Welche Versicherungen brauchen angestellte Handwerker?
Welche Versicherungen angestellte Handwerker brauchen: zuerst Schutz für die Arbeitskraft. Ei …
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Kurz gesagt
Welche Versicherungen Bauarbeiter brauchen: zuerst Schutz der Arbeitskraft. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kostet am Bau als Faustregel 200 bis 250 Euro im Monat, eine Grundfähigkeitsversicherung mit gleicher Rente etwa 70 bis 90 Euro. Dazu eine private Unfallversicherung für 120 bis 260 Euro im Jahr. Eine Branchenrente zahlt der Arbeitgeber bereits automatisch.
Richtwerte aus veröffentlichten Ratgebern und Tarifbeispielen, Stand 2026.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Faustregel sehr körperlicher Bauberuf, Berufsunfähigkeit | etwa 200 bis 250 Euro im Monat |
| Faustregel gleicher Beruf, Grundfähigkeit mit gleicher Rente | etwa 70 bis 90 Euro im Monat |
| Private Unfallversicherung, handwerkliche Berufe, 100.000 Euro, 350 Prozent Progression | etwa 120 bis 260 Euro im Jahr |
| Tarifbeispiel Gefahrengruppe B, 100.000 Euro, 350 Prozent | 165,60 Euro im Jahr |
| Privathaftpflicht für Singles | etwa 40 bis 120 Euro im Jahr |
| Tarifrente Bau | 0 Euro für Sie, zahlt der Arbeitgeber |
Werte aus veröffentlichten Ratgebern; die Faustregel stammt aus einem Beispiel für Dachdecker.
Ihr Beitrag hängt vom genauen Bauberuf, Alter und Gesundheit ab,
die Rechnung im Beispiel ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis.
Rechenbeispiel
Er kann keine schweren Steine mehr heben. Eine Berufskrankheit ist beantragt, aber nicht anerkannt. Angenommen sind 2.250 Euro netto.
| Berufsgenossenschaft | nichts, solange keine Berufskrankheit anerkannt ist |
| Krankengeld | bis zu 78 Wochen, höchstens 90 Prozent von 2.250 Euro |
| Erwerbsminderungsrente | keine, weil er leichte Arbeit sechs Stunden schafft |
| Grundfähigkeit mit 1.500 Euro Rente | zahlt, wenn der Baustein Heben und Tragen nach Bedingungen erfüllt ist |
Ohne eigene Absicherung bleibt nach dem Krankengeld nur ein schlechter bezahlter Job. Mit Grundfähigkeits- oder Berufsunfähigkeitsversicherung fließt eine Rente, während er sich umorientiert.
Bauarbeiter arbeiten draußen, auf Gerüsten, mit Lärm, Staub und schweren Lasten. Versicherer stufen Bauarbeiter deshalb in die teuersten Gruppen ein. Als Faustregel kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für sehr körperliche Bauberufe 200 bis 250 Euro im Monat.
Viele Bauarbeiter scheitern am Beitrag oder an den Gesundheitsfragen. Dann ist eine Grundfähigkeitsversicherung die naheliegende Alternative: Sie zahlt, wenn Sie Fähigkeiten wie Gehen, Knien, Heben oder Hören verlieren, und kostet mit gleicher Rente etwa ein Drittel bis die Hälfte.
Unfälle auf der Baustelle und auf dem direkten Weg dorthin sind Arbeitsunfälle (§ 8 SGB VII). Die Berufsgenossenschaft zahlt Behandlung, Reha, Verletztengeld und bei bleibendem Schaden eine Rente. In der Liste der Berufskrankheiten stehen für Bauarbeiter wichtige Leiden wie Lärmschwerhörigkeit und bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule.
Ein Bandscheibenvorfall ohne Unfall und ohne anerkannte Berufskrankheit läuft dagegen über die Krankenkasse. Eine Erwerbsminderungsrente gibt es nur, wenn Sie in keinem Beruf mehr sechs Stunden täglich arbeiten können. Dass ein Maurer noch Pförtner sein könnte, reicht für die Ablehnung.
| Ereignis | Wer zahlt | Was bleibt |
|---|---|---|
| Sturz vom Gerüst | Berufsgenossenschaft | private Unfallversicherung zusätzlich |
| Lärmschwerhörigkeit nach Jahren | Berufsgenossenschaft bei Anerkennung | Grundfähigkeit mit Baustein Hören |
| Bandscheibenvorfall ohne Unfall | Lohnfortzahlung, dann Krankengeld | privat über BU oder Grundfähigkeit |
| Unfall beim Fußball am Wochenende | Krankenkasse für die Behandlung | private Unfallversicherung |
Am Bau gibt es eine Branchenrente, die alle Beschäftigten vom Auszubildenden bis zum Polier automatisch bekommen. Die Arbeitgeber zahlen sie mit dem Sozialkassenbeitrag ein, Sie müssen nichts abschließen. Weil sie an die Branche gebunden ist, wächst sie auch bei einem Wechsel des Baubetriebs weiter.
Die Branchenrente ist ein Baustein für das Alter, sie ersetzt aber keine Absicherung der Arbeitskraft. Ob sich zusätzliche Entgeltumwandlung lohnt, hängt vom Zuschuss des Arbeitgebers und Ihrem Steuersatz ab. Mehr auf unserer Seite zur Betriebsrente.
Für Bauarbeiter ergibt sich diese Reihenfolge. Was oben steht, sichert das Einkommen.
| Priorität | Versicherung | Typischer Beitrag |
|---|---|---|
| 1 | Grundfähigkeit oder Berufsunfähigkeit | Faustregel 70 bis 90 oder 200 bis 250 Euro im Monat |
| 2 | Private Unfallversicherung | etwa 120 bis 260 Euro im Jahr |
| 3 | Privathaftpflicht | etwa 40 bis 120 Euro im Jahr |
| 4 | Arbeitsrechtsschutz oder Gewerkschaft | etwa 250 Euro im Jahr privat |
| meist unnötig | Betriebshaftpflicht, Maschinenversicherung | Sache des Betriebs |
Beschädigen Bauarbeiter beim Bauherrn etwas, haftet der Baubetrieb, der Fehler seiner Mitarbeiter wie eigene zu vertreten hat (§ 278 BGB). Gegenüber dem Betrieb haften Sie bei leichter Fahrlässigkeit nicht, bei grober in der Regel voll. Wer etwa ohne Einweisung einen Bagger bedient und ihn beschädigt, kann teuer haften.
Eigenes Werkzeug, das zu Hause liegt und nur beruflich genutzt wird, zählt nach den GDV-Musterbedingungen zum Hausrat. Für Werkzeug im Container oder Firmenwagen fragen Sie den Betrieb. Wer sich selbstständig macht, findet eigene Seiten zu den Betriebsarten. Norman Nammert vermittelt als Versicherungsmakler; die Courtage zahlt der Versicherer.
Fragen und Antworten
Weil Bauberufe besonders häufig vor der Rente aufgegeben werden müssen.
Als Faustregel kostet sie 200 bis 250 Euro im Monat.
Die Grundfähigkeitsversicherung.
Sie zahlt bei Verlust von Fähigkeiten wie Heben,
Knien oder Hören und kostet meist ein Drittel bis die Hälfte.
Sie steht in der Liste der Berufskrankheiten.
Die Berufsgenossenschaft zahlt, wenn sie den Zusammenhang mit der Arbeit anerkennt.
Eine Branchenrente, die der Arbeitgeber für alle Beschäftigten am Bau einzahlt.
Sie bleibt bei einem Wechsel des Baubetriebs bestehen.
Sie ist sinnvoll, weil sie auch in der Freizeit gilt und zusätzlich zur Berufsgenossenschaft
zahlt, etwa 120 bis 260 Euro im Jahr.
NAMMERT Versicherungsmakler
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Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
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