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Boot kaufen beim Händler oder privat, und richtig versichern

Ob Sie ein Boot beim Händler oder privat kaufen, drei Punkte tragen alles: eine Rechnung oder ein Kaufvertrag mit klarem Preis, vollständige Papiere mit Mehrwertsteuer- und CE-Nachweis, und eine Police, die vor der ersten Bewegung des Boots beginnt. Alles andere lässt sich nachholen, diese drei nicht.

Der Kaufpreis ist bei uns die Grundlage der festen Taxe. Wer im Vertrag einen niedrigeren Preis ausweisen lässt, senkt damit auch die Summe, die im Totalschaden gezahlt wird. Das rechnet sich nie. Um ein Boot richtig zu versichern, gehört der tatsächlich gezahlte Preis in den Vertrag.

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Wie Sie diese Seite zum Bootskauf lesen

Die Seite folgt bei jeder Bootsart demselben Aufbau. Oben wählen Sie die Gattung: Segelyachten, Motorboote, Jetski und E-Foil, Elektro- und Hausboote oder Schlauch- und Kleinboote. Darunter stehen eine Kurzfassung, der Vergleich zwischen Händlerkauf und Privatkauf, der Ablauf vom ersten Kontakt bis zur Übergabe, Wissenswertes zur jeweiligen Gattung und die häufigen Fragen. Am Ende finden Sie die passenden Vorlagen: Kaufvertrag, Gebrauchtbootkauf, Übergabeprotokoll und Probefahrt, dazu die Seiten zu Gutachten und zu Baureihen und Werten. Wer ein bestimmtes Boot im Blick hat, liest die Seite seiner Gattung; wer noch sucht, beginnt mit dem Überblick.

Die wichtigste Größe für die Versicherung ist der Preis, den Sie tatsächlich zahlen. Er wird zur Versicherungssumme, und aus ihm ergibt sich, was im Totalschaden ersetzt wird. Deshalb gehört Zubehör mit eigenem Wert in die Aufstellung des Kaufvertrags und später getrennt in den Rechner, etwa Elektronik, Segel, Beiboot, Außenborder oder Trailer. Beim Händlerkauf reicht als Nachweis die Rechnung, beim Privatkauf der Kaufvertrag, bei älteren Booten kommt ein Wertgutachten hinzu. Was nicht belegt ist, lässt sich im Schadenfall nur schwer geltend machen.

Einige Fehler kehren in Schadenakten immer wieder. Das Boot wird abgeholt, bevor die Police läuft, und die Überführung oder das erste Slippen bleibt ohne Schutz. Im Vertrag steht ein niedrigerer Preis als gezahlt, und im Totalschaden fehlt genau diese Differenz. Zusagen zu Ausstattung und Liefertermin wurden nur mündlich gemacht und stehen nirgends. Mehrwertsteuernachweis oder CE-Erklärung fehlen, was erst beim Weiterverkauf auffällt und dann teuer wird. Und die Werftgarantie wird für eine Kaskoversicherung gehalten, obwohl sie nur Material und Fertigung abdeckt und weder Havarie noch Sturm noch Diebstahl.

Was diese Seite nicht leistet: Sie empfiehlt keine Händler und keine Werften, denn Bestände und Vertretungen wechseln zu schnell, als dass eine Nennung lange stimmen würde. Sie ersetzt weder das Gutachten eines Sachverständigen noch eine Rechtsberatung zum Einzelfall, und ob ein Boot am Zielgewässer zugelassen wird, entscheidet die zuständige Behörde und nicht die Police. Die Vorlagen sind Muster, die Sie an das konkrete Boot und die konkrete Absprache anpassen. Bleibt eine Frage offen, ist die Beratung vor dem Kauf der richtige Zeitpunkt, nicht erst nach der Übergabe.

Ein Paar sitzt in der Sonne lachend auf dem Bug eines kleinen Motorboots auf einem Waldsee

Freier Tag auf dem Wasser

Füße ins Wasser, Kopf frei.

Beitrag in einer Minute, Police am selben Tag, ein Mensch am Telefon.

Oder gleich anrufen: 03375 / 29 12 77