Zum Inhalt springen

Eigenes Register, 231 Vorgänge

Woran ein Anspruch scheitert, steht in der Akte

Nicht die Regulierungsquote sagt etwas über einen Versicherer, sondern die Gründe, aus denen ein Anspruch nicht durchgeht. Sie stammen hier aus unserem eigenen Register, Februar 2025 bis Juli 2026, ohne Namen, ohne Nummern, ohne Orte.

Eigene Police prüfen lassen
Geöffnete Schadenakte mit losen Seiten auf dunklem Schreibtisch, kühles Licht von links
Anonymisiert und aggregiert, keine Einzelfälle mit Ort, Bootstyp und Betrag zugleich.

Der Schadenspiegel

Wir zeigen nicht, was wir zahlen. Wir zeigen, woran es scheitert.

Jeder Versicherer wirbt mit Regulierungsquoten. Nützlicher ist die andere Richtung: Warum ein Anspruch nicht durchgeht. Das hier sind die tatsächlichen Gründe aus unserem eigenen Register, 231 Vorgänge von Februar 2025 bis Juli 2026, ohne Namen, ohne Nummern, ohne Ortsangaben.

Der Tarif deckte die Ursache nicht Fünf Grundberührungs- und Kollisionsschäden scheiterten am Basis-Tarif, einer an einer reinen Teilkasko. Strandung, Kollision und Grundberührung sind Vollkasko-Leistungen. Die Tarifwahl entscheidet häufiger über eine Auszahlung als jede andere Angabe im Antrag. Was Teil- und Vollkasko trennt
Die Police ruhte zum Schadenzeitpunkt Zwei Schäden fielen in die Deckungspause einer Saisonpolice, einer davon eine Kollision. Eine Saisonpolice spart Beitrag und kostet sechs Monate Schutz. Wer im Winter nicht auf sein Boot sieht, braucht sie am wenigsten. Saisonversicherung im Detail
Das Aggregat war zu alt für die Maschinendeckung Ein Maschinenschaden wurde abgelehnt, weil der Antriebsmotor älter als zehn Jahre war. Bei zehn Jahren endet diese Deckung bei allen Anbietern, die wir erhoben haben, und die Grenze gilt je Aggregat. Die Deckung gilt nicht nur dem Antrieb, auch Lichtmaschine, Pumpen und weitere Aggregate fallen darunter. Rechnen Sie durch, was wie alt ist und was ein Ersatz kostet, und nehmen Sie den Baustein wieder heraus, wenn er sich nicht mehr rechnet. Maschinendeckung
Es war kein plötzliches Ereignis Verschleiß, Korrosion an einem Aluminiumrumpf und ein Konstruktionsfehler wurden abgelehnt. Solche Schäden entstehen über Jahre. Kasko versichert das plötzliche Ereignis, nicht die unterlassene Instandhaltung. Das ist in allen Bedingungswerken so, die wir erhoben haben. Osmose und Altersschäden
Der Schaden lag unter dem Selbstbehalt Mehrere Meldungen endeten ohne Zahlung, weil die Reparatur den vereinbarten Selbstbehalt nicht überstieg. Kein Streitfall, sondern Rechnen: Wer 1.000 € Selbstbehalt wählt, meldet kleine Schäden besser gar nicht erst. Selbstbeteiligung wählen
Die gemeldete Ursache war keine versicherte Gefahr Ein Sturmschaden ohne Sturm, ein technischer Defekt, ein gesundheitlicher Notfall an Bord, jeweils außerhalb dessen, was die Kasko trägt. Für Personen an Bord greift nicht die Kasko, sondern der Unfallschutz. Das ist die häufigste Verwechslung. Was der Unfallschutz leistet
Der Versicherungsnehmer hat die Obliegenheit verletzt Ein gesunkenes Segelboot mit offen gelassenen Seeventilen wurde nicht abgelehnt, aber deutlich gekürzt. Grobe Fahrlässigkeit führt bei uns nicht zum Totalausfall, sondern zur Kürzung, in einer Police ohne diesen Einschluss zum Totalausfall. Grobe Fahrlässigkeit

Woraus Schäden entstehen

Fast nie auf offener See

Die Reihenfolge überrascht die meisten Eigner, und sie erklärt, warum die Vollkasko der eigentliche Unterschied ist.

1 Kollision und Anstoß Der mit Abstand häufigste Fall. Hafenmanöver, Schleusen, Treibgut, fast immer im Nahbereich, fast nie auf freiem Wasser.
2 Diebstahl Häufiger, als fast jeder Eigner vermutet: Außenborder, ganze Jetskis, Zubehör. Der Einzeldiebstahl ist nur in der Vollkasko gedeckt, genau daran scheitern die meisten dieser Meldungen.
3 Sturm Meist am Liegeplatz oder im Winterlager, nicht unterwegs. Die Bora in der Adria taucht dabei überproportional oft auf.
4 Grundberührung Seltener als gedacht, aber teuer im Verhältnis zum Bootswert: Ruder, Welle und Saildrive verzeihen wenig.
5 Brand und Blitzschlag Selten, aber im Durchschnitt die höchsten Beträge. Ein Blitz in der Elektronik einer Motoryacht kostet mehr als jede Grundberührung.

Wo sie entstanden sind

„Weltweit" mit Ländernamen belegt

In diesen Ländern haben wir in den vergangenen achtzehn Monaten Schäden bearbeitet. Kein Prospekttext, sondern Aktenlage.

Deutschlanddie Mehrzahl Kroatienzweitstärkstes Revier Spanien und Balearenregelmäßig Niederlanderegelmäßig Italienvereinzelt Frankreichvereinzelt Griechenlandvereinzelt Schwedenvereinzelt Großbritannienvereinzelt Karibik und Atlantikpassageeinzelne Vorgänge Südatlantikeinzelne Vorgänge

Was hier bewusst fehlt

Wir zeigen keine Regulierungsquote. Ein erheblicher Teil der Vorgänge endet ohne Zahlung, weil der Kunde selbst zurückzieht, nicht mehr antwortet oder unter dem Selbstbehalt bleibt, eine Quote daraus wäre in jede Richtung manipulierbar. Die Ablehnungsquote für 2025 nennen wir dagegen: 15 Prozent in der Kasko, 11 Prozent in der Haftpflicht.

Wir zeigen hier keine Bearbeitungsdauer, weil wir sie bisher nicht systematisch erfassen. Stichproben aus 2025 und die zugesagte Auszahlungsfrist stehen auf der Seite „Wann wir nicht der richtige Anbieter sind“.

Wir zeigen keine Einzelfälle mit Ort, Bootstyp und Betrag zugleich. In einem kleinen Hafen wäre ein Boot damit erkennbar.

Den passenden Tarif finden Eigene Police prüfen lassen Eigenes Schadenregister: Februar 2025 bis Juli 2026, 231 Vorgänge. Anonymisiert und aggregiert.
Norman Nammert Stefan Heinz Josy Olivia Jäkel

Kostenloser Rückruf

Lieber sprechen? Wir rufen zurück.

Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich. Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen: Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Beratung ohne Versicherungslatein
  • Angebot direkt im Gespräch möglich

Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com

Wunschzeit

Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich für den Rückruf. Hinweise zur Verarbeitung finden Sie im Datenschutz.