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Der Lärm unter Wasser wird zum Thema
Was ein Boot über Wasser an Geräusch macht, hört jeder. Was es unter Wasser anrichtet, rückt gerade erst in den Blick der Regelsetzer.
Technik NAMMERT Assekuradeur GmbH
Unterwasserlärm aus der Schifffahrt, im Fachjargon Underwater Radiated Noise, beschäftigt die Internationale Seeschifffahrtsorganisation seit einigen Jahren. Es gibt überarbeitete Richtlinien zur Verringerung, und Ende Juni 2026 hat die IMO im Rahmen der Partnerschaft GloNoise ein Werkzeugpaket dazu veröffentlicht. Es richtet sich an Staaten, Behörden und maritime Akteure und soll die Umsetzung der Richtlinien erleichtern. Dazu gehört ein Archiv aus Studien und Praxisbeispielen.
Bemerkenswert ist, wo das Thema sonst noch auftaucht. Am 23. Juni 2026 stand Unterwasserlärm auf der Tagesordnung des ISO-Komitees, das für große Yachten zuständig ist. Wenn ein Thema aus der Umweltpolitik in der Normung ankommt, ist es auf dem Weg vom Appell zur Anforderung.
Für Sportboote gibt es heute keine Vorgabe zum Unterwasserlärm. Die Richtung ist trotzdem erkennbar: leiser fahren, sauberere Propeller, weniger Kavitation. Vieles davon fällt beim Elektroantrieb ohnehin ab.
Was das für Eigner heißt
Versicherungsseitig ist das vorerst ein Nullthema, und wir sagen das lieber, als eine Bedeutung zu erfinden. Interessant wird es an einer anderen Stelle: Wo Reviere wegen Lärm oder Naturschutz Fahrbeschränkungen erlassen, ändert sich, wo gefahren werden darf. Und Fahrtgebietsgrenzen stehen sehr wohl in jeder Police.
Dieser Abschnitt ist unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr eigener Vertrag leistet, steht in Ihren Bedingungen; im Zweifel rufen Sie an.
Woher wir das haben
Der Text oben ist unser eigener. Aus den genannten Quellen stammen die Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.