Zum Inhalt springen

Versicherungsmakler / Versicherungsfragen

Welche Versicherungen braucht man wirklich und welche nicht?

Kurz gesagt

Welche Versicherungen braucht man wirklich und welche nicht? Pflicht sind die Krankenversicherung und für ein Auto die Kfz-Haftpflicht. Wirklich nötig ist eine Privathaftpflicht für etwa 40 bis 120 Euro im Jahr. Wer vom Einkommen lebt, braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wer Familie oder Kredit hat, eine Risikolebensversicherung. Handy-, Sterbegeld- und Restschuldversicherung sind meist überflüssig.

Welche Versicherungen braucht man wirklich und welche nicht?

Was es kostet

Veröffentlichte Beiträge für die wichtigsten und die meist überflüssigen Verträge.

BeispielRichtwert
Privathaftpflicht Single, 10 bis 50 Millionen Euro Deckungetwa 40 bis 120 Euro im Jahr
Privathaftpflicht Paar oder Familieetwa 60 bis 180 Euro im Jahr
Berufsunfähigkeit, 30 Jahre, Büroberuf, 1.500 Euro Renterund 70 Euro im Monat
Risikoleben, 30 Jahre, 200.000 Euro, 25 Jahre Laufzeitetwa 7,59 bis 15,35 Euro im Monat
Wohngebäude, Einfamilienhaus mit gutem Schutzetwa 400 bis 600 Euro im Jahr
Handyversicherung, einfacher Tarifab etwa 2 bis 3 Euro im Monat
Sterbegeldversicherung, Eintritt mit 70, Summe 7.000 bis 8.000 Euroetwa 54 bis 63 Euro im Monat

Werte aus veröffentlichten Tarifbeispielen und Tests, Stand Oktober 2026.

Ihr Beitrag hängt von Alter, Beruf und Umfang ab; das genaue Angebot holen wir ein.

Rechenbeispiel

Familie mit zwei Kindern, ein Verdiener, Haus mit Kredit

So sieht der Schutz aus, den diese Familie wirklich braucht, ohne Extras.

Privathaftpflicht Familieetwa 60 bis 180 Euro im Jahr
Berufsunfähigkeit des Verdieners, 12 × rund 70 Eurorund 840 Euro im Jahr
Risikoleben je Elternteil 200.000 Euro, zwei Verträgeetwa 182 bis 368 Euro im Jahr
Wohngebäude mit gutem Schutzetwa 400 bis 600 Euro im Jahr

Zusammen etwa 1.480 bis 1.990 Euro im Jahr, rund 124 bis 166 Euro im Monat; die Krankenversicherung kommt dazu.

Die Faustregel: Was wirklich ruinieren kann

Eine Versicherung braucht man wirklich, wenn der Schaden Sie finanziell ruinieren würde: ein Personenschaden mit lebenslanger Rente für das Opfer, der Ausfall Ihres Einkommens oder ein abgebranntes Haus. Kleine Schäden wie ein kaputtes Handy zahlen Sie besser selbst; dafür ist eine Versicherung auf Dauer teurer als der Schaden.

Prüfen Sie deshalb zuerst die großen Risiken und erst danach die kleinen. Wer Handy und Reisegepäck versichert, aber keine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, obwohl er wirklich vom Gehalt lebt, setzt die Prioritäten falsch.

Welche Versicherungen man wirklich braucht

Pflicht sind nur zwei: die Krankenversicherung für alle mit Wohnsitz in Deutschland (§ 193 Abs. 3 VVG, § 5 SGB V) und die Kfz-Haftpflicht für jedes zugelassene Fahrzeug (§ 1 PflVG). Wirklich nötig, wenn auch freiwillig, ist für jeden die Privathaftpflicht, denn wer einem anderen schadet, haftet unbegrenzt mit seinem Vermögen.

Wer vom Arbeitseinkommen lebt, braucht wirklich eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer Partner oder Kinder versorgt oder einen Kredit hat, braucht eine Risikolebensversicherung. Hauseigentümer brauchen eine Wohngebäudeversicherung, am besten mit Elementarschutz.

VersicherungFür wen wirklichRichtwert
Krankenversicherungalle, Pflichtgesetzlich nach Einkommen
Kfz-HaftpflichtFahrzeughalter, Pflichtje nach Fahrzeug und Region
Privathaftpflichtalleetwa 40 bis 120 Euro im Jahr
Berufsunfähigkeitalle, die vom Einkommen leben30 Jahre, Büro: rund 70 Euro im Monat
RisikolebenFamilie oder Kredit30 Jahre, 200.000 Euro: etwa 8 bis 15 Euro im Monat
WohngebäudeHauseigentümeretwa 400 bis 600 Euro im Jahr

Sinnvoll, aber nicht für jeden

Eine Hausratversicherung braucht, wer Möbel, Technik und Kleidung nicht aus dem Ersparten ersetzen könnte; für 75 Quadratmeter kostet sie etwa 90 bis 120 Euro im Jahr. Eine Pflegezusatzversicherung ist sinnvoll, wenn Vermögen geschützt werden soll. Eine Auslandsreisekrankenversicherung kostet wenig und ist für Reisen wirklich wichtig.

Eine Rechtsschutzversicherung lohnt sich für manche, etwa bei Streit mit dem Arbeitgeber oder Vermieter. Eine Unfallversicherung ist kein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil sie nur nach Unfällen zahlt und nicht bei Krankheit.

Welche nicht: diese Verträge sind meist überflüssig

Eine Handyversicherung kostet ab etwa 2 bis 3 Euro im Monat, mit Diebstahlschutz und teurem Gerät deutlich mehr; über die Laufzeit zahlen Sie oft mehr als eine Reparatur. Eine Sterbegeldversicherung ist nach der Stiftung Warentest nur für wenige sinnvoll, weil Langlebige mehr einzahlen, als ausgezahlt wird.

Eine Restschuldversicherung zum Ratenkredit ist nach den Verbraucherzentralen teuer und leistet wenig; eine Risikolebensversicherung ist meist günstiger. Kapitallebens- und Ausbildungsversicherungen mischen Sparen und Schutz und sind für die wenigsten Haushalte wirklich nötig.

Wann es mit wenigen Verträgen geht

Wer allein zur Miete lebt, kein Auto hat und gesetzlich versichert ist, kommt mit Privathaftpflicht, Berufsunfähigkeit und vielleicht einer Hausrat aus. Mehr braucht man in dieser Lage wirklich nicht. Jede weitere Police sollte ein Risiko decken, das Sie nicht selbst tragen können.

Norman Nammert vermittelt als Versicherungsmakler und prüft mit Ihnen, welche Versicherungen Sie wirklich brauchen und welche nicht. Die Courtage zahlt der Versicherer, für Sie ist die Durchsicht kostenlos.

Schritt für Schritt

  1. Alle Verträge mit Beitrag auflisten.
  2. Pflichtversicherungen abhaken: Kranken und Kfz-Haftpflicht.
  3. Prüfen, ob Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit vorhanden sind.
  4. Bei Familie oder Kredit eine Risikolebensversicherung ergänzen.
  5. Kleine Verträge wie Handy oder Sterbegeld kritisch prüfen und gegebenenfalls kündigen.

Checkliste

  • Krankenversicherung vorhanden
  • Privathaftpflicht mit mindestens 10 Millionen Euro
  • Berufsunfähigkeit, wenn Sie vom Einkommen leben
  • Risikoleben bei Familie oder Kredit
  • Wohngebäude mit Elementarschutz für Eigentümer
  • Keine Verträge für Schäden, die Sie selbst zahlen können

Häufige Fehler

  • Kleine Risiken versichern und große wie Berufsunfähigkeit vergessen
  • Eine Unfallversicherung für einen Ersatz der Berufsunfähigkeitsversicherung halten
  • Restschuldversicherungen zum Kredit ungeprüft unterschreiben
  • Verträge nie überprüfen, obwohl sich das Leben geändert hat

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Welche Versicherungen sind in Deutschland Pflicht?

Die Krankenversicherung für alle mit Wohnsitz in Deutschland und die Kfz-Haftpflicht für jedes

zugelassene Fahrzeug.

Welche Versicherung braucht man wirklich als Erstes?

Die Privathaftpflicht.

Sie kostet wenig und schützt vor unbegrenzter Haftung.

Ist eine Hausratversicherung wirklich nötig?

Nur, wenn Sie Ihre Sachen nicht ohne Weiteres selbst ersetzen könnten.

Für viele ist sie sinnvoll, aber keine Pflicht.

Welche Versicherungen sind überflüssig?

Meist Handy-, Sterbegeld- und Restschuldversicherungen sowie Kapitallebensversicherungen ohne

klaren Zweck.

Braucht man eine Unfallversicherung?

Wer schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, braucht sie selten.

Für Kinder und Menschen ohne Berufsunfähigkeitsschutz kann sie sinnvoll sein.

Quellen

NAMMERT Versicherungsmakler

Angebot anfordern

Wir vergleichen Versicherer und melden uns.

Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer braucht.

Privat

Gewerbe

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

Passende Fragen

Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.

Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO.

Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.

Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.

Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.

Erstinformation lesen · Stand

War das hilfreich?

Norman Nammert Stefan Heinz Josy Olivia Jäkel

Kostenloser Rückruf

Lieber sprechen? Wir rufen zurück.

Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich.

Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen.

Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Beratung ohne Versicherungslatein
  • Angebot direkt im Gespräch möglich

Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com

Wunschzeit

Ihre Angaben nutzen wir nur für den Rückruf. Mehr dazu im Datenschutz.