Interaktiv · Flughöhe und Deckung
Lassen Sie das Board abheben, und sehen Sie, wo die Deckung endet
Bewegen Sie den Zeiger über die Bahn und lassen Sie das Board abheben: der Tragflügel taucht ein, der Akku entleert sich. Wählen Sie rechts das Revier. Sie sehen sofort, ob Sie dort überhaupt fahren dürfen, welcher Baustein greift und wo sein Schutz endet. Das gilt für E-Foil und Jetboard gleichermaßen: Wer eines davon versichern will, sollte diese Grenzen vor dem ersten Flug kennen.
Flughöhe
0 cm
Geschwindigkeit
0 km/h
Akku · 100 %
Akku und Ladetechnik sind in der Kasko mitversichert.
Wo wollen Sie fahren?
Freie Fahrt
Erlaubt, außerhalb von Bade- und Schutzzonen.
Ab 3 PS gilt Kennzeichnungspflicht, ab 15 PS auf Binnengewässern die Führerscheinpflicht. Haftpflicht und Kasko greifen im vereinbarten Fahrtgebiet, Transportschäden und Winterlager sind eingeschlossen.
Werte und Reviervorgaben zur Orientierung, kein Angebot und keine Rechtsauskunft. Vorschriften ändern sich; prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Bestimmungen und das im Versicherungsschein vereinbarte Fahrtgebiet.
So lesen Sie den Foil-Flug richtig
Die Bahn links ist ein Bild, keine Messung. Flughöhe, Geschwindigkeit und Akkustand folgen nur Ihrem Zeiger und sollen zeigen, wie schnell aus einem Brett ein fliegendes Gerät wird. Das Urteil rechts hängt allein vom gewählten Revier ab. Die Zeile über dem Urteil kennt diese Stufen: „Freie Fahrt“ heißt, Sie dürfen dort fahren, und Haftpflicht wie Kasko greifen im vereinbarten Fahrtgebiet. „Mit Auflage“ heißt, Fahren ist möglich, aber es fehlt noch etwas, etwa die Versicherungsbestätigung für Kroatien und Italien oder der Einschluss „Rennen und Training“. „Hier nicht fahren“ steht für ein Fahrverbot, das keine Police aufheben kann.
Was das Ergebnis bestimmt, sind Regeln, nicht Technik: die Seeordnung des Gewässers, das jeweilige Bundesland, am Bodensee die eigene Schifffahrtsordnung, im Ausland die Pflicht zur Haftpflicht mit ihren Mindestdeckungen. Die Motorleistung entscheidet über Kennzeichen und Führerschein, nicht darüber, ob Sie überhaupt fahren dürfen. Wichtig ist die Trennung zwischen Fahrverbot und Versicherungsschutz. Ein Verbot macht die Kasko nicht wertlos, denn Diebstahl, Transport und Winterlager bleiben versichert. Umgekehrt macht eine Police eine verbotene Fahrt nicht erlaubt, und ein Bußgeld ersetzt niemand.
Der häufigste Fehler: das Ergebnis eines Reviers auf ein anderes übertragen. Ein freigegebener See sagt nichts über den Nachbarsee im nächsten Bundesland. „Ostsee und Nordsee“ gilt außerhalb von Bade- und Schutzzonen, nicht am Strand vor dem Rettungsturm. Wer zu einem Wettkampf oder ins Trainingslager fährt, braucht den Einschluss vorher, nicht nach dem Sturz. Wer in Kroatien slippt, sollte die Internationale Versicherungsbestätigung ausgedruckt dabeihaben, denn am Slip gibt es nicht immer Empfang für das Kundenkonto. Die Liste der Reviere ist eine Auswahl der häufigsten Fragen, kein vollständiges Verzeichnis: Ein Gewässer, das hier fehlt, ist weder automatisch erlaubt noch verboten.
Diese Seite ersetzt weder den Blick in die örtlichen Bestimmungen noch den in den Versicherungsschein. Dort stehen die Angaben, die am Ende zählen: das vereinbarte Fahrtgebiet und die eingeschlossenen Bausteine. Passt beides zum Revier, in dem Sie tatsächlich fahren, ist das Board richtig versichert, ob E-Foil oder Jetboard. Wenn Sie den Beitrag berechnen, geben Sie das Fahrtgebiet deshalb so an, wie Sie wirklich fahren, und nicht so, wie es am günstigsten aussieht. Vorschriften ändern sich, ein Blick in die aktuelle Seeordnung vor der Saison gehört dazu.