Volltext aufklappen: Booklet XXIV: Betriebliche Krankenversicherung (BKV-Tarife), Gruppenversicherung mit Einheitsbeiträgen, Tarifbedingungen Abschnitt B.3
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Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Krankenversicherung
Ergänzungsversicherung
Betriebliche Krankenversicherung
(BKV-Tarife) (Gruppenversicherung
mit Einheitsbeiträgen)
Booklet XXIV – Stand 1. Juli 2026 – Druckstücknummer 33 47 98
Informations- und Bedingungspaket für den Versicherungsnehmer
334798; 06/26 vo
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Inhalt
A. Informationspaket
A.1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen (§ 1 VVG-InfoV) . . . . . . . . . . . 3
A.2 Ergänzende Produktinformationen für die Krankenversicherung. . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
B. Bedingungspaket
B.1 Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB)
AVB für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung (AVB / KK-SV) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
B.2 Hinweise zum Gruppenversicherungsvertrag
Hinweise zum Vertrag über die betriebliche Krankenversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
B.3 Tarifbedingungen
Tarif BKV 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Tarif BKV 1 P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Tarif BKV 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Tarif BKV 2 P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Tarif BKV 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Tarif BKV 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Tarif ComfortPro . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Tarif KlinikPro. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Tarif BKV-AS AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Tarif VorsorgePro. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Tarif VorsorgePro P. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Tarif BudgetPro 400. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Tarif BudgetPro 800. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Tarif BudgetPro 1200. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Tarif BudgetVorsorge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
B.4 Beiträge
Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung mit Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
B.5 Merkblätter
Datenschutzinformationen nach Art. 12 ff. DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Allgemeine Hinweise zum Datenschutz für Arbeitgeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
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A. Informationspaket
A.1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen (§ 1 VVG-InfoV)
1. Informationen zum Versicherer
Versicherungs- BK – Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft
unternehmen
Handelsregister: AG München HRB 111 650
Ust. Ident. Nr. DE 172489027
Ladungsfähige Maximilianstr. 53
Anschrift des 81537 München
Versicherers Telefon (089) 2160-8888, Telefax (089) 2160-80 01
www.versicherungskammer-bayern.de
service@vkb.de
Vorstand:
Klaus G. Leyh (Vorsitzender), Martin Fleischer, Mareike Steinmann-Baptist, Frank A. Werner
Vorsitzender des Aufsichtsrats:
Isabella Martorell Naßl
Hauptgeschäfts- Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit ist der Betrieb der privaten Krankenversicherung auf der
tätigkeit Basis privatrechtlicher, schuldrechtlicher Verträge.
Gesetzlicher Zur Absicherung der Ansprüche aus der Krankenversicherung besteht ein gesetzlicher Sicherungs-
Garantiefonds fonds (§§ 124 ff. des Versicherungsaufsichtsgesetzes), der bei der Medicator AG, Gustav-Heinemann-
Ufer 74c, 50968 Köln, errichtet ist.
Im Sicherungsfall wird die Aufsichtsbehörde die Verträge auf den Sicherungsfonds übertragen. Ge-
schützt von dem Fonds sind die Ansprüche der Versicherungsnehmer/Hauptversicherten, der versi-
cherten Person, der Bezugsberechtigten und sonstiger aus dem Versicherungsvertrag begünstigter
Personen. Unser Unternehmen gehört dem Sicherungsfonds an.
2. Informationen zur angebotenen Versicherungsleistung
Vertrags- Diesem Versicherungsvertrag liegen, je nach dem von Ihnen gewählten Tarif, die Tarifbedingungen
grundlagen (Bezeichnung entspricht dem Tarifnamen) und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB)
sowie die Bestimmungen des mit dem Versicherungsunternehmen bestehenden Gruppenversiche-
rungsvertrages zu Grunde.
Für die Tarife BKV 1, BKV 1 P, BKV 2, BKV 2 P, BKV 3, BKV 4, ComfortPro, KlinikPro, BKV-AS AG,
VorsorgePro, VorsorgePro P, BudgetPro und Budget Vorsorge gelten die AVB/KK-SV.
Versicherungsart Die Zusatzversicherung ist eine private Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung oder zur
privaten Krankheitskostenvollversicherung. Sie deckt Kosten ab, die von der gesetzlichen Krankenver-
sicherung nicht oder nicht mehr übernommen werden bzw. ergänzt den Leistungsumfang der privaten
Krankenversicherung.
Zusatzversicherung Folgende Tarife der Zusatzversicherung sind Bestandteil dieses Informationspaketes (gilt ent
sprechend für die nicht anmeldepflichtigen Tarife BKV 2 S, BKV 2 P S, BKV 3 S, BKV 4 S,
ComfortPro S, KlinikPro S, BKV-AS und VorsorgePro S):
Tarif BKV 1
Tarif BKV 1 P
Tarif BKV 2
Tarif BKV 2 P
Tarif BKV 3
Tarif BKV 4
Tarif ComfortPro
Tarif KlinikPro S
Tarif BKV-AS AG
Tarif VorsorgePro
Tarif VorsorgePro P
Tarife BudgetPro
Tarif BudgetVorsorge
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Versicherte Im Nachfolgenden stellen wir Ihnen in einer kurzen Übersicht die Leistungen der gewünschten Tarife
Leistungen und vor:
ausgeschlossene
Risiken
Tarif BKV 1 / Der Tarif leistet für:
BKV 1 P Sehhilfen
100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 155 Euro in drei Kalenderjahren.
Auslandsreisen
100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis
zwei Monate Dauer.
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
20 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 7.500 Euro und 10 % aus einem Betrag bis zu weiteren
7.500 Euro innerhalb vier Kalenderjahren.
Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro.
Kosten des Heil- und Kostenplanes.
Tarif BKV 2 / Der Tarif leistet für:
BKV 2 P Sehhilfen
100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 155 Euro in drei Kalenderjah-
ren.
Auslandsreisen
100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis
zwei Monate Dauer.
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 7.500 Euro und 20 % aus einem Betrag bis zu weiteren
7.500 Euro innerhalb vier Kalenderjahren.
Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro.
Kosten des Heil- und Kostenplanes.
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie
50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
– Heilpraktiker (gem. GebüH),
– Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)
– Arznei- und Verbandmittel hierzu
– Osteopathie
Tarif BKV 3 Der Tarif leistet für:
Sehhilfen
100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalenderjahren.
Auslandsreisen
100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zwei Mo-
nate Dauer.
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren.
Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro.
Kosten des Heil- und Kostenplanes.
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie
50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
– Heilpraktiker (gem. GebüH),
– Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)
– Arznei- und Verbandmittel hierzu
– Osteopathie
Stationäre Heilbehandlung
100 % der Kosten für
– gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und
nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen
– gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)
– gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer
– Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl
Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung max. 56 Behandlungstage in-
nerhalb von drei Kalenderjahren.
– Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro
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Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen
Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV:
Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren)
Tarif BKV 4 Der Tarif leistet für:
Sehhilfen
100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalender-
jahren.
Auslandsreisen
100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis
zwei Monate Dauer.
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren.
Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
Kosten des Heil- und Kostenplanes.
Heilpraktiker, Osteopathie
50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
– Heilpraktiker (gem. GebüH),
– Arznei- und Verbandmittel hierzu
– Osteopathie
Stationäre Heilbehandlung
100 % der Kosten für
– gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und
nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen
– gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)
– gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer
– Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl
Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung max. 56 Behandlungstage
innerhalb von drei Kalenderjahren.
– Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro
Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen
Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV:
Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren)
Ambulante Heilbehandlung
90 % der Restkosten nach Vorleistung der GKV bis 2.500 Euro im Kalenderjahr für
a) ärztliche Behandlungen
b) konservierende und chirurgische zahnärztliche Behandlung, Parodontosebehandlungen, Prophy-
laxe, Röntgenaufnahmen der Zähne, zahntechnische Laborarbeiten,
c) gezielte Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung
d) physikalische Therapie (ausgenommen Sauna und Dampfbäder)
e) Hebammen bei ambulanter Entbindung am Entbindungstag
f) Arznei- und Verbandmittel
g) gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen für Arznei-, Verband- und Heilmittel und Abschläge (bei Wahl
der Kostenerstattung)
h) Schutzimpfungen einschließlich Impfstoffe
i) bestimmte psychotherapeutische und psychosomatische ambulante Behandlungen (bei Durch-
führung durch Arzt oder anerkannten Psychotherapeuten)
100 % der darüber hinausgehenden erstattungsfähigen Kosten, wenn sich die GKV an den Kosten be-
teiligt (Die Leistung der GKV wird in Abzug gebracht).
50 % der erstattungsfähigen Kosten nach Buchstaben a), b), d), e) und f), wenn sich die GKV daran
nicht beteiligt.
Kosten nach Buchstaben c), h) und i) sind nur dann erstattungsfähig, wenn sich die gesetzliche Kran-
kenversicherung an den Kosten beteiligt.
Tarif ComfortPro Der Tarif leistet für:
Sehhilfen
100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalenderjahren.
Auslandsreise
100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zu einer
Dauer von zwei Monaten.
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren
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– Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung
– zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro
– Kosten des Heil- und Kostenplanes
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie
50 % der Kosten bis 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
– Heilpraktiker (gemäß GebüH),
– Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)
– Arznei- und Verbandmittel hierzu
– Osteopathie
Stationäre Heilbehandlung aufgrund eines Unfalls
100 % der Kosten für
– gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und nach-
stationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen,
– gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)
– gesondert berechnete Unterkunft im Ein- und Zweibettzimmer
– Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl
Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung aufgrund eines Unfalls maxi-
mal 56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren
– Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro
Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen auf Grund eines Unfalls
Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV:
Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren
Tarif KlinikPro Der Tarif leistet für:
Stationäre Heilbehandlung
100 % der Kosten für
– g esondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und
nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen
– gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)
– gesondert berechnete Unterkunft im Ein- und Zweibettzimmer
– Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl
Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung maximal
56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren.
– Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro
Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen
Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV:
Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren)
Tarif BKV-AS AG
Der Tarif leistet für:
Sehhilfen
100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 150 Euro in drei Kalenderjahren.
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen)
20 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren
(hiervon abweichend
im 1. Kalenderjahr aus maximal 1.000 Euro,
im 1. und 2. Kalenderjahr aus maximal 3.000 Euro,
im 1., 2. und 3. Kalenderjahr aus maximal 6.000 Euro)
Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung.
Besondere Bedingungen bei Arbeitgebervollfinanzierung
Solange der Arbeitgeber die Beiträge vollständig übernimmt, entfällt die oben genannte Staffelbegren-
zung bei Zahnersatz und es gilt Folgendes:
Wir erbringen für Zahnersatz ab dem ersten Jahr die volle Versicherungsleistung, also innerhalb von
vier Kalenderjahren Leistungen aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der erstattungsfähigen
Kosten.
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie
30 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für
– Heilpraktiker (gem. GebüH),
– Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)
– Arznei- und Verbandmittel hierzu
– Osteopathie
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VorsorgePro Der Tarif leistet für
Vorsorgeuntersuchungen zu 100 %
Ersetzt werden ambulante Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten durch
Ärzte bis zu insgesamt 500 Euro pro Kalenderjahr.
Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe aus privatem Anlass zu 100 %
Ersetzt werden Impfungen für das Inland, alle Reiseschutzimpfungen sowie Malariaprophylaxe
bis zu insgesamt 300 Euro in 2 Kalenderjahren.
Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen zu 100 %
Ersetzt werden zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen (wie z.B. professionelle Zahnreinigung)
bis zu 100 Euro in 2 Kalenderjahren.
Refraktive Chirurgien zu 100 %
Ersetzt werden bis zu 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit
im ersten Jahr höchstens 200 Euro, in den ersten beiden Jahren zusammen höchstens 500 Euro.
Hörhilfen zu 80 %
Ersetzt werden 80 % bis zu einem Rechnungsbetrag von 1.000 Euro nach einer Vorleistung der
gesetzlichen Krankenkasse, d. h. erstattet werden maximal 800 Euro in 5 Kalenderjahren für ärztlich
verordnete Hörhilfen und Reparaturen.
VorsorgePro P Der Tarif leistet für:
Vorsorgeuntersucherungen zu 100 %
Ersetzt werden Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten bis zu insgesamt
500 Euro pro Jahr.
Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe für private Zwecke zu 100 %
Ersetzt werden Impfungen für das Inland, alle Reiseschutzimpfungen sowie Malariaprophylaxe bis zu
insgesamt 300 Euro in zwei Kalenderjahren.
Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen zu 100 %
Ersetzt werden zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen bis zu 100 Euro in zwei Kalenderjahren.
Refraktive Chirurgien zu 100 %
Ersetzt werden bis zu 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit, im ersten Jahr höchstens 200 Euro, in den
ersten beiden Jahren zusammen höchstens 500 Euro.
Hörhilfen zu 80 %
Ersetzt werden in fünf Kalenderjahren 80% der Kosten bis zu einem nach einer Vorleistung der priva-
ten Krankheitskostenvollversicherung und der Beihilfe verbleibenden Rechnungsbetrag von 1.000
Euro in fünf Kalenderjahren. D. h. erstattet werden maximal 800 Euro für Hörhilfen und Reparaturen.
Tarife BudgetPro Der Erstattungshöchstbetrag des jeweiligen Tarifs beträgt pro Kalenderjahr für alle Versicherungs-
400, 800, 1200 leistungen insgesamt maximal 400 Euro beim Tarif BudgetPro 400, 800 Euro beim Tarif BudgetPro
800 und 1.200 Euro beim Tarif BudgetPro 1200.
Die Tarife leisten für:
Zahn
100 % der Kosten für:
Zahnbehandlungen (z. B. Parodontosebehandlung, Wurzelbehandlung, Kunststofffüllungen,
Inlays, Onlays)
Zahnersatz (z. B. Zahnkronen, Zahnbrücken, Zahnprothesen, Implantate sowie die Reparatur des
Zahnersatzes)
Zahnprophylaxe (z. B. professionelle Zahnreinigung)
Sehhilfen
100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen sowie deren Reparaturen bis insgesamt
180 Euro pro Kalenderjahr
Refraktive Chirurgie
100 % der Kosten für refraktive Chirurgien
Alternative Heilmethoden
100 % der Kosten für:
– Behandlungen durch Heilpraktiker
– naturkundliche Untersuchungen, Behandlungen durch Arzt für Naturheilkunde
– im Rahmen der Behandlungen verordnete, verbrauchte Arznei- und Verbandmittel
– Osteopathie
Arznei- und Verbandmittel
100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen
Heilmittel
100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen
Hilfsmittel
100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen
Krankenhaustagegeld
10 Euro für jeden Tag im Krankenhaus bei stationärer Heilbehandlung
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BudgetVorsorge Der Tarif leistet für:
Der Erstattungshöchstbetrag des Tarifs beträgt pro Kalenderjahr für alle Versicherungsleistungen ins-
gesamt maximal 400 Euro.
Vorsorgeuntersuchungen
100% der Kosten für Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten
Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe
100 % der Kosten für Schutzimpfungen (ärztliche Behandlung und Arzneimittel) aus privatem Anlass
inklusive Reiseschutzimpfungen und Malariaprophylaxe
Sportmedizinische Untersuchungen
100% der Kosten für sportmedizinische Untersuchungen aus privatem Anlass durch einen Arzt mit der
Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“ bzw. „Tauchmedizin“
Prävention und Gesundheitsförderung
100% der Kosten für zertifizierte Präventionskurse zur Gesundheitsförderung nach § 20 Absatz 1
SGB V
Fälligkeit und Leistungspflicht für den Versicherer besteht für die während der Dauer der Versicherung entstehenden
Leistungserfüllung Aufwendungen. Aufwendungen gelten in dem Zeitpunkt als entstanden, in dem die sie verursachen-
den Umstände eingetreten sind, z. B. der Zeitpunkt der ärztlichen Behandlung, des Kaufs der Arznei-
mittel, des Krankenhausaufenthaltes.
Wir sind zur Leistung nur verpflichtet, wenn die von uns geforderten Nachweise erbracht sind.
Unsere Geldleistungen sind fällig, wenn wir die notwendigen Erhebungen zur Feststellung des Versi-
cherungsfalles und zum Umfang unserer Leistungspflicht durchführt haben. Die Ansprüche aus dem
Versicherungsvertrag verjähren nach drei Jahren. Wurde der Anspruch auf Auszahlung der Geldleis-
tung bei uns eingereicht, so wird der Lauf der Verjährung bis zu dem Zeitpunkt gehemmt, zu dem
Ihnen oder der bezugsberechtigten versicherten Person unsere Entscheidung in Textform zugeht.
Beitrag Der Gesamtbeitrag setzt sich aus den Beiträgen der von Ihnen gewählten Tarife zusammen (die Bei-
träge können den jeweils gültigen Tarifdruckstücken entnommen werden), zuzüglich vertraglich verein-
barter Zusatzbeiträge.
Falls für den von Ihnen gewünschten Tarif eine Risikoprüfung durchgeführt wird, ist es je nach gewähl-
tem Tarif möglich, dass zusätzlich zu dem ausgewiesenen Beitrag ein Risikozuschlag notwendig wird.
Über diesen werden wir Sie – soweit er nicht bereits im Antrag oder Angebot enthalten ist – gesondert
informieren.
Zusätzliche Kosten Beiträge für Versicherungen sind umsatzsteuerfrei. Zusätzliche Kosten können entstehen, falls aus be-
sonderen, von Ihnen veranlassten Gründen ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand verursacht wird (z. B.
Rückläufe aus SEPA-Lastschriftverfahren, Übersetzungsgebühren). In solchen Fällen können wir eine
Gebühr gesondert in Rechnung stellen.
Wir unterhalten keine Telekommunikationsanschlüsse, für die Sie über die üblichen Grundtarife hin-
ausgehende Nutzungsgebühren zahlen müssten.
Zahlung und Er- Der Beitrag ist grundsätzlich als Monatsbeitrag zu zahlen. Die Beitragsraten sind am Ersten eines
füllung des Beitrags jeden Monats fällig. Jahreszahlung kann vereinbart werden.
Nähere Informationen zur Beitragszahlung finden Sie unter § 8a in den Allgemeinen Versicherungsbe-
dingungen (AVB) zu den von Ihnen gewählten Produkten.
Die nicht rechtzeitige Zahlung des Erstbeitrages als auch die eines Folgebeitrages kann zum Verlust
des Versicherungsschutzes führen. Über die näheren Rechtsfolgen und wie Sie diese vermeiden kön-
nen, werden wir Sie in einem ggf. erforderlichen Mahnschreiben ausführlich informieren.
Die Beitragszahlung findet im SEPA-Lastschriftverfahren statt. Ihre hierzu gemachten Angaben werden
in der Abrechnungsliste wiedergegeben.
Gültigkeitsdauer Die Gültigkeitsdauer der Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen ist, vorbehaltlich zukünftiger
dieser Information Gesetzes-, Tarif- oder Beitragsänderungen nicht befristet.
3. Informationen zum Versicherungsvertrag
Zustandekommen Der Versicherungsvertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Ihre
des Vertrages Willenserklärung ist der gestellte Antrag, unsere Willenserklärung ist die entsprechende Annahme
erklärung bzw. der Ihnen übermittelte Versicherungsschein.
Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsschein/Versicherungsnachweis bezeichne-
ten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Abschluss des Versicherungsvertrages. Der Vertrag ist abgeschlossen,
sobald wir Ihren Antrag angenommen haben; sichtbares Zeichen hierfür ist der Versicherungsschein/
Versicherungsnachweis oder eine entsprechende Annahme-Bestätigung.
Sind Wartezeiten im Tarif vorgesehen, beginnt der Versicherungsschutz erst nach deren Ablauf. Die
Wartezeit läuft ab Versicherungsbeginn. Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate. Für Entbin-
dung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz- und Kieferorthopädie beträgt die Wartezeit acht
Monate. Sofern es die Gruppenversicherungsbedingungen vorsehen, können die Wartezeiten erlassen
werden.
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Widerrufsrecht Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform
und -folgen (z. B. Brief, E-Mail) widerrufen. Eine ausführliche Information über das Widerrufsrecht, insbesondere
was bei dessen Ausübung zu beachten ist (z. B. Fristen), sowie die Widerrufsfolgen, finden Sie im
Antrag.
Laufzeiten Die Versicherung wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die versicherten Personen bleiben in der
Krankenversicherung grundsätzlich unbegrenzt versichert, solange Versicherungsfähigkeit in ihrem
Tarif besteht. Besondere Beendigungsgründe wie Tod oder Wegzug aus Europa finden Sie in Ihren All-
gemeinen Versicherungsbedingungen aufgezählt.
Kündigungs- Das Vertragsverhältnis kann von beiden Seiten mit einer Frist von 3 Monaten jeweils zum
bedingungen 31. Dezember eines Kalenderjahres schriftlich gekündigt werden, erstmals zum 31. Dezember des auf
den Versicherungsbeginn folgenden Kalenderjahres.
Anwendbares Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen gilt für diesen Vertrag deutsches Recht. Ansprüche
Recht gegen den Versicherer können bei dem Gericht des Wohnsitzes bzw. des gewöhnlichen Aufenthaltes
des Versicherungsnehmers/Hauptversicherten oder bei dem Gericht am Sitz des Versicherers geltend
gemacht werden. Näheres zum Gerichtsstand finden Sie in § 15 Ihrer AVB.
Sprache Für die Vertragsbedingungen einschließlich sämtlicher Informationen sowie für die Kommunikation
während der Laufzeit des Vertrages wird ausschließlich die deutsche Sprache verwendet.
4. Informationen zum Rechtsweg
Beschwerdestelle und Aufsichtsbehörde für die Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft
Beschwerdestelle Bei Fragen, Problemen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren/Ihre Betreuer oder direkt an
uns.
Die Bayerische Beamtenkrankenkasse nimmt am Streitbeilegungsverfahren des Ombudsmann für Pri-
vate Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin, www.pkv-ombudsmann.de,
teil. Nachdem Sie Ihre Beschwerde erfolglos bei uns geltend gemacht haben, können Sie sich schrift-
lich an den Ombudsmann wenden. Beschwerden können nur durch natürliche Personen, die einen
Versicherungsvertrag bei einem Privaten Krankenversicherungsunternehmen unterhalten, eingereicht
werden.
Das Verfahren ist für Sie kostenlos und unverbindlich.
Aufsichtsbehörde Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Beschwerden an die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin),
Graurheindorfer Straße 108,
53117 Bonn
E-Mail: poststelle@bafin.de
Internet: www.bafin.de
zu richten.
Ihr Recht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, bleibt unberührt.
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A. 2 Ergänzende Produktinformationen für die Krankenversicherung
Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BKV 1
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 1 (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 1 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean-
trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Auslandsreisen sind
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Implantate und Prothesen)
Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
100 Euro gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er-
folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren-
ordnung (GOÄ, GOZ).
Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338548, 12.2018 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 1 (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat)
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
lich ist. trags
- Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt
Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
rer unverzüglich anzeigen.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
gen?
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
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Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BKV 1 P
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 1 P (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 1 P (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme-
antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für privat Krankheitskostenvollversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang
der privaten Krankenversicherung.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Auslandsreisen sind
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Implantate und Prothesen)
Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
100 Euro gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er-
folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren-
ordnung (GOÄ, GOZ).
! Die tariflichen Leistungen dürfen zusammen mit
den Leistungen der privaten Krankenversicherung
die Aufwendungen für die Krankheitsbehandlung
nicht übersteigen.
Stand: 01.05.2019, SAP-Nr.: 340791, 04.2019 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 1 P (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat)
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der deutschen priva-
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder ten Krankheitskostenvollversicherung endet
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
lich ist. trags
- Das Ende der Mitgliedschaft in der deutschen pri- o wenn die versicherte Person stirbt
vaten Krankheitskostenvollversicherung müssen
Sie dem Versicherer unverzüglich anzeigen.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
gen?
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
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Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BKV 2
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 2 (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 2 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean-
trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Auslandsreisen sind
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
Implantate und Prothesen) durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von cher Art sind
100 Euro
X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteo-
pathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338549, 12.2018 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 2 (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat)
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
lich ist. trags
- Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt
Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
rer unverzüglich anzeigen.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
gen?
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
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Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BKV 2 P
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 2 P (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 2 P (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme-
antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für privat Krankheitskostenvollversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang
der privaten Krankenversicherung.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Auslandsreisen sind
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
Implantate und Prothesen) durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von cher Art sind
100 Euro
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteo- X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
pathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
! Die tariflichen Leistungen dürfen zusammen mit
den Leistungen der privaten Krankenversicherung
die Aufwendungen für die Krankheitsbehandlung
nicht übersteigen.
Stand: 01.05.2019, SAP-Nr.: 340793, 04.2019 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 2 P (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat)
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der deutschen priva-
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder ten Krankheitskostenvollversicherung endet
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
lich ist. trags
- Das Ende der Mitgliedschaft in der deutschen pri- o wenn die versicherte Person stirbt
vaten Krankheitskostenvollversicherung müssen
Sie dem Versicherer unverzüglich anzeigen.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
gen?
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
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Seite 18 von 104 Seiten
Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BKV 3
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 3 (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 3 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean-
trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Auslandsreisen sind
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
Implantate und Prothesen) durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von cher Art sind
100 Euro
X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations-
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, maßnahmen
Osteopathie
Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
mer) gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati-
onsbehandlung
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
! Bei überwiegend psychotherapeutischer oder
psychosomatischer stationärer Behandlung wer-
den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen-
derjahren erstattet.
Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338551, 12.2018 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 3 (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat)
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
lich ist. trags
- Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt
Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
rer unverzüglich anzeigen.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
gen?
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
Seite 2 / 2
[Seite 20]
Seite 20 von 104 Seiten
Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BKV 4
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 4 (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 4 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean-
trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Auslandsreisen sind
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Behandlungskosten von stationären Kur- und Re-
Implantate und Prothesen) habilitationsmaßnahmen
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
100 Euro
Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
Osteopathie gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche
Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante
Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim-
mer)
Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati- Gibt es Deckungsbeschränkun-
onsbehandlung gen?
Ambulante Heilbehandlung
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
! Bei ambulanter Heilbehandlung gibt es Deckungs-
beschränkungen, wenn sich die gesetzliche Kran-
kenversicherung nicht beteiligt.
! Bei überwiegend psychotherapeutischer oder
psychosomatischer stationärer Behandlung wer-
den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen-
derjahren erstattet.
Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338553, 12.2018 Seite 1 / 2
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Seite 21 von 104 Seiten
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 4 (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat)
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
lich ist. trags
- Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt
Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
rer unverzüglich anzeigen.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
gen?
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
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Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland ComfortPro
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif ComfortPro (Gruppen-
versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von
uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif ComfortPro (Gruppenversicherung) sowie dem
Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis.
Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der Ge-
setzlichen Krankenkasse.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Auslandsreisen sind
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
Implantate und Prothesen) durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von cher Art sind
100 Euro
X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations-
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, maßnahmen
Osteopathie
Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
mer) auf Grund eines Unfalls gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati-
onsbehandlung auf Grund eines Unfalls
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
! Bei überwiegend psychotherapeutischer oder
psychosomatischer stationärer Behandlung auf
Grund eines Unfalls werden maximal 56 Behand-
lungstage in drei Kalenderjahren erstattet.
Stand: 01.07.2022, SAP-Nr.: 345461, 06.2022 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif ComfortPro (Gruppenversicherung)
! Besteht für stationäre Leistungen Anspruch auf Er-
stattung durch eine weitere stationäre Zusatzversi- Wann und wie zahle ich?
cherung, werden diese Leistungen vom Erstat-
tungsbetrag in Abzug gebracht.
Erfolgte bereits eine Kostenerstattung durch eine
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
weitere stationäre Zusatzversicherung, sind die
raus fällig.
Kosten aus dem Tarif ComfortPro nicht erstat-
tungsfähig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent-
haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat)
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
lich ist. trags
- Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt
Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche-
rer unverzüglich anzeigen.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers gen?
entfällt.
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
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Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland KlinikPro
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif KlinikPro (Gruppenversi-
cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in
den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif KlinikPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme-
antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie
umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante sind
Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim-
mer)
X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations-
maßnahmen
Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati- X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
onsbehandlung
Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt- und Zahnarzt erfolgt bis
zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung
(GOÄ, GOZ ).
! Bei überwiegend psychotherapeutischer oder
psychosomatischer stationärer Behandlung wer-
den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen-
derjahren erstattet.
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 345629, 12.2022 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif KlinikPro (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
- Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
- Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
Welche Verpflichtungen habe und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
ich?
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz besteht, solange die
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- Versicherer ordentlich kündigen.
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
lich ist. rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
verhältnisses (danach ist die Fortführung als
- Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- mindestens drei Monate bestanden hat)
rer unverzüglich anzeigen. o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Krankenversicherung endet
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
derung des Schadens verpflichtet. trags
o wenn die versicherte Person stirbt
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
chend.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
gen?
Wann und wie zahle ich? - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
Seite 2 / 2
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Seite 26 von 104 Seiten
Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BKV-AS AG
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV-AS AG (Gruppen-
versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von
uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) sowie dem
Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis.
Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der Ge-
setzlichen Krankenkasse. Sie kann nur gemeinsam mit den Tarifen BKV 2, BKV 3 (S) oder BKV 4 (S) abgeschlossen und geführt
werden.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Sehhilfen X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, sind
Implantate und Prothesen) X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren
Osteopathie durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-
cher Art sind
X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
Stand: 01.07.2022, SAP-Nr.: 345465, 06.2022 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
- Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
- Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
und können außerdem unter bestimmten Voraus-
setzungen erlassen werden.
- Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
Welche Verpflichtungen habe vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
ich? - Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen Versicherer ordentlich kündigen.
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder verhältnisses (danach ist die Fortführung als
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
lich ist. mindestens drei Monate bestanden hat)
o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
- Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen Krankenversicherung endet
Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
rer unverzüglich anzeigen. trags
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des o wenn die versicherte Person stirbt
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
gen?
chend.
- Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
Wann und wie zahle ich? jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
Seite 2 / 2
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Seite 28 von 104 Seiten
Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BudgetPro 400
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver-
sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns
in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil-
nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da-
mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Arznei-und Verbandmittel X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Heilmittel sind
Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen) X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Refraktive Chirugie X Kosten für die Energieversorgung der versicherten
Hilfsmittel (z.B. Stromkosten, Batterien, Akkus)
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,
Osteopathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
plantate) gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Zahnprophylaxe
Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun-
gen im Krankenhaus
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver-
sicherten Leistungen beträgt insgesamt 400 Euro.
! Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 180
Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen
Erstattungshöchstbetrag von 400 Euro angerech-
net und erhöht diesen nicht.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
! Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro
Krankenhaustagegeld gezahlt.
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346237, 12.2022 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BudgetPro 400 (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
- Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
- Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
und können außerdem unter bestimmten Voraus-
Welche Verpflichtungen habe setzungen erlassen werden.
ich? - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- - Der Versicherungsschutz besteht, solange die
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-
- Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
lich ist. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater mindestens drei Monate bestanden hat)
Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi- trags
cherer unverzüglich anzeigen. o wenn die versicherte Person stirbt.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
gen?
chend.
- Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
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Seite 30 von 104 Seiten
Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BudgetPro 800
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver-
sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns
in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil-
nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da-
mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Arznei-und Verbandmittel X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Heilmittel sind
Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen) X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Refraktive Chirugie X Kosten für die Energieversorgung der versicherten
Hilfsmittel (z. B. Stromkosten, Batterien, Akkus)
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,
Osteopathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
plantate) gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Zahnprophylaxe
Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun-
gen im Krankenhaus
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver-
sicherten Leistungen beträgt insgesamt 800 Euro.
! Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 200
Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen
Erstattungshöchstbetrag von 800 Euro angerech-
net und erhöht diesen nicht.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
! Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro
Krankenhaustagegeld gezahlt.
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346241, 12.2022 Seite 1 / 2
[Seite 31]
Seite 31 von 104 Seiten
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BudgetPro 800 (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
- Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
- Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
und können außerdem unter bestimmten Voraus-
Welche Verpflichtungen habe setzungen erlassen werden.
ich? - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- - Der Versicherungsschutz besteht, solange die
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-
- Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
lich ist. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater mindestens drei Monate bestanden hat)
Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi- trags
cherer unverzüglich anzeigen. o wenn die versicherte Person stirbt.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
gen?
chend.
- Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
Seite 2 / 2
[Seite 32]
Seite 32 von 104 Seiten
Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland BudgetPro 1200
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver-
sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns
in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil-
nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da-
mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Arznei-und Verbandmittel X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig
Heilmittel sind
Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen) X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Refraktive Chirugie X Kosten für die Energieversorgung der versicherten
Hilfsmittel (z. B. Stromkosten, Batterien, Akkus)
Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren,
Osteopathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
plantate) gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Zahnprophylaxe
Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun-
gen im Krankenhaus
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver-
sicherten Leistungen beträgt insgesamt 1.200
Euro.
! Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 220
Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen
Erstattungshöchstbetrag von 1.200 Euro ange-
rechnet und erhöht diesen nicht.
! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil-
praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz
der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ,
GebüH).
! Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro
Krankenhaustagegeld gezahlt.
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346243, 12.2022 Seite 1 / 2
[Seite 33]
Seite 33 von 104 Seiten
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
- Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
- Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall
und können außerdem unter bestimmten Voraus-
Welche Verpflichtungen habe setzungen erlassen werden.
ich? - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag
vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden.
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- - Der Versicherungsschutz besteht, solange die
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche-
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup-
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der
Versicherer ordentlich kündigen.
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh-
- Der Versicherungsschutz endet insbesondere
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen,
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
lich ist. verhältnisses (danach ist die Fortführung als
Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
- Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater mindestens drei Monate bestanden hat)
Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi- trags
cherer unverzüglich anzeigen. o wenn die versicherte Person stirbt.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt.
Wie kann ich den Vertrag kündi-
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
gen?
chend.
- Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
Wann und wie zahle ich?
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
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Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
Deutschland VorsorgePro
(Gruppenversicherung)
Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif VorsorgePro (Gruppen-
versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von
uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung) sowie dem
Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis.
Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch.
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge-
setzlichen Krankenkasse.
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
Vorsorgeuntersuchungen X Gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlungen und Ei-
Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe genanteile
Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle
Refraktive Chirurgien Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden
Hörhilfen Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun-
gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf-
geführten Erstattungsbegrenzungen.
! Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er-
folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren-
ordnung (GOÄ, GOZ).
Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338676, 12.2018 Seite 1 / 2
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Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung)
Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
Der Versicherungsschutz besteht in Europa.
- Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver-
sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt.
- Es gelten keine Wartezeiten.
- Der Versicherungsschutz besteht, solange die
Welche Verpflichtungen habe Versicherbarkeit im Rahmen des Gruppenversi-
ich? cherungsvertrags gegeben ist. Im Rahmen des
Gruppenversicherungsvertrags ist das einzelne
Versicherungsverhältnis weder befristet, noch
- Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- kann der Versicherer ordentlich kündigen.
fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche-
rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder - Der Versicherungsschutz endet insbesondere
bestehenden Beschwerden und Erkrankungen o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche-
wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits-
verhältnisses (danach ist die Fortführung als
- Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif
rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, mindestens drei Monate bestanden hat)
die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen
der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- Krankenversicherung endet
lich ist. o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver-
- Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen trags
Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- o wenn die versicherte Person stirbt
rer unverzüglich anzeigen.
- Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des
Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min-
derung des Schadens verpflichtet.
- Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu Wie kann ich den Vertrag kündi-
führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers
entfällt. gen?
- Für mitversicherte Personen gilt das entspre-
chend. - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende
des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka-
lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge-
jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
- Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs
Wann und wie zahle ich? durch den Hauptversicherten ist nicht möglich.
- Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten
eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo-
raus fällig.
- Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach
Zugang des Versicherungsnachweises zahlen.
- Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug
bezahlt.
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Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
✓ X
X
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✓
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
!
!
!
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Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
✓
Welche Verpflichtungen habe
ich?
Wie kann ich den Vertrag kündi-
gen?
Wann und wie zahle ich?
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Private Krankenversicherung
Informationsblatt zu Versicherungsprodukten
Um welche Art von Versicherung handelt es sich?
Was ist versichert? Was ist nicht versichert?
✓ X
✓
✓
Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Sp
“ oder „Tauchmedizin“
✓
Gibt es Deckungsbeschränkun-
gen?
!
!
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Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet
die Deckung?
✓
Welche Verpflichtungen habe
ich?
Wie kann ich den Vertrag kündi-
gen?
Wann und wie zahle ich?
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Bayerische Beamtenkrankenkasse
B. Bedingungspaket
Aktiengesellschaft
B.1 Allgemeine Versicherungsbedingungen
AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die
Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung
Stand: 01.06.2022, SAP-Nr.: 331960, 06.2022
Begriffsbestimmungen
(2) Bei Neugeborenen beginnt der Versicherungsschutz ohne Risikozu-
Versicherungsnehmer, Hauptversicherter und Mitversicherter schläge und ohne Wartezeiten ab Vollendung der Geburt, wenn am Tage
(1) Versicherungsnehmer ist der Dienst-/ Arbeitgeber oder ein sonstiger der Geburt ein Elternteil mindestens drei Monate beim Versicherer versi-
Vertragspartner, der einen Versicherungsvertrag mit der Bayerische chert ist und die Anmeldung zur Versicherung spätestens zwei Monate
Beamtenkrankenkasse AG abgeschlossen hat. nach dem Tage der Geburt rückwirkend erfolgt. Der Versicherungsschutz
darf nicht höher oder umfassender als der eines versicherten Elternteils
(2) Hauptversicherte sind die teilnehmenden Mitarbeiter oder Mitglieder sein.
des Versicherungsnehmers.
(3) Der Geburt eines Kindes steht die Adoption gleich, sofern das Kind im
(3) Mitversicherte sind die versicherten Angehörigen des Hauptversi- Zeitpunkt der Adoption noch minderjährig ist. Mit Rücksicht auf ein er-
cherten. höhtes Risiko ist die Vereinbarung eines Risikozuschlages bis zur einfa-
chen Beitragshöhe zulässig.
Der Versicherungsschutz
§ 3 Wartezeiten
§ 1 Gegenstand, Umfang und Geltungsbereich des Versicherungs- (1) Die W artezeiten rechnen vom Versicherungsbeginn an.
schutzes
(1) Der Versicherer bietet Versicherungsschutz für Krankheiten, Unfälle (2) Die allgemeine W artezeit beträgt drei Monate. Sie entfällt
und andere im Gruppenversicherungsvertrag und im Tarif genannte Er- a) bei Unfällen
eignisse. Er erbringt, sofern vereinbart, damit unmittelbar zusammenhän- b) für den Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner gemäß § 1
gende zusätzliche Dienstleistungen. Im Versicherungsfall leistet er Ersatz Lebenspartnerschaftsgesetz einer mindestens seit drei Monaten
von Aufwendungen für Heilbehandlung und sonstige vereinbarte Leistun- versicherten Person, sofern eine gleichartige Versicherung innerhalb
gen. Bei Personen, deren Gesundheitszustand ein erhöhtes Risiko dar- zweier Monate nach der Eheschließung bzw. der Eintragung der
stellt, kann der Versicherer den Antrag ablehnen oder die Aufnahme von Lebenspartnerschaft beantragt wird.
besonderen Bedingungen abhängig machen.
(3) Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psychothera-
(2) Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer pie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate.
versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen. Der Versiche-
rungsfall beginnt mit der Heilbehandlung; er endet, wenn nach medizini- (4) Bei Vertragsänderungen gelten die Wartezeitreglungen für den hin-
schem Befund Behandlungsbedürftigkeit nicht mehr besteht. Muss die zukommenden Teil des Versicherungsschutzes.
Heilbehandlung auf eine Krankheit oder Unfallfolge ausgedehnt werden,
die mit der bisher behandelten nicht ursächlich zusammenhängt, entsteht (5) Sofern der Vertrag es vorsieht, können die Wartezeiten erlassen wer-
insoweit ein neuer Versicherungsfall. Als Versicherungsfall gelten auch den.
a) Untersuchung und medizinisch notwendige Behandlung wegen
Schwangerschaft und die Entbindung, § 4 Umfang der Leistungspflicht
b) ambulante Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten (1) Art und Höhe der Versicherungsleistungen ergeben sich aus dem Ta-
nach gesetzlich eingeführten Programmen (gezielte Vorsorgeunter- rif. Leistungspflicht besteht für die während der Dauer der Versicherung
suchungen), entstehenden Aufwendungen. Aufwendungen gelten in dem Zeitpunkt als
c) Tod, soweit hierfür Leistungen vereinbart sind. entstanden, in dem die sie verursachenden Umstände eingetreten sind,
z. B. Zeitpunkt der Behandlung, des Kaufes der Arzneimittel oder Hilfs-
(3) Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus dem Versi- mittel, des Krankenhausaufenthaltes.
cherungsvertrag, dem Versicherungsnachweis, späteren schriftlichen Ver-
einbarungen, diesen Allgemeinen Versicherungsbedingungen, dem Tarif (2) Der versicherten Person steht die Wahl unter den niedergelassenen
sowie den gesetzlichen Vorschriften. Das Versicherungsverhältnis unter- approbierten Ärzten und Zahnärzten frei. Soweit die Tarifbedingungen
liegt deutschem Recht. nichts anderes bestimmen, dürfen Heilpraktiker im Sinne des deutschen
Heilpraktikergesetzes in Anspruch genommen werden.
(4) Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Heilbehandlung in Europa.
Er kann durch Vereinbarung auf außereuropäische Länder ausgedehnt (3) Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel müssen von den in Absatz 2
werden. genannten Behandelnden verordnet, Arzneimittel außerdem aus der Apo-
theke bezogen werden.
(5) Verlegt ein Hauptversicherter oder ein Mitversicherter seinen gewöhn-
lichen Aufenthalt in einen anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union (4) Als Arzneimittel gelten nicht, selbst wenn sie im Einzelfall für die Be-
oder in einen anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäi- handlung einer Krankheit verordnet sind, Tonika, Diät-, Nähr-, Stärkungs-,
schen Wirtschaftsraum, setzt sich das Versicherungsverhältnis mit der Entfettungs- und Genussmittel, medizinische Weine, Mineralwasser, Ba-
Maßgabe fort, dass der Versicherer höchstens zu denjenigen Leistungen dezusätze, Kosmetika und Mittel, die der Reinigung und Pflege des Kör-
verpflichtet bleibt, die er bei einem Aufenthalt im Inland zu erbringen pers dienen; ferner sind von der Kostenerstattung ausgeschlossen Arz-
hätte. neimittel, die vorbeugend oder gewohnheitsmäßig genommen werden, die
auch der Empfängnisverhütung dienen oder die nach Angaben des Her-
§ 2 Beginn des Versicherungsschutzes stellers die biologischen Alterungsvorgänge hemmen oder mildern.
(1) Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsnachweis
bezeichneten Zeitpunkt (Versicherungsbeginn), jedoch nicht vor dem Be- (5) Als Heilmittel gelten die im Abschnitt E „physikalisch-medizinische
ginn des Versicherungsvertrages und nicht vor Zugang des Versiche- Leistungen“ der Gebührenordnung für Ärzte aufgeführten Leistungen, so-
rungsnachweises oder einer schriftlichen Annahmeerklärung. Für Versi- weit sie von den in Absatz 2 aufgeführten Therapeuten sowie von staatlich
cherungsfälle, die vor Beginn des Versicherungsschutzes eingetreten geprüften Krankengymnasten, Masseuren, medizinischen Bademeistern,
sind, wird nicht geleistet. Nach Zugang des Versicherungsnachweises Logopäden und Fachkräften für Lymphdrainagen erbracht werden.
eingetretene Versicherungsfälle sind nur für den Teil von der Leistungs-
pflicht ausgeschlossen, der in die Zeit vor Versicherungsbeginn fällt. Bei (6) Bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung hat die versi-
Vertragsänderungen gelten die Sätze 1 bis 3 für den hinzukommenden cherte Person freie Wahl unter den öffentlichen und privaten Krankenhäu-
Teil des Versicherungsschutzes. sern, die unter ständiger ärztlicher Leitung stehen, über ausreichende dia-
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Seite 2 von 5 AVB/KK-SV
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gnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen und Krankenge- Versicherer seine Leistungen auf einen angemessenen Betrag herabset-
schichten führen. zen. Stehen die Aufwendungen für die Heilbehandlung oder sonstigen
Leistungen in einem auffälligen Missverhältnis zu den erbrachten Leistun-
(7) Für medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlung in Kranken- gen, ist der Versicherer insoweit nicht zur Leistung verpflichtet.
anstalten, die auch Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlung durchführen oder
Rekonvaleszenten aufnehmen, im Übrigen aber die Voraussetzungen von (3) Besteht auch Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-
Absatz 6 erfüllen, werden die tariflichen Leistungen nur dann gewährt, versicherung oder der gesetzlichen Rentenversicherung, auf eine gesetzli-
wenn der Versicherer diese vor Beginn der Behandlung schriftlich zuge- che Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, so ist der Versicherer nur für die
sagt hat. Bei Tbc-Erkrankungen wird in vertraglichem Umfange auch für Aufwendungen leistungspflichtig, welche trotz der gesetzlichen Leistungen
die stationäre Behandlung in Tbc-Heilstätten und Sanatorien geleistet. notwendig bleiben. Ansprüche auf Krankenhaustagegeld bleiben hiervon
unberührt.
(8) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin (4) Hat der Hauptversicherte oder der Mitversicherte wegen desselben
überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Methoden und Versicherungsfalls einen Anspruch gegen mehrere Erstattungsverpflich-
Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso Erfolg versprechend be- tete, darf die Gesamterstattung die Gesamtaufwendungen nicht überstei-
währt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen gen.
Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen; der Versicherer kann
jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwen- § 6 Auszahlung der Versicherungsleistungen
dung vorhandener schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel ange- (1) Der Versicherer ist zur Leistung nur verpflichtet, wenn die von ihm
fallen wäre. geforderten Nachweise erbracht sind; diese werden Eigentum des Ver-
sicherers.
(9) Vor Beginn einer Heilbehandlung, deren Kosten voraussichtlich 2.000
Euro überschreiten werden, kann der Hauptversicherte in Textform Aus- (2) Versicherungsleistungen sind mit dem vorgesehenen Vordruck zu
kunft über den Umfang des Versicherungsschutzes für die beabsichtigte beantragen. Kostenbelege sind im Original einzureichen. Hat sich ein an-
Heilbehandlung verlangen. Der Versicherer erteilt die Auskunft spätestens derer Kostenträger an den Kosten beteiligt, so genügen Zweitschriften, auf
nach vier Wochen; ist die Durchführung der Heilbehandlung dringend, denen der andere Kostenträger den Erstattungsbetrag vermerkt hat.
wird die Auskunft unverzüglich, spätestens nach zwei Wochen erteilt. Der
Versicherer geht dabei auf einen vorgelegten Kostenvoranschlag und an- (3) Alle Rechnungen müssen den Namen des Behandelten, die Bezeich-
dere Unterlagen ein. Die Frist beginnt mit Eingang des Auskunftverlan- nung der behandelten Krankheit, Angabe und Zahl der einzelnen Leistun-
gens beim Versicherer. Ist die Auskunft innerhalb der Frist nicht erteilt, gen mit den Behandlungsdaten und den Ziffern der zugrunde liegenden
wird bis zum Beweis des Gegenteils durch den Versicherer vermutet, Gebührenordnung enthalten. Arzneimittelrechnungen sind zusammen mit
dass die beabsichtigte medizinische Heilbehandlung notwendig ist. der Arztrechnung für den entsprechenden Zeitraum einzureichen. Bei
Rechnungen in fremder Sprache kann der Versicherer eine Übersetzung
(10) Der Versicherer gibt auf Verlangen des Hauptversicherten oder der in die deutsche Sprache verlangen.
mitversicherten Person Auskunft über und Einsicht in Gutachten oder
Stellungnahmen, die der Versicherer bei der Prüfung der Leistungspflicht (4) Im Übrigen ergeben sich die Voraussetzungen für die Fälligkeit der
über die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung eingeholt hat. Leistungen des Versicherers aus § 14 Versicherungsvertragsgesetz
Wenn der Auskunft an oder der Einsicht durch den Hauptversicherten (VVG).
oder die mitversicherte Person erhebliche therapeutische Gründe oder
sonstige erhebliche Gründe entgegenstehen, kann nur verlangt werden, (5) Der Versicherer ist verpflichtet, an den Mitversicherten zu leisten,
einem benannten Arzt oder Rechtsanwalt Auskunft oder Einsicht zu ge- wenn der Hauptversicherte ihm diesen in Textform als Empfangsberech-
ben. Der Anspruch kann nur von der jeweils betroffenen versicherten Per- tigten für dessen Versicherungsleistungen benannt hat. Liegt diese Vor-
son oder ihrem gesetzlichen Vertreter geltend gemacht werden. Hat der aussetzung nicht vor, kann nur der Hauptversicherte die Leistung verlan-
Hauptversicherte das Gutachten oder die Stellungnahme auf Veranlas- gen.
sung des Versicherers eingeholt, erstattet der Versicherer die entstande-
nen Kosten. (6) Die in fremder Währung entstandenen Krankheitskosten werden zum
Kurs des Tages, an dem die Belege beim Versicherer eingehen, in Euro
§ 5 Einschränkung der Leistungspflicht umgerechnet.
(1) Keine Leistungspflicht besteht
a) für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen (7) Kosten für die Überweisung der Versicherungsleistungen und für
von Unfällen und für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse verur- Übersetzungen können von den Leistungen abgezogen werden.
sacht oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt und nicht aus-
drücklich in den Versicherungsschutz eingeschlossen sind; (8) Der Hauptversicherte hat gegen den Versicherer einen unmittelbaren
b) für auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Unfälle einschließlich de- Anspruch auf die Versicherungsleistungen für sich und seine Mitversi-
ren Folgen sowie für Entziehungsmaßnahmen einschließlich Entzie- cherten.
hungskuren; Der Versicherer darf eine Forderung, die er aus dem Versicherungsvertrag
c) für Behandlung durch Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker und in Kran- gegen den Versicherungsnehmer hat, nicht gegen die Versicherungsleis-
kenanstalten, deren Rechnungen der Versicherer aus wichtigem tung gegenüber dem Hauptversicherten aufrechnen, wenn der Hauptver-
Grunde von der Erstattung ausgeschlossen hat, wenn der Versiche- sicherte nachweisen kann seiner Zahlungspflicht nachgekommen zu sein.
rungsfall nach der Benachrichtigung des Hauptversicherten über den § 35 VVG findet insoweit keine Anwendung.
Leistungsausschluss eintritt. Sofern im Zeitpunkt der Benachrichti-
gung ein Versicherungsfall schwebt, besteht keine Leistungspflicht (9) Ansprüche aus Versicherungsleistungen können weder abgetreten
für die nach Ablauf von drei Monaten seit der Benachrichtigung ent- noch verpfändet werden. . Das Abtretungsverbot nach Satz 1 gilt nicht für
standenen Aufwendungen; ab dem 1. Oktober 2021 abgeschlossene Verträge; gesetzliche Abtre-
d) für Kur- und Sanatoriumsbehandlung sowie für Rehabilitationsmaß- tungsverbote bleiben unberührt.
nahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger, wenn der Tarif nichts
anderes vorsieht; § 7 Ende des Versicherungsschutzes
e) für ambulante Heilbehandlungen in einem Heilbad oder Kurort. Die Der Versicherungsschutz für die versicherte Person endet – auch für
Einschränkung entfällt, wenn die versicherte Person dort ihren stän- schwebende Versicherungsfälle – mit Beendigung des Versicherungs-
digen Wohnsitz hat oder während eines vorübergehenden Aufent- vertrages, mit dem Zeitpunkt des Wegfalls der Versicherungsfähigkeit
haltes durch eine vom Aufenthaltszweck unabhängige Erkrankung oder mit dem Zeitpunkt, zu dem die versicherte Person abgemeldet wird.
oder einen dort eingetretenen Unfall Heilbehandlung notwendig wird.
f) für Behandlungen durch Ehegatten, eingetragene Lebenspartner Pflichten des Versicherungsnehmers und des Hauptversicherten
nach § 1 Lebenspartnerschaftsgesetz, Eltern oder Kinder.
Nachgewiesene Sachkosten werden tarifgemäß erstattet; § 8 Beitragsberechnung, Beitragsanpassung
g) für eine durch Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Unter- (1) Die Berechnung und die Höhe der Beiträge ist in den technischen
bringung. Berechnungsgrundlagen des Versicherers festgelegt. Eine Alterungsrück-
stellung wird nicht gebildet.
(2) Übersteigt eine Heilbehandlung oder sonstige Maßnahme, für die
Leistungen vereinbart sind, das medizinisch notwendige Maß, kann der
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(2) Im Rahmen der vertraglichen Leistungszusage können sich die Leis- Die Obliegenheit entfällt, soweit der Hauptversicherte und die versicherte
tungen des Versicherers z. B. wegen steigender Heilbehandlungskosten Person in die Erhebung der erforderlichen personenbezogenen Gesund-
oder einer häufigeren Inanspruchnahme medizinischer Leistungen ändern. heitsdaten durch den Versicherer eingewilligt und die in § 213 Absatz 1
Dementsprechend vergleicht der Versicherer zumindest jährlich für jeden VVG genannten Personen und Einrichtungen von der Schweigepflicht
Tarif die erforderlichen mit den in den technischen Berechnungsgrundla- entbunden hat.
gen kalkulierten Versicherungsleistungen. Ergibt diese Gegenüberstellung
eine Abweichung von mehr als 5 %, so können alle Beiträge dieses Tarifs (3) Die versicherte Person hat nach Möglichkeit für die Minderung des
vom Versicherer überprüft und, soweit erforderlich, angepasst werden. Schadens zu sorgen und alle Handlungen zu unterlassen, die der Gene-
Unter den gleichen Voraussetzungen können auch betragsmäßig festge- sung hinderlich sind.
legte Selbstbeteiligungen oder tarifliche Höchstbeträge angepasst und ein
vereinbarter Beitragszuschlag entsprechend geändert werden. (4) Wird für eine versicherte Person bei einem weiteren Versicherer ein
Krankheitskostenversicherungsvertrag abgeschlossen, ist der Hauptversi-
(3) Änderungen werden zu Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf cherte verpflichtet, den Versicherer von der anderen Versicherung unver-
die Benachrichtigung des Versicherungsnehmers bzw. Hauptversicherten züglich zu unterrichten.
folgt.
(5) Eine weitere Krankenhaustagegeldversicherung darf nur mit Einwil-
§ 8a Beitragszahlung ligung des Versicherers abgeschlossen werden.
(1) Der Beitrag ist ein Jahresbeitrag und wird vom Versicherungsbeginn
an berechnet. Er ist zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres zu ent- § 10 Folgen von Obliegenheitsverletzungen
richten, kann aber auch in gleichen monatlichen Beitragsraten gezahlt (1) Der Versicherer ist mit der in § 28 Absatz 2 bis 4 VVG vorgeschrie-
werden, die jeweils bis zur Fälligkeit der Beitragsrate als gestundet gelten. benen Einschränkung ganz oder teilweise von der Verpflichtung zur Leis-
Die Beitragsraten sind am Ersten eines jeden Monats fällig. Wird der Jah- tung frei, wenn eine der in § 9 Absatz 1 bis 3 genannten Obliegenheiten
resbeitrag während des Versicherungsjahres neu festgesetzt, ist der Un- verletzt wird.
terschiedsbetrag vom Änderungszeitpunkt an bis zum Beginn des nächs-
ten Versicherungsjahres nachzuzahlen bzw. zurückzuzahlen. (2) Wird eine der in § 9 Absätze 4 und 5 genannten Obliegenheiten ver-
letzt, kann der Versicherer unter der Voraussetzung des § 28 Absatz 1
(2) Wird die Versicherung für eine bestimmte Zeit mit der Maßgabe ab- VVG innerhalb eines Monats nach dem Bekannt werden der Obliegen-
geschlossen, dass sich das Versicherungsverhältnis nach Ablauf dieser heitsverletzung ohne Einhaltung einer Frist kündigen.
bestimmten Zeit stillschweigend um jeweils ein Jahr verlängert, sofern der
Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte nicht fristgemäß gekündigt (3) Die Kenntnis und das Verschulden der Mitversicherten stehen der
hat, kann der Tarif anstelle von Jahresbeiträgen Monatsbeiträge vorsehen. Kenntnis und dem Verschulden des Hauptversicherten gleich.
Diese sind am Ersten eines jeden Monats fällig.
§ 11 Obliegenheiten und Folgen bei Obliegenheitsverletzungen bei
(3) Der erste Beitrag bzw. die erste Beitragsrate ist – unabhängig vom Ansprüchen gegen Dritte
Bestehen eines Widerrufsrechts – unverzüglich nach Abschluss des Ver- (1) Hat der Hauptversicherte oder ein Mitversicherter Ersatzansprüche
sicherungsvertrages zu zahlen. gegen Dritte, besteht, unbeschadet des gesetzlichen Forderungsübergan-
ges gemäß § 86 VVG, die Verpflichtung, diese Ansprüche bis zur Höhe,
(4) Kommt der Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte mit der in der aus dem Versicherungsvertrag Ersatz (Kostenerstattung sowie
Zahlung einer Beitragsrate in Verzug, werden die gestundeten Beitrags- Sach- und Dienstleistung) geleistet wird, an den Versicherer schriftlich
raten des laufenden Versicherungsjahres fällig. Sie gelten jedoch erneut abzutreten.
als gestundet, wenn der rückständige Beitragsteil einschließlich der Bei-
tragsrate für den am Tage der Zahlung laufenden Monat und die Mahn- (2) Der Hauptversicherte oder der Mitversicherte hat seinen Ersatzan-
kosten entrichtet sind. spruch oder ein zur Sicherung dieses Ersatzanspruchs dienendes Recht
unter Beachtung der geltenden Form- und Fristvorschriften zu wahren und
(5) Nicht rechtzeitige Zahlung des Erstbeitrages oder eines Folgebeitra- bei dessen Durchsetzung durch den Versicherer soweit erforderlich mit-
ges kann unter den Voraussetzungen der §§ 37 und 38 VVG zum Verlust zuwirken.
des Versicherungsschutzes führen. Ist ein Beitrag bzw. eine Beitragsrate
nicht rechtzeitig gezahlt und wird der Versicherungsnehmer bzw. Haupt- (3) Verletzt der Hauptversicherte oder ein Mitversicherter vorsätzlich die
versicherte in Textform gemahnt, ist er zur Zahlung der Mahnkosten in in den Absätzen 1 und 2 genannten Obliegenheiten, ist der Versicherer
angemessener Höhe verpflichtet. zur Leistung insoweit nicht verpflichtet, als er infolge dessen keinen Ersatz
von dem Dritten erlangen kann. Im Falle einer grob fahrlässigen Verlet-
(6) Wird das Versicherungsverhältnis vor Ablauf der Vertragslaufzeit be- zung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in
endet, steht dem Versicherer für diese Vertragslaufzeit nur derjenige Teil einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kür-
des Beitrags bzw. der Beitragsrate zu, der dem Zeitraum entspricht, in zen.
dem der Versicherungsschutz bestanden hat. Wird das Versicherungs-
verhältnis durch Rücktritt auf Grund des § 19 Absatz 2 VVG oder durch (4) Steht dem Hauptversicherten oder dem Mitversicherten ein Anspruch
Anfechtung des Versicherers wegen arglistiger Täuschung beendet, steht auf Rückzahlung ohne rechtlichen Grund gezahlter Entgelte gegen den
dem Versicherer der Beitrag bzw. die Beitragsrate bis zum Wirksamwer- Erbringer von Leistungen zu, für die der Versicherer auf Grund des Versi-
den der Rücktritts- oder Anfechtungserklärung zu. Tritt der Versicherer cherungsvertrages Erstattungsleistungen erbracht hat, sind die Absätze 1
zurück, weil der erste Beitrag bzw. die Beitragsrate nicht rechtzeitig ge- bis 3 entsprechend anzuwenden.
zahlt wird, kann er eine angemessene Geschäftsgebühr verlangen.
§ 12 Aufrechnung
(7) Die Beiträge sind an die vom Versicherer zu bezeichnende Stelle zu Gegen Forderungen des Versicherers kann nur aufgerechnet werden, so-
entrichten. weit die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
§ 9 Obliegenheiten Ende der Versicherung
(1) Der Hauptversicherte und der als empfangsberechtigt benannte Mit-
versicherte (vergleiche § 6 Absatz 5) hat auf Verlangen des Versicherers § 13 Beendigung des Versicherungsverhältnisses
jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalles (1) Das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten sowie die darauf
oder der Leistungspflicht des Versicherers und ihres Umfanges erforder- beruhenden Versicherungsverhältnisse der Mitversicherten enden, soweit
lich ist. der Versicherungsvertrag keine abweichende Regelung enthält,
a) bei Beendigung des Versicherungsvertrages;
(2) Auf Verlangen des Versicherers ist die versicherte Person verpflichtet, b) bei W egfall der Versicherungsfähigkeit des Hauptversicherten,
sich durch einen vom Versicherer beauftragten Arzt untersuchen zu las- c) bei Tod des Hauptversicherten.
sen. Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
Es obliegt dem Hauptversicherten und der versicherten Person, die zur
Prüfung des Versicherungsfalls und des Umfangs der Leistungspflicht (2) Das Versicherungsverhältnis der Mitversicherten endet bei Wegfall der
erforderlichen Informationen von den in § 213 Absatz 1 VVG genannten Versicherungsfähigkeit.
Personen und Einrichtungen (Ärzte, Krankenhäuser etc.) zu beschaffen
und dem Versicherer zukommen zu lassen.
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(3) Das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten und seiner Mit- (in Ermangelung eines solchen seinen gewöhnlichen Aufenthalt) oder den
versicherten oder der Mitversicherten allein endet bei Abmeldung zu dem Sitz oder die Niederlassung seines Geschäfts- oder Gewerbebetriebes hat.
im Versicherungsvertrag geregelten Zeitpunkt.
(2) Klagen gegen den Versicherer können bei dem Gericht am Wohnsitz
(4) Hat eine Vereinbarung im Versicherungsvertrag zur Folge, dass bei oder gewöhnlichen Aufenthalt des Versicherungsnehmers bzw. Hauptver-
Erreichen eines bestimmten Lebensalters oder bei Eintritt anderer dort sicherten oder bei dem Gericht am Sitz des Versicherers anhängig ge-
genannter Voraussetzungen der Beitrag für ein anderes Lebensalter oder macht werden.
eine andere Altersgruppe gilt, kann der Hauptversicherte die betroffene
Person binnen zwei Monaten nach der Änderung zum Zeitpunkt deren In- (3) Verlegt der Hauptversicherte nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz
Kraft-Tretens von der Versicherung abmelden, wenn sich der Beitrag oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einen anderen Staat, der nicht
durch die Änderung erhöht. Mitgliedstaat der Europäischen Union oder Vertragsstaat des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftsraum ist, oder ist sein Wohnsitz oder
(5) Erhöht der Versicherer die Beiträge aufgrund der Beitragsanpas- gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt,
sungsklausel oder vermindert er seine Leistung gemäß § 16, so kann der ist das Gericht am Sitz des Versicherers zuständig.
Hauptversicherte das Versicherungsverhältnis hinsichtlich der betroffenen
versicherten Person innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Ände- § 16 Änderungen der Allgemeinen Versicherungsbedingungen
rungsmitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung ab- (1) Bei einer nicht nur als vorübergehend anzusehenden Veränderung der
melden. Bei einer Beitragserhöhung kann der Hauptversicherte das Versi- Verhältnisse des Gesundheitswesens können die Allgemeinen Versiche-
cherungsverhältnis auch bis und zum Zeitpunkt des W irksamwerdens der rungsbedingungen und die Tarifbestimmungen den veränderten Verhält-
Erhöhung kündigen. nissen angepasst werden, wenn die Änderungen zur hinreichenden Wah-
rung der Belange der Versicherten erforderlich erscheinen. Die Änderun-
(6) Der Hauptversicherte kann, sofern der Versicherer die Anfechtung, gen werden zu Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf die Mitteilung
den Rücktritt oder die Kündigung nur für einzelne versicherte Personen der Änderungen und der hierfür maßgeblichen Gründe an den Versiche-
oder Tarife erklärt, innerhalb von zwei Wochen nach Zugang dieser Erklä- rungsnehmer bzw. Hauptversicherten folgt.
rung die Aufhebung des übrigen Teils der Versicherung zum Schlusse des
Monats verlangen, in dem ihm die Erklärung des Versicherers zugegan- (2) Ist eine Bestimmung in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen
gen ist, bei Kündigung zu dem Zeitpunkt, zu dem diese wirksam wird. durch höchstrichterliche Entscheidung oder durch einen bestandskräftigen
Verwaltungsakt für unwirksam erklärt worden, kann sie der Versicherer
§ 13a Fortführung als Einzelversicherung durch eine neue Regelung ersetzen, wenn dies zur Fortführung des Ver-
(1) Bei Beendigung des Versicherungsverhältnisses nach § 13 Absätze 1 trags notwendig ist oder wenn das Festhalten an dem Vertrag ohne neue
bis 3 kann der Hauptversicherte bzw. können die mitversicherten Regelung für eine Vertragspartei auch unter Berücksichtigung der Interes-
Personen, sofern das Versicherungsverhältnis mindestens drei Monate sen der anderen Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde.
ununterbrochen bestand, die Umwandlung der bisherigen Gruppenver- Die neue Regelung ist nur wirksam, wenn sie unter Wahrung des Ver-
sicherung in eine Einzelversicherung nach einem entsprechenden für das tragsziels die Belange der Versicherten angemessen berücksichtigt. Sie
Neugeschäft offenen Tarif des Versicherers und den dafür geltenden wird zwei Wochen, nachdem die neue Regelung und die hierfür maßgeb-
Allgemeinen Versicherungsbedingungen verlangen. Bei Tod des Haupt- lichen Gründe dem Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherten mitge-
versicherten oder Kündigung des Versicherungsvertrages / -verhältnisses teilt worden sind, Vertragsbestandteil.
gilt Satz 1 unabhängig von der bisher zurückgelegten Versicherungs-
dauer.
(2) Soweit sich keine Mehrleistungen ergeben, werden Krankheiten und
Unfallfolgen, die während der Laufzeit der Gruppenversicherung
aufgetreten sind, ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne erneute
Wartezeiten in den Versicherungsschutz übernommen. Bestehende
besondere Vereinbarungen bleiben dabei in Kraft.
(2a) Bei Beendigung des Versicherungsverhältnisses durch Kündigung,
Abmeldung oder einvernehmliche Beendigung des Gruppenversiche-
rungsvertrages informiert der Versicherer den Hauptversicherten in Text-
form über den Zeitpunkt, zu dem das Versicherungsverhältnis endet, und
über die Möglichkeit der Fortsetzung als Einzelversicherung, sofern eine
solche vom Versicherer angeboten wird.
(3) Der Antrag auf Umwandlung muss innerhalb von zwei Monaten nach
dem Ausscheiden aus dem Gruppenversicherungsvertrag dem
Versicherer in Textform zugehen. Bei Kündigung des Versicherungs-
vertrages / -verhältnisses endet das Umwandlungsrecht zwei Monate nach
dem Zeitpunkt, zu dem die versicherte Person von diesem Recht Kenntnis
erlangt hat.
(4) Bei der Umwandlung in eine Einzelversicherung wird die Zeit,
während der der jeweilige Versicherte im Rahmen des Gruppenversi-
cherungsvertrages ununterbrochen versichert war, auf etwaige Fristen und
Wartezeiten in der Einzelversicherung angerechnet.
Sonstige Bestimmungen
§ 14 Willenserklärungen und Anzeigen
(1) Willenserklärungen und Anzeigen gegenüber dem Versicherer bedür-
fen der Textform.
(2) Willenserklärungen des Versicherers können auch gegenüber dem
Hauptversicherten abgegeben werden, sofern sie ihn oder seinen Mitversi-
cherten betreffen.
§ 15 Klagefrist/Gerichtsstand
(1) Für Klagen aus dem Versicherungsverhältnis gegen den Versiche-
rungsnehmer bzw. Hauptversicherten ist das Gericht des Ortes zuständig,
an dem der Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte seinen Wohnsitz
[Seite 44]
Seite 5 von 5 AVB/KK-SV
Seite 44 von 104 Seiten
Hinweis auf die Verbraucherschlichtungsstelle Ombudsmann Pri-
vate Kranken- und Pflegeversicherung
Versicherungsnehmer, die mit Entscheidungen des Versicherers nicht
zufrieden sind, oder deren Verhandlungen mit dem Versicherer nicht zu
dem gewünschten Ergebnis geführt haben, können sich an den
Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung wenden.
Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung
Postfach 06 02 22
10052 Berlin
Internet: www.pkv-ombudsmann.de
Der Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung ist eine
unabhängige und für Verbraucher kostenfrei arbeitende Schlichtungs-
stelle. Der Versicherer hat sich verpflichtet, an dem Schlichtungsverfahren
teilzunehmen.
Verbraucher, die ihren Vertrag online (z. B. über eine Webseite)
abgeschlossen haben, können sich mit ihrer Beschwerde auch online an
die Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ wenden. Ihre Beschwer-
de wird dann über diese Plattform an den Ombudsmann Private Kranken-
und Pflegeversicherung weitergeleitet.
Hinweis: Der Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung ist
keine Schiedsstelle und kann einzelne Streitfälle nicht verbindlich ent-
scheiden.
Hinweis auf die Versicherungsaufsicht
Sind Versicherungsnehmer mit der Betreuung durch den Versicherer nicht
zufrieden oder treten Meinungsverschiedenheiten bei der Vertragsabwick-
lung auf, können sie sich auch an die für den Versicherer zuständige
Aufsichtsbehörde wenden. Als Versicherungsunternehmen unterliegt der
Versicherer der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-
aufsicht.
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Sektor Versicherungsaufsicht
Graurheindorfer Straße 108
53117 Bonn
E-Mail: poststelle@bafin.de
Internet: www.bafin.de
Hinweis: Die BaFin ist keine Schiedsstelle und kann einzelne Streitfälle
nicht verbindlich entscheiden.
Hinweis auf den Rechtsweg
Unabhängig von der Möglichkeit, sich an die Verbraucherschlichtungs-
stelle oder die Versicherungsaufsicht zu wenden, steht dem Versiche-
rungsnehmer der Rechtsweg offen.
[Seite 45]
Seite 45 von 104 Seiten
B.2 Hinweise zum Gruppenversicherungsvertrag
Hinweise zum Vertrag über die betriebliche Krankenversicherung
Stand: 1. Juli 2026
Versicherbarer Versicherbar sind Personen (Mitarbeiter/Mitglieder des Versicherungsnehmers und deren Ange-
Personenkreis hörige), die in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung bzw. – abhängig von den Rege-
lungen im Gruppenversicherungsvertrag – ggf. auch Personen, die in einer deutschen privaten
Krankheitskostenvollversicherung versichert sind. Kinder des Hauptversicherten können bis zum
Beginn des Monats, in dem sie das 27. Lebensjahr vollenden, versichert werden.
Anmeldung, Die Aufnahme in die Versicherung ist vom Ergebnis einer Gesundheitsprüfung abhängig. Das gilt
Gesundheits nicht bei Anmeldung aufgrund von Anmeldepflicht. Bei Personen, deren Gesundheitszustand ein
prüfung erhöhtes Risiko darstellt, kann der Antrag abgelehnt oder die Aufnahme von besonderen Bedin-
gungen abhängig gemacht werden.
Beginn des Der Versicherungsschutz im Rahmen des Gruppenversicherungsvertrages beginnt mit dem im
Versicherungs-
Versicherungsnachweis bezeichneten Zeitpunkt, frühestens mit Inkrafttreten des Vertrages über
schutzes, die betriebliche Krankenversicherung und nicht vor Zugang des Versicherungsnachweises oder
Wartezeiten einer schriftlichen Annahmeerklärung des Versicherers.
Die allgemeine Wartezeit entfällt. Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psycho-
therapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate. Bei Unfällen entfallen
auch die besonderen Wartezeiten. Soweit es die Versicherungsbedingungen vorsehen, können
Wartezeiten erlassen werden. Für den Tarif VorsorgePro bestehen keine Wartezeiten.
Rechte aus dem Der Hauptversicherte hat für sich und seine Mitversicherten einen unmittelbaren Anspruch auf die
Versicherungs- Versicherungsleistungen gegen den Versicherer.
verhältnisses Der Versicherer kann Forderungen des Hauptversicherten nicht mit Forderungen verrechnen, die ihm
gegenüber dem Versicherungsnehmer zustehen. § 35 VVG findet keine Anwendung.
Die Kenntnis und das Verhalten der versicherten Person können auch berücksichtigt werden, sofern
nach den Versicherungsbedingungen oder den gesetzlichen Vorschriften die Kenntnis und das Ver-
halten des Versicherungsnehmers von Bedeutung sind.
Beitrags-
Während Elternzeit, Pflegezeit, Sonderurlaub/Freistellung aus persönlichen Gründen und längerer
befreiung in Arbeitsunfähigkeit nach Ende des gesetzlichen Anspruchs auf Entgeltfortzahlung sind die
Zeiten ohne anmeldepflichtigen Tarife beitragsbefreit. Für die Hauptversicherten bleibt dabei der Versiche-
Entgelt rungsschutz und der Anspruch auf Leistungen in vollem Umfang bestehen.
Voraussetzung ist, dass die Beitragsbefreiung im Versicherungsvertrag vereinbart ist. Der Ver-
sicherungsnehmer hat dem Versicherer pro Hauptversicherten den Beginn und das Ende der
Beitragsbefreiung innerhalb von 2 Monaten anzuzeigen. Für die Beitragsbefreiung in Zeiten
ohne Entgelt ist ein Zusatzbeitrag für alle anmeldepflichtigen Tarife zu bezahlen.
Beendigung des Das Versicherungsverhältnis der einzelnen Personen endet:
Versicherungs- bei Kündigung des Versicherungsverhältnisses durch den Hauptversicherten. Die Kündigung ist
verhältnisses nur möglich für nicht anmeldepflichtige Personen und Tarife. Die ordentliche Kündigung von
nicht anmeldepflichtigen Personen und Tarifen durch den Hauptversicherte ist zum 31.12. des
auf die Anmeldung folgenden Kalenderjahres und danach zum 31.12. der Folgejahre jeweils mit
einer Frist von drei Monaten möglich. Eine spätere Wiederanmeldung ist ausgeschlossen.
bei Rücktritt, Anfechtung oder außerordentlicher Kündigung des Versicherers,
b ei Beendigung des Dienst-/Arbeitsverhältnisses des Mitarbeiters, jedoch nicht bei Renten
gewährung in unmittelbarem Anschluss an das Arbeitsverhältnis,
bei Ehegatten mit Rechtskraft der Scheidung, bei eingetragenen Lebenspartnern mit Rechts-
kraft der Aufhebung und bei Lebenspartnern in häuslicher Gemeinschaft mit dem Zeitpunkt der
Trennung,
bei Kindern nach Ende des Monats vor Vollendung des 27. Lebensjahres,
b ei Beendigung des Vertrages über die betriebliche Krankenversicherung,
bei Ausscheiden von gesetzlich Krankenversicherten aus der deutschen gesetzlichen Kranken-
versicherung,
bei Ausscheiden von privat Krankenversicherten aus der deutschen Krankheitskostenvollversi-
cherung,
b ei Tod der versicherten Person.
Sofern das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten endet, enden gleichzeitig auch alle
Versicherungsverhältnisse der mitversicherten Personen, außer bei Tod des Mitarbeiters oder bei
Wechsel des Mitarbeiters in eine private Krankheitskostenvollversicherung.
Rückstufung/ Eine Rückstufung/Kündigung ist erstmals zum 31. Dezember des auf die Anmeldung folgenden
Kündigung Kalenderjahres und danach zum 31. Dezember der Folgejahre mit einer Frist von drei Monaten
möglich.
Bei einer erneuten Höherstufung findet eine Gesundheitsprüfung statt. Bei Personen, deren Ge-
sundheitszustand ein erhöhtes Risiko darstellt, kann der Versicherer die erneute Höherstufung
ablehnen oder von besonderen Bedingungen abhängig machen.
[Seite 46]
Seite 46 von 104 Seiten
Tarif BKV-AS AG Der Tarif BKV-AS AG kann nur von Personen geführt werden, die in einem der Tarife BKV 2,
BKV 3, BKV 4 oder ComfortPro versichert sind. Endet die Versicherung in einem dieser Tarife,
endet gleichzeitig die Versicherung im Tarif BKV-AS AG.
Ausscheiden Aus dem Gruppenversicherungsvertrag ausscheidende Versicherte können die Versicherung zu
und Weiter den Bedingungen der entsprechenden Einzelversicherung fortsetzen, sofern die Fortsetzung
versicherung nicht bereits vertraglich vereinbart ist. Voraussetzung ist, dass, außer bei Kündigung des Ver
sicherungsvertrages-/verhältnisses, die Versicherung nach dem Gruppenversicherungsvertrag
mindestens drei Monate bestanden hat und der Antrag auf Fortführung innerhalb von zwei Mona-
ten nach dem Ausscheiden aus dem Gruppenversicherungsvertrag dem Versicherer in Textform
zugeht.
Wechsel der (Gilt nur, wenn der Gruppenversicherungsvertrag die Versicherung von gesetzlich- und privatver-
Kranken sicherten Personen vorsieht)
versicherung
Endet die Versicherungsfähigkeit in einem Tarif ausschließlich aufgrund des Wechsels von einer
deutschen gesetzlichen Krankenversicherung in eine deutsche private Krankenversicherung oder
umgekehrt, kann die betroffene Person die Versicherung ohne Gesundheitsprüfung in einem ent-
sprechenden Tarif, für den neu Versicherungsfähigkeit bestehen muss und der nicht höhere Leis-
tungen umfasst, fortführen. Das gilt nur, sofern der Antrag auf Fortführung innerhalb von 2 Mona-
ten ab Ende der Versicherungsfähigkeit gestellt wird.
[Seite 47]
%D\HULVFKH%HDPWHQNUDQNHQNDVVH
$NWLHQJHVHOOVFKDIW Seite 47 von 104 Seiten
B.3
Tarifbedingungen
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[Seite 48]
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Seite 48 von 104 Seiten
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[Seite 49]
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'DEHLZLUGDXFKEHUSUIWREGLH/HLVWXQJVEHVFKUHLEXQJHQHUJlQ]WRGHU
DQJHSDVVW ZHUGHQ PVVHQ IDOOV HUIRUGHUOLFK JHVFKLHKW GLHV PLW
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[Seite 56]
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Seite 56 von 104 Seiten
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[Seite 57]
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E ZLVVHQVFKDIWOLFK DQHUNDQQWH QDWXUKHLONXQGOLFKH 8QWHUVXFKXQJHQ XQG
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K GLHhEHUIKUXQJEHL7RGHLQHUYHUVLFKHUWHQ3HUVRQ HLQ$U]WLP5DKPHQGHU*2bEHUHFKQHQNDQQ
L GLH%HVWDWWXQJHLQHUYHUVLFKHUWHQ3HUVRQLP$XVODQGELV]XU+|KHGHU G YRP +HLOSUDNWLNHU RGHU $U]W IU 1DWXUKHLOYHUIDKUHQ LP 5DKPHQ HLQHU
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9RUOHLVWXQJWUHWHQ
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F ,QOD\VXQG2QOD\V OLHJHQ XQG GHUHQ %HPHVVXQJVJUXQGVlW]HQ HQWVSUHFKHQ +RQRUDU
G ,PSODQWDWH YHUHLQEDUXQJHQ ZHUGHQ QLFKW DQHUNDQQW 'LH .RVWHQ JHOWHQ ]XP
H IXQNWLRQVDQDO\WLVFKH XQG IXQNWLRQVWKHUDSHXWLVFKH /HLVWXQJHQ VRZHLW =HLWSXQNWGHU%HKDQGOXQJDOVHQWVWDQGHQ
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[Seite 58]
6HLWHYRQ 7DULI%.9
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F GLH/HLVWXQJHQDXVGLHVHP7DULIGUIHQ]XVDPPHQPLWGHQ/HLVWXQJHQ
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%HLKLOIH XQG JHJHEHQHQIDOOV HLQHU ZHLWHUHQ SULYDWHQ =XVDW]YHUVLFKH
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JHVHW]OLFKHQ .UDQNHQYHUVLFKHUXQJ VRZLH DQGHUZHLWLJH /HLVWXQJHQ
VLQGQDFK]XZHLVHQ
G YHUVLFKHUXQJVIlKLJVLQG3HUVRQHQGLHLQGHUGHXWVFKHQJHVHW]OLFKHQ
.UDQNHQYHUVLFKHUXQJYHUVLFKHUWVLQGXQGGLHDXI.RVWHQGHV$UEHLWV
JHEHUVE]Z9HUVLFKHUXQJVQHKPHUVYRQGLHVHPLP5DKPHQGHUREOL
JDWRULVFKHQ9HUVLFKHUXQJDQJHPHOGHWZHUGHQ
(QGHWIUHLQHYHUVLFKHUWH3HUVRQGLH9HUVLFKHUXQJLQGHU*.9KDWGHU
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9HUVLFKHUXQJLP7DULI%.9HQGHWGDQQIUGLHVHYHUVLFKHUWH3HUVRQ
]XGHP=HLWSXQNW]XGHPDXFKVHLQH9HUVLFKHUXQJLQGHU*.9HQGHW
H GHU $EVFKOXVV HLQHU ZHLWHUHQ RGHU GLH (UK|KXQJ HLQHU EHVWHKHQGHQ
9HUVLFKHUXQJPLW/HLVWXQJHQIU=DKQHUVDW]RGHU6HKKLOIHQGDUIQXUPLW
(LQZLOOLJXQJGHV9HUVLFKHUHUVHUIROJHQ
I GHU9HUVLFKHUHUYHU]LFKWHWDXIGDVRUGHQWOLFKH.QGLJXQJVUHFKW
J :HQQ EHL GHU MlKUOLFKHQ *HJHQEHUVWHOOXQJ JHPl $EVDW]
$9%..69GLHHUIRUGHUOLFKHQ9HUVLFKHUXQJVOHLVWXQJHQXPPHKUDOV
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DEZHLFKHQ PVVHQ GLH 7DULIEHLWUlJH LQ GHU MHZHLOV EHWURIIHQHQ
%HREDFKWXQJVHLQKHLW .LQGHU (UZDFKVHQH EHUSUIW XQG
JHJHEHQHQIDOOVDQJHSDVVWZHUGHQ
'DV3UHLVXQG/HLVWXQJVYHU]HLFKQLVIU]DKQWHFKQLVFKH/DERUDUEHLWHQ
XQG0DWHULDONRVWHQNDQQXQWHUGHQ9RUDXVVHW]XQJHQGHV$EVDW]
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YHUKlOWQLVVHDXFKIUGHQQRFKQLFKWDEJHODXIHQHQ7HLOGHV.DOHQGHU
MDKUHVGHQYHUlQGHUWHQ%HGLQJXQJHQDQJHSDVVWZHUGHQ
,,,%HLWUlJH
0RQDWOLFKH%HLWUDJVUDWHQMH3HUVRQ
%.9 *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ
$OWHU (XUR
-DKUH €
-DKUH 15,32 €
DE-DKUH 24,56 €
%HLWUlJHRKQH9HUVLFKHUXQJVWHXHU
'HU %HUHFKQXQJ GHU %HLWUlJH ZLUG GDV /HEHQVDOWHU GLH
/HEHQVDOWHUVJUXSSH ]XJUXQGHJHOHJWGDV GLH GLHYHUVLFKHUWH3HUVRQLQ
GHP0RQDWIUGHQGHU%HLWUDJ]XHQWULFKWHQLVWYROOHQGHWE]ZYROOHQGHW
KDW
'LHVHP 7DULI OLHJW GDV 3UHLV XQG /HLVWXQJVYHU]HLFKQLV IU
]DKQWHFKQLVFKH/DERUDUEHLWHQ 3UHPLXP ]X*UXQGH
$ENU]XQJVYHU]HLFKQLV
$9%..69 $OOJHPHLQH9HUVLFKHUXQJVEHGLQJXQJHQIUGLH.UDQN
KHLWVNRVWHQYHUVLFKHUXQJQDFK$UWGHU6FKDGHQYHU
VLFKHUXQJ
*HE+ *HEKUHQYHU]HLFKQLVIU+HLOSUDNWLNHU
*.9 'HXWVFKHJHVHW]OLFKH.UDQNHQYHUVLFKHUXQJ
*2b *HEKUHQRUGQXQJIUbU]WH
*2= *HEKUHQRUGQXQJIU=DKQlU]WH
99* 9HUVLFKHUXQJVYHUWUDJVJHVHW]
[Seite 59]
6HLWHYRQ 7DULI%.9
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3UHLVXQG/HLVWXQJVYHU]HLFKQLVIU]DKQWHFKQLVFKH/DERUDUEHLWHQ 3UHPLXP
%LWWHEHDFKWHQ6LHGDVVHVVLFKKLHUXPHLQ*HVDPWYHU]HLFKQLVKDQGHOWGDVIUPHKUHUH7DULIHPLWXQWHUVFKLHGOLFKHQ/HLVWXQJHQJLOW2EHLQH
/HLVWXQJLQ,KUHP7DULIYHUVLFKHUWLVW ]%,PSODQWDWH HQWQHKPHQ6LHELWWH,KUHQ7DULIXQWHUODJHQ
/HLVWXQJ HUVWDWWXQJVIlKLJHU /HLVWXQJ HUVWDWWXQJVIlKLJHU
+|FKVWEHWUDJ +|FKVWEHWUDJ
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'XEOLHUHQHLQHV0RGHOOHVRGHU0RGHOOWHLOHV
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0RGHOODXV.XQVWVWRII 0DWHULDOXQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW
0RGHOODXV6XSHUKDUWJLSV %UFNHQJOLHGDXV0HWDOODXFK]XU9HUEOHQGXQJ
0RGHOOIU6lJHVHJPHQWH(LQ]HOVWPSIH6HWXS0RGHOO .URQHDXV.HUDPLN LQNOXVLYH9HUEOHQGXQJXQG0DWHULDO
0RGHOOQDFKhEHUDEGUXFNRGHU)XQNWLRQVDEGUXFN XQDEKlQJLJYRQGHU+HUVWHOOXQJVDUW
0RGHOOHUJlQ]XQJDXV.XQVWVWRII .URQHDXV0HWDOODXFK]XU9HUEOHQGXQJ
0RGHOOPRQWDJHLQLQGLYLGXHOOHQ$UWLNXODWRU,,,,,, .URQH%UFNHQJOLHGIU.ODPPHUYRUEHUHLWHQ
0RGHOOPRQWDJHLQ0LWWHOZHUWDUWLNXODWRU,,, .URQH%UFNHQJOLHGLQYRUKDQGHQH3URWKHVHHLQDUEHLWHQ
0RGHOOSDDULQ*LSVVRFNHOIL[LHUHQ 3DSLOOH6DWWHO3RQWLFDXV.HUDPLN
0RGHOOSDDUVRFNHOQ 3DSLOOH6DWWHO3RQWLFDXV.XQVWVWRII.RPSRVLW
0RGHOOSDDUWULPPHQ 6WLIWLQ,QOD\IU3LQOHGJH7HFKQLN
0RQWDJHHLQHV*HJHQNLHIHUPRGHOOHV 6WLIWDXIEDXGLUHNW
0RQWDJHHLQHV0RGHOOSDDUHVLQ)L[DWRU 6WLIWDXIEDXLQYRUKDQGHQH.URQH
2NNOXVLRQVPRGHOO 6WLIWDXIEDXLQGLUHNW
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DQJHSDVVW ZHUGHQ PVVHQ IDOOV HUIRUGHUOLFK JHVFKLHKW GLHV PLW
=XVWLPPXQJ GHV 7UHXKlQGHUV 'LH QHXHQ /HLVWXQJVLQKDOWH XQG 3UHLVH
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GHU%HQDFKULFKWLJXQJGXUFKGHQ9HUVLFKHUHU
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[Seite 66]
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[Seite 68]
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[Seite 69]
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[Seite 70]
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+LOIVWHLODQ%DVLVOHJLHUXQJEHLXQWHUVFKLHGOLFKHQ
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[Seite 71]
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/|WXQJ
/HLVWXQJVHLQKHLW9RUEHUHLWXQJIU9HUEOHQGXQJ
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5HWHQWLRQJHJRVVHQ(GHOPHWDOO
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$XIZDQG]X6XSUDVWUXNWXUEHLYHUVFKUDXEEDUHP,PSODQWDW
%DVLVDXV.XQVWVWRIIDXI,PSODQWDW
)XQNWLRQV,QGLYLGXHOOHU/|IIHO.XQVWVWRIIIU,PSODQWDWH
,PSODQWDWDFKVHXQG–RUWIHVWOHJHQMH=DKQ
,PSODQWDW'LYHUJHQ]$XVJOHLFKNURQHJHJRVVHQ
,PSODQWDW.RQWUROOVFKDEORQH
,PSODQWDWPRGHOO
,PSODQWDWSIRVWHQDXI0RGHOOLHUSIRVWHQDXIVFKUDXEHQ
3DUDOOHOERKUVFKDEORQHIU,PSODQWDWMH.LHIHU
5|QWJHQNXJHOSRVLWLRQLHUHQ
9HUOlQJHUXQJVKOVHIU,PSODQWDW
9HUVFKUDXEXQJ,PSODQWDW
9RUZDOOXQG=lKQHQDFK(LQSUREHEHU,PSODQWDWDQSDVVHQ
=DKQYHUPHVVHQ
=DKQIOHLVFKPDVNHSUR=DKQRGHU*OLHG
*HVWDOWXQJQDFKIXQNWLRQVDQDO\WLVFKHQ.ULWHULHQ
(LQVWHOOHQQDFK5HJLVWUDW
)URQW]DKQQDFKJQDWKRORJLVFKHQ.ULWHULHQJHVWDOWHWLQ
0HWDOORGHU.HUDPLN
.DXIOlFKHQDFKJQDWKRORJLVFKHQ.ULWHULHQJHVWDOWHWLQ
0HWDOORGHU.HUDPLN
5HJLVWUDW
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1LFKW(GHOPHWDOO=XVFKODJ
9HUVDQGMH9HUVDQGJDQJ)DKUWNRVWHQ
'DV 3UHLV XQG /HLVWXQJVYHU]HLFKQLV EHVFKUHLEW DEVFKOLHHQG GLH
HUVWDWWXQJVIlKLJHQ +|FKVWEHWUlJH DOOHU ]DKQWHFKQLVFKHQ /DERUDUEHLWHQ
'LH3UHLVHJHOWHQ]X]JOLFKGHUMHZHLOVJOWLJHQ0HKUZHUWVWHXHU
6RIHUQGDV3UHLVXQG/HLVWXQJVYHU]HLFKQLVQLFKWVDQGHUHVYRUVLHKWVLQG
0DWHULDONRVWHQ GLH LP =XVDPPHQKDQJ PLW GHU +HUVWHOOXQJ YRQ
]DKQWHFKQLVFKHQ /HLVWXQJHQ HQWVWHKHQ ZLH ]% (GHOPHWDOO
3URWKHVHQ]lKQH .RQIHNWLRQVWHLOH ,PSODQWDWWHLOH LQ +|KH GHU
+HUVWHOOHUSUHLVH ]X]JOLFK GHU JHVHW]OLFKHQ 0HKUZHUWVWHXHU
HUVWDWWXQJVIlKLJ
=XVlW]OLFK ZHUGHQ 0DWHULDONRVWHQ GLH QDFK GHU MHZHLOV JHOWHQGHQ
*HEKUHQRUGQXQJ IU =DKQlU]WH JHVRQGHUW EHUHFKQXQJVIlKLJ VLQG
WDULIOLFKHUVWDWWHW
'LH 3UHLVH ZHUGHQ DOOH ]ZHL -DKUH EHUSUIW XQG JHJHEHQHQIDOOV
DQJHSDVVW0LW=XVWLPPXQJ GHV7UHXKlQGHUV ZHUGHQ GLH+|FKVWSUHLVH
DQJHSDVVW ZHQQ GLH YRP 9HUVLFKHUHU DXVJHZHUWHWHQ 5HFKQXQJHQ LP
0LWWHO XP PLQGHVWHQV YRQ GHU OHW]WJOWLJHQ 3UHLVOLVWH DEZHLFKHQ
'DEHLZLUGDXFKEHUSUIWREGLH/HLVWXQJVEHVFKUHLEXQJHQHUJlQ]WRGHU
DQJHSDVVW ZHUGHQ PVVHQ IDOOV HUIRUGHUOLFK JHVFKLHKW GLHV PLW
=XVWLPPXQJ GHV 7UHXKlQGHUV 'LH QHXHQ /HLVWXQJVLQKDOWH XQG 3UHLVH
JHOWHQGDQQIU%HKDQGOXQJHQDEGHPGHVEHUQlFKVWHQ0RQDWVQDFK
GHU%HQDFKULFKWLJXQJGXUFKGHQ9HUVLFKHUHU
[Seite 72]
%D\HULVFKH%HDPWHQNUDQNHQNDVVH
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[Seite 73]
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[Seite 74]
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[Seite 75]
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[Seite 76]
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DQJHSDVVW ZHUGHQ PVVHQ IDOOV HUIRUGHUOLFK JHVFKLHKW GLHV PLW
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[Seite 77]
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[Seite 78]
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SV\FKRVRPDWLVFKHQ%HKDQGOXQJLVWHLQH.RVWHQ]XVDJHEHLP9HUVLFKHUHU IUGHQGHU%HLWUDJ]XHQWULFKWHQLVWYROOHQGHWE]ZYROOHQGHWKDW
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OXQJHQDXI*UXQGHLQHV8QIDOOV
[Seite 79]
6HLWHYRQ 7DULI&RPIRUW3UR *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ
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[Seite 80]
6HLWHYRQ 7DULI&RPIRUW3UR *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ
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+|FKVWEHWUDJ +|FKVWEHWUDJ
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[Seite 81]
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Seite 81 von 104 Seiten
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[Seite 82]
6HLWHYRQ 7DULI&RPIRUW3UR *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ
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DQJHSDVVW ZHUGHQ PVVHQ IDOOV HUIRUGHUOLFK JHVFKLHKW GLHV PLW
=XVWLPPXQJ GHV 7UHXKlQGHUV 'LH QHXHQ /HLVWXQJVLQKDOWH XQG 3UHLVH
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GHU%HQDFKULFKWLJXQJGXUFKGHQ9HUVLFKHUHU
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Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft Seite 83 von 104 Seiten
Tarif KlinikPro (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 345626, 12.2022
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.
I. Versicherungsleistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener
schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
1. Stationäre Heilbehandlung c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den
Erstattungsfähig sind bei einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung Leistungen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder
in einem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten Unfallversicherung, der Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren
Krankenhaus die Kosten für privaten Zusatzversicherung die angefallenen Kosten nicht
a) gesondert berechnete ärztliche Leistungen für vollstationäre, übersteigen. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung
teilstationäre sowie vor- und nachstationäre Heilbehandlungen (im sowie anderweitige Leistungen sind nachzuweisen.
Sinne von § 115 a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen, d) Versicherungsfähig sind Personen, die in der deutschen
b) gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und die auf
Operationen (im Sinne von § 115 b SGB V), Kosten des Arbeitsgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem
c) für gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer. im Rahmen der obligatorischen Versicherung angemeldet werden.
Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV, hat
Erstattungsfähig sind außerdem von den allgemeinen Krankenhaus- der Hauptversicherte dies dem Versicherer unverzüglich mitzuteilen.
kosten die Mehrkosten, die entstehen können, wenn ein anderes als das Die Versicherung im Tarif KlinikPro endet dann für diese versicherte
in der Einweisung genannte Krankenhaus gewählt wird. Das gilt nicht bei Person zu dem Zeitpunkt, zu dem auch seine Versicherung in der
Krankenhäusern, mit denen die gesetzliche Krankenversicherung keinen GKV endet.
Versorgungsvertrag hat oder wenn sich die gesetzliche Kranken- Neben dem Tarif KlinikPro können beim Versicherer nur
versicherung nicht an den allgemeinen Krankenhauskosten beteiligt. Krankheitskostenversicherungen geführt werden, die vom
Die Kosten werden erstattet zu Versicherer ausdrücklich zur Ergänzung dieses Tarifs angeboten
100 %. werden.
e) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
Werden Leistungen entweder nach den Buchstaben a) und b) oder f) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
Buchstabe c) nicht in Anspruch genommen, wird ein Krankenhaustage- AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
geld geleistet in Höhe von als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
16 Euro. als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils
betroffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft
Werden Leistungen nach den Buchstaben a) und c) nicht in Anspruch und gegebenenfalls angepasst werden.
genommen, wird ein Krankenhaustagegeld geleistet in Höhe von
III. Beiträge
32 Euro.
Monatliche Beitragsraten je Person:
Dient der stationäre Aufenthalt überwiegend der psychotherapeutischen
oder psychosomatischen Behandlung, werden Tarifleistungen bis zu KlinkPro (Gruppenversicherung)
insgesamt 56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren Alter Euro
erstattet. Hierbei werden die Behandlungstage im Kalenderjahr, in dem 0 - 15 Jahre 5,76 €
der Aufenthalt endet, und die aus den zwei vorhergehenden 16 - 66 Jahre 23,51 €
Kalenderjahren zusammengerechnet. ab 67 Jahre 86,50 €
Beiträge ohne Versicherungsteuer.
Vor Behandlungsbeginn einer überwiegend psychotherapeutischen oder
psychosomatischen Behandlung ist eine Kostenzusage beim Versicherer Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
einzuholen. gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
2. Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehand-
lungen Wichtiger Hinweis
Erbringt der Träger der Gesetzlichen Kranken- oder Rentenversicherung Die Kosten für stationäre Heilbehandlungen, die in einer Einrichtung
Leistungen für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen in stattfinden, die auch Kur- und Sanatoriumsbehandlung durchführt (so
entsprechenden Einrichtungen, wird für jeden Tag der Behandlung ein genannte gemischte Anstalt), sind nur erstattungsfähig, wenn vorher eine
Tagegeld in Höhe von 20 Euro, höchstens jedoch für insgesamt 56 schriftliche Zusage erteilt wurde oder ein Akutfall vorliegt.
Behandlungstage innerhalb von 4 Kalenderjahren gezahlt. Hierbei
werden die Behandlungstage im Kalenderjahr, in dem der Aufenthalt
endet, und die aus den drei vorhergehenden Kalenderjahren zusam-
mengerechnet.
II. Sonstige Tarifbedingungen Abkürzungsverzeichnis
a) Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten erfolgt, soweit die AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheits
Gebühren im Rahmen der Höchstsätze der jeweils geltenden kostenversicherung nach Art der Schadenversicherung
amtlichen deutschen Gebührenordnungen für Zahnärzte (GOZ) und GKV Deutsche gesetzliche Krankenversicherung
Ärzte (GOÄ) liegen und deren Bemessungsgrundsätzen GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
entsprechen. Honoravereinbarungen werden nicht anerkannt. Die GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte
Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden. SGB V Sozialgesetzbuch Fünftes Buch
b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der
Schulmedizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus
für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso
erfolgversprechend bewährt haben oder die angewandt werden,
weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur
Verfügung stehen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen
[Seite 84]
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Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte
Stand: 01.02.2023, SAP-Nr.: 345464, 02.2023
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.
I. Versicherungsleistungen
II. Sonstige Tarifbedingungen
1. Sehhilfen a) die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten erfolgt, soweit die Ge-
Erstattungsfähig sind Kosten für Brillen und Kontaktlinsen sowie deren bühren im Rahmen der Höchstsätze der jeweils geltenden amtlichen
Reparaturen bis zu insgesamt 150 Euro innerhalb eines Zeitraumes von deutschen Gebührenordnungen für Zahnärzte (GOZ) und Ärzte
drei Kalenderjahren. (GOÄ) liegen und deren Bemessungsgrundsätzen entsprechen. Ho-
norarvereinbarungen werden nicht anerkannt.
Die Kosten werden erstattet zu b) zur Feststellung der erstattungsfähigen Kosten innerhalb des ge-
100 %. nannten Zeitraumes wird unter Einschluss des Kalenderjahres, in
dem die Behandlung endet, die Sehhilfe bezogen oder die Reparatur
2. Zahnersatz durchgeführt wird, zurückgerechnet.
Erstattungsfähig sind die Kosten für c) die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
a) Zahnersatz (Zahnkronen, Brücken, Prothesen), gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
b) plastische Füllungen, der Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren privaten Zusatzversi-
c) Inlays und Onlays, cherung die angefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen
d) Implantate, der gesetzlichen Krankenversicherung sowie anderweitige Leistun-
e) funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen, so- gen sind nachzuweisen.
weit für Zahnersatz und Implantate erforderlich. d) versicherungsfähig sind Personen:
Diesbezügliche zahntechnische Laborarbeiten und Materialkosten wer- – die auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers im
den erstattet, soweit sie im Preis- und Leistungsverzeichnis für diesen Rahmen der obligatorischen Versicherung in diesem Tarif ange-
Tarif aufgeführt sind und bis zu der dort genannten Höhe. meldet werden und
– die in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung und mit
Zahnkronen und Brücken werden in vollkeramischer und in metallischer einer Krankheitskostenzusatzversicherung der Bayerischen Be-
Ausführung mit Verblendung erstattet. amtenkrankenkasse mit Leistungen für Auslandsreisen, Sehhil-
fen, Heilpraktikerbehandlung / Arzt für Naturheilverfahren / Oste-
Kosten für mehr als sechs Implantate pro Kiefer, einschließlich vorhan- opathie und Inlay/Zahnersatz versichert sind.
dener Implantate, sind von der Erstattung ausgeschlossen. Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV,
hat der Versicherungsnehmer dies dem Versicherer unverzüglich
Innerhalb eines Zeitraumes von vier Kalenderjahren werden Leistungen mitzuteilen. Die Versicherung in diesem Tarif endet für diese ver-
aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der erstattungsfähigen sicherte Person zu dem Zeitpunkt, zu dem auch seine Versiche-
Kosten erstattet. rung in der GKV endet.
e) der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
Staffelbegrenzung: Abweichend hiervon errechnen sich die erstattungs- Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur
fähigen Kosten mit Einwilligung des Versicherers erfolgen. Wird diese Obliegenheit
im ersten Kalenderjahr aus maximal 1.000 €, vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt, ist der Versicherer nach
in den ersten beiden Kalenderjahren aus maximal 3.000 €, Maßgabe des § 28 Absatz 1 VVG berechtigt, den Vertrag innerhalb
in den ersten drei Kalenderjahren aus maximal 6.000 €. eines Monats, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt hat,
ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen.
Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden. Kosten f) der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
über den für die jeweiligen Zeiträume genannten Beträgen werden nicht g) wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
erstattet. AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr als
5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr als
Von den erstattungsfähigen Kosten werden 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils betroffenen
20 % Beobachtungseinheit (Kinder/Jugendliche, Erwachsene) überprüft
erstattet. und gegebenenfalls angepasst werden.
Das Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntechnische Laborarbei-
3. Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie ten und Materialkosten kann unter den Voraussetzungen des § 203
Erstattungsfähig sind die Kosten für Absatz 3, 4 und 5 VVG mit Wirkung für bestehende Versicherungs-
a) Behandlung durch einen Heilpraktiker im Rahmen des Gebühren- verhältnisse, auch für den noch nicht abgelaufenen Teil des Kalen-
verzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH), derjahres, den veränderten Bedingungen angepasst werden.
b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen
und Behandlungen, die nicht unter die Leistungspflicht der GKV fal- III. Beiträge
len, im GebüH aufgeführt sind und von einem Arzt für Naturheilver- Monatliche Beitragsraten je Person
fahren vorgenommen werden. Gebühren sind bis zu den Höchstsät-
zen der GOÄ erstattungsfähig, Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung)
c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe, Alter Euro
die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann, 0 - 15 Jahre 2,39 €
d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer 16 - 66 Jahre 10,90 €
Behandlung nach Buchstaben a) bis b) schriftlich verordnete oder ab 67 Jahre 16,76 €
verbrauchte Arznei- und Verbandmittel. Beiträge ohne Versicherungsteuer.
Die Kosten werden bis zu einem erstattungsfähigen Betrag von insge- Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
samt 1.500 Euro innerhalb eines Kalenderjahres zu gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
30 % für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
erstattet. Diesem Tarif liegt das Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntech-
nische Laborarbeiten (Premium) zu Grunde.
Nicht erstattungsfähig sind Kosten für psychotherapeutische Behandlun-
gen.
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Seite 2 von 5 Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung)
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Besondere Bedingungen bei Arbeitgebervollfinanzierung
Solange der Arbeitgeber die Beiträge vollständig übernimmt, entfällt die
Staffelbegrenzung unter Abschnitt I Ziffer 2. und es gilt folgendes:
Der Versicherer erbringt für Zahnersatz ab dem ersten Jahr die volle
Versicherungsleistung, also innerhalb von vier Kalenderjahren
Leistungen aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der
erstattungsfähigen Kosten.
Abkürzungsverzeichnis
AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank-
heitskostenversicherung nach Art der Schadenversiche-
rung
GebüH Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
GKV Gesetzliche Krankenversicherung
GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte
VVG Versicherungsvertragsgesetz
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Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntechnische Laborarbeiten (Premium)
(Gruppenversicherung)
Bitte beachten Sie, dass es sich hier um ein Gesamtverzeichnis handelt, das für mehrere Tarife mit unterschiedlichen Leistungen gilt. Ob eine
Leistung in Ihrem Tarif versichert ist (z. B. Implantate), entnehmen Sie bitte Ihren Tarifunterlagen.
Leistung erstattungsfähiger Leistung erstattungsfähiger
Höchstbetrag Höchstbetrag
Euro Euro
Arbeitsvorbereitung Inlay aus Kunststoff, drei- oder mehrflächig (inklusive 124,70
Abdruck, Stumpfabdruck galvanisieren 20,10 Verblendung und Material, unabhängig von der
Dowel-Pin setzen 4,30 Herstellungsart/nicht als Provisorium)
Dublieren eines Modelles oder Modellteiles 19,30 Inlay aus Metall, einflächig 98,80
Frässockel 15,80 Inlay aus Metall, zweiflächig 133,60
Hilfsteil in Abdruck, Platzhalter einfügen 19,30 Inlay aus Metall, drei- oder mehrflächig 159,80
Kunststoffstümpfe, Metallstümpfe, Einzelstümpfe 18,40 Onlay aus Keramik (inklusive Verblendung und Material, 238,20
Modell aus feuerfester Masse/Lötmodell 16,60 unabhängig von der Herstellungsart)
Modell aus Hartgips, Kontrollmodell 9,40 Onlay aus Metall 140,90
Modell aus Kunststoff 29,30
Modell aus Superhartgips 15,10 Kronen und Brückentechnik
Modell für Sägesegmente, Einzelstümpfe, Set-up Modell 15,50 Angelieferte Modellation gießen 41,40
Modell nach Überabdruck oder Funktionsabdruck 15,50 Anker für Klebebrücke 127,10
Modellergänzung aus Kunststoff 22,10 Auflage an Brückenglied 16,30
Modellmontage in individuellen Artikulator I/II/III 27,20 Brückenglied aus Keramik (inklusive Verblendung und 319,00
Modellmontage in Mittelwertartikulator I/II 14,60 Material, unabhängig von der Herstellungsart)
Modellpaar in Gipssockel fixieren 15,60 Brückenglied aus Metall, auch zur Verblendung 87,50
Modellpaar sockeln 34,10 Krone aus Keramik (inklusive Verblendung und Material, 343,00
Modellpaar trimmen 18,30 unabhängig von der Herstellungsart)
Montage eines Gegenkiefermodelles 14,80 Krone aus Metall, auch zur Verblendung 113,00
Montage eines Modellpaares in Fixator 15,60 Krone, Brückenglied für Klammer vorbereiten 28,70
Okklusionsmodell 19,90 Krone, Brückenglied in vorhandene Prothese einarbeiten 18,40
Okklusionsmodell für Sägesegmente 24,50 Papille, Sattel-Pontic aus Keramik 55,50
Remontagemodell 32,00 Papille, Sattel-Pontic aus Kunststoff/Komposit 42,50
Set-up je Zahn 16,20 Stift in Inlay für Pinledge-Technik 14,20
Spezialmodell 30,40 Stiftaufbau direkt 55,40
Split-Cast-Sockel an Modell 17,20 Stiftaufbau in vorhandene Krone 25,30
Zahnkranz ausgießen, angeliefertes Modell untersockeln 12,20 Stiftaufbau indirekt 74,80
Zweitstumpf für Inlay, Stumpf aus feuerfester Masse 19,00 Teilverblendung aus Keramik 120,90
Teilverblendung aus Komposit 91,30
Herstellen von individuellen Abformungen und Teilverblendung aus Kunststoff 70,00
Hilfsmitteln Verblendschale, Veneer aus Keramik (inklusive 221,80
Basis aus thermoplastischem Material oder aus Kunststoff 31,20 Verblendung und Material, unabhängig von der
Bisswall aus thermoplastischem Material oder aus 18,80 Herstellungsart)
Kunststoff auf Basis Verblendschale, Veneer aus Kunststoff (inklusive 102,70
Bisswall aus Wachs auf Basis 10,90 Verblendung und Material, unabhängig von der
Funktions-, Individueller Löffel aus Kunststoff 31,20 Herstellungsart)
Langzeitprovisorium (Krone, Brückenglied, Stiftzahn, Onlay, 87,50 Vollverblendung aus Keramik 131,80
Inlay) inklusive Verstärkung, Verblendung und Material, Vollverblendung aus Komposit 105,80
unabhängig von der Herstellungsart Vollverblendung aus Kunststoff 98,00
Provisorische Krone, Brückenglied, Stiftzahn, Onlay, Inlay, 41,20 Wurzelkappe, direkt, ohne Aufbau 58,80
Teilkrone Wurzelkappe, gegossen, mit Rückenplatte/Galvano- 99,20
Registrierplatte und -stift incl. Basen je Kiefer 39,90 Wurzelkappe
Spezialbissplatte 32,70 Wurzelkappe, indirekt, mit Aufbau 122,40
Tiefziehteil Formteil für provisorische Versorgung 27,70 Wurzelpontic aus Keramik 55,50
Vorwall 17,00 Wurzelpontic aus Komposit 27,00
Wurzelpontic aus Kunststoff 23,70
Inlays und Onlays Wurzelstift, gegossen, aus Metall 44,90
Dreiviertelkrone, Teilkrone aus Keramik (inklusive 238,20 Zahnfleisch aus Keramik 55,50
Verblendung und Material, unabhängig von der Zahnfleisch aus Komposit 27,00
Herstellungsart) Zahnfleisch aus Kunststoff 23,70
Dreiviertelkrone, Teilkrone aus Metall 140,90
Inlay aus Keramik, einflächig (inklusive Verblendung und 195,00 Geschiebe-, Teleskoptechnik, Verbindungselemente
Material, unabhängig von der Herstellungsart) Ankerbandklammer, sekundär 155,30
Inlay aus Keramik, zweiflächig (inklusive Verblendung und 207,50 Bohrung und Fräsung für Friktionsstift bei RRS (Rillen- 58,00
Material, unabhängig von der Herstellungsart) Schulter-Geschiebe)
Inlay aus Keramik, drei- oder mehrflächig (inklusive 238,20 Federbolzen, Friktionsstift für RRS (Rillen-Schulter- 58,00
Verblendung und Material, unabhängig von der Geschiebe)
Herstellungsart) Individueller Steg, Grundeinheit ohne Längeneinheit 138,00
Inlay aus Kunststoff, einflächig (inklusive Verblendung und 79,00 Individueller Steg, Längeneinheit je Zahn incl. Reiter 31,00
Material unabhängig von der Herstellungsart/nicht als Individuelles Geschiebe komplett 488,80
Provisorium) Individuelles Geschiebe, primär/sekundär 244,40
Inlay aus Kunststoff, zweiflächig (inklusive Verblendung 90,00 Individuelles Steggeschiebe/auch mit Gingivalfassung 161,60
und Material, unabhängig von der Herstellungsart/nicht als Konfektionierte Verbindungsvorrichtung, 117,80
Provisorium) Konfektionsgeschiebe/Riegel/Anker/Gelenk
primär/sekundär
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Leistung erstattungsfähiger Leistung erstattungsfähiger
Höchstbetrag Höchstbetrag
Euro Euro
Konfektionssteg, Grundeinheit inklusive Längeneinheit und 115,10 Zuschlag bei Lötung nach Keramikverblendung/ 35,80
Schleimhautkontakt t Metallverbindung nach keramischen Brand
Konfektionssteglasche in Kunststoffbasis/Metallbasis 88,10
Lager für Ankerbandklammer 72,70 Herstellen von kieferorthopädischen (KFO) und
Lager für Rillen-Schulter-Geschiebe 72,70 orthopädischen Geräten
Lager/Raste für Schubverteilungsarm 72,70 Adams-, Pfeil-, Dreiecksklammer gebogen 20,80
Lösungsknopf 21,30 Aktiver Sporn 21,50
Rillen-Schulter-Geschiebe komplett 344,80 Ankerband/Ankerkappe 37,30
Rillen-Schulter-Geschiebe, primär/sekundär 172,40 Aufbiss 19,60
Schub-Steckriegel, Schwenk-Drehriegel/individuell 296,70 Auflage-KFO 13,50
Schub-Steckriegel, Schwenk-Drehriegel/konfektioniert 213,20 Außenbogen 48,00
Schubverteilungsarm 74,10 Basis für Einzelkiefergerät 82,00
Teilfräsung 40,10 Basis für Kieferorthopädiegerät, KFO/FKO-Gerät 160,70
Teleskopkrone/Konuskrone/Doppelkrone, komplett, aus 321,50 Coffin-Feder 57,30
Metall/Keramik, auch zur Verblendung Doppelplatten-Führungssporn 44,40
Teleskopkrone/Konuskrone/Doppelkrone, primär/sekundär, 214,50 Dorn 12,50
aus Metall/Keramik, auch zur Verblendung Druckfeder, Zugfeder 15,60
Verschraubung/Verbolzung 62,10 Facebow anpassen 14,20
Feder kompliziert 21,00
Herstellen von herausnehmbarem Zahnersatz Feder, gekreuzt 16,00
Approximalklammer, Bonyhard-Klammer, gebogen 15,50 Feder, geschlossen 17,10
Auflage gegossen/Edelmetall 15,60 Feder, offen/Rücklaufsporn 12,60
Aufstellung auf Metallbasis, je Zahneinheit 4,30 Führungssporn, Häkchen, Interocclusial-Stop 12,20
Aufstellung auf Wachs oder Kunststoffbasis, je Zahneinheit 3,60 Grundbogen, Oberkiefer oder Unterkiefer 73,90
Basis oder Basisteil aus Weichkunststoff, Sonderkunststoff 115,10 Halte- oder Abstützelement je Zahn, einarmig 13,50
Basisteil, gegossen/Edelmetall 86,80 Halte- oder Abstützelement je Zahn, mehrarmig 20,80
Befestigung eines Zahnes mit zahnfarbenem Kunststoff 36,00 Innenbogen 68,00
Bonwill-Klammer, gegossen/Edelmetall 67,40 KFO-Platte voreinschleifen 10,50
Bonyhard-Klammer, gegossen/Edelmetall 22,00 Kinnkappe mit Retentionshaken 65,00
Einarmige Klammer, Fortlaufende Klammer, 16,50 Kunststoffschild/Abschirmelement 33,60
gegossen/Edelmetall Labialbogen 30,40
Einarmige Klammer, gebogen 15,50 Labialbogen, intermaxillär 54,50
Fertigstellung auf Metall-, Kunststoffbasis, je Zahneinheit 5,00 Labialbogen, modifiziert 38,80
Gitter, partiell/total oder Bügel 145,00 Leistungseinheit, Regulierungselemente einarbeiten KFO 15,60
Grundeinheit Aufstellung 39,60 Lingualbogen/Lingualer Frontalbogen/Palatinalbogen 51,00
Grundeinheit Fertigstellung 62,80 Lötung je Einheit, KFO 21,80
Herstellen eines Zahnes/Kaufläche aus zahnfarbenem 45,30 Lötung je zusätzliche Einheit, KFO 21,80
Kunststoff Pelotte 28,00
Interdental-Klammer, gebogen 18,30 Pelottenklammer 13,50
Kappe, gegossen/Edelmetall 54,00 Positioner 200,50
Kunststoff an unfütterbaren Abschlussrand 24,70 Protrusionsbogen 27,20
Metallbasis je Kiefer partiell/total 174,40 Remontieren von KFO-Gerät 59,30
Metallkaufläche, Metallzahn/Edelmetall 52,40 Retentionsschiene 95,70
Ringklammer, gegossen/Edelmetall 36,50 Schiefe Ebene aus Kunststoff oder gegossen 54,40
Rückenschutzplatte für Kunststoffverblendung 52,40 Schraube einarbeiten 25,00
Sonderkunststoff 61,30 Schraube einarbeiten, kompliziert 37,40
Überwurfklammer gegossen/Edelmetall 39,60 Spezialschraube 29,70
Überwurfklammer, gebogen, zweiarmig 20,60 Spike/Stopp 13,50
Überwurfklammer, Kralle, Auflage, gebogen, einarmig 15,50 Teilaußenbogen/Teilinnenbogen 31,00
Umgehungsbügel bei Diastema 29,40 Trennen einer Basis/auch erschwert 13,00
Unterfütterbarer Abschlussrand 38,50 U-Bügel 36,40
Zuschlag Klammer, einzeln gegossen/Edelmetall 26,20 Verankerungselement/Verankerungsklammer 44,60
Zweiarmige Klammer mit Auflage, gebogen 33,00 Verarbeiten eines Röhrchens oder Schlosses 18,80
Zweiarmige Klammer, Doppelbogenklammer gebogen 20,60 Vorbiss oder Rückbiss 20,40
Zweiarmige Klammer, gegossen/Edelmetall 36,50 Vorhofplatte 87,60
Zweiarmige-, Ring-, Bonyhard-, Rücklaufklammer, mit 39,60 Zahnkorrekturschienen (wie Invisalign, Aligner etc.), je 40,00
Auflage, gegossen/Edelmetall Schiene (insgesamt maximal 2.400 Euro)
Zungengitter 32,20
Metallverbindungen
Konditionierung je Zahn/Flügel 17,00 Aufbissschienen und Aufbissbehelfe
Lichtbogenschweißen/Laser-/Plasma-/Punkt-Schweißen: 32,30 Adjustierte Aufbissschiene, Knirscherschiene 195,90
Mit Verlötung bei gleichen Legierungen je Verbindung Aufbisskappe aus Kunststoff oder Metall, je Zahn 30,90
Lötung 1: 32,30 Basis, tiefgezogen 31,20
Ohne Verlötung bei gleichen Legierungen Erweitern einer Aufbissschiene, je Einheit 33,80
Lötung 2: 32,30 Grundeinheit Instandsetzen einer Aufbissschiene 33,80
Mit Verlötung bei gleichen Legierungen, je Verbindung Medikamententrägerschiene 101,20
Lötung 3: 33,70 Miniplast-Schiene, tiefgezogen 101,20
Mit Verlötung bei unterschiedlichen Legierungen, je Neu-Adjustieren einer vorhandenen Schiene 89,70
Verbindung Prothese umarbeiten als Aufbissbehelf 66,50
Lötung 4: 33,70 Schienungskappe aus Metall oder Kunststoff 24,00
Hilfsteil an Basislegierung bei gleichen Legierungen Übertragungskappe aus Metall oder Kunststoff 32,30
Lötung 5: 33,70 Wundverbandplatte, Autopolymerisat/tiefgezogen 95,70
Hilfsteil an Basislegierung bei unterschiedlichen
Legierungen Wiederherstellung/Erweiterung
Lötung auf Modell, Grundeinheit 32,30 Auswechseln von Konfektionsteil, einfach oder kompliziert 21,10
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Seite 5 von 5 Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung)
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Leistung erstattungsfähiger Zustimmung des Treuhänders. Die neuen Leistungsinhalte und Preise
Höchstbetrag gelten dann für Behandlungen ab dem 1. des übernächsten Monats nach
Euro der Benachrichtigung durch den Versicherer.
Basis erneuern, auch KFO 99,30
Basis unterfüttern, auch KFO 70,70
Basisteil unterfüttern, auch KFO 54,00
Grundeinheit Erweitern, auch KFO 33,80
Grundeinheit Instandsetzen, auch KFO 33,80
Kronen- oder Brückengliederreparatur, je Einheit 45,00
Leistungseinheit, aktivieren Teleskopkrone, Geschiebe 14,00
Leistungseinheit, Basisteil 14,00
Leistungseinheit, Bruch/Sprung 14,00
Leistungseinheit, Erneuerung Zahn 14,00
Leistungseinheit, Instandsetzen individueller Riegel 14,00
Leistungseinheit, Klammer einarbeiten 14,00
Leistungseinheit, Kontaktpunkt 14,00
Leistungseinheit, Kunststoffsattel lösen und 14,00
wiederbefestigen
Leistungseinheit, Nacharbeiten Keramikverblendung 14,00
Leistungseinheit, Okklusionsausgleich/Konfektionszahn 14,00
Leistungseinheit, Retention/Basisteil einarbeiten 14,00
Leistungseinheit, Rückenschutzplatte einarbeiten 14,00
Leistungseinheit, Sekundärteil wiederbefestigen ohne 92,00
Lötung
Leistungseinheit, Vorbereitung für Verblendung 14,00
Leistungseinheit, Wiederbefestigung Zahn 14,00
Retention gebogen 56,40
Retention gegossen/Edelmetall 69,30
Implantate und Suprakonstruktionen
Aufwand bei Suprastruktur auf Implantat 60,90
Aufwand zu Suprastruktur bei verschraubbarem Implantat 69,30
Basis aus Kunststoff, auf Implantat 41,70
Funktions-, Individueller Löffel Kunststoff für Implantate 41,50
Implantatachse und –ort festlegen, je Zahn 29,70
Implantat-Divergenz-Ausgleichkrone gegossen 113,10
Implantat-Kontrollschablone 55,80
Implantatmodell 30,40
Implantatpfosten auf Modellierpfosten aufschrauben 10,90
Parallelbohrschablone für Implantat, je Kiefer 179,40
Röntgenkugel positionieren 8,10
Verlängerungshülse für Implantat 21,00
Verschraubung, Implantat 60,00
Vorwall und Zähne nach Einprobe über Implantat anpassen 18,20
Zahn vermessen 6,10
Zahnfleischmaske, pro Zahn oder Glied 20,90
Gestaltung nach funktionsanalytischen Kriterien
Einstellen nach Registrat 21,10
Frontzahn nach gnathologischen Kriterien gestaltet, in 35,10
Metall oder Keramik
Kaufläche nach gnathologischen Kriterien gestaltet, in 41,70
Metall oder Keramik
Registrat 31,20
Selektives Einschleifen am Zahnersatz, je Zahn 26,60
Sonstiges
Nicht-Edelmetall-Zuschlag 25,30
Versand je Versandgang, Fahrtkosten 8,30
Das Preis- und Leistungsverzeichnis beschreibt abschließend die
erstattungsfähigen Höchstbeträge aller zahntechnischen Laborarbeiten.
Die Preise gelten zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.
Sofern das Preis- und Leistungsverzeichnis nichts anderes vorsieht, sind
Materialkosten, die im Zusammenhang mit der Herstellung von
zahntechnischen Leistungen entstehen (wie z. B. Edelmetall, Prothesen-
zähne, Konfektionsteile, Implantatteile), in Höhe der Herstellerpreise
zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer erstattungs-fähig.
Zusätzlich werden Materialkosten, die nach der jeweils geltenden
Gebührenordnung für Zahnärzte gesondert berechnungsfähig sind,
tariflich erstattet.
Die Preise werden alle zwei Jahre überprüft und gegebenenfalls
angepasst. Mit Zustimmung des Treuhänders werden die Höchstpreise
angepasst, wenn die vom Versicherer ausgewerteten Rechnungen im
Mittel um mindestens 10 % von der letztgültigen Preisliste abweichen.
Dabei wird auch überprüft, ob die Leistungsbeschreibungen ergänzt oder
angepasst werden müssen; falls erforderlich geschieht dies mit
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Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft Seite 89 von 104 Seiten
Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte
Stand: 01.01.2022, SAP-Nr.: 335777, 12.2021
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.
I. Versicherungsleistungen Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren privaten Zusatzversicherung
die angefallenen Kosten nicht übersteigen.
1. Vorsorgeuntersuchungen
Ersetzt werden 3. Abweichend von § 3 AVB/KK-SV entfallen die W artezeiten.
100 %
der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante Vorsorgeuntersu- 4. Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
chungen zur Früherkennung von Krankheiten durch Ärzte bis zu insge-
samt 500 Euro pro Kalenderjahr. 5. Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr als
2. Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr als
Ersetzt werden 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge überprüft und gegebenen-
100 % falls angepasst werden.
der erstattungsfähigen Aufwendungen aus privatem Anlass für ärztliche
Behandlung einschließlich Arzneimittel für Schutzimpfungen inklusive Von einer Beitragsanpassung kann abgesehen werden, wenn nach
Reiseschutzimpfungen und Malariaprophylaxe bis zu insgesamt übereinstimmender Beurteilung durch den Versicherer und den Treu-
300 Euro in zwei Kalenderjahren. Hierbei werden die bereits erfolgten händer die Veränderung der Versicherungsleistungen als vorüberge-
Erstattungen aus dem laufenden und dem vorhergehenden Kalender- hend anzusehen ist.
jahr angerechnet.
III. Beiträge
Ausgenommen sind Impfungen aus beruflichen Gründen. Monatliche Beitragsraten je Person
3. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen VorsorgePro (Gruppenversicherung)
Ersetzt werden Alter Euro
100 % 0 - 15 Jahre 4,83 €
der erstattungsfähigen Aufwendungen für: 16 - 66 Jahre 9,20 €
– eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und ab 67 Jahre 11,44 €
Kiefererkrankungen, Beiträge ohne Versicherungsteuer
– professionelle Zahnreinigung und Kontrolle,
– Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges, Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
– lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung, gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Mo-
– Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand- nat, für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er-
folgt, IV. Versicherungsfähigkeit
– Zahnsteinentfernung und Kontrolle. 1. Versicherungsfähig sind Personen, die in der deutschen gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) versichert sind und die auf Kosten des
Die erstattungsfähigen Aufwendungen werden bis zu insgesamt Arbeitsgebers/Versicherungsnehmers von diesem im Rahmen der
100 Euro in zwei Kalenderjahren erstattet. Hierbei werden die bereits obligatorischen Versicherung angemeldet werden.
erfolgten Erstattungen aus dem laufenden und dem vorhergehenden
Kalenderjahr angerechnet. 2. Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV, hat
der Hauptversicherte dies dem Versicherer unverzüglich mitzuteilen. Die
4. Refraktive Chirurgien Versicherung in diesem Tarif endet für diese versicherte Person zu dem
Ersetzt werden Zeitpunkt, zu dem auch ihre Versicherung in der GKV endet.
100%
der erstattungsfähigen Aufwendungen für refraktive Chirurgien (z.B.
LASIK, Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersu-
chungen bis zu insgesamt 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit. Im ersten
Kalenderjahr ist die Erstattung auf 200 Euro, in den beiden ersten
Kalenderjahren zusammen auf 500 Euro begrenzt. Abkürzungsverzeichnis
AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank-
5. Hörhilfen heitskostenversicherung nach Art der Schaden-
Ersetzt werden versicherung
80 % GKV Gesetzliche Krankenversicherung
der erstattungsfähigen Aufwendungen für ärztlich verordnete Hörhilfen GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
einschließlich Otoplastik sowie Reparaturen bis zu einem nach einer GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte
Vorleistung der GKV verbleibenden Rechnungsbetrag von 1.000 Euro
(d.h. erstattet werden bis zu 800 Euro) in fünf Kalenderjahren. Hierbei
werden die bereits erfolgten Erstattungen aus dem laufenden und den
vorhergehenden vier Kalenderjahren angerechnet.
Betriebskosten, z.B. Batterien, sowie Reinigungsmittel sind nicht erstat-
tungsfähig.
II. Sonstige Tarifbestimmungen
1. Gebühren sind nach den Grundsätzen der GOÄ und der GOZ bis zu
den dort festgesetzten Höchstsätzen erstattungsfähig.
2. Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der
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Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte
I. Versicherungsleistungen
1. Vorsorgeuntersuchungen
100 %
2. Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe
100 % III. Beiträge
VorsorgePro (Gruppenversicherung)
Alter Euro
4,83 €
9,20 €
11,44 €
3. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen
100 %
– IV. Versicherungsfähigkeit
–
–
–
–
–
4. Refraktive Chirurgien
Abkürzungsverzeichnis
100%
5. Hörhilfen
80 %
II. Sonstige Tarifbestimmungen
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Sonderbedingungen für privat
Krankheitskostenvollversicherte
Tarifname wird technisch mit dem Zusatz „P“ gekennzeichnet.
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Bayerische Beamtenkrankenkasse
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Aktiengesellschaft
Tarif BudgetPro 400 (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346231, 12.2022
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.
I Versicherungsleistungen - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu-
zuordnen sind,
1. Erstattungshöchstbetrag - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B.
Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil- Fieberthermometer und Heizkissen),
fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen
(Pflegehilfsmittel),
400 Euro - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen.
erstattet.
5. Sehhilfen
2. Arzneimittel und Verbandmittel Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de-
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch
Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen den Optiker zu
zu
100 %
100 %.
Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz-
bis zu insgesamt 180 Euro .
neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und
Versandapotheke) bezogen werden. Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs-
höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht.
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch
Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen. 6. Refraktive Chirurgie
Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK,
3. Heilmittel Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu 100 %.
100 %. 7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie
Erstattungsfähig sind die Kosten für:
Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas- a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti-
tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini- ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge-
sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und büH),
Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie. b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen
und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren,
Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an- c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe,
erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure, die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann,
medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer
für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder
Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt verbrauchte Arznei- und Verbandmittel
werden.
zu 100 %.
4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen)
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein- Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu lungen.
100 %. 8. Zahnbehandlung und Zahnersatz
Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz
Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den zu
Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde- 100 %.
rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich
sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag- Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit
nostische oder therapeutische Zwecke. verbundenen Maßnahmen:
- Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip),
Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion,
und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen, - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen),
Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und - Aufbissbehelfe und Schienen,
Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa- - Inlays und Onlays,
chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen, - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti-
Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte. sche Leistungen sowie Implantate),
- funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna-
Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War- thologie),
tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel. - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz,
- vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis-
Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B. tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor-
Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig. gung,
- Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie).
Nicht als Hilfsmittel zählen: Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach
- allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden.
[Seite 93]
Seite 2 von 2 Tarife Budget Pro 800
Seite 93 von 104 Seiten
- anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal- eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer
tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten unverzüglich anzuzeigen.
Maßnahme durchgeführt werden, Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus-
scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif
Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche-
Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän-
Laborarbeiten und Materialkosten. zung dieses Tarifs angeboten werden.
e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur
Erstattungsfähig sind die Kosten für: mit Einwilligung des Versicherers erfolgen.
- eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
Kiefererkrankungen, g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
- professionelle Zahnreinigung und Kontrolle, AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
- Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges, als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
- lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung, als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be-
- Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand- troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und
lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er- gegebenenfalls angepasst werden.
folgt,
- Zahnsteinentfernung und Kontrolle III. Beiträge
zu 100 %. Monatliche Beitragsraten je Person:
10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung BudgetPro 400 (Gruppenversicherung)
Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand- Alter Euro
lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei- 0 - 15 Jahre 11,48 €
nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten 16 - 66 Jahre 16,84 €
Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von ab 67 Jahre 31,03 €
Beiträge ohne Versicherungsteuer.
10 Euro
Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge- gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und
Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen.
Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe-
trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht.
Abkürzungsverzeichnis
II. Sonstige Tarifbedingungen AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die
a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver-
und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis sicherung
zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten GebüH Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach GKV Deutsche gesetzliche Krankenversicherung
den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun- GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be- GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte
handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts- VVG Versicherungsvertragsgesetz
ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für
Heilpraktiker (GebüH).
Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden
und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz-
nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun-
gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr
maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das
Rechnungsdatum maßgeblich.
b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme-
dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me-
thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver-
sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine
schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste-
hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag
herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini-
scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an-
gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli-
chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis-
tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz-
lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und
einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä-
higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten
Erstattungshöchstbetrag erstattet.
d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup-
penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten
des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah-
men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri-
vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit
dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person
zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird
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Bayerische Beamtenkrankenkasse
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Aktiengesellschaft
Tarif BudgetPro 800 (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346232, 12.2022
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.
I Versicherungsleistungen - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu-
zuordnen sind,
1. Erstattungshöchstbetrag - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B.
Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil- Fieberthermometer und Heizkissen),
fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen
(Pflegehilfsmittel),
800 Euro - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen.
erstattet.
5. Sehhilfen
2. Arzneimittel und Verbandmittel Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de-
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch
Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen den Optiker zu
zu
100 %
100 %.
Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz-
bis zu insgesamt 200 Euro .
neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und
Versandapotheke) bezogen werden. Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs-
höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht.
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch
Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen. 6. Refraktive Chirurgie
Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK,
3. Heilmittel Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu 100 %.
100 %. 7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie
Erstattungsfähig sind die Kosten für:
Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas- a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti-
tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini- ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge-
sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und büH),
Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie. b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen
und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren,
Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an- c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe,
erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure, die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann,
medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer
für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder
Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt verbrauchte Arznei- und Verbandmittel
werden.
zu 100 %.
4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen)
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein- Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu lungen.
100 %. 8. Zahnbehandlung und Zahnersatz
Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz
Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den zu
Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde- 100 %.
rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich
sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag- Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit
nostische oder therapeutische Zwecke. verbundenen Maßnahmen:
- Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip),
Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion,
und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen, - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen),
Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und - Aufbissbehelfe und Schienen,
Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa- - Inlays und Onlays,
chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen, - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti-
Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte. sche Leistungen sowie Implantate),
- funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna-
Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War- thologie),
tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel. - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz,
- vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis-
Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B. tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor-
Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig. gung,
- Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie).
Nicht als Hilfsmittel zählen: Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach
- allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden.
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Seite 2 von 2 Tarife Budget Pro 800
Seite 95 von 104 Seiten
- anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal- eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer
tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten unverzüglich anzuzeigen.
Maßnahme durchgeführt werden, Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus-
scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif
Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche-
Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän-
Laborarbeiten und Materialkosten. zung dieses Tarifs angeboten werden.
e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur
Erstattungsfähig sind die Kosten für: mit Einwilligung des Versicherers erfolgen.
- eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
Kiefererkrankungen, g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
- professionelle Zahnreinigung und Kontrolle, AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
- Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges, als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
- lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung, als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be-
- Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand- troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und
lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er- gegebenenfalls angepasst werden.
folgt,
- Zahnsteinentfernung und Kontrolle III. Beiträge
zu 100 %. Monatliche Beitragsraten je Person:
10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung BudgetPro 800 (Gruppenversicherung)
Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand- Alter Euro
lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei- 0 - 15 Jahre 13,83 €
nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten 16 - 66 Jahre 27,37 €
Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von ab 67 Jahre 60,15 €
Beiträge ohne Versicherungsteuer.
10 Euro
Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge- gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und
Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen.
Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe-
trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht.
Abkürzungsverzeichnis
II. Sonstige Tarifbedingungen AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die
a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver-
und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis sicherung
zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten GebüH Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach GKV Deutsche gesetzliche Krankenversicherung
den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun- GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be- GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte
handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts- VVG Versicherungsvertragsgesetz
ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für
Heilpraktiker (GebüH).
Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden
und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz-
nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun-
gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr
maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das
Rechnungsdatum maßgeblich.
b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme-
dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me-
thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver-
sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine
schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste-
hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag
herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini-
scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an-
gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli-
chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis-
tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz-
lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und
einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä-
higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten
Erstattungshöchstbetrag erstattet.
d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup-
penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten
des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah-
men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri-
vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit
dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person
zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird
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Aktiengesellschaft
Tarif BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung)
Betriebliche Ergänzungsversicherung
Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346233, 12.2022
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.
I Versicherungsleistungen - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu-
zuordnen sind,
1. Erstattungshöchstbetrag - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B.
Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil- Fieberthermometer und Heizkissen),
fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen
(Pflegehilfsmittel),
1.200 Euro - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen.
erstattet.
5. Sehhilfen
2. Arzneimittel und Verbandmittel Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de-
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch
Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen den Optiker zu
zu
100 %
100 %.
Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz-
bis zu insgesamt 220 Euro .
neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und
Versandapotheke) bezogen werden. Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs-
höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht.
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch
Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen. 6. Refraktive Chirurgie
Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK,
3. Heilmittel Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu 100 %.
100 %. 7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie
Erstattungsfähig sind die Kosten für:
Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas- a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti-
tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini- ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge-
sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und büH),
Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie. b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen
und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren,
Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an- c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe,
erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure, die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann,
medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer
für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder
Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt verbrauchte Arznei- und Verbandmittel
werden.
zu 100 %.
4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen)
Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein- Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand-
schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu lungen.
100 %. 8. Zahnbehandlung und Zahnersatz
Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz
Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den zu
Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde- 100 %.
rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich
sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag- Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit
nostische oder therapeutische Zwecke. verbundenen Maßnahmen:
- Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip),
Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion,
und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen, - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen),
Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und - Aufbissbehelfe und Schienen,
Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa- - Inlays und Onlays,
chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen, - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti-
Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte. sche Leistungen sowie Implantate),
- funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna-
Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War- thologie),
tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel. - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz,
- vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis-
Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B. tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor-
Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig. gung,
- Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie).
Nicht als Hilfsmittel zählen: Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach
- allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden.
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Seite 2 von 2 Tarife Budget Pro 1200
Seite 97 von 104 Seiten
- anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal- eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer
tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten unverzüglich anzuzeigen.
Maßnahme durchgeführt werden, Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus-
scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif
Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche-
Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän-
Laborarbeiten und Materialkosten. zung dieses Tarifs angeboten werden.
e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur
Erstattungsfähig sind die Kosten für: mit Einwilligung des Versicherers erfolgen.
- eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
Kiefererkrankungen, g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
- professionelle Zahnreinigung und Kontrolle, AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
- Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges, als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
- lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung, als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be-
- Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand- troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und
lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er- gegebenenfalls angepasst werden.
folgt,
- Zahnsteinentfernung und Kontrolle III. Beiträge
zu 100 %. Monatliche Beitragsraten je Person:
10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung)
Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand- Alter Euro
lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei- 0 - 15 Jahre 15,19 €
nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten 16 - 66 Jahre 37,44 €
Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von ab 67 Jahre 86,02 €
Beiträge ohne Versicherungsteuer.
10 Euro
Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters-
gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge- gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat,
wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und
Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen.
Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe-
trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht.
Abkürzungsverzeichnis
II. Sonstige Tarifbedingungen AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die
a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver-
und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis sicherung
zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten GebüH Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach GKV Deutsche gesetzliche Krankenversicherung
den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun- GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be- GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte
handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts- VVG Versicherungsvertragsgesetz
ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für
Heilpraktiker (GebüH).
Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden
und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz-
nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun-
gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr
maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das
Rechnungsdatum maßgeblich.
b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme-
dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me-
thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver-
sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine
schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste-
hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag
herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini-
scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an-
gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli-
chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis-
tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz-
lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und
einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä-
higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten
Erstattungshöchstbetrag erstattet.
d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup-
penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten
des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah-
men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri-
vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit
dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person
zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird
[Seite 98]
Bayerische Beamtenkrankenkasse
Seite 98 von 104 Seiten
Aktiengesellschaft
7DULI%XGJHW9RUVRUJH *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ
%HWULHEOLFKH(UJlQ]XQJVYHUVLFKHUXQJ
Stand: 01.10.2025, SAP-Nr. 349902, 08.2025
Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung.
,9HUVLFKHUXQJVOHLVWXQJHQ b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs-
oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme-
(UVWDWWXQJVK|FKVWEHWUDJ dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me-
Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen werden LQVJH thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver-
VDPW je Kalenderjahr und versicherter Person maximal sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine
schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste-
(XUR hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag
erstattet. herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini-
scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
9RUVRUJHXQWHUVXFKXQJHQ c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun-
Ersetzt werden gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,
der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an-
der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante Vorsorgeuntersu- gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli-
chungen zur Früherkennung von Krankheiten durch Ärzte. Dies sind z.B. chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis-
Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, Osteoporose-Früherkennung, tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz-
Glaukomvorsorge, Vorsorgeuntersuchungen zur Erkennung von Herz- lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und
Kreislauferkrankungen, Schlaganfallvorsorge sowie Vorsorgeuntersu- einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä-
chungen in der Schwangerschaft. higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten
Erstattungshöchstbetrag erstattet.
6FKXW]LPSIXQJHQXQG0DODULDSURSK\OD[H d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup-
Ersetzt werden penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten
des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah-
der erstattungsfähigen Aufwendungen für Schutzimpfungen (ärztliche Be- men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri-
handlung und Arzneimittel) aus privatem Anlass inklusive Reiseschutz- vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit
impfungen und Malariaprophylaxe. dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person
Ersetzt werden Schutzimpfungen auch dann, wenn diese bei einer zuge- zwischen deutscher gesetzlicher und deutscher privater Kranken-
lassenen Impfstelle oder zugelassenen Leistungserbringern wie z. B. versicherung oder wird eine dieser beendet, hat der Hauptversi-
Apothekern durchgeführt werden. cherte dies dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen. Die Versi-
cherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Ausscheidens
6SRUWPHGL]LQLVFKH8QWHUVXFKXQJHQ aus dem versicherbaren Personenkreis.
Ersetzt werden e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden
Zusatzversicherung mit Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen
der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante sportmedizinische darf nur mit Einwilligung des Versicherers erfolgen.
Untersuchungen aus privatem Anlass. Hierzu gehören z. B. die Anam- f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
nese, die Erhebung des Ganzkörperstatus, Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2
Lungenfunktionsprüfung und Laktatbestimmung sowie die jeweils ab- AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr
schließenden Besprechungen. als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr
Die Untersuchungen müssen von einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be-
„Sportmedizin“ bzw. „Tauchmedizin“ durchgeführt werden. troffenen Beobachtungseinheit (Kinder/Erwachsene) überprüft und
gegebenenfalls angepasst werden.
3UlYHQWLRQXQG*HVXQGKHLWVI|UGHUXQJ
Ersetzt werden ,,,%HLWUlJH
Monatliche Beitragsraten je Person:
der erstattungsfähigen Aufwendungen für die Teilnahme an Präventions-
kursen zur Gesundheitsförderung, die dazu dienen Erkrankungsrisiken zu %XGJHW9RUVRUJH *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ
senken, Erkrankungen früh zu erkennen oder zu behandeln. $OWHU (XUR
0 - 15 Jahre 4,19 €
Präventionskurse sind z. B. Bewegungsprogramme (z. B. Wirbelsäu- 16 - 66 Jahre 7,00 €
lengymnastik, Aquafitness), Kurse zur Ernährung (z. B. Ernährungsbera- ab 67 Jahre 8,10 €
tung), zur Stressbewältigung (z. B. autogenes Training, Achtsamkeitstrai- Beiträge ohne Versicherungssteuer.
ning) und zur Suchtprävention (z. B. Raucherentwöhnung).
Als Präventionskurse erstattungsfähig sind zertifizierte Maßnahmen nach Der Berechnung der Beiträge wird die Lebensaltersgruppe zugrunde ge-
§ 20 Absatz 1 SGB V, die von der gesetzlichen Krankenversicherung an- legt, zu der die versicherte Person in dem Monat, für den der Beitrag zu
erkannt sind. Voraussetzung für die Erstattung ist eine Teilnahmebe- entrichten ist, gehört.
scheinigung des Kursanbieters.
Erstattungsfähig sind nur die Kursgebühren. Anfallende Sach- und Ver-
pflegungskosten sowie Kosten für eine Unterkunft sind nicht erstattungs-
fähig.
,,6RQVWLJH7DULIEHGLQJXQJHQ Abkürzungsverzeichnis
AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank-
a) Ärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen und Gebührenord- heitskostenversicherung nach Art der Schadenversiche-
nungen für Ärzte (GOÄ) bis zu den dort festgelegten Höchstsätzen rung
erstattungsfähig. Honorarvereinbarungen werden nicht anerkannt. GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
Die Kosten gelten zu dem Zeitpunkt der Behandlung als entstanden SGB V Sozialgesetzbuch Fünftes Buch
und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz-
neimitteln ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalender-
jahr maßgeblich.
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Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft Seite 99 von 104 Seiten
B.4 Beiträge
Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung
(Gruppenversicherung)
Monatliche Beitragsraten je Person
Gültig ab dem 1. September 2025
Bei Arbeitgebervollfinanzierung
Einheitsbeiträge (ohne Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten)
VorsorgePro/
BKV 1/ BKV 2/ Klinik
Alter BKV 3 BKV 4 ComfortPro BKV-AS AG Vorsorge
BKV 1 P BKV 2 P Pro
Pro P
0 – 15 Jahre 1,78 € 3,69 € 8,82 € 34,18 € 6,03 € 2,39 € 4,83 € 5,76 €
16 – 66 Jahre 8,45 € 15,32 € 42,89 € 205,60 € 21,63 € 10,90 € 9,20 € 23,51 €
ab 67 Jahren 12,57 € 24,56 € 108,53 € 374,20 € 45,67 € 16,76 € 11,44 € 86,50 €
BudgetPro 400/ BudgetPro 800/ BudgetPro 1200/ BudgetVorsorge/
Alter
BudgetPro 400 P BudgetPro 800 P BudgetPro 1200 P BudgetVorsorge P
0 – 15 Jahre 11,48 € 13,83 € 15,19 € 4,19 €
16 – 66 Jahre 16,84 € 27,37 € 37,44 € 7,00 €
ab 67 Jahren 31,03 € 60,15 € 86,02 € 8,10 €
Bei Arbeitgeberteilfinanzierung und Arbeitnehmerfinanzierung
Stufenbeiträge
Vorsorge
BKV 1/ BKV 2 S/ Comfort Pro S / Klinik
Alter BKV 3 S BKV 4 S BKV-AS
BKV 1 P BKV 2 P S Pro S Vorsorge Pro S
Pro P S
0 – 19 Jahre – 4,34 € 10,36 € 36,69 € 7,65 € 2,26 € 6,02 € 6,43 €
20 – 29 Jahre – 8,57 € 22,44 € 123,57 € 12,46 € 5,77 € 11,38 € 15,52 €
30 – 39 Jahre – 13,12 € 36,18 € 189,51 € 17,43 € 8,66 € 11,38 € 23,26 €
40 – 49 Jahre – 16,15 € 37,75 € 193,38 € 22,69 € 10,31 € 11,38 € 23,26 €
50 – 59 Jahre – 20,37 € 52,37 € 226,44 € 29,71 € 13,56 € 11,38 € 39,26 €
60 – 64 Jahre – 23,44 € 70,36 € 284,07 € 37,88 € 15,98 € 11,38 € 56,80 €
ab 65 Jahren – 25,79 € 108,37 € 374,18 € 46,60 € 16,01 € 13,78 € 86,44 €
33 3948; 09/25 ism
Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensaltersgruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, für den
der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
Beiträge ohne Versicherungsteuer.
FNR333948 Seite 1 von 1 Seite
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Bayerische Beamtenkrankenkasse
Aktiengesellschaft
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Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung
(Gruppenversicherung (mit Beitragsbefreiung))
Monatliche Beitragsraten je Person
Gültig ab dem 1. September 2025
Bei Arbeitgebervollfinanzierung
Einheitsbeiträge (mit Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten)
VorsorgePro/
BKV 1/ BKV 2/ Klinik
Alter BKV 3 BKV 4 ComfortPro BKV-AS AG Vorsorge
BKV 1 P BKV 2 P Pro
Pro P
0 – 15 Jahre 1,85 € 3,84 € 9,17 € 35,55 € 6,27 € 2,49 € 5,02 € 5,99 €
16 – 66 Jahre 8,79 € 15,93 € 44,61 € 213,82 € 22,50 € 11,34 € 9,57 € 24,45 €
ab 67 Jahren 13,07 € 25,54 € 112,87 € 389,17 € 47,50 € 17,43 € 11,90 € 89,96 €
BudgetPro 400/ BudgetPro 800/ BudgetPro 1200/ BudgetVorsorge/
Alter
BudgetPro 400 P BudgetPro 800 P BudgetPro 1200 P BudgetVorsorge P
0 – 15 Jahre 11,94 € 14,38 € 15,80 € 4,36 €
16 – 66 Jahre 17,51 € 28,46 € 38,94 € 7,28 €
ab 67 Jahren 32,27 € 62,56 € 89,46 € 8,42 €
Bei Arbeitgeberteilfinanzierung und Arbeitnehmerfinanzierung
Stufenbeiträge
Vorsorge
BKV 1/ BKV 2 S/ Comfort Pro S/ Klinik
Alter BKV 3 S BKV 4 S BKV-AS
BKV 1 P BKV 2 P S Pro S Vorsorge Pro S
Pro P S
0 – 19 Jahre – 4,34 € 10,36 € 36,69 € 7,65 € 2,26 € 6,02 € 6,43 €
20 – 29 Jahre – 8,57 € 22,44 € 123,57 € 12,46 € 5,77 € 11,38 € 15,52 €
30 – 39 Jahre – 13,12 € 36,18 € 189,51 € 17,43 € 8,66 € 11,38 € 23,26 €
40 – 49 Jahre – 16,15 € 37,75 € 193,38 € 22,69 € 10,31 € 11,38 € 23,26 €
50 – 59 Jahre – 20,37 € 52,37 € 226,44 € 29,71 € 13,56 € 11,38 € 39,26 €
60 – 64 Jahre – 23,44 € 70,36 € 284,07 € 37,88 € 15,98 € 11,38 € 56,80 €
ab 65 Jahren – 25,79 € 108,37 € 374,18 € 46,60 € 16,01 € 13,78 € 86,44 €
346587; 09/25 ism
Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensaltersgruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, für den der
Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat.
Beiträge ohne Versicherungsteuer.
FNR346587 Seite 1 von 1 Seite
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B.5 Merkblätter
Datenschutzinformationen nach Art. 12 ff. DSGVO (vormals „Merkblatt zur Datenverarbeitung“)
Stand: 15.04.2025 EU, SAP-Nr. 35 02 04; 04/25 ek
Mit diesen Hinweisen informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer – Zur Entwicklung und zum Training von KI-Systemen, vgl. Art. 3 Nr. 1
personenbezogenen Daten und die Ihnen nach den Datenschutz- der EU-KI-VO (KI-Verordnung). Unser berechtigtes Interesse liegt ins-
vorschriften zustehenden Rechte. besondere in der Entwicklung von solchen Systemen, sowie darin
neue Systeme und Funktionalitäten für Nutzer eines Dienstes zu
Verantwortlicher für die Datenverarbeitung entwickeln, ein Dialogsystem anzubieten (z.B. Chatbot), unsere
Bayerische Beamtenkrankenkasse Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern oder deren Sicherheit
Aktiengesellschaft zu erhöhen, sowie betrügerischen Inhalte und Verhaltensweisen zu
Maximilianstr. 53 erkennen.
80530 München – Darüber hinaus verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur
E-Mail-Adresse: service@vkb.de Erstellung von versicherungsspezifischen Statistiken, z.B. für die Ent-
wicklung neuer Tarife oder zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Vor-
Unseren Konzern-Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter der gaben.
oben genannten Adresse mit dem Zusatz – Datenschutzbeauftragter – – Zudem verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur Er-
oder per E-Mail unter: datenschutz@vkb.de stellung interner Analysen, Auswertungen und Statistiken, um darauf
Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung aufbauend u.a. unsere Produkte, Prozesse oder den Vertrieb zu ver-
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der bessen.
EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutz- – Soweit es möglich und angemessen ist, werden personenbezogene
gesetzes (BDSG), der datenschutzrechtlich relevanten Bestimmungen Daten auch zur Erreichung der oben genannten Zwecke pseudo-
des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) sowie aller weiteren maß- nymisiert oder anonymisiert.
geblichen Gesetze. Darüber hinaus hat sich unser Unternehmen auf Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten auch zur Erfüllung
die „Verhaltensregeln für den Umgang mit personenbezogenen gesetzlicher Verpflichtungen wie z.B. aufsichtsrechtlicher Vorgaben,
Daten durch die deutsche Versicherungswirtschaft“ („Code of handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten oder unserer
Conduct“) verpflichtet, die die oben genannten Gesetze für die Ver- Beratungspflicht. Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dienen in
sicherungswirtschaft präzisieren. Diese können Sie im Internet unter diesem Fall die jeweiligen gesetzlichen Regelungen in Verbindung mit
www.vkb.de/datenschutz-downloads abrufen. Art. 6 Absatz 1 c) DSGVO.
Stellen Sie einen Antrag auf Versicherungsschutz, benötigen wir die von Neben der klassischen Kundenbetreuung bieten wir Ihnen oftmals die
Ihnen hierbei gemachten Angaben für den Abschluss des Vertrages und freiwillige Möglichkeit an, weitere Serviceangeboten von uns zu nutzen
zur Einschätzung des von uns zu übernehmenden Risikos. Kommt der (u.a. Werbemailing, Kontaktaufnahme zur Information, Analysezwecke
Versicherungsvertrag zustande, verarbeiten wir diese Daten zur Durch- zur individuellen Angebotserstellung). Diesbezüglich verarbeiten wir
führung des Vertragsverhältnisses, z.B. zur Policierung oder Rech- Ihre personenbezogenen Daten zweckgebunden im Rahmen der er-
nungsstellung. Angaben zu einem Schaden oder zu geltend gemachten teilten Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO.
Leistungen benötigen wir etwa, um prüfen zu können, ob ein Ver- Sollten wir Ihre personenbezogenen Daten für einen oben nicht ge-
sicherungs- oder Leistungsfall eingetreten und wie hoch der Zahlungs- nannten Zweck verarbeiten wollen, werden wir Sie im Rahmen der
anspruch ist. gesetzlichen Bestimmungen darüber zuvor informieren.
Der Abschluss bzw. die Durchführung des Versicherungsvertrages
ist ohne die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten
möglich. Rückversicherer:
Die Daten aller mit uns bestehenden Verträge nutzen wir für eine Von uns übernommene Risiken versichern wir bei speziellen Ver-
Betrachtung der gesamten Kundenbeziehung, beispielsweise zur sicherungsunternehmen (Rückversicherer). Dafür kann es erforderlich
Beratung hinsichtlich einer Vertragsanpassung, -ergänzung oder für sein, Ihre Vertrags- und ggf. Schadendaten an einen Rückversicherer zu
umfassende Auskunftserteilungen. übermitteln, damit dieser sich ein eigenes Bild über das Risiko oder den
Rechtsgrundlage für diese Verarbeitungen personenbezogener Daten Versicherungsfall machen kann.
für vorvertragliche und vertragliche Zwecke ist Art. 6 Absatz 1 b) Vermittler:
DSGVO. Soweit dafür besondere Kategorien personenbezogener Daten Soweit Sie hinsichtlich Ihrer Versicherungsverträge von einem Ver-
(z.B. Ihre Gesundheitsdaten bei Abschluss eines Versicherungsver- mittler betreut werden, verarbeitet Ihr Vermittler die zum Abschluss
trages) erforderlich sind, holen wir Ihre Einwilligung nach Art. 9 Absatz und zur Durchführung des Vertrages benötigten Antrags-, Vertrags-
2 a) in Verbindung mit Art. 7 DSGVO ein. Erstellen wir Statistiken mit und Schadendaten. Auch übermittelt unser Unternehmen diese Daten
diesen Datenkategorien, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 9 Absatz an die Sie betreuenden Vermittler, soweit diese die Informationen zu
2 j) DSGVO in Verbindung mit Artikel 89 DSGVO und in Verbindung mit Ihrer Betreuung und Beratung in Ihren Versicherungs- und Finanz-
§ 27 BDSG. dienstleistungsangelegenheiten benötigen und es rechtlich zulässig ist.
Ihre Daten verarbeiten wir auch, um berechtigte Interessen von uns Datenverarbeitung in der Unternehmensgruppe:
oder von Dritten zu wahren (Art. 6 Absatz 1 f) DSGVO). Einzelne Unternehmen in unserer Unternehmensgruppe „Konzern Ver-
Unsere berechtigten Interessen bestehen u.a. in der Wahrung unter- sicherungskammer“ übernehmen zentral für die in der Gruppe ver-
nehmerischer und wirtschaftlicher Belange oder in der Verbesserung bundenen Unternehmen verschiedene Aufgaben der Datenver-
der Kundenbeziehungen bis hin zur Durchsetzung rechtlicher An- arbeitung. So können Ihre Daten etwa zur zentralen Verwaltung von
sprüche. Anschriftendaten oder von Erklärungen, die mehrere Unternehmen
unserer Gruppe betreffen (z.B. Einwilligungen oder Widerrufe) für den
Dies kann insbesondere erforderlich sein: telefonischen Kundenservice, zur Vertrags- und Schadenbearbeitung,
– zur Gewährleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs, für In- und Exkasso oder zur gemeinsamen Postbearbeitung durch ein
– zur Bedarfsanalyse und direkten Kundenansprache, Unternehmen oder mehrere Unternehmen unserer Gruppe gemeinsam
– zur Werbung für unsere eigenen Versicherungsprodukte und für verarbeitet werden. Soweit wir auf Basis der Würdigung der Umstände
andere Produkte der Unternehmen des Konzerns Versicherungs- annehmen dürfen, dass Sie Post, E-Mails oder Zahlungen nicht an das für
kammer Bayern und deren Kooperationspartner sowie für Markt- und Ihr Anliegen zuständige Konzernunternehmen adressiert haben,
Meinungsumfragen, bemühen wir uns in bestimmten Fällen fehladressierte Post und E-Mail-
– zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten, insbesondere Eingänge sowie Zahlungen innerhalb des Konzerns an das zuständige
nutzen wir Datenanalysen zur Erkennung von Hinweisen, die auf Ver- Unternehmen weiterzuleiten.
sicherungsmissbrauch hindeuten können.
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Des Weiteren kann es Fälle geben, in denen wir zur Erfüllung gesetz- Widerspruchsrecht
licher Verpflichtungen (z.B. aus dem Geldwäschegesetz) oder auf Basis Sie haben das Recht, einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen
berechtigter Interessen Daten an andere Gesellschaften der Gruppe Daten zu Zwecken der Direktwerbung zu widersprechen.
weitergeben. Verarbeiten wir Ihre Daten zur Wahrung berechtigter Interessen,
Die Übersicht, welche Unternehmen an einer zentralen oder gemein- können Sie dieser Verarbeitung widersprechen, wenn sich aus Ihrer
samen Datenverarbeitung teilnehmen, erhalten Sie in der Dienstleister- besonderen Situation Gründe ergeben, die gegen die Datenver-
liste vor Vertragsschluss. Die jeweils aktuellste Version der Dienst- arbeitung sprechen.
leisterliste finden Sie auf der Webseite Ihres Versicherers. Beschwerde bei einer DatenschutzAufsichtsbehörde: Sie sind be-
Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen zur Datenverarbeitung in der rechtigt, unter den Voraussetzungen von Art. 77 DSGVO Beschwerde
Unternehmensgruppe und zur Geltendmachung Ihrer Betroffenen- bei der Aufsichtsbehörde einzulegen, insbesondere in dem Mitglied-
rechte nach der DSGVO an das Unternehmen, mit dem Sie einen Ver- staat ihres Aufenthaltsorts oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes,
sicherungsvertrag abgeschlossen haben. wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden
personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Das Be-
Externe Dienstleister: schwerderecht besteht unbeschadet eines anderweitigen verwaltungs-
Wir bedienen uns zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen rechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs.
Pflichten zum Teil externer Dienstleister.
Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist:
Eine Auflistung der von uns eingesetzten Auftragnehmer und Dienst-
leister sowie Kategorien von Dienstleistern, zu denen nicht nur vorüber- Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht
gehende Geschäftsbeziehungen bestehen, können Sie der jeweils Promenade 18
aktuellen Version der Dienstleisterliste auf unserer Internetseite unter 91522 Ansbach
www.vkb.de/datenschutz-downloads entnehmen oder beim Verant- Telefon: +49 (0) 9 81 18 00 93-0
wortlichen für die Datenverarbeitung anfordern. Telefax: +49 (0) 9 81 18 00 93-8 00
E-Mail: poststelle@lda.bayern.de
Weitere Empfänger:
Darüber hinaus können wir Ihre personenbezogenen Daten an weitere Wir empfehlen Ihnen allerdings, sich mit Ihrem Anliegen zunächst
Empfänger übermitteln, wie etwa an Behörden zur Erfüllung ge- immer an unseren Datenschutzbeauftragten zu wenden.
setzlicher Mitteilungspflichten (z.B. Sozialversicherungsträger, Finanz-
behörden oder Strafverfolgungsbehörden) Ihre Anträge über die Ausübung Ihrer Rechte sollten nach Möglichkeit in
Textform an die unter „Verantwortlicher für die Datenverarbeitung“ ge-
Dauer der Datenspeicherung nannte Anschrift mit dem Zusatz – Datenschutzbeauftragter – gerichtet
Wir löschen Ihre personenbezogenen Daten sobald sie für die oben ge- werden.
nannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dabei kann es vor-
kommen, dass personenbezogene Daten für die Zeit aufbewahrt Datenaustausch mit Ihrem früheren Versicherer bzw. Ihrem
werden, in der Ansprüche gegen unser Unternehmen geltend gemacht Nachversicherer
werden können (insb. gesetzliche Verjährungsfrist von drei oder bis zu Um Ihre Angaben bei Abschluss des Versicherungsvertrages bzw. Ihre
dreißig Jahren). Zudem speichern wir Ihre personenbezogenen Daten, Angaben bei Eintritt des Versicherungsfalls überprüfen und bei Bedarf
soweit wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. Entsprechende Nachweis- ergänzen zu können, kann im dafür erforderlichen Umfang und bei Vor-
und Aufbewahrungspflichten ergeben sich unter anderem aus dem liegen einer Rechtsgrundlage ein Austausch von personenbezogenen
Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung und dem Geldwäschegesetz. Daten mit dem von Ihnen im Antrag benannten früheren Versicherer
Die Speicherfristen betragen danach bis zu zehn Jahren. oder mit Nachversicherern erfolgen.
Betroffenenrechte Bonitätsprüfung
Ihnen stehen unter den gesetzlichen Voraussetzungen die nachfolgen- Wir übermitteln Ihre Daten (Name, Adresse und ggf. Geburtsdatum)
den Rechte als betroffene Person zu, die Sie uns gegenüber geltend zum Zweck der Bonitätsprüfung sowie zur Verifizierung Ihrer Adresse
machen können: (Prüfung auf Zustellbarkeit) und um Informationen zur Beurteilung des
Zahlungsausfallrisikos auf Basis mathematisch-statistischer Verfahren
Auskunft: Sie sind jederzeit berechtigt, im Rahmen von Art. 15 DSGVO unter Verwendung von Anschriftendaten zu erhalten an hierauf
von uns eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob wir Sie betreffende spezialisierte Unternehmen, z.B. die infoscore Consumer Data GmbH,
personenbezogene Daten verarbeiten; ist dies der Fall, sind Sie im Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Rechtsgrundlagen dieser Über-
Rahmen von Art. 15 DSGVO ferner berechtigt, Auskunft über diese mittlungen sind Artikel 6 Absatz 1 a) DSGVO, Artikel 6 Absatz 1 b) und
personenbezogenen Daten sowie bestimmte weitere Informationen Artikel 6 Absatz 1 f) der DSGVO. Übermittlungen auf der Grundlage
(u.a. Verarbeitungszwecke, Kategorien personenbezogener Daten, dieser Bestimmungen dürfen nur erfolgen, soweit dies zur Wahr-
Kategorien von Empfängern, geplante Speicherdauer, die Herkunft der nehmung berechtigter Interessen unseres Unternehmens oder Dritter
Daten, den Einsatz einer automatisierten Entscheidungsfindung und im erforderlich ist und nicht die Interessen der Grundrechte und Grund-
Fall des Drittlandtransfer die geeigneten Garantien) und eine Kopie freiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener
Ihrer Daten zu erhalten. Daten erfordern, überwiegen.
Berichtigung: Sie sind berechtigt, nach Art. 16 DSGVO von uns zu ver- Detaillierte Informationen zur ICD im Sinne des Artikels 14 DSGVO,
langen, dass wir die über Sie gespeicherten personenbezogenen Daten d.h. Informationen zum Geschäftszweck, zu Zwecken der Daten-
berichtigen, wenn diese unzutreffend oder fehlerhaft sind. speicherung, zu den Datenempfängern, zum Selbstauskunftsrecht, zum
Löschung: Sie sind berechtigt, unter den Voraussetzungen von Art. 17 Anspruch auf Löschung oder Berichtigung etc. entnehmen Sie bitte dem
DSGVO von uns zu verlangen, dass wir Sie betreffende personen- Merkblatt „Information gem. Art. 14 DSGVO über die infoscore
bezogene Daten unverzüglich löschen. Das Recht auf Löschung besteht Consumer Data GmbH („ICD“), das Sie unserer Homepage unter
u.a. nicht, wenn die Verarbeitung der personenbezogenen Daten www.vkb.de/datenschutz-downloads entnehmen oder beim Verant-
erforderlich ist für (i) die Ausübung des Rechts auf freie Meinungs- wortlichen für die Datenverarbeitung anfordern können.
äußerung und Information, (ii) zur Erfüllung einer rechtlichen Ver-
pflichtung, der wir unterliegen (z.B. gesetzliche Aufbewahrungs- Datenübermittlung in ein Drittland
pflichten) oder (iii) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung Eine Datenübermittlung in Drittstaaten (Staaten außerhalb des Euro-
von Rechtsansprüchen. päischen Wirtschaftsraums – EWR) findet nur statt, soweit die Voraus-
Einschränkung der Verarbeitung: Sie sind berechtigt, unter den Vor- setzungen der Art. 44 ff. DSGVO vorliegen.
aussetzungen von Art. 18 DSGVO von uns zu verlangen, dass wir die Ver- Dies bedeutet zum Beispiel, dass dem Drittstaat durch die EU-Kommis-
arbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einschränken. sion ein angemessenes Datenschutzniveau bestätigt wurde oder an-
Datenübertragbarkeit: Sie sind berechtigt, unter den Voraussetzun- gemessene Datenschutzgarantien (z.B. EU-Standardvertragsklauseln)
gen von Art. 20 DSGVO von uns zu verlangen, dass wir Ihnen die Sie in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Europäischen
betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt Gerichtshofes vorhanden sind.
haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren In Ausnahmen für bestimmte Fälle können Datenverarbeitungen z.B.
Format übergeben oder an einen Dritten zu übermitteln. auch mit Ihrer Einwilligung, aus wichtigen Gründen des öffentlichen
Widerruf: Sie haben das Recht, Ihre erteilte Einwilligung in die Ver- Interesses oder zum Schutz lebenswichtiger Interessen erfolgen.
arbeitung personenbezogener Daten jederzeit mit Wirkung für die Zu-
kunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Automatisierte Einzelfallentscheidungen
Auf Basis Ihrer Angaben zum Risiko, zu denen wir Sie bei Antragstellung
befragen, entscheiden wir vollautomatisiert etwa über das Zustande-
kommen oder die Kündigung des Vertrages, mögliche Risikoausschlüsse
oder über die Höhe der von Ihnen zu zahlende Versicherungsprämie.
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Unsere automatisierten Entscheidungen sind auf statistische Daten-
modelle und Expertenwissen gestützt, die kontinuierlich weiterent-
wickelt werden und die Basis unserer Risikoprüfung bilden. Sie beruhen
auf von uns vorher festgelegten Regeln zur Prüfung und Gewichtung
der Informationen. Diese Regeln werden auch von unseren Service-Mit-
arbeitern im Fall des Versicherungsabschlusses per Telefon oder bei
Vertragsänderungen angewendet.
Aufgrund Ihrer Angaben zum Versicherungsfall, der zu Ihrem Vertrag
gespeicherten Daten sowie ggf. von Dritten hierzu erhaltenen
Informationen sowie aufgrund der mit Ihnen getroffenen vertraglichen
Vereinbarungen, wie dem Versicherungsvertrag und den allgemeinen
Versicherungsbedingungen entscheiden wir vollautomatisiert über
unsere Leistungspflicht. Die vollautomatisierten Entscheidungen be-
ruhen auf vom Unternehmen vorher festgelegten Regeln zur Ge-
wichtung der Informationen.
Sie haben das Recht, diese automatisierten Entscheidungen von einer
Person überprüfen zu lassen, Ihren eigenen Standpunkt darzulegen und
die Entscheidung anzufechten.
Änderung der Datenschutzhinweise
Wir behalten uns das Recht vor, diese Datenschutzinformationen jeder-
zeit zu ändern. Etwaige Änderungen werden durch Veröffentlichung
der geänderten Datenschutzinformationen auf unserer Webseite be-
kannt gemacht. Soweit nicht ein anderes bestimmt ist, werden solche
Änderungen sofort wirksam. Bitte prüfen Sie daher regelmäßig unsere
Webseite (www.vkb.de/datenschutz), damit Ihnen die jeweils aktuelle
Version der Datenschutzinformation vorliegt.
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Aktiengesellschaft
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Betriebliche Ergänzungs- / Krankenversicherung mit Anmeldepflicht
Allgemeine Hinweise zum Datenschutz für Arbeitgeber
Die Sicherheit personenbezogener Daten ist ein wichtiges Gut. Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, den
Schutz der Daten Ihrer Mitarbeiter sicherzustellen. Gerne unterstützen wir Sie dabei und geben Ihnen
Hinweise, was bei der Anmeldung von Mitarbeitern zur betrieblichen Krankenversicherung von Ihnen zu
beachten ist.
1. Was Sie beachten müssen:
Als Arbeitgeber melden Sie alle anmeldepflichtigen Mitarbeiter zur Teilnahme an der betrieblichen Kranken -
versicherung an.
Bitte informieren Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig, mindestens 2 Wochen vor der Anmeldung, über die Weiter -
gabe der personenbezogenen Daten an die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG. Die personenbezogenen
Daten umfassen Vorname, Name, Anrede, Geburtsdatum, Krankenversichertenstatus, Anschrift und Beginn
der Betriebszugehörigkeit.
Unser Service für Sie: Auf Wunsch erhalten Sie von uns eine Musterinformation, die Sie Ihren Mitarbeitern
und künftig neueingestellten Personen zur Verfügung stellen können. Das Muster können Sie individuell an
Ihren Betrieb anpassen.
Wird die Datenübermittlung auf das berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt, haben Ihre
Mitarbeiter das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, der Daten weiter gabe zu
widersprechen. Bei berechtigten Widersprüchen Ihrer Mitarbeiter dürfen Sie diese nicht zur betrieblichen
Krankenversicherung anmelden. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie nähere Informationen benötigen.
Wenn Anmeldungen im Einzelfall nicht möglich sind, lässt dies grundsätzlich den Vertrag über die betriebliche
Krankenversicherung unberührt. Dennoch sind zwei Folgen zu beachten: Die betroffenen Mitarbeiter können an
der betrieblichen Krankenversicherung zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr teilnehmen – eine Anmeldung
ist auch für die Zukunft ausgeschlossen. Zudem kann es je nach Betriebsgröße sein, dass der Vertrag nicht
mehr mit den vergünstigten Konditionen geführt werden kann oder eine betriebliche Kranken versicherung
überhaupt nicht möglich ist.
2. Wie es nach der Anmeldung weitergeht:
Nach der Anmeldung erhält jeder Mitarbeiter ein Begrüßungsschreiben von uns. Zudem stellen wir die
Versicherungsunterlagen, die Informationen zur Beantragung von Leistungen und das Merkblatt zur
Datenverarbeitung zur Verfügung. Für die Durchführung der betrieblichen Krankenversicherung benötigen
wir eine datenschutzrechtliche Einwilligungs- und Schweigepflichtentbindungserklärung. Diese holen
wir direkt von den einzelnen Personen ein. Anträge auf Versicherungsleistungen können wir nur dann
bearbeiten, wenn uns die Erklärung jeweils vorliegt.
3. Rechtsgrundlagen für die Datenübermittlung:
Eine Datenübermittlung darf nur stattfinden, wenn hierfür eine Rechtsgrundlage besteht. Gehen Sie wie oben
beschrieben vor, ist unserer Auffassung nach die Anmeldung aufgrund berechtigter Interessen datenschutz-
konform möglich. Die Datenübermittlung kann auf die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt
werden.
Je nach arbeitsrechtlicher Umsetzung können auch folgende Rechtsgrundlagen in Frage kommen:
ß Bei Vorliegen einer Betriebsvereinbarung: § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG
ß Bei Anspruch auf die bKV gemäß Arbeitsvertrag: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
ß Bei Einwilligung im Einzelfall: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
Nähere Informationen zu den möglichen Rechtsgrundlagen für die Anmeldung Ihrer Beschäftigten bei der
betrieblichen Krankenversicherung erhalten Sie gerne auf Anfrage.
33 99 28; 02/25 ek
Als Arbeitgeber sind Sie für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen bei der Übermittlung von Mitarbeiterdaten ver-
antwortlich. Die in diesem Merkblatt enthaltenen Hinweise stellen keine rechtsverbindlichen Informationen dar. Eine
Haftung der Bayerischen Beamtenkrankenkasse AG ist ausgeschlossen
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