Zum Inhalt springen

Versicherungsmakler / Versicherungsfragen

Welche Versicherungen brauchen Mitarbeiter im Sicherheitsdienst?

Kurz gesagt

Welche Versicherungen Mitarbeiter im Sicherheitsdienst brauchen: Die Haftpflicht muss der Arbeitgeber für den Betrieb nachweisen, bei Unfällen im Dienst zahlt die gesetzliche Unfallversicherung. Ihnen bleiben vor allem ein Rechtsschutz mit Strafrecht für Vorwürfe nach Notwehr, Verteidiger oft ab etwa 1.200 Euro, und eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die den Wachdienst ehrlich einstuft.

Welche Versicherungen brauchen Mitarbeiter im Sicherheitsdienst?

Was es kostet

Gesetzliche Mindestwerte und veröffentlichte Kosten.

BeispielRichtwert
Pflicht-Haftpflicht des Bewachungsunternehmens, Personenschädenmindestens 1.000.000 Euro je Schaden
Einfaches Strafverfahren am Amtsgericht, ein Termin, Mittelgebührenetwa 1.200 Euro mit Umsatzsteuer
Strafverfahren mit Honorarvereinbarung und mehreren Terminenetwa 1.200 bis 2.000 Euro
Rechtsschutz Single, vier Bausteineetwa 25 bis 32 Euro im Monat
Privathaftpflicht Singleetwa 40 bis 120 Euro im Jahr

Stand Oktober 2026; Mindestsummen aus der Bewachungsverordnung,

Anwaltskosten aus veröffentlichten Beispielrechnungen.

Die höhere Einstufung des Wachdienstes in Berufsunfähigkeit und Unfall ist ein Richtwert aus der

Angebotspraxis,

das genaue Angebot holen wir ein.

Rechenbeispiel

Sicherheitsmitarbeiter, 29 Jahre, Objektschutz und Veranstaltungen

Haftpflicht im Dienst und Unfall im Dienst sind über Arbeitgeber und Gesetz geregelt.

Rechtsschutz mit Privat, Beruf und Strafrechtetwa 25 bis 32 Euro im Monat
Berufsunfähigkeit oder Grundfähigkeitnach Einstufung, über dem Bürotarif
Privathaftpflicht für die Freizeitetwa 5 bis 10 Euro im Monat

Rechtsschutz und Haftpflicht zusammen etwa 30 bis 42 Euro im Monat. Den Beitrag für die Arbeitskraft holen wir nach genauer Berufsbeschreibung ein.

Was der Sicherheitsdienst als Arbeitgeber versichern muss

Ein Bewachungsunternehmen braucht nach Paragraf 34a Gewerbeordnung eine Erlaubnis, und dafür eine Haftpflichtversicherung. Die Bewachungsverordnung schreibt je Schaden mindestens 1 Million Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für Sachschäden vor. Der Vertrag muss auch Schäden erfassen, für die das Unternehmen über seine Beschäftigten einsteht.

Für Mitarbeiter im Sicherheitsdienst heißt das: Schäden an Kunden oder Dritten im Dienst laufen zuerst über diese Betriebshaftpflicht. Eine eigene Berufshaftpflicht brauchen Sie als Angestellter nicht. Im Verhältnis zum Arbeitgeber haften Sie nur, wenn Sie die Pflichtverletzung zu vertreten haben.

Risiko im SicherheitsdienstWer zuerst zahltWas Ihnen bleibt
Schaden an Kunden oder BesuchernHaftpflicht des BewachungsunternehmensRückgriff bei grobem Verschulden
Verletzung bei einem Einsatzgesetzliche UnfallversicherungAbstand zum Einkommen bei Dauerschaden
Strafanzeige nach einer FestnahmeniemandAnwalt und Verfahrenskosten
Dauerhafte KrankheitErwerbsminderungsrente, wenn die Voraussetzungen erfüllt sindgroße Lücke zum Netto
Unfall in der Freizeitniemandprivate Unfallversicherung

Strafrechtsschutz nach Notwehr und Festnahme

Wer im Sicherheitsdienst einen Ladendieb festhält oder einen Angreifer abwehrt, wird nicht selten selbst angezeigt. Notwehr ist nach Paragraf 32 StGB die erforderliche Verteidigung gegen einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff, ob das so war, klärt oft erst ein Verfahren. Die Kosten für den eigenen Anwalt tragen Sie zunächst selbst.

Ein einfaches Verfahren vor dem Amtsgericht mit einem Termin kostet mit Mittelgebühren etwa 1.200 Euro, mit Honorarvereinbarung und mehreren Terminen auch 2.000 Euro. Nach den Musterbedingungen zahlt der Rechtsschutz bei Vorwurf einer Vorsatztat erst rückwirkend, wenn Sie nicht wegen Vorsatz verurteilt werden, bei einem Verbrechen gar nicht. Achten Sie auf Strafrechtsschutz, der Berufsrisiken im Wachdienst einschließt.

Berufsunfähigkeit im Wachdienst

Nachtschichten, langes Stehen, Gewalt und psychische Belastung machen den Sicherheitsdienst für Versicherer zu einem erhöhten Risiko. Beiträge liegen deshalb über denen von Büroberufen, mit 30 Jahren oft deutlich über 70 Euro im Monat für 1.500 Euro Rente.

Ist die Berufsunfähigkeit zu teuer, kann eine Grundfähigkeitsversicherung eine Alternative sein, die bei Verlust bestimmter Fähigkeiten zahlt. Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit im Antrag genau, etwa Objektschutz, Revierdienst oder Veranstaltungen. Falsche Angaben gefährden später die Leistung.

Unfall und Haftpflicht privat

Unfälle im Dienst trägt die gesetzliche Unfallversicherung. Eine private Unfallversicherung für Mitarbeiter im Sicherheitsdienst lohnt vor allem für die Freizeit. Manche Versicherer stufen Wachpersonal höher ein, fragen Sie nach der Gefahrengruppe.

Die Privathaftpflicht deckt nur die Freizeit, berufliche Schäden schließt sie aus. Für Singles kostet sie etwa 40 bis 120 Euro im Jahr.

Was Mitarbeiter im Sicherheitsdienst meist nicht brauchen

Eine eigene Berufshaftpflicht für angestellte Sicherheitskräfte ist überflüssig, die Pflichtversicherung des Arbeitgebers trägt den Betrieb. Wer selbst ein Bewachungsgewerbe anmeldet, braucht dagegen eine eigene Erlaubnis und Versicherung, dafür gibt es bei uns eigene Seiten zu den Betriebsarten.

Schritt für Schritt

  1. Beim Arbeitgeber nach der Betriebshaftpflicht und deren Umfang fragen.
  2. Rechtsschutz mit Strafrecht und Beruf abschließen, Wartezeiten beachten.
  3. Berufsunfähigkeit oder Grundfähigkeit mit genauer Tätigkeitsbeschreibung beantragen.
  4. Privathaftpflicht und Unfall für die Freizeit ergänzen.

Checkliste

  • Unterrichtung oder Sachkundeprüfung vorhanden
  • Haftpflicht des Arbeitgebers bekannt
  • Strafrechtsschutz für berufliche Vorwürfe
  • Absicherung der Arbeitskraft trotz Risikozuschlag
  • Tätigkeit im Antrag genau beschrieben

Häufige Fehler

  • Eine eigene Berufshaftpflicht als Angestellter kaufen
  • Rechtsschutz ohne Strafrecht wählen
  • Im BU-Antrag nur Angestellter angeben statt Wachdienst
  • Nach einer Anzeige ohne Anwalt Aussagen machen

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Brauche ich im Sicherheitsdienst eine eigene Haftpflicht für die Arbeit?

Nein.

Das Bewachungsunternehmen muss eine Haftpflicht nachweisen,

die auch Schäden durch Beschäftigte umfasst.

Wer zahlt, wenn ich im Einsatz verletzt werde?

Die gesetzliche Unfallversicherung, wie bei jedem Arbeitsunfall.

Zahlt der Rechtsschutz nach einer Anzeige wegen Körperverletzung?

Nach den Musterbedingungen erst rückwirkend, wenn Sie nicht wegen Vorsatz verurteilt werden.

Prüfen Sie den Strafrechtsbaustein genau.

Ist die BU für Sicherheitskräfte teurer?

Ja, Wachdienst wird meist höher eingestuft als Büroberufe.

Eine Grundfähigkeitsversicherung kann günstiger sein.

Was brauche ich, wenn ich mich selbstständig mache?

Eine eigene Erlaubnis nach der Gewerbeordnung und eine Haftpflicht in der vorgeschriebenen Höhe.

Quellen

NAMMERT Versicherungsmakler

Angebot anfordern

Wir vergleichen Versicherer und melden uns.

Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer braucht.

Privat

Gewerbe

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

Passende Fragen

Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.

Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO.

Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.

Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.

Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.

Erstinformation lesen · Stand

War das hilfreich?

Norman Nammert Stefan Heinz Josy Olivia Jäkel

Kostenloser Rückruf

Lieber sprechen? Wir rufen zurück.

Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich.

Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen.

Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Beratung ohne Versicherungslatein
  • Angebot direkt im Gespräch möglich

Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com

Wunschzeit

Ihre Angaben nutzen wir nur für den Rückruf. Mehr dazu im Datenschutz.