- Berufsunfähigkeitsversicherung
Ohne Arbeitseinkommen gibt es nichts mehr abzusichern. Viele Verträge enden ohnehin mit dem Rentenbeginn. - Risikolebensversicherung ohne offene Schulden
Wenn die Hinterbliebenen durch Rente und Vermögen versorgt sind, ist der Beitrag im Alter hoch und der Nutzen gering.
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Versicherungen für Ruhestand: was Sie wirklich brauchen
Im Ruhestand fallen Verträge weg, die das Einkommen schützen. Dafür rücken Pflege und Zähne nach vorn: Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt nur einen Teil der Kosten, der Eigenanteil im Heim liegt oft bei mehreren tausend Euro im Monat. Die Haftpflicht bleibt unverzichtbar, gerade für Großeltern mit Enkeln im Haus.
Die Versicherungen im Einzelnen
Wer einem anderen einen Schaden zufügt, haftet dafür mit seinem ganzen Vermögen, ohne Obergrenze. Die Privathaftpflicht übernimmt berechtigte Forderungen und wehrt unberechtigte ab. Sie ist …
Die Hausratversicherung ersetzt Ihre Einrichtung, Kleidung, Technik und Wertsachen nach Feuer, Leitungswasser, Einbruch, Sturm und Hagel, und zwar zum Neuwert. Sie ist freiwillig und für …
Die Pflegeversicherung zahlt feste Beträge je Pflegegrad, nicht die tatsächlichen Kosten. Im Pflegeheim lag der durchschnittliche Eigenanteil im ersten Jahr laut Ersatzkassenverband vdek …
Bei Kronen, Brücken und Implantaten zahlt die gesetzliche Kasse einen Festzuschuss auf die einfachste Versorgung, nicht einen Anteil Ihrer Rechnung. Der Rest bleibt bei Ihnen und erreicht …
Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur bei der Arbeit, auf dem Arbeitsweg und in Kita, Schule und Hochschule. Für Freizeit, Haushalt und Urlaub zahlt sie nichts. Die private …
Unter dem Wort Reiseversicherung verkaufen Versicherer bis zu sechs verschiedene Policen. Unverzichtbar ist nur eine: die Auslandsreisekrankenversicherung, weil die gesetzliche Krankenkasse …
Seit 2004 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr. Die Kosten einer Bestattung tragen die Erben, und die Beerdigung muss oft bezahlt werden, bevor der Nachlass verfügbar …
Warum diese Einteilung
Die Grundregel: erst die Existenz, dann das Teure, zuletzt der Komfort
Versichern Sie zuerst Risiken, die Sie finanziell nicht überleben würden: Schadenersatz an andere ohne Obergrenze, der Verlust Ihres Einkommens durch Krankheit, das eigene Haus. Danach kommen Schäden, die weh tun, aber nicht ruinieren, etwa die Einrichtung einer ganzen Wohnung. Zuletzt, und nur wenn Geld übrig ist, Komfort wie Zahnzusatz oder Reiseschutz.
Kleinschäden bis zu einigen hundert Euro tragen Sie besser selbst. Eine Versicherung dafür kostet über die Jahre mehr, als sie auszahlt, weil in jedem Beitrag Verwaltungskosten stecken. Pflicht sind in Deutschland ohnehin nur wenige Policen: die Krankenversicherung, die Kfz-Haftpflicht für jeden Fahrzeughalter und in einigen Bundesländern die Hundehaftpflicht.