Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Für 1.500 Euro Monatsrente bis 67 zahlen Sie mit 30 Jahren im Büro oft rund 70 Euro im Monat. …
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Kurz gesagt
Welche Versicherungen Lokführer und Berufskraftfahrer brauchen, folgt aus dem größten Risiko: dem Verlust der gesundheitlichen Tauglichkeit. Zuerst kommt deshalb eine Berufsunfähigkeitsversicherung, für 1.500 Euro Rente mit 30 Jahren meist 90 bis 160 Euro im Monat. Dann Privathaftpflicht und Schutz gegen Rückgriffe des Arbeitgebers, den eine Gewerkschaft für 0,9 Prozent vom Brutto einschließt.
Veröffentlichte Beiträge und Gewerkschaftsbeiträge, Stand Oktober 2026.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Berufsunfähigkeit, Lokführer oder Berufskraftfahrer, 30 Jahre, 1.500 Euro Rente bis 67 | etwa 90 bis 160 Euro im Monat |
| Unterschied zwischen guten BU-Tarifen für Berufskraftfahrer bei gleicher Leistung | bis zu 80 Prozent |
| Gewerkschaft der Lokführer, aktives Mitglied | 0,9 Prozent vom Brutto, mindestens 8, höchstens 50 Euro im Monat |
| Privathaftpflicht für Singles | etwa 40 bis 120 Euro im Jahr |
| Private Unfallversicherung, körperlicher Beruf, 100.000 Euro Grundsumme | etwa 120 bis 260 Euro im Jahr |
Stand Oktober 2026.
Die BU-Beiträge für Lokführer und Berufskraftfahrer sind Richtwerte aus der Angebotspraxis,
für diese Berufe fanden wir keine veröffentlichten Tarifbeispiele.
Die übrigen Zahlen stammen aus den genannten Quellen und Gesetzestexten.
Ihr Beitrag hängt von Alter, Gesundheit und Tätigkeit ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
Ein schlankes Paket, bei dem die Gewerkschaft Haftung und Rechtsschutz im Dienst übernimmt.
| Berufsunfähigkeit, 1.500 Euro Rente bis 67 | etwa 90 bis 160 Euro im Monat |
| Gewerkschaft, 0,9 Prozent von 3.800 Euro | 34,20 Euro im Monat |
| Privathaftpflicht | etwa 4 bis 10 Euro im Monat |
Zusammen etwa 128 bis 204 Euro im Monat. Den größten Teil macht die BU aus, die beim Verlust der Tauglichkeit das Einkommen ersetzt.
Wer einen Triebfahrzeugführerschein will, muss ärztlich und psychologisch geeignet sein, und der Arbeitgeber muss regelmäßige ärztliche Untersuchungen sicherstellen. Fällt eine Untersuchung negativ aus, darf der Lokführer nicht mehr fahren, auch wenn er sonst arbeiten könnte.
Bei Berufskraftfahrern gilt die Fahrerlaubnis der Klassen C und CE höchstens fünf Jahre. Für die Verlängerung müssen Sie Ihre Eignung und ausreichendes Sehvermögen nachweisen. Ein Schlaganfall, eine Augenerkrankung oder schwerer Diabetes kann so das Berufsende bedeuten.
Für Lokführer und Berufskraftfahrer steht die Einkommensabsicherung vorne. Haftung im Dienst ist wichtig, wird aber oft schon über Gewerkschaft oder Fahrzeugversicherung aufgefangen.
| Rang | Versicherung | Beitrag | Warum |
|---|---|---|---|
| 1 | Berufsunfähigkeit | etwa 90 bis 160 Euro im Monat | zahlt, wenn die Gesundheit das Fahren dauerhaft verhindert |
| 2 | Privathaftpflicht | etwa 40 bis 120 Euro im Jahr | Schäden in der Freizeit |
| 3 | Schutz gegen Rückgriffe und Rechtsschutz | Gewerkschaft 8 bis 50 Euro im Monat | Regress bei grober Fahrlässigkeit, Straf- und Bußgeldvorwürfe |
| 4 | Private Unfallversicherung | etwa 120 bis 260 Euro im Jahr | Unfälle außerhalb der Arbeit |
| später | Altersvorsorge | nach Budget | nicht existenzbedrohend |
Eine gute BU zahlt, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können. Sie zahlt aber nur bei Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall. Wer den Führerschein wegen Punkten oder Alkohol verliert, bekommt nichts.
Die gesetzliche Rente hilft kaum: Eine Erwerbsminderungsrente gibt es nur, wenn Sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können. Ein Lokführer, der nicht mehr fahren darf, aber im Büro arbeiten könnte, geht dort leer aus. Bei Berufskraftfahrern weichen die Beiträge guter Tarife bei gleicher Leistung um bis zu 80 Prozent voneinander ab.
Verletzt ein Berufskraftfahrer im Verkehr andere, zahlt die Kfz-Haftpflicht des Halters, denn der Halter muss den Fahrer mitversichern. Für Schäden am Lkw oder an der Ladung kann sich der Arbeitgeber aber an Sie halten. Ein Arbeitsgericht wertete das Aufheben einer heruntergefallenen Brille während der Fahrt als grob fahrlässig und begrenzte die Haftung dennoch auf drei Bruttomonatslöhne, knapp 4.000 Euro.
Bei der Bahn schreibt eine Gewerkschaft der Lokführer, dass der Arbeitgeber bei grober Fahrlässigkeit bis zum Sechsfachen des Monatstabellenentgelts verlangen kann, nicht tarifgebundene Unternehmen sogar den ganzen Schaden. Die Gewerkschaft gewährt ihren Mitgliedern Berufshaftpflichtschutz, außer bei Vorsatz, Alkohol oder Drogen.
Eine eigene Kfz-Versicherung für den Firmen-Lkw ist Sache des Halters. Ein zweiter Berufsrechtsschutz neben dem der Gewerkschaft ist doppelt bezahlt. Eine Unfallversicherung ersetzt keine BU, weil die Tauglichkeit meist durch Krankheit endet und nicht durch einen Unfall. Wer als Unternehmer selbst fährt, findet passende Verträge auf den Seiten zu den Betriebsarten.
Fragen und Antworten
Den Verlust aus gesundheitlichen Gründen deckt eine Berufsunfähigkeitsversicherung,
wenn Sie den Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können.
Ein Entzug wegen Verkehrsverstößen ist nicht versichert.
Nein.
Der Halter muss das Fahrzeug versichern und dabei den Fahrer mitversichern.
Für Rückgriffe Ihres Arbeitgebers bei grober Fahrlässigkeit hilft das aber nicht.
Als Richtwert aus der Angebotspraxis etwa 90 bis 160 Euro im Monat für 1.500 Euro Rente mit 30
Jahren.
Der Unterschied zwischen Anbietern ist groß, ein Vergleich lohnt sich.
Die Abstände regelt die Triebfahrzeugführerscheinverordnung in ihrer Anlage 11.
Der Arbeitgeber kann zusätzlich Untersuchungen aus Anlass anordnen.
Die Klassen C und CE werden höchstens für fünf Jahre erteilt.
Die Verlängerung kann frühestens sechs Monate vor Ablauf beantragt werden.
Ja, Unfälle bei der Arbeit und auf dem direkten Weg dorthin sind gesetzlich unfallversichert.
Krankheiten, die zur Untauglichkeit führen, sind aber meist kein Arbeitsunfall.
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