Verzeichnis
Slipstellen und Bootsrampen
Erfasst sind 21.026 Slipstellen in 46 Revieren. Wo eine Rampe kostenfrei ist oder Gebühr kostet, steht dabei, soweit es erfasst ist.
Der Weg zum Wasser
Die Rampe ist der teuerste Meter der Saison
Beim Slippen greifen zwei Verträge nebeneinander: die Kasko des Bootes für das Boot und die Haftpflicht des Zugfahrzeugs für alles, was der Trailer anrichtet. Die häufigsten Schäden sind Grundberührung beim Ablassen, ein Schlag gegen die Kaikante bei Seitenwind und der Ruck, wenn die Winde durchrutscht.
Trailer mitversichern
Nach Land und Revier
Frankreich (4163 Rampen)
Deutschland (2835 Rampen)
Großbritannien (2637 Rampen)
Schweden (1488 Rampen)
Finnland (1470 Rampen)
Irland (1105 Rampen)
Italien (1052 Rampen)
Polen (1015 Rampen)
Niederlande (918 Rampen)
Norwegen (911 Rampen)
Spanien (685 Rampen)
Österreich (499 Rampen)
Griechenland (381 Rampen)
Belgien (378 Rampen)
Dänemark (342 Rampen)
Portugal (301 Rampen)
Kroatien (268 Rampen)
Malta (78 Rampen)
Was beim Slippen versichert ist
Beim Slippen an einer öffentlichen Rampe fährt das Boot auf dem Trailer, und dann greift die Kaskodeckung des Bootes für das Boot und die Kfz-Haftpflicht des Zugfahrzeugs für den Schaden an Dritten. Rollt der Trailer weg und trifft ein fremdes Auto, ist das kein Bootsschaden.
Übernimmt der Hafen das Kranen, arbeitet ein fremdes Unternehmen an Ihrem Boot. Geht dabei etwas zu Bruch, haftet zuerst dessen Betriebshaftpflicht. Unsere Kaskodeckung greift trotzdem, damit Sie nicht zwischen zwei Häusern stehen, und wir holen es uns dort zurück.
Die häufigsten Schäden an der Rampe sind Grundberührung beim Ablassen bei zu wenig Wasser, ein Schlag gegen die Kaikante bei Seitenwind und der Ruck, wenn die Winde durchrutscht. Alle drei sind Unfallereignisse und ab Basis PLUS ausdrücklich genannt.
Was nicht gedeckt ist: eine Rampe, die erkennbar zu steil oder zu kurz für das Boot ist, und ein Trailer, dessen Bremsen oder Reifen nicht in Ordnung sind. Das ist keine Ausnahme im Kleingedruckten, sondern die Obliegenheit, die überall gilt.
Fragen und Antworten
Was Eigner zum Slippen fragen
Darf ich überall slippen, wo eine Rampe eingezeichnet ist?
Nein. Viele Rampen gehören einem Verein, einem Campingplatz oder einer Werft, und ein Teil ist ausdrücklich privat. Wo die Karte einen Zugang vermerkt, steht er in der Liste. Wo nichts steht, heißt das nicht "frei", sondern "nicht erfasst": Vor Ort entscheidet das Schild.
Brauche ich für das trailerbare Boot eine eigene Versicherung?
Für das Boot ja, und zwar eine, die es auf dem Trailer mitnimmt. Die Kaskodeckung gilt bei uns auch während Transport und Lagerung an Land, nicht nur auf dem Wasser. Der Trailer selbst ist ein eigenes Fahrzeug und braucht seine eigene Haftpflicht.
Lage, Name, Gebühr und Zugang stammen aus OpenStreetMap und stehen unter der Open Database License. Die Angaben sind so vollständig, wie sie dort eingetragen sind: Die Lage stimmt fast immer, die Gebühr steht bei einer von zwanzig Rampen. Wo nichts vermerkt ist, steht das auch so da. Wer es besser weiß, kann es uns über jede Liegeplatzseite schicken.