Alles zur Versicherung: Private Krankenversicherung
Wer darf in die private Krankenversicherung wechseln?
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Kurz gesagt
Keine ist grundsätzlich besser. Die private lohnt sich vor allem für Beamte und für gut verdienende, gesunde Singles oder Paare ohne Kinderpläne, die Rücklagen fürs Alter bilden. Für Familien mit einem Verdiener und für Menschen mit geringem Einkommen im Alter ist die gesetzliche Kasse meist die sicherere Wahl.
Richtwerte 2026, Monatsbeitrag.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Gesetzlich an der Beitragsbemessungsgrenze, Krankenversicherung gesamt | etwa 1.017 Euro, davon Arbeitnehmer rund die Hälfte |
| Privat, Angestellter 30, guter Tarif | etwa 450 bis 700 Euro |
| Privat, Grundschutz mit 30 | ab etwa 250 Euro |
| Privat im Rentenalter | oft 700 bis 1.000 Euro |
Richtwerte, Stand September 2026. Der Wert für das Rentenalter ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis. Ihr Beitrag hängt von Alter, Gesundheit und Tarif ab.
Rechenbeispiel
So verschiebt sich die Rechnung, wenn Familie dazukommt.
| Er privat, eigener Anteil | etwa 290 Euro |
| Sie in Elternzeit, privat versichert, eigener Beitrag | etwa 450 Euro |
| Kind privat | etwa 150 Euro |
| Gesetzlich: Sie und Kind familienversichert, er zahlt seinen Anteil | etwa 600 Euro inklusive Pflege |
Privat zahlt die Familie rund 890 Euro, gesetzlich rund 600 Euro. Ohne Kinderpläne sähe es umgekehrt aus.
Die gesetzliche Kasse leistet, was das Gesetz vorschreibt, und rechnet nach Einkommen. Die private leistet, was im Vertrag steht, und rechnet nach Risiko.
| Punkt | Gesetzlich | Privat |
|---|---|---|
| Beitrag | nach Einkommen, gedeckelt | nach Alter und Gesundheit |
| Kinder und Ehepartner ohne Einkommen | meist beitragsfrei | eigener Beitrag |
| Leistungen | gesetzlich festgelegt, änderbar | vertraglich garantiert |
| Abrechnung | über die Karte | Rechnung, Sie reichen ein |
| Im Alter | Beitrag nach Rente | Beitrag bleibt hoch |
Beamte bekommen Beihilfe von 50 bis 70 Prozent und versichern nur den Rest. Das ist fast immer günstiger als gesetzlich.
Gesunde Selbstständige und Angestellte mit hohem Einkommen können sparen und bessere Leistungen bekommen, wenn sie die Ersparnis für später zurücklegen.
Familien mit einem Hauptverdiener, Menschen mit Vorerkrankungen und alle, die im Alter mit wenig Einkommen rechnen. In der gesetzlichen Kasse sinkt der Beitrag mit der Rente, in der privaten nicht.
Zurück in die gesetzliche Kasse kommen Angestellte nur, wenn ihr Gehalt unter die Grenze fällt, und ab 55 in der Regel gar nicht mehr. Wechseln Sie deshalb nie nur wegen eines niedrigen Einstiegsbeitrags.
Fragen und Antworten
Nein. Angestellte nur, wenn ihr Gehalt unter die Pflichtgrenze fällt, und ab 55 in der Regel nicht mehr.
Häufig ja. Die Behandlung selbst ist bei ernsten Erkrankungen in beiden Systemen gut.
Verdient der privat versicherte Elternteil mehr als der andere und über der Grenze, muss das Kind meist privat versichert werden.
Nicht zwingend, aber teuer. Wer die heutige Ersparnis nicht zurücklegt, bekommt später Probleme.
Ja, mit Befreiung von der Versicherungspflicht. Sie bindet aber für das ganze Studium.
Ja: gesetzlich bleiben und Zahn, Krankenhaus oder Brille privat ergänzen. Das ist für viele die passende Lösung.
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NAMMERT Assekuradeur GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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