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E-Foil und Jetboard versichern: alle Details

Diese Seite enthält den vollständigen Text zur E-Foil- und Jetboardversicherung: Bedingungen im Wortlaut, Fallbeispiele, Abgrenzungen und alle häufigen Fragen. Wer nur den Beitrag sehen will, ist auf der Übersichtsseite schneller.

Kurz erklärt

Was ist eine E-Foil- und Jetboard-Versicherung?

Elektrische Surfboards, E-Foils, Jetboards und Jetsurfs, gelten als motorisierte Wassersportfahrzeuge. Die Haftpflicht deckt Schäden an Dritten, die Kasko das Board selbst samt Lithium-Ionen-Akku, Diebstahl, Transportschäden und Winterlager. Bei NAMMERT beginnt das Paket bei 218 Euro im Jahr, je nach Wert, Leistung und Fahrtgebiet, entschädigt wird zur festen Taxe.

Brauche ich ein Kennzeichen? Ab 3 PS (rund 2,21 kW) besteht Kennzeichnungspflicht, das trifft nahezu jedes Board.

Und einen Führerschein? Auf deutschen Binnengewässern ab 15 PS, auf dem Rhein bereits ab 5 PS. Bis dahin genügt Vernunft, und Rücksicht auf Badegäste.

Reicht die private Haftpflicht? Oft bis 15 PS, darüber brauchen Sie eine eigene Wassersporthaftpflicht. Prüfen Sie Ihre Bedingungen, die Grenzen sind unterschiedlich.

Ist der Akku mitversichert? Ja, über die Elektroklausel: Akku und Ladetechnik, Folgeschäden aus Tierbiss und Kurzschluss, dazu Aufräum- und Entsorgungskosten bei beschädigtem Akku.

Auf einen Blick

Paket Haftpflicht und Kasko
ab 218 € im Jahr
Entschädigung
feste Taxe
Akku und Ladetechnik
mitversichert
Diebstahl
Teil- und Vollkasko
Transport und Winterlager
enthalten
Rennen und Training
einschließbar
Vermietung des Boards
über die Rent-me-Police
Unfallschutz
mit Helmbonus
Kennzeichnungspflicht
ab 3 PS (2,21 kW)
Führerscheinpflicht binnen
ab 15 PS, Rhein ab 5 PS
Nachweis fürs Ausland
IVK automatisch, kostenfrei
Stand der Angaben
01.02.2026

Beitragsangabe als Richtwert inklusive Versicherungssteuer. Rechtliche Angaben nach unserem Stand, maßgeblich sind die Vorschriften Ihres Reviers und die Bedingungen Ihres Vertrags.

Was am Board teuer wird

Vier Schäden, die es wirklich gibt

Akku defekt oder in Brand

Der Lithium-Ionen-Akku ist das teuerste Einzelteil und das empfindlichste. Über die Elektroklausel sind Akku und Ladetechnik mitversichert, dazu Aufräum- und Entsorgungskosten bei Beschädigung.

Board aus dem Auto gestohlen

Boards liegen im Kofferraum, am Strand, im Hotelkeller. Diebstahl ist über Teil- und Vollkasko gedeckt, anders als in vielen Hausrat- und Reisegepäckversicherungen.

Foil und Mast gebrochen

Aufsetzer im Flachen, Grundberührung mit dem Tragflügel, gerissene Verschraubung. Die Vollkasko trägt auch selbst verursachte Schäden, die Teilkasko nicht.

Sturz mit Verletzung

Bei 40 km/h über dem Wasser zählt der Helm. Im Wassersport-Unfallschutz erhöht er die Leistung bei Kopfverletzungen, mehr zum Helmbonus.

Unfallschutz mit Helmbonus

Der Baustein, der zahlt, wenn niemand haftet

Beim Foilen sind Sie einen halben Meter über dem Wasser, unter Ihnen ein Mast mit Flügel und Propeller. Der typische Schaden ist keiner an Dritten und keiner am Board, sondern an Ihnen selbst. Dafür greift weder die Haftpflicht noch die Kasko: Die Haftpflicht zahlt nur, wenn jemand haftet. Bei einem Sturz haftet niemand.

Der Helmbonus Freiwillig getragen, im Schadenfall belohnt

Tragen Sie beim Foilen einen Helm, erhöht sich die Leistung bei Kopfverletzungen, ohne dass der Helm Pflicht wäre und ohne Mehrbeitrag. Kein anderer Punkt in diesem Vertrag belohnt Vorsicht so direkt: Sie entscheiden am Steg, was im Krankenhaus gezahlt wird.

Sinnvoll auch ohne Bonus: Beim Sturz vom Foil trifft der Kopf zuerst das Wasser, danach kommt das Board von hinten nach.

Wählbare Summen je Person

Invaliditätsleistung, mit Helmbonus bis 500.000 € Todesfallleistung bis 100.000 € Bergung von Personen, dazu Kurbeihilfe bis 50.000 € Geltung weltweit, ganze Freizeit

Der Schutz gilt nicht nur auf dem Board: Der Großteil aller Unfälle passiert in der Freizeit, und dort greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht.

Unfallschutz mitberechnen Alle Summen im Vergleich

Eigener Baustein, einzeln oder zusammen mit Haftpflicht und Kasko abschließbar; die Summen sind wählbar. Angaben aus dem NAMMERT-Bedingungswerk, Stand 01.02.2026, maßgeblich sind die Bedingungen Ihres Vertrags.

E-Foil im Flug ueber dem Wasser

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu E-Foil und Jetboard

Was kostet eine E-Foil- oder Jetboard-Versicherung?

Ein Paket aus Haftpflicht und Kasko beginnt bei 218 Euro im Jahr, je nach Wert, Leistung und Fahrtgebiet, mit fester Taxe und Schutz ab dem Folgetag. Den genauen Beitrag rechnet der Online-Rechner in wenigen Minuten aus.

Brauche ich Kennzeichen und Führerschein?

Ab 3 PS (rund 2,21 kW) besteht Kennzeichnungspflicht, das trifft praktisch jedes motorisierte Board. Ab 15 PS gilt auf deutschen Binnengewässern die Führerscheinpflicht, auf dem Rhein bereits ab 5 PS.

Wo darf ich mit dem Board fahren?

Auf bayerischen Gewässern und dem Bodensee sind E-Foils und Jetboards nicht erlaubt. Auch sonst regelt jedes Gewässer den Einsatz motorisierter Boards eigenständig, prüfen Sie die örtliche Schifffahrtsordnung vor dem Start, gerade im Urlaub.

Reicht meine private Haftpflicht?

Bis 15 PS greift sie häufig, darüber brauchen Sie eine eigene Wassersporthaftpflicht. Die Grenzen unterscheiden sich je Tarif erheblich, schicken Sie uns Ihre Bedingungen, wir sehen kostenlos hinein.

Ist der Akku mitversichert?

Ja, über die Elektro- und Hybridklausel: Akku und Ladestation sind eingeschlossen, ebenso Folgeschäden aus Tierbiss und Kurzschluss sowie Aufräum- und Entsorgungskosten bei beschädigtem Akku. Bewahren Sie den Kaufbeleg auf, der Akku ist der teuerste Einzelposten.

Was gilt bei Diebstahl und Transport?

Diebstahl ist über Teil- und Vollkasko gedeckt, Transportschäden an Land ebenfalls, auch im Winterlager. Damit unterscheidet sich die Bootspolice deutlich von Hausrat- und Reisegepäckversicherungen, die Boards meist ausschließen.

Sind Rennen und Training versichert?

Ja, als Baustein, inklusive Übungsfahrten. Im Wassersport-Unfallschutz erhöht ein getragener Helm die Leistung, was bei den erreichbaren Geschwindigkeiten kein theoretischer Vorteil ist.

Darf ich mein Board verleihen?

Für die Vercharterung gibt es unsere Rent-me-Police. Privat gilt: bis 30 Tage im Versicherungsjahr mit schriftlichem Mietvertrag. Wer gewerblich vermietet, braucht je Board einen eigenen Vertrag, sprechen Sie uns an.

Nachgeprüft, nicht behauptet

Eigene Erhebung, Stand 01.08.2026

Was ein Vergleich mit fünf Wettbewerbern ergab

Für zwei Jetskis haben wir bei sechs Anbietern angefragt und 21 Leistungspunkte gegenübergestellt. Vier Befunde, die auch für motorisierte Wassersportgeräte gelten:

Rennen und Training, im Feld allein

Einziger Anbieter im Vergleich, bei dem Wettfahrten und Training nach Vereinbarung versicherbar sind. Bei allen fünf anderen: nicht versichert.

Saisonpolice, im Feld allein

Wer nur vier bis sechs Monate fährt, zahlt bei uns auch nur dafür. Keiner der fünf geprüften Wettbewerber bietet eine Saisonpolice.

Feste Taxe statt Zeitwert

Im Totalschaden gilt die vereinbarte Summe. Üblich sind Zeitwert oder eine Staffel ab dem zweiten Jahr auf 80, ab dem fünften auf 50 Prozent.

Grobe Fahrlässigkeit bis 50 %

Verzicht auf den Einwand bis zur Hälfte der Versicherungssumme. Andere verzichten bis 10.000 €, oder behalten sich die Leistungskürzung vor.

Alle 21 Punkte im Vergleich

Eigene Erhebung vom 01.08.2026 für zwei Jetskis. Leistungen und Beiträge können sich seither geändert haben; maßgeblich sind die Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Genannte Namen sind Marken der jeweiligen Unternehmen.

Sie haben das Board, wir den Schutz.

Beitrag online berechnen, Schutz ab dem Folgetag. Fragen zu Revier, Rennen oder Vermietung? 03375 / 29 12 77.

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Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com

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