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Betriebliche Krankenversicherung: Gesundheitsleistung statt Gehaltserhöhung

Mit der betrieblichen Krankenversicherung schließt der Arbeitgeber für seine Beschäftigten private Zusatzleistungen ab, etwa ein jährliches Gesundheitsbudget, Zahnersatz oder Leistungen im Krankenhaus. Zahlt der Betrieb den Beitrag direkt an den Versicherer, gilt er als Sachbezug und bleibt bis 50 € im Monat steuer- und beitragsfrei. Für Personalverantwortliche ist die bKV ein Mittel der Mitarbeiterbindung, das beim Mitarbeiter fast vollständig ankommt.

Betriebliche Krankenversicherung (bKV)

Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt

Ist die betriebliche Krankenversicherung steuerfrei?

Ja, bis 50 € im Monat je Beschäftigten, wenn der Arbeitgeber Versicherungsnehmer ist und den Beitrag direkt an den Versicherer zahlt. Dann ist die bKV Sachlohn und fällt unter die Sachbezugsfreigrenze nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG, so hat es das Bundesfinanzministerium im April 2021 bestätigt. Die 50 € gelten für alle Sachbezüge des Monats zusammen, etwa auch Tankgutscheine. Wird die Grenze nur um einen Cent überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig.

Die 50-Euro-Grenze richtig nutzen

Steuerfrei ist die bKV nur als Sachlohn. Das setzt voraus, dass der Arbeitgeber den Vertrag abschließt und den Beitrag selbst an den Versicherer zahlt, und dass der Mitarbeiter nur Versicherungsschutz bekommt, kein Geld. Zahlt der Betrieb stattdessen einen Zuschuss auf einen Vertrag, den der Mitarbeiter selbst abgeschlossen hat, ist das Barlohn und voll steuerpflichtig.

Die Freigrenze von 50 € gilt für alle Sachbezüge eines Monats gemeinsam. Wer schon Gutscheine oder Guthabenkarten ausgibt, muss den Beitrag der bKV dazurechnen. Wird der Beitrag jährlich gezahlt, fließt er nach Auffassung der Finanzverwaltung im Zahlungsmonat zu und sprengt dann die Grenze. Monatliche Zahlweise ist deshalb die Regel, wenn die Freigrenze genutzt werden soll.

Liegt der Beitrag über 50 € oder ist die Grenze durch andere Sachbezüge ausgeschöpft, bleibt die bKV möglich, sie wird dann wie Arbeitslohn versteuert und verbeitragt. Ihr Steuerberater sollte die Abrechnung vor dem Start einmal prüfen.

Budgettarif oder Bausteine

Am Markt haben sich Budgettarife durchgesetzt: Jeder Mitarbeiter bekommt ein Jahresbudget, das er für Leistungen aus einem Katalog frei einsetzen kann, etwa Brille, Zahnreinigung, Heilpraktiker, Vorsorgeuntersuchungen oder Arzneimittel. Das ist leicht zu erklären und wird genutzt, weil jeder etwas davon hat.

Daneben gibt es klassische Bausteine: Zahnersatz, Einbettzimmer und Chefarzt im Krankenhaus, Auslandsreisekrankenschutz. Sie sichern seltener große Kosten ab und wirken weniger im Alltag. Viele Arbeitgeber kombinieren ein Budget mit einem Baustein.

Was Personalverantwortliche vorher klären sollten

Die bKV muss arbeitsrechtlich sauber eingeführt werden. Für alle oder für klar abgegrenzte Gruppen, damit der Gleichbehandlungsgrundsatz gewahrt bleibt. Gibt es einen Betriebsrat, hat er bei der Ausgestaltung mitzureden. Die Zusage sollte schriftlich festhalten, ob die Leistung freiwillig ist und was beim Ausscheiden passiert.

Gute Gruppenverträge erlauben es ausscheidenden Mitarbeitern, den Schutz als Einzelvertrag ohne neue Gesundheitsprüfung weiterzuführen, dann auf eigene Kosten. Außerdem können Angehörige oft zu Gruppenkonditionen selbst Verträge abschließen. Beides ist ein echtes Argument im Gespräch mit Bewerbern.

Was versichert ist

  • Jährliches Gesundheitsbudget für frei wählbare Leistungen
  • Brillen, Kontaktlinsen und teils Augenlasern
  • Professionelle Zahnreinigung und Zahnersatz, je nach Tarif
  • Vorsorgeuntersuchungen über den Katalog der gesetzlichen Kasse hinaus
  • Heilpraktiker und Naturheilverfahren
  • Arznei- und Hilfsmittel mit Zuzahlungen
  • Einbettzimmer und Chefarztbehandlung im Krankenhaus als Baustein
  • Auslandsreisekrankenschutz
  • Hilfe bei der Facharztterminsuche, je nach Anbieter

Was nicht versichert ist

  • Ersatz der gesetzlichen Krankenversicherung, die bKV ergänzt nur
  • Leistungen über das vereinbarte Budget hinaus
  • Kosmetische Behandlungen ohne medizinischen Grund
  • Barauszahlung an den Mitarbeiter statt Versicherungsschutz
  • Behandlungen außerhalb des Leistungskatalogs des Tarifs

Wer sie braucht

  • Arbeitgeber, die Fachkräfte gewinnen und halten wollen
  • Betriebe, die die 50-Euro-Sachbezugsgrenze noch nicht ausschöpfen
  • Unternehmen mit hohem Krankenstand, die Vorsorge fördern wollen
  • Mittelständler, die eine greifbare Alternative zur Gehaltserhöhung suchen

Wer darauf verzichten kann

  • Betriebe, deren Sachbezugsgrenze bereits durch Gutscheine voll genutzt ist, wenn sie keine Versteuerung wollen

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Alle sechs Fälle ansehen
  1. Hund zerkaut die neue Gleitsichtbrille, rund 400 bis 1.200 €. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Budgettarife fragen nicht, wie die Brille kaputtging. Der kleine Tarif zahlt bis zu seinem Budget, der starke meist die ganze Rechnung.
  2. Implantat nach Sturz vom Fahrrad, rund 2.500 bis 4.000 € je Implantat. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Die Kasse gibt nur einen Festzuschuss. Ein reines Budget reicht für ein Implantat selten, ein Zahnbaustein schließt die Lücke weitgehend.
  3. Chefarzt und Einzelzimmer nach Unfall, einige tausend € Mehrkosten. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt. Stationäre Wahlleistungen gibt es nur mit dem Krankenhausbaustein. Budgettarife allein zahlen hier nichts.
  4. Heilpraktiker gegen den Rücken, rund 50 bis 100 € je Sitzung. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Viele Budgettarife nehmen den Heilpraktiker auf, rechnen aber nur bis zu den Sätzen der Gebührenordnung ab.
  5. Zahnreinigung zweimal im Jahr, rund 80 bis 150 € je Termin. Billigtarif: zahlt, Starker Tarif: zahlt. Die professionelle Zahnreinigung ist der meistgenutzte Posten in der bKV und in fast jedem Tarif enthalten.
  6. Lidstraffung aus reiner Eitelkeit, rund 1.500 bis 3.500 €. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt nicht. Eingriffe ohne medizinischen Grund zahlt keine Krankenversicherung, auch kein großzügiger Firmentarif.

Was sie kostet

Der Beitrag hängt vor allem von der Höhe des Budgets oder den gewählten Bausteinen ab. Bei Budgettarifen ist er meist für alle Mitarbeiter gleich, unabhängig von Alter und Gesundheit. Unabhängige veröffentlichte Preisvergleiche für bKV-Tarife gibt es nicht, deshalb nennen wir keine Beträge; wer steuerfrei bleiben will, plant mit höchstens 50 € im Monat je Kopf, abzüglich anderer Sachbezüge.

Wovon der Beitrag abhängt

  • Höhe des Jahresbudgets
  • Gewählte Bausteine wie Zahnersatz oder Krankenhaus
  • Zahl der versicherten Mitarbeiter
  • Altersstruktur bei Bausteintarifen
  • Einschluss von Angehörigen

Der Beitrag steht erst im Angebot fest, auf Grundlage von Mitarbeiterzahl und gewähltem Tarif.

Die Tariflinien am Markt

01

Einstiegsbudget

Kleines Jahresbudget für Vorsorge, Brille und Zahnreinigung. Deutlich unter der 50-Euro-Grenze, lässt Raum für andere Sachbezüge.

02

Mittleres Budget mit Baustein

Höheres Budget, dazu Zahnersatz oder Krankenhausleistungen. Der häufigste Schnitt im Mittelstand.

03

Premiumpaket

Hohes Budget, Krankenhaus mit Einbettzimmer und Chefarzt, Terminservice. Liegt oft über der Freigrenze und wird dann versteuert.

Woran Sie einen guten Tarif erkennen

KriteriumMindeststandardStarker TarifWarum das zählt
Gesundheitsprüfung vereinfachte Fragen keine Gesundheitsfragen Sonst fallen gerade die Mitarbeiter heraus, die die Leistung am meisten brauchen.
Wartezeiten drei Monate keine Die Leistung soll sofort spürbar sein.
Laufende Behandlungen ausgeschlossen mitversichert Die begonnene Zahnbehandlung ist oft der erste Anlass, die bKV zu nutzen.
Budgetkatalog wenige Leistungsbereiche breiter Katalog von Brille bis Heilpraktiker Je mehr Mitarbeiter etwas finden, desto höher die Wertschätzung.
Fortführung beim Ausscheiden keine Einzelvertrag ohne neue Gesundheitsprüfung Ein faires Angebot beim Abschied bleibt in Erinnerung.
Angehörige nicht möglich zu Gruppenkonditionen auf eigene Kosten Stärkt die Bindung der ganzen Familie an den Betrieb.
Mindestgröße ab zehn Mitarbeitern schon ab einem Mitarbeiter Auch Kleinbetriebe sollen mitmachen können.
Verwaltung Papierformulare Onlineportal und App für Anmeldung und Rechnungen Personalabteilung und Mitarbeiter sparen Zeit.

Anbieter im Überblick

Die bKV zeichnen private Krankenversicherer. Die Tarife unterscheiden sich stärker im Leistungskatalog als im Preis. Die Liste ist ein Marktüberblick.

VersichererEinordnung
AllianzKrankenversicherer des Allianz-Konzerns
AXAKrankenversicherer der AXA-Gruppe in Deutschland
BarmeniaKrankenversicherer aus Wuppertal, Makler und Vertreter
DKVKrankenversicherer der ERGO-Gruppe
GothaerKrankenversicherer der Gothaer, Vertreter und Makler
HanseMerkurHamburger Versicherungsgruppe mit Schwerpunkt Krankenversicherung
SIGNAL IDUNAVersicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Dortmund
SDKVersicherungsverein auf Gegenseitigkeit aus Fellbach
Union KrankenversicherungTeil des Konzerns Versicherungskammer, Vertrieb auch über Sparkassen
R+VKrankenversicherer der Volks- und Raiffeisenbanken
HallescheTeil der ALH-Gruppe, Maklervertrieb

Aus dem BaFin-Register

42

42 Versicherer unter deutscher Bundesaufsicht haben die Erlaubnis für diese Sparte. (Krankenversicherer)

Alle 42 Namen aus dem Register anzeigen
  • Allianz Private Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft
  • ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG
  • ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung von 1927 Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit
  • ARAG Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft
  • Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (AKA)
  • AXA Krankenversicherung Aktiengesellschaft
  • Barmenia Krankenversicherung AG
  • Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft
  • Concordia Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft
  • Continentale Krankenversicherung a.G.
  • Debeka Krankenversicherungsverein auf Gegenseitigkeit Sitz Koblenz am Rhein
  • DEVK Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft
  • DKV Deutsche Krankenversicherung Aktiengesellschaft
  • ENVIVAS Krankenversicherung Aktiengesellschaft
  • ERGO Krankenversicherung AG
  • Generali Deutschland Krankenversicherung AG
  • Gothaer Krankenversicherung Aktiengesellschaft
  • Hallesche Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit
  • HanseMerkur Krankenversicherung AG
  • HanseMerkur Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit
  • HanseMerkur Speziale Krankenversicherung AG
  • HUK-COBURG-Krankenversicherung AG
  • INTER Krankenversicherung AG
  • Landeskrankenhilfe V.V.a.G.
  • LIGA Krankenversicherung katholischer Priester Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Regensburg
  • Lohnfortzahlungskasse Leer VVaG
  • LVM Krankenversicherungs-AG
  • Mecklenburgische Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft
  • MÜNCHENER VEREIN Krankenversicherung a.G.
  • NÜRNBERGER Krankenversicherung Aktiengesellschaft
  • ottonova Krankenversicherung AG
  • praenatura Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG)
  • Provinzial Krankenversicherung Hannover AG
  • R+V Krankenversicherung Aktiengesellschaft
  • SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.
  • SONO Krankenversicherung a.G.
  • Süddeutsche Krankenversicherung a.G.
  • UNION KRANKENVERSICHERUNG AKTIENGESELLSCHAFT
  • uniVersa Krankenversicherung a.G.
  • Versicherer im Raum der Kirchen Krankenversicherung AG
  • vigo Krankenversicherung VVaG
  • Württembergische Krankenversicherung Aktiengesellschaft

Quelle: BaFin-Unternehmensdatenbank, abgerufen am 18. September 2026. Nicht enthalten sind Versicherer aus anderen EU-Staaten, die über eine Niederlassung oder ohne Sitz in Deutschland anbieten.

Rechtsgrundlagen und Quellen

Produkte und Bausteine am Markt

Budgettarif

Jahresbudget je Mitarbeiter, frei einsetzbar für Leistungen aus einem Katalog. Heute die verbreitetste Form.

Zahnbaustein

Zuschüsse zu Zahnersatz, Inlays und Implantaten, oft kombiniert mit Zahnreinigung.

Stationärer Baustein

Einbettzimmer und Chefarzt im Krankenhaus, sichert seltene, teure Fälle ab.

Vorsorge- und Sehhilfebaustein

Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Brillen, günstig und gut sichtbar.

Arbeitnehmerfinanzierte Gruppenversicherung

Der Betrieb stellt nur den Gruppenvertrag, der Mitarbeiter zahlt selbst und profitiert von Konditionen ohne Gesundheitsprüfung. Nicht steuerbegünstigt.

Mythos oder Wahrheit

Was stimmt, was nicht?

Fünf Sätze, die man über diese Versicherung hört. Tippen Sie zuerst, dann lösen wir auf.

Mit der bKV wird man beim Hausarzt zum Privatpatienten.

Das stimmt nicht.

Nein. Die Krankenkasse bleibt zuständig, die Karte bleibt dieselbe. Die bKV ersetzt nur bestimmte Rechnungen, die die Kasse nicht oder nur teilweise zahlt.

Eine Brille aus der bKV darf man auch in der Freizeit tragen.

Das stimmt.

Natürlich. Die bKV ist eine Krankenversicherung, keine Arbeitsschutzausstattung. Was sie erstattet, gehört dem Mitarbeiter, ganz gleich wo er es nutzt.

Die bKV zählt für Mitarbeiter wie Geld auf dem Konto.

Das stimmt nicht.

Nein. Sie ist Sachlohn, der Mitarbeiter bekommt Schutz, keine Auszahlung. Genau deshalb kann sie bis zur Freigrenze abgabenfrei bleiben.

Auch Minijobber können in die bKV aufgenommen werden.

Das stimmt.

Ja, der Arbeitgeber kann sie einbeziehen. Er muss dabei den Gleichbehandlungsgrundsatz beachten, darf also Teilzeit und Minijob nicht ohne sachlichen Grund ausschließen.

Die bKV erhöht automatisch die Beiträge zur Krankenkasse.

Das stimmt nicht.

Nein. Bleibt sie als Sachbezug innerhalb der monatlichen Freigrenze, fallen weder Steuer noch Sozialversicherungsbeiträge an. Erst wer die Grenze überschreitet, zahlt auf den ganzen Betrag.

Häufige Fehler beim Abschluss

  • Einen Zuschuss auf private Verträge zahlen statt einen Gruppenvertrag abzuschließen und damit Barlohn erzeugen
  • Die bKV einführen, ohne die übrigen Sachbezüge unter die 50-Euro-Grenze zu rechnen
  • Jährliche statt monatlicher Zahlweise vereinbaren
  • Die Leistung nicht erklären, sodass kaum jemand das Budget abruft
  • Den Betriebsrat zu spät einbinden

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Muss der Mitarbeiter die bKV versteuern?

Nein, solange der Beitrag zusammen mit anderen Sachbezügen 50 € im Monat nicht übersteigt und der Arbeitgeber Versicherungsnehmer ist. Darüber wird der volle Betrag zu Arbeitslohn, auf den Lohnsteuer und Sozialabgaben anfallen.

Kann ich als Kleinbetrieb eine bKV anbieten?

Ja. Viele Versicherer nehmen Gruppenverträge schon ab wenigen Mitarbeitern an, manche ab einem. Die Bedingungen, etwa der Verzicht auf Gesundheitsfragen, hängen teils von der Gruppengröße ab.

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter kündigt?

Der Schutz über den Betrieb endet mit dem Arbeitsverhältnis. Gute Tarife erlauben eine Fortführung als Einzelvertrag ohne neue Gesundheitsprüfung, dann zahlt der ehemalige Mitarbeiter selbst.

Muss ich alle Mitarbeiter versichern?

Arbeitsrechtlich müssen Sie gleich behandeln, dürfen aber sachlich abgegrenzte Gruppen bilden, etwa nach Betriebszugehörigkeit. Minijobber und Teilzeitkräfte pauschal auszuschließen ist riskant.

Sind Vorerkrankungen versichert?

In Gruppenverträgen meist ja, weil keine Gesundheitsprüfung stattfindet. Bei Bausteinen wie Zahnersatz können bereits angeratene Behandlungen ausgeschlossen sein. Die Bedingungen genau lesen.

Können auch Familienangehörige mitmachen?

Oft ja, zu Gruppenkonditionen, aber auf eigene Rechnung. Der steuerfreie Sachbezug gilt nur für den Mitarbeiter selbst.

Lohnt sich die bKV gegenüber einer Gehaltserhöhung?

Von einer Gehaltserhöhung kommt nach Lohnsteuer und Sozialabgaben auf beiden Seiten nur ein Teil beim Mitarbeiter an, beim steuerfreien Sachbezug der volle Wert. Allerdings ist die bKV zweckgebunden. Für viele Mitarbeiter ist sichtbare Gesundheitsleistung wertvoller als ein kleiner Nettobetrag.

Was gilt für den Arbeitgeber steuerlich?

Der Beitrag ist Betriebsausgabe. Bei Überschreiten der Freigrenze fallen zusätzlich die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung auf den Betrag an.

Warum über einen Makler?

Weil sich Budgetkataloge, Fortführungsrechte und Verwaltungswege stark unterscheiden und die Einführung mit Steuer und Arbeitsrecht zusammenhängt. Wir vergleichen Tarife und begleiten die Einführung im Betrieb. Die Vergütung zahlt der Versicherer.

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1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder gewählten Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer für ein Angebot braucht.

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3Angaben zu Ihren Wünschen

Betriebliche Krankenversicherung (bKV)

4Ihr bisheriger Vertrag
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