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Rumpfgeschwindigkeit für Elektroboot berechnen
Die Rumpfgeschwindigkeit ist die Grenze, bis zu der ein Verdränger sinnvoll fahren kann: 2,43 mal die Wurzel aus der Wasserlinienlänge in Metern.
Vorbelegt für das Elektroboot
Ein Verdrängerrumpf schiebt eine Bugwelle vor sich her. Wird er schneller, wächst diese Welle mit, bis das Boot in seinem eigenen Wellental festhängt. Ab diesem Punkt kostet jede weitere Umdrehung Sprit, ohne Fahrt zu bringen. Die Formel dahinter ist alt und einfach: 2,43 mal die Wurzel aus der Wasserlinienlänge in Metern ergibt die Rumpfgeschwindigkeit in Knoten.
Für die Versicherung ist die Bauart wichtiger als die Endgeschwindigkeit. Verdränger, Halbgleiter und Gleiter haben unterschiedliche Schadenbilder: Verdränger laufen auf Grund, Gleiter schlagen bei Welle hart ein und beschädigen Rumpf und Maschinenlagerung. Wer sein Boot als Verdränger versichert, es aber dauerhaft im Gleitzustand fährt, weicht von den Angaben im Antrag ab.
Praktisch heißt das: Geben Sie Rumpfform und Motorleistung so an, wie das Boot tatsächlich gefahren wird. Bei uns fließt die Leistung in den Beitrag ein, nicht die theoretische Endgeschwindigkeit, eine feste Geschwindigkeitsgrenze kennen unsere Bedingungen nicht.
Häufige Fragen
Gilt die Formel für jedes Boot?
Nur für Verdränger. Halbgleiter überschreiten den Wert leicht, Gleiter deutlich, sie heben sich aus dem Wasser und umgehen die Bugwelle.
Muss ich die Höchstgeschwindigkeit im Antrag angeben?
Wir fragen nach Motorleistung, nicht nach Endgeschwindigkeit. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung enthalten unsere Bedingungen nicht.
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