Welche Versicherungen sind für Kinder wirklich sinnvoll?
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Kurz gesagt
Wie kann ich als Großeltern für die Enkel vorsorgen? Am einfachsten mit einem Sparplan und mit einer Kinderinvaliditäts- oder Kinderunfallversicherung, etwa 50 bis 421 Euro im Jahr. Geschenke an ein Enkelkind sind je Großelternteil bis 200.000 Euro in zehn Jahren steuerfrei. Für die Enkel als Bezugsberechtigte einer Lebensversicherung gilt derselbe Freibetrag.
Veröffentlichte Beiträge und gesetzliche Grenzen für die Vorsorge für Enkel.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Kinderinvaliditätsversicherung, gute Tarife im Test | etwa 107 bis 421 Euro im Jahr |
| Kinderunfallversicherung, Grundsumme 100.000 Euro mit Progression | etwa 50 bis 100 Euro im Jahr |
| Steuerfreie Schenkung je Großelternteil an ein Enkelkind in zehn Jahren | 200.000 Euro |
| Steuerfreie Kapitalerträge des Enkels im Jahr | 1.000 Euro |
Werte aus veröffentlichten Tests und Gesetzen, Stand Oktober 2026.
Ihr Beitrag hängt von Alter des Kindes und Umfang ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
So viel kommt bis zum 18. Geburtstag zusammen. Die Rendite ist eine Annahme, nicht garantiert.
| Einzahlung, 50 Euro × 12 × 18 | 10.800 Euro |
| Bei angenommenen 0 Prozent | 10.800 Euro |
| Bei angenommenen 4 Prozent im Jahr | rund 15.800 Euro |
| Kinderinvaliditätsversicherung dazu | etwa 107 bis 421 Euro im Jahr |
Die Schenkung liegt weit unter dem Freibetrag von 200.000 Euro. Schenkungsteuer fällt nicht an.
Legen Sie Geld auf ein Konto oder Depot auf den Namen des Enkels an, gehört es dem Kind. Bis zur Volljährigkeit verwalten die Eltern das Vermögen im Rahmen der elterlichen Sorge (§ 1626 BGB), danach verfügt der Enkel selbst. Erträge des Enkels sind bis 1.000 Euro im Jahr über den Sparer-Pauschbetrag frei.
Sparen Sie auf Ihren eigenen Namen und schenken später, behalten Sie als Großeltern die Kontrolle, versteuern die Erträge aber selbst. Für die Enkel ist das oft der bessere Weg, wenn Sie noch nicht wissen, wann das Geld gebraucht wird, etwa für Führerschein, Studium oder erste Wohnung.
Eine Kinderinvaliditätsversicherung zahlt, wenn ein Kind durch Krankheit oder Unfall dauerhaft behindert wird; gute Tarife kosteten im Test etwa 107 bis 421 Euro im Jahr. Eine Kinderunfallversicherung ist mit 50 bis 100 Euro günstiger, zahlt aber nur nach Unfällen. Großeltern können den Beitrag für die Enkel übernehmen.
Sprechen Sie das mit den Eltern ab, damit die Enkel nicht doppelt versichert sind und die Gesundheitsfragen richtig beantwortet werden. Eine Ausbildungs- oder Kapitallebensversicherung auf das Enkelkind lohnt sich dagegen selten, weil Kosten und Garantiezins wenig übrig lassen.
| Weg | Für die Enkel | Richtwert |
|---|---|---|
| Sparplan auf eigenen Namen | Kontrolle bleibt bei den Großeltern | frei wählbar |
| Konto auf Namen des Enkels | gehört dem Kind, Eltern verwalten | Erträge bis 1.000 Euro frei |
| Kinderinvalidität | Schutz bei Krankheit und Unfall | etwa 107 bis 421 Euro im Jahr |
| Kinderunfall | Schutz nur bei Unfällen | etwa 50 bis 100 Euro im Jahr |
| Lebensversicherung mit Bezugsrecht | Auszahlung am Nachlass vorbei | Freibetrag 200.000 Euro |
Setzen Sie die Enkel in einer Lebensversicherung als Bezugsberechtigte ein, geht die Auszahlung direkt an sie und nicht in den Nachlass (§ 159 VVG). Steuerlich gilt das als Erwerb von Todes wegen (§ 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG), der Freibetrag für Enkel liegt bei 200.000 Euro (§ 16 ErbStG).
Ist der Elternteil des Enkels bereits verstorben, steigt der Freibetrag auf 400.000 Euro. Schenkungen innerhalb von zehn Jahren werden zusammengerechnet (§ 14 ErbStG); wer früh anfängt, kann den Freibetrag für die Enkel mehrmals nutzen.
Wer die Aufsicht über ein Kind durch Absprache übernimmt, kann für Schäden haften, die das Kind anderen zufügt, wenn er nicht ausreichend aufgepasst hat (§ 832 BGB). Ihre eigene Privathaftpflicht deckt Ihre gesetzliche Haftung als Großeltern. Die Enkel selbst sind darin nicht mitversichert, sondern über die Haftpflicht ihrer Eltern.
Kinder unter sieben Jahren haften selbst nicht (§ 828 BGB). Beschädigt ein kleines Enkelkind Ihre Sachen, gibt es deshalb oft keinen Anspruch, den eine Haftpflicht bezahlen müsste. Manche Familientarife der Eltern zahlen solche Schäden freiwillig; das hängt vom Bedingungswerk ab.
Eine Sterbegeld- oder Kapitallebensversicherung auf das Enkelkind ist überflüssig, denn kein Kind muss Einkommen ersetzen. Auch teure Kombiverträge aus Sparen und Unfallschutz sind für die Enkel meist schlechter als ein Sparplan plus getrennte Kinderinvaliditätsversicherung.
Norman Nammert vermittelt als Versicherungsmakler und zeigt Großeltern, wie sie für die Enkel Schutz und Sparen sinnvoll trennen. Die Courtage zahlt der Versicherer, für Sie ist die Beratung kostenlos. Steuerfragen klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.
Fragen und Antworten
Je Großelternteil 200.000 Euro an jedes Enkelkind innerhalb von zehn Jahren, 400.000 Euro,
wenn der Elternteil des Enkels verstorben ist.
Ja, etwa eine Kinderinvaliditäts- oder Kinderunfallversicherung.
Sprechen Sie das mit den Eltern ab.
Wenn Sie die Aufsicht übernommen und nicht ausreichend aufgepasst haben, können Sie haften.
Ihre Privathaftpflicht deckt diese Haftung.
Nein.
Mitversichert sind nur Ihre eigenen Kinder in erster Ausbildung.
Die Enkel sind über ihre Eltern versichert.
Als Sparvertrag auf das Kind selten.
Als eigene Lebensversicherung mit den Enkeln als Bezugsberechtigten kann sie sinnvoll sein.
NAMMERT Versicherungsmakler
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Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.
Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.
Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.
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