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Versicherungen für Fotografen und Videografen

Die Kamera fällt vom Stativ, ein Hochzeitsgast stolpert über das Blitzkabel, die Speicherkarte mit der ganzen Trauung ist leer. Drei Fälle, drei verschiedene Versicherungen. Hier steht, welche Sie brauchen und was sie kosten.

Versicherungen für Fotografen und Videografen

Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt

Ist meine Kamera über die Hausrat- oder Inhaltsversicherung versichert?

Nur zu Hause oder im Studio und nur bei Feuer, Wasser, Sturm und Einbruch. Fällt die Kamera beim Shooting herunter, wird sie aus dem Auto gestohlen oder bekommt sie am Strand Salzwasser ab, zahlt das nur eine eigene Foto- oder Elektronikversicherung mit Außenversicherung. Sie kostet je nach Selbstbeteiligung etwa 1,6 bis 3,3 Prozent des Neuwerts im Jahr.

Was in dieser Branche schiefgeht

  1. 01

    Sturz und Bruch

    Ein umgestoßenes Stativ, ein Objektiv, das aus der Tasche rutscht. Ein Profiobjektiv kostet schnell zwei- bis dreitausend Euro.

  2. 02

    Diebstahl unterwegs

    Kamerataschen im Auto, auf Veranstaltungen, im Hotel: Fotoausrüstung ist leicht, teuer und schnell verkauft.

  3. 03

    Verlorene Aufnahmen

    Eine defekte Karte oder ein Fehler beim Sichern, und die Trauung ist nicht mehr zu wiederholen. Das Brautpaar fordert Honorar zurück und oft mehr.

  4. 04

    Kabel und Licht

    Gäste stolpern über Kabel, Blitzstative kippen auf Menschen oder Möbel. Im Studio oder im Kundenhaus entstehen Personen- und Sachschäden.

  5. 05

    Bildrechte

    Veröffentlichte Bilder ohne Einwilligung, Personen im Hintergrund, Kunstwerke im Bild: Persönlichkeits- und Urheberrechte führen zu Abmahnungen.

  6. 06

    Drohne

    Luftaufnahmen sind gefragt, aber ohne Halterhaftpflicht verboten. Ein Absturz auf ein Auto oder einen Menschen ist teuer.

Risiko-Radar
Haftung 3Feuer und Wasser 4Diebstahl 4Cyber 2Ausfall 3Gesundheit 2

Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.

Welche Versicherungen Sie brauchen

Unverzichtbar

Betriebshaftpflicht

Deckt Personen- und Sachschäden bei Shootings, Hochzeiten und im Studio, etwa wenn ein Gast über ein Kabel stürzt.

Dringend empfohlen

Elektronikversicherung

Die Foto- und Elektronikversicherung ersetzt Kamera, Objektive und Licht bei Bruch, Diebstahl und Wasser, weltweit und zum Neuwert.

Berufshaftpflicht

Für Vermögensschäden wie verlorene Hochzeitsaufnahmen, verpasste Termine oder Verletzung von Persönlichkeitsrechten.

Drohnenversicherung

Wer Luftaufnahmen anbietet, braucht eine gewerbliche Drohnenhaftpflicht; sie ist gesetzlich vorgeschrieben.

Sinnvoll je nach Betrieb

Inhaltsversicherung

Für Studioeinrichtung, Hintergründe, Möbel und Druckerzeugnisse im eigenen Studio.

Kfz-Versicherung

Das Auto ist Transportmittel und Lager zugleich; gewerbliche Nutzung muss der Versicherer kennen.

Berufsunfähigkeit

Rücken, Knie und Handgelenke tragen täglich schwere Taschen; ohne Arbeitskraft fehlt das Einkommen.

Was es kostet: Beispielpreise

Die Kameraversicherung richtet sich fast nur nach dem Neuwert der Ausrüstung und der Selbstbeteiligung. Die Haftpflicht ist für Fotografen günstig, solange keine Drohne, Pyrotechnik oder Großveranstaltung dabei ist.

VersicherungBeispielRichtwert
ElektronikversicherungAusrüstung 5.000 Euro, 100 Euro Selbstbeteiligung, weltweitetwa 150 Euro im Jahr einschließlich Steuer
ElektronikversicherungAusrüstung 10.000 Euro, 250 Euro Selbstbeteiligungetwa 240 Euro im Jahr einschließlich Steuer
ElektronikversicherungAusrüstung 40.000 Euro für Video und Foto, 1.000 Euro Selbstbeteiligungetwa 760 Euro im Jahr einschließlich Steuer
BetriebshaftpflichtSelbstständiger Fotograf, 3 Mio. Euro Deckungetwa 100 bis 250 Euro im Jahr
BerufshaftpflichtHochzeits- und Eventfotografie, Vermögensschäden bis 100.000 Euroetwa 150 bis 400 Euro im Jahr

Zum Vergleich: Haftpflicht und Kameraversicherung für 10.000 Euro Ausrüstung kosten im Jahr ungefähr so viel wie ein Familienshooting mit zwanzig bearbeiteten Bildern.

Die Beispiele zur Fotoausrüstung stammen aus einem öffentlich einsehbaren Tarif (Stand September 2026, einschließlich 19 Prozent Versicherungsteuer). Haftpflichtwerte sind Richtwerte ohne Steuer aus unserer Angebotspraxis. Ihr Beitrag hängt von Ausrüstung und Tätigkeit ab; das genaue Angebot holen wir ein.

Quellen der Preisbeispiele

Unsere Vorschläge: drei Pakete

01

Start

Für: Nebenberuf oder Gründung mit einer Kamera und zwei Objektiven

  • Betriebshaftpflicht
  • Elektronikversicherung

Zusammen etwa 200 bis 400 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

02

Profi

Für: Hochzeits-, Event- und Businessfotografie hauptberuflich

  • Betriebshaftpflicht
  • Berufshaftpflicht
  • Elektronikversicherung

Zusammen etwa 500 bis 1.000 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

03

Studio und Video

Für: Studio, Videoproduktion und Drohnenaufnahmen

  • Betriebshaftpflicht
  • Berufshaftpflicht
  • Elektronikversicherung
  • Drohnenversicherung
  • Inhaltsversicherung

Zusammen etwa 1.200 bis 2.500 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

Der schlimmste Tag beim Shooting

Sechs Dinge, die Fotografen tatsächlich erleben, alle an einem Hochzeitssamstag. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.

Schaden bis jetzt26.600 Euro
  1. Beim Getting Ready kippt ein Blitzstativ gegen den Spiegel im Hotelzimmer.

    1.200 Euro · Zahlt: Betriebshaftpflicht

  2. Das 70-200er rutscht beim Objektivwechsel auf die Kirchentreppe. Totalschaden.

    2.700 Euro · Zahlt: Elektronikversicherung

  3. Die Drohne verliert das Signal und landet auf dem Dach eines Gästeautos.

    3.400 Euro · Zahlt: Drohnenversicherung

  4. Eine Tante stolpert über das Kabel der Videoleuchte und bricht sich den Arm.

    9.000 Euro · Zahlt: Betriebshaftpflicht

  5. Die Kameratasche mit Zweitbody wird aus dem Auto auf dem Parkplatz gestohlen.

    5.800 Euro · Zahlt: Elektronikversicherung

  6. Die Karte mit dem Ringtausch ist nicht lesbar. Das Paar verlangt Honorar und Entschädigung zurück.

    4.500 Euro · Zahlt: Berufshaftpflicht

Welches Paket hätten Sie gehabt?

Davon bezahlt die Versicherung: 0 Euro
Aus eigener Tasche: 26.600 Euro

Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.

Konkrete Tipps vom Makler

  1. Versichern Sie die Ausrüstung zum Neuwert und aktualisieren Sie die Geräteliste nach jedem Kauf, sonst droht Unterversicherung.
  2. Achten Sie auf Diebstahl aus dem Auto: Viele Tarife zahlen nur tagsüber oder nur aus dem verschlossenen Kofferraum.
  3. Bei Aufträgen im Ausland muss der Geltungsbereich weltweit sein, auch für Flugreisen mit Gepäckaufgabe.
  4. Lassen Sie Persönlichkeits- und Urheberrechtsverletzungen in die Berufshaftpflicht aufnehmen, wenn Sie Bilder veröffentlichen.
  5. Mietequipment von Verleihern muss ausdrücklich eingeschlossen sein, sonst haften Sie für den vollen Wert.
  6. Fliegen Sie Drohne, brauchen Sie eine gewerbliche Halterhaftpflicht; die private Haftpflicht gilt bei Aufträgen nicht.

Warum NAMMERT für Ihren Betrieb

Wir kennen den Unterschied zwischen Fotoversicherungen

Diebstahl aus dem Auto, Mietequipment, Weltgeltung: Die Tarife unterscheiden sich stärker als die Preise. Als Makler vergleichen wir mehrere Versicherer für Sie.

Schäden von innen gesehen

In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst und wissen, welche Belege ein Versicherer bei einem Diebstahl sehen will.

Auch für Drohne und Auto

Kamera, Drohne, Firmenwagen und Ihre private Absicherung laufen bei uns zusammen, mit einem Ansprechpartner.

Seit 1989 ein Familienbetrieb

Wir arbeiten kostenlos für Sie, die Vergütung zahlt der Versicherer. Nach einem Schaden am Wochenende sprechen Sie am Montag mit jemandem, der Ihren Fall kennt.

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Was kostet eine Kameraversicherung für Fotografen?

Etwa 1,6 bis 3,3 Prozent des Neuwerts im Jahr, je nach Selbstbeteiligung. Für 10.000 Euro Ausrüstung mit 250 Euro Selbstbeteiligung sind es rund 240 Euro einschließlich Steuer.

Brauche ich als Fotograf eine Betriebshaftpflicht?

Gesetzlich nicht, praktisch ja. Viele Locations und Hochzeitsplaner verlangen den Nachweis, und ein einziger Personenschaden kann fünfstellig werden.

Wer zahlt, wenn Hochzeitsbilder verloren gehen?

Das ist ein Vermögensschaden, den nur eine Berufshaftpflicht deckt. Die Betriebshaftpflicht zahlt hier nicht, und die Kameraversicherung ersetzt nur die Karte.

Ist geliehenes Equipment mitversichert?

Nur wenn es im Vertrag steht. Fragen Sie nach der Mitversicherung fremder und gemieteter Geräte, sonst zahlen Sie den Verleiher selbst.

Brauche ich für Drohnenfotos eine eigene Versicherung?

Ja. Für jede Drohne ist eine Halterhaftpflicht vorgeschrieben, bei gewerblicher Nutzung eine gewerbliche. Die Betriebshaftpflicht schließt Luftfahrzeuge meist aus.

Welche Berufsgenossenschaft ist für Fotografen zuständig?

In der Regel die BG ETEM. Mitglied werden müssen Sie mit dem ersten Angestellten, als Inhaber können Sie sich freiwillig versichern.

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Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder gewählten Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer für ein Angebot braucht.

Privat

Gewerbe

3Angaben zu Ihren Wünschen

Drohnenversicherung (Drohnenhaftpflicht und Kasko)

Betriebshaftpflichtversicherung

Berufshaftpflicht und Vermögensschadenhaftpflicht

Elektronikversicherung

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

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Reicht eine Jahrespolice, oder brauche ich für jeden Film eine eigene Versicherung?

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Amtliche Einordnung

Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige der WZ 2025:

  • 74.20 Fotografie und Fotolabors

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten

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