Welche Versicherungen brauchen Rentner und welche nicht mehr?
Rentner brauchen weiter die Privathaftpflicht, die Hausrat und mit eigenem Haus die Wohngebäu …
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Kurz gesagt
Welche Versicherungen sollte ich ab 50 prüfen? Vor allem drei: die Pflegevorsorge, weil Heimbewohner im ersten Jahr im Schnitt 3.364 Euro im Monat selbst zahlen und ein Pflegetagegeld mit 50 noch etwa 52 bis 99 Euro im Monat kostet; die Berufsunfähigkeit bis zur Rente; und die Krankenversicherung, denn ab 55 ist der Weg zurück in die gesetzliche Kasse meist versperrt.
Veröffentlichte Kosten und Beiträge, die ab 50 eine Rolle spielen.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Eigenanteil Pflegeheim, erstes Jahr, Bundesschnitt | 3.364 Euro im Monat |
| Pflegetagegeld, Abschluss mit 50 Jahren | etwa 52 bis 99 Euro im Monat |
| Pflegetagegeld, Abschluss mit 40 Jahren | etwa 32 bis 64 Euro im Monat |
| Wohngebäude, Einfamilienhaus mit gutem Schutz | etwa 400 bis 500 Euro im Jahr |
| Zuschuss zur privaten Krankenversicherung bei 1.800 Euro Rente | 157,50 Euro im Monat |
Werte aus veröffentlichten Tarifbeispielen und amtlichen Angaben, Stand Oktober 2026.
Ihr Beitrag hängt von Alter, Gesundheit und Umfang ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
So groß wäre die Lücke im ersten Heimjahr, wenn die Rente die einzige Einnahme ist. Die Rente ist eine Annahme.
| Eigenanteil Pflegeheim im ersten Jahr | 3.364 Euro im Monat |
| Angenommene Rente | 1.800 Euro im Monat |
| Lücke je Monat | 1.564 Euro |
| Lücke im ersten Jahr | 18.768 Euro |
| Pflegetagegeld bei Abschluss mit 50 | etwa 52 bis 99 Euro im Monat |
Ohne Vorsorge fehlen im ersten Heimjahr rund 18.800 Euro, die aus Erspartem kommen müssen.
Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt nur einen Teil. Im Pflegeheim tragen Bewohner im ersten Jahr im Schnitt 3.364 Euro im Monat selbst, Stand Juli 2026. Reicht die Rente nicht, gehen Erspartes und später womöglich das Haus in die Kosten.
Ab 50 ist eine private Pflegezusatzversicherung noch bezahlbar: Ein Pflegetagegeld kostet bei Abschluss mit 50 etwa 52 bis 99 Euro im Monat, mit 40 waren es etwa 32 bis 64 Euro. Wer wartet, zahlt mehr und riskiert, wegen Diagnosen abgelehnt zu werden.
Privat Versicherte sollten ab 50 genau rechnen. Wer nach dem 55. Geburtstag versicherungspflichtig wird und in den fünf Jahren davor nicht gesetzlich versichert war, bleibt in der Regel versicherungsfrei (§ 6 Abs. 3a SGB V). Ein Wechsel zurück muss also vorher passieren, wenn überhaupt.
Im Ruhestand zahlt die Rentenversicherung privat Versicherten einen Zuschuss von 8,75 Prozent der Rente, höchstens die Hälfte des Beitrags. Prüfen Sie ab 50 auch Beitragsentlastungstarife, die den Beitrag im Alter senken, und Zahnzusatzversicherungen, solange Ihre Zähne noch gesund sind.
Prüfen Sie ab 50 das Endalter Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung: Endet der Vertrag etwa mit 60 oder 63, entsteht bis zum Rentenbeginn eine Lücke. Prüfen Sie auch, ob die Rente noch zu Ihrem Einkommen passt. Ein neuer Vertrag ab 50 ist teuer und an Gesundheitsfragen gebunden.
Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt nur die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Sie zahlt nur, wenn Sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können, egal in welchem Beruf (§ 43 SGB VI).
Ab 50 sind die Kinder oft aus dem Haus und der Kredit fast getilgt. Gleichen Sie die Summe der Risikolebensversicherung mit der Restschuld und dem Bedarf des Partners ab. Ist niemand mehr abhängig, kann der Vertrag weg; sonst senken Sie die Summe statt neu abzuschließen.
Laufen Kapitallebensversicherungen oder Rentenverträge ab 50 noch viele Jahre, prüfen Sie Ablaufdatum und Garantie. Kündigen kostet oft Geld; eine beitragsfreie Stellung ist meist die bessere Wahl, wenn Sie nicht mehr einzahlen wollen.
Mit 50 lohnt ein Blick auf die Wohngebäudeversicherung: Ist Elementarschutz gegen Starkregen und Hochwasser dabei, und stimmt die Versicherungssumme nach Umbauten? Ein übliches Einfamilienhaus mit gutem Schutz kostet etwa 400 bis 500 Euro im Jahr.
Ab 55 gibt es in der Autoversicherung keinen hohen Altersrabatt mehr, einige Versicherer verlangen ab 65 Aufschläge; 75-Jährige zahlen im Schnitt rund 48 Prozent mehr als 55-Jährige. Ein Vergleich alle paar Jahre lohnt sich. Die Privathaftpflicht bleibt, auch wenn die Kinder ausgezogen sind.
Eine Sterbegeldversicherung ist nach Einschätzung der Stiftung Warentest nur für wenige sinnvoll: Wer lange lebt, zahlt oft mehr ein, als ausgezahlt wird. Ein eigenes Sparkonto für die Bestattung ist ab 50 meist günstiger. Auch neue Kapitallebensversicherungen lohnen sich in diesem Alter selten.
Norman Nammert vermittelt als Versicherungsmakler und prüft mit Ihnen ab 50 Pflege, Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit und alle laufenden Verträge. Die Courtage zahlt der Versicherer, für Sie ist die Durchsicht kostenlos.
Fragen und Antworten
Für viele ja, wenn Vermögen oder Haus geschützt werden sollen.
Mit 50 kostet ein Pflegetagegeld etwa 52 bis 99 Euro im Monat, später mehr.
Ja, aber teuer und nur mit Gesundheitsprüfung.
Wichtiger ist, einen bestehenden Vertrag bis zur Rente zu behalten.
In der Regel nicht, wenn Sie in den fünf Jahren davor nicht gesetzlich versichert waren.
Nur wenn ein Kredit läuft oder der Partner von Ihrem Einkommen abhängt.
Ab 55 fällt der hohe Altersrabatt weg, einige Versicherer verlangen ab 65 Aufschläge.
75-Jährige zahlen im Schnitt rund 48 Prozent mehr als 55-Jährige.
NAMMERT Versicherungsmakler
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Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.
Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.
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