ergänzend zu den Bestimmungen der ABS vereinbart:
1.    Die Feststellung der beiden Sachverständigen muss auch den Versicherungswert der vom
      Schaden betroffenen Sachen unmittelbar vor Eintritt des Schadensereignisses sowie den Wert
      der Reste enthalten.
2.    Auf Verlangen eines Vertragspartners muss auch eine Feststellung des Versicherungswertes
      der versicherten, vom Schaden nicht betroffenen Sachen erfolgen.


                                             Artikel 12
                        Regress; Versicherungssumme nach dem Schadensfall

1.    Soweit der Versicherer dem Versicherungsnehmer oder Versicherten den Schaden ersetzt,
      gehen allfällige Schadensersatzansprüche des Versicherungsnehmers oder Versicherten gegen
      Dritte auf den Versicherer über.
      Wenn sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen einen Wohnungsmieter oder
      Wohnungseigentümer des versicherten Wohngebäudes oder einen Hausangestellten des
      Wohnungsmieters oder Wohnungseigentümers richtet, verzichtet der Versicherer auf seinen
      Regressanspruch, soweit der Mieter oder Wohnungseigentümer die Prämie für das versicherte
      Wohngebäude zum Zeitpunkt des Schadensfalles ganz oder teilweise getragen und der


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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       Regresspflichtige den Schaden weder vorsätzlich noch grobfahrlässig im Sinne des § 61
       VersVG herbeigeführt hat.
2.     Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird die Versicherungssumme nicht dadurch vermindert,
       dass eine Entschädigung gezahlt wurde.


                                                Artikel 13
                               Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles

1.     Nach dem Eintritt des Schadensfalles ist jeder Teil unbeschadet anderer Rechtsfolgen
       berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen, wenn der andere Teil eine ihm im
       Zusammenhang mit dem Schadensfall gesetzlich oder vertraglich auferlegte Pflicht verletzt hat.
       Insbesondere kann der Versicherungsnehmer kündigen, wenn der Versicherer die
       Anerkennung eines begründeten Entschädigungsanspruchs ganz oder teilweise verzögert hat,
       und der Versicherer kündigen, wenn der Versicherungsnehmer den Eintritt oder den Umfang
       des Schadens durch sein Verhalten vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinflusst oder bei der
       Ermittlung der Entschädigung eine unwahre Angabe gemacht oder einen für die Ermittlung
       erheblichen Umstand verschwiegen hat.
2.     Jeder Teil ist berechtigt, unabhängig vom Vorliegen der Verletzung einer gesetzlichen oder
       vertraglichen Pflicht durch den anderen Teil, das Versicherungsverhältnis nach Eintritt eines
       Schadensfalles zu kündigen, wenn
       - die für diesen Schadensfall zu leistende Entschädigung einen Betrag von EUR 5.000,– bzw.
         EUR 500,– bei Verbraucherverträgen im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes übersteigt
         oder
       - in der jeweiligen Versicherungsperiode insgesamt bereits zwei Schadensfälle eingetreten sind
         und die dafür insgesamt zu leistende Entschädigung eine Jahresprämie übersteigt.
3.     Die Kündigung ist nur bis zum Ablauf eines Monats seit dem Abschluss der Verhandlungen
       über die Entschädigung zulässig. Wenn die Verletzung einer gesetzlichen oder vertraglichen
       Pflicht durch den anderen Teil jedoch erst später bekannt wurde, ist die Kündigung auch noch
       innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung zulässig. Der Versicherer hat eine
       Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten. Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen
       späteren Zeitpunkt als den Schluss der laufenden Versicherungsperiode kündigen.
4.     Hat der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
       verantwortlichen Personen einen Entschädigungsanspruch arglistig erhoben, kann der
       Versicherer innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung das Versicherungsverhältnis mit
       sofortiger Wirkung kündigen.


                                                   Artikel 14
                                                Sanktionsklausel

Es besteht – unbeschadet der übrigen Vertragsbestimmungen – Versicherungsschutz nur, soweit und
solange dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder
Finanzsanktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Republik Österreich
entgegenstehen.
Dies gilt auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinten
Nationen, der Vereinigten Staaten von Amerika oder anderer Länder, soweit dem nicht europäische
oder österreichische Rechtsvorschriften entgegenstehen.


ANHANG
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz 1958 (VersVG – BGBl. Nr. 2/1959 idF. BGBl. I Nr. 17/2018)

VersVG
§ 6.
(1)   Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfalles
      dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll,


                                                                                                 Seite 57 von 109

                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist.
     Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis
     erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine
     unverschuldete anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf
     die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.
(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
     zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
     Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie
     zurückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die
     keinen Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein,
     wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.
(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr oder
     der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwendbarkeit
     des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen,
     wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalles oder soweit sie keinen Einfluss
     auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
     des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht
     ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit
     nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung
     solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam
     sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des
     Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung
     Einfluss gehabt hat.
(4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
     sein soll, ist unwirksam.
(5) Der Versicherer kann aus einer fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
     wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen ausgefolgt worden sind oder ihm
     eine andere Urkunde ausgefolgt worden ist, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
§ 11.
(1)   Geldleistungen des Versicherers sind mit Beendigung der zur Feststellung des Versicherungsfalles und des
      Umfanges der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen fällig.
(2)   Sind diese Erhebungen bis zum Ablauf eines Monates seit der Anzeige des Versicherungsfalles nicht
      beendet, so kann der Versicherungsnehmer in Anrechnung auf die Gesamtforderung Abschlagszahlungen
      in der Höhe des Betrages verlangen, den der Versicherer nach Lage der Sache mindestens zu zahlen hat.
(3)   Der Lauf der Frist ist gehemmt, solange die Beendigung der Erhebungen infolge eines Verschuldens des
      Versicherungsnehmers gehindert ist.
(4)   Eine Vereinbarung, durch welche der Versicherer von der Verpflichtung, Verzugszinsen zu zahlen, befreit
      wird, ist unwirksam.
§ 61.
Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall
vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeiführt.
§ 67.
(1)   Steht dem Versicherungsnehmer ein Schadenersatzanspruch gegen einen Dritten zu, so geht der Anspruch
      auf den Versicherer über, soweit dieser dem Versicherungsnehmer den Schaden ersetzt. Der Übergang
      kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden. Gibt der
      Versicherungsnehmer seinen Anspruch gegen den Dritten oder ein zur Sicherung des Anspruches
      dienendes Recht auf, so wird der Versicherer von seiner Ersatzpflicht insoweit frei, als er aus dem Anspruch
      oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.

(2)   Richtet sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen einen mit ihm in häuslicher
      Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen, so ist der Übergang ausgeschlossen; der Anspruch geht
      jedoch über, wenn der Angehörige den Schaden vorsätzlich verursacht hat.


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                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1026K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE LEITUNGSWASSERVERSICHERUNG
        Deckungsvariante Plus

- ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
- SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Versicherungssumme
Die Leistung des Versicherers ist mit der in der Polizze ausgewiesenen Versicherungssumme
begrenzt.


SPEZIELLE DECKUNGSVERBESSERUNGEN zur Leitungswasserversicherung

Versicherte Sachen (zusätzlich zur Grunddeckung gemäß Klausel 1018K):

Kfz in Gebäuden
Eigene Kraftfahrzeuge, Kfz-Anhänger und Boote des Versicherungsnehmers und der mitversicherten
Personen (analog mitversicherte Personen in der Haushaltsversicherung) in Gebäuden (Garagen) auf
dem in der Polizze angeführten Versicherungsort sind gegen Schäden durch Leitungswasser gemäß
Artikel 1 AWB zum Zeitwert versichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 30.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Diese Erweiterung gilt subsidiär auch für Leasing- und Dienstfahrzeuge.
Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung eine Entschädigung verlangt
werden kann.

Versicherte Kosten:

Nebenkosten
In Ergänzung des Artikel 3, Punkt 2 AWB sind Bewegungs- und Schutzkosten, Abbruch- und
Aufräumkosten und Entsorgungskosten insgesamt mit der in der Polizze dokumentierten Summe
mitversichert und gilt zusätzlich zu der Gebäudeversicherungssumme.

Weiter sind im Rahmen dieser Summe auch mitversichert:

Mehrkosten durch Behandlung von gefährlichem Abfall und/oder Problemstoffen im Sinne des
Abfallwirtschaftsgesetzes BGBl. 325/90 in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen
Fassung und/oder von kontaminiertem Erdreich sind, soweit sie im Rahmen versicherter
Aufräumungskosten keine Deckung finden, mitversichert.
Unter „Behandlung“ sind alle Maßnahmen zu verstehen, welche dazu dienen, gefährlichen Abfall,
Problemstoffe und/oder kontaminiertes Erdreich ohne feste Rückstände zu beseitigen, zu verwerten
oder deponiefähig zu machen.
Der gefährliche Abfall, die Problemstoffe und/oder das kontaminierte Erdreich müssen am
Versicherungsort im Zusammenhang mit einem ersatzpflichtigen Schadensereignis anfallen und
Sachen betreffen, die im Eigentum des Versicherungsnehmers stehen, ausgenommen jedoch
gewerblichen Zwecken dienende Gebäude, Einrichtungen, Waren und Vorräte.
Unter „kontaminiertem Erdreich“ ist solches zu verstehen, dessen geordnete Erfassung, Sicherung
und/oder Behandlung wegen seiner Verbindung mit anderen Sachen (ausgenommen radioaktiven
Sachen) aufgrund des Abfallwirtschaftsgesetzes BGBl. 325/90 und/oder des Wasserrechtsgesetzes
1959, jeweils in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung, geboten ist.
Entstehen Kosten für die Behandlung von Erdreich oder von versicherten Sachen, die bereits vor
Eintritt des Versicherungsfalles kontaminiert waren (Altlasten), werden nur jene Kosten ersetzt, die
den für eine Beseitigung der bestehenden Kontamination erforderlichen Betrag übersteigen, und zwar


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              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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ohne Rücksicht darauf, ob und wann dieser Betrag ohne den Versicherungsfall aufgewendet worden
wäre.
Bei verschiedenen, gesetzlich zulässigen Möglichkeiten der Behandlung beschränkt sich die Haftung
des Versicherers auf die kostengünstigste Abwicklung.
Die Kosten für die Behandlung von nicht versicherten Sachen, z. B. Wasser (inkl. Grundwasser) und
Luft, werden nicht ersetzt, auch dann nicht, wenn sie mit versicherten Sachen vermischt werden.

Mehrkosten für Ersatzräumlichkeiten
Wird das versicherte Gebäude durch ein ersatzpflichtiges Schadensereignis gemäß Artikel 1 AWB so
beschädigt, dass die Beschränkung auf allenfalls benutzbar gebliebene Räumlichkeiten nicht
zugemutet werden kann, so werden die nachweislich aufgewendeten Kosten abzüglich der ersparten
Miete für
-      Hotelzimmer,
-      Zimmer in einer Pension oder
-      einer Ersatzunterkunft
jeweils ohne Verpflegung ersetzt.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall pro Monat auf „Erstes Risiko“ begrenzt,
maximiert mit EUR 10.000,– .
Die Entschädigung wird nur für die Dauer der tatsächlichen Unbenutzbarkeit der Wohnung, längstens
jedoch bis zum Ablauf von zwölf Monaten, nach dem Eintritt des Schadensfalles gewährt.
Die Entschädigung wird nur insoweit geleistet, als der Benützer die Wiederinstandsetzung der Räume
nicht schuldhaft verzögert.
Besteht für das versicherte Risiko auch eine Haushaltversicherung, kann diese Deckung nur einmal in
Anspruch genommen werden.

Kosten für Zwischenlagerung
Nach einem versicherten Schadensereignis gemäß Artikel 1 AWB sind die notwendigen Kosten für die
einmalige Zwischenlagerung der versicherten Sachen in externen Lagerräumlichkeiten innerhalb
Österreichs bis 20 % der Gebäudeversicherungssumme für max. zwölf Monate mitversichert.
Andere Versicherungen gehen diesen Haftungserweiterungen vor.

Mehrkosten bei baulichen und technischen Verbesserungen nach behördlichen Auflagen
Ergänzend zu Artikel 3, Punkt 2 AWB sind Mehrkosten für bauliche Verbesserungen nach einem
Leitungswasserschaden bis zu der in der Polizze dokumentierten Summe auf „Erstes Risiko“
mitversichert, wenn aufgrund geänderter gesetzlicher, baubehördlicher, feuerpolizeilicher oder
technischer Vorschriften Anlagenteile gänzlich oder teilweise erneuert oder zusätzlich hergestellt
werden müssen. Die Ersatzleistung für derartige Mehrkosten ist jedoch ausschließlich auf die vom
Schaden betroffenen Gebäudeteile beschränkt.

Kosten durch Wasserverlust
In Abänderung von Artikel 2, Punkt 13 AWB sind Kosten durch Wassermehrverbrauch (inkl.
Abwassergebühren) nach einem ersatzpflichtigen Leitungswasserschaden mitversichert, wobei der
durchschnittliche Wasserverbrauch der letzten zwölf Monate als Basis dient.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 4.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Schadensuchkosten
In Erweiterung des Artikels 3, Punkt 2 AWB ersetzt der Versicherer Schadensuchkosten auch ohne
Vorliegen eines Rohrgebrechens.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 2.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Kosten bis zur Schadensfeststellung
Wird bei einem Wasser- bzw. Feuchtigkeitsschaden erst im Zuge der Reparatur bekannt, dass es sich
um kein gedecktes Schadensereignis handelt, sind die anfallenden Aufwendungen bis zu dieser
Feststellung als mitversichert.
Die Kosten für Reparatur, Entfeuchtung etc. sind mit EUR 500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“
begrenzt.


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Kosten für Rohrreinigung
Im Zuge einer Verstopfung werden die Kosten für Rohrreinigungen der Ableitungsrohre innerhalb des
versicherten Gebäudes vergütet.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

In Ergänzung der „Allgemeinen Leitungswasser-Bedingungen“ (AWB) sind obligatorisch
mitversichert:

Versicherte Rohre und Sachen
In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1 AWB ist auch der Wasseraustritt aus Mischwasserkanälen und
Brauchwasserleitungen sowie von Gainzen im Gebäude mitversichert.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 3 AWB sind Schäden an Zu- und Ableitungsrohren (auch Misch-
und Brauchwasserkanäle) außerhalb des Gebäudes auf dem in der Polizze bezeichneten Grundstück
mitversichert.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 3 AWB sind Schäden an Zu- und Ableitungsrohren (auch Misch-
und Brauchwasserkanäle) außerhalb des versicherten Grundstücks mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 10.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 4 AWB sind auch Schäden an den an die Leitungen
angeschlossen Einrichtungen oder Armaturen mitversichert, soweit deren Erneuerung oder Reparatur
im Zuge der Behebung eines versicherten Rohrbruchs notwendig ist.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 6 AWB sind auch Fußboden- und Wand- oder Deckenheizungen
sowie -kühlungen mitversichert.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 7 AWB sind auch Solaranlagen und Photovoltaikanlagen am
Gebäude mitversichert.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 8 AWB sind auch wasserführende Klimaanlagen im Gebäude
mitversichert.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 10 AWB sind auch Schäden durch Austreten von Wasser aus
Schwimmbecken im Gebäude mitversichert.

In Erweiterung von Artikel 1, Punkt 1 AWB sind auch (reine) Regenwasserableitungsrohre
INNERHALB des Gebäudes mitversichert.

Mitversicherung von Korrosion, Verstopfung und Dichtungsschäden
In Abänderung von Artikel 2, Punkt 2 AWB sind Bruchschäden an den versicherten Rohrleitungen
ohne Rücksicht auf die Entstehungsursache versichert (auch gegen Schäden durch Korrosion,
Verschleiß oder Abnützung).

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 12 AWB sind die Kosten für die Behebung von Verstopfungen der
Ableitungsrohre innerhalb des versicherten Gebäudes mitversichert.

In Abänderung von Artikel 2, Punkt 17 AWB sind die Kosten für die Behebung von
Dichtungsschäden (auch Dichtheitsschäden) an Zu- und Ableitungsrohren, nicht jedoch an
angeschlossenen Einrichtungen und Armaturen, innerhalb des versicherten Gebäudes mitversichert.

Mitversicherung von Reinigungs- und Planschwasser
In Abänderung von Artikel 2, Punkt 18 AWB sind auch Schäden durch Reinigungs- und
Planschwasser am Gebäude mitversichert.


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Mitversicherung von Kondenswasser
In Abänderung von Artikel 2, Punkt 19 AWB sind auch Schäden durch Austritt von Kondenswasser
aus Ableitungsrohren innerhalb des Gebäudes mitversichert.

Schäden durch Austreten von Wasser aus Aquarien und Wasserbetten
In Erweiterung von Artikel 1 AWB sind auch Schäden an versicherten Gebäudebestandteilen durch
das Austreten von Wasser aus Aquarien, Wasserbetten sowie elektrisch betriebenen
Wasserzimmerbrunnen und Wassersäulen mitversichert.

Rohrersatz
In Abänderung von Artikel 8, Punkt 2.2 AWB werden bei Schäden innerhalb des Gebäudes die Kosten
für das Einziehen neuer Rohre, die unmittelbar vom Schaden betroffenen sind, im notwendigen
Ausmaß ohne Begrenzung ersetzt.

Bei Schäden an Leitungen außerhalb des Gebäudes beträgt der Rohrersatz max. 15 m.
Werden nach einem Schadensfall Rohre mit einer Länge von mehr als 15 m eingezogen, so wird der
Schaden im Verhältnis von 15 m Rohr zur tatsächlich eingezogenen Rohrlänge ersetzt.

Tierbissschäden und Säurefraß
In Erweiterung der AWB sind Schäden durch Tierbiss und Säurefraß an den versicherten
Rohrleitungen mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 2.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Folgeschäden durch undichte Silikonverfugungen
Folgeschäden an Gebäudebestandteilen durch Austritt von Wasser durch undichte
Silikonverfugungen (an Badewannen, Brausetassen etc.) sind mitversichert.

Neuwertentschädigung von Malerei und Tapeten
In Abänderung von Artikel 8, Punkt 2.1 AWB wird bei Schäden an Tapeten, Malereien, textilen Wand-
und Bodenbelägen und solchen aus Kunststoff die Differenz zwischen Zeitwert und Neuwert ersetzt.

Muffenversatz – Lösen von Rohrverbindungen
In Abänderung von Artikel 2, Punkt 17 AWB gilt als Rohrbruch auch das Lösen von Rohrverbindungen
(Muffenversatz).
Die Ersatzleistung der Kosten für die Reparatur ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“
begrenzt.

Mitversicherung von Gasleitungsschäden
Versichert sind innerhalb des versicherten Gebäudes die Behebung von Schäden an Gasleitungen
einschließlich Nebenarbeiten bei Bruch und Undichtwerden der Gasrohre.
Ersetzt werden:
-     die Kosten für die Behebung des Bruchs der Gasrohre;
-     die Reparaturkosten bei undichten Gasrohren auf Basis des „Inliner-Verfahren“ oder ähnlicher
      Methode.
Der Rohrersatz und das Abdichten undichter Gasrohre ist insgesamt mit sechs Meter Länge begrenzt.
Werden nach einem Bruch Rohre mit einer Länge von mehr als sechs Meter eingezogen bzw. bei
Undichtheit mehr als sechs Meter abgedichtet, so werden nur die anteiligen Aufwenden für die
Behebung des Bruchschadens bzw. für das Abdichten jeweils samt Nebenarbeiten im Verhältnis vom
versicherten Höchstmaß zur tatsächlich eingezogenen bzw. abgedichteten Rohrlänge ersetzt.

Nicht versichert ist der Verlust von Gas.

Selbstbehalt in jedem Schadensfall: EUR 500,–.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– innerhalb eines Versicherungsjahres auf „Erstes Risiko“
begrenzt.


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Ventile, WC-Schalen und Siphons
In Abänderung von Artikel 2, Punkt 4 AWB ist die Erneuerung von Ventilen, WC-Schalen und Siphons,
auch ohne Vorliegen eines Rohrgebrechens, mitversichert, sofern dies erforderlich ist.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 4.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Mitversicherung von Regenabläufen nach Rinnenkessel
In Erweiterung von Artikel 1 AWB sind Schäden an Regenabläufen (nach Rinnenkessel), die im
obersten Geschoß in einen leitungswasserführenden Ablauf einmünden, mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.500,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

Deckung bei „grob fahrlässiger Herbeiführung“ des Versicherungsfalles (Schadens) in der
Gebäudeversicherung – Sparte Leitungswasser

Der Versicherer verzichtet bei grob fahrlässiger Herbeiführung des Versicherungsfalles (Schadens)
auf den Einwand der Leistungsfreiheit gemäß Artikel 10, Punkt 1 der „Allgemeinen Bedingungen für
die Sachversicherung“ (ABS).

Handlungen oder Unterlassungen, bei welchen der Schadenseintritt mit Wahrscheinlichkeit erwartet
werden musste, jedoch in Kauf genommen wurde, werden dem Vorsatz gleichgehalten und sind somit
vom Versicherungsschutz nicht umfasst.

Die Versicherungsleistung je grob fahrlässig herbeigeführten Schaden ist mit der vereinbarten
Gebäudeversicherungssumme begrenzt.

Davon unberührt bleiben sämtliche sonstige Einwände der Leistungsfreiheit des Versicherers,
insbesondere wegen Verletzungen der vereinbarten Sicherheitsvorschriften, Obliegenheiten und
Gefahrenerhöhungen.
Die Bestimmungen des § 67 Abs. 2 VersVG (Regressverzicht des Versicherers) erstrecken sich auch
auf alle am Risikoort (versicherte Wohnung) lebende Personen.

Neuwertentschädigung
In Ergänzung von Artikel 8, Punkt 1.1.3 AWB ist vereinbart, dass ständig gewartete und genutzte
Gebäude einen Zeitwert von mindestens 40 % haben und somit im Schadensfall – bei ausreichender
Versicherungssumme – volle Neuwertentschädigung zusteht. Im Schadensfall erfolgt daher unter der
Voraussetzung, dass Neuwertversicherung vereinbart ist und die Versicherungssumme dem
tatsächlichen Neuwert entspricht, die Entschädigung zum Neuwert.


1024K – MITVERSICHERUNG VON VERSTOPFUNGSSCHÄDEN DER ABLEITUNGSROHRE
       außerhalb des Gebäudes auf dem Grundstück

Die Kosten für die Behebung von Verstopfungen der Ableitungsrohre außerhalb des versicherten
Gebäudes auf dem Versicherungsgrundstück sind mitversichert.
Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.


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1010A – ALLGEMEINE UND ERGÄNZENDE ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE
         HAFTPFLICHTVERSICHERUNG (AHVB 2005 UND EHVB 2005 IN DER
         VERSION 2012) (FASSUNG 2018)

Analog den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich personenbezogene
Bezeichnungen auf in gleicher Weise auf alle Geschlechter.

Die „Allgemeinen Bedingungen für die Haftpflichtversicherung“ (AHVB) finden insoweit Anwendung, als in den
„Ergänzenden Allgemeinen Bedingungen für die Haftpflichtversicherung“ (EHVB) keine Sonderregelungen
getroffen werden. Bei den im Bedingungstext vorhandenen Hinweisen auf Bedingungsstellen heißt es unter
Weglassen der Jahreszahl einfach AHVB oder EHVB. Die zitierten Bestimmungen des VersVG sind im Anhang
abgedruckt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHVB)

Artikel 1    Was gilt als Versicherungsfall und was ist versichert?
Artikel 2    Was gilt bei Vergrößerung des versicherten Risikos?
Artikel 3    Wo gilt die Versicherung (örtlicher Geltungsbereich)?
Artikel 4    Wann gilt die Versicherung (zeitlicher Geltungsbereich)?
Artikel 5    Bis zu welcher Höhe und bis zu welchem Umfang leistet der Versicherer?
Artikel 6    Wie ist der Versicherungsschutz bei Sachschäden durch Umweltstörung geregelt?
Artikel 7    Was ist nicht versichert (Risikoausschlüsse)?
Artikel 8    Was ist vor bzw. nach Eintritt des Versicherungsfalles zu beachten (Obliegenheiten)?
             Wozu ist der Versicherer bevollmächtigt?
Artikel 9    Wann können Versicherungsansprüche abgetreten oder verpfändet werden?
Artikel 10   Wem steht die Ausübung der Rechte aus dem Versicherungsvertrag zu, wer hat die Pflichten aus
             dem Versicherungsvertrag zu erfüllen (Rechtsstellung der am Vertrag beteiligten Personen)?
Artikel 11   Was gilt als Versicherungsperiode; wann ist die Prämie zu bezahlen und wann beginnt der
             Versicherungsschutz? In welchen Fällen kommt es zur Prämienabrechnung?
Artikel 12   Wie lange läuft der Versicherungsvertrag? Wer kann nach Eintritt des Versicherungsfalles kündigen?
             Was gilt bei Wegfall des versicherten Risikos?
Artikel 13   Wo und wann können Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag gerichtlich geltend gemacht werden
             (Gerichtsstand und anzuwendendes Recht)?
Artikel 14   In welcher Form sind Erklärungen abzugeben?
Artikel 15   Sanktionsklausel

Ergänzende Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung (EHVB)

Abschnitt A: Allgemeine Regelungen für alle Betriebsrisiken

1.     Erweiterung des Versicherungsschutzes
2.     Produktehaftpflichtrisiko
3.     Bewusstes Zuwiderhandeln gegen Vorschriften
4.     Betriebsübernahme

Abschnitt B: Ergänzende Regelungen für spezielle Betriebs- und Nichtbetriebsrisiken

1.     Deckung reiner Vermögensschäden
2.     Anschlussbahnen und gemietete bahneigene Lagerplätze
3.     Baugewerbe und ähnliche Gewerbe
4.     Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten und ähnliche Betriebe
5.     Rauchfangkehrer
6.     Land- und forstwirtschaftliche Betriebe
7.     Fremdenbeherbergung
8.     Badeanstalten
9.     Ärzte, Dentisten, Tierärzte (Tierkliniken)
10.    Krankenanstalten, Heil- und Pflegeanstalten, Sanatorien, Genesungsheime, Altersheime u. dgl.
11.    Haus- und Grundbesitz
12.    Tierhaltung


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13.  Wasserfahrzeuge
14.  Vereine
15.  Feuer- und Wasserwehren
16.  Privathaftpflicht
17.  Erweiterte Privathaftpflicht
18.  Erziehungswesen
19.  Spezialschulen
20.  Speziallehrer
21.  Politische Gemeinden
22.  Kirchen, Kultusgemeinden
Anhang

Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHVB)
Artikel 1
Was gilt als Versicherungsfall und was ist versichert?

1.     Versicherungsfall
       1.1    Versicherungsfall ist ein Schadensereignis, das dem versicherten Risiko entspringt und aus
              welchem dem Versicherungsnehmer Schadensersatzverpflichtungen (Punkt 2.) erwachsen oder
              erwachsen könnten.
       1.2    Serienschaden
              Mehrere auf derselben Ursache beruhende Schadensereignisse gelten als ein Versicherungsfall.
              Ferner gelten als ein Versicherungsfall Schadensereignisse, die auf gleichartigen, in zeitlichem
              Zusammenhang stehenden Ursachen beruhen, wenn zwischen diesen Ursachen ein rechtlicher,
              wirtschaftlicher oder technischer Zusammenhang besteht.
2.     Versicherungsschutz
       2.1    Im Versicherungsfall übernimmt der Versicherer
              2.1.1 die Erfüllung von Schadensersatzverpflichtungen, die dem Versicherungsnehmer wegen
                      eines Personenschadens, eines Sachschadens oder eines Vermögensschadens, der auf
                      einen versicherten Personen- oder Sachschaden zurückzuführen ist, aufgrund gesetzlicher
                      Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts erwachsen (in der Folge kurz
                      „Schadensersatzverpflichtungen" genannt);
              2.1.2 die Kosten der Feststellung und der Abwehr einer von einem Dritten behaupteten
                      Schadensersatzverpflichtung im Rahmen des Artikel 5, Punkt 5.
       2.2    Schadensersatzverpflichtungen aus Verlust oder Abhandenkommen körperlicher Sachen sind nur
              dann versichert, wenn eine in den „Ergänzenden Allgemeinen Bedingungen für die
              Haftpflichtversicherung“ (EHVB) vorgesehene besondere Vereinbarung getroffen wurde. In
              derartigen Fällen finden die Bestimmungen über Sachschäden Anwendung.
       2.3    Personenschäden sind die Tötung, Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung von Menschen;
              Sachschäden sind die Beschädigung oder die Vernichtung von körperlichen Sachen.
              Verlust, Veränderung oder Nichtverfügbarkeit von Daten auf elektronischen Speichermedien gelten
              nicht als Sachschäden.


Artikel 2
Was gilt bei Vergrößerung des versicherten Risikos?

1.     Die Versicherung erstreckt sich auch auf Erhöhungen und betriebs- oder berufsbedingte Erweiterungen
       des versicherten Risikos.
2.     Wird eine Erhöhung des versicherten Risikos durch Änderung oder Neuschaffung von Rechtsnormen
       bewirkt, so kann der Versicherer innerhalb eines Jahres ab Inkrafttreten der Rechtsnormen mit
       eingeschriebenem Brief den Versicherungsvertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat kündigen.


Artikel 3
Wo gilt die Versicherung (örtlicher Geltungsbereich)?

1.     Der Versicherungsschutz bezieht sich auf in Österreich eingetretene Versicherungsfälle. Nicht versichert
       sind Schadensersatzansprüche aus Schäden, die nach US-Amerikanischem, Kanadischem oder
       Australischem Recht – bei welchem Gerichtsstand auch immer – klagsweise geltend gemacht werden.


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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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2.     Schadensersatzverpflichtungen (Regressverpflichtungen) gegenüber den österreichischen
       Sozialversicherungsträgern fallen jedoch auch dann unter Versicherungsschutz, wenn der
       Versicherungsfall im Ausland eingetreten ist.


Artikel 4
Wann gilt die Versicherung (Zeitlicher Geltungsbereich)?

1.     Die Versicherung erstreckt sich auf Versicherungsfälle, die während der Wirksamkeit des
       Versicherungsschutzes (Laufzeit des Versicherungsvertrages unter Beachtung der §§ 38 ff VersVG –
       siehe Anhang) eingetreten sind.
       Versicherungsfälle, die zwar während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes eingetreten sind, deren
       Ursache jedoch in die Zeit vor Abschluss des Versicherungsvertrages fällt, sind nur gedeckt, wenn dem
       Versicherungsnehmer oder dem Versicherten bis zum Abschluss des Versicherungsvertrages von der
       Ursache, die zu dem Versicherungsfall geführt hat, nichts bekannt war.
2.     Ein Serienschaden gilt als in dem Zeitpunkt eingetreten, in dem das erste Schadensereignis der Serie
       eingetreten ist, wobei der zum Zeitpunkt des ersten Schadensereignisses vereinbarte Umfang des
       Versicherungsschutzes maßgebend ist. Wenn der Versicherer das Versicherungsverhältnis gemäß Artikel
       12 kündigt oder bei Risikowegfall (Artikel 12, Punkt 4), besteht nicht nur für die während der Wirksamkeit
       des Versicherungsschutzes, sondern auch für die nach Beendigung des Vertrags eintretenden
       Schadensereignisse einer Serie Versicherungsschutz.
       Ist das erste Schadensereignis einer Serie vor Abschluss des Versicherungsvertrages eingetreten und war
       dem Versicherungsnehmer oder Versicherten vom Eintritt des Serienschadens nichts bekannt, dann gilt
       der Serienschaden mit dem ersten in die Wirksamkeit des Versicherungsschutzes fallenden
       Schadensereignis als eingetreten, sofern hiefür nicht anderweitig Versicherungsschutz besteht.
       Ist das erste Schadensereignis einer Serie während einer Unterbrechung des Versicherungsschutzes
       eingetreten und war dem Versicherungsnehmer oder Versicherten vom Eintritt des Serienschadens nichts
       bekannt, dann gilt der Serienschaden mit dem ersten in den Wiederbeginn des Versicherungsschutzes
       fallenden Schadensereignis als eingetreten.
3.     Bei einem Personenschaden gilt im Zweifel der Versicherungsfall mit der ersten nachprüfbaren
       Feststellung der Gesundheitsschädigung durch einen Arzt als eingetreten.


Artikel 5
Bis zu welcher Höhe und bis zu welchen Umfang leistet der Versicherer?

1.     Die Versicherungssumme stellt die Höchstleistung des Versicherers für einen Versicherungsfall im Sinne
       des
       Artikel 1, Punkt 1 dar, und zwar auch dann, wenn sich der Versicherungsschutz auf mehrere
       Schadensersatzpflichtige Personen erstreckt. Ist eine Pauschalversicherungssumme vereinbart, so gilt
       diese für Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden, die auf einen versicherten Personen-
       oder Sachschaden zurückzuführen sind, zusammen.
2.     Der Versicherer leistet für die innerhalb eines Versicherungsjahres eingetretenen Versicherungsfälle
       höchstens das Dreifache der jeweils maßgebenden Versicherungssumme.
3.     An einer Sicherheitsleistung oder Hinterlegung, die der Versicherungsnehmer kraft Gesetzes oder
       gerichtlicher Anordnung zur Deckung einer Schadensersatzverpflichtung vorzunehmen hat, beteiligt sich
       der Versicherer in demselben Umfang wie an der Ersatzleistung.
4.     Hat der Versicherungsnehmer Rentenzahlungen zu leisten und übersteigt der Kapitalwert der Rente die
       Versicherungssumme oder den nach Abzug etwaiger sonstiger Leistungen aus demselben
       Versicherungsfall noch verbleibenden Restbetrag der Versicherungssumme, so wird die zu leistende
       Rente nur im Verhältnis der Versicherungssumme bzw. ihres Restbetrags zum Kapitalwert der Rente
       erstattet. Der Kapitalwert der Rente wird zu diesem Zweck aufgrund der zum Zeitpunkt des
       Versicherungsfalles bestehenden Sterbetafel für Österreich der Bundesanstalt Statistik Austria und eines
       Zinsfußes von jährlich drei Prozent ermittelt.
5.     Rettungskosten; Kosten
       5.1     Die Versicherung umfasst den Ersatz von Rettungskosten.
       5.2     Die Versicherung umfasst ferner die den Umständen nach gebotenen gerichtlichen und
               außergerichtlichen Kosten der Feststellung und Abwehr einer von einem Dritten behaupteten
               Schadensersatzpflicht, und zwar auch dann, wenn sich der Anspruch als unberechtigt erweist.
       5.3     Die Versicherung umfasst weiters die Kosten der über Weisung des Versicherers (siehe Artikel 8,
               Punkt 1.5) geführten Verteidigung in einem Straf- oder Disziplinarverfahren.
       Kosten gemäß den Punkten 5.1 bis 5.3 und Zinsen werden auf die Versicherungssumme angerechnet.


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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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6.     Falls die vom Versicherer verlangte Erledigung einer Schadensersatzverpflichtung durch Anerkenntnis,
       Befriedigung oder Vergleich am Widerstand des Versicherungsnehmers scheitert und der Versicherer mit
       eingeschriebem Brief die Erklärung abgibt, seinen vertragsmäßigen Anteil an Entschädigung und Kosten
       zur Befriedigung des Geschädigten zur Verfügung zu halten, hat der Versicherer für den von der
       erwähnten Erklärung an entstehenden Mehraufwand an Hauptsache, Zinsen und Kosten nicht
       aufzukommen.


Artikel 6
Wie ist der Versicherungsschutz bei Sachschäden durch Umweltstörung geregelt?

Für Schadensersatzverpflichtungen aus Sachschäden durch Umweltstörung – einschließlich des Schadens an
Erdreich oder Gewässern – besteht Versicherungsschutz nur aufgrund besonderer Vereinbarung nach Maßgabe
der nachstehend angeführten Bedingungen:
1.     Umweltstörung ist die Beeinträchtigung der Beschaffenheit von Luft, Erdreich oder Gewässern durch
       Immissionen.
2.     Versicherungsschutz für Sachschäden durch Umweltstörung – einschließlich des Schadens an Erdreich
       oder Gewässern – besteht, wenn die Umweltstörung durch einen einzelnen, plötzlich eingetretenen,
       unvorhergesehenen Vorfall ausgelöst wird, welcher vom ordnungsgemäßen, störungsfreien
       Betriebsgeschehen abweicht.
       Somit besteht insbesondere kein Versicherungsschutz, wenn nur durch mehrere in der Wirkung
       gleichartige Vorfälle (wie Verkleckern, Verdunsten) eine Umweltstörung, die bei einzelnen Vorfällen dieser
       Art nicht eingetreten wäre, ausgelöst wird.
       Artikel 7, Punkt 11 findet keine Anwendung.
3.     Besondere Regelungen für den Versicherungsschutz gemäß Punkt 2
       3.1     Versicherungsfall
               3.1.1 Versicherungsfall ist abweichend von Artikel 1, Punkt 1 die erste nachprüfbare Feststellung
                       einer Umweltstörung, aus welcher dem Versicherungsnehmer
                       Schadensersatzverpflichtungen erwachsen oder erwachsen könnten.
               3.1.2 Serienschaden
                       Abweichend von Artikel 1, Punkt 1.2 gilt die Feststellung mehrerer durch den selben Vorfall
                       ausgelöster Unweltstörungen als ein Versicherungsfall. Ferner gelten als ein
                       Versicherungsfall Feststellungen von Unweltstörungen, die durch gleichartige in zeitlichem
                       Zusammenhang stehende Vorfälle ausgelöst werden, wenn zwischen diesen Vorfällen ein
                       rechtlicher, wirtschaftlicher oder technischer Zusammenhang besteht.
                       Artikel 4, Punkt 2 findet sinngemäß Anwendung.
       3.2     Örtlicher Geltungsbereich
               Versicherungsschutz besteht abweichend von Artikel 3, wenn die schädigenden Folgen der
               Unweltstörung in Österreich eingetreten sind; die Einschränkung nach Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz
               AHVB findet Anwendung.
       3.3     Zeitlicher Geltungsbereich
               Abweichend von Artikel 4 erstreckt sich der Versicherungsschutz auf eine Umweltstörung, die
               während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes oder spätestens zwei Jahre danach
               festgestellt wird (Punkt 3.1.1). Der Vorfall muss sich während der Wirksamkeit des
               Versicherungsschutzes ereignen.
               Eine Umweltstörung, die zwar während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes festgestellt
               wird, die aber auf einen Vorfall vor Abschluss des Versicherungsvertrages zurückzuführen ist, ist
               nur dann versichert, wenn sich dieser Vorfall frühestens zwei Jahre vor Abschluss des
               Versicherungsvertrages ereignet hat und dem Versicherungsnehmer oder dem Versicherten bis
               zum Abschluss des Versicherungsvertrages der Vorfall oder die Umweltstörung nicht bekannt war
               und auch nicht bekannt sein konnte.
               Artikel 4, Punkt 2 findet sinngemäß Anwendung.
       3.4     Obliegenheiten
               Der Versicherungsnehmer ist – bei sonstiger Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
               Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG (siehe Anhang) – verpflichtet,
               3.4.1 die für ihn maßgeblichen einschlägigen Gesetze, Verordnungen, behördlichen Vorschriften
                       und Auflagen, die einschlägigen Ö-Normen und die Richtlinien des Österreichischen
                       Wasserwirtschaftsverbandes einzuhalten;
               3.4.2 umweltgefährdende Anlagen und sonstige umweltgefährdende Einrichtungen fachmännisch
                       zu warten oder warten zu lassen. Notwendige Reparaturen und Wartungsarbeiten sind
                       unverzüglich auszuführen.
                       Mindestens alle fünf Jahre – sofern nicht gesetzlich oder behördlich eine kürzere Frist
                       vorgeschrieben ist – müssen diese Anlagen und Einrichtungen durch Fachleute überprüft


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                    werden. Diese Frist beginnt ungeachtet des Beginns des Versicherungsschutzes mit
                    Inbetriebnahme der Anlage oder deren letzter Überprüfung.
       3.5   Ausschlüsse vom Versicherungsschutz
             Kein Versicherungsschutz besteht für Abwasserreinigungsanlagen, Kläranlagen und
             Abfallbehandlungsanlagen; weiters für Zwischenlagerung von gefährlichen Abfällen sowie für die
             Endlagerung (Deponierung) von Abfällen jeder Art
       3.6   Selbstbehalt
             Der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers beträgt in jedem Versicherungsfall EUR 500,–.


Artikel 7
Was ist nicht versichert (Risikoausschlüsse)?

1.     Unter die Versicherung gemäß Artikel 1 fallen insbesondere nicht
       1.1    Ansprüche aus Gewährleistung für Mängel;
       1.2    Ansprüche, soweit sie aufgrund eines Vertrags oder einer besonderen Zusage über den Umfang
              der gesetzlichen Schadensersatzpflicht hinausgehen;
       1.3    die Erfüllung von Verträgen und die an die Stelle der Erfüllung tretende Ersatzleistung.
2.     Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen der Personen, die den Schaden,
       für den sie von einem Dritten verantwortlich gemacht werden, rechtswidrig und vorsätzlich herbeigeführt
       haben. Dem Vorsatz wird gleichgehalten
       2.1    eine Handlung oder Unterlassung, bei welcher der Schadenseintritt mit Wahrscheinlichkeit erwartet
              werden musste, jedoch in Kauf genommen wurde (z. B. im Hinblick auf die Wahl einer kosten- oder
              zeitsparenden Arbeitsweise);
       2.2    die Kenntnis der Mangelhaftigkeit oder Schädlichkeit von hergestellten oder gelieferten Waren oder
              geleisteten Arbeiten.
3.     Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungs-
       (BGBl. Nr. 20/1949) und des Organhaftpflichtgesetzes (BGBl. Nr. 181/1967), beide in der jeweils
       geltenden Fassung.
4.     Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die in
       unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit Auswirkungen der Atomenergie stehen,
       insbesondere mit
       4.1    Reaktionen spaltbarer oder verschmelzbarer Kernbrennstoffe;
       4.2    der Strahlung radioaktiver Stoffe sowie der Einwirkung von Strahlen, die durch Beschleunigung
              geladener Teilchen erzeugt werden;
       4.3    der Verseuchung durch radioaktive Stoffe.
5.     Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die der
       Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen verursachen durch Haltung oder
       Verwendung von
       5.1    Luftfahrzeugen,
       5.2    Luftfahrtgeräten,
       5.3    Kraftfahrzeugen oder Anhängern, die nach ihrer Bauart und Ausrüstung oder ihrer Verwendung im
              Rahmen des versicherten Risikos ein behördliches Kennzeichen tragen müssen oder tatsächlich
              tragen. Dieser Ausschluss bezieht sich jedoch nicht auf die Verwendung von Kraftfahrzeugen als
              ortsgebundene Kraftquelle.
              Die Begriffe Luftfahrzeug und Luftfahrtgerät sind im Sinne des Luftfahrtgesetzes (BGBl. Nr.
              253/1957), die Begriffe Kraftfahrzeug, Anhänger und behördliche Kennzeichen im Sinne des
              Kraftfahrgesetzes (BGBl. Nr. 267/1967), beide in der jeweils geltenden Fassung, auszulegen.
6.     Es besteht kein Versicherungsschutz für Schäden, die zugefügt werden
       6.1    dem Versicherungsnehmer (den Versicherungsnehmern) selbst;
       6.2    Angehörigen des Versicherungsnehmers (als Angehörige gelten der mit dem Versicherungsnehmer
              in häuslicher Gemeinschaft lebende Ehegatte, eingetragene Partner oder Lebensgefährte,
              Verwandte in gerader aufsteigender und absteigender Linie, Schwieger-, Adoptiv- und Stiefeltern,
              im gemeinsamen Haushalt mit dem Versicherungsnehmer lebende Geschwister);
       6.3    Gesellschaftern des Versicherungsnehmers und deren Angehörigen (Punkt 6.2);
       6.4    Gesellschaften, an denen der Versicherungsnehmer oder seine Angehörigen (Punkt 6.2) beteiligt
              sind, und zwar im Ausmaß der prozentuellen Beteiligung des Versicherungsnehmers und seiner
              Angehörigen (Punkt 6.2) an diesen Gesellschaften; weiter
              Gesellschaften, die dem selben Konzern (im Sinne des § 15 AktG) wie der Versicherungsnehmer
              oder seine Angehörigen (Punkt 6.2) zugehören und zwar im Ausmaß der unmittelbaren und/oder
              mittelbaren prozentuellen Beteiligung des herrschenden Unternehmens an diesen Gesellschaften.


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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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               Bei juristischen Personen, geschäftsunfähigen oder beschränkt geschäftsfähigen Personen werden
               deren gesetzliche Vertreter und Angehörige dem Versicherungsnehmer und seinen Angehörigen
               gleichgehalten.
7.     Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die durch
       Veränderung des Erbguts von menschlichen Keimzellen oder Embryonen entstehen, gleichgültig ob die
       Veränderung auf die Übertragung oder indirekte Einwirkung transgenen Erbguts oder auf direkten gen-
       oder fortpflanzungstechnischen Eingriff zurückzuführen ist.
       Nicht versichert sind weiter Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden im Zusammenhang mit
       gentechnisch veränderten Organismen.
8.     Der Versicherer leistet keinen Versicherungsschutz für Schäden, die entstehen durch Gewalthandlungen
       von Staaten oder gegen Staaten und ihre Organe, Gewalthandlungen von politischen und terroristischen
       Organisationen, Gewalthandlungen anlässlich öffentlicher Versammlungen, Kundgebungen und
       Aufmärschen sowie Gewalthandlungen anlässlich von Streiks und Aussperrungen.
9.     Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden, die an den vom
       Versicherungsnehmer (oder in seinem Auftrag oder für seine Rechnung von Dritten) hergestellten oder
       gelieferten Arbeiten oder Sachen infolge einer in der Herstellung oder Lieferung liegenden Ursache
       entstehen.
10.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden an
       10.1 Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen entliehen, gemietet,
               geleast oder gepachtet haben;
       10.2 Sachen, die der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen in Verwahrung
               genommen haben, wobei dies auch im Zuge der Verwahrung als Nebenverpflichtung gilt (z. B.
               Übergabe einer Sache zu Reparatur und/oder Servicearbeiten);
       10.3 Sachen, deren Besitz dem Versicherungsnehmer oder den für ihn handelnden Personen im
               Rahmen von bloßen Gefälligkeitsverhältnissen überlassen wurde;
       10.4 beweglichen Sachen, die bei oder infolge ihrer Benützung, Beförderung, Bearbeitung oder einer
               sonstigen Tätigkeit an oder mit ihnen entstehen;
       10.5 jenen Teilen von unbeweglichen Sachen, die unmittelbar Gegenstand der Bearbeitung, Benützung
               oder einer sonstigen Tätigkeit sind.
11.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden an Sachen
       durch allmähliche Emission oder allmähliche Einwirkung von Temperatur, Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten,
       Feuchtigkeit oder nichtatmosphärischen Niederschlägen (wie Rauch, Ruß, Staub usw.)
12.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden an Sachen durch
       Überflutungen aus stehenden und fließenden Gewässern, die durch solche Anlagen, Maßnahmen und
       Einbringungen des Versicherungsnehmers verursacht werden, für die eine Bewilligung nach dem
       Wasserrechtsgesetz (BGBl. Nr. 215/1959) in der jeweils geltenden Fassung erforderlich ist. Ebenso wenig
       erstreckt sich die Versicherung auf derartige Schadensersatzverpflichtungen die daraus entstehen, dass
       der Versicherungsnehmer an der Herstellung, Lieferung, Wartung oder Reparatur solcher Anlagen
       unmittelbar mitwirkt.
13.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die in
       unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit Auswirkungen elektromagnetischer Felder stehen.
14.    Nicht versichert sind Schadensersatzverpflichtungen aus Schäden, die direkt oder indirekt auf Asbest oder
       asbesthaltige Materialien zurückzuführen sind oder mit diesen im Zusammenhang stehen.
15.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Sach- und/oder
       Vermögensschäden, die unter die Tatbestände des Abschnitts A, Ziffer 2, Punkt 4 EHVB (erweiterte
       Deckung der Produktehaftpflicht) fallen.
16.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden aus
       Persönlichkeits- oder Namensrechtsverletzungen.
17.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden aus Anfeindung,
       Schikane, Belästigung, Ungleichbehandlung oder sonstigen Diskriminierungen.


Artikel 8
Was ist vor bzw. nach Eintritt des Versicherungsfalles zu beachten (Obliegenheiten)?
Wozu ist der Versicherer bevollmächtigt?

1.     Obliegenheiten
       Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den Voraussetzungen
       und Begrenzungen des § 6 VersVG (siehe Anhang) bewirkt, werden bestimmt:
       1.1    Zum Zweck der Aufrechterhaltung der Äquivalenz zwischen Risiko und Prämie ist der
              Versicherungsnehmer verpflichtet, dem Versicherer die Angaben gemäß Artikel 11, Punkt 3.1 auf
              Anfrage wahrheitsgemäß mitzuteilen.


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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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       1.2    Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, besonders gefahrdrohende Umstände, deren Beseitigung
              der Versicherer billigerweise verlangen konnte und verlangt hatte, innerhalb einer angemessenen
              Frist zu beseitigen. Ein Umstand, welcher schon zu einem Schaden geführt hat, gilt im Zweifel als
              besonders gefahrdrohend.
       1.3    Der Versicherungsnehmer hat alles ihm Zumutbare zu tun, um Ursachen, Hergang und Folgen des
              Versicherungsfalles aufzuklären und den entstandenen Schaden gering zu halten.
       1.4    Er hat den Versicherer umfassend und unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche ab
              Kenntnis, falls erforderlich auch fernmündlich, zu informieren.
              Insbesondere sind anzuzeigen:
              1.4.1 der Versicherungsfall;
              1.4.2 die Geltendmachung einer Schadensersatzforderung;
              1.4.3 die Zustellung einer Strafverfügung sowie die Einleitung eines Straf-, Verwaltungsstraf- oder
                      Disziplinarverfahrens gegen den Versicherungsnehmer oder den Versicherten;
              1.4.4 alle Maßnahmen Dritter zur gerichtlichen Durchsetzung von Schadensersatzforderungen.
       1.5    Der Versicherungsnehmer hat den Versicherer bei der Feststellung und Erledigung oder Abwehr
              des Schadens zu unterstützen.
              1.5.1 Der Versicherungsnehmer hat den vom Versicherer bestellten Anwalt (Verteidiger,
                      Rechtsbeistand) zu bevollmächtigen, ihm alle von ihm benötigten Informationen zu geben
                      und ihm die Prozessführung zu überlassen.
              1.5.2 Ist dem Versicherungsnehmer die rechtzeitige Einholung der Weisungen des Versicherers
                      nicht möglich, so hat der Versicherungsnehmer aus eigenem innerhalb der
                      vorgeschriebenen Frist alle gebotenen Prozesshandlungen (auch Einspruch gegen eine
                      Strafverfügung) vorzunehmen.
              1.5.3 Der Versicherungsnehmer ist nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung des Versicherers
                      eine Schadensersatzverpflichtung ganz oder zum Teil anzuerkennen – es sei denn, der
                      Versicherungsnehmer konnte die Anerkennung nicht ohne offenbare Unbilligkeit verweigern
                      – oder zu vergleichen.
2.     Vollmacht des Versicherers
       Der Versicherer ist bevollmächtigt, im Rahmen seiner Verpflichtung zur Leistung alle zweckmäßig
       erscheinenden Erklärungen im Namen des Versicherungsnehmers abzugeben.


Artikel 9
Wann können Versicherungsansprüche abgetreten oder verpfändet werden?

Der Versicherungsanspruch darf vor seiner endgültigen Feststellung ohne ausdrückliche Zustimmung des
Versicherers weder abgetreten noch verpfändet werden.


Artikel 10
Wem steht die Ausübung der Rechte aus dem Versicherungsvertrag zu, wer hat die Pflichten
aus dem Versicherungsvertrag zu erfüllen (Rechtsstellung der am Vertrag beteiligten
Personen)?

Soweit die Versicherung neben Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers selbst auch
Schadensersatzverpflichtungen anderer Personen umfasst, sind alle in dem Versicherungsvertrag bezüglich des
Versicherungsnehmers getroffenen Bestimmungen auch auf diese Personen sinngemäß anzuwenden; sie sind
neben dem Versicherungsnehmer im gleichen Umfang wie dieser für die Erfüllung der Obliegenheiten
verantwortlich. Die Ausübung der Rechte aus dem Versicherungsvertrag steht ausschließlich dem
Versicherungsnehmer zu.


Artikel 11
Was gilt als Versicherungsperiode; wann ist die Prämie zu bezahlen und wann beginnt der
Versicherungsschutz?
In welchen Fällen kommt es zur Prämienabrechnung?

1.     Versicherungsperiode
       Als Versicherungsperiode gilt, wenn der Versicherungsvertrag nicht für eine kürzere Zeit abgeschlossen
       ist, der Zeitraum eines Jahres.
2.     Prämie, Beginn des Versicherungsschutzes


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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     2.1     Die erste oder die einmalige Prämie einschließlich Gebühren und Versicherungssteuer ist vom
             Versicherungsnehmer innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss des Versicherungsvertrages
             (Zugang der Polizze oder einer gesonderten Antragsannahmeerklärung) und nach der
             Aufforderung zur Prämienzahlung zu bezahlen (Einlösung der Polizze). Der Versicherungsschutz
             beginnt mit der Einlösung der Polizze, jedoch nicht vor dem vereinbarten Zeitpunkt. Wird die erste
             oder die einmalige Prämie erst danach eingefordert, dann aber binnen 14 Tagen oder ohne
             schuldhaften weiteren Verzug gezahlt, ist der Versicherungsschutz ab dem vereinbarten
             Versicherungsbeginn gegeben.
     2.2     Folgeprämien einschließlich Gebühren und Versicherungssteuer sind zu den vereinbarten
             Fälligkeitsterminen zu entrichten.
     2.3     Für die Folgen nicht rechtzeitiger Prämienzahlung gelten die §§ 38 ff. VersVG (siehe Anhang).
     2.4     Alle eingehenden Zahlungen werden auf die älteste Schuld angerechnet.
3.   Prämienabrechnung
     3.1     Insoweit die Prämie vertragsgemäß aufgrund der Lohn- und Gehaltssumme, des Umsatzes oder
             anderer zahlenmäßiger Angaben zu berechnen ist, wird der Bemessung zunächst eine den zu
             erwartenden Verhältnissen entsprechende Größe zugrundegelegt.
             Nach Ablauf einer jeden Versicherungsperiode hat der Versicherungsnehmer die den tatsächlichen
             Verhältnissen entsprechenden Größen anzugeben und auf Verlangen nachzuweisen, ferner
             mitzuteilen, ob und welche Erhöhungen oder betriebs- oder berufsbedingte Erweiterungen des
             versicherten Risikos eingetreten sind; dieser Verpflichtung hat der Versicherungsnehmer innerhalb
             eines Monats nach Erhalt der Anfrage des Versicherers nachzukommen.
             Der Versicherer hat nach Empfang der Angaben des Versicherungsnehmers die endgültige
             Abrechnung vorzunehmen; der Mehr- oder Minderbetrag an Prämie ist einen Monat nach Empfang
             der Abrechnung fällig.
     3.2     Hat der Versicherungsnehmer die Angaben nicht rechtzeitig gemacht, so hat der Versicherer die
             Wahl, auf Nachholung der Angaben zu klagen oder eine Verzugsprämie einzuheben. Diese
             Verzugsprämie beträgt, wenn die ausständigen Angaben die erste Jahresprämie oder die Prämie
             für eine Versicherungsdauer von weniger als einem Jahr betreffen, so viel wie jene Prämie, die
             erstmals zur Vorschreibung gelangt ist, andernfalls so viel wie die Prämie für jenes
             Versicherungsjahr, das dem abzurechnenden Versicherungsjahr unmittelbar vorangeht. Werden
             die Angaben nachträglich, aber noch innerhalb zweier Monate nach Empfang der Aufforderung zur
             Bezahlung der Verzugsprämie, gemacht, so hat der Versicherer den etwa zu viel gezahlten Betrag
             rückzuerstatten.
             Für die Verzugsprämie findet Punkt 2.3 Anwendung.
     3.3     Einblicksrecht des Versicherers; Folgen unrichtiger Angaben
             Der Versicherer hat das Recht, die Angaben des Versicherungsnehmers nachzuprüfen. Der
             Versicherungsnehmer hat zu diesem Zweck Einblick in sämtliche maßgebenden Unterlagen zu
             gewähren.
             Hat der Versicherungsnehmer unrichtige Angaben gemacht, stellt dies eine
             Obliegenheitsverletzung dar (siehe Artikel 8, Punkt 1.1).
4.   Begriffsbestimmungen
     4.1     Lohn- und Gehaltssumme
             Anzurechnen sind alle Löhne, Gehälter, Provisionen, Werkvertrags- und sonstige Entgelte – welche
             Bezeichnung sie auch immer tragen (z. B. Gefahren-, Montage-, Schmutzzulagen, Weggelder
             usw.) – sämtlicher im Betrieb beschäftigter Personen (auch Heimarbeiter, Leiharbeiter usw.); als
             anzurechnende Entgelte gelten auch die Vergütungen an freie Dienstnehmer und/oder Zahlungen
             auf Honorarbasis und an Leiharbeitsfirmen.
             Auf das Vorliegen eines Arbeitsverhältnisses kommt es nicht an.
             Nicht anzurechnen sind Anteile des Arbeitgebers an den Sozialversicherungsbeiträgen; laufende
             Haushalts- und Kinderzulagen; einmalige Zahlungen bei Heirat, Geburt eines Kindes, Krankheits-,
             Unglücks- oder Todesfällen sowie Betriebsveranstaltungen, Betriebs- oder Dienstjubiläen;
             Abfertigungen; ferner staatliche Familien- und Wohnungsbeihilfen.
     4.2     Umsatz
             Unter dem Jahres-Umsatz ist die Summe aller Entgelte für alle Lieferungen und sonstigen
             Leistungen zu verstehen, die ein Unternehmen in den Ländern, auf die sich der örtliche
             Geltungsbereich des Versicherungsschutzes erstreckt, ausführt, exklusive der Erlöse aus Lizenzen,
             aus Veräußerungen eines Betriebs oder Teilbetriebs sowie aus der Veräußerung von
             Wirtschaftsgütern des Anlagenvermögens (§ 4 UStG 1994); Umsatz ohne Mehrwertsteuer.


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Artikel 12
Wie lange läuft der Versicherungsvertrag?
Wer kann nach Eintritt des Versicherungsfalles kündigen?
Was gilt bei Wegfall des versicherten Risikos?

1.    Vertragsdauer
      Beträgt die vereinbarte Vertragsdauer mindestens ein Jahr, verlängert sich der Vertrag jedes Mal um ein
      weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragsdauer von einem der
      Vertragspartner gekündigt worden ist.
      Ist der Versicherungsnehmer Verbraucher (d. h. der Abschluss des Versicherungsvertrages gehört nicht
      zum Betrieb eines Unternehmens des Versicherungsnehmers), so wird der Vertrag für ihn nur dann
      verbindlich um ein weiteres Jahr verlängert, wenn ihm frühestens sechs und spätestens vier Monate vor
      jedem Ablauf der Vertragsdauer ein besonderer Hinweis des Versicherers zugeht, in dem der Verbraucher
      auf das Kündigungsrecht, die dreimonatige Kündigungsfrist, den notwendigen Zugang der Kündigung
      beim Versicherer vor Beginn dieser Frist, die für die Kündigung erforderliche Schriftform sowie auf die
      Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr bei unterbliebener, verspäteter oder fehlerhafter Kündigung
      aufmerksam gemacht wird.
      Beträgt die Vertragsdauer weniger als ein Jahr, erlischt der Vertrag ohne Kündigung.
2.    Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles
      2.1     Nach dem Eintritt des Schadensfalles ist jeder Teil unbeschadet anderer Rechtsfolgen berechtigt,
              das Versicherungsverhältnis zu kündigen, wenn der andere Teil eine ihm im Zusammenhang mit
              dem Schadensfall gesetzlich oder vertraglich auferlegte Pflicht verletzt hat.
              Insbesondere kann der Versicherungsnehmer kündigen, wenn der Versicherer die Anerkennung
              eines begründeten Entschädigungsanspruchs ganz oder teilweise verzögert hat, und der
              Versicherer kündigen, wenn der Versicherungsnehmer den Eintritt oder den Umfang des Schadens
              durch sein Verhalten vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinflusst oder bei der Ermittlung der
              Entschädigung eine unwahre Angabe gemacht oder einen für die Ermittlung erheblichen Umstand
              verschwiegen hat.
      2.2     Jeder Teil ist berechtigt, unabhängig vom Vorliegen der Verletzung einer gesetzlichen oder
              vertraglichen Pflicht durch den anderen Teil, das Versicherungsverhältnis nach Eintritt eines
              Schadensfalles zu kündigen, wenn
              - die für diesen Schadensfall zu leistende Entschädigung einen Betrag von EUR 5.000,– bzw. bei
                  Verbraucherverträgen EUR 500,– übersteigt oder
              - in der jeweiligen Versicherungsperiode insgesamt bereits zwei Schadensfälle eingetreten sind
                  und die dafür insgesamt zu leistende Entschädigung eine Jahresprämie übersteigt.
      2.3     Die Kündigung ist nur bis zum Ablauf eines Monats seit dem Abschluss der Verhandlungen über
              die Entschädigung zulässig, wenn die Verletzung einer gesetzlichen oder vertraglichen Pflicht
              durch den anderen Teil jedoch erst später bekannt wurde, ist die Kündigung auch noch innerhalb
              eines Monats ab Kenntniserlangung zulässig. Der Versicherer hat eine Kündigungsfrist von einem
              Monat einzuhalten. Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen späteren Zeitpunkt als den
              Schluss der laufenden Versicherungsperiode kündigen.
      2.4     Hat der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
              verantwortlichen Personen einen Entschädigungsanspruch arglistig erhoben, kann der Versicherer
              innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung das Versicherungsverhältnis mit sofortiger Wirkung
              kündigen.
3.    Insolvenz des Versicherungsnehmers
      Nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Versicherungsnehmers kann der
      Versicherer den Vertrag mit einer Frist von einem Monat kündigen.
4.    Risikowegfall
      Fällt ein versichertes Risiko vollständig und dauernd weg, so erlischt die Versicherung bezüglich dieses
      Risikos.
      Die Einschränkung der behördlichen Zulassung bewirkt die Einschränkung des Versicherungsvertrages
      auf den verbleibenden Umfang.
5.    Dem Versicherer gebührt jeweils die Prämie für die bis zur Vertragauflösung verstrichene Vertragslaufzeit.
6.    Eine Kündigung nach Punkt 1, Punkt 2 oder ein Risikowegfall nach Punkt 4 schließt die Anwendung der
      Bestimmungen des Artikel 11, Punkt 3 nicht aus.


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Artikel 13

Welche Gerichte sind im Fall von Streitigkeiten zuständig? Welches Recht ist anzuwenden?
Für Streitigkeiten aus dem Versicherungsverhältnis und über dessen Bestehen gilt Folgendes:
Der Versicherungsnehmer kann nur vor dem sachlichen zuständigen Gericht seines Wohnsitzes,
gewöhnlichen Aufenthaltsortes oder Ortes seiner Beschäftigung geklagt werden, wenn er Verbraucher
im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes ist. Ist er Unternehmer, kann er auch vor dem sachlich
zuständigen Gericht seines Unternehmenssitzes oder in 1010 Wien geklagt werden.
     −    Der Versicherer kann jedenfalls vor dem sachlich zuständigen Gericht in 1010 Wien geklagt
          werden.

Auf das Versicherungsverhältnis ist österreichisches Recht mit Ausnahme der in Österreich geltenden
Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts anzuwenden.


Artikel 14
In welcher Form sind Erklärungen abzugeben?

Für sämtliche Anzeigen und Erklärungen des Versicherungsnehmers ist die geschriebene Form erforderlich,
sofern nicht die Schriftform ausdrücklich und mit gesonderter Erklärung vereinbart wurde oder sofern nicht
aufgrund zwingender gesetzlicher Regelungen Erklärungen auch in anderer Form wirksam erfolgen können. Der
geschriebenen Form wird durch Zugang eines Texts in Schriftzeichen entsprochen, aus dem die Person des
Erklärenden hervorgeht (z. B. Telefax oder E-Mail). Schriftform bedeutet, dass dem Erklärungsempfänger das
Original der Erklärung mit eigenhändiger Unterschrift des Erklärenden zugehen muss.


Artikel 15
Sanktionsklausel

Es besteht – unbeschadet der übrigen Vertragsbestimmungen – Versicherungsschutz nur, soweit und solange
dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw.
Embargos der Europäischen Union oder der Republik Österreich entgegenstehen.
Dies gilt auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinten Nationen, der
Vereinigten Staaten von Amerika oder anderer Länder, soweit dem nicht europäische oder österreichische
Rechtsvorschriften entgegenstehen.


         Ergänzende Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung (EHVB)

                        Abschnitt A: Allgemeine Regelungen für alle Betriebsrisiken
1.       Erweiterung des Versicherungsschutzes
1.       Versichert sind im Rahmen des im Versicherungsvertrag bezeichneten Risikos (Artikel 1 AHVB) nach
         Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers
         aus Innehabung und Verwendung der gesamten betrieblichen Einrichtung.
         Im gleichen Rahmen mitversichert sind Schadensersatzverpflichtungen aus der nicht gewerbsmäßigen
         Vermietung oder Verleihung von Arbeitsmaschinen und Geräten. Nur bei besonderer Vereinbarung
         erstreckt sich der Versicherungsschutz auch auf die gewerbsmäßige Ausübung dieser Tätigkeiten.
2.       Versichert sind auch Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers aus
         2.1    der Vorführung von Produkten auch außerhalb der Betriebsgrundstücke und aus Führungen im
                versicherten Betrieb;
         2.2    der Beschickung von und Teilnahme an Ausstellungen und Messen;
         2.3    der Innehabung von Grundstücken, Gebäuden oder Räumlichkeiten, die ausschließlich für den
                versicherten Betrieb oder Beruf und/oder ausschließlich für Wohnzwecke des
                Versicherungsnehmers benützt werden (Abschnitt B, Ziffer 11 EHVB findet Anwendung);
         2.4    der Innehabung von Dienstwohnungen und Wohnhäusern samt Nebengebäuden für Leiter und
                Arbeitnehmer des versicherten Betriebs (Abschnitt B, Ziffer 11 EHVB findet Anwendung);


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       2.5    Reklameeinrichtungen, auch wenn sich diese außerhalb des Betriebsgrundstückes befinden;
       2.6    einer Werksfeuerwehr (Einsatz und Übungen, auch Hilfeleistungen für Dritte, Abschnitt B, Ziffer 15
              EHVB findet Anwendung);
       2.7    dem Besitz und dem dienstlichen Gebrauch von Hieb-, Stich- und Schusswaffen durch den
              Versicherungsnehmer oder von ihm beauftragte Personen, unter der Voraussetzung der Einhaltung
              der einschlägigen gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (ausgeschlossen bleibt der
              Waffengebrauch zu Jagdzwecken);
       2.8    der medizinischen Betreuung der Arbeitnehmer. Mitversichert ist die persönliche gesetzliche
              Haftpflicht der Ärzte aus ihrer Tätigkeit im Betrieb, sofern hiefür nicht anderweitig
              Versicherungsschutz besteht;
       2.9    Sozialeinrichtungen für Arbeitnehmer, wie z. B. Werkskantinen, Badeanstalten, Erholungsheimen,
              Kindergärten und Betriebssportgemeinschaften, auch wenn diese Einrichtungen durch
              betriebsfremde Personen benützt werden (für die Badeanstalten findet Ziffer 8, für Erholungsheime
              Ziffer 7, für Betriebssportgemeinschaften
              Ziffer 14 des Abschnitts B, EHVB sinngemäß Anwendung);
       2.10 Betriebsveranstaltungen. Mitversichert ist die persönliche Schadensersatzpflicht der Arbeitnehmer
              des versicherten Betriebs im Rahmen der Veranstaltung (Punkt 3 findet sinngemäß Anwendung);
       2.11 der Haltung von Tieren für betriebliche Zwecke (Abschnitt B, Ziffer 12 EHVB findet Anwendung).
3.     Mitversichert sind im Rahmen der Punkte 1 und 2 Schadensersatzverpflichtungen
       3.1    der gesetzlichen Vertreter des Versicherungsnehmers und solcher Personen, die er zur Leitung
              oder Beaufsichtigung des versicherten Betriebs oder eines Teils desselben angestellt hat;
       3.2    sämtlicher übriger Arbeitnehmer für Schäden, die sie in Ausübung ihrer dienstlichen Verrichtung
              verursachen, jedoch unter Ausschluss von Personenschäden, soweit es sich um Arbeitsunfälle
              (Berufskrankheiten) unter Arbeitnehmern des versicherten Betriebes im Sinne der
              Sozialversicherungsgesetze handelt.
              Die im Betrieb mittätigen Familienangehörigen des Versicherungsnehmers sind gemäß Punkt 3.1
              oder Punkt 3.2 auch ohne Vorliegen eines Arbeitsverhältnisses mitversichert.
2.     Produktehaftpflichtrisiko
Das Produktehaftpflichtrisiko ist nach Maßgabe der AHVB und EHVB sowie insbesondere der nachstehend
angeführten Bedingungen wie folgt mitversichert:
1.    Begriffsbestimmungen
      Das Produktehaftpflichtrisiko ist die Gesamtheit der gesetzlichen Haftungstatbestände für Schäden, die
      durch Mängel eines Produkts nach Lieferung oder durch Mängel einer geleisteten Arbeit nach Übergabe
      verursacht werden.
      Der Mangel kann insbesondere auf Konzeption, Planung, Herstellung, Bearbeitung, Reparatur, Lagerung,
      Lieferung (auch Fehllieferung), Gebrauchsanweisung, Werbung oder Beratung zurückzuführen sein.
      Als Produkte gelten alle körperlichen Sachen oder Teile von solchen, die als Handelsware in Betracht
      kommen, samt Zubehör und Verpackung..
      Die Lieferung ist die tatsächliche Übergabe des Produkts durch den Versicherten an einen Dritten, ohne
      Rücksicht auf den Rechtsgrund. Sie gilt als erfolgt, wenn der Versicherte die tatsächliche
      Verfügungsgewalt verliert, das heißt die Möglichkeit, einen Einfluss auf das Produkt oder seine
      Verwendung auszuüben.
      Die Übergabe einer geleisteten Arbeit ist deren Fertigstellung und tatsächliche Übernahme durch den
      Auftraggeber oder einen Berechtigten.
2.    Versicherungsschutz für Produktions- und Tätigkeitsprogramme
      2.1     Der Versicherungsnehmer hat über Aufforderung bei Vertragsabschluss dem Versicherer eine
              vollständige Information über die zu diesem Zeitpunkt gegebenen Produktions- und
              Tätigkeitsprogramme zu geben. In diesem Rahmen besteht Versicherungsschutz.
      2.2     Artikel 2 AHVB ist mit der Einschränkung anzuwenden, dass sich der Versicherungsschutz nur auf
              quantitative Erweiterungen des versicherten Risikos (Betriebserweiterungen) erstreckt.
3.    Versicherungsschutz für unbewusste Exporte
      3.1     Der Versicherungsschutz bezieht sich abweichend von Artikel 3, Punkt 1 AHVB auf in allen Staaten
              der Erde ausgenommen USA, Kanada und Australien eingetretene Versicherungsfälle, sofern dem
              Versicherungsnehmer oder den für ihn handelnden Personen vom Export (auch nach Be- oder
              Verarbeitung) seiner Produkte bzw. Arbeiten im Zeitpunkt der Lieferung bzw. Übergabe nichts
              bekannt war und auch nichts bekannt sein konnte; die Einschränkung nach Artikel 3, Punkt 1.1, 2.
              Satz AHVB findet Anwendung.
      3.2     Der Versicherungsschutz gemäß Punkt 3.1 ist nicht gegeben, wenn die Schadensermittlung und -
              regulierung oder die Erfüllung sonstiger Pflichten des Versicherers durch Staatsgewalt, Dritte oder
              den Versicherungsnehmer verhindert wird.
4.    Versicherungsschutz aufgrund besonderer Vereinbarung
      (Erweiterte Deckung der Produktehaftpflicht)


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4.1   Nur aufgrund besonderer Vereinbarung und unabhängig davon, ob ein Sach- oder
      Vermögensschaden im Sinne dieser Bedingungen vorliegt, erstreckt sich der Versicherungsschutz
      abweichend von Artikel 1 und Artikel 7, Punkt 15 AHVB auch auf das Produktehaftpflichtrisiko,
      soweit es sich handelt um
      4.1.1 Schäden Dritter infolge Mangelhaftigkeit von Sachen, die erst durch Verbindung,
             Vermischung oder Verarbeitung von durch den Versicherungsnehmer gelieferten Produkten
             mit anderen Produkten entstehen, und zwar
      4.1.1.1 wegen des vergeblichen Einsatzes der anderen Produkte;
      4.1.1.2 wegen der für die Herstellung des Endprodukts aufgewendeten Kosten, mit Ausnahme
               des Entgelts für das mangelhafte Produkt des Versicherungsnehmers;
      4.1.1.3 wegen eines weiteren aus der Unveräußerlichkeit des Endprodukts entstehenden
               Vermögensnachteils. Kann das Endprodukt nur mit einem Preisnachlass veräußert
               werden, so ersetzt der Versicherer anstelle der Versicherungsleistung nach den Punkten
               4.1.1.1 und 4.1.1.2 den entstehenden Mindererlös.
               Der Versicherer ersetzt den Schaden in dem Verhältnis nicht, in dem das Entgelt für das
               Produkt des Versicherungsnehmers zu dem Verkaufspreis steht, der bei mangelfreier
               Lieferung für das Endprodukt zu erwarten gewesen wäre;
      4.1.1.4 wegen Aufwendungen, die zusätzlich wegen einer rechtlich notwendigen und wirtschaftlich
               angemessenen Nachbesserung des Endprodukts oder einer anderen Schadenbeseitigung
               entstanden sind. Der Versicherer ersetzt die entstandenen Aufwendungen in dem
               Verhältnis nicht, in dem das Entgelt für das Produkt des Versicherungsnehmers zum
               Verkaufspreis des Endprodukts steht;
      4.1.1.5 wegen der dem direkten Abnehmer des Versicherungsnehmers entstehenden Kosten für
               die Reinigung und Zurüstung von Maschinen und Anlagen.
      4.1.2 Schäden, welche Dritten aus der Weiterbearbeitung oder Weiterverarbeitung mangelhafter
             durch den Versicherungsnehmer gelieferter Produkte entstehen, ohne dass eine
             Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung mit anderen Produkten stattfand, und zwar
      4.1.2.1 wegen der für die Herstellung des Endprodukts aufgewendeten Kosten, mit Ausnahme
               des Entgelts für das mangelhafte Produkt des Versicherungsnehmers;
      4.1.2.2 wegen eines weiteren aus der Unveräußerlichkeit des Endproduktes entstehenden
               Vermögensnachteils. Kann das Endprodukt nur mit einem Preisnachlass veräußert
               werden, so ersetzt der Versicherer anstelle der Versicherungsleistung nach Punkt 4.1.2.1
               den entstehenden Mindererlös. Der Versicherer ersetzt den Schaden im dem Verhältnis
               nicht, in dem das Entgelt für das Produkt des Versicherungsnehmers zu dem
               Verkaufspreis steht, der bei mangelfreier Lieferung für das Endprodukt zu erwarten
               gewesen wäre;
      4.1.2.3 wegen Aufwendungen, die zusätzlich wegen einer rechtlich notwendigen und wirtschaftlich
               angemessenen Nachbesserung des Endprodukts oder einer anderen Schadenbeseitigung
               entstanden sind. Der Versicherer ersetzt die entstandenen Aufwendungen in dem
               Verhältnis nicht, in dem das Entgelt für das Produkt des Versicherungsnehmers zum
               Verkaufspreis des Endprodukts steht;
      4.1.2.4 wegen der dem direkten Abnehmer des Versicherungsnehmers entstehenden Kosten für
               die Reinigung und Zurüstung von Maschinen und Anlagen.
      4.1.3 Aufwendungen Dritter für Ausbau, Entfernen und Freilegen mangelhafter Produkte und für
             Einbau, Anbringen oder Verlegen mangelfreier Ersatzprodukte. Ausgenommen hievon
             bleiben die Kosten für die Nachlieferung der Ersatzprodukte einschließlich Transportkosten.
             Kann der Mangel des Produkts durch verschiedene Maßnahmen beseitigt werden, besteht
             Versicherungsschutz nur in der Höhe der günstigsten versicherten Kosten.
             Versicherungsschutz besteht nicht,
      4.1.3.1 wenn der Versicherungsnehmer oder die für ihn handelnden Personen die mangelhaften
               Produkte selbst angebracht, eingebaut oder verlegt haben oder in ihrem Auftrag oder für
               ihre Rechnung haben anbringen, einbauen oder verlegen lassen;
      4.1.4 Schäden Dritter, die daraus entstehen, dass mit den vom Versicherungsnehmer gelieferten
             (auch gewarteten oder reparierten) Maschinen Sachen mangelhaft hergestellt oder
             verarbeitet werden, ohne dass ein Sachschaden gemäß Artikel 1, Punkt 2.3 AHVB vorliegt,
             und zwar
      4.1.4.1 wegen vergeblichen Einsatzes der in die Maschine eingebrachten Produkte;
      4.1.4.2 wegen der für die Herstellung oder Verarbeitung aufgewendeten Kosten;
      4.1.4.3 wegen eines weiteren aus der Unveräußerlichkeit des Endproduktes entstehenden
               Vermögensnachteils. Kann das Endprodukt nur mit einem Preisnachlass veräußert
               werden, so ersetzt der Versicherer anstelle der Versicherungsleistungen nach den
               Punkten 4.1.4.1 und 4.1.4.2 den entstehenden Mindererlös;


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           Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
       registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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            4.1.4.4 wegen Aufwendungen, die zusätzlich wegen einer rechtlich notwendigen und wirtschaftlich
                     angemessenen Nachbesserung des Endprodukts oder einer anderen
                     Schadensbeseitigung entstehen;
            4.1.4.5 wegen der dem direkten Abnehmer des Versicherungsnehmers entstehenden Kosten für
                     die Reinigung und Zurüstung von Maschinen und Anlagen.
      4.2   Besondere Regelungen für Fälle des Punkt 4.1
            4.2.1 Versicherungsfall ist abweichend von Artikel 1, Punkt 1 AHVB die Lieferung eines
                   mangelhaften Produkts bzw. die Übergabe mangelhaft geleisteter Arbeit (in der Folge kurz
                   „Lieferung" genannt).
            4.2.2 Örtlicher Geltungsbereich
                   Abweichend von Artikel 3 AHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz auf Lieferungen, die
                   in Österreich erfolgen, sofern sich die Tatbestände der Punkte 4.1.1 bis 4.1.4 in Österreich
                   erfüllen. Punkt 3 findet jedoch sinngemäß Anwendung.
            4.2.3 Zeitlicher Geltungsbereich
                   Abweichend von Artikel 4 AHVB besteht Versicherungsschutz, wenn die Lieferung während
                   der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes erfolgt und die Anzeige des Schadens beim
                   Versicherer spätestens zwei Jahre nach Beendigung des Versicherungsvertrages einlangt.
            4.2.4 Serienschaden
                   Abweichend von Artikel 1, Punkt 1.2 AHVB gelten mehrere Lieferungen als ein
                   Versicherungsfall, wenn sie aus derselben Ursache Schäden auslösen. Ferner gilt als ein
                   Versicherungsfall, wenn mehrere Lieferungen aus gleichartigen in zeitlichem
                   Zusammenhang stehenden Ursachen Schäden auslösen, sofern zwischen diesen Ursachen
                   ein rechtlicher, wirtschaftlicher oder technischer Zusammenhang besteht.
                   Artikel 4, Punkt 2 AHVB findet sinngemäß Anwendung.
            4.2.5 Selbstbehalt
                   Der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers beträgt in jedem Versicherungsfall EUR 500,–.
5.    Ausschlüsse vom Versicherungsschutz
      5.1   Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind auch im Fall einer besonderen Vereinbarung
            gemäß Punkt 4
            5.1.1 Ansprüche aus Gewährleistung für Mängel, soweit es sich nicht um ausdrücklich gemäß
                   Punkt 4.1 mitversicherte Tatbestände handelt. Auf die Bestimmung des Artikel 7, Punkte 1.1
                   und 1.3 sowie Punkt 9 der AHVB wird besonders hingewiesen;
            5.1.2 Ansprüche aus Garantiezusagen oder echten Garantieverträgen sowie aus Verschleiß, der
                   üblicherweise zu erwarten ist;
            5.1.3 Ansprüche aus Schäden, die durch Produkte oder Arbeiten eingetreten sind, deren
                   Verwendung oder Wirkung im Hinblick auf den konkreten Verwendungszweck den
                   jeweiligen Erkenntnissen der Technik und der Wissenschaft gemäß nicht ausreichend
                   erprobt war. Eine solche Erprobung ist jedenfalls nicht gegeben, wenn für die Verwendung
                   eines Produkts die aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Vorschriften notwendige
                   Zulassung nicht vorliegt;
            5.1.4 Ansprüche aus Schäden, die durch Produkte oder Arbeiten herbeigeführt wurden, deren
                   Herstellung oder Leistung vom Versicherungsnehmer an Dritte in Lizenz vergeben wurde;
            5.1.5 Ansprüche aus
            5.1.5.1 Planung oder Herstellung von Kraft-, Luft-, Wasser-, Schienen-, Raumfahrzeugen sowie
                     Seilbahnen oder Lieferung von Luft-, Schienen-, Raumfahrzeugen sowie Seilbahnen;
            5.1.5.2 Planung oder Herstellung von Teilen für Kraftfahrzeuge, sowie Planung, Herstellung oder
                     Lieferung von Teilen für Luft-, Wasser-, Schienen-, Raumfahrzeuge sowie Seilbahnen,
                     soweit die Teile ersichtlich für den Bau von oder den Einbau in Kraft-, Luft-, Wasser-,
                     Schienen-, Raumfahrzeuge sowie Seilbahnen bestimmt waren;
            5.1.5.3 Tätigkeiten an Luft- oder Raumfahrzeugen oder Teilen von Luft- oder Raumfahrzeugen;
                     und zwar sowohl wegen Schäden an Luft- oder Raumfahrzeugen, einschließlich der mit
                     diesen beförderten Sachen und der Insassen, als auch wegen Schäden durch Luft- oder
                     Raumfahrzeuge.
      5.2   Nur in den gemäß Punkt 4 durch besondere Vereinbarung versicherbaren Tatbeständen besteht
            kein Versicherungsschutz für Folgeschäden, wie z. B. Betriebsunterbrechung oder
            Produktionsausfall.
3.    Bewusstes Zuwiderhandeln gegen Vorschriften
Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Versicherungsfall grobfahrlässig
herbeigeführt wurde und bewusst – insbesondere im Hinblick auf die Wahl einer kosten- oder zeitsparenden
Arbeitweise – den für den versicherten Betrieb oder Beruf geltenden Gesetzen, Verordnungen oder behördlichen
Vorschriften zuwidergehandelt wurde, und zwar durch einen Versicherungsnehmer oder dessen gesetzlichen
Vertreter oder dessen leitenden Angestellten im Sinne des Arbeitsverfassungsgesetzes (BGBl. Nr. 22/1974) in
der jeweils geltenden Fassung bzw. über Veranlassung oder mit Einverständnis einer dieser Personen.


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               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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4.    Betriebsübernahme
Wird der Betrieb an einen Dritten veräußert oder aufgrund eines Nießbrauchs, eines Pachtvertrags oder eines
ähnlichen Rechtsverhältnisses von einem Dritten übernommen, so tritt an Stelle des Versicherungsnehmers der
Dritte in die während der Dauer seiner Berechtigung sich aus dem Versicherungsverhältnis ergebenden Rechte
und Pflichten ein. Die Vorschriften des § 69 Abs. 2 und 3 und der §§ 70, 71 VersVG (siehe Anhang) gelten
sinngemäß.


Abschnitt B: Ergänzende Regelungen für spezielle Betriebs- und Nichtbetriebsrisiken
1.    Deckung reiner Vermögensschäden
Falls in den nachstehenden Bestimmungen oder in einer besonderen Bedingung die Deckung reiner
Vermögensschäden vorgesehen ist, so gilt Folgendes:
1.      Reine Vermögensschäden sind solche Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind
        (Artikel 1, Punkt 2 AHVB) noch sich aus solchen Schäden herleiten.
2.      Abweichend von Artikel 1 AHVB ist Versicherungsfall ein Verstoß (Handlung oder Unterlassung), der den
        versicherten Tätigkeiten entspringt und aus welchem dem Versicherungsnehmer
        Schadensersatzverpflichtungen erwachsen oder erwachsen könnten.
        2.1      Serienschaden: Als ein Versicherungsfall gelten auch alle Folgen
                 - eines Verstoßes
                 - mehrerer auf derselben Ursache beruhender Verstöße
                 - mehrerer im zeitlichen Zusammenhang stehender und auf gleichartigen Ursachen beruhender
                     Verstöße, wenn zwischen diesen Ursachen ein rechtlicher, technischer oder wirtschaftlicher
                     Zusammenhang besteht.
                 Artikel 4, Punkt 2 AHVB findet sinngemäß Anwendung.
3.      Abweichend von Artikel 3 AHVB besteht Versicherungsschutz, wenn der Verstoß in dem in der Polizze
        vereinbarten örtlichen Geltungsbereich begangen wurde, sich in diesem wirtschaftlich auswirkt und auch
        die Geltendmachung des Anspruchs in diesem örtlichen Geltungsbereich erfolgt; die Einschränkung nach
        Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB findet Anwendung.
4.      Abweichend von Artikel 4 AHVB besteht Versicherungsschutz, wenn der Verstoß während der
        Wirksamkeit des Versicherungsschutzes begangen wurde und die Anzeige des Versicherungsfalles beim
        Versicherer spätestens zwei Jahre nach Beendigung des Versicherungsvertrages einlangt.
        Wurde ein Schaden durch Unterlassung verursacht, so gilt im Zweifel der Verstoß mit dem Tag als
        begangen, an dem die versäumte Handlung spätestens hätte vorgenommen werden müssen, um den
        Eintritt des Schadens abzuwenden.
5.      Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind Schäden durch Fehlbeträge bei der Kassenführung, durch
        Verstöße beim Zahlungsakt, durch Veruntreuung seitens des Personals des Versicherungsnehmers oder
        anderer für ihn handelnder Personen, durch Verlust oder Abhandenkommen von Geld, Wertpapieren und
        Wertsachen sowie durch Überschreitung von Kostenvoranschlägen und Krediten.
2.    Anschlussbahnen und gemietete bahneigene Lagerplätze
1.    Anschlussbahnen
      1.1    Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 1, Punkt 2 und Artikel 7, Punkt 1.2 AHVB
             auch auf die vertragliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers aufgrund des Abschnitts „Haftung"
             der „Allgemeinen Bestimmungen der Anschlussbahnverträge der ÖBB“ (BH 510 in der Fassung der
             Ausgabe 1979).
      1.2    Die Versicherung erstreckt sich ferner abweichend von Artikel 7, Punkte 10.1 bis 10.4 AHVB auch
             auf die gesetzliche und vertragliche Haftpflicht (im Sinne von Punkt 1.1) aus der Beschädigung von
             Fahrbetriebsmitteln, die sich auf dem Anschlussgleis befinden. Nur bei besonderer Vereinbarung
             erstreckt sich der Versicherungsschutz auch auf die Beschädigung des zu be- oder entladenden
             Fahrbetriebsmittels beim Be- oder Entladen.
2.    Gemietete bahneigene Lagerplätze
      Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 1, Punkt 2 und Artikel 7, Punkt 1.2 AHVB auch auf
      die dem Versicherungsnehmer obliegende vertragliche Haftung aufgrund der Punkte 13.1 bis 13.4 der
      „Allgemeinen Bestimmungen der kommerziellen Bestandverträge" der ÖBB (BH 512 in der Fassung der
      Ausgabe 1992).
3.    Vertragliche Haftung für reine Vermögensschäden
      Der Versicherungsschutz nach den Punkten 1 und 2 erstreckt sich auch auf die dem
      Versicherungsnehmer nach den dort angeführten Bedingungen obliegende vertragliche Haftung für reine
      Vermögensschäden. Die Versicherungssumme hiefür beträgt im Rahmen der
      Pauschalversicherungssumme 2,5 % davon.
4.    Zu den Punkten 1 bis 3


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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      4.1    Soweit bewiesen werden kann, dass das schädigende Ereignis ganz oder teilweise auf ein
             Verschulden der Bahn oder eines ihrer Organe zurückzuführen ist, tritt eine Aufhebung oder
             Minderung der Haftung des Versicherers nach Maßgabe des festgestellten Verschuldens ein.
      4.2    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Vertragsstrafen jeglicher Art sowie auf die Verpflichtung
             des Versicherungsnehmers, der Bahn für solche Ausstattungs-, Herstellungs- und
             Instandhaltungsarbeiten, Anschaffungen und ähnliches Ersatz zu leisten, die die Bahn
             übernommen hat, weil der Versicherungsnehmer seinen diesbezüglichen Verpflichtungen nicht
             nachgekommen ist.
      4.3    Haftungen, die über die oben genannten „Allgemeinen Bestimmungen der Anschlussbahnverträge"
             und „Allgemeinen Bestimmungen der kommerziellen Bestandverträge" hinausgehen, fallen nur
             aufgrund besonderer Vereinbarung mit dem Versicherer unter Versicherungsschutz.
3.    Baugewerbe und ähnliche Gewerbe
1.    Darunter fallen im Sinne dieser Bedingungen:
      Hoch- und Tiefbauunternehmen (einschließlich Stahlbauunternehmen), Baumeister (Maurermeister),
      Zimmermeister, Brunnenmeister, Abdichter gegen Feuchtigkeit u. Druckwasser, Asphaltierer und
      Schwarzdecker, Dachdecker, Fliesenleger, Spengler, Gas- und Wasserleitungsinstallateure,
      Elektroinstallateure (Elektriker), Heizungs- und Klimatechniker, Abbruchsunternehmer, Baggereien
      (Deichgräber), Sand- und Schottererzeuger, Sprengungsunternehmer und Sprengmeister,
      Steinbruchunternehmer und Tiefbohrunternehmer.
2.    Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB und des Abschnittes A
      der EHVB insbesondere auch auf Schadensersatzverpflichtungen aus
      2.1    Personen- und Sachschäden, die aus vom Versicherungsnehmer vorgenommenen Planungen
             entstehen;
      2.2    Schäden an unterirdischen Anlagen (wie Elektrizitäts-, Gas-, Wasserleitungen, Fernmeldekabel,
             Kanäle u. dgl.), wobei Artikel 7, Punkte 10.4 und 10.5 AHVB keine Anwendung finden;
      2.3    Schäden infolge Unterfahrens oder Unterfangens von Bauwerken;
      2.4    Schäden durch Senkung von Grundstücken, auch eines darauf errichteten Bauwerks oder eines
             Teils eines solchen sowie durch Erdrutschungen;
      2.5    Schäden an benachbarten Bauwerken infolge Unterlassung sachgemäßer Pölzungen (auch
             Versteifungen und Verspreizungen);
      2.6    Schäden durch Sprengungen nach Maßgabe folgender Bestimmungen:
             2.6.1 Versicherungsschutz besteht nur dann, wenn die Sprengarbeiten von einem
                     Sprengbefugten im Sinne der Sprengarbeiten-Verordnung (BGBl. Nr.77/1954), in der jeweils
                     geltenden Fassung, durchgeführt werden.
             2.6.2 Sachschäden, die sich innerhalb eines Radius von 100 m von der Sprengstelle ereignen,
                     sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
             2.6.3 Darüber hinaus leistet der Versicherer keinen Versicherungsschutz für solche Sachschäden,
                     mit denen bei Sprengarbeiten trotz Anwendung der vorgeschriebenen
                     Sicherheitsmaßnahmen üblicherweise gerechnet werden muss.
3.    Der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers beträgt in jedem Versicherungsfall bei Sachschäden EUR
      500,–.
4.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen aus der Beteiligung an
      Arbeitsgemeinschaften. Das Tätigwerden eines Partners der Arbeitsgemeinschaft als Subunternehmer
      dieser Arbeitsgemeinschaft aufgrund eines schriftlichen Auftrags gilt nicht als Beteiligung an der
      Arbeitsgemeinschaft.
4.    Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten und ähnliche Betriebe
Abweichend von Artikel 7, Punkt 3 AHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz auch auf
Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes (BGBl. Nr. 20/1949) wegen Personen- oder
Sachschäden im Zusammenhang mit Begutachtung nach § 57a Kraftfahrgesetz (BGBl. Nr. 267/1967), beide in
der jeweils geltenden Fassung.
5. Rauchfangkehrer
Abweichend von Artikel 7, Punkt 3 AHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz auch auf
Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes (BGBl. Nr. 20/1949) in der jeweils geltenden
Fassung.
6. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe
1.    Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB und des Abschnitts A
      der EHVB auch auf Schadensersatzverpflichtungen
      1.1   aus der Tierhaltung ohne Rücksicht auf den Verwendungszweck (Abschnitt B, Ziffer 12 EHVB
            findet Anwendung).
            Nur bei besonderer Vereinbarung besteht Versicherungsschutz für Schadensersatzverpflichtungen
            aus Schäden an zum Belegen zugeführten Tieren und aus der Überlassung von Reittieren an
            betriebsfremde Personen.


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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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             Durch Weidevieh oder Wild verursachte Schäden an Fluren oder Kulturen sind vom
             Versicherungsschutz ausgeschlossen;
     1.2     aus der Holzschlägerung im eigenen und im fremden Wald, letzterenfalls jedoch nur für den
             eigenen Bedarf;
     1.3     aus der Bekämpfung von Pflanzenschädlingen und Anwendung von Unkrautvertilgungsmitteln in
             der versicherten Land- und Forstwirtschaft, jedoch mit einem Selbstbehalt in jedem
             Versicherungsfall von EUR 500,–.
     1.4     aus Sachschäden durch Umweltstörung durch Jauche, Düngemittel und Siloabwässer nach
             Maßgabe des Artikel 6 AHVB.
             Die Versicherungssumme hiefür beträgt EUR 100.000,– im Rahmen der
             Pauschalversicherungssumme.
             Der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers beträgt in jedem Versicherungsfall EUR 500,–.
     1.5     aus der Vornahme von Sprengungen für Zwecke der versicherten Land- und Forstwirtschaft, jedoch
             nur unter der Bedingung, dass die Sprengarbeiten von einem Sprengbefugten im Sinne der
             Sprengarbeiten-Verordnung (BGBl. Nr. 77/1954) in der jeweils geltenden Fassung durchgeführt
             werden. Sachschäden, die sich innerhalb eines Radius von 100 m von der Sprengstelle ereignen,
             sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Der Versicherer haftet nicht für solche
             Sachschäden, mit denen bei Sprengarbeiten trotz Anwendung der vorgeschriebenen
             Sicherheitsmaßnahmen üblicherweise gerechnet werden muss;
     1.6     aus dem Bau von Güterwegen, wenn die Gesamtkosten des Bauvorhabens unter Einrechnung
             etwaiger Eigenleistungen EUR 20.000,– nicht überschreiten. Abschnitt B, Ziffer 3, Punkt 2 EHVB
             findet Anwendung.
             Für solche Bauvorhaben sind Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers als
             Bauherr mitversichert;
     1.7     aus Nebengewerben im Sinne des § 2 Abs. 1, Ziffer 2 (iVm § 2 Abs. 4) der GewO (BGBl. Nr.
             194/1994) in der jeweils geltenden Fassung, wenn der jährliche Lohnaufwand unter Hinzurechnung
             etwa gewährter Naturalleistungen EUR 20.000,– nicht überschreitet (Punkt 1.1, 2. Absatz findet
             jedoch Anwendung);
     1.8     aus dem Buschenschank im Sinne des § 2 Abs. 1, Ziffer 5 (iVm § 2 Abs. 9) der GewO (BGBl. Nr.
             194/1994) in der jeweils geltenden Fassung, wenn der jährliche Lohnaufwand unter Hinzurechnung
             etwa gewährter Naturalleistungen EUR 20.000,– nicht überschreitet;
     1.9     aus der Fremdenbeherbergung nach Maßgabe von Abschnitt B, Ziffer 7 EHVB, wenn keine
             behördliche Gewerbeberechtigung erforderlich ist.
2.   Versichert ist ferner die Schadensersatzpflicht des Versicherungsnehmers als Privatperson nach Maßgabe
     von Abschnitt B, Ziffer 16 EHVB sowie die gleichartige Schadensersatzpflicht der in Abschnitt B, Ziffer 16,
     Punkte 3.1 und 3.2 EHVB mitversicherten Personen.
3.   Kein Versicherungsschutz besteht für Schadensersatzverpflichtungen aus der gewerblichen Beförderung
     von Personen mit Anhängern, sofern eine gesetzliche Verpflichtung zum Abschluss einer
     Haftpflichtversicherung besteht.
7.   Fremdenbeherbergung
1.   Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 7, Punkte 10.2 bis 10.4 AHVB auch auf die
     Haftung des Versicherungsnehmers als Verwahrer aus der Beschädigung von eingebrachten Sachen der
     zur Beherbergung aufgenommenen Gäste. Als eingebracht gelten Sachen, die dem Versicherungsnehmer
     oder einem seiner Leute übergeben oder an einen von diesen angewiesenen oder hiezu bestimmten Ort
     gebracht sind.
2.   Nur bei besonderer Vereinbarung erstreckt sich die Versicherung auch auf die gleichartige Haftung des
     Versicherungsnehmers aus dem Verlust und Abhandenkommen der in Punkt 1 bezeichneten Sachen.
     Bei Vorliegen einer solchen Vereinbarung ist der Versicherungsnehmer – bei sonstiger Leistungsfreiheit
     des Versicherers gemäß den Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG (siehe Anhang) –
     verpflichtet,
     2.1     im Fall des Verlusts oder Abhandenkommens einer Sache unverzüglich bei der zuständigen
             Sicherheitsbehörde Anzeige zu erstatten;
     2.2     sofern der Betrieb einer behördlichen Gewerbeberechtigung bedarf, überdies durch augenfälligen
             Anschlag bekanntzugeben, dass Geld, Wertpapiere (Reisezahlungsmittel) und Kostbarkeiten
             gegen Bestätigung bei der hiefür bezeichneten Stelle des versicherten Betriebs zu hinterlegen sind.
3.   Ausschlüsse vom Versicherungsschutz
     3.1     Die Ausdehnung des Versicherungsschutzes gemäß den Punkten 1 und 2 erstreckt sich nicht auf
             Ansprüche aus Schäden
             3.1.1 an den eingebrachten Sachen bei oder infolge einer über den Rahmen der Beförderung
                     hinausgehenden Tätigkeit an oder mit ihnen durch den Versicherungsnehmer oder seine
                     Leute;


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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           3.1.2 an den von den Gästen eingebrachten Kraft- und Wasserfahrzeugen, deren Zubehör und
                   Bestandteilen und den auf oder in diesen Fahrzeugen befindlichen Sachen, soweit die
                   Schadensersatzverpflichtung auf den §§ 970 oder 970a ABGB beruht;
     3.2   Kein Versicherungsschutz besteht für Schadensersatzverpflichtungen aus der gewerblichen
           Beförderung von Personen mit Anhängern, sofern eine gesetzliche Verpflichtung zum Abschluss
           einer Haftpflichtversicherung besteht.
4.   Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 1, Punkt 2 AHVB auch auf
     Schadensersatzverpflichtungen aus reinen Vermögensschäden bis zu einer Versicherungssumme von
     EUR 10.000,–.
8.   Badeanstalten
1.   Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 7, Punkte 10.2 bis 10.4 AHVB auf die Haftung des
     Versicherungsnehmers als Verwahrer aus der Beschädigung der von den Badegästen eingebrachten
     Sachen.
2.   Nur bei besonderer Vereinbarung erstreckt sich die Versicherung auch auf die gleichartige Haftung des
     Versicherungsnehmers aus dem Verlust und Abhandenkommen von Sachen, welche von Badegästen in
     den vom Bad zur Verfügung gestellten Kabinen und Kleiderkästen versperrt gehalten oder von der
     Badeanstalt in Verwahrung genommen werden.
     Bei Vorliegen einer solchen Vereinbarung ist der Versicherungsnehmer – bei sonstiger Leistungsfreiheit
     des Versicherers gemäß den Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG (siehe Anhang) –
     verpflichtet
     2.1     im Fall des Verlusts oder Abhandenkommens einer Sache unverzüglich bei der zuständigen
             Sicherheitsbehörde Anzeige zu erstatten;
     2.2     durch augenfälligen Anschlag bekanntzugeben, dass Geld, Wertpapiere (Reisezahlungsmittel) und
             Kostbarkeiten gegen Bestätigung bei der Kasse zu hinterlegen sind.
3.   Die Ausdehnung des Versicherungsschutzes gemäß den Punkten 1 und 2 erstreckt sich nicht auf
     Ansprüche aus Schäden an den von den Badegästen eingebrachten Kraft- und Wasserfahrzeugen, deren
     Zubehör und Bestandteilen und der auf oder in diesen Fahrzeugen befindlichen Sachen, soweit die
     Schadensersatzverpflichtung auf den §§ 970 oder 970a ABGB beruht.
4.   Abschnitt A, Ziffer 1 und Ziffer 3 EHVB finden Anwendung.
9.   Ärzte, Dentisten, Tierärzte (Tierkliniken)
1.   Abschnitt A EHVB findet Anwendung.
2.   Die persönliche Schadensersatzpflicht des Vertreters bei Urlaub und Krankheit ist mitversichert, soweit
     nicht anderweitig Versicherungsschutz besteht.
3.   Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 1, Punkt 2 AHVB auch auf
     Schadensersatzverpflichtungen aus reinen Vermögensschäden bis zu einer Versicherungssumme von
     EUR 10.000,–.
4.   Der Versicherungsschutz erstreckt sich abweichend von Artikel 3 AHVB auf Versicherungsfälle, die
     weltweit eintreten, sofern die schadensverursachende medizinische Behandlung in Österreich erfolgt ist;
     die Einschränkung nach Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB findet Anwendung.
     Schadensersatzverpflichtungen von Ärzten aus Erste-Hilfe-Leistungen sind abweichend von Artikel 3
     AHVB weltweit mitversichert; die Einschränkung nach Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB findet keine
     Anwendung.
5.   Schadensersatzverpflichtungen von Tierärzten und Tierkliniken aus Schäden an den behandelten Tieren
     sind abweichend von Artikel 7, Punkt 10 AHVB mitversichert.
6.   Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes:
     Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 7, Punkt 3 AHVB auch auf
     Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes (BGBl. Nr. 20/1949) in der jeweils
     geltenden Fassung.
10. Krankenanstalten, Heil- und Pflegeanstalten, Sanatorien, Genesungsheime, Altersheime
u. dgl.
1.   Abschnitt A EHVB findet Anwendung.
2.   Haftung für eingebrachte Sachen der Patienten und ihrer Begleitpersonen:
     Abschnitt B, Ziffer 7 EHVB findet sinngemäß Anwendung.
3.   Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 1, Punkt 2 AHVB auch auf
     Schadensersatzverpflichtungen aus reinen Vermögensschäden bis zu einer Versicherungssumme von
     EUR 10.000,–.
4.   Der Versicherungsschutz erstreckt sich abweichend von Artikel 3 AHVB auf Versicherungsfälle, die
     weltweit eintreten, sofern die schadensverursachende medizinische Behandlung in Österreich erfolgt ist;
     die Einschränkung nach Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB findet Anwendung.
     Schadensersatzverpflichtungen von Ärzten aus Erste-Hilfe-Leistungen sind abweichend von Artikel 3
     AHVB weltweit mitversichert, jedoch nur insoweit, als hiefür nicht anderweitig Versicherungsschutz
     besteht; die Einschränkung nach Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB findet keine Anwendung.
5.   Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes:

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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 7, Punkt 3 AHVB auch auf
      Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes (BGBl. Nr. 20/1949) in der jeweils
      geltenden Fassung.
11.   Haus- und Grundbesitz
1.    Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB auf
      Schadensersatzverpflichtungen
      1.1     aus der Innehabung, Verwaltung, Beaufsichtigung, Versorgung, Reinhaltung, Beleuchtung und
              Pflege der versicherten Liegenschaft einschließlich der in oder auf ihr befindlichen Bauwerke und
              Einrichtungen wie z. B. Aufzüge, Heizungs- und Klimaanlagen, Schwimmbecken, Kinderspielplätze
              und Gartenanlagen.
              Ein im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit der versicherten Liegenschaft vorhandener
              Privatbadestrand ist mitversichert;
      1.2     aus der Durchführung von Abbruch-, Bau-, Reparatur- und Grabarbeiten an der versicherten
              Liegenschaft, wenn die Gesamtkosten des Bauvorhabens unter Einrechnung etwaiger
              Eigenleistungen EUR 100.000,– nicht überschreiten. Abschnitt B, Ziffer 3, Punkt 2 EHVB findet
              Anwendung. Für solche Bauvorhaben sind Schadensersatzverpflichtungen des
              Versicherungsnehmers als Bauherr mitversichert.
      1.3     aus der Fremdenbeherbergung auf der versicherten Liegenschaft nach Maßgabe von Abschnitt B,
              Ziffer 7 EHVB, wenn keine behördliche Gewerbeberechtigung erforderlich ist;
      1.4     aus Sachschäden durch Umweltstörung aus der Lagerung von Mineralölprodukten bis zu einem
              Lagervolumen von 100 Liter nach Maßgabe des Artikel 6 AHVB.
              Die Versicherungssumme hiefür beträgt EUR 100.000,– im Rahmen der
              Pauschalversicherungssumme.
              Der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers beträgt in jedem Versicherungsfall EUR 500,–.
2.    Mitversichert nach Maßgabe des Punkt 1 sind Schadensersatzverpflichtungen
      2.1     des Hauseigentümers und -besitzers;
      2.2     des Hausverwalters und des Hausbesorgers;
      2.3     jener Personen, die im Auftrag des Versicherungsnehmers für ihn handeln, sofern diese Tätigkeit
              nicht in Ausübung ihres Berufs oder Gewerbes erfolgt;
      2.4     jener Personen, die infolge Fruchtnießung, Konkurs- oder Zwangsverwaltung anstelle des
              Versicherungsnehmers treten.
              Ausgeschlossen bleiben Personenschäden, bei welchen es sich um Arbeitsunfälle im Sinne der
              Sozialversicherungsgesetze unter gleichgestellten, beauftragten Personen gemäß den Punkten 2.1
              bis 2.4 handelt.
3.    Bei Schäden durch Witterungsniederschläge an Tapeten, Zimmermalereien, Zierstuckaturen,
      Wandverkleidungen, Fußböden, Strom-, Fernsprech- oder anderen Leitungen und an sonstigem Zubehör
      des Hauses in vermieteten Wohn- und Geschäftsräumlichkeiten – ausgenommen an Fenstern und Türen
      der Außenseite des Gebäudes – leistet der Versicherer abweichend von Artikel 1 AHVB Ersatz, auch
      wenn eine Haftpflicht des Vermieters gegenüber dem Mieter nicht gegeben ist. Der Ersatz umfasst die
      Kosten der Wiederherstellungsarbeiten, soweit es sich nicht um Erhaltungskosten handelt, die der
      Vermieter gesetzlich zu tragen hat.
      Entstehen die genannten Schäden durch Überschwemmungen, Grundwasser oder im Zusammenhang mit
      Erdbeben, so leistet der Versicherer nur nach Maßgabe des Artikel 1 AHVB.
4.    Schadensersatzansprüche von Miteigentümern, Wohnungseigentümern, Nutzungsberechtigten und deren
      Angehörigen (Artikel 7, Punkt 6.2 AHVB) sind mitversichert, sofern diese Personen oder ihre gesetzlichen
      Vertreter nicht zufolge persönlicher Handlungen oder Unterlassungen für den eingetretenen Schaden
      selbst verantwortlich sind.
      Der Versicherungsschutz gemäß Punkt 3 gilt sinngemäß auch für die von diesen Personen benützten
      Wohn- und Geschäftsräumlichkeiten.
12.   Tierhaltung
1.    Die Versicherung erstreckt sich auch auf die Schadensersatzverpflichtung des jeweiligen Verwahrers,
      Betreuers oder Verfügungsberechtigten.
      Nur bei besonderer Vereinbarung besteht Versicherungsschutz für Schadensersatzverpflichtungen aus
      Schäden an zum Belegen zugeführten Tieren.
2.    Der Versicherungsschutz erstreckt sich abweichend von Artikel 3 AHVB auf Versicherungsfälle, die in
      Europa (im geographischen Sinn), einem außereuropäischen Mittelmeeranliegerstaat sowie auf den
      Kanarischen Inseln, Madeira, den Azoren und Island eingetreten sind; die Einschränkung nach Artikel 3,
      Punkt 1, 2. Satz AHVB findet Anwendung.
13.   Wasserfahrzeuge
1.    Die Versicherung erstreckt sich auch auf Schadensersatzverpflichtungen des Eigentümers, des Halters
      und der Personen, die mit dem Willen des Halters bei der Verwendung tätig sind oder mit seinem Willen
      mit dem Wasserfahrzeug befördert werden.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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2.    Als Obliegenheit, deren Verletzung Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den Voraussetzungen und
      Begrenzungen des § 6 VersVG (siehe Anhang), zur Folge hat, wird bestimmt, dass der Schiffsführer die
      zur Führung des versicherten Wasserfahrzeugs behördlich vorgeschriebene Berechtigung besitzt.
3.    Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 7, Punkte 10.2 bis 10.4 AHVB auch auf Sachen,
      welche die beförderten Personen an sich tragen oder als Reisegepäck mit sich führen.
4.    Der Versicherungsschutz bezieht sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden aus der
      Teilnahme an Motorbootrennen und den dazugehörigen Trainingsläufen.
14.   Vereine
(im Sinne des Vereinsgesetzes BGBl. I Nr. 66/2002 in der jeweils geltenden Fassung)
1.     Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB auf
       Schadensersatzverpflichtungen aus der
       1.1    Innehabung oder Verwendung von Grundstücken, Gebäuden, Räumlichkeiten, Anlagen,
              Einrichtungen und Geräten für die statutengemäßen Zwecke des Versicherungsnehmers (Abschnitt
              B, Ziffer 11 EHVB findet sinngemäß Anwendung);
       1.2    Durchführung von Vereinsveranstaltungen durch den Versicherungsnehmer, und zwar unabhängig
              vom Ort der Veranstaltung.
2.     Mitversichert nach Maßgabe des Punkt 1 sind Schadensersatzverpflichtungen
       2.1    der gesetzlichen und bevollmächtigten Vertreter des Versicherungsnehmers und solcher Personen,
              die er zur Leitung oder Beaufsichtigung des Vereins angestellt hat;
       2.2    sämtlicher übrigen Arbeitnehmer des Versicherungsnehmers für Schäden, die sie in Ausübung
              ihrer dienstlichen Verrichtungen verursachen, jedoch unter Ausschluss von Personenschäden, bei
              welchen es sich um Arbeitsunfälle (Berufskrankheiten) unter Arbeitnehmern des versicherten
              Vereins im Sinne der Sozialversicherungsgesetze handelt;
       2.3    sämtlicher Vereinsmitglieder aus der Ausübung der statutengemäßen Vereinstätigkeiten im Verein,
              bei Veranstaltungen des Vereins sowie außerhalb des Vereins im Auftrag des Vereins, soweit nicht
              anderweitig Versicherungsschutz besteht.
3.     Nur aufgrund besonderer Vereinbarung erstreckt sich die Versicherung auch auf
       Schadensersatzverpflichtungen aus der
       3.1    Innehabung oder Verwendung von
              3.1.1 Zuschauertribünen und -anlagen;
              3.1.2 Bob- und Rodelbahnen, Sprungschanzen, Schipisten und Loipen.
       3.2    Haltung oder Verwendung von
              3.2.1 Tieren;
              3.2.2 Wasserfahrzeugen.
       3.3    Durchführung von Landes-, Bundes- oder internationalen Wettbewerben.
4.     Abschnitt A, Ziffer 3 EHVB findet Anwendung.
15. Feuer- und Wasserwehren
1.    Abschnitt B, Ziffer 14, Punkte 1 und 2 EHVB finden sinngemäß Anwendung.
2.    Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes:
      Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 7, Punkt 3 AHVB auch auf
      Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes (BGBl. Nr. 20/1949) in der jeweils
      geltenden Fassung.
3.    Bei Einsätzen im Ausland sowie bei der Teilnahme an internationalen Wettbewerben erstreckt sich der
      Versicherungsschutz abweichend von Artikel 3 AHVB auf Versicherungsfälle, die in Europa (im
      geographischen Sinn), einem außereuropäischen Mittelmeeranliegerstaat sowie auf den Kanarischen
      Inseln, Madeira, den Azoren und Island eingetreten sind; die Einschränkung nach Artikel 3, Punkt 1, 2.
      Satz AHVB findet Anwendung.
4.    Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Schäden an Sachen, zu
      deren Rettung oder Schutz die Wehr gerufen wurde.
5.    Nur bei besonderer Vereinbarung erstreckt sich die Versicherung auch auf Schadensersatzverpflichtungen
      wegen Schäden an Sachen, die dem Versicherungsnehmer für Einsätze oder Übungen beigestellt werden.
6.    Abschnitt A, Ziffer 3 EHVB findet für Berufs- und Werksfeuerwehren Anwendung.
16. Privathaftpflicht
1.    Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB auf
      Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers als Privatperson aus den Gefahren des
      täglichen Lebens mit Ausnahme der Gefahr einer betrieblichen, beruflichen oder gewerbsmäßigen
      Tätigkeit, insbesondere
      1.1    als Wohnungsinhaber (nicht aber als Haus- und/oder Grundbesitzer) und als Arbeitgeber von
             Hauspersonal einschließlich der Fremdenbeherbergung, sofern keine behördliche
             Gewerbeberechtigung erforderlich ist (Abschnitt B, Ziffer 7 EHVB findet Anwendung);
      1.2    aus der Innehabung und dem Betrieb einer Rundfunk- und Fernsehempfangsanlage;
      1.3    aus der Haltung und Verwendung von Fahrrädern und sonstigen nicht motorisch angetriebenen
             Landfahrzeugen (Fortbewegungsmittel zu Lande);

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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      1.4     aus der Haltung und Verwendung von motorisch angetriebenen Landfahrzeugen
              (Fortbewegungsmittel zu Lande) mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h,
              sofern für diese Landfahrzeuge keine Zulassungspflicht besteht. Ausgenommen bleiben jedenfalls
              Kraftfahrzeuge gemäß Artikel 7, Punkt 5.3 AHVB;
      1.5     aus der nicht berufsmäßigen Sportausübung, ausgenommen die Jagd;
      1.6     aus dem erlaubten Besitz von Hieb-, Stich- und Schusswaffen und aus deren Verwendung als
              Sportgerät und für Zwecke der Selbstverteidigung;
      1.7     aus der Haltung von Kleintieren, ausgenommen Hunde (Abschnitt B, Ziffer 12 EHVB findet
              Anwendung);
      1.8     aus der gelegentlichen Verwendung, nicht jedoch der Haltung von Elektro- und Segelbooten
              (Abschnitt B, Ziffer 13 EHVB findet Anwendung);
      1.9     aus der Haltung und Verwendung von sonstigen nicht motorisch angetriebenen Wasserfahrzeugen
              sowie von Schiffsmodellen (Abschnitt B, Ziffer 13 EHVB findet Anwendung);
      1.10 aus der Haltung und Verwendung von
              1.10.1 Flugobjekten, die nicht selbstständig im Flug verwendet werden können (d. h. nicht
                      motorisch angetrieben sind)
              1.10.2 Spielzeug (insbesondere unbemannte Geräte mit einem maximalen Gewicht von 250 g und
                      einer maximalen Bewegungsenergie unter oder gleich 79 Joule, die selbstständig im Flug
                      verwendet werden können und nicht höher als 30 Meter über Grund betrieben werden)
                      Ausgenommen bleiben jedenfalls Luftfahrtgeräte, Luftfahrzeuge und Flugmodelle gemäß
                      Artikel 7, Punkt 5.1 und 5.2 AHVB.
2.    Versichert sind für das Risiko gemäß Punkt 1 Sachschäden aus Umweltstörung nach Maßgabe des Artikel
      6 AHVB.
      Die Versicherungssumme hiefür beträgt EUR 100.000,– im Rahmen der Pauschalversicherungssumme.
      Der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers beträgt in jedem Versicherungsfall EUR 250,–.
3.    Die Versicherung erstreckt sich auch auf gleichartige Schadensersatzverpflichtungen
      3.1     des mit dem Versicherungsnehmer in häuslicher Gemeinschaft lebenden Ehegatten, eingetragenen
              Partners oder Lebensgefährten;
      3.2     der minderjährigen Kinder (auch Enkel-, Adoptiv-, Pflege- und Stiefkinder) des
              Versicherungsnehmers, seines mitversicherten Ehegatten, eingetragenen Partners oder
              Lebensgefährten; diese Kinder bleiben darüber hinaus bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres
              mitversichert, sofern und solange sie über keinen eigenen Haushalt verfügen und sich noch in
              Ausbildung befinden. Ein Wohnsitz am Studienort gilt nicht als eigener Haushalt. Berufsausbildung
              (berufliche Aus- und Weiterbildung etc.) – ausgenommen die Ausbildung an berufsbildenden
              Schulen (Berufsschulen, Kollegs etc.) – zählt nicht als Ausbildung im Sinne dieser Bedingungen.
              Die Ableistung des Präsenz- oder Zivildienstes zählt als Ausbildung im Sinne dieser Bedingungen.
      3.3     von Personen, die für den Versicherungsnehmer aus einem Arbeitsvertrag oder gefälligkeitshalber
              häusliche Arbeiten verrichten, in dieser Eigenschaft. Ausgeschlossen sind Personenschäden, bei
              welchen es sich um Arbeitsunfälle (Berufskrankheiten) im Sinne der Sozialversicherungsgesetze
              unter Arbeitnehmern des Versicherungsnehmers handelt.
4.    Der Versicherungsschutz erstreckt sich abweichend von Artikel 3 AHVB auf Versicherungsfälle, die in
      Europa (im geographischen Sinn), einem außereuropäischen Mittelmeeranliegerstaat sowie auf den
      Kanarischen Inseln, Madeira, den Azoren und Island eingetreten sind. Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB
      findet Anwendung.
17.   Erweiterte Privathaftpflichtversicherung
1.    Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB auf
      Schadensersatzverpflichtungen des Versicherungsnehmers als Privatperson aus den Gefahren des
      täglichen Lebens mit Ausnahme der Gefahr einer betrieblichen, beruflichen oder gewerbsmäßigen
      Tätigkeit, insbesondere
      1.1    als Wohnungsinhaber (nicht aber als Haus- und/oder Grundbesitzer) und als Arbeitgeber von
             Hauspersonal einschließlich der Fremdenbeherbergung, sofern keine behördliche
             Gewerbeberechtigung erforderlich ist (Abschnitt B, Ziffer 7 EHVB findet Anwendung);
      1.2    aus der Innehabung und dem Betrieb einer Rundfunk- und Fernsehempfangsanlage;
      1.3    aus der Haltung und Verwendung von Fahrrädern und sonstigen nicht motorisch angetriebenen
             Landfahrzeugen (Fortbewegungsmittel zu Lande);
      1.4    aus der Haltung und Verwendung von motorisch angetriebenen Landfahrzeugen
             (Fortbewegungsmittel zu Lande) mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h,
             sofern für diese Landfahrzeuge keine Zulassungspflicht besteht. Ausgenommen bleiben jedenfalls
             Kraftfahrzeuge gemäß Artikel 17, Punkt 5.3;
      1.5    aus der nicht berufsmäßigen Sportausübung, ausgenommen die Jagd;
      1.6    aus dem erlaubten Besitz von Hieb-, Stich- und Schusswaffen und aus deren Verwendung als
             Sportgerät und für Zwecke der Selbstverteidigung;


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      1.7     aus der Haltung von Kleintieren, ausgenommen Hunde (Abschnitt B, Ziffer 12 EHVB findet
              Anwendung);
      1.8     aus der gelegentlichen Verwendung, nicht jedoch der Haltung von Elektro- und Segelbooten
              (Abschnitt B, Ziffer 13 EHVB findet Anwendung);
      1.9     aus der Haltung und Verwendung von sonstigen nicht motorisch angetriebenen Wasserfahrzeugen
              sowie von Schiffsmodellen (Abschnitt B, Ziffer 13 EHVB findet Anwendung);
      1.10 aus der Haltung und Verwendung von
              1.10.1 Flugobjekten, die nicht selbstständig im Flug verwendet werden können (d. h. nicht
                      motorisch angetrieben sind)
              1.10.2 Spielzeug (insbesondere unbemannte Geräte mit einem maximalen Gewicht von 250 g und
                      einer maximalen Bewegungsenergie unter oder gleich 79 Joule, die selbstständig im Flug
                      verwendet werden können und nicht höher als 30 Meter über Grund betrieben werden)
                      Ausgenommen bleiben jedenfalls Luftfahrtgeräte, Luftfahrzeuge und Flugmodelle gemäß
                      Artikel 7, Punkt 5.1 und 5.2 AHVB.
2.    Versichert sind für das Risiko gemäß Punkt 1 Sachschäden aus Umweltstörung nach Maßgabe des Artikel
      6 AHVB.
      Die Versicherungssumme hiefür beträgt EUR 100.000,– im Rahmen der Pauschalversicherungssumme.
      Der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers beträgt in jedem Versicherungsfall EUR 250,–.
3.    Artikel 7, Punkt 10. AHVB findet nur insoweit Anwendung, als die Sachen vom Versicherungsnehmer oder
      den mitversicherten Personen entliehen, geleast, gemietet, gepachtet oder in Verwahrung genommen
      wurden oder einer Bearbeitung (insbesondere Reparatur oder Wartung) unterzogen wurden.
4.    Abweichend von Artikel 7, Punkt 10.1 AHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz ferner auf
      Schadensersatzverpflichtungen aus der Beschädigung von gemieteten Räumen sowie des darin
      befindlichen Inventars. Dieser Versicherungsschutz gilt nur für Mietverhältnisse mit einer Höchstdauer von
      einem Monat.
5.    Die Versicherung erstreckt sich auch auf gleichartige Schadensersatzverpflichtungen
      5.1     des mit dem Versicherungsnehmer in häuslicher Gemeinschaft lebenden Ehegatten, eingetragenen
              Partners oder Lebensgefährten;
      5.2     der minderjährigen Kinder (auch Enkel-, Adoptiv-, Pflege- und Stiefkinder) des
              Versicherungsnehmers, seines mitversicherten Ehegatten, eingetragenen Partners oder
              Lebensgefährten; diese Kinder bleiben darüber hinaus bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres
              mitversichert, sofern und solange sie über keinen eigenen Haushalt verfügen und sich noch in
              Ausbildung befinden. Ein Wohnsitz am Studienort gilt nicht als eigener Haushalt. Berufsausbildung
              (berufliche Aus- und Weiterbildung etc.) – ausgenommen die Ausbildung an berufsbildenden
              Schulen (Berufsschulen, Kollegs etc.) – zählt nicht als Ausbildung im Sinne dieser Bedingungen.
              Die Ableistung des Präsenz- oder Zivildienstes zählt als Ausbildung im Sinne dieser Bedingungen.
      5.3     von Personen, die für den Versicherungsnehmer aus einem Arbeitsvertrag oder gefälligkeitshalber
              häusliche Arbeiten verrichten, in dieser Eigenschaft. Ausgeschlossen sind Personenschäden, bei
              welchen es sich um Arbeitsunfälle (Berufskrankheiten) im Sinne der Sozialversicherungsgesetze
              unter Arbeitnehmern des Versicherungsnehmers handelt.
6.    Abweichend von Artikel 7, Punkt 6.2 AHVB sind nur Schadensersatzansprüche der gemäß den Punkten
      5.1 und 5.2 versicherten Personen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
7.    Der Versicherungsschutz erstreckt sich abweichend von Artikel 3 AHVB auf die ganze Erde. Artikel 3,
      Punkt 1, 2. Satz AHVB findet keine Anwendung.
18.   Erziehungswesen
1.    Schulen und Erziehungsanstalten
      1.1    Abschnitt A EHVB findet Anwendung.
      1.2    Die Versicherung erstreckt sich abweichend von Artikel 7, Punkte 10.2 bis 10.4 AHVB auch auf die
             Haftung des Versicherungsnehmers aus der Beschädigung (nicht dem Verlust oder
             Abhandenkommen) von Sachen der Schüler oder Zöglinge.
2.    Lehr- oder Aufsichtspersonen
      Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB auf
      Schadensersatzverpflichtungen des Versicherten aus der Lehr- und Aufsichtstätigkeit.
3.    Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Durchführung schulischer Veranstaltungen (auch
      Maturareise), und zwar auch außerhalb des Lehrplans, jedoch mit Genehmigung der Schulleitung.
      Der Versicherungsschutz erstreckt sich abweichend von Artikel 3 AHVB auf Versicherungsfälle aus der
      Durchführung dieser Veranstaltungen in Europa (im geographischen Sinn), einem außereuropäischen
      Mittelmeeranliegerstaat sowie auf den Kanarischen Inseln, Madeira, den Azoren und Island; die
      Einschränkung nach Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB findet Anwendung.
4.    Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes: Die Versicherung erstreckt sich
      abweichend von Artikel 7, Punkt 3 AHVB auch auf Schadensersatzverpflichtungen aufgrund des
      Amtshaftungsgesetzes (BGBl. Nr. 20/1949) in der jeweils geltenden Fassung, wobei reine


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       Vermögensschäden bis zu einer Versicherungssumme von
       EUR 10.000,– mitgedeckt sind.
19.    Spezialschulen
Für Spezialschulen wie z. B. Fahr-, Flug- (auch Fallschirmsprung-), Motorboot-, Wasserschi-, Segel-, Surf-, Reit-
und Schischulen gilt:
1.    Abschnitt A EHVB findet Anwendung.
2.    Abschnitt B, Ziffer 18 EHVB findet keine Anwendung.
3.    Schadensersatzverpflichtungen aus Haltung oder Verwendung von Kraftfahrzeugen, Anhängern,
      Luftfahrzeugen und Luftfahrtgeräten sind gemäß Artikel 7, Punkt 5 AHVB vom Versicherungsschutz
      ausgeschlossen.
      Der praktische Unterricht an sowie der Transport von diesen Sachen wird der Verwendung gleichgehalten.
      Der Versicherungsschutz bezieht sich im Rahmen des versicherten Risikos auch auf die Lehr- und
      Aufsichtstätigkeit sowie den praktischen Unterricht unter Verwendung von Motorbooten, Segelbooten,
      Surfgeräten oder Reitpferden.
20. Speziallehrer
Für Speziallehrer wie z. B. Fahr-, Flug- (auch Fallschirmsprung-), Motorboot-, Wasserschi-, Segel-, Surf-, Reit-
und Schilehrer sowie Bergführer gilt:
1.    Abschnitt A, Ziffer 3 EHVB findet Anwendung.
2.    Abschnitt B, Ziffer 18 EHVB findet keine Anwendung.
3.    Der Versicherungsschutz bezieht sich auf alle Tätigkeiten, zu denen der Versicherungsnehmer aufgrund
      der für seinen Beruf geltenden Gesetze, Verordnungen und behördlichen Vorschriften berechtigt ist.
4.    Die Qualifikation eines Alpinvereins wird einer behördlichen Qualifikation gleichgehalten.
5.    Schadensersatzverpflichtungen aus Haltung oder Verwendung von Kraftfahrzeugen, Anhängern,
      Luftfahrzeugen und Luftfahrtgeräten sind gemäß Artikel 7, Punkt 5 AHVB vom Versicherungsschutz
      ausgeschlossen.
      Der praktische Unterricht an sowie der Transport von diesen Sachen wird der Verwendung gleichgehalten.
      Der Versicherungsschutz bezieht sich im Rahmen des versicherten Risikos auch auf die Lehr- und
      Aufsichtstätigkeit sowie den praktischen Unterricht unter Verwendung von Motorbooten, Segelbooten,
      Surfgeräten oder Reitpferden.
21.    Politische Gemeinden
1.     Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB auf
       Schadensersatzverpflichtungen der Gemeinde
       1.1    aus ihrem Gebäude- und Grundbesitz, der nicht land- und forstwirtschaftlichen, gewerblichen oder
              industriellen Zwecken dient und nicht vermietet oder verpachtet ist sowie aus dem Bestand und
              Betrieb von Friedhöfen und Krematorien (Abschnitt B, Ziffer 11 EHVB findet Anwendung);
       1.2    aus solchen Arbeiten, die ausschließlich zum Zweck des Baus oder der Erhaltung von
              Gemeindestraßen, -wegen, -plätzen und -brücken vorgenommen werden, sofern die Kosten für
              diese Arbeiten ausschließlich aus Gemeindemitteln bestritten werden (Abschnitt B, Ziffer 3 EHVB
              findet Anwendung);
       1.3    aus der Innehabung und dem Betrieb von Bauhöfen, Stein-, Schotter- und Sandbrüchen, jedoch
              nur unter der Voraussetzung, dass diese ausschließlich den unter den Punkten 1.1 und 1.2
              versicherten Risken dienen (Abschnitt B, Ziffer 3 EHVB findet Anwendung);
       1.4    aus der gemeindeeigenen Müllabfuhr.
              Nur bei besonderer Vereinbarung erstreckt sich die Versicherung auch auf
              Schadensersatzverpflichtungen aus der Innehabung und dem Betrieb von gemeindeeigenen
              Mülldeponien und Müllbeseitigungsanlagen, Wasserversorgungs-, Kanal- und Kläranlagen.
2.     Die Versicherung erstreckt sich auch auf Schadensersatzverpflichtungen der zu Robotleistungen
       herangezogenen Personen.
3.     Nur bei besonderer Vereinbarung erstreckt sich die Versicherung auch auf Sachschäden durch
       Umweltstörung nach Maßgabe des Artikel 6 AHVB.
4.     Abschnitt A, Ziffer 1 und Ziffer 3 EHVB finden Anwendung.
22.    Kirchen, Kultusgemeinden
1.     Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB auf
       Schadensersatzverpflichtungen aus
       1.1    der Wahrnehmung von Aufgaben einer Kirchen- bzw. Kultusgemeinde;
       1.2    der Durchführung von Veranstaltungen durch den Versicherungsnehmer, und zwar unabhängig
              vom Ort der Veranstaltung;
       1.3    der Innehabung oder Verwendung von Grundstücken, Gebäuden, Räumlichkeiten, Anlagen,
              Einrichtungen und Geräten, die nicht land- und forstwirtschaftlichen, gewerblichen oder industriellen
              Zwecken dienen und nicht vermietet oder verpachtet sind sowie aus dem Bestand und Betrieb von
              Friedhöfen und Krematorien (Abschnitt B, Ziffer 11 EHVB findet Anwendung).
2.     Mitversichert nach Maßgabe des Punkt 1 sind Schadensersatzverpflichtungen der gesetzlichen Vertreter
       des Versicherungsnehmers und sämtlicher in seinem Auftrag für ihn handelnden Personen.

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ANHANG
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz 1958 (VersVG – BGBl. Nr. 2/1959 idF. BGBl. I Nr. 17/2018).
(Wiedergabe der in den AHVB und EHVB erwähnten Bestimmungen des Gesetzes)
§ 6.
(1)     Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des
        Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur
        Leistung frei sein soll, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine
        unverschuldete anzusehen ist. Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er
        von der Verletzung Kenntnis erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn,
        dass die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines
        Monates nicht, so kann er sich auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.
(1a)    Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
        zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in
        dem Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen
        Prämie zurückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und
        Anzeigen, die keinen Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt
        Leistungsfreiheit nur ein, wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.
(2)     Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr
        oder der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der
        Anwendbarkeit des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte
        Leistungsfreiheit nicht berufen, wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des
        Versicherungsfalles oder soweit sie keinen Einfluss auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden
        Leistung gehabt hat.
(3)     Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
        des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge
        nicht ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die
        Obliegenheit nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die
        Feststellung solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers
        bedeutsam sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die
        Feststellung des Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer
        obliegenden Leistung Einfluss gehabt hat.
(4)     Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt
        berechtigt sein soll, ist unwirksam.
(5)     Der Versicherer kann aus einer fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur
        ableiten, wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen ausgefolgt worden sind
        oder ihm eine andere Urkunde ausgefolgt worden ist, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
§ 12.
(1)     Die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag verjähren in drei Jahren. Steht der Anspruch einem Dritten
        zu, so beginnt die Verjährung zu laufen, sobald diesem sein Recht auf die Leistung des Versicherers
        bekanntgeworden ist; ist dem Dritten dieses Recht nicht bekanntgeworden, so verjähren seine Ansprüche
        erst nach zehn Jahren.
(2)     Ist ein Anspruch des Versicherungsnehmers beim Versicherer angemeldet worden, so ist die Verjährung
        bis zum Einlangen einer schriftlichen Entscheidung des Versicherers gehemmt, die zumindest mit der
        Anführung einer der Ablehnung derzeit zugrunde gelegten Tatsache und gesetzlichen oder vertraglichen
        Bestimmung begründet ist. Nach zehn Jahren tritt jedoch die Verjährung jedenfalls ein.
(3)     Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Anspruch auf die Leistung nicht
        innerhalb eines Jahres gerichtlich geltend gemacht wird. Die Frist beginnt erst, nachdem der Versicherer
        dem Versicherungsnehmer gegenüber den erhobenen Anspruch in einer dem Abs. 2 entsprechenden
        Weise sowie unter Angabe der mit dem Ablauf der Frist verbundenen Rechtsfolge abgelehnt hat; sie ist für
        die Dauer von Vergleichsverhandlungen über den erhobenen Anspruch und für die Zeit, in der der
        Versicherungsnehmer ohne sein Verschulden an der rechtzeitigen gerichtlichen Geltendmachung des
        Anspruchs gehindert ist, gehemmt.
§ 38.
(1)     Ist die erste oder einmalige Prämie innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss des
        Versicherungsvertrags und nach der Aufforderung zur Prämienzahlung nicht gezahlt, so ist der
        Versicherer, solange die Zahlung nicht bewirkt ist, berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Es gilt als
        Rücktritt, wenn der Anspruch auf die Prämie nicht innerhalb dreier Monate vom Fälligkeitstag an gerichtlich
        geltend gemacht wird.
(2)     Ist die erste oder einmalige Prämie zur Zeit des Eintritts des Versicherungsfalls und nach Ablauf der Frist
        des Abs. 1 noch nicht gezahlt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn,
        dass der Versicherungsnehmer an der rechtzeitigen Zahlung der Prämie ohne sein Verschulden verhindert
        war.

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(3)      Die Aufforderung zur Prämienzahlung hat die im Abs. 1 und 2 vorgesehenen Rechtsfolgen nur, wenn der
         Versicherer den Versicherungsnehmer dabei auf diese hingewiesen hat.
(4)      Die Nichtzahlung von Zinsen oder Kosten löst die Rechtsfolgen der Abs. 1 und 2 nicht aus.
§ 39.
(1)      Wird eine Folgeprämie nicht rechtzeitig gezahlt, so kann der Versicherer dem Versicherungsnehmer auf
         dessen Kosten schriftlich eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen bestimmen; zur Unterzeichnung
         genügt eine Nachbildung der eigenhändigen Unterschrift. Dabei sind die Rechtsfolgen anzugeben, die
         nach Abs. 2 und 3 mit dem Ablauf der Frist verbunden sind. Eine Fristbestimmung, ohne Beachtung dieser
         Vorschriften, ist unwirksam.
(2)      Tritt der Versicherungsfall nach dem Ablauf der Frist ein und ist der Versicherungsnehmer zur Zeit des
         Eintrittes mit der Zahlung der Folgeprämie in Verzug, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur
         Leistung frei, es sei denn, dass der Versicherungsnehmer an der rechtzeitigen Zahlung ohne sein
         Verschulden verhindert war.
(3)      Der Versicherer kann nach dem Ablauf der Frist das Versicherungsverhältnis ohne Einhaltung einer
         Kündigungsfrist kündigen, wenn der Versicherungsnehmer mit der Zahlung im Verzug ist. Die Kündigung
         kann bereits mit der Bestimmung der Zahlungsfrist so verbunden werden, dass sie mit Fristablauf wirksam
         wird, wenn der Versicherungsnehmer in diesem Zeitpunkt mit der Zahlung im Verzug ist; darauf ist der
         Versicherungsnehmer bei der Kündigung ausdrücklich aufmerksam zu machen. Die Wirkungen der
         Kündigung fallen fort, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monates nach der Kündigung oder,
         falls die Kündigung mit der Fristbestimmung verbunden worden ist, innerhalb eines Monates nach dem
         Ablauf der Zahlungsfrist die Zahlung nachholt, sofern nicht der Versicherungsfall bereits eingetreten ist.
(4)      Die Nichtzahlung von Zinsen oder Kosten löst die Rechtsfolgen der Abs. 1 bis 3 nicht aus.
§ 39a.
Ist der Versicherungsnehmer bloß mit nicht mehr als 10 vH der Jahresprämie, höchstens aber mit EUR 60,- im
Verzug, so tritt eine im § 38 oder § 39 vorgesehene Leistungsfreiheit des Versicherers nicht ein.
§ 69.
(1)      Wird die versicherte Sache vom Versicherungsnehmer veräußert, so tritt an Stelle des Veräußerers der
         Erwerber in die während der Dauer seines Eigentums aus dem Versicherungsverhältnis sich ergebenden
         Rechte und Pflichten des Versicherungsnehmers ein.
(2)      Für die Prämie, welche auf die zur Zeit des Eintrittes laufende Versicherungsperiode entfällt, haften der
         Veräußerer und der Erwerber zur ungeteilten Hand.
(3)      Der Versicherer hat die Veräußerung in Ansehung der durch das Versicherungsverhältnis gegen ihn
         begründeten Forderungen erst dann gegen sich gelten zu lassen, wenn er von ihr Kenntnis erlangt; die
         Vorschriften der §§ 1394 bis 1396 des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches sind entsprechend
         anzuwenden.
§ 70.
(1)      Der Versicherer ist berechtigt, dem Erwerber das Versicherungsverhältnis unter Einhaltung einer Frist von
         einem Monate zu kündigen. Das Kündigungsrecht erlischt, wenn der Versicherer es nicht innerhalb eines
         Monates von dem Zeitpunkte an ausübt, in welchem er von der Veräußerung Kenntnis erlangt hat.
(2)      Der Erwerber ist berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen; die Kündigung kann nur mit
         sofortiger Wirkung oder auf den Schluss der laufenden Versicherungsperiode erfolgen.
         Das Kündigungsrecht erlischt, wenn es nicht innerhalb eines Monates nach dem Erwerb ausgeübt wird;
         hatte der Erwerber von der Versicherung keine Kenntnis, so bleibt das Kündigungsrecht bis zum Ablauf
         eines Monates von dem Zeitpunkt an bestehen, in welchem der Erwerber von der Versicherung Kenntnis
         erlangt hat.
(3)      Wird des Versicherungsverhältnis aufgrund dieser Vorschriften gekündigt, so hat der Veräußerer dem
         Versicherer die Prämie zu zahlen; der Erwerber haftet in diesen Fällen für die Prämie.
§ 71.
(1)      Die Veräußerung ist dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen. Wird die Anzeige weder vom Erwerber
         noch vom Veräußerer unverzüglich erstattet, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei,
         wenn der Versicherungsfall später als einen Monat nach dem Zeitpunkt eintritt, in welchem die Anzeige
         dem Versicherer hätte zugehen müssen.
(2)      Die Verpflichtung des Versicherers zur Leistung bleibt bestehen, wenn ihm die Veräußerung in dem
         Zeitpunkte bekannt war, in welchem ihm die Anzeige hätte zugehen müssen, oder wenn die Anzeige nicht
         vorsätzlich unterlassen worden ist und die Veräußerung keinen Einfluss auf den Eintritt des
         Versicherungsfalls oder soweit sie keinen Einfluss auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden
         Leistung gehabt hat. Das gleiche gilt, wenn zur Zeit des Eintrittes des Versicherungsfalles die Frist für die
         Kündigung des Versicherers abgelaufen und eine Kündigung nicht erfolgt ist.


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1030K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE HAFTPFLICHTVERSICHERUNG
        Deckungsvariante Plus

Im Rahmen der vereinbarten Versicherungssumme sind mitversichert:

Sachschäden durch Verunreinigung von Erdreich und Gewässer
- In Erweiterung von Abschnitt B, Ziffer 11, Punkt 1.4 EHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz
  auf die gesamte versicherte Liegenschaft (Risikoort), insbesondere aus der Ableitung häuslicher
  Abwässer, der Verwendung und Lagerung von Mineralölprodukten und Heiz- und Kühlmittel sowie
  der ausschließlich zu privaten Zwecken vorgenommenen Verwendung und Lagerung von sonstigen
  gefährlichen Stoffen in Kleingebinden.
  Die Versicherungssumme für Sachschäden durch Umweltstörung beträgt im Rahmen der
  vereinbarten Versicherungssumme für die Haftpflichtversicherung EUR 2.000.000,–.
- Rettungskosten- und Entsorgungskosten auf eigenem Grund sind abweichend von Artikel 1, Punkt 2
  und Artikel 7, Punkt 6 AHVB mitversichert, auch wenn kein unmittelbarer Schaden an fremdem Gut
  droht. Diese Deckungserweiterung umfasst Aufwendungen des Versicherungsnehmers für das
  Ausheben, das Entfernen und das Entsorgen von kontaminiertem Gut sowie das Wiederauffüllen
  von Erdreich. Kein Versicherungsschutz besteht insbesondere für die Wiederherstellung der
  baulichen Gegebenheiten inkl. aller Installationen, Pflanzen und Kulturen.
  Die Versicherungssumme beträgt im Rahmen der vereinbarten Versicherungssumme für
  Sachschäden durch Umweltstörung EUR 100.000,–.
- Der Selbstbehalt gemäß Artikel 6 AHVB findet keine Anwendung.

Versicherte Grundstücke – Risikoort
Im Rahmen der Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitz sind das dazugehörige Grundstück
bzw. alle Grundstücke derselben Grundbuchseinlage (EZ) (ohne m²-Begrenzung) sowie die zu diesen
Grundstücken führenden Zufahrtswege und -straßen mitversichert. Der Versicherungsschutz für die
als „Grünland/Freiland“ und/oder „Verkehrsfläche“ gewidmeten Grundstücke gilt nur unter der
Voraussetzung, dass sie ausschließlich für den Eigenbedarf genutzt werden.

Versicherte Grundstücke – unbebaut
Im Rahmen der Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitz erstreckt sich der
Versicherungsschutz (neben dem Risikoort) auch auf alle unbebaute Grundstücke (ohne m²-
Begrenzung) in Österreich, welche sich im Eigentum des Versicherungsnehmers und/oder der gemäß
Abschnitt B, Ziffer 16, Punkt 3.2 EHVB mitversicherten Personen befinden.
Die zu diesen Grundstücken führenden Zufahrtswege und -straßen sind ebenso mitversichert.
Der Versicherungsschutz für ein als „Grünland/Freiland“ und/oder „Verkehrsfläche“ gewidmetes
Grundstück gilt nur unter der Voraussetzung, dass es ausschließlich für den Eigenbedarf genutzt wird.
Kein Versicherungsschutz besteht im Zusammenhang mit jeglicher Art von wirtschaftlichen bzw.
betrieblichen Tätigkeiten, d. h. wirtschaftliche bzw. betriebliche Verwendung und Nutzung der
Grundstücke (z. B. Wald, Äcker) fällt nicht unter den Versicherungsschutz.
Dies gilt insbesondere für stillgelegte Landwirtschafts- oder Betriebsrisken.

Bauherrnhaftpflicht
Abschnitt B, Ziffer 11, Punkt 1.2 EHVB wird wie folgt geändert:
Die Versicherung erstreckt sich nach Maßgabe des Deckungsumfanges der AHVB auf
Schadensersatzverpflichtungen aus der Durchführung von Abbruch-, Bau-, Reparatur- und
Grabarbeiten an der versicherten Liegenschaft, wenn die Gesamtkosten des Bauvorhabens unter
Einrechnung etwaiger Eigenleistungen EUR 1.000.000,– nicht überschreiten. Abschnitt B, Ziffer 3,
Punkt 2 EHVB findet Anwendung. Für solche Bauvorhaben sind Schadensersatzverpflichtungen des
Versicherungsnehmers als Bauherr mitversichert.

Bei behördlich genehmigungspflichtigen Bauarbeiten mit einer EUR 100.000,– überschreitenden
Baukostensumme ist Voraussetzung, dass die technische Planung, Leitung und Ausführung der
Arbeiten einem hierzu behördlich berechtigten Ziviltechniker oder Gewerbetreibenden übertragen
werden. Die Bekanntgabe der Zielvorstellung im Zuge der Ausschreibung des Bauvorhabens, die

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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notwendigen laufenden Überwachungen der Arbeiten sowie die Beteiligung des
Versicherungsnehmers selbst an den Bauarbeiten unter Leitung der behördlich berechtigten
Bauausführenden fallen nicht unter die Einschränkung.
Kein Versicherungsschutz besteht für Schadensersatzansprüche, wenn der Geschädigte an den
Bauarbeiten beteiligt ist und es sich um eine unentgeltliche Tätigkeit oder Schwarzarbeit („Pfusch“)
handelt.

Gebäudehaftpflicht – Aufhebung Verwandtschaftsausschluss
Abweichend von Artikel 7, Punkt 6.2 AHVB sind im Rahmen von Abschnitt B, Ziffer 11 EHVB
Schadensersatzansprüche von Angehörigen mitversichert, sofern diese Personen oder ihre
gesetzlichen Vertreter nicht zufolge persönlicher Handlungen oder Unterlassung für den eingetretenen
Schaden selbst verantwortlich sind. Von dieser Erweiterung bleiben nur Schadensersatzansprüche
der gemäß Abschnitt B, Ziffer 16, Punkte 3.1 und 3.2 EHVB versicherten Personen ausgeschlossen.

Verlust oder Abhandenkommen von eingebrachten Sachen
ausgenommen Kraftfahrzeuge, Anhänger und motorisierte Wasserfahrzeuge:
(Diese Erweiterung gilt nur, sofern für die Fremdenbeherbergung keine behördliche
Gewerbeberechtigung erforderlich ist.)

Die Versicherung erstreckt sich auch auf die Haftung des Versicherungsnehmers als Verwahrer aus
dem Verlust oder Abhandenkommen von eingebrachten Sachen der zur Beherbergung
aufgenommenen Gäste. Als eingebracht gelten Sachen, die dem Versicherungsnehmer oder einem
seiner Leute übergeben oder an einen von diesem angewiesenen oder hierzu bestimmten Ort
gebracht werden.
Die Versicherungssummen betragen im Rahmen der Pauschalversicherungssumme gemäß Artikel 5,
Punkt 1 AHVB:
1. EUR 11.000,– je Versicherungsfall für Verlust oder Abhandenkommen eingebrachter Sachen und
   für alle Versicherungsfälle eines Tages,
2. in diesem Rahmen jedoch höchstens EUR 1.100,– für den einzelnen Geschädigten, davon jedoch
   nicht mehr als EUR 550,– für Kostbarkeiten, Geld, Schecks und Wertpapiere.

Eingebrachte Kraftfahrzeuge, Anhänger und Wasserfahrzeuge
(Diese Erweiterung gilt nur, sofern für die Fremdenbeherbergung keine behördliche
Gewerbeberechtigung erforderlich ist.)

Die Versicherung erstreckt sich auch auf die Haftung des Versicherungsnehmers als Verwahrer aus
der Beschädigung, der Vernichtung, dem Verlust oder Abhandenkommen von eingebrachten
Kraftfahrzeugen, Anhängern und Wasserfahrzeugen der zur Beherbergung aufgenommenen Gäste.
Als eingebracht gelten Kraftfahrzeuge, Anhänger und Wasserfahrzeuge, die sich in eigenen Garagen,
auf eigenen Parkplätzen oder auf sonstigen zur Abstellung angewiesenen Plätzen befinden.

Der Versicherungsschutz bezieht sich auf Schadensersatzverpflichtungen wegen Beschädigung,
Vernichtung, Verlust oder Abhandenkommen durch Inbetriebsetzen, Fahren oder Verschieben;
unbefugten Gebrauch durch Arbeitnehmer des Versicherungsnehmers oder Betriebsfremder
(Schwarzfahrt), Diebstahl oder Raub.

Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind Abhol- oder Zustelldienste; innere Betriebs- und
Bruchschäden; Diebstahl oder Raub von Fahrzeugbestandteilen und Fahrzeugzubehör;
Fahrzeuginhalt und Fahrzeugladung (Wasserfahrzeuge auf Bootsanhängern gelten nicht als
Fahrzeugladung).

Die Versicherungssumme beträgt im Rahmen der Pauschalversicherungssumme EUR 40.000,–.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1010K – HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG

1. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Haltung von Hunden und gilt für die in der Polizze
   angeführte Anzahl von Tieren. Sofern zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles der
   Versicherungsnehmer mehr als die angeführte Anzahl von Hunden hält, reduziert sich die
   Versicherungsleistung im Verhältnis der in der Polizze angeführten Anzahl von Tieren zur
   tatsächlichen Anzahl.

2. Abschnitt B, Ziffer 12, Punkt 1 EHVB findet Anwendung.

3. Als Kosten im Sinne Artikel 5, Punkt 5 AHVB gelten bei konkreten Schadensersatzansprüchen
   gegen den Versicherungsnehmer auch die Kosten der Tollwutuntersuchung der Tiere, für die das
   Tierhalterrisiko im Rahmen gegenständlichen Vertrags versichert ist.

4. Abweichend von Artikel 7, Punkt 6.2 AHVB sind nur Schadensersatzansprüche der gemäß
   Abschnitt B, Ziffer 16, Punkte 3.1 und 3.2 EHVB versicherten Personen vom Versicherungsschutz
   ausgeschlossen.

5. Abweichend von Abschnitt B, Ziffer 12, Punkt 2 EHVB erstreckt sich der Versicherungsschutz auf
   die ganze Erde. Artikel 3, Punkt 1, 2. Satz AHVB findet keine Anwendung.


1011K – PFERDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG

6. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Haltung von Pferden und gilt für die in der Polizze
   angeführte Anzahl von Tieren. Sofern zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles der
   Versicherungsnehmer mehr als die angeführte Anzahl von Pferden hält, reduziert sich die
   Versicherungsleistung im Verhältnis der in der Polizze angeführten Anzahl von Tieren zur
   tatsächlichen Anzahl.

7. Abschnitt B, Ziffer 12, Punkt 1 EHVB findet Anwendung.

8. Als Kosten im Sinne des Artikels 5, Punkt 5 AHVB gelten bei konkreten
   Schadensersatzansprüchen gegen den Versicherungsnehmer auch die Kosten der
   Tollwutuntersuchung der Tiere, für die das Tierhalterrisiko im Rahmen gegenständlichen Vertrags
   versichert ist.


1004A – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE GLASVERSICHERUNG (ABG)
         (Fassung 2018)

Analog zu den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

                                        Allgemeiner Teil
Auf die Versicherung finden die Bestimmungen der „Allgemeinen Bedingungen für die
Sachversicherung“ (ABS) Anwendung.

                                              Besonderer Teil

INHALTSVERZEICHNIS
Artikel 1 Versicherte Gefahren und Schäden
Artikel 2 Nicht versicherte Schäden
Artikel 3 Versicherte Sachen und Kosten
Artikel 4 Örtliche Geltung der Versicherung
Artikel 5 Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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Artikel 6    Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall
Artikel 7    Versicherungswert
Artikel 8    Entschädigung
Artikel 9    Unterversicherung
Artikel 10   Regress; Versicherungssumme nach dem Schadensfall
Artikel 11   Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles
Artikel 12   Sanktionsklausel
Anhang

                                                 Artikel 1
                                    Versicherte Gefahren und Schäden

Versichert sind die am versicherten Glas (Artikel 3) durch Bruch entstandenen Schäden.


                                                  Artikel 2
                                         Nicht versicherte Schäden

Soweit nichts anderes vereinbart ist, sind nicht versichert:
1.    Schäden, die nur in einem Zerkratzen, Verschrammen oder Absplittern der Kanten, der
      Glasoberfläche oder der darauf angebrachten Folien, Malereien, Schriften oder Beläge, auch
      eines Spiegelbelags, bestehen;
2.    Schäden an Fassungen und Umrahmungen;
3.    Folgeschäden: Als Folgeschäden bezeichnet man Schäden, die indirekt und in Folge anderer
      Schäden entstehen;
4.    Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Absturz oder Anprall von Luft- oder
      Raumfahrzeugen, Luftfahrtgeräten und Flugmodellen, deren Teilen oder Ladung;
5.    Schäden, die beim Einsetzen, beim Herausnehmen oder beim Transport der Gläser entstehen;
6.    Schäden, die durch Tätigkeiten an den Gläsern selbst, deren Fassungen oder Umrahmungen
      entstehen; Schäden durch Reinigungsarbeiten sind versichert;
7.    Schäden durch die unmittelbare oder mittelbare Wirkung von
      7.1. Kriegsereignissen jeder Art, mit oder ohne Kriegserklärung, einschließlich aller
              Gewalthandlungen von Staaten und aller Gewalthandlungen politischer oder
              terroristischer Organisationen;
      7.2. inneren Unruhen, Bürgerkrieg, Revolution, Rebellion, Aufruhr, Aufstand;
      7.3. allen mit den genannten Ereignissen (Punkte 7.1. und 7.2.) verbundenen militärischen
              oder behördlichen Maßnahmen;
      7.4. Erdbeben oder anderen außergewöhnlichen Naturereignissen;
      7.5. Kernenergie, radioaktiven Isotopen oder ionisierender Strahlung.
8.    Terror-Ausschluss
      Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind jegliche Art von Schäden, Verlusten, Kosten
      oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus oder im
      Zusammenhang stehen mit jeglicher Art von Terrorakten.
      Terrorakte sind jegliche Handlungen von Personen oder Personengruppen zur Erreichung
      politischer, ethnischer, religiöser, ideologischer oder ähnlicher Ziele, die geeignet sind, Angst
      oder Schrecken in der Bevölkerung oder Teilen der Bevölkerung zu verbreiten und dadurch auf
      eine Regierung oder staatliche Einrichtung Einfluss zu nehmen.
      Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind auch jegliche Art von Schäden, Verlusten,
      Kosten oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus
      oder im Zusammenhang stehen mit Handlungen, die zur Eindämmung, Vorbeugung oder
      Unterdrückung von Terrorakten ergriffen werden oder sich in irgendeiner Weise darauf
      beziehen.
Zu Punkt 7 gilt: Ist der Versicherungsnehmer Unternehmer im Sinne des Konsumentenschutz-
gesetzes, so hat er nachzuweisen, dass der Schaden mit den in den Punkten 7.1. bis 7.5. genannten
Ereignissen oder deren Folgezuständen weder unmittelbar noch mittelbar im Zusammenhang steht.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                                 Artikel 3
                                      Versicherte Sachen und Kosten

1.    Versicherte Sachen
      Versichert sind die in der Polizze bezeichneten Glasscheiben, Kunststoff- und
      Sonderverglasungen.
      Bei Pauschalversicherungen sind die in der Polizze beschriebenen Glasscheiben und
      Kunststoffverglasungen der bezeichneten Gebäude, Lokalitäten oder Geschäftsräumlichkeiten
      versichert.
2.    Versicherte Kosten
      Nur aufgrund eigener Vereinbarung sind versichert:
      2.1. Bewegungs- und Schutzkosten, das sind Kosten, die dadurch entstehen, dass zum
            Zweck der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung versicherter Sachen andere
            Sachen bewegt, verändert oder geschützt werden müssen; insbesondere sind das
            Kosten für die De- und Remontage von Schutzgittern, Schutzstangen, u. dgl.
      2.2. Entsorgungskosten, das sind Kosten für Untersuchung, Abfuhr, Behandlung und
            Deponierung vom Schaden betroffener versicherter Sachen.
      2.3. Kosten für Notverglasungen, Notverschalungen und Überstundenzuschläge.
      2.4. Soweit nichts anderes vereinbart ist, sind nicht versichert:
            Mehrkosten, die aus der Inanspruchnahme eines Sofortdienstes entstehen, werden nicht
            ersetzt.


                                                 Artikel 4
                                    Örtliche Geltung der Versicherung

Die versicherten Gläser sind – soweit nichts anderes vereinbart ist – nur an dem in der Polizze
bezeichneten Versicherungsort (Risikoort) versichert.


                                             Artikel 5
                  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor dem Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:
1.    Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, die Umrahmungen und Fassungen der
      versicherten Gläser ordnungsgemäß instand zu halten.
2.    Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen, einem entsprechend legitimierten Beauftragten
      des Versicherers den Zutritt zu den versicherten Anlagen zu gestatten.


                                              Artikel 6
                      Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:
1.    Schadensmeldung
      1.1. Jeder Schaden ist unverzüglich ab Kenntnis, spätestens binnen dreier Tage, dem
            Versicherer zu melden. Durch die Absendung der Meldung wird die Frist gewahrt.
      1.2. Der Versicherungsnehmer hat bei Eintritt eines Versicherungsfalles das Schadensbild bis
            zu einer Besichtigung durch einen Beauftragten des Versicherers unverändert bestehen
            zu lassen, es sei denn, dass
            - die Sicherheit oder der Fortgang der Arbeiten Eingriffe erfordern,
            - die Maßnahmen im öffentlichen Interesse geboten waren,
            - der Versicherer auf eine Besichtigung ausdrücklich verzichtet,
            - die Besichtigung innerhalb von acht Tagen seit Eingang der Schadensanzeige beim
            Versicherer nicht stattgefunden hat.

                                                                                               Seite 92 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      1.3. Die bei der Reparatur nicht mehr verwendeten, beschädigten bzw. ausgewechselten
           Teile sind dem Versicherer zur Besichtigung zur Verfügung zu stellen.
      1.4. Der Versicherungsnehmer muss auf Verlangen innerhalb einer angemessenen Frist, die
           mindestens zwei Wochen betragen muss, ein von ihm unterschriebenes Verzeichnis der
           am Schadenstag vorhandenen, der vom Schaden betroffenen Sachen, und zwar nach
           Möglichkeit unter Angabe ihres Wertes unmittelbar vor dem Schadensfall, auf seine
           Kosten vorlegen.
      1.5. Alle Angaben im Zuge der Schadenserhebung sind richtig und vollständig zu machen.
      1.6. Der Versicherungsnehmer hat die zur Wiedererlangung geeigneten Maßnahmen zu
           treffen.
2.    Schadensaufklärung
      2.1. Dem Versicherer ist nach Möglichkeit jede Untersuchung über die Ursache und Höhe des
           Schadens und über den Umfang seiner Entschädigungsleistung zu gestatten.
      2.2. Bei der Schadensermittlung ist unterstützend mitzuwirken, auf Verlangen sind dem
           Versicherer entsprechende Unterlagen zur Verfügung zu stellen und jede dienliche
           Auskunft auf Verlangen zu Protokoll zu geben. Die Kosten dafür trägt der
           Versicherungsnehmer.
      2.3. Wurde der Schaden durch einen Dritten verursacht, sind nach Möglichkeit der
           Verursacher sowie eventuelle Zeugen dem Versicherer bekannt zu geben.
3.    Unterstützung bei Regress
      3.1 Der Versicherungsnehmer hat den Versicherer im Zusammenhang mit allfälligen
           Regressen und den damit in Zusammenhang stehenden Bemühungen zu unterstützen;
           insbesondere auf Anfrage alle zweckdienlichen Informationen zu erteilen und Unterlagen
           zur Verfügung zu stellen.


                                                  Artikel 7
                                             Versicherungswert

Als Versicherungswert der versicherten Sachen gelten die ortsüblichen Kosten der Wiederherstellung
bzw. Wiederbeschaffung einschließlich Herauslösen und Aufräumen der Bruchreste.
Nicht zum Versicherungswert gehören die Kosten gemäß Artikel 3.2.


                                                 Artikel 8
                                               Entschädigung

1.    Ersetzt werden die ortsüblichen Kosten der Wiederherstellung bzw. Wiederbeschaffung für das
      vom Schaden betroffene versicherte Glas einschließlich der Kosten für das Herauslösen und
      Aufräumen der Bruchreste (Reparaturkosten).
2.    War ein versichertes Glas vor dem Bruch bereits dauernd entwertet, wird kein Ersatz geleistet.
      Ein versichertes Glas ist insbesondere dann dauernd entwertet, wenn es allgemein oder für
      seinen Verwendungszweck nicht mehr geeignet ist.


                                                 Artikel 9
                                             Unterversicherung

Gemäß Artikel 8 ermittelte Entschädigungen werden bei Vorliegen einer Unterversicherung nach den
Bestimmungen der ABS gekürzt; dies gilt nicht, wenn Versicherung auf „Erstes Risiko“ vereinbart ist.


                                             Artikel 10
                        Regress; Versicherungssumme nach dem Schadensfall


                                                                                               Seite 93 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1.   Soweit der Versicherer dem Versicherungsnehmer oder Versicherten den Schaden ersetzt,
     gehen allfällige Schadensersatzansprüche des Versicherungsnehmers oder Versicherten gegen
     Dritte auf den Versicherer über.
     Wenn sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen einen Wohnungsmieter oder
     Wohnungseigentümer des versicherten Wohngebäudes oder einen Hausangestellten des
     Wohnungsmieters oder Wohnungseigentümers richtet, verzichtet der Versicherer auf seinen
     Regressanspruch, soweit der Mieter oder Wohnungseigentümer die Prämie für das versicherte
     Wohngebäude zum Zeitpunkt des Schadensfalles ganz oder teilweise getragen und der
     Regresspflichtige den Schaden weder vorsätzlich noch grobfahrlässig im Sinne des § 61
     VersVG herbeigeführt hat.
2.   Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird die Versicherungssumme nicht dadurch vermindert,
     dass eine Entschädigung gezahlt wurde.


                                            Artikel 11
                           Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles

1.   Nach dem Eintritt des Schadensfalles ist jeder Teil unbeschadet anderer Rechtsfolgen
     berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen, wenn der andere Teil eine ihm im
     Zusammenhang mit dem Schadensfall gesetzlich oder vertraglich auferlegte Pflicht verletzt hat.
     Insbesondere kann der Versicherungsnehmer kündigen, wenn der Versicherer die
     Anerkennung eines begründeten Entschädigungsanspruchs ganz oder teilweise verzögert hat,
     und der Versicherer kündigen, wenn der Versicherungsnehmer den Eintritt oder den Umfang
     des Schadens durch sein Verhalten vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinflusst oder bei der
     Ermittlung der Entschädigung eine unwahre Angabe gemacht oder einen für die Ermittlung
     erheblichen Umstand verschwiegen hat.
2.   Jeder Teil ist berechtigt, unabhängig vom Vorliegen der Verletzung einer gesetzlichen oder
     vertraglichen Pflicht durch den anderen Teil, das Versicherungsverhältnis nach Eintritt eines
     Schadensfalles zu kündigen, wenn
     - die für diesen Schadensfall zu leistende Entschädigung einen Betrag von EUR 5.000,– bzw.
       EUR 500,– bei Verbraucherverträgen im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes übersteigt
       oder
     - in der jeweiligen Versicherungsperiode insgesamt bereits zwei Schadensfälle eingetreten sind
       und die dafür insgesamt zu leistende Entschädigung eine Jahresprämie übersteigt.
3.   Die Kündigung ist nur bis zum Ablauf eines Monats seit dem Abschluss der Verhandlungen
     über die Entschädigung zulässig. Wenn die Verletzung einer gesetzlichen oder vertraglichen
     Pflicht durch den anderen Teil jedoch erst später bekannt wurde, ist die Kündigung auch noch
     innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung zulässig. Der Versicherer hat eine
     Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten. Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen
     späteren Zeitpunkt als den Schluss der laufenden Versicherungsperiode kündigen.
4.   Hat der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
     verantwortlichen Personen einen Entschädigungsanspruch arglistig erhoben, kann der
     Versicherer innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung das Versicherungsverhältnis mit
     sofortiger Wirkung kündigen.


                                                Artikel 12
                                             Sanktionsklausel

Es besteht – unbeschadet der übrigen Vertragsbestimmungen – Versicherungsschutz nur, soweit und
solange dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder
Finanzsanktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Republik Österreich
entgegenstehen.
Dies gilt auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinten
Nationen, der Vereinigten Staaten von Amerika oder anderer Länder, soweit dem nicht europäische
oder österreichische Rechtsvorschriften entgegenstehen.


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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ANHANG
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz 1958 (VersVG – BGBl. Nr. 2/1959 idF. BGBl. I Nr. 17/2018)

VersVG
§ 6.
(1)  Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfalles
     dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll,
     so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist.
     Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis
     erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine
     unverschuldete anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf
     die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.
(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
     zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
     Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie
     zurückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die
     keinen Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein,
     wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.
(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr oder
     der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwendbarkeit
     des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen,
     wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalles oder soweit sie keinen Einfluss
     auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
     des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht
     ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit
     nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung
     solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam
     sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des
     Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung
     Einfluss gehabt hat.
(4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
     sein soll, ist unwirksam.
(5) Der Versicherer kann aus einer fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
     wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen ausgefolgt worden sind oder ihm
     eine andere Urkunde ausgefolgt worden ist, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
§ 61.
Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall
vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeiführt.
§ 67.
(1)   Steht dem Versicherungsnehmer ein Schadenersatzanspruch gegen einen Dritten zu, so geht der Anspruch
      auf den Versicherer über, soweit dieser dem Versicherungsnehmer den Schaden ersetzt. Der Übergang
      kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden. Gibt der
      Versicherungsnehmer seinen Anspruch gegen den Dritten oder ein zur Sicherung des Anspruches
      dienendes Recht auf, so wird der Versicherer von seiner Ersatzpflicht insoweit frei, als er aus dem Anspruch
      oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.
(2)   Richtet sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen einen mit ihm in häuslicher
      Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen, so ist der Übergang ausgeschlossen; der Anspruch geht
      jedoch über, wenn der Angehörige den Schaden vorsätzlich verursacht hat.


1027K – PAKET GLASBRUCH – EIGENHEIM

In Ergänzung der „Allgemeinen Bedingungen für die Glasversicherung“ (ABG) sind obligatorisch
mitversichert:

-                           die gesamte Gebäudeverglasung (inkl. Windfänge, Wintergärten,
        Stiegenhausverglasungen, Lichtkuppeln, Dachflächenfenster);


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                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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-                           die Verglasungen von Verbindungsgängen, Hauseinfahrten,
       Eingangsverbauten- und Überdachungen;
-                           die Verglasung von den versicherten Nebengebäuden (auch privat
       genutzte Glashäuser) und versicherten Carports;
-      Glasteile von Sonnenkollektoren, auch dann wenn sie aus Kunststoff (Acrylglas) gefertigt sind
       und am Grundstück aufgestellt sind;
-      Glaszäune und deren Tore aus Sicherheitsglas auf dem Grundstück.

Kunststoffverglasungen (wie Plexi- und Acrylglas) aller Art gelten dem Begriff Glas gleichgestellt.

Diese Erweiterung gilt nur, soweit nicht aus einer anderen Versicherung (insbesondere einer
Haushaltsversicherung) eine Entschädigung verlangt werden kann.

Von der Versicherung ausgeschlossen sind:
-    jede Art von Geschäftsverglasung (das ist die gesamte Verglasung von Verkaufsgeschäften und
     Ausstellungsräumlichkeiten) und Firmenschilder;
-    Fassadenverkleidungen aus Glas;
-    freistehende Glastore sowie freistehende Glastafeln auf dem Grundstück;
-    Glasverkachelungen;
-    Glasmalereien;
-    Innenverglasungen wie Wandspiegel, Vitrinen, Pulte und dergleichen.

Mitversichert sind:
-     Glasbruchschäden durch Gewalttätigkeiten anlässlich einer öffentlichen Ansammlung oder
      Kundgebung, nicht jedoch im Zuge eines Aufruhrs oder Aufstandes;
-     die Kosten zur Beseitigung und Wiederanbringung von Hindernissen, die dem Einsetzen von
      Ersatzscheiben entgegenstehen, z. B. Schutzgitter und Schutzstangen
      (gemäß Artikel 3, Punkt 2.1 ABG);
-     die Kosten der behördlich auferlegten Behandlung von versicherten, zerbrochenen
      Glasscheiben (Entsorgungskosten) bis höchstens 50 % der Entschädigungsleistung für die vom
      Schaden betroffene Verglasung (gemäß Artikel 3, Punkt 2.2 ABG);
-     die Kosten einer erforderlichen Notverglasung, Notverschalung und Überstundenzuschläge
      (gemäß Artikel 3, Punkt 2.3 ABG).


1032K – ROHBAUVERSICHERUNG

1.     Es wird der in dieser Polizze dokumentierte Versicherungsschutz bis zu dem in der Polizze
       vermerkten Datum (Ende der Rohbaudeckung) wie nachstehend beschrieben
       (Rohbauversicherungsumfang) abgeändert.
       Für den Zeitraum der Rohbaudeckung ist die in der Polizze ausgewiesene Prämie bereits um
       80 % reduziert, nach Ende der Rohbaudeckung ist die volle Prämie zu entrichten.

2.     Sofern die Sparten Sturm und Leitungswasser im Vertrag auch vereinbart sind, gilt Folgendes:

2.1.   Sturmversicherung:
       Die Gefahr Sturm (gem. Art. 1. Punkt 1.1, ASTB) ist erst ab Fertigstellung des nach außen hin
       abgeschlossenen Rohbaus versichert, insbesondere müssen dafür
       a) das Dach komplett eingedeckt sein,
       b) das Giebelmauerwerk bis unter die Dachhaut bzw. bis unter die Dachschalung geführt und
          der Dachraum vollkommen gegen außen hin abgeschlossen sein,
       c) alle Spenglerarbeiten durchgeführt und
       d) sämtliche Türen und Fenster eingesetzt und verglast sein.


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2.2.   Leitungswasserversicherung:
       Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
       Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:
       a) In nicht benutzten und nicht beaufsichtigten Baulichkeiten sind die Wasserleitungsanlagen
            und sonstige wasserführende Anlagen abzusperren.
       b) Während der Heizperiode (Anfang November bis Ende März) sind sämtliche
            wasserführenden Leitungen und Anlagen zu entleeren oder durch Frostschutzmittel zu
            schützen, sofern die Heizung nicht durchgehend in Betrieb gehalten wird. Das
            Vorübergehend-außer-Betrieb-Setzen einer Anlage wird dem Nicht-durchgehend-in-
            Betrieb-Halten gleichgesetzt.

3.     Sofern die Sparte Haushaltsversicherung vereinbart ist, gilt Folgendes:
       Abweichend von Art. 1, ABH sind ausschließlich folgende Sachen versichert:
       a) bestehende Einrichtungsgegenstände (Küche, Zimmereinrichtung und dergleichen) in
           ordnungsgemäß versperrten Räumlichkeiten (mittels Zylinder- oder Sicherheitsschloss
           gesichert).
           Die Ersatzleistung ist mit EUR 25.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
           Nicht versichert sind jedoch Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände.
       b) Werkzeug aller Art in ordnungsgemäß versperrten Räumlichkeiten (mit Zylinder- oder
           Sicherheitsschloss – kein Vorhangschloss, kein Container).
           Die Ersatzleistung ist mit EUR 1.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.
       c) noch nicht verbaute Gebäudebestandteile (im Besitz des Versicherungsnehmers – nicht
           z. B. eines Professionisten oder Lieferanten) in ordnungsgemäß versperrten
           Räumlichkeiten (mit Zylinder- oder Sicherheitsschloss – kein Vorhangschloss, kein
           Container).
           Die Ersatzleistung ist mit EUR 5.000,– je Schadensfall auf „Erstes Risiko“ begrenzt.

       Die Entschädigung in einem etwaigen Schadensfall erfolgt für Einrichtungsgegenstände und
       Gebäudebestandteile zum Neuwert, für Werkzeug aller Art zum Zeitwert.

4.     Ende der Rohbauversicherung (Laufzeit):
       Die Rohbauversicherung mit reduzierter Prämie endet mit dem in der Polizze dokumentierten
       Datum (Ende der Rohbaudeckung), spätestens jedoch mit der Fertigstellung des Gebäudes.
       Als Fertigstellung des Gebäudes im Sinne dieser Vereinbarung gilt der Zeitpunkt, ab dem
       sämtliche bauseitigen Tätigkeiten am Objekt abgeschlossen sind.
       Es ist nicht Voraussetzung, dass auch tatsächlich darin gewohnt wird.

       Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
       Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, wird bestimmt:
       Eine Bauvollendung vor Ende der Rohbaudeckung ist dem Versicherer unverzüglich
       bekanntzugeben.

5.     Für den Fall einer vorzeitigen Kündigung des Vertrags wird auf die Bestimmungen des
       Laufzeitvorteiles


1133K – Besondere Vereinbarung für die Mitversicherung von Mietern

1.     Abweichend von Artikel 1, Punkt 1.1.2 ABH sind auch fremde Sachen des Wohnungsmieters
       bzw. Wohnungsuntermieters sowie des jeweiligen Nutzungsberechtigten im Rahmen der
       vereinbarten Versicherungssumme je Wohnung mitversichert.
2.     In Erweiterung von Artikel 12, Punkt 1 ABH sind neben dem Versicherungsnehmer auch die
       gemäß Punkt 1 genannten Personen versichert.
3.     In Erweiterung zu Artikel 5 ABH wird vereinbart, dass nach Eintritt eines Schadensfalles der
       Mietvertrag als Nachweis der Wohnungsmiete oder Wohnungsuntermiete bzw. eine
       Bescheinigung des jeweiligen Nutzungsberechtigten dem Versicherer vorzulegen ist.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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4.    Der erweiterte Versicherungsschutz gemäß dieser Klausel gilt subsidiär, d. h. eine
      Entschädigung wird nur geleistet, sofern nicht aus einer anderen Versicherung Leistung
      verlangt werden kann.


1006A – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE VERSICHERUNG VON MASCHINEN,
       MASCHINELLEN EINRICHTUNGEN UND APPARATEN der HAUSTECHNIK
       (AMB – MASCHINENBRUCHVERSICHERUNG)
         (Fassung 2018)

Analog zu den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

                                        Allgemeiner Teil
Auf die Versicherung finden die Bestimmungen der „Allgemeinen Bedingungen für die
Sachversicherung“ (ABS) Anwendung.

                                             Besonderer Teil

INHALTSVERZEICHNIS
Artikel 1  Versicherte Sachen
Artikel 2  Versicherte Gefahren und Schäden
Artikel 3  Versicherungswert
Artikel 4  Versicherungsort
Artikel 5  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor Eintritt des Schadensfalles
Artikel 6  Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall
Artikel 7  Entschädigung
Artikel 8  Sachverständigenverfahren
Artikel 9  Rechtsverhältnis nach dem Schadenfall
Artikel 10 Sanktionsklausel
Anhang


                                                 Artikel 1
                                            Versicherte Sachen

1.    Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die in der Polizze angeführten Sachen, solange sie
      innerhalb des in der Polizze als Versicherungsort genannten Grundstücks
      1.1 betriebsfertig aufgestellt sind oder
      1.2 zur Reinigung, Überholung, Revision oder zur Verbringung nach einem anderen Standort
            oder aus Anlass eines ersatzpflichtigen Schadens stillgelegt, demontiert, montiert oder
            befördert werden.
            Eine Sache ist betriebsfertig aufgestellt, wenn sie nach beendeter Erprobung und nach
            beendetem Probebetrieb zur Aufnahme des normalen Betriebs bereit ist.
2.    Fundamente und Einmauerungen sind nur dann mitversichert, wenn dies besonders vereinbart
      ist.
3.    Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf
      3.1 Werkzeuge aller Art wie Bohrer, Brechwerkzeuge, Druckstöcke, Formen, Matrizen,
            Messer, Musterwalzen, Sägeblätter, Schneidewerkzeuge, Siebe, Filter, Steine, Stempel
            und dergleichen sowie Kugeln, Schlaghämmer und Schlagplatten von Mühlen;
      3.2 Bereifungen, Bürsten, Gurten, Ketten, Riemen, Schläuche, Seile, Transportbänder,
            Gummi-, Textil- und Kunststoffbeläge, Walzenbeläge und dergleichen;
      3.3 Betriebsmittel aller Art wie Brennstoffe, Chemikalien, Filtermassen, Katalysatoren,
            Kontaktmassen, Kühlmittel, Reinigungsmittel, Schmiermittel und dergleichen;
      3.4 Filme, Raster, Folien und dergleichen;


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                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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     3.5   externe Datenträger (Disketten, Bänder, Ton- und Bildträger und dergleichen);
     3.6   Software und sonstige Daten.


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                                     Versicherte Gefahren und Schäden

Versicherungsschutz:

1.   Der Versicherer gewährt Versicherungsschutz gegen unvorhergesehen und plötzlich
     eintretende Beschädigungen oder Zerstörungen der versicherten Sachen durch
     1.1 Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit oder Böswilligkeit, sofern daraus
            folgende Beschädigungen visuell ohne Hilfsmittel erkennbar sind;
     1.2 unmittelbare Wirkungen der elektrischen Energie infolge von Erdschluss, Kurzschluss,
            übermäßige Steigerung der Stromstärke, Überschläge, Bildung von Lichtbögen und
            dergleichen, mögen sie auch durch Isolationsfehler, Überspannungen, mittelbare
            Einwirkung atmosphärischer Elektrizität wie Induktion, Influenz hervorgerufen worden
            sein;
     1.3 Konstruktions-, Berechnungs-, Guss-, Material-, Montage- und Herstellungsfehler;
     1.4 Zerbersten infolge von Zentrifugalkraft;
     1.5 Wassermangel in Dampfkesseln und Apparaten;
     1.6 Implosion oder sonstige Wirkungen von Unterdruck;
     1.7 Überdruck mit Ausnahme von Explosion gemäß Punkt 3.1;
     1.8 Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen;
     1.9 Sturm, Frost und unmittelbare Wirkung von Eisgang, Erdrutsch, Erdsenkung, Felssturz,
            Steinschlag, Hagelschlag;
     1.10 von außen mechanisch einwirkende Ereignisse;.
     1.11 Wasser, Feuchtigkeit oder Flüssigkeit aller Art;
     1.12 Versengen, Verschmoren, Rauch, Ruß, soweit diese Ereignisse durch äußere
            Einwirkungen entstehen;
     1.13 Einbruchdiebstahl, Diebstahl und Vandalismus;
     1.14 Glasbruch;
     1.15 Rohrbruch der versicherten Rohre.
2.   Abweichend von Punkt 1 erstreckt sich der Versicherungsschutz für
     - elektronische Speicher-, Rechen-, Regel- oder Steuer-Einrichtungen/Anlagen und
     - deren interne Datenträger (bei denen eine betriebsbedingte Auswechslung durch den
         Benutzer vom Hersteller nicht vorgesehen ist)
     gegen unvorhergesehen und plötzlich eintretende
     - Beschädigungen oder
     - Zerstörungen
     der versicherten elektronischen Einrichtungen/Anlagen/internen Datenträger nur soweit, als eine
     versicherte Gefahr gemäß Punkt 1 nachweislich von außen auf die versicherten Sachen
     (Bauelemente/Bauteile/Datenträger) eingewirkt hat und die Beschädigung visuell ohne
     Hilfsmittel erkennbar ist.

Ausschlüsse:

3.   Der Versicherungsschutz erstreckt sich, ohne Rücksicht auf die Entstehungsursache nicht auf
     Schäden, die eingetreten sind
     3.1 durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Flugzeugabsturz (soweit diese Gefahren durch
           eine Feuerversicherung gedeckt werden können), Löschen und Niederreißen bei und
           nach solchen Ereignissen, ferner durch Sprengungen am Versicherungsort; durch die
           Energie des elektrischen Stroms an elektrischen Einrichtungen als Folge von Brand,
           Explosion und Flugzeugabsturz;
     3.2 im Fall von inneren Unruhen, Streik, Handlungen Ausständiger oder Ausgesperrter, die
           auf das Betriebsgrundstück eindringen oder widerrechtlich dort verbleiben,
           Neutralitätsverletzungen, Kriegsereignissen jeder Art, militärischer Besetzung oder

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                   Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
               registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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             Invasion, Verfügungen von Hoher Hand sowie Wegnahme oder Beschlagnahme seitens
             irgendeiner Macht oder Behörde, im Fall von Erdbeben, Eruption, Hochwasser, Lawinen,
             Überschwemmungen und von Ereignissen, die einer schädigenden Wirkung von
             Kernenergie zuzuschreiben sind, es sei denn, der Versicherungsnehmer weist nach, dass
             der Schaden mit diesen Ereignissen weder unmittelbar noch mittelbar im Zusammenhang
             steht. Ist der Versicherungsnehmer Verbraucher im Sinne des
             Konsumentenschutzgesetzes (BGBl. 140/79), so obliegt der Nachweis dem Versicherer;
     3.3 durch Fehler und Mängel, welche bei Abschluss der Versicherung vorhanden waren und
             dem Versicherungsnehmer bekannt waren oder bekannt sein mussten;
     3.4 durch vorsätzliche oder grobfahrlässige Handlungen oder Unterlassungen des
             Versicherungsnehmers;
     3.5 als eine nachweisbar unmittelbare Folge der dauernden Einflüsse oder Einwirkungen
             chemischer, thermischer, mechanischer, elektrischer oder elektromagnetischer Art, durch
             Abnützungs- und Alterungserscheinungen, auch vorzeitige, oder infolge von Korrosion,
             Oxidation, Rost, Schlamm, Wasser- oder Kesselstein oder sonstigen Ablagerungen;
     3.6 durch Inbetriebnahme nach einem Schaden vor Beendigung der endgültigen
             Wiederherstellung und Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Betriebs.
     3.7 durch Zerkratzen, Verschrammen oder sonstige Verletzungen der Oberfläche, die nur
             Schönheits- oder Leistungsmängel darstellen (z. B. Lack, Email- und Schrammschäden)
4.   Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Schäden, für die der Lieferant gesetzlich oder
     vertraglich zu haften hat.
     Bestreitet der Lieferant seine Haftpflicht und liegt eine der Ursachen nach Punkt 1.1 bis 1.11
     vor, dann leistet der Versicherer dem Versicherungsnehmer Entschädigung unter Eintritt in die
     Rechte gegenüber dem Lieferanten (§ 67 VersVG). Lässt sich diese Haftpflicht des Lieferanten
     nur im Rechtswege feststellen, so ist der Versicherungsnehmer auf Verlangen und Kosten des
     Versicherers zur Führung des Rechtsstreites verpflichtet.
     Ist der Versicherungsnehmer Hersteller, Verkäufer oder Lieferant der versicherten Sache, so
     leistet der Versicherer keine Entschädigung für Schäden, für die bei Fremdbezug üblicherweise
     der Hersteller, Verkäufer oder Lieferant einzutreten hätte.
5.   Terror-Ausschluss
     Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind jegliche Art von Schäden, Verlusten, Kosten
     oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus oder im
     Zusammenhang stehen mit jeglicher Art von Terrorakten.
     Terrorakte sind jegliche Handlungen von Personen oder Personengruppen zur Erreichung
     politischer, ethnischer, religiöser, ideologischer oder ähnlicher Ziele, die geeignet sind, Angst
     oder Schrecken in der Bevölkerung oder Teilen der Bevölkerung zu verbreiten und dadurch auf
     eine Regierung oder staatliche Einrichtung Einfluss zu nehmen.
     Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind auch jegliche Art von Schäden, Verlusten,
     Kosten oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt verursacht werden von, sich ergeben aus
     oder im Zusammenhang stehen mit Handlungen, die zur Eindämmung, Vorbeugung oder
     Unterdrückung von Terrorakten ergriffen werden oder sich in irgendeiner Weise darauf
     beziehen.


                                                Artikel 3
                                           Versicherungswert

1.   Versicherungswert ist der am Schadenstag geltende Neuwert der versicherten Sachen, das
     sind die Kosten für deren Neuanschaffung einschließlich der Kosten für Fracht (exklusive
     Luftfracht), Zoll und Montage (ohne Preisnachlass wie Einkaufsrabatt, Mengenrabatt und
     dergleichen).
2.   Wird eine versicherte Sache nicht mehr hergestellt, so ist der letzte während der
     Herstellungszeit gültige Neuwert unter Berücksichtigung der Änderungen des Preisgefüges
     heranzuziehen.


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                Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
            registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                                  Artikel 4
                                              Versicherungsort

Die Versicherung gilt nur an dem in der Polizze bezeichneten Versicherungsort (Risikoort).


                                            Artikel 5
              Obliegenheiten des Versicherungsnehmers vor Eintritt des Schadensfalles

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:

1.    Der Versicherungsnehmer hat dafür zu sorgen und sorgen zu lassen, dass die versicherten
      Sachen
      - sich in technisch einwandfreiem, betriebsfähigem Zustand befinden,
      - sorgfältig gewartet und instandgehalten werden,
      - nicht dauernd oder absichtlich über das technisch zulässige Maß belastet werden. Der
          Betrieb hat entsprechend der Herstelleranweisung zu erfolgen.
2.    Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, einem entsprechend legitimierten Beauftragten des
      Versicherers den Zutritt zu den versicherten Sachen zu gestatten.
3.    In länger als 72 Stunden unbewohnten Gebäuden sind während der Dauer des
      Unbewohntseins die wasserführenden Leitungen (Haupthahn) abgesperrt zu halten.
      Während der Heizperiode sind zusätzlich sämtliche wasserführenden Leitungen und Anlagen
      zu entleeren, sofern die Heizung nicht durchgehend in Betrieb gehalten wird.


                                              Artikel 6
                      Obliegenheiten des Versicherungsnehmers im Schadensfall

Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den
Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG bewirkt, werden bestimmt:
1.    Der Versicherungsnehmer hat im Fall eines Schadens, für den er Ersatz verlangt, folgende
      Obliegenheiten:
      1.1 er hat unverzüglich, spätestens innerhalb dreier Tage, nachdem er von dem Schaden
             Kenntnis erlangt hat, dem Versicherer Anzeige zu erstatten. Durch die Absendung der
             Anzeige wird die Frist gewahrt;
      1.2 er hat dem Versicherer, soweit es ihm billigerweise zugemutet werden kann,
      -      jede Untersuchung über Ursache und Höhe des Schadens und über den Umfang seiner
             Verpflichtung
             zur Leistung zu gestatten,
      -      jede hiezu dienliche Auskunft auf Verlangen zu Protokoll zu geben,
      -      Belege beizubringen;
      1.3 er hat alle Angaben im Zuge der Schadenserhebung dem Versicherer richtig und
             vollständig zu machen.
2.    Der Versicherungsnehmer kann die endgültige Reparatur nach erfolgter Anzeige sofort in
      Angriff nehmen, doch darf das Schadensbild bei größeren Schäden vor der Besichtigung durch
      einen Beauftragten des Versicherers – die innerhalb acht Tagen nach Eingang der
      Schadensanzeige beim Versicherer erfolgen muss – nur insoweit geändert werden, als dies zur
      Aufrechterhaltung des Betriebs notwendig ist. Hat die Besichtigung des Schadens innerhalb der
      vorgenannten Frist von acht Tagen nicht stattgefunden, so wird der Versicherungsnehmer von
      der Verpflichtung das Schadensbild nicht zu ändern frei und er kann die Maßnahmen zur
      Reparatur oder Erneuerung der beschädigten Sache unbeschränkt ergreifen.
      Die bei der Reparatur nicht mehr verwendeten beschädigten bzw. ausgewechselten Teile sind
      jedoch dem Versicherer zur Besichtigung zur Verfügung zu stellen.


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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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                                                Artikel 7
                                              Entschädigung

1.    Der Versicherungsnehmer hat in jedem Schadensfall den in der Polizze angeführten
      Selbstbehalt zu tragen.
      Abweichend von Artikel 8, Punkt 1 ABS bildet die Versicherungssumme abzüglich des
      Mindestselbstbehalts die Grenze für die Entschädigung.
2.    Die Entschädigung erfolgt:
      2.1 bei Wiederherstellung einer beschädigten Sache in den früheren betriebsfähigen Zustand
            durch Ersatz der Reparaturkosten zur Zeit des Eintritts des Schadensfalles einschließlich
            der Kosten für Demontage, Montage, Fracht (exklusive Luftfracht), Anfuhr, Abfuhr sowie
            für allfälligen Zoll. Der Wert des Altmaterials wird angerechnet.
            Nur auf Grund besonderer Vereinbarung ersetzt der Versicherer die Bergungskosten und
            Mehrkosten für Luftfracht. Mehrkosten, die dadurch entstehen, dass bei einer Reparatur
            Änderungen oder Verbesserungen vorgenommen werden, sowie Überholungen gehen zu
            Lasten des Versicherungsnehmers.
            Wird eine vorläufige Reparatur vorgenommen, so gehen die Kosten zu Lasten des
            Versicherungsnehmers (siehe auch Artikel 2 Punkt 3.6).
      2.2 bei völliger Zerstörung einer versicherten Sache nach dem Wert, den sie einschließlich
            der Kosten für Fracht (exklusive Luftfracht), Zoll und Montage unmittelbar vor dem
            Schaden hatte (Zeitwert). Der Versicherungsnehmer hat die noch irgendwie verwertbaren
            Teile mit ihrem Schätzwert in Zahlung zu nehmen. Eine Sache gilt als völlig zerstört,
            wenn die Reparaturkosten deren Zeitwert am Schadenstag erreichen oder übersteigen.
            Sind unter einer Position mehrere zusammengehörige Maschinen, maschinelle
            Einrichtungen oder Apparate versichert und werden einzelne hievon zerstört, dann
            werden diese Schadensfälle so behandelt, als wären die völlig zerstörten Maschinen,
            maschinellen Einrichtungen und Apparate mit einer eigenen Position versichert.
            Bei zusammengehörigen Einzelsachen wird die allfällige Entwertung, welche die
            unbeschädigt gebliebenen Einzelsachen durch die Beschädigung oder Zerstörung der
            anderen erleiden, nicht berücksichtigt.
3.    Die Entschädigung des Versicherers umfasst auch Aufräumungskosten, die zur Behebung
      eines ersatzpflichtigen Schadens aufgewendet werden, bis zu 2 % der Versicherungssumme
      der vom Schaden betroffenen Sachen.
      Aufräumungskosten sind jene Kosten, die aufgewendet werden müssen, um beschädigte oder
      zerstörte versicherte Sachen zu beseitigen (inklusive Abfuhrkosten bis zum nächsten
      Ablagerungsort); Dekontaminierungskosten sind nicht ersatzpflichtig.


                                               Artikel 8
                                       Sachverständigenverfahren

Ergänzung zu Artikel 9 ABS:
Die von den Sachverständigen zu beurkundenden Feststellungen müssen neben der detaillierten
Schätzung der Schadenshöhe mindestens enthalten:
1.    die ermittelte oder vermutete Entstehungsursache des Schadens und dessen Umfang;
2.    den Wert der beschädigten Sache unmittelbar vor dem Schaden;
3.    den Neuwert der beschädigten Sache zur Zeit des Schadens;
4.    bei reparierbarem Schaden den Wert der zu ersetzenden Teile unmittelbar vor dem Schaden
      gemäß Artikel 6 Punkt 2.1;
5.    den etwaigen Mehrwert nach der Reparatur;
6.    Gewicht und Wert der verbleibenden Teile unter Berücksichtigung ihrer Verwendbarkeit für die
      Reparatur oder andere Zwecke.


                                                                                             Seite 102 von 109

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                                               Artikel 9
                                Rechtsverhältnis nach dem Schadensfall

1.   Soweit nichts anderes vereinbart ist, vermindert sich die Versicherungssumme nicht dadurch,
     dass eine Entschädigung geleistet wird.
     Bei völliger Zerstörung (Artikel 6 Punkt 2.2) scheiden die völlig zerstörten Sachen jedoch mit der
     auf sie entfallenden Versicherungssumme aus der Versicherung aus; dem Versicherer gebührt
     gemäß § 68, Abs. 2 VersVG hinsichtlich der völlig zerstörten Sachen unter Anrechnung der für
     diese Sachen bereits gezahlten Prämie die Prämie, die er hätte erheben können, wenn die
     Versicherung nur bis zur Kenntnis des Versicherers von der völligen Zerstörung beantragt
     worden wäre (Kurztarif).
2.   Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalles
     2.1 Nach dem Eintritt des Schadensfalles ist jeder Teil unbeschadet anderer Rechtsfolgen
            berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen, wenn der andere Teil eine ihm im
            Zusammenhang mit dem Schadensfall gesetzlich oder vertraglich auferlegte Pflicht
            verletzt hat.
            Insbesondere kann der Versicherungsnehmer kündigen, wenn der Versicherer die
            Anerkennung eines begründeten Entschädigungsanspruchs ganz oder teilweise
            verzögert hat, und der Versicherer kündigen, wenn der Versicherungsnehmer den Eintritt
            oder den Umfang des Schadens durch sein Verhalten vorsätzlich oder grob fahrlässig
            beeinflusst oder bei der Ermittlung der Entschädigung eine unwahre Angabe gemacht
            oder einen für die Ermittlung erheblichen Umstand verschwiegen hat.
     2.2 Jeder Teil ist berechtigt, unabhängig vom Vorliegen der Verletzung einer gesetzlichen
            oder vertraglichen Pflicht durch den anderen Teil, das Versicherungsverhältnis nach
            Eintritt eines Schadensfalles zu kündigen, wenn
            - die für diesen Schadensfall zu leistende Entschädigung einen Betrag von EUR
               5.000,– bzw. EUR 500,– bei Verbraucherverträgen im Sinne des
               Konsumentenschutzgesetzes übersteigt oder
            - in der jeweiligen Versicherungsperiode insgesamt bereits zwei Schadensfälle
               eingetreten sind und die dafür insgesamt zu leistende Entschädigung eine
               Jahresprämie übersteigt.
     2.3 Die Kündigung ist nur bis zum Ablauf eines Monats seit dem Abschluss der
            Verhandlungen über die Entschädigung zulässig. Wenn die Verletzung einer gesetzlichen
            oder vertraglichen Pflicht durch den anderen Teil jedoch erst später bekannt wurde, ist
            die Kündigung auch noch innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung zulässig. Der
            Versicherer hat eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten. Der
            Versicherungsnehmer kann nicht für einen späteren Zeitpunkt als den Schluss der
            laufenden Versicherungsperiode kündigen.
     2.4 Hat der Versicherungsnehmer oder eine der in leitender Stellung für die Betriebsführung
            verantwortlichen Personen einen Entschädigungsanspruch arglistig erhoben, kann der
            Versicherer innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung das Versicherungsverhältnis
            mit sofortiger Wirkung kündigen.


                                                Artikel 10
                                             Sanktionsklausel

Es besteht – unbeschadet der übrigen Vertragsbestimmungen – Versicherungsschutz nur, soweit und
solange dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder
Finanzsanktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Republik Österreich
entgegenstehen.
Dies gilt auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinten
Nationen, der Vereinigten Staaten von Amerika oder anderer Länder, soweit dem nicht europäische
oder österreichische Rechtsvorschriften entgegenstehen.


                                                                                             Seite 103 von 109

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ANHANG
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz 1958 (VersVG – BGBl. Nr. 2/1959 idF. BGBl. I Nr. 17/2018)

VersVG
§ 6.
(1)  Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfalles
     dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll,
     so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist.
     Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis
     erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine
     unverschuldete anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf
     die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.
(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
     zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
     Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie
     zurückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die
     keinen Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein,
     wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.
(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr oder
     der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwendbarkeit
     des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen,
     wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalles oder soweit sie keinen Einfluss
     auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
     des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht
     ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit
     nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung
     solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam
     sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des
     Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung
     Einfluss gehabt hat.
(4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
     sein soll, ist unwirksam.
(5) Der Versicherer kann aus einer fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
     wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen ausgefolgt worden sind oder ihm
     eine andere Urkunde ausgefolgt worden ist, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
§ 67.
(1)   Steht dem Versicherungsnehmer ein Schadenersatzanspruch gegen einen Dritten zu, so geht der Anspruch
      auf den Versicherer über, soweit dieser dem Versicherungsnehmer den Schaden ersetzt. Der Übergang
      kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden. Gibt der
      Versicherungsnehmer seinen Anspruch gegen den Dritten oder ein zur Sicherung des Anspruches
      dienendes Recht auf, so wird der Versicherer von seiner Ersatzpflicht insoweit frei, als er aus dem Anspruch
      oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.
(2)   Richtet sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen einen mit ihm in häuslicher
      Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen, so ist der Übergang ausgeschlossen; der Anspruch geht
      jedoch über, wenn der Angehörige den Schaden vorsätzlich verursacht hat.
§ 68.
(1)   Besteht das versicherte Interesse beim Beginn der Versicherung nicht oder gelangt, falls die Versicherung
      für ein künftiges Unternehmen oder sonst für ein künftiges Interesse genommen ist, das Interesse nicht zur
      Entstehung, so ist der Versicherungsnehmer von der Verpflichtung zur Zahlung der Prämie frei; der
      Versicherer kann eine angemessene Geschäftsgebühr verlangen.
(2)   Fällt das versicherte Interesse nach dem Beginn der Versicherung weg, so gebührt dem Versicherer die
      Prämie, die er hätte erheben können, wenn die Versicherung nur bis zu dem Zeitpunkt beantragt worden
      wäre, in welchem der Versicherer vom Wegfall des Interesses Kenntnis erlangt.
(3)   Fällt das versicherte Interesse nach dem Beginn der Versicherung durch ein Kriegsereignis oder durch eine
      behördliche Maßnahme aus Anlaß eines Krieges weg oder ist der Wegfall des Interesses die unvermeidliche
      Folge eines Krieges, so gebührt dem Versicherer nur der Teil der Prämie, welcher der Dauer der
      Gefahrtragung entspricht.
(4)   In den Fällen der Abs. 2 und 3 sind die dem Versicherungsnehmer zurückzuerstattenden Prämienteile erst
      nach Kriegsende zu zahlen.
(5)   Fällt das versicherte Interesse weg, weil der Versicherungsfall eingetreten ist, so gebührt dem Versicherer
      die Prämie für die laufende Versicherungsperiode.


                                                                                                Seite 104 von 109

                    Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
                registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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1007A – ZUSATZBEDINGUNGEN FÜR DIE VERSICHERUNG VON MASCHINEN,
       MASCHINELLEN EINRICHTUNGEN UND APPARATEN (Fassung 2018)

Analog den Formulierungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beziehen sich
personenbezogene Bezeichnungen auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

VERSICHERTE GEFAHREN UND SCHÄDEN

1.   Schäden an elektrischen Einrichtungen
     In teilweiser Abänderung des Artikels 2 Punkt 3.1 der „Allgemeinen Bedingungen für die
     Versicherung von Maschinen, maschinellen Einrichtungen und Apparaten“ erstreckt sich der
     Versicherungsschutz auf Schäden an den versicherten Sachen, die durch Übertragung
     elektrischer Energie über Leitungen als Folge von Blitzschlag entstehen.
     Der Versicherungsschutz erstreckt sich auch auf Schäden, die durch ein Brand- oder
     Explosionsereignis hervorgerufen werden, das in Verbindung mit den in Artikel 2 Punkt 1.2 der
     „Allgemeinen Bedingungen für die Versicherung von Maschinen, maschinellen Einrichtungen
     und Apparaten“ oder im vorstehenden Absatz erwähnten Vorkommnissen entstanden ist und
     soweit sich dieses auf die betroffene elektrische Maschine, den elektrischen Apparat oder die
     elektrische Einrichtung erstreckt.
     Als von einem vorerwähnten Vorkommnis betroffene elektrische Maschinen, Apparate und
     Einrichtungen gelten die Objekte, welche als selbständige elektrische Einrichtungsgegenstände
     betrachtet, das heißt als selbständige Einheiten benützt werden können, z. B. Generatoren,
     Motoren, Transformatoren, Anlasser, Schalter, Messgeräte, Leitungen und dergleichen,
     Schalter, Messgeräte und Leitungen selbst dann, wenn sie Bestandteile einer kompletten
     Schalteinrichtung sind.
     Der Versicherungsschutz erstreckt sich jedoch nicht auf Schäden durch Kurzschluss,
     übermäßige Steigerung der Stromstärke, Bildung von Lichtbögen und dergleichen, wenn sie
     Folgeschäden eines Brand-, Explosions- oder sonstigen Schadens im Sinne der „Allgemeinen
     Feuerversicherungs-Bedingungen“ (AFB) bzw. der „Zusatzbedingungen für
     Feuerversicherungen industrieller und gewerblicher Anlagen“ sind.
2.   Fundamente
     Für Schäden an den mitversicherten Fundamenten wird nur Ersatz geleistet, wenn sie die Folge
     eines ersatzpflichtigen Schadens an den versicherten Maschinen sind.
3.   Feuerraum-Ausmauerungen und Ofenfutter
     Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf die Ausmauerungen des Feuerraumes sowie
     das Ofenfutter.
4.   Maschinenöl
     Das Öl für die Lagerschmierung der Maschinen ist nicht Gegenstand der Versicherung.
     Sofern das Öl die Funktion der Kühlung, Isolation oder Kraftübertragung hat, ist es nur dann
     versichert, wenn dies besonders vereinbart ist. In diesem Fall werden Schäden an dem
     versicherten Öl nur im Zusammenhang mit einem ersatzpflichtigen Schaden an der versicherten
     Maschine ersetzt. Bei Bemessung der Entschädigung für das Öl wird die Wertminderung infolge
     Alters, Abnützung oder aus anderen Ursachen in Abzug gebracht.
     Der Versicherungsschutz für das Öl in Transformatoren, Schalt- und Messeinrichtungen gilt im
     vorstehenden Sinne als vereinbart.
5.   Kühlanlagen, Kühlschränke
     Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Kühlmittel und Isolationen in Kühlanlagen oder
     Kühlschränken.
6.   Fahrbare Maschinen
     Bei den versicherten fahrbaren Maschinen sind Schäden, entstanden durch Zusammenstoß,
     Entgleisung, Erd- und Gewölbeeinbruch, Brücken- und Bahnkörpereinsturz sowie Abrutsch,
     Absturz, Grubenraum-, Wasser- und Schwemmsandeinbruch von der Versicherung
     ausgeschlossen, auch dann, wenn sie durch ein im Art. 2 (1) der „Allgemeinen Bedingungen für
     die Versicherung von Maschinen, maschinellen Einrichtungen und Apparaten“ genanntes
     Ereignis verursacht wurden.
7.   Raupenfahrzeuge


                                                                                             Seite 105 von 109

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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      Schäden an Raupengliedern, Leiträdern und Laufrollen werden nicht ersetzt.
8.    Schmiedehämmer
      Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Bär und Chabotte der Schmiedehämmer.
9.    Sprengungen
      Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Schäden, entstanden durch Sprengungen an
      der Arbeitsstelle der versicherten Maschinen.
10.   Sicherungselemente
      Schäden an elektrischen und mechanischen Sicherungselementen, die durch ihre
      bestimmungsgemäße Funktion eintreten, werden nicht ersetzt.


ERSATZLEISTUNG, SELBSTBEHALT

11.   Verbrennungskraftmaschinen
      Für Zylinderköpfe, Zylinderbüchsen, Kolben und Kolbenböden bei Verbrennungskraftmaschinen
      wird bei Bemessung der Entschädigung die Wertminderung infolge Alters, Abnützung oder aus
      anderen Ursachen in Abzug gebracht. Die Abschreibungsquote beträgt 10 % p. a., maximal 60
      %.
12.   Röhren, Lampen und Heizelemente
      Bei Röntgen-, Ventil-, Radio-, Fernsehbild- und Elektronenröhren sowie bei Beleuchtungs-,
      Bestrahlungs-, Beheizungskörpern und Heizelementen wird bei Bemessung der Entschädigung
      die Wertminderung infolge Alters, Abnützung oder aus anderen Ursachen in Abzug gebracht.
13.   Brennerdüsen
      Für Brennerdüsen von Öl- und Gasfeuerungsanlagen wird bei Bemessung der Entschädigung
      die Wertminderung infolge Alters, Abnützung oder aus anderen Ursachen in Abzug gebracht.
14.   Gasturbinenanlagen
      Für alle Teile der Gasturbinen, Gasturboanlagen, zugehörige Gaserzeuger und
      Freikolbenmaschinen, die Temperaturen von über 550 Grad Celsius ausgesetzt sind, sowie
      Teile von Freikolbenverdichtern, die turnusgemäß ausgewechselt werden, wird bei Bemessung
      der Entschädigung die Wertminderung infolge Alters, Abnützung oder aus anderen Ursachen in
      Abzug gebracht.
15.   Wertminderung ersetzter Teile
      Bei der Bemessung der Wertminderung von im Schadensfall zu ersetzenden Teilen wird der
      Wert der ersetzten Teile in vollständig eingebautem Zustand zugrunde gelegt.


BETEILIGUNG MEHRERER VERSICHERER

16.   Führung
      Der führende Versicherer oder seine in der Polizze genannte Geschäftsstelle ist bevollmächtigt,
      Anzeigen und Willenserklärungen des Versicherungsnehmers für alle beteiligten Versicherer in
      Empfang zu nehmen.
17.   Prozessführung
      Soweit die vertraglichen Grundlagen für die beteiligten Versicherer die gleichen sind, wird
      Folgendes vereinbart:
      17.1 Der Versicherungsnehmer wird bei Streitfällen aus diesem Vertrag seine Ansprüche nur
            gegen den führenden Versicherer und wegen dessen Anteils gerichtlich geltend machen.
      17.2 Die an der Versicherung mitbeteiligten Versicherer erkennen die gegen den führenden
            Versicherer rechtskräftig gewordene Entscheidung gegenüber dem
            Versicherungsnehmer sowie die vom führenden Versicherer mit dem
            Versicherungsnehmer nach Streitanhängigkeit geschlossenen Vergleiche als auch für
            sich verbindlich an. Andererseits erkennt der Versicherungsnehmer den Ausgang eines
            Rechtsstreites mit dem führenden Versicherer auch gegenüber den mitbeteiligten
            Versicherern als für ihn verbindlich an.
      17.3 Falls der Anteil des führenden Versicherers die Revisionssumme nicht erreicht, ist der
            Versicherungsnehmer berechtigt und auf Verlangen des führenden oder eines
            mitbeteiligten Versicherers verpflichtet, die Klage auf diesen zweiten, erforderlichenfalls

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                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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             auch auf einen dritten und weitere Versicherer auszudehnen, bis diese Summe
             überschritten ist. Wird diesem Verlangen nicht entsprochen, so findet die Bestimmung
             von Punkt 17.2 keine Anwendung.
18.   Schadensregulierung bei Zusammentreffen von Maschinenbruch- und
      Feuerversicherung
      Wenn gleichzeitig eine Maschinenbruch- und eine Feuerversicherung besteht und strittig ist, ob
      oder in welchem Umfange ein Schaden als Maschinenbruch- oder als Brandschaden
      anzusehen ist, dann kann der Versicherungsnehmer, der Maschinenbruchversicherer oder der
      Feuerversicherer verlangen, dass die Höhe des Maschinenbruchschadens und des
      Brandschadens in einem Sachverständigenverfahren festgestellt wird. Die Feststellung ist
      verbindlich, wenn nicht nachgewiesen wird, dass sie offenbar von der wirklichen Sachlage
      erheblich abweicht.
      Für die Ernennung der Sachverständigen und für die von ihnen zu treffenden Feststellungen
      gelten die Bestimmungen über das Sachverständigenverfahren der „Allgemeinen Bedingungen
      für die Versicherung von Maschinen, maschinellen Einrichtungen und Apparaten“.
      Jede Partei trägt die Kosten ihres Sachverständigen. Die Kosten des Obmanns tragen die
      Parteien zu je einem Drittel.
      Der Versicherungsnehmer kann einen Monat nach Anzeige des Schadens als Teilzahlung den
      Betrag verlangen, der nach Lage der Sache mindestens zu zahlen ist. Steht zu diesem
      Zeitpunkt noch nicht fest, inwieweit der Schaden als Maschinenbruchschaden oder als
      Brandschaden anzusehen ist, dann beteiligt sich jeder Versicherer an der Teilzahlung vorläufig
      mit der Hälfte.


1012K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE HEIZUNGSKASKO

In Abänderung von Artikel 1, Punkt 1 der „Allgemeinen Bedingungen für die Versicherung von
Maschinen, maschinellen Einrichtungen und Apparaten der Haustechnik“ (AMB) gilt versichert:

die komplette Heizungsanlage (wie auch immer diese betrieben wird) samt Steuerung, feiner
und grober Armatur, Pumpen und Radiatoren sowie Tanks.

Weiter gelten die zur Heizungsanlage gehörenden Teile außerhalb des Gebäudes am Grundstück
mitversichert, und zwar:
-     Solaranlage am Gebäude oder auf dem Grundstück,
-     solarthermische Anlagen zur Brauchwassererwärmung und Raumheizung sowie
      Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung,
-     Erdwärmeleitungen (Flächenmethode und Tiefenbohrung) auf dem Grundstück,
-     Luftwärmepumpen auf dem Grundstück.

In Abänderung von Artikel 3, AMB ist die Ersatzleistung mit EUR 15.000,– je Schadensfall auf „Erstes
Risiko“ begrenzt.

Der Versicherungsnehmer hat in jedem Schadensfall den in der Polizze angeführten Selbstbehalt zu
tragen.


1013K – BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE HAUSTECHNIKKASKO

In Abänderung von Artikel 1, Punkt 1 der „Allgemeinen Bedingungen für die Versicherung von
Maschinen, maschinellen Einrichtungen und Apparaten der Haustechnik“ (AMB) gelten versichert:

-     Elektrische Wasserenthärtungsanlagen (Kalkbelebungsmethode und dergleichen),
-     Lüftungsanlagen (inkl. Wärmerückgewinnung),
-     Entfeuchtungsanlagen,
-     Klimaanlagen,

                                                                                              Seite 107 von 109

                  Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
              registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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-     Zentrale Staubsaugeranlagen,
-     Gegensprechanlagen,
-     Alarmanlagen, Feuermeldeanlagen, Überwachungsanlagen,
-     Steuerung und Elektroantriebe für Tore, Jalousien bzw. Markisen und/oder Beschattungen,
-     Hauswasser-, Abwasser-, Fäkalien- und Sickerwasserpumpen einschließlich
      Steuerungsanlagen auf dem Grundstück,
-     Aufzugsanlagen, Treppenlifte und dergleichen inkl. Steuerung und Antrieb,
-     gesamte Technik von Wellnesseinrichtungen (wie Sauna, Dampfbad, Infrarotkabinen und
      dergleichen),
-     komplette Technik von Swimmingpools im Gebäude und auf dem Grundstück (Filter, Umwälz-
      und Gegenstromanlage, Beleuchtung inkl. elektrischer Ausrüstung),
-     Photovoltaikanlagen (subsidiär).

In Abänderung von Artikel 3 AMB gilt als Versicherungssumme die auf der Polizze dokumentierte
Versicherungssumme auf „Erstes Risiko“ vereinbart.

Der Versicherungsnehmer hat in jedem Schadensfall den in der Polizze angeführten Selbstbehalt zu
tragen.


1134K – Besondere Vereinbarungen für außerhalb Österreich befindliche (gelegene) Risiken


1.    Deutsche Vertrags- und Verkehrssprache
      Es wird ausdrücklich vereinbart, dass für den gegenständlichen Vertrag die deutsche Sprache
      als Vertrags- und Verkehrssprache gilt.
      Dies bedeutet, dass der gesamte Schriftverkehr (insbesondere sämtliche vertraglichen und
      vorvertraglichen Unterlagen, einschließlich der vorliegenden Informationen, sowie alle
      schriftlichen und mündlichen Mitteilungen zwischen dem Versicherer, dem
      Versicherungsnehmer und dem Versicherten und sonstigen Anspruchsberechtigten)
      ausschließlich in deutscher Sprache abgefasst wird.

2.    Währung
      Der Versicherungsvertrag ist in EURO abgeschlossen. Sämtliche Prämien sind in EURO zu
      entrichten. Etwaige Schadenszahlungen werden ebenfalls in EURO geleistet.

3.    Geltendes Recht
      Im Hinblick auf Art. 7 Abs. 3 der Verordnung (EU) 593/2008 (Rom I-Verordnung) gilt das Recht
      jenes Mitgliedstaats, in dem zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses das Risiko belegen ist, als
      vereinbart. Sofern eine Risikobelegenheit in einem Mitgliedstaat in gegenständlichem Vertrag
      nicht gegeben ist, gilt das Recht des Staats, in dem der Versicherungsnehmer seinen
      gewöhnlichen Aufenthalt hat, als vereinbart.

      Soweit die im gegenständlichen Vertrag zwingenden Bestimmungen dem Recht des jeweiligen
      Mitgliedstaats widersprechen, gehen diese Bestimmungen den vertraglichen Bestimmungen
      vor.

4.    Sonstiges
      Sämtliche vertragliche Bestimmungen, in welchen auf das Gebiet Österreich Bezug genommen
      wird, gelten sinngemäß für das Gebiet des jeweiligen Mitgliedstaats (siehe Geltendes Recht).

      Ein eventuell vorhandenes Assistancepaket oder eine Notfallhilfe mit Organisation von
      Dienstleistungen kann außerhalb Österreichs nicht angeboten werden und hat somit keine
      Gültigkeit.


                                                                                             Seite 108 von 109

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408

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5.   Deckungsumfang für Auslandsrisiken / Sachversicherung
     Schäden durch Terrorakte
     Die Klausel „Einschluss von Schäden durch Terrorakte“ findet für außerhalb Österreichs
     befindliche (gelegene) Risiken keine Anwendung.

     Katastrophendeckung Erdbeben und Wasser
     Die Klauseln „Katastrophendeckung Erdbeben“ und „Katastrophendeckung Wasser“ finden für
     außerhalb Österreichs befindliche (gelegene) Risiken keine Anwendung.

6.   Besondere Regelungen für Italien
     Für Versicherungsnehmer mit Wohnsitz in Italien gilt zusätzlich:

     Der Antragsteller erklärt ausdrücklich, die gemäß Art. 185 des italienischen Versicherungskodex
     (Legislativdekret Nr. 209/05) zu erteilenden Informationen auf seinen Wunsch in deutscher
     Sprache erhalten zu haben.

     Für den Fall, dass die jeweiligen allgemeinen und besonderen Bedingungen eine
     Kündigungsfrist von mehr als 60 Tagen vorsehen, gilt eine beidseitige Kündigungsfrist von 60
     Tagen als vereinbart.


                                                                                             Seite 109 von 109

                 Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group, Sitz: 1010 Wien, Schottenring 15,
             registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 32002m, DVR: 0016683, UID: ATU 36848408
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