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Fahrt bei schlechter Sicht für Segelyacht berechnen
Unter Segeln ist man leise und hört andere früher. Das ersetzt keinen Ausguck, hilft aber: Motorgeräusch ist oft das erste Anzeichen.
Vorbelegt für die Segelyacht
Bei fünfhundert Metern Sicht und acht Knoten bleiben gut zwei Minuten. Das klingt viel, ist es aber nicht: Erkennen, einschätzen, entscheiden und manövrieren brauchen Zeit, und das Gegenüber fährt möglicherweise auch. Die Kollisionsverhütungsregeln verlangen deshalb eine sichere Geschwindigkeit, die ein Anhalten innerhalb der Sichtweite erlaubt.
Eine Kollision bei unangepasster Geschwindigkeit im Nebel ist der klassische Fall, in dem die Frage nach grober Fahrlässigkeit gestellt wird. Radar und AIS entbinden nicht davon, sie ersetzen keinen Ausguck.
Der Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit greift ab Basis-Plus bis fünfundzwanzig Prozent, im Premium bis fünfzig Prozent der Versicherungssumme. Er ist eine Absicherung, kein Freibrief.
Häufige Fragen
Welche Geschwindigkeit ist bei Nebel angemessen?
Eine, die ein Anhalten innerhalb der halben Sichtweite erlaubt.
Zahlt die Versicherung bei Nebelkollision?
Ja, mit dem Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit ab Basis-Plus bis fünfundzwanzig, im Premium bis fünfzig Prozent.
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