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Hochseeregatta · Southern Ocean · Einhand

Sechs Wochen
ohne Hafen.

Genau da hört die Standardpolice auf. Und genau da fangen wir an.

60.000 Kilometer um die Erde, in Etappen
5 Ozeane, drei davon ohne Ausweichhafen
−2 °C Wassertemperatur im Süden
0 Standardpolicen, die das decken
Über ein Projekt sprechen Wo andere aussteigen

Die Zeile, an der es endet

Vier Wörter schließen die halbe Erde aus

„Rennen und Wettfahrten ausgeschlossen." Dazu eine Fahrtgebietsgrenze bei 60° Süd, ein Hurrikanausschluss und eine Klausel zur Mindestbesatzung. Jede für sich ist harmlos. Zusammen sind sie das Ende jeder Regatta, die den Namen verdient.

40° S Roaring Forties Dauerwind aus West, lange Dünung, kein Land zum Abdecken. Hier fängt die Zone an, in der die meisten Verträge eine Grenze ziehen.
50° S Furious Fifties Wellen über zehn Meter sind normal, Schäden am Rigg die Regel. Der nächste Hafen liegt regelmäßig eine Woche entfernt.
60° S Screaming Sixties Treibeis, Nebel, Dunkelheit. Genau der Breitengrad, an dem viele Fahrtgebiete enden, mitten in der Etappe.

Was auf so einer Runde passiert

Eine Erdumrundung in Etappen

Die Distanzen sind gerundet und beschreiben den Typus einer Weltumsegelung mit Etappen, nicht eine bestimmte Austragung.

01 Europa nach Kapverden Der einfache Teil. Portugiesisches Trade, gute Bedingungen, und die Etappe, auf der man merkt, ob das Boot fertig ist. 1.900 sm
02 Kapverden nach Kapstadt Doldrums, Äquatorüberquerung, dann Südatlantik. Hitze, Flaute, danach der erste harte Wind. 4.600 sm
03 Kapstadt nach Australien Die erste Southern-Ocean-Etappe. Ab hier gibt es wochenlang keinen Hafen, in den man ausweichen könnte. 6.500 sm
04 Australien nach Kap Hoorn Die längste und einsamste. Der nächste Mensch ist oft die Raumstation, nicht ein Schiff. 7.400 sm
05 Kap Hoorn nach Brasilien Nach dem Kap wird es wärmer, aber das Boot hat vier Wochen Southern Ocean hinter sich. Jetzt zeigt sich, was hält. 5.500 sm
06 Atlantik zurück nach Europa Zurück durch die Doldrums und die Azorenhochlage. Materialermüdung trifft auf letzte Regattaentscheidung. 5.200 sm

Schadenbilder, die es sonst nirgends gibt

Was auf dieser Strecke bricht

Riggbruch bei Nacht Kein Hafen, kein Kran, keine Werft. Was zählt, ist die Frage, ob die Police Bergung zusätzlich zur Summe zahlt oder davon abzieht.
Treibeis unter 55° Süd Kollision mit einem Objekt, das kein Radar sicher zeigt. In vielen Bedingungen fällt das unter „unvermeidbares Naturereignis", oder eben nicht.
Struktureller Schaden am Rumpf Slamming über Tage. Delamination und Spantbrüche entstehen nicht plötzlich, sondern über eine Etappe, die Abgrenzung zum Verschleiß entscheidet alles.
Verletzung an Bord Bergung und Rückholung aus dem Südpazifik sind ein sechsstelliger Vorgang. Deshalb gehört Unfallschutz mit Bergungsleistung in jede Kampagnenplanung.
Ausfall der Energieerzeugung Ohne Strom keine Navigation, keine Kommunikation, keine Entsalzung. Ein Generatorschaden ist hier kein Komfortproblem.
Transport und Boatyard Zwischen den Etappen steht das Boot an Land, oft in einem fremden Land, oft am Kran. Ein erheblicher Teil aller Schäden entsteht genau dort.

Warum wir

Wir zeichnen, wo andere den Stift weglegen

Als Assekuradeur zeichnen wir mit eigener Vollmacht und regulieren selbst. Das ist bei einem Projekt, das ein Jahr dauert und über drei Ozeane führt, kein Verwaltungsdetail, es entscheidet, ob jemand entscheiden kann, während das Boot in Kapstadt am Kran hängt.

Rennen und Training als Baustein, die vier Wörter, die anderswo alles ausschließen.

Fahrtgebiet weltweit ohne Zoneneinteilung, ohne Grenze bei 60° Süd.

Kein Hurrikan- und Zyklonausschluss, keine gesperrten Monate, kein Sturmselbstbehalt.

Einhandsegeln und Fahrten ohne Mindestbesatzung sind eingeschlossen.

Bergung und Wrackbeseitigung zusätzlich zur Entschädigung, nicht davon abgezogen.

Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit bis 50 % der Versicherungssumme.

Feste Taxe im Premium unbegrenzt und anpassbar, bei einem Prototyp der einzige sinnvolle Weg.

Ein Ansprechpartner mit Zeichnungsvollmacht, kein Weg über einen Risikoträger im Ausland.

Damit niemand später enttäuscht ist

Was wir ehrlich nicht können

Wir sind kein Sponsor und kein offizieller Partner einer Regattaserie. Diese Seite ist ein Angebot, keine Ankündigung.

Prototypen, Foiler und Einzelbauten zeichnen wir individuell, nicht über den Rechner und nicht am selben Tag. Rechnen Sie mit einer Woche für ein belastbares Angebot.

Ohne Zustandsgutachten, Riggcheck und Törnplanung geht bei dieser Art Projekt nichts. Das ist kein Papierkram, sondern die Grundlage der Zeichnung.

Verschleiß bleibt Verschleiß. Ein Segel, das nach 30.000 Meilen reißt, ist kein Schaden, und keine Police der Welt ändert das.

Hochseeyacht in schwerer See mit Crew an Deck

Erzählen Sie uns von der Kampagne.

Boot, Route, Crew, Zeitplan, und woran es bei der letzten Anfrage gescheitert ist. Wir sagen Ihnen, was geht, was es kostet und was wir nicht zeichnen. In dieser Reihenfolge.

03375 / 29 12 77 info@nammert.com Blauwasser im Detail

The Ocean Race und andere Regattanamen sind Marken ihrer jeweiligen Veranstalter. NAMMERT steht in keiner Verbindung zu diesen Veranstaltern; die Nennung dient allein der Beschreibung der Fahrtart, die wir versichern. Distanzen sind gerundete Beispielwerte für eine Weltumsegelung mit Etappen. Maßgeblich für den Versicherungsschutz sind die Bedingungen Ihres Vertrags.

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