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Verdrängung und Zuladung für Segelyacht berechnen
Die Verdrängung einer Segelyacht liegt wegen des Ballastkiels höher, als die Schätzung nach Länge und Breite vermuten lässt. Der Bootsschein ist genauer.
Vorbelegt für die Segelyacht
Die Schätzung ersetzt keine Wiegung, gibt aber eine Größenordnung. Genauer steht sie im Bootsschein oder in den Herstellerunterlagen, und für Kranen und Trailern braucht man den echten Wert, nicht den geschätzten.
Überladung ist ein unterschätztes Risiko. Ein überladenes Boot liegt tiefer, reagiert träger und verliert Freibord. Im Extremfall ist die Stabilität betroffen, und dann geht es nicht mehr um Komfort, sondern um Kentern.
Versicherungsseitig ist die Überschreitung der zulässigen Personenzahl oder Zuladung eine Obliegenheitsverletzung. Wer mit zwölf Personen auf einem Sechs-Personen-Boot unterwegs ist und kentert, muss mit Leistungskürzung rechnen, unabhängig vom Tarif. Wer das Boot dauerhaft schwerer ausrüstet oder umbaut, sollte zudem prüfen, ob darin eine meldepflichtige Gefahrerhöhung liegt.
Häufige Fragen
Was passiert bei Überladung im Schadenfall?
Die Überschreitung der zulässigen Personenzahl oder Zuladung ist eine Obliegenheitsverletzung und kann zur Leistungskürzung führen.
Wo steht die zulässige Zuladung?
Im Bootsschein oder auf dem CE-Typenschild.
Weitere Rechner für Segelyacht
Derselbe Rechner für andere Bootstypen