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Ökobilanz für Boote: Verbände starten weltweite Werftumfrage

Die drei großen Branchenverbände der Freizeitschifffahrt wollen eine gemeinsame Methode, mit der sich die Umweltwirkung eines Bootes berechnen lässt. Dazu fragen sie jetzt Werften und Zulieferer weltweit, was diese schon können und was ihnen fehlt.

Verband NAMMERT Assekuradeur GmbH

Unfertiger weißer Rumpf einer Segelyacht aus glasfaserverstärktem Kunststoff auf einem Holzbock in einer Bootsbauhalle, davor Rollen mit Glasfasergewebe, graue Fässer, Holzleisten und eine Schubkarre mit Schleifresten.

Der Weltverband ICOMIA, der europäische Dachverband European Boating Industry (EBI) und der amerikanische Herstellerverband NMMA haben am 17. September 2026 eine gemeinsame Umfrage gestartet. Sie richtet sich an Werften und Zulieferer in aller Welt und bleibt bis zum 23. Oktober 2026 offen.

Es geht um die Ökobilanz, also die Rechnung, welche Umweltwirkung ein Boot über sein ganzes Leben hat, vom Rohstoff über Bau und Nutzung bis zur Entsorgung. Die Verbände arbeiten an einer Methode, die weltweit gleich angewendet wird. Die Umfrage soll klären, wie weit die Betriebe damit schon sind, wo sie Hindernisse sehen, welche Schulung sie brauchen und welche Gesetze auf sie zukommen.

Neu ist nicht das Ziel, sondern der Schritt: Aus der Absicht der Verbände wird jetzt eine Bestandsaufnahme bei den Betrieben selbst. Werften, die sich beteiligen, reden bei der Methode mit, bevor sie feststeht. Für Eigner ändert sich vorerst nichts, eine Pflicht zur Ökobilanz für Sportboote gibt es nicht.

Was das für Eigner heißt

Für den Versicherungsschutz ändert die Umfrage nichts, weder in der Haftpflicht noch in der Kasko. Betroffen sind zunächst Werften und Zulieferer, die Serienboote bauen, also Segelyachten, Motorboote und Katamarane aus Kunststoff gleichermaßen. Für Eigner wird das Thema erst dann greifbar, wenn Angaben zur Ökobilanz in Kaufunterlagen auftauchen. Wir beobachten, ob daraus später Folgen für Reparatur und Ersatzteile entstehen, und melden uns, wenn es so weit ist.

Dieser Abschnitt ist unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr eigener Vertrag leistet, steht in Ihren Bedingungen; im Zweifel rufen Sie an.

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Der Text oben ist unser eigener. Aus den genannten Quellen stammen die Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.

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