- Risikolebensversicherung
Sie schützt Hinterbliebene. Wer niemanden versorgt und keinen Kredit hat, braucht sie noch nicht. - Kapitallebensversicherung
Sie mischt Todesfallschutz und Sparen, beides wird dabei teurer als getrennt.
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Versicherungen für Allein, angestellt: was Sie wirklich brauchen
Mit dem ersten festen Job endet der Schutz über die Eltern. Jetzt brauchen Sie eine eigene Privathaftpflicht und sollten Ihr Einkommen absichern, denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zahlt nur, wenn Sie gar keinen Beruf mehr ausüben können, und dann wenig. Die Hausrat lohnt sich, sobald die Einrichtung mehr wert ist, als Sie spontan ersetzen könnten.
Die Versicherungen im Einzelnen
Wer einem anderen einen Schaden zufügt, haftet dafür mit seinem ganzen Vermögen, ohne Obergrenze. Die Privathaftpflicht übernimmt berechtigte Forderungen und wehrt unberechtigte ab. Sie ist …
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich dauerhaft nicht mehr ausüben können. Der Staat hilft nur, …
Die Hausratversicherung ersetzt Ihre Einrichtung, Kleidung, Technik und Wertsachen nach Feuer, Leitungswasser, Einbruch, Sturm und Hagel, und zwar zum Neuwert. Sie ist freiwillig und für …
Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten, wenn Sie Ihr Recht durchsetzen oder sich verteidigen müssen. Sie besteht aus Bausteinen wie Privat, Beruf, …
Unter dem Wort Reiseversicherung verkaufen Versicherer bis zu sechs verschiedene Policen. Unverzichtbar ist nur eine: die Auslandsreisekrankenversicherung, weil die gesetzliche Krankenkasse …
Bei Kronen, Brücken und Implantaten zahlt die gesetzliche Kasse einen Festzuschuss auf die einfachste Versorgung, nicht einen Anteil Ihrer Rechnung. Der Rest bleibt bei Ihnen und erreicht …
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt, was ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich ist. Eine Zusatzversicherung ergänzt einzelne Bereiche, etwa Einbettzimmer und Chefarzt im Krankenhaus, …
Warum diese Einteilung
Die Grundregel: erst die Existenz, dann das Teure, zuletzt der Komfort
Versichern Sie zuerst Risiken, die Sie finanziell nicht überleben würden: Schadenersatz an andere ohne Obergrenze, der Verlust Ihres Einkommens durch Krankheit, das eigene Haus. Danach kommen Schäden, die weh tun, aber nicht ruinieren, etwa die Einrichtung einer ganzen Wohnung. Zuletzt, und nur wenn Geld übrig ist, Komfort wie Zahnzusatz oder Reiseschutz.
Kleinschäden bis zu einigen hundert Euro tragen Sie besser selbst. Eine Versicherung dafür kostet über die Jahre mehr, als sie auszahlt, weil in jedem Beitrag Verwaltungskosten stecken. Pflicht sind in Deutschland ohnehin nur wenige Policen: die Krankenversicherung, die Kfz-Haftpflicht für jeden Fahrzeughalter und in einigen Bundesländern die Hundehaftpflicht.