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Österreich · Elektroboot

In Österreich fährt man elektrisch, weil man muss

Auf den meisten österreichischen Seen ist der Elektroantrieb kein Bekenntnis, sondern die Bedingung fürs Fahren: Verbrenner sind begrenzt, konzessionspflichtig oder ganz untersagt. Damit steht der Akku im Mittelpunkt, und genau er ist in vielen Bedingungswerken das ausgeschlossene Bauteil.

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Der Akku ist das teuerste Teil an Bord

Bei einem Elektroboot steckt ein erheblicher Teil des Werts in Batterie und Ladetechnik. Vier Fragen, die Sie im Bedingungswerk nachlesen sollten, bei jedem Anbieter, nicht nur bei uns.

Ist der Akku überhaupt versichert?

In manchen Werken gilt die Batterie als Verschleißteil und fällt damit aus der Kasko. Bei einem Boot, dessen halber Wert im Akku steckt, ist das der entscheidende Satz.

Was gilt beim Laden?

Schäden durch Überspannung, Kurzschluss oder eine defekte Ladestation entstehen an Land, nicht auf dem Wasser, manche Bedingungen decken nur den Betrieb.

Thermisches Ereignis

Ein brennender Lithium-Akku lässt sich kaum löschen und gefährdet die ganze Halle. Prüfen Sie, ob Folgeschäden und Aufräumkosten eingeschlossen sind.

Winterlager mit Lithium

Die Herstellervorgaben zur Lagertemperatur sind eine Obliegenheit: Wer sie missachtet, riskiert im Schadenfall die Kürzung.

Zehn Seen und ihre Antriebslage

Eine Übersicht als Anhaltspunkt, verbindlich ist die Verordnung des jeweiligen Landes. Fragen Sie vor dem Kauf beim Land oder bei uns nach.

Attersee Oberösterreich Verbrenner nur mit Konzession, Zahl gedeckelt
Traunsee Oberösterreich Verbrenner nur mit Konzession
Mondsee Oberösterreich Elektro frei, Verbrenner stark begrenzt
Wolfgangsee Salzburg / OÖ Strenge Antriebsvorgaben, Elektro der Regelfall
Wallersee Salzburg Motorboote nur eingeschränkt
Fuschlsee Salzburg Elektro, Verbrenner praktisch ausgeschlossen
Wörthersee Kärnten Konzessionspflicht, Kontingent ausgeschöpft
Millstätter See Kärnten Konzessionspflicht
Ossiacher See Kärnten Konzessionspflicht
Neusiedler See Burgenland Nationalpark, Motorboote nur eingeschränkt

Unsere Elektro- und Hybridklausel

Akku und Ladetechnik sind mitversichert

Antriebsakku und Ladetechnik sind Teil der versicherten Sache, kein Zusatzbaustein.

Folgeschäden aus Tierbiss und Kurzschluss sind eingeschlossen.

Aufräum- und Entsorgungskosten nach einem thermischen Ereignis.

Ladestation am Liegeplatz, soweit sie zum Boot gehört.

Kein Ausschluss für Elektroantrieb, auf konzessionierten Seen wäre er sinnlos.

Nicht gedeckt ist Verschleiß, der Kapazitätsverlust eines alternden Akkus ist kein Schaden, sondern Alterung. Maßgeblich sind die Bedingungen Ihres Vertrags.

Der Winter entscheidet über den Akku

Ein Elektroboot hat sein teuerstes Teil nicht am Heck, sondern im Rumpf. Wie es überwintert, sieht man der Reichweite im nächsten Sommer an.

Lithiumakkus mögen weder volle Ladung noch Tiefentladung über Monate. Wer einlagert, lädt auf Teilstand, trennt den Akku und stellt ihn frostfrei. Die Herstellerangabe dazu steht im Handbuch und ist keine Empfehlung, sondern die Grundlage für Garantie und Gutachten.

Für die Versicherung gilt die Trennlinie, die auf dieser Seite schon mehrfach vorkam: Der Kapazitätsverlust über die Jahre ist Verschleiß und nicht versichert. Der Brand beim Laden, der Kurzschluss, der Wasserschaden nach einem Leck sind versicherte Ereignisse, und dann zählt der Akku mit seinem vollen Wert.

Prüfen Sie im Frühjahr Ladegerät und Kabel, bevor der Akku wieder an Bord geht. Ein gequetschtes Ladekabel am Steg ist einer der wenigen Brandauslöser, die man mit einem Blick findet.

Häufige Fragen

Ist der Akku eines Elektrobootes mitversichert?

Ja, mit seinem vollen Wert, und das ist beim Elektroboot der entscheidende Posten. Gedeckt sind Brand, Kurzschluss, Wasserschaden und Diebstahl. Nicht gedeckt ist der Kapazitätsverlust über die Jahre, denn das ist Alterung und kein Schadenereignis.

Auf welchen österreichischen Seen darf ich elektrisch fahren?

Auf vielen Seen mit Verbrennerverbot ist der Elektroantrieb ausdrücklich zugelassen, teilweise sogar ohne Konzession. Die Regeln setzen die Länder je Gewässer, und sie ändern sich. Fragen Sie vor dem Kauf beim Land oder beim Verein nach.

Worauf kommt es beim Überwintern an?

Lithiumakkus mögen weder volle Ladung noch Tiefentladung über Monate. Laden Sie auf Teilstand, trennen Sie den Akku und lagern Sie ihn frostfrei. Die Herstellerangabe im Handbuch ist dabei die Grundlage für Garantie und Gutachten.

Standort Salzburg

Welcher See, welcher Antrieb?

Sagen Sie uns den See und die Akkukapazität, wir sagen Ihnen, was zu versichern ist und worauf die Konzession Einfluss hat.

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Bevor Sie unterschreiben

Die drei Fragen, die Sie wirklich haben

Nicht „was kostet es", das rechnen Sie in einer Minute selbst. Sondern die drei, die man einem Versicherer selten laut stellt. Hier sind sie, mit den Antworten, die wir belegen können.

„Zahlt der im Schadenfall auch?"

Als Assekuradeur zeichnen und regulieren wir selbst, eigene Schadenabteilung, feste Sachverständige, über 2.000 Partnerwerften. Deckung geprüft in 24 Stunden, Freigabe oder Gutachtertermin in 48. Für Schäden auf den Seen und in der Adria heißt das: kurze Wege, ohne Umweg über einen zweiten Versicherer.

Der Ablauf, Stunde für Stunde →

„Wer ist dann am Telefon?"

Ein Familienbetrieb seit 1989, zweite Generation, mit einem eigenen Büro in Salzburg, Strubergasse 54, nicht mit einer Vertretung. Kein Callcenter, kein Franchise. Ab der ersten Stunde haben Sie einen Ansprechpartner mit Namen.

Salzburg: +43 662 / 643 479 →

„Und wenn ich falsch entscheide?"

Finden Sie denselben Schutz woanders günstiger, gleichen wir die Differenz aus. Der Gleichwertigkeitsprüfer sagt Ihnen dabei auch, wenn das andere Angebot besser ist. Und wir haben eine Seite darüber geschrieben, wann Sie besser nicht zu uns kommen, die lesen Sie am besten zuerst.

Nirgendwo-Günstiger-Garantie → Wann wir nicht passen →