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Versicherungsmakler / Betriebsarten / Landwirtschaft und Natur

Versicherungen für Waldbesitzer, Forstunternehmer und Baumpfleger

Ein morscher Ast über dem Wanderweg, eine Fichte, die beim Fällen in die falsche Richtung kippt, ein Waldbrand im trockenen Sommer: In der Forstwirtschaft stehen Menschen, Maschinen und Werte unter freiem Himmel. Hier steht, was Waldbesitzer, Forstunternehmer und Baumpfleger absichern sollten und was es kostet.

Versicherungen für Forstwirtschaft und Baumpflege

Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt

Hafte ich als Waldbesitzer, wenn ein Ast auf einen Spaziergänger fällt?

Im Wald gilt: Wer ihn betritt, tut das auf eigene Gefahr, für waldtypische Gefahren haften Sie in der Regel nicht. Anders an öffentlichen Straßen, Parkplätzen, Wohnhäusern oder Erholungseinrichtungen, die Sie selbst angelegt haben. Dort müssen Sie Bäume kontrollieren und haften, wenn Sie erkennbare Schäden übersehen. Eine Waldbesitzer-Haftpflicht ist deshalb auch für kleine Flächen sinnvoll und kostet wenig.

Was in dieser Branche schiefgeht

  1. 01

    Unfälle bei der Holzernte

    Rückschlag der Motorsäge, abbrechende Äste, rollende Stämme: Die Waldarbeit gehört zu den gefährlichsten Arbeiten überhaupt.

  2. 02

    Baum fällt auf Fremdes

    Ein Baum kippt beim Fällen auf Nachbarhaus, Stromleitung oder Straße. Solche Schäden werden schnell fünf- oder sechsstellig.

  3. 03

    Verkehrssicherung an Wegen

    An Straßen und Parkplätzen müssen Bäume regelmäßig kontrolliert werden. Ein übersehener Pilzbefall wird zur Haftungsfrage.

  4. 04

    Waldbrand

    Trockene Sommer erhöhen das Risiko. Ein Brand vernichtet Bestände, die über Jahrzehnte gewachsen sind.

  5. 05

    Sturmwurf

    Ein einziger Sturm wirft ganze Bestände, und die Aufarbeitung ist teuer und gefährlich.

  6. 06

    Diebstahl von Maschinen und Holz

    Harvester, Seilwinden und Motorsägen im Wald und gepoltertes Holz am Weg werden gezielt gestohlen.

Risiko-Radar
Haftung 4Feuer und Wasser 3Diebstahl 3Cyber 1Ausfall 3Gesundheit 5

Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.

Welche Versicherungen Sie brauchen

Unverzichtbar

Betriebshaftpflicht

Als Waldbesitzer- oder Forstunternehmer-Haftpflicht deckt sie Schäden durch Bäume an Wegen, beim Fällen und bei Arbeiten für Dritte.

Dringend empfohlen

Elementarschaden

Im Wald übernimmt diese Rolle die Waldbrand- und Sturmversicherung, die den Wert von stehendem und geschlagenem Holz ersetzt.

Maschinenversicherung

Für Harvester, Forwarder, Seilwinden und Forstschlepper gegen Bruch, Umsturz, Brand und Diebstahl im Einsatz.

Unfallversicherung

Die SVLFG zahlt nach Arbeitsunfällen nur begrenzt. Eine Unfallversicherung schließt die Lücke, besonders für Selbstständige.

Sinnvoll je nach Betrieb

Berufsunfähigkeit

Wer mit der Säge oder im Seil arbeitet, verliert nach einer Verletzung schnell die Grundlage seines Einkommens.

Kfz-Versicherung

Für Forstschlepper, Rückezüge und Pick-ups auf öffentlichen Wegen; dort ist die Haftpflicht Pflicht.

Gruppenunfallversicherung

Für Forstunternehmer und Baumpflegebetriebe mit Mitarbeitern, zusätzlich zur Berufsgenossenschaft.

Was es kostet: Beispielpreise

Für Waldbesitzer werden Haftpflicht und Waldbrand meist je Hektar berechnet und sind günstig, besonders über Forstbetriebsgemeinschaften. Forstunternehmer und Baumpfleger zahlen nach Umsatz, Lohnsumme und Maschinenwert.

VersicherungBeispielRichtwert
BetriebshaftpflichtWaldbesitzer-Haftpflicht über eine Forstbetriebsgemeinschaft, je Hektarunter 2,50 Euro im Jahr
ElementarschadenWaldversicherung für 4 Hektar Mischwald, Marktbeispieletwa 105 Euro im Jahr
BetriebshaftpflichtBaumpflegebetrieb mit drei Mitarbeitern und Seilklettertechniketwa 600 bis 1.800 Euro im Jahr
MaschinenversicherungHarvester mit 450.000 Euro Neuwertetwa 4.000 bis 9.000 Euro im Jahr
UnfallversicherungPrivate Unfallversicherung für einen Forstwirtetwa 250 bis 700 Euro im Jahr

Zum Vergleich: Die Haftpflicht für 10 Hektar Wald über eine Forstbetriebsgemeinschaft kostet im Jahr weniger als ein Raummeter Brennholz.

Richtwerte ohne Versicherungsteuer, Stand September 2026. Die Werte je Hektar stammen aus öffentlich genannten Beispielen einer Forstbetriebsgemeinschaft und eines Versicherers; Baumpflege, Maschinen und Unfall sind Richtwerte aus unserer Angebotspraxis. Das genaue Angebot holen wir ein.

Quellen der Preisbeispiele

Unsere Vorschläge: drei Pakete

01

Waldbesitz

Für: Private Waldbesitzer mit kleinen und mittleren Flächen

  • Betriebshaftpflicht
  • Elementarschaden

Zusammen etwa 5 bis 30 Euro je Hektar im Jahr, über Gruppenverträge am günstigsten

Dieses Paket anfragen

02

Baumpflege

Für: Baumpfleger und kleine Forstdienstleister mit Seilklettertechnik und Hubsteiger

  • Betriebshaftpflicht
  • Maschinenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Kfz-Versicherung

Zusammen etwa 1.500 bis 4.000 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

03

Forstunternehmen

Für: Unternehmer mit Harvester, Forwarder und Mitarbeitern

  • Betriebshaftpflicht
  • Maschinenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Kfz-Versicherung
  • Gruppenunfallversicherung
  • Berufsunfähigkeit

Zusammen etwa 8.000 bis 20.000 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

Der schlimmste Tag im Wald

Sechs Dinge, die Waldbesitzern, Forstunternehmern und Baumpflegern wirklich passieren, zusammengelegt auf einen Tag im Spätsommer. Tippen Sie sich durch.

Schaden bis jetzt189.000 Euro
  1. Bei einer Fällung am Siedlungsrand dreht sich die Fichte und trifft Carport und Auto des Nachbarn.

    26.000 Euro · Zahlt: Betriebshaftpflicht

  2. Der Forwarder rutscht am Hang ab und kippt, Kabine und Kran sind schwer beschädigt.

    95.000 Euro · Zahlt: Maschinenversicherung

  3. Ein Motorsägenrückschlag verletzt den Unternehmer am Bein. Monate Ausfall, bleibende Einschränkung.

    40.000 Euro · Zahlt: Unfallversicherung

  4. Ein Ast einer ungepflegten Eiche am Parkplatz fällt auf ein parkendes Auto.

    7.000 Euro · Zahlt: Betriebshaftpflicht

  5. Ein Waldbrand vernichtet 3 Hektar junge Douglasie.

    12.000 Euro · Zahlt: Elementarschaden

  6. Aus dem Maschinenwagen am Holzplatz werden Motorsägen und Seilwinde gestohlen.

    9.000 Euro · Zahlt: Maschinenversicherung

Welches Paket hätten Sie gehabt?

Davon bezahlt die Versicherung: 0 Euro
Aus eigener Tasche: 189.000 Euro

Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.

Konkrete Tipps vom Makler

  1. Fragen Sie bei Ihrer Forstbetriebsgemeinschaft nach Gruppenverträgen; Haftpflicht und Waldbrand sind dort oft besonders günstig.
  2. Kontrollieren Sie Bäume an Straßen, Parkplätzen und Häusern regelmäßig und dokumentieren Sie es; das entscheidet im Schadenfall.
  3. Als Forstunternehmer: Schäden an Wegen, Leitungen und Grundstücken Dritter ausdrücklich in die Betriebshaftpflicht aufnehmen.
  4. Baumpfleger sollten Arbeiten mit Seilklettertechnik, Hubsteiger und Kran im Vertrag nennen lassen.
  5. Versichern Sie Forstmaschinen gegen Umsturz, Brand und Diebstahl im Einsatz, nicht nur auf dem Hof.
  6. Ergänzen Sie die SVLFG mit einer privaten Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung, die Waldarbeit ausdrücklich zulässt.

Warum NAMMERT für Ihren Betrieb

Vom Kleinwald bis zum Harvester

Für Waldbesitzer reicht oft ein günstiger Gruppenvertrag, für Forstunternehmer braucht es mehr. Als Makler vergleichen wir mehrere Versicherer und sagen Ihnen, was genügt.

Wir kennen Schäden aus der eigenen Regulierung

In der Bootsversicherung regulieren wir Sturmschäden selbst. Wir wissen, wie man Schadenhergang und Werte belegt.

Wald, Hof und Familie

Viele Waldbesitzer haben auch Landwirtschaft oder ein Sägewerk. Wir betreuen alles mit einem Ansprechpartner.

Familienbetrieb seit 1989

Wald denkt in Generationen, wir als Familienbetrieb auch. Unsere Arbeit kostet Sie nichts, die Vergütung zahlt der Versicherer.

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Brauche ich als Waldbesitzer eine Haftpflichtversicherung?

Gesetzlich nicht, aber sie ist sinnvoll und günstig. Für Bäume an Straßen, Häusern und angelegten Wegen haften Sie, und die Privathaftpflicht deckt Waldbesitz oft nur bis zu einer kleinen Fläche.

Was kostet eine Waldbrandversicherung?

Über Forstbetriebsgemeinschaften oft weniger als 2,50 Euro je Hektar im Jahr. Einzelverträge sind teurer, die Entschädigung liegt bei vielen Tarifen bei einigen tausend Euro je Hektar.

Ist Sturmwurf versichert?

Nur mit einer Sturmversicherung für den Wald. Sie zahlt meist eine feste Summe je Hektar oder je Festmeter Schadholz.

Muss ich als Waldbesitzer in die Berufsgenossenschaft?

Ja, Waldbesitzer sind in der Regel Mitglied der SVLFG und zahlen einen Beitrag, auch wenn sie nur selten im Wald arbeiten.

Was kostet die Versicherung für einen Baumpfleger?

Haftpflicht, Maschinen, Unfall und Fahrzeug liegen für kleine Betriebe meist zwischen 1.500 und 4.000 Euro im Jahr.

Wer zahlt, wenn beim Fällen eine Stromleitung reißt?

Die Betriebshaftpflicht, einschließlich des Ausfallschadens beim Netzbetreiber, wenn Vermögensfolgeschäden versichert sind. Prüfen Sie die Summe dafür.

NAMMERT Versicherungsmakler

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Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder gewählten Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer für ein Angebot braucht.

Privat

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3Angaben zu Ihren Wünschen

Elementarschadenversicherung

Private Unfallversicherung

Betriebshaftpflichtversicherung

Maschinenversicherung

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

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Amtliche Einordnung

Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige der WZ 2025:

  • 02.10 Forstwirtschaft
  • 02.20 Holzeinschlag
  • 02.30 Sammeln von wildwachsenden Produkten, ohne Holz
  • 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten

Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.

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