Handyversicherung
Unser Urteil
Fast immer zu teuer für das, was sie leistet.
Über zwei Jahre summieren sich die Beiträge oft auf die Hälfte des Gerätepreises. Diebstahl ist meist nur bei Einbruch oder Raub versichert, und viele Verträge ziehen eine Selbstbeteiligung ab.
Stattdessen
Das Geld für ein Ersatzgerät zurücklegen und eine Schutzhülle kaufen. Einbruch in die Wohnung deckt die Hausrat ohnehin.
Garantieverlängerung für Elektrogeräte
Unser Urteil
Meist überflüssig.
Die meisten Defekte zeigen sich in den ersten zwei Jahren, und dafür gilt die gesetzliche Gewährleistung des Händlers. Danach ist der Beitrag im Verhältnis zum Restwert des Geräts hoch.
Stattdessen
Gewährleistung beim Händler geltend machen und für teure Geräte die Überspannung in der Hausrat einschließen. Hausrat
Brillenversicherung
Unser Urteil
Rechnet sich so gut wie nie.
Die Beiträge liegen nah an dem, was eine neue Brille kostet, und die Leistung ist oft auf einen Teilbetrag begrenzt. Viele Optiker bieten Bruchschutz für die ersten Jahre ohnehin an.
Stattdessen
Eine günstige Ersatzbrille bereithalten. Wer hohe Sehhilfekosten hat, prüft eine Krankenzusatzversicherung, die Brillen mit abdeckt. Krankenzusatz
Glasversicherung
Unser Urteil
Nur bei großen oder teuren Glasflächen sinnvoll.
Ein zerbrochenes Fenster ist selten und meist für einige hundert Euro ersetzt. Die jährlichen Beiträge übersteigen über die Jahre den zu erwartenden Schaden.
Stattdessen
Nur abschließen, wenn Sie Wintergarten, große Glasfronten oder ein teures Ceran- oder Induktionsfeld haben. Sonst den Schaden selbst tragen.
Reisegepäckversicherung
Unser Urteil
Teuer, voller Ausschlüsse und oft doppelt.
Wertsachen, Elektronik und Schmuck sind meist nur eingeschränkt versichert, und bei unbeaufsichtigtem Gepäck wird gekürzt. Einbruch und Raub auf Reisen deckt die Außenversicherung der Hausrat bereits ab.
Stattdessen
Die Außenversicherung Ihrer Hausrat prüfen und Wertsachen im Handgepäck tragen. Hausrat
Restschuldversicherung
Unser Urteil
Oft der teuerste Weg, einen Kredit abzusichern.
Sie wird zusammen mit dem Kredit verkauft, der Beitrag wird häufig mitfinanziert und verteuert den Kredit deutlich. Ausschlüsse für Vorerkrankungen und Arbeitslosigkeit in der Probezeit sind üblich. Die Verbraucherzentralen kritisieren das Produkt seit Jahren.
Stattdessen
Bei großen Krediten eine Risikolebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung getrennt abschließen. Risikoleben
Kreditkarten- und Kartenschutzversicherung
Unser Urteil
Überflüssig.
Bei Missbrauch einer gestohlenen Karte haften Sie gesetzlich höchstens mit 50 Euro, solange Sie nicht grob fahrlässig gehandelt haben, und nach der Sperre gar nicht mehr. Die Sperrnummer 116 116 ist kostenlos.
Stattdessen
Karten sofort sperren lassen und PIN nie mit der Karte aufbewahren.
Insassenunfallversicherung im Auto
Unser Urteil
Überholt.
Mitfahrer bekommen ihren Schaden aus der Kfz-Haftpflicht des Fahrzeugs ersetzt, auch wenn der Fahrer den Unfall verursacht hat. Für den Fahrer selbst zahlt die Insassenunfall nur kleine Pauschalen.
Stattdessen
Für den Fahrer eine Fahrerschutzversicherung zur Kfz-Police und für alle eine eigene Unfallversicherung. Unfallversicherung
Krankenhaustagegeld
Unser Urteil
Für Angestellte meist ohne Nutzen.
Die Klinik zahlt die Krankenkasse, den Lohn zahlt sechs Wochen der Arbeitgeber und danach die Kasse. Die Zuzahlung ist auf 28 Tage im Jahr begrenzt. Ein Tagegeld für den Klinikaufenthalt schließt keine echte Lücke.
Stattdessen
Wer mehr Komfort im Krankenhaus will, nimmt eine Zusatzversicherung für Einbett- oder Zweibettzimmer und Chefarzt. Krankenzusatz
Sterbegeldversicherung in jungen Jahren
Unser Urteil
Für Junge ohne Angehörige kaum sinnvoll.
Über Jahrzehnte zahlen Sie oft mehr ein, als am Ende ausgezahlt wird. Und die Beerdigung lässt sich aus Erspartem oder einer Risikolebensversicherung bezahlen.
Stattdessen
Rücklagen bilden oder eine Risikolebensversicherung, wenn Angehörige versorgt werden müssen. Ab etwa 60 kann Sterbegeld eine Überlegung wert sein. Risikoleben
Kinderinvaliditätsversicherung als Erstversicherung
Unser Urteil
Nur in Sonderfällen der erste Vertrag.
Sie zahlt bei Invalidität durch Unfall und Krankheit, das ist ein echter Mehrwert. Sie kostet aber deutlich mehr als eine Unfallversicherung, und viele Familien sichern das Kind ab, bevor die Eltern abgesichert sind.
Stattdessen
Erst Berufsunfähigkeit und Risikoleben der Eltern, dann eine gute Kinderunfallversicherung. Die Invaliditätsversicherung lohnt, wenn danach noch Geld übrig ist. Unfallversicherung
Schutzbrief doppelt zum Automobilclub
Unser Urteil
Einer reicht.
Pannenhilfe, Abschleppen und Heimtransport bieten Automobilclubs und die Schutzbriefe der Kfz-Versicherer. Wer beides hat, zahlt zweimal für dieselbe Leistung.
Stattdessen
Entweder den Schutzbrief in der Kfz-Versicherung oder die Clubmitgliedschaft behalten, je nachdem, was günstiger ist und wer mehr leistet. Kfz-Versicherung
Ausbildungsversicherung für Kinder
Unser Urteil
Zu teuer und zu unflexibel.
Sie verbindet Sparen und Todesfallschutz, beides wird dabei teurer als getrennt. Die Rendite nach Kosten ist meist niedrig, und wer vorzeitig kündigt, verliert Geld.
Stattdessen
Einen Sparplan auf den Namen der Eltern anlegen und eine Risikolebensversicherung für den Hauptverdiener. Risikoleben