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Aus zwei Verbänden ist einer geworden
Die deutsche Wassersportwirtschaft hatte lange zwei Stimmen. Seit der Fusion von BVWW und DBSV spricht sie als Verband Maritime Wirtschaft Deutschland, rund 700 Unternehmen stark.
Verband NAMMERT Assekuradeur GmbH
Wer in Deutschland ein Boot baut, verkauft, wartet oder begutachtet, war bisher in einem von zwei Verbänden organisiert. Der Bundesverband Wassersportwirtschaft vertrat Handel, Zubehör und Dienstleistung, der Deutsche Boots- und Schiffbauer-Verband die Werften und das Handwerk. Beide gibt es nicht mehr. Sie sind zum Verband Maritime Wirtschaft Deutschland verschmolzen, kurz VMWD.
Rund 700 Unternehmen gehören dazu, vom Handwerksbetrieb mit vier Leuten bis zur Werft, die international liefert. Erster Präsident ist Henning Mittelmann, Werftinhaber aus Kappeln an der Schlei. Unter dem Dach liegen Segeln, Motorbootfahren, Kanu, Surfen, Tauchen, Charter, Zubehör und, für uns besonders wichtig, die Boots- und Yachtsachverständigen.
Im Sommer 2026 ist der Zusammenschluss auch technisch angekommen. Die Datenbestände beider Vorgängerverbände laufen jetzt in einem System, und die Mitglieder pflegen ihre Firmendaten über ein eigenes Portal selbst. Das klingt nach Verwaltung und ist doch der Punkt, an dem eine Fusion entweder funktioniert oder zwei Karteien nebeneinander weiterlaufen.
Was das für Eigner heißt
Für Eigner ändert sich nichts am Vertrag und nichts am Preis. Wichtig wird der Verband trotzdem, und zwar an der Stelle, an der die meisten zum ersten Mal mit der Branche als Ganzes zu tun haben: im Schadenfall. Der Sachverständige, der ein beschädigtes Boot begutachtet, ist sehr oft dort organisiert.
Dieser Abschnitt ist unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr eigener Vertrag leistet, steht in Ihren Bedingungen; im Zweifel rufen Sie an.
Woher wir das haben
- Maritime Wirtschaft 3/2026, Verband Maritime Wirtschaft Deutschland
- VMWD, Verband Maritime Wirtschaft Deutschland
- BOOTE: Fusion der Verbände
Der Text oben ist unser eigener. Aus den genannten Quellen stammen die Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.