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Spanien · Balearen

Vier Inseln, ein Büro in Palma

Die Balearen sind für deutschsprachige Eigner das wichtigste Auslandsrevier, und wir sitzen mittendrin. Die Überfahrten sind kurz, die Marinas voll, die Bootswerte hoch. Was hier zählt, steht nicht im Fahrtgebiet, sondern in der Zeile darunter: wo das Boot liegt, wenn nichts passiert.

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Was auf welcher Insel zählt

Unter jedem Revier steht der Punkt, der dort regelmäßig zum Problem wird.

Mallorca

Palma, Andratx, Alcúdia, Portocolom

Die dichteste Marinalandschaft des Mittelmeers und unser Standort. Liegeplätze sind knapp und teuer, die Wartelisten lang, der Liegeplatz gehört deshalb in den Vertrag, auch wenn er wechselt.

In der Bucht von Palma gelten Ankerverbote über Posidonia-Wiesen. Ein Verstoß ist eine Verwaltungsstrafe, kein Versicherungsfall.

Ibiza und Formentera

Sommerdichte, Charterverkehr

Im Hochsommer liegt die halbe Mittelmeerflotte vor Anker. Kollisionen beim Ankermanöver und Schäden durch vertreibende Nachbarn sind hier häufiger als anderswo.

Zwischen Ibiza und Formentera sind Ankerzonen streng geregelt und werden aus der Luft kontrolliert.

Menorca

Tramuntana, geschützte Buchten

Ruhiger und günstiger, aber im Winter windexponiert. Boote, die hier überwintern, brauchen eine Police, die auch von November bis April trägt.

Mahón ist ein Naturhafen mit langer Einfahrt, bei Tramuntana kommt der Wind über die Kante.

Zwischen den Inseln

30 bis 80 Seemeilen

Die Überfahrten sind kurz, aber offen. Für einen Törn nach Ibiza reicht das Fahrtgebiet Mittelmeer, für den Standplatz zählt die gemeldete Marina.

Wer die Balearen als Basis nutzt und weiter nach Sardinien oder Nordafrika fährt, braucht die Erweiterung.

Vier Dinge, die auf den Balearen anders laufen

Liegeplatz und Marina-Vertrag

Die Marina verlangt beim Einzug den Versicherungsnachweis, oft mit einer Mindestdeckungssumme. Unsere Internationale Versicherungsbestätigung liegt in zehn Sprachen bereit und erneuert sich jährlich.

Landstrom und Winterlager

Viele Boote bleiben ganzjährig im Wasser, andere kommen an Land. Beides gehört gemeldet, ein Vertrag, der nur die Saison abdeckt, passt für die Balearen nicht.

Posidonia und Ankerzonen

Die Seegraswiesen stehen unter Schutz, Ankern ist zonenweise untersagt und wird kontrolliert. Bußgelder sind kein versicherbarer Schaden, der Ankerschaden am eigenen Boot dagegen schon.

Charter und private Vermietung

Wer sein Boot auf den Balearen gewerblich vermietet, braucht eine eigene Zulassung und eine gewerbliche Deckung. Private Vermietung bis 30 Tage im Jahr können Sie bei uns mitversichern, im Rechner wählbar, mit schriftlichem Vertrag.

Der teuerste Irrtum

Eine Saisonpolice passt hier nicht

Auf den Balearen bleibt das Boot das ganze Jahr, im Wasser oder an Land, aber es kommt nicht heim. Ein Vertrag, der von April bis Oktober läuft, lässt genau die Monate offen, in denen die Winterstürme über die Marina gehen.

Ebenso wichtig: Die Marina versichert ihre Anlage, nicht Ihr Boot. Bei uns sind Winterlager, Kranen, Slippen und der Aufenthalt an Land in Teil- und Vollkasko enthalten, auch im Ausland.

Standort Palma de Mallorca

Wir sind auf der Insel.

Carrer de Màrius Verdaguer 1, Palma. Sie melden auf Deutsch, den Schriftwechsel mit Marina, Werft und Behörde führen wir auf Spanisch.

+34 682 / 83 83 02 info@nammert.es
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