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Hurrikanklauseln verstehen
Bedingungen erklärt · 6 Min. Lesezeit · NAMMERT Fachredaktion
Kurz gesagt
Wer Hurrikanklauseln verstehen will, muss vor allem wissen, wann sie greifen: bei der Benennung eines Sturms oder erst bei Hurrikanstärke. In der Sturmsaison bedeutet das je nach Bedingungen Einschränkung oder Auflagen. NAMMERT verzichtet vollständig auf Hurrikan- und Zyklonausschlussklauseln.
Was eine Hurrikanklausel regelt
Tropische Stürme erhalten vom National Hurricane Center oder vom Australian Bureau of Meteorology einen Namen, sobald sie 63 km/h erreichen. Hurrikanstärke beginnt erst bei 118 km/h, die Klausel greift also lange vorher. Pantaenius, Trinity und Preuss knüpfen sie an die Benennung, HKVA erst an die Hurrikanstärke.
Aus dieser Definition leiten Versicherer Pflichten ab, und genau dort entsteht das Risiko für den Eigner: Nicht der Sturm allein entscheidet über die Leistung, sondern die Frage, ob alle Auflagen erfüllt waren.
Typische Auflagen in der Sturmsaison
Verbreitet sind zusätzliche Verzurrung, mehr Fender, das Legen der Masten, das Verlassen bestimmter Zonen oder das Aufsuchen definierter Schutzhäfen bis zu einem Stichtag. Werden die Auflagen nicht erfüllt, drohen Leistungskürzung oder -verweigerung.
Für Langfahrer ist das praktisch schwer zu erfüllen: Wer in der Karibik oder im Südpazifik unterwegs ist, kann selten kurzfristig eine Zone verlassen oder Masten legen.
Wie NAMMERT es handhabt
Wir verzichten vollständig auf Hurrikan- und Zyklonausschlussklauseln. Ihr Schutz bleibt in der Sturmsaison bestehen, ohne Sicherungsauflagen, auch beim unbewachten Ankern vor offener Küste, das häufig ausgeschlossen ist.
Dazu kommt: Der Liegeplatz muss nicht in Europa liegen, das weltweite Fahrtgebiet gilt ohne zeitliche oder geographische Einschränkung, und Einhandsegler sind mitversichert. Den vollständigen Anbietervergleich finden Sie auf unserer Blauwasserseite.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Was ist eine Hurrikanausschlussklausel?
Eine Bedingung, die den Schutz in der Sturmsaison einschränkt oder an Auflagen bindet, bei NAMMERT gibt es sie nicht.
Ab welcher Windstärke greift die Sturmklausel?
Hurrikanstärke beginnt bei 118 km/h, benannt wird ein tropischer Sturm aber schon ab 63 km/h. Mehrere Anbieter knüpfen ihre Klausel an die Benennung, HKVA erst an die Hurrikanstärke.
Ist unbewachtes Ankern versichert?
Bei NAMMERT ja, auch vor offener Küste, ohne Bewachung.
NAMMERT Assekuradeur GmbH, Karl-Marx-Straße 4, 15711 Königs Wusterhausen, 03375 / 29 12 77
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