Betriebshaftpflicht
Deckt Personen- und Sachschäden bei Kunden und Besuchern und mit Produkthaftpflicht die Folgen fehlerhafter Ware, bei Importen besonders wichtig.
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Im Großhandel liegt das Geld in der Halle, auf dem Lkw und in den offenen Rechnungen Ihrer Kunden. Ein Brand im Lager, ein Unfall mit voller Ladung oder die Pleite eines großen Abnehmers treffen den Betrieb sofort. Dazu kommt die Haftung für Ware, die Sie importieren oder unter eigenem Namen verkaufen. Hier steht, was Sie absichern sollten und was es kostet.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Ja, in bestimmten Fällen. Wer Ware aus Ländern außerhalb der EU einführt, gilt nach dem Produkthaftungsgesetz als Hersteller. Dasselbe gilt, wenn Sie Ware unter eigener Marke verkaufen oder den Hersteller nicht benennen können. Deshalb gehört in die Betriebshaftpflicht eines Großhändlers eine Produkthaftpflicht, bei Importen mit ausdrücklichem Einschluss und oft auch der Rückruf.
Kartonage, Folien, Paletten und Stapler-Ladegeräte: Ein Hallenbrand vernichtet in einer Nacht Ware im Wert von Hunderttausenden.
Unfall, Diebstahl vom Lkw oder verrutschte Ladung: Auf dem Weg zum Kunden ist die Ware nicht über das Lager versichert.
Importierte Ware mit Mängeln, Lebensmittel mit Verunreinigung, Bauteile, die beim Kunden eine Anlage stilllegen: Das wird schnell sechsstellig.
Großhändler liefern auf Ziel. Geht ein großer Abnehmer in die Insolvenz, fehlt das Geld, während Ihre Lieferanten bezahlt werden wollen.
Staplerunfälle, umstürzende Regale und schwere Lasten gehören zu den häufigsten Arbeitsunfällen in Lagern.
Ohne Warenwirtschaft und Webshop läuft keine Kommissionierung. Ein Angriff mit Verschlüsselung legt Lager und Versand tagelang still.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Deckt Personen- und Sachschäden bei Kunden und Besuchern und mit Produkthaftpflicht die Folgen fehlerhafter Ware, bei Importen besonders wichtig.
Ersetzt Lagerbestand, Regale, Stapler und Technik nach Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch.
Zahlt Fixkosten und entgangenen Gewinn, bis das Lager nach einem Brand wieder liefern kann; im Großhandel oft der größte Einzelposten.
Dringend empfohlen
Versichert eigene Ware auf Ihren Fahrzeugen und beim Versand über Spediteure, deren Haftung gesetzlich begrenzt ist.
Ab etwa drei Fahrzeugen ist ein Flottenvertrag meist günstiger und einfacher als Einzelverträge.
Ersetzt einen großen Teil der Forderung, wenn Kunden zahlungsunfähig werden, und prüft Abnehmer schon vorher.
Zahlt Wiederherstellung, Betriebsausfall und Krisenhilfe, wenn Warenwirtschaft oder Webshop angegriffen werden.
Sinnvoll je nach Betrieb
Deckt Stapler, Förderbänder und Kühlanlagen bei Bedienfehlern und Bruch, auch wenn kein Feuer im Spiel ist.
Im Großhandel bestimmen Lagerwert, Umsatz, Warenart und Fuhrpark den Beitrag. Lebensmittel, Elektronik und Importe aus Drittländern werden anders bewertet als Baustoffe oder Textilien.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Großhandel mit 1 bis 2 Mio. Euro Umsatz, Produkthaftpflicht eingeschlossen | etwa 300 bis 900 Euro im Jahr |
| Inhaltsversicherung | Lagerbestand und Einrichtung im Wert von 500.000 Euro | etwa 800 bis 2.000 Euro im Jahr |
| Betriebsunterbrechung | Ertragsausfall bis zwölf Monate, zusammen mit der Inhaltsversicherung | etwa 300 bis 900 Euro im Jahr zusätzlich |
| Transportversicherung | Eigene Auslieferung und Versand, Jahrespauschale | etwa 200 bis 800 Euro im Jahr |
| Warenkreditversicherung | Kundenforderungen von rund 2 Mio. Euro Jahresumsatz auf Ziel | etwa 1.500 bis 4.000 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Der Grundschutz aus Betriebshaftpflicht, Inhalt und Ertragsausfall kostet im Jahr ungefähr so viel wie zwei Tankfüllungen Ihres Auslieferungs-Lkw.
Richtwerte, Stand September 2026, aus öffentlich genannten Tarifbeispielen für den Handel und unserer Angebotspraxis; für den Großhandel gibt es kaum veröffentlichte Beispiele, weil fast jeder Vertrag einzeln kalkuliert wird. Das genaue Angebot holen wir für Sie ein.
01
Für: kleiner Großhandel mit gemietetem Lager und Versand über Paketdienste
Zusammen etwa 1.000 bis 2.500 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: eigene Halle, eigene Fahrzeuge, Auslieferung an Stammkunden
Zusammen etwa 3.000 bis 7.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: Importeur oder Großhandel mit vielen Kunden auf Ziel und Webshop
Zusammen etwa 6.000 bis 15.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Schäden, wie sie in Großhandel und Lager vorkommen. Hier alle an einem einzigen Montag. Tippen Sie sich durch den Tag und sehen Sie, wer zahlt.
Die Warenwirtschaft ist verschlüsselt, keine Kommissionierung, keine Lieferscheine. Zwei Tage steht der Versand.
Ein Kunde meldet: Die importierten Heizlüfter überhitzen, einer hat in einem Laden einen Brand ausgelöst.
Auf der Autobahn verunglückt der eigene Lkw. Die Ladung Elektrogeräte ist Totalschaden.
Ein Staplerfahrer beschädigt das Rolltor und das Hydraulikaggregat des Staplers.
Der größte Abnehmer meldet Insolvenz, offene Rechnungen über 120.000 Euro.
Ein defektes Ladegerät setzt die Halle in Brand. Lager zerstört, sechs Wochen keine Lieferung.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Als Makler vergleichen wir mehrere Versicherer und legen die Summen für Lager und Ertragsausfall mit Ihnen fest, statt sie zu schätzen. Das entscheidet im Großschaden über Hunderttausende.
In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst und kennen Gutachter, Belege und Fristen. Das hilft Ihnen, wenn nach einem Hallenbrand jede Palette gezählt wird.
Sachversicherung, Fahrzeuge, Transport, Warenkredit und die Vorsorge Ihrer Leute laufen bei einem Ansprechpartner zusammen.
Kostenlos für Sie, denn die Vergütung zahlt der Versicherer. Und wenn es brennt, erreichen Sie Menschen, die Ihren Betrieb kennen.
Fragen und Antworten
Betriebshaftpflicht mit Produkthaftpflicht, Inhaltsversicherung für das Lager und eine Ertragsausfallversicherung sind die Grundlage. Mit eigenen Fahrzeugen kommen Kfz- oder Flottenversicherung und eine Transportversicherung dazu.
Nur, wenn Sie gewerblich Güter für andere mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen befördern. Fahren Sie nur Ihre eigene Ware, ist das Werkverkehr, und die Pflicht nach § 7a GüKG gilt nicht. Ihre Ware sichern Sie dann über die Transportversicherung.
Ein kleiner Großhandel mit gemietetem Lager liegt für Haftpflicht, Inhalt und Ertragsausfall meist zwischen 1.000 und 2.500 Euro im Jahr. Mit Fuhrpark und Warenkredit werden es schnell 5.000 Euro und mehr.
Vor allem, wenn Sie auf Ziel liefern und einzelne Kunden einen großen Teil Ihres Umsatzes ausmachen. Der Versicherer prüft Ihre Abnehmer und zahlt bei Insolvenz meist 70 bis 90 Prozent der Forderung.
Der Spediteur haftet nur begrenzt, im Straßenverkehr in der Regel mit 8,33 Sonderziehungsrechten je Kilogramm, bei teurer, leichter Ware viel zu wenig. Eine eigene Transportversicherung schließt diese Lücke.
Arbeitsunfälle deckt die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW). Freiwillig sinnvoll sind eine Gruppenunfallversicherung und eine betriebliche Altersvorsorge.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.

Brauche ich als Handelsvertreter überhaupt eine Betriebshaftpflicht?

Muss ich als Spediteur ohne eigene Lkw überhaupt eine Versicherung haben?

Hafte ich als Händler, wenn ein Produkt aus China jemanden verletzt?
Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige der WZ 2025:
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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