Berufshaftpflicht
Berufsrechtlich und für Vertragszahnärzte gesetzlich vorgeschrieben; zahlt bei Behandlungsfehlern und fehlender Aufklärung.
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Eine Zahnarztpraxis ist eine kleine Klinik: Behandlungseinheiten, digitales Röntgen, Scanner und Fräse, dazu Implantate, Narkose und Chirurgie. Die Berufshaftpflicht ist Pflicht, die teuren Lücken liegen oft woanders: eine Behandlungseinheit, die nach einem Wasserschaden ausfällt, eine Woche Praxisausfall oder ein Angriff auf die Röntgenbilder. Hier steht, was Sie brauchen und was es kostet.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Nicht für das Implantat selbst. Ein Implantat, das nicht einheilt, ist zunächst ein Behandlungsrisiko und keine Haftung; die Neuversorgung ist eine Frage von Gewährleistung und Kulanz. Die Berufshaftpflicht zahlt, wenn Sie einen Fehler gemacht haben und der Patient dadurch einen Gesundheitsschaden hat, etwa einen verletzten Nerv, eine Entzündung durch mangelhafte Hygiene oder eine fehlende Aufklärung. Sie wehrt auch unberechtigte Forderungen ab.
Nervverletzungen, Kieferhöhlenperforation und Infektionen nach Implantationen gehören zu den teuren Haftpflichtfällen in der Zahnmedizin.
Fehlt die dokumentierte Aufklärung über Risiken und Alternativen, haften Sie auch ohne Behandlungsfehler.
Jede Behandlungseinheit hat Wasser- und Absauganschlüsse. Ein Leck unter dem Boden richtet schnell große Schäden an.
Behandlungseinheiten, DVT, Intraoralscanner und Fräse kosten schnell mehrere hunderttausend Euro.
Digitale Röntgenbilder, Praxisverwaltung und Abrechnung sind ein Ziel für Erpressung, mit Meldepflicht nach der DSGVO.
Zwangshaltung am Stuhl, Nadelstichverletzungen und Allergien auf Materialien betreffen Zahnärzte und Team.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Berufsrechtlich und für Vertragszahnärzte gesetzlich vorgeschrieben; zahlt bei Behandlungsfehlern und fehlender Aufklärung.
Ersetzt Einrichtung, Einheiten, Material und Vorräte nach Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch zum Neuwert.
Dringend empfohlen
Deckt Röntgen, DVT, Scanner und Behandlungseinheiten bei Bedienfehler, Überspannung und Kurzschluss.
Als Praxisausfallversicherung zahlt sie Gehälter, Miete und Leasing, wenn die Praxis nach einem Schaden oder Ihrer Krankheit ruht.
Hilft bei verschlüsselter Praxissoftware, gestohlenen Patientendaten und Erpressung.
Rücken, Hände und Augen sind Ihr Werkzeug; eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt früher als das Versorgungswerk.
Sinnvoll je nach Betrieb
Für Streit mit Patienten um Honorare, mit Vermieter, Personal oder der KZV.
Zahnmedizinische Fachangestellte sind gesucht; eine betriebliche Altersvorsorge hilft, sie zu halten.
Allgemeinzahnärzte zahlen für die Berufshaftpflicht deutlich weniger als Oralchirurgen und Kieferorthopäden mit Chirurgie. Teurer als in vielen Arztpraxen ist dafür die Sachversicherung, weil die Technik mehr wert ist.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Berufshaftpflicht | Allgemeine Zahnheilkunde, Erstniederlassung | etwa 350 bis 900 Euro im Jahr |
| Berufshaftpflicht | Etablierte Praxis mit Implantologie und angestellten Zahnärzten | etwa 1.500 bis 5.000 Euro im Jahr |
| Berufshaftpflicht | Oralchirurgie oder Kieferorthopädie mit Eingriffen | etwa 5.000 bis 10.000 Euro im Jahr und mehr |
| Inhaltsversicherung | Praxisinventar mit drei Einheiten im Wert von 350.000 Euro | etwa 700 bis 1.600 Euro im Jahr |
| Elektronikversicherung | DVT, Scanner und Röntgen im Wert von 150.000 Euro | etwa 800 bis 2.000 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Der Grundschutz aus Berufshaftpflicht und Praxisinventar kostet im Jahr ungefähr so viel wie ein bis zwei Vollkeramikkronen.
Richtwerte ohne Versicherungsteuer, Stand September 2026, aus öffentlich genannten Tarifbeispielen und unserer Angebotspraxis. Die Beiträge der Berufshaftpflicht hängen stark vom Behandlungsspektrum ab; das genaue Angebot holen wir für Sie ein.
01
Für: Neugründung oder Übernahme einer Einzelpraxis ohne Chirurgie
Zusammen etwa 1.000 bis 2.500 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: etablierte Praxis mit digitalem Röntgen, Scanner und Team
Zusammen etwa 3.500 bis 8.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: Berufsausübungsgemeinschaft oder Praxis mit Implantologie und angestellten Zahnärzten
Zusammen etwa 7.000 bis 18.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Dinge, die in Zahnarztpraxen wirklich passieren. Hier alle an einem einzigen Donnerstag. Tippen Sie sich durch den Tag und sehen Sie, wer zahlt.
Unter Behandlungszimmer 2 ist über Nacht ein Wasserschlauch geplatzt. Einheit und Fußboden sind durchnässt.
Das DVT meldet einen Fehler nach einem Spannungsstoß, die Röhre ist defekt.
Nach einer Weisheitszahnentfernung hat ein Patient ein taubes Kinn. Er wirft fehlende Aufklärung vor.
Die Praxissoftware ist verschlüsselt, Röntgenbilder und Abrechnung sind nicht erreichbar.
Beim Anpassen einer Brücke fällt ein Instrument in den Rachen, der Patient muss in die Klinik.
Die Praxis bleibt nach dem Wasserschaden eine Woche nur halb besetzt, Gehälter und Leasing laufen weiter.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Als Makler vergleichen wir mehrere Versicherer und achten darauf, dass Implantologie, Sedierung und ästhetische Leistungen im Vertrag stehen, bevor es ein Patient prüft.
In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst. Wir wissen, wie ein Versicherer nach einem Wasserschaden Geräte und Ausfall bewertet.
Berufshaftpflicht, Praxistechnik, Vorsorge fürs Team und Ihre private Absicherung laufen bei einem Ansprechpartner zusammen.
Unsere Beratung ist kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer. Sie erreichen Menschen, die Ihre Praxis kennen.
Fragen und Antworten
Ja. Die Berufsordnungen der Landeszahnärztekammern schreiben sie vor, und für Vertragszahnärzte legt § 95e SGB V Mindestsummen fest: 3 Millionen Euro je Fall, mit angestellten Zahnärzten 5 Millionen.
Bei Erstniederlassung ab etwa 350 Euro im Jahr, etablierte Allgemeinpraxen meist 1.500 bis 5.000 Euro. Oralchirurgen und Kieferorthopäden mit Chirurgie zahlen deutlich mehr.
Oft verlangt der Leasinggeber eine eigene Versicherung. Nehmen Sie geleaste Geräte in die Elektronik- oder Inhaltsversicherung auf und prüfen Sie, wer im Schaden das Geld bekommt.
Wenn das Labor im Vertrag steht, ja. Ein eigenes Praxislabor, das Zahnersatz herstellt, muss ausdrücklich genannt sein.
Wenn die Praxis ohne Sie nicht läuft, fast immer. Sie zahlt die Kosten weiter, wenn Sie krank sind oder die Praxis nach einem Schaden ruht.
Ja, über die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), auch bei Nadelstichverletzungen. Sie selbst können sich dort freiwillig versichern.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.

Wer zahlt, wenn eine Krone bricht und der Patient sich verletzt?

Wie hoch muss meine Berufshaftpflicht sein?

Warum steigen unsere Haftpflichtprämien, obwohl wir kaum Schäden haben?
Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige der WZ 2025:
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.
Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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