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Wassersportversicherung: die Bedingungen im Einzelnen
Diese Seite enthält den Volltext zur Wassersportversicherung:
Bedingungen im Einzelnen und im Wortlaut, Fallbeispiele,
Abgrenzungen und alle häufigen Fragen. Wer nur den Beitrag sehen will,
ist auf der Übersichtsseite zur Wassersportversicherung schneller.
Kurz erklärt
Was ist eine Wassersportversicherung?
Eine Wassersportversicherung bündelt vier Bausteine für alles,
was auf dem Wasser betrieben wird: die Wassersporthaftpflicht mit 10, 25 oder 50 Mio.
€ Deckungssumme weltweit, die Kasko für Sportgeräte gegen Diebstahl und Beschädigung,
die Unfallversicherung von 100.000 bis 500.000 € je nach Tarif,
im Premium für alle berechtigten Insassen, und den Rechtsschutz.
Als Wassersportausrüstung laufen SUP-Boards, Windsurf- und Surfbretter,
Wasserski- und Tauchausrüstung sowie Tauchscooter in der Kasko mit,
wenn sie mit Versicherungssumme beantragt sind.
Für E-Foil und Hydrofoil gibt es einen eigenen Tarif,
über die private Haftpflicht sind Jetski, Jetboard,
E-Foil und Hydrofoil in der Regel nicht gedeckt.
Deckt die private Haftpflicht Wassersport ab? Handbetriebene Geräte meist ja,
motorisierte in der Regel nicht, Jetski, Jetboard, E-Foil und Hydrofoil sind ausgenommen.
Ist mein SUP-Board versichert? Als Wassersportausrüstung über die Kasko,
wenn mit Versicherungssumme beantragt, ebenso Surfbretter,
Wasserski- und Tauchausrüstung und der Tauchscooter.
Wofür brauche ich Unfallschutz? Die Unfallversicherung leistet bei Invalidität und im Todesfall,
im Premium auch Such- und Bergungskosten für Personen bis 50.000 €.
Gilt der Schutz im Ausland? Weltweit bis zur vereinbarten Summe.
Italien verlangt 6.450.000 € für Personen- und 1.300.000 € für Sachschäden,
schon beim Transport.
Auf einen Blick
- Haftpflicht
- 10, 25 oder 50 Mio. €
- Unfallschutz
- 100.000 bis 500.000 €
- Fahrtgebiet
- weltweit
- Sportgeräte
- Diebstahl und Beschädigung
- Rechtsschutz
- Europa und Mittelmeer, darüber hinaus bis 200.000 €
- Tauchscooter
- als Ausrüstung mitversicherbar
- E-Foil und Hydrofoil
- eigener Tarif
- Private Haftpflicht
- bei Motor meist außen vor
- Skipperhaftung Charter
- in allen Tarifen, bis 30 Tage
- Pflicht in Italien
- 6.450.000 € / 1.300.000 €
- Nachweis fürs Ausland
- IVK automatisch im Konto
- Stand der Angaben
- 01.02.2026
Aussagen zur privaten Haftpflicht sind marktübliche Regelfälle,
maßgeblich ist Ihr eigener Vertrag. Alle Prüfpunkte im Leistungsvergleich, Stand 01.02.2026.
Die Zahl, die alles begründet
Keine Versicherung ersetzt eine Rettungsweste
Keine Versicherung ersetzt eine Weste. Aber wenn es passiert, entscheidet die Unfallversicherung darüber, ob eine Familie die finanziellen Folgen tragen kann. Sie leistet bei Invalidität nach Grad und im Todesfall, unabhängig davon, wer den Unfall verschuldet hat.
Vier Bausteine
Was die Wassersportversicherung enthält
Wassersporthaftpflicht
10, 25 oder 50 Mio. € weltweit. Deckt Schäden am Hafennachbarn, am Steg und an Personen. Viele Marinas verlangen den Nachweis vor dem Slippen.
Kasko für Sportgeräte
Diebstahl und Beschädigung von Boards, Segeln, Rigg, Wasserski- und Tauchausrüstung, ab Basis-Plus über die Vollkasko.
Unfallversicherung
100.000 bis 500.000 € bei Invalidität, 25.000 bis 100.000 € im Todesfall, je nach Tarif; im Premium für alle berechtigten Insassen. Der Baustein, den man abschließt und hofft, nie zu brauchen.
Rechtsschutz
Nach einem Unfall auf dem Wasser und im Strafverfahren, ab Basis Plus auch bei Streit um Reparaturrechnung und Kaufvertrag, im Premium um den Liegeplatz.
Vier Irrtümer
Sätze, die im Schadenfall nicht helfen
„Das läuft über meine Privathaftpflicht"
Bei Muskelkraft meist ja. Bei Jetski, Jetboard, E-Foil und Hydrofoil in der Regel nicht, und genau dort entstehen die Schäden, die wehtun.
„Die Ausrüstung ist im Hausrat"
Der Hausrat endet an der Wohnungstür. Board, Rigg und Tauchflaschen am Strand oder im Vereinsschuppen sind Wassersportzubehör und gehören in die Kasko.
„Im Urlaub gilt das auch"
Unser Schutz gilt weltweit, aber Italien verlangt Mindestdeckungen schon beim Transport. Die Internationale Versicherungsbestätigung liegt in Ihrem Kundenkonto, vier Wochen vor Fälligkeit automatisch.
„Mir passiert nichts"
Unfälle auf dem Wasser passieren auch erfahrenen Wassersportlern. Der Unfallschutz kostet weniger als eine Tankfüllung und leistet, wenn es niemandes Schuld war.
Persönlich erreichbar
Drei Büros, ein Ansprechpartner
Hauptsitz · Deutschland
Königs Wusterhausen bei Berlin
Karl-Marx-Straße 4
15711 Königs Wusterhausen
03375 / 29 12 77
Zwischen Dahme, Zeuthener See und Müritz liegt ein dichtes Wassersportrevier, mit klaren Regeln, wo gesurft, geskiet und getaucht werden darf. Wir kennen sie.
Österreich
Salzburg
Strubergasse 54
5020 Salzburg
+43 662 / 643 479
Auf vielen österreichischen Seen sind Verbrenner und Jet-Antriebe verboten, Muskelkraft und Elektro erlaubt. Wir sagen vor dem Abschluss, was auf Ihrem See geht.
Standort Österreich →España
Palma de Mallorca
Carrer de Màrius Verdaguer 1
07004 Palma de Mallorca
+34 682 / 83 83 02
Kite- und Surfreviere, Tauchgründe, Bootsvermieter: In der Bucht von Palma sitzen wir mitten im Geschehen, auf Deutsch, Spanisch und Englisch.
Standort Spanien →
Gut zu wissen
Häufige Fragen zur Wassersportversicherung
Welche Wassersportversicherung gibt es?
Wassersporthaftpflicht und Kasko sind die stabile Basis. Ergänzend lohnen sich der Rechtsschutz bei juristischen Streitigkeiten und die Unfallversicherung, die je nach Invaliditätsgrad und im Todesfall finanzielle Hilfe leistet, mit 100.000 bis 500.000 € Invaliditätssumme.
Deckt meine private Haftpflicht den Wassersport ab?
Bei muskelkraftbetriebenen Geräten wie SUP, Surfbrett, Kanu oder Ruderboot ist der Regelfall: ja. Bei Jetski, Jetboard, E-Foil und Hydrofoil ist der Regelfall: nein, diese Geräte sind über die private Haftpflicht meist nicht gedeckt. Ein Blick in Ihre Bedingungen klärt es, und wir lesen am Telefon mit.
Brauche ich eine Wassersporthaftpflicht?
Schnell entsteht ein Schaden beim Hafennachbarn, und der muss bezahlt werden. Viele Marinas verlangen den Nachweis vor dem Slippen. Für motorisierte Geräte gilt sie ohnehin als Pflichtbestandteil, weil die private Haftpflicht dort nicht greift.
Sind SUP-Board, Surfbrett und Tauchausrüstung mitversichert?
Ja, als Wassersportausrüstung über die Kasko, wenn sie mit Versicherungssumme beantragt ist: SUP-Boards, Windsurf- und Surfbretter, Wasserski- und Tauchausrüstung. Auch der Tauchscooter braucht keine eigene Versicherung, er läuft als Ausrüstung mit.
Kann ich mein E-Foil versichern?
Ja. Wir haben einen eigenen Tarif für Hydrofoil und Co. entwickelt:
Haftpflicht und Teilkasko fürs E-Foil, in wenigen Minuten abgeschlossen.
Was an Kennzeichen und Führerschein dazugehört, rechnet der Regelcheck aus.
Zahlt die Haftpflicht Schäden im Ausland?
Ja, weltweit bis zur vereinbarten Deckungssumme von 10, 25 oder 50 Mio. €. Ihre Haftung als Skipper einer gecharterten Yacht ist in allen Tarifen eingeschlossen, bis 30 Tage, mit Chartervertrag auf Ihren Namen, in Europa und im Mittelmeer. Schäden an der Charteryacht selbst sind nicht versichert.
Was gilt in Italien?
Italien hat Versicherungspflicht für Boote, schon beim Transport. Mindestdeckung: 6.450.000 € für Personen- und 1.300.000 € für Sachschäden. Die Internationale Versicherungsbestätigung rufen Sie im Kundenkonto ab; wir stellen sie automatisch vier Wochen vor Fälligkeit bereit.
Warum überhaupt eine Kaskoversicherung?
Ungewollte Fahrmanöver passieren schnell, betroffen sind oft Propeller und Rümpfe, und die Reparatur wird teuer. Dazu Diebstähle, gerade von Außenbordern, und Sturmschäden. Die Vollkasko ab Basis-Plus deckt Kollision, Grundberührung, Teilediebstahl und Vandalismus, dazu Sturm, Brand und den Diebstahl des ganzen Bootes.
Ein Vertrag für alles, was Sie aufs Wasser tragen
Sportgerät, Boot, Crew und Ausrüstung in einer Hand. Rufen Sie an: 03375 / 29 12 77.
Es antwortet jemand, der selbst auf dem Wasser ist. Kein Bot, kein Sprachcomputer.
Aus den Bedingungswerken
Bedingungen, Stand 24.09.2026Vier Punkte, an denen Sie Tarife vergleichen sollten
Bei motorisierten Wassersportgeräten entscheiden diese vier Punkte im Schadenfall. So sind sie bei uns geregelt, fragen Sie bei jedem Angebot danach:
Rennen und Training
Motorboot- und Jetskirennen samt Training sind nach Vereinbarung versicherbar, in der Haftpflicht in allen Tarifen, in der Kasko ab Basis Plus.
Saisonpolice
Wer nur in der Saison fährt, kann die Saisonpolice wählen: Schutz vom 1. April bis 31. Oktober, vom 1. November bis 31. März keiner, auch nicht im Winterlager.
Feste Taxe statt Zeitwert
Im Totalschaden gilt ab Basis Plus die vereinbarte Summe, im Basis Plus bis fünf Jahre oder solange der Zeitwert die halbe Summe erreicht, im Premium ohne Altersgrenze. Im Basis-Tarif gilt der Zeitwert.
Grobe Fahrlässigkeit bis 50 % im Premium
Verzicht auf eine Kürzung bis zur Hälfte der Versicherungssumme, im Basis-Plus bis 25 Prozent, ausgenommen Diebstahl, Alkohol und Drogen.
Angaben nach unseren Bedingungswerken, Stand 24.09.2026. Maßgeblich sind die Bedingungen Ihres Vertrags.