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Südamerika rückt ein Stück näher
Seit dem 1. Mai 2026 wird das Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten vorläufig angewendet. Für den europäischen Bootsbau ist das eine Marktöffnung nach Jahren, in denen eher Märkte weggebrochen sind.
Markt NAMMERT Assekuradeur GmbH
Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay haben das Zwischenhandelsabkommen mit der Europäischen Union ratifiziert. Seit dem 1. Mai 2026 wird es vorläufig angewendet, das heißt: Die Zollsenkungen laufen an, obwohl das vollständige Abkommen noch nicht in Kraft ist. Der Abbau erstreckt sich über fünfzehn Jahre, ein Teil der Zölle ist sofort entfallen.
Für die Bootsbranche ist Brasilien der wichtigste der vier Märkte, mit der am besten organisierten Sportbootwirtschaft und eigenen Verbänden für Werften und für Marinas. Argentinien folgt als zweiter Kernmarkt, dort ist die Fertigung stärker vom Mittelstand geprägt.
Wer wissen will, welcher Zollsatz für ein bestimmtes Produkt in einem bestimmten Zielland gilt, findet das in der Datenbank Access2Markets der EU-Kommission, aufgeschlüsselt nach Zolltarifnummer und Herkunftsland.
Was das für Eigner heißt
Uns berührt das indirekt, aber spürbar. Ein Boot, das nach Südamerika geht, verlässt den Geltungsbereich einer normalen Police, und ein Boot, das von dort kommt, bringt Papiere mit, die nicht dem europäischen Muster folgen. Beides ist regelbar, aber nicht nebenbei: Fahrtgebiet, Transportweg und Nachweis der Herkunft gehören vor dem Kauf geklärt, nicht danach.
Dieser Abschnitt ist unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr eigener Vertrag leistet, steht in Ihren Bedingungen; im Zweifel rufen Sie an.
Woher wir das haben
- Europäische Kommission: EU-Mercosur interim trade agreement starts to provisionally apply
- Access2Markets der EU-Kommission
- Verband Maritime Wirtschaft Deutschland
Der Text oben ist unser eigener. Aus den genannten Quellen stammen die Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.