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Versicherungsmakler / Betriebsarten / IT, Medien und Kreative

Versicherungen für Webdesign, Webagenturen und App-Entwicklung

Ein Stockfoto ohne passende Lizenz, eine Schrift ohne Webrecht, ein Cookie-Banner, das nicht dem Recht entspricht: Beim Webdesign kommen die teuersten Briefe nicht vom Kunden, sondern von Anwälten Dritter. Dazu kommen Shops, die nach dem Relaunch nicht verkaufen. Hier steht, wie Sie sich dagegen absichern und was es kostet.

Versicherungen für Webdesigner und App-Entwickler

Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt

Wer zahlt, wenn mein Kunde wegen eines Bildes auf der Website abgemahnt wird?

Der Kunde zahlt zunächst selbst und holt sich das Geld dann bei Ihnen, wenn Sie das Bild ausgewählt oder eingebaut haben. Eine Vermögensschadenhaftpflicht mit eingeschlossenen Rechtsverletzungen übernimmt diesen Regress und wehrt überzogene Forderungen ab. Achten Sie darauf, dass Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrecht ausdrücklich im Vertrag stehen.

Was in dieser Branche schiefgeht

  1. 01

    Bilder und Schriften

    Fotos aus der Bildersuche, Stockmaterial mit falscher Lizenz oder Webfonts ohne Lizenz führen zu Abmahnungen, oft vierstellig je Bild.

  2. 02

    Datenschutz

    Tracking ohne Einwilligung, eingebundene Schriften von fremden Servern oder ein fehlerhaftes Kontaktformular lösen Abmahnungen und Bußgeldverfahren beim Kunden aus.

  3. 03

    Shop und Zahlung

    Nach dem Relaunch gehen keine Bestellungen durch, weil die Zahlungsschnittstelle falsch eingerichtet ist. Der Händler verlangt den entgangenen Umsatz.

  4. 04

    Fristen und Domains

    Eine Domain wird nicht rechtzeitig verlängert, ein Launch zum Messetermin verpasst. Der Kunde weicht auf teurere Lösungen aus und schickt die Rechnung.

  5. 05

    Gehackte Websites

    Veraltete Plugins in betreuten Websites werden übernommen und verteilen Schadsoftware. Kunden und Besucher sind betroffen.

  6. 06

    Honorare

    Kunden zahlen nicht, weil sie mit dem Design unzufrieden sind oder die Abnahme verweigern. Kleine Beträge, aber häufig.

Risiko-Radar
Haftung 4Feuer und Wasser 1Diebstahl 2Cyber 4Ausfall 2Gesundheit 1

Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.

Welche Versicherungen Sie brauchen

Unverzichtbar

Berufshaftpflicht

Die Vermögensschadenhaftpflicht zahlt Regress wegen Abmahnungen und Umsatzausfälle Ihrer Kunden durch Fehler in Design und Programmierung.

Dringend empfohlen

Betriebshaftpflicht

Für Personen- und Sachschäden bei Kunden und im Büro; gute Tarife bündeln sie mit der Vermögensschadendeckung.

Cyberversicherung

Hilft, wenn Ihre eigenen Systeme oder Ihre Zugänge zu Kundenwebsites angegriffen werden.

Berufsunfähigkeit

Sichert Ihr Einkommen, wenn Augen, Rücken oder Hände nicht mehr mitmachen.

Sinnvoll je nach Betrieb

Firmenrechtsschutz

Für Honorarklagen und Streit um die Abnahme, der in kleinen Projekten häufig ist.

Was es kostet: Beispielpreise

Der Beitrag hängt vom Jahresumsatz, der Deckungssumme und der Tätigkeit ab. Onlineshops und Apps mit Zahlungsfunktionen sind teurer als reine Gestaltung.

VersicherungBeispielRichtwert
BerufshaftpflichtWebdesignerin solo, Umsatz 40.000 Euro, 250.000 Euro Vermögen und 3 Mio. Euro Betriebshaftpflichtetwa 150 bis 450 Euro im Jahr
BerufshaftpflichtWebagentur mit fünf Leuten, Shops und Apps, 1 Mio. Euro Deckungetwa 900 bis 2.500 Euro im Jahr
CyberversicherungKleine Agentur mit Wartungsverträgen für Kundenwebsitesetwa 300 bis 800 Euro im Jahr
ElektronikversicherungRechner, Monitore und Testgeräte im Wert von 10.000 Euroetwa 100 bis 300 Euro im Jahr
FirmenrechtsschutzSolo-Selbstständige, Vertrags- und Honorarstreitetwa 250 bis 600 Euro im Jahr

Zum Vergleich: Die Haftpflicht einer Solo-Webdesignerin kostet im Jahr ungefähr so viel wie zwei bis vier Stunden Gestaltung.

Richtwerte ohne Versicherungsteuer, Stand September 2026. Der Einstiegsbeitrag stammt aus öffentlichen Tarifbeispielen, die übrigen Werte sind Richtwerte aus der Angebotspraxis. Das genaue Angebot holen wir für Sie ein.

Quellen der Preisbeispiele

Unsere Vorschläge: drei Pakete

01

Solo

Für: Freie Webdesignerin oder Entwickler ohne Angestellte

  • Berufshaftpflicht

Zusammen etwa 150 bis 450 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

02

Studio

Für: Kleines Studio mit Wartungsverträgen und Shops

  • Berufshaftpflicht
  • Cyberversicherung
  • Elektronikversicherung
  • Firmenrechtsschutz

Zusammen etwa 800 bis 1.800 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

03

Agentur

Für: Webagentur mit Team, Apps und Zahlungsabwicklung

  • Berufshaftpflicht
  • Betriebshaftpflicht
  • Cyberversicherung
  • Elektronikversicherung
  • Firmenrechtsschutz

Zusammen etwa 1.800 bis 4.500 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

Der schlimmste Tag im Webstudio

Sechs Dinge, die Webdesignern wirklich passieren. Hier alle an einem einzigen Dienstag. Tippen Sie sich durch den Tag und sehen Sie, wer zahlt.

Schaden bis jetzt38.900 Euro
  1. Ein Kunde leitet eine Abmahnung weiter: Zwei Fotos auf seiner Website waren nicht lizenziert. Er verlangt Anwaltskosten und Lizenzgebühr.

    3.800 Euro · Zahlt: Berufshaftpflicht

  2. Nach dem Shop-Relaunch scheitert jede Kartenzahlung. Drei Tage Umsatzausfall beim Händler.

    15.000 Euro · Zahlt: Berufshaftpflicht

  3. Die Domain eines Start-ups wurde nicht verlängert und ist weg. Die Ersatzlösung kostet deutlich mehr.

    2.500 Euro · Zahlt: Berufshaftpflicht

  4. Ein veraltetes Plugin in 30 betreuten Websites wird ausgenutzt. Bereinigung, Forensik und Kundeninformation.

    12.000 Euro · Zahlt: Cyberversicherung

  5. Kaffee über dem Laptop mit dem Projekt kurz vor der Präsentation.

    2.600 Euro · Zahlt: Elektronikversicherung

  6. Ein Kunde verweigert die Zahlung, weil ihm das Design nicht gefällt. Sie klagen Ihr Honorar ein.

    3.000 Euro · Zahlt: Firmenrechtsschutz

Welches Paket hätten Sie gehabt?

Davon bezahlt die Versicherung: 0 Euro
Aus eigener Tasche: 38.900 Euro

Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.

Konkrete Tipps vom Makler

  1. Lassen Sie Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- und Datenschutzverletzungen ausdrücklich in die Police schreiben; darauf beruhen die meisten Forderungen.
  2. Wählen Sie mindestens 250.000 Euro für Vermögensschäden und 3 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden.
  3. Dokumentieren Sie Lizenzen für Bilder, Schriften und Plugins zu jedem Projekt; das senkt das Risiko und hilft im Schadenfall.
  4. Achten Sie bei Wartungsverträgen darauf, dass laufende Betreuung und Hosting-Vermittlung in der Tätigkeitsbeschreibung stehen.
  5. Vereinbaren Sie in Ihren Bedingungen, dass der Kunde Texte und Inhalte selbst liefert und rechtlich verantwortet.
  6. Prüfen Sie beim Einstieg in Apps oder Zahlungsabwicklung, ob Ihre Deckungssumme noch zum neuen Risiko passt.

Warum NAMMERT für Ihren Betrieb

Wir vergleichen die Klauseln für Kreative

Als Makler holen wir Angebote mehrerer Versicherer ein und achten darauf, dass Rechtsverletzungen und Ihre tatsächlichen Leistungen versichert sind.

Wir kennen Schäden aus der Regulierung

In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst. Wir helfen Ihnen, eine Abmahnung richtig zu melden, bevor Sie etwas unterschreiben.

Einer für alles

Haftpflicht, Technik, Berufsunfähigkeit und Altersvorsorge betreuen wir zusammen, ohne dass Sie fünf Portale pflegen.

Familienbetrieb seit 1989

Unsere Arbeit kostet Sie nichts, die Vergütung zahlt der Versicherer. Sie erreichen Menschen, die Ihren Vertrag kennen.

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Brauche ich als Webdesigner eine Berufshaftpflicht?

Gesetzlich nicht, aber Abmahnungen und Regressforderungen gehören zum Alltag der Branche. Die Vermögensschadenhaftpflicht ist deshalb die wichtigste Versicherung für Sie.

Was kostet die Versicherung für Webdesigner?

Für Solo-Selbstständige beginnt sie bei etwa 150 Euro im Jahr. Agenturen mit Shops und Apps zahlen eher 900 bis 2.500 Euro.

Zahlt die Versicherung, wenn ich unterschrieben habe, dass ich für Bilder hafte?

Für die gesetzliche Haftung ja, wenn Rechtsverletzungen eingeschlossen sind. Zusagen, die darüber hinausgehen, etwa eine Garantie, deckt sie nicht.

Bin ich versichert, wenn die Website eines Kunden gehackt wird?

Wenn Sie die Wartung übernommen hatten und ein Versäumnis nachgewiesen wird, zahlt die Haftpflicht den Schaden beim Kunden. Ihre eigenen Kosten zahlt eine Cyberversicherung.

Deckt die Police auch App-Entwicklung?

Nur wenn sie im Vertrag steht. Apps mit Zahlungsfunktionen oder Gesundheitsdaten sollten Sie vorher mit uns besprechen.

Muss ich Aufträge im Ausland melden?

Ja, wenn Kunden außerhalb der EU sitzen. Viele Tarife schließen die USA und Kanada aus oder verlangen einen Zuschlag.

NAMMERT Versicherungsmakler

Angebote für Webdesigner anfordern

Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder gewählten Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer für ein Angebot braucht.

Privat

Gewerbe

3Angaben zu Ihren Wünschen

Berufsunfähigkeitsversicherung

Betriebshaftpflichtversicherung

Berufshaftpflicht und Vermögensschadenhaftpflicht

Cyberversicherung für Unternehmen

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

Verwandte Betriebsarten

IT-Dienstleister

Brauche ich IT-Haftpflicht und Cyberversicherung, oder reicht eine?

Werbeagentur

Zahlt die Versicherung, wenn wir wegen eines Bildes abgemahnt werden?

Designer

Brauche ich als Solo-Designer überhaupt eine Versicherung?

Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.

Zur Bootsversicherung

NAMMERT Assekuradeur GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand

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Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com

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