Alles zur Versicherung: Firmenrechtsschutz
Was deckt ein Firmenrechtsschutz, und was nicht?
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Kurz gesagt
Eine Firmenrechtsschutzversicherung für kleine Betriebe kostet meist zwischen 100 und 1.300 Euro im Jahr. Allein und mit geringem Risiko geht es ab etwa 100 Euro, ein Handwerksbetrieb mit fünf Mitarbeitern zahlt je nach Tarif etwa 490 bis 1.300 Euro. Was den Preis treibt, sind Mitarbeiterzahl, Branche, Selbstbeteiligung und der Vertragsbaustein.
Jahresbeiträge aus veröffentlichten Beispielen und einem Tarifvergleich, Stand Oktober 2026.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Allein, risikoarmer Beruf, Grundform | ab etwa 100 Euro im Jahr |
| Handwerker allein, wichtigste Bausteine | etwa 250 Euro im Jahr |
| IT-Dienstleister allein, mit Verkehr und Privat, 500 Euro Selbstbeteiligung | etwa 500 Euro im Jahr |
| Restaurant, Inhaber und 8 Beschäftigte, 2 Fahrzeuge, 500 Euro Selbstbeteiligung | etwa 500 Euro im Jahr |
| Klempnerei, 5 Mitarbeiter, Arbeit, Immobilie, Verkehr, erweitertes Strafrecht | etwa 490 bis 1.304 Euro im Jahr |
| Betrieb mit 50 Angestellten | etwa 5.000 Euro im Jahr |
Richtwerte, Stand Oktober 2026, aus öffentlich genannten Beispielen.
Die Anwaltskosten im Rechenbeispiel sind nach der Gebührentabelle zum RVG selbst gerechnet.
Ihr Beitrag hängt von Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl und Bausteinen ab;
das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
Ein Geselle mit 3.000 Euro Monatslohn klagt gegen seine Kündigung. Das Verfahren endet in der ersten Instanz mit einem Vergleich.
| Jahresbeitrag Firmenrechtsschutz, gleicher Umfang | etwa 490 bis 1.304 Euro |
| Streitwert (drei Monatslöhne) | 9.000 Euro |
| Eigener Anwalt mit Vergleich, inklusive Umsatzsteuer | rund 2.490 Euro |
| Erstattung durch die Gegenseite in erster Instanz | keine |
| Mit Firmenrechtsschutz und 250 Euro Selbstbeteiligung | Sie tragen 250 Euro |
Ein einziger Arbeitsstreit kostet ohne Versicherung etwa so viel wie zwei bis fünf Jahresbeiträge. Voraussetzung ist, dass die Kündigung nach Ablauf der Wartezeit ausgesprochen wurde.
Der Firmenrechtsschutz wird aus Bausteinen gebaut, und jeder Baustein hat seinen eigenen Preis. Die Grundform mit Schadenersatz, Straf- und Steuerrecht ist für kleine Betriebe günstig. Teuer wird es mit Arbeitgeberbaustein, Vertragsrechtsschutz und Firmenfahrzeugen.
Der Arbeitgeberbaustein wird meist nach der Zahl der Beschäftigten berechnet, der Vertragsrechtsschutz oft nach dem Umsatz. Eine Selbstbeteiligung von 250 oder 500 Euro senkt den Beitrag deutlich.
| Faktor | Wirkung auf den Beitrag |
|---|---|
| Zahl der Beschäftigten | stark, der Arbeitsrechtsbaustein rechnet je Kopf |
| Branche | Bau, Transport und Gastronomie streiten häufiger |
| Vertragsrechtsschutz | oft der teuerste Zusatz, nicht in jedem Tarif |
| Firmenfahrzeuge | je Fahrzeug ein Aufschlag |
| Gewerbliche Räume | Immobilienbaustein je Objekt |
| Selbstbeteiligung 250 bis 500 Euro | senkt den Beitrag spürbar |
| Frühere Rechtsschutzfälle | können zu Zuschlag oder Ablehnung führen |
Ein veröffentlichter Vergleich für eine Klempnerei mit fünf Mitarbeitern zeigt die Spanne: Bei ähnlichen Bausteinen und unbegrenzter Deckung lagen die Jahresbeiträge zwischen rund 490 und 1.304 Euro. Der Unterschied kam vor allem aus Selbstbeteiligung und Vertragsrechtsschutz.
Ein Tarif ohne Selbstbeteiligung ist im Firmenrechtsschutz fast immer deutlich teurer. Für kleine Betriebe, die selten streiten, lohnt sich deshalb oft eine Selbstbeteiligung von 250 Euro.
Vor dem Arbeitsgericht zahlt in der ersten Instanz jede Seite ihren Anwalt selbst, auch wer gewinnt (§ 12a ArbGG). Klagt ein Mitarbeiter mit 3.000 Euro Monatslohn gegen die Kündigung, liegt der Streitwert bei höchstens drei Monatslöhnen, also 9.000 Euro (§ 42 Abs. 2 GKG).
Allein die eigenen Anwaltskosten liegen dann nach der gesetzlichen Gebührentabelle bei rund 1.790 Euro, mit Vergleich bei rund 2.490 Euro. Für einen kleinen Betrieb ist das mehr als ein Jahresbeitrag Firmenrechtsschutz.
Der Streit mit Kunden über Rechnungen und Mängel ist im Standard des Firmenrechtsschutzes nicht enthalten. Einige Versicherer bieten ihn als eigenen Baustein an, meist mit Streitwertgrenze, höherer Selbstbeteiligung und längerer Wartezeit.
Für das bloße Eintreiben unbestrittener Rechnungen reicht oft das gerichtliche Mahnverfahren. Den Vertragsbaustein brauchen kleine Betriebe vor allem, wenn Kunden regelmäßig die Leistung bestreiten.
Wer allein arbeitet, Vorkasse nimmt, keine Räume mietet und keine Mitarbeiter hat, trägt ein kleines Streitrisiko. Dann genügt oft die Grundform, und der teure Vertragsbaustein kann entfallen.
Sobald jemand angestellt ist, auch als Minijob, lohnt sich der Arbeitgeberbaustein wegen der Kostenregel am Arbeitsgericht meist.
Norman Nammert vermittelt den Firmenrechtsschutz als Versicherungsmakler und vergleicht Angebote mit gleichem Umfang. Die Vergütung (Courtage) zahlt der Versicherer, für Sie ist die Vermittlung kostenlos.
Fragen und Antworten
Für kleine Betriebe meist zwischen etwa 8 und 110 Euro im Monat,
je nach Mitarbeiterzahl und Bausteinen.
Nein, allein und in einem risikoarmen Beruf beginnt er bei etwa 100 Euro im Jahr.
Teurer wird es mit Vertragsrechtsschutz.
Versicherer kalkulieren Branchen, Selbstbeteiligung und Vertragsrecht unterschiedlich.
In einem Vergleich lagen gleiche Bausteine zwischen rund 490 und 1.304 Euro.
Der betriebliche Teil ist Betriebsausgabe.
Bei Kombipaketen mit Privatrechtsschutz gehört der private Teil nicht dazu,
fragen Sie Ihre Steuerberatung.
Für Betriebe, die selten streiten, meist ja.
Sie senkt den Beitrag spürbar und kostet nur im Streitfall.
Für Schadenersatz und Strafrecht meist ab Beginn, für Arbeits-,
Vertrags- und Mietstreit meist erst nach drei Monaten Wartezeit.
NAMMERT Versicherungsmakler
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Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.
Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.
Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.
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