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Was kostet eine Gruppenunfallversicherung pro Mitarbeiter?

Kurz gesagt

Was kostet eine Gruppenunfallversicherung pro Mitarbeiter? Für 100.000 Euro Invaliditätssumme zahlen Bürokräfte in einer Gruppe meist etwa 36 bis 70 Euro im Jahr, bei kleinen Gruppen bis rund 180 Euro und als Einzelperson über 300 Euro. Körperliche Berufe kosten mehr. Übernimmt der Arbeitgeber die Pauschalsteuer, kommen rund 21 Prozent auf den Beitrag dazu.

Was kostet eine Gruppenunfallversicherung pro Mitarbeiter?

Was es kostet

Beiträge je Mitarbeiter und Jahr aus veröffentlichten Beispielen, jeweils 100.000 Euro Invaliditätssumme.

BeispielRichtwert
3 Redakteure, Gefahrengruppe A, Progression 300 Prozentab etwa 36 Euro je Person (108,14 Euro gesamt)
IT-Betrieb, ab 50 Versicherte, weltweit rund um die Uhretwa 70 Euro je Person
IT-Betrieb, 10 Versicherte, gleiche Deckungetwa 182 Euro je Person
IT-Betrieb, 1 versicherte Person, gleiche Deckungetwa 326 Euro
Handwerk oder Lager, Gefahrengruppe B, Gruppe ab 10 Personenetwa 1,5 bis 2 Mal der Bürobeitrag

Stand Oktober 2026, aus öffentlich genannten Tarifbeispielen.

Der Wert für Gefahrengruppe B ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis.

Ihr Beitrag hängt von Tätigkeiten, Summen und Gruppengröße ab; das genaue Angebot holen wir ein.

Rechenbeispiel

Agentur mit 25 Bürokräften

Gruppenvertrag rund um die Uhr, 100.000 Euro Invaliditätssumme mit Progression, Direktanspruch, Pauschalsteuer übernimmt der Betrieb.

Beitrag je Kopf einschließlich Versicherungsteueretwa 80 Euro
Beitrag gesamt (25 × 80 Euro)2.000 Euro
Pauschale Lohnsteuer 20 Prozent400 Euro
Solidaritätszuschlag 5,5 Prozent der Lohnsteuer22 Euro

Rund 2.422 Euro im Jahr plus Kirchensteuer, also knapp 97 Euro je Mitarbeiter oder etwa 8 Euro im Monat.

Wovon der Beitrag abhängt

Die Gruppenunfallversicherung wird je Kopf berechnet. Den Ausschlag geben die Zahl der Versicherten, die Tätigkeit, die Invaliditätsgrundsumme mit Progression und ob der Schutz rund um die Uhr oder nur beruflich gilt.

Ein veröffentlichtes Beispiel zeigt den Gruppeneffekt deutlich: Dieselbe Deckung für einen IT-Betrieb kostet als Einzelvertrag 326 Euro je Person, bei 10 Personen 182 Euro und ab 50 Personen 70 Euro im Jahr.

FaktorWirkung auf den Beitrag pro Mitarbeiter
Zahl der Versichertenstark, ab 50 Personen oft weniger als ein Viertel des Einzelpreises
Gefahrengruppe B (körperliche Arbeit)deutlich höher als Gefahrengruppe A (Büro)
Invaliditätsgrundsummedirekt, doppelte Summe kostet etwa doppelt
Progression 300 oder 500 Prozentspürbarer Aufschlag, dafür viel mehr Geld bei schweren Folgen
Nur beruflich statt rund um die Uhrgünstiger, lässt aber die Freizeitlücke offen
Unfallrente, Krankenhaustagegeldje Baustein zusätzlicher Beitrag

Büro oder Baustelle: die Gefahrengruppe

Versicherer teilen Berufe in Gefahrengruppen ein. Bürokräfte, Verkauf und Verwaltung zählen meist zur Gruppe A, Handwerk, Lager und Fahrdienst zur Gruppe B. Für die Gruppenunfallversicherung pro Mitarbeiter heißt das: Ein Monteur kostet bei gleicher Summe merklich mehr als eine Buchhalterin.

In gemischten Betrieben wird jede Person nach ihrer Tätigkeit eingestuft. Wer intern wechselt, sollte das melden, sonst kann der Versicherer im Schadenfall kürzen.

Welche Summe sinnvoll ist

Eine Invaliditätsgrundsumme von 100.000 Euro mit Progression ist bei Gruppenverträgen verbreitet. Bei schwerer Invalidität fließen damit je nach Staffel 300.000 Euro oder mehr, genug für einen Umbau von Wohnung und Auto.

Niedrigere Summen senken den Beitrag der Gruppenunfallversicherung kaum unter die Fixkosten des Vertrags. Oft ist es klüger, die Summe zu halten und auf Bausteine wie Krankenhaustagegeld zu verzichten.

Nebenkosten: Versicherungsteuer und Pauschalsteuer

Auf den Beitrag fallen 19 Prozent Versicherungsteuer an, die meisten Angebote nennen den Preis bereits einschließlich. Haben die Mitarbeiter einen Direktanspruch, ist der Beitrag zudem Arbeitslohn.

Der Arbeitgeber kann diese Lohnsteuer pauschal mit 20 Prozent übernehmen, dazu kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Steuer und gegebenenfalls Kirchensteuer. Seit 2024 gilt dafür keine Höchstgrenze je Kopf mehr. Beitrag und Steuer sind Betriebsausgaben.

Wann eine Gruppenunfallversicherung nicht nötig ist

Haben fast alle Mitarbeiter bereits eine gute private Unfallversicherung, bringt ein Gruppenvertrag wenig zusätzlichen Nutzen. Dann ist das Budget in einer betrieblichen Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung oft besser angelegt.

Auch als Ersatz für eine Absicherung des Einkommens taugt die Gruppenunfallversicherung nicht: Sie zahlt nur nach Unfällen, nicht nach Krankheit, und die meisten Fälle von Erwerbsunfähigkeit haben Krankheitsursachen.

Schritt für Schritt

  1. Mitarbeiter nach Tätigkeit zählen: Büro und körperliche Arbeit getrennt.
  2. Festlegen, ob der Schutz rund um die Uhr oder nur beruflich gelten soll.
  3. Invaliditätsgrundsumme und Progression wählen, Todesfallsumme ergänzen.
  4. Klären, ob Mitarbeiter einen Direktanspruch bekommen und die Steuer pauschal übernommen wird.
  5. Angebote mehrerer Versicherer mit gleicher Gliedertaxe und gleichem Unfallbegriff vergleichen.

Checkliste

  • Preise je Kopf immer einschließlich Versicherungsteuer vergleichen
  • Gefahrengruppen richtig zugeordnet
  • Progression mindestens 225 Prozent
  • Pauschalsteuer im Budget eingeplant
  • Regelung für neue und ausscheidende Mitarbeiter im Vertrag

Häufige Fehler

  • Nur den Preis je Kopf vergleichen und die Gliedertaxe übersehen
  • Körperlich Tätige als Bürokräfte melden, um Beitrag zu sparen
  • Die Pauschalsteuer im Budget vergessen
  • Einzelverträge abschließen, obwohl ein Gruppenvertrag deutlich günstiger wäre

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Was kostet eine Gruppenunfallversicherung im Monat pro Mitarbeiter?

Für Bürokräfte in einer größeren Gruppe oft nur 3 bis 6 Euro,

bei kleinen Gruppen und körperlicher Arbeit deutlich mehr.

Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich ein Gruppenvertrag?

Gruppentarife gibt es oft schon ab zwei oder drei Personen.

Spürbar günstiger je Kopf wird es meist ab etwa zehn Versicherten.

Kann ich die Kosten von der Steuer absetzen?

Ja, Beiträge und übernommene Pauschalsteuer sind Betriebsausgaben.

Ist ein reiner Berufsunfallschutz günstiger?

Ja, aber er deckt vor allem, was die Berufsgenossenschaft ohnehin abdeckt.

Die eigentliche Lücke ist die Freizeit.

Können Mitarbeiter sich an den Kosten beteiligen?

Das ist möglich, dann aber nicht mehr zusätzlich zum Lohn.

Die Sozialversicherungsfreiheit der pauschal versteuerten Beiträge setzt voraus,

dass der Arbeitgeber sie zusätzlich zahlt.

Steigt der Beitrag mit dem Alter der Belegschaft?

Bei vielen Gruppentarifen nicht, viele rechnen alters- und geschlechtsunabhängig.

Für ältere Mitarbeiter gelten aber oft eigene Leistungsregeln, etwa ab 75 Jahren.

Quellen

NAMMERT Versicherungsmakler

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Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.

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Mehrere möglich. Zu jeder Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer braucht.

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Gruppenunfallversicherung für Mitarbeiter

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Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.

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Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.

Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.

Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.

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