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Österreich · Charter

Das Boot gehört einem anderen, der Schaden gehört Ihnen

Der Chartervertrag verschiebt fast alles auf den Skipper: Selbstbehalt, Kaution, Wartezeit bei Verspätung. Zwei Fragen entscheiden, ob das teuer wird, und beide lassen sich vor der Buchung klären.

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Kurz gesagt

Was brauche ich als Charterskipper?

Eine Skipperhaftpflicht für das fremde Boot, denn die Bootspolice des Vercharterers deckt seinen Kasko, nicht Ihre Haftung. In unserer Bootshaftpflicht ist sie enthalten, auch für Charterboote. Der Selbstbehalt aus dem Chartervertrag bleibt davon unberührt, das ist ein zweites Thema und gehört vor der Buchung gelesen.

Stand August 2026. Beiträge nennen wir auf dieser Seite bewusst nicht: der Tarif wird für Österreich einzeln gerechnet, Ihr Angebot trägt die verbindlichen Zahlen.

Wer zahlt was im Charterfall

Vier Beteiligte, und die Zuordnung überrascht regelmäßig.

Schaden am Charterboot Kasko des Vercharterers, mit Ihrem Selbstbehalt. Die Höhe steht im Chartervertrag, nicht in Ihrer Police.
Schaden an fremdem Eigentum Ihre Skipperhaftpflicht, etwa gegen die Nachbaryacht beim Anlegen oder gegen die Steganlage.
Personenschaden an Bord Haftpflicht des Vercharterers und Ihre eigene, je nachdem, wer die Ursache gesetzt hat.
Kaution Sicherheit des Vercharterers, keine Versicherungsleistung. Sie wird einbehalten, bis der Schaden beziffert ist.
Ausrüstung der Crew Persönliche Effekten laufen über die eigene Deckung, nicht über den Chartervertrag.
Vercharterung des eigenen Bootes Muss im Vertrag stehen, mit oder ohne Skipper. Ohne diesen Vermerk ist der Schaden bei entgeltlicher Nutzung nicht gedeckt.

Drei Punkte vor der Buchung

Alle drei stehen im Chartervertrag, nicht in der Versicherung.

Selbstbehalt lesen

Er steht als Betrag im Chartervertrag und ist der Teil, den Sie im Schadenfall tatsächlich tragen. Vergleichen Sie ihn zwischen Anbietern, nicht nur den Wochenpreis.

Kaution ist keine Versicherung

Sie wird gesperrt oder abgebucht und erst zurückgegeben, wenn der Fall abgeschlossen ist. Manche Flotten bieten dafür eine eigene Absicherung an, das ist ein Produkt Dritter.

Patent und Revier

Für die Adria kommt der Küstenbereich dazu, für Binnengewässer das Schiffsführerpatent. Welches Papier gilt, hängt am Revier, nicht am Wohnsitz.

Wenn Sie selbst verchartern

Das eigene Boot an der Adria vermieten

Die entgeltliche Nutzung gehört in den Vertrag, mit oder ohne Skipper.

Der Liegeplatz im Ausland wird gemeldet, nicht nur das Fahrtgebiet.

Übergabeprotokoll bei jeder Übergabe, es entscheidet später über die Ursache.

Die Crewliste gehört an Bord, in Kroatien wird sie kontrolliert.

Haftpflicht ist in Kroatien, Slowenien und Italien Pflicht und wird geprüft.

Gewerbliche Vermietung ändert den Tarif, Änderungen immer vor der ersten Buchung.

Die Kaution ist der teuerste Posten der Woche

Über den Charterpreis wird verhandelt, über die Kaution selten gesprochen. Dabei ist sie das Geld, das wirklich auf dem Spiel steht.

Bei der Übernahme wird eine Kaution hinterlegt, je nach Yacht meist einige tausend Euro. Sie haftet für alles, was in der Woche passiert, vom zerkratzten Gelcoat bis zum verlorenen Beiboot, und zwar unabhängig davon, wie sorgfältig Sie gefahren sind.

Eine Kautionsversicherung ersetzt diesen Einbehalt gegen einen festen Beitrag. Die Skipperhaftpflicht deckt darüber hinaus Schäden, die über die Kaution hinausgehen. Das sind zwei verschiedene Verträge, die regelmäßig verwechselt werden, und wer nur einen davon hat, sollte wissen, welchen.

Der beste Schutz kostet nichts: das Übergabeprotokoll. Gehen Sie das Boot bei Übernahme mit der Kamera ab, jede Schramme, jeder Riss in der Sprayhood, und lassen Sie das Protokoll gegenzeichnen. Bei der Rückgabe ist das Foto vom ersten Tag mehr wert als jede Diskussion.

Häufige Fragen

Brauche ich als Charterskipper eine eigene Versicherung?

Die Yacht ist über den Vercharterer versichert, Sie selbst sind es nicht. Für das, was Sie als Skipper verursachen, brauchen Sie eine Skipperhaftpflicht, und für den Kautionseinbehalt eine Kautionsversicherung. Das sind zwei verschiedene Verträge, die häufig verwechselt werden.

Wie hoch ist die Kaution üblicherweise?

Je nach Yacht meist einige tausend Euro, hinterlegt bei der Übernahme. Sie haftet für alles, was in der Woche passiert, unabhängig davon, wie sorgfältig Sie gefahren sind. Eine Kautionsversicherung ersetzt diesen Einbehalt gegen einen festen Beitrag.

Was hilft bei der Rückgabe am meisten?

Das Übergabeprotokoll vom ersten Tag. Gehen Sie das Boot bei der Übernahme mit der Kamera ab, jede Schramme und jeden Riss, und lassen Sie das Protokoll gegenzeichnen. Bei der Rückgabe ist dieses Foto mehr wert als jede Diskussion.

Standort Salzburg

Chartervertrag vor der Unterschrift prüfen.

Schicken Sie uns den Vertragsentwurf, wir sagen Ihnen, was daran auf Sie abgewälzt wird und was Ihre Police davon auffängt.

+43 662 / 643 479 info@nammert.at
Österreich, Überblick Bootsversicherung Übergabeprotokoll Crewliste

Bevor Sie unterschreiben

Die drei Fragen, die Sie wirklich haben

Nicht „was kostet es", das rechnen Sie in einer Minute selbst. Sondern die drei, die man einem Versicherer selten laut stellt. Hier sind sie, mit den Antworten, die wir belegen können.

„Zahlt der im Schadenfall auch?"

Als Assekuradeur zeichnen und regulieren wir selbst, eigene Schadenabteilung, feste Sachverständige, über 2.000 Partnerwerften. Deckung geprüft in 24 Stunden, Freigabe oder Gutachtertermin in 48. Für Schäden auf den Seen und in der Adria heißt das: kurze Wege, ohne Umweg über einen zweiten Versicherer.

Der Ablauf, Stunde für Stunde →

„Wer ist dann am Telefon?"

Ein Familienbetrieb seit 1989, zweite Generation, mit einem eigenen Büro in Salzburg, Strubergasse 54, nicht mit einer Vertretung. Kein Callcenter, kein Franchise. Ab der ersten Stunde haben Sie einen Ansprechpartner mit Namen.

Salzburg: +43 662 / 643 479 →

„Und wenn ich falsch entscheide?"

Finden Sie denselben Schutz woanders günstiger, gleichen wir die Differenz aus. Der Gleichwertigkeitsprüfer sagt Ihnen dabei auch, wenn das andere Angebot besser ist. Und wir haben eine Seite darüber geschrieben, wann Sie besser nicht zu uns kommen, die lesen Sie am besten zuerst.

Nirgendwo-Günstiger-Garantie → Wann wir nicht passen →