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Kautionsversicherung: Bürgschaften stellen, ohne die Kreditlinie zu binden

Wer für öffentliche oder große private Auftraggeber arbeitet, muss fast immer Sicherheit leisten: für die Ausführung, für Mängel nach der Abnahme, für erhaltene Anzahlungen. Stellt die Hausbank diese Bürgschaften, verbraucht jede einzelne einen Teil der Kreditlinie. Die Kautionsversicherung übernimmt diese Aufgabe: Der Versicherer gibt die Bürgschaften aus einem eigenen Rahmen heraus, die Bankkredite bleiben für Material, Löhne und Investitionen frei.

Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt

Ist die Kautionsversicherung eine Versicherung für meinen Betrieb?

Nicht im üblichen Sinn. Sie schützt nicht Sie, sondern Ihren Auftraggeber: Muss der Versicherer aus einer Bürgschaft zahlen, holt er sich das Geld bei Ihnen zurück. Ihr Nutzen liegt woanders. Sie bekommen einen Rahmen für Bürgschaften, ohne dass Ihre Bank dafür Kreditlinie reserviert, und Sie verteilen Ihre Sicherheiten auf mehrere Schultern. Für Bauunternehmen, Anlagenbauer und Zulieferer mit regelmäßigen Sicherheitsforderungen ist das oft der wichtigste Hebel für die eigene Liquidität.

Wie aus einem Avalrahmen einzelne Bürgschaften werden

Am Anfang steht eine Prüfung Ihres Unternehmens, ähnlich wie bei einem Kredit: Jahresabschlüsse, Eigenkapital, Auftragsbestand. Danach räumt der Versicherer einen Gesamtrahmen ein. Aus diesem Rahmen fordern Sie im laufenden Geschäft jede Bürgschaft einzeln an, meist mit dem Wortlaut, den Ihr Auftraggeber vorgibt, und erhalten die Urkunde in wenigen Tagen.

Wird eine Bürgschaft zurückgegeben, etwa nach Ablauf der Gewährleistung, wird der Rahmen wieder frei. Wer seine Urkunden nicht nachhält, zahlt Avalprovision für Bürgschaften, die längst niemand mehr braucht. Ein geordnetes Rückforderungswesen gehört deshalb zum Vertrag wie der Rahmen selbst.

Die Bürgschaftsarten im Überblick

Die Vertragserfüllungsbürgschaft sichert den Auftraggeber bis zur Abnahme ab, falls Sie den Auftrag nicht vertragsgemäß zu Ende bringen. Die Gewährleistungs- oder Mängelansprüchebürgschaft löst nach der Abnahme den Sicherheitseinbehalt ab, sodass Ihr Auftraggeber den Restbetrag der Schlussrechnung auszahlt. Die Anzahlungsbürgschaft sichert geleistete Vorauszahlungen, etwa im Maschinen- und Anlagenbau.

Dazu kommen speziellere Formen: Bürgschaften nach § 650m BGB, wenn Sie für Verbraucher bauen, Bietungsbürgschaften für Ausschreibungen, Zoll- und Steuerbürgschaften, Bürgschaften für Gewerbemieten und Sicherheiten nach dem Bauträgerrecht. Welche davon ein Versicherer ausstellt, ist unterschiedlich.

Was das Bauvertragsrecht dazu sagt

Nach § 17 VOB/B darf der Auftragnehmer eine vereinbarte Sicherheit durch die Bürgschaft eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers erbringen; eine Versicherungsbürgschaft steht der Bankbürgschaft also gleich. Für öffentliche Auftraggeber begrenzt die VOB/A die Höhe: Die Sicherheit für die Vertragserfüllung soll 5 Prozent der Auftragssumme nicht überschreiten, die für Mängelansprüche 3 Prozent der Abrechnungssumme. Liegt die Auftragssumme unter 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer, ist auf die Sicherheit für die Vertragserfüllung zu verzichten und in der Regel auch auf die für Mängelansprüche.

Bei einem Verbraucherbauvertrag, also dem Neubau eines Hauses oder einem vergleichbar umfangreichen Umbau für einen Verbraucher, muss der Unternehmer nach § 650m BGB bei der ersten Abschlagszahlung eine Sicherheit von 5 Prozent der vereinbarten Gesamtvergütung leisten. Vertraglich ausschließen lässt sich das nicht. Auch dafür sind Bürgschaften von Kautionsversicherern üblich.

Bürgschaft auf erstes Anfordern: Vorsicht beim Wortlaut

Manche Auftraggeber verlangen eine Bürgschaft auf erstes Anfordern. Dann muss der Bürge zahlen, sobald die Zahlung verlangt wird, Einwände gegen den Anspruch werden erst danach geklärt. Für Sie heißt das: Das Geld ist schnell weg, der Rückgriff des Versicherers kommt trotzdem. Der Bundesgerichtshof hat Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die am Bau eine solche Bürgschaft verlangen, mehrfach für unwirksam gehalten. Prüfen Sie den geforderten Wortlaut, bevor Sie unterschreiben.

Was versichert ist

  • Vertragserfüllungsbürgschaften gegenüber privaten und öffentlichen Auftraggebern
  • Gewährleistungs- und Mängelansprüchebürgschaften zur Ablösung von Sicherheitseinbehalten
  • Anzahlungs- und Vorauszahlungsbürgschaften
  • Bürgschaften nach § 650m BGB für Bauverträge mit Verbrauchern
  • Bietungsbürgschaften für Ausschreibungen
  • Zoll-, Steuer- und andere Bürgschaften gegenüber Behörden, je nach Versicherer
  • Bürgschaften für Mietkautionen gewerblicher Räume, je nach Versicherer
  • Ausstellung im vom Auftraggeber geforderten Wortlaut nach Prüfung

Was nicht versichert ist

  • Mietkautionen von Privatleuten für ihre Wohnung
  • Ihr eigener Verlust: Zahlt der Versicherer, fordert er den Betrag von Ihnen zurück
  • Bürgschaften über den eingeräumten Avalrahmen hinaus
  • Kreditbürgschaften für Darlehen Ihrer Bank
  • Bürgschaften für Unternehmen, die nicht Vertragspartner sind, ohne gesonderte Vereinbarung
  • Ein Schutz gegen die Zahlungsunfähigkeit Ihrer eigenen Kunden

Wer sie braucht

  • Bauunternehmen und Handwerksbetriebe, die für öffentliche Auftraggeber arbeiten
  • Generalunternehmer und Nachunternehmer mit regelmäßigem Sicherheitseinbehalt
  • Maschinen- und Anlagenbauer, die Anzahlungen absichern müssen
  • Betriebe, deren Kreditlinie durch Bankbürgschaften knapp wird
  • Bauunternehmer, die für Verbraucher bauen und Sicherheit nach § 650m BGB stellen

Wer sie nicht braucht

  • Betriebe, die nie Sicherheiten stellen müssen
  • Unternehmen in der Gründungsphase ohne Jahresabschlüsse, die der Versicherer prüfen kann

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Drehen Sie am Rad des Pechs

Sechs Schäden, die wirklich passieren: Das Rad wählt Ihren und zeigt, wer zahlt.

Alle sechs Fälle ansehen
  1. Vergabestelle verlangt Sicherheit, Bürgschaft über einen Teil der Auftragssumme. Billigtarif: zahlt, Starker Tarif: zahlt. Der Grundfall: Die Vertragserfüllungsbürgschaft kommt aus dem Avalrahmen, Ihre Bankkreditlinie bleibt unberührt.
  2. Bauherr behält Geld für Mängel ein, der Sicherheitseinbehalt der Schlussrechnung. Billigtarif: zahlt, Starker Tarif: zahlt. Eine Gewährleistungsbürgschaft löst den Einbehalt ab, der Auftraggeber zahlt den Restbetrag aus.
  3. Kunde verlangt eigenes Formular, verzögerte Auszahlung. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Kompaktrahmen arbeiten oft nur mit Standardtexten. Starke Verträge prüfen und übernehmen den Wortlaut des Auftraggebers.
  4. Großauftrag sprengt den Rahmen, der Auftrag selbst. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt teilweise. Über den Rahmen hinaus gibt es keine Bürgschaft. Gute Versicherer erhöhen nach erneuter Prüfung, eine Zusage gibt es dafür nicht.
  5. Auftraggeber zieht die Bürgschaft, der gezahlte Betrag, Rückgriff auf Sie. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt nicht. Der Versicherer zahlt den Auftraggeber und holt sich das Geld bei Ihnen zurück. Das ist kein Fehler des Tarifs, sondern das Wesen jeder Bürgschaft.
  6. Anzahlung für eine Sondermaschine, die gesamte Anzahlung. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Anzahlungsbürgschaften gehören nicht in jeden Kompaktrahmen. Im Mittelstandsrahmen sind sie üblich.

Was sie kostet

Bezahlt wird eine Avalprovision, ein Prozentsatz pro Jahr auf den Betrag jeder ausgegebenen Bürgschaft, solange sie läuft. Dazu kommen je nach Versicherer eine Mindestprämie und Gebühren für die Ausstellung. Der Satz hängt vor allem von Ihrer Bonität ab. Unabhängige, belastbare Preisvergleiche gibt es nicht, deshalb nennen wir hier keine Sätze.

Wovon der Beitrag abhängt

  • Bonität, Eigenkapitalquote und Ergebnisse der letzten Jahresabschlüsse
  • Höhe des Avalrahmens und Art der Bürgschaften
  • Laufzeit der einzelnen Bürgschaften, bei Gewährleistung oft mehrere Jahre
  • Bürgschaften auf erstes Anfordern oder mit Verzicht auf Hinterlegung
  • Geforderte Sicherheiten wie Rückbürgschaften der Gesellschafter
  • Branche und Auftragsstruktur

Der Satz steht erst nach der Bonitätsprüfung fest. Ein Vergleich mit den Avalkonditionen Ihrer Bank lohnt sich, die meisten Betriebe nutzen beide Wege nebeneinander.

Die Tariflinien am Markt

01

Kompaktrahmen für Handwerk und kleine Bauunternehmen

Kleinerer Avalrahmen mit vereinfachter Prüfung, Standardwortlaute für Vertragserfüllung und Gewährleistung, schnelle Ausstellung über ein Onlineportal.

02

Avalrahmen für den Mittelstand

Individuelle Bonitätsprüfung, alle gängigen Bürgschaftsarten einschließlich Anzahlung und § 650m BGB, Abruf einzelner Urkunden nach Bedarf.

03

Konsortial- und Konzernlösungen

Für große Rahmen: mehrere Versicherer teilen sich das Risiko, Bürgschaften für Tochtergesellschaften und Arbeitsgemeinschaften, Auslandsgarantien.

Woran Sie einen guten Tarif erkennen

KriteriumMindeststandardStarker TarifWarum das zählt
Höhe des Avalrahmens deckt den laufenden Bedarf deckt den Bedarf mit Reserve für Großaufträge Ein voller Rahmen kostet Sie den nächsten Auftrag.
Bürgschaftsarten Vertragserfüllung und Gewährleistung dazu Anzahlung, § 650m BGB, Bietung, Zoll und Miete Je mehr aus einem Rahmen kommt, desto weniger Bankkredit wird gebunden.
Wortlaut nur Standardtexte Prüfung und Ausstellung im Wortlaut des Auftraggebers Viele Auftraggeber akzeptieren nur ihr eigenes Formular.
Sicherheiten persönliche Haftung der Gesellschafter verlangt keine oder begrenzte Zusatzsicherheiten Rückbürgschaften schieben das Risiko auf das Privatvermögen.
Ausstellungsdauer eine Woche und mehr wenige Werktage oder online Ohne Urkunde zahlt der Auftraggeber keine Anzahlung und keinen Einbehalt aus.
Rückgabeverwaltung Sie verfolgen selbst Übersicht aller laufenden Bürgschaften mit Fälligkeiten Vergessene Urkunden kosten Provision und belegen Rahmen.
Arbeitsgemeinschaften nicht vorgesehen Bürgschaften für ARGE-Anteile möglich Größere Aufträge laufen am Bau oft über Arbeitsgemeinschaften.

Anbieter im Überblick

Neben den Kreditversicherern Allianz Trade, Atradius und Coface, die in Deutschland als Niederlassungen von Gesellschaften aus anderen EU-Staaten arbeiten und deshalb nicht in der BaFin-Liste der Unternehmen unter Bundesaufsicht stehen, bieten mehrere deutsche Sachversicherer Kautionsversicherungen an. Aufgeführt sind Versicherer unter Bundesaufsicht. Die Liste ist ein Marktüberblick.

VersichererEinordnung
R+VVersicherer der Volks- und Raiffeisenbanken, Kautionsversicherung für Unternehmen
VHVVersicherer aus Hannover mit Bauschwerpunkt, Kautionsversicherung für Bauunternehmen und Handwerk mit Onlineportal
ZurichKautionsversicherung in mehreren Linien, die kleinste für Handwerk, Bauträger und Generalunternehmer
GothaerVersicherungsgruppe aus Köln, Kautionsversicherung für Unternehmen seit 2023 mit Schwerpunkt Bau
WürttembergischeVersicherer aus Stuttgart, Kautionsversicherung für Gewerbekunden, gewerbliche Mietkaution als eigenes Produkt

Bedingungen aller Tarife vergleichen Kautionsversicherung 5 Tarife von 4 Anbietern, Stand 24. Oktober 2026

Rechtsgrundlagen und Quellen

Produkte und Bausteine am Markt

Avalrahmen (Kautionsrahmenvertrag)

Der Standard: ein Gesamtrahmen, aus dem Sie einzelne Bürgschaften nach Bedarf abrufen.

Einzelbürgschaft

Eine Bürgschaft für einen bestimmten Auftrag, ohne dauerhaften Rahmen. Sinnvoll bei seltenem Bedarf.

Bürgschaft nach § 650m BGB

Sicherheit für Verbraucher beim Hausbau, oft als eigener Baustein mit vereinfachter Ausstellung.

Bauträgerbürgschaft

Sicherheit für Erwerber, die vor Fertigstellung zahlen, nach den Vorgaben des Bauträgerrechts.

Bankaval

Die Alternative: Die Hausbank bürgt, rechnet die Bürgschaft aber auf die Kreditlinie an.

Mythos oder Wahrheit

Was stimmt, was nicht?

Fünf Sätze, die man über diese Versicherung hört. Tippen Sie zuerst, dann lösen wir auf.

Die Kautionsversicherung zahlt, wenn mein Betrieb einen Fehler macht.

Das stimmt nicht.

Falsch. Sie zahlt an Ihren Auftraggeber und fordert den Betrag danach von Ihnen zurück. Für Schäden aus eigenen Fehlern ist die Haftpflichtversicherung zuständig.

Öffentliche Auftraggeber müssen Bürgschaften von Versicherern annehmen.

Das stimmt.

Im Grundsatz ja. Nach § 17 VOB/B kann eine Sicherheit durch Bürgschaft eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers erbracht werden, wenn die VOB/B vereinbart ist und der Bürge in der EU, im EWR oder einem Vertragsstaat des WTO-Beschaffungsübereinkommens zugelassen ist.

Wer eine Kautionsversicherung hat, braucht kein Bankaval mehr.

Das stimmt nicht.

Meist nicht. Viele Betriebe nutzen beide Wege nebeneinander, um Rahmen zu verteilen. Ziel ist, die Kreditlinie der Bank für das Tagesgeschäft frei zu halten.

Eine nicht zurückgegebene Bürgschaft kostet weiter Geld.

Das stimmt.

Stimmt. Die Avalprovision läuft, bis die Urkunde zurück ist oder der Begünstigte sie freigibt. Ein Überblick über Fälligkeiten spart deshalb bares Geld.

Kautionsversicherungen gibt es nur für große Baukonzerne.

Das stimmt nicht.

Nein. Für Handwerksbetriebe und kleinere Bauunternehmen gibt es Kompaktrahmen mit vereinfachter Prüfung. Voraussetzung sind meist einige Jahresabschlüsse.

Häufige Fehler beim Abschluss

  • Den geforderten Wortlaut erst nach Vertragsschluss beim Versicherer vorlegen
  • Bürgschaften nach Ablauf der Gewährleistung nicht zurückfordern
  • Die Kautionsversicherung für einen Schutz des eigenen Betriebs halten
  • Nur die Avalprovision vergleichen und Rückbürgschaften der Gesellschafter übersehen
  • Den Rahmen knapp bemessen und einen Großauftrag nicht absichern können

Häufig gefragt

Fragen und Antworten

Was ist der Unterschied zwischen Kautionsversicherung und Bankaval?

Rechtlich sind beide eine Bürgschaft,

und nach § 17 VOB/B steht die Bürgschaft eines Kreditversicherers der einer Bank gleich.

Der Unterschied liegt in Ihrer Bilanzstruktur: Das Bankaval wird auf die Kreditlinie angerechnet,

die Kautionsversicherung nicht.

So bleibt mehr Spielraum für Betriebsmittel.

Was passiert, wenn der Auftraggeber die Bürgschaft in Anspruch nimmt?

Der Versicherer prüft den Anspruch und zahlt an den Auftraggeber,

bei einer Bürgschaft auf erstes Anfordern ohne vorherige Prüfung.

Danach fordert er den Betrag von Ihnen zurück.

Die Kautionsversicherung nimmt Ihnen das Risiko also nicht ab,

sie ersetzt nur die Sicherheit der Bank.

Muss ich Sicherheiten stellen?

Das hängt von Ihrer Bonität ab.

Bei guter Bonität verzichten viele Versicherer auf Zusatzsicherheiten,

bei kleinen Gesellschaften verlangen sie oft eine Mithaftung der Gesellschafter.

Das ist ein wichtiger Punkt beim Vergleich der Angebote.

Wie schnell bekomme ich eine Bürgschaft?

Steht der Rahmen, meist innerhalb weniger Werktage,

bei Standardwortlauten über ein Portal oft am selben Tag.

Die erste Einrichtung des Rahmens dauert länger, weil der Versicherer Ihre Abschlüsse prüft.

Kann ich als Privatperson eine Mietkaution über diese Versicherung stellen?

Nein, diese Seite behandelt Bürgschaften für Betriebe.

Für die Mietkaution der eigenen Wohnung gibt es eigene Produkte für Privatleute,

die wir hier nicht vergleichen.

Gewerbliche Mietkautionen dagegen stellen manche Kautionsversicherer aus dem Avalrahmen.

Akzeptieren öffentliche Auftraggeber eine Versicherungsbürgschaft?

Ja, wenn der Versicherer in der EU zugelassen ist.

Die VOB/B nennt Kreditinstitute und Kreditversicherer ausdrücklich gleichrangig.

Viele Vergabestellen geben eigene Formulare vor, die der Versicherer dann übernimmt.

Was kostet eine Kautionsversicherung?

Sie zahlen eine Avalprovision als Prozentsatz pro Jahr auf jede laufende Bürgschaft,

dazu je nach Anbieter Gebühren.

Der Satz richtet sich vor allem nach Ihrer Bonität und wird individuell festgelegt.

Eine Pauschale ohne Prüfung gibt es nicht.

Wann bekomme ich eine Gewährleistungsbürgschaft zurück?

Nach Ablauf der vereinbarten Frist für Mängelansprüche, nach VOB/B in der Regel vier Jahre,

nach BGB bei Bauwerken fünf Jahre.

Die Urkunde müssen Sie beim Auftraggeber zurückfordern und dem Versicherer zurückgeben,

erst dann endet die Provision.

Warum über einen Makler?

Weil sich Rahmenhöhe, Sicherheiten,

akzeptierte Wortlaute und Ausstellungswege stark unterscheiden und die Annahmepolitik je Branche

anders ist.

Wir holen Angebote ein, vergleichen die Bedingungen und helfen bei der Verwaltung laufender

Bürgschaften.

Die Vergütung zahlt der Versicherer.

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1Für wen?
2Welche Versicherungen?

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