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Werkzeugkasten / Tidenrechnung / Segelyacht

Tidenrechnung für Segelyacht berechnen

Die Zwölfer-Regel teilt den Tidenhub auf sechs Stunden im Verhältnis 1-2-3-3-2-1 auf.

Segelyacht versichern Tidenrechnung für alle Bootstypen

Vorbelegt für die Segelyacht

Zwölferregel: In sechs Stunden fällt das Wasser in Zwölfteln im Verhältnis 1-2-3-3-2-1.

In der ersten Stunde nach Hochwasser fällt ein Zwölftel des Hubs, in der zweiten zwei, in der dritten und vierten je drei, dann wieder zwei und eins. Das ist eine Näherung, die in Ästuaren und engen Rinnen abweicht, die amtliche Tidentafel bleibt maßgeblich.

Trockenfallen ist im Wattenmeer und an der Atlantikküste normal und kein Schadenfall, solange es geplant ist und das Boot dafür gebaut ist. Ein Kielboot, das ungeplant auf harten Grund fällt, nimmt dagegen Schaden an Kiel, Ruder und Rumpf.

Der Unterschied liegt im Ereignis: Geplantes Trockenfallen ist Nutzung, ungeplantes Aufsetzen ist Grundberührung, und die ist ab Basis-Plus über die Vollkasko gedeckt, samt Folgeschäden am Antrieb.

Häufige Fragen

Ist Trockenfallen versichert?

Geplantes Trockenfallen ist Nutzung, kein Schadenfall. Ungeplantes Aufsetzen ist Grundberührung und ab Basis-Plus gedeckt.

Wie genau ist die Zwölfer-Regel?

Als Näherung brauchbar. In Ästuaren und engen Rinnen weicht sie ab, dort gilt die Tidentafel.

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