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Versicherungsmakler / Betriebsarten / Transport und Logistik

Versicherungen für Busunternehmen, Reiseverkehr und Linienverkehr

In einem Reisebus sitzen fünfzig Menschen, und für jeden haftet der Unternehmer. Dazu ein Fahrzeug im Wert eines Einfamilienhauses, Fahrten ins Ausland und Kunden, die im Voraus bezahlen. Hier steht, was das Gesetz verlangt, was sonst sinnvoll ist und was es kostet.

Versicherungen für Bus- und Reiseunternehmen

Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt

Welche Deckungssumme braucht ein Reisebus?

Gesetzlich mindestens 7,5 Mio. Euro für Personenschäden, dazu 50.000 Euro je Platz vom 10. bis zum 80. Platz. Für einen Bus mit 50 Plätzen sind das 9,55 Mio. Euro. Bei einem schweren Unfall mit vielen Schwerverletzten reicht das nicht; üblich und empfehlenswert sind pauschal 100 Mio. Euro, die meist nur wenig mehr kosten.

Was in dieser Branche schiefgeht

  1. 01

    Unfall mit vielen Verletzten

    Ein einziger Unfall kann Dutzende Fahrgäste betreffen. Schmerzensgeld, Behandlung und Verdienstausfall summieren sich in Millionen.

  2. 02

    Sturz im Bus

    Eine Vollbremsung im Linienverkehr, und eine stehende Seniorin stürzt. Solche Fälle sind häufig und teuer.

  3. 03

    Schaden am Bus

    Ein Reisebus kostet 300.000 bis 500.000 Euro. Brand im Motorraum, Unfall oder Hagel treffen einen großen Wert.

  4. 04

    Panne im Ausland

    Abschleppen, Ersatzbus, Hotel für die Gruppe: Eine Panne auf der Rückfahrt aus Italien wird schnell fünfstellig.

  5. 05

    Pauschalreise und Insolvenz

    Wer Reisen mit Unterkunft verkauft, ist Reiseveranstalter und muss Anzahlungen gegen die eigene Insolvenz absichern.

  6. 06

    Fahrer und Lenkzeiten

    Fahrermangel, Lenkzeitkontrollen, Bußgelder und arbeitsrechtliche Fragen beschäftigen Busunternehmer ständig.

Risiko-Radar
Haftung 5Feuer und Wasser 4Diebstahl 2Cyber 2Ausfall 4Gesundheit 5

Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.

Welche Versicherungen Sie brauchen

Unverzichtbar

Flottenversicherung

Kfz-Haftpflicht mit den erhöhten Mindestsummen je Sitzplatz ist Pflicht; Kasko schützt den teuren Bus, im Flottenvertrag für alle Fahrzeuge.

Dringend empfohlen

Betriebshaftpflicht

Für Schäden außerhalb des Fahrens, etwa auf Ausflügen, an Haltestellen, im Depot oder bei Veranstaltungen.

Gruppenunfallversicherung

Eine Insassenunfallversicherung zahlt Fahrgästen und Fahrern auch dann, wenn niemand haftet, etwa beim Sturz ohne fremdes Verschulden.

Firmenrechtsschutz

Mit Verkehrsrechtsschutz für Unfallfolgen, Bußgeldverfahren wegen Lenkzeiten und Streit mit Auftraggebern im Schülerverkehr.

Sinnvoll je nach Betrieb

Betriebsunterbrechung

Hält den Betrieb, wenn Depot oder Werkstatt nach einem Brand nicht nutzbar sind.

Betriebsrente (bAV)

Fahrer sind knapp; eine betriebliche Altersvorsorge hilft, sie zu halten.

Was es kostet: Beispielpreise

Die Kfz-Versicherung macht fast den ganzen Beitrag aus. Entscheidend sind Sitzplätze, Neuwert des Busses, Einsatzart (Linie, Schule, Reise), Auslandsfahrten und der Schadenverlauf des Betriebs.

VersicherungBeispielRichtwert
FlottenversicherungKleinbus mit neun Sitzen im Fahrdienst, Haftpflicht und Vollkaskoetwa 1.500 bis 3.500 Euro im Jahr
FlottenversicherungReisebus mit 50 Plätzen, Haftpflicht mit 100 Mio. Euro Pauschaldeckungetwa 3.000 bis 7.000 Euro im Jahr
FlottenversicherungReisebus im Wert von 400.000 Euro, Vollkasko zusätzlichetwa 3.000 bis 8.000 Euro im Jahr
GruppenunfallversicherungInsassenunfall für 50 Plätze, Pauschalsystemetwa 200 bis 600 Euro im Jahr je Bus
BetriebshaftpflichtBusunternehmen mit zehn Fahrzeugen und eigenem Depotetwa 500 bis 1.500 Euro im Jahr

Zum Vergleich: Haftpflicht und Kasko eines Reisebusses kosten im Jahr ungefähr so viel wie fünf bis acht gebuchte Tagesfahrten mit Bus und Fahrer.

Richtwerte ohne Versicherungsteuer aus unserer Angebotspraxis, Stand September 2026. Öffentliche Tarifbeispiele für Busse gibt es kaum, weil Versicherer sie einzeln kalkulieren. Die Mindestsummen stammen aus dem Pflichtversicherungsgesetz.

Quellen der Preisbeispiele

Unsere Vorschläge: drei Pakete

01

Kleinbus

Für: Fahrdienst, Kranken- oder Schülerfahrten mit Kleinbussen

  • Flottenversicherung
  • Betriebshaftpflicht
  • Gruppenunfallversicherung

Zusammen etwa 2.000 bis 4.500 Euro im Jahr je Fahrzeug

Dieses Paket anfragen

02

Reisebus

Für: Busunternehmen mit einigen Reise- und Linienbussen

  • Flottenversicherung
  • Betriebshaftpflicht
  • Gruppenunfallversicherung
  • Firmenrechtsschutz

Zusammen etwa 7.000 bis 16.000 Euro im Jahr je Reisebus

Dieses Paket anfragen

03

Reiseveranstalter

Für: Busreisen mit Hotel, eigenem Depot und Buchungssystem

  • Flottenversicherung
  • Betriebshaftpflicht
  • Gruppenunfallversicherung
  • Firmenrechtsschutz
  • Gewerbegebäude
  • Cyberversicherung
  • Betriebsrente (bAV)

Zusammen individuell kalkuliert, dazu die Insolvenzabsicherung für Kundengelder

Dieses Paket anfragen

Der schlimmste Tag im Reisebus

Sechs Ereignisse, wie sie Busunternehmer kennen, alle an einem Samstag im Sommer. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.

Schaden bis jetzt343.600 Euro
  1. Beim Rangieren im Depot streift der Reisebus die Waschhalle, Tor und Spiegel sind beschädigt.

    7.400 Euro · Zahlt: Flottenversicherung

  2. Vollbremsung auf der Autobahn: Zwei Fahrgäste stürzen im Gang, einer bricht sich die Hüfte.

    42.000 Euro · Zahlt: Flottenversicherung

  3. Ein dritter Fahrgast verletzt sich ohne fremdes Verschulden beim Aufstehen und erhält eine Leistung aus der Insassenunfallversicherung.

    5.000 Euro · Zahlt: Gruppenunfallversicherung

  4. Beim Ausflug stolpert eine Teilnehmerin über den Koffer, den der Fahrer am Hotel abgestellt hat.

    6.000 Euro · Zahlt: Betriebshaftpflicht

  5. Kabelbrand im Motorraum auf der Rückfahrt, der Bus ist wirtschaftlich ein Totalschaden.

    280.000 Euro · Zahlt: Flottenversicherung

  6. Die Gegenseite streitet über den Hergang eines Parkschadens vom Vormittag, Anwalt und Gutachten sind nötig.

    3.200 Euro · Zahlt: Firmenrechtsschutz

Welches Paket hätten Sie gehabt?

Davon bezahlt die Versicherung: 0 Euro
Aus eigener Tasche: 343.600 Euro

Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.

Konkrete Tipps vom Makler

  1. Vereinbaren Sie in der Kfz-Haftpflicht mindestens 100 Mio. Euro pauschal; die gesetzliche Mindestsumme ist bei einem Busunfall schnell erreicht.
  2. Achten Sie auf Auslandsschutzbrief und Rücktransportkosten für Gruppen, wenn Sie ins Ausland fahren.
  3. Versichern Sie neue Reisebusse in den ersten Jahren mit Neuwert- oder Kaufpreisentschädigung; sonst zahlt die Kasko nur den Zeitwert.
  4. Verkaufen Sie Reisen mit Übernachtung, sind Sie Reiseveranstalter: Die Insolvenzabsicherung ist Pflicht und vor dem ersten Geldeingang nötig.
  5. Brandmelde- und Löschanlagen im Motorraum senken nicht nur das Risiko, sondern bei manchen Versicherern auch den Kaskobeitrag.
  6. Lassen Sie im Schülerverkehr die Haftung gegenüber dem Auftraggeber prüfen; Verträge von Landkreisen verlangen oft besondere Summen.

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In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst, auch Totalschäden in sechsstelliger Höhe. Wir wissen, wie Gutachter rechnen.

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Familienbetrieb seit 1989

Wie viele Busunternehmen sind wir ein Familienbetrieb. Unsere Arbeit ist für Sie kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Wie hoch muss die Kfz-Haftpflicht für einen Bus sein?

Mindestens 7,5 Mio. Euro für Personenschäden, erhöht um 50.000 Euro je Platz vom 10. bis 80. Platz und 25.000 Euro je Platz darüber. Üblich sind pauschal 100 Mio. Euro.

Was kostet die Versicherung eines Reisebusses?

Haftpflicht und Vollkasko für einen Reisebus liegen nach unserer Erfahrung meist bei 7.000 bis 16.000 Euro im Jahr, je nach Neuwert, Einsatz und Schadenverlauf.

Sind Fahrgäste über die Kfz-Haftpflicht versichert?

Ja, wenn der Busfahrer oder das Unternehmen haftet. Stürzt ein Fahrgast ohne fremdes Verschulden, zahlt nur eine Insassenunfallversicherung.

Brauche ich als Busunternehmer eine Insolvenzabsicherung?

Wenn Sie Pauschalreisen anbieten, also Fahrt und Unterkunft zusammen, ja. Kundengelder müssen gegen Ihre Insolvenz abgesichert sein, bevor Sie Anzahlungen annehmen.

Welche Berufsgenossenschaft ist zuständig?

Für private Busunternehmen die BG Verkehr. Kommunale Verkehrsbetriebe sind häufig bei der VBG.

Lohnt ein Flottenvertrag für Busse?

Ab drei Fahrzeugen meist ja. Der Beitrag richtet sich dann nach dem Schadenverlauf des ganzen Betriebs, und neue Fahrzeuge sind sofort mitversichert.

NAMMERT Versicherungsmakler

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Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder gewählten Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer für ein Angebot braucht.

Privat

Gewerbe

3Angaben zu Ihren Wünschen

Betriebshaftpflichtversicherung

Firmenrechtsschutzversicherung

Kfz-Flottenversicherung

Gruppenunfallversicherung für Mitarbeiter

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

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Amtliche Einordnung

Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige der WZ 2025:

  • 49.11 Personenbeförderung im Eisenbahnverkehr
  • 49.12 Sonstige Personenbeförderung im Schienenverkehr
  • 49.31 Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
  • 49.34 Personenbeförderung mit Seilbahnen und Skiliften
  • 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a. n. g.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten

Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.

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