Flottenversicherung
Kfz-Haftpflicht mit den erhöhten Mindestsummen je Sitzplatz ist Pflicht; Kasko schützt den teuren Bus, im Flottenvertrag für alle Fahrzeuge.
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In einem Reisebus sitzen fünfzig Menschen, und für jeden haftet der Unternehmer. Dazu ein Fahrzeug im Wert eines Einfamilienhauses, Fahrten ins Ausland und Kunden, die im Voraus bezahlen. Hier steht, was das Gesetz verlangt, was sonst sinnvoll ist und was es kostet.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Gesetzlich mindestens 7,5 Mio. Euro für Personenschäden, dazu 50.000 Euro je Platz vom 10. bis zum 80. Platz. Für einen Bus mit 50 Plätzen sind das 9,55 Mio. Euro. Bei einem schweren Unfall mit vielen Schwerverletzten reicht das nicht; üblich und empfehlenswert sind pauschal 100 Mio. Euro, die meist nur wenig mehr kosten.
Ein einziger Unfall kann Dutzende Fahrgäste betreffen. Schmerzensgeld, Behandlung und Verdienstausfall summieren sich in Millionen.
Eine Vollbremsung im Linienverkehr, und eine stehende Seniorin stürzt. Solche Fälle sind häufig und teuer.
Ein Reisebus kostet 300.000 bis 500.000 Euro. Brand im Motorraum, Unfall oder Hagel treffen einen großen Wert.
Abschleppen, Ersatzbus, Hotel für die Gruppe: Eine Panne auf der Rückfahrt aus Italien wird schnell fünfstellig.
Wer Reisen mit Unterkunft verkauft, ist Reiseveranstalter und muss Anzahlungen gegen die eigene Insolvenz absichern.
Fahrermangel, Lenkzeitkontrollen, Bußgelder und arbeitsrechtliche Fragen beschäftigen Busunternehmer ständig.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Kfz-Haftpflicht mit den erhöhten Mindestsummen je Sitzplatz ist Pflicht; Kasko schützt den teuren Bus, im Flottenvertrag für alle Fahrzeuge.
Dringend empfohlen
Für Schäden außerhalb des Fahrens, etwa auf Ausflügen, an Haltestellen, im Depot oder bei Veranstaltungen.
Eine Insassenunfallversicherung zahlt Fahrgästen und Fahrern auch dann, wenn niemand haftet, etwa beim Sturz ohne fremdes Verschulden.
Mit Verkehrsrechtsschutz für Unfallfolgen, Bußgeldverfahren wegen Lenkzeiten und Streit mit Auftraggebern im Schülerverkehr.
Sinnvoll je nach Betrieb
Für Depot, Werkstatt und Waschhalle im eigenen Besitz.
Hält den Betrieb, wenn Depot oder Werkstatt nach einem Brand nicht nutzbar sind.
Für Buchungssysteme und Kundendaten von Reisegästen.
Fahrer sind knapp; eine betriebliche Altersvorsorge hilft, sie zu halten.
Die Kfz-Versicherung macht fast den ganzen Beitrag aus. Entscheidend sind Sitzplätze, Neuwert des Busses, Einsatzart (Linie, Schule, Reise), Auslandsfahrten und der Schadenverlauf des Betriebs.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Flottenversicherung | Kleinbus mit neun Sitzen im Fahrdienst, Haftpflicht und Vollkasko | etwa 1.500 bis 3.500 Euro im Jahr |
| Flottenversicherung | Reisebus mit 50 Plätzen, Haftpflicht mit 100 Mio. Euro Pauschaldeckung | etwa 3.000 bis 7.000 Euro im Jahr |
| Flottenversicherung | Reisebus im Wert von 400.000 Euro, Vollkasko zusätzlich | etwa 3.000 bis 8.000 Euro im Jahr |
| Gruppenunfallversicherung | Insassenunfall für 50 Plätze, Pauschalsystem | etwa 200 bis 600 Euro im Jahr je Bus |
| Betriebshaftpflicht | Busunternehmen mit zehn Fahrzeugen und eigenem Depot | etwa 500 bis 1.500 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Haftpflicht und Kasko eines Reisebusses kosten im Jahr ungefähr so viel wie fünf bis acht gebuchte Tagesfahrten mit Bus und Fahrer.
Richtwerte ohne Versicherungsteuer aus unserer Angebotspraxis, Stand September 2026. Öffentliche Tarifbeispiele für Busse gibt es kaum, weil Versicherer sie einzeln kalkulieren. Die Mindestsummen stammen aus dem Pflichtversicherungsgesetz.
01
Für: Fahrdienst, Kranken- oder Schülerfahrten mit Kleinbussen
Zusammen etwa 2.000 bis 4.500 Euro im Jahr je Fahrzeug
Dieses Paket anfragen02
Für: Busunternehmen mit einigen Reise- und Linienbussen
Zusammen etwa 7.000 bis 16.000 Euro im Jahr je Reisebus
Dieses Paket anfragen03
Für: Busreisen mit Hotel, eigenem Depot und Buchungssystem
Zusammen individuell kalkuliert, dazu die Insolvenzabsicherung für Kundengelder
Dieses Paket anfragenSechs Ereignisse, wie sie Busunternehmer kennen, alle an einem Samstag im Sommer. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.
Beim Rangieren im Depot streift der Reisebus die Waschhalle, Tor und Spiegel sind beschädigt.
Vollbremsung auf der Autobahn: Zwei Fahrgäste stürzen im Gang, einer bricht sich die Hüfte.
Ein dritter Fahrgast verletzt sich ohne fremdes Verschulden beim Aufstehen und erhält eine Leistung aus der Insassenunfallversicherung.
Beim Ausflug stolpert eine Teilnehmerin über den Koffer, den der Fahrer am Hotel abgestellt hat.
Kabelbrand im Motorraum auf der Rückfahrt, der Bus ist wirtschaftlich ein Totalschaden.
Die Gegenseite streitet über den Hergang eines Parkschadens vom Vormittag, Anwalt und Gutachten sind nötig.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Omnibusse schreibt nur ein Teil der Versicherer. Als Makler holen wir mehrere Angebote ein und vergleichen Summen, Kasko und Auslandsschutz.
In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst, auch Totalschäden in sechsstelliger Höhe. Wir wissen, wie Gutachter rechnen.
Flotte, Depot, Fahrerbindung und Ihre private Vorsorge stimmen wir aufeinander ab.
Wie viele Busunternehmen sind wir ein Familienbetrieb. Unsere Arbeit ist für Sie kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Fragen und Antworten
Mindestens 7,5 Mio. Euro für Personenschäden, erhöht um 50.000 Euro je Platz vom 10. bis 80. Platz und 25.000 Euro je Platz darüber. Üblich sind pauschal 100 Mio. Euro.
Haftpflicht und Vollkasko für einen Reisebus liegen nach unserer Erfahrung meist bei 7.000 bis 16.000 Euro im Jahr, je nach Neuwert, Einsatz und Schadenverlauf.
Ja, wenn der Busfahrer oder das Unternehmen haftet. Stürzt ein Fahrgast ohne fremdes Verschulden, zahlt nur eine Insassenunfallversicherung.
Wenn Sie Pauschalreisen anbieten, also Fahrt und Unterkunft zusammen, ja. Kundengelder müssen gegen Ihre Insolvenz abgesichert sein, bevor Sie Anzahlungen annehmen.
Für private Busunternehmen die BG Verkehr. Kommunale Verkehrsbetriebe sind häufig bei der VBG.
Ab drei Fahrzeugen meist ja. Der Beitrag richtet sich dann nach dem Schadenverlauf des ganzen Betriebs, und neue Fahrzeuge sind sofort mitversichert.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.

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Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige der WZ 2025:
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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