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Versicherungsmakler / Betriebliche Krankenversicherung (bKV) / Bedingungsarchiv

Versicherungskammer Bayern BudgetPro 1200, großes Budget: die Bedingungen im Volltext

Arbeitgeberfinanzierter Budgettarif BudgetPro 1200 mit 1.200 Euro je Kalenderjahr für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Sehhilfen bis 220 Euro, Augenlasern, Heilpraktiker und Osteopathie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Prophylaxe zu 100 Prozent sowie 10 Euro Krankenhaustagegeld (Stand 01.01.2023).

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Alles zu diesem Tarif

Was der Tarif leistet: 68 Punkte, jeder mit Fundstelle

Gruppenvertrag und Aufnahme

PrüfpunktRegelungIm WortlautFundstelle
Mindestzahl versicherter Mitarbeiter für den Gruppenvertragnicht geregelt
Arbeitgeberfinanzierte Variante (Betrieb zahlt den Beitrag)ja„auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rahmen der obligatorischen Versicherung angemeldet werden.“II d), Seite 97
Arbeitnehmerfinanzierte Variante zu Gruppenkonditionennein„auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rahmen der obligatorischen Versicherung angemeldet werden.“II d), Seite 97
Ehepartner, Lebenspartner und Kinder mitversicherbarja„Versicherbar sind Personen (Mitarbeiter/Mitglieder des Versicherungsnehmers und deren Angehörige)“Hinweise, Versicherbarer Personenkreis, Seite 45
Aufnahme ohne Gesundheitsprüfungja„Die Aufnahme in die Versicherung ist vom Ergebnis einer Gesundheitsprüfung abhängig. Das gilt nicht bei Anmeldung aufgrund von Anmeldepflicht.“Hinweise, Anmeldung, Seite 45
Laufende Behandlungen und Vorerkrankungen mitversichertnein„Nach Zugang des Versicherungsnachweises eingetretene Versicherungsfälle sind nur für den Teil von der Leistungspflicht ausgeschlossen, der in die Zeit vor Versicherungsbeginn fällt.“AVB/KK-SV § 2 (1), Seite 40
Wartezeitenja„Die allgemeine Wartezeit entfällt. Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate.“Hinweise, Wartezeiten, Seite 45
Versicherbar sind gesetzlich und privat Krankenversicherteja„Bei privat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit dem Zusatz“II d), Seite 97
Höchstalter bei Aufnahme in den Gruppenvertragnicht geregelt
Neue Mitarbeiter treten ohne Gesundheitsprüfung bei (Nachmeldefrist)nicht geregelt
Fortführung als Einzelversicherung beim Ausscheiden aus dem Betriebja„Aus dem Gruppenversicherungsvertrag ausscheidende Versicherte können die Versicherung zu den Bedingungen der entsprechenden Einzelversicherung fortsetzen“Hinweise, Ausscheiden und Weiterversicherung, Seite 46
Fortführung ohne neue Gesundheitsprüfung und Wartezeitja„ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne erneute Wartezeiten in den Versicherungsschutz übernommen.“AVB/KK-SV, Umwandlung (2), Seite 43
Ruhen des Schutzes bei Elternzeit, Krankengeldbezug oder unbezahltem Urlaubja„Für die Hauptversicherten bleibt dabei der Versicherungsschutz und der Anspruch auf Leistungen in vollem Umfang bestehen.“Hinweise, Beitragsbefreiung in Zeiten ohne Entgelt, Seite 45

Gesundheitsbudget

PrüfpunktRegelungIm WortlautFundstelle
Jahresbudget je versicherter Personja, bis 1.200 €„werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal“I 1., Seite 96
Wählbare Budgetstufenja„Der Erstattungshöchstbetrag des jeweiligen Tarifs beträgt pro Kalenderjahr für alle Versicherungsleistungen insgesamt maximal 400 Euro beim Tarif BudgetPro 400“A.2 Produktinformationen, Seite 7
Budget frei für alle Leistungsbereiche des Katalogs einsetzbarja„werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal“I 1., Seite 96
Unterbegrenzungen innerhalb des Budgets (etwa Sehhilfen höchstens die Hälfte)ja, bis 220 €„Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht.“I 5., Seite 96
Anteiliges Budget bei Beginn im laufenden Jahrnicht geregelt
Übertrag eines ungenutzten Budgets ins Folgejahrnicht geregelt
Budgeterhöhung bei Leistungsfreiheit oder Extra-Budgetnicht geregelt
Zusätzliche Leistung über das Budget hinaus bei schweren Fällen (etwa Krankenhaus, schwere Erkrankung)nicht geregelt

Ambulante Leistungen

PrüfpunktRegelungIm WortlautFundstelle
Brillen und Kontaktlinsenja, bis 220 €„Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), deren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch den Optiker“I 5., Seite 96
Augenlaserbehandlung (Lasik und ähnliche Verfahren)ja„Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK, Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen“I 6., Seite 96
Vorsorgeuntersuchungen über das gesetzliche Programm hinaus, ohne Altersgrenzennicht geregelt
Schutzimpfungen, auch Reiseimpfungennicht geregelt
Heilpraktiker und Naturheilverfahrenja„Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie Erstattungsfähig sind die Kosten für:“I 7. a), Seite 96
Osteopathieja„Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe, die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann“I 7. c), Seite 96
Heilmittel wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädieja„Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu“I 3., Seite 96
Arznei- und Verbandmittel einschließlich Zuzahlungenja„Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen“I 2., Seite 96
Hilfsmittel wie Einlagen, Bandagenja„Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen“I 4., Seite 96
Hörgeräteja„Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle“I 4., Seite 96
Privatärztliche Behandlung (Wahlarzt) und Honorar über dem Kassensatznicht geregelt
Facharzt-Terminservicenicht geregelt
Telemedizin und Videosprechstundenicht geregelt
Ambulante Psychotherapie oder psychologische Beratungnein„Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behandlungen.“I 7., Seite 96

Zahn

PrüfpunktRegelungIm WortlautFundstelle
Professionelle Zahnreinigungja„professionelle Zahnreinigung und Kontrolle“I 9., Seite 97
Zahnbehandlung (Füllungen, Wurzelbehandlung, Parodontose)ja„Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz“I 8., Seite 96
Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen)ja„Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz“I 8., Seite 96
Implantateja„Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, prothetische Leistungen sowie Implantate)“I 8., Seite 96
Kieferorthopädienicht geregelt
Zahnstaffel (begrenzte Erstattung in den ersten Jahren)nicht geregelt

Krankenhaus

PrüfpunktRegelungIm WortlautFundstelle
Einbettzimmernicht geregelt
Zweibettzimmernicht geregelt
Chefarzt oder Wahlarzt im Krankenhausnicht geregelt
Krankenhaustagegeldja, bis 10 €„Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehandlung wegen Krankheit oder Unfall“I 10., Seite 97
Ersatztagegeld bei Verzicht auf Wahlleistungennicht geregelt
Freie Krankenhauswahl, auch Privatklinikennicht geregelt

Weitere Bausteine und Services

PrüfpunktRegelungIm WortlautFundstelle
Krankentagegeldnicht geregelt
Pflegebaustein (Pflegetagegeld oder Pflegekosten)nicht geregelt
Auslandsreisekrankenversicherungnicht geregelt
Leistung bei schweren Krankheiten (Diagnose)nicht geregelt
Ärztliche Zweitmeinungnicht geregelt
Gesundheitsservices für den Betrieb (Präventionsprogramme, Mitarbeiterberatung, App)nicht geregelt

Vertrag, Beitrag und Abrechnung

PrüfpunktRegelungIm WortlautFundstelle
Einheitsbeitrag unabhängig von Alter und Geschlechtnein„Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensaltersgruppe) zugrunde gelegt“III., Seite 97
Beitragsanpassung (Anlass und Verfahren)ja„als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils betroffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.“II g), Seite 97
Mindestlaufzeit des Gruppenvertragsnicht geregelt
Kündigungsfrist für den Betriebnicht geregelt
Ordentliches Kündigungsrecht des Versichererskeine„Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.“II f), Seite 97
Erstattungssatz in Prozent des Rechnungsbetragsja„Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu“I 3., Seite 96
Selbstbeteiligungnicht geregelt
Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse vorausgesetztkeine„Die Leistungen der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leistungen sind nachzuweisen.“II c), Seite 97
Frist zur Einreichung von Rechnungennicht geregelt
Geltungsbereich (Inland, Europa, weltweit)ja„Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Heilbehandlung in Europa.“AVB/KK-SV § 1 (4), Seite 40

Besonderheiten Österreich und Spanien

PrüfpunktRegelungIm WortlautFundstelle
Gestaltung für die steuerfreie Zukunftssicherung bis 300 Euro je Jahr (Österreich)nicht geregelt
Cuadro médico propio (Leistung nur bei Vertragsärzten)nicht geregelt
Modalidad de reembolso (freie Arztwahl mit Erstattung)nicht geregelt
Copago je Arztbesuch oder Leistungnicht geregelt
Abschluss über retribución flexible (steuerfrei bis 500 Euro je Person)nicht geregelt

Ausgewertet von NAMMERT aus den veröffentlichten Bedingungen.

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rechtlich gilt nur das Bedingungswerk Ihres Vertrags in der dort genannten Fassung.

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Bedingungswerke und Anbieter

Rechtlicher Träger
Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft
Vertrieb
über eigene Vertreter

Volltext der Bedingungen

Aus dem PDF des Versicherers in Text umgewandelt, Seitenzahlen in eckigen Klammern. Tabellen können verrutscht sein; im Zweifel gilt das Original. Als Text (Markdown) Versicherungskammer Bayern BudgetPro 1200, großes Budget

Volltext aufklappen: Booklet XXIV: Betriebliche Krankenversicherung (BKV-Tarife), Gruppenversicherung mit Einheitsbeiträgen, Tarifbedingungen Abschnitt B.3
[Seite 1] Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Krankenversicherung Ergänzungsversicherung Betriebliche Krankenversicherung (BKV-Tarife) (Gruppenversicherung mit Einheitsbeiträgen) Booklet XXIV – Stand 1. Juli 2026 – Druckstücknummer 33 47 98 ­­­ Informations- und Bedingungspaket für den Versicherungsnehmer 334798; 06/26 vo [Seite 2] Seite 2 von 104 Seiten Inhalt A. Informationspaket A.1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen (§ 1 VVG-InfoV) . . . . . . . . . . . 3 A.2 Ergänzende Produktinformationen für die Krankenversicherung. . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 B. Bedingungspaket B.1 Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) AVB für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung (AVB / ​KK-SV) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 B.2 Hinweise zum Gruppenversicherungsvertrag Hinweise zum Vertrag über die betriebliche Krankenversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 B.3 Tarifbedingungen Tarif BKV 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Tarif BKV 1 P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Tarif BKV 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Tarif BKV 2 P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 Tarif BKV 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 Tarif BKV 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Tarif ComfortPro . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 Tarif KlinikPro. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 Tarif BKV-AS AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Tarif VorsorgePro. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Tarif VorsorgePro P. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Tarif BudgetPro 400. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Tarif BudgetPro 800. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Tarif BudgetPro 1200. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Tarif BudgetVorsorge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 B.4 Beiträge Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung mit Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 B.5 Merkblätter Datenschutzinformationen nach Art. 12 ff. DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Allgemeine Hinweise zum Datenschutz für Arbeitgeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 [Seite 3] Seite 3 von 104 Seiten A. Informationspaket A.1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen (§ 1 VVG-InfoV) 1. Informationen zum Versicherer Versicherungs- BK – Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft unternehmen Handelsregister: AG München HRB 111 650 Ust. Ident. Nr. DE 172489027 Ladungsfähige Maximilianstr. 53 Anschrift des 81537 München Versicherers Telefon (089) 2160-8888, Telefax (089) 2160-80 01 www.versicherungskammer-bayern.de service@vkb.de Vorstand: Klaus G. Leyh (Vorsitzender), Martin Fleischer, Mareike Steinmann-Baptist, Frank A. Werner Vorsitzender des Aufsichtsrats: Isabella Martorell Naßl Hauptgeschäfts- Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit ist der Betrieb der privaten Krankenversicherung auf der tätigkeit Basis privatrechtlicher, schuldrechtlicher Verträge. Gesetzlicher Zur Absicherung der Ansprüche aus der Krankenversicherung besteht ein gesetzlicher Sicherungs- Garantiefonds  fonds (§§ 124 ff. des Versicherungsaufsichtsgesetzes), der bei der Medicator AG, Gustav-Heinemann-­ Ufer 74c, 50968 Köln, errichtet ist. Im Sicherungsfall wird die Aufsichtsbehörde die Verträge auf den Sicherungsfonds übertragen. Ge- schützt von dem Fonds sind die Ansprüche der Versicherungsnehmer/Hauptversicherten, der versi- cherten Person, der Bezugsberechtigten und sonstiger aus dem Versicherungsvertrag begünstigter Personen. Unser Unternehmen gehört dem Sicherungsfonds an. 2. Informationen zur angebotenen Versicherungsleistung Vertrags- Diesem Versicherungsvertrag liegen, je nach dem von Ihnen gewählten Tarif, die Tarifbedingungen grundlagen (Bezeichnung entspricht dem Tarifnamen) und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) sowie die Bestimmungen des mit dem Versicherungsunternehmen bestehenden Gruppenversiche- rungsvertrages zu Grunde.  Für die Tarife BKV 1, BKV 1 P, BKV 2, BKV 2 P, BKV 3, BKV 4, ComfortPro, KlinikPro, BKV-AS AG, VorsorgePro, VorsorgePro P, BudgetPro und Budget Vorsorge gelten die AVB/KK-SV. Versicherungsart  Die Zusatzversicherung ist eine private Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung oder zur privaten Krankheitskostenvollversicherung. Sie deckt Kosten ab, die von der gesetzlichen Krankenver- sicherung nicht oder nicht mehr übernommen werden bzw. ergänzt den Leistungsumfang der privaten Krankenversicherung. Zusatzversicherung Folgende Tarife der Zusatzversicherung sind Bestandteil dieses Informationspaketes (gilt ent­ sprechend für die nicht anmeldepflichtigen Tarife BKV 2 S, BKV 2 P S, BKV 3 S, BKV 4 S, ComfortPro S, KlinikPro S, BKV-AS und VorsorgePro S):  Tarif BKV 1  Tarif BKV 1 P  Tarif BKV 2  Tarif BKV 2 P  Tarif BKV 3  Tarif BKV 4  Tarif ComfortPro  Tarif KlinikPro S  Tarif BKV-AS AG  Tarif VorsorgePro  Tarif VorsorgePro P  Tarife BudgetPro  Tarif BudgetVorsorge [Seite 4] Seite 4 von 104 Seiten Versicherte Im Nachfolgenden stellen wir Ihnen in einer kurzen Übersicht die Leistungen der gewünschten Tarife Leistungen und vor: ausgeschlossene Risiken Tarif BKV 1 / Der Tarif leistet für: BKV 1 P Sehhilfen  100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 155 Euro in drei Kalenderjahren. Auslandsreisen 100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zwei Monate Dauer. Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen) 20 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 7.500 Euro und 10 % aus einem Betrag bis zu weiteren 7.500 Euro innerhalb vier Kalenderjahren. Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung. Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro. Kosten des Heil- und Kostenplanes. Tarif BKV 2 / Der Tarif leistet für: BKV 2 P Sehhilfen 100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 155 Euro in drei Kalenderjah- ren. Auslandsreisen 100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zwei Monate Dauer. Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen) 40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 7.500 Euro und 20 % aus einem Betrag bis zu weiteren 7.500 Euro innerhalb vier Kalenderjahren. Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung. Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro. Kosten des Heil- und Kostenplanes. Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie 50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für – Heilpraktiker (gem. GebüH), – Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen) – Arznei- und Verbandmittel hierzu – Osteopathie Tarif BKV 3 Der Tarif leistet für: Sehhilfen  100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalenderjahren. Auslandsreisen 100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zwei Mo- nate Dauer. Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen) 40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren. Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung. Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro. Kosten des Heil- und Kostenplanes. Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie 50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für – Heilpraktiker (gem. GebüH), – Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen) – Arznei- und Verbandmittel hierzu – Osteopathie Stationäre Heilbehandlung 100 % der Kosten für – gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen – gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V) – gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer – Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung max. 56 Behandlungstage in- nerhalb von drei Kalenderjahren. – Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro [Seite 5] Seite 5 von 104 Seiten Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV: Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren) Tarif BKV 4 Der Tarif leistet für: Sehhilfen 100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalender- jahren. Auslandsreisen 100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zwei Monate Dauer. Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen) 40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren. Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung. Kosten des Heil- und Kostenplanes. Heilpraktiker, Osteopathie 50 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für – Heilpraktiker (gem. GebüH), – Arznei- und Verbandmittel hierzu – Osteopathie Stationäre Heilbehandlung 100 % der Kosten für – gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen – gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V) – gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer – Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung max. 56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren. – Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV: Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren) Ambulante Heilbehandlung 90 % der Restkosten nach Vorleistung der GKV bis 2.500 Euro im Kalenderjahr für a) ärztliche Behandlungen b) konservierende und chirurgische zahnärztliche Behandlung, Parodontosebehandlungen, Prophy- laxe, Röntgenaufnahmen der Zähne, zahntechnische Laborarbeiten, c) gezielte Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung d) physikalische Therapie (ausgenommen Sauna und Dampfbäder) e) Hebammen bei ambulanter Entbindung am Entbindungstag f) Arznei- und Verbandmittel g) gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen für Arznei-, Verband- und Heilmittel und Abschläge (bei Wahl der Kostenerstattung) h) Schutzimpfungen einschließlich Impfstoffe i) bestimmte psychotherapeutische und psychosomatische ambulante Behandlungen (bei Durch- führung durch Arzt oder anerkannten Psychotherapeuten) 100 % der darüber hinausgehenden erstattungsfähigen Kosten, wenn sich die GKV an den Kosten be- teiligt (Die Leistung der GKV wird in Abzug gebracht). 50 % der erstattungsfähigen Kosten nach Buchstaben a), b), d), e) und f), wenn sich die GKV daran nicht beteiligt. Kosten nach Buchstaben c), h) und i) sind nur dann erstattungsfähig, wenn sich die gesetzliche Kran- kenversicherung an den Kosten beteiligt. Tarif ComfortPro Der Tarif leistet für: Sehhilfen 100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 250 Euro in drei Kalenderjahren. Auslandsreise 100 % der Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlung während Auslandsreisen bis zu einer Dauer von zwei Monaten. Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen) 40 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren [Seite 6] Seite 6 von 104 Seiten – Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung – zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von 100 Euro  – Kosten des Heil- und Kostenplanes Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie 50 % der Kosten bis 1.500 Euro pro Kalenderjahr für  – Heilpraktiker (gemäß GebüH),  – Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen)  – Arznei- und Verbandmittel hierzu  – Osteopathie Stationäre Heilbehandlung aufgrund eines Unfalls 100 % der Kosten für  – gesondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und nach- stationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen,  – gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V)  – gesondert berechnete Unterkunft im Ein- und Zweibettzimmer  – Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung aufgrund eines Unfalls maxi- mal 56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren  – Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen auf Grund eines Unfalls Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV: Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren Tarif KlinikPro Der Tarif leistet für: Stationäre Heilbehandlung 100 % der Kosten für – g  esondert berechnete ärztliche Leistungen bei vollstationärer, teilstationärer, sowie vor- und nachstationärer Heilbehandlung (§ 115a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen – gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante Operationen (§ 115b SGB V) – gesondert berechnete Unterkunft im Ein- und Zweibettzimmer – Mehrkosten infolge freier Krankenhauswahl Bei überwiegend psychotherapeutischer oder -somatischer Behandlung maximal 56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren. – Ersatzkrankenhaustagegeld 16 oder 32 Euro Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen Bei Übernahme der Behandlungskosten durch GKV oder DRV: Tagegeld in Höhe von 20 Euro (höchstens für 56 Behandlungstage innerhalb von vier Kalenderjahren) Tarif BKV-AS AG Der Tarif leistet für: Sehhilfen 100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen (auch Reparaturen) bis 150 Euro in drei Kalenderjahren. Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen) 20 % aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro innerhalb vier Kalenderjahren (hiervon abweichend im 1. Kalenderjahr aus maximal 1.000 Euro, im 1. und 2. Kalenderjahr aus maximal 3.000 Euro, im 1., 2. und 3. Kalenderjahr aus maximal 6.000 Euro) Zahnkronen und Brücken vollkeramisch und metallisch mit Verblendung. Besondere Bedingungen bei Arbeitgebervollfinanzierung Solange der Arbeitgeber die Beiträge vollständig übernimmt, entfällt die oben genannte Staffelbegren- zung bei Zahnersatz und es gilt Folgendes: Wir erbringen für Zahnersatz ab dem ersten Jahr die volle Versicherungsleistung, also innerhalb von vier Kalenderjahren Leistungen aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der erstattungsfähigen Kosten. Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie 30 % der Kosten aus bis zu 1.500 Euro pro Kalenderjahr für – Heilpraktiker (gem. GebüH), – Arzt für Naturheilkunde (naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen) – Arznei- und Verbandmittel hierzu – Osteopathie [Seite 7] Seite 7 von 104 Seiten VorsorgePro Der Tarif leistet für Vorsorgeuntersuchungen zu 100 % Ersetzt werden ambulante Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten durch Ärzte bis zu insgesamt 500 Euro pro Kalenderjahr. Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe aus privatem Anlass zu 100 % Ersetzt werden Impfungen für das Inland, alle Reiseschutzimpfungen sowie Malariaprophylaxe bis zu insgesamt 300 Euro in 2 Kalenderjahren. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen zu 100 % Ersetzt werden zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen (wie z.B. professionelle Zahnreinigung) bis zu 100 Euro in 2 Kalenderjahren. Refraktive Chirurgien zu 100 % Ersetzt werden bis zu 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit im ersten Jahr höchstens 200 Euro, in den ersten beiden Jahren zusammen höchstens 500 Euro. Hörhilfen zu 80 % Ersetzt werden 80 % bis zu einem Rechnungsbetrag von 1.000 Euro nach einer Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse, d. h. erstattet werden maximal 800 Euro in 5 Kalenderjahren für ärztlich verordnete Hörhilfen und Reparaturen. VorsorgePro P Der Tarif leistet für: Vorsorgeuntersucherungen zu 100 % Ersetzt werden Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten bis zu insgesamt 500 Euro pro Jahr. Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe für private Zwecke zu 100 % Ersetzt werden Impfungen für das Inland, alle Reiseschutzimpfungen sowie Malariaprophylaxe bis zu insgesamt 300 Euro in zwei Kalenderjahren. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen zu 100 % Ersetzt werden zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen bis zu 100 Euro in zwei Kalenderjahren. Refraktive Chirurgien zu 100 % Ersetzt werden bis zu 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit, im ersten Jahr höchstens 200 Euro, in den ersten beiden Jahren zusammen höchstens 500 Euro. Hörhilfen zu 80 % Ersetzt werden in fünf Kalenderjahren 80% der Kosten bis zu einem nach einer Vorleistung der priva- ten Krankheitskostenvollversicherung und der Beihilfe verbleibenden Rechnungsbetrag von 1.000 Euro in fünf Kalenderjahren. D. h. erstattet werden maximal 800 Euro für Hörhilfen und Reparaturen. Tarife BudgetPro Der Erstattungshöchstbetrag des jeweiligen Tarifs beträgt pro Kalenderjahr für alle Versicherungs- 400, 800, 1200 leistungen insgesamt maximal 400 Euro beim Tarif BudgetPro 400, 800 Euro beim Tarif BudgetPro 800 und 1.200 Euro beim Tarif BudgetPro 1200. Die Tarife leisten für: Zahn 100 % der Kosten für: Zahnbehandlungen (z. B. Parodontosebehandlung, Wurzelbehandlung, Kunststofffüllungen, Inlays, Onlays)  Zahnersatz (z. B. Zahnkronen, Zahnbrücken, Zahnprothesen, Implantate sowie die Reparatur des Zahnersatzes) Zahnprophylaxe (z. B. professionelle Zahnreinigung) Sehhilfen 100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen sowie deren Reparaturen bis insgesamt 180 Euro pro Kalenderjahr Refraktive Chirurgie 100 % der Kosten für refraktive Chirurgien Alternative Heilmethoden 100 % der Kosten für: – Behandlungen durch Heilpraktiker – naturkundliche Untersuchungen, Behandlungen durch Arzt für Naturheilkunde – im Rahmen der Behandlungen verordnete, verbrauchte Arznei- und Verbandmittel – Osteopathie Arznei- und Verbandmittel 100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen Heilmittel 100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen Hilfsmittel 100 % der Kosten einschließlich gesetzlicher Zuzahlungen Krankenhaustagegeld 10 Euro für jeden Tag im Krankenhaus bei stationärer Heilbehandlung [Seite 8] Seite 8 von 104 Seiten BudgetVorsorge Der Tarif leistet für: Der Erstattungshöchstbetrag des Tarifs beträgt pro Kalenderjahr für alle Versicherungsleistungen ins- gesamt maximal 400 Euro. Vorsorgeuntersuchungen 100% der Kosten für Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe 100 % der Kosten für Schutzimpfungen (ärztliche Behandlung und Arzneimittel) aus privatem Anlass inklusive Reiseschutzimpfungen und Malariaprophylaxe Sportmedizinische Untersuchungen 100% der Kosten für sportmedizinische Untersuchungen aus privatem Anlass durch einen Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“ bzw. „Tauchmedizin“  Prävention und Gesundheitsförderung 100% der Kosten für zertifizierte Präventionskurse zur Gesundheitsförderung nach § 20 Absatz 1 SGB V Fälligkeit und Leistungspflicht für den Versicherer besteht für die während der Dauer der Versicherung entstehenden Leistungserfüllung Aufwendungen. Aufwendungen gelten in dem Zeitpunkt als entstanden, in dem die sie verursachen- den Umstände eingetreten sind, z. B. der Zeitpunkt der ärztlichen Behandlung, des Kaufs der Arznei- mittel, des Krankenhausaufenthaltes. Wir sind zur Leistung nur verpflichtet, wenn die von uns geforderten Nachweise erbracht sind. Unsere Geldleistungen sind fällig, wenn wir die notwendigen Erhebungen zur Feststellung des Versi- cherungsfalles und zum Umfang unserer Leistungspflicht durchführt haben. Die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag verjähren nach drei Jahren. Wurde der Anspruch auf Auszahlung der Geldleis- tung bei uns eingereicht, so wird der Lauf der Verjährung bis zu dem Zeitpunkt gehemmt, zu dem Ihnen oder der bezugsberechtigten versicherten Person unsere Entscheidung in Textform zugeht. Beitrag  Der Gesamtbeitrag setzt sich aus den Beiträgen der von Ihnen gewählten Tarife zusammen (die Bei- träge können den jeweils gültigen Tarifdruckstücken entnommen werden), zuzüglich vertraglich verein- barter Zusatzbeiträge. Falls für den von Ihnen gewünschten Tarif eine Risikoprüfung durchgeführt wird, ist es je nach gewähl- tem Tarif möglich, dass zusätzlich zu dem ausgewiesenen Beitrag ein Risikozuschlag notwendig wird. Über diesen werden wir Sie – soweit er nicht bereits im Antrag oder Angebot enthalten ist – gesondert informieren. Zusätzliche Kosten Beiträge für Versicherungen sind umsatzsteuerfrei. Zusätzliche Kosten können entstehen, falls aus be- sonderen, von Ihnen veranlassten Gründen ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand verursacht wird (z. B. Rückläufe aus SEPA-Lastschriftverfahren, Übersetzungsgebühren). In solchen Fällen können wir eine Gebühr gesondert in Rechnung stellen. Wir unterhalten keine Telekommunikationsanschlüsse, für die Sie über die üblichen Grundtarife hin- ausgehende Nutzungsgebühren zahlen müssten. Zahlung und Er- Der Beitrag ist grundsätzlich als Monatsbeitrag zu zahlen. Die Beitragsraten sind am Ersten eines füllung des Beitrags jeden Monats fällig. Jahreszahlung kann vereinbart werden.  Nähere Informationen zur Beitragszahlung finden Sie unter § 8a in den Allgemeinen Versicherungsbe- dingungen (AVB) zu den von Ihnen gewählten Produkten.  Die nicht rechtzeitige Zahlung des Erstbeitrages als auch die eines Folgebeitrages kann zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. Über die näheren Rechtsfolgen und wie Sie diese vermeiden kön- nen, werden wir Sie in einem ggf. erforderlichen Mahnschreiben ausführlich informieren.  Die Beitragszahlung findet im SEPA-Lastschriftverfahren statt. Ihre hierzu gemachten Angaben werden in der Abrechnungsliste wiedergegeben. Gültigkeitsdauer Die Gültigkeitsdauer der Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen ist, vorbehaltlich zukünftiger dieser Information Gesetzes-, Tarif- oder Beitragsänderungen nicht befristet. 3. Informationen zum Versicherungsvertrag Zustandekommen Der Versicherungsvertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Ihre des Vertrages Willenserklärung ist der gestellte Antrag, unsere Willenserklärung ist die entsprechende Annahme­ erklärung bzw. der Ihnen übermittelte Versicherungsschein. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsschein/Versicherungsnachweis bezeichne- ten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Abschluss des Versicherungsvertrages. Der Vertrag ist abgeschlossen, sobald wir Ihren Antrag angenommen haben; sichtbares Zeichen hierfür ist der Versicherungsschein/ Versicherungsnachweis oder eine entsprechende Annahme-Bestätigung. Sind Wartezeiten im Tarif vorgesehen, beginnt der Versicherungsschutz erst nach deren Ablauf. Die Wartezeit läuft ab Versicherungsbeginn. Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate. Für Entbin- dung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz- und Kieferorthopädie beträgt die Wartezeit acht Monate. Sofern es die Gruppenversicherungsbedingungen vorsehen, können die Wartezeiten erlassen werden. [Seite 9] Seite 9 von 104 Seiten Widerrufsrecht Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform und -folgen  (z. B. Brief, E-Mail) widerrufen. Eine ausführliche Information über das Widerrufsrecht, insbesondere was bei dessen Ausübung zu beachten ist (z. B. Fristen), sowie die Widerrufsfolgen, finden Sie im ­Antrag. Laufzeiten  Die Versicherung wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die versicherten Personen bleiben in der Krankenversicherung grundsätzlich unbegrenzt versichert, solange Versicherungsfähigkeit in ihrem Tarif besteht. Besondere Beendigungsgründe wie Tod oder Wegzug aus Europa finden Sie in Ihren All- gemeinen Versicherungsbedingungen aufgezählt. Kündigungs- Das Vertragsverhältnis kann von beiden Seiten mit einer Frist von 3 Monaten jeweils zum bedingungen  31. Dezember eines Kalenderjahres schriftlich gekündigt werden, erstmals zum 31. Dezember des auf den Versicherungsbeginn folgenden Kalenderjahres. Anwendbares Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen gilt für diesen Vertrag deutsches Recht. Ansprüche Recht gegen den Versicherer können bei dem Gericht des Wohnsitzes bzw. des gewöhnlichen Aufenthaltes des Versicherungsnehmers/Hauptversicherten oder bei dem Gericht am Sitz des Versicherers geltend gemacht werden. Näheres zum Gerichtsstand finden Sie in § 15 Ihrer AVB. Sprache  Für die Vertragsbedingungen einschließlich sämtlicher Informationen sowie für die Kommunikation während der Laufzeit des Vertrages wird ausschließlich die deutsche Sprache verwendet. 4. Informationen zum Rechtsweg Beschwerdestelle und Aufsichtsbehörde für die Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Beschwerdestelle Bei Fragen, Problemen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren/Ihre Betreuer oder direkt an uns. Die Bayerische Beamtenkrankenkasse nimmt am Streitbeilegungsverfahren des Ombudsmann für Pri- vate Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin, www.pkv-ombudsmann.de, teil. Nachdem Sie Ihre Beschwerde erfolglos bei uns geltend gemacht haben, können Sie sich schrift- lich an den Ombudsmann wenden. Beschwerden können nur durch natürliche Personen, die einen Versicherungsvertrag bei einem Privaten Krankenversicherungsunternehmen unterhalten, eingereicht werden. Das Verfahren ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Aufsichtsbehörde Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Beschwerden an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn E-Mail: poststelle@bafin.de Internet: www.bafin.de zu richten. Ihr Recht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, bleibt unberührt. [Seite 10] Seite 10 von 104 Seiten A. 2 Ergänzende Produktinformationen für die Krankenversicherung Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BKV 1 (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 1 (Gruppenversi- cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 1 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean- trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge- setzlichen Krankenkasse. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Auslandsreisen sind  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle Implantate und Prothesen) Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden  Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- 100 Euro gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV. Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er- folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren- ordnung (GOÄ, GOZ). Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338548, 12.2018 Seite 1 / 2 [Seite 11] Seite 11 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 1 (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa.  Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent- haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat) rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- lich ist. trags - Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- rer unverzüglich anzeigen. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu gen? führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 12] Seite 12 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BKV 1 P (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 1 P (Gruppenversi- cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 1 P (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme- antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für privat Krankheitskostenvollversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der privaten Krankenversicherung. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Auslandsreisen sind  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle Implantate und Prothesen) Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden  Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- 100 Euro gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV. Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er- folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren- ordnung (GOÄ, GOZ). ! Die tariflichen Leistungen dürfen zusammen mit den Leistungen der privaten Krankenversicherung die Aufwendungen für die Krankheitsbehandlung nicht übersteigen. Stand: 01.05.2019, SAP-Nr.: 340791, 04.2019 Seite 1 / 2 [Seite 13] Seite 13 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 1 P (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa.  Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent- haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat) rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der deutschen priva- die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder ten Krankheitskostenvollversicherung endet der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- lich ist. trags - Das Ende der Mitgliedschaft in der deutschen pri- o wenn die versicherte Person stirbt vaten Krankheitskostenvollversicherung müssen Sie dem Versicherer unverzüglich anzeigen. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu gen? führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 14] Seite 14 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BKV 2 (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 2 (Gruppenversi- cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 2 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean- trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge- setzlichen Krankenkasse. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Auslandsreisen sind  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht Implantate und Prothesen) durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-  Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von cher Art sind 100 Euro X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteo- pathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV. Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338549, 12.2018 Seite 1 / 2 [Seite 15] Seite 15 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 2 (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa.  Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent- haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat) rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- lich ist. trags - Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- rer unverzüglich anzeigen. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu gen? führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 16] Seite 16 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BKV 2 P (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 2 P (Gruppenversi- cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 2 P (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme- antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für privat Krankheitskostenvollversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der privaten Krankenversicherung. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Auslandsreisen sind  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht Implantate und Prothesen) durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-  Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von cher Art sind 100 Euro  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteo- X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle pathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV. Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). ! Die tariflichen Leistungen dürfen zusammen mit den Leistungen der privaten Krankenversicherung die Aufwendungen für die Krankheitsbehandlung nicht übersteigen. Stand: 01.05.2019, SAP-Nr.: 340793, 04.2019 Seite 1 / 2 [Seite 17] Seite 17 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 2 P (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa.  Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent- haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat) rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der deutschen priva- die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder ten Krankheitskostenvollversicherung endet der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- lich ist. trags - Das Ende der Mitgliedschaft in der deutschen pri- o wenn die versicherte Person stirbt vaten Krankheitskostenvollversicherung müssen Sie dem Versicherer unverzüglich anzeigen. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu gen? führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 18] Seite 18 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BKV 3 (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 3 (Gruppenversi- cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 3 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean- trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge- setzlichen Krankenkasse. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Auslandsreisen sind  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht Implantate und Prothesen) durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-  Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von cher Art sind 100 Euro X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations-  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, maßnahmen Osteopathie  Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- mer) gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.  Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati- onsbehandlung Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). ! Bei überwiegend psychotherapeutischer oder psychosomatischer stationärer Behandlung wer- den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen- derjahren erstattet. Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338551, 12.2018 Seite 1 / 2 [Seite 19] Seite 19 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 3 (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa.  Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent- haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat) rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- lich ist. trags - Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- rer unverzüglich anzeigen. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu gen? führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 20] Seite 20 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BKV 4 (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV 4 (Gruppenversi- cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV 4 (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmean- trag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge- setzlichen Krankenkasse. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Auslandsreisen sind  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Behandlungskosten von stationären Kur- und Re- Implantate und Prothesen) habilitationsmaßnahmen  Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle 100 Euro Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- Osteopathie gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.  Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim- mer)  Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati- Gibt es Deckungsbeschränkun- onsbehandlung gen?  Ambulante Heilbehandlung ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). ! Bei ambulanter Heilbehandlung gibt es Deckungs- beschränkungen, wenn sich die gesetzliche Kran- kenversicherung nicht beteiligt. ! Bei überwiegend psychotherapeutischer oder psychosomatischer stationärer Behandlung wer- den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen- derjahren erstattet. Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338553, 12.2018 Seite 1 / 2 [Seite 21] Seite 21 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV 4 (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa.  Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent- haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat) rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- lich ist. trags - Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- rer unverzüglich anzeigen. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu gen? führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 22] Seite 22 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland ComfortPro (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif ComfortPro (Gruppen- versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif ComfortPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der Ge- setzlichen Krankenkasse. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Auslandsreisen sind  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht Implantate und Prothesen) durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli-  Zusätzliche Pauschale je Inlay und Onlay von cher Art sind 100 Euro X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations-  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, maßnahmen Osteopathie  Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- mer) auf Grund eines Unfalls gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.  Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati- onsbehandlung auf Grund eines Unfalls Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). ! Bei überwiegend psychotherapeutischer oder psychosomatischer stationärer Behandlung auf Grund eines Unfalls werden maximal 56 Behand- lungstage in drei Kalenderjahren erstattet. Stand: 01.07.2022, SAP-Nr.: 345461, 06.2022 Seite 1 / 2 [Seite 23] Seite 23 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif ComfortPro (Gruppenversicherung) ! Besteht für stationäre Leistungen Anspruch auf Er- stattung durch eine weitere stationäre Zusatzversi- Wann und wie zahle ich? cherung, werden diese Leistungen vom Erstat- tungsbetrag in Abzug gebracht. Erfolgte bereits eine Kostenerstattung durch eine - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- weitere stationäre Zusatzversicherung, sind die raus fällig. Kosten aus dem Tarif ComfortPro nicht erstat- tungsfähig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa.  Bei Auslandsreisen von bis zu zwei Monaten be- - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- steht der Versicherungsschutz für unvorhergese- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. hene Krankheitsfälle im Rahmen der im Tarif ent- haltenen Auslandsreisekrankenversicherung welt- - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall weit. und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- Welche Verpflichtungen habe rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- ich? penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- mindestens drei Monate bestanden hat) rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder Krankenversicherung endet der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- lich ist. trags - Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen o wenn die versicherte Person stirbt Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- rer unverzüglich anzeigen. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers gen? entfällt. - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende chend. des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Seite 2 / 2 [Seite 24] Seite 24 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland KlinikPro (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif KlinikPro (Gruppenversi- cherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif KlinikPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahme- antrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge- setzlichen Krankenkasse. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Stationäre Heilbehandlung (Privatärztliche X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig Behandlung (z.B. durch Chefarzt), ambulante sind Operationen, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzim- mer) X Behandlungskosten von Kur- und Rehabilitations- maßnahmen  Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitati- X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle onsbehandlung Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV. Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt- und Zahnarzt erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ ). ! Bei überwiegend psychotherapeutischer oder psychosomatischer stationärer Behandlung wer- den maximal 56 Behandlungstage in drei Kalen- derjahren erstattet. Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 345629, 12.2022 Seite 1 / 2 [Seite 25] Seite 25 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif KlinikPro (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa. - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall Welche Verpflichtungen habe und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. ich? - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- - Der Versicherungsschutz besteht, solange die rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- Versicherer ordentlich kündigen. rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder - Der Versicherungsschutz endet insbesondere der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- lich ist. rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- verhältnisses (danach ist die Fortführung als - Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- mindestens drei Monate bestanden hat) rer unverzüglich anzeigen. o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Krankenversicherung endet Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- derung des Schadens verpflichtet. trags o wenn die versicherte Person stirbt - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- chend. Wie kann ich den Vertrag kündi- gen? Wann und wie zahle ich? - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 26] Seite 26 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BKV-AS AG (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BKV-AS AG (Gruppen- versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der Ge- setzlichen Krankenkasse. Sie kann nur gemeinsam mit den Tarifen BKV 2, BKV 3 (S) oder BKV 4 (S) abgeschlossen und geführt werden. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Sehhilfen X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Zahnersatz (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays, sind Implantate und Prothesen) X Ambulante ärztliche Behandlungen, die nicht  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, durch einen Arzt für Naturheilkundeverfahren Osteopathie durchgeführt werden und die nicht naturheilkundli- cher Art sind X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV. Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). Stand: 01.07.2022, SAP-Nr.: 345465, 06.2022 Seite 1 / 2 [Seite 27] Seite 27 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa. - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall und können außerdem unter bestimmten Voraus- setzungen erlassen werden. - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag Welche Verpflichtungen habe vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. ich? - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der bestehenden Beschwerden und Erkrankungen Versicherer ordentlich kündigen. wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. - Der Versicherungsschutz endet insbesondere - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder verhältnisses (danach ist die Fortführung als der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif lich ist. mindestens drei Monate bestanden hat) o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen - Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen Krankenversicherung endet Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- rer unverzüglich anzeigen. trags - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des o wenn die versicherte Person stirbt Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- gen? chend. - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- Wann und wie zahle ich? jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 28] Seite 28 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BudgetPro 400 (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver- sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil- nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da- mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Arznei-und Verbandmittel X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Heilmittel sind  Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen) X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle  Refraktive Chirugie X Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z.B. Stromkosten, Batterien, Akkus)  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden  Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- plantate) gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.  Zahnprophylaxe  Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun- gen im Krankenhaus Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver- sicherten Leistungen beträgt insgesamt 400 Euro. ! Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 180 Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbetrag von 400 Euro angerech- net und erhöht diesen nicht. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). ! Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro Krankenhaustagegeld gezahlt. Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346237, 12.2022 Seite 1 / 2 [Seite 29] Seite 29 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BudgetPro 400 (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa. - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall und können außerdem unter bestimmten Voraus- Welche Verpflichtungen habe setzungen erlassen werden. ich? - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- - Der Versicherungsschutz besteht, solange die fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- lich ist. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater mindestens drei Monate bestanden hat) Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi- trags cherer unverzüglich anzeigen. o wenn die versicherte Person stirbt. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- gen? chend. - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 30] Seite 30 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BudgetPro 800 (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver- sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil- nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da- mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Arznei-und Verbandmittel X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Heilmittel sind  Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen) X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle  Refraktive Chirugie X Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B. Stromkosten, Batterien, Akkus)  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden  Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- plantate) gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.  Zahnprophylaxe  Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun- gen im Krankenhaus Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver- sicherten Leistungen beträgt insgesamt 800 Euro. ! Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 200 Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbetrag von 800 Euro angerech- net und erhöht diesen nicht. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). ! Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro Krankenhaustagegeld gezahlt. Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346241, 12.2022 Seite 1 / 2 [Seite 31] Seite 31 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BudgetPro 800 (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa. - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall und können außerdem unter bestimmten Voraus- Welche Verpflichtungen habe setzungen erlassen werden. ich? - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- - Der Versicherungsschutz besteht, solange die fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- lich ist. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater mindestens drei Monate bestanden hat) Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi- trags cherer unverzüglich anzeigen. o wenn die versicherte Person stirbt. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- gen? chend. - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 32] Seite 32 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif BudgetPro (Gruppenver- sicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif BudgetPro (Gruppenversicherung) sowie dem Teil- nahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Da- mit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Krankheitskosten-Ergänzungsversicherung. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Arznei-und Verbandmittel X Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig  Heilmittel sind  Hilfsmittel (inkl. Sehhilfen) X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle  Refraktive Chirugie X Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B. Stromkosten, Batterien, Akkus)  Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden  Zahnbehandlungen und Zahnersatz (inkl. Zahnim- Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- plantate) gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV.  Zahnprophylaxe  Krankenhaustagegeld für stationäre Behandlun- gen im Krankenhaus Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Der jährliche Erstattungshöchstbetrag für alle ver- sicherten Leistungen beträgt insgesamt 1.200 Euro. ! Sehhilfen werden jährlich insgesamt bis zu 220 Euro erstattet. Der Betrag wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbetrag von 1.200 Euro ange- rechnet und erhöht diesen nicht. ! Die Erstattung von Arzt-, Zahnarzt- und Heil- praktikerkosten erfolgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebührenordnung (GOÄ, GOZ, GebüH). ! Für jeden Tag im Krankenhaus werden 10 Euro Krankenhaustagegeld gezahlt. Stand: 01.01.2023, SAP-Nr.: 346243, 12.2022 Seite 1 / 2 [Seite 33] Seite 33 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa. - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. - Es gelten Wartezeiten. Diese entfallen bei Unfall und können außerdem unter bestimmten Voraus- Welche Verpflichtungen habe setzungen erlassen werden. ich? - Außerdem kann der Gruppenversicherungsvertrag vorsehen, dass die Wartezeiten erlassen werden. - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- - Der Versicherungsschutz besteht, solange die fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- Versicherbarkeit gemäß dem Gruppenversiche- rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder rungsvertrag gegeben ist. Im Rahmen des Grup- bestehenden Beschwerden und Erkrankungen penversicherungsvertrags ist das einzelne Versi- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. cherungsverhältnis weder befristet, noch kann der Versicherer ordentlich kündigen. - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- - Der Versicherungsschutz endet insbesondere rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- lich ist. verhältnisses (danach ist die Fortführung als Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif - Wechseln Sie zwischen gesetzlicher und privater mindestens drei Monate bestanden hat) Krankenversicherung oder wird eine dieser Versi- o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- cherungen beendet, müssen Sie dies dem Versi- trags cherer unverzüglich anzeigen. o wenn die versicherte Person stirbt. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. Wie kann ich den Vertrag kündi- - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- gen? chend. - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. Wann und wie zahle ich? - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 34] Seite 34 von 104 Seiten Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Deutschland VorsorgePro (Gruppenversicherung) Sie erhalten in diesem Informationsblatt einen kurzen Überblick über Ihren Versicherungsschutz im Tarif VorsorgePro (Gruppen- versicherung). Diese Informationen sind nicht abschließend. Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrags erhalten Sie von uns in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV und dem Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung) sowie dem Teilnahmeantrag zur Gruppenversicherung mit Hinweisen zum Gruppenversicherungsvertrag und dem Versicherungsnachweis. Damit Sie umfassend informiert sind, lesen Sie bitte alle Unterlagen durch. Um welche Art von Versicherung handelt es sich? Es handelt sich um eine Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte. Sie ergänzt den Leistungsumfang der ge- setzlichen Krankenkasse. Was ist versichert? Was ist nicht versichert?  Vorsorgeuntersuchungen X Gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlungen und Ei-  Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe genanteile  Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen X Auf Vorsatz beruhende Krankheiten oder Unfälle  Refraktive Chirurgien Weitere Einschränkungen der Leistungspflicht finden  Hörhilfen Sie u. a. in den Allgemeinen Versicherungsbedingun- gen (AVB/KK-SV), insbesondere in § 5 AVB/KK-SV. Gibt es Deckungsbeschränkun- gen? ! Alle Aufwendungen unterliegen den im Tarif auf- geführten Erstattungsbegrenzungen. ! Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten er- folgt bis zum Höchstsatz der jeweiligen Gebühren- ordnung (GOÄ, GOZ). Stand: 01.01.2019, SAP-Nr.: 338676, 12.2018 Seite 1 / 2 [Seite 35] Seite 35 von 104 Seiten Informationsblatt zu Versicherungsprodukten – Bayerische Beamtenkrankenkasse Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung) Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet die Deckung?  Der Versicherungsschutz besteht in Europa. - Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Ver- sicherungsnachweis ausgewiesen Zeitpunkt. - Es gelten keine Wartezeiten. - Der Versicherungsschutz besteht, solange die Welche Verpflichtungen habe Versicherbarkeit im Rahmen des Gruppenversi- ich? cherungsvertrags gegeben ist. Im Rahmen des Gruppenversicherungsvertrags ist das einzelne Versicherungsverhältnis weder befristet, noch - Wird vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprü- kann der Versicherer ordentlich kündigen. fung durchgeführt, müssen Sie alle vom Versiche- rer geforderten Angaben zu durchgemachten oder - Der Versicherungsschutz endet insbesondere bestehenden Beschwerden und Erkrankungen o bei Ausscheiden aus dem Gruppenversiche- wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. rungsvertrag aufgrund Beendigung des Arbeits- verhältnisses (danach ist die Fortführung als - Auf Verlangen müssen Sie dem Versicherer wäh- Einzelversicherung möglich, wenn der Tarif rend der Vertragslaufzeit jede Auskunft erteilen, mindestens drei Monate bestanden hat) die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder o wenn die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen der Leistungspflicht und ihres Umfangs erforder- Krankenversicherung endet lich ist. o bei Beendigung des Gruppenversicherungsver- - Das Ende der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen trags Krankenversicherung müssen Sie dem Versiche- o wenn die versicherte Person stirbt rer unverzüglich anzeigen. - Im Versicherungsfall sind Sie auf Verlangen des Versicherers zudem zur Mitwirkung und zur Min- derung des Schadens verpflichtet. - Eine Verletzung Ihrer Verpflichtungen kann dazu Wie kann ich den Vertrag kündi- führen, dass die Leistungspflicht des Versicherers entfällt. gen? - Für mitversicherte Personen gilt das entspre- chend. - Sie können den Versicherungsvertrag zum Ende des auf den Versicherungsbeginn folgenden Ka- lenderjahres und danach zum 31.12. der Folge- jahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen. - Die Kündigung eines anmeldepflichtigen Tarifs Wann und wie zahle ich? durch den Hauptversicherten ist nicht möglich. - Der Beitrag ist in Monatsraten jeweils zum Ersten eines Monats zu bezahlen. Er ist monatlich im Vo- raus fällig. - Den ersten Beitrag müssen Sie unverzüglich nach Zugang des Versicherungsnachweises zahlen. - Die Beiträge werden per SEPA-Lastschrifteinzug bezahlt. Seite 2 / 2 [Seite 36] Seite 36 von 104 Seiten    Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten                     Um welche Art von Versicherung handelt es sich?      Was ist versichert? Was ist nicht versichert?   ✓  X   X  ✓     ✓    ✓   ✓           Gibt es Deckungsbeschränkun-   gen?    !      !       !                      [Seite 37] Seite 37 von 104 Seiten –    Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet  die Deckung? ✓              Welche Verpflichtungen habe  ich?                                                           Wie kann ich den Vertrag kündi- gen?      Wann und wie zahle ich?                               [Seite 38] Seite 38 von 104 Seiten    Private Krankenversicherung Informationsblatt zu Versicherungsprodukten                     Um welche Art von Versicherung handelt es sich?     Was ist versichert? Was ist nicht versichert?   ✓  X    ✓      ✓   Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Sp  “ oder „Tauchmedizin“   ✓    Gibt es Deckungsbeschränkun-   gen?    !        !                                    [Seite 39] Seite 39 von 104 Seiten –    Wo bin ich versichert? Wann beginnt und wann endet  die Deckung? ✓                Welche Verpflichtungen habe  ich?                                                      Wie kann ich den Vertrag kündi-  gen?               Wann und wie zahle ich?                                  [Seite 40] Seite 40 von 104 Seiten Bayerische Beamtenkrankenkasse B. Bedingungspaket Aktiengesellschaft B.1 Allgemeine Versicherungsbedingungen AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung Stand: 01.06.2022, SAP-Nr.: 331960, 06.2022 Begriffsbestimmungen (2) Bei Neugeborenen beginnt der Versicherungsschutz ohne Risikozu- Versicherungsnehmer, Hauptversicherter und Mitversicherter schläge und ohne Wartezeiten ab Vollendung der Geburt, wenn am Tage (1) Versicherungsnehmer ist der Dienst-/ Arbeitgeber oder ein sonstiger der Geburt ein Elternteil mindestens drei Monate beim Versicherer versi- Vertragspartner, der einen Versicherungsvertrag mit der Bayerische chert ist und die Anmeldung zur Versicherung spätestens zwei Monate Beamtenkrankenkasse AG abgeschlossen hat. nach dem Tage der Geburt rückwirkend erfolgt. Der Versicherungsschutz darf nicht höher oder umfassender als der eines versicherten Elternteils (2) Hauptversicherte sind die teilnehmenden Mitarbeiter oder Mitglieder sein. des Versicherungsnehmers. (3) Der Geburt eines Kindes steht die Adoption gleich, sofern das Kind im (3) Mitversicherte sind die versicherten Angehörigen des Hauptversi- Zeitpunkt der Adoption noch minderjährig ist. Mit Rücksicht auf ein er- cherten. höhtes Risiko ist die Vereinbarung eines Risikozuschlages bis zur einfa- chen Beitragshöhe zulässig. Der Versicherungsschutz § 3 Wartezeiten § 1 Gegenstand, Umfang und Geltungsbereich des Versicherungs- (1) Die W artezeiten rechnen vom Versicherungsbeginn an. schutzes (1) Der Versicherer bietet Versicherungsschutz für Krankheiten, Unfälle (2) Die allgemeine W artezeit beträgt drei Monate. Sie entfällt und andere im Gruppenversicherungsvertrag und im Tarif genannte Er- a) bei Unfällen eignisse. Er erbringt, sofern vereinbart, damit unmittelbar zusammenhän- b) für den Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner gemäß § 1 gende zusätzliche Dienstleistungen. Im Versicherungsfall leistet er Ersatz Lebenspartnerschaftsgesetz einer mindestens seit drei Monaten von Aufwendungen für Heilbehandlung und sonstige vereinbarte Leistun- versicherten Person, sofern eine gleichartige Versicherung innerhalb gen. Bei Personen, deren Gesundheitszustand ein erhöhtes Risiko dar- zweier Monate nach der Eheschließung bzw. der Eintragung der stellt, kann der Versicherer den Antrag ablehnen oder die Aufnahme von Lebenspartnerschaft beantragt wird. besonderen Bedingungen abhängig machen. (3) Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psychothera- (2) Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer pie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate. versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen. Der Versiche- rungsfall beginnt mit der Heilbehandlung; er endet, wenn nach medizini- (4) Bei Vertragsänderungen gelten die Wartezeitreglungen für den hin- schem Befund Behandlungsbedürftigkeit nicht mehr besteht. Muss die zukommenden Teil des Versicherungsschutzes. Heilbehandlung auf eine Krankheit oder Unfallfolge ausgedehnt werden, die mit der bisher behandelten nicht ursächlich zusammenhängt, entsteht (5) Sofern der Vertrag es vorsieht, können die Wartezeiten erlassen wer- insoweit ein neuer Versicherungsfall. Als Versicherungsfall gelten auch den. a) Untersuchung und medizinisch notwendige Behandlung wegen Schwangerschaft und die Entbindung, § 4 Umfang der Leistungspflicht b) ambulante Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten (1) Art und Höhe der Versicherungsleistungen ergeben sich aus dem Ta- nach gesetzlich eingeführten Programmen (gezielte Vorsorgeunter- rif. Leistungspflicht besteht für die während der Dauer der Versicherung suchungen), entstehenden Aufwendungen. Aufwendungen gelten in dem Zeitpunkt als c) Tod, soweit hierfür Leistungen vereinbart sind. entstanden, in dem die sie verursachenden Umstände eingetreten sind, z. B. Zeitpunkt der Behandlung, des Kaufes der Arzneimittel oder Hilfs- (3) Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus dem Versi- mittel, des Krankenhausaufenthaltes. cherungsvertrag, dem Versicherungsnachweis, späteren schriftlichen Ver- einbarungen, diesen Allgemeinen Versicherungsbedingungen, dem Tarif (2) Der versicherten Person steht die Wahl unter den niedergelassenen sowie den gesetzlichen Vorschriften. Das Versicherungsverhältnis unter- approbierten Ärzten und Zahnärzten frei. Soweit die Tarifbedingungen liegt deutschem Recht. nichts anderes bestimmen, dürfen Heilpraktiker im Sinne des deutschen Heilpraktikergesetzes in Anspruch genommen werden. (4) Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Heilbehandlung in Europa. Er kann durch Vereinbarung auf außereuropäische Länder ausgedehnt (3) Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel müssen von den in Absatz 2 werden. genannten Behandelnden verordnet, Arzneimittel außerdem aus der Apo- theke bezogen werden. (5) Verlegt ein Hauptversicherter oder ein Mitversicherter seinen gewöhn- lichen Aufenthalt in einen anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union (4) Als Arzneimittel gelten nicht, selbst wenn sie im Einzelfall für die Be- oder in einen anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäi- handlung einer Krankheit verordnet sind, Tonika, Diät-, Nähr-, Stärkungs-, schen Wirtschaftsraum, setzt sich das Versicherungsverhältnis mit der Entfettungs- und Genussmittel, medizinische Weine, Mineralwasser, Ba- Maßgabe fort, dass der Versicherer höchstens zu denjenigen Leistungen dezusätze, Kosmetika und Mittel, die der Reinigung und Pflege des Kör- verpflichtet bleibt, die er bei einem Aufenthalt im Inland zu erbringen pers dienen; ferner sind von der Kostenerstattung ausgeschlossen Arz- hätte. neimittel, die vorbeugend oder gewohnheitsmäßig genommen werden, die auch der Empfängnisverhütung dienen oder die nach Angaben des Her- § 2 Beginn des Versicherungsschutzes stellers die biologischen Alterungsvorgänge hemmen oder mildern. (1) Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsnachweis bezeichneten Zeitpunkt (Versicherungsbeginn), jedoch nicht vor dem Be- (5) Als Heilmittel gelten die im Abschnitt E „physikalisch-medizinische ginn des Versicherungsvertrages und nicht vor Zugang des Versiche- Leistungen“ der Gebührenordnung für Ärzte aufgeführten Leistungen, so- rungsnachweises oder einer schriftlichen Annahmeerklärung. Für Versi- weit sie von den in Absatz 2 aufgeführten Therapeuten sowie von staatlich cherungsfälle, die vor Beginn des Versicherungsschutzes eingetreten geprüften Krankengymnasten, Masseuren, medizinischen Bademeistern, sind, wird nicht geleistet. Nach Zugang des Versicherungsnachweises Logopäden und Fachkräften für Lymphdrainagen erbracht werden. eingetretene Versicherungsfälle sind nur für den Teil von der Leistungs- pflicht ausgeschlossen, der in die Zeit vor Versicherungsbeginn fällt. Bei (6) Bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung hat die versi- Vertragsänderungen gelten die Sätze 1 bis 3 für den hinzukommenden cherte Person freie Wahl unter den öffentlichen und privaten Krankenhäu- Teil des Versicherungsschutzes. sern, die unter ständiger ärztlicher Leitung stehen, über ausreichende dia- [Seite 41] Seite 2 von 5 AVB/KK-SV Seite 41 von 104 Seiten gnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen und Krankenge- Versicherer seine Leistungen auf einen angemessenen Betrag herabset- schichten führen. zen. Stehen die Aufwendungen für die Heilbehandlung oder sonstigen Leistungen in einem auffälligen Missverhältnis zu den erbrachten Leistun- (7) Für medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlung in Kranken- gen, ist der Versicherer insoweit nicht zur Leistung verpflichtet. anstalten, die auch Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlung durchführen oder Rekonvaleszenten aufnehmen, im Übrigen aber die Voraussetzungen von (3) Besteht auch Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall- Absatz 6 erfüllen, werden die tariflichen Leistungen nur dann gewährt, versicherung oder der gesetzlichen Rentenversicherung, auf eine gesetzli- wenn der Versicherer diese vor Beginn der Behandlung schriftlich zuge- che Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, so ist der Versicherer nur für die sagt hat. Bei Tbc-Erkrankungen wird in vertraglichem Umfange auch für Aufwendungen leistungspflichtig, welche trotz der gesetzlichen Leistungen die stationäre Behandlung in Tbc-Heilstätten und Sanatorien geleistet. notwendig bleiben. Ansprüche auf Krankenhaustagegeld bleiben hiervon unberührt. (8) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin (4) Hat der Hauptversicherte oder der Mitversicherte wegen desselben überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Methoden und Versicherungsfalls einen Anspruch gegen mehrere Erstattungsverpflich- Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso Erfolg versprechend be- tete, darf die Gesamterstattung die Gesamtaufwendungen nicht überstei- währt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen gen. Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwen- § 6 Auszahlung der Versicherungsleistungen dung vorhandener schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel ange- (1) Der Versicherer ist zur Leistung nur verpflichtet, wenn die von ihm fallen wäre. geforderten Nachweise erbracht sind; diese werden Eigentum des Ver- sicherers. (9) Vor Beginn einer Heilbehandlung, deren Kosten voraussichtlich 2.000 Euro überschreiten werden, kann der Hauptversicherte in Textform Aus- (2) Versicherungsleistungen sind mit dem vorgesehenen Vordruck zu kunft über den Umfang des Versicherungsschutzes für die beabsichtigte beantragen. Kostenbelege sind im Original einzureichen. Hat sich ein an- Heilbehandlung verlangen. Der Versicherer erteilt die Auskunft spätestens derer Kostenträger an den Kosten beteiligt, so genügen Zweitschriften, auf nach vier Wochen; ist die Durchführung der Heilbehandlung dringend, denen der andere Kostenträger den Erstattungsbetrag vermerkt hat. wird die Auskunft unverzüglich, spätestens nach zwei Wochen erteilt. Der Versicherer geht dabei auf einen vorgelegten Kostenvoranschlag und an- (3) Alle Rechnungen müssen den Namen des Behandelten, die Bezeich- dere Unterlagen ein. Die Frist beginnt mit Eingang des Auskunftverlan- nung der behandelten Krankheit, Angabe und Zahl der einzelnen Leistun- gens beim Versicherer. Ist die Auskunft innerhalb der Frist nicht erteilt, gen mit den Behandlungsdaten und den Ziffern der zugrunde liegenden wird bis zum Beweis des Gegenteils durch den Versicherer vermutet, Gebührenordnung enthalten. Arzneimittelrechnungen sind zusammen mit dass die beabsichtigte medizinische Heilbehandlung notwendig ist. der Arztrechnung für den entsprechenden Zeitraum einzureichen. Bei Rechnungen in fremder Sprache kann der Versicherer eine Übersetzung (10) Der Versicherer gibt auf Verlangen des Hauptversicherten oder der in die deutsche Sprache verlangen. mitversicherten Person Auskunft über und Einsicht in Gutachten oder Stellungnahmen, die der Versicherer bei der Prüfung der Leistungspflicht (4) Im Übrigen ergeben sich die Voraussetzungen für die Fälligkeit der über die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung eingeholt hat. Leistungen des Versicherers aus § 14 Versicherungsvertragsgesetz Wenn der Auskunft an oder der Einsicht durch den Hauptversicherten (VVG). oder die mitversicherte Person erhebliche therapeutische Gründe oder sonstige erhebliche Gründe entgegenstehen, kann nur verlangt werden, (5) Der Versicherer ist verpflichtet, an den Mitversicherten zu leisten, einem benannten Arzt oder Rechtsanwalt Auskunft oder Einsicht zu ge- wenn der Hauptversicherte ihm diesen in Textform als Empfangsberech- ben. Der Anspruch kann nur von der jeweils betroffenen versicherten Per- tigten für dessen Versicherungsleistungen benannt hat. Liegt diese Vor- son oder ihrem gesetzlichen Vertreter geltend gemacht werden. Hat der aussetzung nicht vor, kann nur der Hauptversicherte die Leistung verlan- Hauptversicherte das Gutachten oder die Stellungnahme auf Veranlas- gen. sung des Versicherers eingeholt, erstattet der Versicherer die entstande- nen Kosten. (6) Die in fremder Währung entstandenen Krankheitskosten werden zum Kurs des Tages, an dem die Belege beim Versicherer eingehen, in Euro § 5 Einschränkung der Leistungspflicht umgerechnet. (1) Keine Leistungspflicht besteht a) für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen (7) Kosten für die Überweisung der Versicherungsleistungen und für von Unfällen und für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse verur- Übersetzungen können von den Leistungen abgezogen werden. sacht oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt und nicht aus- drücklich in den Versicherungsschutz eingeschlossen sind; (8) Der Hauptversicherte hat gegen den Versicherer einen unmittelbaren b) für auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Unfälle einschließlich de- Anspruch auf die Versicherungsleistungen für sich und seine Mitversi- ren Folgen sowie für Entziehungsmaßnahmen einschließlich Entzie- cherten. hungskuren; Der Versicherer darf eine Forderung, die er aus dem Versicherungsvertrag c) für Behandlung durch Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker und in Kran- gegen den Versicherungsnehmer hat, nicht gegen die Versicherungsleis- kenanstalten, deren Rechnungen der Versicherer aus wichtigem tung gegenüber dem Hauptversicherten aufrechnen, wenn der Hauptver- Grunde von der Erstattung ausgeschlossen hat, wenn der Versiche- sicherte nachweisen kann seiner Zahlungspflicht nachgekommen zu sein. rungsfall nach der Benachrichtigung des Hauptversicherten über den § 35 VVG findet insoweit keine Anwendung. Leistungsausschluss eintritt. Sofern im Zeitpunkt der Benachrichti- gung ein Versicherungsfall schwebt, besteht keine Leistungspflicht (9) Ansprüche aus Versicherungsleistungen können weder abgetreten für die nach Ablauf von drei Monaten seit der Benachrichtigung ent- noch verpfändet werden. . Das Abtretungsverbot nach Satz 1 gilt nicht für standenen Aufwendungen; ab dem 1. Oktober 2021 abgeschlossene Verträge; gesetzliche Abtre- d) für Kur- und Sanatoriumsbehandlung sowie für Rehabilitationsmaß- tungsverbote bleiben unberührt. nahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger, wenn der Tarif nichts anderes vorsieht; § 7 Ende des Versicherungsschutzes e) für ambulante Heilbehandlungen in einem Heilbad oder Kurort. Die Der Versicherungsschutz für die versicherte Person endet – auch für Einschränkung entfällt, wenn die versicherte Person dort ihren stän- schwebende Versicherungsfälle – mit Beendigung des Versicherungs- digen Wohnsitz hat oder während eines vorübergehenden Aufent- vertrages, mit dem Zeitpunkt des Wegfalls der Versicherungsfähigkeit haltes durch eine vom Aufenthaltszweck unabhängige Erkrankung oder mit dem Zeitpunkt, zu dem die versicherte Person abgemeldet wird. oder einen dort eingetretenen Unfall Heilbehandlung notwendig wird. f) für Behandlungen durch Ehegatten, eingetragene Lebenspartner Pflichten des Versicherungsnehmers und des Hauptversicherten nach § 1 Lebenspartnerschaftsgesetz, Eltern oder Kinder. Nachgewiesene Sachkosten werden tarifgemäß erstattet; § 8 Beitragsberechnung, Beitragsanpassung g) für eine durch Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Unter- (1) Die Berechnung und die Höhe der Beiträge ist in den technischen bringung. Berechnungsgrundlagen des Versicherers festgelegt. Eine Alterungsrück- stellung wird nicht gebildet. (2) Übersteigt eine Heilbehandlung oder sonstige Maßnahme, für die Leistungen vereinbart sind, das medizinisch notwendige Maß, kann der [Seite 42] Seite 3 von 5 AVB/KK-SV Seite 42 von 104 Seiten (2) Im Rahmen der vertraglichen Leistungszusage können sich die Leis- Die Obliegenheit entfällt, soweit der Hauptversicherte und die versicherte tungen des Versicherers z. B. wegen steigender Heilbehandlungskosten Person in die Erhebung der erforderlichen personenbezogenen Gesund- oder einer häufigeren Inanspruchnahme medizinischer Leistungen ändern. heitsdaten durch den Versicherer eingewilligt und die in § 213 Absatz 1 Dementsprechend vergleicht der Versicherer zumindest jährlich für jeden VVG genannten Personen und Einrichtungen von der Schweigepflicht Tarif die erforderlichen mit den in den technischen Berechnungsgrundla- entbunden hat. gen kalkulierten Versicherungsleistungen. Ergibt diese Gegenüberstellung eine Abweichung von mehr als 5 %, so können alle Beiträge dieses Tarifs (3) Die versicherte Person hat nach Möglichkeit für die Minderung des vom Versicherer überprüft und, soweit erforderlich, angepasst werden. Schadens zu sorgen und alle Handlungen zu unterlassen, die der Gene- Unter den gleichen Voraussetzungen können auch betragsmäßig festge- sung hinderlich sind. legte Selbstbeteiligungen oder tarifliche Höchstbeträge angepasst und ein vereinbarter Beitragszuschlag entsprechend geändert werden. (4) Wird für eine versicherte Person bei einem weiteren Versicherer ein Krankheitskostenversicherungsvertrag abgeschlossen, ist der Hauptversi- (3) Änderungen werden zu Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf cherte verpflichtet, den Versicherer von der anderen Versicherung unver- die Benachrichtigung des Versicherungsnehmers bzw. Hauptversicherten züglich zu unterrichten. folgt. (5) Eine weitere Krankenhaustagegeldversicherung darf nur mit Einwil- § 8a Beitragszahlung ligung des Versicherers abgeschlossen werden. (1) Der Beitrag ist ein Jahresbeitrag und wird vom Versicherungsbeginn an berechnet. Er ist zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres zu ent- § 10 Folgen von Obliegenheitsverletzungen richten, kann aber auch in gleichen monatlichen Beitragsraten gezahlt (1) Der Versicherer ist mit der in § 28 Absatz 2 bis 4 VVG vorgeschrie- werden, die jeweils bis zur Fälligkeit der Beitragsrate als gestundet gelten. benen Einschränkung ganz oder teilweise von der Verpflichtung zur Leis- Die Beitragsraten sind am Ersten eines jeden Monats fällig. Wird der Jah- tung frei, wenn eine der in § 9 Absatz 1 bis 3 genannten Obliegenheiten resbeitrag während des Versicherungsjahres neu festgesetzt, ist der Un- verletzt wird. terschiedsbetrag vom Änderungszeitpunkt an bis zum Beginn des nächs- ten Versicherungsjahres nachzuzahlen bzw. zurückzuzahlen. (2) Wird eine der in § 9 Absätze 4 und 5 genannten Obliegenheiten ver- letzt, kann der Versicherer unter der Voraussetzung des § 28 Absatz 1 (2) Wird die Versicherung für eine bestimmte Zeit mit der Maßgabe ab- VVG innerhalb eines Monats nach dem Bekannt werden der Obliegen- geschlossen, dass sich das Versicherungsverhältnis nach Ablauf dieser heitsverletzung ohne Einhaltung einer Frist kündigen. bestimmten Zeit stillschweigend um jeweils ein Jahr verlängert, sofern der Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte nicht fristgemäß gekündigt (3) Die Kenntnis und das Verschulden der Mitversicherten stehen der hat, kann der Tarif anstelle von Jahresbeiträgen Monatsbeiträge vorsehen. Kenntnis und dem Verschulden des Hauptversicherten gleich. Diese sind am Ersten eines jeden Monats fällig. § 11 Obliegenheiten und Folgen bei Obliegenheitsverletzungen bei (3) Der erste Beitrag bzw. die erste Beitragsrate ist – unabhängig vom Ansprüchen gegen Dritte Bestehen eines Widerrufsrechts – unverzüglich nach Abschluss des Ver- (1) Hat der Hauptversicherte oder ein Mitversicherter Ersatzansprüche sicherungsvertrages zu zahlen. gegen Dritte, besteht, unbeschadet des gesetzlichen Forderungsübergan- ges gemäß § 86 VVG, die Verpflichtung, diese Ansprüche bis zur Höhe, (4) Kommt der Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte mit der in der aus dem Versicherungsvertrag Ersatz (Kostenerstattung sowie Zahlung einer Beitragsrate in Verzug, werden die gestundeten Beitrags- Sach- und Dienstleistung) geleistet wird, an den Versicherer schriftlich raten des laufenden Versicherungsjahres fällig. Sie gelten jedoch erneut abzutreten. als gestundet, wenn der rückständige Beitragsteil einschließlich der Bei- tragsrate für den am Tage der Zahlung laufenden Monat und die Mahn- (2) Der Hauptversicherte oder der Mitversicherte hat seinen Ersatzan- kosten entrichtet sind. spruch oder ein zur Sicherung dieses Ersatzanspruchs dienendes Recht unter Beachtung der geltenden Form- und Fristvorschriften zu wahren und (5) Nicht rechtzeitige Zahlung des Erstbeitrages oder eines Folgebeitra- bei dessen Durchsetzung durch den Versicherer soweit erforderlich mit- ges kann unter den Voraussetzungen der §§ 37 und 38 VVG zum Verlust zuwirken. des Versicherungsschutzes führen. Ist ein Beitrag bzw. eine Beitragsrate nicht rechtzeitig gezahlt und wird der Versicherungsnehmer bzw. Haupt- (3) Verletzt der Hauptversicherte oder ein Mitversicherter vorsätzlich die versicherte in Textform gemahnt, ist er zur Zahlung der Mahnkosten in in den Absätzen 1 und 2 genannten Obliegenheiten, ist der Versicherer angemessener Höhe verpflichtet. zur Leistung insoweit nicht verpflichtet, als er infolge dessen keinen Ersatz von dem Dritten erlangen kann. Im Falle einer grob fahrlässigen Verlet- (6) Wird das Versicherungsverhältnis vor Ablauf der Vertragslaufzeit be- zung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in endet, steht dem Versicherer für diese Vertragslaufzeit nur derjenige Teil einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kür- des Beitrags bzw. der Beitragsrate zu, der dem Zeitraum entspricht, in zen. dem der Versicherungsschutz bestanden hat. Wird das Versicherungs- verhältnis durch Rücktritt auf Grund des § 19 Absatz 2 VVG oder durch (4) Steht dem Hauptversicherten oder dem Mitversicherten ein Anspruch Anfechtung des Versicherers wegen arglistiger Täuschung beendet, steht auf Rückzahlung ohne rechtlichen Grund gezahlter Entgelte gegen den dem Versicherer der Beitrag bzw. die Beitragsrate bis zum Wirksamwer- Erbringer von Leistungen zu, für die der Versicherer auf Grund des Versi- den der Rücktritts- oder Anfechtungserklärung zu. Tritt der Versicherer cherungsvertrages Erstattungsleistungen erbracht hat, sind die Absätze 1 zurück, weil der erste Beitrag bzw. die Beitragsrate nicht rechtzeitig ge- bis 3 entsprechend anzuwenden. zahlt wird, kann er eine angemessene Geschäftsgebühr verlangen. § 12 Aufrechnung (7) Die Beiträge sind an die vom Versicherer zu bezeichnende Stelle zu Gegen Forderungen des Versicherers kann nur aufgerechnet werden, so- entrichten. weit die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist. § 9 Obliegenheiten Ende der Versicherung (1) Der Hauptversicherte und der als empfangsberechtigt benannte Mit- versicherte (vergleiche § 6 Absatz 5) hat auf Verlangen des Versicherers § 13 Beendigung des Versicherungsverhältnisses jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalles (1) Das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten sowie die darauf oder der Leistungspflicht des Versicherers und ihres Umfanges erforder- beruhenden Versicherungsverhältnisse der Mitversicherten enden, soweit lich ist. der Versicherungsvertrag keine abweichende Regelung enthält, a) bei Beendigung des Versicherungsvertrages; (2) Auf Verlangen des Versicherers ist die versicherte Person verpflichtet, b) bei W egfall der Versicherungsfähigkeit des Hauptversicherten, sich durch einen vom Versicherer beauftragten Arzt untersuchen zu las- c) bei Tod des Hauptversicherten. sen. Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. Es obliegt dem Hauptversicherten und der versicherten Person, die zur Prüfung des Versicherungsfalls und des Umfangs der Leistungspflicht (2) Das Versicherungsverhältnis der Mitversicherten endet bei Wegfall der erforderlichen Informationen von den in § 213 Absatz 1 VVG genannten Versicherungsfähigkeit. Personen und Einrichtungen (Ärzte, Krankenhäuser etc.) zu beschaffen und dem Versicherer zukommen zu lassen. [Seite 43] Seite 4 von 5 AVB/KK-SV Seite 43 von 104 Seiten (3) Das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten und seiner Mit- (in Ermangelung eines solchen seinen gewöhnlichen Aufenthalt) oder den versicherten oder der Mitversicherten allein endet bei Abmeldung zu dem Sitz oder die Niederlassung seines Geschäfts- oder Gewerbebetriebes hat. im Versicherungsvertrag geregelten Zeitpunkt. (2) Klagen gegen den Versicherer können bei dem Gericht am Wohnsitz (4) Hat eine Vereinbarung im Versicherungsvertrag zur Folge, dass bei oder gewöhnlichen Aufenthalt des Versicherungsnehmers bzw. Hauptver- Erreichen eines bestimmten Lebensalters oder bei Eintritt anderer dort sicherten oder bei dem Gericht am Sitz des Versicherers anhängig ge- genannter Voraussetzungen der Beitrag für ein anderes Lebensalter oder macht werden. eine andere Altersgruppe gilt, kann der Hauptversicherte die betroffene Person binnen zwei Monaten nach der Änderung zum Zeitpunkt deren In- (3) Verlegt der Hauptversicherte nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz Kraft-Tretens von der Versicherung abmelden, wenn sich der Beitrag oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einen anderen Staat, der nicht durch die Änderung erhöht. Mitgliedstaat der Europäischen Union oder Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ist, oder ist sein Wohnsitz oder (5) Erhöht der Versicherer die Beiträge aufgrund der Beitragsanpas- gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt, sungsklausel oder vermindert er seine Leistung gemäß § 16, so kann der ist das Gericht am Sitz des Versicherers zuständig. Hauptversicherte das Versicherungsverhältnis hinsichtlich der betroffenen versicherten Person innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Ände- § 16 Änderungen der Allgemeinen Versicherungsbedingungen rungsmitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung ab- (1) Bei einer nicht nur als vorübergehend anzusehenden Veränderung der melden. Bei einer Beitragserhöhung kann der Hauptversicherte das Versi- Verhältnisse des Gesundheitswesens können die Allgemeinen Versiche- cherungsverhältnis auch bis und zum Zeitpunkt des W irksamwerdens der rungsbedingungen und die Tarifbestimmungen den veränderten Verhält- Erhöhung kündigen. nissen angepasst werden, wenn die Änderungen zur hinreichenden Wah- rung der Belange der Versicherten erforderlich erscheinen. Die Änderun- (6) Der Hauptversicherte kann, sofern der Versicherer die Anfechtung, gen werden zu Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf die Mitteilung den Rücktritt oder die Kündigung nur für einzelne versicherte Personen der Änderungen und der hierfür maßgeblichen Gründe an den Versiche- oder Tarife erklärt, innerhalb von zwei Wochen nach Zugang dieser Erklä- rungsnehmer bzw. Hauptversicherten folgt. rung die Aufhebung des übrigen Teils der Versicherung zum Schlusse des Monats verlangen, in dem ihm die Erklärung des Versicherers zugegan- (2) Ist eine Bestimmung in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen gen ist, bei Kündigung zu dem Zeitpunkt, zu dem diese wirksam wird. durch höchstrichterliche Entscheidung oder durch einen bestandskräftigen Verwaltungsakt für unwirksam erklärt worden, kann sie der Versicherer § 13a Fortführung als Einzelversicherung durch eine neue Regelung ersetzen, wenn dies zur Fortführung des Ver- (1) Bei Beendigung des Versicherungsverhältnisses nach § 13 Absätze 1 trags notwendig ist oder wenn das Festhalten an dem Vertrag ohne neue bis 3 kann der Hauptversicherte bzw. können die mitversicherten Regelung für eine Vertragspartei auch unter Berücksichtigung der Interes- Personen, sofern das Versicherungsverhältnis mindestens drei Monate sen der anderen Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde. ununterbrochen bestand, die Umwandlung der bisherigen Gruppenver- Die neue Regelung ist nur wirksam, wenn sie unter Wahrung des Ver- sicherung in eine Einzelversicherung nach einem entsprechenden für das tragsziels die Belange der Versicherten angemessen berücksichtigt. Sie Neugeschäft offenen Tarif des Versicherers und den dafür geltenden wird zwei Wochen, nachdem die neue Regelung und die hierfür maßgeb- Allgemeinen Versicherungsbedingungen verlangen. Bei Tod des Haupt- lichen Gründe dem Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherten mitge- versicherten oder Kündigung des Versicherungsvertrages / -verhältnisses teilt worden sind, Vertragsbestandteil. gilt Satz 1 unabhängig von der bisher zurückgelegten Versicherungs- dauer. (2) Soweit sich keine Mehrleistungen ergeben, werden Krankheiten und Unfallfolgen, die während der Laufzeit der Gruppenversicherung aufgetreten sind, ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne erneute Wartezeiten in den Versicherungsschutz übernommen. Bestehende besondere Vereinbarungen bleiben dabei in Kraft. (2a) Bei Beendigung des Versicherungsverhältnisses durch Kündigung, Abmeldung oder einvernehmliche Beendigung des Gruppenversiche- rungsvertrages informiert der Versicherer den Hauptversicherten in Text- form über den Zeitpunkt, zu dem das Versicherungsverhältnis endet, und über die Möglichkeit der Fortsetzung als Einzelversicherung, sofern eine solche vom Versicherer angeboten wird. (3) Der Antrag auf Umwandlung muss innerhalb von zwei Monaten nach dem Ausscheiden aus dem Gruppenversicherungsvertrag dem Versicherer in Textform zugehen. Bei Kündigung des Versicherungs- vertrages / -verhältnisses endet das Umwandlungsrecht zwei Monate nach dem Zeitpunkt, zu dem die versicherte Person von diesem Recht Kenntnis erlangt hat. (4) Bei der Umwandlung in eine Einzelversicherung wird die Zeit, während der der jeweilige Versicherte im Rahmen des Gruppenversi- cherungsvertrages ununterbrochen versichert war, auf etwaige Fristen und Wartezeiten in der Einzelversicherung angerechnet. Sonstige Bestimmungen § 14 Willenserklärungen und Anzeigen (1) Willenserklärungen und Anzeigen gegenüber dem Versicherer bedür- fen der Textform. (2) Willenserklärungen des Versicherers können auch gegenüber dem Hauptversicherten abgegeben werden, sofern sie ihn oder seinen Mitversi- cherten betreffen. § 15 Klagefrist/Gerichtsstand (1) Für Klagen aus dem Versicherungsverhältnis gegen den Versiche- rungsnehmer bzw. Hauptversicherten ist das Gericht des Ortes zuständig, an dem der Versicherungsnehmer bzw. Hauptversicherte seinen Wohnsitz [Seite 44] Seite 5 von 5 AVB/KK-SV Seite 44 von 104 Seiten Hinweis auf die Verbraucherschlichtungsstelle Ombudsmann Pri- vate Kranken- und Pflegeversicherung Versicherungsnehmer, die mit Entscheidungen des Versicherers nicht zufrieden sind, oder deren Verhandlungen mit dem Versicherer nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt haben, können sich an den Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung wenden. Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung Postfach 06 02 22 10052 Berlin Internet: www.pkv-ombudsmann.de Der Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung ist eine unabhängige und für Verbraucher kostenfrei arbeitende Schlichtungs- stelle. Der Versicherer hat sich verpflichtet, an dem Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Verbraucher, die ihren Vertrag online (z. B. über eine Webseite) abgeschlossen haben, können sich mit ihrer Beschwerde auch online an die Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ wenden. Ihre Beschwer- de wird dann über diese Plattform an den Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung weitergeleitet. Hinweis: Der Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung ist keine Schiedsstelle und kann einzelne Streitfälle nicht verbindlich ent- scheiden. Hinweis auf die Versicherungsaufsicht Sind Versicherungsnehmer mit der Betreuung durch den Versicherer nicht zufrieden oder treten Meinungsverschiedenheiten bei der Vertragsabwick- lung auf, können sie sich auch an die für den Versicherer zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Als Versicherungsunternehmen unterliegt der Versicherer der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs- aufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Sektor Versicherungsaufsicht Graurheindorfer Straße 108 53117 Bonn E-Mail: poststelle@bafin.de Internet: www.bafin.de Hinweis: Die BaFin ist keine Schiedsstelle und kann einzelne Streitfälle nicht verbindlich entscheiden. Hinweis auf den Rechtsweg Unabhängig von der Möglichkeit, sich an die Verbraucherschlichtungs- stelle oder die Versicherungsaufsicht zu wenden, steht dem Versiche- rungsnehmer der Rechtsweg offen. [Seite 45] Seite 45 von 104 Seiten B.2 Hinweise zum Gruppenversicherungsvertrag Hinweise zum Vertrag über die betriebliche Krankenversicherung Stand: 1. Juli 2026 Versicherbarer Versicherbar sind Personen (Mitarbeiter/Mitglieder des Versicherungsnehmers und deren Ange- Personenkreis hörige), die in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung bzw. – abhängig von den Rege- lungen im Gruppenversicherungsvertrag – ggf. auch Personen, die in einer deutschen privaten Krankheitskostenvollversicherung versichert sind. Kinder des Hauptversicherten können bis zum Beginn des Monats, in dem sie das 27. Lebensjahr vollenden, versichert werden. Anmeldung, Die Aufnahme in die Versicherung ist vom Ergebnis einer Gesundheitsprüfung abhängig. Das gilt Gesundheits­ nicht bei Anmeldung aufgrund von Anmeldepflicht. Bei Personen, deren Gesundheitszustand ein prüfung erhöhtes Risiko darstellt, kann der Antrag abgelehnt oder die Aufnahme von besonderen Bedin- gungen abhängig gemacht werden. Beginn des Der Versicherungsschutz im Rahmen des Gruppenversicherungsvertrages beginnt mit dem im ­Versicherungs­- Versicherungsnachweis bezeichneten Zeitpunkt, frühestens mit Inkrafttreten des Vertrages über schutzes, die betriebliche Krankenversicherung und nicht vor Zugang des Versicherungsnachweises oder ­Wartezeiten einer schriftlichen Annahmeerklärung des Versicherers. Die allgemeine Wartezeit entfällt. Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psycho- therapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate. Bei Unfällen entfallen auch die besonderen Wartezeiten. Soweit es die Versicherungsbedingungen vorsehen, können Wartezeiten erlassen werden. Für den Tarif VorsorgePro bestehen keine Wartezeiten. Rechte aus dem Der Hauptversicherte hat für sich und seine Mitversicherten einen unmittelbaren Anspruch auf die Versicherungs- Versicherungsleistungen gegen den Versicherer. verhältnisses Der Versicherer kann Forderungen des Hauptversicherten nicht mit Forderungen verrechnen, die ihm gegenüber dem Versicherungsnehmer zustehen. § 35 VVG findet keine Anwendung.  Die Kenntnis und das Verhalten der versicherten Person können auch berücksichtigt werden, sofern nach den Versicherungsbedingungen oder den gesetzlichen Vorschriften die Kenntnis und das Ver- halten des Versicherungsnehmers von Bedeutung sind. Beitrags-  Während Elternzeit, Pflegezeit, Sonderurlaub/Freistellung aus persönlichen Gründen und längerer befreiung in Arbeitsunfähigkeit nach Ende des gesetzlichen Anspruchs auf Entgeltfortzahlung sind die Zeiten ohne anmeldepflichtigen Tarife beitragsbefreit. Für die Hauptversicherten bleibt dabei der Versiche- Entgelt rungsschutz und der Anspruch auf Leistungen in vollem Umfang bestehen. Voraussetzung ist, dass die Beitragsbefreiung im Versicherungsvertrag vereinbart ist. Der Ver- sicherungsnehmer hat dem Versicherer pro Hauptversicherten den Beginn und das Ende der Beitragsbefreiung innerhalb von 2 Monaten anzuzeigen. Für die Beitragsbefreiung in Zeiten ohne Entgelt ist ein Zusatzbeitrag für alle anmeldepflichtigen Tarife zu bezahlen. Beendigung des Das Versicherungsverhältnis der einzelnen Personen endet: Versicherungs-  bei Kündigung des Versicherungsverhältnisses durch den Hauptversicherten. Die Kündigung ist verhältnisses nur möglich für nicht anmeldepflichtige Personen und Tarife. Die ordentliche Kündigung von nicht anmeldepflichtigen Personen und Tarifen durch den Hauptversicherte ist zum 31.12. des auf die Anmeldung folgenden Kalenderjahres und danach zum 31.12. der Folgejahre jeweils mit einer Frist von drei Monaten möglich. Eine spätere Wiederanmeldung ist ausgeschlossen.  bei Rücktritt, Anfechtung oder außerordentlicher Kündigung des Versicherers, b  ei Beendigung des Dienst-/Arbeitsverhältnisses des Mitarbeiters, jedoch nicht bei Renten­ gewährung in unmittelbarem Anschluss an das Arbeitsverhältnis,  bei Ehegatten mit Rechtskraft der Scheidung, bei eingetragenen Lebenspartnern mit Rechts- kraft der Aufhebung und bei Lebenspartnern in häuslicher Gemeinschaft mit dem Zeitpunkt der Trennung,  bei Kindern nach Ende des Monats vor Vollendung des 27. Lebensjahres, b  ei Beendigung des Vertrages über die betriebliche Krankenversicherung,  bei Ausscheiden von gesetzlich Krankenversicherten aus der deutschen gesetzlichen Kranken- versicherung,  bei Ausscheiden von privat Krankenversicherten aus der deutschen Krankheitskostenvollversi- cherung, b  ei Tod der versicherten Person. Sofern das Versicherungsverhältnis des Hauptversicherten endet, enden gleichzeitig auch alle Versicherungsverhältnisse der mitversicherten Personen, außer bei Tod des Mitarbeiters oder bei Wechsel des Mitarbeiters in eine private Krankheitskostenvollversicherung. Rückstufung/ Eine Rückstufung/Kündigung ist erstmals zum 31. Dezember des auf die Anmeldung folgenden Kündigung Kalenderjahres und danach zum 31. Dezember der Folgejahre mit einer Frist von drei Monaten möglich. Bei einer erneuten Höherstufung findet eine Gesundheitsprüfung statt. Bei Personen, deren Ge- sundheitszustand ein erhöhtes Risiko darstellt, kann der Versicherer die erneute Höherstufung ablehnen oder von besonderen Bedingungen abhängig machen. [Seite 46] Seite 46 von 104 Seiten Tarif BKV-AS AG Der Tarif BKV-AS AG kann nur von Personen geführt werden, die in einem der Tarife BKV 2, BKV 3, BKV 4 oder ComfortPro versichert sind. Endet die Versicherung in einem dieser Tarife, endet gleichzeitig die Versicherung im Tarif BKV-AS AG. Ausscheiden Aus dem Gruppenversicherungsvertrag ausscheidende Versicherte können die Versicherung zu und Weiter­ den Bedingungen der entsprechenden Einzelversicherung fortsetzen, sofern die Fortsetzung versicherung nicht bereits vertraglich vereinbart ist. Voraussetzung ist, dass, außer bei Kündigung des Ver­ sicherungsvertrages-/verhältnisses, die Versicherung nach dem Gruppenversicherungsvertrag mindestens drei Monate bestanden hat und der Antrag auf Fortführung innerhalb von zwei Mona- ten nach dem Ausscheiden aus dem Gruppenversicherungsvertrag dem Versicherer in Textform zugeht. Wechsel der (Gilt nur, wenn der Gruppenversicherungsvertrag die Versicherung von gesetzlich- und privatver- Kranken­ sicherten Personen vorsieht) versicherung Endet die Versicherungsfähigkeit in einem Tarif ausschließlich aufgrund des Wechsels von einer deutschen gesetzlichen Krankenversicherung in eine deutsche private Krankenversicherung oder umgekehrt, kann die betroffene Person die Versicherung ohne Gesundheitsprüfung in einem ent- sprechenden Tarif, für den neu Versicherungsfähigkeit bestehen muss und der nicht höhere Leis- tungen umfasst, fortführen. Das gilt nur, sofern der Antrag auf Fortführung innerhalb von 2 Mona- ten ab Ende der Versicherungsfähigkeit gestellt wird. [Seite 47]  %D\HULVFKH%HDPWHQNUDQNHQNDVVH $NWLHQJHVHOOVFKDIW Seite 47 von 104 Seiten  B.3  Tarifbedingungen  7DULI%.9 *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ   %HWULHEOLFKH.UDQNHQYHUVLFKHUXQJIUJHVHW]OLFK.UDQNHQYHUVLFKHUWH 6WDQG6$31U (VJHOWHQGLH$9%..69$OOJHPHLQH9HUVLFKHUXQJVEHGLQJXQJHQIUGLH.UDQNKHLWVNRVWHQYHUVLFKHUXQJQDFK$UWGHU6FKDGHQYHUVLFKHUXQJ  ,9HUVLFKHUXQJVOHLVWXQJHQ .RVWHQIUPHKUDOVVHFKV,PSODQWDWHSUR.LHIHUHLQVFKOLH‰OLFKYRUKDQ  GHQHU,PSODQWDWHVLQGYRQGHU(UVWDWWXQJDXVJHVFKORVVHQ 6HKKLOIHQ ,QQHUKDOEHLQHV=HLWUDXPHVYRQYLHU.DOHQGHUMDKUHQZHUGHQ/HLVWXQJHQ (UVWDWWXQJVIlKLJ VLQG .RVWHQ IU %ULOOHQ XQG .RQWDNWOLQVHQ VRZLH GHUHQ DXV HLQHP %HWUDJ ELV]X LQVJHVDPW (XUR GHU HUVWDWWXQJVIlKLJHQ 5HSDUDWXUHQELV]XLQVJHVDPW(XURLQQHUKDOEHLQHV=HLWUDXPHVYRQ .RVWHQ]X GUHL .DOHQGHUMDKUHQ =XU )HVWVWHOOXQJ GHU HUVWDWWXQJVIlKLJHQ .RVWHQ  LQQHUKDOE GHV JHQDQQWHQ =HLWUDXPHV ZLUG XQWHU (LQVFKOXVV GHV .DOHQ HUVWDWWHW GHUMDKUHV LQ ZHOFKHP GLH 6HKKLOIH EH]RJHQ E]Z GLH 5HSDUDWXU GXUFK  JHIKUWZLUG]XUFNJHUHFKQHW 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I. Versicherungsleistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre. 1. Stationäre Heilbehandlung c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Erstattungsfähig sind bei einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung Leistungen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder in einem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten Unfallversicherung, der Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren Krankenhaus die Kosten für privaten Zusatzversicherung die angefallenen Kosten nicht a) gesondert berechnete ärztliche Leistungen für vollstationäre, übersteigen. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung teilstationäre sowie vor- und nachstationäre Heilbehandlungen (im sowie anderweitige Leistungen sind nachzuweisen. Sinne von § 115 a SGB V) einschließlich stationärer Entbindungen, d) Versicherungsfähig sind Personen, die in der deutschen b) gesondert berechnete ärztliche Leistungen für ambulante gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und die auf Operationen (im Sinne von § 115 b SGB V), Kosten des Arbeitsgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem c) für gesondert berechnete Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer. im Rahmen der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV, hat Erstattungsfähig sind außerdem von den allgemeinen Krankenhaus- der Hauptversicherte dies dem Versicherer unverzüglich mitzuteilen. kosten die Mehrkosten, die entstehen können, wenn ein anderes als das Die Versicherung im Tarif KlinikPro endet dann für diese versicherte in der Einweisung genannte Krankenhaus gewählt wird. Das gilt nicht bei Person zu dem Zeitpunkt, zu dem auch seine Versicherung in der Krankenhäusern, mit denen die gesetzliche Krankenversicherung keinen GKV endet. Versorgungsvertrag hat oder wenn sich die gesetzliche Kranken- Neben dem Tarif KlinikPro können beim Versicherer nur versicherung nicht an den allgemeinen Krankenhauskosten beteiligt. Krankheitskostenversicherungen geführt werden, die vom Die Kosten werden erstattet zu Versicherer ausdrücklich zur Ergänzung dieses Tarifs angeboten 100 %. werden. e) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. Werden Leistungen entweder nach den Buchstaben a) und b) oder f) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2 Buchstabe c) nicht in Anspruch genommen, wird ein Krankenhaustage- AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr geld geleistet in Höhe von als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr 16 Euro. als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils betroffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft Werden Leistungen nach den Buchstaben a) und c) nicht in Anspruch und gegebenenfalls angepasst werden. genommen, wird ein Krankenhaustagegeld geleistet in Höhe von III. Beiträge 32 Euro. Monatliche Beitragsraten je Person: Dient der stationäre Aufenthalt überwiegend der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Behandlung, werden Tarifleistungen bis zu KlinkPro (Gruppenversicherung) insgesamt 56 Behandlungstage innerhalb von drei Kalenderjahren Alter Euro erstattet. Hierbei werden die Behandlungstage im Kalenderjahr, in dem 0 - 15 Jahre 5,76 € der Aufenthalt endet, und die aus den zwei vorhergehenden 16 - 66 Jahre 23,51 € Kalenderjahren zusammengerechnet. ab 67 Jahre 86,50 € Beiträge ohne Versicherungsteuer. Vor Behandlungsbeginn einer überwiegend psychotherapeutischen oder psychosomatischen Behandlung ist eine Kostenzusage beim Versicherer Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters- einzuholen. gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat. 2. Tagegeld für stationäre medizinische Rehabilitationsbehand- lungen Wichtiger Hinweis Erbringt der Träger der Gesetzlichen Kranken- oder Rentenversicherung Die Kosten für stationäre Heilbehandlungen, die in einer Einrichtung Leistungen für stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen in stattfinden, die auch Kur- und Sanatoriumsbehandlung durchführt (so entsprechenden Einrichtungen, wird für jeden Tag der Behandlung ein genannte gemischte Anstalt), sind nur erstattungsfähig, wenn vorher eine Tagegeld in Höhe von 20 Euro, höchstens jedoch für insgesamt 56 schriftliche Zusage erteilt wurde oder ein Akutfall vorliegt. Behandlungstage innerhalb von 4 Kalenderjahren gezahlt. Hierbei werden die Behandlungstage im Kalenderjahr, in dem der Aufenthalt endet, und die aus den drei vorhergehenden Kalenderjahren zusam- mengerechnet. II. Sonstige Tarifbedingungen Abkürzungsverzeichnis a) Die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten erfolgt, soweit die AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheits Gebühren im Rahmen der Höchstsätze der jeweils geltenden kostenversicherung nach Art der Schadenversicherung amtlichen deutschen Gebührenordnungen für Zahnärzte (GOZ) und GKV Deutsche gesetzliche Krankenversicherung Ärzte (GOÄ) liegen und deren Bemessungsgrundsätzen GOÄ Gebührenordnung für Ärzte entsprechen. Honoravereinbarungen werden nicht anerkannt. Die GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden. SGB V Sozialgesetzbuch Fünftes Buch b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgversprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen [Seite 84] Seite 84 von 104 Seiten Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte Stand: 01.02.2023, SAP-Nr.: 345464, 02.2023 Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung. I. Versicherungsleistungen II. Sonstige Tarifbedingungen 1. Sehhilfen a) die Erstattung von Arzt- und Zahnarztkosten erfolgt, soweit die Ge- Erstattungsfähig sind Kosten für Brillen und Kontaktlinsen sowie deren bühren im Rahmen der Höchstsätze der jeweils geltenden amtlichen Reparaturen bis zu insgesamt 150 Euro innerhalb eines Zeitraumes von deutschen Gebührenordnungen für Zahnärzte (GOZ) und Ärzte drei Kalenderjahren. (GOÄ) liegen und deren Bemessungsgrundsätzen entsprechen. Ho- norarvereinbarungen werden nicht anerkannt. Die Kosten werden erstattet zu b) zur Feststellung der erstattungsfähigen Kosten innerhalb des ge- 100 %. nannten Zeitraumes wird unter Einschluss des Kalenderjahres, in dem die Behandlung endet, die Sehhilfe bezogen oder die Reparatur 2. Zahnersatz durchgeführt wird, zurückgerechnet. Erstattungsfähig sind die Kosten für c) die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun- a) Zahnersatz (Zahnkronen, Brücken, Prothesen), gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, b) plastische Füllungen, der Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren privaten Zusatzversi- c) Inlays und Onlays, cherung die angefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen d) Implantate, der gesetzlichen Krankenversicherung sowie anderweitige Leistun- e) funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen, so- gen sind nachzuweisen. weit für Zahnersatz und Implantate erforderlich. d) versicherungsfähig sind Personen: Diesbezügliche zahntechnische Laborarbeiten und Materialkosten wer- – die auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers im den erstattet, soweit sie im Preis- und Leistungsverzeichnis für diesen Rahmen der obligatorischen Versicherung in diesem Tarif ange- Tarif aufgeführt sind und bis zu der dort genannten Höhe. meldet werden und – die in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung und mit Zahnkronen und Brücken werden in vollkeramischer und in metallischer einer Krankheitskostenzusatzversicherung der Bayerischen Be- Ausführung mit Verblendung erstattet. amtenkrankenkasse mit Leistungen für Auslandsreisen, Sehhil- fen, Heilpraktikerbehandlung / Arzt für Naturheilverfahren / Oste- Kosten für mehr als sechs Implantate pro Kiefer, einschließlich vorhan- opathie und Inlay/Zahnersatz versichert sind. dener Implantate, sind von der Erstattung ausgeschlossen. Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV, hat der Versicherungsnehmer dies dem Versicherer unverzüglich Innerhalb eines Zeitraumes von vier Kalenderjahren werden Leistungen mitzuteilen. Die Versicherung in diesem Tarif endet für diese ver- aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der erstattungsfähigen sicherte Person zu dem Zeitpunkt, zu dem auch seine Versiche- Kosten erstattet. rung in der GKV endet. e) der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden Staffelbegrenzung: Abweichend hiervon errechnen sich die erstattungs- Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur fähigen Kosten mit Einwilligung des Versicherers erfolgen. Wird diese Obliegenheit im ersten Kalenderjahr aus maximal 1.000 €, vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt, ist der Versicherer nach in den ersten beiden Kalenderjahren aus maximal 3.000 €, Maßgabe des § 28 Absatz 1 VVG berechtigt, den Vertrag innerhalb in den ersten drei Kalenderjahren aus maximal 6.000 €. eines Monats, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt hat, ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden. Kosten f) der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. über den für die jeweiligen Zeiträume genannten Beträgen werden nicht g) wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2 erstattet. AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr als Von den erstattungsfähigen Kosten werden 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils betroffenen 20 % Beobachtungseinheit (Kinder/Jugendliche, Erwachsene) überprüft erstattet. und gegebenenfalls angepasst werden. Das Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntechnische Laborarbei- 3. Heilpraktiker, Arzt für Naturheilverfahren, Osteopathie ten und Materialkosten kann unter den Voraussetzungen des § 203 Erstattungsfähig sind die Kosten für Absatz 3, 4 und 5 VVG mit Wirkung für bestehende Versicherungs- a) Behandlung durch einen Heilpraktiker im Rahmen des Gebühren- verhältnisse, auch für den noch nicht abgelaufenen Teil des Kalen- verzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH), derjahres, den veränderten Bedingungen angepasst werden. b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen, die nicht unter die Leistungspflicht der GKV fal- III. Beiträge len, im GebüH aufgeführt sind und von einem Arzt für Naturheilver- Monatliche Beitragsraten je Person fahren vorgenommen werden. Gebühren sind bis zu den Höchstsät- zen der GOÄ erstattungsfähig, Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe, Alter Euro die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann, 0 - 15 Jahre 2,39 € d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer 16 - 66 Jahre 10,90 € Behandlung nach Buchstaben a) bis b) schriftlich verordnete oder ab 67 Jahre 16,76 € verbrauchte Arznei- und Verbandmittel. Beiträge ohne Versicherungsteuer. Die Kosten werden bis zu einem erstattungsfähigen Betrag von insge- Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters- samt 1.500 Euro innerhalb eines Kalenderjahres zu gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, 30 % für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat. erstattet. Diesem Tarif liegt das Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntech- nische Laborarbeiten (Premium) zu Grunde. Nicht erstattungsfähig sind Kosten für psychotherapeutische Behandlun- gen. [Seite 85] Seite 2 von 5 Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) Seite 85 von 104 Seiten Besondere Bedingungen bei Arbeitgebervollfinanzierung Solange der Arbeitgeber die Beiträge vollständig übernimmt, entfällt die Staffelbegrenzung unter Abschnitt I Ziffer 2. und es gilt folgendes: Der Versicherer erbringt für Zahnersatz ab dem ersten Jahr die volle Versicherungsleistung, also innerhalb von vier Kalenderjahren Leistungen aus einem Betrag bis zu insgesamt 15.000 Euro der erstattungsfähigen Kosten. Abkürzungsverzeichnis AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank- heitskostenversicherung nach Art der Schadenversiche- rung GebüH Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker GKV Gesetzliche Krankenversicherung GOÄ Gebührenordnung für Ärzte GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte VVG Versicherungsvertragsgesetz [Seite 86] Seite 3 von 5 Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) Seite 86 von 104 Seiten Preis- und Leistungsverzeichnis für zahntechnische Laborarbeiten (Premium) (Gruppenversicherung) Bitte beachten Sie, dass es sich hier um ein Gesamtverzeichnis handelt, das für mehrere Tarife mit unterschiedlichen Leistungen gilt. Ob eine Leistung in Ihrem Tarif versichert ist (z. B. Implantate), entnehmen Sie bitte Ihren Tarifunterlagen. Leistung erstattungsfähiger Leistung erstattungsfähiger Höchstbetrag Höchstbetrag Euro Euro Arbeitsvorbereitung Inlay aus Kunststoff, drei- oder mehrflächig (inklusive 124,70 Abdruck, Stumpfabdruck galvanisieren 20,10 Verblendung und Material, unabhängig von der Dowel-Pin setzen 4,30 Herstellungsart/nicht als Provisorium) Dublieren eines Modelles oder Modellteiles 19,30 Inlay aus Metall, einflächig 98,80 Frässockel 15,80 Inlay aus Metall, zweiflächig 133,60 Hilfsteil in Abdruck, Platzhalter einfügen 19,30 Inlay aus Metall, drei- oder mehrflächig 159,80 Kunststoffstümpfe, Metallstümpfe, Einzelstümpfe 18,40 Onlay aus Keramik (inklusive Verblendung und Material, 238,20 Modell aus feuerfester Masse/Lötmodell 16,60 unabhängig von der Herstellungsart) Modell aus Hartgips, Kontrollmodell 9,40 Onlay aus Metall 140,90 Modell aus Kunststoff 29,30 Modell aus Superhartgips 15,10 Kronen und Brückentechnik Modell für Sägesegmente, Einzelstümpfe, Set-up Modell 15,50 Angelieferte Modellation gießen 41,40 Modell nach Überabdruck oder Funktionsabdruck 15,50 Anker für Klebebrücke 127,10 Modellergänzung aus Kunststoff 22,10 Auflage an Brückenglied 16,30 Modellmontage in individuellen Artikulator I/II/III 27,20 Brückenglied aus Keramik (inklusive Verblendung und 319,00 Modellmontage in Mittelwertartikulator I/II 14,60 Material, unabhängig von der Herstellungsart) Modellpaar in Gipssockel fixieren 15,60 Brückenglied aus Metall, auch zur Verblendung 87,50 Modellpaar sockeln 34,10 Krone aus Keramik (inklusive Verblendung und Material, 343,00 Modellpaar trimmen 18,30 unabhängig von der Herstellungsart) Montage eines Gegenkiefermodelles 14,80 Krone aus Metall, auch zur Verblendung 113,00 Montage eines Modellpaares in Fixator 15,60 Krone, Brückenglied für Klammer vorbereiten 28,70 Okklusionsmodell 19,90 Krone, Brückenglied in vorhandene Prothese einarbeiten 18,40 Okklusionsmodell für Sägesegmente 24,50 Papille, Sattel-Pontic aus Keramik 55,50 Remontagemodell 32,00 Papille, Sattel-Pontic aus Kunststoff/Komposit 42,50 Set-up je Zahn 16,20 Stift in Inlay für Pinledge-Technik 14,20 Spezialmodell 30,40 Stiftaufbau direkt 55,40 Split-Cast-Sockel an Modell 17,20 Stiftaufbau in vorhandene Krone 25,30 Zahnkranz ausgießen, angeliefertes Modell untersockeln 12,20 Stiftaufbau indirekt 74,80 Zweitstumpf für Inlay, Stumpf aus feuerfester Masse 19,00 Teilverblendung aus Keramik 120,90 Teilverblendung aus Komposit 91,30 Herstellen von individuellen Abformungen und Teilverblendung aus Kunststoff 70,00 Hilfsmitteln Verblendschale, Veneer aus Keramik (inklusive 221,80 Basis aus thermoplastischem Material oder aus Kunststoff 31,20 Verblendung und Material, unabhängig von der Bisswall aus thermoplastischem Material oder aus 18,80 Herstellungsart) Kunststoff auf Basis Verblendschale, Veneer aus Kunststoff (inklusive 102,70 Bisswall aus Wachs auf Basis 10,90 Verblendung und Material, unabhängig von der Funktions-, Individueller Löffel aus Kunststoff 31,20 Herstellungsart) Langzeitprovisorium (Krone, Brückenglied, Stiftzahn, Onlay, 87,50 Vollverblendung aus Keramik 131,80 Inlay) inklusive Verstärkung, Verblendung und Material, Vollverblendung aus Komposit 105,80 unabhängig von der Herstellungsart Vollverblendung aus Kunststoff 98,00 Provisorische Krone, Brückenglied, Stiftzahn, Onlay, Inlay, 41,20 Wurzelkappe, direkt, ohne Aufbau 58,80 Teilkrone Wurzelkappe, gegossen, mit Rückenplatte/Galvano- 99,20 Registrierplatte und -stift incl. Basen je Kiefer 39,90 Wurzelkappe Spezialbissplatte 32,70 Wurzelkappe, indirekt, mit Aufbau 122,40 Tiefziehteil Formteil für provisorische Versorgung 27,70 Wurzelpontic aus Keramik 55,50 Vorwall 17,00 Wurzelpontic aus Komposit 27,00 Wurzelpontic aus Kunststoff 23,70 Inlays und Onlays Wurzelstift, gegossen, aus Metall 44,90 Dreiviertelkrone, Teilkrone aus Keramik (inklusive 238,20 Zahnfleisch aus Keramik 55,50 Verblendung und Material, unabhängig von der Zahnfleisch aus Komposit 27,00 Herstellungsart) Zahnfleisch aus Kunststoff 23,70 Dreiviertelkrone, Teilkrone aus Metall 140,90 Inlay aus Keramik, einflächig (inklusive Verblendung und 195,00 Geschiebe-, Teleskoptechnik, Verbindungselemente Material, unabhängig von der Herstellungsart) Ankerbandklammer, sekundär 155,30 Inlay aus Keramik, zweiflächig (inklusive Verblendung und 207,50 Bohrung und Fräsung für Friktionsstift bei RRS (Rillen- 58,00 Material, unabhängig von der Herstellungsart) Schulter-Geschiebe) Inlay aus Keramik, drei- oder mehrflächig (inklusive 238,20 Federbolzen, Friktionsstift für RRS (Rillen-Schulter- 58,00 Verblendung und Material, unabhängig von der Geschiebe) Herstellungsart) Individueller Steg, Grundeinheit ohne Längeneinheit 138,00 Inlay aus Kunststoff, einflächig (inklusive Verblendung und 79,00 Individueller Steg, Längeneinheit je Zahn incl. Reiter 31,00 Material unabhängig von der Herstellungsart/nicht als Individuelles Geschiebe komplett 488,80 Provisorium) Individuelles Geschiebe, primär/sekundär 244,40 Inlay aus Kunststoff, zweiflächig (inklusive Verblendung 90,00 Individuelles Steggeschiebe/auch mit Gingivalfassung 161,60 und Material, unabhängig von der Herstellungsart/nicht als Konfektionierte Verbindungsvorrichtung, 117,80 Provisorium) Konfektionsgeschiebe/Riegel/Anker/Gelenk primär/sekundär [Seite 87] Seite 4 von 5 Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) Seite 87 von 104 Seiten Leistung erstattungsfähiger Leistung erstattungsfähiger Höchstbetrag Höchstbetrag Euro Euro Konfektionssteg, Grundeinheit inklusive Längeneinheit und 115,10 Zuschlag bei Lötung nach Keramikverblendung/ 35,80 Schleimhautkontakt t Metallverbindung nach keramischen Brand Konfektionssteglasche in Kunststoffbasis/Metallbasis 88,10 Lager für Ankerbandklammer 72,70 Herstellen von kieferorthopädischen (KFO) und Lager für Rillen-Schulter-Geschiebe 72,70 orthopädischen Geräten Lager/Raste für Schubverteilungsarm 72,70 Adams-, Pfeil-, Dreiecksklammer gebogen 20,80 Lösungsknopf 21,30 Aktiver Sporn 21,50 Rillen-Schulter-Geschiebe komplett 344,80 Ankerband/Ankerkappe 37,30 Rillen-Schulter-Geschiebe, primär/sekundär 172,40 Aufbiss 19,60 Schub-Steckriegel, Schwenk-Drehriegel/individuell 296,70 Auflage-KFO 13,50 Schub-Steckriegel, Schwenk-Drehriegel/konfektioniert 213,20 Außenbogen 48,00 Schubverteilungsarm 74,10 Basis für Einzelkiefergerät 82,00 Teilfräsung 40,10 Basis für Kieferorthopädiegerät, KFO/FKO-Gerät 160,70 Teleskopkrone/Konuskrone/Doppelkrone, komplett, aus 321,50 Coffin-Feder 57,30 Metall/Keramik, auch zur Verblendung Doppelplatten-Führungssporn 44,40 Teleskopkrone/Konuskrone/Doppelkrone, primär/sekundär, 214,50 Dorn 12,50 aus Metall/Keramik, auch zur Verblendung Druckfeder, Zugfeder 15,60 Verschraubung/Verbolzung 62,10 Facebow anpassen 14,20 Feder kompliziert 21,00 Herstellen von herausnehmbarem Zahnersatz Feder, gekreuzt 16,00 Approximalklammer, Bonyhard-Klammer, gebogen 15,50 Feder, geschlossen 17,10 Auflage gegossen/Edelmetall 15,60 Feder, offen/Rücklaufsporn 12,60 Aufstellung auf Metallbasis, je Zahneinheit 4,30 Führungssporn, Häkchen, Interocclusial-Stop 12,20 Aufstellung auf Wachs oder Kunststoffbasis, je Zahneinheit 3,60 Grundbogen, Oberkiefer oder Unterkiefer 73,90 Basis oder Basisteil aus Weichkunststoff, Sonderkunststoff 115,10 Halte- oder Abstützelement je Zahn, einarmig 13,50 Basisteil, gegossen/Edelmetall 86,80 Halte- oder Abstützelement je Zahn, mehrarmig 20,80 Befestigung eines Zahnes mit zahnfarbenem Kunststoff 36,00 Innenbogen 68,00 Bonwill-Klammer, gegossen/Edelmetall 67,40 KFO-Platte voreinschleifen 10,50 Bonyhard-Klammer, gegossen/Edelmetall 22,00 Kinnkappe mit Retentionshaken 65,00 Einarmige Klammer, Fortlaufende Klammer, 16,50 Kunststoffschild/Abschirmelement 33,60 gegossen/Edelmetall Labialbogen 30,40 Einarmige Klammer, gebogen 15,50 Labialbogen, intermaxillär 54,50 Fertigstellung auf Metall-, Kunststoffbasis, je Zahneinheit 5,00 Labialbogen, modifiziert 38,80 Gitter, partiell/total oder Bügel 145,00 Leistungseinheit, Regulierungselemente einarbeiten KFO 15,60 Grundeinheit Aufstellung 39,60 Lingualbogen/Lingualer Frontalbogen/Palatinalbogen 51,00 Grundeinheit Fertigstellung 62,80 Lötung je Einheit, KFO 21,80 Herstellen eines Zahnes/Kaufläche aus zahnfarbenem 45,30 Lötung je zusätzliche Einheit, KFO 21,80 Kunststoff Pelotte 28,00 Interdental-Klammer, gebogen 18,30 Pelottenklammer 13,50 Kappe, gegossen/Edelmetall 54,00 Positioner 200,50 Kunststoff an unfütterbaren Abschlussrand 24,70 Protrusionsbogen 27,20 Metallbasis je Kiefer partiell/total 174,40 Remontieren von KFO-Gerät 59,30 Metallkaufläche, Metallzahn/Edelmetall 52,40 Retentionsschiene 95,70 Ringklammer, gegossen/Edelmetall 36,50 Schiefe Ebene aus Kunststoff oder gegossen 54,40 Rückenschutzplatte für Kunststoffverblendung 52,40 Schraube einarbeiten 25,00 Sonderkunststoff 61,30 Schraube einarbeiten, kompliziert 37,40 Überwurfklammer gegossen/Edelmetall 39,60 Spezialschraube 29,70 Überwurfklammer, gebogen, zweiarmig 20,60 Spike/Stopp 13,50 Überwurfklammer, Kralle, Auflage, gebogen, einarmig 15,50 Teilaußenbogen/Teilinnenbogen 31,00 Umgehungsbügel bei Diastema 29,40 Trennen einer Basis/auch erschwert 13,00 Unterfütterbarer Abschlussrand 38,50 U-Bügel 36,40 Zuschlag Klammer, einzeln gegossen/Edelmetall 26,20 Verankerungselement/Verankerungsklammer 44,60 Zweiarmige Klammer mit Auflage, gebogen 33,00 Verarbeiten eines Röhrchens oder Schlosses 18,80 Zweiarmige Klammer, Doppelbogenklammer gebogen 20,60 Vorbiss oder Rückbiss 20,40 Zweiarmige Klammer, gegossen/Edelmetall 36,50 Vorhofplatte 87,60 Zweiarmige-, Ring-, Bonyhard-, Rücklaufklammer, mit 39,60 Zahnkorrekturschienen (wie Invisalign, Aligner etc.), je 40,00 Auflage, gegossen/Edelmetall Schiene (insgesamt maximal 2.400 Euro) Zungengitter 32,20 Metallverbindungen Konditionierung je Zahn/Flügel 17,00 Aufbissschienen und Aufbissbehelfe Lichtbogenschweißen/Laser-/Plasma-/Punkt-Schweißen: 32,30 Adjustierte Aufbissschiene, Knirscherschiene 195,90 Mit Verlötung bei gleichen Legierungen je Verbindung Aufbisskappe aus Kunststoff oder Metall, je Zahn 30,90 Lötung 1: 32,30 Basis, tiefgezogen 31,20 Ohne Verlötung bei gleichen Legierungen Erweitern einer Aufbissschiene, je Einheit 33,80 Lötung 2: 32,30 Grundeinheit Instandsetzen einer Aufbissschiene 33,80 Mit Verlötung bei gleichen Legierungen, je Verbindung Medikamententrägerschiene 101,20 Lötung 3: 33,70 Miniplast-Schiene, tiefgezogen 101,20 Mit Verlötung bei unterschiedlichen Legierungen, je Neu-Adjustieren einer vorhandenen Schiene 89,70 Verbindung Prothese umarbeiten als Aufbissbehelf 66,50 Lötung 4: 33,70 Schienungskappe aus Metall oder Kunststoff 24,00 Hilfsteil an Basislegierung bei gleichen Legierungen Übertragungskappe aus Metall oder Kunststoff 32,30 Lötung 5: 33,70 Wundverbandplatte, Autopolymerisat/tiefgezogen 95,70 Hilfsteil an Basislegierung bei unterschiedlichen Legierungen Wiederherstellung/Erweiterung Lötung auf Modell, Grundeinheit 32,30 Auswechseln von Konfektionsteil, einfach oder kompliziert 21,10 [Seite 88] Seite 5 von 5 Tarif BKV-AS AG (Gruppenversicherung) Seite 88 von 104 Seiten Leistung erstattungsfähiger Zustimmung des Treuhänders. Die neuen Leistungsinhalte und Preise Höchstbetrag gelten dann für Behandlungen ab dem 1. des übernächsten Monats nach Euro der Benachrichtigung durch den Versicherer. Basis erneuern, auch KFO 99,30 Basis unterfüttern, auch KFO 70,70 Basisteil unterfüttern, auch KFO 54,00 Grundeinheit Erweitern, auch KFO 33,80 Grundeinheit Instandsetzen, auch KFO 33,80 Kronen- oder Brückengliederreparatur, je Einheit 45,00 Leistungseinheit, aktivieren Teleskopkrone, Geschiebe 14,00 Leistungseinheit, Basisteil 14,00 Leistungseinheit, Bruch/Sprung 14,00 Leistungseinheit, Erneuerung Zahn 14,00 Leistungseinheit, Instandsetzen individueller Riegel 14,00 Leistungseinheit, Klammer einarbeiten 14,00 Leistungseinheit, Kontaktpunkt 14,00 Leistungseinheit, Kunststoffsattel lösen und 14,00 wiederbefestigen Leistungseinheit, Nacharbeiten Keramikverblendung 14,00 Leistungseinheit, Okklusionsausgleich/Konfektionszahn 14,00 Leistungseinheit, Retention/Basisteil einarbeiten 14,00 Leistungseinheit, Rückenschutzplatte einarbeiten 14,00 Leistungseinheit, Sekundärteil wiederbefestigen ohne 92,00 Lötung Leistungseinheit, Vorbereitung für Verblendung 14,00 Leistungseinheit, Wiederbefestigung Zahn 14,00 Retention gebogen 56,40 Retention gegossen/Edelmetall 69,30 Implantate und Suprakonstruktionen Aufwand bei Suprastruktur auf Implantat 60,90 Aufwand zu Suprastruktur bei verschraubbarem Implantat 69,30 Basis aus Kunststoff, auf Implantat 41,70 Funktions-, Individueller Löffel Kunststoff für Implantate 41,50 Implantatachse und –ort festlegen, je Zahn 29,70 Implantat-Divergenz-Ausgleichkrone gegossen 113,10 Implantat-Kontrollschablone 55,80 Implantatmodell 30,40 Implantatpfosten auf Modellierpfosten aufschrauben 10,90 Parallelbohrschablone für Implantat, je Kiefer 179,40 Röntgenkugel positionieren 8,10 Verlängerungshülse für Implantat 21,00 Verschraubung, Implantat 60,00 Vorwall und Zähne nach Einprobe über Implantat anpassen 18,20 Zahn vermessen 6,10 Zahnfleischmaske, pro Zahn oder Glied 20,90 Gestaltung nach funktionsanalytischen Kriterien Einstellen nach Registrat 21,10 Frontzahn nach gnathologischen Kriterien gestaltet, in 35,10 Metall oder Keramik Kaufläche nach gnathologischen Kriterien gestaltet, in 41,70 Metall oder Keramik Registrat 31,20 Selektives Einschleifen am Zahnersatz, je Zahn 26,60 Sonstiges Nicht-Edelmetall-Zuschlag 25,30 Versand je Versandgang, Fahrtkosten 8,30 Das Preis- und Leistungsverzeichnis beschreibt abschließend die erstattungsfähigen Höchstbeträge aller zahntechnischen Laborarbeiten. Die Preise gelten zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer. Sofern das Preis- und Leistungsverzeichnis nichts anderes vorsieht, sind Materialkosten, die im Zusammenhang mit der Herstellung von zahntechnischen Leistungen entstehen (wie z. B. Edelmetall, Prothesen- zähne, Konfektionsteile, Implantatteile), in Höhe der Herstellerpreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer erstattungs-fähig. Zusätzlich werden Materialkosten, die nach der jeweils geltenden Gebührenordnung für Zahnärzte gesondert berechnungsfähig sind, tariflich erstattet. Die Preise werden alle zwei Jahre überprüft und gegebenenfalls angepasst. Mit Zustimmung des Treuhänders werden die Höchstpreise angepasst, wenn die vom Versicherer ausgewerteten Rechnungen im Mittel um mindestens 10 % von der letztgültigen Preisliste abweichen. Dabei wird auch überprüft, ob die Leistungsbeschreibungen ergänzt oder angepasst werden müssen; falls erforderlich geschieht dies mit [Seite 89] Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Seite 89 von 104 Seiten Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung) Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte Stand: 01.01.2022, SAP-Nr.: 335777, 12.2021 Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung. I. Versicherungsleistungen Beihilfe und gegebenenfalls einer weiteren privaten Zusatzversicherung die angefallenen Kosten nicht übersteigen. 1. Vorsorgeuntersuchungen Ersetzt werden 3. Abweichend von § 3 AVB/KK-SV entfallen die W artezeiten. 100 % der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante Vorsorgeuntersu- 4. Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. chungen zur Früherkennung von Krankheiten durch Ärzte bis zu insge- samt 500 Euro pro Kalenderjahr. 5. Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2 AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr als 2. Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr als Ersetzt werden 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge überprüft und gegebenen- 100 % falls angepasst werden. der erstattungsfähigen Aufwendungen aus privatem Anlass für ärztliche Behandlung einschließlich Arzneimittel für Schutzimpfungen inklusive Von einer Beitragsanpassung kann abgesehen werden, wenn nach Reiseschutzimpfungen und Malariaprophylaxe bis zu insgesamt übereinstimmender Beurteilung durch den Versicherer und den Treu- 300 Euro in zwei Kalenderjahren. Hierbei werden die bereits erfolgten händer die Veränderung der Versicherungsleistungen als vorüberge- Erstattungen aus dem laufenden und dem vorhergehenden Kalender- hend anzusehen ist. jahr angerechnet. III. Beiträge Ausgenommen sind Impfungen aus beruflichen Gründen. Monatliche Beitragsraten je Person 3. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen VorsorgePro (Gruppenversicherung) Ersetzt werden Alter Euro 100 % 0 - 15 Jahre 4,83 € der erstattungsfähigen Aufwendungen für: 16 - 66 Jahre 9,20 € – eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und ab 67 Jahre 11,44 € Kiefererkrankungen, Beiträge ohne Versicherungsteuer – professionelle Zahnreinigung und Kontrolle, – Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges, Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters- – lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung, gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Mo- – Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand- nat, für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat. lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er- folgt, IV. Versicherungsfähigkeit – Zahnsteinentfernung und Kontrolle. 1. Versicherungsfähig sind Personen, die in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind und die auf Kosten des Die erstattungsfähigen Aufwendungen werden bis zu insgesamt Arbeitsgebers/Versicherungsnehmers von diesem im Rahmen der 100 Euro in zwei Kalenderjahren erstattet. Hierbei werden die bereits obligatorischen Versicherung angemeldet werden. erfolgten Erstattungen aus dem laufenden und dem vorhergehenden Kalenderjahr angerechnet. 2. Endet für eine versicherte Person die Versicherung in der GKV, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer unverzüglich mitzuteilen. Die 4. Refraktive Chirurgien Versicherung in diesem Tarif endet für diese versicherte Person zu dem Ersetzt werden Zeitpunkt, zu dem auch ihre Versicherung in der GKV endet. 100% der erstattungsfähigen Aufwendungen für refraktive Chirurgien (z.B. LASIK, Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersu- chungen bis zu insgesamt 1.500 Euro in der Vertragslaufzeit. Im ersten Kalenderjahr ist die Erstattung auf 200 Euro, in den beiden ersten Kalenderjahren zusammen auf 500 Euro begrenzt. Abkürzungsverzeichnis AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank- 5. Hörhilfen heitskostenversicherung nach Art der Schaden- Ersetzt werden versicherung 80 % GKV Gesetzliche Krankenversicherung der erstattungsfähigen Aufwendungen für ärztlich verordnete Hörhilfen GOÄ Gebührenordnung für Ärzte einschließlich Otoplastik sowie Reparaturen bis zu einem nach einer GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte Vorleistung der GKV verbleibenden Rechnungsbetrag von 1.000 Euro (d.h. erstattet werden bis zu 800 Euro) in fünf Kalenderjahren. Hierbei werden die bereits erfolgten Erstattungen aus dem laufenden und den vorhergehenden vier Kalenderjahren angerechnet. Betriebskosten, z.B. Batterien, sowie Reinigungsmittel sind nicht erstat- tungsfähig. II. Sonstige Tarifbestimmungen 1. Gebühren sind nach den Grundsätzen der GOÄ und der GOZ bis zu den dort festgesetzten Höchstsätzen erstattungsfähig. 2. Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun- gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der [Seite 90]   Seite 90 von 104 Seiten      Tarif VorsorgePro (Gruppenversicherung) Betriebliche Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte    I. Versicherungsleistungen   1. Vorsorgeuntersuchungen    100 %                             2. Schutzimpfungen und Malariaprophylaxe    100 % III. Beiträge                VorsorgePro (Gruppenversicherung)  Alter Euro          4,83 €   9,20 €   11,44 €    3. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen            100 %   –         IV. Versicherungsfähigkeit   –   –   –   –                  –                      4. Refraktive Chirurgien   Abkürzungsverzeichnis 100%                        5. Hörhilfen  80 %                 II. Sonstige Tarifbestimmungen           [Seite 91]   Seite 91 von 104 Seiten Sonderbedingungen für privat Krankheitskostenvollversicherte               Tarifname wird technisch mit dem Zusatz „P“ gekennzeichnet.                                                                         [Seite 92] Bayerische Beamtenkrankenkasse Seite 92 von 104 Seiten Aktiengesellschaft Tarif BudgetPro 400 (Gruppenversicherung) Betriebliche Ergänzungsversicherung Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346231, 12.2022 Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung. I Versicherungsleistungen - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu- zuordnen sind, 1. Erstattungshöchstbetrag - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B. Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil- Fieberthermometer und Heizkissen), fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen (Pflegehilfsmittel), 400 Euro - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen. erstattet. 5. Sehhilfen 2. Arzneimittel und Verbandmittel Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de- Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen den Optiker zu zu 100 % 100 %. Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz- bis zu insgesamt 180 Euro . neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und Versandapotheke) bezogen werden. Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs- höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht. Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen. 6. Refraktive Chirurgie Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK, 3. Heilmittel Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein- schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu 100 %. 100 %. 7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie Erstattungsfähig sind die Kosten für: Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas- a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti- tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini- ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge- sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und büH), Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie. b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren, Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an- c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe, erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure, die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann, medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt verbrauchte Arznei- und Verbandmittel werden. zu 100 %. 4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen) Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein- Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand- schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu lungen. 100 %. 8. Zahnbehandlung und Zahnersatz Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den zu Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde- 100 %. rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag- Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit nostische oder therapeutische Zwecke. verbundenen Maßnahmen: - Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip), Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion, und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen, - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen), Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und - Aufbissbehelfe und Schienen, Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa- - Inlays und Onlays, chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen, - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti- Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte. sche Leistungen sowie Implantate), - funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna- Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War- thologie), tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel. - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz, - vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis- Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B. tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor- Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig. gung, - Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie). Nicht als Hilfsmittel zählen: Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach - allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden. [Seite 93] Seite 2 von 2 Tarife Budget Pro 800 Seite 93 von 104 Seiten - anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal- eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten unverzüglich anzuzeigen. Maßnahme durchgeführt werden, Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus- scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche- Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän- Laborarbeiten und Materialkosten. zung dieses Tarifs angeboten werden. e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden 9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur Erstattungsfähig sind die Kosten für: mit Einwilligung des Versicherers erfolgen. - eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. Kiefererkrankungen, g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2 - professionelle Zahnreinigung und Kontrolle, AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr - Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges, als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr - lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung, als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be- - Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand- troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er- gegebenenfalls angepasst werden. folgt, - Zahnsteinentfernung und Kontrolle III. Beiträge zu 100 %. Monatliche Beitragsraten je Person: 10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung BudgetPro 400 (Gruppenversicherung) Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand- Alter Euro lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei- 0 - 15 Jahre 11,48 € nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten 16 - 66 Jahre 16,84 € Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von ab 67 Jahre 31,03 € Beiträge ohne Versicherungsteuer. 10 Euro Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters- gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge- gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat. Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen. Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe- trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht. Abkürzungsverzeichnis II. Sonstige Tarifbedingungen AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver- und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis sicherung zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten GebüH Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach GKV Deutsche gesetzliche Krankenversicherung den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun- GOÄ Gebührenordnung für Ärzte gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be- GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts- VVG Versicherungsvertragsgesetz ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH). Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz- nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun- gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das Rechnungsdatum maßgeblich. b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme- dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me- thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver- sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste- hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini- scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre. c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun- gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an- gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli- chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis- tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz- lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä- higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten Erstattungshöchstbetrag erstattet. d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup- penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah- men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri- vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird [Seite 94] Bayerische Beamtenkrankenkasse Seite 94 von 104 Seiten Aktiengesellschaft Tarif BudgetPro 800 (Gruppenversicherung) Betriebliche Ergänzungsversicherung Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346232, 12.2022 Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung. I Versicherungsleistungen - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu- zuordnen sind, 1. Erstattungshöchstbetrag - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B. Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil- Fieberthermometer und Heizkissen), fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen (Pflegehilfsmittel), 800 Euro - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen. erstattet. 5. Sehhilfen 2. Arzneimittel und Verbandmittel Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de- Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen den Optiker zu zu 100 % 100 %. Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz- bis zu insgesamt 200 Euro . neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und Versandapotheke) bezogen werden. Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs- höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht. Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen. 6. Refraktive Chirurgie Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK, 3. Heilmittel Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein- schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu 100 %. 100 %. 7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie Erstattungsfähig sind die Kosten für: Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas- a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti- tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini- ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge- sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und büH), Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie. b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren, Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an- c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe, erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure, die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann, medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt verbrauchte Arznei- und Verbandmittel werden. zu 100 %. 4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen) Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein- Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand- schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu lungen. 100 %. 8. Zahnbehandlung und Zahnersatz Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den zu Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde- 100 %. rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag- Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit nostische oder therapeutische Zwecke. verbundenen Maßnahmen: - Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip), Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion, und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen, - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen), Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und - Aufbissbehelfe und Schienen, Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa- - Inlays und Onlays, chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen, - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti- Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte. sche Leistungen sowie Implantate), - funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna- Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War- thologie), tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel. - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz, - vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis- Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B. tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor- Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig. gung, - Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie). Nicht als Hilfsmittel zählen: Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach - allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden. [Seite 95] Seite 2 von 2 Tarife Budget Pro 800 Seite 95 von 104 Seiten - anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal- eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten unverzüglich anzuzeigen. Maßnahme durchgeführt werden, Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus- scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche- Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän- Laborarbeiten und Materialkosten. zung dieses Tarifs angeboten werden. e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden 9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur Erstattungsfähig sind die Kosten für: mit Einwilligung des Versicherers erfolgen. - eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. Kiefererkrankungen, g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2 - professionelle Zahnreinigung und Kontrolle, AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr - Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges, als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr - lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung, als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be- - Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand- troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er- gegebenenfalls angepasst werden. folgt, - Zahnsteinentfernung und Kontrolle III. Beiträge zu 100 %. Monatliche Beitragsraten je Person: 10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung BudgetPro 800 (Gruppenversicherung) Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand- Alter Euro lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei- 0 - 15 Jahre 13,83 € nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten 16 - 66 Jahre 27,37 € Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von ab 67 Jahre 60,15 € Beiträge ohne Versicherungsteuer. 10 Euro Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters- gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge- gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat. Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen. Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe- trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht. Abkürzungsverzeichnis II. Sonstige Tarifbedingungen AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver- und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis sicherung zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten GebüH Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach GKV Deutsche gesetzliche Krankenversicherung den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun- GOÄ Gebührenordnung für Ärzte gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be- GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts- VVG Versicherungsvertragsgesetz ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH). Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz- nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun- gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das Rechnungsdatum maßgeblich. b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme- dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me- thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver- sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste- hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini- scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre. c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun- gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an- gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli- chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis- tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz- lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä- higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten Erstattungshöchstbetrag erstattet. d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup- penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah- men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri- vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird [Seite 96] Bayerische Beamtenkrankenkasse Seite 96 von 104 Seiten Aktiengesellschaft Tarif BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung) Betriebliche Ergänzungsversicherung Stand: 01.01.2023, SAP-Nr. 346233, 12.2022 Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung. I Versicherungsleistungen - Hilfsmittel bzw. Geräte, die dem Fitness- und Wellnessbereich zu- zuordnen sind, 1. Erstattungshöchstbetrag - sonstige sanitäre oder medizinische-technische Bedarfsartikel (z. B. Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen (außer Sehhil- Fieberthermometer und Heizkissen), fen) werden insgesamt je Kalenderjahr und versicherter Person maximal - Hilfsmittel, die vor allem der Pflege oder deren Erleichterung dienen (Pflegehilfsmittel), 1.200 Euro - Hilfsmittel, die der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen. erstattet. 5. Sehhilfen 2. Arzneimittel und Verbandmittel Erstattungsfähig sind die Kosten für Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), de- Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Arzneimittel und ren Reparaturen sowie die Kosten für die Refraktionsbestimmung durch Verbandmittel einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen den Optiker zu zu 100 % 100 %. Dazu zählen auch ärztlich verordnete, nicht verschreibungspflichtige Arz- bis zu insgesamt 220 Euro . neimittel. Die Arzneimittel müssen aus einer Apotheke (auch Internet- und Versandapotheke) bezogen werden. Der Betrag gilt pro Kalenderjahr und wird auf den jährlichen Erstattungs- höchstbetrag angerechnet. Er erhöht diesen nicht. Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind dem Versicherer durch Vorlage der ärztlichen Verordnungen nachzuweisen. 6. Refraktive Chirurgie Erstattungsfähig sind die Kosten für refraktive Chirurgien (z. B. LASIK, 3. Heilmittel Clear-Lens-Exchange) einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zu Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Heilmittel ein- schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu 100 %. 100 %. 7. Ambulante Naturheilverfahren, Osteopathie Erstattungsfähig sind die Kosten für: Als Heilmittel gelten z. B. physikalische Therapien, wie Krankengymnas- a) wissenschaftlich anerkannte Behandlungen durch einen Heilprakti- tik, Inhalationen, Lymphdrainagen, Massagen, Packungen und medizini- ker im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (Ge- sche Bäder sowie podologische Therapien, Stimm-, Sprech- und büH), Sprachtherapien (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie. b) wissenschaftlich anerkannte naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen durch einen Arzt für Naturheilverfahren, Heilmittel sind erstattungsfähig, wenn sie von Angehörigen staatlich an- c) Osteopathie durch einen qualifizierten Behandler bis zu der Höhe, erkannter therapeutischer Berufe (z. B. Krankengymnasten, Masseure, die ein Arzt im Rahmen der GOÄ berechnen kann, medizinische Bademeister, Fachkräfte für Lymphdrainagen, Fachkräfte d) vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen einer für physikalische Therapien, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinische Behandlung nach Buchstabe a) und b) schriftlich verordnete oder Fußpfleger und Podologen nach dem Podologengesetz) durchgeführt verbrauchte Arznei- und Verbandmittel werden. zu 100 %. 4. Hilfsmittel (ohne Sehhilfen) Erstattungsfähig sind die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel ein- Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für psychotherapeutische Behand- schließlich gesetzlich vorgeschriebener Zuzahlungen zu lungen. 100 %. 8. Zahnbehandlung und Zahnersatz Erstattungsfähig sind die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz Hilfsmittel sind Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den zu Erfolg einer Heilbehandlung zu sichern oder eine bestehende Behinde- 100 %. rung oder Unfallfolge zu mildern oder auszugleichen oder die erforderlich sind, um Leben zu erhalten. Als Hilfsmittel zählen auch Geräte für diag- Erstattet werden folgende zahnärztlichen Heilbehandlungen und damit nostische oder therapeutische Zwecke. verbundenen Maßnahmen: - Parodontosebehandlung (z. B. auch mittels Periochip), Hilfsmittel sind z. B. Hörhilfen, Geh- und Stehhilfen, Rollstühle, Orthesen - Wurzelbehandlung, einschließlich Wurzelspitzenresektion, und orthopädische Schienen, Prothesen, orthopädische Schuheinlagen, - plastische Zahnfüllungen (Kompositzahnfüllungen), Kompressionsstrümpfe, elektronische Sprechhilfen, Inhalations- und - Aufbissbehelfe und Schienen, Atemtherapiegeräte, Geräte zur Schlafapnoebehandlung, Überwa- - Inlays und Onlays, chungsmonitore, Applikationshilfen wie Ernährungs- und Insulinpumpen, - Zahnersatz (Zahnkronen und Brücken mit Verblendungen, protheti- Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte. sche Leistungen sowie Implantate), - funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (Gna- Erstattungsfähig sind außerdem die Kosten für die Reparatur und War- thologie), tung (inklusive Ersatzteile) der Hilfsmittel. - Reparaturen von bestehendem Zahnersatz, - vorbereitende diagnostische, therapeutische und chirurgische Leis- Kosten für die Energieversorgung der versicherten Hilfsmittel (z. B. tungen (z. B. Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversor- Stromkosten, Batterien, Akkus) sind nicht erstattungsfähig. gung, - Strahlendiagnostik wie Röntgen oder Dentale Volumentomografie). Nicht als Hilfsmittel zählen: Diese Leistungen werden erstattet, sofern sie im Rahmen einer nach - allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, diesem Tarif versicherten Maßnahme durchgeführt werden. [Seite 97] Seite 2 von 2 Tarife Budget Pro 1200 Seite 97 von 104 Seiten - anästhetische Leistungen und Maßnahmen zur Schmerzausschal- eine dieser beendet, hat der Hauptversicherte dies dem Versicherer tung, sofern diese im Rahmen einer nach diesem Tarif versicherten unverzüglich anzuzeigen. Maßnahme durchgeführt werden, Die Versicherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Aus- scheidens aus dem versicherbaren Personenkreis. Neben dem Tarif Der Versicherungsschutz umfasst auch die Erstellung eines Heil-und BudgetPro können beim Versicherer nur Krankheitskostenversiche- Kostenplans sowie jeweils anfallende erstattungsfähige zahntechnische rungen geführt werden, die vom Versicherer ausdrücklich zur Ergän- Laborarbeiten und Materialkosten. zung dieses Tarifs angeboten werden. e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden 9. Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen Versicherung mit Leistungen für Zahnersatz oder Sehhilfen darf nur Erstattungsfähig sind die Kosten für: mit Einwilligung des Versicherers erfolgen. - eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. Kiefererkrankungen, g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2 - professionelle Zahnreinigung und Kontrolle, AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr - Erstellung eines Mundhygienestatus, Kontrolle des Übungserfolges, als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr - lokale Fluoridierung zur Kariesvorbeugung/-behandlung, als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be- - Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren, soweit diese Behand- troffenen Beobachtungseinheit (Kinder / Erwachsene) überprüft und lung nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Maßnahme er- gegebenenfalls angepasst werden. folgt, - Zahnsteinentfernung und Kontrolle III. Beiträge zu 100 %. Monatliche Beitragsraten je Person: 10. Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung BudgetPro 1200 (Gruppenversicherung) Für jeden Tag einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehand- Alter Euro lung wegen Krankheit oder Unfall sowie bei stationärer Entbindung in ei- 0 - 15 Jahre 15,19 € nem nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen anerkannten 16 - 66 Jahre 37,44 € Krankenhaus wird ein Krankenhaustagegeld in Höhe von ab 67 Jahre 86,02 € Beiträge ohne Versicherungsteuer. 10 Euro Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensalters- gezahlt. Aufnahme- und Entlassungstag werden je als ein voller Tag ge- gruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, wertet. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage einer Bescheinigung des für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat. Krankenhauses oder sonstiger geeigneter Belege, welche die Dauer und Diagnose der stationären Heilbehandlung belegen. Das Krankenhaustagegeld wird auf den jährlichen Erstattungshöchstbe- trag angerechnet. Es erhöht diesen nicht. Abkürzungsverzeichnis II. Sonstige Tarifbedingungen AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die a) Ärztliche- und zahnärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenver- und Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) bis sicherung zu den dort festgelegten Höchstsätzen erstattungsfähig. Die Kosten GebüH Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker für Heilmittel sind bis zu der Höhe erstattungsfähig, die ein Arzt nach GKV Deutsche gesetzliche Krankenversicherung den Grundsätzen der GOÄ berechnen kann. Honorarvereinbarun- GOÄ Gebührenordnung für Ärzte gen werden nicht anerkannt. Die Erstattung der Kosten für die Be- GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte handlungsmethoden des Heilpraktikers erfolgt bis zu den Höchsts- VVG Versicherungsvertragsgesetz ätzen und nach den Grundsätzen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH). Die Kosten gelten zum Zeitpunkt der Behandlung als entstanden und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz- nei-; Verband- oder Hilfsmittel sowie deren gesetzlichen Zuzahlun- gen ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalenderjahr maßgeblich. Für gesetzliche Zuzahlungen zu Heilmitteln ist das Rechnungsdatum maßgeblich. b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme- dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me- thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver- sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste- hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini- scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre. c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun- gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an- gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli- chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis- tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz- lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä- higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten Erstattungshöchstbetrag erstattet. d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup- penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah- men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri- vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder wird [Seite 98] Bayerische Beamtenkrankenkasse Seite 98 von 104 Seiten Aktiengesellschaft 7DULI%XGJHW9RUVRUJH *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ  %HWULHEOLFKH(UJlQ]XQJVYHUVLFKHUXQJ Stand: 01.10.2025, SAP-Nr. 349902, 08.2025 Es gelten die AVB/KK-SV - Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskostenversicherung nach Art der Schadenversicherung. ,9HUVLFKHUXQJVOHLVWXQJHQ b) Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulme- (UVWDWWXQJVK|FKVWEHWUDJ dizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Me- Für alle nachfolgend genannten Versicherungsleistungen werden LQVJH thoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgver- VDPW je Kalenderjahr und versicherter Person maximal sprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung ste- (XUR hen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag erstattet. herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizini- scher Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre. 9RUVRUJHXQWHUVXFKXQJHQ c) Die Leistungen aus diesem Tarif dürfen zusammen mit den Leistun- Ersetzt werden gen der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung,  der Beihilfe und einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung die an- der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante Vorsorgeuntersu- gefallenen Kosten nicht übersteigen. Die Leistungen der gesetzli- chungen zur Früherkennung von Krankheiten durch Ärzte. Dies sind z.B. chen oder privaten Krankenversicherung sowie anderweitige Leis- Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, Osteoporose-Früherkennung, tungen sind nachzuweisen. Nach Abzug der Leistungen der gesetz- Glaukomvorsorge, Vorsorgeuntersuchungen zur Erkennung von Herz- lichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung, der Beihilfe und Kreislauferkrankungen, Schlaganfallvorsorge sowie Vorsorgeuntersu- einer privaten Zusatz- oder Vollversicherung von den erstattungsfä- chungen in der Schwangerschaft. higen Kosten werden die Leistungen bis zum tariflich vereinbarten Erstattungshöchstbetrag erstattet. 6FKXW]LPSIXQJHQXQG0DODULDSURSK\OD[H d) Versicherungsfähig sind alle Personen, die im Rahmen des Grup- Ersetzt werden penversicherungsvertrages versicherbar sind und die auf Kosten  des Arbeitgebers bzw. Versicherungsnehmers von diesem im Rah- der erstattungsfähigen Aufwendungen für Schutzimpfungen (ärztliche Be- men der obligatorischen Versicherung angemeldet werden. Bei pri- handlung und Arzneimittel) aus privatem Anlass inklusive Reiseschutz- vat krankenversicherten Personen wird der Tarifname technisch mit impfungen und Malariaprophylaxe. dem Zusatz „P“. gekennzeichnet. Wechselt eine versicherte Person Ersetzt werden Schutzimpfungen auch dann, wenn diese bei einer zuge- zwischen deutscher gesetzlicher und deutscher privater Kranken- lassenen Impfstelle oder zugelassenen Leistungserbringern wie z. B. versicherung oder wird eine dieser beendet, hat der Hauptversi- Apothekern durchgeführt werden. cherte dies dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen. Die Versi- cherung in diesem Tarif endet zu dem Zeitpunkt des Ausscheidens 6SRUWPHGL]LQLVFKH8QWHUVXFKXQJHQ aus dem versicherbaren Personenkreis. Ersetzt werden e) Der Abschluss einer weiteren oder die Erhöhung einer bestehenden  Zusatzversicherung mit Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen der erstattungsfähigen Aufwendungen für ambulante sportmedizinische darf nur mit Einwilligung des Versicherers erfolgen. Untersuchungen aus privatem Anlass. Hierzu gehören z. B. die Anam- f) Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht. nese, die Erhebung des Ganzkörperstatus, Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, g) Wenn bei der jährlichen Gegenüberstellung gemäß § 8 Absatz 2 Lungenfunktionsprüfung und Laktatbestimmung sowie die jeweils ab- AVB/KK-SV die erforderlichen Versicherungsleistungen um mehr schließenden Besprechungen. als 5 % von den kalkulierten abweichen, können, wenn sie um mehr Die Untersuchungen müssen von einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung als 10 % abweichen, müssen die Tarifbeiträge in der jeweils be- „Sportmedizin“ bzw. „Tauchmedizin“ durchgeführt werden. troffenen Beobachtungseinheit (Kinder/Erwachsene) überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. 3UlYHQWLRQXQG*HVXQGKHLWVI|UGHUXQJ Ersetzt werden ,,,%HLWUlJH  Monatliche Beitragsraten je Person: der erstattungsfähigen Aufwendungen für die Teilnahme an Präventions- kursen zur Gesundheitsförderung, die dazu dienen Erkrankungsrisiken zu %XGJHW9RUVRUJH *UXSSHQYHUVLFKHUXQJ  senken, Erkrankungen früh zu erkennen oder zu behandeln. $OWHU (XUR 0 - 15 Jahre 4,19 € Präventionskurse sind z. B. Bewegungsprogramme (z. B. Wirbelsäu- 16 - 66 Jahre 7,00 € lengymnastik, Aquafitness), Kurse zur Ernährung (z. B. Ernährungsbera- ab 67 Jahre 8,10 € tung), zur Stressbewältigung (z. B. autogenes Training, Achtsamkeitstrai- Beiträge ohne Versicherungssteuer. ning) und zur Suchtprävention (z. B. Raucherentwöhnung). Als Präventionskurse erstattungsfähig sind zertifizierte Maßnahmen nach Der Berechnung der Beiträge wird die Lebensaltersgruppe zugrunde ge- § 20 Absatz 1 SGB V, die von der gesetzlichen Krankenversicherung an- legt, zu der die versicherte Person in dem Monat, für den der Beitrag zu erkannt sind. Voraussetzung für die Erstattung ist eine Teilnahmebe- entrichten ist, gehört. scheinigung des Kursanbieters. Erstattungsfähig sind nur die Kursgebühren. Anfallende Sach- und Ver- pflegungskosten sowie Kosten für eine Unterkunft sind nicht erstattungs- fähig. ,,6RQVWLJH7DULIEHGLQJXQJHQ Abkürzungsverzeichnis AVB/KK-SV Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krank- a) Ärztliche Leistungen sind nach den Grundsätzen und Gebührenord- heitskostenversicherung nach Art der Schadenversiche- nungen für Ärzte (GOÄ) bis zu den dort festgelegten Höchstsätzen rung erstattungsfähig. Honorarvereinbarungen werden nicht anerkannt. GOÄ Gebührenordnung für Ärzte Die Kosten gelten zu dem Zeitpunkt der Behandlung als entstanden SGB V Sozialgesetzbuch Fünftes Buch und werden dem Kalenderjahr der Entstehung zugerechnet. Bei Arz- neimitteln ist das Bezugsdatum für die Zurechnung zum Kalender- jahr maßgeblich. [Seite 99] Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Seite 99 von 104 Seiten B.4 Beiträge Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung (Gruppenversicherung) Monatliche Beitragsraten je Person Gültig ab dem 1. September 2025 Bei Arbeitgebervollfinanzierung Einheitsbeiträge (ohne Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten) VorsorgePro/ BKV 1/ BKV 2/ Klinik Alter BKV 3 BKV 4 ComfortPro BKV-AS AG Vorsorge BKV 1 P BKV 2 P Pro Pro P 0 – 15 Jahre 1,78 € 3,69 € 8,82 € 34,18 € 6,03 € 2,39 € 4,83 € 5,76 € 16 – 66 Jahre 8,45 € 15,32 € 42,89 € 205,60 € 21,63 € 10,90 € 9,20 € 23,51 € ab 67 Jahren 12,57 € 24,56 € 108,53 € 374,20 € 45,67 € 16,76 € 11,44 € 86,50 € BudgetPro 400/ BudgetPro 800/ BudgetPro 1200/ BudgetVorsorge/ Alter BudgetPro 400 P BudgetPro 800 P BudgetPro 1200 P BudgetVorsorge P 0 – 15 Jahre 11,48 € 13,83 € 15,19 € 4,19 € 16 – 66 Jahre 16,84 € 27,37 € 37,44 € 7,00 € ab 67 Jahren 31,03 € 60,15 € 86,02 € 8,10 € Bei Arbeitgeberteilfinanzierung und Arbeitnehmerfinanzierung Stufenbeiträge Vorsorge BKV 1/ BKV 2 S/ Comfort Pro S / Klinik Alter BKV 3 S BKV 4 S BKV-AS BKV 1 P BKV 2 P S Pro S Vorsorge Pro S Pro P S 0 – 19 Jahre – 4,34 € 10,36 € 36,69 € 7,65 € 2,26 € 6,02 € 6,43 € 20 – 29 Jahre – 8,57 € 22,44 € 123,57 € 12,46 € 5,77 € 11,38 € 15,52 € 30 – 39 Jahre – 13,12 € 36,18 € 189,51 € 17,43 € 8,66 € 11,38 € 23,26 € 40 – 49 Jahre – 16,15 € 37,75 € 193,38 € 22,69 € 10,31 € 11,38 € 23,26 € 50 – 59 Jahre – 20,37 € 52,37 € 226,44 € 29,71 € 13,56 € 11,38 € 39,26 € 60 – 64 Jahre – 23,44 € 70,36 € 284,07 € 37,88 € 15,98 € 11,38 € 56,80 € ab 65 Jahren – 25,79 € 108,37 € 374,18 € 46,60 € 16,01 € 13,78 € 86,44 € 33 3948; 09/25 ism Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensaltersgruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat. Beiträge ohne Versicherungsteuer. FNR333948 Seite 1 von 1 Seite [Seite 100] Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Seite 100 von 104 Seiten Beitragsblatt zur betrieblichen Krankenversicherung (Gruppenversicherung (mit Beitragsbefreiung)) Monatliche Beitragsraten je Person Gültig ab dem 1. September 2025 Bei Arbeitgebervollfinanzierung Einheitsbeiträge (mit Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten) VorsorgePro/ BKV 1/ BKV 2/ Klinik Alter BKV 3 BKV 4 ComfortPro BKV-AS AG Vorsorge BKV 1 P BKV 2 P Pro Pro P 0 – 15 Jahre 1,85 € 3,84 € 9,17 € 35,55 € 6,27 € 2,49 € 5,02 € 5,99 € 16 – 66 Jahre 8,79 € 15,93 € 44,61 € 213,82 € 22,50 € 11,34 € 9,57 € 24,45 € ab 67 Jahren 13,07 € 25,54 € 112,87 € 389,17 € 47,50 € 17,43 € 11,90 € 89,96 € BudgetPro 400/ BudgetPro 800/ BudgetPro 1200/ BudgetVorsorge/ Alter BudgetPro 400 P BudgetPro 800 P BudgetPro 1200 P BudgetVorsorge P 0 – 15 Jahre 11,94 € 14,38 € 15,80 € 4,36 € 16 – 66 Jahre 17,51 € 28,46 € 38,94 € 7,28 € ab 67 Jahren 32,27 € 62,56 € 89,46 € 8,42 € Bei Arbeitgeberteilfinanzierung und Arbeitnehmerfinanzierung Stufenbeiträge Vorsorge BKV 1/ BKV 2 S/ Comfort Pro S/ Klinik Alter BKV 3 S BKV 4 S BKV-AS BKV 1 P BKV 2 P S Pro S Vorsorge Pro S Pro P S 0 – 19 Jahre – 4,34 € 10,36 € 36,69 € 7,65 € 2,26 € 6,02 € 6,43 € 20 – 29 Jahre – 8,57 € 22,44 € 123,57 € 12,46 € 5,77 € 11,38 € 15,52 € 30 – 39 Jahre – 13,12 € 36,18 € 189,51 € 17,43 € 8,66 € 11,38 € 23,26 € 40 – 49 Jahre – 16,15 € 37,75 € 193,38 € 22,69 € 10,31 € 11,38 € 23,26 € 50 – 59 Jahre – 20,37 € 52,37 € 226,44 € 29,71 € 13,56 € 11,38 € 39,26 € 60 – 64 Jahre – 23,44 € 70,36 € 284,07 € 37,88 € 15,98 € 11,38 € 56,80 € ab 65 Jahren – 25,79 € 108,37 € 374,18 € 46,60 € 16,01 € 13,78 € 86,44 € 346587; 09/25 ism Der Berechnung der Beiträge wird das Lebensalter (die Lebensaltersgruppe) zugrunde gelegt, das (die) die versicherte Person in dem Monat, für den der Beitrag zu entrichten ist, vollendet bzw. vollendet hat. Beiträge ohne Versicherungsteuer. FNR346587 Seite 1 von 1 Seite [Seite 101] Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft Seite 101 von 104 Seiten B.5 Merkblätter Datenschutzinformationen nach Art. 12 ff. DSGVO (vormals „Merkblatt zur Datenverarbeitung“) Stand: 15.04.2025 EU, SAP-Nr. 35 02 04; 04/25 ek Mit diesen Hinweisen informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer – Zur Entwicklung und zum Training von KI-Systemen, vgl. Art. 3 Nr. 1 personenbezogenen Daten und die Ihnen nach den Datenschutz- der EU-KI-VO (KI-Verordnung). Unser berechtigtes Interesse liegt ins- vorschriften zustehenden Rechte. besondere in der Entwicklung von solchen Systemen, sowie darin neue Systeme und Funktionalitäten für Nutzer eines Dienstes zu Verantwortlicher für die Datenverarbeitung entwickeln, ein Dialogsystem anzubieten (z.B. Chatbot), unsere Bayerische Beamtenkrankenkasse Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern oder deren Sicherheit Aktiengesellschaft zu erhöhen, sowie betrügerischen Inhalte und Verhaltensweisen zu Maximilianstr. 53 erkennen. 80530 München – Darüber hinaus verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur E-Mail-Adresse: service@vkb.de Erstellung von versicherungsspezifischen Statistiken, z.B. für die Ent- wicklung neuer Tarife oder zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Vor- Unseren Konzern-Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter der gaben. oben genannten Adresse mit dem Zusatz – Datenschutzbeauftragter – – Zudem verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur Er- oder per E-Mail unter: datenschutz@vkb.de stellung interner Analysen, Auswertungen und Statistiken, um darauf Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung aufbauend u.a. unsere Produkte, Prozesse oder den Vertrieb zu ver- Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der bessen. EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutz- – Soweit es möglich und angemessen ist, werden personenbezogene gesetzes (BDSG), der datenschutzrechtlich relevanten Bestimmungen Daten auch zur Erreichung der oben genannten Zwecke pseudo- des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) sowie aller weiteren maß- nymisiert oder anonymisiert. geblichen Gesetze. Darüber hinaus hat sich unser Unternehmen auf Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten auch zur Erfüllung die „Verhaltensregeln für den Umgang mit personenbezogenen gesetzlicher Verpflichtungen wie z.B. aufsichtsrechtlicher Vorgaben, Daten durch die deutsche Versicherungswirtschaft“ („Code of handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten oder unserer Conduct“) verpflichtet, die die oben genannten Gesetze für die Ver- Beratungspflicht. Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dienen in sicherungswirtschaft präzisieren. Diese können Sie im Internet unter diesem Fall die jeweiligen gesetzlichen Regelungen in Verbindung mit www.vkb.de/datenschutz-downloads abrufen. Art. 6 Absatz 1 c) DSGVO. Stellen Sie einen Antrag auf Versicherungsschutz, benötigen wir die von Neben der klassischen Kundenbetreuung bieten wir Ihnen oftmals die Ihnen hierbei gemachten Angaben für den Abschluss des Vertrages und freiwillige Möglichkeit an, weitere Serviceangeboten von uns zu nutzen zur Einschätzung des von uns zu übernehmenden Risikos. Kommt der (u.a. Werbemailing, Kontaktaufnahme zur Information, Analysezwecke Versicherungsvertrag zustande, verarbeiten wir diese Daten zur Durch- zur individuellen Angebotserstellung). Diesbezüglich verarbeiten wir führung des Vertragsverhältnisses, z.B. zur Policierung oder Rech- Ihre personenbezogenen Daten zweckgebunden im Rahmen der er- nungsstellung. Angaben zu einem Schaden oder zu geltend gemachten teilten Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO. Leistungen benötigen wir etwa, um prüfen zu können, ob ein Ver- Sollten wir Ihre personenbezogenen Daten für einen oben nicht ge- sicherungs- oder Leistungsfall eingetreten und wie hoch der Zahlungs- nannten Zweck verarbeiten wollen, werden wir Sie im Rahmen der anspruch ist. gesetzlichen Bestimmungen darüber zuvor informieren. Der Abschluss bzw. die Durchführung des Versicherungsvertrages ist ohne die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten möglich. Rückversicherer: Die Daten aller mit uns bestehenden Verträge nutzen wir für eine Von uns übernommene Risiken versichern wir bei speziellen Ver- Betrachtung der gesamten Kundenbeziehung, beispielsweise zur sicherungsunternehmen (Rückversicherer). Dafür kann es erforderlich Beratung hinsichtlich einer Vertragsanpassung, -ergänzung oder für sein, Ihre Vertrags- und ggf. Schadendaten an einen Rückversicherer zu umfassende Auskunftserteilungen. übermitteln, damit dieser sich ein eigenes Bild über das Risiko oder den Rechtsgrundlage für diese Verarbeitungen personenbezogener Daten Versicherungsfall machen kann. für vorvertragliche und vertragliche Zwecke ist Art. 6 Absatz 1 b) Vermittler: DSGVO. Soweit dafür besondere Kategorien personenbezogener Daten Soweit Sie hinsichtlich Ihrer Versicherungsverträge von einem Ver- (z.B. Ihre Gesundheitsdaten bei Abschluss eines Versicherungsver- mittler betreut werden, verarbeitet Ihr Vermittler die zum Abschluss trages) erforderlich sind, holen wir Ihre Einwilligung nach Art. 9 Absatz und zur Durchführung des Vertrages benötigten Antrags-, Vertrags- 2 a) in Verbindung mit Art. 7 DSGVO ein. Erstellen wir Statistiken mit und Schadendaten. Auch übermittelt unser Unternehmen diese Daten diesen Datenkategorien, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 9 Absatz an die Sie betreuenden Vermittler, soweit diese die Informationen zu 2 j) DSGVO in Verbindung mit Artikel 89 DSGVO und in Verbindung mit Ihrer Betreuung und Beratung in Ihren Versicherungs- und Finanz- § 27 BDSG. dienstleistungsangelegenheiten benötigen und es rechtlich zulässig ist. Ihre Daten verarbeiten wir auch, um berechtigte Interessen von uns Datenverarbeitung in der Unternehmensgruppe: oder von Dritten zu wahren (Art. 6 Absatz 1 f) DSGVO). Einzelne Unternehmen in unserer Unternehmensgruppe „Konzern Ver- Unsere berechtigten Interessen bestehen u.a. in der Wahrung unter- sicherungskammer“ übernehmen zentral für die in der Gruppe ver- nehmerischer und wirtschaftlicher Belange oder in der Verbesserung bundenen Unternehmen verschiedene Aufgaben der Datenver- der Kundenbeziehungen bis hin zur Durchsetzung rechtlicher An- arbeitung. So können Ihre Daten etwa zur zentralen Verwaltung von sprüche. Anschriftendaten oder von Erklärungen, die mehrere Unternehmen unserer Gruppe betreffen (z.B. Einwilligungen oder Widerrufe) für den Dies kann insbesondere erforderlich sein: telefonischen Kundenservice, zur Vertrags- und Schadenbearbeitung, – zur Gewährleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs, für In- und Exkasso oder zur gemeinsamen Postbearbeitung durch ein – zur Bedarfsanalyse und direkten Kundenansprache, Unternehmen oder mehrere Unternehmen unserer Gruppe gemeinsam – zur Werbung für unsere eigenen Versicherungsprodukte und für verarbeitet werden. Soweit wir auf Basis der Würdigung der Umstände andere Produkte der Unternehmen des Konzerns Versicherungs- annehmen dürfen, dass Sie Post, E-Mails oder Zahlungen nicht an das für kammer Bayern und deren Kooperationspartner sowie für Markt- und Ihr Anliegen zuständige Konzernunternehmen adressiert haben, Meinungsumfragen, bemühen wir uns in bestimmten Fällen fehladressierte Post und E-Mail- – zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten, insbesondere Eingänge sowie Zahlungen innerhalb des Konzerns an das zuständige nutzen wir Datenanalysen zur Erkennung von Hinweisen, die auf Ver- Unternehmen weiterzuleiten. sicherungsmissbrauch hindeuten können. FNR350204 Seite 1 von 3 Seiten [Seite 102] Seite 102 von 104 Seiten Des Weiteren kann es Fälle geben, in denen wir zur Erfüllung gesetz- Widerspruchsrecht licher Verpflichtungen (z.B. aus dem Geldwäschegesetz) oder auf Basis Sie haben das Recht, einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen berechtigter Interessen Daten an andere Gesellschaften der Gruppe Daten zu Zwecken der Direktwerbung zu widersprechen. weitergeben. Verarbeiten wir Ihre Daten zur Wahrung berechtigter Interessen, Die Übersicht, welche Unternehmen an einer zentralen oder gemein- können Sie dieser Verarbeitung widersprechen, wenn sich aus Ihrer samen Datenverarbeitung teilnehmen, erhalten Sie in der Dienstleister- besonderen Situation Gründe ergeben, die gegen die Datenver- liste vor Vertragsschluss. Die jeweils aktuellste Version der Dienst- arbeitung sprechen. leisterliste finden Sie auf der Webseite Ihres Versicherers. Beschwerde bei einer DatenschutzAufsichtsbehörde: Sie sind be- Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen zur Datenverarbeitung in der rechtigt, unter den Voraussetzungen von Art. 77 DSGVO Beschwerde Unternehmensgruppe und zur Geltendmachung Ihrer Betroffenen- bei der Aufsichtsbehörde einzulegen, insbesondere in dem Mitglied- rechte nach der DSGVO an das Unternehmen, mit dem Sie einen Ver- staat ihres Aufenthaltsorts oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, sicherungsvertrag abgeschlossen haben. wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Das Be- Externe Dienstleister: schwerderecht besteht unbeschadet eines anderweitigen verwaltungs- Wir bedienen uns zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen rechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs. Pflichten zum Teil externer Dienstleister. Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist: Eine Auflistung der von uns eingesetzten Auftragnehmer und Dienst- leister sowie Kategorien von Dienstleistern, zu denen nicht nur vorüber- Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht gehende Geschäftsbeziehungen bestehen, können Sie der jeweils Promenade 18 aktuellen Version der Dienstleisterliste auf unserer Internetseite unter 91522 Ansbach www.vkb.de/datenschutz-downloads entnehmen oder beim Verant- Telefon: +49 (0) 9 81 18 00 93-0 wortlichen für die Datenverarbeitung anfordern. Telefax: +49 (0) 9 81 18 00 93-8 00 E-Mail: poststelle@lda.bayern.de Weitere Empfänger: Darüber hinaus können wir Ihre personenbezogenen Daten an weitere Wir empfehlen Ihnen allerdings, sich mit Ihrem Anliegen zunächst Empfänger übermitteln, wie etwa an Behörden zur Erfüllung ge- immer an unseren Datenschutzbeauftragten zu wenden. setzlicher Mitteilungspflichten (z.B. Sozialversicherungsträger, Finanz- behörden oder Strafverfolgungsbehörden) Ihre Anträge über die Ausübung Ihrer Rechte sollten nach Möglichkeit in Textform an die unter „Verantwortlicher für die Datenverarbeitung“ ge- Dauer der Datenspeicherung nannte Anschrift mit dem Zusatz – Datenschutzbeauftragter – gerichtet Wir löschen Ihre personenbezogenen Daten sobald sie für die oben ge- werden. nannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dabei kann es vor- kommen, dass personenbezogene Daten für die Zeit aufbewahrt Datenaustausch mit Ihrem früheren Versicherer bzw. Ihrem werden, in der Ansprüche gegen unser Unternehmen geltend gemacht Nachversicherer werden können (insb. gesetzliche Verjährungsfrist von drei oder bis zu Um Ihre Angaben bei Abschluss des Versicherungsvertrages bzw. Ihre dreißig Jahren). Zudem speichern wir Ihre personenbezogenen Daten, Angaben bei Eintritt des Versicherungsfalls überprüfen und bei Bedarf soweit wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. Entsprechende Nachweis- ergänzen zu können, kann im dafür erforderlichen Umfang und bei Vor- und Aufbewahrungspflichten ergeben sich unter anderem aus dem liegen einer Rechtsgrundlage ein Austausch von personenbezogenen Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung und dem Geldwäschegesetz. Daten mit dem von Ihnen im Antrag benannten früheren Versicherer Die Speicherfristen betragen danach bis zu zehn Jahren. oder mit Nachversicherern erfolgen. Betroffenenrechte Bonitätsprüfung Ihnen stehen unter den gesetzlichen Voraussetzungen die nachfolgen- Wir übermitteln Ihre Daten (Name, Adresse und ggf. Geburtsdatum) den Rechte als betroffene Person zu, die Sie uns gegenüber geltend zum Zweck der Bonitätsprüfung sowie zur Verifizierung Ihrer Adresse machen können: (Prüfung auf Zustellbarkeit) und um Informationen zur Beurteilung des Zahlungsausfallrisikos auf Basis mathematisch-statistischer Verfahren Auskunft: Sie sind jederzeit berechtigt, im Rahmen von Art. 15 DSGVO unter Verwendung von Anschriftendaten zu erhalten an hierauf von uns eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob wir Sie betreffende spezialisierte Unternehmen, z.B. die infoscore Consumer Data GmbH, personenbezogene Daten verarbeiten; ist dies der Fall, sind Sie im Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Rechtsgrundlagen dieser Über- Rahmen von Art. 15 DSGVO ferner berechtigt, Auskunft über diese mittlungen sind Artikel 6 Absatz 1 a) DSGVO, Artikel 6 Absatz 1 b) und personenbezogenen Daten sowie bestimmte weitere Informationen Artikel 6 Absatz 1 f) der DSGVO. Übermittlungen auf der Grundlage (u.a. Verarbeitungszwecke, Kategorien personenbezogener Daten, dieser Bestimmungen dürfen nur erfolgen, soweit dies zur Wahr- Kategorien von Empfängern, geplante Speicherdauer, die Herkunft der nehmung berechtigter Interessen unseres Unternehmens oder Dritter Daten, den Einsatz einer automatisierten Entscheidungsfindung und im erforderlich ist und nicht die Interessen der Grundrechte und Grund- Fall des Drittlandtransfer die geeigneten Garantien) und eine Kopie freiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Ihrer Daten zu erhalten. Daten erfordern, überwiegen. Berichtigung: Sie sind berechtigt, nach Art. 16 DSGVO von uns zu ver- Detaillierte Informationen zur ICD im Sinne des Artikels 14 DSGVO, langen, dass wir die über Sie gespeicherten personenbezogenen Daten d.h. Informationen zum Geschäftszweck, zu Zwecken der Daten- berichtigen, wenn diese unzutreffend oder fehlerhaft sind. speicherung, zu den Datenempfängern, zum Selbstauskunftsrecht, zum Löschung: Sie sind berechtigt, unter den Voraussetzungen von Art. 17 Anspruch auf Löschung oder Berichtigung etc. entnehmen Sie bitte dem DSGVO von uns zu verlangen, dass wir Sie betreffende personen- Merkblatt „Information gem. Art. 14 DSGVO über die infoscore bezogene Daten unverzüglich löschen. Das Recht auf Löschung besteht Consumer Data GmbH („ICD“), das Sie unserer Homepage unter u.a. nicht, wenn die Verarbeitung der personenbezogenen Daten www.vkb.de/datenschutz-downloads entnehmen oder beim Verant- erforderlich ist für (i) die Ausübung des Rechts auf freie Meinungs- wortlichen für die Datenverarbeitung anfordern können. äußerung und Information, (ii) zur Erfüllung einer rechtlichen Ver- pflichtung, der wir unterliegen (z.B. gesetzliche Aufbewahrungs- Datenübermittlung in ein Drittland pflichten) oder (iii) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung Eine Datenübermittlung in Drittstaaten (Staaten außerhalb des Euro- von Rechtsansprüchen. päischen Wirtschaftsraums – EWR) findet nur statt, soweit die Voraus- Einschränkung der Verarbeitung: Sie sind berechtigt, unter den Vor- setzungen der Art. 44 ff. DSGVO vorliegen. aussetzungen von Art. 18 DSGVO von uns zu verlangen, dass wir die Ver- Dies bedeutet zum Beispiel, dass dem Drittstaat durch die EU-Kommis- arbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einschränken. sion ein angemessenes Datenschutzniveau bestätigt wurde oder an- Datenübertragbarkeit: Sie sind berechtigt, unter den Voraussetzun- gemessene Datenschutzgarantien (z.B. EU-Standardvertragsklauseln) gen von Art. 20 DSGVO von uns zu verlangen, dass wir Ihnen die Sie in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Europäischen betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt Gerichtshofes vorhanden sind. haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren In Ausnahmen für bestimmte Fälle können Datenverarbeitungen z.B. Format übergeben oder an einen Dritten zu übermitteln. auch mit Ihrer Einwilligung, aus wichtigen Gründen des öffentlichen Widerruf: Sie haben das Recht, Ihre erteilte Einwilligung in die Ver- Interesses oder zum Schutz lebenswichtiger Interessen erfolgen. arbeitung personenbezogener Daten jederzeit mit Wirkung für die Zu- kunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Automatisierte Einzelfallentscheidungen Auf Basis Ihrer Angaben zum Risiko, zu denen wir Sie bei Antragstellung befragen, entscheiden wir vollautomatisiert etwa über das Zustande- kommen oder die Kündigung des Vertrages, mögliche Risikoausschlüsse oder über die Höhe der von Ihnen zu zahlende Versicherungsprämie. [Seite 103] Seite 103 von 104 Seiten Unsere automatisierten Entscheidungen sind auf statistische Daten- modelle und Expertenwissen gestützt, die kontinuierlich weiterent- wickelt werden und die Basis unserer Risikoprüfung bilden. Sie beruhen auf von uns vorher festgelegten Regeln zur Prüfung und Gewichtung der Informationen. Diese Regeln werden auch von unseren Service-Mit- arbeitern im Fall des Versicherungsabschlusses per Telefon oder bei Vertragsänderungen angewendet. Aufgrund Ihrer Angaben zum Versicherungsfall, der zu Ihrem Vertrag gespeicherten Daten sowie ggf. von Dritten hierzu erhaltenen Informationen sowie aufgrund der mit Ihnen getroffenen vertraglichen Vereinbarungen, wie dem Versicherungsvertrag und den allgemeinen Versicherungsbedingungen entscheiden wir vollautomatisiert über unsere Leistungspflicht. Die vollautomatisierten Entscheidungen be- ruhen auf vom Unternehmen vorher festgelegten Regeln zur Ge- wichtung der Informationen. Sie haben das Recht, diese automatisierten Entscheidungen von einer Person überprüfen zu lassen, Ihren eigenen Standpunkt darzulegen und die Entscheidung anzufechten. Änderung der Datenschutzhinweise Wir behalten uns das Recht vor, diese Datenschutzinformationen jeder- zeit zu ändern. Etwaige Änderungen werden durch Veröffentlichung der geänderten Datenschutzinformationen auf unserer Webseite be- kannt gemacht. Soweit nicht ein anderes bestimmt ist, werden solche Änderungen sofort wirksam. Bitte prüfen Sie daher regelmäßig unsere Webseite (www.vkb.de/datenschutz), damit Ihnen die jeweils aktuelle Version der Datenschutzinformation vorliegt. [Seite 104] Aktiengesellschaft Seite 104 von 104 Seiten Betriebliche Ergänzungs- / Krankenversicherung mit Anmeldepflicht Allgemeine Hinweise zum Datenschutz für Arbeitgeber Die Sicherheit personenbezogener Daten ist ein wichtiges Gut. Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, den Schutz der Daten Ihrer Mitarbeiter sicherzustellen. Gerne unterstützen wir Sie dabei und geben Ihnen Hinweise, was bei der Anmeldung von Mitarbeitern zur betrieblichen Krankenversicherung von Ihnen zu beachten ist. 1. Was Sie beachten müssen: Als Arbeitgeber melden Sie alle anmeldepflichtigen Mitarbeiter zur Teilnahme an der betrieblichen Kranken - versicherung an. Bitte informieren Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig, mindestens 2 Wochen vor der Anmeldung, über die Weiter - gabe der personenbezogenen Daten an die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG. Die personenbezogenen Daten umfassen Vorname, Name, Anrede, Geburtsdatum, Krankenversichertenstatus, Anschrift und Beginn der Betriebszugehörigkeit. Unser Service für Sie: Auf Wunsch erhalten Sie von uns eine Musterinformation, die Sie Ihren Mitarbeitern und künftig neueingestellten Personen zur Verfügung stellen können. Das Muster können Sie individuell an Ihren Betrieb anpassen. Wird die Datenübermittlung auf das berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt, haben Ihre Mitarbeiter das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, der Daten weiter gabe zu widersprechen. Bei berechtigten Widersprüchen Ihrer Mitarbeiter dürfen Sie diese nicht zur betrieblichen Krankenversicherung anmelden. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie nähere Informationen benötigen. Wenn Anmeldungen im Einzelfall nicht möglich sind, lässt dies grundsätzlich den Vertrag über die betriebliche Krankenversicherung unberührt. Dennoch sind zwei Folgen zu beachten: Die betroffenen Mitarbeiter können an der betrieblichen Krankenversicherung zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr teilnehmen – eine Anmeldung ist auch für die Zukunft ausgeschlossen. Zudem kann es je nach Betriebsgröße sein, dass der Vertrag nicht mehr mit den vergünstigten Konditionen geführt werden kann oder eine betriebliche Kranken versicherung überhaupt nicht möglich ist. 2. Wie es nach der Anmeldung weitergeht: Nach der Anmeldung erhält jeder Mitarbeiter ein Begrüßungsschreiben von uns. Zudem stellen wir die Versicherungsunterlagen, die Informationen zur Beantragung von Leistungen und das Merkblatt zur Datenverarbeitung zur Verfügung. Für die Durchführung der betrieblichen Krankenversicherung benötigen wir eine datenschutzrechtliche Einwilligungs- und Schweigepflichtentbindungserklärung. Diese holen wir direkt von den einzelnen Personen ein. Anträge auf Versicherungsleistungen können wir nur dann bearbeiten, wenn uns die Erklärung jeweils vorliegt. 3. Rechtsgrundlagen für die Datenübermittlung: Eine Datenübermittlung darf nur stattfinden, wenn hierfür eine Rechtsgrundlage besteht. Gehen Sie wie oben beschrieben vor, ist unserer Auffassung nach die Anmeldung aufgrund berechtigter Interessen datenschutz- konform möglich. Die Datenübermittlung kann auf die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt werden. Je nach arbeitsrechtlicher Umsetzung können auch folgende Rechtsgrundlagen in Frage kommen: ß Bei Vorliegen einer Betriebsvereinbarung: § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG ß Bei Anspruch auf die bKV gemäß Arbeitsvertrag: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO ß Bei Einwilligung im Einzelfall: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO Nähere Informationen zu den möglichen Rechtsgrundlagen für die Anmeldung Ihrer Beschäftigten bei der betrieblichen Krankenversicherung erhalten Sie gerne auf Anfrage. 33 99 28; 02/25 ek Als Arbeitgeber sind Sie für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen bei der Übermittlung von Mitarbeiterdaten ver- antwortlich. Die in diesem Merkblatt enthaltenen Hinweise stellen keine rechtsverbindlichen Informationen dar. Eine Haftung der Bayerischen Beamtenkrankenkasse AG ist ausgeschlossen FNR339928 Seite 1 von 1 Seite
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