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Basis
Arbeitgeber-, Schadenersatz-, Straf-, Sozial- und Steuer-Rechtsschutz vor Gericht. Deckt die häufigsten Streitfälle eines Betriebs mit Beschäftigten.
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Ein Firmenrechtsschutz zahlt Anwälte, Gerichte und Gutachter, wenn Ihr Betrieb in einen Rechtsstreit gerät. Er deckt aber nur die Rechtsgebiete, die im Vertrag stehen, und ausgerechnet der Streit mit Kunden über Rechnungen fehlt im Standard. Wer das vorher weiß, kauft den richtigen Schutz.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Im Kern deckt er Streit mit Mitarbeitern vor dem Arbeitsgericht, die Verteidigung gegen strafrechtliche Vorwürfe, Schadenersatzforderungen, die der Betrieb selbst stellt, sowie Verfahren vor Sozial- und Verwaltungsgerichten. Nicht im Standard enthalten ist der Streit aus Verträgen mit Kunden und Lieferanten, etwa über offene Rechnungen oder Mängel. Diesen Firmen-Vertragsrechtsschutz bieten nur einige Versicherer, meist mit Streitwertgrenzen und höherer Selbstbeteiligung. Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten sind fast immer ausgeschlossen.
Vor dem Arbeitsgericht zahlt in der ersten Instanz jede Partei ihren Anwalt selbst, auch wer gewinnt (§ 12a ArbGG). Ein Arbeitgeber, der eine Kündigungsschutzklage erfolgreich abwehrt, bleibt also auf seinen Kosten sitzen. Genau diese Kosten trägt der Arbeitgeber-Rechtsschutz, und deshalb ist er für Betriebe mit Beschäftigten der wichtigste Baustein.
Vorsicht bei der Wartezeit: Der Streit muss nach ihrem Ablauf entstehen. Wer den Vertrag abschließt, weil eine schwierige Kündigung bevorsteht, ist für genau diesen Fall nicht versichert. Die Kündigung, die Abmahnung davor und das Zeugnis danach gelten meist als ein zusammenhängender Rechtsschutzfall.
Die Musterbedingungen des Gesamtverbands sehen Vertragsrechtsschutz nur für den privaten Bereich vor. Für Selbständige und Firmen ist der Streit aus eigenen Verträgen im Standard ausgeschlossen, weil Versicherer das Risiko als Unternehmerrisiko betrachten, das sich kaum kalkulieren lässt.
Einige Versicherer bieten einen Firmen-Vertragsrechtsschutz trotzdem an. Typisch sind eine Obergrenze beim Streitwert, eine höhere Selbstbeteiligung, eine Begrenzung auf Streitigkeiten im Inland und eine längere Wartezeit. Für das reine Eintreiben unbestrittener Forderungen gibt es daneben Inkassodienstleistungen, die viel günstiger sind als ein Rechtsschutzvertrag.
Nach einem Arbeitsunfall, einem Umweltvorfall oder einer Betriebsprüfung ermittelt die Staatsanwaltschaft oft gegen den Inhaber oder die verantwortlichen Mitarbeiter. Der normale Straf-Rechtsschutz deckt die Verteidigung gegen Vorwürfe, die auch fahrlässig begangen werden können; wird am Ende Vorsatz festgestellt, fordert der Versicherer die Kosten zurück. Vorwürfe, die nur vorsätzlich begangen werden können, etwa Betrug oder Untreue, deckt er nicht.
Der Spezial-Straf-Rechtsschutz geht weiter. Er zahlt auch bei Vorsatzvorwürfen bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung, übernimmt Honorare über den gesetzlichen Gebühren, die für Strafverteidiger üblich sind, und deckt oft schon die Zeugenbegleitung von Mitarbeitern. Für Geschäftsführer ist er die sinnvolle Ergänzung zur D&O.
Pech-Rad
Sechs Schäden, die wirklich passieren. Das Rad entscheidet, welcher Sie trifft, und zeigt, wer zahlt.
Kosten:
Der Beitrag richtet sich nach Branche, Zahl der Beschäftigten und den gewählten Bausteinen. Der Arbeitgeber-Rechtsschutz wird oft je Mitarbeiter gerechnet, der Vertragsrechtsschutz nach Umsatz. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt den Beitrag spürbar.
Veröffentlichte Vergleiche für Firmenrechtsschutz sind selten und je Branche verschieden, deshalb nennen wir keine Beispielbeiträge. Ihr Beitrag steht erst im Angebot fest.
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Arbeitgeber-, Schadenersatz-, Straf-, Sozial- und Steuer-Rechtsschutz vor Gericht. Deckt die häufigsten Streitfälle eines Betriebs mit Beschäftigten.
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Zusätzlich gewerblicher Mietrechtsschutz, Verkehrs-Rechtsschutz für die Flotte, außergerichtliche Arbeitsrechtsberatung und telefonische Erstberatung.
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Mit Firmen-Vertragsrechtsschutz, Spezial-Straf-Rechtsschutz, höheren Summen, Mediation und Auslandsdeckung. Für Betriebe, die viele Verträge schließen und exponiert arbeiten.
| Kriterium | Mindeststandard | Starker Tarif | Warum das zählt |
|---|---|---|---|
| Versicherungssumme | 300.000 € je Fall | 1 Mio. € oder unbegrenzt | Ein Streit über mehrere Instanzen mit Gutachten kostet schnell sechsstellig. |
| Arbeitsrecht außergerichtlich | erst ab Klage | schon bei Abmahnung und Aufhebungsvertrag | Die meisten Arbeitsstreitigkeiten werden vor Gericht verglichen, die Beratung davor entscheidet. |
| Firmen-Vertragsrechtsschutz | nicht enthalten | eingeschlossen mit ausreichender Streitwertgrenze | Offene Forderungen und Mängelstreit sind der häufigste Konflikt im Geschäftsalltag. |
| Spezial-Straf-Rechtsschutz | nicht enthalten | mit Vorsatzvorwürfen und Honorarvereinbarungen | Strafverteidiger arbeiten selten zu den gesetzlichen Gebühren. |
| Wartezeit | drei Monate | entfällt bei Wechsel aus einem Vorvertrag | Beim Wechsel darf keine neue Lücke entstehen. |
| Mitversicherte Personen | Inhaber und Beschäftigte in betrieblicher Eigenschaft | auch Geschäftsführer, Familienangehörige im Betrieb und Aushilfen | Oft wird gegen Personen ermittelt, die nicht im Vertrag stehen. |
| Selbstbeteiligung | fest je Fall | entfällt bei Beratung oder Mediation | Eine frühe Einigung soll nicht durch die Selbstbeteiligung bestraft werden. |
Firmenrechtsschutz bieten spezialisierte Rechtsschutzversicherer und die Rechtsschutzsparten großer Konzerne. Die Unterschiede liegen vor allem im Vertragsrechtsschutz und im Strafrechtsschutz. Die Liste zeigt den Markt, nicht unsere Vertragspartner.
| Versicherer | Einordnung |
|---|---|
| ARAG | Rechtsschutzversicherer in Familienbesitz, Firmen- und Vertragsrechtsschutz |
| ROLAND | auf Rechtsschutz spezialisierter Versicherer mit Sitz in Köln |
| D.A.S. | Rechtsschutzmarke der ERGO, Teil der Munich Re |
| ADVOCARD | Rechtsschutzversicherer der Generali-Gruppe |
| AUXILIA | Rechtsschutzspezialist mit Sitz in München, Maklervertrieb |
| ÖRAG | Rechtsschutzversicherer der öffentlichen Versicherer und Sparkassen |
| DEURAG | Rechtsschutzversicherer mit Sitz in Wiesbaden |
| Allianz | Firmenrechtsschutz über Vertreter und Makler |
| R+V | Versicherer der Volks- und Raiffeisenbanken |
| HDI | Teil der Talanx-Gruppe, Rechtsschutz für Gewerbe und freie Berufe |
Aus dem BaFin-Register
60
60 Versicherer unter deutscher Bundesaufsicht haben die Erlaubnis für diese Sparte. (Rechtsschutz)
Quelle: BaFin-Unternehmensdatenbank, abgerufen am 18. September 2026. Nicht enthalten sind Versicherer aus anderen EU-Staaten, die über eine Niederlassung oder ohne Sitz in Deutschland anbieten.
Das Grundpaket für Gewerbebetriebe mit den gerichtlichen Kernbereichen, dazu wahlweise Immobilie und Fahrzeuge.
Für Ärzte, Anwälte, Architekten, meist kombiniert mit dem Privat- und Verkehrsrechtsschutz des Inhabers.
Zusatzbaustein oder eigener Vertrag für Streit mit Kunden und Lieferanten, mit Streitwertgrenzen.
Eigene Police für Unternehmen und ihre Führungskräfte, mit Vorsatzvorwürfen und frei verhandelten Honoraren.
Besondere Tarife mit angepassten Bausteinen, etwa für Pachtverträge oder Vereinsvorstände.
Mythos oder Wahrheit
Fünf Sätze, die man über diese Versicherung hört. Tippen Sie zuerst, dann lösen wir auf.
Ich schließe heute ab und kann morgen gegen den gekündigten Mitarbeiter vor Gericht ziehen.
Das stimmt nicht.
Falsch, für die meisten Bereiche gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Und entscheidend ist, wann der Streit begann, nicht wann geklagt wird.
Streit mit dem Vermieter der Werkhalle ist im Firmenrechtsschutz automatisch dabei.
Das stimmt nicht.
Falsch, Streit um gemietete Gewerberäume braucht einen eigenen Baustein für Immobilien. Viele Pakete enthalten ihn nicht.
Verliere ich den Prozess, zahlt die Versicherung auch den Anwalt der Gegenseite.
Das stimmt.
Stimmt, versichert sind die gesetzlichen Kosten des Gegners, die das Gericht auferlegt. Dazu kommen eigene Anwalts- und Gerichtskosten.
Eine Kündigungsschutzklage muss der Mitarbeiter innerhalb von drei Wochen erheben.
Das stimmt.
Stimmt, nach Zugang der Kündigung läuft diese Frist. Verpasst er sie, gilt die Kündigung in aller Regel als wirksam.
Ein Rechtsschutz kann auch eine Mediation statt eines Prozesses bezahlen.
Das stimmt.
Stimmt, viele Tarife tragen die Kosten eines Mediators bis zu einer Grenze. Das ist oft schneller und schont die Geschäftsbeziehung.
Fragen und Antworten
Im Standardtarif nicht, denn Vertragsstreitigkeiten von Firmen sind ausgeschlossen. Nur ein Firmen-Vertragsrechtsschutz deckt solche Fälle, meist bis zu einer Streitwertgrenze. Für unbestrittene Forderungen ist ein Inkassodienst oft der schnellere Weg.
Ja, wenn der Streit nach Ablauf der Wartezeit entstanden ist. Der Arbeitgeber-Rechtsschutz trägt die eigenen Anwaltskosten, die vor dem Arbeitsgericht erster Instanz auch der Gewinner selbst zahlen muss, und die Gerichtskosten. Eine vereinbarte Abfindung zahlt er nicht.
In seiner Eigenschaft für die Firma meist ja, etwa im Strafverfahren nach einem Betriebsunfall. Streit zwischen Geschäftsführer und Gesellschaft, etwa über seine Abberufung, ist dagegen ausgeschlossen. Dafür gibt es einen eigenen Anstellungsvertrags-Rechtsschutz.
Beide erfüllen verschiedene Aufgaben. Die Haftpflicht wehrt Ansprüche gegen Sie ab und bezahlt die Abwehr selbst. Der Rechtsschutz hilft, wenn Sie eigene Ansprüche durchsetzen oder sich gegen Vorwürfe verteidigen, die keine Haftpflichtforderung sind.
Ja, das Recht auf freie Anwaltswahl ist gesetzlich garantiert (§ 127 VVG). Manche Tarife bieten einen Beitragsnachlass oder den Wegfall der Selbstbeteiligung, wenn Sie einen vom Versicherer empfohlenen Anwalt nehmen.
Das hängt vor allem von Branche, Beschäftigtenzahl und Bausteinen ab. Ein Handwerksbetrieb mit Arbeitgeber-Rechtsschutz liegt deutlich unter einem Handelsunternehmen mit Vertragsrechtsschutz. Wir rechnen es mit Ihren Angaben.
Meist erst, wenn der Streit vor das Finanzgericht geht. Das Einspruchsverfahren beim Finanzamt ist in vielen Tarifen nicht versichert, und die Beratung durch den Steuerberater gehört ohnehin nicht dazu.
In der Regel nicht. Wettbewerbs-, Marken- und Urheberrecht sind in fast allen Rechtsschutzverträgen ausgeschlossen. Für Onlinehändler sind spezielle Abmahnschutz-Produkte oder eine Beratung vor dem Launch sinnvoller.
Die schriftliche Bestätigung des Versicherers, dass er die Kosten eines bestimmten Streits übernimmt. Holen Sie sie ein, bevor Kosten entstehen. Viele Anwälte fragen sie direkt beim Versicherer an.
Wir vergleichen, welche Rechtsgebiete für Ihren Betrieb wirklich zählen, und bauen den Vertrag entsprechend. Wenn der Versicherer eine Deckung ablehnt, prüfen wir die Begründung gegen die Bedingungen.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich. Kostenlos und ohne Verpflichtung, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.

Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?

Ist eine Betriebshaftpflicht Pflicht?

Braucht ein GmbH-Geschäftsführer eine D&O-Versicherung?

Ab wie vielen Fahrzeugen lohnt sich eine Flottenversicherung?
Welche Versicherungen brauche ich?
Zehn Lebenslagen, ehrlich eingeteilt
Ihren Fall suchen, sehen, welche Police zahlt
Versicherungen, die Sie meist nicht brauchen
Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.
Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
Kostenloser Rückruf
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