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Österreich · Bootsversicherung

Bootsversicherung für österreichische Reviere

Ein Boot am Attersee ist versicherungstechnisch etwas anderes als eines an der Ostsee: konzessionierte Seen, Elektropflicht, eigene Schifffahrtsordnung am Bodensee, und für viele Eigner ein Liegeplatz in Kroatien. Diese Seite behandelt genau das, nicht den deutschen Fall mit anderer Vorwahl.

Und wenn es kracht, entscheidet über Ihren Schaden dasselbe Haus, das Ihnen die Police verkauft hat: Wir sind Assekuradeur mit eigener Zeichnungs- und Regulierungsvollmacht, kein Weiterreichen an einen Versicherer, kein Warten auf eine fremde Entscheidung.

Beitrag berechnen +43 662 / 643 479

Sechs Reviere, sechs verschiedene Probleme

Was in Ihrem Vertrag stehen muss, hängt daran, wo das Boot liegt. Unter jedem Revier steht der Punkt, an dem es dort erfahrungsgemäß klemmt.

Salzkammergut

Attersee, Traunsee, Mondsee, Wolfgangsee

Die klassischen Segelreviere. Die Zahl der Motorbooten ist auf den meisten Seen behördlich begrenzt, Verbrenner sind vielerorts gar nicht zugelassen, deshalb fahren hier überdurchschnittlich viele Elektroboote.

Vor dem Kauf die Konzessionslage des konkreten Sees prüfen: Eine Zulassung ist nicht übertragbar und nicht immer nachzubekommen.

Bodensee

Dreiländerrevier mit eigener Ordnung

Hier gilt die Bodensee-Schifffahrtsordnung mit eigenen Abgas- und Geräuschgrenzen und dem Bodensee-Schifferpatent. Wassermotorräder sind nicht zugelassen, auch nicht mit ausländischer Zulassung.

Das deutsche oder österreichische Binnenpatent genügt nicht: Für den Bodensee braucht es das Bodensee-Schifferpatent.

Donau und Nebenflüsse

Berufsschifffahrt, Schleusen, Strömung

Auf der Donau teilen Sie das Fahrwasser mit Frachtern und Kabinenschiffen. Sog und Wellenschlag der Berufsschifffahrt sind die häufigste Schadenursache, dazu Anlegeschäden in Schleusen.

Für die Donau gelten eigene Fahrerlaubnisse und teils Meldepflichten, je nach Streckenabschnitt und Bundesland.

Neusiedler See

Nationalpark, Untiefen, plötzliche Böen

Flaches Steppengewässer im Nationalpark: Motorboote sind nur eingeschränkt erlaubt, das Revier ist ein Segel- und Surfrevier. Grundberührung ist bei dem Tiefgang der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Schutzzonen sind verbindlich und werden kontrolliert, ein Verstoß ist kein Versicherungsfall, sondern eine Verwaltungsstrafe.

Kärntner Seen

Wörthersee, Millstätter See, Ossiacher See

Kurze Saison, dichte Belegung, hohe Bootswerte. Die meisten Schäden entstehen beim Anlegen und im Winterlager, nicht in Fahrt.

Liegeplätze sind knapp und oft an den Verein gebunden, der Liegeplatz gehört in den Vertrag, auch wenn er wechselt.

Adria

Das Urlaubsrevier vor der Haustür

Für viele österreichische Eigner liegt das Boot in Kroatien oder Italien. Beide Länder verlangen eine Haftpflicht mit Mindestdeckungssummen und kontrollieren beim Slippen.

Der Liegeplatz im Ausland gehört gemeldet, sonst ist das Fahrtgebiet im Vertrag nicht das, in dem das Boot tatsächlich liegt.

Alle 21 Typen, die wir zeichnen

Einundzwanzig Typen, einundzwanzig verschiedene Risiken

Ein Jetski am Neusiedler See und eine Blauwasseryacht in Triest brauchen denselben Versicherer und sonst kaum etwas gemeinsam. Was sich je Typ ändert, steht hier, Ihren wählen Sie im Rechner.

Motor

MotorbootDie meisten Schäden passieren am Liegeplatz und beim Manövrieren; der Beitrag folgt der Motorleistung, nicht der Länge.
MotoryachtAb 15 m liegt das Risiko in der Maschine: Motorschaden, Wellen und Antriebsanlage stehen mit in der Police.
YachtAuf feste Taxe gezeichnet, der Totalschaden zahlt die Summe aus der Police, nicht die Schätzung eines Gutachters Jahre später.
SportbootGetrailert, im Winterlager, am Kran: gedeckt auf der Straße, im Hebewerk und im Wasser.
RennbootVersicherbar, aber nicht im Rennen, wenn die Regatta nicht ausdrücklich drinsteht. Wir schreiben sie hinein.
AngelbootRuten, Echolot und Ausrüstung laufen als Zubehör, nicht als persönliche Effekten, und sind so gedeckt.
ElektrobootDer Wert steckt in Akku und Antrieb: Brand, Wassereintritt und Zellschaden gedeckt, Laden eingeschlossen.
SchiffÜber 24 m oder gewerblich genutzt fällt es aus dem Sportboottarif, dann einzeln gezeichnet, weiter bei uns.

Segel

SegelbootNach Segelfläche tarifiert, nicht nach PS; Rigg und stehendes Gut gehören zur Rumpfsumme.
SegelyachtMast, Baum und Rigg mit dem Rumpf versichert, Mastbruch ist ein Kaskoschaden, kein Ausschluss.
SegeljolleGünstig zu versichern und leicht vergessen: die Haftpflicht ist es, die Vereine und Regatten sehen wollen.
KatamaranZwei Rümpfe, zwei Ruder, doppelt so viele Stegschäden, gedeckt wird je Rumpf, nicht je Boot.
BlauwasseryachtFür Überfahrten muss das Fahrtgebiet in der Police stehen, dazu Crew und Bergung.

Kleine Boote und Wassersport

JetskiDas höchste Haftungsrisiko pro Euro Bootswert, 25 Millionen sind hier die sinnvolle Untergrenze.
SchlauchbootMit dem Mutterschiff als Beiboot versichert, oder eigenständig, sobald es einen eigenen Außenborder trägt.
BeibootGedeckt an Deck, in den Davits und wenn es unter eigener Kraft vom Schiff wegfährt.
E-Foil und JetboardNeues Gerät, unklare Regeln: Haftpflicht gilt ab dem ersten Meter, Diebstahl eingeschlossen.
SUP, Surf und KiteDas echte Risiko sind Schäden an Badenden und Booten; Diebstahl der Ausrüstung ist wählbar.
RuderbootKein Motor, trotzdem Haftung, eine Kollision am See verantworten Sie genauso.

Sonderfälle

HausbootHalb Boot, halb Wohnung: Inventar, Vertäuung und die Risiken des festen Liegeplatzes gehören in dieselbe Police.
TrailerVersichert auf der Straße und im Stand, Boot und Trailer unter einer Nummer, ein Beitrag.

Was in Österreich anders geregelt ist

Vier Punkte, bei denen die deutsche Auskunft nicht weiterhilft.

Fahrerlaubnis nach österreichischem Recht Auf Binnengewässern gilt der Schiffsführerpatent-Bereich nach dem Schifffahrtsgesetz; die Bodenseeregion hat ihre eigene Ordnung. Für die Adria kommt der Küstenpatent-Bereich dazu. Welches Papier gilt, hängt am Revier, nicht am Wohnsitz.
Zulassung und Kennzeichnung Die Zulassungspflicht richtet sich nach Gewässer und Antriebsleistung und liegt bei den Ländern, nicht beim Bund. Auf konzessionierten Seen ist die Zahl der Motorboote gedeckelt.
Versicherungspflicht Eine allgemeine bundesweite Haftpflichtpflicht für Sportboote gibt es nicht; einzelne Gewässerordnungen und viele Marinas verlangen sie trotzdem. Im Ausland, Kroatien, Italien, Slowenien, ist sie Pflicht.
Aufsicht und Beschwerdeweg Für Versicherungsvermittlung in Österreich ist die Gewerbebehörde zuständig, die Eintragung erfolgt im GISA. Bei Beschwerden steht neben uns die zuständige Schlichtungsstelle offen.

Für österreichische Eigner

Was Sie hier bekommen und anderswo oft nicht

Konzessionierte Seen und Elektroboote: Akkus und Ladetechnik sind mitversichert, nicht ausgeschlossen.

Bodensee mit eigener Ordnung, wir zeichnen dort, wo Wassermotorräder nicht zugelassen sind, das Übrige.

Liegeplatz in Kroatien oder Italien: Fahrtgebiet und Internationale Versicherungsbestätigung ohne Aufpreis.

Haftpflicht bis 50 Mio. €, mehr als die Mindestsummen, die Italien und Kroatien verlangen.

Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit bis 50 % der Versicherungssumme im Premium.

Ein Ansprechpartner in Salzburg, im Schadenfall dieselbe Abteilung wie in Deutschland.

Maßgeblich sind die Bedingungen Ihres Vertrags. Beitrag und Steuer richten sich nach dem Wohnsitz, bei Wohnsitz in Österreich wird österreichisch versteuert.

Elf Prozent, und warum das nicht der ganze Unterschied ist

Beim Vergleich zwischen einem deutschen und einem österreichischen Angebot fällt zuerst die Steuer auf: In Österreich beträgt die Versicherungssteuer elf Prozent, in Deutschland neunzehn.

Das ist ein echter Vorteil, aber er beantwortet nicht die Frage, welcher Vertrag der bessere ist. Acht Prozentpunkte Steuer werden von einer einzigen Klausel aufgefressen, etwa einem Riggausschluss beim älteren Boot oder einer Selbstbehaltsregel, die nur in einem Revier entfällt.

Maßgeblich für den Steuersatz ist, wo das Risiko liegt, nicht wo der Eigner wohnt. Für ein Boot mit österreichischem Liegeplatz gilt der österreichische Satz, und dafür brauchen Sie keinen österreichischen Wohnsitz.

Rechnen Sie deshalb in dieser Reihenfolge: erst die Deckung vergleichen, dann den Beitrag, dann die Steuer. Wer umgekehrt anfängt, kauft acht Prozent Ersparnis und merkt den Rest erst im Schadenfall.

Häufige Fragen

Was kostet eine Bootsversicherung in Österreich?

Der Beitrag hängt an Bootstyp, Wert, Fahrtgebiet, Alter und Nutzung, nicht an einer Tabelle. Rechnen Sie ihn im Rechner selbst aus oder rufen Sie in Salzburg an. Auf den Beitrag kommen elf Prozent österreichische Versicherungssteuer statt der deutschen neunzehn.

Zahlt der Versicherer im Schadenfall auch wirklich?

Als Assekuradeur zeichnen und regulieren wir selbst: eigene Schadenabteilung, feste Sachverständige, über 2.000 Partnerwerften. Die Deckung ist in 24 Stunden geprüft, die Freigabe oder der Gutachtertermin steht in 48. Kein Umweg über einen zweiten Versicherer.

Kann ich einen laufenden österreichischen Vertrag zu Ihnen mitnehmen?

Ja. Wir übernehmen die erreichte Schadenfreiheit aus dem Vorvertrag und fordern die Bestätigung auf Wunsch selbst an. Ab Basis PLUS starten Sie ohnehin mit 40 Prozent. Was sich an Deckung ändert, rechnet Ihnen der Gleichwertigkeitsprüfer vorher aus.

Standort Salzburg

Rufen Sie in Salzburg an, nicht in Brandenburg.

NAMMERT, Strubergasse 54, 5020 Salzburg. Österreichische Zulassung, Tätigkeit im Rahmen der EU-Dienstleistungsfreiheit.

+43 662 / 643 479 info@nammert.at
Österreich, Überblick Bootshaftpflicht Österreich Schaden in Österreich Elektroboot

Was hier anders ist

Bootsversicherung in Österreich, im Zusammenhang

Eine Bootsversicherung für ein österreichisches Revier ist nicht die deutsche mit anderer Vorwahl. Der Unterschied beginnt bei der Zuständigkeit: Die Binnenseen sind Landessache, und was auf dem Attersee gilt, gilt am Wolfgangsee nicht zwingend genauso. Zahl und Art der zugelassenen Fahrzeuge sind auf vielen Seen beschränkt, teils über Konzessionen, teils über Antriebsvorgaben. Für den Vertrag heißt das: Nicht der Bootstyp entscheidet zuerst, sondern der See.

Der zweite Unterschied ist der Antrieb. Auf mehreren österreichischen Seen sind Verbrennungsmotoren für Sportboote nicht oder nur eingeschränkt zugelassen, elektrisch betriebene Boote dagegen schon. Damit wird der Akku zum wertvollsten Einzelteil an Bord, und zur entscheidenden Vertragsfrage. Bei uns sind Akku und Ladetechnik in der Kasko mitversichert, samt Folgeschäden aus Tierbiss und Kurzschluss, wenn ihr Wert in der Versicherungssumme steht. Wer ein Elektroboot mit dem Wert des Rumpfes versichert, versichert die Hälfte.

Der dritte ist der Bodensee. Dort gilt eine eigene, zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz abgestimmte Schifffahrtsordnung mit eigenen Zulassungs- und Nachweispflichten; Wassermotorräder sind nicht zugelassen. Wer dort fährt, sollte den Nachweis der Haftpflicht an Bord haben und das Fahrtgebiet ausdrücklich vereinbart wissen. Die konkreten Nachweispflichten prüfen Sie bitte bei der zuständigen Behörde, wir stellen die Bestätigung in der Form, die dort verlangt wird.

Der vierte, und praktisch der teuerste: der Liegeplatz im Ausland. Viele österreichische Eigner haben das Boot nicht am See, sondern in Kroatien, Slowenien oder Italien. Dort gilt eine Versicherungspflicht mit Mindestdeckungssummen, und der Nachweis wird in Marinas und bei Kontrollen verlangt. Die Internationale Versicherungsbestätigung liegt bei uns in zehn Sprachen im Kundenkonto und kostet keinen Aufpreis. Wichtig ist die Reihenfolge: erst das Fahrtgebiet vereinbaren, dann ablegen, eine nachträgliche Erweiterung hilft dem Schaden von gestern nicht.

Zur Steuer, weil danach oft gefragt wird: Beitrag und Versicherungssteuer richten sich nach dem Wohnsitz des Versicherungsnehmers. Bei Wohnsitz in Österreich wird österreichisch versteuert, unabhängig davon, wo das Boot liegt. Und zum Standort: Sie erreichen uns in Salzburg, Strubergasse 54, unter +43 662 / 643 479. Im Schadenfall bearbeitet dieselbe Abteilung wie in Deutschland, als Assekuradeur regulieren wir selbst, es gibt keinen Umweg über eine Zentrale.

Bevor Sie unterschreiben

Die drei Fragen, die Sie wirklich haben

Nicht „was kostet es", das rechnen Sie in einer Minute selbst. Sondern die drei, die man einem Versicherer selten laut stellt. Hier sind sie, mit den Antworten, die wir belegen können.

„Zahlt der im Schadenfall auch?"

Als Assekuradeur zeichnen und regulieren wir selbst, eigene Schadenabteilung, feste Sachverständige, über 2.000 Partnerwerften. Deckung geprüft in 24 Stunden, Freigabe oder Gutachtertermin in 48. Für Schäden auf den Seen und in der Adria heißt das: kurze Wege, ohne Umweg über einen zweiten Versicherer.

Der Ablauf, Stunde für Stunde →

„Wer ist dann am Telefon?"

Ein Familienbetrieb seit 1989, zweite Generation, mit einem eigenen Büro in Salzburg, Strubergasse 54, nicht mit einer Vertretung. Kein Callcenter, kein Franchise. Ab der ersten Stunde haben Sie einen Ansprechpartner mit Namen.

Salzburg: +43 662 / 643 479 →

„Und wenn ich falsch entscheide?"

Finden Sie denselben Schutz woanders günstiger, gleichen wir die Differenz aus. Der Gleichwertigkeitsprüfer sagt Ihnen dabei auch, wenn das andere Angebot besser ist. Und wir haben eine Seite darüber geschrieben, wann Sie besser nicht zu uns kommen, die lesen Sie am besten zuerst.

Nirgendwo-Günstiger-Garantie → Wann wir nicht passen →