Berufshaftpflicht
Die Medienhaftpflicht deckt Ansprüche aus Persönlichkeits-, Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrecht und aus falschen Angaben.
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Ein Artikel, der einen Namen nennt, ein Bild, dessen Rechte nicht geklärt sind, ein Buch, das wegen einer einzigen Passage zurückgerufen werden muss. Im Verlag entstehen die teuren Schäden durch Worte. Hier steht, wie Sie sich dagegen absichern und was das kostet.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Eine Medien- oder Vermögensschadenhaftpflicht mit Persönlichkeitsrecht übernimmt in der Regel die Abwehr unberechtigter Ansprüche, also auch Anwalt und Gericht, und zahlt berechtigten Schadenersatz. Kosten für die eigene Unterlassung, etwa das Schwärzen einer Auflage, sind nur versichert, wenn das ausdrücklich eingeschlossen ist. Eine Rechtsschutzversicherung hilft hier meist nicht, weil Urheber- und Presserecht dort oft ausgeschlossen sind.
Verdachtsberichterstattung, Namensnennung, ein Foto aus dem Privatleben: Betroffene erwirken Unterlassung und verlangen Geldentschädigung.
Ein Pressefoto aus der falschen Quelle, ein zu langes Zitat, eine Karte ohne Lizenz: Bildagenturen und Rechteinhaber mahnen konsequent ab.
Eine falsche Angabe in einem Ratgeber oder Fachbuch kann Leser finanziell schädigen, etwa bei Steuer-, Rechts- oder Gesundheitsthemen.
Bücher im Lager sind brennbar und empfindlich gegen Wasser. Ein Schaden trifft oft die ganze Frühjahrsproduktion.
Ein Angriff auf Redaktionssystem, Abodatenbank oder Webseite legt die Ausgabe lahm und berührt den Datenschutz vieler Leser.
Buchhandel und Grossisten zahlen spät oder gar nicht. Eine einzige Insolvenz kann einen kleinen Verlag ins Wanken bringen.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Die Medienhaftpflicht deckt Ansprüche aus Persönlichkeits-, Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrecht und aus falschen Angaben.
Dringend empfohlen
Für Personen- und Sachschäden in Redaktion, bei Lesungen, Messen und Veranstaltungen.
Für Angriffe auf Redaktionssysteme, Webshop und Abodaten, einschließlich Datenschutzmeldungen und Wiederherstellung.
Für Bücherlager, Archiv, Technik und Einrichtung nach Feuer, Leitungswasser und Einbruch.
Sinnvoll je nach Betrieb
Schützt vor Ausfällen bei Buchhandel und Grossisten, wenn ein großer Abnehmer insolvent wird.
Für Auslieferungen an Handel und Messen, wenn Ware nicht vom Logistiker versichert ist.
Für Arbeits- und Vertragsstreit; für Presse- und Urheberrecht braucht es meist einen Spezialbaustein.
Entscheidend sind Auflage, Themen und Veröffentlichungswege. Wer investigativ berichtet oder Ratgeber mit Rechts- und Finanzthemen herausgibt, zahlt mehr als ein Verlag für Kinderbücher.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Berufshaftpflicht | Freie Journalistin, Vermögens- und Medienschäden bis 100.000 Euro | etwa 200 bis 500 Euro im Jahr |
| Berufshaftpflicht | Kleinverlag bis 500.000 Euro Umsatz, 250.000 Euro Deckung | etwa 600 bis 1.500 Euro im Jahr |
| Inhaltsversicherung | Bücherlager und Büro im Wert von 100.000 Euro | etwa 150 bis 400 Euro im Jahr |
| Cyberversicherung | Verlag mit Webshop und Abodatenbank, 250.000 Euro Deckung | etwa 500 bis 1.200 Euro im Jahr |
| Warenkreditversicherung | Forderungen gegen Buchhandel und Grossisten, 1 Mio. Euro Umsatz | etwa 1.000 bis 2.500 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Die Medienhaftpflicht einer freien Journalistin kostet im Jahr etwa so viel wie das Honorar für einen längeren Zeitungsartikel.
Richtwerte ohne Versicherungsteuer, Stand September 2026. Der Einstieg in die Vermögensschadenhaftpflicht orientiert sich an öffentlich genannten Tarifbeispielen für Medienberufe, die übrigen Werte sind Richtwerte aus unserer Angebotspraxis. Das genaue Angebot holen wir für Sie ein.
01
Für: Freie Journalisten, Autorinnen, Blogs mit redaktionellem Anspruch
Zusammen etwa 250 bis 600 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: Klein- und Fachverlag mit Lager und bis zu zehn Mitarbeitern
Zusammen etwa 1.300 bis 3.200 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: Zeitung, Magazin oder Verlag mit Webshop und Handelskunden
Zusammen etwa 3.500 bis 9.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Fälle, wie sie Verlage wirklich erleben, alle an einem Freitag vor Drucklegung. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.
Eine einstweilige Verfügung trifft ein: Ein Unternehmer wehrt sich gegen einen Bericht über ihn. Anwalt, Gericht, Geldentschädigung.
Eine Bildagentur fordert Nachlizenz und Schadenersatz für ein Foto in der Onlineausgabe.
Das Redaktionssystem ist verschlüsselt, die Onlineausgabe steht still.
Bei einer Lesung stürzt eine Besucherin über ein Kabel am Podium.
Ein großer Buchhändler meldet Insolvenz, die Rechnungen der letzten drei Monate sind offen.
Die Sprinkleranlage im Lager löst aus, eine Auflage ist durchnässt.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Nicht jeder Versicherer zeichnet Verdachtsberichterstattung oder Ratgeber mit Finanzthemen. Als Makler fragen wir mehrere an und zeigen Ihnen die Unterschiede.
In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst. Das hilft, wenn eine einstweilige Verfügung schnelle Entscheidungen verlangt.
Medienhaftpflicht, Lager, Forderungen und Ihre eigene Vorsorge laufen bei uns zusammen, mit einer Nummer.
Für Sie kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer. Sie sprechen mit Menschen, die Ihren Vertrag kennen.
Fragen und Antworten
Gesetzlich nicht, aber viele Redaktionen geben das Haftungsrisiko an Freie weiter. Eine Medien- oder Vermögensschadenhaftpflicht kostet etwa 200 bis 500 Euro im Jahr.
Meist nicht, weil Urheber-, Presse- und Persönlichkeitsrecht in vielen Tarifen ausgeschlossen sind. Die Abwehr übernimmt die Medienhaftpflicht.
Autor und Verlag können haften, wenn Leser durch falsche Angaben einen Schaden erleiden. Die Medienhaftpflicht deckt das, wenn solche Vermögensschäden eingeschlossen sind.
Über eine Inhaltsversicherung gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch. Lagern Sie bei einem Dienstleister, klären Sie, wessen Police gilt.
Nein. Sie übernimmt Anteile an Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Unfall und Berufsunfähigkeit müssen Sie privat absichern.
Medienhaftpflicht, Betriebshaftpflicht, Lager und Cyber liegen für einen kleinen Verlag meist bei 1.300 bis 3.200 Euro im Jahr.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.

Zahlt die Versicherung, wenn wir einen Auftrag falsch drucken?

Sind meine Bücher versichert, wenn das Rohr in der Wohnung darüber platzt?

Zahlt die Versicherung, wenn wir wegen eines Bildes abgemahnt werden?
Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige der WZ 2025:
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.
Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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