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Das Beiboot ist mitversichert, bis es das nicht mehr ist
Tender und Dinghi laufen in der Bootsversicherung beitragsfrei mit. Aber nur im Zusammenhang mit dem Mutterschiff, in einem Radius von 10 Seemeilen und bis 30 PS. Die Nabelschnur unten zeigt Ihnen genau, wo Ihr Schutz endet.
Ist das Beiboot in der Bootsversicherung mitversichert?
Kurz gesagt
Ja, beitragsfrei, solange zwei Grenzen eingehalten sind: bis 30 PS Motorleistung und im Umkreis von 10 Seemeilen um das Mutterschiff. Wer den Tender darüber hinaus allein nutzt, braucht eine eigene Police, sonst endet der Schutz genau dort.
Stand August 2026, Beiträge aus dem Tarif der NAMMERT Assekuradeur GmbH, Jahresbeitrag inklusive Versicherungsteuer.
Muss das überhaupt sein?
Ist eine Bootsversicherung Pflicht?
In Deutschland nicht: für Sportboote gibt es keine allgemeine gesetzliche Versicherungspflicht. Ohne Haftpflicht haften Sie allerdings mit Ihrem privaten Vermögen, und die meisten Häfen und Winterlager verlangen einen Nachweis.
Im Ausland sieht es anders aus. Pflicht ist die Haftpflicht in Italien, Spanien, Griechenland und Dänemark, in Kroatien ab 15 kW Motorleistung, und auf dem Schweizer Teil des Bodensees. Unsere Tarife erfüllen die jeweiligen Mindestdeckungssummen.
Bis 30 PS, zehn Seemeilen
Der Tender fährt beitragsfrei mit
In der Bootsversicherung ohne Mehrbeitrag eingeschlossen, solange er im Antrag ausgewiesen ist. Wo der Schutz endet, hängt am Abstand zum Mutterschiff.
Fürs Beiboot
Was beim Beiboot anders ist
Das Beiboot hängt am großen Vertrag, aber nur, wenn es dort auch steht.
Wie weit darf Ihr Beiboot weg?
Die Nabelschnur
Der Schutz des Beiboots hängt an einer unsichtbaren Leine zum Mutterschiff. Ziehen Sie am Regler, bei 10 Seemeilen reißt sie. Motorleistung und Tarifstufe entscheiden mit.
Entfernung vom Mutterschiff
2 sm
Rund 3,7 km, innerhalb des Radius.
Motorleistung des Beiboots
15 PS (11,0 kW)
Tarifstufe des Mutterschiffs
Besonderheit
Nabelschnur intakt
Mitversichert über die Yachtpolice
Bei 2 Seemeilen Entfernung und 15 PS läuft Ihr Beiboot in der Basis-Plus-Stufe beitragsfrei mit, vorausgesetzt, es steht im Antrag.
Werte aus unserem Bedingungswerk, Stand 01.02.2026, verbindlich ist Ihr Versicherungsschein. Fremde Bedingungswerke setzen den Radius, die PS-Grenze und die Kaskodeckung anders; Fragen klären wir am Telefon: 03375 / 29 12 77.
Wenn das Beiboot ein eigenes Boot ist
Eigene Police
Sobald Ihr Dinghi eigenständig gefahren, getrennt gelagert oder verliehen wird, ist die Mitversicherung der falsche Weg. Dann zeichnen wir es als eigenes Fahrzeug, Haftpflicht ab 49 Euro, Kasko zum Neuwert. Diese Seiten passen dann besser:
Kennzeichen ab 3 PS
Auch ein Beiboot mit kleinem Außenborder ist ab 3 PS (2,21 kW) kennzeichnungspflichtig. Auf Binnengewässern kommt ab 15 PS der Sportbootführerschein hinzu, Einzelheiten auf der Sportbootseite.
Winterlager getrennt
Liegt das Beiboot im Winter woanders als die Yacht, gehört der Lagerort in den Vertrag. Die Kasko läuft bei uns ganzjährig, auch an Land, ohne Saisonlücke.
Verliehen an Freunde
Private Vermietung bis 30 Tage im Jahr können Sie mitversichern, im Rechner wählbar, mit schriftlichem Mietvertrag. Ohne den Zettel wird es im Schadenfall zur Diskussion.
Was sagt Ihr Vertrag?
Radius, PS-Grenze und Kaskoeinschluss stehen in jedem Bedingungswerk anders. Der Policencheck liest Ihre Police aus und zeigt die Beiboot-Zeile im Klartext.
An Davits und im Wasser
Das Beiboot ist mitversichert, nicht mitgemeint
In der Haftpflicht läuft das Beiboot ohne Mehrbeitrag mit. Für die Kasko gilt dasselbe wie beim Mutterschiff: Es zählt der Wert, der im Antrag steht, samt eigenem Außenborder.
Bootsdatenblatt ausfüllen
Drin. Und nicht drin.
Was die Police trägt und was sie nicht trägt, in zwei Spalten nebeneinander.
Versichert
Nicht versichert
Außerhalb der Bürozeiten erreichen Sie den Notruf unter 03375 / 29 28 95
Die drei Fragen, die Sie wirklich haben
Was es kostet, was drin ist und wie schnell Sie versichert sind.
Bevor Sie unterschreiben
Nicht „was kostet es" für Ihr Beiboot, das rechnen Sie in einer Minute selbst. Sondern die drei, die man einem Versicherer selten laut stellt. Hier sind sie, mit den Antworten, die wir belegen können.
„Zahlt der im Schadenfall auch?"
Als Assekuradeur zeichnen und regulieren wir selbst, auch für Ihr Beiboot: eigene Schadenabteilung, feste Sachverständige, über 2.000 Partnerwerften. Deckung geprüft in 24 Stunden, Freigabe oder Gutachtertermin in 48. Wir rechnen direkt mit der Werft ab; Sie zahlen nur den Selbstbehalt.
Die Schadenuhr, Stunde für Stunde →„Wer ist dann am Telefon?"
Ein Familienbetrieb seit 1989, zweite Generation, drei eigene Büros in Königs Wusterhausen, Salzburg und Palma. Kein Callcenter, kein Franchise. Ab der ersten Stunde haben Sie für Ihr Beiboot einen Ansprechpartner mit Namen, und nach Feierabend eine Nummer, die jemand abnimmt.
Notruf 03375 / 29 28 95 →„Und wenn ich falsch entscheide?"
Finden Sie denselben Schutz für Ihr Beiboot woanders günstiger, gleichen wir die Differenz aus. Der Gleichwertigkeitsprüfer sagt Ihnen dabei auch, wenn das andere Angebot besser ist. Und wir haben eine Seite darüber geschrieben, wann Sie besser nicht zu uns kommen, die lesen Sie am besten zuerst.
Nirgendwo-Günstiger-Garantie → Wann wir nicht passen →Alles im Detail, für alle, die doch lesen wollen
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Fragen und Antworten
Wann ist mein Beiboot versichert?
Durchgehend, und an zwei Orten: auf dem Wasser innerhalb des Fahrtgebietes, das in Ihrem Versicherungsschein steht, und an Land, einschließlich An-Land-Ziehen, Zu-Wasser-Lassen sowie Reparatur, Inspektion und Überholung an einem geeigneten Liegeplatz. Das Winterlager ist damit eingeschlossen. Beim Verlassen des vereinbarten Fahrtgebietes unterscheiden sich die Tarife: Im Premium sind bis zu sechs Wochen im Versicherungsjahr darüber hinaus mitversichert, im Basis-Tarif brauchen Sie dafür eine Vereinbarung vorab. Wer das weltweite Fahrtgebiet wählt, führt ab 300 Seemeilen Standortveränderung das digitale Logbuch. Und bei einer Saisonpolice besteht vom 1. November bis 31. März kein Schutz, auch nicht im Winterlager.
Ist das Beiboot in der Bootsversicherung mitversichert?
Ja, beitragsfrei, solange zwei Grenzen eingehalten sind: bis 30 PS Motorleistung und im Umkreis von 10 Seemeilen um das Mutterschiff. Wer den Tender darüber hinaus allein nutzt, braucht eine eigene Police, sonst endet der Schutz genau dort.
Wann braucht das Beiboot eine eigene Police?
Solange es zum Mutterschiff gehört und dessen Wert mit erfasst ist, läuft es im Bootsvertrag mit. Eine eigene Police lohnt sich, wenn das Beiboot selbständig genutzt wird, einen kräftigen Außenborder trägt oder länger getrennt vom Mutterschiff liegt.
Ist der Außenborder gegen Diebstahl versichert?
In der Vollkasko ja. Entscheidend ist die Sicherung: ein Schloss, das dem Stand der Technik entspricht, und ein Motor, der nicht über Nacht frei zugänglich am Steg hängt. Was Ihr Vertrag dazu verlangt, steht im Bedingungswerk, und danach richtet sich die Leistung.
Wie hoch ist der Beitrag für ein Beiboot im Jahr?
Im Vertrag des Mutterschiffs läuft ein Beiboot beitragsfrei mit, bis 30 PS und im Umkreis von 10 Seemeilen. Eine eigene Police rechnet nach Wert und Motorleistung, die Haftpflicht dafür beginnt bei rund 39 Euro im Jahr. Verbindlich ist die Berechnung mit Ihren Werten im Rechner.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung beim Beiboot?
In der Kasko beim Beiboot wählen Sie zwischen 500 und 1.000 Euro; der höhere Betrag senkt den Beitrag. Zusatzabzüge je Schadenart gibt es nicht, nach längerer Kundendauer halbiert sich der Selbstbehalt. Nur beim Diebstahl außerhalb verschlossener Räume verdoppelt er sich im Basis und Basis PLUS, das Premium kennt diese Regel nicht.
Sind eigene Fahrfehler beim Beiboot versichert?
Ja, wenn das Beiboot vollkaskoversichert ist. Dann sind der eigene Fehler am Ruder, die Grundberührung und die Kollision gedeckt, und bei grober Fahrlässigkeit kürzt der Versicherer im Basis PLUS bis 25 Prozent der Versicherungssumme nicht, im Premium bis 50 Prozent nicht. Ausgeschlossen bleibt allein Vorsatz. Die Teilkasko deckt nur, was von außen kommt.
Sind Sturm, Diebstahl und Vandalismus beim Beiboot versichert?
Sturm, Brand, Blitz und der Diebstahl des Beiboots sind schon in der Teilkasko gedeckt, das Sinken, der Diebstahl einzelner Teile bis zum Außenborder und mutwillige Beschädigung in der Vollkasko ab Basis-Plus, im Winterlager und auf dem Trailer ebenso; nur die Saisonpolice pausiert im Winter. Bergungskosten nach einem Unfall kommen hinzu, auf behördliche Anordnung bis zur Versicherungssumme im Basis, bis 1 Million Euro im Basis-Plus und bis 2,5 Millionen im Premium.
Neuwert oder Zeitwert: was zahlt die Kasko für ein Beiboot im Totalschaden?
Das hängt am Tarif. Vollkasko heißt feste Taxe: Der beim Abschluss vereinbarte Wert wird gezahlt, ohne Abzug neu für alt, das Beiboot wird nach dem Schaden nicht neu geschätzt. Teilkasko heißt Zeitwert, also das, was das Beiboot unmittelbar vor dem Schaden wert war.
Gilt der Schutz für ein Beiboot auch im Ausland?
Ja. Maßgeblich ist das Fahrtgebiet im Versicherungsschein, für ein Beiboot in der Regel Europa einschließlich Mittelmeer, weltweit auf Wunsch. Der Transport in den Urlaub ist eingeschlossen, im Premium außerdem sechs Wochen im Jahr über das Fahrtgebiet hinaus. Nehmen Sie den Haftpflichtnachweis mit, Italien, Spanien und Kroatien kontrollieren ihn.
Ist eine Versicherung für ein Beiboot gesetzlich vorgeschrieben?
Vom Gesetz her in Deutschland nicht, abgesehen vom Schweizer Teil des Bodensees. Wer mit einem Beiboot nach Italien, Spanien, Dänemark oder Kroatien (ab 15 kW) fährt, braucht die Haftpflicht dort von Gesetzes wegen. Und praktisch überall verlangt der Hafen den Nachweis, bevor er den Liegeplatz vergibt.