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Spanien · Yachtversicherung

Liegeplatz Spanien, Vertrag zu Hause

Zwischen Mallorca und den Kanaren liegen sechs Reviere mit sehr unterschiedlichen Anforderungen, und eine Grenze, die viele übersehen: Die Kanaren sind Atlantik, nicht Mittelmeer. Wer sein Fahrtgebiet danach nicht anpasst, liegt dort ohne Schutz.

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Sechs Reviere, sechs verschiedene Fallen

Unter jedem Revier steht der Punkt, an dem es dort erfahrungsgemäß klemmt.

Mallorca und Menorca

Palma, Andratx, Pollença, Mahón

Das größte deutschsprachige Eignerrevier im Mittelmeer. Liegeplätze sind knapp und teuer, die Marinas gut organisiert, und der Versicherungsnachweis wird beim Einlaufen und beim Kranen verlangt.

Viele Verträge laufen auf einen Liegeplatz, der längst gewechselt hat. Der Liegeplatz gehört gemeldet, nicht nur das Fahrtgebiet.

Ibiza und Formentera

Ankerbuchten, Posidonia-Schutzzonen

Ankern über Seegraswiesen ist in weiten Bereichen untersagt und wird kontrolliert. Verstöße sind Verwaltungsstrafen, kein Versicherungsfall.

Bußgelder wegen Ankerns im Schutzgebiet trägt kein Versicherer. Prüfen Sie die Zonen in der App der Balearenregierung.

Costa Brava und Katalonien

Barcelona, Palamós, Roses

Kurze Wege nach Frankreich, viele Trailerboote aus Mitteleuropa. Tramuntana und plötzliche Fallwinde sorgen für Sturmschäden am Liegeplatz.

Wer über Frankreich anreist, braucht ein Fahrtgebiet, das die Fahrt dorthin abdeckt, nicht erst ab der Grenze.

Costa Blanca und Valencia

Alicante, Denia, Valencia

Ganzjährig nutzbar, deshalb liegen hier viele Boote durchgehend im Wasser. Bewuchs, Elektrolyse und Sturm im Winter sind die Themen.

Eine Saisonpolice passt hier nicht: Das Boot steht auch im Januar im Wasser.

Andalusien und Gibraltar

Málaga, Marbella, Sotogrande

Levante und Poniente treffen in der Straße von Gibraltar aufeinander. Starke Strömung, dichter Schiffsverkehr, hier beginnt für viele die Atlantikroute.

Wer weiter nach Marokko oder auf die Kanaren will, verlässt das Mittelmeer-Fahrtgebiet.

Kanaren

Las Palmas, Teneriffa, Lanzarote

Atlantik, nicht Mittelmeer, versicherungstechnisch ein anderes Fahrtgebiet. Startpunkt der ARC und vieler Atlantiküberquerungen.

Ein Mittelmeer-Fahrtgebiet endet vor den Kanaren. Wer dort liegt, braucht Atlantik oder weltweit im Vertrag.

Was in Spanien geregelt ist

Haftpflicht ist Pflicht Für Sportboote in spanischen Gewässern besteht Versicherungspflicht. Der Nachweis wird in Marinas, bei Kontrollen und beim Kranen verlangt, die Internationale Versicherungsbestätigung deckt das ab.
Registrierung und Flagge Ein Boot unter deutscher oder österreichischer Flagge kann in Spanien liegen. Wer es dort registriert, wechselt in ein anderes Regelwerk mit eigenen Pflichten, das ist eine Entscheidung mit Steuerfolgen, nicht nur eine Formsache.
Charter braucht eine eigene Zulassung Entgeltliche Vercharterung ist in Spanien genehmigungspflichtig und wird streng kontrolliert. Eine private Police deckt gewerbliche Nutzung nicht.
Aufsicht und Beschwerdeweg Versicherungsvermittlung in Spanien wird von der DGSFP beaufsichtigt. Beschwerden gehen an die zuständige Stelle; die Angaben stehen im Impressum.

Kein Versicherungsfall

Ankern über Posidonia kostet, und zwar Sie

Vor den Balearen sind weite Bereiche als Seegras-Schutzzone ausgewiesen und werden aus der Luft und vom Wasser kontrolliert. Wer dort ankert, zahlt ein Bußgeld, das ist eine Verwaltungsstrafe und keine Leistung aus irgendeiner Police, auch nicht aus einer Rechtsschutzversicherung.

Was die Versicherung sehr wohl trägt: den Schaden, der entsteht, wenn der Anker in der Nacht ausbricht und die Yacht vertreibt. Beides passiert an derselben Stelle und hat nichts miteinander zu tun.

Yachten in einem mallorquinischen Hafen im Abendlicht

Standort Palma de Mallorca

Wo liegt Ihre Yacht?

Marina und Bootsgröße genügen. Wir prüfen, ob Fahrtgebiet und Liegeplatz zueinander passen, der häufigste Fehler in bestehenden Verträgen.

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