Alles zur Versicherung: Hausrat
Brauche ich eine Hausratversicherung?
Privat
Privathaftpflicht Hausrat Wohngebäude Elementarschaden Photovoltaik Bauherrenversicherung Kfz-Versicherung Fahrrad und E-Bike Reiseversicherung Drohnenversicherung Hunde- und Pferdehaftpflicht Tierkrankenversicherung Rechtsschutz Unfallversicherung Berufsunfähigkeit Risikoleben Sterbegeld Private Rente Private Krankenversicherung Krankenzusatz Zahnzusatz Pflegezusatz Grundbesitzerhaftpflicht Gewässerschadenhaftpflicht Jagdhaftpflicht Pferdehaftpflicht Glasversicherung Handyversicherung Motorradversicherung Wohnmobilversicherung Auslandskranken Pferde-OP-Versicherung Grundfähigkeit KinderinvaliditätGewerbe
Betriebshaftpflicht Berufshaftpflicht D&O-Versicherung Firmenrechtsschutz Inhaltsversicherung Gewerbegebäude Betriebsunterbrechung Elektronikversicherung Maschinenversicherung Bauleistung Transportversicherung Flottenversicherung Cyberversicherung Warenkreditversicherung Betriebsrente (bAV) Betriebliche Krankenversicherung Gruppenunfallversicherung Nach BetriebsartRatgeber
Welche Versicherungen brauche ich? Wer zahlt den Schaden? Versicherungen, die nicht jeder braucht Kündigungsfristen Versicherungsfragen Bedingungen aller Tarife vergleichenVersicherer
Versicherer von A bis Z Versicherer in Österreich Versicherer in Spanien Beschwerden im VergleichKontakt
03375 / 29 12 77 Kontakt Kunden-Login, Verträge, DokumenteSprache
Österreich English Español Boot und YachtVersicherungsmakler / Versicherungsfragen / Hausrat
Kurz gesagt
Ja, wenn Ihr Vertrag auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet. Ohne diese Klausel darf der Versicherer nach § 81 VVG kürzen, je nach Schwere des Fehlers, in Urteilen oft um 25 bis 75 Prozent. Tarife mit vollem Einschluss gibt es für 100 Quadratmeter schon ab etwa 61 Euro im Jahr.
Veröffentlichte Beiträge für Tarife, die grobe Fahrlässigkeit einschließen oder dies als Kriterium haben.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| 100 Quadratmeter, günstiger Wohnort, guter Tarif mit vollem Einschluss | ab etwa 61 Euro im Jahr |
| 100 Quadratmeter, teurer Wohnort, ähnlicher Leistungsumfang | etwa 61 bis 105 Euro im Jahr |
| 2 Zimmer, 65 Quadratmeter, Versicherungssumme etwa 42.000 Euro | etwa 70 bis 140 Euro im Jahr |
| 1 Zimmer, 35 Quadratmeter, Versicherungssumme etwa 23.000 Euro | etwa 50 bis 90 Euro im Jahr |
Richtwerte, Stand September 2026, aus öffentlich genannten Tarifbeispielen.
Der Mehrpreis eines Tarifs mit vollem Einschluss gegenüber einem Basistarif liegt oft nur bei
wenigen Euro im Jahr (Richtwert aus der Angebotspraxis).
Die Kürzungsquoten stammen aus veröffentlichten Urteilen und gelten nur für den jeweiligen
Einzelfall.
Rechenbeispiel
Dieselbe Wohnung, derselbe Schaden, drei verschiedene Vertragsfassungen. Angenommen ist eine Kürzung um 50 Prozent.
| Tarif ohne Verzicht, Kürzung 50 Prozent | 10.000 Euro Entschädigung |
| Verzicht bis 10.000 Euro, darüber Kürzung 50 Prozent | etwa 15.000 Euro, je nach Klausel auch weniger |
| Verzicht bis zur vollen Versicherungssumme | 20.000 Euro Entschädigung |
Zwischen dem schwächsten und dem besten Vertrag liegen hier 10.000 Euro. Der Beitragsunterschied beträgt oft nur wenige Euro im Jahr.
Grob fahrlässig handelt, wer etwas nicht beachtet, das jedem sofort einleuchten müsste. Klassische Fälle sind der Topf mit Fett auf der heißen Platte, während Sie kurz einkaufen gehen, die brennende Kerze im leeren Zimmer oder das gekippte Fenster im Erdgeschoss während des Urlaubs.
Leicht fahrlässig ist dagegen ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, etwa ein umgestoßenes Glas. Solche Schäden zahlt jede Hausratversicherung voll. Die Grenze zieht im Streit am Ende ein Gericht, und das macht den Ausgang schwer vorhersehbar.
| Situation | Wie Gerichte oft entschieden haben |
|---|---|
| Fett auf dem Herd, Wohnung verlassen | Kürzung um etwa 30 bis 50 Prozent |
| Herdplatte auf höchster Stufe vergessen | Kürzung bis etwa 75 Prozent |
| Waschmaschine ohne Aufsicht, ohne Wasserstopp | Kürzung um etwa 70 Prozent |
| Kerze brennt, Sie schlafen ein | meist grob fahrlässig, Quote nach Einzelfall |
| Fenster im dritten Stock kurz gekippt | oft nur leicht fahrlässig, volle Leistung |
Viele Tarife verzichten darauf, die Leistung wegen grober Fahrlässigkeit zu kürzen. Dann zahlt der Versicherer so, als wäre nur ein kleines Versehen passiert. Das ist der Punkt, den Verbrauchertests seit Jahren als Mindestanforderung nennen.
Achten Sie auf die Höhe. Manche Tarife verzichten nur bis 10.000, 20.000 oder 25.000 Euro. Bei einem Wohnungsbrand reicht das selten. Gut ist ein Verzicht bis zur vollen Versicherungssumme.
Vorsatz bleibt immer ausgeschlossen. Außerdem gibt es Pflichten, die unabhängig von der Klausel gelten, etwa vereinbarte Sicherheitsvorkehrungen oder die Pflicht, einen Schaden sofort zu melden und klein zu halten. Wer dagegen verstößt, riskiert trotzdem eine Kürzung.
Manche Klauseln nehmen einzelne Fälle aus, etwa Diebstahl aus nicht verschlossenen Räumen oder Fahrräder, die nicht angeschlossen waren. Lesen Sie diese Ausnahmen, bevor Sie sich auf das Wort im Tarifnamen verlassen.
Wenn Ihr Tarif grobe Fahrlässigkeit schon bis zur vollen Summe einschließt, brauchen Sie keinen Zusatzbaustein und keine teure Leistungsgarantie obendrauf. Prüfen Sie einmal die Bedingungen, dann ist das Thema erledigt.
Für Schäden, die Sie anderen zufügen, ist die Privathaftpflicht zuständig. Dort ist grobe Fahrlässigkeit ohnehin versichert, nur Vorsatz nicht. Die Frage stellt sich also vor allem beim eigenen Hausrat.
Fragen und Antworten
Leicht fahrlässig ist ein kurzes Versehen, das jedem passieren kann.
Grob fahrlässig ist, wenn Sie etwas außer Acht lassen,
das offensichtlich gefährlich ist, etwa brennende Kerzen im leeren Raum.
In seltenen, sehr schweren Fällen kann die Kürzung bis auf null gehen.
Meist liegen die Quoten in Urteilen zwischen 25 und 75 Prozent.
Es kommt auf die Lage und die Dauer an.
Im Erdgeschoss während des Urlaubs meist ja, im oberen Stock für kurze Zeit oft nicht.
Meist nicht.
Viele Tarife enthalten ihn schon in der mittleren Stufe,
der Unterschied zum Basistarif liegt oft bei wenigen Euro im Jahr.
Nein.
Wer einen Schaden absichtlich herbeiführt, bekommt nichts.
Fragen Sie beim Versicherer nach einer Umstellung auf die aktuellen Bedingungen oder lassen Sie
sich Angebote mit vollem Einschluss holen.
Kündigen Sie erst, wenn der neue Vertrag steht.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir vergleichen Versicherer und melden uns.
Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.
Alles zur Versicherung: Hausrat
Brauche ich eine Hausratversicherung?
Wann zahlt die Hausratversicherung nicht?
Die Hausratversicherung zahlt nicht, wenn die Gefahr nicht versichert ist, etwa Hochwasser…
Was ist in der Hausratversicherung versichert?
Versichert sind alle beweglichen Sachen in Ihrer Wohnung, also Möbel, Kleidung, Technik…
Was kostet eine Hausratversicherung?
Für eine Wohnung mit 75 bis 80 Quadratmetern zahlen Sie meist zwischen 25 und 120 Euro im…
Was muss ich im Hausrat-Schadenfall tun?
Im Hausrat-Schadenfall den Schaden sofort melden, bei Einbruch zusätzlich die Polizei rufen.…
Stand
War das hilfreich?
Kostenloser Rückruf
Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich.
Wir sind Makler und vermitteln Ihnen genau den Tarif, den Sie gewählt haben,
bei jedem Versicherer am Markt.
Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com
Danke, wir melden uns so schnell wie möglich.
Ihre Rückrufbitte ist eingegangen. Nicht warten? Rufen Sie an: 03375 / 29 12 77.
Jetzt selbst berechnen